55 Fragen an Elternblogger – Meine Antworten im Nachklang zur Blogfamilia

Zwei Monate ist die Blogfamilia nun schon wieder her und immer noch zehre ich von diesem tollen Tag mit großartigen Elternbloggern, dem Austausch und dem ganzen Input.

Regine vom Blog Raise and Shine beschäftigten im Nachklang zur Blogfamilia einige Fragen an ElternbloggerInnen. Jetzt fand ich auch mal Zeit sie zu beantworten.

Hier sind meine Antworten zu ihren 55 Fragen über Elternblogger:

1. Sind Elternblogs politisch?
Klar warum nicht. Irgendwie ist doch alles was man schreibt irgendwie politisch.

2. Wenn ja, welcher deiner letzten Posts hatte politische Relevanz?
Ich glaube keiner direkt. Ich versuche viel die Schichtarbeit in meine Posts zu integrieren um zu zeigen, wie wir das mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf so meistern oder auch nicht. Das ist doch auch ein bisschen politisch oder?

3. Muss jeder Elternblog politisch sein?
Nein nicht direkt.

4. Wie wichtig ist es dir persönlich, gesellschaftlichen Einfluss zu nehmen?
Wenn ich durch meine Texte Einfluss nehmen kann und damit etwas bewirke, finde ich das großartig. Aber noch glücklicher aus Einfluss, macht es mich, beachtet zu werden.

5. Hast du jemals eine Kooperation im Nachhinein bereut?
Da ich bisher, abgesehen von meinen Buchrezensionen, erst eine Kooperation hatte, habe ich noch nichts bereut.

6. Welches Unternehmen wäre dein Traumpartner für eine Kooperation?
Vermutlich ein Stoffherstellern, da ich in meiner Freizeit gern nähe.

7. Liest du selbst gerne Werbung auf Blogs?
Kommt aufs Thema an, es muss mich interessieren. Ich lese garantiert keine Werbung zu einem Thema, was total an mir vorbei geht. Wenn dann vielleicht auch noch auf vielen Blogs ein und dieselbe Kooperation bewerben, dann klicke ich auch weg, das ist nervig.

8. Was macht deinen Blog besonders?
Die Mischung hoffentlich. Ich schreibe ja von unserem Familienalltag mit Schichtarbeit im Hintergrund, über Buchrezensionen und DIY.

9. Was kannst du besonders gut?
Oh Gott, ich glaube gar nichts. Aber nein, ich glaube ich bin in vielen Dingen gut, möchte mich aber nicht festlegen. Ich mag es nicht, wenn jemand so festgelegt wird. Jeder hat seine Stärken und Schwächen.

10. Wem würdest du gerne entfolgen, traust dich aber nicht?
Oh da gibt es ein paar, denen man schon lange folgt, die jedoch mittlerweile für einen uninteressant geworden sind. Da ignoriere ich dann immer das Gepostete. Aber entfolgen möchte ich nicht direkt, ich könnte ja trotzdem vielleicht mal was Interessantes verpassen.

11. Würdest du im Nachhinein sagen, dass du deinen Blog naiv angegangen bist?
Ein bisschen ja. Ich hatte keine klare Linie am Anfang. Das merkt man daran, das ich mittlerweile zum dritten Mal umgezogen bin und nun die zwei alten Blogs vereint habe.

12. Rezepte, Mode und Schminktipps – darf man als emanzipierte Frau über diese Themen bloggen?
Klar, warum nicht. Gehört das nicht mit dazu?

13. Und überhaupt: Vermitteln wir ein einseitiges Frauenbild, wenn wir als Mütter rund ums Muttersein bloggen?
Nein. Das Muttersein ist doch so Vielfältig, warum sollten wir auf so etwas verzichten. Es ist doch ein Unterschied ob man zum Beispiel nur ein Kind hat oder vielleicht 4 Kinder. Genauso ist die Mutterschaft eine andere, wenn man arbeiten geht oder nicht, oder man ist Alleinerziehend oder erzieht die Kinder zusammen mit dem Partner/Mann. Einseitigkeit gibt es bei Elernblogger zum Thema Muttersein doch gar nicht.

14. Denkst du manchmal abschätzig über Kollegen und Kolleginnen?
Mal ehrlich, wer tut das nicht. Es gibt doch ab und zu mal was, was einem an dem anderen stört. Ich denke sogar, dass meine Kollegen/innen manchmal abschätzig über mich denken. Jeder ist halt speziell.

15. Was denkt dein Partner über deinen Blog?
Das möchte ich manchmal gar nicht wissen. Er liest sogar die meisten Texte. Da ich jedoch schon gebloggt habe, als wir uns kennengelernt haben, muss er es eh hinnehmen.

16. Wer unterstützt dich beim bloggen?
Keiner direkt. Ich versuche mir die Zeit für den Blog irgendwie frei zu schaufeln.

17. Welche Unterstützung würdest du dir wünschen?
Mehr Akzeptanz und nicht dafür belächelt zu werden. Und es wäre echt toll, wenn sich jemand findet, der mir bereitwillig mit dem Blogdesign hilft. Ich bettel bitte nämlich nur ungern um Hilfe.

18. Welche Themen kommen in Elternblogs zu kurz?
Eindeutig die Arbeitswelt. Man liest viel über Dinge, die die Kinder betreffen, also zum Beispiel Kindergarten und Schule. Aber wie die Eltern mit dem Job zu tun haben, kommt wenig rüber. Es gibt ja Blogger, die sind selbstständig und andere, wie ich, die sind angestellt und müssen alles irgendwie organisiert bekommen.

19. Warum greifst du diese Themen nicht auf? (Oder tust du das?)
Ich versuche es. Meine Posts zum Wochenende in Bildern, versuche ich immer unter dem Aspekt meiner Schichtarbeit zu schreiben.

20. Hast du schon einmal jemanden getroffen, den du im Netz toll fandest und persönlich unsympathisch?
Das verrate ich jetzt nicht.

21. Oder umgekehrt?
Das kann ich mir gut vorstellen.

22. Bist du manchmal neidisch auf den Erfolg anderer Blogger?
Ähm ja, ein bissl schon. Vor allem auf die Reichweite bin ich oft neidisch, wenn ich ehrlich bin.

23. Sind Blogaufrufe ein Indikator für Qualität und Kreativität von Blogs?
Hoffentlich nicht. Aber man muss erstmal gefunden werden.

24. Wirst du manchmal für deinen Blog belächelt?
Bestimmt. Also in der eigenen Familie sicherlich etwas, jedenfalls war das am Anfang so, was aber vermutlich auch an Unwissenheit über Blogs liegt.

25. Wenn ja: Offen oder hinter deinem Rücken?
Bei Kollegen und Bekannten bzw. Leuten die mich kennen, sicherlich hinterm Rücken. Denn seien wir mal ehrlich, wer sagt jemanden offen ins Gesicht, dass er das Geschreibsel von Demjenigen doof findet.

26. Jetzt mal ganz ehrlich: Bist du immer authentisch?
Ich versuche es zumindest, was auch oft an meinem Schreibstil rüberkommt.Ich schreibe viel, wie ich gerade denke, kurz und knackig und schmücke wenig aus.

27. Geht das überhaupt?
Es sollte gehen oder nicht.

28. Und wollen deine Leser das?
Ich denke schon. Also ich mag es gern, wenn ich mich mit dem Blogger identifizieren kann. Scheinwelten mag ich nicht.

29. Was muss passieren, damit du aufhörst zu bloggen?
Ich habe schon oft überlegt aufzuhören, unter anderem wegen meiner geringen Reichweite. Aber vermutlich müsste ein echt schlimmer Vorfall in der Familie passieren, dass ich es nicht mehr möchte mich mitzuteilen. Das ist auch oft bei mir der Grund für längere Pausen. Wenn das passiert, ist irgendwas familäres vorgefallen.

30. Gibt es Posts, die du im Nachhinein bereust?
Ja einige. Ich überlege sie jetzt nach dem Umzug auf diese Domain zu löschen. Es sind vor allem Posts aus der Anfangszeit meiens Bloggens, wo ich heute denke: Man ist das peinlich was ich da hingeschmiert habe.

31. Was fehlt der Eltern-Blogger-Szene?
Bloggende Omas und Opas. Ich kenne jedenfalls noch keine Blogs, die über das Oma/Opa-sein schreiben.

32. Networking ist alles – bist du dabei aktiv genug?
Leider nein. Vermutlich auch ein Grund für meine geringe Reichweite.

33. Vernetzt du dich gerne mit anderen Bloggern oder tust du es, weil es einfach dazu gehört?
Mittlerweile ja. Ich besuche Bloggertreffen wenn es die Zeit erlaubt und übe so Networking. Aber im Grund bin ich zu schüchtern dafür.

34. Welche Ziele verfolgst du mit deinem Blog?
I must be famous.
Nee mal ehrlich. Ich möchte gern zeigen, dass es funktioniert in Schichten arbeiten zu gehen und nebenbei ein tolles Familienleben zu haben, mit Hobbies die einen erfüllen. Ich bekomme oft zuhören, dass es viele Schichtarbeiter gibt, die damit nicht klar kommen und dass auch die Familie darunter leidet. Gern möchte ich das Gegenteil zeigen.

35. Wird es deinen Blog in drei Jahren noch geben?
Ich hoffe doch.

36. Und in zehn Jahren?
Das wäre der Wahnsinn, wenn ich wirklich so lange durchhalte. Dann wären meine Kinder in der Pubertät oder zumindest am Anfang dieser.

37. Was kommt nach dem Blog?
Die Welt? Keine Ahnung. Bei mir aber sicherlich kein Buch oder so, dafür habe ich nicht genug Ausdauer um so was zu schreiben.

38. Glaubst du, dass Blogs langfristig eine Zukunft haben?
Wenn man es geschickt anstellt und sich nicht von DSGVO und Co. in den Wahnsinn treiben lässt, sicherlich.

39. Würdest du gerne aus einer Social Media Plattform (Instagram, Facebook und Co.) aussteigen?
Machmal schon. Momentan habe ich sehr reduziert, auch meinem Mann zu liebe.

40. Was hält dich davon ab?
Irgendwie bleibt man doch dabei, um nichts zu verpassen. Ich bin oft zu neugierig dafür und habe Angst was zu verpassen. Neuen Plattformen außerhalb von Instagram, Twitter und Facebook habe ich bisher aber seht gut widerstanden.

41. Realität oder Inszenierung – Was möchtest du auf Instagram sehen?
Definitiv Realität. Aber seien wir ehrlich, wer zeigt gern sein weinendes trotzendes Kind oder sich selber total am Boden oder seine unaufgeräumte Bude.

42. Wie lange noch, bis der nächste „heiße Scheiß“ Insta und Pinterest ablösen wird?
Naja der letzte heiße Scheiß, ich weiß gleich gar nicht wie der hieß, hat ja nicht lange angehalten.

43. Würdest du dich über eine neue Social Media Plattform freuen?
Nö. Ich mag bewährtes. Bei jedem neuen fängt man doch nur wieder von vorn an.

44. Oder hättest du Angst davor?
Eher weniger,

45. Warum hast du mit dem Bloggen angefangen?
Ich wollte ehrlicherweise dazu gehören und auf mich aufmerksam machen, da mir das im reelen Leben bisher kaum gelungen ist. Ich war immer der Außenseiter und bin es gefühlt immer noch, was aber verlutlich an meiner speziellen Art liegt.

46. Bist du stolz auf das, was du tust?
Klar immer. Wenn ich das nicht wäre, dann würde ich nicht bloggen.

47. Machst du dir manchmal Sorgen um deine Daten und um die deiner Familie?
Ja, ab und zu. Vor allem um die Kinder je älter sie werden.

48. Welcher Kollege / welche Kollegin fasziniert dich (als Blogger und als Mensch)?
Oh da gibt es einige.
Ich finde Relleomein ganz toll oder auch Frau Brüllen, Frau Mutti bzw. jetzt Schnickeldi, JademondMotzmama, Chaoshoch2 und Tastesheriff. Alle unterschiedlich und doch interessant. Motzmama habe ich zum Beispiel erst dieses Jahr für mich entdeckt.

49. In welchem Bereich würdest du dich gerne weiterbilden?
Website-Gestaltung

50. Was würdest du gerne an deinem Blog verändern?
Das Layout und die Gliederung. Kann mir jemand dabei helfen ohne das ich viele viele Euros dafür ausgeben muss.

51. Hast du Texte im Entwurfsordner, für deren Veröffentlichung dir der Mut fehlt?
Ja, aber es sind eher unfertige Texte und oft ist der Entwurfsordner auch nur mein Kopf.

52. Liest du Blogs aus persönlichem Interesse oder aus strategischen Gründen?
Persönlichen Interesse.

53. Welche Elternblog hast du selbst als erstes gelesen?
Boah was für ne gemeine Frage, aber ich bin über die DIY-Blogs zu den Elternblogs gekommen, von daher kann ich das gar nicht so genau sagen.

54. Liest du diesen Blog auch heute noch?
Ja klar. Ich entfolge selten Blogs aus Desinteresse, aber eher dann, wenn da nichts mehr kommt. Wer regelmäßig schreibt, dem bleibe ich treu.

55. Oder gibt es ihn vielleicht gar nicht mehr?
Das kann ein Grund sein.

Puh geschafft. Also wenn du alles bis hier her gelesen hat, dann meinen größten Respekt und nun weißt du einiges mehr über mich ne meine Gedanken.

Bis bald.

Die Social Media Welt dreht durch wegen Werbung

Disclaimer: Dieser Blogpost wurde mit besten Gewissen und Wissen erstellt, so wie ich es in den letzten Tagen in meinem Köpfchen abgespeichert habe. Ich übernehme keine Gewährleistung darüber, ob ihr nach dem Lesen genauso verunsichert seid wie ich oder nicht.

Es ist vielen von euch sicherlich schon aufgefallen, aber in den letzten Tagen spricht gefühlt die ganze Social Media Welt nur noch von der Kennzeichnungspflicht von Posts bei Instagram, da einige Blogger bzw. Influencer abgemahnt worden sind und es mittlerweile sogar erste Gerichtsurteile dazu gibt. Man kam ja in den letzten 48 Stunden gar nicht an dem Thema vorbei. Überall prallte es einem entgegen.

Kennzeichnung von WERBUNG

Eigentlich ein alter Hut, aber! Wenn man nach diesen neusten Gerichtsurteilen geht, dann sollte/muss man jetzt wohl viel neues Altes bei seinen Instagram-Posts beachten und vermutlich auch überall anders in der Social Media Welt. Was ja wie bekannt nichts Neues sein sollte, denn es gibt ja schon lange Vorgaben für den freien Wettbewerb von diversen Stellen, wie zum Beispiel den Landesmedienstellen. {Bitte googelt an dieser Stelle selbst.}
Von nun aber bitte auch Sachen mit Werbung markieren, für die Mann/Frau kein Geld bekommt, also die ihr selbst bezahlt habt. Getreu nach dem Motto: Du zeigst das im Internet, also hast du damit anscheinend die Absicht Geld, Reichweite und was weiß der liebe Gott noch damit zu verdienen.

HÄÄÄÄÄÄ????

Ja so geht es mir auch momentan. Ich sehe überhaupt mehr durch, was ich überhaupt noch darf und was nicht. Spontanes Bilder Posten ist somit dahin, denn man muss ja jetzt zig Dinge beachten.

Das ist auch der Grund warum es bei mir im Social Media zur Zeit nichts Neues zu sehen gibt, denn ich weiß nicht mehr so genau was Richtig oder Falsch ist. Das nimmt einem auch die ganze Lust am Posten in der Social Media Welt. Erst der ganze DGSVO-Wahnsinn und jetzt das. Da bekommt man fast den Eindruck, dass das freie Internet abgeschafft werden soll. Und das nächste Unheil steht schon in den Startlöchern, sag ich euch. Ich habe heute was vom kommenden EU-Leistungsschutzgesetz gelesen. Na dann gute Nacht.

Was lernen wir nun daraus?

Entweder gar nix mehr posten und sich getreu dem Biedermeier-Motto ins Häusliche zurück ziehen ODER immer schön Werbung oder Anzeige dazu schreiben, wenn man …

– eine Marke/Firma auch nur auf dem Bild erkennt
– die Marke/Firma bewusst auf einem Bild markiert
– irgendeine Marke/Firma getaggt, also mit Hashtag # benannt wird
– egal ob das Produkt selbst gekauft ist oder nicht
– seine Freunde markiert, sie könnten einen ja dafür bezahlen,
– einen Ort markiert

Dazu sollte man beachten, dass …
– das Wort WERBUNG in den ersten 3 Zeilen steht
– das Wort Werbung KEIN Hashtag (#) ist

Aber Vorsicht, andersherum mögen es nicht unbedingt alle Firmen einfach so getaggt oder markiert zu werden. Denn dann steht ja ein nicht erwünschter Verdacht auf Kooperation im Raum, was wiederum die markierte Firma auch durch eine Abmahnung verbieten lassen kann. Es könnte ja Rufschädigung entstehen. Ihr seht, es ist ein Teufelskreis.

Also am besten gar nix mehr Verlinken oder Vertaggen, es sei denn, es ist auch wirklich eine bezahlte Kooperation, ein PR-Sample oder weiß der Geier was, wofür ihr gebeten wurdet oder auch nicht. Denn schon die Erkennung einer Marke/Firma/Verein/Ort/…. Blablabla verpflichtet euch nach dem neusten Stand der Dinge dies als Werbung zu kennzeichnen

Ende vom Lied …

Für mich persönlich bedeutet das nun weniger Social Media mit Facebook, Instagram und Co und dafür vermutlich mehr Blog. Was auch gut ist oder. Denn der Blog ist und bleibt mein Mutterschiff für Kommunikation, ich muss ihn nur mal weiter aufräumen und renovieren. Wenn ich dafür genug Zeit habe.

Bis bald.

PS: Verlinken habe ich hier dazu aber erstmal nix, das tut mir auch leid für euch, denn keine Ahnung ob das dann hier alles konform ist und ich vielleicht sogar diesen Blogpost als Werbung kennzeichnen müsste. Bekloppt oder?

Aufgeben-Weitermachen? – Die DSGVO und das Blogsterben

Jetzt ist es soweit, die Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, tritt in Kraft und mit ihr wird die Bloggerwelt eine andere sein. Wieso? Ganz einfach, denn es gibt viele Blogger die nun ihre Blogs schließen. Entweder sie stellen sie auf Privat oder sie werden gelöscht. Aber das betrifft nicht nur kleine Blogs, sondern auch Forums und Websiten. Ursachen dafür sind zum Teil menschlich. Nicht jeder hat momentan die Kraft und Zeit sich mit dem Thema DSGVO auseinander zu setzen und seinen, oft seit Jahren existierenden, Blog datenschutzkonform umzustellen. Andererseits sind es auch die Hürden der Technik, die so manch einen aufgeben lassen. Zum Beispiel wenn der Bloganbieter es einfach noch nicht geschafft hat, seine Plattform fit für die DSGVO zu machen oder einem das ganze DSGVO-Gedöns über den Kopf wächst.

Blogsterben!

 

Wegen dieser Auswirkungen der DSGVO, geistert seit einiger Zeit schon der Ausdruck BLOGSTERBEN viral durchs Netz. Ich kenne einige Blogger, die sich daher dazu entschlossen haben, ihren Blog offline zu nehmen. Sehr schade und es macht mir ein bissl Angst, demnächst in meinem Blog-Reader immer weniger Blogs zu sehen. Die Blogwelt wird nicht mehr die Gleiche sein wie vorher. Ich hoffe aber sehr, dass ein paar Blogger nach einiger Zeit wieder kommen. Ihr versprecht mir das doch, oder?

Doch muss man nun unbedingt seinen Blog oder Website „sterben“ lassen, nur weil einem der Gesetzgeber die Pistole an die Brust setzt?

Was mache ich mit der DSGVO und dem Blog?

 

Tja und nun bei mir? Gebe ich auf oder mache ich weiter? Zwingt mich die DSGVO in die Knie?
Fakt ist, meine beiden Blogs saxonygirl.blogspot.de  (inaktiv seit Ende 2015) und kremplinghaus.wordpress.com (seit Ende 2015) stehen seit dieser Woche auf Privat. Ja ich habe es nicht geschafft die DSGVO-konform zu bekommen. ABER!!!!!!!

Wohin?

 

Ich habe lange überlegt, wie ich dem Schreckgespenst DSGVO entgegenwirken kann. Es gab schlussendlich für mich nur eine Lösung – eigene Domain und alles selber machen. Also habe ich nach einer Hostingplattform für mich gesucht und bin letztendlich im eigenen Bundesland hängen geblieben.

Klar es kostet mich nun jährlich Geld, aber wer vorankommen will, der muss bekanntlich investieren. Deswegen investiere ich nun endlich, nach 9 Jahren, in meine Bloggerzukunft und bin gespannt was wird und kommt.

Neue Blogadresse!

 

Wenn du diesen Blogpost hier liest, dann weißt du nun, dass ich der DSGVO  entgegen getreten bin und den Blog einfach habe umziehen lassen.
Besser noch, ich habe meine beiden, nun alten, Blogs umziehen lassen und zwar auf eine gemeinsame Adresse – kremplinghaus.de

Ja – ihr befindet euch gerade in der neuen „WG“ meiner beiden Blog. Bis die allerdings vollends zu einer stimmigen Einheit werden, wird noch etwas Zeit vergehen. Es ist nämlich eine Heidenarbeit an die 670 Post zu vereinheitlichen mit Kategorien und so. Zudem ist das Styling der neuen Blogwohnung auch noch nicht ausgereift, dafür aber DSGVO-konform, und verlangt noch nach ein paar Renovierungsmaßnahmen. Dieses cleane Design wird sich also noch einmal ändern.

Ich freue mich sehr darüber, wenn ihr mir zukünftig auch  hier treu bleibt und weiter mitlest. Wir stellen uns gemeinsam der DSGVO.

Bis bald.

DSGVO, Blog

Wochenende in Bildern 12./13.05.2018

Ein-Kind-Wochenende

 

Dieses Wochenende hatten wir nur ein Kind daheim, die Kleine hatte Oma-Opa-Wochenende, wie schon ihr großer Bruder am letzten Wochenende, als ich in Berlin war. Das ist natürlich auch mal schön für uns Eltern, und für die Kinder sowieso, die lieben Oma und Opa einfach. Anstatt zwei Rabauken, war also nur ein Rabauke da, aber das bedeutet nicht gleich, dass es jetzt ruhiger war, einzig Zank und Streit zwischen den Kindern blieb aus.

Samstag

 

Der Samstag startete auch mit einem Kind leider sehr früh, den der Große ist, zu unserem Leidwesen, der Frühaufsteher in der Familie. Also zeitig aufstehen, frühstücken, die erste Waschmaschine anstellen und anderes Haushaltsgedöns gemacht. Draußen ist es nebelig und kühl, also heißt es für den Einkauf auf dem Wochenmarkt, wetterfest anziehen.

Mit Kind auf dem Markt (leider ohne Foto) haben ich dann Obst & Gemüse und Pflanzen für den Garten eingekauft. Zusätzlich waren wir noch in der Apotheke und im Supermarkt kleine Besorgungen machen.

Daheim haben wir dann alles ausgepackt und sind anschließend in den Garten gegangen. Dort dann bissl Unkraut jäten, Gemüseplanzen (Salat und Porree) einpflanzen und gemeinsam mit dem Kind Erbsen aussäen. Endlich kommt auch die Sonne raus.

Garten, Kind, Erbsen, gärtnern, Kremplinghaus
Nach dem Mittagessen dann Mittagsschlaf für alle. Nachmittags Kaffee trinken auf Terrassia. Ich liebe den Blick in den Garten und auf die Felder. Das Kind hat aber lieber gespielt, anstatt lecker Mini-Berliner zu essen.

Garten, Kaffee und Kuchen, Kremplinghaus
Gestärkt ging es dann weiter. Wäsche auf- und abhängen, Rasen mähen im Vorgarten, Blümchen pflanzen und danach eine großer Spaziergang mit Kind und Laufrad. Nur auf ein Kind dabei zu achten ist auch recht entspannend muss ich sagen. Wir haben u.a. die Hühner in der Nachbarschaft besucht.

Spaziergang, Hühner, Laufrad, Kremplinghaus
Abends, als dann Mann und Kind im Bett waren, habe ich es mir auf der Couch bequem gemacht und ESC geschaut, leider wieder ohne ein Foto zu machen.

Sonntag

 

Sonntag Morgen steht der Mann mit dem Kind zeitig auf, ich kann ausschlafen. Der Tag startet also ganz entspannt.
Der Vormittag läuft so vor sich hin. Nach dem Frühstück erstmal die Wäsche vom Vortag legen, das Kind schaut derweil, ganz pädagogisch wertvoll, im Schafanzug Trickfilme auf dem Tablet.

Haushalt, Wäsche, Kremplinghaus
Während die Waschmaschine wieder arbeitet, laufen das Kind und ich zum Blumenladen um die Ecke um ein paar Blümchen für die Oma zu kaufen. Nicht nur wegen Muttertag, sondern auch als Dankeschön fürs Kinder hüten.

Blumenladen Glaubitz, Monis Blumen, Glaubitz, Kremplinghaus
Das Kind hat sich für eine orangenen Hibiskus entschieden.
Übrigens waren echt viele viele Männer Blumen einkaufen, das hat mich innerlich sehr schmunzeln lassen.

Blumen, Hibiskus, Kremplinghaus
Nach dem Mittagessen verabschiedet sich der Mann zum Fußball (leider verloren, aber trotzdem Klassenerhalt geschafft) und das Kind wanderte ins Bett zum Mittagsschlaf. Ich habe die Zeit für den Haushalt genutzt und es mal wieder an die Nähmaschine geschafft. Bissl Upcycling stand auf dem Programm.

Nähen, Overlock, Upcycling, Brother 3034D, Kremplinghaus
Am Nachmittag waren das Kind und ich dann noch auf der Bank Geld holen und anschließend sind wir zur Oma gefahren. Die Kleine hat sich gefreut uns wieder zu sehen und schwups waren beide Kinder wieder total aufgedreht. Die stacheln sich immer gegenseitig an. Meine Mama hat sich sehr über die Blumen gefreut und nach dem Abendbrot und Sandmann sind wir dann wieder nach Hause gefahren, wo mittlerweile auch der Mann wieder angekommen war. Alle wieder daheim.

Der Nachmittag war leider ohne Bilder, aber so ist das halt, wenn man einfach nur den Tag genießt. Das Wochenende war wunderschön und hier ist jetzt endlich Ruhe eingekehrt, morgen heißt es dann für die Kinder: Hallo Kita. Urlaub vorbei.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

#MeettheBloggerDe

  1. Neuer Monat, neue Instagram-Challenge. So ist das ja bekanntermaßen immer und eigentlich bin ich ja auch nicht der Typ, der überall hier schreit und jedem Trend folgen muss, aber mache ich jetzt eine Ausnahme? Es handelt sich nun nämlich um die #MeettheBloggerDe-Challenge von Anne Häusler.

Teilnehmen Ja oder Nein

Ich habe jedoch gestern echt den ganzen Tag über gegrübelt, ob ich nun mitmache oder nicht. Denn wenn, dann möchte ich es ja auch ordentlich machen. Echt schwierig so ne Entscheidung. Aber, so im Vorfeld zur Blogfamilia am kommenden Wochenende, ist es ja doch ein willkommener Startschuss um sich mal wieder etwas intensiver mit anderen Bloggern zu vernetzen oder neue Blogger kennen zu lernen.
Ja, ich nehme an der Instagram-Challenge teil. Challenge acceptet.
Der Zeitraum der Challenge passt bei mir auch diesmal gut, den die 14 Tage fallen genau in meinen heute startenden Urlaub und so habe ich keine Ausrede, wie zum Beispiel keine Zeit oder so. Ich kann mir also jeden Tag etwas Zeit nehmen und in Ruhe mitmachen, auch wenn es erst Abends ist.

Los geht’s.

Da ich aber gestern so gegrübelte zwecks Teilnahme, habe ich natürlich prompt den ersten Tag verpasst. Aber das ist nicht schlimm, dass wurde dann heute mit einem frischen Bild nachgeholt und kurz hinterher habe ich dann gleich noch Tag zwei gepostet.

An Tag 1 wurde nach dem „Du“ gefragt und heute an Tag 2 nach dem „Wo„. Morgen an Tag 3 geht es dann um das „Wie alles begann“ und dafür werde ich wohl mal meinen allerersten Beitrag im alten Blog wieder hervorholen. Oder vielleicht auch den Zweiten oder Dritten. Auweia ist das lange her.

Ich bin gespannt, wen ich alles so Neues über die Challenge kennen lernen werde und freue mich darüber, wenn ihr mich auf Instagram bei der #MeettheBloggerDe-Challenge begleitet.

Bis bald.

#MeettheBloggerDE, MeettheBloggerDe, Anne Häusler