Wochenende in Bildern 07./08.09.2019

Der Sommerurlaub ist vorbei und seit Freitag bin ich wieder arbeiten. Ich habe mit Nachtschicht angefangen, was für dieses Wochenende wieder bedeutet, dass ich sehr wenig Schlaf bekommen werde. Denn seien wir ehrlich: Kleine Kinder verstehen noch nicht genau, dass sie leise machen müssen, wenn Mama tagsüber schlafen möchte.

Trotzdem war unser Wochenende recht angenehm, wenn auch teilweise etwas anstrengend. Aber seht selbst.

Sonnabend

Besuch Tag der Sachsen 2019 in Riesa

Seit Freitag ist in meiner Heimatstadt Riesa große Partystimmung. Nach 20 Jahren ist der Tag der Sachsen wieder zu Gast hier. Vor 20 Jahren hatte ich gerade das Abitur in der Tasche, meinen ersten Job angefangen und feierte das Wochenende lang mit meinen Freunden.

Dieses Jahr muss ich am Wochenende nachts arbeiten und somit verschlafe ich den Vormittag. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach Riesa, denn mittlerweile wohne ich 10 km entfernt auf dem Land. Die Kinder sind ganz aufgeregt, denn wann fahren wir schon mal mit Zug und Bus.

4 Füße mit Schuhen
Warten auf den Zug

Wir stürzen uns rein ins Festgetümmel. Jeder ein Kind an der Hand, später habe ich beide Hände voll Kinder, denn die wollen lieber mit Mama laufen.
Das Interessanteste für die Kinder ist wie bei jedem größeren Fest die Rettermeile mit DRK, Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr und THW.

Pumpwerk THW
Wasserspiel vom Technischen Hilfswerk

Essen muss natürlich auch sein. Zu Trinken haben wir für die Kinder wie immer eingepackt. Auf dem Festgelände kaufen wir einen Baumstritzel und später noch ein großes Backfischbrötchen, was die Kinder sich teilen. Ich darf von beiden sogar mal Kosten. Der Mann gönnt sich ein Knoblauchbrot. Ich halte ich zurück, da ich Essen unterwegs oft nicht vertrage.

Backfischbrötchen essen
Backfischbrötchen

Der Große möchte unbedingt das große Riesenrad sehen. Fahren tun wir damit aber nicht, denn die Kabinen sind offen und das ist mir nix mit den Kindern. Zudem sind die Preise echt … joah … nicht gerade günstig. Die Kinder dürfen einmal mit einem Kinderkarussell fahren.

Riesenrad Tag der Sachsen 2019
Riesenrad

Die meiste Zeit sind wir leider damit beschäftigt die Kinder zu bändigen und können dadurch gar nicht überall schauen, was uns Erwachsene interessieren würde. Naja, wir haben es ja schon geahnt. Trotzdem war ich am Ende dann nur noch soviel Nerven übrig, dass wir entspannt wieder nach Hause fahren konnten.

Wir waren somit das erste Mal auf einem Volksfest, ohne irgendwas kostenloses in der Hand mit nach Hause zu nehmen. Weder Kuli, noch Prospekte, kein Stoffbeutel oder Luftballon. Nichts.
Abend bin ich dann noch auf Arbeit gefahren.

Sonntag – schlaflos

Nach einer ruhigen Nachtschicht habe ich mich auf mein Bett gefreut. Ich bin auch schnell eingeschlafen, wurde allerdings nach 2,5 Stunden von Kinderlärm wieder wach und konnte echt nicht mehr einschlafen. Aaaargh. Erstmal die Kinder in den Garten zum spielen geschickt und versucht weiter zu schlafen. Nee, klappte nicht.

Was macht man wenn man nicht schlafen kann? Aufstehen. Also habe ich gleich die Kinder mit eingespannt und mit ihnen zusammen ihre Betten neu bezogen.

Bett mit frischer Bettwäsche
Kinderbett mit frischer Bettwäsche

Als der Mann das Mittagessen zubereitet hat, habe ich mich leicht müde aufs Sofa gelegt und hatte sofort Gesellschaft von beiden Kindern. Ich habe mich dann wieder ins Bett verzogen und versucht, ihr ahnt es, zu schlafen. Es war aber mehr ein Ruhen in den nächsten 2 Stunden.

Kinderfüße auf Sofa
Kleine Kinderfüße kuscheln auf Sofa

Als ich nach 13 Uhr wieder aufgestanden bin, hat der Mann im Bad schon die vergorenen Weintrauben von vor ein paar Tagen abgepresst. Immer Stück für Stück. Das dauert eine Weile.

Wein pressen mit Obstpresse
Wein pressen mit Obstpresse

Ab 14 Uhr habe ich mich dann wieder aufs Sofa verzogen und die Liveübertragung des Festumzuges vom Tag der Sachsen im MDR-Fernsehen angeschaut. Da habe ich mich die vollen 2 Stunden der Übertragung auch nicht vertreiben lassen. Zwischendurch hatte ich immer mal Gesellschaft von Mann und Kindern.

Fernseher MDR
Übertragung Festumzug Tag der Sachsen aus Riesa im MDR

Den Rest des Nachmittags habe ich dann mit allgemeinen Haushaltsgedöns und Kinderstreiterein schlichten verbracht. Also ganz normaler Familienwahnsinn.

Jetzt versuche ich noch mal so 2-3 Stunden zu schlafen, bis ich mich dann ab 21 Uhr für die Arbeit fertig mache und noch eine Nachtschicht hinter mich bringe. Die wird heute durch den Schlafmangel echt hart.

Und? Wie war denn euer Wochenende so?

Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim Wochenende in Bildern von Grosseköpfe.

Alle bisherigen Wochenenden in Bildern findet ihr hier.

#WMDEDGT – September 2019

Donnerstag. Letzter Sommerurlaubstag für mich. Es ist der 5. September. Zeit für #wmdedgt – „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. 
Alle Mitmachwilligen versammeln sich wie immer bei Frau Brüllen. Los gehts.

Letzter Urlaubstag

Seit Dienstag gehen die Kinder wieder in den Kindergarten und ich komme trotzdem früh noch nicht so richtig auf die Beine. Heute habe ich mir sogar den Wecker gestellt gehabt. Allerdings wurde ich vorher schon vom Großen geweckt. Um 6:50 Uhr stehe ich dann endlich auf, allerdings wie eine Rakete, denn ich höre in der Ferne die Müllabfuhr.

Mist. Tonne vergessen rauszustellen. Also fix auf und, noch im Schlafanzug, die Tonne an die Straße gestellt. Leider vergeblich wie sich später rausstellt. Die Müllabfuhr war schon durch. Dann halt in 2 Wochen, ist ja noch Platz und so viel Restmüll haben wir auch nicht mehr.

Vormittag

Dann die übliche Morgenroutine unter der Woche. Kinder anziehen und Obstpause vorbereiten. Selber fertig machen. Kleines Frühstück für die Kinder. Ab zum Kindergarten. Der Große hat heute morgen noch ein Bild für seinen Kita-Kumpel gemalt, der hat heute nämlich Geburtstag. Im Kindergarten läuft dann auch alles fast routinemäßig. Allerdings möchte die Kleine erst in ihre Gruppe, wenn die anderen Kinder raus sind. Ihr Gruppenzimmer ist nämlich auch das Frühdienstzimmer und da ist immer viel los.

Auf dem Heimweg regnet es ganz fein. Ich beeile mich. Kurz zuhause den Einkaufszettel geschrieben und mit dem Mann geschwätzt, dann ab zum kleinen Wochenendeinkauf und den Kampf um Kinder-Matschsachen beim Discounter. Kampf war es aber heute nicht, denn es war noch alles da und kaum Leute. Glück gehabt.

Wieder daheim erst einmal die Einkäufe verräumen und eine kurze Pause. Habe ja noch nichts gefrühstückt und es ist bereits gegen halb 10. Während ich Pause mache, geht der Mann in den Garten unsere roten Weintrauben ernten. Jetzt Anfang September sind sie endlich reif.

Wir machen Wein

Mit einem vollen Bottich roter Trauben kommt er wieder rein und geht hoch ins Bad. Die Trauben wäscht er in der Badewanne, denn heute setzen wir unseren neuen Wein an. Es soll ein Rotwein werden. Ich habe in dieser Zeit eine Waschmaschine voll Kinderwäsche gestartet.

Als alle Trauben fertig gewaschen und sortiert sind, kommt mein Part beim Weinansetzen – alle Trauben zermatschen. Wir machen das ganz einfach wie früher mit den Füßen. Also erstmal Beine und Füße schrubben und dann ab in den Bottich und Trauben zermatschen. Lecker.

Als alles zermatscht ist, lesen wir noch die Traubenstiele heraus, anschließend kommt die Maische, gut 10 Liter, in ein Kunststofffass, Hefe wird zugesetzt und muss nun reifen. Wir werden bestimmt noch einmal genauer über unsere Weinherstellung berichten.

Mittag. Heute gibt es Pizza für uns. Während die Pizza im Ofen ist, putze ich Buschbohnen, welche ich gestern von meiner Mama bekommen habe. Die kommen dann in den Frost. Nach dem Mittagessen macht der Mann ein Schäfchen und ich hänge die Wäsche auf und stelle noch eine Ladung an. Im Anschluss dann Arbeitszeit am Laptop bis die Kinder geholt werden müssen.

Nachmittag und Abend

Kurz nach 15 Uhr beende ich meine Schreibarbeit am Laptop fürs erste und setze mich zum Mann an den Esstisch und trinke einen Malzkaffee. Für den kompletten Kaffee reicht die Zeit nicht, ja ich bin ein Langsamtrinker, gegen 15:50 Uhr mache ich los die Kinder aus dem Kindergarten abzuholen.

Das Kinder abholen verläuft heute entspannt. Keiner motzt rum, dass er nicht nach Hause möchte und das Spielzeug wird auch ordentlich, ohne Verweigerung, weggeräumt. Sachen aus der Garderobe geholt und ab nach Hause. Daheim dann aber kurz Tränen, da der Große es versuchen wollte die Haustür auf zu schließen, die Kleine aber klingelte und der Papa geöffnet hat. Wir haben ihn dann aber trotzdem noch probieren lassen. Klappt noch nicht allein das Tür öffnen mit dem Schlüssel.

Dann gibt es eine Runde Eis mit Soße und Zuckerstreusel für die Kinder und ich trinke meinen Kaffee weiter. Während der Große dann in seinem Zimmer verschwindet und spielt, probiere ich mit der Kleinen die neuen Matschsachen an und auch noch welche vom Vorjahr. Merke 98/104 passt noch, wird aber nicht mehr lange reichen. Zum Glück habe ich schon Matschsachen in der nächsten Größe mit geholt. Das Kind wächst aber auch gerade wie Unkraut.

Danach geht auch sie spielen und ich mache bissl Haushalt. Als die Kinder dann ihren täglichen Trickfilm schauen, setze ich mich zu ihnen. Die Kleine kuschelt sich an mich ran. Erste Hungerschreie werden laut. Der Mann macht den Kindern die restliche Pizza vom Mittag warm und dazu Gurken. Da die Kleine dem Großen ein Stück Pizza klaut, isst er noch ein Käsebrötchen und Pudding hinterher. Ich nehme derweil die Wäsche von der Leine ab und stecke die andere fertige Waschmaschinenladung in den Trockner.

Dann kommt auch schon der Sandmann und die Kinder schlüpfen in ihre Schlafsachen. Jetzt dürfen sie noch etwas spielen und dabei Hörspiel hören. 20 Uhr gehen sie ins Bett.

Der Mann macht Ordnung in der Küche. Ich schreibe meinen Blogpost fertig und telefoniere kurz mit meinen Schichtkollegen auf Arbeit um morgen zum ersten Arbeitstag nach dem Urlaub das gröbste zu wissen. Das mache ich auch nur, da ich am Wochenende die Schichtoberhand habe.

Jetzt noch den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Bis bald eure Bianca

Verlinkt bei #WMDEDGT.

Alle meine bisherigen #WMDEDGT findet ihr hier.

Wimpelkette für einen neuen Erdenbürger

Bei den Nähbloggerinnen von Dresden näht, gibt es eine Tradition: Jedes neugeborene Baby einer Stamm-Nähbloggerin erhält zur Geburt eine Wimpelkette. Nun war es wieder so weit.

Den Anfang dieser Aktion machte übrigens die Wimpelaktion von Amberlight, die die Gruppe mit ins Leben gerufen hat. Denn nur durch ihren Aufruf, Wimpel für eine Wimpelkette zum 1. Geburtstag ihrer Tochter zu sammeln, hat sich Dresden näht ja überhaupt erst gefunden und ist bis heute zusammen geblieben und gewachsen. Das war 2011.

Wimpelkette im Gras

Eine Wimpelkette für einen kleinen Jungen

Mittlerweile wurden so einige Kinder im Dresden-näht-Kreis geboren und bekamen eine Wimpelkette geschenkt. Meine beiden Kinder zählen dazu. Die vom Großen hat es sogar hier auf den Blog geschafft. Es findet sich immer eine Näherin, die die Wimpel sammelt, dann zur Wimpelkette zusammen näht und auch übergibt.

Bereits 2017 hatte ich schon einmal die Ehre, eine solche Wimpelkette zu organisieren und zu überreichen. Dieses Jahr nun wieder, diesmal für den Babyjungen meiner Co-Autorin Ines, die ebenfalls Mitglied bei Dresden näht ist. Der kleine Mann kam in der ersten Juni-Hälfte zur Welt und erhielt nun seine Wimpelkette. Für die Übergabe haben wir uns einen sonnigen Tag im Dresdner Zoo ausgesucht.

Die Überraschung ist sehr gelungen, die Freude war riesen groß und das Baby hat alles verschlafen.

Ines mit Wimpelkette
Wimpelkette halten

18 Wimpel, 5,5 m Länge

Mit 18 Wimpeln und knapp 5,5 m Länge bewegt sich diese Dresden-näht-Wimpelkette im mittleren Bereich, denn wir hatten auch schon längere Ketten. Ich danke allen Mädels die sich beteiligt hatten, denn aufgrund der Sommerferien und Urlaubszeit, war die Organisation sehr verzwickt. Trotzdem schön, dass so viele mitgemacht haben.

Für das zusammennähen habe ich diesmal ein grünes Schrägband mit Sternen gewählt. Passend für einen kleinen Jungen. Die Wimpel sind wieder durchweg schön bunt und teilweise aus echten Stoffschätzen gefertigt. An den Enden habe ich wieder Schlüsselringe angenäht, damit das Aufhängen leichter geht.

Wimpelkette

Ich bin mir sicher, dass die Wimpelkette einen besonderen Ehrenplatz in ihrem neuen Zuhause erhalten wird und dem kleinen Jungen noch sehr Lange viel Freude bereitet.

Danke fürs Mitmachen an: By Aprikaner, Näähglück, Friemelein, Mit Nadel und Faden, Clauchichi, ReSiZe-genadelt, Dani-ela, Schuhpeg

Bis bald.
Eure Bianca

Wimpelkette

Verlinkt beim Creadienstag und Creative Lovers.

Hallo September!

Back to Normalität – Ja so könnte man die Pläne für September gut grob umschreiben.

Den August haben wir mit ein paar Tagen Urlaub an der Ostsee beendet. Das Wetter war super, die Stimmung bei uns eher durchwachsen. Ja Urlaub mit zwei wilden Kindern ist anstrengend und fast hätten wir auch abgebrochen. Aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt freue ich mich auf den neuen Monat, wo alles wieder in normalen geordneten Bahnen verläuft.

Die Kinder gehen wieder in den Kindergarten, ich zur Arbeit, der Mann immer noch daheim. Alltag. Normalität. Herrlich.

Im September werde(n) ich/wir …

  • Wählen gehen – HEUTE Landtagswahl in Sachsen -> ERLEDIGT
  • die letzten 5 Sommerurlaubstage genießen, denn die Kinder gehen schon wieder in die Kita
  • mit Sack und Pack die Kinder wieder zum Kindergarten begleiten und ins neue Kita-Jahr starten
  • weiter mit der Kleinen zur Ergotherapie gehen
  • unser jährliches Familienfoto machen lassen
  • der Mann endlich wieder mal Physiotherapie erhalten
  • einen Nachmittag den Tag der Sachsen (06.-08.09.2019 in Riesa) besuchen
  • den Kindern neue Sachen nähen – meine Güte sind die gewachsen
  • Ein Nähwochenende mit den Mädels von Dresden näht verbringen
  • erste Herbstvorbereitungen in Haus und Garten machen
  • erste Vorbereitungen für die kommenden Geburtstage treffen
  • mit der Jahresplanung für 2020 beginnen

Der September läutet bei uns nun die Zeit der Feierlichkeiten so richtig ein. Im August gab es schon 2 Geburtstage im Familienkreis und jetzt geht es richtig los. Da heißt es wieder ruhig bleiben und bloß keinen Stress aufkommen lassen. Aber es wird auch das erste Mal werden, dass wir nicht mehr den Geburtstag meiner Oma feiern, sondern nur an sie denken werden und Blumen ans Grab legen.

Jetzt genießen wir noch diesen ersten Septembertag, einen Sonntag. Es ist noch mal richtig schön warm und sonnig da draußen, aber das soll sich ja nächste Woche ändern. Wählen waren wir heute auch schon und ab morgen startet dann schon fast wieder der normale Alltag.

Bis bald eure Bianca

Alle bisherigen Monatspläne findet ihr hier.

Hallo September 2019

12tel Blick August 2019

Alles ist ruhig bei uns. Alles ist unberührt. Als ich gestern die 12tel Blick Bilder von diesem Monat mache, ist es bereits gegen 19:30 Uhr und wir sind vor gerade 2 Stunden aus 5 Tagen Fehmarn Urlaub zurückgekehrt. Trotz auspacken, Post sichten usw. halte ich kurz inne und mache meine 2 Fotos von meinen Ausblicken zum Balkon und Terrasse. So viel Zeit muss sein.

Mein 12tel Blick im August

Als ich im Garten die Tür vom Gewächshaus geöffnet habe, schlug mir eine Wärmewelle entgegen, die jeder Sauna Konkurrenz gemacht hat. Logisch wenn den ganzen Tag die Tür geschlossen blieb. Während unserer Abwesenheit wurde auch nur zweimal für wenige Stunden gelüftet und gegossen. Aber alle Pflanzen haben unsere 5-tägige Abwesenheit sehr gut überstanden.

Blick auf die Terrasse

Man merkt, dass sich der Sommer dem Ende entgegen neigt. Viele Blumen sind verblüht und Apfel- und Birnbaum lassen erste Früchte fallen. Doch bis zur Ernte dauert es noch. Der Apfel, ein Golden Delicious, ist erst Mitte Ende September erntereif. Die Birne, eine Williams Birne, könnte schon demnächst so weit sein. Wir müssen jetzt immer mal schauen.

Dank milderer Temperaturen und etwas mehr Regen als im Juli, hat sich sogar unser Rasen etwas erholt. Aber der Boden ist trotzdem knüppelhart.

Terassenenblick August 2019

Blick vom Balkon

Der Blick von Oben auf die Felder und Wiesen hinter unserem Haus zeigt: Der Mais immer noch da ist. Mal schauen wie lange er noch stehen bleibt.
Auf den anderen Feldern wurde ja bereits abgeerntet und nun auch umgepflügt. Die Wiesen haben sich ebenfalls etwas von der Juli-Trockenheit erholt. Aber bei weitem nicht genug. Einige Bäume lassen sogar schon ihr Laub fallen. Meine Balkonblumen haben auch unter der Trockenheit gelitten.

Ich hoffe ja für die Natur inständig, dass der Herbst etwas feuchter wird als normal. So zur Erholung täte das ganz gut. Auch um Wasserreserven aufzufüllen.

Balkonblick August 2019

Vergleich zum Vormonat

Tja, den Vergleich Bild an Bild lasse ich diesen Monat mal sausen. Mir fehlt durch die Urlaubsrückkehr einfach die Zeit dafür momentan. Dafür gibt es dann im nächsten Monat wieder eine schöne Übersicht. So lange könnt ihr zum Vergleich ja mal zum Monat Juli hüpfen.

Jetzt freue ich mich auf September. Back to Normalität. Mal schauen wann sich das erste Herbstlaub zeigt und wie das Wetter so wird.

Wie schaut es bei euch aus?

Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs.

Alle meine bisherigen 12tel Blicke findet ihr hier.

Wochenende in Bildern 17./18.08.2019

Endlich. Endlich. Urlaub.
Lange herbei gesehnt. Ab diesem Wochenende haben wir endlich unseren Sommerurlaub. Jetzt liegen zwei Wochen voll Familienleben vor uns. Mit Ausflügen, Feiern und Zeit daheim.
Wir starten mit einem tollen Wochenende.

Unser Wochenende in Bildern

Sonnabend – Stadtfest Dresden

Am Sonnabend überraschen wir die Kinder mit einem Ausflug nach Dresden. Es ist Stadtfest. Da vorherzusehen ist, dass der Verkehr in Dresden deswegen mörderisch sein wird, fahren wir zur Freude mit dem Zug. Es gibt unterwegs ja so viel zu entdecken und im Urlaub müssen wir ja nicht hetzen.

Kinder schauen in Zug aus dem Fenster

In Dresden angekommen, laufen wir von Hauptbahnhof aus zum Festgelände. Erster Anlaufpunkt ist das Wheel of Vision, eine riesiges Riesenrad. Der Große ist schon vom Weiten begeistern, möchte dann aber nicht mitfahren.

Wheel of Vision

Wir entdecken viele Attraktionen und laufen von einem Platz zum anderen. Es gibt viele Mitmach-Aktionen für Kinder. Die Kinder fahren mit einer kleinen Eisenbahn, zusammen schauen wir uns wie im letzten Jahr die Rettermeile an mit Bundeswehr, Feuerwehr, THW, Polizei und Co. Es war wieder sehr interessant.

Semperoper Dresden Stadtfest Dresden 2019

Beider Rettermeile am Lantagsgebäude gab es auch eine Polizeivorführung mit Polizeihunden. Die Kinder fanden das extrem spannend wie der Hund den Mann angefallen hat. Natürlich haben wir ihnen erklärt, das die Hunde speziell dafür trainiert sind und das auch sehr weh tut.

Polizeiübung mit Hunden

Da wir schon am Vormittag nach Dresden gefahren sind und die Kinder damit auch keinen Mittagsschlaf hatten, waren sie nach 4 Stunden in der Stadt durch. Die Kleine hat allerdings zwischendurch mal so 15 Minuten im Buggy geschlafen. Zum Glück haben wir den noch.

Zum Abschluss gab es für jeden noch ein Streicheis, außer für mich. Ich mag lieber Softeis. Die Kinder bekamen eine Portion Streusel dazu.

Haselbauer Streicheis essen

Sonntag – Familienzeit und Geburtstag

Der Sonntag begann mit „Ausschlafen“, was bedeutet, dass die Kinder um 7 wenn die Glocken läuten, einen versuchen aus dem Bett zu jagen. Heute war der Mann aber schon munter. So konnte ich noch bis kurz vor 8 im Bett bleiben.

Der Vormittag war dann geprägt von Haushaltspflichten. Wäsche waschen, Aufräumen, Kinder bespaßen. Die Kinder haben eine Zeit lang zusammen in ihren Zimmern gespielt und anschließend sind sie dann mir zwischen den Füßen umhergesprungen.

Kind in Wäscheberg

Nach dem Mittagessen haben Mann und Kinder dann ein Schläfchen gemacht und ich habe u.a. ein Retourenpaket gepackt. Ja, auch wenn man selber näht, kauft man auch mal paar Sachen für die Kinder.

Retourenpaket

Am Nachmittag waren wir dann bei meiner Schwester. Ihr Großer, mein Neffe, hat heute Geburtstag und ist nun echt schon 16 Jahre alt und geht ab morgen auf das Berufliche Gymnasium. Wahnsinn. Wir wünschen ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Geburtstags-Kaffeetafel

Wieder daheim haben die Kinder und ich dann noch dem Nachbarskind von 3 Häusern weiter, eine kleine Zuckertüte zum gestrigen Schulanfang vorbei geschafft. Die Familie hat sich sehr darüber gefreut.

Zuckertüte Schulanfang

Das Wochenende war ein gelungener Auftakt für unseren Urlaub. Nur das Wetter darf noch etwas besser werden. Aber gerade bin ich froh nicht arbeiten zu müssen. Denn gerade jetzt, wo ich euch diesen Blogpost schreibe, regnet es aus vollen Kübeln und im Normalfall wäre ich gerade auf dem Heimweg von der Spätschicht. Glück gehabt, würde ich da mal sagen. Ich wäre sonst nass bis auf die Socken,

Und? Wie war denn euer Wochenende so?

Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim Wochenende in Bildern von Grosseköpfe.

Alle bisherigen Wochenenden in Bildern findet ihr hier.

12 von 12 im August

Auch wenn heute nicht mehr der 12. August ist, sondern der 13., gibt es meine 12 von 12 eben erst jetzt. Das Leben ist halt nicht immer planbar. Gestern Abend war dann alles irgendwie so blöd, dass ich darauf verzichtet habe, den Blogpost fertig zu machen. Da bin ich lieber zeitig ins Bett gegangen.

Deswegen jetzt meine 12 von 12 vom August. Alle anderen Mitmachwilligen findet ihr wie immer bei Caro.

12 von 12 im August

Für mich startet der Tag auf Arbeit, ich habe Nachtschicht. Kurz nach 6 am Morgen bin ich zu Hause, es schlafen alle noch. Ich setze mich deswegen gemütlich aufs Sofa und schaue etwas Instagram, dabei schlafe ich kurz ein. Gegen 6:35 Uhr wache ich auf, da die Kleine munter ist und sich zu mir aufs Sofa gesellt. Wir kuscheln eine Runde.

Als der Rest der Familie dann auch munter ist, machen wir zusammen erstmal Kakao. Aber bitte mit Schaum fordert das kleine Kind.

Kakao machen

Nach 7 Uhr schaffe den Großen in den Kindergarten. Die Kleine bleibt heute daheim, denn sie hat heute wieder Ergotherapie. Der Mann geht später am Vormittag mit ihr da hin. Ich lege mich derweil in Bett. Bis kurz nach 12:30 Uhr schlafe ich und stehe dann nach 13 Uhr auf.

Abgedunkeltes Zimmer

Während Mann und Kind Mittagsschlaf machen, räume ich ein wenig hin und her. Die leeren Kartons müssen erstmal in den Keller und dann mal schauen, welche aufgehoben werden. Man braucht ja immer mal einen um etwas zu verschicken.

Leere Kartons tragen

Nach dem Aufräumen erstmal die Termine für den kommenden Monat durchsehen und mit dem Kalender abgleichen. Ich bin da ja gern bei Zeiten gut vorbereitet.

Kalender

Die Kleine wacht kurz vor 15 Uhr auf und ist ganz traurig. Wir haben zum ersten Mal beim Mittagsschlaf einen kleinen Unfall gehabt und deswegen heiß es erstmal Bett abziehen und Waschmaschine anstellen.

Waschmaschine

Dann ziehen wir uns an, essen eine Kleinigkeit und fahren dann zusammen mit Fahrrad und Laufrad zum Kindergarten um den Großen abzuholen.

Kind mit Laufrad

Das große Kind abgeholt und ab geht es mit den Rädern Richtung nach Hause.

Kinder mit Laufrad

Zwischendurch eine kleine Pause mit Brötchen und Trinken an der aktuellen Baustelle im Dorf. Es wird eine Brücke erneuert. Ganz spannend für die Kinder.

Baustelle anschauen

Weiter geht es zum Spielplatz. Dort müssen wir erstmal eine kleine Wunde versorgen. Die Kleine ist beim Rennen auf den Spielplatz gestürzt. Zum Glück nichts schlimmes.

Schürfwunde versorgen

Dann heißt es erst einmal rumtoben für die Kinder und „ausruhen“ für Mama. Diesmal muss ich nur Getränke reichen und nicht mitspielen.

Spielplatz

Wieder zu hause wuseln die Kinder gleich weiter rum. Irgendwann nehme ich mir dann eine kleine Auszeit und lege mich im Garten auf eine Liege. Pause. Ich merke schon langsam, wie mein Kopf langsam zu voll wird.

Füße hoch Pause

Zum Abendbrot dann erstmal einen Malzkaffee für mich. Ausnahmsweise. Ich habe am Nachmittag keinen getrunken und das rächt sich nun. Ich bin fertig und der Kopf voll. Mir wird alles schnell zu viel auf einmal.

Kaffee

Der Abend ist dann anstrengend wie zuletzt immer. Die Kinder wollen lieber spielen, statt schlafen. Während sich die Kleine da ja noch gut überreden lässt, dass ihr kleiner Körper nun Ruhe braucht, ist das beim Großen momentan echt schwierig. Er geht zwar ins Bett, aber bitte nicht allein. Und das ist anstrengend, da es ja sonst auch immer allein klappte. Von Anfang an und nun. Aaaaargh.

Naja. Tag überstanden. Der Abend war dann zwar für die Tonne, aber egal. Gehen wir halt schlafen.

Bis bald eure Bianca.

Verlinkt bei 12 von 12.

Alle meine anderen 12 von 12 findet ihr hier.

Gartenküche: Schüttelgurken

Zur Zeit wachsen im Garten die Gurken wieder unermüdlich. Wir haben 2 Sorten angepflanzt: Im Gewächshaus wachsen Gemüsegurken, solche langen, wie man sie auch im Supermarkt kaufen kann. Auf dem Acker im Garten haben wir Einlegegurken angepflanzt. Sie sind super zum einzukochen, zum Beispiel für Saure Gurken, Gewürzgurken und und und.

Für eine schnelle Gewürzgurken-Variante empfehle ich euch heute ein Rezept von meiner Mama. Sie hat es oft in meiner Kindheit gemacht und auch jetzt noch wird es immer wieder gern gemacht. Lecker würzige Schüttelgurken.
Die kann man super aus zu groß geratenen Einlegegurken machen oder auch aus Zucchini. Grüne Zucchini liebe ich als Schüttelgurken besonders gern. Gern nehme ich sie auch in einem kleinen Glas mit auf Arbeit.

Schüttelgurken im Glas

Rezept für knackige Schüttelgurken

Zutaten für eine große Schüssel Schüttelgurken:

  • 1 kg Einlegegurken oder Zucchini
  • 6 EL Essig 10% Säure (z.B. Spritessig)
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 1 Zwiebel
  • Dill, Bohnenkraut, Senfkörner, Pfefferkörner nach belieben
  • eine große Schüssel mit Deckel (ca. 3 Liter Fassungsvermögen)
Zutaten Schüttelgurken

Zubereitung:

Variante mit Einlegegurken

  1. Gurken waschen, Blüte und Stielansatz abschneiden, grob schälen und in Scheiben von 0,5-1 cm Dicke schneiden. Noch einmal kurz abspülen und in eine große Schüssel geben
    Achtung: Einlegegurken können leicht bitter werden. Also ruhig von jeder Gurke mal ein kleines Stück kosten.
  2. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben von 1-2 mm Dicke schneiden. Zu den Gurken in die Schüssel geben.
  3. Die Gewürze hinzugeben. Dill und Bohnenkraut dafür nicht zu fein schneiden, sondern ruhig etwas gröber lassen. Bei den Senf- und Pfefferkörnern nach dem eigenen Geschmack gehen.
  4. Zum Schluss Salz, Zucker und Essig hinzugeben.
  5. Deckel auf die Schüssel und gut Verschließen. Die Schüssel einmal kräftig schütteln. Das kann ruhig so 10-30 Sekunden lang sein.
  6. Deckel öffnen und alles mit einem Löffel nochmal zusammenschieben. Die Zwiebelscheiben haben sich durch das Schütteln geteilt. Das ist ok so.
  7. Deckel wieder schließen und die Schüssel in den Kühlschrank stellen. Das Ganze muss nun so 2-3 Tage ruhen und sollte zwischendurch immer mal geschüttelt werden. Nach dem Schütteln dann alles wieder mit einem Löffel zusammenschieben.

Variante mit Zucchini

Für die Zucchini-Version müsst ihr eigentlich kaum etwas anders machen, außer das ihr halt Zucchini nehmt.

Die Zucchini wird gewaschen, grob geschält, halbiert und das Kerngehäuse entfernen. Die Zucchinihälften schneidet ihr ebenfalls in 0,5-1 cm dicke Stücke. Nochmal alles gut abspülen. Sollte ihr eine Riesenzucchini haben, das passiert ja mal schnell, dann natürlich die Stücke kleiner machen. Es sollten handliche Happen sein.

Der Rest wird genauso gemacht wie oben mit den Einlegegurken beschrieben.

Schütteln und reifen lassen

Alles nun 2-3 Tage im Kühlschrank belassen und immer wieder schütteln. Durch Salz, Zucker und Essig bildet sich mit der Zeit eine Gewürzlake in der die Gurken bzw. die Zucchini immer schön hin und her gewälzt werden und liegen.

Nach 2 Tagen sind die Schüttelgurken gut durchgezogen und können probiert und gegessen werden. Die Gurken sind nun noch schön knackig, aber auch zart im Biss, wie man es von normalen Gewürzgurken her kennt. Je länger sie ziehen, umso aromatischer werden sie. Haltbar sind sie ungefähr eine Woche.

Ihr solltet auch immer darauf achten, dass der Deckel gut verschlossen ist und mindestens 2 mal am Tag schütteln und lüften. Zudem nur mit einem Löffel oder einer Gabel in die Gurken gehen, damit keine Bakterien reinkommen und euch das ganze schlecht wird.

Schüttelgurken passen perfekt zu einem herzhaften Abendbrot, sind prima beim Picknick oder auch als kleiner herzhafter Snack auf Arbeit.

Lasst es euch schmecken.
Eure Bianca

Schüttelgurken

Noch andere Leckerein aus der Kremplinghausküche findet ihr hier.

#WMDEDGT – August 2019

Montag. Frühschicht. Es ist der 5. des Monats. Zeit für #wmdedgt – „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“.
Alle Mitmachwilligen versammeln sich wie immer bei Frau Brüllen. Los gehts.

Willkommen zur Frühschicht

Irgendwann in der Nacht, ich glaube es war irgendwas gegen 2 Uhr, krabbelten kleine große Füße in unser Elternbett und kuschelten sich an meinen Rücken. Da der Mann allerdings auf dem Sofa schlief, er ist dort eingeschlafen und da lasse ich ihn liegen, habe ich das große Kind mal entspannt auf die Mannesseite geschoben. Umdrehen und weiterschlafen.

4:15 Uhr klingelt der Wecker. Wäh, ich will nicht. Muss aber. Frühschicht, der Beginn einer wundervoll arbeitsreichen 7 Tage Woche steht an. Gegen 4:25 klappt es dann auch endlich mit dem Aufstehen und ich schleiche mich aus dem Bett ins untere Bad. Ich muss ganz leise machen, damit das Kind, welches neben mir im Bett lag, nicht munter wird. Es klappt. Badzeit.

Nach waschen, frisch machen, anziehen, Zähneputzen und den ganzen Bimbamborium bin ich kurz nach 5 fertig und schleiche mich in die Küche. Da wir eine offene Wohnküche haben, sehe ich den Mann selig auf dem Sofa schlafen. Es stört ihn nicht, das ich bei vollem Küchenlicht mein Frühstück und Mittagessen für die Arbeit vorbereite. Alles in den Rucksack, leise die Straßensachen anziehen und los. Frische 13 Grad draußen, auf dem Fahrrad gefühlt weniger. Ein Hoch auf den Zwiebellock.

Im Werk angekommen, erstmal umziehen und zur Anlage radeln. Übergabe von der Nachtschicht. Fahranweisung und alle Schichtinfos vom Wochenende nachlesen, Anlage checken ob alles läuft wie es muss. Erste Störungen beseitigen und zwischendurch ein Schokobrot essen. Zack 1 h rum. Kurz daheim anrufen und mit dem Mann den Tag besprechen. Er schafft die Kinder zum Kindergarten.

Weiter geht es mit der Vorbereitung für den Tag. Frühbesprechung mit den Chefs.

Ein Anlagenteil umstellen, einen außer Betrieb nehmen. Hier ne Freigabe schreiben, da ne Einweisung für Fremdmitarbeiter machen. Dies checken, jenes ändern, da was spülen. Hin und her. Irgendwann ist es Zeit fürs Frühstück und dann auch schon bald wieder Mittagessen. Danach geht es noch mal ordentlich rund. Hin und herlaufen. Zum Glück habe ich keinen Schrittzähler, denn ich möchte gar nicht wissen wie viele Kilometer ich an manchen Tagen laufe.

Frühschicht bedeutet, es ist immer was los, so will es das Gesetz. Ich denke lieber nicht an morgen. Heute dann noch eine Extra-Info-Veranstaltung nach der Schicht. Gegen 15:10 Uhr bin ich endlich wieder daheim. Auf dem Heimweg hat es getröpfelt. Als ich zuhause ankomme liegt der Mann schlafend auf dem Sofa. Immer noch oder schon wieder? Nein er macht nur seinen täglichen Mittagsschlaf. Die Medikamente fordern es so.

Nachmittags Familienzeit

Ich bin müde und kaputt. Hatte ich schon erwähnt, dass ich eine anstrengende Frühschicht hatte? Ja oder? Doch gleich müssen die Kinder abgeholt werden. Ich würde eher viel lieber im Bett verschwinden. Naja. Krone richten, weiter machen. Gähn.

Kurz vor 16 Uhr fahre ich zum Kindergarten. Abholen funktioniert heute gut. Obwohl das große Kind etwas sehr überdreht ist, hören beide auf mich. Das ist nicht immer so. Auf dem Heimweg halten wir am Briefkasten und werden 2 Briefe vom Mann ein.

Natürlich müssen wir an der aktuellen Baustelle im Dorf kurz anhalten und schauen. Eine Fußgängerbrücke über einen kleinen Kanal wird abgerissen und das ist natürlich total interessant. Zuhause gibt es dann erstmal ein Eis für die Kinder. Sommerritual, auch wenn es heute eher trüb ist.

Ich mache mir einen Malzkaffee, der Mann einen richtigen Kaffee. Die Kinder verschwinden nach dem Eis in Zimmer und Garten zum spielen. Pause.

Nach einem halben Kaffee ruft mich der Große, ich soll ein Legoquad bauen. Äh, erst Kaffee, dann Lego. Das Kind ist einverstanden, fragt aber gefühlt aller 10 Sekunden nach, wann ich komme. Dazwischen will auch die Kleine noch etwas. Irgendwie ist der Papa immer Luft wenn Mama daheim ist. Ungerecht.

Irgendwann sitze ich dann im Kinderzimmer des Großen vor dem ausgekippten Lego und versuche nach Online-Anleitung ein Quad zu bauen. Geht nicht bei dem Chaos. Wir beschließen die Legos erstmal etwas nach Farbe zu sortieren um dann besser bauen zu können. Mittlerweile hat sich auch das Töchterlein zu uns gesellt.

Während ich so auf dem Boden sitzend gemütlich Lego nach Farben sortiere, beschließen die Kinder im Zimmer der Tochter mit ihren alten Babybettmatrazen erst zu turnen und dann Buden zu bauen. Ich sortiere weiter Lego. Das ist echt entspannend. Dabei überlege ich, ob ich nicht farblich passende Säckchen für die Steine nähen sollte.

Die Kirchenturmuhr schlägt 18 Uhr

Kurz danach bin ich fertig mit sortieren und schleiche mich runter zum Mann und in den Garten. Als ich so an den Stangenbohnen stehe und ernte, stellen die Kinder fest, dass ich verschwunden bin. Laute Mama-Rufe durchhallen Haus und Garten. Der Große kommt zu mir. Wir schließen den Deal, das wir das Lego heute liegen lassen und morgen weiterbauen. Er ist einverstanden und nascht erstmal an den Himbeeren. Ich lasse ihn eine kleine Schüssel holen und gemeinsam ernten wir Himbeeren.

Während die Kinder etwas Trickfilm schauen dürfen, leistet der Mann mir Gesellschaft und erntet alle Bohnen, die ich übersehen habe. Danach noch Gurken und Erbsen durchsehen und ernten.

Zeit fürs Abendessen. In der Zeit, wo der Mann das Abendbrot für die Kinder vorbereitet, pulle ich die Erbsen und froste sie ein. Das waren ja nicht so viele. Die Kinder essen ihr Brot, Möhrchen und ein paar Schüttelgurken und schauen Sandmann. Ich sitze mit am Tisch und putze die Bohnen nebenher. Danach waschen und Schlafsachen anziehen. Da ich die Bohnen noch kleinschneide und die Kinder heute gut drauf waren, dürfen sie noch den Trickfilm nach dem Sandmann schauen. In der Zeit schaffe ich es dann auch die Bohnen zu schneiden und zu waschen.

Zeit fürs Bett. Wir bringen die Kinder in ihre Zimmer, schließen die Rollos und beide Kinder dürfen noch Toniebox hören. Ich mache mir mein Abendbrot und begebe mich zum Laptop um diesen Blogpost zu schreiben.
In der nächsten Stunde möchte jedes Kind wieder was von mir. Die Kleine was trinken oder ganz plötzlich ihre Socken aus des Bruders Zimmer holen. Der Große braucht dringend eine Massage zum Einschlafen von Mama, ich leite ihn direkt zum Mann weiter. Der kann das heute auch mal machen, ich will schreiben.

Dann muss der Große mir noch dringend was sagen, wie jeden Abend. Insgesamt ist es 3x was ganz dringendes. Ich versuche dem Kind zuzuhören. Am Ende singe ich ihm noch 2 Gute-Nacht-Lieder vor. Hoffen wir das nun Ruhe wird.

Ein langer Tag geht zu Ende.

Zwischendurch habe ich immer geschrieben und meine Schnittchen gegessen. Jetzt dann noch die Bohnen eintüten und einfrieren, Schlafzeug anziehen und ins Bett. Aber ne Rückenmassage könnte ich auch noch gut vertragen heute. Man bin ich verspannt.

Morgen früh geht der Tag wieder zeitig los. Wieder Frühschicht, die letzte für diese Woche. Wir erinnern uns, 4:15 Uhr klingelt der Wecker. Der Tag startet neu.

Wie war euer Tag denn so?

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Wochenende in Bildern 03./04.08.2019

Freies Wochenende und allein mit den Kindern. Der Mann hatte ein Solowochenende bei seinem Bruder an anderen Ende der Republik. Gemeinsam sind sie ins Fußballstadion gegangen, Auswärtsspiel der Lieblingsmannschaft. Über das Ergebnis sprechen wir besser nicht.
Als er heute wieder zu Hause ankam, waren die Kinder glücklich. Ich auch, aber ich war auch müde und fertig. Wie habe ich das nur letztes Jahr 4 Wochen allein mit den Kindern geschafft?

Sonnabend – Allein mit den Kindern

Das Wochenende beginnt regnerisch. Doch das ist auch gut so, die Natur hat den Regen dringend nötig. Und ich spare mit das gießen im Garten. Außer im Gewächshaus.

Regenwetter

Kein Papa da, also ist Mama noch mehr gefragt als sowieso schon immer. Einmal Kuscheln zwischendurch bitte. Das Kind wird aber langsam echt schwer.
Anschließend haben wir noch ein Foto von uns 3 gemacht und dem Papa geschickt. <3

Mama kuschelt mit Kind

Vor dem Mittagessen wollen die Kinder unbedingt noch kneten. Diesmal auf dem Fußboden. Wegräumen darf dann aber Mama.

Knetspielzeug

Nach Mittagessen und Mittagsschlaf gibt es zum Vesper für die Kinder Schokoosterhase, die wir noch im Keller entdeckt hatten. Wie konnte denn das passieren? Den Kindern hat es jedenfalls sehr gefreut und geschmeckt.

Schoko-Osterhase essen

Der Nachmittag verlief ganz ruhig. Die Kinder haben gespielt und durften gegen Abend dann Trickfilm schauen. Ich habe Haushalt gemacht. Tagwerk: 5 Ladungen Wäsche mit Handtüchern und Bettwäsche.

Zum Einschlafen gab es dann noch ein ordentlich lautes Feuerwerk vom Badfest bei uns im Dorf. Dank Regen wurde es anscheinend genehmigt. Ich hatte definitiv die beste Aussicht von der Ferne. Rollo hoch und gemütlich im Bett sitzend zuschauen. Leider wurde dadurch der Große wach und ich war anschließend nicht mehr allein im Bett.

Feuerwerk in der Nacht

Sonntag

Während der Mann auf dem Heimweg war, haben wir bzw. ich die Kinderzimmer aufgeräumt und das Obergeschoss gesaugt. Leider sieht man vom Aufräumen am Abend nichts mehr. Sysiphusarbeit nenne ich das.

Staubsaugen

Da ich eine miserable Köchin bin, gibt es zum Mittagessen Nasi Goreng aus dem Frost. Naja, die Reste der Kinder habe ich dann noch aufgegessen.

Reste vom Mittagessen

Kinder im Bett zum Mittagsschlaf und ich auf der Couch mit Nachtisch-Eis. Vorher hatte ich aber noch den Brotteig fürs Abendessen angesetzt.
Leider war ich nicht lang allein, das große Kind verweigerte den Mittagsschlaf und gönnte sich auch noch ein Eis, weil er meins sah.

Eis am Stiel

Dann war auch der Mann wieder daheim, just als ich den Brotteig begann zu bearbeiten. Er hat dann erstmal was zu Mittag gegessen und bissl vom Wochenende erzählt. Eine Stunde später war dann auch das Brot fertig gebacken. Auf Wunsch des Mannes mal wieder ein Friss-dich-dumm-Brot. Das ist aber auch lecker.

Friss dich dumm Brot

Kurz nach dem Mann kam dann auch meine Mama zu Besuch. Sie hatte überraschenderweisen meinen kleinen Neffen dabei und somit waren die Kinder völlig aus dem Häuschen. Der Nachmittag war somit gerettet. Mit der Ruhe war es dann allerdings ebenfalls vorbei. 3 quirlige Kinder im Alter von 3-4 rannten erst im Haus, dann im Garten und dann wieder im Haus herum.

Mama half mir wie immer bei der Wäsche, denn natürlich hatte ich heute wieder gewaschen. Ich wasche ja meistens nur am Wochenende, dann aber im Akkord. Der Mann wuselte ein bisschen im Garten umher. Zum Tagesabschluss machte meine Mama uns dann noch einen leckeren Gurkensalat, wie sie ihn schon immer macht. Die Kinder lieben den und somit hatten sie dann mit dem Mann schon alles aufgegessen, als ich vom Mama-und Neffen-nach-Hause-bringen wieder heim kam. Nix übrig gelassen, haben die mir. Sauerei. Da war ich traurig. Aber immerhin leckeres Brot konnte ich noch essen.

Wie war denn euer Wochenende so?

Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim Wochenende in Bildern von Grosseköpfe.

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