Rezension: Lass uns losbasteln! {Werbung}

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Um das Basteln kommt man als Mama wohl kaum irgendwie herum, sei es daheim oder bei Elternabenden im Kindergarten. Ich spreche da aus Erfahrung. Dabei ist man entweder echt gut darin oder, mehr oder weniger, talentfrei dafür. Selber schätze ich mich so mittelmäßig beim Thema Basteln ein. Ich kann eigentlich ganz gut basteln und bin da auch oft perfektionistisch veranlagt, nur scheitert es immer an den Ideen dafür.

Klar das WWW ist voll mit Ideen und man brauch nur auf Instagram oder Pinterest zu schauen um etwas zu finden, doch ich selber schätze auch analoge Bastelvorlagen, denn nicht immer hat man Laptop oder Handy parat um nachzuschauen.

Lass uns losbasteln!

Bastelbücher gibt es viele und die Auswahl ist schwer.  Persönlich mag ich sehr gern einfach gehaltene Bücher mit klar verständlichen Anleitungen, die einen aber auch noch Spielraum für eigene Kreativität lassen.

Lass uns losbasteln!“ ist das große arskreativ-Buch mit vielen bunten Ideen vom Verlag arsEdition und genau so ein Bastelbuch wie ich es mag. Einfach, schlicht und verständlich. Da bekommt man wieder selber Lust mehr mit und für die Kinder zu basteln.

Was basteln wir?

Das Buch ist ganz einfach aufgebaut ohne großen Einleitungsschnickschnack. Es gibt ein buntes Inhaltverzeichnis zu Beginn, wo alle 8 Themenbereiche  mit einem Foto gezeigt werden.

Papier-Bastelspaß
Spiele basteln
Kinder-Party
Verkleidungen basteln
Upcycling
Kreatives Ostern
Herbst- & Halloween-Bastelei
Winter- &Weihnachts-Bastelei

Zu Beginn jedes Kapitels gibt es dann noch ein kleines Extra-Inhaltsverzeichnis mit den unterschiedlichen Projekten. So findet man schnell sein Wunschprojekt. Dann geht es auch schon los.

An die Schere, fertig, los!

Jedes Bastelprojekt ist im Buch sehr verständlich erklärt, ohne das der Text einen erschlägt. Kurz und knapp, Schritt für Schritt. Dazu gibt es zu jedem Bastelprojekt eine kleine Materialliste, wo steht was ihr alles braucht um loslegen zu können.

Bunt gestaltet mit ansprechenden Fotos von den fertigen Projekten, ist das Buch eine wahre Fundgrube an Bastelideen. Da es auch keine genauen Mustervorlagen gibt, ist hier jedem freie Hand und Phantasie gelassen. Das finde ich besonders gut, denn dann hat die Kreativität mehr Freiraum um entfaltet zu werden.

Viele Projekte bedürfen noch nicht mal einer Anleitung, denn die Bilder sprechen für sich. Man sieht das Bild, sucht sich die Materialien zusammen und legt los. So ging es mir mit der kleinen Krone aus einer Klopapierrolle.

Ganz einfach, klar und verständlich. Ideal für das Basteln mit kleinen Kindern oder für Kinder die schon ohne Anleitung basteln können. Man braucht noch nicht mal groß vorher einkaufen, denn die meisten Materialen hat man im Leben mit Kindern sowieso zuhause.

Viel Spaß beim Basteln.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

12 von 12 im August

Oh yeah, es ist der 12. des Monats und ich habe echt mal wieder daran gedacht bei „12 von 12“ von Draußen nur Kännchen mitzumachen. Ich glaube es ja kaum. Meine letzte Teilnahme ist echt schon ewig, fast ein Jahr, her. Gleich mal drei kreuze in den Kalender machen. Zudem sitze ich jetzt hier und schreibe diesen Blogpost, anstatt noch etwas vor der Nachtschicht zu schlafen. Das ist auch noch mal ein Kreuz im Kalender wert. Echt mal jetzt.

Hallo 12. August

Es ist Sonntag, der Tag startet mit Arbeit – Nachtschicht. Heute läuft alles ganz ruhig und das Arbeiten ist entspannt. Kurz vor 6 Uhr ist Feierabend, umziehen, duschen, heim fahren.

Zuhause angekommen, erstmal die Temperaturen festgehalten, glaubt ja einem sonst keiner, dass es hier morgens plötzlich nur knapp 9 °C sind. Die letzten Wochen waren es zu dieser Uhrzeit immer zwischen 17-21 °C.

Nachdem Kinder und Oma (unser Babysitter) aufgestanden sind, habe ich sie nach Hause zur Oma gefahren. Danach bin ich aber anstatt ins Bett, erstmal an die Nähmaschine gegangen. Schnell das gestern zugeschnittene Shirt zusammengenäht. Die Herbstproduktion an neuer Kleidung für den Großen ist nämlich gestartet.

Kurz nach 8 gehe ich dann aber doch ins Bett und schlafe gute 5,5 h durch.

Aufgestanden und erstmal „frühstücken“ mit Tee, Jogurt und Toast-

Danach nähe ich das Shirt vom Morgen fertig, es fehlten nur noch die Säume und huschel ein bissl im Haushalt umher. Wäsche wegräumen und so.

Auch Gartenarbeit steht auf dem Plan. Ich muss das ausnutzen, solange die Kinder noch bei Oma sind. Also verwelkte Blumen abschneiden und etwas Unkraut jäten.

Zwischendurch ruft die Waschmaschine.

Die Kinder sind mit Oma wieder da und futtern erstmal eine Runde Obst, Minisalami und Milchbrötchen auf den Liegen auf der Terrasse. Ist ja nicht so, dass es bald Abendbrot gibt.

Zum Abendbrot gibt es dann Rührei mit Würstchen und dazu Toast. Die Kinder essen wie erwartet nicht gerade viel.

Nach dem Abendbrot hetzen die Beiden noch eine Runde durch den Garten und spritzen sich gegenseitig oder selber mit ihren Wasserkanonen nass.

Sonntäglicher Höhepunkt –  Badewanne.
Die Kinder setzen dabei mal wieder das halbe Bad unter Wasser und weinen beim Haare waschen. Alles wie immer. Danach Haare fönen und ein bissl Maniküre, die Krallen Fingernägel hatten es wieder nötig. Im Anschluss wird noch in den Kinderzimmern gespielt und ich gieße den Garten.

Das zu Bett bringen ist heute wieder eine langwierige Angelegenheit. Ich habe für so was zur Zeit keine Nerven. Jetzt kurz bevor ich wieder zur Arbeit los muss ist endlich Ruhe. Nur noch eine Woche und dann ist Urlaub für die Kinder und mich.

Bis bald.

Verlinkt bei 12 von 12.

Unser Abschied vom Schnuller – Tränen und Meer

Fundstück beim Auto aussaugen am Wochenende. Ein hellblauer Schnuller!

Definitiv vom Großen, denn die Kleine war bzw. ist kein Schnullerkind. Wie lange der Schnuller wohl schon in der Tasche der rechten hinteren Autotür geschlummert hat? Hm … Also über ein Jahr mindestens, denn seit unserem Urlaub an der Ostsee letztes Jahr Ende Juli braucht der Große keinen mehr.

Tschüss Schnuller, nur wie?

Unser Großer liebte seinen Schnuller über alles. Immer hatten wir einen dabei. Immer an einem Schlüsselband um den Hals, damit er ihn nicht verlieren konnte. Normale Schnullerketten haben bei uns nicht funktioniert, er hat sie immer abgezogen.

Lange hatten wir uns auch keinen Gedanken darüber gemacht, ob er ihn noch braucht oder nicht. Klar zum Einschlafen war er überlebenswichtig und wehe er musste ihn suchen.

Das Kind wurde 2 Jahre alt, wurde 2,5 Jahre alt. Der Schnuller war immer noch wichtig. In der Krippe klappte es tagsüber sehr gut ohne ihn, nur zum Einschlafen war er wichtig. Doch zu Hause war das anders, da wurde der Schnuller immer mit herum getragen, wenn auch nur am Band, Hauptsache dabei. Ohne ging nicht.

Langsam machten wir uns Gedanken, wie wir das Kind wohl Schnullerfrei bekommen, immerhin sollte er ja ab August in den Kindergartenbereich unserer Kita wechseln. Zusammen setzten wir uns als Ziel, im Urlaub an der Ostsee bekommen wir das Kind los von seinem heißgeliebten Schnuller.

Kind mit Schnuller im Mund
Oktober 2016

Drama , Drama, Drama – Wie uns eine Effekthandlung half.

Dann war der Urlaub da und wir überlegten nun, wie wir die Aktion „Schnullerfrei“ angehen könnten. Auf die Frage, ob der Große es den nicht mal probieren möchte ohne Schnuller zu schlafen, gab er ganz bereitwillig seinen Schnuller ab. Yeah, das ging einfach, war dann doch ein zu schneller Gedanke. Das Kind weinte am Abend herzzerreißend und Mama wurde weich . Also zurück auf Anfang.

So einfach wurde es dann nicht mehr, das Kind roch den Braten immer. Letztendlich half uns der Zufall und eine reine Bauchentscheidung, getragen von einem gestressten Nervenkostüm.

An einem Abend, als die Kinder ins Bett gingen und schlafen sollten, drehte der Große mal wieder so richtig auf und tat alles um nicht schlafen zu müssen. Seine Schwester ließ er dadurch auch nicht zur Ruhe kommen und warf zudem immer lustig seinen Schnuller ins Elternbett und holte ihn sich wieder. Irgendwann war es uns dann aber zu bunt, wir wurden kurz laut und nahmen ihm den Schnuller weg. Zack.

Das Kind schrie wie am Spieß nach seinem Schnuller, doch diesmal blieben wir hart, auch wenn es weh tat. Nach kurzer Zeit beruhigte sich das Kind und schlief ein. Am nächsten Morgen wachte er ganz normal auf und fragte auch nicht nach seinem Schnuller. Jedoch habe ich ihm voller Stolz erzählt, dass er ohne Schnuller geschlafen hat und wir uns darüber freuen. Er hat gestrahlt wie ein Mondgesicht. Das klappte dann jede Nacht, auch wenn er sich anfangs etwas schwer tat mit dem Einschlafen.

Wenn er gefragt hat, wo sein Schnuller ist, dann haben wir ihm gesagt: „ Na den haben wir doch gemeinsam in die Ostsee geworfen, du bist doch schon groß und brauchst keinen mehr.“ Hat das Kind ohne zu meckern akzeptiert und immer stolz gesagt: „Ja ich bin schon groß.“

Kind am Strand
Ostsee Juli 2017

Und nach dem Urlaub in der Kinderkrippe?

Klar, unser Vorgehen klingt erstmal brutal, war aber im Nachhinein die beste Entscheidung überhaupt. Da geht es auch mal, das Kind ganz trocken anzulügen. Denn, oh Wunder, er brauchte den Schnuller gar nicht so sehr zum Einschlafen, wie er ihn sonst immer gefordert hat. 

Als er dann nach dem Urlaub wieder in die Krippe ging, erzählte er seinen Erzieherinnen voller Stolz, dass er nun keinen Schnuller mehr braucht. Und was tat Mama? Ich bestätigte es voller Stolz und forderte im Flüsterton von der Erzieherin gleich den Kita-Schnuller ein, denn wir wollten ja keinen Rückschlag riskieren. Die Erzieherin verstand und holte schnell heimlich den Schnuller aus seinem Fach und gab ihn mir.

Natürlich ist der Schnuller nicht weg, er schlummert nun in seiner Erinnerungskiste mit dem Vermerk, dass das sein letzter Schnuller war. Er hat nun in seiner Kiste, seinen ersten und seinen letzten Schnuller drin.

Die kleine Schwester? Another Story!

Die kleine Schwester ist, wie bereits erwähnt, kein Schnullerkind, dafür aber ein Daumen-Nuckel-Kind. Nun ist sie genauso alt, wie der Große im letzten Jahr und nimmt immer noch ihren Daumen wenn sie müde wird in den Mund.  Und zeitgleich die andere Hand an den Bauchnabel.
Doch so einfach wie vor einem Jahr mit dem Schnuller, wird hier die Abgewöhnung garantiert nicht. Einen Daumen kann ich ja schließlich nicht so einfach wegnehmen. Irgendwer Tipps dafür?

Wie habt ihr eigentlich euer Kind Schnullerfrei bekommen? Erzählt doch mal.

Bis bald.

Wochenende in Bildern – Auto putzen

Hot Summer, hot hot Summer … Puh Das Wochenende war ja echt heiß, Abkühlung gab es bei uns trotzdem nicht. Also Augen zu und durch.

Ich hatte mir vorgenommen, wenigstens einen Punkt auf meiner To-do-Liste zu schaffen, den ich die ganze Woche nicht geschafft habe. Die Zeit war knapp, denn für mich stand, wie gefühlt jedes Wochenende, am Nachmittag noch Arbeiten auf dem Programm. Also schnell schnell, aber gründlich.

Sonnabend

Die Kinder scheinen nicht viel von Wochenende und ausschlafen zu halten, anders kann ich es mir nicht erklären, dass der Große bereits kurz nach 5:30 Uhr munter war und die Kleine nur ne Stunde später.

Kind auf Treppe

Alle sind fleißig. Die Kinder helfen bei der großen Tagesaufgabe Auto aussaugen und putzen. Sie sind voller Eifer dabei bis ein Kindergartenfreund vom Großen unerwartet vorbeikommt. Danach darf ich alleine weiter machen und zwischendurch noch aufpassen, dass die Kinder keinen Blödsinn machen.

Während Mama weiter das Auto aussaugt, hat die Kleine ihren Spaß und spielt Autofahren. Mehr als aussaugen und Staub wischen habe ich dann leider nicht geschafft, also nächste Woche noch mal nacharbeiten. Hoffentlich.

Fundstück des Tages beim Auto säubern.

Bevor es auf Arbeit geht, noch mal die Blumenpracht im Beet bewundern. Wunderschönen die Gladiolen, aber irgendwie hatte ich eine andere Farbe in Erinnerung vom Vorjahr. Können die ihre Farbe ändern?

Sonntag

Gleiches Szenario am Morgen wie schon tags zuvor. Es ist echt zum heulen, wenn man von den Kindern so zeitig geweckt wird. Aber wenigstens schlafen sie zur Zeit durch. Man freut sich ja über die kleinen Dinge.

Die Kinder dürfen etwas fernsehen, am Wochenende machen wir morgens eine Ausnahme.

Heute Vormittag steht Gartenarbeit auf dem Plan.

Die Kinder wollen helfen bzw. irgendwie in Mamas Blumenbeet einbuddeln. Nein.

Nach dem Unkraut jäten, steht Ernte auf dem Programm. Ich nehme viele Bohnen ab, ein Teil davon wird dann gleich fürs Mittagessen verwendet.

Während der Mann das Mittagessen vorbereitet, backe ich spontan einen kleinen Kuchen für die Arbeit. Klare Arbeitsteilung hier.

Eine Stunde vor Arbeitsbeginn ist der Kuchen fertig. Ich schicke meinem Kollegen schon mal ein Foto via WhatsApp. Er freute sich über die kulinarische Überraschung.

Während die Familie wie immer Mittagsschlaf macht, fahre ich auf Arbeit. Am späten Nachmittag telefonieren wir wie immer bei Spätschicht miteinander.

Morgen früh werde ich dann die Kinder garantiert wecken müssen, da sie in die Kita müssen. Wollen wir wetten, dass sie dann keine Lust zum Aufstehen haben?

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

 

Wochenende in Bildern 07./08.07.2018

Heute ist zwar Montag, aber ich möchte euch trotzdem noch gern unser Wochenende zeigen. Es war, abgesehen von den etwas anstrengenden Kindern, ein sehr schönes Wochenende. Es war ein Wochenende ohne Arbeit für mich und mit ganz viel Familie und Freunden bei uns daheim.

Samstag

Der Samstag startet wie jeder Wochentag früh. Das große Kind ist bereits kurz nach 6 Uhr munter, aber ich kann ihn dazu überreden noch etwas in seinem Zimmer zu spielen, bis die Kirchenglocke ding-dong macht, also bis 7 Uhr.
Mir stecken noch etwas die letzten beiden Nachtschichten vom Mittwoch und Donnerstag in den Knochen, außerdem schlafe ich zur Zeit etwas schlecht.

Verschlafener Blick

Den Vormittag verbringen die Kinder viel im Garten.Irgendwann ziehen sie auch ihre Jacken aus, die Sonne wärmt alles schnell auf.

Kinder im Garten

Für den Nachmittag backe ich Muffins. Wir bekommen Besuch von den Schwiegereltern.

Muffins backen

Zum Mittagessen heute etwas schnelles – Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Gurkensalat.

Tisch mit Mittagessen in Familie

Oma und Opa haben den Kindern aus dem Urlaub ein Geschenk mitgebracht. Die beiden bekamen ganz knuddelige Rucksäcke und waren vollkommen hin und weg davon.

Plüschtierrucksäcke

Am späten Nachmittag werden die Kinder dann langsam müde, also erstmal eine Runde mit Mama auf der Gartencouch kuscheln.

Als die Kinder im Bett sind, lasse ich den Mann und die Schwiegereltern für einige Zeit allein und verziehe mich in die Küche. Ich „backe“ eine Torte für unseren Sonntagsbesuch. Küchenchaos inkusive.

Torte backen

Sonntag

Der Sonntag startet leider genauso zeitig wie der Samstag, nur dass sich das große Kind diesmal nicht so easy dazu überreden lässt, noch etwas zu spielen. Dazu war dann noch die Kleine kurze Zeit später ebenfalls munter uns so kam es, dass die Kids zusammen auf der Couch kuschelten und spielten und Mama nebenbei mal fix 2 Körbe Wäsche legen konnte. Halb 8 war ich dann damit fertig und die Kinder hatten auch endlich Appetit für Frühstück.

Kinder spielen auf Sofa

Nach dem Frühstück geht es wieder in den Garten. Die Sonne scheint, aber es ist noch etwas frisch und natürlich mussten die neuen Rucksäcke ausgiebig getragen werden.

Zwischen 9 und halb 10 erstmal eine Obstpause für alle. Der Mann hat einen bunten Teller gezaubert.

Teller mit Obst

Am späten Vormittag dann noch etwas Hausputz. Kinderzimmer aufräumen und Staubsaugen. Es gibt tatkräftige Hilfe vom kleinen Kind.

Staubsauger

Am Nachmittag kommt meine Freundin samt Familie zu Besuch. Endlich haben wir das mal geschafft einen passenden Termin zu finden. Die Kinder verstehen sich super und spielen großartig zusammen. Die anfängliche Schüchternheit ist schnell verflogen und auch unsere Männer verstehen sich blendend. Was will man mehr.

Wir quatschen viel, trösten und ermahnen nebenbei die Kinder wenn es etwas zu wild wird. Wir Mädels tauchen zwischendurch ab in die Tiefen meines Nähzimmers und tauschen Stoffe gegen Kinderkleidung aus. Und irgendwann ist es dann auch schon Zeit fürs Abendessen. Der Mann legt lecker Fleisch aufs Feuer und wenn ich nicht an dieses eine Bild vom Festschmaus gemacht hätte, dann gebe es von diesem tollen Nachmittag kein einziges Foto. So soll es doch aber auch mal sein, einfach mal alles vergessen festzuhalten und genießen.

Gedeckter Tisch

Besuch verabschiedet, Kinder geduscht und im Bett, alles aufgeräumt – Füße hoch und freudig entspannt das Wochenende ausklingen lassen.

Füße auf Tisch

Was für ein schönes volles Wochenende. So sollte es doch immer sein, aber nun heißt es erstmal wieder 7 Tage arbeiten und die restliche Zeit mit der Familie genießen.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

55 Fragen an Elternblogger – Meine Antworten im Nachklang zur Blogfamilia

Zwei Monate ist die Blogfamilia nun schon wieder her und immer noch zehre ich von diesem tollen Tag mit großartigen Elternbloggern, dem Austausch und dem ganzen Input.

Regine vom Blog Raise and Shine beschäftigten im Nachklang zur Blogfamilia einige Fragen an ElternbloggerInnen. Jetzt fand ich auch mal Zeit sie zu beantworten.

Hier sind meine Antworten zu ihren 55 Fragen über Elternblogger:

1. Sind Elternblogs politisch?
Klar warum nicht. Irgendwie ist doch alles was man schreibt irgendwie politisch.

2. Wenn ja, welcher deiner letzten Posts hatte politische Relevanz?
Ich glaube keiner direkt. Ich versuche viel die Schichtarbeit in meine Posts zu integrieren um zu zeigen, wie wir das mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf so meistern oder auch nicht. Das ist doch auch ein bisschen politisch oder?

3. Muss jeder Elternblog politisch sein?
Nein nicht direkt.

4. Wie wichtig ist es dir persönlich, gesellschaftlichen Einfluss zu nehmen?
Wenn ich durch meine Texte Einfluss nehmen kann und damit etwas bewirke, finde ich das großartig. Aber noch glücklicher aus Einfluss, macht es mich, beachtet zu werden.

5. Hast du jemals eine Kooperation im Nachhinein bereut?
Da ich bisher, abgesehen von meinen Buchrezensionen, erst eine Kooperation hatte, habe ich noch nichts bereut.

6. Welches Unternehmen wäre dein Traumpartner für eine Kooperation?
Vermutlich ein Stoffherstellern, da ich in meiner Freizeit gern nähe.

7. Liest du selbst gerne Werbung auf Blogs?
Kommt aufs Thema an, es muss mich interessieren. Ich lese garantiert keine Werbung zu einem Thema, was total an mir vorbei geht. Wenn dann vielleicht auch noch auf vielen Blogs ein und dieselbe Kooperation bewerben, dann klicke ich auch weg, das ist nervig.

8. Was macht deinen Blog besonders?
Die Mischung hoffentlich. Ich schreibe ja von unserem Familienalltag mit Schichtarbeit im Hintergrund, über Buchrezensionen und DIY.

9. Was kannst du besonders gut?
Oh Gott, ich glaube gar nichts. Aber nein, ich glaube ich bin in vielen Dingen gut, möchte mich aber nicht festlegen. Ich mag es nicht, wenn jemand so festgelegt wird. Jeder hat seine Stärken und Schwächen.

10. Wem würdest du gerne entfolgen, traust dich aber nicht?
Oh da gibt es ein paar, denen man schon lange folgt, die jedoch mittlerweile für einen uninteressant geworden sind. Da ignoriere ich dann immer das Gepostete. Aber entfolgen möchte ich nicht direkt, ich könnte ja trotzdem vielleicht mal was Interessantes verpassen.

11. Würdest du im Nachhinein sagen, dass du deinen Blog naiv angegangen bist?
Ein bisschen ja. Ich hatte keine klare Linie am Anfang. Das merkt man daran, das ich mittlerweile zum dritten Mal umgezogen bin und nun die zwei alten Blogs vereint habe.

12. Rezepte, Mode und Schminktipps – darf man als emanzipierte Frau über diese Themen bloggen?
Klar, warum nicht. Gehört das nicht mit dazu?

13. Und überhaupt: Vermitteln wir ein einseitiges Frauenbild, wenn wir als Mütter rund ums Muttersein bloggen?
Nein. Das Muttersein ist doch so Vielfältig, warum sollten wir auf so etwas verzichten. Es ist doch ein Unterschied ob man zum Beispiel nur ein Kind hat oder vielleicht 4 Kinder. Genauso ist die Mutterschaft eine andere, wenn man arbeiten geht oder nicht, oder man ist Alleinerziehend oder erzieht die Kinder zusammen mit dem Partner/Mann. Einseitigkeit gibt es bei Elernblogger zum Thema Muttersein doch gar nicht.

14. Denkst du manchmal abschätzig über Kollegen und Kolleginnen?
Mal ehrlich, wer tut das nicht. Es gibt doch ab und zu mal was, was einem an dem anderen stört. Ich denke sogar, dass meine Kollegen/innen manchmal abschätzig über mich denken. Jeder ist halt speziell.

15. Was denkt dein Partner über deinen Blog?
Das möchte ich manchmal gar nicht wissen. Er liest sogar die meisten Texte. Da ich jedoch schon gebloggt habe, als wir uns kennengelernt haben, muss er es eh hinnehmen.

16. Wer unterstützt dich beim bloggen?
Keiner direkt. Ich versuche mir die Zeit für den Blog irgendwie frei zu schaufeln.

17. Welche Unterstützung würdest du dir wünschen?
Mehr Akzeptanz und nicht dafür belächelt zu werden. Und es wäre echt toll, wenn sich jemand findet, der mir bereitwillig mit dem Blogdesign hilft. Ich bettel bitte nämlich nur ungern um Hilfe.

18. Welche Themen kommen in Elternblogs zu kurz?
Eindeutig die Arbeitswelt. Man liest viel über Dinge, die die Kinder betreffen, also zum Beispiel Kindergarten und Schule. Aber wie die Eltern mit dem Job zu tun haben, kommt wenig rüber. Es gibt ja Blogger, die sind selbstständig und andere, wie ich, die sind angestellt und müssen alles irgendwie organisiert bekommen.

19. Warum greifst du diese Themen nicht auf? (Oder tust du das?)
Ich versuche es. Meine Posts zum Wochenende in Bildern, versuche ich immer unter dem Aspekt meiner Schichtarbeit zu schreiben.

20. Hast du schon einmal jemanden getroffen, den du im Netz toll fandest und persönlich unsympathisch?
Das verrate ich jetzt nicht.

21. Oder umgekehrt?
Das kann ich mir gut vorstellen.

22. Bist du manchmal neidisch auf den Erfolg anderer Blogger?
Ähm ja, ein bissl schon. Vor allem auf die Reichweite bin ich oft neidisch, wenn ich ehrlich bin.

23. Sind Blogaufrufe ein Indikator für Qualität und Kreativität von Blogs?
Hoffentlich nicht. Aber man muss erstmal gefunden werden.

24. Wirst du manchmal für deinen Blog belächelt?
Bestimmt. Also in der eigenen Familie sicherlich etwas, jedenfalls war das am Anfang so, was aber vermutlich auch an Unwissenheit über Blogs liegt.

25. Wenn ja: Offen oder hinter deinem Rücken?
Bei Kollegen und Bekannten bzw. Leuten die mich kennen, sicherlich hinterm Rücken. Denn seien wir mal ehrlich, wer sagt jemanden offen ins Gesicht, dass er das Geschreibsel von Demjenigen doof findet.

26. Jetzt mal ganz ehrlich: Bist du immer authentisch?
Ich versuche es zumindest, was auch oft an meinem Schreibstil rüberkommt.Ich schreibe viel, wie ich gerade denke, kurz und knackig und schmücke wenig aus.

27. Geht das überhaupt?
Es sollte gehen oder nicht.

28. Und wollen deine Leser das?
Ich denke schon. Also ich mag es gern, wenn ich mich mit dem Blogger identifizieren kann. Scheinwelten mag ich nicht.

29. Was muss passieren, damit du aufhörst zu bloggen?
Ich habe schon oft überlegt aufzuhören, unter anderem wegen meiner geringen Reichweite. Aber vermutlich müsste ein echt schlimmer Vorfall in der Familie passieren, dass ich es nicht mehr möchte mich mitzuteilen. Das ist auch oft bei mir der Grund für längere Pausen. Wenn das passiert, ist irgendwas familäres vorgefallen.

30. Gibt es Posts, die du im Nachhinein bereust?
Ja einige. Ich überlege sie jetzt nach dem Umzug auf diese Domain zu löschen. Es sind vor allem Posts aus der Anfangszeit meiens Bloggens, wo ich heute denke: Man ist das peinlich was ich da hingeschmiert habe.

31. Was fehlt der Eltern-Blogger-Szene?
Bloggende Omas und Opas. Ich kenne jedenfalls noch keine Blogs, die über das Oma/Opa-sein schreiben.

32. Networking ist alles – bist du dabei aktiv genug?
Leider nein. Vermutlich auch ein Grund für meine geringe Reichweite.

33. Vernetzt du dich gerne mit anderen Bloggern oder tust du es, weil es einfach dazu gehört?
Mittlerweile ja. Ich besuche Bloggertreffen wenn es die Zeit erlaubt und übe so Networking. Aber im Grund bin ich zu schüchtern dafür.

34. Welche Ziele verfolgst du mit deinem Blog?
I must be famous.
Nee mal ehrlich. Ich möchte gern zeigen, dass es funktioniert in Schichten arbeiten zu gehen und nebenbei ein tolles Familienleben zu haben, mit Hobbies die einen erfüllen. Ich bekomme oft zuhören, dass es viele Schichtarbeiter gibt, die damit nicht klar kommen und dass auch die Familie darunter leidet. Gern möchte ich das Gegenteil zeigen.

35. Wird es deinen Blog in drei Jahren noch geben?
Ich hoffe doch.

36. Und in zehn Jahren?
Das wäre der Wahnsinn, wenn ich wirklich so lange durchhalte. Dann wären meine Kinder in der Pubertät oder zumindest am Anfang dieser.

37. Was kommt nach dem Blog?
Die Welt? Keine Ahnung. Bei mir aber sicherlich kein Buch oder so, dafür habe ich nicht genug Ausdauer um so was zu schreiben.

38. Glaubst du, dass Blogs langfristig eine Zukunft haben?
Wenn man es geschickt anstellt und sich nicht von DSGVO und Co. in den Wahnsinn treiben lässt, sicherlich.

39. Würdest du gerne aus einer Social Media Plattform (Instagram, Facebook und Co.) aussteigen?
Machmal schon. Momentan habe ich sehr reduziert, auch meinem Mann zu liebe.

40. Was hält dich davon ab?
Irgendwie bleibt man doch dabei, um nichts zu verpassen. Ich bin oft zu neugierig dafür und habe Angst was zu verpassen. Neuen Plattformen außerhalb von Instagram, Twitter und Facebook habe ich bisher aber seht gut widerstanden.

41. Realität oder Inszenierung – Was möchtest du auf Instagram sehen?
Definitiv Realität. Aber seien wir ehrlich, wer zeigt gern sein weinendes trotzendes Kind oder sich selber total am Boden oder seine unaufgeräumte Bude.

42. Wie lange noch, bis der nächste „heiße Scheiß“ Insta und Pinterest ablösen wird?
Naja der letzte heiße Scheiß, ich weiß gleich gar nicht wie der hieß, hat ja nicht lange angehalten.

43. Würdest du dich über eine neue Social Media Plattform freuen?
Nö. Ich mag bewährtes. Bei jedem neuen fängt man doch nur wieder von vorn an.

44. Oder hättest du Angst davor?
Eher weniger,

45. Warum hast du mit dem Bloggen angefangen?
Ich wollte ehrlicherweise dazu gehören und auf mich aufmerksam machen, da mir das im reelen Leben bisher kaum gelungen ist. Ich war immer der Außenseiter und bin es gefühlt immer noch, was aber verlutlich an meiner speziellen Art liegt.

46. Bist du stolz auf das, was du tust?
Klar immer. Wenn ich das nicht wäre, dann würde ich nicht bloggen.

47. Machst du dir manchmal Sorgen um deine Daten und um die deiner Familie?
Ja, ab und zu. Vor allem um die Kinder je älter sie werden.

48. Welcher Kollege / welche Kollegin fasziniert dich (als Blogger und als Mensch)?
Oh da gibt es einige.
Ich finde Relleomein ganz toll oder auch Frau Brüllen, Frau Mutti bzw. jetzt Schnickeldi, JademondMotzmama, Chaoshoch2 und Tastesheriff. Alle unterschiedlich und doch interessant. Motzmama habe ich zum Beispiel erst dieses Jahr für mich entdeckt.

49. In welchem Bereich würdest du dich gerne weiterbilden?
Website-Gestaltung

50. Was würdest du gerne an deinem Blog verändern?
Das Layout und die Gliederung. Kann mir jemand dabei helfen ohne das ich viele viele Euros dafür ausgeben muss.

51. Hast du Texte im Entwurfsordner, für deren Veröffentlichung dir der Mut fehlt?
Ja, aber es sind eher unfertige Texte und oft ist der Entwurfsordner auch nur mein Kopf.

52. Liest du Blogs aus persönlichem Interesse oder aus strategischen Gründen?
Persönlichen Interesse.

53. Welche Elternblog hast du selbst als erstes gelesen?
Boah was für ne gemeine Frage, aber ich bin über die DIY-Blogs zu den Elternblogs gekommen, von daher kann ich das gar nicht so genau sagen.

54. Liest du diesen Blog auch heute noch?
Ja klar. Ich entfolge selten Blogs aus Desinteresse, aber eher dann, wenn da nichts mehr kommt. Wer regelmäßig schreibt, dem bleibe ich treu.

55. Oder gibt es ihn vielleicht gar nicht mehr?
Das kann ein Grund sein.

Puh geschafft. Also wenn du alles bis hier her gelesen hat, dann meinen größten Respekt und nun weißt du einiges mehr über mich ne meine Gedanken.

Bis bald.

Wochenende in Bildern – Zum Glück gibt es Oma

Eigentlich war der Plan für dieses Wochenende ganz klar – Mama Frühschicht, Papa passt auf Kinder auf, nachmittags dann Familienzeit. Doch es kam komplett anders und wieder einmal bin sehr froh, dass die Oma, also meine Mama, nur 10 km entfernt von uns wohnt.

Samstag

5:30 Uhr klingelt mein Wecker, die Arbeit ruft. Ich fange, wie schon am Freitag und auch sonst zur Frühschicht, dank Familienzeit eine Stunde später an. So eine Stunde mehr Schlaf macht sich echt bemerkbar. Nach der morgendlichen Runde im Bad, befülle ich schon mal die Waschmaschine und programmiere sie mir so, dass sie fertig ist, wenn ich am Nachmittag wieder nach Hause komme.

Waschmaschine

Während ich anschließend meine Tasche packe, steht das große Kind leider schon auf und möchte etwas essen. Ich mache ihm „nahrhafte“ Frühstückscerialien.

Cornflakes und Milch

Als ich mich fertig anziehe, steht auch der Mann auf und rennt kurze Zeit später ins Bad und die anschließende würgende Geräuschkulisse lassen Böses ahnen. Er versichert mir alles sei gut und so fahre ich mit dem Rad zur Arbeit.

Nach einer Stunde Arbeit erhalte ich eine Nachricht von daheim, dem Mann geht es gar nicht gut, ob ich denn nicht heim kommen könnte. Kann ich natürlich nicht, wir haben voll zu tun und sind wegen Urlaubszeit eh unterbesetzt. Also rufe ich meine Mama an und bitte sie um Hilfe. Gerade aufgestanden und deswegen ganz „begeistert“, versichert sie mir, so schnell wie möglich zu uns nach Hause zu fahren. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, sie um Hilfe bitten zu müssen, aber leider geht es nicht anders.
Ohne Oma hätte ich meinen Kollegen allein lassen und heim fahren müssen.

Später rufe ich noch mal an, der Mann versichert mir, dass Oma nun da ist und er sich nun ins Bett legt. Er schläft dann 5 Stunden. Oma kümmert sich währenddessen um die Kinder, spielt mit ihnen, kocht ihnen Mittagessen, legt sie zum Mittagessen lang und kümmert sich nebenbei noch um unsere Wäsche und putzt etwas. Ich weiß echt nicht, wie wir so ne Oma verdient haben. Ich könnte meine Mama knutschen.

Als ich heim komme, hängt meine Wäsche vom Morgen auf der Leine, das große Kind hat bereits den Mittagsschlaf beendet und auch der Mann steht wieder auf den, noch wackeligen, Beinen. Sogar Essen kann er und es bleibt drin. Wer weiß was ihm heute morgen so platt gemacht hat.

Um den Mann noch Ruhe zu gönnen, schaffen die Kinder und ich dann die Oma wieder heim. Zusammen machen wir aber noch einen Abstecher zur Uroma ins Altersheim und genießen den Spaziergang durch den Park. Die Kinder sind begeistert vom Teich mit den Goldfischen.

Kinder am Teich

Nach der Uroma, werden auch gleich noch die Tante und die Cousins mit besucht, sie wohnen ja gleich bei Oma um die Ecke. Abends gibt es dann zur Freude der Kinder Pommes zum Abendbrot und anschließend wird die Kuschelrunde eher zur Kampfrunde, denn das kleine Kind will ständig das Große ärgern (Treten und Beißen) und so muss ich sie fest halten. Man hat die ne Kraft.

Mama und Kind

Sonntag

Der Sonntag beginnt zeitig, viel zu zeitig. Heute fange ich normal an mit arbeiten. So zeitig aufzustehen, bin ich gar nicht mehr gewöhnt, aber aller 4 Wochen ist es nun mal so.

Noch mal ein prüfender Blick in den Spiegel, wacher werde ich erstmal nicht, aber das erledigt dann die kühle Morgenluft auf dem Fahrrad. Also fertig machen, anziehen und los. Alles schön leise um ja keinen zu wecken.

Spiegelbild

Auf Arbeit wartet ist dann wieder viel zu tun, trotzdem rufe ich nach ein paar Stunden daheim an, um mich zu erkunden ob auch alles ok ist und die Kinder schön lange geschlafen haben. Haben sie natürlich nicht. Mama außer Haus, großes Kind wach und bald auch gleich das Kleine.

Oma ist auch wieder da, sie wollte den Mann heute noch mal unterstützen, denn ganz fit ist er noch nicht. Die Kinder freuen sich und was soll ich sagen, meine Wäsche auch.  Oma ist halt die Beste.

Nach der Arbeit schaffen wir dann die Oma wieder nach Hause und besuchen einfach noch mal die Tante und die Cousins. Mit dabei diesmal leckere Verpflegung.

Melone

Die Kinder genießen die Zeit zusammen und toben erst auf dem Spielplatz und anschließend im Kinderzimmer vom Cousin. Diesmal sogar ohne Zank und Streit, dafür aber teilweise etwas wild.

Kinder fahren Karussell

Wieder daheim, dürfen die Kinder zum Abendbrot etwas Trickfilm schauen, bevor es in die Wanne und ins Bett geht. Der Mann und ich machen dann noch eine Runde durch den Garten, Pflanzen gießen, denn an Regen mangelt es hier doch sehr.

Schattenbild mit Gießkanne

Wochenende vorbei und wieder einmal hat es uns gezeigt, wie schwierig es manchmal ist Familienleben und Schichtarbeit unter einen Hut zu bekommen. Ohne Oma wäre das an diesem Wochenende gar nicht gegangen. Wie gut, dass wir sie hier in der Nähe haben, manchmal wüsste ich ohne ihre Hilfe echt nicht weiter. Besonders wenn einer von uns ausfällt und der andere nicht so einfach frei machen kann von der Arbeit.

Oma ist halt die Beste.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Heute ist Montag – Schichtarbeit und die Wochentage

Schichtplan und Kalender

Auch wenn der Kalender sagt, dass heute Freitag ist, ist für mich heute Montag. Morgen dann Dienstag, Mittwoch, … Ach das schöne Leben als Schichtarbeiter, wenn man nicht aufpasst, dann kann man ganz schön durcheinander kommen. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich überlegen muss, welcher Wochentag heute ist.

Kein regulärer Wochenrhythmus

Für mich startet heute eine neue Arbeitswoche. Mit anschließendem Wochenende ist diese Woche 10 Tage lang. 7 Tage arbeiten, 3 Tage frei. Diesmal sind das 3 Frühschichten, 2 Spätschichten, 2 Nachtschichten und anschließend 3 Tage frei. Die freien Tage fallen dann zufällig auf ein richtiges Wochenende, wie immer einmal im Monat, sonst sind die immer unter der regulären Woche. Da sind dann sogar mal größere Unternehmungen drin.

So eine 10 Tage Woche habe ich nur einmal im Monat, sonst sind es immer 9 Tage pro Schichtwoche. Pro Monat macht das 3 volle Schichtblöcke und je nach Beginn am Monatsanfang, noch ein paar Tage dazu. Immer schön regelmäßig, das ganze Jahr durchgeplant. Es gibt Monate mit 21 Arbeitstagen, aber auch welche mit 24 Arbeitstagen. Dazwischen dann Urlaubstage und Freischichten, denn durch die Schichtarbeit baut man automatisch Überstunden auf und die müssen regelmäßig abgebaut werden. Die tarifliche Arbeitszeit liegt nämlich bei 21,75 Arbeitstagen im Monat, was einer 40h-Woche entspricht.

Planung ist alles

Jedes Jahr im Oktober habe ich dadurch auch immer schon meinen kompletten Urlaubs- und Freischichtenplan fürs kommende Jahr durchgeplant. Natürlich hebe ich mir immer ein paar Tage auf, denn man weiß ja nie was so noch kommt. Aber so eine Planbarkeit ist das großartige an Schichtarbeit.

Für reguläre Termine im Jahr, wie zum Beispiel Zahnarzt oder die Vorsorgeuntersuchungen der Kinder, hat so ein regelmäßiger Arbeitsrhythmus natürlich auch seine Vorteile, ich kann die Termine schon Monate vorher ausmachen, da ich genau weiß, wie ich arbeiten muss. Möchte ich allerdings mal wegfahren, zum Beispiel zu einer Bloggerkonferenz, so muss ich auch mal außer Plan Freischichten oder Urlaub nehmen, denn natürlich habe ich nicht an jedem Wochenende frei.

Auch die Hausarbeit lege ich meistens immer so, dass sie erledigt wird, wenn die Kinder im Kindergarten sind, also meist an Spät- und Nachtschichttagen. So kann ich dann die Zeit intensiver mit den Kindern verbringen, wenn ich nachmittags daheim bin. Den Wocheneinkauf erledige ich daher immer ohne die Kinder, was ein echter Luxus ist. Einzig auf den samstäglichen Marktbesuch nehme ich ab und zu ein Kind mit, sofern eins möchte. Das ist aber auch immer nur aller 14 Tage, denn auch hier hin kann ich nur, wenn ich den Samstagvormittag frei habe.

Familienleben light und intensiv

Jetzt mag man vermutlich denken: Oje, die armen Kinder, die sehen da ihre Mutter ja kaum.  Das kann nicht gut sein, da ist das Verhältnis bestimmt von Beginn an gestört.

Mmh – ich weiß nicht. Klar, es gibt Tage, da sehe ich meine Kinder wegen der Schichtarbeit nur früh bis ich sie in der Kita abgegeben habe und dann erst am nächsten Morgen wieder. Das sind immer die Spätschichttage unter der Woche und es sind hier zu Hause sogar die entspanntesten Tage. Für die Kinder, den Mann und oft auch für mich. Denn zu aller Überraschung sind die Kinder an diesen Tagen meist sehr pflegeleicht. Der Mann hat halt die Ruhe weg und das merken die Kinder.  Dafür telefonieren wir dann immer zur Abendbrotzeit miteinander.

Trotz der ganzen Schichtarbeit bin ich allerdings meist genauso so daheim, wie ein normaler Tagschichtarbeiter auch. Nur halt an den Spätschichttagen nicht und auch das Wochenende ist bei uns immer anders. Aber dafür genießen wir dann die gemeinsame Zeit intensiver miteinander. Wie heute nachmittag zum Beispiel oder morgen dann.

Morgen früh werde ich dann nun wieder zeitig aufstehen, wenn alle noch schlafen, mich fertig machen und zur Arbeit fahren. Der Mann kümmert sich um die Kinder. Wenn ich am frühen Nachmittag nach Hause komme, dann machen alle gerade ihren Mittagsschlaf (ja auch der Mann) und mit ein bissl Glück, habe ich dann so eine halbe Stunde oder etwas länger oder kürzer Zeit für mich und kann die Ruhe genießen und entspannen. Der Nachmittag wird dann voll genutzt mit Familie, Wäsche waschen (Monatsende, viel Kita-Wäsche) und Gartenzeit.

Zwinkern

Und wenn ich daran denke, auch zwischendurch mal ein paar Bilder zu machen, ja dann gibt es am Sonntag vielleicht sogar ein Wochenende in Bildern Frühschicht Edition. Vielleicht, kommt darauf an wie ko ich bin.

Bis bald.

Wochenende in Bildern – Spätschicht Edition

Was für ein trübes Wochenende. Graue Wolken, Regen und Spätschicht für mich. Na ja gut bei dem Herbstwetter da draußen ist es nicht ganz so schlimm, wenn ich am Nachmittag arbeiten muss.

Der Mann ist krank im Krank, er kann kaum reden und ihm tut alles im Hals und Brust weh. Montag geht er wieder zum Arzt, darauf habe ich bestanden, derweil reduziert er den Inhalt unserer Hausapotheke gewaltig.
Nicht gerade die besten Voraussetzungen für ein Arbeitswochenende mit Spätschicht, denn immerhin möchte ich die Kinder gut versorgt wissen. Zum Glück gibt es Oma. Meine Mama unterstützte ihn heute am Sonntag, wie auch schon am Freitag. Den Sonnabend nachmittag musste er allein mit den Kindern zurecht kommen. Aber es lief alles gut, die Kinder waren lieb und haben den Papa nicht geärgert.

Sonnabend

Die Nacht ist kurz nach halb Sieben zu Ende, das große Kind möchte mit mir spielen. Ähm, erstmal Zimmer aufräumen dafür. Nach dem Aufräumen dann doch nicht spielen, sondern frühstücken. Ich backe den Kindern Schokobrötchen auf. Dazu gibt es Himbeeren und Erdbeeren. Für mich selber Schokobrötchen ohne Schoko, aber mit Butter. Der Mann bevorzugt Kaffee, auch wenn der momentan nach nichts schmeckt. Krank sein ist doof.

Teller mit Brötchen und Beerenobst

Nach dem Frühstück erstmal das große Kind, wie versprochen, ausmessen. Yeah, mit 3 Jahren und 8 Monaten hat der Große endlich die Metermarke geknackt und misst nun genau 100 cm und ein paar mm.

Kind ausmessen

Als die Kinder nörgelig werden, schlage ich Kneten vor. Raus können wir leider nicht, es regnet mal wieder. Die Kinder sind begeistert und holen selbstständig alle Utensilien aus dem Arbeitszimmer und suchen sich wie immer die gleichen Farben aus. Die Kleine pink, der Große lila.

Kinder kneten

Danach gibt es einen Snack. Die Kleine mag wieder Erdbeeren.

Kind isst Erdbeere

Der Vormittag läuft so vor sich hin. Ich schaffe es zwei Maschinen Wäsche zu waschen und eine zu trockenen. Die zweite Trocknerrunde wird so vorprogrammiert, dass sie fertig ist, wenn ich nach 22 Uhr wieder von Arbeit daheim bin. So ein Vormittag vor ner Spätschicht hat einfach zu wenig Stunden, erst recht am Wochenende.

Zwischendurch Haare waschen und Mittagessen kochen. Der Mann liegt mal auf dem Sofa und mal im Bett um Ruhe zu finden. Als dann nach dem Mittagessen Mann und Kinder zum Mittagsschlaf verschwunden sind, föhne ich meine Haare fertig trocken und mache mich für die Arbeit fertig und los.

Haare fönen

Nachmittags dann der obligatorische „Kontrollanruf“ von Arbeit aus, ob die Kinder lieb sind und alles ok ist. Ist es zum Glück, die Kinder merken das Papa krank ist. So kann ich beruhigt arbeiten.

Sonntag

Die Kinder sind am Sonnabend spät ins Bett, der Mann hat sie spielen lassen. Praktisch für den Sonntag, da schlafen sie etwas länger. Der Große zwar nur bis kurz nach Sieben, die Kleine dafür bis nach Acht. Traumhaft.

Trotzdem komme ich erst nach Neun zu meinem Malzkaffee und einer kurzen Runde Instagram-Stories. Vorher hieß es Kinder anziehen, eine Waschmaschine ansetzen und und und. Ein Kampf heute, Sonntags sind die Kinder immer total aufgedreht.

Handy, Kaffee, Löffel

Die Kinder spielen mehr oder weniger friedlich in ihren Zimmern und ich kann somit in Ruhe putzen. Die Küche zum Beispiel. Zwischendurch muss ich Streit schlichten und sie dazu animieren weiter zu spielen. Ich habe heute leider keine Zeit für Entertaiment, der Haushalt muss auch mal gemacht werden in der wenigen Zeit vor der Arbeit.

Küche putzen

Als wir Mittagessen kochen, kommen die Kinder wieder zu uns und schauen zu. Sie sind ganz ungeduldig.

Pfanne mit Fleisch, Topf mit Gemüse drin

Dann folgt das gleiche Szenario wie immer am Wochenende bei uns, Mittagessen (Ruhe), aufräumen und fertig machen zum Mittagsschlaf. Als alle im Bett verschwunden sind, komme ich zu einer kleinen Pause auf der Couch bevor ich wieder zur Spätschicht los muss.  Vorher stelle ich noch meine zwei Körbe ungelegter sauberer Wäsche für die Oma hin. Sie hat sich nämlich am Freitag beschwert, das keine Wäsche da war zum legen. Also bitte schön.

2 Körbe ungelegter Wäsche

Das Beste: Zum Feierabend finde zwei Körbe fertig gelegter und sortierter Wäsche vor. Muss ich morgen nur noch weg räumen. Ein Traum sag ich euch. Diesen Service bietet nur Mama/Oma.

2 Körbe mit gelegter Wäsche

Alles hat gut geklappt dank Oma. Der Mann konnte sich weiter auskurieren. Als ich heim kam, haben alle hier schon friedlich geschlafen.

Ich bin immer wieder sehr dankbar, wie wir das alles trotz der Schichtarbeit hinbekommen, ohne das die Kinder Abstriche machen müssen. Auch wenn sie zum Teil mehr Zeit mit Papa als mit Mama verbringen. Nächstes Woche ist die Tagesplanung dann andersrum, da habe ich Frühschicht.

Bis bald.

Mehr Wochenende in Bildern, gibt es bei Geborgen Wachsen.

Die Social Media Welt dreht durch wegen Werbung

Disclaimer: Dieser Blogpost wurde mit besten Gewissen und Wissen erstellt, so wie ich es in den letzten Tagen in meinem Köpfchen abgespeichert habe. Ich übernehme keine Gewährleistung darüber, ob ihr nach dem Lesen genauso verunsichert seid wie ich oder nicht.

Es ist vielen von euch sicherlich schon aufgefallen, aber in den letzten Tagen spricht gefühlt die ganze Social Media Welt nur noch von der Kennzeichnungspflicht von Posts bei Instagram, da einige Blogger bzw. Influencer abgemahnt worden sind und es mittlerweile sogar erste Gerichtsurteile dazu gibt. Man kam ja in den letzten 48 Stunden gar nicht an dem Thema vorbei. Überall prallte es einem entgegen.

Kennzeichnung von WERBUNG

Eigentlich ein alter Hut, aber! Wenn man nach diesen neusten Gerichtsurteilen geht, dann sollte/muss man jetzt wohl viel neues Altes bei seinen Instagram-Posts beachten und vermutlich auch überall anders in der Social Media Welt. Was ja wie bekannt nichts Neues sein sollte, denn es gibt ja schon lange Vorgaben für den freien Wettbewerb von diversen Stellen, wie zum Beispiel den Landesmedienstellen. {Bitte googelt an dieser Stelle selbst.}
Von nun aber bitte auch Sachen mit Werbung markieren, für die Mann/Frau kein Geld bekommt, also die ihr selbst bezahlt habt. Getreu nach dem Motto: Du zeigst das im Internet, also hast du damit anscheinend die Absicht Geld, Reichweite und was weiß der liebe Gott noch damit zu verdienen.

HÄÄÄÄÄÄ????

Ja so geht es mir auch momentan. Ich sehe überhaupt mehr durch, was ich überhaupt noch darf und was nicht. Spontanes Bilder Posten ist somit dahin, denn man muss ja jetzt zig Dinge beachten.

Das ist auch der Grund warum es bei mir im Social Media zur Zeit nichts Neues zu sehen gibt, denn ich weiß nicht mehr so genau was Richtig oder Falsch ist. Das nimmt einem auch die ganze Lust am Posten in der Social Media Welt. Erst der ganze DGSVO-Wahnsinn und jetzt das. Da bekommt man fast den Eindruck, dass das freie Internet abgeschafft werden soll. Und das nächste Unheil steht schon in den Startlöchern, sag ich euch. Ich habe heute was vom kommenden EU-Leistungsschutzgesetz gelesen. Na dann gute Nacht.

Was lernen wir nun daraus?

Entweder gar nix mehr posten und sich getreu dem Biedermeier-Motto ins Häusliche zurück ziehen ODER immer schön Werbung oder Anzeige dazu schreiben, wenn man …

– eine Marke/Firma auch nur auf dem Bild erkennt
– die Marke/Firma bewusst auf einem Bild markiert
– irgendeine Marke/Firma getaggt, also mit Hashtag # benannt wird
– egal ob das Produkt selbst gekauft ist oder nicht
– seine Freunde markiert, sie könnten einen ja dafür bezahlen,
– einen Ort markiert

Dazu sollte man beachten, dass …
– das Wort WERBUNG in den ersten 3 Zeilen steht
– das Wort Werbung KEIN Hashtag (#) ist

Aber Vorsicht, andersherum mögen es nicht unbedingt alle Firmen einfach so getaggt oder markiert zu werden. Denn dann steht ja ein nicht erwünschter Verdacht auf Kooperation im Raum, was wiederum die markierte Firma auch durch eine Abmahnung verbieten lassen kann. Es könnte ja Rufschädigung entstehen. Ihr seht, es ist ein Teufelskreis.

Also am besten gar nix mehr Verlinken oder Vertaggen, es sei denn, es ist auch wirklich eine bezahlte Kooperation, ein PR-Sample oder weiß der Geier was, wofür ihr gebeten wurdet oder auch nicht. Denn schon die Erkennung einer Marke/Firma/Verein/Ort/…. Blablabla verpflichtet euch nach dem neusten Stand der Dinge dies als Werbung zu kennzeichnen

Ende vom Lied …

Für mich persönlich bedeutet das nun weniger Social Media mit Facebook, Instagram und Co und dafür vermutlich mehr Blog. Was auch gut ist oder. Denn der Blog ist und bleibt mein Mutterschiff für Kommunikation, ich muss ihn nur mal weiter aufräumen und renovieren. Wenn ich dafür genug Zeit habe.

Bis bald.

PS: Verlinken habe ich hier dazu aber erstmal nix, das tut mir auch leid für euch, denn keine Ahnung ob das dann hier alles konform ist und ich vielleicht sogar diesen Blogpost als Werbung kennzeichnen müsste. Bekloppt oder?