Hallo Mai!

Hallo April – So wie du wettermäßig geendet hast, so startet hier der Mai. Sonne und Regen im Wechsel, sowie Temperaturen von 5-15 Grad. Wir haben sogar ab und zu den Kamin wieder an, da wie zu Ostern, bei super Sonnenwetter, die Heizung ausgeschalten haben. Konnte ja keiner ahnen, dass das wieder so umschlägt. Wonnemonat Mai ist irgendwie anders. Aber vielleicht wird es ja noch. Also ich hoffe sehr, denn …

Im Mai werde(n) ich/wir …

  • eine ganze Woche Urlaub als Familie haben
  • dabei einen Tagesausflug Richtung Berlin unternehmen
  • als Urlaubsabschluss allein nach Berlin zur Blogfamilia fahren und darauf freue ich mich sehr
  • weiter im Garten werkeln und alle Gemüsepflänzchen in die Erde bringen
  • ein Elterngespräch im Kindergarten mit der Erzieherin der Kleinen haben
  • zur Elternratssitzung in die Kita gehen
  • mit der Kleinen zur halbjährigen Kontrolle beim HNO-Arzt gehen
  • mit der Kleinen ein Arztgespräch im SPZ haben – Wir wissen aber schon, dass ihre Ergotherapie im Sommer fortgesetzt wird.
  • selber auch wieder paar Ärzte aufsuchen, genauso wie der Mann
  • der Mann wieder seine Lieblings-Fußballmannschaft im Stadion anfeuern – die Saison ist bald zu Ende
  • an die Wahlurnen gehen und unsere Kreuzchen machen
  • zum Monatstreffen der Dresdner Nähblogger fahren
  • gespannt sein, ob das Baby meiner lieben Co-Autorin Ines vielleicht doch ein Mai-Baby werden möchte oder nicht

Es wird mal wieder ein voller Monat, doch ich freue mich sehr auf den Urlaub Mitte Mai und meine freien Tage in Berlin mit der Blogfamilia. Hach wird das schön. Ich darf nur nicht krank werden. Hatte ich im April doch schon gehabt, also erkältungstechnisch, aber nicht ganz so stark wie sonst. Es könnte also noch was kommen bei dem Aprilwetter da draußen.

Alles in allem verspricht der Mai ein guter Monat zu werden. Ich darf mir nur nicht zu viel Stress machen.

Bis bald eure Bianca

Rosa Blumen Mai

12tel Blick April 2019

Monatsletzter – Zeit für den 12tel Blick in unseren Garten. Wie immer einmal mit Blick von unserer Terrassentür und einmal vom Balkon im Obergeschoss aus.
Was der 12tel Blick ist, das lest ihr wie immer hier bei Eva Fuchs.

Mein 12tel Blick im April 2019

April April, der macht was er will. Nachdem wir fast den ganzen Monat durchweg Sonnenschein hatten, wandelte sich das Wetter in den letzten Tagen zum typischen Aprilwetter. Regen, Wolken und Sonne im Wechsel. Gut für die Natur, die ja echt schon sehr unter der Trockenheit gelitten hat, schlecht für die Gartenarbeit. Denn natürlich hat man nun Ende April einiges zu tun und da stört Regenwetter ein wenig. Aber der Regen ist gut für die Pflänzchen und die Wasserreserven werden aufgefüllt.

Unser Garten

Der Blick in unserem Garten zeigt die Explosion der Natur in den letzten Wochen. Die Blüte vom Birnbaum ist schon vorbei, der Apfel steht noch in der Blüte inklusive Ostereier. Sobald die Blüte vorbei ist, nehmen wir sie wieder ab. Auch die Stauden wachsen fleißig und ich bin schon am überlegen, welche Blumen ich noch so dazwischen pflanzen werde. Bienenfreundlich müssen sie sein.

Zum Gemüsegarten hin ist der Zaun wieder aufgebaut worden. Zum Teil haben wir dabei auch den Anstrich aufgefrischt. Im Gemüsegarten selber sind die ersten Beete angelegt. Ich habe auch schon überlegt, dass ich im kommenden Jahr, also 2020 mal nur den Gemüsegarten als 12tel Blick nehme. Das klingt doch nach einem Plan oder?

12tel Blick April 2019 Terrasse

Der Blick vom Balkon im Obergeschoss zeigt die Explosion der Natur noch mal vom Feinsten. Der Raps steht in voller Blüte und es gab auch schon Tage, wo man ihn gerochen hat. Der Regen hat dem ein bisschen Einhalt geboten. Die Bäume sind nun fast voll begrünt, die Blätter wachsen und wachsen. Allergiker haben ja echt nicht leicht zur Zeit.

Die Balkonpflanztöpfe haben immer noch die verdörrten Pflanzen vom letzten Jahr drin. Da muss ich mir noch überlegen, was dort dieses Jahr gepflanzt wird. Pflegeleicht und sonnentauglich sollten die Pflanzen sein. Wir haben ja fast den ganzen Tag da die volle Sonne draufknallen. Wer Ideen hat, immer her damit.

12tel Blick April 2019 Balkon

Wandel in den letzten 4 Monaten

Zu guter Letzt noch den Wandel der Natur in den ersten 4 Monaten des Jahres. Besonders zwischen März und April sieht man die Explosion der Natur richtig gut. Immer wieder faszinierend. Natürlich wieder nur stilecht mit Wolken am Himmel. Ich hoffe immer noch auf einen 28. des Monats ohne Wolken. Vielleicht habe ich ja im Sommer Glück.

12tel Blick Januar bis Februar 2019 Balkon
12tel Blick Januar bis April 2019 Terrasse

Macht ihr auch mit beim 12tel Blick?
Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs

Schaut euch doch auch die letzten 12tel Blicke hier an:

12tel Blick April 2019

Sonntagssüß: Traumhaftes Erdbeertiramisu

Die Erdbeersaison steht schon in den Startlöchern und ich freue mich jedes Jahr darauf, dass es die leckeren, roten Früchte aus der Region überall zu kaufen geben wird. Außer die Erdbeeren pur zu genießen, kann man sie auf vielfälltigste Art und Weise zubereiten. Zu Kuchen, Marmelade, Smoothies, Kompott und vielem mehr.
Mein aktueller Favorit ist eine ganz einfache und dennoch raffinierte Zubereitung von Erdbeeren. Ein sahnig-cremiges Dessert – Erdbeertiramisu.

Erdbeeren

Dieses Rezept ist nicht nur einfach, sondern lässt sich auch wunderbar mit Kindern zubereiten. Außerdem ist es im Gegensatz zum klassischen italienischen Tiramisu ohne Kaffee, Alkohol und Frischei. Es ist eine fruchtig-frische Alternative für Genießer jeden Alters. Auch Kinder und Schwangere kommen auf ihre Kosten!

Traumhaftes Erdbeertiramisu

Welche Zutaten brauchen wir

  • 800g frische Erdbeeren
  • 1 Packung Löffelbiskuit (man braucht zwischen 15 und 20 einzelner Biskuits)
  • 500g Magerquark
  • 150g Joghurt
  • 250g Mascarpone
  • Saft einer (Bio-)Zitrone
  • Agavendicksaft zum Süßen oder ca. 150g Zucker
  • 2 Päckchen Sofortgelatine
  • Puderzucker oder weiße Schokolade (geraspelt)
  • Springform mit 28cm Durchmesser
Zutaten Erdbeertiramisu

Fangen wir mit der Zubereitung an

Zunächst schneidet ihr 500g eurer Erdbeeren zu kleine Stückchen. Träufelt ein Wenig Zitronensaft über die zerkleinerten Beeren. Anschließend süßt ihr sie mit Agavendicksaft oder 50g Zucker. Nehmt das was ihr bevorzugt. Stellt die Erdbeeren dann zur Seite.

Als nächstes legt ihr den Boden eurer Springform mit den Biskuits aus. Schön eng, so dass möglichst wenig Lücken bleiben. Ihr könnt die Zwischenräume dann mit Biskuitkrümeln auffüllen. Zerbröselt dazu grob übrig gebliebenen Kekse und streut sie dorthin, wo die Abstände noch sehr groß sind. Diese Aufgabe meistern auch schon kleinere Kinder mit Bravour.

Jetzt kommt die leckere Creme

Dazu gebt ihr Joghurt, Quark und Mascarpone in eine Rührschüssel. Dann wird der restliche Zitronensaft hinzugefügt sowie 100g Zucker oder Agavendicksaft nach Geschmack. Der Saft süßt weniger kräftig als Zucker, also überlegt, ob ihr eher Zuckerschnuten seid oder es dezenter mögt.

Jetzt vermischt ihr diese Zutaten mit dem Handmixer bis eine cremige Masse entstanden ist. Eure kleinen Helfer sind auch hier wieder die perfekte Unterstützung! Ist die Masse zu fest, könnt ihr etwas Joghurt oder Milch ergänzen, um sie etwas aufzulockern. Aber nicht zu viel! Die Konsistenz soll cremig bleiben, die Masse nicht fließen!

Jetzt kommt die Gelatine hinzu. Sie hilft dem Tiramisu, seine Form zu behalten. Ihr könnt durch sie eine ganze Menge an Fett einsparen, da ihr „schlankere“ Milchprodukte nutzen könnt wie Joghurt und Magerquark. So ist das Dessert so an warmen Tagen weniger Hitzeanfällig.

Gebt das Pulver nach Packungsanleitung in die Masse und mixt es gut unter. Wer keine Gelatine mag oder essen darf, kann sie entweder durch Agartine ersetzen (dann folgt bitte der Packungsanweisung für die Zubereitung) oder ihr lasst sie einfach ganz weg. Dann empfehle ich euch, statt Magerquark Sahnequark und statt des Joghurts 150g mehr Mascarpone zu verwenden.

Jetzt ist die Creme fertig.

Creme für Erdbeertiramisu

Zusammensetzen des Tiramisus

Auf eurem Biskuitgrund verteilt ihr die klein geschnittenen Erdbeeren, die nun Saft gezogen haben, möglichst gleichmäßig mitsamt der süßen Flüssigkeit.

Hierauf verteilt ihr nun gleichmäßig eure Quarkcreme. Streicht sie abschließend schön glatt. Die restlichen Erdbeeren werden nun in feine Scheibchen geschnitten und von außen nach innen auf der Creme in hübschen Kreisen verteilt.

Das fertige Tiramisu sollte jetzt noch ein Wenig durchziehen. Stellt es dazu für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Besonders gut schmeckt das Erdbeertiramisu, wenn man es schon am Vortag zubereitet und über Nacht durchziehen lässt. Dafür legt ihr ein Wachstuch oder eine Folie über die Springform, damit die Erdbeeren nicht austrocknen.

Vor dem Servieren könnt ihr noch etwas Puderzucker auf die Erdbeeren streuen oder ihr raspelt einen Hauch weiße Schokolade über euer Tiramisu.

Viel Spaß beim nachmachen und lasst es euch schmecken.
Eure Ines.

Erdbeertiramisu

Osterbastelei aus dem Kindergarten

Basteln im Kindergarten zu bestimmten Anlässen ist ja der Klassiker. Die Kinder basteln zusammen in ihrer Gruppe und dann bekommen sie die Bastelei mit nach Hause für Mama und Papa. Bei uns in der Kita ist das immer zu Ostern und Weihnachten, sowie zum Mutter- und Vatertag. Ich finde das ja immer schön und so schmücken zu Ostern mittlerweile diverse Osterbasteleien aus dem Kindergarten unser Wohnzimmer.

Osterbastelei 2019

Dieses Jahr gab es wieder von jedem Kind ein Osterstillleben aus der Kita mit nach Hause. Ich finde es wunderbar, wie man daran über die Jahre so die Entwicklung der Kinder sehen kann. Dafür haben wir im Vorfeld daheim natürlich fleißig Eier ausgeblasen.

Rot-weißes Osterei mit Henne und Küken auf Blumenwiese

Der Große hat in diesem Jahr eine grüne Wiese mit Osternest, Huhn, Küken im Ei und Blumen mit nach Hause gebracht. Ganz stolz erklärte er, was er so beim Basteln gemacht hat und wo die Erzieherin ihn unterstützte.

Er brachte auch noch ein zweites rot-weißes Ei mit einer Blume zum Aufhängen für den Osterstrauß mit heim. Das hängt aber nun in seinem Zimmer und ist auch kein Ei mehr, sondern eher eine Glocke. Es ist nämlich mir Rabenmutter etwas auch den Händen geglitten und auf den Boden gefallen. Ähm ja. Das Kind hat zum Glück nicht geweint.

Ostelandschaft mit verstectem Osterei

Die Kleine bastelte in ihrem ersten Kindergartenjahr nun auch eine kleine Osterlandschaft ähnlich wie der Große. Nur sieht man hier dran, dass bei den Kleinen noch andere Prioritäten gesetzt werden als bei den Größeren Kindern. Daheim erzählte das Kind voller Stolz, dass sie das Gras vom Osternest geschnitten hat und das Häschen ausgesucht hat.

Bei beiden Osterbasteleien erkennt man ganz deutlich die Farbvorlieben der Kinder beim Malen. Wo der Große alles in Rot, wie die Feuerwehr, anmalt, ist die Kleine trotz „Meine Lieblingsfarbe ist rosa“-Gerede immer wieder bei Blau und Grün zu finden. Auch die anderen angemalten Eiern die sie mit nach Hause brachte, waren blau und grün.

Osterbastelein der vergangenen Jahre

Wenn ich hier schon einmal dabei bin die diesjährigen Osterbasteleien der Kinder zu zeihen, dann möchte ich natürlich die kreativen Werke der Vorjahre verstecken.

brauner Hase neben lila Styropor Osterei

In seiner ersten Krippenzeit brachte der Große diese niedliche Osterlandschaft mit nach Hause. Das Styroporei hat er mit Hilfe seiner Erzieherinnen selbst bemalt.

Hase, Kücken , blaues Osterei

Ich weiß gar nicht wann dieses Häschen mit Kücken und Ei zu uns nach Hause kam. Entweder war es 2017 in seinem letzten Krippenjahr oder 2018 im ersten Kindergartenjahr. Ich sollte echt anfangen die Jahre auf den Basteleien zu schreiben.

grüner Osterkorb aus Papier mit Schokoeiern

Auch ein Osterkörbchen hat der Große schon gebastelt. Ich glaube das war im letzten Jahr 2018. Das benutze ich auch jetzt noch gern, denn darin sehen die kleinen Schokoeier einfach super aus.

In der Krippenzeit fürs Kind gebastelt

In der Krippenzeit der Kinder gab es vor Ostern immer einen Bastel-Elternabend wo die Erzieherinnen von der Entwicklung der Kinder berichteten und im Anschluss wir Eltern das Osternest fürs Kind gebastelt haben.

Da beide Kinder ja nur 13 Monate auseinander sind, durfte ich 3 Jahre hintereinander an den Bastelabenden dabei sein. Im zweiten Jahr hatte ich dann sogar die doppelte Bastelstunde, denn für beide Krippenkinder musste das Osternest angefertigt werden.

Osterkücken gelb

Der Große bekam in seinem ersten Krippenjahr 2016 eine Ente mit kleinem Osternest. Auf ihrer Rückseite versteckt sich eine gelbe Papprolle, welche das Kind schon vorher in der Krippe angemalt hatte.

2017 dann die Doppel-Bastelstunde. Für jedes Kind gab es ein kleines Eimerchen (von solchen Fertigsalaten) das mit Serviettentechnik verziert wurde. Hier der Eimer vom Großen, die Kleine hatte braune Häschen mit Blumen auf ihrem Eimer. Zum Glück gab es keinen Streit.

Osterkörbchen mit Krepppapier

Im letzten Krippenjahr der Kleinen 2018 haben wir in kleine Kunststoffkörbe Krepppapier geflochten und mit einem ausgemalten Ostermotiv verziert.

Osterkarten mit Eiern

Auch Karten wurden in der Krippenzeit von den Kindern für uns Eltern gebastelt. Jetzt im Kindergarten gibt es leider zu Ostern keine gebastelten Karten von den Kindern mehr. Das finde ich ein bisschen schade, aber dafür dann bestimmt wieder zum Muttertag. Die Karten hebe ich auch alle auf um sie den Kindern später einmal zeigen zu können.

Es ist schon der Wahnsinn, was die Erzieherinnen sich jedes Jahr so aufs Neue einfallen lassen und dann übers Jahr schon die Materialien zusammen sammeln. Denn sowohl die Eimerchen, als auch die Körbe sind ja eigentlich Abfallprodukte vom Lebensmitteleinkauf.

Haben eure Kinder auch zu Ostern fleißig im Kinderkrippe oder Kinderkarten gebastelt? Erzählt doch mal.

Bis bald eure Bianca

Ostereier färben mit Krepppapier | Regenbogenostereier

Mit den Kleinsten zu basteln, ist immer eine Herausforderung. Gerade wenn die Kinder in ein Alter kommen, in dem sie gerne alles selber machen möchten, liegen Enttäuschung oder die Wut bei den Krümeln ganz nah beieinander. Sie ist mitunter grenzenlos, wenn sie es nicht so hinbekommen, wie sie wollen.

So auch beim Ostereier gestalten. Gerade wenn es um das Verzieren von bunten Ostereiern geht, ist der Umgang mit Pinsel und Farbe noch ein schwieriges Unterfangen. Das erfordert sehr viel Übung und Geduld. Je kleiner die Kinder, desto seltener bringen sie diese schon mit.

Regenbogeneier

Ostereier färben mit Krepppapier

Für Ostern habe ich deshalb ein ganz einfaches, nahezu frustfreies kleines DIY für euch. Das Gestalten wunderschöner Regenbogeneier funktioniert schon mit Kindern ab 2 Jahren.

Ostereier einfach färben mit Krepppappier. Ein großer Vorteil dieser Technik ist, dass ihr nur wenige, kostengünstige Materialien benötigt. Die meisten davon habt ihr mit Sicherheit sogar schon im Haus.

Was brauchen wir für unsere Regenbogen-Ostereier?

Eier, Krepppapier, wasser
  • Eier (weiße oder braune eignen sich gleichermaßen)
  • buntes Krepppapier (* Amazon Affiliate-Link)
  • eine Schüssel mit Wasser
  • eine leere Schüssel, falls ihr die Eier ausblasen möchtet
  • ein bis zwei leere Eierkartons
  • Küchentücher
  • Wachstuchtischdecke
  • Schürze oder altes T-Shirt zum Schutz der Kleidung

Los geht es!

Gut vorbereitet sein ist wichtig!

Deckt eure Arbeitsfläche zuerst mit einer Folie oder Tischdecke ab, um sie vor Verfärbungen zu schützen. Den Kindern und euch zieht ihr am besten eine Schürze oder ein altes T-Shirt an. Nasses Krepppapier kann ganz hässliche Flecken hinterlassen!

Alle Materialien legt ihr nun in Reichweite bereit.
Wollt ihr die Eier ausblasen, dann legt los! Alternativ könnt ihr sie aber auch hart kochen. Die rosa Aufdrucke auf den Eiern bekommt man übrigens meistens mit warmem Wasser abgerubbelt.

Die Eier färben

Eure Eier sollen nun natürlich schön bunt werden. Dazu benötigt ihr das Krepppapier. Reißt oder schneidet es mit euren Kindern in kleine Schnipsel. Ihr könnt diese entweder in einem leeren Eierkarton „parken“ oder in ein paar Schüsselchen. Es macht sich besser für das Arbeiten mit den Schnipseln, wenn ihr eine Auswahl vor euch liegt, statt des gesamten Vorrats. Dieser wird sonst schnell nass und unbrauchbar.

Füllt nun eine oder mehrere Schüsselchen mit klarem Wasser. Befeuchtet damit einen Schnipsel nach dem anderen und verteilt diese auf den Eier. Keine Angst, wenn sie etwas verrutschen, das Ergebnis wird trotzdem schön. Achtung, es gibt bunte Finger durch das nasse Krepppapier!

Kleiner Tipp zum Reinigen der Finger: Es geht gut ab mit Seife und Nagellackentferner, aber auch Babyfeuchttücher kann man zum Reinigen benutzen. Aber keine Angst, Farbreste verschwinden spätestens nach dem nächsten Vollbad oder auch beim Aufwaschen. 😉

Ist das Ei bedeckt, wird es im Eierkarton abgelegt. Dort sollte es solange liegen, bis die Schnipsel durchgetrocknet sind. Das dauert mitunter ein paar Stunden, weil das Papier sehr saugfähig ist. Am besten lasst ihr die Eier bis zum nächsten Tag legen.

Trockenes Krepppapier vom Ei lösen

Wenn alles gut getrocknet ist, das Krepppapier von den Eiern „pellen“. Die trockenen Schnipsel fallen dann zum Teil von allein ab, manchmal brauchen sie aber auch etwas Hilfe. Löst alles Papier von den Eiern ab und bestaunt euer Werk!
Tipp: Das trockene Krepppapier nicht gleich wegwerfen. Ihr könnt es sehr gut als Füllmaterial für euer Osternest weiter verwenden.

Nun nur noch die Eier mit einem Faden versehen, falls ihr sie ausgeblasen habt, und an den Osterstrauch hängen. Oder ihr gestaltet damit euer eigenes kleines Osternest und legt sie hinein.

Je nachdem wie farbintensiv euer Krepppapier ist, werden die Eier eher pastellig oder knallig von der Farbgebung her. Schön sind definitiv alle Regenbogeneier.

Viel Spaß nun, wenn ihr eure eigenen Ostereier mit Krepppapier färbt.
Bis bald eure Ines

Verlinkt beim Creadienstag.

12 von 12 im April

Gestern war wieder der 12. und das bedeutet in Bloggerhausen bekannter Maßen, dass es Zeit ist für #12von12. Alle Mitmachwilligen versammeln sich wie immer bei Caro.

12 von 12 – Von der Nachtschicht ins Wochenende

Der Tag beginnt bei mir auf der Arbeit, ich habe Nachtschicht. Von 21:45 – 5:45 Uhr sorge ich mit meinen Kollegen für sauberes Wasser. NAch der Schichtübergabe heißt es dann Arbeitssachen aus und nach ner heißen Dusche rein in die eigenen Sachen. Hallo Wochenende.

Als ich nach Hause komme sind die Kinder schon wach und der Mann schläft. Zwischen Kinder anziehen und alles für den Tag vorbereiten das Kalenderblatt abreißen.

Dann noch den Kindern ein kleines Frühstück bereiten und die Obstdosen für die Kita zusammenstellen. Heute gibt es Äpfel, Weintrauben, Kulturheidelbeeren und Himbeeren. Dazu wie immer ein paar Rosinchen.

Nach 7 dann die Kinder in den Kindergarten bringen. Die Kleine hat heute Spielzeugtag und schleppt daher ihr Lernspaß-Hündchen (*Amazon Affiliate-Link) mit, welches sie vor 2,5 Jahren zum 1. Geburtstag bekommen hat. Der Große hat wie immer Freitags seinen heißgeliebten Teddy dabei, den er damals zu seiner Geburt von seiner Tante geschenkt bekam.

Wieder daheim schläft der Mann immer noch. Er hatte mal wieder eine bescheidene Nacht, wie ich später erfahre. Inklusive Kind, das aus dem Bett gefallen ist.
Nach einem kleinen Snack gehen ich gegen 8 Uhr dann ins Bett und stehe erst 6 Stunden später wieder auf.

Nach dem Aufstehen, die Post sichten. Heute keine Rechnungen, sondern nur freudige Post.

Da bis zum Kinder abholen noch eine Stunde Zeit ist, widme ich mich der Steuererklärung. Muss ja auch mal gemacht werden. Also Elster-Programm aktuallisieren und dann alles eintippen. Nach der Stunde ist alles wichtige eingegeben.

Zusammen mit dem Mann hole ich die Kinder ab und gemeinsam fahren wir zum ersten Mal zum Mühlenladen ein paar Dörfer weiter und kaufen Mehl und Gärkörbchen fürs Brot backen ein.

Wieder daheim gibt es für die Kinder einen kleinen Nachmittagssnack und für mich Kaffee plus neuer Lektüre, die heute im Briefkasten war. Die Planung für die Sommerkleidung kann beginnen.

Der Mann putzt derweil, freiwillig, in Küche und Wohnzimmer die Fenster. Am Vormittag hat er das schon von außen gemacht. Mit dem Kärcher – Männerhack quasi.

Zum Abendessen gibt es Milchreis, das wollen die Kinder neuerdings öfters. Aber heute essen sie jeweils nur die Hälfte ihrer Portionen. Da werden wir wohl mal eine Milchreis-Pause einlegen müssen.

Kinder ins Bett bringen ist heute dann mal wieder etwas langatmig. Der Große tut sich neuerdings sehr schwer, da muss ganz viel gekuschelt werden. Er ist sehr unruhig.

Den Rest des Abends schauen der Mann und ich dann zusammen einen Film im Fernsehen, es kommt sogar was gescheites. Dazu etwas Popcorn und fertig ist der Tag.

Bis bald eure Bianca.

Verlinkt bei 12 von 12.

#WMDEDGT – April 2019

Ich habe mal nachgeschaut, wann ich das letzte Mal bei Frau Brüllen #WMDEDGT – Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, mitgemacht habe. Das war im Juli 2017. Oooooh. Wird also Zeit, dass ich mal wieder bei #WMDEDGT mit dabei bin.

Mein / Unser Tag

Der Wecker klingelt um 4:10 Uhr und ich schrecke regelrecht hoch. Echt schon Zeit zum Aufstehen? Och nö. Ich drehe mich nochmal für 10 Minuten um. Dann heißt es aber aufstehen. Ich schleiche mich ganz leise die Treppe runter zum Bad und hoffe, dass kein Kind munter wird. Im Bad dann das übliche Prozedere vor einer Frühschicht – Anziehen, Klo, Waschen, Zähneputzen, Eincremen und ein bissl Kajal auf die Augen. Dann noch Haare richten und fertig. Nebenbei schaue ich Insta-Stories.

Nach dem Bad geht es in die Küche. Frühstück für die Kinder und die Arbeit vorbereiten. Gegessen wird erst auf Arbeit. Dann das Frühstück der Kinder gut abdecken und auf dem Tisch platzieren. Noch meinen Rest für die Arbeit zusammenpacken, Anziehen und so gegen 5:15 Uhr fahre ich dann mit dem Fahrrad los. Ich bin 5 Minuten zu spät dran. Draußen sind es laut Thermometer so 9°C, doch auf dem Fahrrad fühlt sich das immer etwas kühler an.

5:45 Uhr beginnt bei uns die Frühschicht. Heute bin ich echt knapp dran, denn unterwegs hatte ich noch das Pech und musste am Bahnübergang an der Schranke stehen. Die Schichtübergabe habe ich damit leider verpasst.

Der Arbeitstag beginnt ruhig, aber wir wissen schon, dass es nicht dabei bleibt. Freitags ist in der Frühschicht immer viel los. Gegen 6:30 Uhr rufe ich kurz daheim an – traditioneller Weckdienst. Mann und Kinder sind schon wach und wir klären kurz, was der Mann mit zur Kita nehmen muss und den Erzieherinnen ausrichten soll. Der Mann schafft dann nach 7 Uhr die Kinder zur Kita. Um 7:30 Uhr gibt es dort Frühstück.

Dann Arbeiten bis 13:45 Uhr plus Schichtübergabe. Mit Duschen und Umziehen bin ich letztendlich kurz nach 14:15 Uhr aus dem Werk raus. Auf dem Heimweg mache ich einen kurzen Stopp beim Edeka, ich brauche zum Brotbacken noch eine bestimmte Mehlsorte und Backmalz. Beides bekomme ich.

Zuhause angekommen, schaue ich nach dem Mann. Ich finde ihn schlafend im Bett vor. Mit Blick in den Garten und auf das fertig gesiebte Beet, weiß ich dass er sich seinen Mittagsschlaf ausreichend verdient hat. Nach einer kurzen Pause auf dem Sofa, setze ich mich an den Laptop und suche nach Brotrezepten. Gegen 15:45 Uhr mache ich dann los die Kinder abholen. Der Mann ist mittlerweile auch aufgestanden.

Kinder abholen klappt dann heute mal ohne großes rumgemecker von den Kindern. Sie verabschieden sich von Erzieherinnen und Freunden und wir fahren nach Hause. Kurz vor Abfahrt haben wir noch schnell einem Spielbesuch zugesagt, der gleich nach der Kita zu uns kommt.

Kaum zuhause angekommen, schreien die Kinder schon wieder nach Essen, als würde es den ganzen Tag nix geben in der Kita. Als der Kita-Kumpel vom Großen mit seinem jungen Opa bei uns ankommt, serviere ich den Kindern einen bunten Keksteller. Die Kinder toben zu dritt durch den Garten und wir Erwachsen unterhalten uns bei Kaffee und Radler. Irgendwann entscheiden sich die Kinder dann zum Spielen im Kinderzimmer und später wieder für draußen. Es geht hin und her.

Kurz vor 17:30 Uhr setzte ich das Abendessen an. Da heute Freitag ist, ist Milchreis-Tag. Die Kinder lieben Milchreis. Seit ich meine neue Küchenmaschine (* Amazon Affiliate-Link) habe, geht das Milchreis zubereiten wie von Zauberhand und wird daher auch ausreichend genutzt.
Während der Milchreis kocht, verabschiedet sich der Kindergartenkumpel mit seinem Opa und fährt nach Hause. Ich packe Portmonee und Einkaufszettel zusammen und fahre noch schnell zum Einkaufen in den Nachbarort.

Während ich einkaufe, gibt der Mann den Kindern ihren Milchreis zum Abendbrot. Sie essen beide ihre Portionen auf. Als ich wieder daheim bin, packt der Mann die Einkäufe aus und ich die Kinder in ihre Schlafsachen. Nach dem Sandmann dürfen die Kinder heute noch eine Stunde spielen, denn es ist ja Freitag und morgen dann Wochenende. Dass das ins Bett bringen dann natürlich zum Schwerstkampf wir, hätte ich mir eigetlich auch denken können. Naja, wir lernen dazu.

Gleich geht es wieder zeitnah ins Bett, denn morgen früh klingelt der Wecker wieder unerbittlich um 4:10 Uhr.

Bis bald.

Verlinkt bei #WMDEDGT.

Hallo April!

Endlich April, endlich richtig Frühling, endlich wird es spürbar wärmer. Die Zeitumstellung am letzten Märzwochenende haben wir auch überstanden, die Kinder sind allerdings noch etwas beeinflusst davon. Die Kleine möchte morgens nicht raus und der Große ist, welch Wunder, auch erst nach 6 Uhr munter. Mal schauen wie lange das anhält. Natürlich schlafen sie abends jetzt aber auch spürbar später ein, bzw. versuchen es. Aber auch wir Eltern hängen doch ziemlich in den Seilen durch die Zeitumstellung. Früher habe ich das irgendwie lockerer weggesteckt.

Der April steht ja diese Jahr gefühlt nur aus Vorbereitungen für das kommende Osterfest. Im Kindergarten werden schon fleißig Eier bemalt und gebastelt. Für mich selber besteht der April eigentlich fast nur aus Arbeit, selbst zu Ostern.

Im April werde(n) ich/wir …

  • unseren 3. Hochzeitstag feiern und dabei eine 2-tägige Paarauszeit nehmen – Oma passt derweil auf die Kinder auf.
  • mit den Kindern zum Zahnarzt gehen
  • mit den Kindern einen Ausflug machen
  • unsere im März gebastelten und gemalten Osterhasen und Eier hoffentlich noch an die Fenster machen
  • Fenster putzen (wenn ich das hier so schreibe, dann machen wir das auch hoffentlich)
  • das neue Gartenjahr endgültig einläuten und unsere Beete bestellen, wir haben schon einiges an Gemüse vorgezogen
  • den vorerst letzten Ergotherapie mit der Tochter haben
  • ein gemütliches Osterfest mit der Familie feiern, auch wenn ich Nachtschicht an Ostern habe
  • viel Arbeiten

Ich könnte jetzt noch vermuten, dass ich eventuell krank werde bzw. einen Infekt bekomme, denn ich hatte seit September nicht dergleichen mehr. Zudem bin ich eh der Typ, der meist nur zweimal im Jahr krank wird. Einmal wenn es warm wird, also am Ende vom Winter und dann wenn es wieder wenn es kalt wird. Letztes Jahr hatte ich meinen Winter/Frühjahrs-Infekt bereits im März gehabt und das Wetter danach kennen wir ja alle noch oder. In der Familie werde ich deswegen meist auch als kleine Wetterhexe bezeichnet. Hihi. Na mal sehen wenn es mich dieses Jahr niederlegt. Kurz Halzschmerzen hatte ich schon mal gestern, heute allerdings wieder nix.

Mal schauen.
Bis bald eure Bianca.

Forsythia

12tel Blick März 2019

Es ist Frühling! Endlich.
Draußen sprießen die Frühblüher wie wild aus der Erde hervor und auch die Sträucher und Bäume werden Bunt und grün. Man riecht den Frühling auch. Zeit wieder für einen 12tel Blick in unseren Garten. Was der 12tel Blick ist, das lest ihr hier.

Mein 12tel Blick im März 2019

Der Garten erwacht langsam zum leben. Wir haben am letzten Wochenende alle Pflanztöpfe aus ihrem Winterquartier im Gewächshaus geholt und lassen sie nun die frische Luft genießen. Wer jetzt denkt, oje das ist doch noch zu früh, den kann ich beruhigen. Auch im Winter mussten die Pflanzen im Gewächshaus teilweise mit sehr kalten Temperaturen auskommen.

Der Blick von unserer Terrassentür in den Garten zeigt, dass im kommenden Monat das Osterfest ist. Die Kinder haben unseren Apfelbaum fleißig mit bunten Eiern geschmückt. Ein erster bunter Farbklecks im Garten. Auch die Stauden wachsen nun schon langsam, allerdings habe ich vor wenigen Tagen die Schafgarbe aus dem Beet raus gehauen, die war mir einfach nur noch zu struppig und wucherte extrem.

Auch im Garten kommen wir voran. Die eine Beetseite ist nun schon zu 2/3 durchgesiebt. Immerhin wollen wir dann im April mit Aussaat und Pflanzungen beginnen. Ich freue mich auf das neue Gartenjahr.

Der Blick von oben auf die Felder zeigt auch hier wunderbar wachsendes Grün. Waren im Februar die Felder noch grau-braun, so sieht man jetzt zartes Grün. Die letztes Jahre hatten wir ja immer Glück gehabt mit den Feldern, da wuchsen nur Mais oder Weizen. Doch dieses Jahr kommt es ganz anders. Das hintere Feld, also da wo es ein bissl dunkler ist, lässt leider Raps wachsen. Örgs. So schön Gelb Raps auch leuchtet, der Geruch ist manchmal nicht auszuhalten. Naja, mal schauen. Fenster putzen macht danach vermutlich keinen Spaß.

Vergleich zu Januar und Februar

Wie immer zum Schluss nun noch der Wandel zu den Vormonaten. Man sieht den Wandel doch echt gut, finde ich. Ich hoffe ja auch mal, dass ich irgendwann mal ein Foto mit strahlend blauem Himmel machen kann. Irgendwie sind immer Wolken da wenn ich fotografiere.

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs.

Schaut euch doch auch mal die letzten 12tel Blicke hier an:
12tel Blick Februar 2019
12tel Blick Januar 2019
12tel Blick Dezember 2018
12tel Blick November 2018
12tel Blick Oktober 2018

Rezension: Warum der Elefant einen Rüssel hat {Werbung}

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Im Jahre 1902 veröffentlichte Autor Rudyard Kipling ein wundervolles Buch. Es enthielt eine Handvoll Geschichten, die er „Just So Stories“ nannte. Es waren Erzählungen, die er seiner kleinen Tochter Josephine so oder so ähnlich, aber immer auf die gleiche Art und Weise (just so) am Abend zum Einschlafen erzählt hatte. Leider erlebte sein Kind die Herausgabe des Buches nicht mehr. Das kleine Mädchen starb kurz zuvor an einer schweren Lungenentzündung.

Was von ihr blieb, waren die ihr gewidmeten Geschichten, die in Großbritannien schon lange zu den Klassikern englischer Kinderliteratur gehören. Sie verzaubern noch heute mit Witz und Charme ihre Leser. Erklären fantasievoll, wie verschiedene Tiere ihre besonderen Merkmale und Eigenschaften erhielten.

Nachdem diese bezaubernden „Just So Stories“ noch einmal von Elli Woollard überarbeitet wurden, sind sie nun ins Deutsche übertragen und im Verlag arsEdition als Kinderbuch „Warum der Elefant einen Rüssel hat“ veröffentlicht. Die wunderschönen, kindgerechten Illustrationen stammen von Marta Altés. Die auf eindrucksvolle Weise spürbar macht, wie viel Liebe und Witz in den Geschichten steckt.

Buchcover Warum der Elefant einen Rüssel hat
Abbildung: Verlag arsEdition

Aufmachung des Buches

Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich tatsächlich beeindruckt: Der matte Einband ist bunt und besitzt eine angenehm griffige Textur, die mich ein Wenig an eine Leinenbindung erinnert. Was aber hierbei einen besonderen Eindruck hinterlässt ist die Vorderseite des Covers. Sie ist entsprechend des Motivs geprägt und verfügt über glatte und strukturierte Ebenen, die man beim Berühren erfühlen kann.

Der Einband bietet so ein tolles, haptisches Erlebnis und regt an, das Covermotiv, mit all seinen vielfältigen Details genauer zu betrachten und zu erfühlen. Das macht nicht nur bei jungen Lesern Lust, das Buch in die Hand zu nehmen!

Innen ist das Buch nicht weniger farbenfroh und ansprechend gestaltet. Im Einband finden sich alle Tiere der Geschichten wieder in Form eines aus ihnen zusammengesetzten Musters. Auch vor und nach den einzelnen Tieren sind solche Musterseiten zu finden, allerdings zeigen sie dann entsprechend Wal, Kamel, Nashorn, Elefant oder Katze und einige andere, ausgewählte Elemente der Erzählung wie Fische, Palmen usw.
Auch in den Stories, die alle in komplexer Reimformgeschrieben sind, finden sich zahlreiche Illustrationen, die manchmal ganzseitig, manchmal als einzelne Motive gelungen in die Erzählung eingebettet sind.

Insgesamt ist das Kinderbuch „Warum der Elefant einen Rüssel hat“ (*) wunderschön und ansprechend gestaltet, aber nichts für Freunde des Minimalismus. Viele Motive und Muster sind sehr üppig, alle Illustrationen sind bunt und detailliert. Der Stil der Bilder ist liebevoll und kindgerecht. Zwar besitzt er mitunter einfache, comichafte Züge, jedoch wirkt er nie albern oder übertrieben.

Wer dieses visuell für Kinder (und Erwachsene) ansprechende Buch kaufen oder verschenken möchte, trifft damit eine gute Wahl, denn es lässt sich in der Tat sehen und macht einen sehr wertigen Eindruck.

Um was geht es?

Das Buch umfasst ein kurzes Vorwort und fünf gereimte Geschichten zu verschiedenen Tieren. Jede davon handelt von einem bestimmten Attribut der jeweils im Mittelpunkt stehenden Spezies. So schildern die Reime beispielsweise, warum der Elefant einen langen Rüssel hat oder die Katze noch heute ein wildes Tier ist und ihren Weg selbstbestimmt wählt, statt sich zähmen zu lassen.

Die Reime sind verhältnismäßig komplex und es entsteht selten das Gefühl, dass sie erzwungen sind gemäß dem Motto „Reim‘ mich oder ich fress‘ sich“. Stattdessen ermöglichen sie einen angenehmen, ungezwungenen Lesefluss und einen Rhythmus, dem man gerne lauscht. Auch kleinere Kinder dürften diesen Geschichten gerne zuhören, wobei  der Inhalt und die Reime mitunter noch zu komplex für ein tieferes Verständnis des Inhaltes sein dürften. 

Die Geschichten sind allesamt kurz und eignen sich gut, um sie zwischendurch vorzulesen. Auch als kurze Abendlektüre kann ich mir die Geschichten vorstellen, da die Geschichten zwar interessant, aber nicht außergewöhnlich aufregend oder aufwühlend sind. 

Was sagen meine Kinder?

Meine Töchter, 5 und 8 Jahre alt, lieben Bücher und waren sofort Feuer und Flamme für das schöne Werk von Ars Edition. Einband und Bilder gefielen ihnen sofort und mussten ausgiebig befühlt und betrachtet werden. Mehr als einmal hörte ich „Guck mal hier, Mama!“ oder das ein oder andere Glucksen beim Anschauen. 

Da die Große schon sehr gut Lesen kann, übernahm sie es, die Gutenachtgeschichte für ihre kleine Schwester vorzutragen. Und was soll ich sagen? Sie hatte tatsächlich trotz des komplexen Reims kaum Probleme beim Vorlesen. Anfangs musste sie sich zwar an die ungewöhnliche Form erst einmal gewöhnen, jedoch fand sie schnell in Sprachrhythmus und Erzählfluss hinein.

Grundsätzlich würde ich sagen, dass das Buch sehr gut das Lesealter und das Interesse der Mädchen trifft. Für kleinere Kinder dürfte der Inhalt noch etwas zu schwer zu verstehen sein, was jedoch die Bilder wieder wettmachen dürften, die bei uns auf große Begeisterung stießen.

Lieblingsgeschichten im Buch

Die Lieblingsgeschichte meiner Töchter war übrigens die von der Katze, weil wir selbst Samtpfötchen zu Hause haben. Aber wohl besonders, weil die Frau während der Erzählung ein Baby bekommt und Babys stehen hier gerade ganz hoch im Kurs. Schon zu Beginn der Geschichte lässt sich ein Babybauch erahnen. Als dann das niedlich gestaltete Kind auf den Bildern auftauchte, war bei beiden die Freude ganz groß.

Die Geschichte vom Nashorn fanden die Mädchen hingegen etwas seltsam und absurd. Allerdings sind alle Erklärungen für die tierischen Besonderheiten nicht wirklich ernst zu nehmen, weshalb mich ihre Skepsis ein Wenig überraschte. Wer nach einer logischen Erklärung sucht, dem sei deshalb ein naturwissenschaftliches Buch ans Herz gelegt, denn hier geht es vorrangig um eine spaßige Dichtung mit Unterhaltungswert.

Gut unterhalten haben sich meine Kinder in jedem Falle gefühlt. Die Geschichten wurden auch nicht nur einmal gelesen. Das Buch kam besonders gern dann zum Einsatz, wenn wir Lust auf eine kleine, angenehme Lesepause hatten oder auch, um kürzere Wartezeiten zu überbrücken. Auch wenn die Augen abends schon so schwer waren, dass eine lange Gutenachtgeschichte einfach nicht mehr gelohnt hätte, griffen wir gern auf die Erzählungen zurück.

Fazit 

Wer ein hochwertiges und amüsantes Buch für Kinder sucht, ist mit
Warum der Elefant einen Rüssel hat“ (*) sehr gut beraten. Das Gesamtpaket aus Text und Illustrationen überzeugt und lässt kaum Wünsche offen.

Aufgrund der Komplexität von Inhalt und Reimen würde ich das Buch ab etwa fünf Jahren empfehlen. Allerdings zweifle ich nicht daran, dass auch schon kleinere Kinder an den liebevoll gestalteten Bildern und dem angenehmen Klang der Geschichten ihre Freude finden dürften. Selbst wenn sich ihnen der Inhalt noch nicht erschließt.

Die wertige Aufmachung macht das Buch zu einem wunderbaren Geschenk für kleine und große Lesefreunde. Zudem ist es ein Highlight im Bücherregal.

Vielen Dank an den Verlag arsEdition das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Ines.