Nähzimmer-Blick Oktober 2018

ACHTUNG: ENTHÄLT WERBUNG DURCH VERLINKUNG UND MARKENNENNUNGEN.

Heute gibt es wieder einen Blick in mein Nähzimmer und ich muss gleich dazu sagen, dass es diesmal nicht so aufgeräumt ist wie im letzten Monat. Es türmt sich schon wieder. Jaja. Es gab eine kleine Stofflieferung die momentan noch auf dem Bügelbrett vorm Fenster ruht und darauf wartet gewaschen zu werden.

Dann liegen schon die Stoffe für die nächsten Projekte bereit, denn im November fahre ich zum Nähcamp nach Leipzig und dafür müssen Vorbereitungen getroffen werden. Auch hat bald das kleine Kind Geburtstag und dafür wird auch wieder genäht. Der gelbe Stoff, der auf dem Nähtisch liegt, ist schon mal ein Teil davon.

Irgendwie muss ja kreatives Chaos herrschen, findet ihr nicht auch? Und so lange ich immer alles wieder finde und noch genug Platz zum Zuschneiden ist, geht es ja. 😉

Nähwerke Oktober 2018

Im letzten Monat war ich recht fleißig, ich habe ein paar Stoffe weggenäht bzw. es sind nur noch winzige Reste übrig. Auch habe ich mal wieder ein Upcycling Projekt gehabt. Es ist doch schön, wenn man aus alten kaputten Kleidungsstücken Neue nähen kann. Zudem ist auch mal wieder etwas für mich selber entstanden und nicht nur für die Kinder.

Was habe ich genäht:

Für die Kleine ist noch ein Schlafanzug entstanden in einem zarten Mintgrün. Wer sagt, dass Mädchen immer nur die typischen Mädchenfarben rosa und rot tragen sollte, der irrt, meiner Tochter stehen auch Blau- und Grüntöne ganz wunderbar. Der Schlafanzug ist wieder der bewährte „Tag- & Nachtträumer“ Schnitt von Fred von Soho.

Eine Schlafhose für meinen Neffen entstand aus einer alten Schlafhose seines großen Bruders. So bleibt es in der Familie und konnte weiter genutzt werden. Hierbei habe ich wieder das Freebook „Kinderhose“ von Näähglück verwendet. Ein Klassiker mittlerweile bei uns.

Pullis, Pullis, Pullis – was wäre ein Nähmonat ohne ein paar genähte Shirts für die Kinder. Ich habe zwei schlichte Basic Shirts nach einem Schnitt aus der Ottobre Kids 04/2018 [Affiliate-Link] genäht. Es muss ja nicht immer extrem bunt sein.
Dann habe ich beim letzten Nähtreffen für jedes Kind einen kuschligen Sweatpullover genäht. Der Winter kommt bestimmt. Hoffentlich. Hierbei stammt der Schnitt aus der neuen Ottobre Kids 06/2018 [Affiliate-Link] und ich habe ein paar gute Stoffschätze verwendet. Die Kleine wird dann jetzt mit der Mama im Partnerlook gehen können, denn auch ich habe einen Pullover aus dem Kussmundsweat. Für den Großen gab es Monster in Kombi mit leuchtend gelben Bündchen.

Ein Highlight im Oktober ist aber das Geburtstagsshirt für den Großen. Auch hier wieder ein bewährter Schnitt, „Pilvi“ von Näähglück. Als ich Anfang des Jahres den Baustellenstoff gekauft hatte, wusste ich sofort, dass ich ihn für das Geburtstagsshirt aufheben werde. Der Kran war ideal um die 4 zu präsentieren.

Für Halloween habe ich einen DIY-Set von Alles für Selbermacher aus dem Vorjahr endlich umgesetzt und so unsere Süßigkeiten für die Kinder stilecht aufbewahrt.

Für mich genäht

Ich habe mir selber ein neues Oberteil genäht, allerdings erst einmal aus einem uni-melierten Stoff um zu sehen wie es eigentlich an mit sitzt. Der Mann verglich dann allerdings das Shirt Copenhagen von Schnittliebe mit einem Ballerinadress. Ähm ja.

Zugegeben auch ich war nach der ersten Anprobe etwas enttäuscht, hatte ich mich doch eigentlich gleich in den Schnitt verliebt, als ich ihn sah. Aber vielleicht liegt es auch wirklich nur an dem lila Stoff, denn von anderen bekam ich sonst nur positive Rückmeldungen. Beim nächsten Mal werde ich aber noch eine kleine weitere Änderung vornehmen und die Taille etwas nach unten versetzen, dann sitzt es bestimmt noch etwas besser. Die Ärmel hatte ich nämlich schon geändert, denn sonst wären sie mir zu eng gewesen.

Was nähe ich im November?

Auch der November wird wieder spannend werden im Nähzimmer, denn die Adventszeit wirft ihr Schatten voraus. Dazu wird es wie oben schon erwähnt wieder ein Geburtstagsshirt geben, diesmal für die Kleine und ich werde auch mehrere Teile für mich selber nähen. Mal schauen wie viel ich schaffe vom Nähplan, denn der November ist hier recht voll und meine Nähzeit bis auf das Nähcamp doch recht knapp. Seid gespannt.

Wer immer auf dem aktuellen Stand bleiben möchte, bei dem was hier entsteht, dem empfehle meinen zweiten Instagram-Account @kremplinghaus_naehzimmer.

Bis bald.

Mit dem Hobby plötzlich im Fernsehen

Bekanntermaßen habe ich ja das Nähen als Hobby. Es ist meinen Ankerpunkt, meine Entspannungsoase, mein Yoga. Damit verbunden treffe ich mich mehrmals im Jahr, in der Regel monatlich, mit den Mädels von Dresden näht. So auch im letzten Monat, wo wir mal wieder in der Dresdner Kleingartengaststätte Immergrün zu Gast waren.

Zu besagten Zeitpunkt unseres Treffens war auch, unerwarteterweise, ein Kamerateam des Regionalsenders Dresden Fernsehen dort zu Besuch um einen neuen Werbespot über die Gaststätte zu drehen.

Interesse an unserem Hobby

Ich war bei meiner Ankunft schon sehr überrascht dieses kleine Fernsehteam zu sehen, habe mir aber erstmal nichts dabei gedacht. Kurz nach meiner Ankunft zeichnete sich aber ab, dass das Fernsehteam sehr angetan von unserer Gruppe war und es die Chance gab, dass sie über uns ein paar Sequenzen mit drehen. Als Voraussetzung war da aber ein Interview das eine von uns Nähmädels hätte geben müssen.

Nun könnt ihr euch sicherlich vorstellen, wie alle begeistert hier geschrieen haben. Nämlich nicht. Einige von unserer Gruppe bloggen ja etwas verdeckt, also sie zeigen sich nicht selber, über ihr Hobby. Was heißt, sie wollen nicht unbedingt im Rampenlicht stehen und öffentlich zu sehen sein. Das machte es schon etwas schwieriger bei der Wahl der Freiwilligen.

Augen zu und durch – Hallo ich mach das

Nun ist es aber so, dass ich ja mittlerweile nicht mehr ganz so zurückhaltend bin wie noch vor Jahren, also habe ich mich bereit erklärt das Interview zu geben. Kann ja auch nur schief gehen. Man kennt das ja: Roter Kopf, Ähm und Kauderwelchgelaber, voll der breite Dialekt der plötzlich durch kommt und viel viel mehr.

Ok, ich hatte auch etwas schwitzige Hände, der Bauch war etwas wollig warm und kribbelig und ich war die ganze Zeit unterschwellig angespannt, da ich ja nun nicht wusste, wann die mich nun interviewen wollen. Also erstmal alles wie gehabt, Nähmaschine aufbauen und schon mal loslegen. Zwischendurch hat der Kameramann schon fleißig gedreht und Fotos gemacht.

Alles im Kasten. Wann kommt es denn nun und kommt es überhaupt?

Letztendlich habe ich das Interview souverän über die Bühne gebracht, der Kopf wurde nicht rot und warm. Gesächselt habe ich auch nicht zu sehr, ich gebe mir ja immer sehr Mühe beim freien sprechen. Die Mädels waren begeistert und haben mir gedankt. Nun hieß es aber erstmal abwarten, ob und wann der Beitrag nun kommt.

Man versprach uns, dass wir über die Ausstrahlung wohl informiert werden, konnte aber nicht sagen wann das geschehen wird.

Die Zeit verging und, ich glaube es war nach so 1,5 bis 2 Wochen, habe ich zufällig im Dresden Fernsehen den Werbespot der Gaststätte mit uns als Background gesehen. Ich muss das ja übers Internet gucken, da ich den Sender nicht empfange und kann da ist das doch ein echter Glückstreffer gewesen.

Plötzlich im Fernsehen

Genauso wie ich den Werbebeitrag zufälligerweise entdeckt hatte, habe ich dann auch den Beitrag über unsere Nähgruppe entdeckt inklusive meines Interviews. Wir wurden also nicht vorher informiert, dass der Beitrag tatsächlich online geht.

Artikel auf Dresden Fernsehen
Quelle: Dresden Fernsehen

Ah ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie hibbelig ich plötzlich war. Die Ganze Aufregung, wie beim Interview, war wieder da, inklusive Bauchkribbeln. Aufgeregt wie ein kleines Schulkind.

Erstmal habe ich mir den Beitrag durchgelesen und musste teilweise über die Wortwahl schmunzeln, denn noch nie hat jemand unser Nähhobby als flauschig bezeichnet. Natürlich habe ich das auch gleich in den sozialen Medien und innerhalb der Nähgruppe geteilt. Einzig die Tatsache, dass die Website von Dresden Fernsehen nicht so wollte wie ich, hat mich total verrückt gemacht. Ihr könnt es euch sicherlich vorstellen, wenn man etwas unbedingt möchte und es nicht so geht wie man möchte.

Interview beim Nähtreffen
Quelle: Dresden Fernsehen

Doch irgendwann ging es dann und ich konnte mir den Beitrag anschauen. Tja, wie soll ich das sagen, es ist schon etwas komisch sich plötzlich selber im Fernsehen zu sehen und hören. Aber das Gefühl ist auch großartig.

Lob kam auch reihenweise herum. Von der Familie und den Nähmädels, ein paar Likes auf Faebook. Mehr Feedback gab es jetzt noch nicht und dieses Hochgefühl wie kurz nach der Veröffentlichung des Beitrages ist mittlerweile auch etwas abgeflaut. Was ja nicht schlimm ist. Abheben werde ich jetzt dadurch eh nicht, das ist nicht so meine Natur.

Wo kam es noch. Wo kann man es sich noch anschauen.

Gesendet wurde der Beitrag dann auch noch am Tag nach der Veröffentlichung in der regionalen täglich erscheinenden Nachrichtensendung „Drehscheibe Dresden“ vom Dresden Fernsehen. Das konnten dann also auch nochmal alle sehen, die die Sendung außerhalb vom Web im normalen Fernsehen schauen. Hat ja nicht jeder Internet daheim.

Wenn ihr euch den Beitrag mal in Ruhe anschauen wollt, dann könnt ihr das über folgende Links machen.

Ich danke ganz herzlich Dresden Fernsehen für den fantastischen Beitrag über unser „flauschiges“ Hobby und das Interview mit mir. Wann bekommt man schon mal so eine Chance öffentlich über sein Hobby zu reden.

Ich freuen mich sehr, wenn ihr euch den Beitrag anschaut und vielleicht auch teilt, damit ihn auch Leute außerhalb von Dresden sehen können. 😉 Und über euer Feedback dazu natürlich genauso, schreibt ,mir gern einen Kommentar.

Viel Spaß beim Anschauen und bis bald.

Nähzimmer-Blick August/September 2018

Achtung: Enthält Werbung durch Verlinkung und Markennennungen.

Die meisten die mich kennen, wissen ja, dass das Nähen MEIN Hobby ist und das nun schon seit mittlerweile an die 8 Jahre glaube ich. Auch hier im Blog habe ich bisher immer gern darüber berichtet, was ich so genäht habe, allerdings ist das in den letzten Monaten eher sehr sehr selten geworden.

Deshalb habe ich nun beschlossen euch hier im Blog einmal im Monat einen Einblick in mein Nähzimmer zu gewähren und die von mir genähten Sachen zu zeigen. Das macht es für mich einfacher, denn mittlerweile hat sich der Blog ja eher von DIY zu Familienleben gewandelt.

Blick ins Nähzimmer

Momentan bin ich hier im Blog noch dabei, nach meinem Plattform-Wechsel im Mai, ein bissl Ordnung zu schaffen, doch ihr werdet hier zukünftig alle Post rund um das Nähhobby in der Kategorie Kremplinghaus-Nähzimmer finden. Die Bloggertreffen von Dresden näht habe ich zum Beispiel in der Kategorie Näh-Blogger-Cafe zusammengefasst.

Neuer Instagram-Account

Um dem Nähhobby eine eigene Plattform zu geben, habe ich dafür meinen alten Instagram-Flohmarkt-Account reaktiviert und umbenannt.

Unter @kremplinghaus_naehzimmer zeige ich euch nun immer, was ich aktuell so genäht habe. Ich freue mich sehr darauf, wenn ihr mir dort folgt.

Instagram Profil Kremplinghaus_naehzimmer

Die Bilder in dem Account werden auch nur auf Instagram beschränkt bleiben. Es wird also keine Verlinkung zu Facebook oder Twitter oder sonstige andere Social Media Dienste geben … only Intagram. Einzig hier im Blog werde ich die Werke nochmal gebündelt in Monatsübersichten zeigen.

Nähwerke August und September 2018

Mit so einer Übersicht möchte ich nun heute beginnen und fange daher auch mit einem Doppel an und bündel ganz einfach August und September. Das hat einfach den Grund, dass ich den Nähzimmer-Intagram-Account Mitte August gestartet habe.

Im August und September war ich sehr fleißig, was einfach am Jahreszeitenwechsel lag. Das große Kind braucht einfach alles neu, also neue lange Hosen  und Pullover. Die Kleine brauchte dringend einen neuen Schlafanzug für die Kita. Also gab es einiges zu tun.

Ich bin ja eher der Typ „Bewährtes näht sich schneller“ und so habe ich es auch gehandhabt. Das Große Kind bekam allein 8 Hosen nach dem Freebook „Kinderhose“ von Näähglück und auch der bisher genähte Langarmshirt ist aus dem Hause Näähglück und heißt „Pilvi„. Zudem gab es noch eine Sweathose „Dino Run“ aus der Ottobre Kids 04/2018 [Affiliate-Link].

Für die Kleine nähte ich einen Schlafanzug nach dem Ebook „Tag- & Nachtträumer“ von Fred von Soho. Der Große hat nach dem Schnitt auch schon einige Schlafanzüge im Schrank. Und ja ich erwähnte bereits, dass ich Bewährtes und passendes sehr mag. Andere genähte Sachen hat die kleine Dame leider nicht bekommen, sie hat einen vollen Schrank mit geerbten Sachen von den Mädels meiner Freundin. Aber ich denke das wird sich in den nächsten Jahren bestimmt ändern.

Jetzt im Oktober habe ich auch schon die ersten Sachen genäht und vorbereitet zum Nähen. Ihr dürft euch also auf den nächsten Monatsbericht freuen.

Bis bald.

Rums 06/18 – Taru von Näähglück und Näähglück-Treffen 2018 in Dresden

Meine eigene Garderobe selber zu nähen, schreitet weiter voran. Zwar habe ich meinen Kleiderschrank noch nicht ausgemistet, trotzdem weiß ich, dass da nach dem Aussortieren nicht viel über bleiben wird. Deshalb heißt es ran an die Nähmaschine.

Ein weiterer Schnitt, neben dem Hoodie Satu, den ich mir bereits im Dezember 2017 aus dem Adventskalender von der lieben Sophie von Näähglück genäht habe, ist das Damenshirt Taru. Ein lässiges Basicshirt mit einer leichten A-Linie.

Nähen, Damenshirt, Taru

Taru ist genau mein Style – lässig feminin und vor allem, nicht all zu tief ausgeschnitten. Ich trage es wirklich sehr gern, was man dem Shirt leider auch langsam schon ansieht. Was aber eher am verwendeten Stoff, als am Schnitt liegt. Ist halt so wenn die Lieblingsteile kaum gewaschen und in den Kleiderschrank gelegt, schon wieder angezogen werden. Sie erfreuen einen einfach jeden Tag.

nähen, Näähglück, Damenkleidung, Damenshirt

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Vernäht habe ich einen sehr geschmeidigen Jersey mit kleinen Vögeln darauf. Den Stoff habe ich schon eine Weile in meinem Stofflager liegen, aber fragt mich bitte nicht, woher ich den habe, ich weiß es nämlich nicht mehr so genau. Was ich aber weiß, dass diese Taru nicht die Einzige im Kleiderschrank bleiben wird.

Näähglück Treff 2018 in Dresden

Passend zum Schnitt, muss aber auch gleich mal sagen, dass ich Sophies Schnitte allgemein sehr liebe. Nicht nur für mich, sondern auch für die Kinder. Hier gibt es schon das ein oder andere Kleidungsstück aus ihrer Feder. Daher bin ich um so mehr begeistert, dass sie nun in meiner unmittelbarer Nähe am 24.02./25.02.2018 ein Nähtreffen ausrichtet, wo man sich mit anderen Nähbegeisterten in lockerer Atmosphäre austauschen und den ganzen Tag nähen kann. Ich werde dieses Treffen total ausnutzen und meine Garderobe, und vielleicht noch die der Kinder, zu erweitern.

Einige von euch kennen so ein Treffen bestimmt schon durch das Lillestoff-Festival oder das Nähcamp von Elle Puls. Garantiert wird das Näähglück-Treffen im Dresdener Schloss Nickern genauso klasse. Ich freue mich schon sehr darauf.

Näähglücktreff, Nähen

Vielleicht hat ja die ein oder andere Nähbiene von euch ja auch am letzten Februar-Wochenende Zeit und kommt zu Sophies Nähtreffen nach Dresden. Klar ist das nun schon ziemlich kurzfristig, da es ja nur noch 2,5 Wochen bis dahin sind, aber ich kann euch aus sicherer Quelle verraten, dass es immer noch Tickets für das Näähglück-Treffen gibt. Mit oder ohne Nähplatz, dass entscheidet ihr selber. Zudem bekommt ihr mit dem Code „ichbindabei“ 10% Rabatt auf den Eintritt und die Workshops. Klasse oder. Dann los.
Bis bald und vielleicht sehen wir uns ja beim Näähglück-Treffen.

Verlinkt bei Rums und bei Näähglück Advent.

* Die Werbung zum Nähglück-Treffen erfolgte ganz eigenwillig und ohne Gegenleistung.

RUMS #02/18 – Ein Hoodie für mich

Ein weiterer Plan für 2018 ist für mich das Nähen meiner eigenen Garderobe, zumindest alles machbare wie Shirts, Pullover und ähnliches. Vielleicht probiere ich auch mal ein Kleid, einen Rock oder sogar mal eine Hose, insofern ich mich da heran wage. Passend zu diesem Plan hat Lisa von meinfeenstaub.com Ende Dezember 2017 eine große Challenge für 2018 ins Leben gerufen – #2018DIYdontBuy. Nähen statt kaufen. Das fand ich sehr passend.
Meine Auszeit im Dezember habe ich schon dazu genutzt, um damit zu beginnen meinen Kleiderschrank etwas aufzufrischen. Da traf sich die Gelegenheit gut, dass die liebe Sophie von Näähglück wieder einen wunderbaren Adventskalender geschaffen hatte. Darin fanden sich Schnitte die ich sofort umsetzen musste. Einer davon war der Hoodie Satu.
Hoodie, Nähen, Näähglück
Genäht aus Sommersweat, den ich 2017 bei Stoffwelten gekauft, ist daraus mittlerweile ein echtes Lieblingsteil geworden. Ich liebe es, vor allem daheim, Kapuzenoberteile zu tragen. Und etwas zu tragen, was man selber genäht hat, ist noch einmal etwas ganz besonderes.
Hoodie, Nähen, Näähglück
Die Länge des Hoodies gefällt mir besonders gut, so über den Po gehend, macht er gleich noch mal eine elegantere Figur wie ich finde. Zudem bin ich sicher, dass er nicht allein im Kleiderschrank bleiben wird.
Hoodie, Nähen, Näähglück
Wie schon letzte Woche bei den Kindershirts angekündigt, habe ich auch bei meiner Kleidung vor Neues auszuprobieren. Der Hoodie machte da schon mal den Anfang, denn ich habe noch nie einen Hoodie genäht und ich habe hierbei zum aller ersten Mal die Versäuberung der Halsnaht mit einem Einfassstreifen ausprobiert. Es ist mir sogar auf Anhieb gelungen.
Hoodie, Nähen, Näähglück
Demnächst stelle ich euch noch mehr selbstgenähte Kleidung vor und ich hoffe, dass es euch gefällt und nicht zu langweilig wird. Aber keine Sorge, ich habe vor maximal einen Post zu meinen Näharbeiten pro Woche zu schreiben, damit alles im Rahmen bleibt.
Bis bald.
Verlinkt bei RUMS und bei Näähglück Advent 2017.

Stoffmalerei – Wenn der Mann zu Pinsel und Farbe greift

Wenn der Mann etwas Besonderes für den Sohnemann haben möchte, dann muss er auch mal selber ran. So ist das nun mal. Schließlich bin ich hier nicht der einzige Kreativling in der Familie.

Diesmal wurde ein spezielles T-Shirt-Design gewünscht. Und da wir nun mal keinen Plotter besitzen und auch das besticken oder applizieren kompliziert geworden wäre, wurden die Stoffmalfarben* hervorgeholt. Immerhin gestalten wir hier nur ein Kaufshirt und kein Selbstgenähtes. Aber auch dass soll ordentlich werden.

Als das große Kindelein heute im Bett war, hat der Mann sein Wunschmotiv als Vorlage ausgedruckt, dann mit Bleistift auf das T-Shirt gemalt und anschließend begonnen die schwarzen Konturen auszumalen. Wenn das getrocknet ist, geht es weiter mit den Füllfarben. Voraussichtlich morgen oder übermorgen wird er das machen.

Ich bin sehr gespannt, wie es fertig ausschauen wird und vor allem wie es am Kind wirkt. Es ist immerhin ein ziemlich außergewöhnliches Motiv, welches meist nur eingefleischte Dresdner Fußballfans kennen. 😉

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Mit * gekennzeichnet = Affiliate Link

Fasching

Heute feiert der Große seinen allerersten Fasching in der Krippe und dafür musste natürlich ein Kostüm ran. Aber kaufen kam nicht in Frage, die Preise bei den Kostümen finde ich unverschämt hoch, dafür dass es nur 1-2 mal angezogen wird. Also blieb nur selber machen, das kenne ich noch aus meiner Kindheit. Meine Mama hat unsere Kostüme auch immer selbst geschneidert.

Da ich nicht extra neuen Stoff dafür kaufen wollte, musste ich also schauen was das Stofflager hergab. Da fiel mir ein quitschorangener Baumwollstoff in die Hände, den ich vor ein paar Jahren via Ebay von Amberlight-label gekauft hatte. Da kam mir gleich die Idee, das Kind als Müllmann bzw. Bauarbeiter zu verkleiden. Denn solch eine Signalfarbe trifft man da bekanntermaßen an. Dazu noch einen weißen Stoff mir komischen Wuschelpunkten darauf, den ich in meinen Nähanfängen bei Ikea erstanden hatte. Ich glaube der war mal ne Bettwäsche. Einzig Reflexband hatte ich nicht da und musste bestellt werden.

Auf der Suche nach einem passenden Latzhosenschnitt durchstöberte ich meine Ottobre Kids Zeitschriften, denn auch hier sollte Vorhandenes genutzt werden. Der einzige Latzhosenschnitt in Größe 80, den ich fand, war allerdings eine knielange Version. Aber auch hier wusste ich mir zu helfen. Ich habe einfach die Schrittlänge bei einer neulich erst gekauften Hose ausgemessen und dann den Schnitt berlängert. Ging ohne Probleme und dank großzügig angesetztem Beinsaum, kann ich sie zur Not auch noch mal verlängern, falls sie später zu kurz wird.

Genäht wurde dann am vergangenen Sonntag. Auf dem letzten Drücker also. Hilfe bekam ich dabei von meiner Mama, denn ohne sie hätte ich es vermutlich nicht geschafft. Durch ihre langjährige Näherfahrung und Ausbildung, ist sie da viel fixer als ich. Während ich genau nach Vorgabe nähe, macht sie alles Pi-mal-Daumen und ohne einen Blick in die Anleitung. Ich hatte also alles am Abend zuvor zugeschnitten. Am Sonntag haben wir dann, nach Gardinen fürs Wohnzimmer, alles zusammengenäht. Während ich mit der Overlock alle Nahtzugaben versäubert habe, setzte meine Mama alles zusammen. Nach Anprobe am Kind, habe ich dann Abends noch den Beinsaum umgenäht. Ein passendes Halstuch wurde dann gestern Abend noch schnell genäht, als der Mann das Baby fütterte und der Große bereits schlief.

Na sieht das Kind nicht schniecke aus. Leuchten tut es wie man sieht ganz großartig. Auch die Erzieherin in der Krippe war bei diesem Anblick schwer begeistert. Mir selber gefällt besonders der Schnitt, mit Brusttasche und aufgesetzten Seitentaschen. Ich werde ihn demnächst noch in einer Jeansversion nachnähen, da erspare ich mir wieder das Suchen und kaufen.

Schnitt: Fire Truck aus Ottobre Kids 03/2013 mit verlängerten Beinen
Stoffe: Ebay und Ikea; Reflexband von Stoff und Stil

Verlinkt bei Creadienstag, Made4BOYS, Kiddikram

Wimpelkette genäht

Zum heutigen Creadienstag zeige ich euch, was ich zu Ostern meinen jüngsten Neffen (7 Wochen jünger als der Zwerg) schenken wollte. Ich hatte vor, eine farbenfrohe Wimpelkette zu nähen. Doch fertig geworden ist sie nun erst letzte Woche. *schäm*
Naja, besser spät als nie. Hier läuft momentan so viel mit Hausbau, Garten und Alltag, da steht das Nähhobby leider hinten an. Meistens ist auch nur einfach die Energie raus, der Baby-Schlafmangel tut sein übriges dazu. 😉
Für die Wimpelkette habe ich farbenfrohe Kinderstoffe ausgewählt und vernäht. Ein paar Wimpel sind sogar noch übrig und werden aufgehoben. Vielleicht nähe ich jetzt auch noch mal ein paar, so für den Geschenkevorrat. Ist ja auch gut für den Stoffabbau im vollen Stoffschrank.
Mein Bloglabel und ein Handmade-Label habe ich auch noch mit angenäht. Das muss einfach mit dran.
Ich hoffe nun, dass sich mein kleiner Neffe sehr an der Wimpelkette erfreut und die Motive ihm gefallen.
Verlinkt beim Creadienstag, Kiddikram und, da sie für einen kleinen Jungen ist, bei Made4Boys.

Lange Wohlfühlhose für mich

Wie bereits vor 2 Wochen geschrieben, durfte ich ja für die liebe Sophie Kääriäinen und ihr Label Näähglück probenähen. Als erstes entstand dabei die lange Version der Jersey-Hose „Sanna“, eine echte Wohlfühlhose wie ich finde. Und wie man sieht auch absolut Schwangerschaftsbauchtauglich, auch jetzt noch wo das Bäuchlein schon etwas mehr gewachsen ist.

Vernäht habe ich hier einen dunkelpinken Pünktchen-Jersey, den ich vom Stoffmarkt habe mit weißen Bündchen, ebenfalls vom Stoffmarkt.
Die Hose wird demnächst auf jeden Fall noch einmal genäht, dann allerdings mit einem mehr straßentauglicheren Stoff und etwas gepimpt, also noch legerer als sie so schon ist. Hoffentlich bekomme ich das hin, denn langsam aber sicher nehmen hier die schwangerschaftstauglichen Hosen rapide ab und nur mit 1-2 langen Hosen komme ich leider nicht hin, ihr versteht mich sicherlich. 😀
Verlinkt wird heute natürlich beim MeMadeMittwoch.

Eine bequeme 3/4-Hose für mich

In den letzten Wochen durfte ich für den neusten Schnitt von der lieben Sophie Kääriäinen zum allerersten Mal Probenähen. Der Schnitt „Sanna“ ist eine echt bequeme legere Jerseyhose, welche man in 3 verschiedenen Längen (kurz, 3/4, lang) nähen kann. Ein toller Schnitt der auch, wie in meinem Fall, absolut Schwangerschaftsbäuchlein-tauglich ist. 🙂
Hier nun meine 3/4-Variante des Schnittes …
Ein wirklich schöner Schnitt, den man auch nach Bedarf ohne Probleme ein bissl abändern kann. Bei dieser Version hier habe ich z.B. nur die Nahtzugaben weggelassen, dadurch sitzt sie schön figurbetont an den Beinen. Bei einer andere Version des Schnittes, welche ich euch dann nächste Woche nach meinem Urlaub zeige, sitzt zum Beispiel das Bauchbündchen ein kleines Stückchen tiefer.
Vielen Dank hierbei auch noch mal an die liebe Sophie, dass ich Probenähen durfte. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war eine tolle neue Erfahrung, die ich gern wiederhole. 🙂
Den Schnitt „Sanna“, er ist übrigens von Größe 28/30 bis 60/62, könnt ihr ab morgen in Sophie`s Dawanda-Shop erwerben, oder schon heute vorbestellen.
PS: Man beachte bitte nicht die Schattenränder auf meinen Bildern, aber aufgrund einer Schnupfnase und eines kratzigen Halses war mir nun wirklich nicht nach großer Bildbearbeitung. 😉