12 von 12 Februar 2021

Heute ist wieder der 12. des Monats und von daher gibt es nun 12 Bilder vom heutigen Tag. Alle Blogger die bei „12von12“ mitmachen, versammeln sich wie immer bei Caro.

Freitag, ich habe heute Abend Nachtschicht
Da ich gestern sehr zeitig ins Bett bin, war ich auch dementsprechend sehr zeitig munter. Die Frühschichten der letzten beiden Tage grüßen freundlich dabei. Kurz vor 5 Uhr ziehe ich daher vom Bett aufs Sofa um, vielleicht kann ich ja da nochmal kurz einschlafen. Ich nehme mir aber fest vor den heutigen Tag für 12 von 12 zu dokumentieren. Bitte schön.

Meine „12 von 12“

Gegen 6:20 Uhr ist der Große munter und kommt ins Wohnzimmer. Vorbei mit der Ruhe und noch etwas Schlaf. Das Kind möchte gern malen. Mot Mamas Stiften. Na dann. Ich gebe ihm aber noch paar frische Socken zum Anziehen, denn barfuss muss er zum frühen morgen nun nicht herumrennen.

Kind malt aus

Während das Kind malt, ziehe ich mir etwas über. Stelle den Wasserkocher an und gehe danach direkt erstmal in den Keller. Ich starte die erste von 3 Waschmaschinen des Tages. Am Abend sind fast alle Wäschekörbe leer.

Waschmaschine

Auf dem Rückweg nehme ich noch eine neue Milch mit hoch. Zum Frühstück gibt es für mich Malzkaffee und Milchbrötchen. Der Sohn mag Schokobrot und Vanillemilch.

Frühstück mit Kaffee

Irgendwann nach 7 Uhr stehen dann auch Mann und Tochter auf. Während sie Frühstücken und der Sohn das nächste Bild malt, lege ich die Wäsche der letzten Tage. Ich war da etwas nachlässig zuletzt.

Gelegte Wäsche im Wäschekorb

Nach dem Verräumen der Wäsche widme ich mich meinen gestrigen Vinted-Verkäufen und verpacke sie. Zur Zeit läuft es gut mit dem Aussortieren und verkaufen. Ich habe in den letzten Wochen viel Kinderkleidung zum kleinen Preis eingestellt.
Nach dem Verpacken notiere auch noch alle Verkäufe in meinem Planer. Der Mann bringt am Nachmittag dann 3 Päckchen zur Post.

Vinted Paket packen

Nach 9 Uhr bereite ich den Kindern einen großen Obstteller zu, den sie bei einer Runde Trickfilm schauen sehr schnell verspeisen. Danach liegen sie vollgefuttert auf dem Sofa. 😉

Obstteller mit Apfel, Banane, Kiwi und Möhre

Währen die Kinder Obst essen und der Mann Homeschooling macht, hänge ich endlich die letzten Weihnachts-Lichterketten vom Treppenfenster ab und packe sie in die Weihnachtskiste. Danach kommen erstmal wieder unsere Fensterblumen vom letzten Frühjahr wieder ans Fenster.

Letzte Lichterkette wegräumen

Als die Kinder draußen eine Runde Rodeln sind, widme ich mich dem Zimmer der Tochter und schaffe etwas Ordnung.

Spielzeug aufräumen

Als der Fußboden wieder betretbar ist, sauge ich noch schnell alles durch.
Am Nachmittag mache ich das Gleiche im Zimmer vom Sohn während die Kinder draußen im Schnee sind. Wenigstens einmal in der Woche muss Ordnung in den Zimmern sein. Es ist aber sehr selten, dass ich sie alleine aufräume.

Kinderzimmer staubsaugen

Währenddessen hat der Mann Mittagessen gekocht. Heute gibt es Gemüse-Reis-Pfanne. Nicht ganz vegetarisch, der Mann hat Salami mit reingeschnippelt.

Mittagessen Gemüse-Reis-Pfanne

Als nach dem Mittagessen alle im Bett sind, räume ich noch schnell den Geschirrspüler aus und hole die erste fertige Wäsche aus dem Trockner.

Voller Geschirrspüler

Mittagsschlaf klapp bei mir heute überhaupt nicht. Ich bin nur ganz kurz weggenickt. Zwischendurch muss ich nämlich immer mal wieder den Mittagsschlafverweigernden Sohn ermahnen in sein Zimmer zu gehen und wenigstens leise zu bleiben.

Nach dem Vesper sind die Kinder wieder draußen, rodeln und spielen mit Freunden im Schnee und auf dem zugefrorenen Bach, der unweit vom Haus verläuft. Als sie in Etappen wieder nach Hause kommen, haben alle beide nasse Beine und Schuhe. Na da brauch man nicht lange zu Überlegen, was wohl passiert ist. Wir haben es ihnen ja untersagt am und vor allem auf dem Bach zu spielen.

Nasse Skisachen hängen in der Dusche zum Trocknen

Die Skianzüge hängen jetzt wieder in der Dusche zum Trocknen und sie Schuhe stehen ausgestopft im Flur auf der Fußbodenheizung. Ich bin ja mal sehr gespannt, ob sie bis morgen innen trocken sind. Sonst ist morgen nichts mit Rodeln, außer sie ziehen ihre Halbhohen Herbstboots an.

Gleich nach dem Abendessen werde ich mich noch einmal etwas langlegen und versuchen 2 Stunden zu schlafen, bis ich dann kurz nach 21 Uhr los zur Nachtschicht muss.

Bis zum nächsten Mal.
Eure Bianca

Verlinkt bei 12 von 12.

Alle meine anderen 12 von 12 findet ihr hier.

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Rezension: Happy at Home {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Wer mag kein aufgeräumtes Zuhause, ich glaube niemand. Besonders zu Beginn eines neuen Jahres haben es sich daher viele in den Kopf gesetzt und wollen Ordnung in ihrem Leben oder ihrem Zuhause schaffen. Ich zähle mich auch mit dazu. „Happy at Home“ zu sein ist da das Motto.

Inspirationen dafür gibt es viele. Sei es in Form von Challenges, Videos, Bilder auf Social Media oder über Bücher. Ich persönlich liebe alle Formate um mir Ordnungsinspiration zu holen. Jedoch hat es mir zur Zeit ein Buch besonders angetan: „Happy at Home – Raum für Raum zum perfekt organisierten Zuhause“ von Clea Sharper und Joanna Teplin. Beide sind auch bekannt unter dem Namen „The Home Edit„.

Buchcover Happy at Home
Abbildung Mosaik Verlag

Bilderbuch für Ordnungsfreaks

„Happy at Home“ ist das Bilderbuch für Ordnungsfreaks. So meine persönliche Meinung, denn das Buch ist eine wahre Sammlung an Ordnungsbeispielen in Bildform. Alle Fotos sind großformatig auf einer Seite oder über zwei Seiten aufgeteilt. Dazu dann noch ein kurzer leicht verständlicher Text mit der genauen Erklärung zum Foto und 1-5 Ordnungstipps dazu.

Allein das schnelle Durchblättern des Buches mit seinen vielen farbenfrohen Bildern auf über 250 Seiten ist ein Genuss für alle die sehr visuell veranlagt sind.

Seiteninhalt Happy at Home
Abbildung Mosaik Verlag

Raum für Raum zum organisierten Zuhause

Das Buch* ist, nach einer mehrseitigen Einleitung, aufgeteilt in drei Große Kategorien: Vorbereitungen – Musterlösungen – Ordnung halten. Wobei Musterlösungen den größten Platz einnimmt, immerhin gut 190 Seiten. Eingeteilt in die einzelnen Räume eines Zuhauses.

Eingangsbereich – Waschküche – Badezimmer – Arbeitszimmer – Spielbereich – Kleiderschränke – Küche – Vorratskammer

Doch bevor man zu den wirklich beeindruckenden Musterlösungen kommt, wird in der Einleitung kurz über das Ordnungsprinzip von den Autorinnen unterrichtet und wie sie zueinander fanden. Danach geht es auch direkt über in den Buchteil der Vorbereitungen fürs Ordnung schaffen.

Gleich auf der ersten Seite des Kapitels bekommt man 3 wichtige Tipps fürs Ordnung schaffen. Alles ausräumen – Gruppen erstellen – Ausmisten. Simpel und einprägsam. Ein paar Seiten weiter werden diese Schritte dann genauer erklärt. Besonders schön finde ich auch den Rat der Autorinnen: NUR KEINEN STRESS! Das ist so gut, denn oft füllt man sich ja beim Ordnungsthema etwas sehr unter Druck gesetzt.

Seiteninhalt Happy at Home Kleiderschrank
Abbildung Mosaik Verlag

Darüber hinaus lernt man im Vorbereitungsteil viel über verschiedene Schwierigkeitsstufen beim Ordnung schaffen. Von der einfachen Schublade bis hin zum Schwierigen Kleiderschrank. Es gibt stressfreie Tipps für tränenfreies Aussortieren, unverzichtbare Aufbewahrungsartikel und einen unverkennbaren Look. Die Autorinnen beispielsweise lieben das Sortieren nach Regenbogenfarben. Zu guter Letzt gibt es noch ihren Tipp für unablässliches Beschriften. Sehr verständlich, denn so lässt sich schneller etwas wiederfinden.

Ein Traum an Musterlösungen

Mein persönliches Highlight im Buch sind die unzähligen Musterlösungen. Es ist wie das schauen in fremde Schränke. Daher finde ich es wundervoll, dass im Buch auch ganz spezielle Ordnungslösungen von Kundinnen der Autorinnen mit drin sind. Man kann dadurch beispielsweise einen Blick in die Vorratskammer von Gwyneth Paltrow werfen oder die von Mandy Moore. Oder wie wäre es mit dem Blick in einen Kleiderschrank so schön wie ein Ballsaal oder in einen gut sortierten Bastelschrank. Das Buch lässt das Herz eines jeden Liebhabers von Ordnungssystemen höher schlagen. Also meines definitiv, auch wenn ich teilweise bei weitem nicht so viele Sachen habe, zum Beispiel im Bad.

Sehr gut in dem Buch sind, neben den vielen Bildern, auch die einzelnen Tipps, die es zu den jeweiligen Musterlösungen gibt. Bei jedem Beispiel wird genau erklärt, was wie gemacht wurde.
Für jeden Bereich gibt es außerdem noch separate Tipps und Empfehlungen.

Achtung Spoiler:
Wie wäre es denn mal mir einem Spülschrank-Workout:
Hinhocken – Alles herausnehmen was ausgelaufen, alt, klebrig oder eklig ist – Aufrichten – Umdrehen und Wegwerfen – An again.
Das kann man auch gut für jeden Schrank in der Vorratskammer anwenden. 😉

Seiteninhalt Happy at Home Utensilienschrank
Abbildung Mosaik Verlag

Zum Schluss gibt es noch ein paar Tipps für langfristigen Erfolg beim Ordnung machen, sowie viele Empfehlungen für Websiten zu dem Thema, Einkaufsmöglichkeiten für Aufbewahrungen und Instagram-Tipps. Meiner ist definitiv der Instagramkanal von The Home Edit.

Ordentlich, Ästetisch und Happy
ins Wohlfühlzuhause!

The Home Edit

Happy at Home“ (*) ist also wirklich eine kleine Bibel für jeden, der Ordnung in seinen Schränken haben möchte. Meine persönliche Meinung ist ja, dass ein ordentlicher Schrank das Leben sehr erleichtert, denn man findet alles schnell wieder.

Vielen Dank an den Mosaik Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

Alle bisherigen Buchrezensionen findet ihr hier.

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Hallo Februar!

Ich bin müde. Der erste Monat mit neuem Schichtsystem liegt hinter mir und es ist noch etwas gewöhnungsbedürftig. Vor allem am Sonntag 12 Stunden zu arbeiten ist nicht ohne. Hinzu kommt dann noch der alltägliche Lockdowntrott daheim. Die Kinder sind dezent überdreht und man merkt ihnen den fehlenden Kindergarten an. Wir sind alle etwas überreizt, doch wir schaffen die nächsten Wochen auch noch, in der Hoffnung vielleicht irgendwann mal wieder eine alte Normalität zu haben. Ein Wunschtraum, ich weiß. Aber hey, wir hatten im Januar echt mehrere Tage mit Schnee und Kälte. Das gab es die letzten 2 Jahre auch kaum. Alles wird gut.

Unser Februar

Der Februar startet gemächlich, die einzige Person die hier regelmäßig raus muss, bin ich. Arbeit, Arbeit, Arbeit. Der Mann macht fleißig Homeschooling mit seiner Umschulung, mit wechselnder Motivation. Die Kinder leben in den Tag hinein und freuen sich des teils guten Winterwetters. Ein Meilenstein für sie ist nun, dass wir sie allein zum Rodelberg gehen lassen. Aber dank der Lage unseres Hauses haben wir sie dabei trotzdem im Blick. Lange Leine und so.

Pläne gibt es momentan kaum. Ich habe im Februar nur 2 Zahnarzttermine und der Mann kümmert sich gerade um Physio für seine Schultern. Für die Kinder ist eigentlich nur der Fasching interessant diesen Monat und die Frage ob daheim allein oder in der Kita gefeiert wird. Ich sehe sie eher daheim. Trotzdem haben wir neue Faschingskostüme dieses Jahr, die ein Geschenk von der Oma sind. Die Tochter wird ein Schmetterling sein und der Sohn ein Ritter. Da muss ich nur noch Accessoires nähen.

Ansonsten arbeite ich fleißig weiter an meinen Vorhaben für 2021, wie ich schon im Januar schrieb. Irgendwann berichte ich darüber. Dann, wenn mal wieder mehr Zeit ist neben Haushalt, Arbeit und Kinderbetreuung. Irgendwie findet sich gerade kaum Zeit für regelmäßiges bloggen, was aber nicht schlimm ist. Alles hat seine Zeit. Mal mehr, mal weniger. Schaut einfach immer wieder vorbei.

Bis bald eure Bianca

Hallo Februar

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Puppencape aus alter Matschhose

Die Tochter verlangt langsam nach neuer Kleidung für ihre Puppen. Ist ja auch langweilig immer nur die gleichen Sachen an- und auszuziehen. Also habe ich begonnen neue Puppenkleidung zu nähen. Bisher, im Dezember, ist aber nur ein Puppencape entstanden. Dieses aber als echtes Upcycling-Projekt.

Puppencape

Puppencape aus alter Matschhose

Die Stoffbasis für das Cape bildete eine alte Matschhose vom Sohn, die für den Weiterverkauf zu kaputt war am Knie. Nun also ein neues Leben als Puppencape.
Verwendet habe ich sowohl den Außenstoff als auch das Innenfutter der Matschhose. Das Nähen war dann zum Teil eine kleine Qual, besonders an der Overlock, denn für die habe ich leider kein Teflonfüßchen für den wasserabweisenden flutschigem Außenstoff.

Puppencape

Der Schnitt vom Puppencape ist von Engelinchen Design, er enthält 4 Größen (35-40-45-50). Ich habe für unsere Puppe die Größe 40 genäht, denn ist 38 cm groß. Einer etwas größeren Puppe (43 cm) passt es auch, sitzt da allerdings etwas stramm. Da muss ich wohl noch ein weiteres Cape nähen.

Bei der kleinen Puppe geht das Cape bis an die Füße und erst habe ich gedacht, eine Nummer kleiner hätte es auch getan. Aber am Kopf sitzt die Kapuze doch sehr gut, da wäre es kleiner nicht so vorteilhaft gewesen. Es geht den Puppen halt so wie und Menschen, nicht sitzt perfekt und müsste angepasst werden.

Hier ein Blick von Vorn und von Hinten. Ich bin sehr dankbar, dass trotz des flutschigen Stoffes alles so gut aneinander passt. Sieh schon sehr süß aus.

Kleine Details

In der Anleitung des Schnittmusters ist ein Verschluss des Puppencapes mit einem Klettverschluss vorgesehen. Das habe ich auch so umgesetzt, allerdings etwas zu niedrig wie sich bei der Anprobe herausstellte. Es war im Schnitt und Anleitung nicht genau erkennbar wie hoch der Klettverschluss soll. Doch ich wusste mir zu helfen und habe per Hand einen kleinen Hakenverschluss (wie beim BH) noch angenäht.

Puppe sitzend mit Kapuze

Der Hakenverschluss ist auch gleichzeitig eine gute Fingerübung für das Kind. Ist halt ein bisschen knifflig. Was ich allerdings nicht weiß, ist, ob ich den Haken richtig herum angenäht habe. Gibt es da eigentlich ein Richtig oder Falsch? Sagt es mir doch mal.

Verschluss am Cape, Klettverschluss und Häkchen

Für Upcyclingprojekte sind Puppensachen sehr gut geeignet und ich werde demnächst noch mehr Sachen aus verschlissener Kinderkleidung machen. Es gibt hier viele geliebte Kleidung die so ein zweites Leben erhalten. Allerdings werde ich vermutlich keine Matschhose mehr vernähen. Man glaubt gar nicht, welche Mengen an Sand sich so zwischen den Lagen einer Matschhose ansammeln können. Der Staubsauger hat sich jedenfalls sehr gefreut nach der Nähsession. 😉

Bis bald
eure Bianca

Schnittmuster: Puppencape von Engelinchen Design {Werbung unbeauftragt}

Verlinkt bei Creativsalat, LieblingsstückeCreative LoversFroh und KreativHoT und DvD.

Alle Beiträge aus dem Nähzimmer findest du hier.

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Sweatshirt Makea

Um hier im Blog mal wieder ein bisschen Leben reinzubringen, zeige ich euch heute ein „Schmuckstück“, dass ich für mich genäht habe. Allerding wurde es bereits 2018 zu größten Teil genäht und erst Ende 2020 beendet. Sagt schon viel über das Nähstück aus oder?

2018 war ich noch sehr motiviert, was neue selbstgenähte Kleidungsstücke für mich persönlich anging. So fuhr ich damals zum Beispiel, im November 2018, mit meiner lieben Co-Autorin Ines nach Leipzig zu einem 3-tägigen Nähwochenende von Elle Puls. Damals ist Einer von zwei Pullovern für mich fertig geworden. Verbloggt habe ich sowohl das Nähwochenende, genauso wie den fertigen Pullover hier nie. Dafür jetzt aber den Zweiten.

Sweatshirt Makea von Lillestoff

Neue Schnittmuster oder Schnittmusterzeitungen laden ja immer zum kaufen und ausprobieren ein, so auch damals vor über 2 Jahren. Ganz neu war da das Lillestoff Magazin und natürlich musste ich es haben. Inklusive neuer Stoffe versteht sich.
Die Schnitte haben mir auch sehr gut gefallen und ich war sehr enthusiastisch was die Nähpläne betraf. Meine Auswahl bestand damals aus den Schnittmustern Marja und Makea. Beide genäht beim oben genannten Nähwochenende. Makea blieb allerdings an den Ärmeln unvollendet. Bis Ende 2020.

Sweatshirt Makea

Makea ist ein Wende-Sweatshirt mit der Besonderheit einer Kellerfalte auf der einen Seite. Bei mir ist die Falte vorn und irgendwie nicht so richtig erkennbar. Irgendwas habe ich da beim Nähen wohl falsch gemacht. Oder ich habe mit dem Wolljersey total daneben gegriffen was die Stoffauswahl betrifft.

Auf alle Fälle ist da genug Platz für einen Wohlfühlbauch, der bei mir definitiv nicht vorhanden ist und daher komisch fällt vom Schnitt her. Genäht habe ich übrigens eine S, da ich Angst hatte, dass sie XS vielleicht zu klein wird. Haha.

Sweatshirt Makea

Auch von hinten wird es bei dem Tragebildern vom Sweatshirt nicht besser. OK, das Saumbündchen hätte ich ja mal bügeln können vorm Foto machen.

Die Ärmel sind aufgrund des Schnittes, bzw. der falsch gewählten Größe, Fledermausähnlich. Mmmh, ist Geschmackssache. Meine nicht, wie ich mittlerweile weiß.

Sweatshirt Makea Rückenansicht

Bei den Armbündchen habe ich aufgrund von Materialmangel, aka kein passendes Bündchen mehr da in ausreichender Menge, einen Tunnelzug mit Gummiband eingenäht.
Ich fand die Idee gut, der Mann gar nicht.

Sweatshirt Makea Ärmel

Definitiv ist diese Makea kein Lieblingsteil und wurde bisher auch nur für die Fotos getragen. Auch den Wolljersey finde ich jetzt nicht so toll auf der Haut und ohne ein dünnes Langarmshirt darunter für mich untragbar vom Gefühl her.

Allgemein hat mich der Schnitt nicht überzeugt es ist irgendwie eine Mischung aus Kurzpullover und Normalen von der Länge her. Daher gebe ich ihm bei mir auch keine zweite Chance und werde ihn daher verkaufen.
Ich habe ihn auch direkt bei Vinted eingestellt. Also wer mag, kann ihn mir gern abkaufen.

Bis bald
eure Bianca

Verlinkt bei Du für Dich am Donnerstag.

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