Hallo Juni!

Ich wurde doch echt schon gefragt, wo mein „Hallo Juni!“-Post diesmal bleibt. Es rührt mich sehr, dass meine wenigen treuen Leser hier so aufmerksam sind und direkt meine regelmäßigen Posts vermissen.
So hier ist er nun, der Juni-Post, mit nur 6 Tagen Verspätung.

Die letzten Tage verflogen nur so zwischen Arbeit, Haus und Kindern, da blieb wenig Zeit für den Blog oder anderen Netzwerke. Zwischendurch wurde weiterhin fleißig fürs Maskenprojekt genäht. Auch wenn da mittlerweile eine geringerer Bedarf zu verspüren ist, wird hier weiter daran genäht. Mittlerweile haben wir schon über 500 Behelfsmasken unter die Leute gebracht und vielleicht gibt es meine Masken ja auch bald noch woanders als an unserem Gartenzaun. Hier wird nämlich gerade fleißig an einem neuen Lang-Lang-Langzeitprojekt getüftelt, was momentan aber vor allem viel viel Bürokratie mit sich bringt. Wir werden berichten.

Unser Juni …

In diesem Monat gibt es eigentlich nichts Besonderes außer vielen vielen Arbeitstagen. Bis auf 3 nehme ich diesen Monat alle mit. Soll ja nicht langweilig bleiben.
Die Kinder gehen seit der letzten Maiwoche auch wieder in den Kindergarten, allerdings noch verkürzt, da immer noch eingeschränkter Regelbetrieb besteht. So langsam gewöhnen sie sich auch wieder ein und wir Eltern genießen wenige Stunden Ruhe und Zeit.

Für die Kinder gibt es …
– Kindertag zusammen mit dem Cousin und Oma (logischerweise schon vorbei 😉 )
– Friseurtermin
– Ergotherapie (die Kleine)
– Oma-Nachmittag

Der Mann hat …
– einen Arzttermin um eine Zweitmeinung abzuholen
– mal eigenen Bürokram zu erledigen
– die Heizungswartung mit zu betreuen
– neuerdings viele freiwillige Dates mit der Nähmaschine

Für mich …
– Arbeit, Arbeit, Arbeit …. ach ja Arbeit
– ein Date mit dem Optiker, denn ich bekomme von der neuen Brille nach mehreren Stunden Kopfweh und Bildschirmarbeit ist sehr anstrengend damit
– Vorfreude auf meinen neuen Planer, den ich Mitte des Monats erwarte. Endlich alles zusammen in einem Buch organisieren.

Und dann teilen der Mann und ich uns noch in Haushalt und Garten rein. Heute hatte ich beispielsweise Waschtag und morgen sind die Betten dran. Yeah.

Bleibt alle weiterhin gesund.
Bis bald eure Bianca

Pfingstrose
Monatsbild Juni

Mein Monatsbild ist diesmal eine Pfingstrose, fotografiert in unserem Garten und mit dem Bildbearbeitungsprogramm am Handy bearbeitet. Gefällt mir.

Alle bisherigen Monatspläne findet ihr hier.

Virtuelles Dresdner Nähbloggertreffen im Mai 2020

Bereits zum zweiten Mal fand das monatliche Nähbloggertreffen von Dresden näht leider nur virtuell statt real statt. Da durch die momentane Krisenzeit keine persönlichen Treffen in großer Runde möglich sind, haben wir für uns den Videochat via Jitsi entdeckt.

Virtuelles Nähtreffen

Bereits im April fand das erste virtuelle Treffen statt, damals konnte ich aber nur kurz nach der Spätschicht dabei sein. Auch beim virtuellen Treffen in diesem Monat, vor einer Woche, war mein Dabeisein leider nur für 2 Stündchen begrenzt, denn diesmal musste ich zur Nachtschicht. Aber besser als nichts. Wären die Treffen wie immer bei jemanden daheim oder so gewesen, dann hätte ich aufgrund der Arbeit ja überhaupt nicht dabei sein können. So hatte ich wenigsten ein bissl was vom Austausch mit den Mädels.
Und das tut so gut in diesen Zeiten!

Genäht habe ich in meiner kurzen Anwesenheit zusammen mit Mit Nadel und FadenHandmade by RanunkelchenFriemeleien und Amberlight. Später beim Treffen waren noch Ringellaus, Schau‘n wir mal, Näähglück by Sophie Kääriäinen und stoff_verzueckt mit dabei.

Ich chatte bei den Treffen immer übers Handy, welches ganz stylisch in seiner Bambushalterung auf der Nähmaschine thront. Diese Position ist so gut ausgewählt, ich kann nebenher sogar den Faden wechseln, ohne das Handy verrücken zu müssen.

Zwischendurch zauberte mir der Mann noch einen leckeren Abendbrotteller mit Rouladensandwich und eingelegten Zucchinis. So einen Service gibt’s nicht immer. 😉 Immerhin sollte ich mich voll auf mein Treffen konzentrieren. Auch die Kinder ließen sich wie immer problemlos von ihm ins Bett bringen.

Was habe ich genäht?

Genäht habe ich Behelfsmasken für die Gartenzaunaktion, die immer noch wie am Schnürchen läuft und reißenden Absatz findet. Zwar nähe ich mittlerweile zwischendurch auch ab und zu etwas anderes, aber die Hauptnähzeit nehmen die Masken ein. Selbst der Mann ist nun komplett mit ins Projekt eingestiegen und verbringt ab und zu auch etwas Zeit an der Nähmaschine, wobei er aber vorrangig den Zuschnitt und das Verpacken übernimmt.

Ich hoffe sehr, dass ich dann beim nächsten Nähtreffen etwas anders nähe als Masken. Auch wenn das Behelfsmasken noch Spaß macht, so gibt es noch genug Nähprojekte die umgesetzt werden wollen.

Das nächste monatliche Nähtreffen Mitte Juni ist ursprünglich in unserer mittlerweile Stammgaststätte Immergrün in Dresden geplant, doch noch wissen wir nicht, ob es auch dort stattfinden kann. Wir lassen uns überraschen und zur Not treffen wir uns wieder Virtuell.

Bis bald eure Bianca.

Alle bisherigen Berichte zu den Nähbloggertreffen findet ihr hier.

12tel Blick April 2020

Der Mai ist schon zur Hälfte rum und ich bin euch noch den 12tel Blick vom April schuldig.

Ende April kam der Frühling dann so richtig in Fahrt und wie immer machte es plötzlich Boom und die Natur erwachte auch ihrem Winterschlaf vollkommen.

Mein 12tel Blick im April

Trotz dicker Wolken am Himmel ist es angenehm warm. Die ersten richtig warmen Tage des Jahres haben alles Grün hervorgelockt. Wo die Pappeln im Vormonat noch total kahl waren, sind sie jetzt von einem dichten grünen Laubgewand bekleidet. Auch alle Büsche ringsum haben mittlerweile frische neue Blätter und man erkennt langsam, welche Bäume und Büsche den Winter gut überstanden haben und welche nicht.

Das Gras der Wiesen wächst nun auch wie verrückt und wird bald kniehoch oder höher stehen. Ich bin gespannt, ob es Ende Mai schon gemäht wird für die Heuproduktion oder ob der Bauer noch wartet. Ich sollte mir solche Zeiten mal im Kalender notieren, denn die Kinder lieben es dem Traktor beim Gras mähen zu beobachten.

12tel Blick April 2020

Endlich ist Tristesse des Winters vorbei und ich freue mich auf stetig warme Temperaturen und eine grüne bunte Natur. Auch das Vögelgezwitscher ist Balsam für die Seele in diesen Zeiten. Aber zum Glück können Krisen der Natur nichts anhaben, einzig eine fortsetzende Dürreperiode im Sommer kann alles ein wenig trüben. Aber schauen wir mal.

Bis bald
eure Bianca

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs.

Alle meine bisherigen 12tel Blicke findet ihr hier.

12 von 12 im Mai 2020


Gestern war wieder der 12. und ich habe an meinem letzten Urlaubstag sogar an die 12 von 12 Aktion von Caro gedacht.
Obwohl es am Ende doch nur 11 Fotos geworden sind, möchte ich sie euch nicht vorenthalten.

12 von 12 Mai 2020

Mittlerweile schlafen hier alle bis mindestens 7 Uhr oder länger, was einen gemütlichen Tagesbeginn verspricht. Nachdem die Kinder ihr Frühstück bekommen haben und ich bereits die erste Waschladung in den Trockner gepackt habe, komme ich auch endlich zum Frühstücken.


Nach dem Frühstück stelle ich mir den Handytimer auf 60 Minuten und verschwinde ins Nähzimmer an die Nähmaschine um weiter Masken für den Gartenzaun zu nähen.

Nach der Stunde Nähzeit gehe ich zu den Kindern hoch. Es ist mal wieder dringend notwendig, einmal komplett aufzuräumen. Auch hier stelle ich den Timer wieder auf 60 Minuten.

Nachdem alles wieder an Ort und Stelle geräumt ist, muss nur noch gesaugt werden und dann können auch die Spielteppiche wieder rein.
Das eingestellte Zeitfenster hat leider nur für das Zimmer des Großen gereicht. Die Kleine ist dann die nächsten Tage dran, aber bei ihr herrscht diesmal auch nicht so ein Chaos.

Während ich mit den Kindern das Spielzeugchaos verräumt habe, hat der Mann 3 kg Äpfel geschält und zu Apfelmus verarbeitet. Beim Abfüllen in die Gläser assistiere ich ihm.

Die Kinder freuen sich danach über das Ausschlecken des Kochtopfes.

Während Mann und Kinder Mittagsschlaf gemacht haben, war ich wieder im Nähzimmer fleißig. Neue gewaschene Stoffe Bügeln und Masken weiter nähen. Zwischendurch bissl am Handy auf Instagram schauen zur Entspannung.

Beim Fadenwechsel Nachmittags an der Overlock habe ich sie gleich sauber gemacht. Viel nähen = viele Flusen.

Zwischendurch noch den normalen Haushalt zusammen mit dem Mann wuppen. Während er der Küchenchef ist, sorge ich für saubere Wäsche. Heute waren Handtücher und Co dran.

Vor dem Abendbrot noch schnell die saubere Wäsche der letzten Tage legen. Jetzt haben alle wieder genug Socken im Schrank.

Nachdem wir die Kinder ins Bett gebracht haben, haben der Mann und ich den Abend ganz romantisch im Nähzimmer verbracht, wohl schon in Vorahnung, was heute aufgrund eines Zeitungsartikels bei uns am Gartenzaun los sein wird.
Nebenbei haben wir übers Tablet per App bissl fern geschaut.

Ein 12. Bild habe ich dann irgendwie am gestrigen Tag total vergessen, denn nicht immer hatte ich das Handy dabei. Aber ist ja auch nicht so schlimm. Ich bin schon froh überhaupt an 12 von 12 gedacht zu haben. Auch habe ich zum Mann gesagt, dass ich dringend mal wieder bloggen muss. Tada, hat funktioniert.

Bis zum nächsten Mal.
Eure Bianca.

Verlinkt bei 12 von 12.

Alle meine anderen 12 von 12 findet ihr hier.

Behelfsmasken am Gartenzaun

Seit 2 Wochen ist in Sachsen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen oder der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs verpflichtend.
Seit knapp 2 Wochen nähe ich daheim in jeder freien Minute sogenannte Behelfsmasken aus Baumwollstoff und stelle sie der Nachbarschaft an unserem Gartenzaun, gegen eine freiwillige kleine Geldspende zur Unkostendeckung, zur Verfügung. Bisher habe ich dafür schon über 140 Masken fertig genäht, wovon 90% bereits einen dankbaren Abnehmer gefunden haben. Ein Ende scheint momentan nicht in Sicht zu sein.

Behelfsmasken am Gartenzaun mit Spendendose
Behelfsmasken auf der Wäscheleine am Zaun. Mittendrin unsere Spendendose.

Behelfsmasken am Gartenzaun – Warum?

Bereits seit mehreren Wochen nähen meine Nähfreundinnen von Dresden näht fleißig Behelfsmasken für Krankenhäuser, Pflegediensten, Physiotherapeuten oder andere Leute die die Masken im täglichen Arbeitsleben brauchen. Natürlich wird dabei auch noch an die eigene Familie und Verwandschaft gedacht.

Ich selber hatte am Anfang meine Probleme mit dieser Tatsache und war wie gelähmt. Nein, so was kann ich nicht nähen, auch wenn mein Schrank prall gefüllt mit verwendbaren Baumwollstoffen ist. Zu sehr drückte die Last von Arbeit, Kinderbetreuung und Haushalt in dieser Krisenzeit auf meinen Gedanken und blockierten mich. Wie um alles in der Welt soll ich denn nun noch Zeit finden, Behelfsmasken für andere zu nähen?

Doch irgendwann, es war vor knapp 3,5 Wochen setzte ich mich doch einmal an die Nähmaschine und nähte eine Maske. Der Auslöser dafür, nun doch mit dem Masken nähen zu beginnen, war die Tatsache, dass wir jetzt auf Arbeit Mundschutz tragen mussten und das es mittlerweile auch Kollegen gab, die sich daheim in Quarantäne befanden.

So probierte ich letztendlich das ein oder andere Schnittmuster aus, jedoch konnte mich keines so wirklich überzeugen.
Der Mundschutz bei mir auf Arbeit war eine medizinische OP-Masken mit Bindebändern und ihr Sitz über Mund und Nase überzeugte mich da viel mehr. Also schnitt ich daheim eine von mir benutzte Maske auseinander und nahm sie als Vorlage für mein Schnittmuster. Ein erster Test mit Baumwollstoff war auch sofort überzeugend und so war nun auch ich ins Masken-Näh-Universum eingetreten.

Nachbarschaftshilfe auf die andere Art

Natürlich überlegte ich, ob es zu dem Zeitpunkt noch sinnvoll wäre, ebenfalls Behelfsmasken für Krankenhäuser zu nähen oder lieber einen anderen Weg zu suchen, um sich in dieser Sache unterstützend zu zeigen. Immer wieder dachte ich dabei an die alten Leute in unserem Dorf und die Tatsache, dass sie ja bei einer möglichen Einführung einer Maskenpflicht ja erstmal nicht passendes da hätten.

Als dann die Maskenpflicht kam und ich zufällig am ersten Tag der Tragepflicht beim Apothekenbesuch mitbekam, wie viele Leute sich dort medizinischen Mundschutz für teuer Geld kauften, war mein Entschluss gepackt, dass da Abhilfe geschaffen werden musste.
Der Plan war da: Ich nähe Behelfsmasken für Jedermann und biete sie an unserem Gartenzaun, der zentral am Radweg im Dorf liegt, für die Leute an.

Behelfsmasken am Gartenzaun im Morgenlicht
Behelfsmasken am Gartenzaun im Morgenlicht

Das Masken nähen verstehe ich als Nachbarschaftshilfe und um dem kommenden Berg an Einmalmaskenmüll entgegenzuwirken. Immerhin ist eine Stoffmaske nachhaltiger in ihrer Verwendung, als eine Maske aus Papiervlies, welche nach allerspätestens 8 Stunden Tragezeit entsorgt werden muss.

Den Mann überzeugen vom Projekt

Als ich dem Mann letztlich davon erzählte, was ich geplant habe und wie ich es umsetzen möchte, hat der sich vermutlich gedacht, ich bin verrückt geworden. Trotzdem hat er mich von Beginn an unterstützt und meine Vorstellung von einer Wäscheleine am Gartenzaun für die Behelfsmasken umgesetzt. Außerdem verwandelte er für mich eine Metalldose in eine Spardose für mögliche Spenden für die Masken. Auch bindet er sich immer mehr mit ins Maskenprojekt ein und hat sich mittlerweile zum Koordinator ernannt. Ich nähe, bügel und suche Stoffe raus.

Arbeitsplatz fürs Masken nähen
Optimierter Nähplatz fürs Masken nähen

Behelfsmasken nähen im Akkord

So saß ich dann an meinen zwei freien Tagen in jeder verfügbaren Minute an der Nähmaschine und nähte die ersten Behelfsmasken. Immer unter dem Aspekt, dass die Kinder nicht vernachlässigt werden und Zeit mit ihnen und der Familie bleibt.

Als dann, nach nur einem Tag Vorarbeit, die ersten Masken am Gartenzaun hingen, ich mein Projekt auf Instagram und im WhatsApp-Status teilte, war die Resonanz darauf überwältigend. Es kam viel Lob und Anerkennung.
Auch am Gartenzaun fanden die ersten Masken ihre dankbaren Abnehmer. Es waren allerdings überraschenderweise Kinder und keine älteren Leute, die die ersten Masken mitnahmen und ein paar Münzen in unsere Spendendose warfen. Aber schnell sprach sich unser Gartenzaunprojekt herum und immer mehr Masken finden ihre Abnehmer.

Ich nutzte jetzt immer mehr meine freien Tage und Zeit um Masken zu nähen. Teilweise bis mitten in die Nacht hinein. Doch konnten wir, trotz der vielen Näherei, dem Bedarf nicht gerecht werden. So hatten wir jetzt auch schon einen Tag, letzten Montag, wo es keine Masken gab, da ich, neben Arbeit, Familie, Haushalt und Schlaf, nicht mit dem Nähen hinterher kam.

Mittlerweile ist die komplette freiwillige Maskennäherei aber so optimiert, dass alles hintereinander weg geht. So schneidet der Mann Stoffe zu und näht u.a. auch mal die erste Naht, während ich auf Arbeit bin. Auch das Verpacken der Masken in ihre Tüten, zusammen mit einem tollen Flyer von der lieben Regina, macht er nebenbei. Oft sitzen wir zur Zeit gemeinsam im Nähzimmer und unterhalten uns miteinander, während ich nähe. Manchmal kommt auch noch ein Kind dazu um zuzuschauen.

Behelfmasken fertig eingetütet im Korb
Masken fertig eingetütet.

Ich habe schon scherzhaft gesagt, dass unser Projekt mit den Behelfsmasken am Gartenzaun, der ultimative Test für ein mögliches kleines Nebengewerbe ist. Immerhin müsste das mit meiner Arbeit, der Familie und Haus und Garten konform im Einklang sein. Das ist aber echt komplex, wie es sich bisher zeigt.

Wird für unsere Behelfsmasken gespendet?

Was spenden die Leute so für eine Maske?
Das werden wir manchmal gefragt. Die Antwort ist einfach: Viele Leute geben etwas. Der eine mehr, der andere weniger, ein paar Leute geben nichts. Ja so ist es.
Daran kann gut erkannt werden, wer Handarbeit schätzt und wer sich vermutlich nur denkt, er kann kostenfrei an eine Maske kommen.

Durch unsere akribische Dokumentation aller genähten Masken am Gartenzaun und der täglichen Leerung der Spendendose wenn die Leine leer ist, wissen wir genau, wie viel so täglich gegeben wird. Man sieht es auch an den Münzen und zum Teil Scheinen in der Dose. Denn nicht jeder nimmt sich nur eine Maske mit. Oft sind es auch gleich mal 2 oder mehr Behelfsmasken, die mitgenommen werden. Oder die Leute kommen wieder, um sich noch eine Maske zu holen.

Die Mehrheit der Leute spenden aber so viel für unsere Masken, dass die Unkosten an Material und Nebenkosten vielleicht gerade so gedeckt werden. Ob es am Ende reicht, sehen wir bei Beendigung unseres Projektes. Aber durch die Spenden ist es uns auch möglich neue Stoffe und Zubehör zu kaufen und das Projekt fortzuführen solange der Bedarf besteht. Mein Arbeitsaufwand bleibt ehrenamtlich.
Möchte jemand allerdings direkt eine größere Menge an Masken haben, dann sagen wir auch nicht unbedingt nein dazu, wenn es zeitlich umsetzbar ist. Doch wird dann ein fester Spendenbetrag fällig pro Maske.

Als Grenze haben wir uns erst einmal 1000 Masken gesetzt, ob wir die je erreichen werden, wird sich zeigen. Wir sind gespannt, wie lange es bis dahin sein wird.

Bis bald
euer Nähbienchen Bianca

Behelfsmasken mit Beipackzettel
Fertige Behelfsmaske mit Beipackzettel