Feuerwehr-Einladungskarte zum 5. Geburtstag

Auch wenn der 5. Geburtstag vom Sohn mittlerweile knapp 10 Monate her ist und er bald schon 6 Jahre alt wird, möchte ich trotzdem noch das ein oder andere von seinem 5. Geburtstag hier verbloggen. Keine Ahnung wie ich das alles letztes Jahr vergessen konnte.

Feuerwehr-Geburtstag

Für seinen 5. Geburtstag, und damit auch seinen allerersten Kindergeburtstag mit Freunden, hatte sich der Sohn das Thema Feuerwehr in den Kopf gesetzt und das bedeutete für mich reichlich Kreativität in die Tat umsetzten.

Die besten Inspirationen habe ich dafür auf Pinterest gefunden und mir dazu ein kleines Inspirationsboard angelegt. Alle Ideen habe ich allerdings nicht umgesetzt, aber so 2-3 Sachen waren dann doch dabei und wurden nachgebastelt.

Feuerwehr-Einladung basteln

Was passt besser zu den Einladungen vom 5. Geburtstag als die eigene Hand mit 5 Fingern, denn immerhin kann man nun ja auch die ganze Hand zeigen, wenn man gefragt wird wie alt man wird.
Es musste also eine rote Feuerwehrhand her! Mit 5 kleinen Finger-Feuerwehrmännern.

Handabdruck in Feuerrot

Insgesamt durfte der Sohn zu seinem Geburtstag 5 Kinder einladen und so mussten natürlich auch 5 Einladungen gebastelt werden. Die Karten mit Umschag dafür habe ich im Schreibwarenladen gekauft.

Um den Handabdruck zu machen, habe ich meine alte Acrylfarbe rausgekramt, gut geschüttelt und siehe da, selbst nach vielen Jahren (mindestens 6-7) Dornröschenschlaf ist die Farbe noch top. So konnte der spaßige Teil der Bastelei beginnen.

Ich habe alle Karten bereitgelegt und 5x die rechte Hand vom Sohn rot angepinselt und anschließend abgedrückt. Der fand das auch sehr spaßig und wollte am liebsten weiter rummatschen. Das ging aber nicht. Die Acrylfarbe haben wir danach gleich sorgfältig mit viel Seife von seiner Hand abgewaschen. Das ging gut und bis auf kleine Reste war alles ab.

Als alle Handabdrücke trocken waren, haben wir gelbe Punkte für die Gesichter der kleinen Finger-Feuerwehrleute auf die Fingerspitzen geklebt und ihnen Gesichter aufgemalt. Danach bekam jeder Feuerwehrmann noch einen Hut auf den Kopf und 2 Arme.

Und was wäre die Feuerwehr ohne einen Wasserschlauch? Nichts natürlich. So bekamen unsere kleinen Feuerwehrmänner letztendlich einen langen Schlauch in die Hand gedrückt gemalt und Wasser marsch.
Unterhalb des Handabdruckes habe ich dann noch das Wort „Einladung“ gestempelt.

Den Umschlag für die Einladung haben wir mit buntem Party-Washitape verziert und auch hier das Wort „Einladung“ drauf gestempelt. Fertig.

Hineingeschrieben habe ich dann alle wichtigen Daten zur Geburtstagsfeier, die direkt am Geburtstag statt fand, und der Sohn hat seine Einladungen stolz im Kindergarten an seine Gäste verteilt.

Unsere Einladungsidee kam so gut an bei den Kindern und ihren Eltern, dass der Sohn ein paar Wochen später auch eine Einladung mit Handabdruck zu einem Kindergeburtstag bekommen hat. Und auch wir werden dieses Jahr noch einmal so eine tolle Einladung basteln, denn immerhin wird auch das Töchterlein bald 5 Jahre alt und darf ihren ersten Kindergeburtstag feiern. Vermutlich wird der Handabdruck bei ihr aber eher lila oder rosa sein. Lieblingsfarbe halt.

Demnächst gibt es aber erstmal noch mehr vom Feuerwehr-Geburtstag zu lesen, denn natürlich ist es nicht bei dieser einen Bastelei dafür geblieben. Es gab ja noch das ein oder andere Feuerwehrspiel. 😉

Bis bald
eure Bianca

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Mit der Lößnitzgrundbahn von Radebeul nach Moritzburg

Heute gibt es, passend zum Wochenende, mal wieder einen Beitrag aus der Kategorie „Sachsen mit Kind entdecken„. Ich bin euch ja echt noch viele Beiträge von unseren Ausflügen in Sachsen schuldig. Heute berichte ich von einem unserer Urlaubsausflüge.

Mit der Dampfbahn durch den Lößnitzgrund von Radebeul nach Moritzburg und wieder zurück

Ende Juli haben wir mit den Kindern einen kleinen Ausflug zur Lößnitzgrundbahn gemacht. Einer Schmalspurbahn, die zur Sächsischen Dampfbahngesellschaft gehört und auf der Strecke Radebeul Ost – Moritzburg – Radeburg verkehrt.
Mit beschaulichem Tempo und einer schnaufenden Dampflok fährt man dabei durch den Lößnitzgrund, sowie Wald, Wiesen und Felder. Die Passagierwagen sind dabei noch wie anno dazumal. Teilweise im Sommer sogar als Offene Wagen ohne Dach. Ein Schmankerl für alle Liebhaber von alten Eisenbahnen.

Streckenplan Lößnitzgrundbahn
Abbildung der Fahrtstrecke im Flyer der Lößnitzgrundbahn.

Unseren Ausflug haben wir nach dem Mittagessen gestartet und sind dabei zuerst mit dem Auto nach Radebeul Ost gefahren, was knapp 45 Minuten von uns daheim entfernt ist. Wir hätten die Strecke auch mit dem Regionalexpress der Deutschen Bahn fahren können, aber wir wollten doch flexibler sein mit An-und Abreise. Was uns am Ende dann zu Gute kam, denn die Kinder waren nach dem Ausflug total müde. Kein Wunder, den einen kurzen Mittagsschlaf im Auto auf der Hinfahrt fanden beide überflüssig.

Angekommen am Bahnhof in Radebeul Ost, stand unser Zug schon da, leider noch ohne Lok, die wurde erst angekoppelt. Für unsere Hinfahrt nach Moritzburg hatten wir aber keine Dampflok, sondern eine alte Diesellok an den Zug bekommen, den die Dampflok hatte einen kurzen Check-up-Termin, wie uns der Schaffner erklärte. Muss ja auch mal sein. Das trübte unsere Vorfreude aber nicht, denn uns wurde auch gesagt, dass bei unserer Rückfahrt in ein paar Stunden, dann wieder eine schnaufende Dampflok den Zug ziehen würde.

Die historischen Passagierwagen waren sehr angenehm und ließen mich ein bisschen an die alten Reichsbahnwagen aus meiner Kindheit zurückdenken. Der innere Aufbau ist fast identisch.

Pünktlich fuhr der „Lößnitzdackel„, wie der Zug im Volksmund hier genannt wird, aus Radebeul Ost los in Richtung Moritzburg. Erst durch die Stadt, dann durch den Lößnitzgrund mit deinen vielen Bäumen und letztendlich über die Wiesen und Felder bis nach Moritzburg.
Eine herrliche Naturumgebung, wo es immer etwas zu entdecken gibt. Die Kinder schauten während der gesamten Fahrt aus dem Fenster und kommentierten jede Entdeckung. Auch wenn es nur ein Mähdrescher auf dem Feld war.

Lößnitzgrundbahn und Umgebung
Hinfahrt Radebeul Ost – Moritzburg

Während auf unserer Hinfahrt die Passagiermenge in unserem Wagon sehr angenehm wenig war, so wurde es auf der Rückfahrt sehr voll. Das mag aber auch an der Zeit gelegen haben. Wir sind kurz vor 13 Uhr nach Moritzburg hin gefahren und mit dem Zug 16 Uhr wieder zurück. Das war dann schon extrem. Aber ich muss sagen, es bestand ja Mund-Nasen-Schutzpflicht im Zug, dass es trotzdem auszuhalten war. Keiner hat geschubst oder gedrängelt und alle haben ordnungsgemäß Maske getragen. Nur das mit dem Abstand war da nicht so einfach.
Was eher etwas an den Nerven gezogen hat, waren unsere müden, quengligen und trotzdem laut schnatternden Kinder. Haha, aber so sind sie nun mal.

Schmalspurbahn Lößnitzdackel
Dampflok Lößnitzgrundbahn
Lößnitzgrund
Mit Dampf durch den Lößitzgrund

Schloss Moritzburg und Aschenbrödels Schuh

Für unseren gut 2,5-Stündigen Aufenthalt im Moritzburg hatten wir einen Plan und zwar die Suche nach dem Aschenbrödelschuh auf den Außenstufen vom Schloss. Das sollte zu schaffen sein.

Vom Bahnhof Moritzburg bis zum Schloss mussten wir aber erst einmal knapp 1,6 km durch den Ort laufen. Dafür haben wir gut 20 Minuten gebraucht, die aber erträglich waren. Man läuft direkt entlang der Bahnhofstraße zur Schlossallee und von dort gerade aus zum Schloss. Vom höchsten Punkt der Schlossallee sieht man dann auch schon die markante Kulisse von Schloss Moritzburg.

Schloss Moritzburg
Schloss Moritzburg

Die Kinder waren beeindruckt von der Schlosskulisse und dem umschließenden Schlossteich. Sie sind in der Schlosszufahrt von einer Seite zur anderen gerannt um ja nichts zu verpassen. Zum Glück war nicht all zu viel los an dem Tag. Manchmal hat es auch seine Vorteile einen Ausflug mitten in der Woche zu machen.

Als wir am Schloss ankamen, bestaunten wir, und besonders die Kinder, die Fassade vom Schloss. Wann sieht man schon mal Wildgeweihe an einer Fassade. Aber kein Wunder, immerhin wurde Schloss Moritzburg im 16. Jahrhundert auch als Jagtschloss erbaut.

Im Inneren vom Schloss hielten wir uns eigentlich nur kurz auf und besuchten dort die Toilette. Aber allein der Weg dahin, war sehr anschaulich, immerhin geht man durch einen Teil der Ausstellung. Für das Anschauen der Ausstellungen im Schloss müssen wir noch mal einen gesonderten Ausflug machen. Das dann aber erst wenn die Kinder etwas größer sind und davor einen bestimmten Märchenfilm gesehen haben.

Ausstellung Schloss Moritzburg mit Kutsche
Im Inneren von Schloss Moritzburg

Aschenbrödels Schuh

Denn immerhin war Schloss Moritzburg ein wichtiger Drehort für den Märchenfilm-Klassiker „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“ (*Amazon Affiliate-Link). Wer kennt den Film nicht.

Wie bekannt, verliert Aschenbrödel auch ihren Schuh auf den Treppen vom Schloss, den dann der Prinz findet und … der Rest ist bekannte Geschichte. Genau diesen zarte schmale Schuh, der vor Jahren auf den Treppen verewigt worden ist, wollten wir nun finden. Also sind wir um das Schloss herum gelaufen und haben Ausschau gehalten. Es hat auch nicht lang gedauert bis wir ihn fanden.

Aschenbrödels Schuh
Aschenbrödels Schuh

Er war schon ganz blank poliert von all den Versuchen der Damen und Mädchen in den Schuh zu passen. Wir, also das Töchterlein und ich, haben es uns natürlich auch nicht nehmen lassen und den Schuh anprobiert.
Doch ach, er passte nicht. Dem Kind war er natürlich zu groß und bei mir selber war mein zarter Fuß doch echt zu breit. Naja ok, ich glaube auch nicht das Aschenbrödel Schuhgröße 39/40 hatte. Aber es war ein Spaß den Schuh anzuprobieren.

Aschenbrödels Schuh anprobieren
Aschenbrödels Schuh anprobieren

Nachdem wir den Schuh anprobiert hatten, machten wir noch einen gemütlichen Spaziergang durch den Schlosspark und um den Schlossteich. Also um die rechte Seite davon. So konnten wir das Jagtschloss von verschiedenen Perspektiven aus betrachten. Auf dem, mit einer festen Sanddecke versehenen, Weg kamen uns auch immer wieder Pferdekutschen entgegen. Das wäre ist eine gemütliche Alternative um die Schlossumgebung zu erkunden. Die Kinder wollten zumindest am liebsten mitfahren.

An manchen Stellen um den See konnten die Kinder sogar mal bis kurz vors Wasser des Schlossteiches rangehen, denn dem Teich fehlten bestimmt gut und gerne 0,5-1 m Wassertiefe. Das sah man auch an den Uferböschungen.
Alles in allem war der Weg durch die Schatten der Bäume sehr angenehm zu laufen.

Schloßteich und Schloß Moritzburg

Nach unserem ausgedehnten Spaziergang haben wir uns in einem kleinen Eiscafe eine kühle Erfrischung gegönnt. Die Kinder haben jeweils eine Kugel Eis im Becher gegessen, mehr schaffen sie noch nicht. Der Mann gönnte sich einen Heidelbeer-Eisbechen und ich mir eine Eisschokolade mit Sahne. Lecker, auch wenn ich meine Sahne mit dem Töchterlein teilen musste.
Danach sind wir wieder gemütlich zum Bahnhof der Lößnitzgrundbahn zurückgelaufen.

Es war ein wunderschöner Nachmittagsausflug, der damit endete, dass die Kinder auf der Heimfahrt total fertig einschliefen und wir sie daheim nur noch in ihre Betten legen mussten. Das gibt es hier auch nicht alle Tage.

Falls ihr also mal wieder ein neues Ausflugsziel in unserem wunderschönen Sachsen sucht, so sei euch die Lößnitzgungsbahn und Moritzburg mit deinem Schloss und Wald sehr empfohlen.

Bis bald
eure Bianca

Alle weiteren Beiträge zu „Sachsen mit Kind entdecken“ findest du hier.

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12 von 12 im August 2020

Statt Frühschicht gibt es heute und die nächsten zwei Tage Überstundenabbau für mich. Kleine Erholung in der stark frequentierten Urlaubszeit, wo kaum ein zusätzlicher freier Tag außer Plan möglich ist.
Das habe ich heute direkt ausgenutzt und einen Me-Time-Tag in Dresden eingelegt. Passend das dann heue auch noch der 12. des Monats ist und ich euch bei meinem Tag mitnehmen kann.

12 von 12 August 2020

Der Tag beginnt 6:30 Uhr mit dem Weckerklingeln. Die Kinder sind heute wieder schwer aus den Betten zu bekommen, doch kräftiges Durchlüften im Haus mit der Morgenfrische, weckt auch den müdesten Geist. Nach 7:15 Uhr sind wir dann endlich auf dem Weg zur Kita. Bei dem sonnigen Wetter natürlich zu Rad.

12 von 12 August 2020 Fahrrad

Nach dem Kinder wegbringen ist dann Zeit für ein ruhiges Frühstück zusammen mit dem Mann. Wir besprechen kurz den Tag, denn dadurch dass ich heute nach Dresden fahre, muss er am Nachmittag die Kinder aus der Kita abholen.

12 von 12 August 2020 Frühstück

Nach dem Frühstück mache ich meinen morgendlichen Planer-Check und schreibe eine kleine Einkaufsliste für die Großstadt.
Nach halb Zehn fahre ich dann los. Erstmal habe ich aber ein paar wichtige To-Do’s im Nachbardorf zu erledigen.

12 von 12 August 2020 Planer

In Dresden angekommen führt mich mein erster Weg zum Karstadt. Da der Sohn ab September ein Vorschulkind ist und nächstes Jahr in die Schule kommt, schaue ich mir schon mal das Schulranzenangebot in Ruhe an. Klar es ist noch viel Zeit, aber das Kind hat bereits konkrete Wünsche geäußert. Die umzusetzen wird schwierig werden, denn warum müssen denn bitte schön bei roten Ranzen unbedingt Krönchen mit drauf sein. Ey, es gibt auch Jungs die Rot als Lieblingsfarbe haben!

12 von 12 August 2020 Ranzenabteilung

Nasch der Schulabteilung, geh es 3 Stockwerke höher in die heiß geliebte Stoffabteilung. Ich bekomme nicht direkt das, was ich suche, aber ein paar reduzierte Stöffchen wandern trotzdem mit.

12 von 12 August 2020 Stoffabteilung

Nach ein paar weiteren Läden gibt es heute Mittagessen to go. Ich mag ja Asianudeln, doch diesmal habe ich vergessen zu sagen, dass ich die Sauce nicht möchte. Meine Güte waren die Nudeln scharf. Da konnte ich gar nicht alles auf einmal essen. Naja, den Rest gab es dann zum Abendessen.

12 von 12 August 2020 Asia Mittagessen

Nach 14 Uhr habe ich heute ein Date mit meiner lieben Co-Autorin Ines. Da ich etwas zeitig an Treffpunkt bin, setze ich im Schatten und warte. Meine Beutel sind schon gut gefüllt mit Einkäufen. Natürlich ist auch für die Kinder was dabei und für die Kleine habe ich sogar schon ein Geburtstagsgeschenk bekommen. Das muss ich nun nur noch die nächsten 3 Monate gut verstecken.

12 von 12 August 2020 Einkauf

Happy und glücklich, wenn man sich, Coronabedingt, nach über einem halben Jahr endlich wieder in die Arme nehmen kann. Ja für ein Foto haben wir mal alle Abstandsregeln kurz übern Haufen geworfen, ansonsten aber immer brav Maske getragen und auf kleinen Abstand geachtet.

12 von 12 August 2020 Freundinnen Treffen

Nach zwei Läden, haben wir uns dann eine Pause mit Iced Milchshake + Sahne gegönnt. Für Ines gab es Geschmack Ice Coffee und für mich Schokolade. Lecker.

12 von 12 August 2020 Milchshakes mit Sahne

Auch der schönste Nachmittag geht mal zu Ende. Etwas wehmütig haben wir uns wieder voneinander verabschiedet und hoffen, nicht wieder über ein halbes Jahr bis zum nächsten Treffen warten zu müssen. Corona macht es einem dabei aber nicht gerade einfach. Selbst der Parkautomat rät zum Abstand halten.

12 von 12 August 2020 Parkautomat

Gegen 18 Uhr bin ich dann wieder daheim und werde überschwenglich von den Kindern begrüßt und muss ihre gebaute Burg bestaunen. Als ich ihnen dann aber die, für sie gekauften, Schwimmbrillen und ein Schwimmbrett gebe, sind sie auch schon wieder voll begeistert im Pool verschwunden.

12 von 12 August 2020 Gartenchaos

Nach Abendessen, Sandmann und Waschen lese ich beiden Kindern noch einen Geschichte aus unserem aktuellen Geschichtenbuch (*Amazon Affiliate-Link) vor. Es sind Kindergeschichten aus meiner eigenen Kindheit. Kulturgut der DDR sozusagen. Ich finde es großartig, dass es davon mittlerweile viele Sammelbücher gibt. Ich muss euch die Bücher mal gesondert vorstellen.

12 von 12 August 2020 Gute Nacht Geschichte

Ein wunderbarer Tag geht so nun zu Ende. Meine Füße sind etwas platt und die Kinder wollen heute auch nicht so richtig einschlafen. Kann man aufs heiße Wetter schieben, oder? Wird bestimmt „spaßig“ morgen früh, wenn die Kinder aufstehen sollen, um in die Kita zu gehen. 😉

Bis zum nächsten Mal.
Eure Bianca

Verlinkt bei 12 von 12.

Alle meine anderen 12 von 12 findet ihr hier.

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Watercolor Workshop bei Frollein Pinselherz

*Werbung unbeauftragt und selbst bezahlt

Im Urlaub habe ich mir ein bisschen Me-Time gegönnt und Mitte Juli einen Watercolor Workshop bei Follein Pinselherz in Leipzig gemacht. Das hatte ich schon länger geplant, doch hat es nie vom Termin her gepasst wegen meiner Schichtarbeit. Jetzt mit den neuen aktuellen Terminen von Frollein Pinselherz hat es endlich gepasst. Die Kinder waren in der Zeit bei der Oma und so hatte auch der Mann freie Zeit für sich.

Watercolor Workshop Frollein Pinselherz

Watercolor Workshop in Leipzig

Nachdem ich Mitte Juli die Kinder zu meinen Eltern gebracht hatte, bin ich weiter Richtung Leipzig gefahren und nach etwas mehr als einer Stunde im Leipziger Stadtteil Knautkleeberg angekommen, wo der Watercolor Workshop in den Räumen von Kreidezauber statt fand.

Als ich ankam, war ich die Erste und Katharina aka Frollein Pinselherz begrüßte mich innig, denn wir kennen uns bereits von der Blogfamilia und haben uns lange nicht gesehen. Sie hatte den Workshop-Bereich im Laden wundervoll hergerichtet und alles für die kommenden 4 Stunden bereitgelegt. Auch das mit bestellte Erstausstattungs-Paket war liebevoll zusammen gestellt.
Zwar habe ich schon einen günstigen Aquarellkasten und Pinsel, doch wollte ich mit den gleichen Voraussetzungen wie die anderen in den Kurs starten.

Watercolor Workshop Frollein Pinselherz
Workshoptisch im Kreidezauber

Erste Übungen

Alle Teilnehmerinnen erhielten einen von Katharina liebevoll gestalteten Watercolorguide mit allen wichtigen Basics zur Aquarellmalerei. Der Schwerpunkt lag bei ihrem Workshop auf dem Zeichnen von Blumen, Bättern und Blüten. Frei im Stil von Loose Watercolor Florals.

Am Anfang haben wir die Farben unseres Aquarellfarbkastens (*Amazon Affiliate-Link) kennengelernt und Katharina hat uns bei der Erklärung der einzelnen Elemente für die Aquarellmalerei der Blumen und Blüten viele von ihren eigenen Zeichnungen gezeigt.

Es ist gar nicht so einfach die einzelnen Blüten und Blätter-Elemente zu zeichnen. Es kommt auf den richtigen Pinselschwung an, aber vor allem auch auf das richtige Farb-Wasser-Verhältnis. Nicht umsonst ist bei Aquarell das Wort Wasser versteckt. Viel Wasser helle Farbe, wenig Wasser dunkler Farbton. Es ist schon beeindruckend wie viel Farbe und Wasser so ein Aquarellpinsel speichern kann.

Watercolor Workshop Frollein Pinselherz
Watercolorguide und erste Übungen.
Frollein Pinselheru
Katharina aka Frollein Pinselherz

Tagesprojekt Blumenkranz

Nach der Hälfte der Workshopzeit widmeten wir uns dann unserem Tagesprojekt, einem Blumenkranz. Zuerst haben wir dafür eine grobe Skizze auf Papier gemacht und diese dann dünn mit Bleistift auf das Aquarellpapier vorgezeichnet.

Ich habe mir für meinen Blumenkranz eine Komposition aus Rosen und Lavendel entschieden, allerdings könnte es auch als Flieder oder Traubenhyazinthe durchgehen. Wie auch immer, es war sehr entspannend so in Ruhe zu zeichnen. Es hatte durchaus etwas meditatives.

Watercolor Workshop Frollein Pinselherz
Meditatives Blumen malen.
Watercolor Workshop Frollein Pinselherz
Blumenkranz als Aquarell.

Meinen fertigen Blumenkranz habe ich dann auch gleich für mein August-Monatsbild genutzt. Es passte einfach, wenn man die lila Blüten jetzt als Lavendel ansieht.

Schade, dass die 4 Stunden des Watercolor Workshops so schnell vorbei gegangen sind, es war schön sich dabei auszutauschen und zu lernen. Auch Katharina wiederzusehen war wunderbar.
Ich kann euch den Watercolor Workshop bei Frollein Pinselherz nur sehr empfehlen, wenn ihr mit Aquarellmalerei anfangen oder euch dabei weiterentwickeln wollt.

Bis bald
eure Bianca

Verlinkt beim Creadienstag, Creative Lovers und DvD.

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Verwendete Materialien (Amazon Affiliate-Links)

#WMDEDGT – August 2020

Mittwoch. Spätschicht-Tag.
Es ist der 5. des Monats. Zeit für #wmdedgt – „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. 
Alle Mitmachwilligen versammeln sich wie immer bei Frau Brüllen. Los gehts.

Start in den Tag

Der Wecker ist auf 6:30 Uhr gestellt, aber ich bin vorher schon immer mal wach, döse aber wieder weg. Neben mir kuschelt sich der Sohn mit unter meine Decke und klaut sie mir dabei manchmal. Jede Nacht kommt das Kind seit Monaten zu uns ins Bett. Manchmal, wie am Sonntag, schaffe ich ihn mitten in der Nacht wieder zurück in sein Bett und trotzdem liegt er dann morgens dann bei uns. Zur Not am Fußende unseres Bettes.

Als 6:45 Uhr der Wecker ein zweites Mal klingelt, stehe ich endgültig auf. Mann und Kinder sind schon wach. Ich gehe in die Kinderzimmer und öffne die Fenster um frische Luft reinzulassen. Dann schnappe ich mir das Töchterlein und gehe mit ihr runter ins Wohnzimmer. Dort zeige ich ihr die neue Hose, die ich gestern Abend nach 21:30 Uhr noch spontan für sie genäht habe. Sie ist begeistert und ich helfe ihr beim Anziehen. Anschließend rufe ich den Sohn runter, damit er sich auch anzieht. Wir müssen auch noch sein Bein eincremen.

Nachdem beide Kinder fertig sind, husche ich fix ins Bad und mache mich fertig zum Kinder in die Kita bringen. Der Mann bereitet währenddessen die Obst-Gemüse-Dose für die Tochter vor, der Sohn braucht heute keine in der Kita.
Gegen 7:15 Uhr sind wir abfahrbereit. Auf in die Kita.

Tränen in der Kita

Der Sohn hat sein Fahrrad mit in der Kita, da er heute Nachmittag mit seinen beiden Kita-Freundinnen (Pfarrers Zwillinge) nach Hause geht.
In der Kita besteht die Tochter darauf, dass sie zuerst ihren Bruder mit zu seiner Gruppe bringt. Dort erfahren wir dann, dass aus dem heutigen Spielenachmittag nichts wird, denn ein Zwilling ist erkrankt. Natürlich ist der Sohn nun total traurig und muss erstmal getröstet werden. Im Hintergrund meckert die Tochter langsam. Also verabschiede ich mich vom Sohn mit dem Versprechen, dass der Papa ihn heute Nachmittag mit dem Fahrrad abholt, denn ich soll das Rad nicht wieder mit heim nehmen.

Nach dem traurigen Sohn ist nun auch das Töchterlein etwas mufflig, denn es gefällt ihr nicht so sehr, dass ihr Bruder nun doch heute Nachmittag zu Hause ist. Denn nur wegen ihr kommt ja heute die Oma sie abholen und nun muss sie ja wahrscheinlich die Oma teilen. Oje. Aber ich kann sie beruhigen, dass der Papa ihren Bruder abholt und sie von der Oma. Trotzdem hängt die Laune quer beim Abgeben.

Vormittag

Wieder daheim mache ich mir nach so viel Aufregung in der der Kita erstmal einen Malzkaffee und 2 Schokotost. Der Mann ist mit seinem Kaffee schon fertig. Daheim lese ich dann auch die Nachricht vom abgesagten Spielenachmittag. Wie so oft nehme ich nämlich früh kein Handy mit zur Kita.

Während des Frühstücks durchstreife ich Social Media und plane meinen Vormittag. Ich beschließe heute das große Bad zu putzen und dann vielleicht noch etwas zu nähen. Der Mann fährt erstmal Getränke und Brot kaufen. Später verkriecht er sich auf dem Dachboden, um dort weiter auszubauen. Irgendwann soll da das Näh-Arbeitszimmer hin.

Nach einem ausgedehnten Frühstück denkt sich mein Kreislauf, dass er sich mal kurz ausschalten kann. So war das aber heute nicht geplant. Nach einer Stunde ausruhen, geht es mir wieder besser und ich starte mein Tagwerk. Zuvor aber erst noch schnell saubere Wäsche in die Schränke räumen und schmutzige einsammeln. Waschen tue ich heute aber nicht.

Badputz

Im großen Bad schalte ich das Radio ein und starte mit der Putzerei. Erstmal alles zusammen räumen was so rum steht. Die Pflanzen schreien auch nach Wasser. Den Staubsauger angeschaltet und alle Ecken, Kanten und unter dem Waschtischschrank gesaugt. Meine Güte waren wir Putzfaul im Urlaub. Die Fliesen freuen sich auch über eine ordentliche Politur mit dem Lappen. Vielleicht sollten wir uns mal einen Dampfreiniger zulegen. Die Dinger sollen ja super sein.

Kurz vorm Mittag ist das Bad dann wieder blitzeblank und der Mann weiß nun auch, dass sich 2 Fliesen gelockert haben. Da muss er demnächst mal ran.

Nach dem Badputz gehe ich in die Küche und fange an das Mittagessen zu kochen. Da es schon gegen 11:30 Uhr ist, gibt es heute nur was schnelles. Ich beschließe eine Tüte Bratkartoffelpfanne in die Pfanne zu werden. Meine eingeschränkten Kochkünste erkennt man übrigens daran, dass mir das Essen am Ende in der Pfanne anhängt, aber zum Glück nicht anbrennt.

Spätschicht

Nach dem Mittagessen habe ich noch etwas Zeit und gehe für 30 Minuten doch noch ins Nähzimmer. Ich schneide für die Tochter noch eine bequeme Kinderhose zu und nähe wenigstens noch die Beine zusammen. Die Bündchen mache ich dann nach der Arbeit dran.
Momentan braucht sie ein paar bequeme lange Hosen mehr. Durch einen Fahrradsturz vor knapp zwei Wochen und einem dadurch lädierten Knie, kann sie gerade keine Leggings anziehen. Das ist ihr zu eng Am Knie mit dem Pflaster drauf.

13 Uhr packe ich dann mein Essen für die Arbeit zusammen, ziehe mich um und mache mich frisch. Gegen 13:15 Uhr sag ich Tschüss zum Mann und radle los zur Arbeit.
Meine Schicht geht von 13:45 – 21:45 Uhr. Gegen 22:15 Uhr werde ich dann wieder daheim sein.

Nachmittags daheim

Wie immer rufe ich nach 16 Uhr daheim an, um zu fragen wie es in der Kita war und ob alles glatt läuft. Das Kinder abholen war, nach dem traurigen Tagesstart, ohne Probleme. Mann und Sohn sind geradelt, Oma und Tochter gelaufen. Zur Freude der Kinder hat die Oma noch den Neffen zum Spielen mitgebracht. Beide fahren dann 18 Uhr wieder heim.

Feierabend

Nach einem normalen Arbeitstag freue ich mich auf daheim und mein Bett. Aber bevor es schlafen geht, mache ich noch schnell die Hose fürs Töchterlein fertig. Wenn alles klappt, ist das nach 30 Minuten erledigt.

Bis bald
eure Bianca

Verlinkt bei #wmdedgt.

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