Rezension: Experimentierspaß für die Kleinsten {Werbung}

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Kinder sind wissbegierig. Sie hinterfragen alles und sind entdeckungsfreudig. Manchmal ist es gar nicht so einfach, auf alle ihre Fragen eine passende Antwort zu finden, besonders wenn es in den naturwissenschaftlichen Bereich geht. Denn seien wir mal ehrlich, an was, dass ihr in eurer Schulzeit gelernt habt, erinnert ihr euch noch großartig.

Das Kinder-Experimentier-Buch „Experimentierspaß für die Kleinsten“ von Christine Sinnwell-Backes und Timo Backes unterstützt euch dabei mit 25 leichten Experimenten, auf die Fragen eurer Kinder Antworten zu finden.

Experimentierspaß für die Kleinsten
Abbildung Bassermann Verlag

Kinderleichte Experimente zum Selbermachen

Kann man mit kleinen Kindern schon gemeinsam Experimente durchführen? Das fragte sich die Autorin Christine Sinnwell-Backes, bekannt vom Blog little.red.temptations, gemeinsam mit ihrem Mann, einem promovierten Chemiker, bei der Entstehung des Buches. Ihre Antwort: Ja, kann man!

Zusammen haben sie mit ihren Kindern schon von klein auf die Welt erforscht. Sie ermunterten ihre Kinder so Dinge zu hinterfragen, auszuprobieren und darüber nachzudenken, was denn da so alles passiert. All diese Erkenntnisse geben sie nun an uns mit ihrem Experimentierbuch weiter, so das wir sie auch zusammen mit unseren Kindern austesten können.

Das Buch „Experimentierspaß für die Kleinsten“ (*) ist ab einem Alter von 3 Jahren konzipiert und das ist durchaus machbar. Zusammen mit den Eltern könne die Kleinen so die Welt unterstützend spielerisch entdecken und verstehen. Ältere Kindergartenkinder und Schulkinder können hingegen die einfachen Forscheraufträge selber durchführen. Je nach Alter und Lesefertigkeit mit oder ohne Unterstützung der Eltern.

Experimentieren mit Kindern Zauberblume
Abbildung Bassermann Verlag

Beobachten – Entdecken – Staunen

Im Buch werden die Kinder bei ihren Experimenten von der Forschereule begleitet. Mit Hilfreichen Tipps und Tricks, gut überschaubaren Erklärungen und wichtigen Hinweisen hilft sie den Kindern und uns Eltern dabei die Experimente bzw. Forscheraufträge durchzuführen und zu verstehen.

Die 25 Forscheraufträgen sprechen dabei die unterschiedlichen Sinne des Menschen an: Fühlen, Sehen, Hören, Riechen, Schmecken.
Gekennzeichnet sind die Experimente dafür mit unterschiedlichen Symbolen um direkt zu wissen, welcher Sinn angesprochen wird.

Jeder Forschungsauftrag ist dabei auf einer Doppelseite mit einer knappen Anleitung und dazu gehörigen unterstützenden Bildern. Die Forschereule erklärt was man für seinen Auftrag alles braucht und danach wie es gemacht wird. Am Ende jeder Doppelseite fasst sie noch einmal zusammen, was beim Experiment gerade passiert ist. Manchmal auch mit einer zusätzlichen Erklärung in Form einer Zeichnung, ähnlich wie der Lehrer in der Schule an der Tafel.

Am Ende des Buches gibt es außerdem noch ein Glossar mit der Erklärung der wichtigsten naturwissenschaftlichen Begriffe aus dem Buch. Auch 4 Vorlagen für die Forscheraufträge findet man dort. Diese kann man sich einfach kopieren oder abmalen.

Experimentieren mit Kindern Flugversuche
Abbildung Bassermann Verlag

Begeisterung bei den Kindern

Natürlich haben wir auch den ein oder anderen Forschungsauftrag zu Hause ausgetestet und meine Kinder (5 und 6 Jahre) sind begeistert. Den Forscherauftrag „Pfeffer auf der Flucht“ kannten wir zum Beispiel schon vom Frühjahr her, als wir den Kindern im Zuge der Pandemie die Wichtigkeit des Händewaschens erklärt hatten.
Ganz hoch im Kurs steht bei ihnen momentan aber das Experiment „Auf zum Mond!„, wobei sie eine Papierrakete mit Hilfe eines Strohhalmes in die Luft pusten. Ich kann euch sagen, die Raketen fliegen hier mittlerweile fast täglich durch die Kinderzimmer.

Die Kinder konnten viele Experimente schon gut unter Anleitung selber durchführen. Das trägt natürlich auch zu einem gestärkten Selbstbewusstsein bei und erfüllt die Kinder mit Stolz. Außerdem haben sie dann doppelt so viel Experimentierspaß.

Experimentierspaß mit Rakete

Wichtig sei aber noch gesagt, dass bei allen Experimentierspaß immer ein Erwachsener mit im Raum sein sollte und die Experimente beaufsichtigt. Denn nicht immer sind alle Materialien so ungefährlich wie ein Stück buntes Papier im Wasser. Feuer, Essig, Salz, Gips, Öl, Spülmittel oder auch Rasierschaum haben allein nichts in Kinderhänden zu suchen. Es ist sehr wichtig ihnen den richtige und sorgsame Umgang damit beizubringen.

Wer also gern experimentierfreudig ist, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt. Es ist auch eine schöne Geschenkidee jetzt zum baldigen Weihnachtsfest.

Vielen Dank an den Bassermann Verlag und die  das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

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Rezension: Zukunftschreiben statt Schwarzmalen {Werbung}

Herausforderungen von heute und morgen lassen sich nur mit Optimismus und Tatendrang lösen. Mit einer neuen Generation engagierter Weltveränderer“

Das ist die Überzeugung des Vereins Zukunftschreiben e.V., aus der heraus er im Januar 2020 zu einem Schreibwettbewerb der ganz besonderen Sorte aufrief. Unter dem Motto „Zukunftschreiben statt Schwarzmalen“ wurde dazu aufgerufen, Kurzgeschichten einzusenden, die sich mit den Themen Klimawandel und Umweltschutz auseinandersetzen. Über 200 Werke trudelten bis März ein. Es muss eine harte Nuss gewesen sein für die Expertenjury, die 10 besten Beiträge herauszupicken.

Buchcover Zukunftschreiben statt Schwarzmalen
Abbildung Tessloff Verlag

Zukunftschreiben statt Schwarzmalen

Diese 10 Geschichten über den Klimawandel für Kinder sollten aber nicht nur sachlich Fakten präsentieren. Sie sollten auch spannende und mitreißende Zugänge zu Naturschutz und Klimaumschwung liefern, sowie Denkanstöße für positive Zukunftsvisionen bieten. Die Auswahl, welche letztendlich getroffen wurde, leistet all das mit Bravour. Sie wird abgerundet durch eine Bonusstory der Autorin Judith Allert.

Nichts für schwache Nerven: Von einer düsteren Zukunft, der Macht der Veränderung und des positiven Denkens

Als wir, meine Große und ich, in die erste Geschichte abtauchten, wurde uns eins schnell klar: Diese Geschichten sind nichts für schwache Nerven. Und schon gar nichts für unflexible Schwarzseher, die keinen Deut breit von ihren festgefahrenen Meinungen abweichen.
Warum, mögt ihr euch fragen. Nun, lasst es mich so ausdrücken: Die Zerstörung der Erde ist ein unbequemes Thema.
Eines, das verdammt real und erschreckend ist. Dem man sich durchaus hilflos gegenüber fühlen kann. Manchmal fühlt es sich so an, als könne man nichts tun. Als sei man der Abwärtsspirale unweigerlich ausgeliefert.

Hinzu kommt, dass man sich nicht einfach zurücklehnen und seine Hände in Unschuld kann, wenn man damit konfrontiert wird. Denn schnell verspürt man den Druck der Schuld auf sich lasten.
Esse ich zu oft Fleisch?
Recycle ich überhaupt richtig und genug?
Habe ich zu viel Plastik und Schrott, die die Erde nie mehr loswerden kann?
Bin ich Schuld, wenn hier alles den Bach runtergeht?

All das strömt auf einen ein, wenn man Geschichten über mögliche Konsequenzen des eigenen Tuns und das der Mitmenschen (aber auch dem von Konzernen und der Politik) liest. Das ist keine Kleinigkeit, sondern harter Tobak!
Auch wenn die Geschichten sehr optimistisch und positiv geschrieben sind, manche mit Witz oder einem Augenzwinkern daher kommen, und zum Teil erfrischend unkonventionell an das Thema herantreten. Der harte, wahre Kern bleibt deutlich und das lässt einen beim Lesen mitunter doch mehr als einmal schlucken.

Gleichzeitig ist da aber noch eine Gegenkraft: Die Vision, dass mit positivem Denken, Engagement und dem Wille zur Veränderung eine Macht beschworen werden kann. Diese ist möglicherweise das Zünglein an der Waage zu einer besseren Zukunft. Der Glaube daran, dass wir alle Retter unseres Klimas sein können und unsere Umwelt, unsere ganze Erde, vor einem finalen Unglück bewahren können – mit Mut und Fantasie!

Inhaltsverzeichnis Buch Zukunftschreiben statt Schwarzmalen

Geschichtenvielfalt und „Futter“ für den Verstand

Wovon handeln nun die elf Umwelt- und Klimawandelstorys in diesem Buch?
Die Vielfalt ist groß und die Ansätze, wie sich die Autor:innen mit den Themen auseinandergesetzt haben, äußerst bunt. Mal kommt der sprechende Pappbecher Klaudius zu Wort, mal reisen zwei Kinder aus der Zukunft mit einem goldenen Ei in eine ungewisse Vergangenheit. Dann gibt es da auch noch drei Geister, die statt Verzicht lieber Veränderung wollen und so weiter…

Allen Geschichten gemeinsam ist der Ansatz, kleinere und größere Denkanstöße zu geben. Zu zeigen, was ist und was sein könnte. Was wir als „kleine Lichter“ und „Otto-Normal-Verbraucher“ tun und ändern können, auch wenn wir den Effekt für noch so klein halten. Gekonnt lösen sich die Autoren von pessimistischem Schwarzsehertum.
Sie alle reichen uns die Hand, uns von der Schuld ein Stück weit zu distanzieren. Sie vermitteln uns, dass wir nicht ganz so hilflos sind, wie wir denken.

Das Buch macht Mut und beleuchtet die unbequemen Themen Klimawandel und Umweltschutz erfrischend und gekonnt. Es liefert unserem Kopf „Futter“ und inspiriert seine Leser jeden Alters, aktiv zu werden.

Wir alle können Klimahelden sein!

Buchrückseite Zukunftschreiben statt Schwarzmalen

Leseempfehlung

Wir empfehlen die Geschichtensammlung für große und kleine Leser ab etwa 8 bis 10 Jahren.
Die Geschichten mitunter sehr tiefgründig und komplex. Allgemein können aber auch pfiffige, jüngere Grundschüler:innen die Zusammenhänge mit Hilfe durch eine:n Erwachsene:n gut erfassen. Als Hilfsmittel für den Sach- oder Ethikunterricht halte ich das Buch zudem für äußerst geeignet. Man findet vielfältige Ansatzpunkte, sich mit den Themen Klimawandel und dem Schutz der Natur auseinander zu setzen.

Alles in allem bietet „Zukunftschreiben statt Schwarzmalen“ ein reichhaltiges Gesamtpaket für interessierte Leser. Der Tessloff Verlag hat sie in seinem Wettbewerb grandios gewählt und zusammengestellt. Besonders schön und beispielhaft ist außerdem, dass das Buch nicht nur in Deutschland auf Papier aus verantwortungsvollen Quellen gedruckt wird, sondern in seiner Herstellung zudem noch völlig klimaneutral ist.

Vielen Dank an den Tessloff Verlag das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Ines.

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Rezension: Äsops Tierfabeln {Werbung}

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An was müsst ihr denken, wenn ihr die Wörter Fabel und Äsop hört?
Bestimmt an eure Schulzeit oder? So geht es mir jedenfalls dabei.

Mein erster Gedanke als ich den Klappentext des neuen Kinderbuches „Äsops Tierfabeln“ aus dem Verlag arsEdition las, war: „Ja, das haben wir damals im Deutschunterricht behandelt.“ Weiter gingen meine Gedanken erst einmal nicht. Doch dann fiel mir ein, dass ja viele Kinderbücher mit Tiergeschichten, auch irgendwie Fabeln sind. Geschichten in denen Tiere wie Menschen handeln und menschliche Eigenschaften haben.

Äsops Tierfabeln
Abbildung Verlag arsEdition

Äsops Tierfabeln

Elli Woollard erzählt in dem Buch „Äsops Tierfabeln“ die beliebtesten Fabeln des antiken griechischen Dichters Äsop nach, der als Begründer der europäischen Fabeldichtung gilt. Bekannte Erzählungen im neuen farbenfrohen Gewand. Geschichten die über Jahrhunderte hinweg schon Kindern erzählt und vorgelesen wurden, bekommen nun einen neuen fröhlich starken Auftritt um sie der nächsten Generation zu erzählen.

Allein schon das Buchcover lässt Kinderherzen erfreuen. Die zauberhafte Illustration von Marta Altés macht den Einband mit seiner tollen haptischen Optik und all seinen vielfältigen Details zu einem Highlight und regt an ihn genauer zu betrachten und zu erfühlen. Das macht nicht nur bei jungen Lesern Lust, das Buch in die Hand zu nehmen! Die Kinder bekommen beim Anschauen des Buchcovers schon einen sehr guten Eindruck von den Geschichten aus dem Buch. Viele Tiere, farbenfroh und vielfältig.

Acht humorvolle Tiergeschichten

Äsops Tierfabeln, das sind wunderschöne Geschichten erzählt in Reimen. Leicht verständlich und wunderschön anzuhören. So macht es Spaß eine Geschichte nach der anderen zu lesen. Ob nur für sich oder als Geschichte für die Kinder.

Das Kinderbuch enthält 8 der beliebtesten Fabeln von Äsop.
Diese sind …
– Zwei Freunde und ein Bär
– Der Hase und die Schildkröte
– Der Hirtenjunge und der Wolf
– Der Esel in der Löwenhaut
– Der Hund und das Spiegelbild
– Der Affe und der Fuchs
– Der Pfau und der Kranich
– Die Stadtmaus und die Landmaus

Dargestellt mit farbenfrohen Bildern, die die Geschichten schon von allein erzählen. Jede Fabel hat ihren eigene Komposition an Bildern, mal meh, mal weniger. Doch zieht sich durch das gesamte Buch der unverkennbare Stil von Illustratorin Marta Altés.

Äsops Tierfabeln
Inhaltverzeichnis

Die Geschichten im Buch zeigen auf gut verständliche Art und Weise, Themen wie zum Beispiel Freundschaft, Vertrauen, Ehrlichkeit oder Bescheidenheit. Menschliche Charakterzüge, die vor allem durch Tiere nachgestellt werden, kommen dabei sehr gut hindurch. Äsop spricht vor allem die menschlichen Schwächen wie Neid, Dummheit, Geiz oder Eitelkeit an. Sie werten, urteilen und demaskieren auch, vernichten oder verdammen aber nicht. Beim Lesen kommt einem da sehr oft vieles Vertraut vor.

Da ist zum Beispiel der Esel, der gern von den anderen Tieren respektiert werden möchte und nicht immer ausgelacht. Er verkleidet sich als Löwe, so das alle anderen vor ihm Angst haben sollen. Was auch passiert, bis, ja bis er auf das schlaue Füchslein trifft und sich dabei zu einem Gebrüll hinreißen lässt und … sich selbst enttarnt.
Schon ist der Esel wieder das Gespött der Tiere und wird ausgelacht. Klar das sich der Esel nun schämt und über seine eigene Dummheit eine Träne weint.

Oder aber der Affe, der mit seiner lustigen Art alle Tiere des Dschungels umstimmt, damit er anstatt dem Fuchs zum König gekrönt wird. Doch das lässt der Fuchs nicht auf sich sitzen und stellt dem Affen eine Falle. Dieser lässt sich natürlich austricksen und tappt in die Falle hinein, da er nur an sich denkt. Erst da merken die Tiere, dass sie den Falschen zu ihrem König gekrönt haben, da sie sich blenden ließen.

Äsops Tierfabeln

Und die Moral von der Geschicht …

Ja jede Geschichte hat ihre Moral, die man leicht erkennen kann. Das macht das Besondere von Fabeln aus. Ihre belehrende Absicht, die mit einer allgemeingültigen Moral endet.
Die Reim-Rhythmik der Geschichten trägt außerdem zum leichten Verständnis bei und macht das Vorlesen zu einem Vergnügen.

Mit „Äsops Tierfabeln“ (*) ist es Elli Woollard fantastisch gelungen klassische Tierfabeln nachzuerzählen und jedem Leser damit Freude beim Lesen und Betrachten zu machen.

Vielen Dank an den Verlag arsEdition das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

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Rezension: Der Maulwurf und die Sterne {Werbung}

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Kinderbücher von Britta Teckentrup werden hier von den Kindern geliebt. Zauberhafte Bilder und Illustrationen und einfache gut verständliche Texte. Schöne Vorlesegeschichten für kleine und große Kinder.
Genauso ist es auch bei der Geschichte „Der Maulwurf und die Sterne“ aus dem Verlag arsEdition. Eine Gute-Nacht-Geschichte so wunderschön wie die Sterne selbst.

Kinderbuch "Der Maulwurf und die Sterne"
Abbildung Verlag arsEdition

Der Maulwurf und die Sterne

Beobachtest du auch so gern den Sternenhimmel in der Nacht? Wie kleine leuchtende Kristalle funkeln sie am Nachthimmel und erleuchten ihn.
Dem kleinen Maulwurf in der Geschichte „Der Maulwurf und die Sterne“ (*) geht es so, er liebt es die funkelnden Lichter am Himmel zu beobachten.

Eines Tages sieht der kleine Maulwurf eine Sternschnuppe und wünscht sich nichts anderes, als alle Sterne der Welt zu besitzen. Als er seine Augen wieder öffnete, sah er um sich herum viele Leitern stehen, die zu den Sternen führten. Nicht lange überlegend, sammelte der kleine Maulwurf alle Sterne ein und brachte sie zu sich nach Hause. Die Sterne erleuchteten seinen Bau.

Der Maulwurf und die Sterne

Der kleine Maulwurf liebte das, doch als er eines Abends wieder aus seinem Maulwurfshügel heraus sah, sah er … Nichts!
Alle Tiere des Waldes waren zudem traurig, da keine Sterne mehr am Himmel waren. Dem Fuchs leuchteten sie immer den Weg, die Kinder der Feldmaus liebten es, sich den Sternenhimmel anzuschauen und die Eule ist hoch und weit geflogen, aber die Sterne waren weg.

Der kleine Maulwurf war ganz bestürzt darüber, denn er wusste ja nicht, dass auch die anderen Tiere des Waldes die Sterne genauso liebten wie er. Er huschte immer tiefer in den Wald, denn er war traurig darüber, was er getan hatte. Doch dann er fand in einer Pfütze einen kleinen zart leuchtenden Stern, war das seine Sternschnuppe? Er wünschte sich, dass er niemals die Sterne vom Himmel geholt hätte. Auf einmal erschienen wieder alle Leitern.

Der kleine Maulwurf nahm den leuchtenden Stern und ging zu den anderen Tieren des Waldes und entschuldigte sich bei ihnen, dass er die Sterne vom Himmel genommen hat und das er sie zurück an den Himmel bring. Statt auf ihm böse zu seil, halfen ihm die Tiere des Waldes dabei und alle Sterne leuchteten daraufhin wieder am Himmel. Von da an teilten sich die Tiere des Waldes das wunderschöne Licht der Sterne.

Der Maulwurf und die Sterne

Eine magische Gute-Nacht-Geschichte

Das Kinderbuch „Der Maulwurf und die Sterne“ (*) ist eine magische Gute-Nacht-Geschichte, die auch schon kleinen Kindern wundervoll erklärt, wie wichtig es ist zu teilen, anstatt alles allein zu besitzen.

Britta Teckentrup hat mit ihrer Geschichte wieder ein wunderschönes Meisterwerk geschaffen. Die zauberhaften Bilder ziehen einen Bann, genauso wie die Sterne am Nachthimmel. Eine Komposition aus hell und dunkel, Freude und Traurigkeit, die einen mitnimmt. Sie zeigt wie wichtig es ist, gemeinsam füreinander da zu sein, anstatt allein. Das sollten wir immer beachten.

Vielen Dank an den Verlag arsEdition das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

Rückseite und Klappentext

Rezension: In der Meerjungfrauen-Schule {Werbung}

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Wenn Kinder in die Schule kommen, dann fängt für sie eine neue Zeit an. Viele von ihnen freuen sich besonders darauf, andere wiederum sind verunsichert, was in der Schule auf sie wartet. Um Vorschulkinder kindgerecht auf diesen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten, ist im Sommer diesen Jahres im Verlag arsEdition das Kinderbuch „In der Meerjungfrauen-Schule“ erschienen.

In der Meerjungfrauenschule
Abbildung: Verlag arsEdition

In der Meerjungfrauenschule

Das Kinderbuch „In der Meerjungfrauen-Schule„(*) handelt von der kleinen Meerjungfrau Marie, welche sich auf ihren ersten Schultag in der Meerjungfrauenschule freut.

Als sie an der Schule ankommt, trifft sie die anderen Meerjungfrauenkinder und obwohl sie keines der Kinder kennt, freut sie sich sehr auf sie. Die Lehrerin Frau Meer ruft alle Kinder zu sich und erklärt ihnen alles, was sie wissen müssen.
Die kleinen MeerjungfrauenschülerInnen rechnen, basteln, singen, lesen und lernen. Sie tanzen und spielen, essen gemeinsam zu Mittag. Am Ende des Tages belohnt die Lehrerin die Kinder mit einem Seestern am einer Tafel mit allen Namen. Als die Ebbe geht und die Flut kommt, schwimmen alle Kinder wieder nach Hause.

Buchseite Meerjungfrauenschule

Eine gereimte Vorlesegeschichte

Das Buch verzaubert durch eine leicht verständliche, in Reimen gefasste Sprache. Aufgeschrieben von Joanne Stewart Wetzel. Begleitet durch die wundervollen Illustrationen von Julianna Swaney zieht das Buch alle kleinen und großen Meerjungfrauenliebhaber in ihren Bann.

Die Bilder sind mit einem zartem blaugrünen Hintergrund gezeichnet, wodurch man sich gleich mit dem Meer verbunden fühlt. Allgemein überwiegen durch das Meerthema zarte Grün- und Blautöne, begleitet von Gelb, Orange, und Braun. Aber auch hier wirken die Farben zart und nicht aufdringlich. Ich würde sogar behaupten, die Zeichnerin hat alle Bilder mit Aquarellfarben gemalt.

Buchrückseite Meerjungfrauen-Schule

Eine absolute Empfehlung für alle Vorschulkinder und Schulanfänger

„In der Meerjungfrauen-Schule“ ist ein zauberhaftes Vorlesebuch für alle Schulanfänger und Vorschulkinder. Als eine wunderbare Ergänzung zu dem Buch, empfehlen wir euch noch das passende Freundebuch* zur Meerjungfrauen-Schule. Schlicht, aber ebenso ansprechend gestaltet.

Vielen Dank an den Verlag arsEdition das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.