Rezension: Warum der Elefant einen Rüssel hat {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Im Jahre 1902 veröffentlichte Autor Rudyard Kipling ein wundervolles Buch. Es enthielt eine Handvoll Geschichten, die er „Just So Stories“ nannte. Es waren Erzählungen, die er seiner kleinen Tochter Josephine so oder so ähnlich, aber immer auf die gleiche Art und Weise (just so) am Abend zum Einschlafen erzählt hatte. Leider erlebte sein Kind die Herausgabe des Buches nicht mehr. Das kleine Mädchen starb kurz zuvor an einer schweren Lungenentzündung.

Was von ihr blieb, waren die ihr gewidmeten Geschichten, die in Großbritannien schon lange zu den Klassikern englischer Kinderliteratur gehören. Sie verzaubern noch heute mit Witz und Charme ihre Leser. Erklären fantasievoll, wie verschiedene Tiere ihre besonderen Merkmale und Eigenschaften erhielten.

Nachdem diese bezaubernden „Just So Stories“ noch einmal von Elli Woollard überarbeitet wurden, sind sie nun ins Deutsche übertragen und im Verlag arsEdition als Kinderbuch „Warum der Elefant einen Rüssel hat“ veröffentlicht. Die wunderschönen, kindgerechten Illustrationen stammen von Marta Altés. Die auf eindrucksvolle Weise spürbar macht, wie viel Liebe und Witz in den Geschichten steckt.

Buchcover Warum der Elefant einen Rüssel hat
Abbildung: Verlag arsEdition

Aufmachung des Buches

Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich tatsächlich beeindruckt: Der matte Einband ist bunt und besitzt eine angenehm griffige Textur, die mich ein Wenig an eine Leinenbindung erinnert. Was aber hierbei einen besonderen Eindruck hinterlässt ist die Vorderseite des Covers. Sie ist entsprechend des Motivs geprägt und verfügt über glatte und strukturierte Ebenen, die man beim Berühren erfühlen kann.

Der Einband bietet so ein tolles, haptisches Erlebnis und regt an, das Covermotiv, mit all seinen vielfältigen Details genauer zu betrachten und zu erfühlen. Das macht nicht nur bei jungen Lesern Lust, das Buch in die Hand zu nehmen!

Innen ist das Buch nicht weniger farbenfroh und ansprechend gestaltet. Im Einband finden sich alle Tiere der Geschichten wieder in Form eines aus ihnen zusammengesetzten Musters. Auch vor und nach den einzelnen Tieren sind solche Musterseiten zu finden, allerdings zeigen sie dann entsprechend Wal, Kamel, Nashorn, Elefant oder Katze und einige andere, ausgewählte Elemente der Erzählung wie Fische, Palmen usw.
Auch in den Stories, die alle in komplexer Reimformgeschrieben sind, finden sich zahlreiche Illustrationen, die manchmal ganzseitig, manchmal als einzelne Motive gelungen in die Erzählung eingebettet sind.

Insgesamt ist das Kinderbuch „Warum der Elefant einen Rüssel hat“ (*) wunderschön und ansprechend gestaltet, aber nichts für Freunde des Minimalismus. Viele Motive und Muster sind sehr üppig, alle Illustrationen sind bunt und detailliert. Der Stil der Bilder ist liebevoll und kindgerecht. Zwar besitzt er mitunter einfache, comichafte Züge, jedoch wirkt er nie albern oder übertrieben.

Wer dieses visuell für Kinder (und Erwachsene) ansprechende Buch kaufen oder verschenken möchte, trifft damit eine gute Wahl, denn es lässt sich in der Tat sehen und macht einen sehr wertigen Eindruck.

Um was geht es?

Das Buch umfasst ein kurzes Vorwort und fünf gereimte Geschichten zu verschiedenen Tieren. Jede davon handelt von einem bestimmten Attribut der jeweils im Mittelpunkt stehenden Spezies. So schildern die Reime beispielsweise, warum der Elefant einen langen Rüssel hat oder die Katze noch heute ein wildes Tier ist und ihren Weg selbstbestimmt wählt, statt sich zähmen zu lassen.

Die Reime sind verhältnismäßig komplex und es entsteht selten das Gefühl, dass sie erzwungen sind gemäß dem Motto „Reim‘ mich oder ich fress‘ sich“. Stattdessen ermöglichen sie einen angenehmen, ungezwungenen Lesefluss und einen Rhythmus, dem man gerne lauscht. Auch kleinere Kinder dürften diesen Geschichten gerne zuhören, wobei  der Inhalt und die Reime mitunter noch zu komplex für ein tieferes Verständnis des Inhaltes sein dürften. 

Die Geschichten sind allesamt kurz und eignen sich gut, um sie zwischendurch vorzulesen. Auch als kurze Abendlektüre kann ich mir die Geschichten vorstellen, da die Geschichten zwar interessant, aber nicht außergewöhnlich aufregend oder aufwühlend sind. 

Was sagen meine Kinder?

Meine Töchter, 5 und 8 Jahre alt, lieben Bücher und waren sofort Feuer und Flamme für das schöne Werk von Ars Edition. Einband und Bilder gefielen ihnen sofort und mussten ausgiebig befühlt und betrachtet werden. Mehr als einmal hörte ich „Guck mal hier, Mama!“ oder das ein oder andere Glucksen beim Anschauen. 

Da die Große schon sehr gut Lesen kann, übernahm sie es, die Gutenachtgeschichte für ihre kleine Schwester vorzutragen. Und was soll ich sagen? Sie hatte tatsächlich trotz des komplexen Reims kaum Probleme beim Vorlesen. Anfangs musste sie sich zwar an die ungewöhnliche Form erst einmal gewöhnen, jedoch fand sie schnell in Sprachrhythmus und Erzählfluss hinein.

Grundsätzlich würde ich sagen, dass das Buch sehr gut das Lesealter und das Interesse der Mädchen trifft. Für kleinere Kinder dürfte der Inhalt noch etwas zu schwer zu verstehen sein, was jedoch die Bilder wieder wettmachen dürften, die bei uns auf große Begeisterung stießen.

Lieblingsgeschichten im Buch

Die Lieblingsgeschichte meiner Töchter war übrigens die von der Katze, weil wir selbst Samtpfötchen zu Hause haben. Aber wohl besonders, weil die Frau während der Erzählung ein Baby bekommt und Babys stehen hier gerade ganz hoch im Kurs. Schon zu Beginn der Geschichte lässt sich ein Babybauch erahnen. Als dann das niedlich gestaltete Kind auf den Bildern auftauchte, war bei beiden die Freude ganz groß.

Die Geschichte vom Nashorn fanden die Mädchen hingegen etwas seltsam und absurd. Allerdings sind alle Erklärungen für die tierischen Besonderheiten nicht wirklich ernst zu nehmen, weshalb mich ihre Skepsis ein Wenig überraschte. Wer nach einer logischen Erklärung sucht, dem sei deshalb ein naturwissenschaftliches Buch ans Herz gelegt, denn hier geht es vorrangig um eine spaßige Dichtung mit Unterhaltungswert.

Gut unterhalten haben sich meine Kinder in jedem Falle gefühlt. Die Geschichten wurden auch nicht nur einmal gelesen. Das Buch kam besonders gern dann zum Einsatz, wenn wir Lust auf eine kleine, angenehme Lesepause hatten oder auch, um kürzere Wartezeiten zu überbrücken. Auch wenn die Augen abends schon so schwer waren, dass eine lange Gutenachtgeschichte einfach nicht mehr gelohnt hätte, griffen wir gern auf die Erzählungen zurück.

Fazit 

Wer ein hochwertiges und amüsantes Buch für Kinder sucht, ist mit
Warum der Elefant einen Rüssel hat“ (*) sehr gut beraten. Das Gesamtpaket aus Text und Illustrationen überzeugt und lässt kaum Wünsche offen.

Aufgrund der Komplexität von Inhalt und Reimen würde ich das Buch ab etwa fünf Jahren empfehlen. Allerdings zweifle ich nicht daran, dass auch schon kleinere Kinder an den liebevoll gestalteten Bildern und dem angenehmen Klang der Geschichten ihre Freude finden dürften. Selbst wenn sich ihnen der Inhalt noch nicht erschließt.

Die wertige Aufmachung macht das Buch zu einem wunderbaren Geschenk für kleine und große Lesefreunde. Zudem ist es ein Highlight im Bücherregal.

Vielen Dank an den Verlag arsEdition das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Ines.

Rezension: Ordentlich glücklich: 30-Tage-Aufräum-Challenge {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Zum neuen Jahr setzt man sich ja immer gute Vorsätze. Sei es eine gesündere Lebensweise oder mehr Sport oder weniger konsumieren oder oder oder. Klar, dass da auch das Internet eine Menge zu beiträgt. So gab es in den ersten Wochen des Jahres auf Instagram zum Beispiel viele Ordnungschallenges. Aufräumen zu Beginn des neuen Jahrs, war das neue Must-have. Alle Welt räumte auf, sortierte aus und ist vielleicht sogar immer noch dabei.
Wer da so seine Probleme hat, einen strukturierten Ablauf zu finden, dem sei bei diesem Thema das kleine Büchlein „Ordentlich glücklich: 30-Tage-Aufräum-Challenge“ vom Verlag ArsEdition empfohlen.

Abbildung: Verlag ArsEdition

Less is More – Weniger ist mehr

Ordentlicher und aufgeräumter Leben in 30 Tagen? Was wie eine Diät für ein sauberes Zuhause klingt, ist jedoch eine einfache Anleitung um in 30 Tagen ein bisschen mehr Ordnung und Struktur ins eigene Heim zu bringen. Verführerisch oder? Doch lässt es sich auch so umsetzen? Oftmals bekommt man bei so Aufräum-Anleitungen oder Büchern ja immer ellenlang was erklärt und hat dann schon gar keine Lust mehr dazu nur irgendwas aufzuräumen. Kennt ihr, oder?

Das kleine Aufräumbüchlein* von ArsEdition, und es ist wirklich klein, zugeklappt gerade mal 11,5 x 16 cm groß, besticht da durch Einfachheit. Jede Aufgabe der 30 Tage ist auf einer Seite dargestellt und sagt einem kurz und knapp was zu tun ist. Zusätzlich gibt es an manchen Tagen noch einen kurzen Tipp zum Aufräumen dazu. Dazu dann noch ein kleines Feld um die erledigte Aufgabe abzuharken, oder man harkt sie im Umschlag des Büchleins ab, denn dort sind die Tage auch noch einmal aufgereiht. Fertig.

Befreiung von überflüssigen Dingen

Mehr Platz, mehr Zeit und mehr Lebensfreude. Das ist das Ziel der 30-Tage-Aufräum-Challenge. Jeden Tag eine kleine Aufgabe mehr nicht und man kann das beliebig oft im Jahr wiederholen.

Natürlich habe ich hier das Selbstexperiment gemacht und muss sagen, ja es ist ok und zu schaffen. Ok deswegen, denn man muss natürlich auch seinen eigenen inneren Schweinehund besiegen. Oftmals habe ich dann auch gleich mehrere Tage zusammen gefasst, denn die Aufgaben sind auch nicht gerade groß Zeitaufwendig. Manche Aufgaben sind aber bei uns auch alltäglich, so dass sie dann ohnehin gemacht werden.

Die 30-Tage-Aufräum-Challenge startet mit einer Blitz-Entrümpelung, wo man als Ziel hat 3 Müllsäcke zu füllen und die Sachen dann ohne schlechtes Gewissen wegwirft oder spendet. Was am Anfang schwierig klang, war dann doch recht einfach, leider. Die nächsten Tage geht es dann durch diverse Räume und Kategorien, sei es der Fußboden, Ablageflächen wo sich gern Gekruschel sammelt, die Garderobe, Beauty- und Hygiene-Produkte, Hausapotheke, Küchenarbeitsfläche und Schränke. Man soll sich von überflüssigen alten Sportsachen trennen, Ordnung in den Kühlschrank bringen, Bücherregal ausmisten, Papierkram sortieren und viel viel mehr.

In den 30 Tagen arbeitet man sich eigentlich einmal kreuz und quer durchs Haus bzw. die Wohnung. Kreuz und quer trifft es dabei wirklich gut, denn in den 30 Tagen ist keine klare Struktur drin. Man räumt nicht den einen Raum an mehreren Tagen hintereinander auf, sondern ist heute mal da und morgen da. Das ist ja ein Punkt der mich stört, deswegen habe ich auch oft manchmal mehrere Tage zusammengenommen, wenn ich einmal in einem Raum drin war, das Bad zum Beispiel.

Am Ende noch ein paar Tipps zum Ordnung halten

Hat man alle 30 Tage Aufräumen geschafft, dann freut man sich natürlich über ein aufgeräumtes Zuhause und ist stolz auf sich. Und das sollt ihr auch sein. Logo. Doch wie nun diese neue Ordnung halten? Am besten keine neue Unordnung machen oder? Wenn das nur so einfach wäre.

Am Ende vom Buch bekommt ihr daher noch 5 kurze Tipps zum Ordnung halten. Die sind recht simpel und ich räume selber sehr oft danach auf. Also definitiv empfehlenswert.

  • sich jeden Tag 15 Minuten der Ordnung widmen
  • geringster Aufwand beim Aufräumen
  • Wecker stellen fürs Putzen
  • regelmäßig ausmisten
  • Konsumverhalten überdenke

Wenn ihr nun also Lust nach einer gut strukturierten Aufräum-Challenge habt, die euch nicht aus dem Internet vorgegeben wird, dann sei euch „Ordentlich glücklich: 30-Tage-Aufräum-Challenge„* wärmstens empfohlen. Das kleine Buch kostet auch nicht viel und ist meiner Meinung nach ein super Geschenk für jemanden zum Einzug oder so. 😉

Vielen Dank an Verlag ArsEdition das ich rezensieren durfte.

Rezension: Immer Drama mit dem Lama! {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Ihr kennt es sicher von euren Kindern als sie noch klein waren oder es sogar noch sind, da gibt es so manche Tage wo die Kleinen einfach mal richtig schlechte Laune haben und ihren Trotzkopf zeigen. Ich selber habe hier auch so ein Mini-Modell davon daheim, die Kleine ist nämlich ziemlich oft ein kleiner Trotzkopf bzw. eine kleine Zicke

Passend für alle kleinen Trotzköpfe erschien im Dezember 2018 im Verlag ArsEdition das Kinderbuch „Immer Drama mit dem Lama!“ mit Text von Anna Taube und Illustrationen von Eefje Kuijl.
Bei uns passt das Buch zu 100%.

Abbildung Verlag ArsEdition

Kleines Lama – großes Drama!

Das kleine Lama Dana wird morgens lieb von ihrer Mama Lama geweckt und hat plötzlich schlechte Laune. Keiner weiß woher. Die schlechte Laune zieht sich durch den ganzen Tag – beim morgendlichen zurecht machen, beim Mittagessen mit Oma Lama, beim Ausflug mit Papa Lama und am Abend. Alles ist ein Lama-Drama.

Mama, Oma und Papa Lama geben sich die größte Mühe es dem kleinen Lama-Drama recht zu machen und bleiben dabei sie selbst. Die Mama mag nicht schimpfen, den es hat eh keinen Zweck. Oma Lama bleibt stur und sagt, dass Dana dann eben nur ein was isst. Und Papa Lama? Der tut ganz munter und stupst klein Dana sanft den Weg entlang. Trotz allem Lama-Drama-Klagen. 

Am Abend wird es dann nochmal richtig nett, als das kleine Lama ins Bett muss. Mama, Oma und Papa befürchten schon das Schlimmste. Doch plötzlich – ein Nieser – und das ganze Lama-Drama ist vorbei.

Kleiner Trotzkopf

Das Pappbilderbuch „Immer Drama mit dem Lama„* ist für Kinder ab 2 Jahre gedacht und erzählt eine wunderschöne Geschichte über das Trotzalter. Viele Eltern werden sich und ihre Kinder darin sicherlich wiederfinden. Bei uns war das der Fall. Schon beim ersten Lesen der Geschichte habe ich unseren eigenen kleinen Trotzkopf wiedererkannt. Es werden alltägliche Situationen gezeigt, bei denen sich die Eltern liebevoll dem kleinen Trotzkopf zuwenden ohne ein Drama daraus zu machen oder sich vom kleinen Lama auf der Nase herumtanzen zu lassen. Ein amüsantes Lesevergnügen.

Das Buch ist zudem richtig süß illustriert und ich habe mich allein schon in das Cover mit dem Blick vom kleinen Lama Dana verliebt. Ein typischer Blick den ich auch von daheim kenne. Aber auch die dargestellte Mimik der Eltern und Oma lassen mich an unseren Alltag erinnern, auch ich schaue manchmal so wie Mama Lama, wenn hier der kleine Trotzkopf durch kommt. Da musste ich regelrecht schmunzeln.

Die Geschichte, erzählt in wundervoll klingenden Reimen, lässt sich sehr gut vorlesen und dabei den ein oder anderen Schmunzler machen, wenn man halt auch so ein kleines Drama-Lama daheim hat.

Die farbenfrohen Bilder laden die Kinder zudem zu einem aufmerksamen und mehrmaligen Anschauen ein. Es macht viel Freude wenn das Kind die Geschichte dann auch nur anhand der Bilder selber erzählen kann.

Hast du auch einen kleinen Trotzkopf daheim?

Unser kleiner Trotzkopf hier hat sich beim Vorlesen jedenfalls köstlich amüsiert und bei Vergleichen zu ihrem eigenen Verhalten, oftmals ein klares „Neeein“ von sich gelassen. Ist klar. Trotzdem macht es viel Spaß aus dem Buch vorzulesen. Auch noch beim zweiten, dritten oder vierten Mal. Allein die Bilder sind es wert.

Habt ihr auch so einen kleinen Trotzkopf daheim wie das kleine Lama Dana? Wenn ja, dann sei euch das Buch wärmstens empfohlen, ihr werdet eure Freude damit haben.

Vielen Dank an Verlag ArsEdition da wir rezensieren durften.

Rezension: WAS IST WAS Junior – Im Zoo {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Dieses Jahr waren wir mit den Kinder schon zwei Mal in größeren Zoologischen Gärten (Chemnitz und  Dresden) und mehrmals in einem kleinen Tierpark bei uns daheim. Ganz klar das die Kinder da natürlich viel wissen wollen, was so den ganzen Tag über im Zoo passiert. Denn sie sehen ja bei den Besuchen, dass es nicht nur Tiere anzuschauen gibt, sondern das dort auch viele Leute arbeiten,die sich um die Tiere kümmern.

Praktisch finde ich es da, dass es über die Thematik Tiere im Zoo ganz viele individuelle Kinderbücher gibt, die man sich zuhause gemeinsam anschauen und vorlesen kann. Bücher die dabei das Wissen kindgerecht vermitteln, gibt es da ja zum Glück für jede Altersstufe, auch für die Kleinsten.

Zum Thema Zoo haben wir dabei das passende Buch aus der WAS IST WAS Reihe vom TESSLOFF Verlag in unser Herz geschlossen. „WAS IST WAS Junior Im ZOO“ vermittelt spannendes Entdeckerwissen rund um den Zoo für Kinder von 4-7 Jahren. Aber auch jüngere Kinder und Erwachsene haben ihre Freude daran.

Was ist Was Im Zoo
Abbildung: TESSLOFF Verlag

Es gibt viel zu entdecken im Zoo

Einen Ausflug in den Zoo zu machen, ist für die Kinder ja immer eine willkommene Abwechslung zum normalen Alltagsleben. Dort gibt es viel zu entdecken und man hat Spaß dabei. Genau das vermittelt auch das Kinderbuch mit liebevollen Illustrationen von Stefan Lohr und kindgerechten Texten von der Diplom-Biologin Bärbel Oftring.

Entdeckerklappen auf den Seiten wecken die Neugierde der Kinder extra. Meine beiden finden das ja immer sehr spannend und schauen ganz genau, wo eine Entdeckerklappe versteckt ist.

Zudem findet man auf den Seiten interessantes Zusatzwissen, zum Beispiel über Technik oder Besonderheiten mancher Zoologischer Gärten. Auch dabei sind die Texte leicht verständlich geschrieben, so dass die beim Vorlesen auch von den Kleinsten verstanden werden können.

Welche Tiere leben im Zoo?

Das Buch ist wie jeder Zoo in die unterschiedlichen Bereiche aufgeteilt. Auf großen Doppelseiten findet man zuerst eine Blick über den gesamten Zoo. Anschließend begibt man sich auf eine Reise zu den unterschiedlichsten Tieren und Gebieten. Wie leben die Elefanten oder welche Tiere leben in Afrika. Unglaublich was es alles für unterschiedliche Bären auf der Welt gibt. Natürlich dürfen auch die Raubkatzen mit Löwe und Tiger nicht fehlen, genauso wenig wie die Menschenaffen. Ein Blick ins Tropenhaus und ins Aquarium runden einen jeden Zoobesuch ab. Welche Tiere sind nur in der Nacht aktiv und was fliegt und kriecht auf unserer Erde so herum.

Ein Highlight eines jeden Zoobesuchs ist natürlich der Streichelzoo mit seinen Ziegen und Schafen, sowie Eseln. Lieben eure Kinder den auch so? Meine Tochter würde ja am liebsten bei jedem Besuch eine kleine Ziege mit heim nehmen.

Mit offenen Augen durch das Buch

Beim Anschauen des Kinderbuches haben die Kinder auch ganz genau hingeschaut, was den die Tierpfleger so machen. Sie füttern die Tiere, machen in ihre Gehege sauber oder kümmern sich um die kleinen Tierbabys.

Doch sie fanden auch Szenen, die wir auch schon bei einem Zoobesuch live gesehen haben. Zum Beispiel wie die Seelöwen gefüttert und trainiert werden. Wie der Elefant sich mit Sand bewirft oder der Orang-Utan am auf dem Baum sitzt.

WAS IST WAS Junior Im Zoo* lässt Kinder und Erwachsene in die Welt der Zootiere eintauchen, wie es sonst nur ein richtiger Zoobesuch. Auf den 21 Seiten gibt es viel über die verschiedensten Tiere im Zoo zu entdecken und zu lernen. Wann geht ihr wieder mal wieder in den Zoo?

Vielen Dank an TESSLOFF das wir rezensieren durften

Rezension: Lass uns losbasteln! {Werbung}

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Um das Basteln kommt man als Mama wohl kaum irgendwie herum, sei es daheim oder bei Elternabenden im Kindergarten. Ich spreche da aus Erfahrung. Dabei ist man entweder echt gut darin oder, mehr oder weniger, talentfrei dafür. Selber schätze ich mich so mittelmäßig beim Thema Basteln ein. Ich kann eigentlich ganz gut basteln und bin da auch oft perfektionistisch veranlagt, nur scheitert es immer an den Ideen dafür.

Klar das WWW ist voll mit Ideen und man brauch nur auf Instagram oder Pinterest zu schauen um etwas zu finden, doch ich selber schätze auch analoge Bastelvorlagen, denn nicht immer hat man Laptop oder Handy parat um nachzuschauen.

Lass uns losbasteln!

Bastelbücher gibt es viele und die Auswahl ist schwer.  Persönlich mag ich sehr gern einfach gehaltene Bücher mit klar verständlichen Anleitungen, die einen aber auch noch Spielraum für eigene Kreativität lassen.

Lass uns losbasteln!“ ist das große arskreativ-Buch mit vielen bunten Ideen vom Verlag arsEdition und genau so ein Bastelbuch wie ich es mag. Einfach, schlicht und verständlich. Da bekommt man wieder selber Lust mehr mit und für die Kinder zu basteln.

Was basteln wir?

Das Buch ist ganz einfach aufgebaut ohne großen Einleitungsschnickschnack. Es gibt ein buntes Inhaltverzeichnis zu Beginn, wo alle 8 Themenbereiche  mit einem Foto gezeigt werden.

Papier-Bastelspaß
Spiele basteln
Kinder-Party
Verkleidungen basteln
Upcycling
Kreatives Ostern
Herbst- & Halloween-Bastelei
Winter- &Weihnachts-Bastelei

Zu Beginn jedes Kapitels gibt es dann noch ein kleines Extra-Inhaltsverzeichnis mit den unterschiedlichen Projekten. So findet man schnell sein Wunschprojekt. Dann geht es auch schon los.

An die Schere, fertig, los!

Jedes Bastelprojekt ist im Buch sehr verständlich erklärt, ohne das der Text einen erschlägt. Kurz und knapp, Schritt für Schritt. Dazu gibt es zu jedem Bastelprojekt eine kleine Materialliste, wo steht was ihr alles braucht um loslegen zu können.

Bunt gestaltet mit ansprechenden Fotos von den fertigen Projekten, ist das Buch eine wahre Fundgrube an Bastelideen. Da es auch keine genauen Mustervorlagen gibt, ist hier jedem freie Hand und Phantasie gelassen. Das finde ich besonders gut, denn dann hat die Kreativität mehr Freiraum um entfaltet zu werden.

Viele Projekte bedürfen noch nicht mal einer Anleitung, denn die Bilder sprechen für sich. Man sieht das Bild, sucht sich die Materialien zusammen und legt los. So ging es mir mit der kleinen Krone aus einer Klopapierrolle.

Ganz einfach, klar und verständlich. Ideal für das Basteln mit kleinen Kindern oder für Kinder die schon ohne Anleitung basteln können. Man braucht noch nicht mal groß vorher einkaufen, denn die meisten Materialen hat man im Leben mit Kindern sowieso zuhause.

Viel Spaß beim Basteln.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Mond – Eine Reise durch die Nacht {Werbung}

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Heute ist Vollmondnacht, da leuchtet der Mond wieder mit seiner ganzen Schönheit und erhellt alles in der sonst so finsteren Nacht.
„Hast du je darüber nachgedacht, warum der Mond scheint in der Nacht?“ 

Passend zum heutigen Vollmond möchte ich euch daher ein wunderschönes magisches Kinderbuch vorstellen. Mitte Januar ist im Verlag arsEdition das neue Buch von Britta Teckentrup „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ erschienen. Magisch illustriert zeigt sie den Kindern und Erwachsenen wie sich die Gestalt des Mondes verändert und wo der Mond überall auf der Welt leuchtet und damit die Natur und Tiere verzaubert.

Kinderbuch Mond
Abbildung Verlag arsEdition

Habt ihr euch jemals Gedanken darüber gemacht, was diese kleine helle Perle da oben am Nachthimmel so alles beeinflusst bzw. wie sie uns prägt. Meine Kinder sind immer sehr fasziniert vom Mond wenn sie ihn entdecken. Eure auch? Also nicht im Sinne von „Bei Vollmond schlafen sie schlecht“, sondern von „Oooh – Schau mal Mama, da oben leuchtet der Mond.“ Und da wird der Mond nicht nur in den Abendstunden fasziniert angeschaut, sondern auch, wenn man ihn am hellen Tag sieht, was ja auch ab und zu vorkommen kann.

Kein Wunder also, dass dieses zauberhafte Bilderbuch* über den Mond zu unseren Favoriten beim Gute-Nacht-Geschichte vorlesen zählt. Dabei begleiten wir den Mond auf 12 zauberhaft illustrierten Seiten auf seiner Reise durch die Welt und können dabei über Gucklöcher seine Verwandlung von der Mondsichel zum Vollmond und wieder zurück mit beobachten.

Kinderbuch über den Mond
Wir ziehen dabei mit dem kühlen Wind sanft über den Wüstensand, beobachten das grüne Nordlicht in der kalten Polarluft und sehen den Vögeln zu bei ihren Zug gen Süden, immer begleitet vom hellen Mond.
Der volle Mond begleitet Hunderte von Schildkröten bei ihrer Eiablage am Strand und lässt das Licht in den dunklen Weiten des Meeres brechen, wo die Quallen leuchtend tanzen.

Der Mond scheint in der Steppe und im Eis, wo die Pinguine dicht an dicht stehen und sich im Mondlicht wärmen. Und was passiert in der Neumondnacht? Da – „herrscht weit und breit nur sternenlose Dunkelheit.“

Kind schaut Kinderbuch mit Mond an
Die kurzen Texte auf den Doppelseiten sind mit Reimen kurz und einprägsam für die Kinder gehalten. Das Vorlesen von ihnen geht leicht und ist für die Kinder sehr verständlich. Dabei können sie auf den Bildern noch viel mehr entdecken, als in den Texten beschrieben wird und so ihre Fantasie mit spielen lassen. Leuchtende Farben bilden mit den dunklen Farben der Nacht ein harmonisches Zusammenspiel und geben so die Leuchtkraft des Mondes perfekt wieder. Da leuchten die Kinderaugen mit dem Mond um die Wette.

Mond – Eine Reise durch die Nacht“ zeigt den Kindern die Magie des Mondes und verzaubert sie für eine ruhige Nacht. Britta Teckentrup hat mit diesem magischen Bilderbuch wieder einmal Zauberhaftes geschaffen, was wir uneingeschränkt jedem empfehlen können, egal ob als Gute-Nacht-Geschichte oder für zwischendurch.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Ein Jahr auf dem Land {Werbung}

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Kennt ihr Familie Bauer?
Nein nicht die mit der Jogurt-Werbung aus dem Fernsehen, sondern die Familie Bauer die einen Bauernhof in Einöden hat. In dem Kinder-Wimmelbuch „Ein Jahr auf dem Land“ von Magdalena Koziel-Nowak, erschienen Mitte Januar im Verlag arsEdition, nimmt sie uns mit auf ihren Hof und zeigt was dort alles über das Jahr hin passiert. Beginnend im Januar bis zum Dezember.

Kinderbuch, Ein Jahr auf dem Land, Landleben, Jahreszeiten
Abbildung Verlag arsEdition

Familie Bauer

Familie Bauer, das sind Peter und Anita Bauer mit ihren Kindern Anton, Paul und Maja, Oma Henriette und der Angestellte Rudi, sowie viele Tiere die mit ihnen zusammen auf dem Hof leben, der früher einmal Peters Vater gehört hat. Neben den Bauers wohnt Ilse Müller, die oft Besuch von ihrer Enkelin Eva bekommt. Eva mag nicht nur das Landleben bei ihrer Oma, sondern auch den Anton sehr.

Öfters im Jahr kommen auch Anne und Rudi mit ihrem Sohn Johannes zu Besuch und verbringen bei den Bauers ihre Ferien. Die Kinder spielen dann immer zusammen. Aber die Bauers beherbergen nicht nur Feriengäste, sie verkaufen auch das, was sie ernten.

Restaurantbesitzerin Rosi kauft regelmäßig, zusammen mit ihrer Tochter Luise, bei den Bauers ein.
Auf dem Bauernhof von Familie Bauer ist immer etwas los. Es herrscht Jubel, Trubel, Heiterkeit und emsiges Treiben, denn so ein Bauernhof ist auch viel Arbeit. Zwischendrin leben die Tiere, die teilweise ganz schön für Chaos sorgen. Man kann in dem Wimmelbuch Familie Bauer dabei Monat für Monat zuschauen und immer wieder Neues und Spannendes entdecken.

Kinderbuch, Ein Jahr auf dem Land, Landleben, Jahreszeiten

Großer Wimmelspaß für die ganze Familie!

Ein Buch ohne Text, nur zum schauen und entdecken. Meine Kinder lieben ja Wimmelbücher und in „Ein Jahr auf dem Land“ (*) können sie zusammen mit der Familie Bauer lernen, wie sich das Leben auf einem Bauernhof im Laufe des Jahres verändert. Dabei sieht man auf jeder großformatigen Doppelseiten immer ein und denselben Blick auf den Bauernhof und wie er sich Monat für Monat verändert.

Die Kinder und Erwachsenen können dabei viel entdecken, vergleichen und schauen was sich auf dem Bauernhof so alles abspielt. So findet man zum Beispiel im Januar, Februar und Dezember viel Schnee vor und im März nur noch Reste davon. In den Sommermonaten kann man anhand der Felder beobachten wie das Getreide und Gemüse wächst, bis es anschließend geerntet wird. Die Kinder lernen dabei den Kreislauf des Jahres und können selbstständig dazu Geschichten erzählen.

Kinderbuch, Ein Jahr auf dem Land, Landleben, Jahreszeiten
Besonders schön finden wir ja die Innenseiten vom Bucheinband. Vorn gibt es gleich eine Übersicht über Familie Bauer, ihre Besucher und die Tiere. Alle erzählen etwas über sich, wunderschön dargestellt mittels Sprechblasen.

Am Ende des Buches findet man im Einband eine Übersicht mit dem ganzen Obst und Gemüse was Familie Bauer geerntet hat und dazu stehen noch ein paar Fragen, die man beim anschauen stellen kann oder man denkt sich einfach selber was dazu aus. Bei uns der Hit momentan, bestimmte Obst und Gemüsesorten zu finden oder sie beim Zeigen zu benennen.

Ein Jahr auf dem Land“ (*) zeigt den Kindern mit Hilfe von Familie Bauer auf unterhaltsamer Weise, wie sich ein Ort über das Jahr verändert und was es alles zu entdecken gibt.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Hörst du, wie die Bäume sprechen? – Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Seit wir auf dem Land leben, haben wir den Wald direkt vor unserer Nase und auch im Kindergarten gehen die Kinder öfters im Jahr in den Wald. Im Wald kann man viel entdecken – die verschiedenen Bäume, kleine und große Sträucher, Farne, Pilze, Tierspuren. Der Wald bietet unendliche Möglichkeiten die Natur zu entdecken.
Als Kind war ich viel im Wald. Im Urlaub sind wir oft in die heimischen Gebirge und Wälder gefahren und viel gewandert. Wir haben Heidelbeeren und Pilze gesucht. Sind durch Täler und Berge gewandert und haben den Wald und sein Leben entdeckt. Ich hoffe ich kann meinen Kindern auch so eine schöne Erinnerung an den Wald vermitteln und ihre Liebe zur Natur bestärken. Zur Unterstützung dafür gibt es unendlich viele Bücher, doch selten sind die Bücher auch kindgerecht erklärt. Das hat sich im letzten Jahr geändert. 2017 brachte der Erfolgsautor und Förster Peter Wohlleben sein erstes Kinderbuch heraus. „Hörst du, wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald.“  hat er für alle Kinder und Neugierigen ab 6 Jahre geschrieben und nimmt sie mit auf einen Rundgang durch den Wald und erzählt in einer sehr bildhaften und kindgerechten Sprache viel über seine faszinierenden Beobachtungen und Nachforschungen über den Wald.

Wald, Kinderbuch, Lernbuch, Sachbuch
Abbildung Oetinger Verlag

Das Waldbuch* ist aufgeteilt in 12 kurze Kapitel, wobei sich jedes Kapitel mit einem Thema zum Wald beschäftigt. Sei es nun „Wie ein Baum funktioniert„, „Jeder Baum ist anders„, „Wie Tiere im Wald leben“ oder auch „Der Wald und wir„. Dabei werden in jedem Kapitel 4 übergeordnete Fragen auf jeweils einer Doppelseite beantwortet. „Können Bäume sprechen?„, „Können Wälder Regen machen?„, „Schwitzen Bäume im Sommer?“ oder „Wem gehört der Wald„.
Alle diese Fragen sind so formuliert, als würde man selber als Kind vor dem Förster stehen und ihn fragen. Und genauso wird es einem dann auch erklärt im Buch, als würde der Förster persönlich mit uns mitten im Wald stehen und unsere Fragen beantworten. Dazu gibt es auf vielen Seiten dann noch eine kleine Quizfrage dazu, man wird ermutigt genauer hinzuschauen und es auch selber auszuprobieren. „Probier’s aus!“ und „Schau mal!„ermutigt die Kinder den Wald selber zu entdecken.
Durch die kindgerechte Gestaltung mittels Fotos und Illustrationen wirkt „Hörst du, wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald.„* anders als ein normales Sachbuch zum Thema Wald. Hier wird darauf geachtet, das es nicht langweilig wird, und dass das Waldbuch zu einem wunderschönen Begleiter für viele Waldspaziergänge und Entdeckungstouren wird. Dabei bekommen die Kinder Unterstützung und Gesellschaft von einem kleiner Fuchs, einem Eichhörnchen, einer Eule, einem Dackel und einer Schnecke die Kinder. Immer wieder kann man die putzigen Gesellen auf den Seiten entdecken. Selbst als Erwachsener lernt man dabei nicht aus, denn man liest viel mehr als einem früher in der Schule über den Wald vermittelt wurde.
Wenn man dieses Waldbuch* gelesen hat, dann möchte man sich am liebsten sofort anziehen und hinausgehen in den Wald. Ein fantastisches Buch für Groß und Klein, für Kindergarten, Schule und Freizeit. Und da der Frühling ja fast schon vor der Tür steht, vielleicht auch eine schöne Geschenkidee zum Osterfest oder für ein Geburtstagskind.
Also, husch husch –  es ist Zeit mal wieder in den Wald zu gehen. Schaut euch doch auch mal den Buchtrailer auf YouTube an. Dort erzählt euch Peter Wohlleben noch mehr zu seinem Waldbuch.
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=H0V5NtAHquU&w=667&h=375]
Vielen Dank an die Verlagsgruppe Oetinger das wir rezensieren durften.

Rezension: Unsere Familie ist die allerbeste

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Freundschaftsalben kennt ja bestimmt jeder von euch und selbst unser 3-jährige Sohn durfte in seinem jungen Leben schon eine Doppelseite in einem Freundschaftsbuch ausfüllen. Die einen lieben so was, andere hassen diese Bücher. Ich selber finde ja, dass sie eine wunderschöne Erinnerung an Freunde sind. Sei es nun aus der Kindergartenzeit oder der Schulzeit. Der Verlag arsEdition hat nun genau dieses Konzept der Freundebücher aufgegriffen und es ganz liebevoll in eine Version für die Familie umgesetzt.

Familie, Erinnerungsalbum, Freundebuch
Abbildung arsEdition

Freundebuch für die Familie?

Unsere Familie ist die allerbeste“ ist ein Erinnerungsbuch der besonderen Art und nicht nur ein gewöhnliches Fotoalbum. Statt nur selber Bilder einzukleben und zu beschriften, sind hier alle Familienmitglieder gefragt und dürfen sich verewigen. Für jeden ist ein Plätzchen frei. Neben einem selber und dem Lieblingsmenschen an meiner Seite, bietet das Album Platz für 23 Lieblingsmenschen. Man hat freie Hand wer alles zu seinen Lieblingsmenschen gehört. Egal ob Tochter oder Sohn, Oma, Opa, Tante oder Onkel, Geschwister, Cousins und Cousinen. Oder doch lieber die beste Freundin oder die entfernte Tante die man sehr gern hat. Man hat freie Auswahl, da nicht vorgegeben ist, wer sich eintragen muss und genau das finde ich an diesem Familienalbum so großartig. Man definiert selber wer zu seinen Lieblingsmenschen zählt.
Familienalbum, Erinnerungsalbum
Der Aufbau des Erinnerungsalbums ist drei geteilt. Zu Beginn gibt es eine Doppelseite zu euch selber, dann zu dem Lieblingsmenschen an eurer Seite und zu euch zusammen inklusive einer Doppel-Blankoseite für eure schönsten gemeinsamen Erinnerungen. Diese Doppelseite kann man wunderbar mit vielen gemeinsamen Fotos gestalten. Sie lädt regelrecht dazu ein, sie komplett mit Fotos voll zu kleben. All eure schönsten Familienmomente.
Der mittlere Teil des Erinnerungsalbums ist auch der Größte, denn hier haben eure ganzen Lieblingsmenschen Platz. Dort kann jeder auf einer vorgedruckten Doppelseite eintragen was er bsw. mag, was er gerne isst und so weiter. Halt so typische Fragen wie in einem Freundebuch, dass man aus seinen Schulzeiten kennt.
Am Ende im letzten Teil, der auch der kleinste im Album ist, ist Platz für Anekdoten, Weisheiten oder was einem sonst noch so einfällt. Also vielleicht auch die besten Sprüche der Kinder oder so. Da hat man völlig freie Hand und kann drauf los schreiben. Zudem ist auf der letzten Seite des Albums noch einmal Platz für ein riesengroßes Familienbild, denn „Unsere Familie ist die allerbeste“.
Familienalbum, Erinnerungsalbum
Familienalbum, Erinnerungsalbum
Die insgesamt 64 Seiten des Buches sind in einem wunderschönen, ich würde sagen lindgrünen, Hardcover gefasst, welches diesen typischen Softtouch hat, wie man es auch sonst von den großen Fotoalben gewohnt ist. Die einzelnen Seiten sind durch eine Cinch-Drahtverbindung miteinander gebunden, was beim Blättern und Eintragen in das Album sehr von Vorteil ist, da man nicht darauf achten muss, dass einem das Album wieder zufällt.
Passend zum schlichten Cover mit Goldprägung sind die Seiten im gleichen Farbschema gehalten und bestechen einerseits durch schlichte Designs und andereseits durch die Abwechselung von 5 verschiedenen Hintergründen bei den einzelnen Seiten. Allein durch dieses Gesamtdesign bin ich auch schon verliebt in das Erinnerungsalbum*. Verpackungsopfer quasi.

Das perfekte Geschenk fürs Zurückerinnern

Wenn ihr also noch nach einem ungewöhnlichen Geburtstags- oder auch Weihnachtsgeschenk sucht, dann sei euch dieses Erinnerungsalbum für die Familie (*) nur wärmstens empfohlen. Denn darin könnt ihr eure Familie und Lieblingsmenschen mit all ihren Macken und Eigenheiten für die Ewigkeit festhalten und euch später gemeinsam daran zurück erinnern. Eine schöne Idee oder?
Bis bald.
Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Alle sind willkommen!

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Der Traum vom eigenem Zuhause – vier Wände, ein Dach – wer hat den nicht. Besonders für die, die kein Zuhause mehr haben (Thematik Flüchtlinge). Ein Zuhause an dem man alle, die man mag, willkommen heißen kann. Egal ob groß, ob klein. In dem Bilderbuch „Alle sind willkommen!“ von Patricia Hegarty, mit Illustrationen von Greg Abbott, erschienen im September 2017 im Verlag arsEdition, geht es genau darum.

Willkommen, Bilderbuch, Bilderbuch
Abbildung arsEdition

Die kleine Maus, die Hauptperson des Buches, träumt von ihrer Zukunft in einem glücklichen Zuhause. Als sie so auf einer Lichtung mitten im Wald steht und darüber nachdenkt, begegnet ihr ein Frosch der gerade sein Zuhause, einen Teich, verloren hat. Diese Begegnung lässt die Maus ihren Traum vom Haus Realität werden. Zusammen mit dem Frosch möchte sie ein Zuhause bauen – ganz wohlig, warm und fein. Sie möchte gleich loslegen, damit der Frosch nicht mehr traurig sein muss.
„Alle sind willkommen,
ganz egal, ob groß, ob klein,
ganz egal, woher sie kommen,
sollen bei uns zu Hause sein.“
Im Laufe der Geschichte gesellen sich immer mehr Tiere des Waldes (Hasen, Bär, Vögel, Fuchs, Dachs, ….) zu ihnen und helfen mit beim Hausbau. Viele Tiere haben ihr Zuhause verloren und die Maus lädt alle dazu ein mit ihr zusammen ein Haus zu bauen, wo alle willkommen sind. Schnell ist das Haus gebaut und als es fertig ist, lachen, tanzen und singen sie Tiere glücklich zusammen, denn jeder ist ein Teil davon und alle sind willkommen.

Die Geschichte berührt, denn sie zeigt auf, wie wichtig es ist zusammen zu arbeiten und Vorbehalte abzulegen. Zusammen erreicht man mehr und schafft es dadurch auch, sich einen Traum zu erfüllen. Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Offenheit, Freundschaft – Themen die unsere Gesellschaft heute oft zu kurz kommen lässt.

Das Buch überrascht aber nicht nur mit seiner tiefgründigen liebevollen Geschichte, sondern auch mit einem spannenden Seitenaufbau, der überrascht und den ich selber so noch nicht gesehen habe. Der Seitenaufbau wird durch groß und kleinformatige Seiten aufgelockert und zum Teil ergänzen sich so mehrere Seiten zu einem zusammenhängenden Bild. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet mit kleinsten Details, die alles harmonisch und stimmig wirken lassen. Wer hier ein knallbuntes Bilderbuch erwartet, der wird enttäuscht werden. Die Farben sind ganz natürlich gehalten und lassen damit die Waldstimmung perfekt herüber kommen. Meinem Mann ist es dadurch zum Teil zu dunkel, ich selber finde es aber perfekt. Denn so wirkt die Geschichte mehr und die Kinder lernen zu dem noch, dass im Wald nicht alles knallbunt ist, wie es andere Bilderbücher suggerieren. Kurze, in Reimen gehaltene Texte sorgen dafür, dass auch das Vorlesen zu einem Vergnügen wird. Zwischendurch wird immer wieder der Titel des Buches „Alle sind willkommen!“ aufgenommen und wiederholt, was der ganzen Geschichte einen Rahmen gibt.

Alle sind willkommen!“ (*) ist ein wunderschönes Bilderbuch um Kindern, und auch Erwachsenen, zu zeigen, wie wichtig es ist, Vorurteile beiseite zu legen und gemeinsam anzupacken. Egal woher, zusammen erreicht man mehr und ist man stärker. Zusammenhalt – ein wichtiges Gut in unserer heutigen Zeit. Leider wird es viel zu oft vergessen.
Bis bald.
Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.