Rezension: Mein Körper ist ein Superheld {Werbung}

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Nie hätte sich irgendeiner von uns je träumen lassen, dass wir einmal mitten in einer Pandemie leben würden. Das wir unsere Kinder aufwachsen sehen mit einer Krankheit im Hinterkopf, die Tag für Tag als unsichtbare Bedrohung in ihr und unser Leben eingreift. Für die Kinder ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit viel, viel gruseliger als für uns Erwachsene. Wir können uns belesen und informieren. Sind mit wenigen Clicks im Internet auf der Suche nach validen, wissenschaftlich fundierten Quellen.

Sowohl für uns Große, als auch für Kinder, ist vor allem wichtig, dass sie sich sicher fühlen. Deshalb sammeln sie Wissen, um die Welt besser verstehen und damit Ängsten resilient gegenüber treten zu können. Abstrakte Bedrohungen für unseren Körper, wie Bakterien und Viren zum Beispiel, sind für viele von den Kleinen etwas Seltsames.

Kinder haben Fragen: Wieso? Weshalb? Warum?

Doch Kinder? Woher sollen sie wissen, woher ein Schnupfen, eine Erkältung oder gar Corona kommen? Was wollen Viren oder Bakterien eigentlich von uns und wie schafft es unser Körper eine Infektion mit diesen kleinen Biestern wieder loszuwerden? Wie sollen die Kleinen verstehen, wie man sich ansteckt und wie man eben dies verhindern kann? Und warum ist Händewaschen dabei überhaupt so wichtig? Wieso bekommt man eigentlich Fieber? Weshalb um alles in der Welt piekst ein Doktor schon ganz kleine Kinder mit einer Spritze?

All diese und noch viel mehr Fragen gehen vermutlich gerade zwischen Lockdown, Homeschooling und Social Distancing sehr vielen Kindern durch den Kopf.

Buchcover Mein Körper ist ein Superheld
Abbildung: Arena Verlag

Mein Körper ist ein Superheld

Um den Kindern zu erklären, was hinter all dem steckt, hat Dr. med Matthias von Bornstädt das Buch “Mein Körper ist ein Superheld” geschrieben.
Sei Anliegen ist einfach: Kinder sollen ihren Körper verstehen und ihm vertrauen lernen.
Sie können so Resilienz entwickeln und trotz der aktuellen Umstände durch Wissen Kraft gewinnen, mit der sie Ängste abbauen und den Widrigkeiten der Pandemie trotzen.

Statt sich einer unklaren, bedrohlichen Situation gegenüber zu sehen, sollen sich Kinder wieder sicherer fühlen. Und da Wissen ist bekanntlich Macht ist, vermittelt dieses amüsant illustrierte und fundiert recherchierte Kindersachbuch* davon eine Menge. Statt mit grauer Theorie kommt das Werk mit sympathischen Charakteren daher, deren Story im Buch erzählt wird. Diese ist gespickt mit zahlreichen Illustrationen, witzigen und aufschlussreichen Infoboxen und einer ganzen Menge hilfreicher Tipps.

Abwehrhelden vs. Viren-Gang – das Immunsystem verstehen lernen

Die Hauptfigur Sam und seine Schwester Lucy nicht nur sehr liebenswert gezeichnet sind, sondern auch all ihre Fragen, Träume, Wünsche, Hobbys und Sorgen werden alltagsnah erzählt. Ihre Mimik ist großartig getroffen und es ist leicht, sich mit den Zweien zu identifizieren.
Auch ihre Eltern sind als Figuren sehr passend gewählt. Papa ist Comiczeichner und malt seinem kranken Kind zur Aufmunterung einen witzigen Virus. Mama arbeitet im Hygieneinstitut und kennt sich mit allem rund ums Immunsystem und wirksame Maßnahmen aus, die eine Ansteckung verhindern.

Mit den symbolisch als kleine Knubbel, Kugeln oder als knuffiges “Gummitier” dargestellten “Abwehrhelden”, die unser Körper im Falle einer Infektion mobilisiert, schließt man schnell Freundschaft, während man im Buch schmökert. So können sich Kinder richtig gut vorstellen, wie sie es mit der “Virus-Gang” aufnehmen. Deren optische Gestaltung ist ebenfalls witzig, prägnant und an vielen Stellen verdammt nah an dem gerade grassierenden Corona-Erregers.

Buchseite Mein Körper ist ein Superheld
Abbildung: Arena Verlag

Das Buch macht Kinder klug

Nach und nach werden viele Abläufe in unserem Körper kindgerecht aufbereitet und in eine spannende Hintergrundgeschichte eingebettet. Sam hat dabei viele Aha-Momente, bei denen wir ihn begleiten und an denen wir als Leser:innen teilhaben können. So wird das Sachbuch nie langweilig und wirkt an keiner Stelle trocken oder überladen. Kleine Leser können selbst wählen, ob sie direkt alle Infos einer Doppelseite lesen oder sich zunächst auf die Storyelemente, die Infokästchen oder die Tipps konzentrieren.

Die Informationen sind präzise und sachlich formuliert, werden kindgerecht dargeboten. An keiner Stelle hat man das Gefühl, dass den Kindern, die das Buch lesen, etwas vorenthalten wird. Oder Sachverhalte unnötig geschönt oder übertrieben gekürzt sind. Kindern wird hier zugetraut, komplexe Sachverhalte zu verstehen und Wissen wird auf Augenhöhe vermittelt. Statt Ängste zu schüren, sind besonders die Tipps als Hilfe zur Selbsthilfe super. Sie zeigen, dass man etwas tun kann, damit unser Körper beim Gesundbleiben oder – werden aktiv geholfen werden kann.

Zum Vorlesen eignen sich vor allem die Storypassagen. Man kann das Buch super gemeinsam anschauen, den Inhalt verfolgen und besprechen kann. Begleitet eignet es sich wahrscheinlich schon ab 6 Jahren. Zum Selberlesen sollte euer Kind aber schon ein Wenig älter sein, da ein paar der Fachwörter nicht ganz einfach zu entziffern sind. Wie zum Beispiel “Lymphozyten“, auch wenn im Buch sehr gut erklärt wird, was sich dahinter verbirgt. Kindern ab 8 Jahren, die bereits sicher lesen, kann man als Mama oder Papa das Buch aber getrost zum “Selbststudium” in die Hand geben. In dem Buch ist wie gesagt alles sehr kindgerecht und ohne Gruselfaktor aufbereitet.

Buchseite Mein Körper ist ein Superheld
Abbildung: Arena Verlag

Was meine eigenen Kinder sagen

Kaum kam das Kinderbuch bei uns an, musste es sofort intensiv studiert werden. Meine beiden Mädchen tauchten ohne Umschweife in die Lektüre ab. Als erstes fiel beiden natürlich der hübsche Umschlag auf: Die einzelnen Elemente sind im Comicstil gehalten und heben sich mit ihrer glänzenden Oberfläche vom matten Grund des Covers ab. Da beide gerade Feuer und Flamme für Superhelden sind, gefiel ihnen auch die Darstellung des Titelhelden sofort richtig gut. Und auch über die Karikatur der Viren mit drohenden Fäusten und fieser Augenklappe konnten sich die zwei königlich amüsieren. “Guck´ mal Mama, das Corona-Virus als Pirat…!”, kicherte die Mittlere, “Und schau mal, der hier, der besteht nur aus Augen… und da, der hat so Saugnäpfe!

Nach dem ersten Durchblättern stand schnell fest: Das Buch „Mein Körper ist ein Superheld“ ist klasse!
Beide Mädchen rissen sich sofort darum. Damit das ganze nicht in Streit ausartete, wurde kurzer Hand beschlossen, sich gegenseitig daraus vorzulesen. So ging es für keine von beiden “unfair” zu.

Wie malt man einen Virus?

Absolutes Highlight war für meine Kinder nicht nur, dass Sams Papa das Virus für seinen Sohn zeichnet, sondern auch erklärt wird, wie er das macht. Es gibt nämlich eine kleine Anleitung, wie eine Viruskarikatur gemalt wird. Meine beiden Großen sind nämlich nicht nur begeisterte Superheldenfans, sondern schreiben und illustrieren auch gern ihre eigenen Geschichten und Comics.

Dann male ich ein Corona-Virus und dann holen wir einen Stift und machen das Bild kaputt! So wie früher, als ich immer Bronchitis hatte, da haben wir das ja auch oft gemacht! Das hat super geholfen… vielleicht kriegt dann Corona Angst und haut ab!”, war der Kommentar der Kleineren.

Buchseite Mein Körper ist ein Superheld
Abbildung: Arena Verlag

Tatsächlich haben mein Mann und ich das früher oft gemacht. Eine meiner liebsten Freundinnen gab mir damals den Tipp, als Kind2 das x-te Mal krank war und ihre Antibiotika nicht nehmen wollte. Bis heute hat sich dieser Lifehack wohl bei den Mädchen ins Gedächtnis gebrannt und ich kann das vollends verstehen.
Viren und Bakterien sind so schwer greifbar für das kindliche Verständnis, dass ein etwas “realerer Feind”, den man bekämpfen kann, durchaus hilft, sich nicht total hilflos zu fühlen, wenn einen eine Krankheit erwischt. Das Zerpieksen des Bildes hat im Grunde zwar nicht mehr als symbolische Wirkung, aber gerade für kleinere Kinder. ist das ein sehr guter Ansatz.

Für größere Kids kann man das natürlich auch noch nutzen, denn der Akt des Zerstörens einer Viruszeichnung wirkt auch bei ihnen bestimmt noch recht befreiend. Dann noch das Buch von Dr. Bornstädt dazu zu nehmen, ist mit Sicherheit ein riesiges Plus, um die kindliche Resilienz zu boosten.

Ein Buch für alle

Mittlerweile ist das Buch „Mein Körper ist ein Superheld“ (*) ein fester Bestandteil unserer heimischen Dauer-Lese-Ecke. Dort neben dem Sofa landen vor allem die Bücher, zu denen oft und gerne gegriffen wird.
Ich kann mir das Werk aber auch gut in der Vorschule, der Grundschule oder im Hort vorstellen. Selbst Fünft- und Sechstklässler dürften dieses Buch noch ziemlich cool finden, da die Aufmachung und der Stil alles andere als öde oder “babyhaft” ist.

Zuletzt kann ich das Buch auch uneingeschränkt allen Eltern und Großeltern ans Herz legen, deren wissbegierige (Enkel-)kinder sind. Gerade jetzt während einer Pandemie des Öfteren mit allerlei Gesundheitsfragen aus der Reserve locken. Besser kann man nicht vorbereitet sein, um ein derart komplexes Thema wie das Immunsystem zu erklären und damit den Kleinen viele Ängste zu nehmen.

Bis bald
eure Ines.

Buchcover Mein Körper ist ein Superheld
Abbildung: Arena Verlag

Das Buch wurde uns vom Arena Verlag für diesen Beitrag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Rezension: Auf ins Beet! {Werbung}

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Das Beste an unserem Eigenheim ist unser Garten. Grün, bunt und nahrhaft, denn wir haben unseren eigenen Gemüsegarten und der ist nicht gerade klein. Unsere Kinder wachsen daher mit dem Wissen um den Naturkreislauf und der Anzucht von eigenem Obst und Gemüse heran. Von Klein auf binden wir sie mit ein. Sei es beim Unkraut jäten, Samen und Zwiebeln aussäen bzw. stecken oder der Ernte. Sie sind immer mit Begeisterung dabei und stolz, was aus ihren Gemüsesamen alles wächst.

Das man Kindern den einfachen Anbau von Gemüse leicht beibringen kann, haben schon viele erkannt. Unter ihnen sind auch Birger Brock und Tobias Pauler von der Firma Ackerhelden. Mit ihrem 2013 gestarteten gemeinnützigen Bildungsprojekt „Ackerhelden machen Schule“ bringen sie gemeinsam Kindergarten- und Schulkindern das Bio-Gärtnern bei. Jetzt haben sie das Ganze auch in einem Bio-Gartenbuch für Kinder verewigt.

Buchcover Auf ins Beet
Abbildung DK-Verlag

Auf ins Beet!

Das Kindersachbuch „Auf ins Beet! 30 wilde Gartenideen für Radischenräuber und Bienenretter“ lässt Kinder ab 6 Jahre spielerisch die Welt des Gärtnerns entdecken. Auf 128 Seiten stehen dabei der Gemüseanbau im Biogarten und der Garten im Kreislauf der Natur im Mittelpunkt. Mit 30 kindgerechten Projekten können kleine und große Gärtner ihr Bewusstsein für die Natur schärfen. Clever durchdacht und einfach gemacht.
Einen großen Garten wie wir ihn daheim haben, braucht man dazu jedoch nicht unbedingt. Viele der Gartenideen und Pflanzanleitungen lassen sich auch in kleinen Gärten oder auf dem Balkon verwirklichen. Urban Gardening kinderleicht.

Inhaltsverzeichnis Buch Auf ins Beet
Abbildung DK-Verlag

Das Buch* ist in 4 Abschnitte unterteilt. Nach einem kurzen allgemeinen Informationsteil, unter anderem mit einem persönlichen Vorwort von den Ackerhelden, findet man dann in den Kapiteln Bio-Garten, Naturgarten und Recyclinggarten anschauliche Ideen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu nachgärtnern.

Alle Anleitungen sind sehr übersichtlich und kindgerecht gestaltet. Die einzelnen Fotos zeigen den Kindern was sie machen müssen. Besonders gefällt mir, dass auf den Fotos nur Kinder bei der Gartenarbeit abgebildet sind, wie sie die einzelnen Projekte umsetzen. Dadurch fühlt man sich als Leser direkt eingebunden und die Kinder sehen dadurch, wie einfach die Umsetzung ist. Bei meinen Kindern kam beim Anschauen des Buches oft der Kommentar: „So machen wir das auch immer.“ oder „Schau mal, das haben wir auch im Garten gehabt.“

Pflanz mich

Im Bereich des Bio-Gartens lernen die Kinder alles über die Anzucht der allgemeinüblichen Gartenpflanzen. Von Kräutern, über Möhren und Radieschen, hin zu schmackhaften Kartoffeln und Salat. Aber auch fruchtigen Erdbeeren und Heidelbeeren, sowie zum Teil bei Kindern ungeliebte Gemüsesorten wie Rote Bete, Spinat oder Zucchini werden in ihrer Anzucht gezeigt. Ganze 18 Gemüsesorten sind es im Buch und ich persönlich kann sagen, bis auf Zuckermais und Rote Bete hatten wir sie schon alle in unserem eigenen Garten angebaut. Nur die Anbauart unterscheidet sich. In dem Kinderbuch wird vieles auch in Kübeln und Töpfen angebaut, was wir sehr spannend finden, denn Kartoffeln im Eimer wachsen zu lassen, ist doch mal etwas ganz anderes.

Paprika anpflanzen
Abbildung DK-Verlag

Im Kreislauf der Natur

Doch was wäre Gärtnern ohne die kleinen Helfer in und über der Erde. Darüber lernen die Kinder alles im Bereich des Naturgartens. Was macht den Naturgarten so spannend und warum ist der Garten als Lebensraum für Tiere so wichtig.

Ein naturbelassener Garten ist wichtig um alles in einem natürlichen Gleichgewicht zu halten. Die Kinder lernen hierbei wie Tiere bei der Verbreitung von Samen helfen oder auch wie wichtig Regenwürmer sind. Zugleich entdecken sie, dass Blüten und Früchte auch Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten sind. Der Garten ist ihr Lebensraum den es zu schützen gilt. Auch hier zeigen fantastische Fotos und Zeichnungen den Kindern worauf es ankommt. Beim Anblick der verschiedenen Blumen riecht man förmlich ihren Duft. Hierfür ein Großes Lob an die Fotografen der Bilder. Oder wann sieht man schon mal eine Hummel und einen Schmetterling zusammen auf einer Sonnenblumenblüte. In diesem Buch zum Beispiel!

Übersicht Schmetterlingsgarten
Abbildung DK-Verlag

Mit einfachsten Mitteln einen naturbelassenen Garten gestalten und dabei den Tieren und Pflanzen etwas gutes tun, das ist eine der Kernbotschaften des Buches.

Umweltfreundlich gärtnern

Auf ins Beet“ überzeugt aber nicht nur mit deinen tollen Anleitungen zum kinderleichten Gärtnern. Nein auch der Umweltgedanke spielt eine wichtige Rolle. Im Recyclinggarten lernen die Kinder alles über umweltfreundliches gärtnern und die Wiederverwendung von Ressourcen.

Regenwasser auffangen, einen Kompost anlegen, Samen sammeln oder auch die Wiederverwertung von Alltagsgegenständen zu ungewöhnlichen Pflanztöpfen sind da nur ein paar Beispiele wie man umweltfreundlich gärtnern kann. Denn auch so kann man einen Garten bunt gestalten. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. So entsteht beispielsweise aus Wellpappe, Zweigen, einer Plastikflasche und ein bisschen Geduld ein kleines Nest für Marienkäfer. Oder die Kinder bauen ein Insektenhotel nach. Kleine Dinge mit großer Wirkung für die Natur.

Der Garten im Jahresablauf
Abbildung DK-Verlag

Am Ende kann man nur sagen: Egal ob mit Garten oder ohne Garten daheim, mit dem Kinderbuch „Auf ins Beet! 30 wilde Gartenideen für Radieschenräuber und Bienenretter“ ist naturnahes Gärtnern nicht nur kinderleicht, sondern macht auch Freude und viel Spaß. Nicht nur für Kinder. Es ist ein perfektes Bio-Gartenbuch für die ganze Familie. Auch ohne große Gartenerfahrung.

Vielen Dank an den Dorling Kindersley Verlag das wir rezensieren durften. Und jetzt auf ins Beet. 😉

Bis bald eure Bianca.

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Rezension: Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen {Werbung}

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Langsam regt er sich wieder, der Frühling. Es wird heller, wärmer und an jeder Ecke kann man die Wunder der Natur entdecken. Erste Bienen fliegen. Die Frühlingsblumen wachsen und tauchen die Natur in zarte bunte Farben. Es summt, zwitschert, blüht und duftet an immer mehr Ecken. Die Natur lässt uns wieder Innehalten und Staunen.

SCHAU HIN, HÖR ZU,
HALTE INNE – UND STAUNE

Wunder der Natur Buchcover
Abbildung Prestel Verlag

Passend zum jetztigen Frühlingserwachen ist bereits im September letzten Jahres das Kindersachbuch „Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen“ von Rachel Williams im Prestel Verlag erschienen. Die wundervollen bunten Illustrationen im Buch stammen von Freya Hartas. Das Buch wurde aus dem Englischen übersetzt von Kathrin Köhler.

Entdecke über 50 Wunder der Natur

Das Buch* ist ein wahres Schmuckstück für alle kleinen und großen Naturliebhaber. Angefangen von der Goldprägung auf dem Buchcover, bis hin zu den über 50 zauberhaft dargestellten Wunder der Natur auf jeweils einer Doppelseite.

Jedes Wunder der Natur, sei es tierisch oder pflanzlich, kann wie kleine Geschichten vorgelesen werden. Zuerst wird erklärt um welches Naturwunder es geht. Anschließend wird die Geschichte dazu mit kleinen liebevoll gezeichneten Bildern erzählt.
Detailgetreue Illustrationen lassen dabei die Kinder in unsere schöne Welt eintauchen. Sei es nun ein bunter Regenbogen, zarte Wolken, das saftige Grün von Farnen oder das tiefe blauschwarz der Nacht. Man fühlt, riecht und spürt die Natur beim Betrachten der Bilder. Es ist eine bunte Welt in die man eintaucht und bei der man so viel lernen kann. Genau das richtige für wissbegierige kleine und große Entdecker und Forscher.

Buchinnenseite Wunder der Natur Sonnenblume
Abbildung Prestel Verlag

Wunder der Natur bietet uns Wissen über Pflanzen, Tiere und Wetterphänomene an. Man beobachtet beispielsweise ein Honigbienenvolk bei der Arbeit. Sieht wie eine Sternschnuppe am Nachthimmel verglüht. Beobachtet einen Spatz der ein Bad in einer Vogeltränke in einem Garten nimmt. Schaut zu wie Ameisen ein Nest für ihre Eier bauen oder erfreut sich an Seerosen, die auf einem Teich erblühen.

Das Lesen und Anschauen des Buches ist ein kleiner Spaziergang über unseren wunderschönen blauen Planeten Erde. Nicht alle dargestellten Naturwunder kommen nämlich in unserer Gegend vor. Oder habt ihr schon mal einen Seestern auf Wanderschaft gesehen oder den Fuchs bei Nacht wie er Beeren frisst. Also ich nicht.

Buchinnenseite Wunder der Natur Bienen
Abbildung Prestel Verlag

Halte inne und staune

Die Natur lehrt uns mehr Achtsamkeit. Denn nur wenn wir aufmerksam durch die Gegend laufen, können wir all ihre Wunder entdecken. Am Ende des Buches gibt es sogar eine kleine Achtsamkeitsübung dazu.

Atme ein paar mal tief ein und aus.
Wenn du magst, schließe die Augen.
….
Was kannst du hören?
Was kannst du fühlen?

Buchseite Wunder der Natur Bäume
Abbildung Prestel Verlag

Beobachtet euch einmal selbst dabei, wie ihr die Natur seht. Genauso wie im Buch oder anders? Erkennt ihr diese bunten Farben oder hört das Zwitschern der Vögel. Die Welt ist voller Zauber. Wir müssen uns einfach nur die Zeit nehmen und diesen Zauber entdecken. Das Buch „Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen“ (*) bringt uns dabei in genau die richtige Richtung.

Vielen Dank an den Prestel Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

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Rezension: Happy at Home {Werbung}

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Wer mag kein aufgeräumtes Zuhause, ich glaube niemand. Besonders zu Beginn eines neuen Jahres haben es sich daher viele in den Kopf gesetzt und wollen Ordnung in ihrem Leben oder ihrem Zuhause schaffen. Ich zähle mich auch mit dazu. „Happy at Home“ zu sein ist da das Motto.

Inspirationen dafür gibt es viele. Sei es in Form von Challenges, Videos, Bilder auf Social Media oder über Bücher. Ich persönlich liebe alle Formate um mir Ordnungsinspiration zu holen. Jedoch hat es mir zur Zeit ein Buch besonders angetan: „Happy at Home – Raum für Raum zum perfekt organisierten Zuhause“ von Clea Sharper und Joanna Teplin. Beide sind auch bekannt unter dem Namen „The Home Edit„.

Buchcover Happy at Home
Abbildung Mosaik Verlag

Bilderbuch für Ordnungsfreaks

„Happy at Home“ ist das Bilderbuch für Ordnungsfreaks. So meine persönliche Meinung, denn das Buch ist eine wahre Sammlung an Ordnungsbeispielen in Bildform. Alle Fotos sind großformatig auf einer Seite oder über zwei Seiten aufgeteilt. Dazu dann noch ein kurzer leicht verständlicher Text mit der genauen Erklärung zum Foto und 1-5 Ordnungstipps dazu.

Allein das schnelle Durchblättern des Buches mit seinen vielen farbenfrohen Bildern auf über 250 Seiten ist ein Genuss für alle die sehr visuell veranlagt sind.

Seiteninhalt Happy at Home
Abbildung Mosaik Verlag

Raum für Raum zum organisierten Zuhause

Das Buch* ist, nach einer mehrseitigen Einleitung, aufgeteilt in drei Große Kategorien: Vorbereitungen – Musterlösungen – Ordnung halten. Wobei Musterlösungen den größten Platz einnimmt, immerhin gut 190 Seiten. Eingeteilt in die einzelnen Räume eines Zuhauses.

Eingangsbereich – Waschküche – Badezimmer – Arbeitszimmer – Spielbereich – Kleiderschränke – Küche – Vorratskammer

Doch bevor man zu den wirklich beeindruckenden Musterlösungen kommt, wird in der Einleitung kurz über das Ordnungsprinzip von den Autorinnen unterrichtet und wie sie zueinander fanden. Danach geht es auch direkt über in den Buchteil der Vorbereitungen fürs Ordnung schaffen.

Gleich auf der ersten Seite des Kapitels bekommt man 3 wichtige Tipps fürs Ordnung schaffen. Alles ausräumen – Gruppen erstellen – Ausmisten. Simpel und einprägsam. Ein paar Seiten weiter werden diese Schritte dann genauer erklärt. Besonders schön finde ich auch den Rat der Autorinnen: NUR KEINEN STRESS! Das ist so gut, denn oft füllt man sich ja beim Ordnungsthema etwas sehr unter Druck gesetzt.

Seiteninhalt Happy at Home Kleiderschrank
Abbildung Mosaik Verlag

Darüber hinaus lernt man im Vorbereitungsteil viel über verschiedene Schwierigkeitsstufen beim Ordnung schaffen. Von der einfachen Schublade bis hin zum Schwierigen Kleiderschrank. Es gibt stressfreie Tipps für tränenfreies Aussortieren, unverzichtbare Aufbewahrungsartikel und einen unverkennbaren Look. Die Autorinnen beispielsweise lieben das Sortieren nach Regenbogenfarben. Zu guter Letzt gibt es noch ihren Tipp für unablässliches Beschriften. Sehr verständlich, denn so lässt sich schneller etwas wiederfinden.

Ein Traum an Musterlösungen

Mein persönliches Highlight im Buch sind die unzähligen Musterlösungen. Es ist wie das schauen in fremde Schränke. Daher finde ich es wundervoll, dass im Buch auch ganz spezielle Ordnungslösungen von Kundinnen der Autorinnen mit drin sind. Man kann dadurch beispielsweise einen Blick in die Vorratskammer von Gwyneth Paltrow werfen oder die von Mandy Moore. Oder wie wäre es mit dem Blick in einen Kleiderschrank so schön wie ein Ballsaal oder in einen gut sortierten Bastelschrank. Das Buch lässt das Herz eines jeden Liebhabers von Ordnungssystemen höher schlagen. Also meines definitiv, auch wenn ich teilweise bei weitem nicht so viele Sachen habe, zum Beispiel im Bad.

Sehr gut in dem Buch sind, neben den vielen Bildern, auch die einzelnen Tipps, die es zu den jeweiligen Musterlösungen gibt. Bei jedem Beispiel wird genau erklärt, was wie gemacht wurde.
Für jeden Bereich gibt es außerdem noch separate Tipps und Empfehlungen.

Achtung Spoiler:
Wie wäre es denn mal mir einem Spülschrank-Workout:
Hinhocken – Alles herausnehmen was ausgelaufen, alt, klebrig oder eklig ist – Aufrichten – Umdrehen und Wegwerfen – An again.
Das kann man auch gut für jeden Schrank in der Vorratskammer anwenden. 😉

Seiteninhalt Happy at Home Utensilienschrank
Abbildung Mosaik Verlag

Zum Schluss gibt es noch ein paar Tipps für langfristigen Erfolg beim Ordnung machen, sowie viele Empfehlungen für Websiten zu dem Thema, Einkaufsmöglichkeiten für Aufbewahrungen und Instagram-Tipps. Meiner ist definitiv der Instagramkanal von The Home Edit.

Ordentlich, Ästetisch und Happy
ins Wohlfühlzuhause!

The Home Edit

Happy at Home“ (*) ist also wirklich eine kleine Bibel für jeden, der Ordnung in seinen Schränken haben möchte. Meine persönliche Meinung ist ja, dass ein ordentlicher Schrank das Leben sehr erleichtert, denn man findet alles schnell wieder.

Vielen Dank an den Mosaik Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

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Rezension: Experimentierspaß für die Kleinsten {Werbung}

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Kinder sind wissbegierig. Sie hinterfragen alles und sind entdeckungsfreudig. Manchmal ist es gar nicht so einfach, auf alle ihre Fragen eine passende Antwort zu finden, besonders wenn es in den naturwissenschaftlichen Bereich geht. Denn seien wir mal ehrlich, an was, dass ihr in eurer Schulzeit gelernt habt, erinnert ihr euch noch großartig.

Das Kinder-Experimentier-Buch „Experimentierspaß für die Kleinsten“ von Christine Sinnwell-Backes und Timo Backes unterstützt euch dabei mit 25 leichten Experimenten, auf die Fragen eurer Kinder Antworten zu finden.

Experimentierspaß für die Kleinsten
Abbildung Bassermann Verlag

Kinderleichte Experimente zum Selbermachen

Kann man mit kleinen Kindern schon gemeinsam Experimente durchführen? Das fragte sich die Autorin Christine Sinnwell-Backes, bekannt vom Blog little.red.temptations, gemeinsam mit ihrem Mann, einem promovierten Chemiker, bei der Entstehung des Buches. Ihre Antwort: Ja, kann man!

Zusammen haben sie mit ihren Kindern schon von klein auf die Welt erforscht. Sie ermunterten ihre Kinder so Dinge zu hinterfragen, auszuprobieren und darüber nachzudenken, was denn da so alles passiert. All diese Erkenntnisse geben sie nun an uns mit ihrem Experimentierbuch weiter, so das wir sie auch zusammen mit unseren Kindern austesten können.

Das Buch „Experimentierspaß für die Kleinsten“ (*) ist ab einem Alter von 3 Jahren konzipiert und das ist durchaus machbar. Zusammen mit den Eltern könne die Kleinen so die Welt unterstützend spielerisch entdecken und verstehen. Ältere Kindergartenkinder und Schulkinder können hingegen die einfachen Forscheraufträge selber durchführen. Je nach Alter und Lesefertigkeit mit oder ohne Unterstützung der Eltern.

Experimentieren mit Kindern Zauberblume
Abbildung Bassermann Verlag

Beobachten – Entdecken – Staunen

Im Buch werden die Kinder bei ihren Experimenten von der Forschereule begleitet. Mit Hilfreichen Tipps und Tricks, gut überschaubaren Erklärungen und wichtigen Hinweisen hilft sie den Kindern und uns Eltern dabei die Experimente bzw. Forscheraufträge durchzuführen und zu verstehen.

Die 25 Forscheraufträgen sprechen dabei die unterschiedlichen Sinne des Menschen an: Fühlen, Sehen, Hören, Riechen, Schmecken.
Gekennzeichnet sind die Experimente dafür mit unterschiedlichen Symbolen um direkt zu wissen, welcher Sinn angesprochen wird.

Jeder Forschungsauftrag ist dabei auf einer Doppelseite mit einer knappen Anleitung und dazu gehörigen unterstützenden Bildern. Die Forschereule erklärt was man für seinen Auftrag alles braucht und danach wie es gemacht wird. Am Ende jeder Doppelseite fasst sie noch einmal zusammen, was beim Experiment gerade passiert ist. Manchmal auch mit einer zusätzlichen Erklärung in Form einer Zeichnung, ähnlich wie der Lehrer in der Schule an der Tafel.

Am Ende des Buches gibt es außerdem noch ein Glossar mit der Erklärung der wichtigsten naturwissenschaftlichen Begriffe aus dem Buch. Auch 4 Vorlagen für die Forscheraufträge findet man dort. Diese kann man sich einfach kopieren oder abmalen.

Experimentieren mit Kindern Flugversuche
Abbildung Bassermann Verlag

Begeisterung bei den Kindern

Natürlich haben wir auch den ein oder anderen Forschungsauftrag zu Hause ausgetestet und meine Kinder (5 und 6 Jahre) sind begeistert. Den Forscherauftrag „Pfeffer auf der Flucht“ kannten wir zum Beispiel schon vom Frühjahr her, als wir den Kindern im Zuge der Pandemie die Wichtigkeit des Händewaschens erklärt hatten.
Ganz hoch im Kurs steht bei ihnen momentan aber das Experiment „Auf zum Mond!„, wobei sie eine Papierrakete mit Hilfe eines Strohhalmes in die Luft pusten. Ich kann euch sagen, die Raketen fliegen hier mittlerweile fast täglich durch die Kinderzimmer.

Die Kinder konnten viele Experimente schon gut unter Anleitung selber durchführen. Das trägt natürlich auch zu einem gestärkten Selbstbewusstsein bei und erfüllt die Kinder mit Stolz. Außerdem haben sie dann doppelt so viel Experimentierspaß.

Experimentierspaß mit Rakete

Wichtig sei aber noch gesagt, dass bei allen Experimentierspaß immer ein Erwachsener mit im Raum sein sollte und die Experimente beaufsichtigt. Denn nicht immer sind alle Materialien so ungefährlich wie ein Stück buntes Papier im Wasser. Feuer, Essig, Salz, Gips, Öl, Spülmittel oder auch Rasierschaum haben allein nichts in Kinderhänden zu suchen. Es ist sehr wichtig ihnen den richtige und sorgsame Umgang damit beizubringen.

Wer also gern experimentierfreudig ist, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt. Es ist auch eine schöne Geschenkidee jetzt zum baldigen Weihnachtsfest.

Vielen Dank an den Bassermann Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

Alle bisherigen Buchrezensionen findet ihr hier.

Du liebst unsere Blogbeiträge und möchtest uns unterstützen, dann kannst du gern ein paar Münzen in unseren kleinen PayPal-Kaffeekasse geben.
Wir sagen Danke dafür.