Kreativer freier Tag

Heute hatte ich Sonntag, an einem Dienstag. Das ist ja meinem Schichtplan geschuldet. Letzte Woche war ich jeden Tag arbeiten, davon das Wochenende mit Nachtschicht. Nach so einer 7-Tage-Woche sind die 2 freien Tage danach eigentlich immer zu wenig, aber was will man machen.

Normalerweise nutze ich meine freien Tage unter der normalen Woche dann meist ja noch für Termine bei Ärzten und so, da hat man dann noch weniger vom eigenen „Wochenende“. Ursprünglich war auch für heute wieder ein Facharzttermin geplant, inklusive 1 Stunde Hin- und 1 Stunde Rückweg. Doch da ich mich in letzter Zeit etwas abgeschlagen und lustlos fühle, habe ich den Arzttermin, und den danach geplanten Besuch bei meiner Freundin, gestern einfach mal abgesagt.

So hatte ich heute also wirklich einen freien Tag und bis auf Kinder früh zur Kita bringen und nachmittags wieder abholen, habe ich das Haus nicht verlassen. Ich war noch nicht mal einkaufen. Genug Zeit also, um mal wieder einfach das zu tun, worauf man Lust hat. Wenn da nur nicht der Haushalt wäre. Aber den habe ich, bis auf 2 Maschinen Wäsche, etwas Küche aufräumen und Brot backen, ganz gekonnt ignoriert. Dem Mann brauchte ich auch nicht beachten, denn der lag den ganzen Tag krank im Bett. Nur zum Ticketkauf fürs nächste Heimspiel seiner Lieblingsfußballmannschaft ist er mal aufgestanden. Und dann als die Kinder wieder da waren.

Kreativer Mittag

Ich hatte also genug Ruhe um endlich mal wieder kreativ zu sein. Nachdem ich den Vormittag in der Küche und mit Wäsche legen verbracht habe, wurde ich dann zur Mittagszeit so richtig kreativ.

Schon seit dem Februar-Nähtreff lagen hier 2 Schlafanzugoberteile für den Großen rum, die noch darauf warteten, mit Stoffmalfarbe (*Amazon-Affiliate-Link) aufgehübscht und fertig bemalt zu werden. Also habe ich meine Stofffarben hervor geholt und knapp 2 Stunden lang 3 Dinos und 3 Feuerwehrzeichen auf die Oberteile gemalt. Jeweils 2 Schichten Farbe pro Motiv. Jetzt muss das Ganze noch gut durchtrocknen, bis ich sie dann in den nächsten Tagen zum fixieren bügeln kann.

Als dann die Kinder wieder daheim waren, haben wir gleich zusammen kreativ weitergemacht und Osterbilder mit Farbe ausgemalt. Das haben wir auch schon in den letzten Tagen gemacht, nur da mit Bunt- und Wachsstiften bzw. mit Filzstiften, ich. Das macht den Kindern immer sehr viel Spaß. Besonders der Große macht das Ausmalen mittlerweile richtig gut. Er gibt sich sehr viel Mühe dabei. Und als die Kinder heute dann keine Lust mehr auf Malen hatten, habe ich einfach allein weiter gemacht. Nach 5 Bildern war ich dann fertig.

Zum Tagesabschluss habe ich dann noch die fertig getrocknete Wäsche zusammen gelegt, während der Rest der Familie Trickfilm schaute. Dann noch gemeinsames Abendbrot mit dem selbst gebackenen Brot und Gurkensalat. So endet der Tag doch genauso entspannt wie er heute komplett war. Einzig die Stunde Einschlafbegleitung bei beiden Kindern war dann doch noch etwas störend. Aber nach 20 Uhr war dann endlich Ruhe.

Das war heute also ein guter Tag. Letzte Handlung ist dann zeitig ins Bett, denn morgen klingelt der Wecker wieder unangenehm früh zur Arbeit.

Bis bald eure Bianca.

Mit Stoffmalfarben kreativ malen.

Hallo, ich bin die Neue hier

Hallo, ihr Lieben, schön, dass es euch auf den Blog kremplinghaus.de verschlagen hat. Falls ihr neu hier seid oder euch als regelmäßige Leser_innen wundert, was es mit diesem , nicht von Bianca stammenden Post, auf sich hat, möchte ich es gern erklären und die Gelegenheit nutzen, mich kurz vorzustellen.

Ich bin die Neue hier im Blog

Mein Name ist Ines und ich bin seit kurzem Gastautorin bei Bianca. Ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Mädchen, 5 und 8 Jahre alt. Im Juni kommt noch ein kleiner Junge dazu und macht die Familie komplett.

Eigentlich hatte ich einmal vor, Lehrerin am Gymnasium zu werden, allerdings fühlte sich dieser Gedanke nach dem 1. Staatsexamen nicht mehr richtig an für mich, weshalb ich einen anderen Weg einschlug und ich über Umwege zum Erzieherberuf kam. Diesen übe ich seit ein paar Jahren in einer Dresdner Kita im Krippenbereich aus. 

Ich fühle mich wohl, bei allem, was kreativ ist und verbringe meine Zeit gern an der Nähmaschine. Aber auch Malen, Stricken, Häkeln und Basteln macht mir wahnsinnig viel Spaß. Außerdem lese ich leidenschaftlich gern und habe Spaß am Schreiben. Einen Traum konnte ich mir mit meinem eigenen Kinderbuch „Harald ist anders“ erfüllen, dass ich zusammen mit einem sehr lieben, ehemaligen Kollegen über eine CrowdFunding Kampagne veröffentlicht habe. Dazu habe ich hier im Blog auch schon ein Interview gegeben.

Bianca kenne ich seit etwas über fünf Jahren. Damals haben wir uns in der Dresdner Nähbloggerszene kennen gelernt. Mittlerweile verbindet uns weit mehr als unser Hobby und wir sind als Freundinnen zusammen gewachsen.  

Wie kommt es nun, dass ich jetzt hier bei Bianca im Blog schreibe?

Die Idee dazu hat sich vor kurzem herauskristallisiert, als wir uns über das Thema Bloggen im Allgemeinen unterhielten. Grundsätzlich finde ich Blogs mit Themen wie Familie, DIY und speziell Nähen sehr interessant. Einen eigenen Blog zu haben, halte ich derzeit, allerdings aus verschiedenen Gründen, kaum für realisierbar. Das gelegentlich Schreiben hier ist für mich da der perfekte Kompromiss und ich freue mich, dass Bianca mir diese Möglichkeit bietet und ich sie in Zukunft bei ihrem Herzensprojekt kremplinghaus.de unterstützen kann.

Bis bald eure Ines

Foto von Ines. 🙂

Kinderfreier Tag und Gedanken um Veränderung

Wieder mal ein freies Wochenende ohne Arbeit, das kommt ja, abgesehen von Urlaub, nur aller 4 Wochen bei mir vor. Deswegen musste das auch ausgiebig genutzt werden.

Babymesse

Wir konnten dank der Oma einen kinderfreien Sonnabend genießen. Während der Mann zum Fußball ins Stadion ging, habe ich den Zufall genutzt und mit einer schwangeren Freundin die Babywelt-Messe in Dresden besucht. Das war ein sehr schöner Mittag/Nachmittag. Aber ich muss auch sagen, Gott sein dank hatte ich in meinen Schwangerschaften, vor allem beim ersten Kind, nie die Zeit bzw. Chance auf so eine Messe zu gehen.

Manches ist ja sehr interessant, doch wird man als Erstlingsmutter bzw. – eltern da total überfahren. Bei manchen dort angebotenen Sachen für Babys habe ich mir nur gedacht: Das habe ich nie gebraucht. Nicht beim ersten und erst recht nicht beim zweiten Kind. Zudem war ich sehr überrascht, wie wenig geboten wurde. Das kann aber auch Standort abhängig sein, immerhin gibt es die Messe auch in noch größeren Städten.

So war ich überrascht, dass die Ratgeberfraktion so gar nicht vertreten war. Einen einzigen Stand, versteckt in ner Ecke, habe ich mit Büchern gesehen. Auch Anbieter von Stoffwindeln und so habe ich vermisst. Ich gehöre jetzt zwar nicht gerade zum Typ Ökomutter, doch fand ich diesen thematischen Aspekt in Hinsicht auf Schwangerschaft, Baby und Elternschaft sehr wenig bis gar nicht vorhanden bei der Messe. Auch das Thema Babyernährung kam für mich zu wenig vor.

Veränderung

Nach Fußball und Messe waren der Mann und ich dann sogar noch so verrückt und sind zu Ikea gefahren. An einem Sonnabend. Wir hätten es besser wissen sollen, aber so einen kinderfreien Tag muss man halt auch nutzen und lang aufgeschobene Projekte fortzusetzen bzw. zu beenden. Unser Einkauf war dann zum Glück auch erfolgreich, auch wenn es etwas Bastelarbeit erfordern wird. Doch ich bin mir sicher, es wird gut werden.

Zudem hatten wir während der Autofahrt auch mal wieder in Ruhe Zeit zum quatschen. Über uns, die Kinder, was wir dieses Jahr gemeinsam unternehmen wollen. Im Alltag haben wir einfach zu wenig Zeit dafür.

Der momentane Zeitmangel ist auch der Grund warum ich mir mal wieder Gedanken um den Blog machen. Der Blog oder das Blog, wie auch immer, ist quasi mein erstes Baby. Ich möchte ihn nicht aufgeben, auch wenn die Zeit dafür momentan etwas knapp ist. Deswegen habe ich mir überlegt, was ich dagegen tun kann und dabei die Antwort direkt vor der Nase gefunden.

Arbeiten im Team ist die Lösung, wie auf Arbeit, mit einem guten Team schafft man vielleicht nicht alles, aber vieles. Daher habe ich vor kurzer Zeit meine Freundin gefragt, ob sie nicht Lust hat hier Co-Autorin zu werden. Tja und was soll ich sagen, sie hat Lust darauf.

Das Kremplinghaus bekommt also Zuwachs. Wer meine Freundin ist und was sie so macht, das erzählt sie euch in den nächsten Tagen hier selbst. Seit aber gespannt darauf. Wir haben schon tolle Ideen für neue Blogposts und freuen uns darauf sie umzusetzen.

Bis bald.

Hallo März!

Hallo März. Hallo du erster Frühlings-Monat.

Der März startete hier nicht gut, sondern traurig. Wir mussten uns von einem geliebten Familienmitglied verabschieden – meine Oma ist gestorben. Ich bin bei so was ja immer sehr emotional und könnte momentan deswegen echt viel heulen. Sie war die Letzte von meinen Großeltern die noch lebte und nun gibt es von dieser Generation keinen mehr in der engeren Verwandschaft. Es ist schon komisch, wenn plötzlich die älteste Generation der Familie nicht mehr da ist.

Ich hoffe sehr, dass der März nun positiver weitergeht, auch wenn er nun durch den Todesfall etwas beeinflusst wird.

Im März werde ich/wir

  • die Kinder im Kindergarten Fasching feiern
  • meinen ersten Urlaub des Jahres genießen
  • der Mann wieder zu einigen Arzt- und Amtstermine gehen
  • selber auch mal wieder einen Arzttermin haben
  • mit der Tochter weiter zur Ergotherapie gehen
  • auf die Beerdigung meiner Oma gehen
  • hoffentlich erfahren, ob meine Bewerbung auf Arbeit nun positiv oder negativ ausgeht – ich persönlich denke ja eher das wird nix
  • meine liebe Freundin in Dresden besuchen und an sie viel Babysachen weitergeben
  • im Garten dem kommenden Frühling willkommen heißen
  • erste Gemüsepflanzen vorziehen

Ich bin gespannt was sonst noch kommen wird, der Kalender ist noch relativ leer. Aber ich bin auch nicht böse, wenn er leer bleibt. Irgendwie bin ich nämlich zur Zeit ziemlich müde und träge und das liegt nicht an meinem Urlaub.
Gesundheitlich bleibt es hier hoffentlich auch weiter alles gut. Bisher sind wir ja echt gut durch den Winter gekommen, einzig die Kleine war im Januar mal krank. Also drücken wir dahin gehend mal weiter die Daumen.

Schauen wir was kommt.

Bis bald

12tel Blick Februar 2019

Woran merkt man, dass der Monat schon wieder rum ist? Wenn es plötzlich wieder Zeit für den 12tel Blick ist. Wahnsinn. Aber das ist auch schön, denn dann kann ich euch erneut einen Blick in unseren Garten zeigen. Da hat sich ein bisschen was getan, aber seht selbst.

Mein 12tel Blick im Februar 2019

Tja, nun haben wir Ende Februar, eigentlich noch Winter, doch hier fühlt es sich an wie mitten im Frühling. Ok, meteorologisch nennt man die Zeit jetzt auch schon Vorfrühling, habe ich vor kurzem gelernt. Da passt es dann auch wieder, dass die Frühblüher wie Krokus und Schneeglöckchen schon das Grün fleißig in die Höhe strecken. Selbst Tulpen kommen bei uns schon teilweise raus. Verrückt.

Blick in den Garten

Wie auch im Januar schon gibt es zuerst einen Blick von der Terrassentür aus in den Garten. Im Vergleich zum Vormonat fehlt hier momentan der Zaun zum Gemüsegarten. Wir haben es endlich hinbekommen die Steckhülsen vom Zaun festzubetonieren. Vorher waren sie nur so in die Erde gesteckt. Außerdem bekommt der Zaun nach knapp 2-3 Jahren, ich bin mir nicht ganz sicher, einen ersten frischen neuen Anstrich.

Im Garten haben wir auch schon etwas gebuddelt. Da wir im Herbst nur ganz wenig gemacht haben, mussten wir nun schon ran, aber das Wetter ist dafür momentan ja ideal. Ich überlege schon, ob ich mir für 2020 den Garten für sich als 12tel Blick vornehmen sollte. Wäre doch auch spannend.

Der Blick oben vom Balkon Richtung Feld, Schloss und Kirche zeigt noch nicht so viel Veränderung. Ich bin schon sehr gespannt wie es dann wird, wenn der Frühling richtig einsetzt und die Natur förmlich explodiert.
Auf dem Balkon hat sich noch nichts getan. In den Blumentöpfen sind immer noch die alten Nelkenpflanzen drin und ich überlege momentan, ob ich sie nun raus reise oder warte ob sie vielleicht wiederkommen. Denn ich habe mir nicht gemerkt, ob die nun einjährig oder mehrjährig waren.

Vergleich zum Januar

Hier noch der Vergleich zum Januar, man sieht gut, dass sich was bei uns tut.

Aber trotz dem ganzen Sonnenschein momentan wieder, hatten wir Anfang Februar doch tatsächlich mal 3 Tage Winter hier gehabt, wo die Kinder im Schnee toben und sogar Schlitten fahren konnten. Schaut mal auf meinem Instagram-Account an. Ich bin gespannt wie es dann Ende März hier aussieht. Erfahrungsgemäß kommt der Winter dann noch mal zurück bei uns. Ich bin gespannt für was das Wetter sich entscheidet.

Ist bei euch auch schon Frühling oder habt ihr noch Winter?
Erzählt doch mal.

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs.

Schaut euch doch auch mal die letzten 12tel Blicke hier an:
12tel Blick Januar 2019
12tel Blick Dezember 2018
12tel Blick November 2018
12tel Blick Oktober 2018

Rezension: Ordentlich glücklich: 30-Tage-Aufräum-Challenge {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Zum neuen Jahr setzt man sich ja immer gute Vorsätze. Sei es eine gesündere Lebensweise oder mehr Sport oder weniger konsumieren oder oder oder. Klar, dass da auch das Internet eine Menge zu beiträgt. So gab es in den ersten Wochen des Jahres auf Instagram zum Beispiel viele Ordnungschallenges. Aufräumen zu Beginn des neuen Jahrs, war das neue Must-have. Alle Welt räumte auf, sortierte aus und ist vielleicht sogar immer noch dabei.
Wer da so seine Probleme hat, einen strukturierten Ablauf zu finden, dem sei bei diesem Thema das kleine Büchlein „Ordentlich glücklich: 30-Tage-Aufräum-Challenge“ vom Verlag ArsEdition empfohlen.

Abbildung: Verlag ArsEdition

Less is More – Weniger ist mehr

Ordentlicher und aufgeräumter Leben in 30 Tagen? Was wie eine Diät für ein sauberes Zuhause klingt, ist jedoch eine einfache Anleitung um in 30 Tagen ein bisschen mehr Ordnung und Struktur ins eigene Heim zu bringen. Verführerisch oder? Doch lässt es sich auch so umsetzen? Oftmals bekommt man bei so Aufräum-Anleitungen oder Büchern ja immer ellenlang was erklärt und hat dann schon gar keine Lust mehr dazu nur irgendwas aufzuräumen. Kennt ihr, oder?

Das kleine Aufräumbüchlein* von ArsEdition, und es ist wirklich klein, zugeklappt gerade mal 11,5 x 16 cm groß, besticht da durch Einfachheit. Jede Aufgabe der 30 Tage ist auf einer Seite dargestellt und sagt einem kurz und knapp was zu tun ist. Zusätzlich gibt es an manchen Tagen noch einen kurzen Tipp zum Aufräumen dazu. Dazu dann noch ein kleines Feld um die erledigte Aufgabe abzuharken, oder man harkt sie im Umschlag des Büchleins ab, denn dort sind die Tage auch noch einmal aufgereiht. Fertig.

Befreiung von überflüssigen Dingen

Mehr Platz, mehr Zeit und mehr Lebensfreude. Das ist das Ziel der 30-Tage-Aufräum-Challenge. Jeden Tag eine kleine Aufgabe mehr nicht und man kann das beliebig oft im Jahr wiederholen.

Natürlich habe ich hier das Selbstexperiment gemacht und muss sagen, ja es ist ok und zu schaffen. Ok deswegen, denn man muss natürlich auch seinen eigenen inneren Schweinehund besiegen. Oftmals habe ich dann auch gleich mehrere Tage zusammen gefasst, denn die Aufgaben sind auch nicht gerade groß Zeitaufwendig. Manche Aufgaben sind aber bei uns auch alltäglich, so dass sie dann ohnehin gemacht werden.

Die 30-Tage-Aufräum-Challenge startet mit einer Blitz-Entrümpelung, wo man als Ziel hat 3 Müllsäcke zu füllen und die Sachen dann ohne schlechtes Gewissen wegwirft oder spendet. Was am Anfang schwierig klang, war dann doch recht einfach, leider. Die nächsten Tage geht es dann durch diverse Räume und Kategorien, sei es der Fußboden, Ablageflächen wo sich gern Gekruschel sammelt, die Garderobe, Beauty- und Hygiene-Produkte, Hausapotheke, Küchenarbeitsfläche und Schränke. Man soll sich von überflüssigen alten Sportsachen trennen, Ordnung in den Kühlschrank bringen, Bücherregal ausmisten, Papierkram sortieren und viel viel mehr.

In den 30 Tagen arbeitet man sich eigentlich einmal kreuz und quer durchs Haus bzw. die Wohnung. Kreuz und quer trifft es dabei wirklich gut, denn in den 30 Tagen ist keine klare Struktur drin. Man räumt nicht den einen Raum an mehreren Tagen hintereinander auf, sondern ist heute mal da und morgen da. Das ist ja ein Punkt der mich stört, deswegen habe ich auch oft manchmal mehrere Tage zusammengenommen, wenn ich einmal in einem Raum drin war, das Bad zum Beispiel.

Am Ende noch ein paar Tipps zum Ordnung halten

Hat man alle 30 Tage Aufräumen geschafft, dann freut man sich natürlich über ein aufgeräumtes Zuhause und ist stolz auf sich. Und das sollt ihr auch sein. Logo. Doch wie nun diese neue Ordnung halten? Am besten keine neue Unordnung machen oder? Wenn das nur so einfach wäre.

Am Ende vom Buch bekommt ihr daher noch 5 kurze Tipps zum Ordnung halten. Die sind recht simpel und ich räume selber sehr oft danach auf. Also definitiv empfehlenswert.

  • sich jeden Tag 15 Minuten der Ordnung widmen
  • geringster Aufwand beim Aufräumen
  • Wecker stellen fürs Putzen
  • regelmäßig ausmisten
  • Konsumverhalten überdenke

Wenn ihr nun also Lust nach einer gut strukturierten Aufräum-Challenge habt, die euch nicht aus dem Internet vorgegeben wird, dann sei euch „Ordentlich glücklich: 30-Tage-Aufräum-Challenge„* wärmstens empfohlen. Das kleine Buch kostet auch nicht viel und ist meiner Meinung nach ein super Geschenk für jemanden zum Einzug oder so. 😉

Vielen Dank an Verlag ArsEdition das ich rezensieren durfte.

Unsere Geschenkideen zum 3. Geburtstag unserer Tochter

ACHTUNG: ENTHÄLT WERBUNG DURCH VERLINKUNGen UND MARKENNENNUNGEN.

Im November ist die Kleine hier 3 Jahre alt geworden und natürlich gab es da auch viele Geschenke für das Geburtstagskind. Wie beim Sohn haben wir auch hier wieder auf unsere Wunschliste bei Amazon* zurückgegriffen, da hat ja jedes Kind seine eigene Liste, und so gab es keine bösen Überraschungen bei den Geschenken.

Kleine und große Geschenke zum 3. Geburtstag

Die Tochter ist wirklich typisch Mädchen, also stehen hier logischerweise die klassischen Mädchenspielzeuge im Kinderzimmer und auch bei den Geschenken geht es klassisch in diese Richtung. Ich muss aber gestehen, dass ich es auch nach 3 Jahren immer noch schwierig da passende Geschenke auszuwählen, denn man wird doch schon sehr in die Schublade Puppen und Haushalt beim Einkaufen gedrängt. Aber das kleine Mädchen hier spielt zum Beispiel auch sehr gern mit den Spielsachen des großen Bruders.

Aber trotz aller Schwierigkeiten haben wir passende Geschenke gefunden und das Kind hat sich über alle sehr gefreut.

Welche Geschenke gab es

Achtung: Die folgenden Links im Text sind Amazon Affiliate-Links. Dass bedeutet, dass ich als Amazon-Partner bei qualifizierten Käufen eine kleine Provision erhalte, euch entsteht dadurch kein Nachteil.
Manchmal habe ich ähnliche Produkte wie unsere Geschenke verlinkt.

Was auf den ersten Blick nach sehr vielen Geschenken aussieht, ist aber doch recht übersichtlich, nur wollte das Kind hier alles gleich auspacken und aufbauen.
Von uns Eltern gab es zum 3. Geburtstag ein Holzwaffeleisen (unseres war von Rossmann) für die Puppenküche, ein günstiges Spielset bestehend aus Besen, Handfeger und Schaufel, ein Knetset von Play-Doh (da gibts ja 100 Auswahl), sowie ein kleines Buch über Tierkinder. Ich finde ein Buch gehört immer mit auf den Geschenketisch. Dazu gab es noch ein Geburtstagskleid mit einer großen 3 drauf.

Oma und Opa (meine Eltern) schenkten dem Geburtstagskind ein aufklappbares Bauernhaus, das es beim Discounter zu kaufen gab. Da waren auch gleich ein paar Tiere und ein Bauer mit dazu. Zusätzlich gab es für ihre Puppen noch ein Badewannen-Set.

Von der Tante, meine Schwester, gab es ein Friseur-Set von Rapunzel zum Spielen. Ihr könnt euch jetzt sicherlich gut vorstellen, wie oft ich nun schon vom Kind frisiert wurde. Ziemlich oft.

Mein Bruder schenkte dem Geburtstagskind eine neue große Zaubermaltafel im Frozen-Design, da die alte nach 1,5 Jahren leider mittlerweile kaputt ist. Das Kind hat sich riesig gefreut und gleich losgemalt.

Die Eltern vom Mann, bzw. seine Mama + Lebensgefährte, erweiterten das Lego Duplo von der Tochter. Da sie schon Minnies Geburtstagsparty aus der Disney Junior Serie mit Minnie Maus besitzt, wurde das nun mit Minnies Boutique erweitert. Jetzt kann das Häuslebauen richtig loslegen. Witzig ist besonders, dass auch der Große sehr gern mit dem Lego Duplo spielt und verrückte Häuser daraus baut. Zusätzlich gab es dann noch ein Malbuch fürs Kind, das habe ich allerdings erstmal beiseite gelegt.

Auch im Kindergarten gab es ein kleines Geschenk. So bekam die Tochter einen roten Käferluftballon, der heute immer noch Luft drauf hat, und eine kleine Zaubermaltafel aus Pappe für unterwegs.

Sind die Geschenke noch in Mode?

Jetzt, so 3 Monate nach dem Geburtstag, kann ich auch glücklicherweise sagen, das keins der Geschenke falsch war. Nein, sie werden alle sehr gern bespielt, von beiden Kindern. Sie teilen sich gut rein und noch gibt es zum Glück keinerlei Eifersucht, dass der eine das Spielzeug in seinem Zimmer hat und der andere jenes Spielzeug. Je nachdem wo was ist, wird dann in dem passenden Zimmer gespielt oder alles hin und her geräumt. Das macht dann beim Aufräumen Spaß, nicht.

Aber leider mussten wir mittlerweile schon ein Geschenk (das Bauernhaus) wieder aus dem Verkehr ziehen, da sonst die Gefahr bestand, dass es zu schnell zu sehr kaputt geht. Es wurde doch etwas zu rabiat bespielt und teilweise zweckentfremdet. Ähm ja. Aber keine Sorge, nach einer gewissen Zeit und ner Reparatur bekommen sie es wieder. Doch momentan wird es auch nicht vermisst.

Vielleicht sind ja bei den Geschenken für unsere Kleine ein paar Anregungen für euch dabei. Vielleicht mögt ihr mir ja mal verraten, mit was eure Dreijährigen so gerne spielen.

Bis bald.

Wochenende in Bildern 16./17.02.2019

Mein letztes Wochenende in Bildern hier im Blog ist nun schon eine ganze Weile her, 4 Monate um genau zu sein. Es wird also Zeit euch mal wieder zu zeigen, was wir hier am Wochenende so treiben. Diesmal ist es sogar ein Wochenende, wo ich nicht arbeiten muss. Wir hatten also 2 volle Tage für uns als Familie.

Sonnabend

Schon am Freitag Abend haben wir beschlossen einen Ausfug zu machen, natürlich nicht ohne Hintergedanken. Wir komme alle mal wieder raus und gleichzeitig erledigen wir ein paar kleine Einkäufe. So sitzen wir dann alle am Sonnabend Vormittag, kurz nach 9 Uhr, gut fast gelaunt im Auto. Das Wetter ist wunderbar sonnig.

Wir fahren nach Dresden und machen einen ersten Stopp bei einem temporären Lagerverkauf an der Messe. Während der Mann nach ein paar neuen Sachen für sich sucht, und nichts findet, unterhalte ich die Kinder. Der Große findet Gefallen bei den Kopfbedeckungen, doch leider sind alle zu groß für ihn.

Wir beschließen das Auto gleich an der Messe stehen zu lassen und mit der Straßenbahn in die Innenstadt zu fahren. Ein Highlight für die Kinder, sie lieben Straßenbahn fahren und dabei aus dem Fenster zu schauen.

In der Innenstadt gehen wir weiter von Laden zu Laden und hoffen für den Mann etwas passendes zu finden. Zum Größtenteil leider vergebens. Nur bei Primark werden wir zum Teil fündig. Auch für die Kinder gibt es ein paar Kleinigkeiten (Socken, Feenkostüm ohne Glitzer).
Auf Wunsch der Kinder essen wir zwischendurch zu Mittag beim großen goldenen M. Der Mann gönnt sich später noch beim Asiaten Sushi, als ich zusammen mit den Kindern für jeden ein Buch kaufen bin.

Auf dem Rückweg zur Straßenbahn noch schnell das grandiose Wetter einfangen. Wie Frühling.

Wieder daheim nutzen wie die verbliebene Zeit bis es dunkel wird noch für ein paar wenige Gartenarbeiten. Außerdem müssen die Kinder nach ihrem Nickerchen im Auto wieder etwas ausgepowert werden.

Während der Mann sich den Weinstöcken widmet, ziehen die Kinder die Gemüsereste von den Beeten. Ich genieße derweil einen Malzkaffee und verschneide später ein paar Beerensträucher.

Sonntag

Der Sonntag beginnt wieder zeitig (vor 6) und da der Mann am Sonnabend mit den Kindern aufgestanden ist, bin ich heute dran. Ausgleichende Gerechtigkeit.
Als die Kinder nach ein paar Stunden (so gegen 9)unruhig werden, wird ein Bastelbeschluss gemacht und die Kinder bekommen Scheren, Kleber und Papier. Schon sind sie eine gute halbe Stunde beschäftigt. Währendessen kann ich u.a. Wäsche legen.

Nach dem Basteln schicken wir die beiden Durcelhasen an die frische Luft. Es scheint wieder die Sonne und so toben die Kinder durch den Garten. Währenddessen kümmert sich der Mann um Mittagessen und ich weiter um die Wäsche.

Mittagessen. Es gibt Hähnchenkeulen mit Kartoffeln und grünen Bohnen. Die Kinder lieben es und essen gut.

Mittagsruhe. Die Kinder schlafen, der Mann auch etwas und ich lege auf der Couch die Füße hoch. Später wecke ich den Mann, damit er Fußball schauen kann. Ich gehe in der Zeit in den Garten und fange an unseren Acker umzugraben. Da wir das im Herbst nicht gemacht haben, müssen wir nun ran. Aber das Wetter ist ja perfekt dafür.

Als die Kinder wieder munter sind, backen wir Waffeln. Danach geht es im Garten weiter.

Am Ende ist eine Seite vom Gartenacker grob umgegraben und mit Dünger versehen. In ein paar Wochen gehen wir noch mal mit ner Elektroegge drüber. Dann wird alles feiner.

Zwischendurch wollen natürlich die Kinder immer mal was. Sei es beim schaukeln anschubsen oder um ein Bild an die Tafel zu malen. Doch das ist ok, sie haben ja auch heute wieder ein bissl mitgeholfen.

Der Tag, das Wochenende, klingt aus mit typischen Sonntagsdingen bei uns – Abendbrot, Sandmann, baden bzw. duschen und Kinder ins Bett bringen. Die Sachen für eine neue Woche Arbeit und Kindergarten sind gepackt und die Kleidung für morgen früh parat gelegt. Nun genießen wie noch den Restabend in aller Ruhe.

Bis bald.

Verlinkt bei Grosseköpfe.

12 von 12 im Februar

So da wären wir wieder, 12. Februar, die Hälfte des Monats ist schon fast wieder rum. 12. Februar bedeutet aber in Bloggerhausen auch „12 von 12“. Caro sammelt wie immer alle Mitmachwilligen, die ihren Tag in 12 Bildern festhalten und teilen.

Spätschicht-Edition von „12 von 12“

Hier gibt es heute die Spätschicht-Edition von „12 von 12“, was bedeutet, dass ich meine Bilder nur am Vormittag mache und dann eins vermutlich noch am Abend nach Feierabend. Von daher wird das letzte Bild dann auch erst nach 23 Uhr hier eingefügt und so alles vervollständigt.

Der Tag beginnt kurz nach Viertel 6. Das große Kind ist munter und kommt eine Runde kuscheln, doch nach 10 Minuten hat er keine Lust mehr dazu und geht lieber spielen. Ich bitte ihn leise zu machen, da der Rest der Familie noch schläft. Nach einer Runde spielen, Toilettengang und noch mal ner Runde kuscheln, stehen wir letztendlich kurz nach 6 Uhr auf, denn das Kind hat Hunger. Also erstmal ein Schokobrot machen und ne Tasse warme Milch. Die Milch ist schneller ausgetrunken, als ich ein Foto machen kann.
Am Kalender in der Küche reiße ich das Blatt vom Vortag ab.

Gestern hat der Große von seinem Kindergartenfreund ein Freundebuch zum Ausfüllen ins Fach gelegt bekommen. Es ist jetzt schon das zweite Freundebuch welches wir ausfüllen, vor anderthalb Jahren durften wir schon einmal. Sicherlich kommen da in den nächsten Jahren noch paar hinzu.

Da ich das Buch schon gestern früh gleich mit nach Hause genommen und schon zum Teil ausgefüllt habe, machen wir zusammen jetzt noch die kleinen Restarbeiten wie Bild malen. Am Nachmittags bin ich ja auf Arbeit und ich habe solche Bücher ungern lange da liegen. Zudem ist das Kind am Morgen mehr für so was zu motivieren, als am Nachmittag wenn die Luft raus ist.

Kurz nach 7 fahren wir dann zum Kindergarten. Die Kinder sind wie immer hoch motiviert und voller Elan, alles läuft ohne Vorkommnisse ab. Kein Gequengel, keine Tränen – nix. Solche Tage sind doch auch mal schön.
Abgeholt werden sie dann am Nachmittag vom Papa.

Wieder daheim gibt es erst einmal Frühstück für mich. Schokobrot, Malzkaffee, ein Stärkungsdrink (oder wie man die bezeichnet) und Rest Obst vom Kita-Obstdosen vorbereiten. Der Mann sitzt neben mir und trinkt seinen Kaffee. Wir quatschen ein bissl.

Nach dem Frühstück heißt es ran an die Hausarbeit. Naja jedenfalls ein bissl. Heute steht auch das Schlafzimmer auf dem Plan. Heißt Betten überziehen, Staubwischen und später noch Staubsaugen.

Dann ab in den Waschkeller und eine Waschmaschine angestellt. Was wäre 12 von 12 ohne Waschmaschinenbild hier. Heute wasche ich nur eine paar neue Stoffe durch, die brauchen nicht so lang da sie nur mit Kurzprogramm gewaschen werden. Anschließend wandern sie in den Trockner.

Dem Mann geht es heute nicht so gut. Er hat sich wieder aufs Sofa gelegt und schläft noch mal ne Runde. Heute Nachmittag muss er sich ja um die Kinder kümmern und da ist es gut, wenn er da den Vormittag ruhig macht.

Ich fange auch schon mal an den Blogpost hier zu schreiben, sonst wird das heute durch die Spätschicht ja nix bzw. viel zu spät. Eine Stunde gebe ich mir dafür und dann noch mal kurz bevor ich zur Arbeit muss.

Für die Arbeit mache ich mir einen Tassenbrownie. Heute ist er gar nicht so schön aufgegangen wie sonst, dabei machen ich jeden Schritt immer gleich. Das Rezept ist aus der Lecker Bakery von 2015. Ich brauche bei der Spätschicht nachmittags immer was Kuchen oder so. Entweder hole ich es mir beim Bäcker oder backe selber.

Mittagessen. Heute habe ich Lust auf was Schnelles, also gibt es kleine Mini-Frühlingsrollen und danach backe ich mir gleich noch 2 Brötchen für die Arbeit auf. Der Ofen ist ja eh an. Dazu gibt es noch einen Jogurt.

Mit dem Fahrrad fahre ich letztendlich kurz nach 13 Uhr auf Arbeit. Meine Schicht beginnt 13:45 Uhr und dann 8 Stunden. Aus Datenschutz- und Geheimnisgründen werdet ihr davon leider keine Bilder sehen. Aber ich sag mal so, meine Kollegen und ich sorgen dafür, dass Chemieabwasser wieder sauber und rein in die Elbe kommt. Ist ein ganz wichtiger Job meiner Meinung nach, auch wenn er viel zu selten gewürdigt wird.

Ich hoffe euer Tag ist spannender als meiner. Aber ich bin immer wieder erstaunt darüber, was man so alles in 6 Stunden Vormittag pressen kann.

Habt es schön.
Bis bald.

Verlinkt bei 12 von 12.

Rezension: Immer Drama mit dem Lama! {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Ihr kennt es sicher von euren Kindern als sie noch klein waren oder es sogar noch sind, da gibt es so manche Tage wo die Kleinen einfach mal richtig schlechte Laune haben und ihren Trotzkopf zeigen. Ich selber habe hier auch so ein Mini-Modell davon daheim, die Kleine ist nämlich ziemlich oft ein kleiner Trotzkopf bzw. eine kleine Zicke

Passend für alle kleinen Trotzköpfe erschien im Dezember 2018 im Verlag ArsEdition das Kinderbuch „Immer Drama mit dem Lama!“ mit Text von Anna Taube und Illustrationen von Eefje Kuijl.
Bei uns passt das Buch zu 100%.

Abbildung Verlag ArsEdition

Kleines Lama – großes Drama!

Das kleine Lama Dana wird morgens lieb von ihrer Mama Lama geweckt und hat plötzlich schlechte Laune. Keiner weiß woher. Die schlechte Laune zieht sich durch den ganzen Tag – beim morgendlichen zurecht machen, beim Mittagessen mit Oma Lama, beim Ausflug mit Papa Lama und am Abend. Alles ist ein Lama-Drama.

Mama, Oma und Papa Lama geben sich die größte Mühe es dem kleinen Lama-Drama recht zu machen und bleiben dabei sie selbst. Die Mama mag nicht schimpfen, den es hat eh keinen Zweck. Oma Lama bleibt stur und sagt, dass Dana dann eben nur ein was isst. Und Papa Lama? Der tut ganz munter und stupst klein Dana sanft den Weg entlang. Trotz allem Lama-Drama-Klagen. 

Am Abend wird es dann nochmal richtig nett, als das kleine Lama ins Bett muss. Mama, Oma und Papa befürchten schon das Schlimmste. Doch plötzlich – ein Nieser – und das ganze Lama-Drama ist vorbei.

Kleiner Trotzkopf

Das Pappbilderbuch „Immer Drama mit dem Lama„* ist für Kinder ab 2 Jahre gedacht und erzählt eine wunderschöne Geschichte über das Trotzalter. Viele Eltern werden sich und ihre Kinder darin sicherlich wiederfinden. Bei uns war das der Fall. Schon beim ersten Lesen der Geschichte habe ich unseren eigenen kleinen Trotzkopf wiedererkannt. Es werden alltägliche Situationen gezeigt, bei denen sich die Eltern liebevoll dem kleinen Trotzkopf zuwenden ohne ein Drama daraus zu machen oder sich vom kleinen Lama auf der Nase herumtanzen zu lassen. Ein amüsantes Lesevergnügen.

Das Buch ist zudem richtig süß illustriert und ich habe mich allein schon in das Cover mit dem Blick vom kleinen Lama Dana verliebt. Ein typischer Blick den ich auch von daheim kenne. Aber auch die dargestellte Mimik der Eltern und Oma lassen mich an unseren Alltag erinnern, auch ich schaue manchmal so wie Mama Lama, wenn hier der kleine Trotzkopf durch kommt. Da musste ich regelrecht schmunzeln.

Die Geschichte, erzählt in wundervoll klingenden Reimen, lässt sich sehr gut vorlesen und dabei den ein oder anderen Schmunzler machen, wenn man halt auch so ein kleines Drama-Lama daheim hat.

Die farbenfrohen Bilder laden die Kinder zudem zu einem aufmerksamen und mehrmaligen Anschauen ein. Es macht viel Freude wenn das Kind die Geschichte dann auch nur anhand der Bilder selber erzählen kann.

Hast du auch einen kleinen Trotzkopf daheim?

Unser kleiner Trotzkopf hier hat sich beim Vorlesen jedenfalls köstlich amüsiert und bei Vergleichen zu ihrem eigenen Verhalten, oftmals ein klares „Neeein“ von sich gelassen. Ist klar. Trotzdem macht es viel Spaß aus dem Buch vorzulesen. Auch noch beim zweiten, dritten oder vierten Mal. Allein die Bilder sind es wert.

Habt ihr auch so einen kleinen Trotzkopf daheim wie das kleine Lama Dana? Wenn ja, dann sei euch das Buch wärmstens empfohlen, ihr werdet eure Freude damit haben.

Vielen Dank an Verlag ArsEdition da wir rezensieren durften.