12tel Blick Dezember 2018

Der letzte Blogpost des Jahres wird kein Jahresrückblick sein, nein, ich möchte nicht zurückblicken, sondern im hier und jetzt bleiben. Vieleicht mache ich ja im nächsten Jahr einen oder auch nicht.

Der letzte Blogpost des Jahres wird hier dem 12tel Blick gewidmet und somit einer Serie, die ich in diesem Jahr hier im Blog wieder auferstehen ließ. Nach Oktober und November folgt somit nun der 12tel Blick vom Dezember.

Mein 12tel Blick im Dezember 2018

Der Herbst ist vorüber und der Winter ist da. Von weißer Winterpracht sind wir hier allerdings meilenweit entfernt. zwischen 6-8 Grad hat es momentan die Tage hier und ist mehr wolkig als sonnig und Nieselregen gibt noch als Sahnehäubchen dazu. Dazu weht diesmal ein ordentlicher Wind. Je nach Windrichtung bekommen wir ihn immer voll ab, da wir ja auf das freie Feld blicken.

Das Laub an den Bäumen ist nun endgültig gefallen und auch der Rest des Gartens ist in Winterruhe verfallen. Ich habe soweit möglich alles an abgestorbenen Grün entfernt und auch den Winterschutz weiter gemacht. Wer weiß wann der hier wirklich notwendig wird. Momentan scheint es um Mittwoch hin mal wieder einen Hauch von Winter geben zu wollen.

Auch der Blick von oben zeigt das triste Herbst-Winter-Graubraun. Ja die Balkonpflanzen sind immer noch drin. Ich überlege es so zu lassen. Mal schauen wie es dann im Januar aussieht.

Veränderungen wahrnehmen

Durch die monatliche Dokumentation fallen einem auch plötzlich Kleinigkeiten auf, die man sonst nicht war nimmt. So stellte ich jetzt mit dem Dezemberbild fest, dass die Straßenlaterne hinter unserem Gartenschuppen plötzlich wieder richtig steht, sie wurde gedreht. Das ist mir echt die ganze Zeit nie aufgefallen, dass die verdreht war.

Mache ich weiter mit dem 12tel Blick?

Jetzt stellt sich natürlich noch die Frage ob ich auch in 2019 mit dem 12tel Blick weiter mache? Klar, habe ich ihn doch erst vor 3 Monaten wieder neu entdeckt. Sogar den Blickwinkel werde ich bei behalten. Von unten, wie von oben. Der Blick in unseren Garten bietet doch wirklich ein ideales Bild von Veränderung.

Auch werde ich es beibehalten immer am 28. des Monats, oder am 27. im Februar dann, zur Mittagszeit meine Bilder zu machen. Natürlich je nachdem wie es gerade mit der Arbeit passt. Seid also gespannt wie sich die Natur hier auch im neuen Jahr ihren Weg geht.

Wir sehen und lesen uns in 2019.
Bis bald.

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs.

Weihnachtsnachlese

* Dieser Blogpost enthält Werbung durch gezeigte Produkte und Affiliate-Links (*)

Jetzt ist Weihnachten schon wieder einige Tage her und mit Abstand kann ich nun sagen, wie froh ich doch bin, es für dieses Jahr wieder geschafft zu haben. Alles hat nicht so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe und, ganz ehrlich, das wurmt mich total. Ich habe ja immer so ein ideales Bild vor Augen und wenn das dann nicht stimmt, werde ich genervt und gereizt. Trifft das dann noch, wie in diesem Jahr, zusätzlich noch auf das leidige monatlichen Frauending aufeinander, dann knallt es irgendwann.

Bei uns war das leider genau am 2. Weihnachtsfeiertag, als meine Familie zu Besuch da war. Doof gelaufen sag ich mal. Aber na ja, ändern können wir es jetzt eh nicht mehr und für nächstes Jahr sind die Pläne zum Glück eh anders. Aber alle haben die Feiertage überlebt und wir lieben uns immer noch. Das ist doch alles was zählt.

Aber egal, so waren unserer Weihnachtstage.

Weihnachtspost

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr wieder reichlich Weihnachtskarten geschrieben und auch ein paar zurück bekommen. Jedoch gab es aber auch viele virtuelle Weihnachtsgrüße via Email, WhatsApp, Instagram und Co. Gefreut habe ich mich über alle.

Wir haben diesmal eine Schnur mit Klammer gespannt, um alle erhaltenen Weihnachtskarten aufzuhängen. Das sieht schön aus und ich hoffe ja, dass es im nächsten Jahr vielleicht mehr werden. Ich liebe es ja Karten zu bekommen.

Oh Tannenbaum

In der Woche vor dem Weihnachtsfest haben der Mann und ich dieses Jahr den Baum gekauft. Diesmal bei so nem Weihnachtsbaumhändler, anstatt selbst geschlagen im Wald und ohne Kinder. War zwar etwas teurer als die letzten Jahre, dafür isser aber auch schön gewachsen.

Aufgestellt wurde der Baum dann am nächsten Tag vom Mann und auch schon mit den LED-Kerzen* versehen. Geschmückt haben wir dann noch mal einen Tag später und zwar alle zusammen. Mein Schichtplan hat diese Stückelung leider so vorgegeben, aber das geht schon, die Kinder hatten jedenfalls so an 2 Tagen ihren Spaß.

In der Weihnachtsbäckerei

Man mag es kaum glauben, aber wir haben tatsächlich erst am 4. Adventswochenende zusammen Plätzchen gebacken. Beziehungsweise ich habe gebacken und die Kinder haben verziert. Insgesamt habe ich 4 Sorten Weihnachtsgebäck gebacken – Spritzgebäck, Haselnussmakronen, klassische Mürbeteigplätzchen mit Zuckerguss und Streuseln, gepimpte Mürbeteigplätzchen mit Orange und Schokoraspeln drin. Am 2. Weihnachttag folgten dann noch Honiglebkuchenmänner, die u.a. für unsere Gäste waren. Die habe ich gebacken und der Mann hat verziert. Teamwork hier.

4 von 5 Rezepten stammen aus dem alten Koch-Back-Buch „Wir kochen gut*“ von meiner Oma, was ich seit ihrem Umzug ins Altersheim dieses Jahr mein Eigen nennen darf. Ein gut gehütetes Erbstück also.

Weihnachtsfeiertage

An Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag bin ich noch arbeiten gegangen, Frühschicht stand auf dem Plan. Es ist schon immer sehr komisch an solchen Feiertagen zu arbeiten. Für mich ist es ein ganz normaler Tag, der aber durch die übelst wenigen Leute auf Arbeit sich wie Wochenende anfüllte obwohl es ein Montag und Dienstag war. Seit dem 2. Weihnachtsfeiertag habe ich nun Urlaub für den Rest des Jahres.

Unsere Pläne für die Weihnachtstage waren eigentlich überschaubar.
Heiligabend: Arbeiten, Krippenspiel, Bescherung, Faulenzen
1. Weihnachtstag: Arbeiten und Faulenzen
2. Weihnachtstag: Backen, Putzen, Feiern mit der Familie

So weit der Plan, der Heiligabend lief dann allerdings nicht so wie ursprünglich geplant. Schon am Tag zuvor wurde beschlossen, dass es kein Krippenspiel für die Kinder und mich gibt. Hauptsächlich aus dem Grund, dass die Kinder ihr Benehmen anscheinend im Kindergarten vergessen hatten. Ich sage nur: Wie die Duracellhasen und super super anstrengend. Nächstes Jahr dann vielleicht oder übernächstes. 
Zusätzlich musste ich nach der Arbeit erstmal eine Putzrunde einlegen. Wieso? Ach reden wir nicht darüber. Bescherung gab es dann erst kurz vor dem Abendbrot. Wenigstens haben sich die Kinder über ihre Geschenke gefreut, auch wenn davon nix auf ihrem Wunschzettel stand. Aber ich hatte halt fast alles schon seit über ein halbes Jahr geplant und da.

Beim Geschenkesack vor die Haustürstellen, ja der Weihnachtsmann hatte es leider sehr eilig und die Kinder haben ihn sogar zufällig vorbeilaufen gesehen, hat sich der Mann mal kurzerhand den linken Fuß gestoßen und dabei geprellt oder so. Jedenfalls konnte er ihn dann über 24 Stunden kaum belasten. Ich sah uns schon im Krankenhaus.

Gut das wir dann am 1. Weihnachtstag eine ruhige Kugel schoben. Ich war halt früh arbeiten, was alles andere als ruhig war, und nachmittags wurden dann die Geschenke bespielt und faul auf der Couch rumgelungert.

Am 2. Weihnachtstag kam dann meine Familie. Das geplante Putzen lief nicht ganz nach Plan, ich sag nur Mittagstief und werggeschlummert, aber wenigstens sind früh morgens Lebkuchen und Brot backen hervorragend gelungen. 
Am Nachmittag haben wir schön zusammen Kaffee getrunken, Familienfotos gemacht und Geschenke verteilt. Die Kinder haben in ihren Zimmern gespielt und getobt mit ihren Cousins und haben ab und zu das ganze auch ins Wohnzimmer verlegt. Aber irgendwann ist dann bei mir die Stimmung gekippt und ich musste mich nach nem kleinen Twist mit dem Mann erst einmal verkrümmeln und aus der ganzen Situation rausnehmen. Danach ging es halbwegs wieder, aber die weihnachtliche Stimmung war dahin. Aber egal, ändern können wir es eh nicht mehr.

Weihnachtsgeschenke

Dieses Jahr gab es für die Kinder wieder viele Geschenke, obwohl es sich eigentlich im Rahmen hielt. Pro Kind war es ungefähr genauso viel wie zu den Geburtstagen auch. Allerdings war in diesem Jahr der Materielle Preis höher als sonst, was aber vor allem daran lag, dass wir in längerfristige Geschenke investiert haben.

So gab es für die Kinder zusammen eine Toniebox* mit einigen Figuren, die ich u.a. Secondhand gekauft habe. Auch zusammen bekamen sie Lotti Karotti*, was sie schon aus dem Kindergarten kennen und lieben. Dann bekam jedes Kind einen TipToi-Stift* plus ein Buch (Fahrzeuge, Bauernhof). Die Stifte habe ich bereits sei 2 Jahren da, gekauft in einer Punkte-Sammelaktion bei nem Supermarkt und die Bücher habe ich über Kleinanzeigen und Mamikreisel Secondhand dazu gekauft. Als letzten Geschenk gab es von uns dann noch für jedes Kind ein Set Malschablonen, die wurden allerdings etwas missachtet, der Rest war interessanter.

Von meiner Familie gab es mit uns abgestimmte Geschenke. So bekamen die Kinder von Oma und Opa jeweils ein Buch für den TipToi-Stift und ein Spiel dazu. Zusätzlich bekam jedes Kind noch was zum Spielen, die Kleine Lego Duplo* und etwas für die Puppenküche, der Große ein Playmobil Flugzeug* und ne Lego Spielplatte*. Die Tante schenkte jedem Kind eine Toniefigur und damit wir auch mal Ruhephasen haben, schenkte der Onkel jedem Kind passende Kinderkopfhörer* dazu. 

Von den Schwiegereltern gab es Geld für die Spardose bzw. sollen sich die Kinder allein was aussuchen. Wie schon im letzten Jahr, heben wir das Geld wieder für spezielle Wünsche im Jahresverlauf auf. Denn sie sollen ja nicht nur zu Geburtstagen, Ostern und Weihnachten was bekommen, sondern auch mal zwischendurch.

Für uns als Eltern gab es wieder ein paar spezielle Geschenke. Wir bekommen immer von meiner Schwester ein exotisches Futterpaket. Dieses Jahr ist es sehr pikant und schreit nach ner Burgerparty im Sommer.

Alles in allem waren es doch schöne Tage, mit voll aufgeregten Kindern und leicht gestressten Eltern. Aber das muss so oder? Die Süßigkeitengläser der Kinder sind nun wieder voll und werden sich vermutlich erst in den nächsten Wochen leeren. Denn noch erfolgt hier die Süßigkeitenvertilgung streng rationiert und ich bin über unser System sehr zufrieden. Die Kinder kennen es nicht anders und versuchen auch gar nicht auf spektakuläre Weise unerlaubt ran zu kommen. Sie fragen immer nach und das zum Glück auch nur 1-2 mal pro Tag und dann gibt es natürlich etwas.

Wir bereiten uns nun auf den Jahreswechsel vor und den wieder normalen Alltag danach. Wir haben schon Raketen und Co für unser persönliches Feuerwerk da. Ich brauche das einfach und die Kinder freut es auch. Mal schauen ob wir dann den Jahreswechsel wieder verschlafen oder wach bleiben. Die Kinder hat die Knallerei übrigens noch nie gestört, die schlafen immer tief und fest.

Irgendwie bin ich ja froh nun erstmal wieder 10 Monate Ruhe zu haben ehe es mit der ganzen Schenkerei von vorn los geht. Ok Ostern ist noch dazwischen, aber das ist ja im Gegensatz zu Geburtstagen und Weihnachten ja eher beschaulich.

Für den Kindergarten ab dem zweiten Tag im neuen Jahr wieder ist auch schon alles vorbereitet, inklusiver neuer Schuhe für die Kids, die nötig waren. Dann hat uns der Alltag wieder.

Bis bald.

*Ich verwende Amazon-Partnerlinks. Das bedeutet, dass ich als Amazon-Partner bei qualifizierten Käufen über diese Links eine Provision erhalte, für Sie ändert sich der Kaufpreis nicht.
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12 von 12 im Dezember

Gestern war Halbzeit – Halbzeit für die Adventszeit. Noch 12 Tage bis Weihnachten. Yeah. Aber gestern war auch der 12. des Monats und das bedeutet wie jeden Monat, dass sich Bloggerhausen bei Caro zu „12 von 12“ trifft. 

Auch ich habe diesen Monat wieder 12 Momente des Tages eingefangen und festgehalten und zeige sie euch nun hier.

Der Tag beginnt mit Arbeit

Mein Tag beginnt auf Arbeit, ich habe Nachtschicht. Bis 6 Uhr bin ich dort und fleißig. Als ich zu Hause ankomme ist alles ruhig, naja fast, beim vorbei fahren habe ich schon gesehen, dass im Zimmer vom Großen Licht brennt.

Als ich unser Haus betrete, merkt das keiner. Doch 5 Minuten später kommen die Kinder runter und fragen wie immer, wo ich war. Danach wird erstmal eine Runde geknuddelt.

Danach folgt das Öffnen des Adventkalenders. Die Kinder rennen zur Treppe und bleiben stehen, bis ich los sage. Wie immer filme ich alles und stelle es später in meiner Intagram-Story ein.

Weiter geht es in unserer Morgenroutine. Ich mache den Kindern ein Schokobrot und Milch, danach bereite ich die Inhalation für die Kleine vor. Sie hat eine hartnäckige Erkältung, da kämpfen wir gegen an.

Kinder anziehen und in die Kita schaffen sind dann heute auch nicht so einfach. Heute ist echt mal wieder der Kasper bei beiden munter. Aber irgendwie schaffen wir es.

Wieder daheim lege ich mich ins Bett und hole meinen Nachtschlaf nach. Ich schlafe doch tatsächlich fast 7 Stunden am Stück durch und bin beim Aufwachen sehr überrascht davon. Anscheinend habe ich das gebraucht.

Dadurch habe ich jetzt nur noch eine Stunde Zeit, bis die Kinder wieder abgeholt werden müssen. Also schnell noch was erledigen. Erste Handlung meine beiden Adventskalender öffnen.

Schnell noch das Geschenk für meinen Neffen einpacken, der hatte am Montag Geburtstag und heute fahre ich mit den Kindern zu Ihm um ein bissl zu feiern bzw. die Kinder spielen zusammen.

Der Adventskalender der Kinder muss auch aufgefüllt werden. Da er nicht genug Häkchen für alle Säcke hat, wird halt nachgefüllt. Ab heute hängen dann alle restlichen Säcke dran.

Bevor es los geht, die Kinder abholen, noch schnell eine Ladung Wäsche in die Waschmaschine werfen. Was wäre den 12 von 12 ohne Waschmachinenbild. 😉

Kinder aus der Kita abgeholt und ab zu Tante und Neffe Geburtstag feiern.

Kaum angekommen wird gleich erstmal das Geschenk gegeben. Der Neffe hat sich sehr gefreut über eine Halssocke, Pixiebücher, einen Zaubermalblock, Badezubehör und Süßes.

Die Kinder spielen und die Erwachsenen trinken Kaffee bzw. heiße Schokolade.

Nach knapp 2 Stunden geht es wieder nach Hause, wo der Papa schon das Abendbrot vorbereitet hat. Nach Abendbrot und Sandmann geht es dann ab ins Bett. Zack zack, der Mann nimmt die Kinder mal fix Huckepack.

Die Kinder sind im Bett und als dann nach einer halben Stunde endlich Ruhe ist, gibt es Abendprogramm für den Mann und mich. Wir genießen leckeren Ofenkäse und schauen Serie. Gegen 22 Uhr verschwinden wir auch ins Bett und hoffen auf eine Nacht. 

Kaum das man sich versieht, ist der Tag auch schon wieder rum und damit auch schon wieder 50% von meinem „Wochenende“.

Nun ist das Jahr bald rum und bei so einer Aktion wie 12 von 12 merkt man mal wieder wie schnell immer so ein Monat rum ist. Im neuen Jahr mache ich bestimmt wieder mit.

Bis bald.

Verlinkt bei 12 von 12

20 Jahre Volljährig

Wenn ich so morgens in den Spiegel schaue, dann sehe ich eine Frau, Mutter, Tochter, Schwester, Tante. Das mit den Falten geht ja noch, ich denke mir immer: Ja mit ein bissl mehr Speck auf Hüften und Gesicht wäre alles echt noch gut glatt. Ungeschminkt sieht es ja so oft noch immer etwas nach Teenie aus.

Doch was soll ich sagen, mit 38 hat Frau schon einiges durchgemacht und das darf man ruhig sehen. Deshalb gibt es heute, zum besonderen Anlass, mal schnörkellose 38 Fakten über mich.

Heute … und überhaupt …

  • ist John Lennon schon seit 38 Jahren tot (same day)
  • bin ich echt schon seit 20 Jahren Volljährig
  • bin ich nur noch 166 cm groß – Hilfe ich schrumpfe
  • wiege ich 45,5 kg – yeah es geht bergauf
  • ist die Schuhgröße unverändert bei 39-40
  • besitze ich seit 18 Jahren den Führerschein – der ist jetzt also auch endlich Volljährig
  • besitze ich bereits mein 3. Auto
  • hatte ich schon 3 Autounfälle – einmal mit Totalschaden
  • blicke ich mittlerweile auf 19 Jahre Berufsleben (inklusive Lehre) zurück
  • habe ich 2 Ausbildungen, davon eine berufsbegleitend, erfolgreich hinter mich gebracht
  • bin ich seit 17 Jahren bei der gleichen Firma angestellt und seit fast 14 Jahren in ein und derselben Abteilung
  • arbeite ich seit bald 10 Jahren im Schichtdienst
  • fahre ich jeden Arbeitstag meine 3,5 km mit dem Rad – ok, außer zur Nachtschicht
  • bin ich seit 38 Jahren kleine Schwester und seit bald 30 Jahren große Schwester
  • bin ich seit über 15 Jahren Tante
  • bin ich seit über 4 Jahren Mutter
  • zwickt und zwackt es im Körper mehr als vor 20 Jahren
  • mache ich seit über 20 Jahren keinen Leistungssport mehr
  • hatte ich bis heute echt noch keinen einzigen Knochenbruch oder Bänderriss
  • habe ich von 3 Schwangerschaften keine bis zum Entbindungstermin durchgehalten (8+6, 37+5, 32+2)
  • habe ich nur bei einem Kind Elternzeit (bis zum 7. Monat) genommen und beim zweiten nur den Mutterschutz
  • ist die Familienplanung seit 3 Jahren abgeschlossen
  • kenne ich den Mann seit über 8 Jahren
  • bin ich seit mehr als 2,5 Jahre Verheiratet
  • bin ich seit über 5 Jahren Grundstückseigentümerin und seit 3 Jahren Hausbesitzerin
  • trage ich seit an die 30 Jahre eine Brille
  • hänge ich seit fast 8 Jahren streng an der Nähnadel
  • bin ich eventuell ein bissl Stoffsüchtig
  • habe ich eine ausgesprochene Deko-Schneemann-Liebe im Winter
  • liebe ich Bücher über alles – hier stehen noch über 10 Kisten unausgepackt rum
  • bin ich mehr und mehr ein Organisationsfreak, der ohne Kalender nicht leben kann
  • kann ich immer noch nicht gescheit kochen, dafür klappt es mit dem Backen
  • vertrage ich immer noch keinen Alkohol
  • trinke ich immer noch keinen Bohnenkaffee oder irgendwas wo Bohnenkaffee drin ist
  • bekommt man mich mit Schokolade oder Gummibärchen meistens um den Finger gewickelt
  • denkt man oft, dass ich irgendwie immer schlechte Laune habe – Grumpy Face
  • werden meine Nerven auch immer dünner
  • blogge ich seit 9 Jahren – Wahnsinn

Tja mehr fällt mir momentan gar nicht ein. Ist ja auch echt nicht so einfach 38 Jahre Revue passieren zu lassen. Wenn mir oder euch noch was einfällt, dann ergänze ich das einfach.

Happy Birthday to me.

So und jetzt fahre ich arbeiten. Spätschicht. Muss auch sein.

Bis bald.

Geburtstagskind
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Hallo Dezember!

Der letzte Monat des Jahres ist da. Wahnsinn, dass das Jahr schon bald wieder zu Ende ist. War nicht gerade noch Sommer?

Jetzt beginnt die besinnliche Zeit und eigentlich sollte man da ja etwas runterkommen und genießen, doch es scheint bei vielen eher das Gegenteil der Fall zu sein. Stress und Hektik scheinen die Oberhand zu gewinnen. Ich versuche ja auch eher langsamer zu machen und mir nicht so viel Stress zu bereiten. Was wird, das wird und was nicht, das nicht. So einfach.

Im Dezember werde ich/wir

  • jeden Tag mit den Kindern ein Türchen im Adventskalender öffnen
  • Nikolausgeschenke für die Kinder eingacken
  • das Haus weihnachtlich dekorieren
  • als Einzige in der Familie zu geplanten Arztterminen gehen
  • zusammen mit dem Mann kurz über den Dresdner Striezelmarkt schlendern
  • letzte Weihnachtsgeschenke für die Familie einkaufen
  • an meinem Geburtstag arbeiten – Spätschicht
  • Plätzchen mit den Kindern backen oder allein (letzteres ist viel wahrscheinlicher)
  • mit den Kindern Weihnachtsdeko basteln
  • kleine Geschenke für die Kita-Erzieherinnen der Kinder machen, als Dankeschön für das Jahr
  • viele Weihnachtspostkarten schreiben
  • unsere neuen Familienbilder vom Fotografen abholen und den Großeltern wie jedes Jahr zu Weihnachten mit schenken
  • Weihnachtsgeschenke einpacken
  • Baumschmuck nähen
  • Jahreszählerstände von Strom, Heizung und Wasser ablesen
  • zum vorweihnachtlichen Treffen von Dresden näht fahren
  • nicht an der Arbeitsweihnachtsfeier teilnehmen
  • zusammen als Familie unseren Weihnachtsbaum kaufen und schmücken
  • Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag arbeiten gehen – Frühschicht
  • eventuell mit den Kindern zum Krippenspiel in unsere Dorfkirche gehen
  • trotz arbeiten die Weihnachtsfeiertage genießen
  • nach Jahren zu Silvester mal nicht arbeiten müssen
  • den Silvesterabend mit der Familie genießen
  • die letzten Urlaubstage des Jahres genießen
  • sich hoffentlich nicht stressen lassen in der Vor- und Weihnachtszeit

Im letzten Jahr habe ich ja im Dezember eine Blog- und Social Media Pause gemacht, das wird dieses Jahr nicht der Fall sein. Ich hatte diese Pause zwar sehr genossen, doch irgendwie fehlte etwas. Deswegen mache ich nun zum Jahresende ganz normal weiter.

Wie lasst ihr das Jahr ausklingen?

Bis bald.

Nach einer Idee von Frische Brise.

12tel Blick November 2018

Zack, schon ist der November wieder rum und damit bald auch das Jahr. Wenn ich so in den Garten schaue, dann sehe ich endlich die Veränderungen die der Herbst so mit sich bringt. Es wird also wieder Zeit für den 12tel Blick in unseren Garten. Wie auch schon im Oktober von neuen 2 Standpunkten aus.

Nun im November ist der Herbst auch hier endgültig angekommen und macht zum Teil gleich mal einen auf Winter. Jedenfalls von den Temperaturen her, sonst eher nicht.

Mein 12tel Blick im November 2018

Wenn ich so von meinen zwei Blickwinkeln in den Garten schaue, dann sehe ich nicht nur die goldene Herbstsonne, sondern auch immer noch viel Gartenarbeit. Wir haben es echt noch nicht geschafft den Garten komplett Winterfest zu bekommen.

Der Apfelbaum hat sogar noch fast sein komplettes Blätterkleid an, als wolle er sich vor der Kälte noch schützen. Ein verrücktes Wetter dieses Jahr. Die meisten Pflanzen haben allerdings die ersten knackigen Frostnächte nicht überstanden und müssen nun mal langsam raus.

Als ich die Bilder wieder vor 2 Tagen gemacht habe, hat die Sonne geschienen und es war frostig frisch draußen. Ich mag das Wetter so ja gern. Allerdings ist das nicht gerade ideal für Gartenarbeit und ich muss dringend noch was tun.

Jetzt im November wirkt das Licht auch komplett anders als noch im Oktober. Mal ganz davon abgesehen, dass diesmal keine einzige Wolke am Himmel zu sehen ist. Der Unterschied ist bemerkenswert.

Es ist schon sehr spannend, wie die Natur sich so in nur einem Monat verändern kann. Allein dafür liebe ich den 12tel Blick schon.

Ich bin ja nun auch sehr gespannt ob mein Ausblick in 4 Wochen, Ende Dezember, dann eher trist grau sein wird oder winterlich weiß. Was tippt ihr?

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs.

12 von 12 im November

Gestern war der 12. und das bedeutet bei der Internetgemeinschaft der Blogger ja immer, das es Zeit ist für „12 von 12“. Was „12 von 12 “ genau ist, könnt ihr bei Caro nachlesen. Dort werden auch wieder alle Teilnehmer gesammelt.
Diesen Monat mache ich auch mal wieder mit, komme aber aufgrund von Nachtschicht und dazu vorher benötigten Schlaf, erst heute zum verbloggen. Los geht’s.

Achtung:
Da meine Bilder ja immer eher zufällige Schnappschüsse sind, achte ich selten auf kleinste Details. Auf den Bildern erkennbare Marken und ähnliches können daher als Werbung angesehen werden, sind es aber nicht. Wir haben sie selber gekauft, weil wir sie halt mögen. Is so!

12. November 2018 – Montag und alle daheim

Unser Tag beginnt ruhig. Wir müssen uns nicht für Arbeit oder Kindergarten fertig machen, denn die Kinder bleiben heute daheim. Beide haben einen Arzttermin und zusammen wollen wir noch zum Fotografen.

Nach einem gemütlichen Frühstück, das obligatorische morgendliche Kaffeetassenbild fehlt leider, machen wir uns für den Tag fertig und fahren los zum ersten Termin des Tages – Zahnarztbesuch für die Kinder. Die Wartezeit sind beide erstaunlich ruhig, nur zwischendrin gibt es mal kurz Chaos als beide rumrennen. Zum Glück scheint das keinen der anderen Wartenden zu stören.

Bereitwillig nimmt dann jedes Kind auf dem Zahnarztstuhl Platz und zeigt der Ärztin seine Zähne. Alles super, nur das Daumennuckeln müssen wir der Kleinen langsam mal abgewöhnen. Zur Belohnung gibt es ein kleines Spielzeug für die Kinder.
Den nächsten Kontrolltermin für Anfang April machen wir auch gleich wieder fest.

Nach dem Zahnarzt ging es zum Fotografen Familienbilder machen. Mittlerweile ein festes Ritual im Jahresplan, nur irgendwie wird es jedes Jahr später bei uns. Für nächstes Jahr nehmen wir uns dafür mal den Sommer vor, um dann Bilder in der Natur machen zu können.

Wieder daheim bereitet der Mann das Mittagessen vor, das große Kind spielt in seinem Zimmer und ich backe mit der Kleinen ein schnelles Dinkelbrot. Sie ist voller Eifer dabei und rührt und kippt die Zutaten sorgsam zusammen. Das geht sogar noch im schicken Foto-Outfit, welches sie einfach nicht ausziehen möchte.

Vor dem Mittagessen mache ich noch schnell eine Bestellung beim Lieblingsdiscounter, da ich keine Lust habe in den Laden zu fahren. Zudem weiß ich so, dass ich das Gewünschte auch wirklich bekomme.

Nach Mittagessen (Spinat, Kartoffeln, Ei) und Mittagsschlaf für alle, sitzen wir gemeinsam am Tisch bei Kaffee, Kakao und Keksen.

Von einer lieben Freundin gab es für die Kleine wieder einen Beutel voll Kleidung. Danke dafür. Gleich mal anprobieren. Passen und vom Kind für sehr schick befunden, blieb eine Leggins gleich an, nur die Kuscheljacke musste sie dann leider wieder ausziehen. Zu warm im Haus dafür.

Da wir einmal beim Sachen machen waren, haben wir gleich noch die Sportsachen für den Kindergarten gepackt. Das ist ja neu für uns, denn auch der Große braucht erst jetzt nach schon einem Kindergartenjahr extra Sportsachen. Scheint wohl eine neue Regelung in der Kita zu sein.

Zusammen schreiben wir auf den tollen Stoffrucksack, den jedes Kind zur U7a von unserer Krankenkasse bekam, ihren Namen drauf und packten eine bequeme Hose, Socken und ein Shirt hinein. Den Beutel selber zu öffnen und schließen, klappt auch schon ganz gut.

Als es dunkel wird, dürfen die Kinder dann ihre momentane Lieblingsserie im Fernsehen schauen. So kehrt ein bisschen Ruhe ein.

Währenddessen die Kinder ganz gespannt den Abenteuern des kleinen Prinzen folgen, packe ich meine Nähcamp Sachen vom Wochenende wieder aus und verräume sie. Einiges muss ich demnächst noch fertig stellen.

Nachdem der Trickfilm vorbei ist, ziehen sich die Kinder und ich uns an und gehen noch eine Runde raus in die Dunkelheit. Da ich zum Laternenumzug am letzten Freitag nicht da war, laufen wir nun gemeinsam eine Runde durchs Viertel und singen ein bissl dabei.

Wieder daheim gibt es Abendbrot mit dem Mittags gebackenen Brot und anschließend lege ich mich auf Sofa um vor der Arbeit noch etwas zu ruhen bzw. zu schlafen. Der Mann macht die Kinder nachtfertig und schafft sie ins Bett. Nach kurzer Zeit ist Ruhe.

Während der Mann eine Sportveranstaltung schaut, wache ich wieder auf und mache mich fertig für die Arbeit. Zwei Nachtschichten stehen auf dem Plan.

Später auf Arbeit bekomme ich vom Mann noch eine liebe Gute-Nacht-SMS. Er ist nun auch ins Bett gegangen. Davor hat er noch ein Kind wieder zugedeckt und ein Kind wieder in sein eigenes Bett geschafft. Der Große hat sich doch tatsächlich wieder in unser Bett geschlichen.

Tag zu Ende. Alles ruhig.
Bis bald.

Verlinkt bei 12 von 12.

Sachsen mit Kind entdecken – Verkehrsmuseum Dresden

*WERBUNG unbezahlt und unbeauftragt

Wenn man mit Kindern unterwegs ist und sich etwas anschauen möchte, dann ist das ja auch immer eine Sache des Wetters. Ganz unabhängig davon ist man bei einem Museumsbesuch. Was jetzt recht öde klingt, besonders mit Kindern, kann auch sehr interessant für die ganze Familie werden. Ein guter Tipp für einen Museumsbesuch, bei zum Beispiel schlechtem Wetter, ist dabei das Verkehrsmuseum Dresden.

Im Herzen Dresden, in historischer Kulisse

Wir haben das Verkehrsmuseum Dresden, das mitten im Herzen Dresdens in der Altstadt liegt, im Sommer als Familie besucht. Also 2 Erwachsene und 2 kleine Kinder im Alter von 2 und 3 Jahren und wir haben es keinesfalls bereut, auch wenn man erst denkt, dass sowas noch nichts für so kleine Kinder ist.

Seit nun mehr als 60 Jahre kann man sich nun schon im Johanneum, direkt bei der Frauenkirche und neben dem Residenzschloss, Ausstellungen zur Verkehrsgeschichte anschauen. Dabei findet man alle Zweige der Verkehrsgeschichte vor: Eisenbahn, Straßenverkehr, Schifffahrt und Luftfahrt. Aber auch für die Kleinen ist mit dem Verkehrsgarten eine wunderbare Welt rund um den Verkehr gedacht worden

Ich kenne das Museum bereits aus Kinder- und Jugendtagen und war sehr erstaunt, was sich in den letzten Jahren, wo viele Umbauten und Renovierungen statt fanden, alles verändert hat.

Eisenbahn, Straßenverkehr, Schifffahrt und Luftfahrt

Das Verkehrsmuseum beherbergt neben den 4 ständigen Ausstellungen zu den Themen Eisenbahn, Straßenverkehr, Schifffahrt und Luftfahrt auch immer noch ein bis zwei Sonderaustellung. Zudem findet man eine große Modelleisenbahnanlage im Museum, wo es mehrmals am Tag Vorführungen gibt.

Verteilt auf 3 Etagen gibt es in jeder Ecke etwas zu entdecken. Natürlich kann man mit kleinen Kindern nicht überall ewig stehen bleiben und sich alles genau anschauen, doch das tut dem Besuch keinen Abbruch. Auch so lässt sich viel anschauen und erklären. Denn wenn man dem Kind zum Beispiel erklärt, dass der Opa in genau so einem Auto früher gefahren ist oder dass früher die Autos noch kein Dach hatten, dann staunt selbst der kleinste Knirps.

Und spätestens wenn man dann direkt neben den großen Eisenbahnkolossen aus dem 19. Jahrhundert steht, ist eigentlich jedes Kind hin und weg und begeistert.

Sonderausstellung

Als wir im Sommer diesen Jahres das Verkehrsmuseum besucht haben, war gerade die Sonderausstellung „Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos.„. Da werden bei einem Erinnerungen wach, wenn man beispielsweise die Filmplakate von Autofilmen der 80er und 90er Jahre sieht. Oder man ist betroffen von der Vielzahl an Verkehrstoten, die es früher wie heute immer noch gibt. Der Titel dieser Ausstellung ist schon sehr treffend gewählt.

Das der Eingang zur Sonderausstellung zudem noch wie eine Waschanlage gestaltet war fanden wir echt witzig. Die Kinder hingegen waren da etwas vorsichtig und mussten erst einmal behutsam heran und dann hindurch geführt werden. Bei so was muss man dann immer abwägen, ob es nicht besser ist, sich erst einmal etwas anderes anzuschauen. Wir hatten uns für letzteres entschieden.

Diese Ausstellung kann noch bis Januar 2019 besucht werden. Ein Highlight war für uns dabei der Sonderteil zum Film „Manta, Manta“ inklusive Original Filmmanta.

Nicht nur sehen, auch hören – Interaktiv durch das Verkehrsmuseum

An alles ist bei den Ausstellungen gedacht worden. Man kann sich über einen Audio-Guide zu allen Exponaten etwas erzählen lassen, dazu muss man dann immer die entsprechende Nummer auswählen. Den Audio-Guide kann man sich schon vorher von daheim aus ganz bequem über die kostenlose Verkehrsmuseums-App herunterladen, so dass man gleich starten kann. Sehr praktisch.

Auch gibt es die Möglichkeit, sich schon daheim am Computer virtuell ein Schiff zu bauen und dann im Verkehrsmuseum bei einer Regatta starten zu lassen. Multimedialen Museumsbesuch nenne ich so was.

Aber auch vor Ort gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auch ohne die App, sich etwas anhören zu können. An vielen Exponaten, besonders in der Schifffahrts- und Sonderausstellung, sind Monitore und Audiostationen vorhanden. Unser Großer fand das toll, ist es doch etwas anderes als nur zu schauen. Die Kinder fanden das sehr spannend.

Berühren und Mitmachen erlaubt

Sehr gut fanden wir auch, dass es nicht überall im Verkehrsmuseum untersagt war, die Exponate anzufassen, sondern man auch mal genauer hinschauen konnte. Das finde ich ja besonders bei Museumsbesuchen mit Kindern sehr wichtig. Denn erklären sie mal einem kleinen Kind, dass es nur neben der großen Eisenbahn stehen darf und nicht hinein gehen kann.

Auch wenn unser Kinder mit 2 und 3 Jahren doch noch etwas sehr jung sind, wollen auch sie alles genau erklärt haben. Wir sind nämlich gerade mitten im Warum-Alter. Da ist ein genauer Blick oft richtig Gold wert, als wenn man nur von außen erklären muss. Natürlich immer unter der Prämisse, dass man es nicht übertreiben darf. Das war bei uns am großen Steuerruder in der Schifffahrtsausstellung der Fall. Der Große fand das sich drehende Ruder einfach zu toll, auch wenn es mehr als doppelt so groß war wie er.

Der Verkehrsgarten für die Kleinen

Das so ein Museumsbesuch mit kleinen, aber auch großen Kindern anstrengend ist, kann sich sicher jeder vorstellen. Um eine Verschnaufpause für die Eltern zu schaffen, gibt es im 2. Obergeschoss des Museums für die Kinder einen Kindertreff und den  Verkehrsgarten, da können sie toben, bauen, malen oder experimentieren. Die Eltern haben etwas Luft zum erholen und können den Kindern dabei einfach nur zuschauen oder mit ihnen gemeinsam etwas machen. Viele Eltern nutzen den Verkehrsgarten auch für eine kleine Snackpause, denn es stehen dort Tische und Stühle zum verweilen bereit.

Die 300 m² große Verkehrslandschaft ist dabei das absolute Highlight für die Kinder. Auf Bobby-Cars und Bobby-Trains können sie dort umherfahren und nebenbei noch spielerisch die Verkehrsregeln lernen. Allerdings muss man da genauso wie im normaulen Straßenverkehr aufpassen, denn auch in so einer Kinderlandschaft gibt es schon kleine und große Verkehrsrowdys.

Wessen Kind sein Verkehrswissen genauer testen möchte, der kann immer am ersten Freitag jeden Monats seinen Bobbycar-Führerschein machen lassen. Ist doch auch mal was.

Vielfalt zum angemessenen Preis

Das Verkehrsmuseum Dresden bietet auf seiner gesamten Fläche ein Menge für große und kleine Entdecker. Wer Fahrzeuge liebt, der wird das Verkehrsmuseum lieben. Es bringt einem die mobile Welt auf Straße, Schienen, Wasser und Luft näher und ist dabei ganz nah an einem dran.

Auch der Preis ist dafür fantastisch, angesichts der Menge die einem geboten wird. Kinder bis 5 Jahre kommen kostenlos ins Museum und ein Erwachsener zahlt 9 Euro und das finden wir topp. Denn es gibt wirklich andere Museen oder Ausstellungen wo man für weniger mehr zahlen muss.

Wir werden sicherlich in den nächsten Jahren noch mehrmals wieder kommen, denn von Autos, Eisenbahn und Co. bekommen unsere Kinder nämlich nicht genug. Einzig die Rettungskräfte wie Feuerwehr und Polizei hat unser Großer etwas vermisst. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann mal dazu eine Sonderausstellung.

Bis bald.

Verkehrsmuseum Dresden

Rezension: WAS IST WAS Junior – Im Zoo {Werbung}

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Dieses Jahr waren wir mit den Kinder schon zwei Mal in größeren Zoologischen Gärten (Chemnitz und  Dresden) und mehrmals in einem kleinen Tierpark bei uns daheim. Ganz klar das die Kinder da natürlich viel wissen wollen, was so den ganzen Tag über im Zoo passiert. Denn sie sehen ja bei den Besuchen, dass es nicht nur Tiere anzuschauen gibt, sondern das dort auch viele Leute arbeiten,die sich um die Tiere kümmern.

Praktisch finde ich es da, dass es über die Thematik Tiere im Zoo ganz viele individuelle Kinderbücher gibt, die man sich zuhause gemeinsam anschauen und vorlesen kann. Bücher die dabei das Wissen kindgerecht vermitteln, gibt es da ja zum Glück für jede Altersstufe, auch für die Kleinsten.

Zum Thema Zoo haben wir dabei das passende Buch aus der WAS IST WAS Reihe vom TESSLOFF Verlag in unser Herz geschlossen. „WAS IST WAS Junior Im ZOO“ vermittelt spannendes Entdeckerwissen rund um den Zoo für Kinder von 4-7 Jahren. Aber auch jüngere Kinder und Erwachsene haben ihre Freude daran.

Was ist Was Im Zoo
Abbildung: TESSLOFF Verlag

Es gibt viel zu entdecken im Zoo

Einen Ausflug in den Zoo zu machen, ist für die Kinder ja immer eine willkommene Abwechslung zum normalen Alltagsleben. Dort gibt es viel zu entdecken und man hat Spaß dabei. Genau das vermittelt auch das Kinderbuch mit liebevollen Illustrationen von Stefan Lohr und kindgerechten Texten von der Diplom-Biologin Bärbel Oftring.

Entdeckerklappen auf den Seiten wecken die Neugierde der Kinder extra. Meine beiden finden das ja immer sehr spannend und schauen ganz genau, wo eine Entdeckerklappe versteckt ist.

Zudem findet man auf den Seiten interessantes Zusatzwissen, zum Beispiel über Technik oder Besonderheiten mancher Zoologischer Gärten. Auch dabei sind die Texte leicht verständlich geschrieben, so dass die beim Vorlesen auch von den Kleinsten verstanden werden können.

Welche Tiere leben im Zoo?

Das Buch ist wie jeder Zoo in die unterschiedlichen Bereiche aufgeteilt. Auf großen Doppelseiten findet man zuerst eine Blick über den gesamten Zoo. Anschließend begibt man sich auf eine Reise zu den unterschiedlichsten Tieren und Gebieten. Wie leben die Elefanten oder welche Tiere leben in Afrika. Unglaublich was es alles für unterschiedliche Bären auf der Welt gibt. Natürlich dürfen auch die Raubkatzen mit Löwe und Tiger nicht fehlen, genauso wenig wie die Menschenaffen. Ein Blick ins Tropenhaus und ins Aquarium runden einen jeden Zoobesuch ab. Welche Tiere sind nur in der Nacht aktiv und was fliegt und kriecht auf unserer Erde so herum.

Ein Highlight eines jeden Zoobesuchs ist natürlich der Streichelzoo mit seinen Ziegen und Schafen, sowie Eseln. Lieben eure Kinder den auch so? Meine Tochter würde ja am liebsten bei jedem Besuch eine kleine Ziege mit heim nehmen.

Mit offenen Augen durch das Buch

Beim Anschauen des Kinderbuches haben die Kinder auch ganz genau hingeschaut, was den die Tierpfleger so machen. Sie füttern die Tiere, machen in ihre Gehege sauber oder kümmern sich um die kleinen Tierbabys.

Doch sie fanden auch Szenen, die wir auch schon bei einem Zoobesuch live gesehen haben. Zum Beispiel wie die Seelöwen gefüttert und trainiert werden. Wie der Elefant sich mit Sand bewirft oder der Orang-Utan am auf dem Baum sitzt.

WAS IST WAS Junior Im Zoo* lässt Kinder und Erwachsene in die Welt der Zootiere eintauchen, wie es sonst nur ein richtiger Zoobesuch. Auf den 21 Seiten gibt es viel über die verschiedensten Tiere im Zoo zu entdecken und zu lernen. Wann geht ihr wieder mal wieder in den Zoo?

Vielen Dank an TESSLOFF das wir rezensieren durften

Nähzimmer-Blick Oktober 2018

ACHTUNG: ENTHÄLT WERBUNG DURCH VERLINKUNG UND MARKENNENNUNGEN.

Heute gibt es wieder einen Blick in mein Nähzimmer und ich muss gleich dazu sagen, dass es diesmal nicht so aufgeräumt ist wie im letzten Monat. Es türmt sich schon wieder. Jaja. Es gab eine kleine Stofflieferung die momentan noch auf dem Bügelbrett vorm Fenster ruht und darauf wartet gewaschen zu werden.

Dann liegen schon die Stoffe für die nächsten Projekte bereit, denn im November fahre ich zum Nähcamp nach Leipzig und dafür müssen Vorbereitungen getroffen werden. Auch hat bald das kleine Kind Geburtstag und dafür wird auch wieder genäht. Der gelbe Stoff, der auf dem Nähtisch liegt, ist schon mal ein Teil davon.

Irgendwie muss ja kreatives Chaos herrschen, findet ihr nicht auch? Und so lange ich immer alles wieder finde und noch genug Platz zum Zuschneiden ist, geht es ja. 😉

Nähwerke Oktober 2018

Im letzten Monat war ich recht fleißig, ich habe ein paar Stoffe weggenäht bzw. es sind nur noch winzige Reste übrig. Auch habe ich mal wieder ein Upcycling Projekt gehabt. Es ist doch schön, wenn man aus alten kaputten Kleidungsstücken Neue nähen kann. Zudem ist auch mal wieder etwas für mich selber entstanden und nicht nur für die Kinder.

Was habe ich genäht:

Für die Kleine ist noch ein Schlafanzug entstanden in einem zarten Mintgrün. Wer sagt, dass Mädchen immer nur die typischen Mädchenfarben rosa und rot tragen sollte, der irrt, meiner Tochter stehen auch Blau- und Grüntöne ganz wunderbar. Der Schlafanzug ist wieder der bewährte „Tag- & Nachtträumer“ Schnitt von Fred von Soho.

Eine Schlafhose für meinen Neffen entstand aus einer alten Schlafhose seines großen Bruders. So bleibt es in der Familie und konnte weiter genutzt werden. Hierbei habe ich wieder das Freebook „Kinderhose“ von Näähglück verwendet. Ein Klassiker mittlerweile bei uns.

Pullis, Pullis, Pullis – was wäre ein Nähmonat ohne ein paar genähte Shirts für die Kinder. Ich habe zwei schlichte Basic Shirts nach einem Schnitt aus der Ottobre Kids 04/2018 [Affiliate-Link] genäht. Es muss ja nicht immer extrem bunt sein.
Dann habe ich beim letzten Nähtreffen für jedes Kind einen kuschligen Sweatpullover genäht. Der Winter kommt bestimmt. Hoffentlich. Hierbei stammt der Schnitt aus der neuen Ottobre Kids 06/2018 [Affiliate-Link] und ich habe ein paar gute Stoffschätze verwendet. Die Kleine wird dann jetzt mit der Mama im Partnerlook gehen können, denn auch ich habe einen Pullover aus dem Kussmundsweat. Für den Großen gab es Monster in Kombi mit leuchtend gelben Bündchen.

Ein Highlight im Oktober ist aber das Geburtstagsshirt für den Großen. Auch hier wieder ein bewährter Schnitt, „Pilvi“ von Näähglück. Als ich Anfang des Jahres den Baustellenstoff gekauft hatte, wusste ich sofort, dass ich ihn für das Geburtstagsshirt aufheben werde. Der Kran war ideal um die 4 zu präsentieren.

Für Halloween habe ich einen DIY-Set von Alles für Selbermacher aus dem Vorjahr endlich umgesetzt und so unsere Süßigkeiten für die Kinder stilecht aufbewahrt.

Für mich genäht

Ich habe mir selber ein neues Oberteil genäht, allerdings erst einmal aus einem uni-melierten Stoff um zu sehen wie es eigentlich an mit sitzt. Der Mann verglich dann allerdings das Shirt Copenhagen von Schnittliebe mit einem Ballerinadress. Ähm ja.

Zugegeben auch ich war nach der ersten Anprobe etwas enttäuscht, hatte ich mich doch eigentlich gleich in den Schnitt verliebt, als ich ihn sah. Aber vielleicht liegt es auch wirklich nur an dem lila Stoff, denn von anderen bekam ich sonst nur positive Rückmeldungen. Beim nächsten Mal werde ich aber noch eine kleine weitere Änderung vornehmen und die Taille etwas nach unten versetzen, dann sitzt es bestimmt noch etwas besser. Die Ärmel hatte ich nämlich schon geändert, denn sonst wären sie mir zu eng gewesen.

Was nähe ich im November?

Auch der November wird wieder spannend werden im Nähzimmer, denn die Adventszeit wirft ihr Schatten voraus. Dazu wird es wie oben schon erwähnt wieder ein Geburtstagsshirt geben, diesmal für die Kleine und ich werde auch mehrere Teile für mich selber nähen. Mal schauen wie viel ich schaffe vom Nähplan, denn der November ist hier recht voll und meine Nähzeit bis auf das Nähcamp doch recht knapp. Seid gespannt.

Wer immer auf dem aktuellen Stand bleiben möchte, bei dem was hier entsteht, dem empfehle meinen zweiten Instagram-Account @kremplinghaus_naehzimmer.

Bis bald.