Hallo Oktober!

Hallo Herbst!!!
Hallo erste fette Erkältung.

Der Herbst hat eindeutig Einzug gehalten und der Oktober beginnt etwas ungemütlich vom Wetter her. Nix mit goldener Oktober oder Altweibersommerwetter, aber vielleicht wird es ja noch. Für mich selber hat der Monat mit einem Arztbesuch begonnen und dem ersten Infekt der neuen Herbst-Winter-Saison.

Vor allem aber, bedeutet ein Infekt ja bei mir ja immer, dass es, je nach Jahreszeit, entweder eindeutig kalt oder warm wird. Ich bin halt ne alte Wetterhexe. Das letzte Mal dieses Jahr war ich nämlich im März krank und das gleich 2x je eine Woche lang. Und wir erinnern uns – ungefähr gegen Ende März hat dann ja dieser Super-Duper-Sommer Einzug gehalten. Wisster Bescheid. Wenn es jetzt kalt bleibt, ich wars.

Allerdings kann ich den Infekt jetzt nicht ganz zu diesem Phänomen zuordnen, da er vermutlich einer Busfahrt-Klimaanlage geschuldet und ein Mitbringsel aus dem September ist. Wir schauen einfach mal.

Im Oktober werde ich/wir

  • erstmal selber wieder gesund werden
  • das Haus herbstlich dekorieren, zumindest zum Teil
  • den Kindern neue Herbstschuhe, also so halbhohe kaufen – gestern schon erledigt, 70€ ausgegeben
  • der Mann wird seine ambulante Reha beginnen und seine Physiotherapie fortsetzen
  • und er wird einen wichtigen Amtstermin haben
  • mit den Kindern mal wieder zum Friseur gehen
  • mit dem Großen zum Kinder-TÜV gehen – die U8 ist fällig
  • ein Geburtstagsshirt mit einer 4 darauf nähen
  • den 4. Geburtstag vom Großen feiern
  • für die Geburtstagsfeier im Kindergarten wieder eine große Obstpause vorbereiten. Doppelt so groß wie im Vorjahr vermutlich, denn die Gruppe ist mit 18 Kindern mittlerweile komplett.
  • den Geburtstag meiner Mama feiern
  • eventuell zum ersten Mal einen Kindergeburtstag feiern – Wir sind uns noch nicht ganz einig, ob das wirklich was wird, das Kind kann sich nicht entscheiden welche Kita-Freunde er einladen möchte.
  • den Garten weiter winterfest machen
  • weiterhin Gemüse aus dem Garten ernten, es wächst immer noch was

Zwischendurch rocken wir wie immer den normalen Alltag mit Schichtarbeit und Familienleben.

Idee: Frische Brise

Nähbloggertreffen von Dresden näht im September 2018

Lange habe ich nicht mehr über die Treffen von Dresden näht hier berichtet, was vermutlich auch daran liegt, dass ich zuletzt im März dabei war. Darüber habe ich damals aber gar nicht berichtet. Mein letzter Blogpost dazu ist echt vom Januar, als die Mädels bei uns daheim waren. Daran sieht man mal wieder, wie schwierig es manchmal ist, Arbeit, Familie und Hobby unter einen Hut zu bekommen und nebenbei noch Freunde zu treffen.

Treffen im Immergrün Dresden

Doch diesmal hat es geklappt. Lange geplant und das Frei auf Arbeit dafür schon im Dezember 2017 beantragt, genehmigt bekommen habe ich es aber erst paar Tage vorher. Es ist zum Verzweifeln. Aber Schwamm drüber – Mutti hat Ausgang. So bin ich nun letzte Woche Freitag nach Dresden zum Treffen gefahren.

Getroffen haben wir uns wieder in der Gartengaststätte Immergrün in Dresden, die ist ja schon unser zweites Zuhause, so mit 4 Treffen pro Jahr dort.

Im Gegensatz zu meiner letzten Teilnahme im März, wo meine Overlock die einzige Maschine auf dem Tisch war, hatten diesmal alle ein Maschinchen dabei und es wurde fleißig gewerkelt. Wer alles dabei war, hat wie immer Amberlight ordentlich aufgezählt.

Ich hatte drei Hosen für den Großen dabei und habe es sogar geschafft, alle zusammen zu nähen. Gute Vorarbeit daheim lohnt sich halt immer für die Treffen. Ruck zuck waren die dann fertig.

Das Fernsehen zu Gast

Ganz überraschend für uns war es, dass diesmal der lokale Fernsehsender Dresden Fernsehen in der Gaststätte zu Besuch war und darüber einen Beitrag gedreht hat. Natürlich weckte auch unsere illustre Runde Aufmerksamkeit, so das wir unvermittelt nebenbei auch noch im Fokus standen.

Als dann die Suche nach einem Interviewpartner war, habe ich mich letztendlich angeboten es zu machen. Was ist denn schon dabei. Augen zu und durch. Ich glaube, dass ich noch nicht mal rot geworden bin, denn warm war mir nur in der Bauchgegend. Aber so ein bissl Lampenfieber ist ja ok.

Die Mädels waren jedenfalls begeistert von meiner Leistung und ich bin sehr gespannt darauf, wenn der Beitrag im Fernsehen läuft. Da ich aber nicht aus Dresden bin, muss ich dann wohl auf die Mediathek hoffen. Ich werde berichten.

Danke an stoff_verzueckt für das Foto von meinem Interview.

Es war wieder ein toller Abend mit großartigem Austausch und spätestens im Dezember zum Weihnachtstreffen mit Wichtelei bin ich definitiv wieder mit von der Partie.

Bis bald.

Wochenende in Bildern 22./23.09.2018

Wochenende Sonnenschein – naja diesmal stimmt das nicht so, der Herbst hat eindeutig Einzug gehalten, pünktlich zum Herbstanfang.  Im Kalender bei mir steht auch Frühschicht drin, doch diesmal gehe ich nur am Sonntag arbeiten, den Samstag habe ich frei da ich Freitag Abend Nähtreffen hatte.

Achtung: Dieser Blogpost kann aufgrund von Bildern und Erwähnungen Werbung enthalten.

Sonnabend

Der Sonnabend startet daher auch ziemlich zerknautscht bei mir, eindeutig zu wenig Schlaf die letzte Nacht. Da wird es wohl einen Mittagsschlaf geben.
Zum Start in das Wochenende gibt es daher erstmal ein gutes Frühstück in Familie. So was kommt bei uns ja echt selten vor, die Schichtarbeit fordert halt ihre Opfer.

Der Vormittag verläuft in gewohnten Bahnen – die Kinder spielen und ärgern sich gegenseitig, der Mann trainiert sein Darts-Handicap und ich mache Wäsche und versuche etwas Ordnung zu schaffen.

Da der Mann heute zum Fußball darf, ich bin ja daheim, bringen wir ihn zusammen zum Bahnhof, wo er zusammen mit gut zwei drei Duzend weiterer Verrückter in Schwarz-gelb aus dem Dorf und Umgebung Richtung Dresden abfährt. Am späten Nachmittag holen wir ihn dann wieder ab.

Als wir wieder daheim sind, koche ich Mittagessen. Sonnabend ist hier Nudeltag, diesmal nur ganz einfach mit Tomatensoße und Käse. Die Kinder, allen voran die Kleine, vergessen dabei heute mal wieder ihre Manieren. Naja, es git ja Waschlappen und Waschmaschine.

Endlich Mittagsschlag. Die Kleine schläft wie immer sehr gut, der Große leider nicht, er verweigert sich mal wieder. Ok dann soll er leise spielen. Macht er auch, allerdings kommt er auch aller 15-30 Minuten zu mir und will irgendwas. An erholsamen Schlaf ist da leider nicht zu denken, ich bin sehr gerädert beim aufstehen.

Am Nachmittag fahre ich mit den Kindern zu meiner Arbeit. Heute ist bundesweit Tag der offenen Tür in der chemischen Industrie und das bietet sich an den Kindern mal Mamas Arbeit aus der Nähe zu zeigen.

Da die Kinder leider noch keine 6 Jahre alt sind, können wir keine der angebotenen Werksrundfahrten oder Besichtigungen machen. Das ist sehr schade, denn so entgeht uns auch die Besichtigung der Werkfeuerwehr und so muss sich das große Kind nur mit einem alten Feuerwehrauto und der Jugendfeuerwehr zufrieden geben.

Doch wir lassen uns davon die Laune nicht verderben und machen trotzdem einen schönen Rundgang durch die Ausstellungsflächen. Die Kinder drehen am Glücksrad, werden mit Silikonscheiben und zusammen basteln wir aus, bereits fester, Silikondichtmasse tolle Blümchen. Die Kinder sind begeistert.

Zum Abschluss bekommt jeder, inklusive Mama, noch einen Luftballon.
Einer fliegt nach kurzer Zeit gleich in den Himmel, einer verabschiedet sich im Auto mit einem lauten knall, so das die Kinder immerhin einen dann noch daheim zum spielen haben.

Da es vor den Werkstoren Kastanienbäume gibt, nutzen wir die Gelegenheit gleich um einige zu sammeln. Anschließen fahren wir den Papa vom Bahnhof abholen, seine Lieblingsmannschaft hat das Spiel 4:1 gewonnen. Alle glücklich, alle fertig.

Sonntag

Der Sonntag startet wieder zeitig für mich, Frühschicht steht an. Da die Wettervorhersage nicht besonders rosig für den Tag ist, nehme ich statt des Fahrrades ausnahmsweise das Auto. Es ist ja auch Sonntag und Mann und Kinder wollen das Haus eh nicht verlassen. Es ist sehr frisch heute.

Nach getaner Arbeit bin ich gegen 14:30 Uhr wieder daheim. Ein Kind ist schon wach vom Mittagsschlaf und das andere steht kurze Zeit später auch auf.
Ich starte eine von zwei Waschmaschinen heute und ansonsten vertrödeln wir den Nachmittag. Ich muss in die neu genähten Hosen noch die Größen einbügeln, zudem brauchen 2 Hosen noch Knie-Flicken um Löscher zu verstecken.

Das Wetter tut heute sein übriges zu einem sehr chilligen Nachmittag. Es regnet in Bindfäden und der Herbst zeigt sich gleich am ersten Wochenende von seiner ungemütlichen Seite. Letztes Wochenende noch Sonnenschein und Wärme pur, jetzt das volle Kontrastprogramm.

Die Kinder nehmen das chillen sehr ernst und gemeinsam schauen wir einen Kinderfilm und knabbern Äpfel aus dem Garten. Der Große verbringt den Tag gleich mal komplett im Schlafanzug.

Dann wird aber doch noch gemeinsam gespielt. Heute ist das Playmobil 123 wieder hoch im Kurs und wird aufgebaut. Die Feuerwehr muss direkt einen Brand im Schloss löschen.

Der Abend ist allgemeine Sonntagsroutine – Abendessen, Badewanne mit Haare waschen, Kinder trocken fönen, frische Schlafsachen, Gute-Nacht-Geschichte und hoffen das schnell Ruhe wird.

Während der Mann dann einen Film im Free-TV schaut, widme ich mich 2 Körben voller Wäsche die gelegt werden muss. Hatte ich ja schon am Abend zuvor. Halb zehn verschwinde ich dann auch im Bett. Ich bin platt.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Mein Vormittag vor der Spätschicht

So ne Spätschicht auf Arbeit ist ja immer etwas blöd, denn der halbe Tag ist weg und man versucht daheim alles in wenige Stunden zu quetschen. An manchen Spätschichttagen fühle ich mich richtig gehetzt, weshalb ich schon vor längerer Zeit beschlossen habe, dass diese Vormittage ohne irgendwelche Großunternehmungen ist.

Der Tag beginnt

Der Wecker klingelt gegen 6:20 Uhr , natürlich ist ein, manchmal auch beide, Kind(er) schon munter. Meist ist das so kurz nach 5:30 Uhr der Fall. Entweder wird dann noch zusammen gekuschelt oder ich schicke die Kinder spielen. Letzteres ist dann immer der Fall wenn ich noch sehr müde bin.

Nach dem Aufstehen gehe ich normalerweise zuerst ins Bad, doch heute wollten die Kinder zuerst was zu trinken und zu essen. Anschließend mache ich mich grob tagesfertig, der finale Touch erfolgt dann erst kurz bevor ich auf Arbeit los muss.

Nachdem ich ansehnlich bin, hole ich die Kleidung der Kinder aus den Schränken und helfe ihnen beim Anziehen, die Kleine muss ja auch noch gewickelt werden. Heute gab es mal wieder, wie in 80% der Fällen täglich, Theater ums anziehen. Die Kleine machte heute freiwillig und super mit, beim Großen war es wieder sehr schwerfällig. Haben eure fast 4-jährigen auch so eine „Babyphase“ zur Zeit bzw. hatten sie so eine? Ich glaube ich muss mal mit seiner Erzieherin reden, ob er in der Kita auch so viel Unterstützung beim Anziehen braucht.

Irgendwann zwischenzeitlich steht auch der Mann auf, heute hat er mal keinen Arzt- oder Amtstermin, lediglich das Auto muss er heute noch in die Werkstatt schaffen. Ich schnippel derweil das Obst für den Großen für die Kita. Bei der Kleinen in der Krippe besorgt die Erzieherin die Obstpause.
Zusammen ziehen wir dann die Kinder final straßenfertig an und ich schaffe sie in die Kita.

Wieder daheim ist es kurz vor 7:30 Uhr und ich geselle mich zum Mann und wie frühstücken zusammen, bzw. ich frühstücke, er trinkt seinen Kaffee. Davor habe ich schon eine Waschmaschine angestellt. Noch eine kleine Einkaufsliste schreiben und fix die Dinge einkaufen. Als ich wieder daheim bin ist es kurz vor 9.

Der Mann füllt die derweil fertige Wäsche in den Trockner um und ich stelle eine neue Waschmaschine an. Heute ist nur Bettwäsche dran. Danach fange ich an Wohnzimmer und Küche aufzuräumen, das Spielzeug der Kinder was eigentlich in Ihre Zimmer gehört stelle ich auf die Treppe. Wir beginnen nämlich gerade mit dem Einführen kleiner Aufgaben. Dazu gehört es auch das eigene Spielzeug wieder in die Zimmer zu räumen.

Es wird Mittag

Nachdem eine gewisse Grundordnung wieder da ist, lege ich noch Wäsche und lausche ab 10 Uhr dem freitäglichen Instagram-Live-Kaffeerunde mit Daily-Pia. Dabei putze ich weiter und erledige etwas Bürokram.
Gegen halb 11 beginnt der Mann mit dem Mittagessen kochen, heute gibt es für uns beide Kartoffeln mit Kräuterquark und Leberwurst. Um nicht immer überlegen zu müssen, was wir kochen, machen wir mittlerweile einen Essensplan. So einfach.

Nach dem Mittagessen geht der Mann wieder in den Garten und ich widme mich noch schnell etwas PC-Arbeit (u.a. dieser Blogpost) und schaue nebenbei Instastories. Ab 13 Uhr mache ich mich dann Arbeitsfertig und düse mit dem Rad los zur Arbeit. Gegen 22:30 Uhr werde ich wieder daheim sein.

Der Mann holt später die Kinder ab und dann werden die Drei entspannt ins Wochenende starten. Zum Abendessen telefonieren wir dann wieder kurz miteinander.

Endlich wieder vollständig

Endlich sind wir wieder komplett daheim, der Mann hat seine Reha-Maßnahme beendet und ich habe ihn abgeholt.

Am Morgen waren die Kinder schon sehr unruhig und haben gemerkt, dass es ein bissl anders ist als in den letzten Wochen. Als ich ihnen sagte, dass der Papa wieder heim kommt, waren sie nicht so begeistert. Irgendwie verständlich so nach vier Wochen nur mit mir.
Mir war das ganze „Theater“ der Kinder gleich schon wieder zu viel so am frühen Morgen. Zur Beruhigung habe ich die gesamte Fahrstrecke über die Podcasts von Familie Berlin angehört. Bellas ruhige Stimme ist immer Balsam für mein Nervenkostüm.

Wieder daheim

Zur Mittagszeit waren der Mann und ich dann wieder daheim und haben ihn erstmal ankommen lassen. Dann wurde ausgepackt und später die Kinder aus der Kita abgeholt. Wie es sich dann auch gehört, wenn plötzlich ein Familienmitglied nach vier Wochen Abwesenheit wieder daheim ist, waren natürlich erstmal alle außer Rand und Band.

Der Mann und ich standen uns ungefähr die Hälfte der Zeit daheim irgendwie ständig im Weg, denn nach so langer Zeit muss ich mich erstmal wieder daran gewöhnen, dass da ja auch noch ein anderer da ist, der den Kindern das Essen machen kann bzw. macht.
Die Kinder waren einerseits (die Kleine) hoch erfreut, dass der Papa wieder da ist, andererseits (der Große) total sauer und haben geweint, weil plötzlich der Papa beim Abholen aus der Kita vor einem stand. Ja da gab es dicke Tränen das es nicht die Mama war. Aber das Kind hat sich schnell beruhigt, denn natürlich haben wir die Kinder zusammen abgeholt.

Auch die Nacht brachte Änderungen mit sich. Der Große kann nun nicht mehr so einfach zu mir ins Bett kommen, da der Mann ihn umgehend wieder in sein Bett schafft. Das hatte natürlich zur Folge, dass das Kind schon um halb sechs munter war und neben meinem Bett stand. Also habe ich ihn neben mich gelegt und gehofft er schläft noch etwas. Da lag ich dann eingeklemmt zwischen Kind, Mann und seinem Seitenschläferkissen. Ganz toll. Nicht. Ich konnte nun nicht mehr schlafen und auch das Kind schlief nur noch 15 Minuten, dann habe ich ihn spielen geschickt.

Ab heute wieder komplett

Der heutige Tag war nun schon fast wieder normal. Der Mann hat den kompletten Vormittag bei Arzt, Krankenkasse und ambulanten Rehazentrum verbracht. Die Kinder waren in der Kita und ich habe Wäsche gewaschen und ein bissl Hausputz gemacht.

Nun ist auch mein Urlaub vorbei, 3 von 4 Wochen der Reha des Mannes war ich daheim, zwei davon zusammen mit den Kindern. Einerseits war es nicht gerade schön, dass unser Urlaub dieses Jahr so ablief. Andererseits kann ich mich glücklich schätzen, dass die Reha genau in diesen Zeitraum fiel. So blieb mir das große Jonglieren mit den Arbeitszeiten erspart. Denn durch die Schichtarbeit ist das immer eine immense Arbeit und ein Hin und Her, wenn man dann auf einmal am besten nur noch Tagsüber arbeiten kann. Aber ich musste ja zum Glück nix ändern.

Jetzt werden wir uns übers Wochenende wieder alle aneinander gewöhnen und dann den ganz normalen Alltag wieder leben.

Bis bald.

Hallo September!

Der September startet mit kühlerem Wetter und plötzlich muss man den Kleiderschrank der Kinder durchschauen, ob überhaupt noch was passt an langer Kleidung. Unser Urlaub ist nun auch vorbei, die Kinder gehen wieder in den Kindergarten und ich habe jetzt noch paar Tage mit Überstundenabbau für mich. Der Mann weilt immer noch auf Reha, kommt aber bald wieder heim.

Im September werde ich/wir

  • den Mann von der Reha abholen
  • den Mann bei reichlich Arzt- und Behördenterminen unterstützen
  • neue Kleidung für die Kinder nähen, da wie erwartet vieles Hochwasser ist
  • die neuen Kita-Bilder in den Händen halten. Für die Fotos waren die Kinder im Urlaub jeweils einen Vormittag in der Kita.
  • Geburtstage in der Familie feiern
  • den Keller umräumen, denn die neuen Gartenmöbel wollen gut überwintert werden
  • voraussichtlich mit den Kindern in den Leipziger Zoo fahren, da wir das wegen der Reha vom Mann im Urlaub ja nicht machen konnten
  • an einer Vortragsreihe im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden teilnehmen (Der erste Vortrag ist bereits morgen und Oma passt auf die Kinder auf)
  • das letzte Gemüse im Garten ernten und damit beginnen den Garten Winterstartklar zu machen
  • neue Visitenkarten für den Blog bestellen, durch den Umzug sind die alten ja nun wertlos
  • nach Nürnberg zur Bloggerkonferenz denkst fahren
  • auf Arbeit bei der Aktion „Stolperparcour“ mitmachen und unterstützen
  • wenn alles klappt zum Nähtreffen von Dresden näht fahren

Ansonsten kommen wir hoffentlich im neuen-alten Alltag wieder an. Die Kinder sind durch die lange Abwesenheit vom Mann richtig aus der Spur, ich habe wirklich nicht seine Durchsetzungskraft. Für mich selber hoffe ich ein wenig zur Ruhe zu kommen, die Zeit mit zwei kleinen Kindern ist echt anstrengend und das dann auch noch im Urlaub. Also Erholung hatte ich nur nachts beim schlafen.

Kommt alle gut in den September und genießt den schönen Herbsbeginn.

Bis bald.

 

Rezension: Lass uns losbasteln! {Werbung}

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Um das Basteln kommt man als Mama wohl kaum irgendwie herum, sei es daheim oder bei Elternabenden im Kindergarten. Ich spreche da aus Erfahrung. Dabei ist man entweder echt gut darin oder, mehr oder weniger, talentfrei dafür. Selber schätze ich mich so mittelmäßig beim Thema Basteln ein. Ich kann eigentlich ganz gut basteln und bin da auch oft perfektionistisch veranlagt, nur scheitert es immer an den Ideen dafür.

Klar das WWW ist voll mit Ideen und man brauch nur auf Instagram oder Pinterest zu schauen um etwas zu finden, doch ich selber schätze auch analoge Bastelvorlagen, denn nicht immer hat man Laptop oder Handy parat um nachzuschauen.

Lass uns losbasteln!

Bastelbücher gibt es viele und die Auswahl ist schwer.  Persönlich mag ich sehr gern einfach gehaltene Bücher mit klar verständlichen Anleitungen, die einen aber auch noch Spielraum für eigene Kreativität lassen.

Lass uns losbasteln!“ ist das große arskreativ-Buch mit vielen bunten Ideen vom Verlag arsEdition und genau so ein Bastelbuch wie ich es mag. Einfach, schlicht und verständlich. Da bekommt man wieder selber Lust mehr mit und für die Kinder zu basteln.

Was basteln wir?

Das Buch ist ganz einfach aufgebaut ohne großen Einleitungsschnickschnack. Es gibt ein buntes Inhaltverzeichnis zu Beginn, wo alle 8 Themenbereiche  mit einem Foto gezeigt werden.

Papier-Bastelspaß
Spiele basteln
Kinder-Party
Verkleidungen basteln
Upcycling
Kreatives Ostern
Herbst- & Halloween-Bastelei
Winter- &Weihnachts-Bastelei

Zu Beginn jedes Kapitels gibt es dann noch ein kleines Extra-Inhaltsverzeichnis mit den unterschiedlichen Projekten. So findet man schnell sein Wunschprojekt. Dann geht es auch schon los.

An die Schere, fertig, los!

Jedes Bastelprojekt ist im Buch sehr verständlich erklärt, ohne das der Text einen erschlägt. Kurz und knapp, Schritt für Schritt. Dazu gibt es zu jedem Bastelprojekt eine kleine Materialliste, wo steht was ihr alles braucht um loslegen zu können.

Bunt gestaltet mit ansprechenden Fotos von den fertigen Projekten, ist das Buch eine wahre Fundgrube an Bastelideen. Da es auch keine genauen Mustervorlagen gibt, ist hier jedem freie Hand und Phantasie gelassen. Das finde ich besonders gut, denn dann hat die Kreativität mehr Freiraum um entfaltet zu werden.

Viele Projekte bedürfen noch nicht mal einer Anleitung, denn die Bilder sprechen für sich. Man sieht das Bild, sucht sich die Materialien zusammen und legt los. So ging es mir mit der kleinen Krone aus einer Klopapierrolle.

Ganz einfach, klar und verständlich. Ideal für das Basteln mit kleinen Kindern oder für Kinder die schon ohne Anleitung basteln können. Man braucht noch nicht mal groß vorher einkaufen, denn die meisten Materialen hat man im Leben mit Kindern sowieso zuhause.

Viel Spaß beim Basteln.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

12 von 12 im August

Oh yeah, es ist der 12. des Monats und ich habe echt mal wieder daran gedacht bei „12 von 12“ von Draußen nur Kännchen mitzumachen. Ich glaube es ja kaum. Meine letzte Teilnahme ist echt schon ewig, fast ein Jahr, her. Gleich mal drei kreuze in den Kalender machen. Zudem sitze ich jetzt hier und schreibe diesen Blogpost, anstatt noch etwas vor der Nachtschicht zu schlafen. Das ist auch noch mal ein Kreuz im Kalender wert. Echt mal jetzt.

Hallo 12. August

Es ist Sonntag, der Tag startet mit Arbeit – Nachtschicht. Heute läuft alles ganz ruhig und das Arbeiten ist entspannt. Kurz vor 6 Uhr ist Feierabend, umziehen, duschen, heim fahren.

Zuhause angekommen, erstmal die Temperaturen festgehalten, glaubt ja einem sonst keiner, dass es hier morgens plötzlich nur knapp 9 °C sind. Die letzten Wochen waren es zu dieser Uhrzeit immer zwischen 17-21 °C.

Nachdem Kinder und Oma (unser Babysitter) aufgestanden sind, habe ich sie nach Hause zur Oma gefahren. Danach bin ich aber anstatt ins Bett, erstmal an die Nähmaschine gegangen. Schnell das gestern zugeschnittene Shirt zusammengenäht. Die Herbstproduktion an neuer Kleidung für den Großen ist nämlich gestartet.

Kurz nach 8 gehe ich dann aber doch ins Bett und schlafe gute 5,5 h durch.

Aufgestanden und erstmal „frühstücken“ mit Tee, Jogurt und Toast-

Danach nähe ich das Shirt vom Morgen fertig, es fehlten nur noch die Säume und huschel ein bissl im Haushalt umher. Wäsche wegräumen und so.

Auch Gartenarbeit steht auf dem Plan. Ich muss das ausnutzen, solange die Kinder noch bei Oma sind. Also verwelkte Blumen abschneiden und etwas Unkraut jäten.

Zwischendurch ruft die Waschmaschine.

Die Kinder sind mit Oma wieder da und futtern erstmal eine Runde Obst, Minisalami und Milchbrötchen auf den Liegen auf der Terrasse. Ist ja nicht so, dass es bald Abendbrot gibt.

Zum Abendbrot gibt es dann Rührei mit Würstchen und dazu Toast. Die Kinder essen wie erwartet nicht gerade viel.

Nach dem Abendbrot hetzen die Beiden noch eine Runde durch den Garten und spritzen sich gegenseitig oder selber mit ihren Wasserkanonen nass.

Sonntäglicher Höhepunkt –  Badewanne.
Die Kinder setzen dabei mal wieder das halbe Bad unter Wasser und weinen beim Haare waschen. Alles wie immer. Danach Haare fönen und ein bissl Maniküre, die Krallen Fingernägel hatten es wieder nötig. Im Anschluss wird noch in den Kinderzimmern gespielt und ich gieße den Garten.

Das zu Bett bringen ist heute wieder eine langwierige Angelegenheit. Ich habe für so was zur Zeit keine Nerven. Jetzt kurz bevor ich wieder zur Arbeit los muss ist endlich Ruhe. Nur noch eine Woche und dann ist Urlaub für die Kinder und mich.

Bis bald.

Verlinkt bei 12 von 12.

Unser Abschied vom Schnuller – Tränen und Meer

Fundstück beim Auto aussaugen am Wochenende. Ein hellblauer Schnuller!

Definitiv vom Großen, denn die Kleine war bzw. ist kein Schnullerkind. Wie lange der Schnuller wohl schon in der Tasche der rechten hinteren Autotür geschlummert hat? Hm … Also über ein Jahr mindestens, denn seit unserem Urlaub an der Ostsee letztes Jahr Ende Juli braucht der Große keinen mehr.

Tschüss Schnuller, nur wie?

Unser Großer liebte seinen Schnuller über alles. Immer hatten wir einen dabei. Immer an einem Schlüsselband um den Hals, damit er ihn nicht verlieren konnte. Normale Schnullerketten haben bei uns nicht funktioniert, er hat sie immer abgezogen.

Lange hatten wir uns auch keinen Gedanken darüber gemacht, ob er ihn noch braucht oder nicht. Klar zum Einschlafen war er überlebenswichtig und wehe er musste ihn suchen.

Das Kind wurde 2 Jahre alt, wurde 2,5 Jahre alt. Der Schnuller war immer noch wichtig. In der Krippe klappte es tagsüber sehr gut ohne ihn, nur zum Einschlafen war er wichtig. Doch zu Hause war das anders, da wurde der Schnuller immer mit herum getragen, wenn auch nur am Band, Hauptsache dabei. Ohne ging nicht.

Langsam machten wir uns Gedanken, wie wir das Kind wohl Schnullerfrei bekommen, immerhin sollte er ja ab August in den Kindergartenbereich unserer Kita wechseln. Zusammen setzten wir uns als Ziel, im Urlaub an der Ostsee bekommen wir das Kind los von seinem heißgeliebten Schnuller.

Kind mit Schnuller im Mund
Oktober 2016

Drama , Drama, Drama – Wie uns eine Effekthandlung half.

Dann war der Urlaub da und wir überlegten nun, wie wir die Aktion „Schnullerfrei“ angehen könnten. Auf die Frage, ob der Große es den nicht mal probieren möchte ohne Schnuller zu schlafen, gab er ganz bereitwillig seinen Schnuller ab. Yeah, das ging einfach, war dann doch ein zu schneller Gedanke. Das Kind weinte am Abend herzzerreißend und Mama wurde weich . Also zurück auf Anfang.

So einfach wurde es dann nicht mehr, das Kind roch den Braten immer. Letztendlich half uns der Zufall und eine reine Bauchentscheidung, getragen von einem gestressten Nervenkostüm.

An einem Abend, als die Kinder ins Bett gingen und schlafen sollten, drehte der Große mal wieder so richtig auf und tat alles um nicht schlafen zu müssen. Seine Schwester ließ er dadurch auch nicht zur Ruhe kommen und warf zudem immer lustig seinen Schnuller ins Elternbett und holte ihn sich wieder. Irgendwann war es uns dann aber zu bunt, wir wurden kurz laut und nahmen ihm den Schnuller weg. Zack.

Das Kind schrie wie am Spieß nach seinem Schnuller, doch diesmal blieben wir hart, auch wenn es weh tat. Nach kurzer Zeit beruhigte sich das Kind und schlief ein. Am nächsten Morgen wachte er ganz normal auf und fragte auch nicht nach seinem Schnuller. Jedoch habe ich ihm voller Stolz erzählt, dass er ohne Schnuller geschlafen hat und wir uns darüber freuen. Er hat gestrahlt wie ein Mondgesicht. Das klappte dann jede Nacht, auch wenn er sich anfangs etwas schwer tat mit dem Einschlafen.

Wenn er gefragt hat, wo sein Schnuller ist, dann haben wir ihm gesagt: „ Na den haben wir doch gemeinsam in die Ostsee geworfen, du bist doch schon groß und brauchst keinen mehr.“ Hat das Kind ohne zu meckern akzeptiert und immer stolz gesagt: „Ja ich bin schon groß.“

Kind am Strand
Ostsee Juli 2017

Und nach dem Urlaub in der Kinderkrippe?

Klar, unser Vorgehen klingt erstmal brutal, war aber im Nachhinein die beste Entscheidung überhaupt. Da geht es auch mal, das Kind ganz trocken anzulügen. Denn, oh Wunder, er brauchte den Schnuller gar nicht so sehr zum Einschlafen, wie er ihn sonst immer gefordert hat. 

Als er dann nach dem Urlaub wieder in die Krippe ging, erzählte er seinen Erzieherinnen voller Stolz, dass er nun keinen Schnuller mehr braucht. Und was tat Mama? Ich bestätigte es voller Stolz und forderte im Flüsterton von der Erzieherin gleich den Kita-Schnuller ein, denn wir wollten ja keinen Rückschlag riskieren. Die Erzieherin verstand und holte schnell heimlich den Schnuller aus seinem Fach und gab ihn mir.

Natürlich ist der Schnuller nicht weg, er schlummert nun in seiner Erinnerungskiste mit dem Vermerk, dass das sein letzter Schnuller war. Er hat nun in seiner Kiste, seinen ersten und seinen letzten Schnuller drin.

Die kleine Schwester? Another Story!

Die kleine Schwester ist, wie bereits erwähnt, kein Schnullerkind, dafür aber ein Daumen-Nuckel-Kind. Nun ist sie genauso alt, wie der Große im letzten Jahr und nimmt immer noch ihren Daumen wenn sie müde wird in den Mund.  Und zeitgleich die andere Hand an den Bauchnabel.
Doch so einfach wie vor einem Jahr mit dem Schnuller, wird hier die Abgewöhnung garantiert nicht. Einen Daumen kann ich ja schließlich nicht so einfach wegnehmen. Irgendwer Tipps dafür?

Wie habt ihr eigentlich euer Kind Schnullerfrei bekommen? Erzählt doch mal.

Bis bald.

Wochenende in Bildern – Auto putzen

Hot Summer, hot hot Summer … Puh Das Wochenende war ja echt heiß, Abkühlung gab es bei uns trotzdem nicht. Also Augen zu und durch.

Ich hatte mir vorgenommen, wenigstens einen Punkt auf meiner To-do-Liste zu schaffen, den ich die ganze Woche nicht geschafft habe. Die Zeit war knapp, denn für mich stand, wie gefühlt jedes Wochenende, am Nachmittag noch Arbeiten auf dem Programm. Also schnell schnell, aber gründlich.

Sonnabend

Die Kinder scheinen nicht viel von Wochenende und ausschlafen zu halten, anders kann ich es mir nicht erklären, dass der Große bereits kurz nach 5:30 Uhr munter war und die Kleine nur ne Stunde später.

Kind auf Treppe

Alle sind fleißig. Die Kinder helfen bei der großen Tagesaufgabe Auto aussaugen und putzen. Sie sind voller Eifer dabei bis ein Kindergartenfreund vom Großen unerwartet vorbeikommt. Danach darf ich alleine weiter machen und zwischendurch noch aufpassen, dass die Kinder keinen Blödsinn machen.

Während Mama weiter das Auto aussaugt, hat die Kleine ihren Spaß und spielt Autofahren. Mehr als aussaugen und Staub wischen habe ich dann leider nicht geschafft, also nächste Woche noch mal nacharbeiten. Hoffentlich.

Fundstück des Tages beim Auto säubern.

Bevor es auf Arbeit geht, noch mal die Blumenpracht im Beet bewundern. Wunderschönen die Gladiolen, aber irgendwie hatte ich eine andere Farbe in Erinnerung vom Vorjahr. Können die ihre Farbe ändern?

Sonntag

Gleiches Szenario am Morgen wie schon tags zuvor. Es ist echt zum heulen, wenn man von den Kindern so zeitig geweckt wird. Aber wenigstens schlafen sie zur Zeit durch. Man freut sich ja über die kleinen Dinge.

Die Kinder dürfen etwas fernsehen, am Wochenende machen wir morgens eine Ausnahme.

Heute Vormittag steht Gartenarbeit auf dem Plan.

Die Kinder wollen helfen bzw. irgendwie in Mamas Blumenbeet einbuddeln. Nein.

Nach dem Unkraut jäten, steht Ernte auf dem Programm. Ich nehme viele Bohnen ab, ein Teil davon wird dann gleich fürs Mittagessen verwendet.

Während der Mann das Mittagessen vorbereitet, backe ich spontan einen kleinen Kuchen für die Arbeit. Klare Arbeitsteilung hier.

Eine Stunde vor Arbeitsbeginn ist der Kuchen fertig. Ich schicke meinem Kollegen schon mal ein Foto via WhatsApp. Er freute sich über die kulinarische Überraschung.

Während die Familie wie immer Mittagsschlaf macht, fahre ich auf Arbeit. Am späten Nachmittag telefonieren wir wie immer bei Spätschicht miteinander.

Morgen früh werde ich dann die Kinder garantiert wecken müssen, da sie in die Kita müssen. Wollen wir wetten, dass sie dann keine Lust zum Aufstehen haben?

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.