Alltagsschnipsel 01/2019

Drei Wochen ist das neue Jahr jetzt schon fast wieder alt und ich komme gefühlt zu rein gar nix. Also nichts, was jetzt kein normales Alltagsgedöns und Arbeit ist. Manchmal ist es echt zum Verrückt werden.

Auf Arbeit geht alles wieder seinen normalen Gang. Zwei Schichtblöcke habe ich jetzt schon wieder hinter mir, einer geht immer 7 Tage plus 2-3 Tage Frei. Nach dem nächsten Schichtblock, der am Montag beginnt, ist der Monat auch schon fast wieder rum. Es gibt viel zu tun und auch für meine persönliche berufliche Zukunft habe ich was getan, ich könnte dann mal nächste Woche Donnerstag ein paar gedrückte Däumchen für ein Bewerbungsgespräch gebrauchen.

Die Kinder gehen seit dem 2. Januar wieder in die Kita, allerdings hat es die Kleine noch nicht auf viele Tage dort dieses Jahr gebracht. Gleich am ersten Kitatag bekam sie abends Fieber und war dann zuhause. Ohne irgendwelche anderen Symptome, nur leichtes Fieber. Ganz kurios. Letzte Woche war sie komplett in der Kita und diese Woche aber nur 2 Tage. Momentan ist sie wieder krank daheim. Der Große ist da ganz anders, bis auf eine Schnupfnase ist er voll fit. Das ist aber auch oft sehr anstrengend. Ich sag nur Duracellhase.

Ansonsten läuft der Alltag mit den Kindern ganz normal. Der Morgen beginnt jeden Tag immer sehr zeitig, oft vor 6 Uhr und dann spielen die Kinder noch, bevor es in die Kita geht. Auch am Nachmittag wird viel gespielt, denn noch sind die Weihnachtsgeschenke hier sehr in Mode. Der Große kann sich mittlerweile sehr gut konzentrieren beim spielen, das ist richtig toll. Momentan hat er eine ausgeprägte Puzzle- und Malphase, aber auch konstruktives Bauen ist bei ihm sehr angesagt. Die Kleine hingegen weiß öfters nichts mit sich anzufangen. Sie lernt also gerade was es heißt Langeweile zu haben. Aber vielleicht hängt das auch nur mit ihrem krank zu tun.

Die Kleine geht auch seit dieser Woche zur Ergotherapie, ich bin gespannt, ob das was gegen ihr manchmal aufbrausendes Gemüt hilft. Ich persönlich habe ja da ja keine Hoffnung, außer man provoziert sie absichtlich und kann dadurch mit Veränderungen im Handeln etwas bewirken. Aber naja. Bis April wird sie dadurch nun jede Woche 1 Tag daheim sein, denn die Therapie ist immer erst gegen 10 Uhr. Und da diese Termine immer an solchen Tagen sind, wo ich Spätdienst, Nachtschicht oder Frei habe, schmälert sich auch meine persönliche freie Zeit, die ich einfach mal brauche um wichtige Haushaltsdinge zu tun, Blog schreiben möchte oder nur mit Nähen verbringen könnte, auf ein Minimum. Denn ich weiß noch nicht, ob auch der Mann mal den ein oder anderen Termin mit wahrnehmen kann.

Apropo Mann. Der quält sich neben seinem Reha-Sport durch diverse Amtsunterlagen, um trotz chronischer Schmerzen und täglicher Medikamenteneinnahme wieder am normalen regelmäßigen Arbeitsleben teilnehmen zu können. Wenn wir gewusst hätten, was wir für den ganzen Antragsquatsch alles nachweisen müssen, dann hätten wir alle unsere Kalender der letzten 20 Jahre besser aufgehoben. Oder streng Tagebuch geführt. Was weiß ich denn, wann ich bzw. der Mann wo und wie zB krank waren oder was beantragt haben. Wieso, weshalb, warum!

Liebe Leute, genießt es vollkommen gesund und komplett zu sein und notiert euch dennoch jeden kleinsten Scheißmist aus eurem Arbeits- und Gesundheitsleben. Ihr werdet es noch brauchen, spätestens dann, wenn ihr Rente beantragen wollt. Für euch getestet.

Um von dem Ganzen ein bisschen entfliehen zu können, haben der Mann und ich uns letzte Woche eine kleine Wellness-Auszeit genommen und es uns, während die Kinder in der Kita waren, gut gehen lassen. Thermalbad und Sauna – herrlich. Man glaubt gar nicht wie gut so 4 Stunden einem tun können.

Außerdem habe ich diese Woche eine knapp 36h-Auszeit für uns zum Hochzeitstag gebucht. Tropical Island und Berlin, nur wir Zwei. Ach das wird schön. Die Oma springt als Babysitter ein, das haben wir schon geklärt und ich hoffe anständig, dass hier keiner krank wird. Egal ob Erwachsener oder Kind. Da ich dahingehend etwas skeptisch bin, haben wir dass alles mit Reiserücktrittsversicherung abbucht. Immerhin sind meine Urlaubstage dafür auf Arbeit schon mal genehmigt wurden.

Jetzt genieße ich noch ein bisschen mein freies Wochenende und mache unter anderem etwas Budenschwung (Wäsche und so, you know) und vielleicht sollte ich mir mal ein bissl was von der Unbeschwertheit der Kinder abschauen. Lebt es sich vermutlich einfacher. Ich überlege es mir.

Bis bald.

Wochenende in Bildern 12./13.05.2018

Ein-Kind-Wochenende

 

Dieses Wochenende hatten wir nur ein Kind daheim, die Kleine hatte Oma-Opa-Wochenende, wie schon ihr großer Bruder am letzten Wochenende, als ich in Berlin war. Das ist natürlich auch mal schön für uns Eltern, und für die Kinder sowieso, die lieben Oma und Opa einfach. Anstatt zwei Rabauken, war also nur ein Rabauke da, aber das bedeutet nicht gleich, dass es jetzt ruhiger war, einzig Zank und Streit zwischen den Kindern blieb aus.

Samstag

 

Der Samstag startete auch mit einem Kind leider sehr früh, den der Große ist, zu unserem Leidwesen, der Frühaufsteher in der Familie. Also zeitig aufstehen, frühstücken, die erste Waschmaschine anstellen und anderes Haushaltsgedöns gemacht. Draußen ist es nebelig und kühl, also heißt es für den Einkauf auf dem Wochenmarkt, wetterfest anziehen.

Mit Kind auf dem Markt (leider ohne Foto) haben ich dann Obst & Gemüse und Pflanzen für den Garten eingekauft. Zusätzlich waren wir noch in der Apotheke und im Supermarkt kleine Besorgungen machen.

Daheim haben wir dann alles ausgepackt und sind anschließend in den Garten gegangen. Dort dann bissl Unkraut jäten, Gemüseplanzen (Salat und Porree) einpflanzen und gemeinsam mit dem Kind Erbsen aussäen. Endlich kommt auch die Sonne raus.

Garten, Kind, Erbsen, gärtnern, Kremplinghaus
Nach dem Mittagessen dann Mittagsschlaf für alle. Nachmittags Kaffee trinken auf Terrassia. Ich liebe den Blick in den Garten und auf die Felder. Das Kind hat aber lieber gespielt, anstatt lecker Mini-Berliner zu essen.

Garten, Kaffee und Kuchen, Kremplinghaus
Gestärkt ging es dann weiter. Wäsche auf- und abhängen, Rasen mähen im Vorgarten, Blümchen pflanzen und danach eine großer Spaziergang mit Kind und Laufrad. Nur auf ein Kind dabei zu achten ist auch recht entspannend muss ich sagen. Wir haben u.a. die Hühner in der Nachbarschaft besucht.

Spaziergang, Hühner, Laufrad, Kremplinghaus
Abends, als dann Mann und Kind im Bett waren, habe ich es mir auf der Couch bequem gemacht und ESC geschaut, leider wieder ohne ein Foto zu machen.

Sonntag

 

Sonntag Morgen steht der Mann mit dem Kind zeitig auf, ich kann ausschlafen. Der Tag startet also ganz entspannt.
Der Vormittag läuft so vor sich hin. Nach dem Frühstück erstmal die Wäsche vom Vortag legen, das Kind schaut derweil, ganz pädagogisch wertvoll, im Schafanzug Trickfilme auf dem Tablet.

Haushalt, Wäsche, Kremplinghaus
Während die Waschmaschine wieder arbeitet, laufen das Kind und ich zum Blumenladen um die Ecke um ein paar Blümchen für die Oma zu kaufen. Nicht nur wegen Muttertag, sondern auch als Dankeschön fürs Kinder hüten.

Blumenladen Glaubitz, Monis Blumen, Glaubitz, Kremplinghaus
Das Kind hat sich für eine orangenen Hibiskus entschieden.
Übrigens waren echt viele viele Männer Blumen einkaufen, das hat mich innerlich sehr schmunzeln lassen.

Blumen, Hibiskus, Kremplinghaus
Nach dem Mittagessen verabschiedet sich der Mann zum Fußball (leider verloren, aber trotzdem Klassenerhalt geschafft) und das Kind wanderte ins Bett zum Mittagsschlaf. Ich habe die Zeit für den Haushalt genutzt und es mal wieder an die Nähmaschine geschafft. Bissl Upcycling stand auf dem Programm.

Nähen, Overlock, Upcycling, Brother 3034D, Kremplinghaus
Am Nachmittag waren das Kind und ich dann noch auf der Bank Geld holen und anschließend sind wir zur Oma gefahren. Die Kleine hat sich gefreut uns wieder zu sehen und schwups waren beide Kinder wieder total aufgedreht. Die stacheln sich immer gegenseitig an. Meine Mama hat sich sehr über die Blumen gefreut und nach dem Abendbrot und Sandmann sind wir dann wieder nach Hause gefahren, wo mittlerweile auch der Mann wieder angekommen war. Alle wieder daheim.

Der Nachmittag war leider ohne Bilder, aber so ist das halt, wenn man einfach nur den Tag genießt. Das Wochenende war wunderschön und hier ist jetzt endlich Ruhe eingekehrt, morgen heißt es dann für die Kinder: Hallo Kita. Urlaub vorbei.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Ha-Ha-Halloween

Gestern war ja Reformationstag, hier in Sachsen ist das immer Feiertag und da 500 Jahre Reformation gefeiert wurde, war es dieses Mal auch ein bundesweit Feiertag. Mitbekommen haben wir davon aber nichts. Einerseits weil wir nicht kirchlich sind und andererseits weil ich trotzdem zur Arbeit auf Frühschicht musste. Frühschicht hatte dann aber den Vorteil, dass ich Nachmittags daheim war und zusammen mit dem großen Kind am Abend immer wieder die Tür öffnen konnte. Es war ja auch noch Halloween.
Für den einen ist es kommerzieller Unsinn, für die Kinder aber ein Heidenspaß. Und wenn man bedenkt, dass Halloween vom heidnischen Fest Samhain abstammt und auch nix mehr bedeutet als die Nacht vor Allerheiligen, aus dem Englischen All Hallows Eve = Halloween. Da können sich die Kids doch gern mal als kleine Hexen und Geister verkleiden. Jede andere Verkleidung gehört meiner Meinung nach aber eher zu Fasching bzw. Karneval.
Daheim haben wir Halloween aber nur minimal gefeiert. Wir haben einen Kürbis aufgestellt mit Licht drin und der Mann hat ein kleines Gruselmittagessen für die Kinder gekocht. Am Abend haben wir dann noch zusammen Süßigkeiten an die klingelnden Kinder verteilt. Selber sind wir noch keine Trick-or-Treat-Runde gelaufen, vielleicht dann im nächsten Jahr wenn die Kinder 4 und 3 Jahre alt sind.

Halloween Gruselmittagessen

Da ich ja Frühschicht hatte, kümmerte sich der Mann vormittags allein um die Kinder. Für sie hatte er sich wegen Halloween ein besonderes Mittagessen überlegt – Gruselfinger. Es waren aber eigentlich nichts anderes als Würstchen im Schlafrock.
Halloween, Gruselfinger, Würstchen im Schlafrock
Halloween, Gruselfinger, Würstchen im Schlafrock
 
Dafür hat er  Wiener Würstchen zusammen mit Käse (in unserem Fall Camembert) und Ketschup in fertigen Pizzateig eingewickelt und noch ne Mandel als Fingernagel dazu. Mit Ei bestrichen und im Ofen gebacken. Fertig. Den Kindern hat es sehr gut geschmeckt. Angerichtet sah es dann so aus:
Gruselfinger, Würstchen im Schlafrock

Trick or Treat

Am Nachmittag habe ich dann alles für die am Abend klingelnden Kinder vorbereitet. Da wir es ja schon vom Vorjahr kennen, waren wir auch gut vorbereitet.
Kürbis, Halloween, Süßigkeiten
In einen Keramikkürbis habe ich ein Teelicht gestellt und die Lightbox passend beschriftet. Dazu eine große Schüssel mit Gummibärchen, Lollis und Schokolade. Als es Dunkel wurde, also so gegen 17:00 Uhr haben wir dann den Kürbis vor die Tür gestellt, so dass die verkleideten Kinder auch wussten, dass sie bei uns klingeln können. Dass wurde auch reichlich gemacht, obwohl ich das Gefühl hatte, es waren weniger Kinder als im Vorjahr. Aber trotzdem ist die Schüssel fast leer geworden.
Vorher – Nachher

Halloween, Süßigkeiten
Vorher

Süßigkeiten, Halloween
Nachher

Der Große war beim Anblick der Kinder teilweise sprachlos aber nicht ängstlich. Er hat auch immer fein die Süßigkeiten in die Beutel der Kinder getan. Eine Maske hatte ihm aber etwas sehr sprachlos gemacht, aber als der Junge sie dann auszog, dann hat der Große sogar gelacht, denn er bekam so mit, dass er keine Angst haben braucht. Nur die Kleine fand die geschminkten Kinder etwas verstörend, so dass sie fast jedes mal weinte und wir sie so nach dem dritten Mal Tür öffnen im Hintergrund gehalten haben. Für sie war das Ganze dann doch etwas zu beängstigend. Aber nächstes Jahr wird es bestimmt besser.
So war ab 17:30 Uhr immer ein Kommen und Gehen an unserer Haustür und als wir nach 18:30 Uhr dachten, dass war es für dieses Jahr, so klingelte es kurz nach 19 Uhr dann noch noch zweimal. Da dann aber auch der Große ins Bett musste, die Kleine schlief schon, holten wir unseren Kürbis dann wieder rein und machten alle Dekolichter aus. Danach hat auch wirklich keiner mehr geklingelt und der Abend verlief dann ruhig.
Haben bei euch auch Kinder geklingelt oder seid ihr selbst mit euren Kindern auf Trick-or-Treat-Runde gegangen? Schreibt doch mal.
Bis bald.

Sonniges Wochenende zweigeteilt

Das Wochenende war herrlich. Warm und sonnig, einfach Balsam für die Seele, denn man konnte einfach so in den Tag hinein leben. Goldener Oktober. Schönster Altweibersommer. Es hätte so schön sein können. Tja, wenn nicht folgendes bei mir auf dem Plan stand – Spätschicht! So gern ich auch arbeiten gehe, aber bei sonnigem Wetter an einem Wochenende nachmittags arbeiten zu müssen, ist einfach nur ätzend. Jedoch machen wir immer das Beste daraus.

Sonnabend

Der Tag begann früh. Das große Kind war leider leider kurz nach 5 Uhr munter, denn die Kleine hatte geweint und das weckt neuerdings auch öfters den Großen. Während allerdings die Kleine ohne Problem weiter schlief (bis kurz vor 9 Uhr sogar), war der Große nun putzmunter. Ich würde wirklich gern wissen, ob er ohne das Weinen länger geschlafen hätte. Bis kurz vor halb 7 spielt er dann jedoch noch in seinem Zimmer und wir konnten noch etwas dösen. Dann heißt es allerdings auch für mich aufstehen. Der Mann darf noch etwas schlafen.
Ich stelle die Waschmaschine an, wir frühstücken und gehen den Tag ganz gemütlich an. Als die Kleine dann später auch aufgestanden ist und gefrühstückt hat, heißt es rein in die Matschsachen und raus in den Garten. Neuerdings muss da von den Kindern alles repariert werden, denn vor Kurzem bekamen sie (gebrauchtes) Kinderwerkzeug zum Spielen von uns. 😉
Schaukel Zange Reparatur
Für mich stand Unkrautziehen und Blumenzwiebeln setzen im Vorgarten auf dem Programm.
Gartenwerkzeug Blumenzwiebeln
Wunderschön anzusehen, unsere Astern. Toll was so aus Saatband wachsen kann. Hoffenlich sind sie auch noch am kommenden Wochenende so schön, so das ich welche für den Kindergeburtstag abschneiden kann.
Astern, Blumen
Im Vorgarten setzen wir auch ein paar Solar-LED-Leuchten, die wir geschenkt bekommen haben. Als ich nach 22 Uhr von Arbeit heimkomme, leuchten sie sogar immer noch. Tolle Technik.


Während die Kinder Mittagsschlaf machen, schaut der Mann Fußball und ich fahre mit dem Fahrrad auf Arbeit. Am Abend telefonieren wir dann, wie immer wenn ich auf Spätschicht bin. Den Nachmittag haben der Mann und die Kinder wieder draußen verbracht. Kein Wunder bei dem sonnigen Wetter.

Sonntag

Der Sonntag startet leider leider wie der Sonnabend auch schon viel zu zeitig. Nicht schön, vor allem wenn man nach der Spätschicht erst gegen 23-24 Uhr ins Bett kommt. Zum Frühstück bekommt der Große unter anderem wieder eine Apfelblume und eine große Tasse Kakao.
Apfel, Apfelblume
Ich beschrifte endlich mal die eingeweckte Suppe, die der Mann vor ein paar Tagen gekocht hat. Wir sind gespannt, ob das funktioniert, bisher haben wir immer nur eingefroren. Leckere Kürbis-Süßkartoffel-Suppe mit einer gewissen Schärfe.
Suppe, Weck, haltbar machen
Den Vormittag verbringen wir wieder zusammen draußen im Garten, das Wetter lädt ja dazu ein, zudem muss man die knappe Familienzeit an diesem Wochenende voll ausnutzen.
Schaukel
Mittags ist der Mann wieder der Chef in der Küche und die Kinder rücken sofort mit den Stühlen an um zu schauen, was denn der Papa leckeres kocht. Es gibt Rindersteak mit Kartoffeln und grünen Bohnen. Mmh.
Mittag, Steak, kochen
Während Papa kocht, wird noch ein bissl gespielt. Die Kleine will immer mitmachen und klaut dem Großen die Teile. Es wird so toll werden, wenn beide gleichberechtigt die Spiele spielen können.
Baby Lük, Spielen
Nach dem Mittagessen gehen alle Schlafen. Sogar ich lege mich für eine halbe Stunde auf die Couch um vor der Arbeit noch etwas zu dösen. Es ist echt nötig, denn ich bin sehr müde. Der kurze Schlaf tut mir gut, auf Arbeit gibt es heute erst zum Feierabend aufkommende Müdigkeit.
Unterwegs habe ich einen blinden Passagier auf meinem Bein sitzen. Der kleine Marienkäfer hat so gleich mal 2 km in Rekordzeit absolviert. Kurz vor Ankunft auf Arbeit flog er allerdings davon.
Marienkäfer
Am Nachmittag bekomme ich das obligatorische Fuß-Kinder-spielen-Selfie vom Mann. Mittlerweile warte ich schon immer darauf und werde twas nervös, wenn es nicht kommt. Nach dem Abendbrot telefonieren wir wieder zusammen.
Kinder spielen
Als ich an diesem Sonntag nach Hause komme, schlafen schon alle tief und fest. Ich schaue noch ein paar Insta-Stories, denn für Blog schreiben habe ich keine Energie mehr. Beim Stories schauen schlafe ich ein und wache 1,5 Stunden später wieder auf und gehe ins Bett. Wochenende geschafft.
Wieder zwei Tage rum und auch wenn es immer anstrengend ist mit Kinder, Arbeit und Familie, so genießen wir ein bisschen die wenige gemeinsame Zeit. Auch wenn der Tag zeitig beginnt und spät endet. Durch die momentane lange Krankschreibung des Mannes können wir das sogar ein bissl mehr, denn der hätte dieses Wochenende nämlich sonst Frühschicht gehabt und dann wäre unser Familienleben wirklich wieder einmal zweigeteilt gewesen. Vormittags Mama + Kinder, Nachmittags Papa + Kinder. Irgendwann wird es auch wieder so sein, aber bis dahin kuriert der Mann sich aus und wir genießen etwas mehr Familienzeit, solange alle mal daheim sind.
Bis bald.
Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Herbstlich kaltes Wochenende mit Feuer

Der Herbst hat Einzug gehalten, die Woche war stürmisch, nass und kalt. Auf Arbeit war viel zu tun, aber noch ist kein Wochenende für mich, ich habe noch ein paar Nachtschichten vor mit. Trotzdem versuchen wir das Wochenende mal wieder zu meistern ohne das irgendetwas schief geht.

Samstag

Das Wochenende beginnt mit Nachtschicht 1 von 3, zum Glück läuft sie ruhig ab. Nach Feierabend fahre ich am Samstagmorgen direkt zum Bäcker und hole frische Brötchen und Brot für die Familie, so wie bei jedem Nachtschicht-Wochenende. Bevor ich später ins Bett gehe, gönne ich mir als „Abendbrot“ ein leckers Butterhörnchen.
Brötchen
Während ich meinen Nachtschlaf nachhole, kümmert sich der Mann um Haus und Kinder. Das sieht dann manchmal am Morgen so aus – Tablet mit YouTube Kids. Aber keine Sorge, der Mann möchte nur in Ruhe seinen Kaffee trinken.
Kinder und YouTube Kids
Mittags als die Kinder ihren Mittagsschlaf halten, stehe ich auf und widme mich nach einem kleinen Frühstück der Stoffauswahl für das nächste Nähprojekt.
Nähprojekt
Nach dem Mittagsschlaf gibt es die tägliche kleine Portion Gummibärchen.
Gummibärchenpause
Als der Papa am Nachmittag unterwegs ist, gehe ich mit den Kindern spazieren. Wir besuchen die Enten (die leider bald wieder geschlachtet werden) und beobachten Züge am Bahnhof.
Spaziergang
Nach unserem Spaziergang wird noch eine Runde im Garten getobt, bis es mal wieder anfängt zu regnen. Den Rest des Tages verbringen wir gemütlich drinnen. Nach Abendbrot und Sandmann gehen die Kinder ins Bett und ich lege mich auf die Couch und schlafe nochmal knapp 2,5 Stunden bis ich wieder auf Arbeit muss – Nachtschicht 2 von 3. Der Mann schaut derweil etwas fern.

Sonntag

Als ich kurz nach 6 Uhr am Morgen wieder von der Arbeit heim komme, ist der Große schon wieder lange munter und spielt bereits. Sein Schlafverhalten ist momentan echt anstrengend. Da wir den Papa noch etwas schlafen lassen wollen, kuscheln wir uns zusammen aufs Sofa. Irgendwie schlafe ich dabei ein und werde kurze Zeit später vom Mann geweckt. Ablöse.
Heute schlafe ich sehr gut und wache zwischendurch auch kaum auf, wenn die Kinder etwas lauter gemacht haben. Nach dem Mittagsschlaf der Kinder lockt die Sonne sie in den Garten. Die dunklen Wolken am Horizont werden großzügig ignoriert.
Spielen im Garten
Als die Kinder dann wieder rein wollen, widmet sich der Mann dem Herbstputz des Kamins, während die Kinder sich in ihren Zimmern austobten. Mir ist den ganzen Tag schon kalt und deshalb bin ich heute keine große Hilfe. Die anstrengende Arbeitswoche schlaucht, aber noch steht mir eine Nachtschicht bevor.
Kamin putzen
Ähm ja. Das Zimmer des Großen ist nach dem Spielen ein „Schlachtfeld“ und das Aufräumen wird etwas mühseelig, denn die Kinder wollen erst nicht. Erst als der Papa schimpft, geht das Aufräumen voran.
Kinderzimmerchaos
Unterdessen hatte der Mann den Kamin angefeuert und beobachtet zufrieden die Rauchschwarden in den Himmel steigen.
Rauchzeichen
Wollig warm knistert das Feuer im Kamin und wärmt das Haus. Eine Wohltat heute. Die Kinder halten ehrfürchtig Abstand und der Kleinen ist die Wärme so ungeheuerlich, dass sie etwas Angst bekommt, aber gleichzeitig fasziniert die Flammen beobachtet.
Kaminfeuer
Dann folgt das all-sonntagliche Abendritual für die Kinder – Abendbrot, Badewanne, Haare fönen, Gute-Nacht-Geschichte und Bett. Danach genieße ich mein Mittagessen und verkrümel mich wieder aufs Sofa. Heute Abend bin ich aber noch gar nicht müde, sondern bearbeite lieber Fotos und schreibe diesen Post. Ich hoffe das wird sich später auf Arbeit nicht rächen und die Müdigkeit bleibt von mir fern. Nebenbei schaue ich etwas fern, es läuft „Sex and the City“ der Film. Der Mann geht schon beizeiten ins Bett und ich mache dann gleich los auf die Arbeit.
Bis bald.
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Kinderfreies Wochenende mit Frühschicht

Seit Anfang des Jahres war es geplant, dass ich an diesem Samstag frei habe. So habe ich es jedenfalls auf Arbeit beantragt, denn ursprünglich wollte ich am Freitag Abend nach Dresden zum Nähbloggertreffen fahren. So der Plan. Mein Chef machte dem allen aber einen Strich durch Rechnung in dem er mein beantragtes Frei nicht genehmigte, ja weil eine Kollegin da (viel später als ich) ebenfalls Frei beantragt hatte. Jedoch waren es bei ihr Teilzeit-Stunden und bei mir nur normale Überstunden. Die Teilzeit-Stunden sind in der Frei-machen-Hirachie aber viel höher angesetzt, deswegen kein Frei für mich, sondern halt Frühschicht. Örgs.
Da ich aber das Jahr immer großflächig durchplane, waren die Kinder nun auch schon an Oma/Opa und Tante „verkauft“ und für uns Eltern stand ein Kinderfreies Wochenende auf dem Plan. Der Mann hatte durch sein Krank (und außerdem hätte er eh Frei) aber mehr davon. Ich musste ja noch ein bissl arbeiten gehen.
Samstag
Der Wecker klingelt bei Frühschicht immer sehr zeitig. So steh ich schon kurz vor 4:45 Uhr im Bad.
Radiowecker
Auf Arbeit gibt es erstmal Kaffee. Für mich Muckefuck (Malzkaffee). Mein Kollege steht auf das Orginal mit Koffein. Aber alle beide nehmen wir einen kräfigen Schluck Milch mit rein.
Kaffee Frühschicht
Nach 8 Stunden ist die Arbeit geschafft und mit dem Rad geht es wieder heimwärts. Der Herbst lässt die Blätter der Bäume in wunderbares Gelb tauchen.
Radweg
Der Nachmittag so ohne Kinder dümpelt so vor sich hin. Ich genieße die Ruhe auf dem Sofa und schaue Instagram-Stories und schlafe dabei ein. Frühschicht macht mich immer fertig.
Zum Abend taucht am Himmel ein wunderschöner Regenbogen auf.
Regenbogen Abendrot
Am Abend wartet dann noch fertige Wäsche auf mich, die gelegt werden möchte. Danach genießen der Mann und ich unsere Zweisamkeit.
Wäschekorb
Sonntag
Der Sonntag beginnt wie der Samstag auch schon, viel zu zeitig, denn auch heute steht erst einmal Frühschicht auf dem Plan. Der einzige Unterschied zum Vortag ist eigentlich nur das Wetter. Es regnet fast durchgängig in unterschiedlichen Stärken.
Als ich nach getaner Arbeit wieder heim komme, genießt der Mann das Fußballspiel seines Lieblingsvereins und regt sich zwischendurch immer mal dezent über das Spiel auf. Fußball halt.
Fußball Dynamo Dresden
Ich mache es mir neben ihm auf der Couch bequem und schaue wieder Instagram Stories. Erstmal runter kommen und was naschen. Ich entdecke im Schrank noch ein Ü-Ei. Irgendwie lag es seit Ostern im Schrank. Keine Ahnung wie das passieren konnte.
Überraschungsei
Nachdem das Fußballspiel unzufrieden beendet ist, muss der Mann im Keller erstmal ein paar Dartpfeile werfen um wieder entspannt zu werden. Hilft zum Glück ganz gut. Danach fahren wir los um die Kinder wieder bei Oma abzuholen. Davor gibt es noch einen Zwischenstopp am Wahllokal um unsere Kreuzchen zu machen. Fragt lieber nicht was der Mann gewählt hat, aber er hat seinen Anschiss von mir schon weg. Aber jetzt darf er auch wieder über die Politik meckern.
Wahllokal
Als wir wieder mit den Kindern daheim sind, wandern diese erst einmal in die Wanne und anschließend, nach dem Sandmann, ins Bett. Ruhe, Tag beendet. Wie entspannend so ein Kinderfreies Wochenende doch ist, merkt man immer erst wenn die Kleinen wieder daheim sind und Stimmung zurück in der Bude ist. Aber ich möchte sie auch nicht missen. Die nächste planmäßige Übernachtung für die Zwei ist nun erst wieder in drei Monaten geplant.
Der Mann und ich machen es uns noch auf dem Sofa gemütlich. Bei den Wahlergebnis-Prognosen sind wir total unterschiedlicher Auffassung. Politik-Diskussionen vermeiden wir in Zukunft wohl lieber weiterhin. Ich schließe von daher lieber Twitter und Co und schreibe den heutigen Blogpost, während nebenher „Jupiter Ascending“ läuft. Ist besser so heute Abend.
Bis bald.
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Take a challenge

Ich bin ja nicht so der Typ für Challenges. Schon zu oft habe ich bereits am zweiten Tag hatte ich immer vergessen mitzumachen. Oder ich habe gar nicht erst angefangen, obwohl ich Interesse hatte. Es ist ein Wahnsinn.
Im Mai gab es beispielsweise die Instagram-Challenge #MeettheBloggerDE von Anne Häusler. Ich hätte zu gern teilgenommen, nur fiel mir für einige Tage nichts ein, was ich hätte posten können. Also habe ich es gelassen. Eigentlich idiotisch, aber wenn ich nicht weiß, was ich schreiben soll, dann lasse ich es lieber. Immer noch besser als sich irgend etwas aus den Fingern zu saugen, was dann vielleicht nicht der Wahrheit entspricht. Verständlich oder.
Jetzt gibt es bei Instagram eine neue Challenge – #lebenmitkindchallenge. Eine tolle Challenge und diesmal bin ich mit dabei, denn ich weiß für jeden Tag was ich posten möchte. Tag 1 #ich,  Tag 2 #wearefamily und heute Tag 3 #ohnegehtesnicht habe ich bereits erfolgreich absolviert und ich freue mich auf die nächsten Tage. Es gibt so viele neue Leute dabei zu entdecken. Fantastisch.
Ich würde mich freuen wenn ihr mich bei Instagram besucht und vielleicht auch mitmacht.
Bis bald.

Vatertag

Der heutige Tag startete für mich ganz früh am morgen, Frühschicht stand auf dem Plan. Was will man mehr zum Feiertag. Nicht. Aber naja hilft ja nichts. Muss ja. Für den krank geschriebenen Mann wäre der heutige Tag egal gewesen arbeitstechnisch, denn er hätte eh frei vom Schichtplan her. Tja.
So musste ich früh raus und der Rest der Familie hätte genüsslich ausschlafen können. Hätte! Der Mann stand auf, als ich zur Frühschicht los machte, irgendwas gegen 5:15 Uhr war das und die Kinder hatten dann auch schon nur eine Stunde später keine Lust mehr aufs schlafen, wie ich später am Tage erfahren hatte. Muss man nicht verstehen oder. Na egal.
Die Lieben daheim, ich im Arbeitsmodus. So verging die erste Hälfte des Tages ganz normal. Nach Feierabend habe ich mich erst einmal auf die Couch gesetzt und wäre am Liebsten weggenickt. Eines der Kinder war aber schon wach, also hieß es lauschen, ob es nur vor sich hin babbelt und im Bett spielt oder anfängt rum zu meckern. Letzteres traf erst eine Stunde später ein, gerade als ich den Waffelteig fürs Vesper anrühren wollte. Also erstmal Kinder aus den Betten holen, denn das andere Kind hatte mittlerweile auch ausgeschlafen und rief. Aber anstatt mal allein aufzustehen, bleibt der 2,5-Jährige lieber in seinem Bett sitzen und ruft lautstark. Man könnte ja eigentlich auch alleine spielen, aber das wird lieber dann gemacht, wenn es ans anziehen geht. Immer das Gleiche. 😉 Anschließend konnte ich dann den Waffelteig anrühren und leckere Schokowaffeln backen. Sehr zur Begeisterung der Kleinen. Mampf.
Zwischenzeitlich kam meine Freundin vorbei, um sich eine Nähzeitschrift abzuholen bzw mir abzukaufen. Allerdings haben wir uns dann noch knappe zwei Stunden wunderbar unterhalten und den Kindern nebenbei erst beim Vespern und dann beim Spielen zugeschaut. Der Mann nutze unterdessen die Chance, weil Kinder unter Beobachtung, und strich ein paar Zaunslatten für unseren Gartenzaun. Leichte krankheitskompatible Arbeit, von Frau Doktor genehmigt.
Als meine Freundin wieder weg war, sind die Kinder und ich dann noch eine Runde Spazieren gegangen. Bestes Hilfsmittel gegen nörgelig werdende Kleinkinder hier. Anschließend gab es Abendbrot und während das kleine Kind direkt danach ins Bettchen verschwand, durfte der Große mit den iPad noch etwas Autopolis auf YouTube schauen.
Doch bevor auch er anschließend ins Bett ging, übergab er noch schnell die Vatertagsgeschenke, welche er und seine Schwester jeweils in der Krippe gebastelt hatten. Das hatten wir vor vollem Familienleben heute komplett vergessen bzw. überhaupt nicht daran gedacht. Umso schöner die zusätzliche Freude beim Papa am Abend, der hat nämlich gar nicht damit gerechnet.
Vatertag_2017_Geschenke_Kinder
Für den Papa gab es vom Großen eine gestaltete Karte mit Foto und tollem Spruch auf der Rückseite. Die Kleine bedruckte mit der Hilfe ihrer Erzieherinnen Arbeitshandschuhe für den Papa und auch hier gab es einen ganz tollen Spruch dazu. Der Größenunterschied von den kleinen Händen auf den großen Handschuhen ist schon beeindruckend. Der Mann meinte direkt, dass die Handschuhe ja deswegen viel zu schade zum benutzen sind und deshalb eher in die Erinnerungsbox wandern werden.

Spruch_zum_Vatertag_2
Vatertagsspruch vom Großen für den Papa.

Spruch_zum_Vatertag_1
Vatertagsspruch von der Kleinen für den Papa.

Damit geht nun ein wunderbarer Tag zu Ende und mittlerweile ist auch die Sonne wieder aus den Wolken hervor gekommen.
Bis bald.