Alltagsschnipsel 02/2019

Wenn ich bedenke, dass ich dieses Jahr eigentlich öfters so Alltagsschnipsel hier im Blog zeigen wollte, liegt der letzte Post dieser Art doch schon einige Zeit zurück. Ups. Dann eben diese Woche mal wieder.

Unsere Woche

Montag

Am Montag stand bei mir im Kalender Nachtschicht drin, was bedeutet, dass ich vorher den ganzen Tag Zeit haben viele Dinge zu erledigen.

Heute war wieder Ergotherapie mit der Kleinen auf den Plan. Danach waren wir noch einkaufen, denn beim Discounter gab es Regenbekleidung. Leider haben wir nicht alles bekommen. Nach dem Mittagessen haben wir dann alle Mittagschlaf gemacht.

Am Nachmittag haben wir dann zusammen den Großen von der Kita abgeholt und sind noch mal in die Stadt gefahren und haben für die Kinder und mich wetterfeste Halbschuhe gekauft.

Abends als alle schliefen bin ich dann zur Arbeit gefahren.

Dienstag

Dienstag Morgen nach der Nachtschicht hieß es als erstes kurz die Ruhe im Haus genießen und dann die Kinder wecken, fertig machen und zur Kita schaffen. Als der Mann dann kurz vor 8 Uhr das Haus Richtung Physiotherapie verließ, habe ich mich ins Bett gelegt und bis kurz nach 14 Uhr geschlafen.

Nach etwas Zeit für mich und einer angesetzten Waschmaschine, bin ich auch schon los die Kinder abholen. Das klappte sogar recht harmonisch heute. Am Nachmittag dann ganz normale Familienzeit mit etwas Haushalt und Kinderbespaßung.

Abends dann wieder los zur 2. Nachtschicht.

Mittwoch

Endlich Wochenende für mich nach 7 Tagen Arbeit. Am Morgen dann aber erst einmal wieder der alltägliche Morgenablauf mit Kinder wecken, fertig machen und zur Kita bringen. Dann eine Runde schlafen bis gegen halb eins.

Der Nachmittag war dann sehr anstrengend. Besonders die Kleine hatte einen echt Schlechte-Laune-Tag und beglückte uns dadurch mit 2 fantastischen Wutanfällen. Am Montag war es bei ihr auch schon so. Das ist sehr anstrengend für uns alle.

Den Abend haben der Mann und ich in Ruhe angehen lassen, wobei ich bei der Einschlafbegleitung vom Großen eingeschafen bin.

Donnerstag

Mein zweiter freier Tag die Woche. Heute ist nur der Große im Kindergarten, die Kleine ist daheim, denn wir haben einen Termin mit ihr im SPZ. Da wir danach noch den Wocheneinkauf zusammen gemacht haben, wurde ein Burgerbeschluss für das Mittagessen gefasst und beim Goldenen M eingekehrt.

Als die Kleine Mittagsschlaf gemacht hat, habe ich Haushaltsgedöns gemacht und ein bisschen Me-Time genossen. Am Nachmittag habe ich dann den Großen und seine zwei besten Kita-Freundinnen, Pfarrers Zwillinge, abgeholt.

Den Restnachmittag war dann totales Wooling bei uns. Die Kinder haben fantastisch rumgetobt und als der Maishäcksler die Ernte auf dem Feld begonnen hatte, stürmten sie den Garten um alles zu beobachten. Als die Ernte fertig war, wurde dann im Haus weiter Verstecke gespielt.

Abends waren die Kinder platt und haben für ihre Verhältnisse relativ schnell geschlafen. Ich selber bin gegen 21:30 Uhr ins Bett gegangen.

Freitag

Beginn einer neuen Arbeitswoche für mich. Ich starte mit 3 Tagen Frühschicht, da klingelt der Wecker unerbittlich um 4:15 Uhr. Der Arbeitstag verlief für einen Freitag dann relativ ruhig ohne großartige Störungen.

Nach Feierabend dann daheim einen Malzkaffee trinken und schon ein bisschen Blogpost schreiben. Nach 15 Uhr kommt dann meine Mama zu uns, sie ist heute unser Babysitter, da der Mann und ich den Abend mal wieder getrennt zusammen Ausgang haben.

Nach dem abholen der Kinder aus der Kita und einer ausführlichen Verabschiedung von den Kindern mit Geknuddel, fahren wir dann nach Dresden. Ich treffe mich wieder mit den Mädels von Dresden näht zum monatlichen Nähtreff und der Mann geht Dart spielen. Kurz nach 21 Uhr geht es dann wieder heim, denn immerhin muss ich morgen früh wieder zeitig aufstehen und auf Arbeit.

Wie war eure Woche so?

Bis bald eure Bianca

Maishäcksler
Kindertraum, dem Maishäcksler bei der Arbeit zuschauen

Kreativer freier Tag

Heute hatte ich Sonntag, an einem Dienstag. Das ist ja meinem Schichtplan geschuldet. Letzte Woche war ich jeden Tag arbeiten, davon das Wochenende mit Nachtschicht. Nach so einer 7-Tage-Woche sind die 2 freien Tage danach eigentlich immer zu wenig, aber was will man machen.

Normalerweise nutze ich meine freien Tage unter der normalen Woche dann meist ja noch für Termine bei Ärzten und so, da hat man dann noch weniger vom eigenen „Wochenende“. Ursprünglich war auch für heute wieder ein Facharzttermin geplant, inklusive 1 Stunde Hin- und 1 Stunde Rückweg. Doch da ich mich in letzter Zeit etwas abgeschlagen und lustlos fühle, habe ich den Arzttermin, und den danach geplanten Besuch bei meiner Freundin, gestern einfach mal abgesagt.

So hatte ich heute also wirklich einen freien Tag und bis auf Kinder früh zur Kita bringen und nachmittags wieder abholen, habe ich das Haus nicht verlassen. Ich war noch nicht mal einkaufen. Genug Zeit also, um mal wieder einfach das zu tun, worauf man Lust hat. Wenn da nur nicht der Haushalt wäre. Aber den habe ich, bis auf 2 Maschinen Wäsche, etwas Küche aufräumen und Brot backen, ganz gekonnt ignoriert. Dem Mann brauchte ich auch nicht beachten, denn der lag den ganzen Tag krank im Bett. Nur zum Ticketkauf fürs nächste Heimspiel seiner Lieblingsfußballmannschaft ist er mal aufgestanden. Und dann als die Kinder wieder da waren.

Kreativer Mittag

Ich hatte also genug Ruhe um endlich mal wieder kreativ zu sein. Nachdem ich den Vormittag in der Küche und mit Wäsche legen verbracht habe, wurde ich dann zur Mittagszeit so richtig kreativ.

Schon seit dem Februar-Nähtreff lagen hier 2 Schlafanzugoberteile für den Großen rum, die noch darauf warteten, mit Stoffmalfarbe (*Amazon-Affiliate-Link) aufgehübscht und fertig bemalt zu werden. Also habe ich meine Stofffarben hervor geholt und knapp 2 Stunden lang 3 Dinos und 3 Feuerwehrzeichen auf die Oberteile gemalt. Jeweils 2 Schichten Farbe pro Motiv. Jetzt muss das Ganze noch gut durchtrocknen, bis ich sie dann in den nächsten Tagen zum fixieren bügeln kann.

Als dann die Kinder wieder daheim waren, haben wir gleich zusammen kreativ weitergemacht und Osterbilder mit Farbe ausgemalt. Das haben wir auch schon in den letzten Tagen gemacht, nur da mit Bunt- und Wachsstiften bzw. mit Filzstiften, ich. Das macht den Kindern immer sehr viel Spaß. Besonders der Große macht das Ausmalen mittlerweile richtig gut. Er gibt sich sehr viel Mühe dabei. Und als die Kinder heute dann keine Lust mehr auf Malen hatten, habe ich einfach allein weiter gemacht. Nach 5 Bildern war ich dann fertig.

Zum Tagesabschluss habe ich dann noch die fertig getrocknete Wäsche zusammen gelegt, während der Rest der Familie Trickfilm schaute. Dann noch gemeinsames Abendbrot mit dem selbst gebackenen Brot und Gurkensalat. So endet der Tag doch genauso entspannt wie er heute komplett war. Einzig die Stunde Einschlafbegleitung bei beiden Kindern war dann doch noch etwas störend. Aber nach 20 Uhr war dann endlich Ruhe.

Das war heute also ein guter Tag. Letzte Handlung ist dann zeitig ins Bett, denn morgen klingelt der Wecker wieder unangenehm früh zur Arbeit.

Bis bald eure Bianca.

Mit Stoffmalfarben kreativ malen.

Alltagsschnipsel 01/2019

Drei Wochen ist das neue Jahr jetzt schon fast wieder alt und ich komme gefühlt zu rein gar nix. Also nichts, was jetzt kein normales Alltagsgedöns und Arbeit ist. Manchmal ist es echt zum Verrückt werden.

Auf Arbeit geht alles wieder seinen normalen Gang. Zwei Schichtblöcke habe ich jetzt schon wieder hinter mir, einer geht immer 7 Tage plus 2-3 Tage Frei. Nach dem nächsten Schichtblock, der am Montag beginnt, ist der Monat auch schon fast wieder rum. Es gibt viel zu tun und auch für meine persönliche berufliche Zukunft habe ich was getan, ich könnte dann mal nächste Woche Donnerstag ein paar gedrückte Däumchen für ein Bewerbungsgespräch gebrauchen.

Die Kinder gehen seit dem 2. Januar wieder in die Kita, allerdings hat es die Kleine noch nicht auf viele Tage dort dieses Jahr gebracht. Gleich am ersten Kitatag bekam sie abends Fieber und war dann zuhause. Ohne irgendwelche anderen Symptome, nur leichtes Fieber. Ganz kurios. Letzte Woche war sie komplett in der Kita und diese Woche aber nur 2 Tage. Momentan ist sie wieder krank daheim. Der Große ist da ganz anders, bis auf eine Schnupfnase ist er voll fit. Das ist aber auch oft sehr anstrengend. Ich sag nur Duracellhase.

Ansonsten läuft der Alltag mit den Kindern ganz normal. Der Morgen beginnt jeden Tag immer sehr zeitig, oft vor 6 Uhr und dann spielen die Kinder noch, bevor es in die Kita geht. Auch am Nachmittag wird viel gespielt, denn noch sind die Weihnachtsgeschenke hier sehr in Mode. Der Große kann sich mittlerweile sehr gut konzentrieren beim spielen, das ist richtig toll. Momentan hat er eine ausgeprägte Puzzle- und Malphase, aber auch konstruktives Bauen ist bei ihm sehr angesagt. Die Kleine hingegen weiß öfters nichts mit sich anzufangen. Sie lernt also gerade was es heißt Langeweile zu haben. Aber vielleicht hängt das auch nur mit ihrem krank zu tun.

Die Kleine geht auch seit dieser Woche zur Ergotherapie, ich bin gespannt, ob das was gegen ihr manchmal aufbrausendes Gemüt hilft. Ich persönlich habe ja da ja keine Hoffnung, außer man provoziert sie absichtlich und kann dadurch mit Veränderungen im Handeln etwas bewirken. Aber naja. Bis April wird sie dadurch nun jede Woche 1 Tag daheim sein, denn die Therapie ist immer erst gegen 10 Uhr. Und da diese Termine immer an solchen Tagen sind, wo ich Spätdienst, Nachtschicht oder Frei habe, schmälert sich auch meine persönliche freie Zeit, die ich einfach mal brauche um wichtige Haushaltsdinge zu tun, Blog schreiben möchte oder nur mit Nähen verbringen könnte, auf ein Minimum. Denn ich weiß noch nicht, ob auch der Mann mal den ein oder anderen Termin mit wahrnehmen kann.

Apropo Mann. Der quält sich neben seinem Reha-Sport durch diverse Amtsunterlagen, um trotz chronischer Schmerzen und täglicher Medikamenteneinnahme wieder am normalen regelmäßigen Arbeitsleben teilnehmen zu können. Wenn wir gewusst hätten, was wir für den ganzen Antragsquatsch alles nachweisen müssen, dann hätten wir alle unsere Kalender der letzten 20 Jahre besser aufgehoben. Oder streng Tagebuch geführt. Was weiß ich denn, wann ich bzw. der Mann wo und wie zB krank waren oder was beantragt haben. Wieso, weshalb, warum!

Liebe Leute, genießt es vollkommen gesund und komplett zu sein und notiert euch dennoch jeden kleinsten Scheißmist aus eurem Arbeits- und Gesundheitsleben. Ihr werdet es noch brauchen, spätestens dann, wenn ihr Rente beantragen wollt. Für euch getestet.

Um von dem Ganzen ein bisschen entfliehen zu können, haben der Mann und ich uns letzte Woche eine kleine Wellness-Auszeit genommen und es uns, während die Kinder in der Kita waren, gut gehen lassen. Thermalbad und Sauna – herrlich. Man glaubt gar nicht wie gut so 4 Stunden einem tun können.

Außerdem habe ich diese Woche eine knapp 36h-Auszeit für uns zum Hochzeitstag gebucht. Tropical Island und Berlin, nur wir Zwei. Ach das wird schön. Die Oma springt als Babysitter ein, das haben wir schon geklärt und ich hoffe anständig, dass hier keiner krank wird. Egal ob Erwachsener oder Kind. Da ich dahingehend etwas skeptisch bin, haben wir dass alles mit Reiserücktrittsversicherung abbucht. Immerhin sind meine Urlaubstage dafür auf Arbeit schon mal genehmigt wurden.

Jetzt genieße ich noch ein bisschen mein freies Wochenende und mache unter anderem etwas Budenschwung (Wäsche und so, you know) und vielleicht sollte ich mir mal ein bissl was von der Unbeschwertheit der Kinder abschauen. Lebt es sich vermutlich einfacher. Ich überlege es mir.

Bis bald.

Wochenende in Bildern 12./13.05.2018

Ein-Kind-Wochenende

 

Dieses Wochenende hatten wir nur ein Kind daheim, die Kleine hatte Oma-Opa-Wochenende, wie schon ihr großer Bruder am letzten Wochenende, als ich in Berlin war. Das ist natürlich auch mal schön für uns Eltern, und für die Kinder sowieso, die lieben Oma und Opa einfach. Anstatt zwei Rabauken, war also nur ein Rabauke da, aber das bedeutet nicht gleich, dass es jetzt ruhiger war, einzig Zank und Streit zwischen den Kindern blieb aus.

Samstag

 

Der Samstag startete auch mit einem Kind leider sehr früh, den der Große ist, zu unserem Leidwesen, der Frühaufsteher in der Familie. Also zeitig aufstehen, frühstücken, die erste Waschmaschine anstellen und anderes Haushaltsgedöns gemacht. Draußen ist es nebelig und kühl, also heißt es für den Einkauf auf dem Wochenmarkt, wetterfest anziehen.

Mit Kind auf dem Markt (leider ohne Foto) haben ich dann Obst & Gemüse und Pflanzen für den Garten eingekauft. Zusätzlich waren wir noch in der Apotheke und im Supermarkt kleine Besorgungen machen.

Daheim haben wir dann alles ausgepackt und sind anschließend in den Garten gegangen. Dort dann bissl Unkraut jäten, Gemüseplanzen (Salat und Porree) einpflanzen und gemeinsam mit dem Kind Erbsen aussäen. Endlich kommt auch die Sonne raus.

Garten, Kind, Erbsen, gärtnern, Kremplinghaus
Nach dem Mittagessen dann Mittagsschlaf für alle. Nachmittags Kaffee trinken auf Terrassia. Ich liebe den Blick in den Garten und auf die Felder. Das Kind hat aber lieber gespielt, anstatt lecker Mini-Berliner zu essen.

Garten, Kaffee und Kuchen, Kremplinghaus
Gestärkt ging es dann weiter. Wäsche auf- und abhängen, Rasen mähen im Vorgarten, Blümchen pflanzen und danach eine großer Spaziergang mit Kind und Laufrad. Nur auf ein Kind dabei zu achten ist auch recht entspannend muss ich sagen. Wir haben u.a. die Hühner in der Nachbarschaft besucht.

Spaziergang, Hühner, Laufrad, Kremplinghaus
Abends, als dann Mann und Kind im Bett waren, habe ich es mir auf der Couch bequem gemacht und ESC geschaut, leider wieder ohne ein Foto zu machen.

Sonntag

 

Sonntag Morgen steht der Mann mit dem Kind zeitig auf, ich kann ausschlafen. Der Tag startet also ganz entspannt.
Der Vormittag läuft so vor sich hin. Nach dem Frühstück erstmal die Wäsche vom Vortag legen, das Kind schaut derweil, ganz pädagogisch wertvoll, im Schafanzug Trickfilme auf dem Tablet.

Haushalt, Wäsche, Kremplinghaus
Während die Waschmaschine wieder arbeitet, laufen das Kind und ich zum Blumenladen um die Ecke um ein paar Blümchen für die Oma zu kaufen. Nicht nur wegen Muttertag, sondern auch als Dankeschön fürs Kinder hüten.

Blumenladen Glaubitz, Monis Blumen, Glaubitz, Kremplinghaus
Das Kind hat sich für eine orangenen Hibiskus entschieden.
Übrigens waren echt viele viele Männer Blumen einkaufen, das hat mich innerlich sehr schmunzeln lassen.

Blumen, Hibiskus, Kremplinghaus
Nach dem Mittagessen verabschiedet sich der Mann zum Fußball (leider verloren, aber trotzdem Klassenerhalt geschafft) und das Kind wanderte ins Bett zum Mittagsschlaf. Ich habe die Zeit für den Haushalt genutzt und es mal wieder an die Nähmaschine geschafft. Bissl Upcycling stand auf dem Programm.

Nähen, Overlock, Upcycling, Brother 3034D, Kremplinghaus
Am Nachmittag waren das Kind und ich dann noch auf der Bank Geld holen und anschließend sind wir zur Oma gefahren. Die Kleine hat sich gefreut uns wieder zu sehen und schwups waren beide Kinder wieder total aufgedreht. Die stacheln sich immer gegenseitig an. Meine Mama hat sich sehr über die Blumen gefreut und nach dem Abendbrot und Sandmann sind wir dann wieder nach Hause gefahren, wo mittlerweile auch der Mann wieder angekommen war. Alle wieder daheim.

Der Nachmittag war leider ohne Bilder, aber so ist das halt, wenn man einfach nur den Tag genießt. Das Wochenende war wunderschön und hier ist jetzt endlich Ruhe eingekehrt, morgen heißt es dann für die Kinder: Hallo Kita. Urlaub vorbei.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Ha-Ha-Halloween

Gestern war ja Reformationstag, hier in Sachsen ist das immer Feiertag und da 500 Jahre Reformation gefeiert wurde, war es dieses Mal auch ein bundesweit Feiertag. Mitbekommen haben wir davon aber nichts. Einerseits weil wir nicht kirchlich sind und andererseits weil ich trotzdem zur Arbeit auf Frühschicht musste. Frühschicht hatte dann aber den Vorteil, dass ich Nachmittags daheim war und zusammen mit dem großen Kind am Abend immer wieder die Tür öffnen konnte. Es war ja auch noch Halloween.
Für den einen ist es kommerzieller Unsinn, für die Kinder aber ein Heidenspaß. Und wenn man bedenkt, dass Halloween vom heidnischen Fest Samhain abstammt und auch nix mehr bedeutet als die Nacht vor Allerheiligen, aus dem Englischen All Hallows Eve = Halloween. Da können sich die Kids doch gern mal als kleine Hexen und Geister verkleiden. Jede andere Verkleidung gehört meiner Meinung nach aber eher zu Fasching bzw. Karneval.
Daheim haben wir Halloween aber nur minimal gefeiert. Wir haben einen Kürbis aufgestellt mit Licht drin und der Mann hat ein kleines Gruselmittagessen für die Kinder gekocht. Am Abend haben wir dann noch zusammen Süßigkeiten an die klingelnden Kinder verteilt. Selber sind wir noch keine Trick-or-Treat-Runde gelaufen, vielleicht dann im nächsten Jahr wenn die Kinder 4 und 3 Jahre alt sind.

Halloween Gruselmittagessen

Da ich ja Frühschicht hatte, kümmerte sich der Mann vormittags allein um die Kinder. Für sie hatte er sich wegen Halloween ein besonderes Mittagessen überlegt – Gruselfinger. Es waren aber eigentlich nichts anderes als Würstchen im Schlafrock.
Halloween, Gruselfinger, Würstchen im Schlafrock
Halloween, Gruselfinger, Würstchen im Schlafrock
 
Dafür hat er  Wiener Würstchen zusammen mit Käse (in unserem Fall Camembert) und Ketschup in fertigen Pizzateig eingewickelt und noch ne Mandel als Fingernagel dazu. Mit Ei bestrichen und im Ofen gebacken. Fertig. Den Kindern hat es sehr gut geschmeckt. Angerichtet sah es dann so aus:
Gruselfinger, Würstchen im Schlafrock

Trick or Treat

Am Nachmittag habe ich dann alles für die am Abend klingelnden Kinder vorbereitet. Da wir es ja schon vom Vorjahr kennen, waren wir auch gut vorbereitet.
Kürbis, Halloween, Süßigkeiten
In einen Keramikkürbis habe ich ein Teelicht gestellt und die Lightbox passend beschriftet. Dazu eine große Schüssel mit Gummibärchen, Lollis und Schokolade. Als es Dunkel wurde, also so gegen 17:00 Uhr haben wir dann den Kürbis vor die Tür gestellt, so dass die verkleideten Kinder auch wussten, dass sie bei uns klingeln können. Dass wurde auch reichlich gemacht, obwohl ich das Gefühl hatte, es waren weniger Kinder als im Vorjahr. Aber trotzdem ist die Schüssel fast leer geworden.
Vorher – Nachher

Halloween, Süßigkeiten
Vorher

Süßigkeiten, Halloween
Nachher

Der Große war beim Anblick der Kinder teilweise sprachlos aber nicht ängstlich. Er hat auch immer fein die Süßigkeiten in die Beutel der Kinder getan. Eine Maske hatte ihm aber etwas sehr sprachlos gemacht, aber als der Junge sie dann auszog, dann hat der Große sogar gelacht, denn er bekam so mit, dass er keine Angst haben braucht. Nur die Kleine fand die geschminkten Kinder etwas verstörend, so dass sie fast jedes mal weinte und wir sie so nach dem dritten Mal Tür öffnen im Hintergrund gehalten haben. Für sie war das Ganze dann doch etwas zu beängstigend. Aber nächstes Jahr wird es bestimmt besser.
So war ab 17:30 Uhr immer ein Kommen und Gehen an unserer Haustür und als wir nach 18:30 Uhr dachten, dass war es für dieses Jahr, so klingelte es kurz nach 19 Uhr dann noch noch zweimal. Da dann aber auch der Große ins Bett musste, die Kleine schlief schon, holten wir unseren Kürbis dann wieder rein und machten alle Dekolichter aus. Danach hat auch wirklich keiner mehr geklingelt und der Abend verlief dann ruhig.
Haben bei euch auch Kinder geklingelt oder seid ihr selbst mit euren Kindern auf Trick-or-Treat-Runde gegangen? Schreibt doch mal.
Bis bald.