Wochenende in Bildern 12./13.05.2018

Ein-Kind-Wochenende

 

Dieses Wochenende hatten wir nur ein Kind daheim, die Kleine hatte Oma-Opa-Wochenende, wie schon ihr großer Bruder am letzten Wochenende, als ich in Berlin war. Das ist natürlich auch mal schön für uns Eltern, und für die Kinder sowieso, die lieben Oma und Opa einfach. Anstatt zwei Rabauken, war also nur ein Rabauke da, aber das bedeutet nicht gleich, dass es jetzt ruhiger war, einzig Zank und Streit zwischen den Kindern blieb aus.

Samstag

 

Der Samstag startete auch mit einem Kind leider sehr früh, den der Große ist, zu unserem Leidwesen, der Frühaufsteher in der Familie. Also zeitig aufstehen, frühstücken, die erste Waschmaschine anstellen und anderes Haushaltsgedöns gemacht. Draußen ist es nebelig und kühl, also heißt es für den Einkauf auf dem Wochenmarkt, wetterfest anziehen.

Mit Kind auf dem Markt (leider ohne Foto) haben ich dann Obst & Gemüse und Pflanzen für den Garten eingekauft. Zusätzlich waren wir noch in der Apotheke und im Supermarkt kleine Besorgungen machen.

Daheim haben wir dann alles ausgepackt und sind anschließend in den Garten gegangen. Dort dann bissl Unkraut jäten, Gemüseplanzen (Salat und Porree) einpflanzen und gemeinsam mit dem Kind Erbsen aussäen. Endlich kommt auch die Sonne raus.

Garten, Kind, Erbsen, gärtnern, Kremplinghaus
Nach dem Mittagessen dann Mittagsschlaf für alle. Nachmittags Kaffee trinken auf Terrassia. Ich liebe den Blick in den Garten und auf die Felder. Das Kind hat aber lieber gespielt, anstatt lecker Mini-Berliner zu essen.

Garten, Kaffee und Kuchen, Kremplinghaus
Gestärkt ging es dann weiter. Wäsche auf- und abhängen, Rasen mähen im Vorgarten, Blümchen pflanzen und danach eine großer Spaziergang mit Kind und Laufrad. Nur auf ein Kind dabei zu achten ist auch recht entspannend muss ich sagen. Wir haben u.a. die Hühner in der Nachbarschaft besucht.

Spaziergang, Hühner, Laufrad, Kremplinghaus
Abends, als dann Mann und Kind im Bett waren, habe ich es mir auf der Couch bequem gemacht und ESC geschaut, leider wieder ohne ein Foto zu machen.

Sonntag

 

Sonntag Morgen steht der Mann mit dem Kind zeitig auf, ich kann ausschlafen. Der Tag startet also ganz entspannt.
Der Vormittag läuft so vor sich hin. Nach dem Frühstück erstmal die Wäsche vom Vortag legen, das Kind schaut derweil, ganz pädagogisch wertvoll, im Schafanzug Trickfilme auf dem Tablet.

Haushalt, Wäsche, Kremplinghaus
Während die Waschmaschine wieder arbeitet, laufen das Kind und ich zum Blumenladen um die Ecke um ein paar Blümchen für die Oma zu kaufen. Nicht nur wegen Muttertag, sondern auch als Dankeschön fürs Kinder hüten.

Blumenladen Glaubitz, Monis Blumen, Glaubitz, Kremplinghaus
Das Kind hat sich für eine orangenen Hibiskus entschieden.
Übrigens waren echt viele viele Männer Blumen einkaufen, das hat mich innerlich sehr schmunzeln lassen.

Blumen, Hibiskus, Kremplinghaus
Nach dem Mittagessen verabschiedet sich der Mann zum Fußball (leider verloren, aber trotzdem Klassenerhalt geschafft) und das Kind wanderte ins Bett zum Mittagsschlaf. Ich habe die Zeit für den Haushalt genutzt und es mal wieder an die Nähmaschine geschafft. Bissl Upcycling stand auf dem Programm.

Nähen, Overlock, Upcycling, Brother 3034D, Kremplinghaus
Am Nachmittag waren das Kind und ich dann noch auf der Bank Geld holen und anschließend sind wir zur Oma gefahren. Die Kleine hat sich gefreut uns wieder zu sehen und schwups waren beide Kinder wieder total aufgedreht. Die stacheln sich immer gegenseitig an. Meine Mama hat sich sehr über die Blumen gefreut und nach dem Abendbrot und Sandmann sind wir dann wieder nach Hause gefahren, wo mittlerweile auch der Mann wieder angekommen war. Alle wieder daheim.

Der Nachmittag war leider ohne Bilder, aber so ist das halt, wenn man einfach nur den Tag genießt. Das Wochenende war wunderschön und hier ist jetzt endlich Ruhe eingekehrt, morgen heißt es dann für die Kinder: Hallo Kita. Urlaub vorbei.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Brückentag

Puh … jetzt war hier aber lange nix los gewesen. Der letzte Post war doch tatsächlich noch im März gewesen. Unser April hatte es in sich und vielleicht erzähle ich euch irgendwann mal davon. Ansonsten gilt ja nach wie vor: Ist es im Blog still, so rockt das Leben 1.0 um so mehr.

Am heutigen Brückentag haben wir Familienleben pur genossen. Die Kinder brauchten heute nicht in den Kindergarten, da ja der Mann krankheitsbedingt eh daheim ist und ich selber muss erst zur Nachtschicht auf Arbeit. Also haben wir einfach den Wochenendmodus heute fortgesetzt, was bedeutet, dass wir den Morgen ganz gemütlich angehen lassen haben ohne Stress. Slow Motion quasi.

Da der Tag aber auch produktiv genutzt werden sollte und ein morgenlicher Lagerkoller der Kinder zu vermeiden war, haben wir ich beschlossen die Gelegenheit zu nutzen und in die Stadt zu fahren, um ein paar kleine Besorgungen zu machen. Ähm ja, genau diese Idee hatte gefühlt die halbe Umgebung.
So standen wir in der Stadt dann zuerst im Straßenstau, dann im Parkplatzstau und letztendlich sowohl im Schuhladen, als auch im Baumarkt im Kassenstau. Man hätte es ahnen können, oder? Aber beide Kinder brauchten Sandalen und der Große zusätzlich auch noch mal ein paar Halbschuhe. Es ist ja auch echt ein Krux mit den Schuhen, da die ja je nach Marke unterschiedlich ausfallen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nach überstandenen Einkaufswahnsinn haben wir dann ein schnelles Mittagessen gemacht – Pizza. Geht immer und zum Glück hatte ich vorausschauend beim letzten Wocheneinkauf mal wieder Pizzateig mitgenommen. So war ruck zuck das Mittag im Ofen und danach alle gut gesättigt fertig für den Mittagsschlaf. Was würden wir nur ohne Mittagsschlaf machen. So konnten wir danach ganz entspannt in den Nachmittag starten.

Ja so ein Mittagsschlaf ist was Feines. Ich brauche ihn immer vor der ersten Nachtschicht, der Mann weil seine Medikamente ihn teilweise echt müde machen und die Kinder sind danach einfach entspannter und nicht mehr so aufgedreht. Es erdet uns.
Den Nachmittag haben wir dann im Garten verbracht. Zum Glück sind die ganzen Wolken vom Vormittag verzogen und auch der Wind hat nachgelassen. So nutzten wir die Zeit für Rasen mähen und Unkraut jäten. Die Kinder haben überall im Garten gespielt und sind mit Laufrad und Bobby Car auf dem Fußweg vorm Haus lang gejagt. Langsam fetzt das schon, wenn man mal was machen kann ohne ständig die Kinder im Blick haben zu müssen. Sie kennen mittlerweile den Bereich wo sie Fahren dürfen und halten sich zum Glück auch daran.

So langsam geht der Brückentag nun auch zu Ende. Es war ein relativ guter Tag, muss man sagen. Zum Abendbrot gab es unter anderem noch Reste vom Mittagessen, dann unsere gewohnte Abendroutine mit den Kindern und noch ein bissl aufräumen in Haus und Garten. Und während der Mann und die Kinder nachher friedlich in ihren Betten schlafen werden, muss ich noch auf Arbeit. Nachtschicht halt. Es könnte schlimmer sein.

Bis bald.

Mittagessen, Pizza
Sandspielzeug, Autos, Kinder spielen

Winterfreuden

Juhe, wir haben Schnee. Endlich.
Ok, vor einer Woche hatten wir auch schon mal einen Tag lang Schnee gehabt, aber der blieb leider nicht lange liegen. Jedoch hat es jetzt noch mal geschneit bei uns, man mag es ja kaum glauben. Mittlerweile ist zwar schon Mitte März und der Winter so gut wie um, aber besser spät als ein Winter ohne Schnee. Was wäre denn ein Winter ohne Schnee schippen und rodeln.

Schneefreuden

Die Kinder hat es natürlich sehr gefreut und mich selber auch, der Mann sah das alles mit eher gemischten Gefühlen. Seit er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aufs Snowboard kann, braucht er auch nicht unbedingt mehr so viel Schnee. Es schmerzt ihn halt.
Aber nun haben wir ja diesen Winter doch noch etwas von der weißen Pracht abbekommen und das musste genossen werden. Der Große freute sich gestern morgen wie ein kleiner Schneekönig als er mit der Kinderschneeschaufel durch den Garten flitzen konnte und anschließend noch zusammen mit dem Papa den Gehweg frei schippen konnte. Heute vormittag waren dann beide Kinder zusammen im Garten mit ihren Schneeschaufeln unterwegs. Ja wir haben für jedes Kind eine, damit es keinen Streit gibt. Man kennt es ja.
Winterfreuden, Schnee, Schlitten, Schnee schippen

Schlitten fahren und rodeln

Den gestrigen Vormittag sahen wir schon immer Kinder mit ihren Eltern zum Rodeln gehen, denn unweit von unserem Haus ist ein kleiner Rodelberg, der immer aller Anlaufpunkt ist. Wir haben uns das Rodeln für den Nachmittag vorgenommen und so mussten wir die Kinder bis dahin vertrösten. Aber die Vorfreude hat sich gelohnt, es war herrlich und die Kinder hatten einen großen Spaß auch wenn der kleine Rodelberg schon ziemlich abgefahren war.
Zuerst bin ich zusammen mit den Kindern gerodelt und dann die beiden zu zweit auf dem Schlitten. Zwischendurch durfte der Große mal ganz allein rodeln, was ihm natürlich sehr viel Freude machte. Ich bin dann nur mit der Kleinen zusammen gerodelt. Wenn die Kinder zusammen oder allein gerodelt sind, mussten sie natürlich auch den Schlitten wieder ohne Hilfe den Berg hoch ziehen. Beim Großen hat das auch geklappt, nur die Kleine hat nicht ganz verstanden, dass sie für ihren Bruder zu schwer war bzw er noch nicht die Kraft hat, sie zu ziehen und sie dadurch laufen sollte. Also musste ich immer mal den kleinen Berg runter laufen, um die Kinder anschließend hoch zu ziehen. Das war ein Sportprogramm.
Winterfreuden, Schnee, Schlitten, rodeln
Das tolle an so einem Nachmittag im Schnee ist ja, dass man auch ein paar Kindergartenfreunde trifft und auch die Eltern ein bissl quatschen können, sofern einen die Kinder lassen. So ein Austausch außerhalb der Kita ist auch mal schön und kam bisher kaum vor.
Zum Abschluss des gestrigen Nachmittags fiel die Kleine dann auf dem Nachhauseweg noch vom Schlitten und landete mit dem Gesicht im Schnee. Auch wenn sie geweint hat, wir Eltern mussten erstmal lachen, denn das Selbe ist dem Großen im Vorjahr passiert. Man soll sich ja auch ordentlich festhalten. Sie sah so herrlich aus, wie ein kleiner Schneemann und hatte dann daheim schöne rote Wangen und eine rote Nase. Heute haben wir aufs Rodeln verzichtet, denn der Hang hatte schon sehr gelitten und viel Schnee lag da nicht mehr.
Das war es vermutlich jetzt auch mit dem Winterwetter hier bei uns, die nächsten Tage soll es ja wieder milder werden und da wird der Schnee dann sicherlich schnell schmelzen. Aber immerhin konnten wir jetzt im März noch schnell die typischen Winterhighlights abhaken. Schneemann haben die Kinder vor einer Woche im Kindergarten gebaut und wir waren jetzt zusammen rodeln. Hoffen wir darauf, dass der nächste Winter besser wird und es öfters Schnee gibt. Dann brauchen wir aber noch einen zweiten Schlitten, damit jedes Kind allein den kleinen Berg runter saußen kann.
Bis bald.

Rezension: Hörst du, wie die Bäume sprechen? – Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Seit wir auf dem Land leben, haben wir den Wald direkt vor unserer Nase und auch im Kindergarten gehen die Kinder öfters im Jahr in den Wald. Im Wald kann man viel entdecken – die verschiedenen Bäume, kleine und große Sträucher, Farne, Pilze, Tierspuren. Der Wald bietet unendliche Möglichkeiten die Natur zu entdecken.
Als Kind war ich viel im Wald. Im Urlaub sind wir oft in die heimischen Gebirge und Wälder gefahren und viel gewandert. Wir haben Heidelbeeren und Pilze gesucht. Sind durch Täler und Berge gewandert und haben den Wald und sein Leben entdeckt. Ich hoffe ich kann meinen Kindern auch so eine schöne Erinnerung an den Wald vermitteln und ihre Liebe zur Natur bestärken. Zur Unterstützung dafür gibt es unendlich viele Bücher, doch selten sind die Bücher auch kindgerecht erklärt. Das hat sich im letzten Jahr geändert. 2017 brachte der Erfolgsautor und Förster Peter Wohlleben sein erstes Kinderbuch heraus. „Hörst du, wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald.“  hat er für alle Kinder und Neugierigen ab 6 Jahre geschrieben und nimmt sie mit auf einen Rundgang durch den Wald und erzählt in einer sehr bildhaften und kindgerechten Sprache viel über seine faszinierenden Beobachtungen und Nachforschungen über den Wald.

Wald, Kinderbuch, Lernbuch, Sachbuch
Abbildung Oetinger Verlag

Das Waldbuch* ist aufgeteilt in 12 kurze Kapitel, wobei sich jedes Kapitel mit einem Thema zum Wald beschäftigt. Sei es nun „Wie ein Baum funktioniert„, „Jeder Baum ist anders„, „Wie Tiere im Wald leben“ oder auch „Der Wald und wir„. Dabei werden in jedem Kapitel 4 übergeordnete Fragen auf jeweils einer Doppelseite beantwortet. „Können Bäume sprechen?„, „Können Wälder Regen machen?„, „Schwitzen Bäume im Sommer?“ oder „Wem gehört der Wald„.
Alle diese Fragen sind so formuliert, als würde man selber als Kind vor dem Förster stehen und ihn fragen. Und genauso wird es einem dann auch erklärt im Buch, als würde der Förster persönlich mit uns mitten im Wald stehen und unsere Fragen beantworten. Dazu gibt es auf vielen Seiten dann noch eine kleine Quizfrage dazu, man wird ermutigt genauer hinzuschauen und es auch selber auszuprobieren. „Probier’s aus!“ und „Schau mal!„ermutigt die Kinder den Wald selber zu entdecken.
Durch die kindgerechte Gestaltung mittels Fotos und Illustrationen wirkt „Hörst du, wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald.„* anders als ein normales Sachbuch zum Thema Wald. Hier wird darauf geachtet, das es nicht langweilig wird, und dass das Waldbuch zu einem wunderschönen Begleiter für viele Waldspaziergänge und Entdeckungstouren wird. Dabei bekommen die Kinder Unterstützung und Gesellschaft von einem kleiner Fuchs, einem Eichhörnchen, einer Eule, einem Dackel und einer Schnecke die Kinder. Immer wieder kann man die putzigen Gesellen auf den Seiten entdecken. Selbst als Erwachsener lernt man dabei nicht aus, denn man liest viel mehr als einem früher in der Schule über den Wald vermittelt wurde.
Wenn man dieses Waldbuch* gelesen hat, dann möchte man sich am liebsten sofort anziehen und hinausgehen in den Wald. Ein fantastisches Buch für Groß und Klein, für Kindergarten, Schule und Freizeit. Und da der Frühling ja fast schon vor der Tür steht, vielleicht auch eine schöne Geschenkidee zum Osterfest oder für ein Geburtstagskind.
Also, husch husch –  es ist Zeit mal wieder in den Wald zu gehen. Schaut euch doch auch mal den Buchtrailer auf YouTube an. Dort erzählt euch Peter Wohlleben noch mehr zu seinem Waldbuch.
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=H0V5NtAHquU&w=667&h=375]
Vielen Dank an die Verlagsgruppe Oetinger das wir rezensieren durften.

Sonniges Wochenende zweigeteilt

Das Wochenende war herrlich. Warm und sonnig, einfach Balsam für die Seele, denn man konnte einfach so in den Tag hinein leben. Goldener Oktober. Schönster Altweibersommer. Es hätte so schön sein können. Tja, wenn nicht folgendes bei mir auf dem Plan stand – Spätschicht! So gern ich auch arbeiten gehe, aber bei sonnigem Wetter an einem Wochenende nachmittags arbeiten zu müssen, ist einfach nur ätzend. Jedoch machen wir immer das Beste daraus.

Sonnabend

Der Tag begann früh. Das große Kind war leider leider kurz nach 5 Uhr munter, denn die Kleine hatte geweint und das weckt neuerdings auch öfters den Großen. Während allerdings die Kleine ohne Problem weiter schlief (bis kurz vor 9 Uhr sogar), war der Große nun putzmunter. Ich würde wirklich gern wissen, ob er ohne das Weinen länger geschlafen hätte. Bis kurz vor halb 7 spielt er dann jedoch noch in seinem Zimmer und wir konnten noch etwas dösen. Dann heißt es allerdings auch für mich aufstehen. Der Mann darf noch etwas schlafen.
Ich stelle die Waschmaschine an, wir frühstücken und gehen den Tag ganz gemütlich an. Als die Kleine dann später auch aufgestanden ist und gefrühstückt hat, heißt es rein in die Matschsachen und raus in den Garten. Neuerdings muss da von den Kindern alles repariert werden, denn vor Kurzem bekamen sie (gebrauchtes) Kinderwerkzeug zum Spielen von uns. 😉
Schaukel Zange Reparatur
Für mich stand Unkrautziehen und Blumenzwiebeln setzen im Vorgarten auf dem Programm.
Gartenwerkzeug Blumenzwiebeln
Wunderschön anzusehen, unsere Astern. Toll was so aus Saatband wachsen kann. Hoffenlich sind sie auch noch am kommenden Wochenende so schön, so das ich welche für den Kindergeburtstag abschneiden kann.
Astern, Blumen
Im Vorgarten setzen wir auch ein paar Solar-LED-Leuchten, die wir geschenkt bekommen haben. Als ich nach 22 Uhr von Arbeit heimkomme, leuchten sie sogar immer noch. Tolle Technik.


Während die Kinder Mittagsschlaf machen, schaut der Mann Fußball und ich fahre mit dem Fahrrad auf Arbeit. Am Abend telefonieren wir dann, wie immer wenn ich auf Spätschicht bin. Den Nachmittag haben der Mann und die Kinder wieder draußen verbracht. Kein Wunder bei dem sonnigen Wetter.

Sonntag

Der Sonntag startet leider leider wie der Sonnabend auch schon viel zu zeitig. Nicht schön, vor allem wenn man nach der Spätschicht erst gegen 23-24 Uhr ins Bett kommt. Zum Frühstück bekommt der Große unter anderem wieder eine Apfelblume und eine große Tasse Kakao.
Apfel, Apfelblume
Ich beschrifte endlich mal die eingeweckte Suppe, die der Mann vor ein paar Tagen gekocht hat. Wir sind gespannt, ob das funktioniert, bisher haben wir immer nur eingefroren. Leckere Kürbis-Süßkartoffel-Suppe mit einer gewissen Schärfe.
Suppe, Weck, haltbar machen
Den Vormittag verbringen wir wieder zusammen draußen im Garten, das Wetter lädt ja dazu ein, zudem muss man die knappe Familienzeit an diesem Wochenende voll ausnutzen.
Schaukel
Mittags ist der Mann wieder der Chef in der Küche und die Kinder rücken sofort mit den Stühlen an um zu schauen, was denn der Papa leckeres kocht. Es gibt Rindersteak mit Kartoffeln und grünen Bohnen. Mmh.
Mittag, Steak, kochen
Während Papa kocht, wird noch ein bissl gespielt. Die Kleine will immer mitmachen und klaut dem Großen die Teile. Es wird so toll werden, wenn beide gleichberechtigt die Spiele spielen können.
Baby Lük, Spielen
Nach dem Mittagessen gehen alle Schlafen. Sogar ich lege mich für eine halbe Stunde auf die Couch um vor der Arbeit noch etwas zu dösen. Es ist echt nötig, denn ich bin sehr müde. Der kurze Schlaf tut mir gut, auf Arbeit gibt es heute erst zum Feierabend aufkommende Müdigkeit.
Unterwegs habe ich einen blinden Passagier auf meinem Bein sitzen. Der kleine Marienkäfer hat so gleich mal 2 km in Rekordzeit absolviert. Kurz vor Ankunft auf Arbeit flog er allerdings davon.
Marienkäfer
Am Nachmittag bekomme ich das obligatorische Fuß-Kinder-spielen-Selfie vom Mann. Mittlerweile warte ich schon immer darauf und werde twas nervös, wenn es nicht kommt. Nach dem Abendbrot telefonieren wir wieder zusammen.
Kinder spielen
Als ich an diesem Sonntag nach Hause komme, schlafen schon alle tief und fest. Ich schaue noch ein paar Insta-Stories, denn für Blog schreiben habe ich keine Energie mehr. Beim Stories schauen schlafe ich ein und wache 1,5 Stunden später wieder auf und gehe ins Bett. Wochenende geschafft.
Wieder zwei Tage rum und auch wenn es immer anstrengend ist mit Kinder, Arbeit und Familie, so genießen wir ein bisschen die wenige gemeinsame Zeit. Auch wenn der Tag zeitig beginnt und spät endet. Durch die momentane lange Krankschreibung des Mannes können wir das sogar ein bissl mehr, denn der hätte dieses Wochenende nämlich sonst Frühschicht gehabt und dann wäre unser Familienleben wirklich wieder einmal zweigeteilt gewesen. Vormittags Mama + Kinder, Nachmittags Papa + Kinder. Irgendwann wird es auch wieder so sein, aber bis dahin kuriert der Mann sich aus und wir genießen etwas mehr Familienzeit, solange alle mal daheim sind.
Bis bald.
Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Herbstlich kaltes Wochenende mit Feuer

Der Herbst hat Einzug gehalten, die Woche war stürmisch, nass und kalt. Auf Arbeit war viel zu tun, aber noch ist kein Wochenende für mich, ich habe noch ein paar Nachtschichten vor mit. Trotzdem versuchen wir das Wochenende mal wieder zu meistern ohne das irgendetwas schief geht.

Samstag

Das Wochenende beginnt mit Nachtschicht 1 von 3, zum Glück läuft sie ruhig ab. Nach Feierabend fahre ich am Samstagmorgen direkt zum Bäcker und hole frische Brötchen und Brot für die Familie, so wie bei jedem Nachtschicht-Wochenende. Bevor ich später ins Bett gehe, gönne ich mir als „Abendbrot“ ein leckers Butterhörnchen.
Brötchen
Während ich meinen Nachtschlaf nachhole, kümmert sich der Mann um Haus und Kinder. Das sieht dann manchmal am Morgen so aus – Tablet mit YouTube Kids. Aber keine Sorge, der Mann möchte nur in Ruhe seinen Kaffee trinken.
Kinder und YouTube Kids
Mittags als die Kinder ihren Mittagsschlaf halten, stehe ich auf und widme mich nach einem kleinen Frühstück der Stoffauswahl für das nächste Nähprojekt.
Nähprojekt
Nach dem Mittagsschlaf gibt es die tägliche kleine Portion Gummibärchen.
Gummibärchenpause
Als der Papa am Nachmittag unterwegs ist, gehe ich mit den Kindern spazieren. Wir besuchen die Enten (die leider bald wieder geschlachtet werden) und beobachten Züge am Bahnhof.
Spaziergang
Nach unserem Spaziergang wird noch eine Runde im Garten getobt, bis es mal wieder anfängt zu regnen. Den Rest des Tages verbringen wir gemütlich drinnen. Nach Abendbrot und Sandmann gehen die Kinder ins Bett und ich lege mich auf die Couch und schlafe nochmal knapp 2,5 Stunden bis ich wieder auf Arbeit muss – Nachtschicht 2 von 3. Der Mann schaut derweil etwas fern.

Sonntag

Als ich kurz nach 6 Uhr am Morgen wieder von der Arbeit heim komme, ist der Große schon wieder lange munter und spielt bereits. Sein Schlafverhalten ist momentan echt anstrengend. Da wir den Papa noch etwas schlafen lassen wollen, kuscheln wir uns zusammen aufs Sofa. Irgendwie schlafe ich dabei ein und werde kurze Zeit später vom Mann geweckt. Ablöse.
Heute schlafe ich sehr gut und wache zwischendurch auch kaum auf, wenn die Kinder etwas lauter gemacht haben. Nach dem Mittagsschlaf der Kinder lockt die Sonne sie in den Garten. Die dunklen Wolken am Horizont werden großzügig ignoriert.
Spielen im Garten
Als die Kinder dann wieder rein wollen, widmet sich der Mann dem Herbstputz des Kamins, während die Kinder sich in ihren Zimmern austobten. Mir ist den ganzen Tag schon kalt und deshalb bin ich heute keine große Hilfe. Die anstrengende Arbeitswoche schlaucht, aber noch steht mir eine Nachtschicht bevor.
Kamin putzen
Ähm ja. Das Zimmer des Großen ist nach dem Spielen ein „Schlachtfeld“ und das Aufräumen wird etwas mühseelig, denn die Kinder wollen erst nicht. Erst als der Papa schimpft, geht das Aufräumen voran.
Kinderzimmerchaos
Unterdessen hatte der Mann den Kamin angefeuert und beobachtet zufrieden die Rauchschwarden in den Himmel steigen.
Rauchzeichen
Wollig warm knistert das Feuer im Kamin und wärmt das Haus. Eine Wohltat heute. Die Kinder halten ehrfürchtig Abstand und der Kleinen ist die Wärme so ungeheuerlich, dass sie etwas Angst bekommt, aber gleichzeitig fasziniert die Flammen beobachtet.
Kaminfeuer
Dann folgt das all-sonntagliche Abendritual für die Kinder – Abendbrot, Badewanne, Haare fönen, Gute-Nacht-Geschichte und Bett. Danach genieße ich mein Mittagessen und verkrümel mich wieder aufs Sofa. Heute Abend bin ich aber noch gar nicht müde, sondern bearbeite lieber Fotos und schreibe diesen Post. Ich hoffe das wird sich später auf Arbeit nicht rächen und die Müdigkeit bleibt von mir fern. Nebenbei schaue ich etwas fern, es läuft „Sex and the City“ der Film. Der Mann geht schon beizeiten ins Bett und ich mache dann gleich los auf die Arbeit.
Bis bald.
Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Ein stinknormales Wochenende mit Ausflug

Endlich mal wieder ein Wochenende ohne Arbeit und die Pläne dafür waren übersichtlich. Ganz oben auf der Liste stand vor allem Haushaltsgedöns. Was halt so in der Woche über liegen geblieben ist. Muss ja auch gemacht werden.

Samstag

Am Samstag Vormittag stand wie an jedem meiner freien Wochenenden die Besorgung von Lebensmitteln auf dem Plan, die in der Woche vergessenen oder verbraucht worden. Das mache ich immer gern mit einem der Kinder, vorrangig mit dem Großen. Mit der Kleinen ist Einkaufen recht anstrengend, da die kleine Raupe Nimmersatt ständig nur Mam-mam sagt sobald sie Lebensmittel sieht und am liebesten in alles sofort reinbeißen würde. Tja von daher, eher der Große fürs Einkaufen. Wir besorgten also Obst und andere Sachen und waren pünktlich zum Mittagessen kochen wieder daheim. Nebenher drehten noch zwei Ladungen Wäsche in der Waschmaschine ihre Runden.
Nach dem Mittagsschlaf war für den Samstag eigentlich der Besuch des Waldkinderfestes vom Kindergarten geplant. Leider leider wurde es bereits am Donnerstag Nachmittag abgesagt, da es seit Mittwoch Abend geregnet hatte und auch bis Freitag weiterregnete. Sehr schade, denn es steckte eine Menge Arbeit dahinter. Aber es soll auf jeden Fall nachgeholt werden.
Unser Alternativprogramm war die Inselregatta in Zschaiten, einem kleinen Dorf um die Ecke. Die Inselregatta ist jedes Jahr ein großer Spaß, auch wenn wir der Kinder wegen nie bis zum Ende bleiben können. Aber die Kinder werden auch größer und dann bleiben wir bestimmt auch mal länger als bis 18 Uhr.
Bunte Kostüme, schräge Boote, die passende Spaßmusik dazu. Wir hatten richtig Spaß und die Kinder haben sich bestens amüsiert.
Inselregatta Zschaiten
Inselregatta die Kinder haben Spaß
Als die Kinder dann Abends im Bett waren, haben der Mann und ich es uns auf der Couch gemütlich gemacht und Serie geschaut. Ein eigentlich fast perfekter Sonnabend.

Sonntag

Der Sonntag Vormittag stand wirklich unter dem Motto „Das bisschen Haushalt macht sich von allein …“. Nach einem gemütlichen Frühstück wurden Besen und Staubsauger zu meinem besten Freund heute und auch Waschmaschine und Trockner hatten mal wieder einen Fulltime Job. Ja ich lege gern mal „Wasch-Wochenenden“ (also immer wenn ich frei habe) ein und habe dafür unter der Woche meine Ruhe vor der Wäsche. Bei Schichtarbeit gar nicht so übel.
Am frühen Vormittag, als die kleine Langschläferin noch schlief, machte der Große bereits den Garten mit unserem neuen Klettergerüst unsicher. Später spielte er zusammen mit seiner Schwester in den Kinderzimmern, während Mama und Papa weiter die Bude sauber machen.
Kind auf Klettergerüst
Nachmittags sind die Kinder dann gemeinsam durch den Garten getobt. Immer unter den wachsamen Augen vom Papa. Ich bin am Nachmittag durch die Blumenrabatte gekrochen und habe Unkraut beseitigt.
Spielturm Garten
Vor dem Abendbrot haben wir dann noch unsere ersten eigenen Weintrauben geerntet. Sehr lecker, aber was da an Ohrenkneipern aus den Hohlräumen zwischen den Trauben hervorkroch. Iiihhhh, da kann die weitere Ernte ja noch lustig werden.
Weintrauben
Der restliche Sonntag bestand für die Kinder eigentlich nur noch aus Sandmann, Abendessen, Duschen zusammen mit dem Papa und dann ab ins Bett und Gute Nacht.

Schnittchenteller
Wer ist schneller am Schnittchenteller.

Sandmann
Der Mann und ich genießen jetzt den Abend genauso wie auch schon die letzten Abende zuvor – Couch und Serie. Ich schreibe dabei noch diesen Blogartikel.

Und Morgen?

Morgen startet dann die Woche sehr zeitig für mich, zwei Tage Frühschicht stehen auf dem Plan. Eigentlich wollte ich ja die zwei Tage etwas später anfangen, um die Kinder morgens noch in die Kita zu bringen, da der Mann ja momentan ganz schlecht laufen kann. Aber nein, mein Chef lässt mich nicht. Späterer Arbeitsbeginn, übrigens tariflich genehmigte Familienzeit, abgelehnt. Mein Kollege (und Schichtführer) wäre da nämlich für gerade mal eine Stunde allein in der Anlage. Als würde vor 7 Uhr bei uns was passieren, da fängt gerade mal die Tagschicht mit ihrer Arbeit an. Aber andere Kollegen dürfen eher von Arbeit abhauen, obwohl viel zu tun ist. Ihr könnt euch meine Laune sicherlich vorstellen. Zweiseitige Entscheidungen finde ich echt zum kotzen.
So darf nun morgen früh der gehandikapte Mann die Kinder mit sehr viel Gepäck (Monatsanfang = gewaschene Bettwäsche + (wie jeden Montag) frische Schlafsachen, zum Glück diesmal keine Windeln) in die Kita bringen. Ganz großartig. Ich bin also morgen dann die mit der „allerbesten“ Laune auf Arbeit.
Bis bald.
Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Nachtschichtwochenende – Schlaf wird überbewertet

Dieses Wochenende habe ich Nachtschicht und der Mann eigentlich Spätschicht, aber der ist momentan krank geschrieben, da er seit über einer Woche wieder starke Hüftschmerzen hat und sich kaum bewegen kann. Da geht natürlich nicht allzu viel, aber wir machen das Beste draus und ich versuche neben Arbeit, normalen Haushalt und Co so viel wie möglich von seinen "Arbeiten" mit zu übernehmen. Zum Glück bespaßt bzw passt er im Gegenzug mehr auf die Kinder auf und das ist momentan echt ein harter Job, denn beide sind momentan anstrengender als sonst, keine Ahnung ob das wieder nur ein Schub ist oder nur so. Die Kleine zahnt jedoch, Eckzähne, und ist da auch nörgeliger.

Samstag

Nach der ersten von drei Nachtschichten halte ich auf dem Heimweg noch beim Bäcker und hole frische Brötchen. Daheim sind der Mann und der Große schon munter, um kurz nach 6 Uhr (!), und da gibt es erst einmal Frühstück. Während die Kleine noch schläft, zerpflückt der Große sein Rosinenbrötchen und pickert alle Rosinen raus, der Rest wird nur mit mäßiger Begeisterung gegessen. Anschließen verschwinde ich ins Bett.

Brötchen Reste

Die Kinder nehmen an diesem Tag keine Rücksicht auf die Mama und ärgern sich gegenseitig lautstark. Der Mann hat es nicht leicht. Ich werde mehrmals wach und gegen Mittag stehe ich endgültig auf. Macht keinen Sinn mehr, ich bekomme eh kein Auge zu. An diesem Tag bekomme ich nicht mehr als 4 Stunden Schlaf und die kommende Nachtschicht wird zur Qual werden. So wenig Schlaf wie an Nachtschicht-Wochenenden momentan hatte ich noch nicht mal als die Kinder Babys waren.

Am Nachmittag backe ich Waffeln. Der Große hilft beim Teig anrühren. Er kommt jetzt langsam in das Alter, er wird 3, wo er mehr helfen und allein machen möchte. Das wird spannend in Zukunft.

Waffeln backen

Die letzte Waffel gehört immer dem Bäcker, also mir, und zwar noch heiß warm.

Waffel essen Selfie

Zwischendurch tollen die Kinder durchs Wohnzimmer und ich muss bei der Kleinen eine Beule kühlen. Soll ja nicht langweilig werden.

Stirn Beule kühlen

Als es zu turbolent wird gehen wir an die frische Luft. Ich mähe den Rasen im Vorgarten und im Garten. Der Mann kann es ja leider nicht machen, also selbst ist die Frau. Mit Unterbrechungen bin ich gut 2,5 Stunden beschäftigt. Ja wir haben viel Rasen. Die Kinder werden vom Mann beaufsichtigt und er macht ihnen auch Abendessen und steckt sie ins Bett. Es war wieder ein anstrengender Tag.

Rasen mähen Schatten

Sonntag

Die Nachtschicht war zum Glück ruhig, aber der Schlafmangel vom Vortag macht sich schon bemerkbar. Ich bin etwas neben der Spur. Nach der Arbeit fahre ich fix tanken und dann heim, wo Mann und großes Kind schon wieder munter sind. Der Große hat zur Zeit echt eine doofe Aufstehzeit. Meist ist gegen 5:30 Uhr die Nacht vorbei. Aber zum Glück schläft er durch. Seine Schwester ist wie immer Langschläferin.

Heute durfte ich länger schlafen, die Kinder haben nicht ganz so laut gemacht wie tags zuvor. Aber ausreichend ist das trotzdem noch nicht. Naja. Als ich gegen Mittag aufstehe, hat der Mann die Kinder grade zum Mittagsschlaf hingelegt und ist dabei Zucchini einzukochen. Wir haben in den letzen zwei Wochen auch schon Gurken und Bohnen eingekocht und langsam werden wir Profis darin. Während ich "frühstücke", legt sich der Mann zum Mittagsschlaf hin.

Zucchini einkochen

Lange habe ich keine Ruhe, obwohl ich noch mal auf dem Sofa etwas ruhen wollte. Die Kinder beschließen, dass heute gerade mal 1,5 Stunden Mittagsschlaf ausreichen. Ganz großartig. Ein Obstteller am Nachmittag wird von ihnen schnell weggeputzt und anschließend weiter gespielt.

Obstteller Obstmandala

Großer Fehler vom Papa, er hat seinen Laptop liegen gelassen und die Kinder finden es klasse darauf rum zu tippen und irgendwie bekommen sie ihn angeschaltet. Eh wenn man mal 5 Minuten nicht aufpasst. Nachdem der Mann endlich seinen Laptop weggeräumt hat, wird der nächste Blödsinn ausgeheckt.

Kinder Kinder

Mama ärgern macht besonders Spaß. Aber zum Glück sind sie diesmal milde mit mir. Die zwei eh, können nicht mit, aber auch nicht ohne einander. Ihr kennt das sicher. Als der "Spaß" mal wieder überhand nimmt, heißt es alle Mann anziehen und raus.

Mama ärgen rumtollen

Auch der Mann muss mit. Die Hüftschmerzen halten sich heute etwas in Grenzen, also ist ein kleiner gemächlicher Spaziergang in der Nachbarschaft drin. Als "Rollator" funktioniert der Kinderwagen. Jeder Rentner ist momentan schneller als der Mann und es tut mir unendlich weh ihn so zu sehen, wie er sich quält. Mal schauen was nächste Woche der neue Orthopäde sagt.

Spaziergang

Nach Spaziergang, Spielen im Garten und Abendessen mit Sandmann gibt es heute eine Runde Familienduschen. Sehr zur Freude der Kinder, die finden es immer lustig mit uns zusammen zu duschen, wobei heute nur duschen mit Mama angesagt war. Aber immerhin. Der Große kann unsere Riesendusche dafür mittlerweile schon allein vorbereiten. Große Hilfe.

Duschen mit Kindern

Jetzt heißt es noch eine Nachtschicht überstehen und sich dabei auf zwei Tage Frei freuen. Und da die Kinder morgen tagsüber wieder in der Kita sind, habe ich große Chancen ungestört genug Schlaf zu bekommen. So 6 Stunden am Stück wären ganz nett und sind eigentlich machbar. Der Mann kann sich dann auch gut ausruhen und seine Hüfte schonen. Vorfreude.

Bis bald.

Verlink bei Wochenende in Bildern.

Wochenende – Urlaubsende

Ab morgen heißt es wieder back to work für den Mann (nach 3 Monaten Krankheit) und für mich. Ich werde gleich mal mit einer vollen Schichtwoche starten, also 7 Tage, klingt hart aber ehrlich gesagt, ich freue mich irgendwie darauf. Die Urlaubswochen waren doch weniger erholsam als erhofft und eigentlich bräuchten der Mann und ich jetzt nochmal 1-2 Wochen Erholung. Da tut die Abwechslung Arbeit jetzt wieder gut und wir finden hoffentlich alle in unseren alltäglichen Trott wieder. Die nächste Auszeit gibt es planmäßig erst Mitte September wieder. Yeah.

Sonnabend

Unser Mein Sonnabend startet früh, zu früh dafür das Wochenende ist. Der Große ist leider schon vor 6 Uhr munter und lässt sich nur wiederwillig davon überzeugen noch einmal ins Bett zu gehen. So bleibt es noch rund 20 Minuten ruhig, dann will er aber doch aufstehen. Meeh. Also gibt es für ihn seinen Morgenkakao und ich versuche munter zu werden und ziehe mich an. Anschließend versuche ich ihn dazu bewegen mit zum Bäcker zu kommen. Erst als ich ihn mit dem Laufrad locke,kommt er bereitwillig mit. Auf dem Rückweg darf er schon ein Käsebrötchen essen.
Laufrad Kind
Als wir wieder daheim sind, frühstücken wir in Ruhe. Als die Kleine später auch endlich munter ist, fahren wir in den Baumarkt einige Besorgungen machen. Da sich das Ganze bis zur Mittagszeit hinzieht, werden die Kinder immer quengliger und das Mittagessen kann gar nicht so schnell kochen, wie sie es essen wollen. Zum Glück ist Samstag Nudeltag.
Nach einem langen Mittagsschlaf, fahren wir zu Oma und Opa in den Garten und verbringen dort etwas Zeit mit ihnen und der Tante und dem kleinen Cousin. Etwas Abwechslung tut uns gut. Als wir wieder daheim sind, gehen die Kinder noch einmal kurz in ihren Kinderpool, während ich das Abendbrot vorbereiten kann.
Das Schlafen gehen dauert dann allerdings mal wieder etwas länger, der Große tut sich zur Zeit schwer damit. Irgendwann ist aber endlich Ruhe und ich beende den Tag mit Wäsche legen und YouTube während der Mann schon bei Zeiten ins Bett gegangen ist.
Fußballspielen im Garten

Sonntag

Der Sonntag Morgen beginnt zu aller übel noch zeitiger als der Sonnabend. Bereits 5:20 Uhr war der Große munter und wollte partout nicht mehr in sein Bett, ich aber noch nicht aufstehen. Also habe ich ihn angezogen und dann durfte er in seinem Zimmer spielen. Als es dabei dann allerdings etwas lauter wurde, sind wir letztendlich aufgestanden und haben gefrühstückt. Unsere kleine Langsschläferin hat das zum Glück nicht gestört, sie wurde erst gegen halb neun munter. Ach könnten doch beide Kinder so sein, aber Unterschiede machen ja bekanntermaßen das Leben bunt.
Als die Kinder vor dem Mittagessen in ihren Zimmern spielen waren, kam der Große auf die tolle Idee, dass er im Zimmer seiner Schwester staubsaugen möchte. Dafür hat er alles aus dem Zimmer geräumt, inklusive den Inhalten der Regale. Zum Glück sind im Zimmer der Kleinen noch nicht allzu viel Spielzeug. Denn der Große hat das ganze Spielzeug fein säuberlich in den Flur geräumt. Als dann aber dann das Spielzelt nicht durch die Tür passte, hat er den Elan verloren und wollte nun nicht mehr staubsaugen. Ich auch nicht, immerhin hatte ich ja erst drei Tage vorher Großputz in den Kinderzimmern gemacht. Tja und nun ratet mal wer das ganze Zeug wieder ins Zimmer räumen durfte. Mama!
Kinderzimmer ausräumen
Den Nachmittag verbrachten wir im Garten, das Wetter war immerhin bombig sonnig. Die Kinder haben im Pool geplanscht und sind durch den Garten getobt. Der Mann hat wieder ein paar Kartoffeln ausgebuddelt und ich habe Erbsen geerntet. Die Erbsen hat dann der Mann freiwillig aus den Schoten befreit. Er findet das sehr entspannend. Na da kann er sich schon auf die kommende Woche freuen, wenn dann die nächste Fuhre erntereif ist.
Erbsen ernten und puhlen
Nach dem Abendbrot führten wir dann unser sonntägliches Abendritual durch. Kinder baden bzw duschen, selber duschen und alles für den morgigen Arbeitstag vorbereiten. Nachdem die Kinder im Bett waren, habe ich dem Mann noch die Haare geschnitten und wir aßen gemütlich zusammen in Ruhe zu Abend. Manchmal muss das sein, so ohne Kinder und in trauter Zweisamkeit.
Jetzt wartet nur noch das Bett, denn morgen klingelt der Wecker sehr zeitig (Frühschicht) und wenn ich so das Wetterleuchten am Horizont beobachte, dann könnte es die Nacht eventuell noch regnen und gewittern. Wir werden sehen.
Bis bald.
Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Wochenende mit Sonne

Das letzte Wochenende war mein arbeitsfreies Wochenende im Monat. Aller 4 Wochen habe ich das. Keine Früh-, Spät- oder Nachtschicht. 3 Tage frei – von Freitag bis Sonntag. Wenn mein Mann dann auch noch daheim ist, wie jetzt im Krankheitsfall, dann genießen wir das immer ausgiebig. Mal mit einem Ausflug, mal mit Nichtstun und entspannen oder halt ein Mix aus allem. Wenig Social Media und leider oft auch zu wenig Bilder von der Zeit zusammen gemacht. Wir haben halt einfach nur die Zeit genossen.
Am Samstag bin ich Vormittags auf den Markt gefahren, ohne Kinder, die sind beim Papa geblieben und haben gespielt. Ich genieße sowas ja immer. Gekauft habe ich frisches regionales Obst und Gemüse und zwei Pflanzen, Rittersporn und Lupine, für mein großes Blumenbeet im Garten. Das fühlt sich langsam und wird immer bunter. Der Mann hat Rasen gemäht und zusammen mit dem Großen habe ich Blumensamen ausgesät. Hoffentlich wird das noch was.
Blumenbeet_Garten
Die freie Zeit wurde auch genutzt, um für den Großen neue Hosen zu nähen. Immer dann, wenn die Kinder geschlafen haben, also abends oder mittags. Er brauchte für die Krippe dringend neue lange Hosen, die nicht so dick sind wir normale Jogginghosen. Gut zum rumtoben müssen sie geeignet sein und halt jetzt im Sommer zudem noch luftig. Also habe ich wie im letzten Jahr aus alten T-Shirts vom Mann neue Hosen nach dem Schnitt Ras von Nähfrosch genäht. Schöne Upcycling und sie sind einzigartig. Mittlerweile sind wir bei Größe 92 angekommen. Der Zwerg liebt sie.
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Vor dem Abendbrot waren wir jeden Tag zusammen spazieren. Da kommen die Kinder immer wieder etwas runter vom rumtoben. Liebstes Ziel der Kinder: Züge beobachten am Bahnhof oder auch Hühner gucken in der Nachbarschaft. Ja es gibt hier noch einige Leute, die sich Hühner halten und diese, zur Freude der Kinder, immer in Wegnähe. Landleben halt.
Fun Fact: Der Große singt immer bei jedem Zug der vorbeikommt „Tut tut tut die Eisenbahn. Wer will mit zur Oma fahr’n.“ In voller Lautstärke. Egal ob Personen- oder Güterzug.
Zug_Bahnhof
Natürlich haben wir das warme Wetter auch ausgiebig genutzt und die Kinder durften fleißig im Kinderpool planschen. Selbst unsere Kleine hat sich am Sonntag letztendlich doch noch in den Pool getraut, sonst ist ihr das Wasser nämlich zu kalt, da gibt es Geschrei vom Feinsten. Aber nun war das Wasser ja mittlerweile gut angewärmt durch die Sonne.
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Und was haben wir währenddessen gemacht? Versucht (also vor allem ich) uns zu entspannen, der Mann kann das ja irgendwie immer, die Hausarbeit mal links liegengelassen und die käseweißen unrasierten Beine in die Sonne gehalten. Zumindest für eine halbe Stunde, dann forderten die Kinder wieder die volle Aufmerksamkeit.
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Es war ein wunderbares Wochenende, leider viel zu selten in der Form, aber zum Glück ist bald Urlaub.
Bis bald
Verlinkt bei Wochenende in Bildern.