Alltagsschnipsel 01/2019

Drei Wochen ist das neue Jahr jetzt schon fast wieder alt und ich komme gefühlt zu rein gar nix. Also nichts, was jetzt kein normales Alltagsgedöns und Arbeit ist. Manchmal ist es echt zum Verrückt werden.

Auf Arbeit geht alles wieder seinen normalen Gang. Zwei Schichtblöcke habe ich jetzt schon wieder hinter mir, einer geht immer 7 Tage plus 2-3 Tage Frei. Nach dem nächsten Schichtblock, der am Montag beginnt, ist der Monat auch schon fast wieder rum. Es gibt viel zu tun und auch für meine persönliche berufliche Zukunft habe ich was getan, ich könnte dann mal nächste Woche Donnerstag ein paar gedrückte Däumchen für ein Bewerbungsgespräch gebrauchen.

Die Kinder gehen seit dem 2. Januar wieder in die Kita, allerdings hat es die Kleine noch nicht auf viele Tage dort dieses Jahr gebracht. Gleich am ersten Kitatag bekam sie abends Fieber und war dann zuhause. Ohne irgendwelche anderen Symptome, nur leichtes Fieber. Ganz kurios. Letzte Woche war sie komplett in der Kita und diese Woche aber nur 2 Tage. Momentan ist sie wieder krank daheim. Der Große ist da ganz anders, bis auf eine Schnupfnase ist er voll fit. Das ist aber auch oft sehr anstrengend. Ich sag nur Duracellhase.

Ansonsten läuft der Alltag mit den Kindern ganz normal. Der Morgen beginnt jeden Tag immer sehr zeitig, oft vor 6 Uhr und dann spielen die Kinder noch, bevor es in die Kita geht. Auch am Nachmittag wird viel gespielt, denn noch sind die Weihnachtsgeschenke hier sehr in Mode. Der Große kann sich mittlerweile sehr gut konzentrieren beim spielen, das ist richtig toll. Momentan hat er eine ausgeprägte Puzzle- und Malphase, aber auch konstruktives Bauen ist bei ihm sehr angesagt. Die Kleine hingegen weiß öfters nichts mit sich anzufangen. Sie lernt also gerade was es heißt Langeweile zu haben. Aber vielleicht hängt das auch nur mit ihrem krank zu tun.

Die Kleine geht auch seit dieser Woche zur Ergotherapie, ich bin gespannt, ob das was gegen ihr manchmal aufbrausendes Gemüt hilft. Ich persönlich habe ja da ja keine Hoffnung, außer man provoziert sie absichtlich und kann dadurch mit Veränderungen im Handeln etwas bewirken. Aber naja. Bis April wird sie dadurch nun jede Woche 1 Tag daheim sein, denn die Therapie ist immer erst gegen 10 Uhr. Und da diese Termine immer an solchen Tagen sind, wo ich Spätdienst, Nachtschicht oder Frei habe, schmälert sich auch meine persönliche freie Zeit, die ich einfach mal brauche um wichtige Haushaltsdinge zu tun, Blog schreiben möchte oder nur mit Nähen verbringen könnte, auf ein Minimum. Denn ich weiß noch nicht, ob auch der Mann mal den ein oder anderen Termin mit wahrnehmen kann.

Apropo Mann. Der quält sich neben seinem Reha-Sport durch diverse Amtsunterlagen, um trotz chronischer Schmerzen und täglicher Medikamenteneinnahme wieder am normalen regelmäßigen Arbeitsleben teilnehmen zu können. Wenn wir gewusst hätten, was wir für den ganzen Antragsquatsch alles nachweisen müssen, dann hätten wir alle unsere Kalender der letzten 20 Jahre besser aufgehoben. Oder streng Tagebuch geführt. Was weiß ich denn, wann ich bzw. der Mann wo und wie zB krank waren oder was beantragt haben. Wieso, weshalb, warum!

Liebe Leute, genießt es vollkommen gesund und komplett zu sein und notiert euch dennoch jeden kleinsten Scheißmist aus eurem Arbeits- und Gesundheitsleben. Ihr werdet es noch brauchen, spätestens dann, wenn ihr Rente beantragen wollt. Für euch getestet.

Um von dem Ganzen ein bisschen entfliehen zu können, haben der Mann und ich uns letzte Woche eine kleine Wellness-Auszeit genommen und es uns, während die Kinder in der Kita waren, gut gehen lassen. Thermalbad und Sauna – herrlich. Man glaubt gar nicht wie gut so 4 Stunden einem tun können.

Außerdem habe ich diese Woche eine knapp 36h-Auszeit für uns zum Hochzeitstag gebucht. Tropical Island und Berlin, nur wir Zwei. Ach das wird schön. Die Oma springt als Babysitter ein, das haben wir schon geklärt und ich hoffe anständig, dass hier keiner krank wird. Egal ob Erwachsener oder Kind. Da ich dahingehend etwas skeptisch bin, haben wir dass alles mit Reiserücktrittsversicherung abbucht. Immerhin sind meine Urlaubstage dafür auf Arbeit schon mal genehmigt wurden.

Jetzt genieße ich noch ein bisschen mein freies Wochenende und mache unter anderem etwas Budenschwung (Wäsche und so, you know) und vielleicht sollte ich mir mal ein bissl was von der Unbeschwertheit der Kinder abschauen. Lebt es sich vermutlich einfacher. Ich überlege es mir.

Bis bald.

Ein Gedanke zu „Alltagsschnipsel 01/2019

  1. Unbeschwertheit thats it! Gelingt aber auch mir nicht immer. Als unsere Kids kleiner waren ging es mir genauso, es wird besser! Und schön, dass ihr was für euch macht, die kleinen Auszeiten sind gut! Genießt es!
    LG

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