Hallo August!

Hallo August, da bin ich wieder.
Meine kleine Sommerpause ist vorbei. Die Arbeitswelt hat mich wieder. Was ich bzw. wir in unserem Urlaub so gemacht haben, dass erzähle ich euch nach und nach in den nächsten Tagen/Wochen.

Heute starten wir ganz frisch in den neuen Monat. Der August läutet in unserer Familie immer die Geburtstagssaison ein. Das bedeutet wieder, Gedanken machen, was man wem schenken kann. Dank festgelegtem Budget für die Geschenke und den im Januar angelegten Sinking Fonds, könne wir allen Geburtstagen gelassen entgegen sehen.

Unser August …

All zu viel steht nicht auf unserem Programm für August, aber das kann sich bekanntlich immer noch schnell ändern.

Für mich …
– heißt es „Hallo Arbeit“
– 3 Tage frei Mitte des Monats (Überstundenabbau)
– Orthopädentermin, denn ich habe mir im Urlaub den Rücken verknackst beim Kisten heben und komplett schmerzfrei bin ich leider noch nicht
– Aderlass für eine erneute Kontrolle der Blutwerte, denn im Mai beim Check-up war nicht alles rosig
– das elendige Thema Ausmisten fortsetzen
– Geplant ist der Start eines eigenen Shops – vermutlich erstmal vorrangig bei Etsy und Bestellungen per Mail (genaueres folgt)
– Ende des Monats gönne ich mir dann noch einen Anfänger-Intensivkurs für Handlettering, fast bei mir um die Ecke in Meißen

Der Mann hat …
– Geburtstag in diesem Monat
– eine Kontrolluntersuchung beim Augenarzt ist wieder dran.
– seinen quartalsmäßigen Aderlass für die Kontrolle seiner Blutwerte

Die Kinder haben planmäßig nichts vor, außer …
– Spielen und Toben daheim und in der Kita
– bei Sonnenschein planschen im Gartenpool
– einfach Kind sein
– hoffentlich bekommen sie weniger Schrammen als in den letzten 2 Wochen. Der Pflasterverbrauch ist gerade sehr hoch.

Joah. Sieht ganz übersichtlich aus.
Für den Blog habe ich schon ein paar Beiträge vorgearbeitet, das machte sich im Urlaub einfach gut, denn da hatte ich ja Zeit und wirklich auch Muse dazu. Mal schauen wie das dann Ende des Monats wieder aussieht. Aber ich habe mir echt Besserung gelobt, um nicht wieder in eine Stressfalle zu geraten.

Bleibt wie immer alle weiterhin gesund.
Bis bald eure Bianca

Hallo August

Mein August Monatsbild ist ein Blütenkranz, den ich bei einem Aquarell-Workshop in meinem Urlaub gezeichnet habe. Von dem Workshop berichte ich bald.

Alle bisherigen Monatspläne findet ihr hier.

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Wir sagen Danke dafür.

Hallo Juli! Hallo Sommerpause!

Da wären wir also … Hallo Juli!
Die erste Jahreshälfte von 2020 ist schon wieder vorbei. Wie das erste halbe Jahr war, darüber brauche, glaube ich, diesmal mit keinem reden. Es war für alle nicht einfach aufgrund der Virus- und Krisenumstände. Ich bin nur sehr froh, dass wir bisher gesundheitlich mehr oder weniger gut durchgekommen sind. An die Zeit März/April möchte ich da gar nicht mehr zurückdenken.

Da das erste Halbjahr sehr kräftezehrend war und ich momentan auch ein bisschen in mich gekehrt bin, möchte ich den Juli nun nutzen, um mich gut zu erholen. Zum Glück ist in diesem Monat mein Jahresurlaub.
Diesen möchte ich gut nutzen und auch hier im Blog eine Sommerpause einlegen. Vermutlich werde ich die Pause auch auf meine Social Media Kanäle ausweiten.

Bevor ich mich von euch für einige Wochen verabschiede, verrate ich euch ein paar Pläne von uns.

Unser Juli …

  • Sommerurlaub!!! Daheim, aber das ist ok.
  • Wir genießen unseren Garten und Pool. Ich hoffe auf schönes Wetter.
  • Wir werden ein paar Tagesausflüge machen.
  • Der Mann muss sich einer ambulante OP unterziehen.
  • Die Kleine wird wieder zur Ergotherapie gehen. Sie mag diese Tage Kitafrei.
  • Ich nutze meinen Urlaub auch ein bisschen zur privaten Weiterbildung.

Bis auf wenige feste Termine lassen wir einfach alles auf uns zu kommen und schauen was der Monat so bringt. Erholung steht ganz oben auf dem Plan.

Wir lesen und sehen uns im August wieder.
Bleibt gesund,
eure Bianca

Alle bisherigen Monatspläne findet ihr hier.

Hallo Juni!

Ich wurde doch echt schon gefragt, wo mein „Hallo Juni!“-Post diesmal bleibt. Es rührt mich sehr, dass meine wenigen treuen Leser hier so aufmerksam sind und direkt meine regelmäßigen Posts vermissen.
So hier ist er nun, der Juni-Post, mit nur 6 Tagen Verspätung.

Die letzten Tage verflogen nur so zwischen Arbeit, Haus und Kindern, da blieb wenig Zeit für den Blog oder anderen Netzwerke. Zwischendurch wurde weiterhin fleißig fürs Maskenprojekt genäht. Auch wenn da mittlerweile eine geringerer Bedarf zu verspüren ist, wird hier weiter daran genäht. Mittlerweile haben wir schon über 500 Behelfsmasken unter die Leute gebracht und vielleicht gibt es meine Masken ja auch bald noch woanders als an unserem Gartenzaun. Hier wird nämlich gerade fleißig an einem neuen Lang-Lang-Langzeitprojekt getüftelt, was momentan aber vor allem viel viel Bürokratie mit sich bringt. Wir werden berichten.

Unser Juni …

In diesem Monat gibt es eigentlich nichts Besonderes außer vielen vielen Arbeitstagen. Bis auf 3 nehme ich diesen Monat alle mit. Soll ja nicht langweilig bleiben.
Die Kinder gehen seit der letzten Maiwoche auch wieder in den Kindergarten, allerdings noch verkürzt, da immer noch eingeschränkter Regelbetrieb besteht. So langsam gewöhnen sie sich auch wieder ein und wir Eltern genießen wenige Stunden Ruhe und Zeit.

Für die Kinder gibt es …
– Kindertag zusammen mit dem Cousin und Oma (logischerweise schon vorbei 😉 )
– Friseurtermin
– Ergotherapie (die Kleine)
– Oma-Nachmittag

Der Mann hat …
– einen Arzttermin um eine Zweitmeinung abzuholen
– mal eigenen Bürokram zu erledigen
– die Heizungswartung mit zu betreuen
– neuerdings viele freiwillige Dates mit der Nähmaschine

Für mich …
– Arbeit, Arbeit, Arbeit …. ach ja Arbeit
– ein Date mit dem Optiker, denn ich bekomme von der neuen Brille nach mehreren Stunden Kopfweh und Bildschirmarbeit ist sehr anstrengend damit
– Vorfreude auf meinen neuen Planer, den ich Mitte des Monats erwarte. Endlich alles zusammen in einem Buch organisieren.

Und dann teilen der Mann und ich uns noch in Haushalt und Garten rein. Heute hatte ich beispielsweise Waschtag und morgen sind die Betten dran. Yeah.

Bleibt alle weiterhin gesund.
Bis bald eure Bianca

Pfingstrose
Monatsbild Juni

Mein Monatsbild ist diesmal eine Pfingstrose, fotografiert in unserem Garten und mit dem Bildbearbeitungsprogramm am Handy bearbeitet. Gefällt mir.

Alle bisherigen Monatspläne findet ihr hier.

Die Schulpflicht wird ausgesetzt!

„Die Schulpflicht wird ausgesetzt! Ab Montag“, sagt mein Mann zu mir. Er schaut mich stirnrunzelnd an.
Ich nicke: „Ab Montag! Irgendwie erleichtert mich das.“
Wir tauschen weitere Blicke. Ratlosigkeit schwingt mit darüber, was jetzt wohl auf uns zukommt? Die Medien sprechen schon von „Corona-Ferien“ und die Schließung von Kitas und allen Bildungseinrichtungen zeichnet sich ab. Der Lockdown bahnt sich an. Aber davon wissen wir am 13. März noch nichts, es ist übrigens ein Freitag.

Homeschooling …

Wir nehmen also beide Mädchen aus Grundschule und Kindergarten. Dank eines Geistesblitzes düsen mein Mann und meine Große noch einmal zur Schule zurück und packen alle Bücher ein, man weiß ja nie… und dann ist es eben Gewissheit. Corona ist da, die Schulpflicht ist weg. Wir müssen abwarten und schauen, was passiert.

Am Anfang ist Homeschooling chaotisch, auch wenn sich alle größte Mühe geben: Die Lehrerin mailt und die große Tochter stürzt sich auf ihre Deutschaufgaben. Ich helfe ihr so gut ich kann. Schnell wird klar: Mathe ist schwierig und mein Mann übernimmt geduldig den Part des Erklärbären. Wie ging nochmal halbschriftliche Division? Die Mittlere will auch Lernen und fordert Aufgaben ein. Sie ist genervt davon, dass die Große keine Zeit hat, weil sie Schule machen muss.

Alles blöd!

Überhaupt ist alles blöd am Anfang: Keine Spielplätze, keine Freunde, keine Großeltern und überhaupt darf man eigentlich nichts mehr, was Spaß macht. Vom „alten“ Leben sind nur die Schulaufgaben geblieben, die das große Kind bearbeitet, weil sie das eben machen MUSS. Immerhin MUSS sie nicht in die Schule, wo sie sich anstecken könnte. Für ihre neun Jahre ist sie äußerst vernünftig und verständnisvoll, auch wenn ihr ihre beste Freundin fehlt.

In den Wochen danach spielt sich der Alltag ein. Homeschooling läuft, Mathefrust wird begleitet, Sachunterricht und Deutsch laufen. Mit den besten Freundinnen aus der Schule wird videofoniert. Oma und Opa werden täglich angerufen von den Mädchen, das Baby quakt im Hintergrund und ist bestens gelaunt, weil alle da sind und um es kreiseln.

Lockerungen …

Die ersten Öffnungen schlagen dann vor kurzem zu Buche und ein kleiner Schimmer Hoffnung keimt auf: Vielleicht haben wir ja die Kurve gekriegt oder diese ausreichend geplättet, damit die Rückkehr in den Alltag gelingt.

Noch rechnen wir nicht damit, nachdem erst einmal die Wirtschaft langsam wieder hochgefahren wird, dass es schnell wieder in die Schule gehen soll für unsere Tochter. Bis zu den Sommerferien, so haben es die Medien und einige Experten prophezeit, sei Regelunterricht an deutschen Schulen und ein normaler Kitabetrieb nicht wirklich eine Option. Auch wenn Abschlussklassen nach und nach mit vielen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder in die Bildungseinrichtungen dürfen, um Abi und Co. zu gewährleisten, halten wir es doch für verfrüht, die Drittklässlerin wieder zu schicken. Insgesamt hoffen wir auf ein langsames, behutsames Vorgehen und ein durchdachtes Konzept.

Die Schulpflicht wird wieder eingesetzt …

Die Schulpflicht wird wieder eingesetzt“, sagt mein Mann. Seine Stimme klingt finster und sehr besorgt.
Was? Ab wann?“, frage ich am 8. Mai.
„Ab 18. Mai… für alle Grundschüler.
Ich habe mich verhört, denke ich…
Für… alle?“, frage ich vorsichtig nach, „Sofort?
Ja, es sollen ALLE KINDER wieder zur Schule gehen müssen… und wenn ich das richtig verstehe, dann ohne irgendwelche sinnvollen Schutzmaßnahme.“
Ich schlucke und schüttele den Kopf: „Das glaube ich nicht…
Doch, doch!

Mein Mann ist gründlich. Er liest die Informationen vom Land Sachsen rauf und runter, informiert sich, telefoniert mit der Corona-Hotline… Das Ergebnis ist niederschmetternd: Unsere Tochter MUSS in die Schule zurück, wenn kein Wunder geschieht. Ohne Schutzmaßnahmen.

Was sollen wir nun machen? Klagen? Der Mann twittert erstmal. Und das macht er umfassend. Ich teile seine Gedanken hier mit euch und hoffe, sie bewirken etwas.

Wenn ihr den Tweet anklickt, könnt ihr den Thread direkt auf Twitter lesen.

Aufatmen … Aussetzung der Schulpflicht

16. Mai. Ich atme auf: „Der Besuch der Grundschule ist vorerst freiwillig! FREIWILLIG!
Mein Mann guckt mich an, als hätte ich gesagt, dass gerade ein Lama durch unser Wohnzimmer gehüpft sei. „Hier steht es, in der Zeitung! Eine Freundin aus der Nähgruppe hat es gerade erzählt!

Wir seufzen beide.
Bis 5. Juni ist der Besuch der Grundschulen in Sachsen nicht verpflichtend, wir müssen die Große nur ordnungsgemäß abmelden. Ein Stein fällt uns vom Herzen. Ich hoffe, dass sich bis dahin abzeichnet, wie sich all die Lockerungen auf das Infektionsgeschehen im Land ausgewirkt haben, und dass das nächste Konzept tatsächlich Schutzmaßnahmen enthalten wird.

Bleibt gesund.
Eure Ines.

Schulranzen mit Behelfsmaske aus Stoff

12 von 12 im Mai 2020


Gestern war wieder der 12. und ich habe an meinem letzten Urlaubstag sogar an die 12 von 12 Aktion von Caro gedacht.
Obwohl es am Ende doch nur 11 Fotos geworden sind, möchte ich sie euch nicht vorenthalten.

12 von 12 Mai 2020

Mittlerweile schlafen hier alle bis mindestens 7 Uhr oder länger, was einen gemütlichen Tagesbeginn verspricht. Nachdem die Kinder ihr Frühstück bekommen haben und ich bereits die erste Waschladung in den Trockner gepackt habe, komme ich auch endlich zum Frühstücken.


Nach dem Frühstück stelle ich mir den Handytimer auf 60 Minuten und verschwinde ins Nähzimmer an die Nähmaschine um weiter Masken für den Gartenzaun zu nähen.

Nach der Stunde Nähzeit gehe ich zu den Kindern hoch. Es ist mal wieder dringend notwendig, einmal komplett aufzuräumen. Auch hier stelle ich den Timer wieder auf 60 Minuten.

Nachdem alles wieder an Ort und Stelle geräumt ist, muss nur noch gesaugt werden und dann können auch die Spielteppiche wieder rein.
Das eingestellte Zeitfenster hat leider nur für das Zimmer des Großen gereicht. Die Kleine ist dann die nächsten Tage dran, aber bei ihr herrscht diesmal auch nicht so ein Chaos.

Während ich mit den Kindern das Spielzeugchaos verräumt habe, hat der Mann 3 kg Äpfel geschält und zu Apfelmus verarbeitet. Beim Abfüllen in die Gläser assistiere ich ihm.

Die Kinder freuen sich danach über das Ausschlecken des Kochtopfes.

Während Mann und Kinder Mittagsschlaf gemacht haben, war ich wieder im Nähzimmer fleißig. Neue gewaschene Stoffe Bügeln und Masken weiter nähen. Zwischendurch bissl am Handy auf Instagram schauen zur Entspannung.

Beim Fadenwechsel Nachmittags an der Overlock habe ich sie gleich sauber gemacht. Viel nähen = viele Flusen.

Zwischendurch noch den normalen Haushalt zusammen mit dem Mann wuppen. Während er der Küchenchef ist, sorge ich für saubere Wäsche. Heute waren Handtücher und Co dran.

Vor dem Abendbrot noch schnell die saubere Wäsche der letzten Tage legen. Jetzt haben alle wieder genug Socken im Schrank.

Nachdem wir die Kinder ins Bett gebracht haben, haben der Mann und ich den Abend ganz romantisch im Nähzimmer verbracht, wohl schon in Vorahnung, was heute aufgrund eines Zeitungsartikels bei uns am Gartenzaun los sein wird.
Nebenbei haben wir übers Tablet per App bissl fern geschaut.

Ein 12. Bild habe ich dann irgendwie am gestrigen Tag total vergessen, denn nicht immer hatte ich das Handy dabei. Aber ist ja auch nicht so schlimm. Ich bin schon froh überhaupt an 12 von 12 gedacht zu haben. Auch habe ich zum Mann gesagt, dass ich dringend mal wieder bloggen muss. Tada, hat funktioniert.

Bis zum nächsten Mal.
Eure Bianca.

Verlinkt bei 12 von 12.

Alle meine anderen 12 von 12 findet ihr hier.