6 Jahre Herbstzwerg

Vor 6 Jahren bin ich zum ersten Mal Mama geworden. Pünktlich zur Frühstückszeit ist unser Herbstzwerg geboren worden. Mir kommt es vor, als wäre es erst gestern geworden. Ihr kennt das Gefühl sicherlich.

Jetzt ist er schon in der Vorschulgruppe in der Kita und in weniger als 11 Monaten ist er ein Schulkind. Ich möchte am liebsten ganz laut STOPP rufen.

Mein kleiner großer Herbstzwerg, mit 6 Jahren …

  • bist du mittlerweile 112cm groß und 18 kg schwer (immerhin ein bisschen mehr als letztes Jahr)
  • trägst du Kleidergröße 116
  • bei den Schuhen sind wir schon bei Größe 30/31 angekommen, die Einlagen in deinen Schuhen sind geblieben
  • Liebst du immer noch Feuerwehr, Bagger, Traktor und Co. über alles
  • baust du die tollsten Sachen und Fahrzeuge aus Lego
  • ist dein heißgeliebter Teddy immer noch dein bester Freund, auch wenn er nicht mehr überall mit hin muss
  • bist du immer noch der Typ Frühaufsteher und schläfst nach wie vor sehr gern in Mamas und Papas Bett, aber auch in Deinem
  • morgens muss es immer noch einen Pick-up Keks mit Schokolade drin sein und in die Kita zur Obstpause ein Apfel
  • du liebst Rituale, was man an deinen Gewohnheiten sehr gut erkennen kann
  • haben wir dich in der Schule angemeldet und zum ersten Mal hast du geäußert, dass du ein klein wenig Angst davor hast in die Schule zu kommen
  • warst du ganz tapfer bei deiner ersten ambulanten OP so kurz vor deinem Geburtstag
  • strahlst du mit einem fröhlichen Zahnlückenlächeln durch die Welt, denn vor 1 Monat ist dein erste Milchzahn rausgefallen
  • kannst du ziemlich bockig sein, wenn du etwas nichts bekommst, was du möchtest
  • bist du wie immer ein tolle großer Bruder für deine kleine Schwester und nach wie vor ein totales Mamakind
  • bleibst du weiterhin ein ganz schöner Frechdachs und Wirbelwind
  • hast du deine Kita-Freunde immer sehr lieb und spielst auch gern mal mit ihnen daheim

Letztendlich können wir sagen, du hast dich überhaupt nicht groß verändert in den letzten 12 Monaten und das finden wir klasse und manchmal auch ein klein wenig anstrengend.

Wir wünschen dir ein fantastisches neues Lebensjahr.
Mama und Papa und deine kleine Schwester lieben dich sehr.

Herbstzwerg Geburtstagskind
Stolzes Geburtstagskind vor seinen Geschenken

Die letzten Geburtstage des Herbstzwerges zum nachlesen:
5. Geburtstag
4. Geburtstag

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#WMDEDGT – Oktober 2020

Montag. Hallo „Wochenende“.
Es ist der 5. des Monats. Zeit für #wmdedgt – „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“.  Alle Mitmachwilligen versammeln sich wie immer bei Frau Brüllen. Los gehts.

Start in mein „Wochenende“

Wie schon im September beginnt mein 5. des Monats auf Arbeit, ich habe Nachtschicht. Aber im Gegensatz zum Vormonat ist es diesmal bereits meine 3. Nachtschicht und somit die letzte vor meinem „Wochenende“.
Auf Arbeit läuft alles seinen gewohnten Gang. Es wird eine ruhige Schicht.

Als ich kurz nach 6 Uhr morgens wieder zuhause bin, ist alles ruhig, Mann und Kinder schlafen noch. Ich setze mich auf Sofa und scrolle durch Social Media. Dabei schlafe ich ein, werde aber halb Sieben vom Handywecker des Mannes geweckt. Ich schalte ihn aus und döse wieder weg. Im Haus ist es immer noch ruhig. Wenig später kommt die Tochter runter und kuschelt sich an mich. Aufgrund eines Arzttermines hat sie heute Kitafrei. Kurz vor 7 steht dann auch der Sohn auf. Ich frage ihn, ob er zum Frühstück in die Kita möchte oder erst danach. Er möchte zum Frühstück in die Kita. Das bedeutet nun aber Husch Husch mit Anziehen und fertig machen. Schwierig bei einem müden Kind, aber ich helfe dem Sohn. Nach dem Anziehen packe ich ihm noch eine Banane für die Obstpause in den Rucksack. Während der Sohn sich die Staßensachen anzieht, kuschelt sich die Tochter wieder aufs Sofa.
In der Kita kommen wir pünktlich an. Voller Begeisterung sieht der Sohn den Schulbus vorfahren. Nächstes Jahr fährt er dann damit.
Ich gebe das Kind ab, rede noch kurz mit der Erzieherin und fahre dann nach Hause.

Vormittag ohne Schlaf

Normalerweise würde ich nun ins Bett gehen und den fehlenden Nachtschlaf nachholen, doch heute ist dafür erstmal keine Zeit. Viertel Zehn hat die Tochter heute einen Arzttermin, wo weitere Schritte für ihre Behandlung im SPZ besprochen werden sollen.
Um die Zeit bis dahin zu überbrücken, erledige ich einfach schon mal paar Dinge des Tages. Ich packe ein Päckchen von einem Mamikreisel-Verkauf und eins für meine liebe Co-Autorin Ines. Für sie gibt es ein paar Kleidungsstücke für den kleinen Sohn und ein neues Buch als Rezensionsexemplar, was wir euch demnächst vorstellen werden. Als wir dann zum Arzt losfahren, versuche ich nebenbei noch bei meinem Hausarzt anzurufen. Ständig ist besetzt. Kurz vorm Ziel komme ich endlich durch und lasse mir einen Termin für Morgen geben. Mir geht es in letzter Zeit nicht gut und ich muss jetzt auf meinen Körper hören.

Im SPZ läuft alles nach Plan. Wir besprechen eine neue Behandlungsstrategie um die kleinen unkontrollierten Wutausbrüche der Tochter in den Griff zu bekommen. Der Arzt sieht uns dabei auf einem gutem Weg und wir sind auch zuversichtlich.
Nach dem Arzttermin fahren wir noch in die Stadt. Wir geben die Pakete bei der Post ab und gehen danach ins Schuhgeschäft um der Tochter Schuhe für den Herbst zu kaufen. Wir werden sogar fündig. Gar nicht so einfach für die Kinder immer passende Schuhe zu finden, denn wegen ihrer orthopädischen Einlegesohlen müssen wir die Schuhinnensohlen raus nehmen können. Doch dieses Jahr haben wir Glück und finden schöne Schuhe. Die Tochter nennt nun einen rosa Schuh-Mädchentraum aus Wildlederimitat ihr eigen. Danach noch einen kurzen Abstecher in den Drogeriemarkt und zum Bäcker.
Kurz nach 11 Uhr sind wir wieder daheim.

Endlich Schlaf

Während ich mich nun endlich Bettfertig mache, bereiten Mann und Kind für sich ein schnelles Mittagessen zu. Ich lege mich hin und schlafe bis kurz nach 15 Uhr tief und fest.
Nebenbei telefoniert der Mann noch mit Handwerkern, denn wir haben durch Zufall (Angebotseinholung für ein neues größeres Dachausstiegsfenster) bei unseren Dachziegeln einen Schaden entdeckt, der nach gerade mal 5 Jahren eigentlich nicht sein sollte. So etwas kurz vor Ende der Baugewährleistung ist echt ärgerlich, denn nun zieht sich unser geplanter Dachausbau in die Länge. Und ehrlicherweise habe ich momentan überhaupt keine Lust und Nerven auf hitzige Diskussionen, wer den Schaden nun übernimmt.

Nach dem Mittagsschlaf holt der Mann zusammen mit der Tochter den Sohn aus der Kita ab und macht sich dann auf den Weg zu seinem Facharzttermin. Ich esse mit den Kindern ein paar Kekse und Salzbrezeln, und trinke nebenbei meinen Malzkaffee. Im Hintergrund brodelt unser neuer Einkochautomat (*Amazon-Affiliate-Link) mit Bolognese-Gläsern vor sich hin. Die haben wir gestern Abend gekocht und heute noch einmal aufgekocht und abgefüllt.

Nachmittag und Abend

Nach dem Kaffee spielen die Kinder in ihrem Zimmern, während ich mich aufs Sofa verkrieche. Mit mir ist momentan nicht viel anzufangen und so verschiebe ich den Haushalt auf morgen. Später schaue ich mit den Kindern ihre Lieblingstrickserien und mache uns Abendbrot. Danach gibt es eine Kuschelrunde mit Geschichte vorlesen.
Als der Mann heim kam, spielten die Kinder noch etwas in ihren Zimmern, bevor es für sie ins Bett ging. Jetzt sitzen der Mann und ich auf dem Sofa. Er schaut Film und ich schreibe hier im Blog.

Nun ist der Tag schon wieder um und morgen ist ein Neuer. Für mich ist dann Sonntag und für den Rest Dienstag.

Bis bald
eure Bianca

Verlinkt bei #wmdedgt.

Alle bisherigen Beiträge von #WMDEDGT findet ihr hier.

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Hallo Oktober!

Heute Morgen lag alles bei uns herum im dichten Nebel, aber mittlerweile hat sich die Sonne durchgekämpft und es ist ein wirklich schöner erster Oktobertag mit blauem Himmel und Sonnenschein, frischen 15 °C und einem lauen Lüftchen.
Schade nur, dass ich das heute gar nicht so genießen kann, sondern noch auf Spätschicht muss.

Unser Oktober …

Eigentlich ist bei uns alles wie bisher, die Kinder gehen in die Kita, ich zur Arbeit und der Mann ist daheim. Doch bald, nämlich Mitte Oktober ändert sich das hier gewaltig, denn dann muss der Mann jeden Tag knapp 45 km (einfache Strecke) fahren um zur speziellen Bildungseinrichtung für seine Umschulung zu kommen. Und das für die nächsten 2,5 Jahre.

Was bedeutet das für unser Familienleben?
Die Kinder werden dann an Tagen, wo ich Frühschicht habe, bereits vor 6:30 Uhr in der Kita sein, denn der Mann muss hier spätestens um diese Zeit los um ohne Stress in der Schule anzukommen. Dafür hole ich dann die Kinder an diesen Tagen immer etwas eher ab, als normal.
Habe ich Spätschicht, so werden die Kinder erst gegen 8 Uhr in die Kita gebracht und daheim Frühstücken, denn der Mann kann sie dann erst nach 16:30 Uhr abholen. Oder es springt mal die Oma ein und holt sie dann ab. An meinen Nachtschichttagen bzw. wenn ich unter der Woche Frei habe, ist alles wie bisher.

Gerade jetzt, aufgrund der bald neuen Situation, bin ich sehr dankbar für unsere 9h-Kita-Plätze. Sicherlich wird es für uns alle eine Umstellung, aber dafür habe ich dann seit 5 Jahren auch mal wieder Tage, wo ich zumindest Vormittags und Mittags allein daheim bin.

Und sonst so im Oktober?

  • es sind wieder ein paar Arzttermine bei fast jedem von uns geplant (SPZ, Chirurg, Schmertherapeutin)
  • Ich werde mich auf Arbeit gegen Grippe impfen lassen. Die Kinder haben dafür erst einen Termin Anfang November beim Kinderarzt.
  • Der Sohn hat Geburtstag und wird 6 Jahre alt.
  • Wir feiern Kindergeburtstag. Es soll mittlerweile ein Baustellengeburtstag werden. Na da.
  • Ich werde für den Geburtstag wieder ein Geburtstagsshirt nähen.
  • Meine Mama hat Geburtstag und der Mittlere meiner Schwester feiert Jugendweihe.
  • Wir holen die vermutlich letzten Ernten aus dem Garten ein.
  • Es ist auch Zeit wieder für unser jährliches Familienbild.
  • Vielleicht werden wir mit den Kindern zum ersten Mal eine Klingelrunde gehen. Kommt drauf an wie sie sich benehmen bis dahin.
  • Langsam werde ich mich auf Weihnachten einstellen und erste Pläne schmieden.

Ja das dürfte erst einmal genug mit Plänen sein. Meistens kommt ja eh noch so einiges dazu, aber da lassen wir uns mal überraschen. Der neue Familienalltag ab der Monatsmitte wird schon Umstellung genug werden.

Einen sonnigen Start in den Oktober wünsche ich euch.
Bis bald eure Bianca

Hallo Oktober

Das Monatsbild hat dieses mal der Sohn im Kindergarten gebastelt und es war das Deckblatt für die Einladung zum gestrigen Elternabend.

Alle bisherigen Monatspläne findet ihr hier.

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12 von 12 September 2020

Heute ist wieder der 12. des Monats und von daher gibt es nun 12 Bilder vom heutigen Tag. Alle Blogger die bei „12von12“ mitmachen, versammeln sich wie immer bei Caro.

Heute sollte es für mich eigentlich nach Berlin zur verschobenen Blogfamilia gehen, aber schon zu Beginn des Sommers wurde sie leider komplett für dieses Jahr abgesagt. Sehr schade, aber verständlich. So freuen wir uns einfach auf den Mai 2021.
Damit hatte ich heute, und auch gestern schon, einen freien Tag und den habe ich ganz unspektakulär daheim mit der Familie und normalen Wochenendalltag verbracht. Aber seht selbst.

Meine „12 von 12“

Die Kinder sind heue schon gegen 6:30 Uhr munter, aber wecken nicht uns, sondern die Oma. Die hat nämlich gestern auf die Rasselbande aufgepasst, als wir Eltern Ausgang hatten.
Als ich gegen 7:30 Uhr aufstehe, sind die Kinder gerade in den letzten Züges ihres Frühstücks.

12von12 Frühstück

Nach dem Frühstück verpacke ich noch schnell eine Warensendung. Nach Wochen habe ich endlich wieder ein Kleidungsstück via Mamikreisel verkauft.

12von12 Warensendung

Gegen 9 Uhr schafft der Mann zusammen mit dem Töchterlein die Oma nach Hause und ich beginne endlich ein kleines Deko-Projekt für die Kinderzimmer. Natürlich darf da jedes Kind mit machen. Der Sohn pinselt dafür direkt mal ein paar kleine Klammern bunt an.

03von12 Kind malt

Ich beschäftige mich derweil mit Stoff und Bilderrahmenpappe für mein Projekt. Nebenbei mache ich davon Fotos für eine kleine DIY-Anleitung für euch.

04von12 Bilderrahmen und Stoff

1,5 Stunden später – Chaos nach der Bastelei. Erstmal alles wieder aufräumen.

05von12 Bastelchaos auf Fußboden

Ein bisschen spät, kurz nach halb 12 , kochen der Mann und ich Mittagessen. Heute gibt es Krautnudeln.

06von12 Essen kochen

Wenn die Kinder nach dem Mittagessen im Bett verschwunden sind, setze ich mich für eine kleine Pause auf die Couch und genieße ein kleines Schokoeis und ein bisschen Social Media.

07von12 kleines Schokoeis

Da ich in meiner kleinen Pause eingeschlafen bin, wird die Wäsche eben erst gut 2 Stunden später aufgehangen.

08von12 Wäsche aufhängen

Zeit für eine Vesper-Pause mit Malzkaffee und den letzten beiden kleinen Zimtschnecken vom Möbelschweden für mich. Die Kinder knabbern Buchstabenkekse.

09von12 Kaffee und Zimtschnecken

Den Nachmittag verbringen die Kinder im Garten. Da es heute angenehm warm ist, rennen sie Barfuß und in kurzen Sachen durch den Garten. Am Abend sind die Füße und Beine dann entsprechend schwarz.

10von12 dreckige Kinderfüße

Zum Abendessen nach dem Sandmann gibt es heute wieder einen sehr wurstigen Schnittchenteller und Gemüse aus dem Garten.

11von12 Schnittchenteller

Nach Duschen, spielen und Gute-Nachtgeschichte ist gegen 21 Uhr endlich Ruhe in den Kinderzimmern eingekehrt. Der Mann schaut Fernsehen und ich widme mich dem heutigen Blogpost.

12von12 Blog schreiben

Jetzt ist der Tag auch schon wieder vorbei. Ich konsumiere nun noch ein bisschen YouTube und wusel durchs Nähzimmer. Die letzte Waschladung für heute ist auch gerade im Trockner fertig geworden.
Feierabend.

Bis zum nächsten Mal.
Eure Bianca

Verlinkt bei 12 von 12.

Alle meine anderen 12 von 12 findet ihr hier.

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Schuleinführung und Corona Teil 2

Heute geht es direkt weiter mit unseren Erlebnissen zur Schuleinführung unter besonderen Umständen.
Nach so viel Chaos in der Vorbereitung der Schuleinführung, konnte der eigentliche Schulanfangstag doch eigentlich nur gut werden.

Endlich Schulkind!

Am Samstag standen wir ganz früh auf und die Mittelmaus tanzte in ihrem Kleid durch die Wohnung. Beim Friseur gab es für sie dann den letzten Feinschliff in Form einer bezaubernden Lockenfrisur.  Während Oma und Opa sie abholten, brachte mein Mann die Zuckertüte in die Schule und ich wartete mit den Geschwistern darauf, dass alle wieder eintrudelten. In Windeseile tauschten wir die Kinder und hüpften mit der erstklassigen Tochter in unser Auto. 

Schulkind

Zum Glück ist die Grundschule quasi um die Ecke und nur eine Viertelstunde später fanden wir uns auf der Straße vor dem Schultor wieder. Leider stapelten sich die Eltern und die Kindern ungünstig vorm Eingang, so dass mein Mann und ich beizeiten unsere hübschen Schnutenpullis aufzogen. Ordnungsgemäß trugen wir uns in die Anwesendenliste ein und dann ging es los: 

Eine der vierten Klassen spielte ein kleines Stück über den Alltag in der Schule und sang das Lied „Schule ist mehr“. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ich hätte nicht ein paar Tränchen verdrückt dabei. Ich war wirklich sehr gerührt, dass so viel trotz Pandemiebedingungen auf die Beine gestellt worden war für die Schulanfänger. Die Direktorin begrüßte dann offiziell alle Kinder mit Namen und gab ihnen eine Lehrerin und eine*n Horterzieher*in an die Hand. Die Stellvertreterin informierte sehr nüchtern über die Pandemieregeln im Anschluss, während die Kinder bereits in ihre Klassen verschwunden waren. 

Zu unserem Leidwesen gab es leider auch Eltern, die sehr negativ auffielen: Hier wurde gemotzt über die Masken, da wurden die Gesichtsbedeckungen gar permanent herunter- oder ausgezogen trotz eindeutiger Belehrung und Unterschrift auf dem Anmeldebogen, dass eine solche verpflichtend zu tragen sei. Geschimpft wurde, weil die Datenschutzregeln der Schule verboten, die Viertklässler und deren Programm zu filmen oder abzulichten. 

Zum Glück zeigte sich das Gros der Mütter und Väter aber vernünftig, so dass sie Muffel die Freude über den Tag nicht trüben konnten. Unser Kind war nun endlich auch ein echtes Schulkind!

Nach ein paar Fotos auf dem Schulhof – brav mit Maske (außer zwei einzelnen Aufnahmen weit abseits aller Menschen), holten wir den Rest der Familie ab.

Sonnenschein und Regen

Unter weiser Voraussicht hatten wir zwei Pavillons aufgebaut, so dass uns die kleineren und größeren Schauer nicht störten an diesem Wochenende. Da wir so fast die ganze Zeit draußen feiern konnten, war es eine sehr entspannte Partysituation an beiden Tage. Dass Corona wider Erwarten eine absolute Nebenrolle spielte, hätte wohl kaum jemand vermutet, nachdem das ganze Jahr 2020 dank des Virus bisher sehr turbulent gewesen war. 

Schuleinführung Party

Wir hatten so unermesslich viel Glück, dass wir trotz der albtraumhaften Grundvoraussetzungen, die nur wenige Monate zuvor noch geherrscht hatten, eine derartig schöne Schuleinführung erleben durften.

Für uns war es ein Lichtblick, ein Moment des Sonnenscheins nach vielen Regentagen, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Unsere Zuckertüte – Was war drin?

Der Inhalt der Zuckertüte war natürlich perfekt auf unsere Mittelmaus abgestimmt. Hier eine kleine Übersicht für euch.

(*alle Verlinkungen sind Amazon-Affiliate-Links / *Werbung unbeauftragt und selbst bezahlt)

Schulkind

So hatten wir also trotz der widrigen Corona-Umstände doch eine wunderschöne Schuleinführung unserer Mitteleren und hoffen nun, dass ihr erstes Schuljahr nicht ganz so turbulent wird, wie das letzte halbe Jahr.

Bis bald und bleibt gesund,
eure Ines

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