Hallo April!

Willkommen im April.
Der April ist mit mein Lieblingsmonat im Jahr. Ich habe nicht nur in dem Monat den Lieblingsmann geheiratet, sondern auch, weil endlich die Natur wieder zum Leben erwacht und alles schön bunt und grün wird. Die Vögel zwitschern, die Bienen summen und es wird wärmer. Beim Wetter schauen wir mal.

Momentan ist der Mann immer noch krank geschrieben, was die Kinderbetreuung zwecks Kita-Schließung etwas erleichtert. Aber bald dürfen die Kinder ja wieder in die Kita gehen, was sie sehr freut. Auf Arbeit habe ich immer gut zu tun, das lenkt ab und ist manchmal auch wie ein bisschen Erholung vom Pandemiekoller daheim. Wenn mir das mal einer vor Jahren gesagt hätte, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Aber wir machen das Beste aus der Situation. Zum Großteil läuft ja fast alles wie gewohnt.

Unser April

Wir beginnen den April mit einer Woche Urlaub für die ganze Familie. Leider ohne wegzufahren. Einerseits aufgrund der Pandemie, andererseits macht es der Gesundheitszustand vom Mann unmöglich. Mal schauen ob wir vielleicht stundenweise unserem Heim kurz entfliehen können um mal etwas anderes zu sehen.
Ansonsten stehen auch in diesem Monat wieder viele Termine an.

  • Der Mann und ich feiern unseren 5. Hochzeitstag – Heute (kein Aprilscherz)
  • Die Kinder haben den halbjährlichen Kontrolltermin beim Zahnarzt.
  • Ebenso steht der halbjährliche Kontrolltermin beim Orthopäden für die Füße der Kinder an.
  • Der Mann muss zur Schmerztherapie und hat Ende des Monats eine nicht ganz ungefährliche HWS-OP vor sich.
  • Ostern feiern wir wie letztes Jahr daheim, aber fahren einmal die Schwiegereltern besuchen. Die haben die Kinder zuletzt an Weihnachten gesehen.
  • Wir beginnen mit dem Gemüseanbau im Garten. Die ersten Pflänzchen sind schon gut vorgewachsen und warten darauf ausgepflanzt zu werden.
  • Ich möchte mich im Minimalism-Game probieren. Das mache ich dann bei Instagram in der Story.
  • Weiter geht es auch mit dem Kleidung aussortieren und verkaufen. Schaut doch mal bei meinem Vinted-Profil vorbei, vielleicht ist ja für euch etwas passendes dabei.

Reicht an Plänen oder? Ich bin wieder sehr gespannt wie der Monat wird. Als Familie werden wir ihn sehr genießen, denn wir wissen ja nicht, wie die OP vom Mann Ende des Monats ausgeht. Der Arzt war sehr pragmatisch und hat alles aufgezählt, auch den Tod. Wir hoffen aber das Beste, auch wenn der Mann das erste Mal selber ein flaues Gefühl im Bauch hat wegen der OP. Aber sie muss sein. Drückt uns also bitte die Daumen.

Bis bald eure Bianca

Hallo April 2021

Alle bisherigen Monatspläne findet ihr hier.

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12 von 12 März 2021

Gestern war wieder der 12. des Monats und von daher gibt es nun 12 Bilder vom gestrigen Tag. Alle Blogger die bei „12von12“ mitmachen, versammeln sich wie immer bei Caro.

Freitag = Freier Tag
Der heutige Tag bietet ein volles Programm, so jedenfalls der Plan. Das ich am Ende des Tages allerdings mal wieder mental so geschafft bin, dass ich den Blogpost erst heute schreibe, hätte ich nicht gedacht. Dabei startetet der Tag richtig gut.

Meine „12 von 12“

Der Tag begrüßt mich nach einer stürmisch-regnerischen Nacht mit blauen Himmel und Sonnenschein. Der Mann ist wegen eines Arzttermines schon aus dem Haus und hat den Sohn dabei zum Kindergarten gebracht.

Blauer Himmel im Fenster

Auch das Töchterlein ist schon munter und das wo sie jetzt immer Freitags ausschlafen kann. Denn wegen ihres regelmäßigen Therapietermins geht sie momentan am Freitag nicht in die Kita. Zu ihrer Freude darf sie heute morgen Trickfilm auf dem Tablet schauen. Das mit dem Abstand üben wir noch.

Kind auf Sofa liegend

Um 9 Uhr sind wir dann bei ihrer Therapie. Das Kind möchte zwar, dass ich mit ins Behandlungszimmer komme, allerdings habe ich nur die Funktion des Zuschauers und werde rigoros ignoriert. Der Arzt ist sehr zufrieden mit ihr. Diesmal gab es noch nicht mal einen Wutanfall.

Beine

Auf dem Heimweg fahren wir kurz bei meiner Schwester vorbei. Ein wichtiges Paket ist angekommen und wird erst einmal begutachtet. Große Dinge werfen ihren Schatten voraus. 😉

Zuckertütenpaket

Voll Kraft und Stolz und souverän trägt die Tochter das Paket zum Auto. Wann bitte schön ist das kleine Kind so groß geworden.

Kind trägt Karton die Treppe runter

Zum Mittagessen gibt es Kürbissuppe. Ein Hoch auf die eigenen Gemüsevorräte im Frost.

Kürbissuppe

Zum Mittag eine Runde abhängen auf dem Sofa. Ich bin bissl platt, auch wenn ich ja ne riesige To-Do-Liste habe. Doch Ausruhen hat jetzt Vorrang.

Mittagsruhe auf Sofa

Bevor wir den Sohn aus der Kita abholen, wird erstmal gemütlich gevespert. Mit Kaffee und Gebäck. Tut gut.

Tasse Kaffee und Gebäck

Streitende, laute Kinder bekommen wir hier gut mit malen wieder runter. Also schnell für beide Kinder ein großes Ei vorgemalt, damit sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Ich muss allerdings bei beiden Hasenköpfe vormalen.

Kind malt

Fertige Osterkunstwerke. Eines schöner als das andere, oder?

Kinder zeigen ihre gemalten Osterbilder

Am Abend haben der Sohn und ich noch einen wichtigen Termin. Klar es ist noch etwas Zeit bis Anfang September, aber ein ungeduldiges Kind macht die Zeit auch nicht schneller.
Thema Schulranzenkauf wäre somit abgeschlossen. Es ist ein komplett anderes Modell geworden als gedacht, dafür aber in Lieblingsfarbe. (Die Perspektive verändert etwas die Größe, aber der Ranzen passt schon gut. Außerdem wächst das Kind ja noch.)

Kind mit Schulranzen

Diesmal waren es nur für 11 statt 12 Bilder gereicht. Auch OK. In Anbetracht des Tages ganz ok. Immerhin ist alles nur ein Ausschnitt eines vollen Tages .

Bis zum nächsten Mal.
Eure Bianca

Verlinkt bei 12 von 12.

Alle meine anderen 12 von 12 findet ihr hier.

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#WMDEDGT – März 2021

Freitag. Frühschicht.
Es ist der 5. des Monats. Zeit für #wmdedgt – „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“.  Alle Mitmachwilligen versammeln sich wie immer bei Frau Brüllen. Los gehts.

Viel zu zeitig

Der Wecker klingelt 4:15 Uhr. Ich bin noch sehr müde und bleibe bis zum zweiten Weckerklingeln um 4:30 Uhr noch liegen. Aufstehen. Nützt ja alles nicht. Vor mir liegt ein Frühschicht-Wochenende.
Ich stehe also auf, hole frische Sachen aus dem Schrank und schleiche mich aus dem Schlafzimmer. Im Haus ist es ruhig. Mann und Sohn schlafen tief und fest, die Tochter übernachtet bei der Oma.

Im Bad dann die übliche Routine – Schlafsachen aus, Tageskleidung an, Toilette, Haare richten, Waschen, Zähneputzen, Eincremen. Danach nehme ich mir meinen Arbeitsrucksack und gehe in die Küche. Mittagessen aus dem Frost holen und einpacken. Heute gibt es Nudeln mit Bolognese. Dann ein kleines Frühstück für die Arbeit vorbereiten und ebenfalls einpacken. Dazu einen Apfel. Dann ist es auch schon kurz nach 5 Uhr. Ich schaue schnell aus der Haustür raus ob es es noch regnet. Macht es zum Glück nicht mehr, aber ich packe die Regenhose vorsichtshalber mit ein. Wer weiß wie das Wetter heute Nachmittag ist. Gegen 5:10 Uhr schwinge ich mich aufs Fahrrad und radel meine 3 km zur Arbeit.

Am Werkstor heißt es Mundschutz auf. Bei uns im Werk ist es überall Pflicht Mundschutz zu tragen. Manche tragen FFP2, andere, wie ich die OP-Masken. Wir bekommen sie von unserem Arbeitgeber gestellt. Dann umziehen und ab zum Arbeitsplatz.
Heute habe ich Messwartendienst. Alles läuft ruhig.

Gegen 6:40 Uhr rufe ich daheim an. Der Sohn geht an Telefon. Papa schläft noch. Wir einigen uns darauf, dass er gleich mal den Papa weckt und ich in 10 Minuten noch einmal anrufe. Gesagt getan. Beim Telefonat dann mit dem Mann habe ich ihn gebeten, mir noch Toastbrotscheiben mitzubringen und Wärmepflaster. Das Toast fürs zweite Frühstück und das Wärmepflaster für meine Kollegin, die Schulterschmerzen hatte.
Der weitere Arbeitstag verlief heute ganz normal, ohne große Vorkommnisse.

Kinderfreier Nachmittag

In Vorfreude auf einen Kinderfreien Nachmittag fahre ich gegen 14 Uhr nach Hause. Nach 2/3 der Strecke verfliegt allerdings die Laune, denn ich komme mit dem Fahrrad immer schlechter voran. Ein Blick nach unten offenbart mir einen beginnenden Plattfuß vom Hinterrad, der immer flacher wird. So muss ich dann den letzten Kilometer nach Hause laufen. Zum Glück was Sonnenschein und kein Regen.

Daheim angekommen, zeigte ich dem Mann das Malheur und suche schon einmal im Keller einen Ersatzschlauch für die spätere Reparatur heraus. Zum Glück haben wir sowas daheim, dank Lockdown hätte ich dafür sonst in den nächsten großen Supermarkt in 10 km Entfernung gemusst.
So war der Nachmitag eigentlich nicht geplant.

Aber zuerst heißt es erst einmal ausruhen von der Arbeit. Ich verziehe mich ins Arbeitszimmer und plane ein bisschen bei Instagram zu schauen. Das mache ich aber nur kurz, dann überkommt mich die Zeichenlaune und ich zeichnete ein paar Karten-Dummies mit neuen Motiven für meinen neuen Etsy-Shop.

Plötzlich ist es schon 15:30 Uhr und ich etwas froh darüber jetzt nicht übereilt zum Kindergarten zu müssen. Der Sohn war heute nämlich zusammen mit seinen Zwillings-Freundinnen Mittagskind und wurde von deren Mutter mit abgeholt. Jetzt spielen sie zusammen dort. Gegen 17 Uhr soll er wieder daheim sein.
Ich rufe bei meinen Eltern an und erkunde mich nach der Tochter. Alles läuft super, sie zieht sich sogar ohne Murren allein aus. Wow. Das ist wahrscheinlich dieser Nicht-daheim-sein-Effekt, denn wir hatten da in letzter Zeit immer so unseren Kampf mit dem Anziehen.

Während der Mann anfängt mein Fahrrad zu reparieren, schreibe ich unsere Einkaufsliste um anschließend zum Discounter zu fahren. Bis es soweit ist, vergehen allerdings noch einige Minuten, denn irgendwas ist ja immer.
Während des Einkaufes erhalte ich vom Mann die Nachricht, dass nicht nur der Schlauch vom Hinterrad kaputt ist, sondern der ganze Reifenmantel. Na super. Ok, das Rad ist alt, denn es gehörte zuvor meiner Oma und ich fahre es seit fast 5 Jahren. Da kann so was schon mal passieren. Aaaaargh.
Ich beschließe während des Einkaufes, dass ich halt morgen mit dem Auto zur Arbeit fahre und nachmittags versuche einen neuen Mantel im Supermarkt zu bekommen.

Daheim angekommen, werde ich von einem strahlenden Kind empfangen. Er hilft mir auch direkt mit die Einkäufe auszuräumen und zu verstauen. Super.
Zudem hat der Mann beschlossen, derweil den Mantel vom Hinterrad seines Fahrrades abzumachen und bei mir aufzuziehen. Der ist nämlich erst 2 Jahre alt. So wird mein altes Fahrrad doch tatsächlich wieder einsatzbereit. Ich liebe den Mann dafür. Mein Held.

Gemütlicher Abend

Vor dem Abendessen darf der Sohn ein bisschen Trickfilm schauen. Dann essen wir gemeinsam. Während des Abendessens bemerke ich wieder für mich, dass an dem Spruch „Ein Kind ist kein Kind“ tatsächlich was dran ist. Es ist so unfassbar ruhig nur mit dem Sohn.

Nach dem Abendessen fange ich schon mal an diesen Blogpost zu schreiben, bevor ich später den Sohn ins Bett bringe.
Er ist dann natürlich nicht so begeistert, als ich ihn dann Richtung Bad schicke. Aber mit ein bisschen Spaß nebenher ist dann alles schnell erledigt. Im Bett schauen wir danach zusammen ein Buch an und quatschen noch über den Tag. Für ihn ist diese Exclusivzeit sehr besonders und er genießt es total mich nicht mit seiner Schwester teilen zu müssen.

Nun noch schnell den Blogpost fertig schreiben, bevor es ins Bett geht. Morgen Früh klingelt der Wecker auch wieder so zeitig wie heute.

Bis bald
eure Bianca

Verlinkt bei #wmdedgt.

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Familienfinanzen im Griff

Bereits im letzten Jahr habe ich euch ja ein bisschen über meine Finanzbudgetpläne berichtet und nun wird es Zeit für ein kleines Update.
Habe ich meine Pläne umgesetzt?

2020 war zugegebener Maßen ein schwieriges Jahr. Pandemie, Lockdown, Kinder viel daheim – ihr wisst was ich meine. Bei uns kam noch hinzu, dass der Mann für 3/4 des Jahres kein Einkommen hatte und ich quasi Alleinverdiener war. Das war schon sehr anstrengend, so allein für die Familienfinanzen verantwortlich zu sein. Bin ich zwar sonst auch, denn ich manage unser Familieneinkommen, aber nur ein Gehalt + Kindergeld ist schon nicht ohne. Deswegen möchte ich euch heute gern erzählen, wie ich unsere Finanzen weiter gut in den Griff hatte, denn neu ist das für mich nicht.

Disclaimer:
Der folgende Artikel ist keine Finanzberatung, ist berichte nur aus eigener Erfahrung.

Glas voll mit Kleingeld

Familienfinanzen mit dem Haushaltsbuch im Blick

Um alles etwas realer mit dem Familienfinanzen werden zu lassen, gebe ich euch mal einen kleinen Einblick in unser Budget.

Unser Familieneinkommen setzt sich mittlerweile wieder wie folgt zusammen:
Mein Lohn (Vollzeit) – Übergangsgeld vom Mann – Kindergeld

Alles halte ich in meinem Haushaltsbuch fest. Das ist auch kein besonderes, sondern einfach nur ein A5-Ringbuch. Aber man kann sich gern auch ein Vorgedrucktes dafür besorgen. Die gibt es z.B. kostenlos bei der Sparkasse, zu kaufen im Laden oder Web (*Amazon Affiliate Link) oder man macht sich eine Exceltabelle dafür, wenn man es lieber digital führen möchte. Es gibt unendliche Möglichkeiten. Ich persönlich liebe die handschriftliche Variante.

Wie ist unser Haushaltsbuch aufgebaut?

Eigentlich ganz simpel. Ich habe zu Beginn eine Jahresübersicht der Familienfinanzen, wo ich immer die monatlichen Gesamteinnahmensumme und Ausgabensumme eintrage, um so besser zu sehen und auszurechnen, ob der Monat im Plus oder Minus geendet hat.

Dazu kommen dann noch eine Seite wo ich eine Übersicht mit den monatlichen Nebenkosten habe. Wir haben ja ein Haus und da fallen die Nebenkosten unterschiedlich an im Jahr und so behalte ich den Überblick, was wann fällig ist.
Das ist dann bei uns unter anderem Strom – Wasser – Abwasser – Abfall – Grundsteuer – GEZ – Schornsteinfeger – Heizungswartung.

Außerdem habe ich noch eine Jahresübersicht für unsere Sparpläne, denn für bestimmte Ereignisse im Jahr sparen wir vor, so ist die finanzielle Belastung dann weniger. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist zum Beispiel Weihnachten oder auch Geburtstage. Dazu aber später im Post mehr.

Und wie es sich für ein ordentliches Haushaltsbuch gehört, gibt es dann natürlich für jeden Monat noch Seiten für die Ausgaben. Bei mir umfasst die erste Monatsseite einen Überblick über alle festen Einnahmen und festen Ausgaben. Das ist sehr wichtig, denn nur so haben wir den Überblick, was am Ende dann noch für variable Ausgaben übrig ist.

Die Einnahmen sind also mein Lohn, das Übergangsgeld meines Mannes und das Kindergeld. Außerdem habe ich dann noch den Posten für Sonstiges, wo ich zusätzliche Einnahmen des Monats zusammenfasse. Das können z.B. Lotteriegewinne sein oder auch Einnahmen aus Verkäufen bei Kleinanzeigen und Co.

Die fixen Ausgaben umfassen alle unsere Verbindlichkeiten im Monat.
Hauskreditabzahlung – Nebenkosten – Versicherungen – Telefonkosten – Gewerkschaftsbeitrag – Kita-Kosten (Betreuung + Essen) – Sparpläne der Kinder – Lotterielose (z.B. Aktion Mensch)

Was dann noch übrig ist, haben wir für alle anderen Kosten zur Verfügung.

Haushaltsbuch

Bargeld und Sparpläne

Seit einem Jahr zahle ich alle unsere Einkäufe nur noch mit Bargeld. Ich finde, dass ich dadurch unsere Familienfinanzen physisch besser im Griff habe. Denn ich sehe ja wie das Geld weniger wird im Portemonee. Mein Mann handhabt das übrigens anders, er ist eher der Kartenzahler, hat aber trotzdem immer Bargeld einstecken für kleine Käufe wie z.B. Brot.

Für meine Bargeldzahlung habe ich uns ein fixes monatliches Budget festgelegt. Das beinhaltet alle Lebensmitteleinkäufe, sowie Drogerie, Haushalt und Co. Auch so was wie Friseur oder Kleidungskauf wird Bar bezahlt, dafür kommt das Geld aber aus einem monatlichen Sparplan.

So habe ich zum Beispiel für unseren wöchentlichen Lebensmittelbedarf also genau die dafür festgelegte Summe im Portemonee. Das sind hier 100€ für 2 Erwachsene und 2 Kinder. Das reicht uns vollkommen aus, da die Kinder ja im Kindergarten mit Essen. Aber selbst als sie im Lockdown daheim waren, brauchten wir nicht mehr. Das Zauberwort hierfür ist dann Essensplanung und Vorratshaltung, was aber einen eigenen Post wert ist.

Geld für Getränke fällt bei diesen Budget kaum auf, da wir z.B. ausschließlich Tee und selbstgesprudeltes Leitungswasser trinken. Milch ist mit drin und ab und zu mal auch etwas Saft. Kaffee natürlich auch. Aber Bier, was ich u.a. nicht trinke, wird vom Mann extra bezahlt.

Geldumschläge

Sinking Funds – Sparpläne

Aus dem Amerikanischen hatte ich mir ja die Cashenvelop Methode abgeschaut, also die Briefumschlagmethode. Ich sammel also all unsere Sparziele in dafür vorgesehene Umschläge. Das mache ich immer kurz nachdem mein Lohn auf dem Konto ist, was bei mir so um den 25. des Monats passiert. Zur gleichen Zeit hebe ich dann auch das Bargeld für die Lebensmittel mit ab.

Unsere Sparziele sind im Jahr recht übersichtlich.
Geburtstage – Ostern – Weihnachten – Geschenke für Kindergeburtstage – Geld für Schulsachen – mein Hobby (Nähtreffs) – Garten – Sonstiges (Schuhe, Friseur, Kleidung)

Urlaub ist aufgrund der Pandemielage momentan außen vor und wird deshalb nicht bespart. Falls wir doch kurzfristig weg fahren, dann nehmen wir das Geld aus dem monatlichen Rest oder vom Spargeld/Notgroschen falls es teurer ist.

Überblick Sinking Funds

Und ja, ich kann deswegen noch ruhig schlafen in der Nacht, trotz Bargeld im Haus.

Notgroschen und Sparchallenges

Alles was dann noch an Geld im Monat übrig bleibt, wird versucht zu sparen. Natürlich fallen auch mal gesonderte Ausgaben an, wie zum Beispiel für Briefmarken oder andere Anschaffungen, die in keinem Sparplan hinterlegt sind. Aber da wiegen wir vorher ab, ist es wirklich nötig oder nicht. In den letzten 3 Monaten des Lockdowns habe ich für uns gemerkt, dass vieles unnötig ist und meist nur Glückseinkäufe waren, weil man sich irgendwie belohnen wollte oder so.

Notgroschen

Sehr wichtiger finde ich daher den Aufbau eines Notgroschens, der dann größere Ausgaben wie eine kaputte Waschmaschine, Auto muss in die Werkstatt oder ähnliches problemlos bezahlen kann. So sprengt man nicht sein monatliches Budget.
Bei uns ist es so, dass wir alles vom Konto, was am Ende eines Finanzmonates übrig ist, auf ein Tagesgeldkonto überweisen. Es gibt da zwar momentan keine großen Zinsen drauf, aber das Geld ist schnell verfügbar.

Man sagt, ein guter Notgroschen ist mindestens 3 volle Nettogehälter groß. Mehr ist natürlich besser. Wir haben für uns 6 volle Monatsgehälter festgelegt. Dieses Ziel haben wir jetzt, zu Beginn von 2021 erreicht. Darauf sind wir sehr stolz trotz der angestrengten Lage letztes Jahr.
Ist der Notgroschen aufgefüllt, wandert das übrige Geld dann auf längerfristige Sparanlagen. Das sind bei uns ein sehr gut verzinstes Bausparkonto, das mit dem Hausbau noch zu tun hat. Aber man kann sein Geld auch in ETFs oder Aktien anlegen.

Sparchallenges

Dann ist es bei mit mittlerweile Pflicht, irgendeine Sparchallenge zu machen. 2020 habe ich mit der 5€-Challenge begonnen und dabei jeden 5€ Schein gesammelt. Ende des Jahre hatte ich damit 250€ extra bespart, für die ich jetzt noch eine kleine Investition suche. Wir sind noch am überlegen.

Dazu spare ich regelmäßig alles an Kleingeld von 1 bis 50 Cent. Man glaubt gar nicht, was da so zusammenkommt über die Monate. Das Geld zahle ich dann immer auf mein Konto ein, wenn das Glas voll ist.
Dieses Jahr habe ich mir zudem noch auf den Sparplan geschrieben, wöchentlich den Rest vom Lebensmittelgeld zu sparen, denn ich habe den Wunsch nach einem IPad pro. Da kam schon gut was zusammen bisher.

5 Euro Sparen

Sparchallenges sind aber auch eine gute Idee um z.B. Kindern das Sparen etwas näher zu bringen. Man kann das ganze auch sehr gut visuell umsetzen um den Sparerfolg auch bildlich zu sehen.

Dank unserem guten Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben bei unseren Finanzen, konnten wir bisher jedes Jahr sehr gut Sparen und so unser Finanzpolster aufstocken. Auch die jährliche Rückzahlungen von den Neben kosten und Steuerrückzahlung vom Finanzamt trägt dazu bei. Die sollte man nie außer Acht lassen.

Familienfinanzen auf YouTube

Auch auf YouTube gibt es mittlerweile viele deutsche Videos über Familienfinanzen, Familienbudget und Co.
Hier mal ein paar Empfehlungen:

Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl, es gibt noch viel mehr.

Wie organisiert ihr eigentlich eure Familienfinanzen? Könnt ihr sparen oder ist am Monatsende eher Flaute auf dem Konto.

Bis bald
eure Bianca

Familienfinanzen im Griff

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Hallo März!

Willkommen im März.
So langsam haben wir hier fast wieder einen normalen Familienalltag. Die Kinder gehen seit mittlerweile zwei Wochen wieder in den Kindergarten. Zwar im eingeschränkten Regelbetrieb, aber immerhin. Wir Eltern dürfen auch ins Kita-Gebäude mit rein, natürlich nur mit Maske, Abstand und Hände desinfizieren am Eingang. Das finde ich gut, denn so kann man mal nachlesen, was sie so machen im Kitaalltag. Die Kinder erzählen ja leider nichts von allein. Auch der Austausch mit den Erzieherinnen kann so gut stattfinden.

Der Mann befindet sich immer noch im Homeschooling, teilweise mit Videokonferenzen von Früh bis Mittag, oder auch mal am Nachmittag. Er genießt die Ruhe dabei nun sehr, denn es stört ja kein herumrennendes Kind gerade. Ich nutze die Kinderfreie Zeit auch sehr, es ist ja leider sehr viel liegen geblieben. Mittlerweile haben wir sogar wieder eine gute Grundordnung im Haus. Wenn ich nicht arbeiten bin, dann räume ich fleißig auf, aus und um.

Unser März

Jetzt im neuen Monat hoffen wir natürlich, dass es so weiterläuft wie zuletzt. Doch wissen wir, es schnell kann vorbei sein. Ist ja immer noch Lockdown. Aber wir machen das Beste daraus.
Termine und Pläne gibt es auch. Mal schauen was so wird.

  • Die Tochter hat jetzt immer Freitags einen wiederkehrenden Arzttermin. Das wird uns mehrere Monate begleiten.
  • Der Mann und ich müssen auch zum Arzt, unser Februartermin wurde verschoben.
  • Wir fangen mit den Gartenvorbereitungen an. Erstes Anziehen für Gemüse haben wir schon begonnen.
  • Spätestens ab Mitte des Monats wird es hier Österlich.
  • Ich habe meine Arbeitsuntersuchung mit Blutziehen, Funktionsuntersuchungen und Co.

Mehr konkrete Pläne gibt es momentan noch nicht. Unternehmen kann man ja eh nix, hat ja nichts auf. Aber ich hoffe sehr, dass sich das in Richtung Monatsende dann auch etwas ändert. Ich würde mit den Kindern schon gern mal wieder etwas anderes sehen als das eigene Dorf und herum.

Naja, wir werden sehen. Ich hoffe auch, dass ich mehr Zeit zum bloggen finde, oder sie mir nehme. Übrigens mein Top-Blogeintrag war im letzten Monat meine Bastelanleitung für meine Fensterblumen aus dem März 2020. Durch Pinterest ist der Beitrag richtig durch die Decke gegangen. Also für meine Verhältnisse hier. Ich sollte vielleicht mehr Bastelanleitungen bloggen.
Bleibt einfach gespannt, was passiert und folgt mir hier und in Social Media um nix zu verpassen.

Bis bald eure Bianca

Hallo März 2021

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