Hallo 2019! Hallo Januar!

Hallo 2019. Hallo Januar.

Neues Jahr, neues Glück wie man so schön sagt oder auch nicht. Jedenfalls – Hallo – auch in 2019 geht es hier frisch und munter weiter. Naja munter ist relativ. Meine ersten beiden Arbeitstage im neuen Jahr waren Frühschicht, was bedeutet das 4:15 Uhr der Wecker klingelte, und dann war ich abends immer so müde, das echt nix geworden ist. Nach der zweiten Frühschicht bin ich wirklich schon kurz nach dem Sandmann ins Bett gegangen. Sagt alles oder. Die faulen Tage zwischen den Jahren haben mich etwas träge gemacht.

Aber nun steht das neue Jahr an, wie auch schon im letzten Jahr lebe ich nach dem Motto, dass das neue Jahr ein unbeschriebenes weißes Blatt ist und ich es fülle. Pläne oder Vorsätze habe ich noch keine direkten. Ich lasse alles auf mich zukommen. Unser Alltag wird eh zu 90% durch meine Schichtarbeit bestimmt und dem darauf abgestimmten Urlaubsplan. Den habe ich seit Ende Oktober fix und mittlerweile ist er auch durch meinen Chef abgesegnet. Ich hoffe sehr, das dieses Jahr auch mal ein paar Tage Urlaub außerhalb für die ganze Familie drin sind. Die Kinder, besonders der Große, möchten gern wieder ans Meer.

Zwischendrin versuchen wir den unendlich werdenden Haufen an Arzt- und Therapieterminen von Mann und Kindern unterzubringen und auch noch ein paar von meinen eigenen. Da hat sich schon was angesammelt bis zum Mai und ich bin gespannt wie voll der Kalender wird, wenn wir Mitte Januar die neuen Therapietermine für das erste halbe Jahr bekommen. Fest steht auf alle Fälle, dass die Kinder deswegen öfters mal in der Kita fehlen werden, da die Termine immer vormittags sind und ich die Kinder an solchen Tagen mittlerweile daheim lasse. Das nimmt ungemein Stress aus allem.

Arbeitsmäßig stehen bei mir in diesem Jahr auch ein paar Veränderungen an und ich hoffe, ich packe sie. Die erste Herausforderung dazu steht schon in den nächsten Tagen an, ich muss bis Mitte Januar eine Bewerbung schreiben. Meine erste seit über 10 Jahren. Aber zum Glück ist es nur Abteilungsintern, trotzdem möchte ich es ordentlich machen.

Für den Blog habe ich nur kleine Veränderungen geplant, ich möchte dort weitermachen, wo ich 2018 aufgehört habe und noch mehr Struktur in den Blog bringen. Auch was das Design und Layout betrifft möchte ich Änderungen anstreben, allerdings bekomme ich das nicht allein hin, so viel muss ich mir schon eingestehen. Also muss ich mich dahingehend mal umschauen, das steht auch auf der To-do-Liste für den Januar. Am liebsten wäre es mir ja, wenn mir jemand da kostenlos helfen könnte, allerdings kenne ich keinen, so werde ich wohl in den Geldbeutel greifen müssen. Hoffentlich nicht zu tief.

Struktur ist auch mein Wort für das komplette Jahr. Ich möchte gern mehr Struktur in mein Leben bringen. Also noch mehr als sowieso schon. Äh, wie war das doch gleich noch mal gewesen mit, ich habe keine Pläne und Vorsätze. So geht’s los.

Wenn ihr Wunschthemen für den Blog habt, dann lasst es mich gern wissen. Gern möchte ich wieder mehr DIYs verbloggen und vielleicht auch mal das ein oder andere Rezept. Ansonsten kommen wieder Buchrezensionen, der 12tel Blick und ein Blick in mein Nähzimmer. Vielleicht mache ich da ja auch mal mehr als nur den monatlichen Nähzimmerblick. Dazu eine bunte Mischung aus unserem Alltag. Das sollte eigentlich ein gutes Gesamtrezept werden.

Ich freue mich nun auf das, was kommen wird und ich hoffe ihr auch.

Bis bald.

Foto gemacht von meinem lieben Arbeitskollegen in der Silvesternacht am Spitzhaus in Radebeul mit Blick in Richtung Dresden.

Weihnachtsnachlese

* Dieser Blogpost enthält Werbung durch gezeigte Produkte und Affiliate-Links (*)

Jetzt ist Weihnachten schon wieder einige Tage her und mit Abstand kann ich nun sagen, wie froh ich doch bin, es für dieses Jahr wieder geschafft zu haben. Alles hat nicht so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe und, ganz ehrlich, das wurmt mich total. Ich habe ja immer so ein ideales Bild vor Augen und wenn das dann nicht stimmt, werde ich genervt und gereizt. Trifft das dann noch, wie in diesem Jahr, zusätzlich noch auf das leidige monatlichen Frauending aufeinander, dann knallt es irgendwann.

Bei uns war das leider genau am 2. Weihnachtsfeiertag, als meine Familie zu Besuch da war. Doof gelaufen sag ich mal. Aber na ja, ändern können wir es jetzt eh nicht mehr und für nächstes Jahr sind die Pläne zum Glück eh anders. Aber alle haben die Feiertage überlebt und wir lieben uns immer noch. Das ist doch alles was zählt.

Aber egal, so waren unserer Weihnachtstage.

Weihnachtspost

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr wieder reichlich Weihnachtskarten geschrieben und auch ein paar zurück bekommen. Jedoch gab es aber auch viele virtuelle Weihnachtsgrüße via Email, WhatsApp, Instagram und Co. Gefreut habe ich mich über alle.

Wir haben diesmal eine Schnur mit Klammer gespannt, um alle erhaltenen Weihnachtskarten aufzuhängen. Das sieht schön aus und ich hoffe ja, dass es im nächsten Jahr vielleicht mehr werden. Ich liebe es ja Karten zu bekommen.

Oh Tannenbaum

In der Woche vor dem Weihnachtsfest haben der Mann und ich dieses Jahr den Baum gekauft. Diesmal bei so nem Weihnachtsbaumhändler, anstatt selbst geschlagen im Wald und ohne Kinder. War zwar etwas teurer als die letzten Jahre, dafür isser aber auch schön gewachsen.

Aufgestellt wurde der Baum dann am nächsten Tag vom Mann und auch schon mit den LED-Kerzen* versehen. Geschmückt haben wir dann noch mal einen Tag später und zwar alle zusammen. Mein Schichtplan hat diese Stückelung leider so vorgegeben, aber das geht schon, die Kinder hatten jedenfalls so an 2 Tagen ihren Spaß.

In der Weihnachtsbäckerei

Man mag es kaum glauben, aber wir haben tatsächlich erst am 4. Adventswochenende zusammen Plätzchen gebacken. Beziehungsweise ich habe gebacken und die Kinder haben verziert. Insgesamt habe ich 4 Sorten Weihnachtsgebäck gebacken – Spritzgebäck, Haselnussmakronen, klassische Mürbeteigplätzchen mit Zuckerguss und Streuseln, gepimpte Mürbeteigplätzchen mit Orange und Schokoraspeln drin. Am 2. Weihnachttag folgten dann noch Honiglebkuchenmänner, die u.a. für unsere Gäste waren. Die habe ich gebacken und der Mann hat verziert. Teamwork hier.

4 von 5 Rezepten stammen aus dem alten Koch-Back-Buch „Wir kochen gut*“ von meiner Oma, was ich seit ihrem Umzug ins Altersheim dieses Jahr mein Eigen nennen darf. Ein gut gehütetes Erbstück also.

Weihnachtsfeiertage

An Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag bin ich noch arbeiten gegangen, Frühschicht stand auf dem Plan. Es ist schon immer sehr komisch an solchen Feiertagen zu arbeiten. Für mich ist es ein ganz normaler Tag, der aber durch die übelst wenigen Leute auf Arbeit sich wie Wochenende anfüllte obwohl es ein Montag und Dienstag war. Seit dem 2. Weihnachtsfeiertag habe ich nun Urlaub für den Rest des Jahres.

Unsere Pläne für die Weihnachtstage waren eigentlich überschaubar.
Heiligabend: Arbeiten, Krippenspiel, Bescherung, Faulenzen
1. Weihnachtstag: Arbeiten und Faulenzen
2. Weihnachtstag: Backen, Putzen, Feiern mit der Familie

So weit der Plan, der Heiligabend lief dann allerdings nicht so wie ursprünglich geplant. Schon am Tag zuvor wurde beschlossen, dass es kein Krippenspiel für die Kinder und mich gibt. Hauptsächlich aus dem Grund, dass die Kinder ihr Benehmen anscheinend im Kindergarten vergessen hatten. Ich sage nur: Wie die Duracellhasen und super super anstrengend. Nächstes Jahr dann vielleicht oder übernächstes. 
Zusätzlich musste ich nach der Arbeit erstmal eine Putzrunde einlegen. Wieso? Ach reden wir nicht darüber. Bescherung gab es dann erst kurz vor dem Abendbrot. Wenigstens haben sich die Kinder über ihre Geschenke gefreut, auch wenn davon nix auf ihrem Wunschzettel stand. Aber ich hatte halt fast alles schon seit über ein halbes Jahr geplant und da.

Beim Geschenkesack vor die Haustürstellen, ja der Weihnachtsmann hatte es leider sehr eilig und die Kinder haben ihn sogar zufällig vorbeilaufen gesehen, hat sich der Mann mal kurzerhand den linken Fuß gestoßen und dabei geprellt oder so. Jedenfalls konnte er ihn dann über 24 Stunden kaum belasten. Ich sah uns schon im Krankenhaus.

Gut das wir dann am 1. Weihnachtstag eine ruhige Kugel schoben. Ich war halt früh arbeiten, was alles andere als ruhig war, und nachmittags wurden dann die Geschenke bespielt und faul auf der Couch rumgelungert.

Am 2. Weihnachtstag kam dann meine Familie. Das geplante Putzen lief nicht ganz nach Plan, ich sag nur Mittagstief und werggeschlummert, aber wenigstens sind früh morgens Lebkuchen und Brot backen hervorragend gelungen. 
Am Nachmittag haben wir schön zusammen Kaffee getrunken, Familienfotos gemacht und Geschenke verteilt. Die Kinder haben in ihren Zimmern gespielt und getobt mit ihren Cousins und haben ab und zu das ganze auch ins Wohnzimmer verlegt. Aber irgendwann ist dann bei mir die Stimmung gekippt und ich musste mich nach nem kleinen Twist mit dem Mann erst einmal verkrümmeln und aus der ganzen Situation rausnehmen. Danach ging es halbwegs wieder, aber die weihnachtliche Stimmung war dahin. Aber egal, ändern können wir es eh nicht mehr.

Weihnachtsgeschenke

Dieses Jahr gab es für die Kinder wieder viele Geschenke, obwohl es sich eigentlich im Rahmen hielt. Pro Kind war es ungefähr genauso viel wie zu den Geburtstagen auch. Allerdings war in diesem Jahr der Materielle Preis höher als sonst, was aber vor allem daran lag, dass wir in längerfristige Geschenke investiert haben.

So gab es für die Kinder zusammen eine Toniebox* mit einigen Figuren, die ich u.a. Secondhand gekauft habe. Auch zusammen bekamen sie Lotti Karotti*, was sie schon aus dem Kindergarten kennen und lieben. Dann bekam jedes Kind einen TipToi-Stift* plus ein Buch (Fahrzeuge, Bauernhof). Die Stifte habe ich bereits sei 2 Jahren da, gekauft in einer Punkte-Sammelaktion bei nem Supermarkt und die Bücher habe ich über Kleinanzeigen und Mamikreisel Secondhand dazu gekauft. Als letzten Geschenk gab es von uns dann noch für jedes Kind ein Set Malschablonen, die wurden allerdings etwas missachtet, der Rest war interessanter.

Von meiner Familie gab es mit uns abgestimmte Geschenke. So bekamen die Kinder von Oma und Opa jeweils ein Buch für den TipToi-Stift und ein Spiel dazu. Zusätzlich bekam jedes Kind noch was zum Spielen, die Kleine Lego Duplo* und etwas für die Puppenküche, der Große ein Playmobil Flugzeug* und ne Lego Spielplatte*. Die Tante schenkte jedem Kind eine Toniefigur und damit wir auch mal Ruhephasen haben, schenkte der Onkel jedem Kind passende Kinderkopfhörer* dazu. 

Von den Schwiegereltern gab es Geld für die Spardose bzw. sollen sich die Kinder allein was aussuchen. Wie schon im letzten Jahr, heben wir das Geld wieder für spezielle Wünsche im Jahresverlauf auf. Denn sie sollen ja nicht nur zu Geburtstagen, Ostern und Weihnachten was bekommen, sondern auch mal zwischendurch.

Für uns als Eltern gab es wieder ein paar spezielle Geschenke. Wir bekommen immer von meiner Schwester ein exotisches Futterpaket. Dieses Jahr ist es sehr pikant und schreit nach ner Burgerparty im Sommer.

Alles in allem waren es doch schöne Tage, mit voll aufgeregten Kindern und leicht gestressten Eltern. Aber das muss so oder? Die Süßigkeitengläser der Kinder sind nun wieder voll und werden sich vermutlich erst in den nächsten Wochen leeren. Denn noch erfolgt hier die Süßigkeitenvertilgung streng rationiert und ich bin über unser System sehr zufrieden. Die Kinder kennen es nicht anders und versuchen auch gar nicht auf spektakuläre Weise unerlaubt ran zu kommen. Sie fragen immer nach und das zum Glück auch nur 1-2 mal pro Tag und dann gibt es natürlich etwas.

Wir bereiten uns nun auf den Jahreswechsel vor und den wieder normalen Alltag danach. Wir haben schon Raketen und Co für unser persönliches Feuerwerk da. Ich brauche das einfach und die Kinder freut es auch. Mal schauen ob wir dann den Jahreswechsel wieder verschlafen oder wach bleiben. Die Kinder hat die Knallerei übrigens noch nie gestört, die schlafen immer tief und fest.

Irgendwie bin ich ja froh nun erstmal wieder 10 Monate Ruhe zu haben ehe es mit der ganzen Schenkerei von vorn los geht. Ok Ostern ist noch dazwischen, aber das ist ja im Gegensatz zu Geburtstagen und Weihnachten ja eher beschaulich.

Für den Kindergarten ab dem zweiten Tag im neuen Jahr wieder ist auch schon alles vorbereitet, inklusiver neuer Schuhe für die Kids, die nötig waren. Dann hat uns der Alltag wieder.

Bis bald.

*Ich verwende Amazon-Partnerlinks. Das bedeutet, dass ich als Amazon-Partner bei qualifizierten Käufen über diese Links eine Provision erhalte, für Sie ändert sich der Kaufpreis nicht.
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12 von 12 im Dezember

Gestern war Halbzeit – Halbzeit für die Adventszeit. Noch 12 Tage bis Weihnachten. Yeah. Aber gestern war auch der 12. des Monats und das bedeutet wie jeden Monat, dass sich Bloggerhausen bei Caro zu „12 von 12“ trifft. 

Auch ich habe diesen Monat wieder 12 Momente des Tages eingefangen und festgehalten und zeige sie euch nun hier.

Der Tag beginnt mit Arbeit

Mein Tag beginnt auf Arbeit, ich habe Nachtschicht. Bis 6 Uhr bin ich dort und fleißig. Als ich zu Hause ankomme ist alles ruhig, naja fast, beim vorbei fahren habe ich schon gesehen, dass im Zimmer vom Großen Licht brennt.

Als ich unser Haus betrete, merkt das keiner. Doch 5 Minuten später kommen die Kinder runter und fragen wie immer, wo ich war. Danach wird erstmal eine Runde geknuddelt.

Danach folgt das Öffnen des Adventkalenders. Die Kinder rennen zur Treppe und bleiben stehen, bis ich los sage. Wie immer filme ich alles und stelle es später in meiner Intagram-Story ein.

Weiter geht es in unserer Morgenroutine. Ich mache den Kindern ein Schokobrot und Milch, danach bereite ich die Inhalation für die Kleine vor. Sie hat eine hartnäckige Erkältung, da kämpfen wir gegen an.

Kinder anziehen und in die Kita schaffen sind dann heute auch nicht so einfach. Heute ist echt mal wieder der Kasper bei beiden munter. Aber irgendwie schaffen wir es.

Wieder daheim lege ich mich ins Bett und hole meinen Nachtschlaf nach. Ich schlafe doch tatsächlich fast 7 Stunden am Stück durch und bin beim Aufwachen sehr überrascht davon. Anscheinend habe ich das gebraucht.

Dadurch habe ich jetzt nur noch eine Stunde Zeit, bis die Kinder wieder abgeholt werden müssen. Also schnell noch was erledigen. Erste Handlung meine beiden Adventskalender öffnen.

Schnell noch das Geschenk für meinen Neffen einpacken, der hatte am Montag Geburtstag und heute fahre ich mit den Kindern zu Ihm um ein bissl zu feiern bzw. die Kinder spielen zusammen.

Der Adventskalender der Kinder muss auch aufgefüllt werden. Da er nicht genug Häkchen für alle Säcke hat, wird halt nachgefüllt. Ab heute hängen dann alle restlichen Säcke dran.

Bevor es los geht, die Kinder abholen, noch schnell eine Ladung Wäsche in die Waschmaschine werfen. Was wäre den 12 von 12 ohne Waschmachinenbild. 😉

Kinder aus der Kita abgeholt und ab zu Tante und Neffe Geburtstag feiern.

Kaum angekommen wird gleich erstmal das Geschenk gegeben. Der Neffe hat sich sehr gefreut über eine Halssocke, Pixiebücher, einen Zaubermalblock, Badezubehör und Süßes.

Die Kinder spielen und die Erwachsenen trinken Kaffee bzw. heiße Schokolade.

Nach knapp 2 Stunden geht es wieder nach Hause, wo der Papa schon das Abendbrot vorbereitet hat. Nach Abendbrot und Sandmann geht es dann ab ins Bett. Zack zack, der Mann nimmt die Kinder mal fix Huckepack.

Die Kinder sind im Bett und als dann nach einer halben Stunde endlich Ruhe ist, gibt es Abendprogramm für den Mann und mich. Wir genießen leckeren Ofenkäse und schauen Serie. Gegen 22 Uhr verschwinden wir auch ins Bett und hoffen auf eine Nacht. 

Kaum das man sich versieht, ist der Tag auch schon wieder rum und damit auch schon wieder 50% von meinem „Wochenende“.

Nun ist das Jahr bald rum und bei so einer Aktion wie 12 von 12 merkt man mal wieder wie schnell immer so ein Monat rum ist. Im neuen Jahr mache ich bestimmt wieder mit.

Bis bald.

Verlinkt bei 12 von 12

Hallo Dezember!

Der letzte Monat des Jahres ist da. Wahnsinn, dass das Jahr schon bald wieder zu Ende ist. War nicht gerade noch Sommer?

Jetzt beginnt die besinnliche Zeit und eigentlich sollte man da ja etwas runterkommen und genießen, doch es scheint bei vielen eher das Gegenteil der Fall zu sein. Stress und Hektik scheinen die Oberhand zu gewinnen. Ich versuche ja auch eher langsamer zu machen und mir nicht so viel Stress zu bereiten. Was wird, das wird und was nicht, das nicht. So einfach.

Im Dezember werde ich/wir

  • jeden Tag mit den Kindern ein Türchen im Adventskalender öffnen
  • Nikolausgeschenke für die Kinder eingacken
  • das Haus weihnachtlich dekorieren
  • als Einzige in der Familie zu geplanten Arztterminen gehen
  • zusammen mit dem Mann kurz über den Dresdner Striezelmarkt schlendern
  • letzte Weihnachtsgeschenke für die Familie einkaufen
  • an meinem Geburtstag arbeiten – Spätschicht
  • Plätzchen mit den Kindern backen oder allein (letzteres ist viel wahrscheinlicher)
  • mit den Kindern Weihnachtsdeko basteln
  • kleine Geschenke für die Kita-Erzieherinnen der Kinder machen, als Dankeschön für das Jahr
  • viele Weihnachtspostkarten schreiben
  • unsere neuen Familienbilder vom Fotografen abholen und den Großeltern wie jedes Jahr zu Weihnachten mit schenken
  • Weihnachtsgeschenke einpacken
  • Baumschmuck nähen
  • Jahreszählerstände von Strom, Heizung und Wasser ablesen
  • zum vorweihnachtlichen Treffen von Dresden näht fahren
  • nicht an der Arbeitsweihnachtsfeier teilnehmen
  • zusammen als Familie unseren Weihnachtsbaum kaufen und schmücken
  • Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag arbeiten gehen – Frühschicht
  • eventuell mit den Kindern zum Krippenspiel in unsere Dorfkirche gehen
  • trotz arbeiten die Weihnachtsfeiertage genießen
  • nach Jahren zu Silvester mal nicht arbeiten müssen
  • den Silvesterabend mit der Familie genießen
  • die letzten Urlaubstage des Jahres genießen
  • sich hoffentlich nicht stressen lassen in der Vor- und Weihnachtszeit

Im letzten Jahr habe ich ja im Dezember eine Blog- und Social Media Pause gemacht, das wird dieses Jahr nicht der Fall sein. Ich hatte diese Pause zwar sehr genossen, doch irgendwie fehlte etwas. Deswegen mache ich nun zum Jahresende ganz normal weiter.

Wie lasst ihr das Jahr ausklingen?

Bis bald.

Nach einer Idee von Frische Brise.

12 von 12 im November

Gestern war der 12. und das bedeutet bei der Internetgemeinschaft der Blogger ja immer, das es Zeit ist für „12 von 12“. Was „12 von 12 “ genau ist, könnt ihr bei Caro nachlesen. Dort werden auch wieder alle Teilnehmer gesammelt.
Diesen Monat mache ich auch mal wieder mit, komme aber aufgrund von Nachtschicht und dazu vorher benötigten Schlaf, erst heute zum verbloggen. Los geht’s.

Achtung:
Da meine Bilder ja immer eher zufällige Schnappschüsse sind, achte ich selten auf kleinste Details. Auf den Bildern erkennbare Marken und ähnliches können daher als Werbung angesehen werden, sind es aber nicht. Wir haben sie selber gekauft, weil wir sie halt mögen. Is so!

12. November 2018 – Montag und alle daheim

Unser Tag beginnt ruhig. Wir müssen uns nicht für Arbeit oder Kindergarten fertig machen, denn die Kinder bleiben heute daheim. Beide haben einen Arzttermin und zusammen wollen wir noch zum Fotografen.

Nach einem gemütlichen Frühstück, das obligatorische morgendliche Kaffeetassenbild fehlt leider, machen wir uns für den Tag fertig und fahren los zum ersten Termin des Tages – Zahnarztbesuch für die Kinder. Die Wartezeit sind beide erstaunlich ruhig, nur zwischendrin gibt es mal kurz Chaos als beide rumrennen. Zum Glück scheint das keinen der anderen Wartenden zu stören.

Bereitwillig nimmt dann jedes Kind auf dem Zahnarztstuhl Platz und zeigt der Ärztin seine Zähne. Alles super, nur das Daumennuckeln müssen wir der Kleinen langsam mal abgewöhnen. Zur Belohnung gibt es ein kleines Spielzeug für die Kinder.
Den nächsten Kontrolltermin für Anfang April machen wir auch gleich wieder fest.

Nach dem Zahnarzt ging es zum Fotografen Familienbilder machen. Mittlerweile ein festes Ritual im Jahresplan, nur irgendwie wird es jedes Jahr später bei uns. Für nächstes Jahr nehmen wir uns dafür mal den Sommer vor, um dann Bilder in der Natur machen zu können.

Wieder daheim bereitet der Mann das Mittagessen vor, das große Kind spielt in seinem Zimmer und ich backe mit der Kleinen ein schnelles Dinkelbrot. Sie ist voller Eifer dabei und rührt und kippt die Zutaten sorgsam zusammen. Das geht sogar noch im schicken Foto-Outfit, welches sie einfach nicht ausziehen möchte.

Vor dem Mittagessen mache ich noch schnell eine Bestellung beim Lieblingsdiscounter, da ich keine Lust habe in den Laden zu fahren. Zudem weiß ich so, dass ich das Gewünschte auch wirklich bekomme.

Nach Mittagessen (Spinat, Kartoffeln, Ei) und Mittagsschlaf für alle, sitzen wir gemeinsam am Tisch bei Kaffee, Kakao und Keksen.

Von einer lieben Freundin gab es für die Kleine wieder einen Beutel voll Kleidung. Danke dafür. Gleich mal anprobieren. Passen und vom Kind für sehr schick befunden, blieb eine Leggins gleich an, nur die Kuscheljacke musste sie dann leider wieder ausziehen. Zu warm im Haus dafür.

Da wir einmal beim Sachen machen waren, haben wir gleich noch die Sportsachen für den Kindergarten gepackt. Das ist ja neu für uns, denn auch der Große braucht erst jetzt nach schon einem Kindergartenjahr extra Sportsachen. Scheint wohl eine neue Regelung in der Kita zu sein.

Zusammen schreiben wir auf den tollen Stoffrucksack, den jedes Kind zur U7a von unserer Krankenkasse bekam, ihren Namen drauf und packten eine bequeme Hose, Socken und ein Shirt hinein. Den Beutel selber zu öffnen und schließen, klappt auch schon ganz gut.

Als es dunkel wird, dürfen die Kinder dann ihre momentane Lieblingsserie im Fernsehen schauen. So kehrt ein bisschen Ruhe ein.

Währenddessen die Kinder ganz gespannt den Abenteuern des kleinen Prinzen folgen, packe ich meine Nähcamp Sachen vom Wochenende wieder aus und verräume sie. Einiges muss ich demnächst noch fertig stellen.

Nachdem der Trickfilm vorbei ist, ziehen sich die Kinder und ich uns an und gehen noch eine Runde raus in die Dunkelheit. Da ich zum Laternenumzug am letzten Freitag nicht da war, laufen wir nun gemeinsam eine Runde durchs Viertel und singen ein bissl dabei.

Wieder daheim gibt es Abendbrot mit dem Mittags gebackenen Brot und anschließend lege ich mich auf Sofa um vor der Arbeit noch etwas zu ruhen bzw. zu schlafen. Der Mann macht die Kinder nachtfertig und schafft sie ins Bett. Nach kurzer Zeit ist Ruhe.

Während der Mann eine Sportveranstaltung schaut, wache ich wieder auf und mache mich fertig für die Arbeit. Zwei Nachtschichten stehen auf dem Plan.

Später auf Arbeit bekomme ich vom Mann noch eine liebe Gute-Nacht-SMS. Er ist nun auch ins Bett gegangen. Davor hat er noch ein Kind wieder zugedeckt und ein Kind wieder in sein eigenes Bett geschafft. Der Große hat sich doch tatsächlich wieder in unser Bett geschlichen.

Tag zu Ende. Alles ruhig.
Bis bald.

Verlinkt bei 12 von 12.

Sachsen mit Kind entdecken – Verkehrsmuseum Dresden

*WERBUNG unbezahlt und unbeauftragt

Wenn man mit Kindern unterwegs ist und sich etwas anschauen möchte, dann ist das ja auch immer eine Sache des Wetters. Ganz unabhängig davon ist man bei einem Museumsbesuch. Was jetzt recht öde klingt, besonders mit Kindern, kann auch sehr interessant für die ganze Familie werden. Ein guter Tipp für einen Museumsbesuch, bei zum Beispiel schlechtem Wetter, ist dabei das Verkehrsmuseum Dresden.

Im Herzen Dresden, in historischer Kulisse

Wir haben das Verkehrsmuseum Dresden, das mitten im Herzen Dresdens in der Altstadt liegt, im Sommer als Familie besucht. Also 2 Erwachsene und 2 kleine Kinder im Alter von 2 und 3 Jahren und wir haben es keinesfalls bereut, auch wenn man erst denkt, dass sowas noch nichts für so kleine Kinder ist.

Seit nun mehr als 60 Jahre kann man sich nun schon im Johanneum, direkt bei der Frauenkirche und neben dem Residenzschloss, Ausstellungen zur Verkehrsgeschichte anschauen. Dabei findet man alle Zweige der Verkehrsgeschichte vor: Eisenbahn, Straßenverkehr, Schifffahrt und Luftfahrt. Aber auch für die Kleinen ist mit dem Verkehrsgarten eine wunderbare Welt rund um den Verkehr gedacht worden

Ich kenne das Museum bereits aus Kinder- und Jugendtagen und war sehr erstaunt, was sich in den letzten Jahren, wo viele Umbauten und Renovierungen statt fanden, alles verändert hat.

Eisenbahn, Straßenverkehr, Schifffahrt und Luftfahrt

Das Verkehrsmuseum beherbergt neben den 4 ständigen Ausstellungen zu den Themen Eisenbahn, Straßenverkehr, Schifffahrt und Luftfahrt auch immer noch ein bis zwei Sonderaustellung. Zudem findet man eine große Modelleisenbahnanlage im Museum, wo es mehrmals am Tag Vorführungen gibt.

Verteilt auf 3 Etagen gibt es in jeder Ecke etwas zu entdecken. Natürlich kann man mit kleinen Kindern nicht überall ewig stehen bleiben und sich alles genau anschauen, doch das tut dem Besuch keinen Abbruch. Auch so lässt sich viel anschauen und erklären. Denn wenn man dem Kind zum Beispiel erklärt, dass der Opa in genau so einem Auto früher gefahren ist oder dass früher die Autos noch kein Dach hatten, dann staunt selbst der kleinste Knirps.

Und spätestens wenn man dann direkt neben den großen Eisenbahnkolossen aus dem 19. Jahrhundert steht, ist eigentlich jedes Kind hin und weg und begeistert.

Sonderausstellung

Als wir im Sommer diesen Jahres das Verkehrsmuseum besucht haben, war gerade die Sonderausstellung „Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos.„. Da werden bei einem Erinnerungen wach, wenn man beispielsweise die Filmplakate von Autofilmen der 80er und 90er Jahre sieht. Oder man ist betroffen von der Vielzahl an Verkehrstoten, die es früher wie heute immer noch gibt. Der Titel dieser Ausstellung ist schon sehr treffend gewählt.

Das der Eingang zur Sonderausstellung zudem noch wie eine Waschanlage gestaltet war fanden wir echt witzig. Die Kinder hingegen waren da etwas vorsichtig und mussten erst einmal behutsam heran und dann hindurch geführt werden. Bei so was muss man dann immer abwägen, ob es nicht besser ist, sich erst einmal etwas anderes anzuschauen. Wir hatten uns für letzteres entschieden.

Diese Ausstellung kann noch bis Januar 2019 besucht werden. Ein Highlight war für uns dabei der Sonderteil zum Film „Manta, Manta“ inklusive Original Filmmanta.

Nicht nur sehen, auch hören – Interaktiv durch das Verkehrsmuseum

An alles ist bei den Ausstellungen gedacht worden. Man kann sich über einen Audio-Guide zu allen Exponaten etwas erzählen lassen, dazu muss man dann immer die entsprechende Nummer auswählen. Den Audio-Guide kann man sich schon vorher von daheim aus ganz bequem über die kostenlose Verkehrsmuseums-App herunterladen, so dass man gleich starten kann. Sehr praktisch.

Auch gibt es die Möglichkeit, sich schon daheim am Computer virtuell ein Schiff zu bauen und dann im Verkehrsmuseum bei einer Regatta starten zu lassen. Multimedialen Museumsbesuch nenne ich so was.

Aber auch vor Ort gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auch ohne die App, sich etwas anhören zu können. An vielen Exponaten, besonders in der Schifffahrts- und Sonderausstellung, sind Monitore und Audiostationen vorhanden. Unser Großer fand das toll, ist es doch etwas anderes als nur zu schauen. Die Kinder fanden das sehr spannend.

Berühren und Mitmachen erlaubt

Sehr gut fanden wir auch, dass es nicht überall im Verkehrsmuseum untersagt war, die Exponate anzufassen, sondern man auch mal genauer hinschauen konnte. Das finde ich ja besonders bei Museumsbesuchen mit Kindern sehr wichtig. Denn erklären sie mal einem kleinen Kind, dass es nur neben der großen Eisenbahn stehen darf und nicht hinein gehen kann.

Auch wenn unser Kinder mit 2 und 3 Jahren doch noch etwas sehr jung sind, wollen auch sie alles genau erklärt haben. Wir sind nämlich gerade mitten im Warum-Alter. Da ist ein genauer Blick oft richtig Gold wert, als wenn man nur von außen erklären muss. Natürlich immer unter der Prämisse, dass man es nicht übertreiben darf. Das war bei uns am großen Steuerruder in der Schifffahrtsausstellung der Fall. Der Große fand das sich drehende Ruder einfach zu toll, auch wenn es mehr als doppelt so groß war wie er.

Der Verkehrsgarten für die Kleinen

Das so ein Museumsbesuch mit kleinen, aber auch großen Kindern anstrengend ist, kann sich sicher jeder vorstellen. Um eine Verschnaufpause für die Eltern zu schaffen, gibt es im 2. Obergeschoss des Museums für die Kinder einen Kindertreff und den  Verkehrsgarten, da können sie toben, bauen, malen oder experimentieren. Die Eltern haben etwas Luft zum erholen und können den Kindern dabei einfach nur zuschauen oder mit ihnen gemeinsam etwas machen. Viele Eltern nutzen den Verkehrsgarten auch für eine kleine Snackpause, denn es stehen dort Tische und Stühle zum verweilen bereit.

Die 300 m² große Verkehrslandschaft ist dabei das absolute Highlight für die Kinder. Auf Bobby-Cars und Bobby-Trains können sie dort umherfahren und nebenbei noch spielerisch die Verkehrsregeln lernen. Allerdings muss man da genauso wie im normaulen Straßenverkehr aufpassen, denn auch in so einer Kinderlandschaft gibt es schon kleine und große Verkehrsrowdys.

Wessen Kind sein Verkehrswissen genauer testen möchte, der kann immer am ersten Freitag jeden Monats seinen Bobbycar-Führerschein machen lassen. Ist doch auch mal was.

Vielfalt zum angemessenen Preis

Das Verkehrsmuseum Dresden bietet auf seiner gesamten Fläche ein Menge für große und kleine Entdecker. Wer Fahrzeuge liebt, der wird das Verkehrsmuseum lieben. Es bringt einem die mobile Welt auf Straße, Schienen, Wasser und Luft näher und ist dabei ganz nah an einem dran.

Auch der Preis ist dafür fantastisch, angesichts der Menge die einem geboten wird. Kinder bis 5 Jahre kommen kostenlos ins Museum und ein Erwachsener zahlt 9 Euro und das finden wir topp. Denn es gibt wirklich andere Museen oder Ausstellungen wo man für weniger mehr zahlen muss.

Wir werden sicherlich in den nächsten Jahren noch mehrmals wieder kommen, denn von Autos, Eisenbahn und Co. bekommen unsere Kinder nämlich nicht genug. Einzig die Rettungskräfte wie Feuerwehr und Polizei hat unser Großer etwas vermisst. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann mal dazu eine Sonderausstellung.

Bis bald.

Verkehrsmuseum Dresden

Hallo November!

Jetzt sind wir echt schon im November angekommen. Nur noch 2 Monate und schon ist das Jahr wieder rum. Das merkt man extrem. Die Termine häufen sich, nicht nur daheim, sondern auch auf Arbeit. Irgendwie muss alles und jedes plötzlich noch erledigt werden. Geht es euch auch so?

Ich befasse mich zur Zeit auch mit einer kleinen Neustrukturierung des Blogs, aber keine Angst, es wird sich nicht viel verändern. Es soll lediglich mir dazu dienen vor allem regelmäßiger zu bloggen und euch hoffentlich mehr Orientierung hier geben. Dazu dann aber mehr im Dezember.

Im November werde ich/wir

  • unser kleines großes Mädchen zu seinem ersten Tag im Kindergarten begleiten – Tschüss Kinderkrippe
  • ein erstes Gespräch mit der neuen Erzieherin der Kleinen führen – nach 2 Tagen gibt es schon die ersten „Probleme“ beimKind
  • mit den Krippenerzieherinnen ein Abschlussgespräch zur Entwicklung der Kleinen haben
  • viele viele Kindersachen und auch von mir selber zusammenpacken und spenden – u.a. ist unseren Kinderwagen und gefühlt 50 kg an Klamotten dabei
  • mit der Kleine zum Kinder-TÜV gehen -die U7a-Vorsorgeuntersuchung ist fällig
  • ganz viele Arzttermine haben. der Kalender ist voll. Praktisch jede Woche hat irgendwer von uns einen oder mehrere Termine -Zahnarzt, HNO, Orthopäde, Neurologe, Physiotherapie, Psychologe, Schmerztherapeut, Hausarzt und Kinderarzt
  • die Kinder werden dadurch nicht eine Woche durchgehend in die Kita gehen, eines von beiden ist immer einen oder 2 Tage in der Woche daheim, manchmal auch beide gleichzeitig
  • erste Arzt- und Therapietermine für das neue Jahr ausmachen
  • dann werden die Kleine und ich zusammen zu ihrem ersten Termin im SPZ gehen. Wir sind gespannt ob uns geholfen werden kann.
  • der Mann setzt seinen IRENA-Sport 1-2 mal wöchentlich fort
  • ich werde das Vergnügen haben und dem Jugendamt einen Besuch abstatten. Ihr ahnt es ja nicht.
  • 3 Tage Auszeit zusammen mit meiner Freundin in Leipzig genießen und beim Nähcamp von Elle Puls die Nähmaschinen rattern lassen
  • die neuen Adventskalender nähen und befüllen
  • ein Kleidchen mit einer großen 3 darauf nähen
  • den 3. Geburtstag von der Kleinen feiern
  • auch bei der Kleinen für die Geburtstagsfeier im Kindergarten einen großen Obstteller vorbereiten
  • gemütlich die Adventszeit einläuten

Ich weiß ja nicht wie es bei euch ist, aber ich fühle mich angesicht dieser Liste schon etwas gestresst und dass ist wirklich nur das fest eingeplante, was sich auch nicht vermeiden lässt. Wer weiß was noch alles dazu kommt.

Was habt ihr so vor?

Bis bald.

Idee: Frische Brise

 

Sachsen mit Kind entdecken – Dresdner Parkeisenbahn

*WERBUNG unbezahlt und unbeauftragt

Vor langer Zeit habe ich es angekündigt, nun endlich der erste Beitrag zu meiner Reihe „Sachsen mit Kind entdecken“. Es gibt ja so viel tolles hier bei uns in Sachsen  und das möchte ich euch nun zeigen.

Dresdner Parkeisenbahn

Den Anfang macht die Dresdner Parkeisenbahn, ein Dresdner Unikat, das ich schon aus meiner eigenen Kindheit kenne. Sogar meine Eltern haben Kindheitserinnerungen daran, denn die Parkeisenbahn gibt es schon seit der Nachkriegszeit und auch vorher schon als Ausstellungsbahn. Genaueres zur Geschichte könnt ihr auf der Website der Parkeisenbahn nachlesen.

Wir haben die Parkeisenbahn dieses Jahr an einem Wochenendtag in unserem Sommerurlaub besucht. Da der Mann ja in der Zeit zur Reha war, haben wir das mit einem Besuch bei hm verbunden. Zum Glück war er nur eine halbe Autostunde von Dresden in der Rehabilitation, so dass wir daraus gut einen kompletten Familienausflug machen konnten.

Genau an dem Tag als wir nun dort waren, fand der jährliche Tag der offenen Tür bei der Parkeisenbahn statt. Das haben wir natürlich nicht gewusst, denn als Nicht-Dresdner sind wir da nicht so genau informiert, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Es war sehr spannend an diesem Tag, denn wir sahen auch einige kuriose Fahrzeuge auf den Schienen und hätten auch den Lokschuppen besuchen können. Doch das heben wir uns lieber für ein anderes Jahr auf, wenn die Kinder dann größer sind und alles besser verstehen. Diesmal stand nur eine gemütliche Rundfahrt auf dem Programm.

Eine Zugfahrt die ist lustig

Die Fahrt mit der Lilliputeisenbahn war sehr entspannend und auf der 5,6 km langen Strecke kann man den Großen Garten von Dresden wunderbar entdecken. Es gibt insgesamt 5 Bahnhöfe an denen man ein- und/oder aussteigen kann und mit der Familie oder allein oder zu Zweit den Großen Garten und alles rundherum entdecken kann.

Die ca. 30 minütige Rundfahrt war für die Kinder eine Premiere. Wir fuhren in seitlich offenen Personenwagen, in den kühleren Monaten gibt es dann geschlossene und beheizte Personenwagen, was uns den Fahrtwind frisch um die Nase wehen ließ. Der Große hat gefühlt jeder Person im Park zugewunken, die er nah gesehen hat. Und die Leute haben auch zurück gewunken.

Ich habe die Fahrt sehr genossen und alte Erinnerungen sind wieder wach geworden. Das letzte Mal war ich 2012 mit meinen Neffen da, damals sind wir im geschlossenen Personenwagen gefahren. Ich habe jetzt erst Bilder davon wiederentdeckt.

Gegen Ende der Fahrt musste ich die Kinder dann daran erinnern doch bitte sitzen zu bleiben, denn für die Kleinen können 30 Minuten doch ganz schön lang werden. Mal einfach dann aufstehen und eine Runde laufen wie im normalen Zug ist da nicht machbar. Aber sie haben es gut verstanden und mit festhalten, konnte die Kleine dann kniend aus dem Fenster schauen.

Schüler/innen als Parkeisenbahner/innen

Eine Besonderheit der Parkeisenbahn sind die über 200 ehrenamtlichen Hobby-Parkeisenbahner die, nach der Schule und in den Ferien, den ganzen Fahrbetrieb mit unterstützen. Zu DDR-Zeiten hieß die Parkeisenbahn deshalb auch Pioniereisenbahn.

Die Schüler/innen ab der 4./5. Klasse haben eine richtige kleine Ausbildung zum Parkeisenbahner/in hinter sich und kennen sich gut aus. Man trifft sie beim Fahrkartenkauf, am Gleis, im Zug und bei der Fahrscheinkontrolle. Sie machen die Durchsagen an den Bahnhöfen und pfeifen den Start der Zugfahrt.

Fahrkosten

Die Fahrkosten für eine Rundfahrt liegen bei momentan 6€ pro Erwachsenen. Als Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder) haben wir bei unserem Besuch 15€ gezahlt, da Kinder nur bis zum 2. Geburtstag umsonst mitfahren. Man muss aber nicht unbedingt eine komplette Rundfahrt buchen, sondern man kann zum Beispiel auch nur eine oder zwei Stationen fahren. Pro Station zahlt man als Erwachsener 1€.
Beachtet werden muss auch, dass man bei der Rundfahrt nicht einfach aus und später wieder zusteigen kann. Dann verliert die Karte seinen Wert.

Ich finde die Preise aber ok, wenn man bedenkt, was für Nebenkosten so eine Eisenbahnanlage mit ihren ganzen Loks und Wagons verursacht. Gegen Entgelt kann auch der Hund oder für Teilstrecken sogar der Kinderwagen mitfahren. Wir hatten unseren Buggy allerdings im Hauptbahnhof stehen gelassen und nach 30 Minuten Fahrt war er immer noch da. Hat also keiner geklaut.

Es lohnt sich

Die Saison bei der Parkeisenbahn geht immer von Ende März bis Ende Oktober und dann noch mal für wenige besondere Fahrten in der Adventszeit im Dezember. Wenn ihr also in diesem Monaten mal in Dresden zu Besuch seit, dann besucht unbedingt die Dresdner Parkeisenbahn. Eine Rundfahrt mit ihr lohnt sich und ist ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie.

Und für alle Dresdner -Wann seit ihr das letzte Mal mit der Parkeisenbahn gefahren? Vielleicht habt ihr ja nun Lust euren nächsten Ausflug in den Großen Garten zur Parkeisenbahn zu machen.

Bis bald.

Wochenende in Bildern 06./07.10.2018

Willkommen Tristesse.
Dieses Wochenende hatte es mal wieder in sich, mit stinklangweiligen Alltag. Tage wie bei Hinz und Kunz, einer 0815-Familie. Normalerweise hätte ich Nachtschicht, doch ich bin immer noch krank geschrieben. Der Rotz ist noch da, der Hals überlegt es sich jeden Tag aufs Neue, ob er einen ärgert oder nicht. Sprechen kann ich aber wieder normal und genervt sein von launigen Kindern auch. Also geht es nächste Woche wieder zur Arbeit. Der Vorteil an Krankheit ist aber, ich kann mich nicht über mangelnden Schlaf beschweren, denn schlafen geht sehr gut.

Einzig das ich, aus Gründen, nichts im Garten machen konnte bei dem Sonnenschein, hat mir das Wochenende etwas getrübt. Aber durch gewisse Ereignisse in der jüngsten Vergangenheit traue ich mich kaum noch raus, erst recht nicht im Krank. Zudem fühle ich mich ständig beobachtet und das belastet mich zusehens. Also bleibe ich drin. Doof für die Kinder, die zur Zeit sehr anhänglich sind.

Sonnabend

Nach dem Frühstück starte ich das Wochenende wie immer im Keller mit der Wäsche, es sollen insgesamt 4 Maschinen Wäsche dieses Wochenende werden, doch dann ist alles weggewaschen.

Am Vormittag backe ich einen einfachen saftigen Schoko-Rührkuchen, ein Rezept meiner Mama aus meiner Kindheit. Ich liebe ihn einfach. Die Kinder wollen mir helfen, aber da mein Rührgerät nicht mehr das Neuste ist und immer etwas heiß wird, mache ich das lieber selber. Sie schauen aber interessiert zu und kommentieren und hinterfragen alles. Irgendwann (träum, erstmal Geld sparen) habe ich auch mal eine tolle Küchenmaschine und dann können sie aktiver mitwirken.

Zutaten Rührkuchen

Während ich backe, erntet der Mann unseren letzten Brokkoli. Am Ende des Tages frieren wir knapp 830g kleine Röschen ein. Schon direkt Portionsweise, 3 Tüten a 250g und eine kleine Dose.

Die Kleine begleitete den Papa in den Garten und hexte und zauberte ein bisschen rum, denn sie hat einen „Zauberstab“ gefunden. Sehr süß wie sie immer „Hokus Pokus fidibus“ sagte. Der Große zog spielen in seinem Zimmer vor.

Zum Mittagessen gibt es Spagetti Bolognese. Dank TK-Vorrat an Bolognese ein schnell gemachtes Essen, einzig der Große will wieder mal nur Käse zu seinen Nudeln.

Am Nachmittag gibt es den gebackenen Schoko-Rührkuchen. Sehr lecker. Den Rest des Tages dümpeln wir so vor uns hin. Mann und Kinder gehen zeitig ins Bett. Ich nähe am Abend noch ein bisschen.

Schokokuchen

Sonntag

Die Kinder sind zeitig (vor 6) munter, doch der Mann lässt mich länger schlafen und steht mit ihnen auf. Kurz vor Acht stehe ich dann auch auf, die Kinder schauen gerade Peppa Wutz über YouTube.

Nach dem Frühstück widme ich mich den 2 super-vollen Wäschekörben mit frischer Wäsche. Die Kinder spielen. So eine Tragetasche aus dem Puppenwagen, ist auch ein prima Rucksack zum Puppe tragen, aber immer mit Puppe nach hinten. 😉

Irgendwie ist die Kleine aber heute Vormittag ziemlich durch und weint sehr viel. Sei es nun dass ich mal kurz in den Keller gehe oder sie sich mal wieder mit ihrem Bruder zankt. Also gibt es zwischendurch immer wieder Kuscheleinheiten. Das Kind wird langsam ganz schön schwer.

Der Mann hat wieder lecker Mittagessen gekocht. Es gibt Grützwurst mit Sauerkraut und Kartoffeln. Sehr lecker. Sogar die Kinder haben es gegessen.
Bis auf das konventionelle Dosensauerkraut ist auch alles Bio und wir wissen woher es stammt. Kartoffeln aus dem eigenen Garten. Die Grützwurst haben wir bei einem Kumpel vom Mann gekauft, der selber Rinder hält und züchtet.

Nach dem Mittagsschlaf heißt es dann heute für die Kinder Winterkleidung anprobieren. Vieles ist zu klein geworden und wurde daher aussortiert. Ich habe den Großteil gleich bei Mamikreisel eingestellt und hoffe nun darauf etwas zu verkaufen. Schaut gern vorbei, die Preise sind klein.

Sonntägliches Abendritual beim Mann – Medikamente für die Woche in den Spender füllen. Da kann man echt froh sein, wenn man gesund ist und nix nehmen muss. Heute hat er auch gleich mal wieder alle Schachteln sortiert, denn die Dosis hat sich zum Teil wieder geändert.

Auch der Sonntagabend ist wieder fest in der Routinehand. Nach Abendbrot und Sandmann gehen die Kinder zusammen mit dem Mann in die Badewanne, währenddessen verräume ich die zusammengelegte Wäsche, lege die Sachen für Morgen parat und kontrolliere noch mal, ob auch alles für die neue Kita-Woche gepackt ist. Heute musste ich zudem 3x mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher ins Bad laufen, denn bei unserer Heizung ist seit ein paar Tagen ein Temperaturmeßfühler gestört und daher gibt’s hier nur lauwarmes Wasser. Der Monteur kommt leider erst am Dienstag, eher gab es keinen Termin.

Schlaft alle schön und kommt gut in die neue Woche.
Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern von Geborgen Wachsen.

Hallo Oktober!

Hallo Herbst!!!
Hallo erste fette Erkältung.

Der Herbst hat eindeutig Einzug gehalten und der Oktober beginnt etwas ungemütlich vom Wetter her. Nix mit goldener Oktober oder Altweibersommerwetter, aber vielleicht wird es ja noch. Für mich selber hat der Monat mit einem Arztbesuch begonnen und dem ersten Infekt der neuen Herbst-Winter-Saison.

Vor allem aber, bedeutet ein Infekt ja bei mir ja immer, dass es, je nach Jahreszeit, entweder eindeutig kalt oder warm wird. Ich bin halt ne alte Wetterhexe. Das letzte Mal dieses Jahr war ich nämlich im März krank und das gleich 2x je eine Woche lang. Und wir erinnern uns – ungefähr gegen Ende März hat dann ja dieser Super-Duper-Sommer Einzug gehalten. Wisster Bescheid. Wenn es jetzt kalt bleibt, ich wars.

Allerdings kann ich den Infekt jetzt nicht ganz zu diesem Phänomen zuordnen, da er vermutlich einer Busfahrt-Klimaanlage geschuldet und ein Mitbringsel aus dem September ist. Wir schauen einfach mal.

Im Oktober werde ich/wir

  • erstmal selber wieder gesund werden
  • das Haus herbstlich dekorieren, zumindest zum Teil
  • den Kindern neue Herbstschuhe, also so halbhohe kaufen – gestern schon erledigt, 70€ ausgegeben
  • der Mann wird seine ambulante Reha beginnen und seine Physiotherapie fortsetzen
  • und er wird einen wichtigen Amtstermin haben
  • mit den Kindern mal wieder zum Friseur gehen
  • mit dem Großen zum Kinder-TÜV gehen – die U8 ist fällig
  • ein Geburtstagsshirt mit einer 4 darauf nähen
  • den 4. Geburtstag vom Großen feiern
  • für die Geburtstagsfeier im Kindergarten wieder eine große Obstpause vorbereiten. Doppelt so groß wie im Vorjahr vermutlich, denn die Gruppe ist mit 18 Kindern mittlerweile komplett.
  • den Geburtstag meiner Mama feiern
  • eventuell zum ersten Mal einen Kindergeburtstag feiern – Wir sind uns noch nicht ganz einig, ob das wirklich was wird, das Kind kann sich nicht entscheiden welche Kita-Freunde er einladen möchte.
  • den Garten weiter winterfest machen
  • weiterhin Gemüse aus dem Garten ernten, es wächst immer noch was

Zwischendurch rocken wir wie immer den normalen Alltag mit Schichtarbeit und Familienleben.

Idee: Frische Brise