Hallo September!

Back to Normalität – Ja so könnte man die Pläne für September gut grob umschreiben.

Den August haben wir mit ein paar Tagen Urlaub an der Ostsee beendet. Das Wetter war super, die Stimmung bei uns eher durchwachsen. Ja Urlaub mit zwei wilden Kindern ist anstrengend und fast hätten wir auch abgebrochen. Aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt freue ich mich auf den neuen Monat, wo alles wieder in normalen geordneten Bahnen verläuft.

Die Kinder gehen wieder in den Kindergarten, ich zur Arbeit, der Mann immer noch daheim. Alltag. Normalität. Herrlich.

Im September werde(n) ich/wir …

  • Wählen gehen – HEUTE Landtagswahl in Sachsen -> ERLEDIGT
  • die letzten 5 Sommerurlaubstage genießen, denn die Kinder gehen schon wieder in die Kita
  • mit Sack und Pack die Kinder wieder zum Kindergarten begleiten und ins neue Kita-Jahr starten
  • weiter mit der Kleinen zur Ergotherapie gehen
  • unser jährliches Familienfoto machen lassen
  • der Mann endlich wieder mal Physiotherapie erhalten
  • einen Nachmittag den Tag der Sachsen (06.-08.09.2019 in Riesa) besuchen
  • den Kindern neue Sachen nähen – meine Güte sind die gewachsen
  • Ein Nähwochenende mit den Mädels von Dresden näht verbringen
  • erste Herbstvorbereitungen in Haus und Garten machen
  • erste Vorbereitungen für die kommenden Geburtstage treffen
  • mit der Jahresplanung für 2020 beginnen

Der September läutet bei uns nun die Zeit der Feierlichkeiten so richtig ein. Im August gab es schon 2 Geburtstage im Familienkreis und jetzt geht es richtig los. Da heißt es wieder ruhig bleiben und bloß keinen Stress aufkommen lassen. Aber es wird auch das erste Mal werden, dass wir nicht mehr den Geburtstag meiner Oma feiern, sondern nur an sie denken werden und Blumen ans Grab legen.

Jetzt genießen wir noch diesen ersten Septembertag, einen Sonntag. Es ist noch mal richtig schön warm und sonnig da draußen, aber das soll sich ja nächste Woche ändern. Wählen waren wir heute auch schon und ab morgen startet dann schon fast wieder der normale Alltag.

Bis bald eure Bianca

Alle bisherigen Monatspläne findet ihr hier.

Hallo September 2019

Wochenende in Bildern 17./18.08.2019

Endlich. Endlich. Urlaub.
Lange herbei gesehnt. Ab diesem Wochenende haben wir endlich unseren Sommerurlaub. Jetzt liegen zwei Wochen voll Familienleben vor uns. Mit Ausflügen, Feiern und Zeit daheim.
Wir starten mit einem tollen Wochenende.

Unser Wochenende in Bildern

Sonnabend – Stadtfest Dresden

Am Sonnabend überraschen wir die Kinder mit einem Ausflug nach Dresden. Es ist Stadtfest. Da vorherzusehen ist, dass der Verkehr in Dresden deswegen mörderisch sein wird, fahren wir zur Freude mit dem Zug. Es gibt unterwegs ja so viel zu entdecken und im Urlaub müssen wir ja nicht hetzen.

Kinder schauen in Zug aus dem Fenster

In Dresden angekommen, laufen wir von Hauptbahnhof aus zum Festgelände. Erster Anlaufpunkt ist das Wheel of Vision, eine riesiges Riesenrad. Der Große ist schon vom Weiten begeistern, möchte dann aber nicht mitfahren.

Wheel of Vision

Wir entdecken viele Attraktionen und laufen von einem Platz zum anderen. Es gibt viele Mitmach-Aktionen für Kinder. Die Kinder fahren mit einer kleinen Eisenbahn, zusammen schauen wir uns wie im letzten Jahr die Rettermeile an mit Bundeswehr, Feuerwehr, THW, Polizei und Co. Es war wieder sehr interessant.

Semperoper Dresden Stadtfest Dresden 2019

Beider Rettermeile am Lantagsgebäude gab es auch eine Polizeivorführung mit Polizeihunden. Die Kinder fanden das extrem spannend wie der Hund den Mann angefallen hat. Natürlich haben wir ihnen erklärt, das die Hunde speziell dafür trainiert sind und das auch sehr weh tut.

Polizeiübung mit Hunden

Da wir schon am Vormittag nach Dresden gefahren sind und die Kinder damit auch keinen Mittagsschlaf hatten, waren sie nach 4 Stunden in der Stadt durch. Die Kleine hat allerdings zwischendurch mal so 15 Minuten im Buggy geschlafen. Zum Glück haben wir den noch.

Zum Abschluss gab es für jeden noch ein Streicheis, außer für mich. Ich mag lieber Softeis. Die Kinder bekamen eine Portion Streusel dazu.

Haselbauer Streicheis essen

Sonntag – Familienzeit und Geburtstag

Der Sonntag begann mit „Ausschlafen“, was bedeutet, dass die Kinder um 7 wenn die Glocken läuten, einen versuchen aus dem Bett zu jagen. Heute war der Mann aber schon munter. So konnte ich noch bis kurz vor 8 im Bett bleiben.

Der Vormittag war dann geprägt von Haushaltspflichten. Wäsche waschen, Aufräumen, Kinder bespaßen. Die Kinder haben eine Zeit lang zusammen in ihren Zimmern gespielt und anschließend sind sie dann mir zwischen den Füßen umhergesprungen.

Kind in Wäscheberg

Nach dem Mittagessen haben Mann und Kinder dann ein Schläfchen gemacht und ich habe u.a. ein Retourenpaket gepackt. Ja, auch wenn man selber näht, kauft man auch mal paar Sachen für die Kinder.

Retourenpaket

Am Nachmittag waren wir dann bei meiner Schwester. Ihr Großer, mein Neffe, hat heute Geburtstag und ist nun echt schon 16 Jahre alt und geht ab morgen auf das Berufliche Gymnasium. Wahnsinn. Wir wünschen ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Geburtstags-Kaffeetafel

Wieder daheim haben die Kinder und ich dann noch dem Nachbarskind von 3 Häusern weiter, eine kleine Zuckertüte zum gestrigen Schulanfang vorbei geschafft. Die Familie hat sich sehr darüber gefreut.

Zuckertüte Schulanfang

Das Wochenende war ein gelungener Auftakt für unseren Urlaub. Nur das Wetter darf noch etwas besser werden. Aber gerade bin ich froh nicht arbeiten zu müssen. Denn gerade jetzt, wo ich euch diesen Blogpost schreibe, regnet es aus vollen Kübeln und im Normalfall wäre ich gerade auf dem Heimweg von der Spätschicht. Glück gehabt, würde ich da mal sagen. Ich wäre sonst nass bis auf die Socken,

Und? Wie war denn euer Wochenende so?

Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim Wochenende in Bildern von Grosseköpfe.

Alle bisherigen Wochenenden in Bildern findet ihr hier.

12 von 12 im August

Auch wenn heute nicht mehr der 12. August ist, sondern der 13., gibt es meine 12 von 12 eben erst jetzt. Das Leben ist halt nicht immer planbar. Gestern Abend war dann alles irgendwie so blöd, dass ich darauf verzichtet habe, den Blogpost fertig zu machen. Da bin ich lieber zeitig ins Bett gegangen.

Deswegen jetzt meine 12 von 12 vom August. Alle anderen Mitmachwilligen findet ihr wie immer bei Caro.

12 von 12 im August

Für mich startet der Tag auf Arbeit, ich habe Nachtschicht. Kurz nach 6 am Morgen bin ich zu Hause, es schlafen alle noch. Ich setze mich deswegen gemütlich aufs Sofa und schaue etwas Instagram, dabei schlafe ich kurz ein. Gegen 6:35 Uhr wache ich auf, da die Kleine munter ist und sich zu mir aufs Sofa gesellt. Wir kuscheln eine Runde.

Als der Rest der Familie dann auch munter ist, machen wir zusammen erstmal Kakao. Aber bitte mit Schaum fordert das kleine Kind.

Kakao machen

Nach 7 Uhr schaffe den Großen in den Kindergarten. Die Kleine bleibt heute daheim, denn sie hat heute wieder Ergotherapie. Der Mann geht später am Vormittag mit ihr da hin. Ich lege mich derweil in Bett. Bis kurz nach 12:30 Uhr schlafe ich und stehe dann nach 13 Uhr auf.

Abgedunkeltes Zimmer

Während Mann und Kind Mittagsschlaf machen, räume ich ein wenig hin und her. Die leeren Kartons müssen erstmal in den Keller und dann mal schauen, welche aufgehoben werden. Man braucht ja immer mal einen um etwas zu verschicken.

Leere Kartons tragen

Nach dem Aufräumen erstmal die Termine für den kommenden Monat durchsehen und mit dem Kalender abgleichen. Ich bin da ja gern bei Zeiten gut vorbereitet.

Kalender

Die Kleine wacht kurz vor 15 Uhr auf und ist ganz traurig. Wir haben zum ersten Mal beim Mittagsschlaf einen kleinen Unfall gehabt und deswegen heiß es erstmal Bett abziehen und Waschmaschine anstellen.

Waschmaschine

Dann ziehen wir uns an, essen eine Kleinigkeit und fahren dann zusammen mit Fahrrad und Laufrad zum Kindergarten um den Großen abzuholen.

Kind mit Laufrad

Das große Kind abgeholt und ab geht es mit den Rädern Richtung nach Hause.

Kinder mit Laufrad

Zwischendurch eine kleine Pause mit Brötchen und Trinken an der aktuellen Baustelle im Dorf. Es wird eine Brücke erneuert. Ganz spannend für die Kinder.

Baustelle anschauen

Weiter geht es zum Spielplatz. Dort müssen wir erstmal eine kleine Wunde versorgen. Die Kleine ist beim Rennen auf den Spielplatz gestürzt. Zum Glück nichts schlimmes.

Schürfwunde versorgen

Dann heißt es erst einmal rumtoben für die Kinder und „ausruhen“ für Mama. Diesmal muss ich nur Getränke reichen und nicht mitspielen.

Spielplatz

Wieder zu hause wuseln die Kinder gleich weiter rum. Irgendwann nehme ich mir dann eine kleine Auszeit und lege mich im Garten auf eine Liege. Pause. Ich merke schon langsam, wie mein Kopf langsam zu voll wird.

Füße hoch Pause

Zum Abendbrot dann erstmal einen Malzkaffee für mich. Ausnahmsweise. Ich habe am Nachmittag keinen getrunken und das rächt sich nun. Ich bin fertig und der Kopf voll. Mir wird alles schnell zu viel auf einmal.

Kaffee

Der Abend ist dann anstrengend wie zuletzt immer. Die Kinder wollen lieber spielen, statt schlafen. Während sich die Kleine da ja noch gut überreden lässt, dass ihr kleiner Körper nun Ruhe braucht, ist das beim Großen momentan echt schwierig. Er geht zwar ins Bett, aber bitte nicht allein. Und das ist anstrengend, da es ja sonst auch immer allein klappte. Von Anfang an und nun. Aaaaargh.

Naja. Tag überstanden. Der Abend war dann zwar für die Tonne, aber egal. Gehen wir halt schlafen.

Bis bald eure Bianca.

Verlinkt bei 12 von 12.

Alle meine anderen 12 von 12 findet ihr hier.

#WMDEDGT – August 2019

Montag. Frühschicht. Es ist der 5. des Monats. Zeit für #wmdedgt – „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“.
Alle Mitmachwilligen versammeln sich wie immer bei Frau Brüllen. Los gehts.

Willkommen zur Frühschicht

Irgendwann in der Nacht, ich glaube es war irgendwas gegen 2 Uhr, krabbelten kleine große Füße in unser Elternbett und kuschelten sich an meinen Rücken. Da der Mann allerdings auf dem Sofa schlief, er ist dort eingeschlafen und da lasse ich ihn liegen, habe ich das große Kind mal entspannt auf die Mannesseite geschoben. Umdrehen und weiterschlafen.

4:15 Uhr klingelt der Wecker. Wäh, ich will nicht. Muss aber. Frühschicht, der Beginn einer wundervoll arbeitsreichen 7 Tage Woche steht an. Gegen 4:25 klappt es dann auch endlich mit dem Aufstehen und ich schleiche mich aus dem Bett ins untere Bad. Ich muss ganz leise machen, damit das Kind, welches neben mir im Bett lag, nicht munter wird. Es klappt. Badzeit.

Nach waschen, frisch machen, anziehen, Zähneputzen und den ganzen Bimbamborium bin ich kurz nach 5 fertig und schleiche mich in die Küche. Da wir eine offene Wohnküche haben, sehe ich den Mann selig auf dem Sofa schlafen. Es stört ihn nicht, das ich bei vollem Küchenlicht mein Frühstück und Mittagessen für die Arbeit vorbereite. Alles in den Rucksack, leise die Straßensachen anziehen und los. Frische 13 Grad draußen, auf dem Fahrrad gefühlt weniger. Ein Hoch auf den Zwiebellock.

Im Werk angekommen, erstmal umziehen und zur Anlage radeln. Übergabe von der Nachtschicht. Fahranweisung und alle Schichtinfos vom Wochenende nachlesen, Anlage checken ob alles läuft wie es muss. Erste Störungen beseitigen und zwischendurch ein Schokobrot essen. Zack 1 h rum. Kurz daheim anrufen und mit dem Mann den Tag besprechen. Er schafft die Kinder zum Kindergarten.

Weiter geht es mit der Vorbereitung für den Tag. Frühbesprechung mit den Chefs.

Ein Anlagenteil umstellen, einen außer Betrieb nehmen. Hier ne Freigabe schreiben, da ne Einweisung für Fremdmitarbeiter machen. Dies checken, jenes ändern, da was spülen. Hin und her. Irgendwann ist es Zeit fürs Frühstück und dann auch schon bald wieder Mittagessen. Danach geht es noch mal ordentlich rund. Hin und herlaufen. Zum Glück habe ich keinen Schrittzähler, denn ich möchte gar nicht wissen wie viele Kilometer ich an manchen Tagen laufe.

Frühschicht bedeutet, es ist immer was los, so will es das Gesetz. Ich denke lieber nicht an morgen. Heute dann noch eine Extra-Info-Veranstaltung nach der Schicht. Gegen 15:10 Uhr bin ich endlich wieder daheim. Auf dem Heimweg hat es getröpfelt. Als ich zuhause ankomme liegt der Mann schlafend auf dem Sofa. Immer noch oder schon wieder? Nein er macht nur seinen täglichen Mittagsschlaf. Die Medikamente fordern es so.

Nachmittags Familienzeit

Ich bin müde und kaputt. Hatte ich schon erwähnt, dass ich eine anstrengende Frühschicht hatte? Ja oder? Doch gleich müssen die Kinder abgeholt werden. Ich würde eher viel lieber im Bett verschwinden. Naja. Krone richten, weiter machen. Gähn.

Kurz vor 16 Uhr fahre ich zum Kindergarten. Abholen funktioniert heute gut. Obwohl das große Kind etwas sehr überdreht ist, hören beide auf mich. Das ist nicht immer so. Auf dem Heimweg halten wir am Briefkasten und werden 2 Briefe vom Mann ein.

Natürlich müssen wir an der aktuellen Baustelle im Dorf kurz anhalten und schauen. Eine Fußgängerbrücke über einen kleinen Kanal wird abgerissen und das ist natürlich total interessant. Zuhause gibt es dann erstmal ein Eis für die Kinder. Sommerritual, auch wenn es heute eher trüb ist.

Ich mache mir einen Malzkaffee, der Mann einen richtigen Kaffee. Die Kinder verschwinden nach dem Eis in Zimmer und Garten zum spielen. Pause.

Nach einem halben Kaffee ruft mich der Große, ich soll ein Legoquad bauen. Äh, erst Kaffee, dann Lego. Das Kind ist einverstanden, fragt aber gefühlt aller 10 Sekunden nach, wann ich komme. Dazwischen will auch die Kleine noch etwas. Irgendwie ist der Papa immer Luft wenn Mama daheim ist. Ungerecht.

Irgendwann sitze ich dann im Kinderzimmer des Großen vor dem ausgekippten Lego und versuche nach Online-Anleitung ein Quad zu bauen. Geht nicht bei dem Chaos. Wir beschließen die Legos erstmal etwas nach Farbe zu sortieren um dann besser bauen zu können. Mittlerweile hat sich auch das Töchterlein zu uns gesellt.

Während ich so auf dem Boden sitzend gemütlich Lego nach Farben sortiere, beschließen die Kinder im Zimmer der Tochter mit ihren alten Babybettmatrazen erst zu turnen und dann Buden zu bauen. Ich sortiere weiter Lego. Das ist echt entspannend. Dabei überlege ich, ob ich nicht farblich passende Säckchen für die Steine nähen sollte.

Die Kirchenturmuhr schlägt 18 Uhr

Kurz danach bin ich fertig mit sortieren und schleiche mich runter zum Mann und in den Garten. Als ich so an den Stangenbohnen stehe und ernte, stellen die Kinder fest, dass ich verschwunden bin. Laute Mama-Rufe durchhallen Haus und Garten. Der Große kommt zu mir. Wir schließen den Deal, das wir das Lego heute liegen lassen und morgen weiterbauen. Er ist einverstanden und nascht erstmal an den Himbeeren. Ich lasse ihn eine kleine Schüssel holen und gemeinsam ernten wir Himbeeren.

Während die Kinder etwas Trickfilm schauen dürfen, leistet der Mann mir Gesellschaft und erntet alle Bohnen, die ich übersehen habe. Danach noch Gurken und Erbsen durchsehen und ernten.

Zeit fürs Abendessen. In der Zeit, wo der Mann das Abendbrot für die Kinder vorbereitet, pulle ich die Erbsen und froste sie ein. Das waren ja nicht so viele. Die Kinder essen ihr Brot, Möhrchen und ein paar Schüttelgurken und schauen Sandmann. Ich sitze mit am Tisch und putze die Bohnen nebenher. Danach waschen und Schlafsachen anziehen. Da ich die Bohnen noch kleinschneide und die Kinder heute gut drauf waren, dürfen sie noch den Trickfilm nach dem Sandmann schauen. In der Zeit schaffe ich es dann auch die Bohnen zu schneiden und zu waschen.

Zeit fürs Bett. Wir bringen die Kinder in ihre Zimmer, schließen die Rollos und beide Kinder dürfen noch Toniebox hören. Ich mache mir mein Abendbrot und begebe mich zum Laptop um diesen Blogpost zu schreiben.
In der nächsten Stunde möchte jedes Kind wieder was von mir. Die Kleine was trinken oder ganz plötzlich ihre Socken aus des Bruders Zimmer holen. Der Große braucht dringend eine Massage zum Einschlafen von Mama, ich leite ihn direkt zum Mann weiter. Der kann das heute auch mal machen, ich will schreiben.

Dann muss der Große mir noch dringend was sagen, wie jeden Abend. Insgesamt ist es 3x was ganz dringendes. Ich versuche dem Kind zuzuhören. Am Ende singe ich ihm noch 2 Gute-Nacht-Lieder vor. Hoffen wir das nun Ruhe wird.

Ein langer Tag geht zu Ende.

Zwischendurch habe ich immer geschrieben und meine Schnittchen gegessen. Jetzt dann noch die Bohnen eintüten und einfrieren, Schlafzeug anziehen und ins Bett. Aber ne Rückenmassage könnte ich auch noch gut vertragen heute. Man bin ich verspannt.

Morgen früh geht der Tag wieder zeitig los. Wieder Frühschicht, die letzte für diese Woche. Wir erinnern uns, 4:15 Uhr klingelt der Wecker. Der Tag startet neu.

Wie war euer Tag denn so?

Verlinkt bei #wmdedgt.

Alle meine anderen Blogposts zu #wmdedgt findet ihr hier.

Wochenende in Bildern 03./04.08.2019

Freies Wochenende und allein mit den Kindern. Der Mann hatte ein Solowochenende bei seinem Bruder an anderen Ende der Republik. Gemeinsam sind sie ins Fußballstadion gegangen, Auswärtsspiel der Lieblingsmannschaft. Über das Ergebnis sprechen wir besser nicht.
Als er heute wieder zu Hause ankam, waren die Kinder glücklich. Ich auch, aber ich war auch müde und fertig. Wie habe ich das nur letztes Jahr 4 Wochen allein mit den Kindern geschafft?

Sonnabend – Allein mit den Kindern

Das Wochenende beginnt regnerisch. Doch das ist auch gut so, die Natur hat den Regen dringend nötig. Und ich spare mit das gießen im Garten. Außer im Gewächshaus.

Regenwetter

Kein Papa da, also ist Mama noch mehr gefragt als sowieso schon immer. Einmal Kuscheln zwischendurch bitte. Das Kind wird aber langsam echt schwer.
Anschließend haben wir noch ein Foto von uns 3 gemacht und dem Papa geschickt. <3

Mama kuschelt mit Kind

Vor dem Mittagessen wollen die Kinder unbedingt noch kneten. Diesmal auf dem Fußboden. Wegräumen darf dann aber Mama.

Knetspielzeug

Nach Mittagessen und Mittagsschlaf gibt es zum Vesper für die Kinder Schokoosterhase, die wir noch im Keller entdeckt hatten. Wie konnte denn das passieren? Den Kindern hat es jedenfalls sehr gefreut und geschmeckt.

Schoko-Osterhase essen

Der Nachmittag verlief ganz ruhig. Die Kinder haben gespielt und durften gegen Abend dann Trickfilm schauen. Ich habe Haushalt gemacht. Tagwerk: 5 Ladungen Wäsche mit Handtüchern und Bettwäsche.

Zum Einschlafen gab es dann noch ein ordentlich lautes Feuerwerk vom Badfest bei uns im Dorf. Dank Regen wurde es anscheinend genehmigt. Ich hatte definitiv die beste Aussicht von der Ferne. Rollo hoch und gemütlich im Bett sitzend zuschauen. Leider wurde dadurch der Große wach und ich war anschließend nicht mehr allein im Bett.

Feuerwerk in der Nacht

Sonntag

Während der Mann auf dem Heimweg war, haben wir bzw. ich die Kinderzimmer aufgeräumt und das Obergeschoss gesaugt. Leider sieht man vom Aufräumen am Abend nichts mehr. Sysiphusarbeit nenne ich das.

Staubsaugen

Da ich eine miserable Köchin bin, gibt es zum Mittagessen Nasi Goreng aus dem Frost. Naja, die Reste der Kinder habe ich dann noch aufgegessen.

Reste vom Mittagessen

Kinder im Bett zum Mittagsschlaf und ich auf der Couch mit Nachtisch-Eis. Vorher hatte ich aber noch den Brotteig fürs Abendessen angesetzt.
Leider war ich nicht lang allein, das große Kind verweigerte den Mittagsschlaf und gönnte sich auch noch ein Eis, weil er meins sah.

Eis am Stiel

Dann war auch der Mann wieder daheim, just als ich den Brotteig begann zu bearbeiten. Er hat dann erstmal was zu Mittag gegessen und bissl vom Wochenende erzählt. Eine Stunde später war dann auch das Brot fertig gebacken. Auf Wunsch des Mannes mal wieder ein Friss-dich-dumm-Brot. Das ist aber auch lecker.

Friss dich dumm Brot

Kurz nach dem Mann kam dann auch meine Mama zu Besuch. Sie hatte überraschenderweisen meinen kleinen Neffen dabei und somit waren die Kinder völlig aus dem Häuschen. Der Nachmittag war somit gerettet. Mit der Ruhe war es dann allerdings ebenfalls vorbei. 3 quirlige Kinder im Alter von 3-4 rannten erst im Haus, dann im Garten und dann wieder im Haus herum.

Mama half mir wie immer bei der Wäsche, denn natürlich hatte ich heute wieder gewaschen. Ich wasche ja meistens nur am Wochenende, dann aber im Akkord. Der Mann wuselte ein bisschen im Garten umher. Zum Tagesabschluss machte meine Mama uns dann noch einen leckeren Gurkensalat, wie sie ihn schon immer macht. Die Kinder lieben den und somit hatten sie dann mit dem Mann schon alles aufgegessen, als ich vom Mama-und Neffen-nach-Hause-bringen wieder heim kam. Nix übrig gelassen, haben die mir. Sauerei. Da war ich traurig. Aber immerhin leckeres Brot konnte ich noch essen.

Wie war denn euer Wochenende so?

Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim Wochenende in Bildern von Grosseköpfe.

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Hallo August!

August = Sommer und Urlaub!
Was freue ich mich auf diesen Monat. Eine Hälfte Arbeiten, eine Hälfte Urlaub. Für die ganze Familie!

Ich freue mich auf diesen Monat, vor allem wegen des Urlaubes. Er ist dringend nötig. Ich brauche Ruhe und Erholung. Auf Arbeit war in den letzten Wochen echt einiges los, was die Kraftreserven hat schwinden lassen.

Im August werde(n) ich/wir …

  • den halben Monat noch voll durch arbeiten
  • mit der Kleinen weiter zur Ergotherapie gehen
  • ein Wochenende mit den Kindern allein sein
  • der Mann wieder zum Fußball gehen (daheim und auswärts)
  • vielleicht zum Badfest im Dorf mit den Kindern gehen (Wetterabhängig)
  • 3/4 Familienmitglieder zum Friseur gehen
  • uns mit meiner lieben Co-Autorin & Freundin Ines und deren Familie treffen
  • hoffentlich den Urlaub nutzen können für größere Aufräumaktionen daheim
  • den ein oder anderen Ausflug im Urlaub machen
  • den runden Geburtstag des Mannes feiern
  • eine deutsche Insel kennenlernen
  • auf sehr beengten Raum Urlaub machen
  • Urlaubskarten schreiben
  • unseren Garten genießen und fleißig ernten

Ich möchte dieses Jahr versuchen meinen/unseren Urlaub bewusster zu genießen und dadurch ruhiger zu werden. Wir sind zuletzt vor 2 Jahren als komplette Familie weggefahren und das war da sehr anstrengend. Ok, die Kinder sind jetzt 2 Jahre älter, aber auch zu Teil wilder. Ich hoffe sehr, dass ich meine Pläne umsetzen kann und dadurch entspannter bleibe.

Deshalb habe ich bisher auch noch nichts direktes geplant an Ausflügen, nur Vorstellungen. Ob und wie wir die dann umsetzen, ist Wetter- und Launenabhängig. Von allen.

Aber ich freue mich darauf und die Kinder auch. Denn auch sie sind mittlerweile Urlaubsreif. Die letzte Auszeit vom Alltag dieses Jahr war eine Woche im Mai gewesen. Das ist sooo lange her. Sie fangen jetzt schon an, vom Urlaub zu reden. Klar, denn viele ihrer Kindergartenfreunde hatten schon Urlaub und erzählen davon. Anfang September können dann auch sie von ihrem Urlaub erzählen.

Bis bald eure Bianca

Alle bisherigen Monatspläne findet ihr hier.

Hallo August

Wochenende in Bildern 13./14.07.2019

Unser Start ins Wochenende war ja leider etwas holprig, aber es hat sich zum Glück etwas gebessert. Dem Mann geht es minimal besser, so dass ich am Samstag und Sonntag, ohne mir große Sorgen machen zu müssen, auf Nachtschicht gehen kann/konnte.

Unser Wochenende – Samstag

Da ich den Freitag Abend dadurch ungeplant frei hatte, startete der Samstag bei uns etwas anders als sonst an Nachtschicht-Wochenenden. Während ich den Haushalt vom Freitag nachholte, hatte der Mann immer die Kinder im Auge. Aber sie haben sich sehr rücksichtsvoll verhalten und kein großes Brimbamborium angestellt.

Der Große malt zur Zeit sehr gern aus. Es ist erstaunlich, was für einen Entwicklungssprung er dabei in den letzten Wochen gemacht hat.

Kinder malen Bilder aus

Damit die Kinder in Zukunft nicht nur am Esstisch malen können, haben wir einen Kindertisch und Stühle wieder aus dem Keller geholt und ihnen im oberen Flur hingestellt. Dazu gab es eine kleine Belehrung, dass Tisch und Stühle nicht zum Turm bauen da sind. Das war nämlich auch der Grund, warum wir sie vor Monaten in den Keller geräumt hatten.

Malecke

Am Nachmittag habe ich, zusammen mit der Kleinen, den Großen zur Oma gebracht, wo er eine Nacht schlafen durfte. Erstmal wurde aber der Spielplatz gestürmt und zusammen mit ihrem Cousin eine Runde wild gewippt.

Kinder auf Spielplatz

Am Abend gab es ein ordentliches Gewitter mit Regen. Das tut der Natur sehr gut. Als ich zur Arbeit gefahren bin, hatte es sich aber schon wieder verzogen. In der Nacht gab es nur kleine Schauer.

Regenwetter

Sonntag morgen …

… nach der Arbeit bin ich gleich ins Bett gegangen. Mann und Tochter schliefen noch tief und fest. Die beiden haben richtig lang, bis 8.30 Uhr, ausgeschlafen, wie ich später erfahre.

Ich selber schlafe nur bis kurz vor 12, bleibe aber noch 1,5 Stunden lang im Bett um richtig munter zu werden und um das Internet leer lesen zu können. Das Chaos um mich herum, ich muss wieder dringend Kinderkleidung verkaufen, ignoriere ich gekonnt.

Fenster Rollo unten

Nachmittags scheint die Sonne bei milden 23 Grad. Wir nutzen das Wetter um ein wenig im Garten zu werkeln. Sie Sonnenblumen werden immer größer und werden auch bald blühen.

Sonnenblumen im Garten

Damit ich nicht stundenlang mühselig an den Stauden die verblühten Blüten abschneide, holt der Mann mal schnell die Akku-Heckenschere hervor und rasiert 5 Staudenbüsche.

Stauden mit Heckenschere formen

Als der Große mit Oma wieder zuhause ankommt, begrüßen die Kinder sich überschwenglich. Zusammen schauen wir dann einen Kinderfilmklassiker im Fernsehen.

Köniig der Löwen Film im Fernsehen

Zum Tagesabschluss steht wie jeden Sonntag noch eine große Runde in der Wanne auf dem Plan. Die Kinder sind aber mittlerweile so genervt voneinander, dass sie lieber getrennt baden wollen. Das ist hier Premiere. Eigentlich hätte ich so was erst in ein paar Jahren erwartet. Aber sie sollen ihren Wunsch bekommen. 20 Minuten Planschzeit für jeden.

Nach Sandmann und Abendbrot liegt jeder in seinem Bett und hört noch ein Hörspiel. Für mich selber ist der Tag leider noch lange nicht rum, nachher ruft die Arbeit noch einmal für diese Woche.

Hattet ihr ein schönes Wochenende?

Bis bald
eure Bianca

Verlinkt bei Grosseköpfe.

12 von 12 im Juli 2019

Heute ist wieder der 12. des Monats, was bedeutet, dass ein Teil von Bloggerhausen seinen Tag in 12 Bildern festhält. Bei Caro treffen sich dann alle.

Am heutigen Freitag habe ich laut Plan Nachtschicht und somit ist mein Tag eigentlich immer gut verplant, denn 12 Stunden müssen gut genutzt werden. Wie geschrieben: Eigentlich! Doch starten wir erst mal in den Tag.

12 von 12 mit Hindernissen

Der Tag beginnt, wie immer in letzter Zeit, mit etwas zu spätem Aufstehen. Während ich versuche die Kinder zum Anziehen zu animieren, bereite ich ihre Obstdosen für die Kita vor.

Frühstücksdosen mit Obst

Bei regnerischen Wetter bringe ich die Kinder in den Kindergarten. Die Kleine meckert heute etwas rum beim abgeben.

Kinder in Regenkleidung

Nach der Kita fahre ich direkt zum Supermarkt und erledige einen kleinen Wocheneinkauf. Danach muss ich schnell nach Hause

Einkauf

Dem Mann geht es heute nicht gut. Er hat wieder massive Schmerzen an Hüfte und Wirbelsäule und kann kaum laufen, geschweige denn sitzen. Da sein Orthopäde Freitags keine Sprechstunde hat, beschließt er, dass ich ihn ins Krankenhaus zur Notaufnahme fahren soll.

Notaufnahme

Insgesamt 4 Stunden sind wir im Krankenhaus. Nach fast 2 Stunden warten wir der Mann untersucht, zum Röntgen geschickt und bekommt letztendlich eine Schmerzmittel-Infusion, die sich mit seinem normalen Opiodid-Schmerzmittel verträgt.

Da der Mann nun quasi 24 Stunden nicht zurechnungsfähig ist, aufgrund der Medikamentation, rufe ich auf Arbeit an und bitte um kurzfristiges Frei für heute Nacht. Ich bekomme mein Frei, denn die Schichtbesetzung ist trotz meines Ausfalls gesichert.

Krankenhausflur

Nach dem Krankenhaus fahren wir erstmal etwas essen – Burger.
Denn weder ich, noch der Mann hatten heute schon was gegessen.

Burger

Auf dem Heimweg halten wir an der Apotheke. Ich muss noch die diese Woche bestellten Medikamente vom Mann abholen.

Apotheke

Während der Mann sich auf das Sofa legt und sich vom Vormittag erholt, erledige ich etwas Haushalt und lege auf dem Bett zwei Maschinen Wäsche und räume sie weg.

Wäsche legen

Gegen 16 Uhr hole ich wie immer die Kinder aus dem Kindergarten ab.

Klettergerüst mit Kindern

Zuhause gibt es dann ein kleines Eis und für jedes Kind eine Kinderzeitschrift, die ich ihnen vom Einkaufen mitgebracht habe. Sie freuen sich riesig.

Zeitung anschauen

Dann endlich, der erste Kaffee des Tages. Dazu Kekse.

Kaffee

Zum Abendessen gibt es heute Pizza. Die Kinder belegen ihre kleinen Pizzen zum ersten Mal allein. Dabei nutzen wir zum ersten Mal unseren günstigen Pizzastein für den Ofen. Die Pizzen werden richtig lecker.

Pizza machen

Abend dann noch Kinder ins Bett bringen und Couch plus Film mit dem Mann. Dem geht es etwas besser. Wir schauen dann wie der Tag morgen wird.

Und wie war euer Tag?
Bis bald Bianca

Verlinkt bei 12 von 12.

#WMDEDGT – Juli 2019

Es ist wieder Zeit für #WMDEDGT (Was machst du eigentlich den ganzen Tag?). Immer am 5. des Monats versammeln sich bei Frau Brüllen die Freunde des Tagebuchbloggens. Heute bin ich wieder mit dabei.

Von der Nachtschicht ins Wochenende

Der Tag startet bei mir auf Arbeit. Ich habe wieder Nachtschicht.
Bis morgens 5:45 Uhr wurschteln der Kollege und ich vor uns hin. Probenahme – Dokumention – Auswertung von Analysenmessungen – dafür sorgen, dass die Anlage ruhig fährt und leider auch Störungen dokumentieren. Letzteres ist ja immer unschön. Zeitweise habe ich ganz schön mit der Müdigkeit zu kämfen. Nach Schichtübergabe, Duschen, Umziehen und Heimweg, sitze ich dann gegen 6:10 Uhr zuhause auf dem Sofa und könnte gleich einschlafen.

Aber schlafen ist nicht, eigentlich. Da im Haus noch alle in ihren Betten liegen, ok fast alle, der Große spielt in seinem Zimmer, lege ich mich auf dem Sofa etwas hin und schließe die Augen. Um 6:30 Uhr kommt der Große runter und quatscht mich erstmal mit diversen Wünschen voll. Auf so was habe ich ja zum frühen Morgen überhaupt keine Lust.

Da ich dem Kind widerspreche und Nein sage, bekommt er erstmal einen kleinen Wutanfall. Warum auch nicht. Ich gehe also lieber die Sachen für die Kinder holen. Auf den Weg zu den Kinderzimmern läuft mir die Kleine über den Weg und brüllt gleich direkt los. Huch. Wie kann ich auch nur so plötzlich vor ihr stehen. Daraufhin verkriecht sie sich wieder in ihr Bett. Meine Laune sinkt gegen Null. Der Mann ist nun auch wach und ebenso wenig begeistert von der negativen Stimmung am Morgen. Unbeirrt hole ich nun erst einmal die Kleidung der Kinder aus den Schränken.

Anschließend fülle ich die Obstdosen der Kinder. Der Große bekommt Apfel und Gartenhimbeeren mit, die Kleine Apfel und Rosinen. Sie mag zur Zeit mal wieder keine Himbeeren. Dazu für jeden ein paar Mandeln. Mittlerweile hat sich das große Kind sogar allein angezogen, nur die Kleine bockt noch rum. Also auf in den nächsten Kampf. Als wir fertig sind, essen die Kinder noch eine Kleinigkeit.

Ab in den Kindergarten. Heute sogar ansatzweise pünktlich. Da aber im Kindergarten zur Zeit wieder ein Büchertisch aufgestellt ist, bekomme ich beide Kinder nur sehr schwer zum ausziehen. Doch ich bin echt müde und habe keine Lust auf Diskussion. Also gehe ich allein in die Garderobe der Kleinen. Das wirkt, sie kommt hinterher. Anschließend begleiten wir den Großen zu seiner Garderobe im Obergeschoss der Kita. Fertig, Kinder ins Frühdienstzimmer bringen und verabschieden. Das klappt heute wunderbar. Gegen halb 8 bin ich wieder daheim.

Das Bett ruft und ich schlafen bis kurz vor 13 Uhr. Zwischendurch werde ich nur mal kurz wach, als kurz hintereinander das Telefon und die Haustür klingelt. Aufstehen tue ich aber erst nach halb 2. Den Mann finde ich schlafend auf dem Sofa vor und auf meinem Arbeitstisch ein Paket.

Ich habe doch gar nichts bestellt? Oder doch? Ah, es sind die Informationshefte für Kinder von der Stadtentwässerung Dresden zum Thema Wasser, die ich für nächste Woche angefordert habe. Denn am Mittwoch werde ich den Kindern in der Kitagruppe vom Großen erklären, wie Abwasser gereinigt wird und was auf keinen Fall ins Abwasser gehört. Zur Zeit behandeln sie nämlich das Thema Wasser und zur Abwasserreinigung kenne ich mich nun berufsbedingt ja sehr gut aus. Also unterstütze ich da gern die Erzieherin im Kindergarten.

Nach einem kleinen Frühstück gönne ich mir noch etwas Me-Time und male ein bisschen mit meinen Aquarellfarben und -buntstiften. Das ist wie Meditation und tut mir gut. Heute habe ich mich an einer Sonnenblume versucht. Der Haushalt kann bis morgen warten.

Gegen 15:45 Uhr mache ich dann los die Kinder aus der Kita abholen. Das klappt heute recht gut, bis auf die Verweigerung der Kleinen bei einer Erzieherin Tschüß zu sagen. Es endet wieder in einem fantastischen Trotzanfall ihrerseits. Bis daheim hat sie sich zum Glück wieder beruhigt.

Wieder zuhause gibt es erst einmal, wie jeden Tag, Kekse und Eis. Irgendwie ist das durch die heißen Tage letzte Woche so in den Köpfen der Kinder hängen geblieben. Der Mann und ich trinken dazu jeder einen Kaffee. Man könnte diesen Ablauf auch gut als unser Ritual zwischen 16:15 – 16:45 Uhr bezeichnen. Es ist jeden Tag der Gleiche. Anschließend spielen die Kinder oben in ihren Zimmern. Jeder für sich. Mittlerweile hat es sich vor allem beim Großen so eingebürgert, dass er nach der Kekspause mindestens eine halbe Stunde für sich allein in seinem Zimmer braucht. Sei es ihm gegönnt.

Den Restnachmittag verbringen wir dann chillig mit kuscheln und Bücher anschauen auf der Couch. Als ich dann gegen 18 Uhr das Abendbrot beginne vorzubereiten, dürfen die Kinder Trickfilme auf Kika schauen. Heute geht das Abendbrot machen jedoch wie von allein, denn es gibt Milchreis und den kocht die Küchenmaschine.

Nach Abendbrot und Sandmann gehen wir noch gemeinsam in den Garten und gießen Gemüse und Blumen. Die Kinder dürfen heute mitmachen, denn das Wasser aus dem Kinderpool ist total dreckig und muss raus. Sie haben voll den Spaß beim Blumen gießen. Ich ernte nebenbei viele Himbeeren.

Mit nassen Füßen und Hosen geht es wieder ins Haus und ins Bad. Waschen, Schlafsachen anziehen. Anschließend dürfen die Kinder noch spielen, es ist ja Freitag Abend und Wochenende. Während der Mann sich vor den Fernseher setzt, schreibe ich hier diesen Blogpost. Unterbrochen wird das Ganze nur, als wir dann gegen 20:30 Uhr die Kinder in ihre Betten bringen. Heute hört jeder noch eine Hörspielgeschichte und hoffentlich schlafen beide dabei ein.

Jetzt genießen der Mann und ich gemeinsam die restliche Abendzeit auf der Couch. Allerdings bin ich schon wieder sehr müde und werde heute vermutlich bald in Bett gehen. Spätestens dann, wenn der Große eventuell noch X-Mal raus kommt und nach Kuscheln verlangt. Dabei schlafe ich dann garantiert ein.

Und wie war euer Tag?

Bis bald
eure Bianca

Verlinkt bei #WMDEDGT.

Sonnenblume gemalt Aquarell

Hallo Juli!

Das erste halbe Jahr von 2019 ist rum und bis jetzt muss ich sagen: Ja das war ganz ok. Wir hatten keine größeren gesundheitlichen Probleme außer den üblichen Erkältungsverdächtigen und den chronischen Wehwehchen vom Mann.

Beruflich war es für mich nicht ganz so, wie ich es mir gewünscht hatte. Ab November muss ich nun sogar einen Schritt zurück gehen. Aber mittlerweile habe ich damit meinen Frieden geschlossen und denke mir, dass es vielleicht auch gut war, so wie es gekommen ist. Die finanziellen Einbußen werden wir verkraften.

Zuhause läuft alles so weit ganz rund. Der Garten fordert einen wie immer im Sommer und die Kinder fordern noch viel viel mehr. Die lange Helligkeit und Wärme sind nicht gerade förderlich für einen erholsamen Nachtschlaf bei allen.

Im Juli werde(n) ich/wir …

  • durchgehend arbeiten. Es ist kein Urlaub oder Frei außer der Reihe momentan geplant.
  • mit unserer Kleinen in eine zweite Runde Ergotherapie starten
  • wie schon im Juni, dass hoffentlich sommerliche Wetter im Garten genießen
  • bestimmt ab und zu ins Waldbad gehen
  • mich mit meiner lieben Co-Autorin Ines treffen und das Baby kennen lernen
  • der Mann hat, ihr ahnt es, wieder Facharzttermine
  • der Mann den Start in die neue Fußballsaison feiern
  • es hoffentlich mal schaffen und im Arbeitszimmer Ordnung schaffen
  • Planungen für die zweite Jahreshälfte machen

Recht überschaulich wird der Juli. Unser Kalender ist bis jetzt noch ziemlich leer. Wir werden also viel Zeit daheim verbringen, aber vielleicht ergibt sich ja noch der ein oder andere Ausflug mit den Kindern. Im Juni waren wir ja auch kurzfristig wandern mit der besuchenden Verwandtschaft.

Ich hoffen auch, dass ich hier im Blog wieder etwas mehr Zeit finde zu schreiben. Es gibt so viel was ich euch zeigen und erzählen möchte, aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen. Meistens Müdigkeit oder Haushalt. Aber ich gebe nicht auf.

Bis bald eure Bianca

Hallo Juli