Was mich gerade beschäftigt 01/2020

Mein Kopf ist voll. Voller Gedanken. In den letzten Wochen gab und gibt es so ein paar Dinge, die mich zur Zeit stark beschäftigen und irgendwie nicht loslassen.
Haushaltsplanung – Cash Envelope System – Nachhaltigkeit – Aufräumen
Ich möchte euch gern daran teil haben lassen.

Was mich so umtreibt

Haushaltsbudgetplanung – Sparen

Ich weiß, über Geld redet man nicht, aber ich mache es trotzdem, weil es mich beschäftigt.
Ende 2019 war es wieder soweit, ich habe meinen jährlichen Finanzcheck gemacht. Seit Jahren schon führe ich Haushaltsbuch mit unseren Konten, mal intensive, mal lockerer. 2019 habe ich es aber sehr akribisch geführt und alle Kontoein- und -ausgänge genaustens aufgeschrieben. Dazu eine Jahresübersicht mit Kontoplus oder -minus. Ende des Jahres war ich dann sehr erleichtert, das wir insgesamt ein sehr gutes Plus gemacht haben. Unser Notgroschen ist nun endlich gefüllt und wir können andere Sparziele angehen.

2020 werde ich also mein System des Haushaltsbuches so weiterführen. Doch möchte ich mich noch intensiver mit einem festen Monatsbudget auseinander setzen. Dazu habe ich schon sehr viel hilfreiches gefunden.

Cash Envelope System

Das aus dem Amerikanischen stammende Cash Envelope System, also Bargeld-Umschlag-System, habe ich Mitte letzen Jahres bei der österreichischen Instagrammerin & Bloggerin Nina von PlansMeetLife entdeckt. Ich war sofort begeistert davon und bin bei ihr regelrecht hängen geblieben. Durch sie bin ich dann auch auf die Amerikanerin The Budget Mom aufmerksam geworden, welche das Cash Envelope System quasi u.a. perfektioniert hat. Seitdem dreht sich in meinem Kopf alles um Monatsbudgets, Sinking Funds (Sparziele) und Sparchallenges. Es ist echt verrückt.

Dadurch habe ich nun seit Anfang des Jahres mir auf den Plan geschrieben, die EC-Karte stecken zu lassen und nur noch mit Bargeld zu bezahlen, welches ich mir Anfang des Monats eingeteilt habe. Ich weiß ja durch meine genaue Führung des Haushaltsbuches mit welchen Fixkosten ich jeden Monat rechnen kann und was ich dann noch für variable Kosten zur Verfügung habe. Danach lege ich dann mein Bargeld fest. Der Januar und auch Februar dienen mir jetzt noch als Orientierungsmonate, was bedeutet, dass ich mein Bargeldbudget noch nicht in Kategorien unterteilt habe. Ich muss erstmal schauen, was ich denn so brauche.

Aber bisher finde ich das System echt klasse.

Nachhaltiger Alltag – Zero Waste – Less Waste

Wenn in dem einem Bereich Ordnung herrscht, dann wendet man sich dem nächsten zu. Unserem Alltag.
Wir haben in den letzten Jahren unser leben schon sehr umgekrempelt, was auch u.a. mit an den Kindern liegt. Ich überlege mittlerweile dreimal, ob ich etwas wirklich brauche und wie das dann sein soll. Ganz dem Trend spuckt auch in meinem Kopf das Wort Nachhaltigkeit herum. Aber ich bin fast schon immer der Typ, alles wird genutzt oder getragen, bis es kaputt geht. Oder zum Beispiel im Fall von Schuhen, bis sie durchgelaufen sind.

Natürlich wollen wir dadurch auch sparen, u.a. am Müll. Seit ich Hausbesitzer bin, weiß ich es umso deutlicher, was es kostet Müll zu entsorgen. Nicht nur Geldlich, sondern auch organisatorisch.
Wir haben bereits erste Schritte in die hoffentlich richtige Richtung unternommen, sind aber noch weit entfernt von wenig Müll, geschweige denn Null Müll, zu produzieren. Aber wir bemühen uns. Durch unseren kleinen Gemüsegarten sind wir im Bereich Lebensmittel sogar schon teilweise ein kleiner Selbstversorgen. Ganz ohne groß Abfall zu produzieren.

Ich lese zu dem Thema auch viel und erfolge einiges über Instagram. Ich sag nur #nachhaltigeralltag oder #plastikfrei.

Minimalismus – Aufräumen – Aussortieren

Ich war noch nie gut im Aufräumen, habe mir aber mittlerweile in einigen Bereichen des Lebens eine gewisse Ordnung aufgebaut ohne das Chaos herrscht. In meinen Schränken zum Beispiel. Mein Arbeitszimmer ist allerdings das pure Chaos, was mich immer an meine Kindheit erinnert. Mein Kinderzimmer war auch immer chaotisch und unaufgeräumt.
Ich habe einfach zu viel.

Das möchte ich jetzt endlich mal konsequent angehen und ausmisten. Ok, eher reduzieren.
– Was brauchen wir definitiv nicht mehr und kann somit weg.
– Was können wir reduzieren?
– Wo muss Ordnung reingebraucht werden.

Vieles nutzen wir schon lange nicht mehr oder sogar noch nie. Wir haben zum Beispiel seit Jahren einen Schnellkochtopf, denn wir noch nie benutzt haben. Der kommt jetzt demnächst weg. Ich werden ihn und viele andere Sachen also bei Ebay Kleinanzeigen einstellen. Wer also nicht verpassen möchte, was ich aus unserem Haushalt zu ein bisschen Geld machen möchte der möge mir bitte unauffällig auf folgenden Kanälen folgen.

In den nächsten Wochen habe ich vor dort einiges einzustellen. Auf Mamikreisel und Kleiderkreisel sind sogar schon Sachen drin. Allerdings akzeptiere ich dort zum Bezahlen nur das dortige Bezahlsystem, da ich dieses Geld wiederum dort nutzen möchte, um gebraucht Kleidung für uns zu shoppen.

Ich hatte im letzten Jahr ja sogar ein Buch zum Thema rezensiert, „Ordentlich glücklich – 30-Tage-Aufräum-Challenge„. Vielleicht sollte ich mit ihr beginnen. Es wäre ein guter Anfang.

Und was beschäftigt euch so gerade?

Wow, das tat gerade echt gut, dass alles mal aufzuschreiben, was meinen Kopf so beschäftigt. Vielleicht sollte ich das öfters hier machen.
Vielleicht schreibe ich zu dem ein oder anderen Thema ja dieses Jahr noch ein bisschen mehr, je nachdem wie es läuft. Was haltet ihr davon?

Bis bald eure Bianca

Haushaltsbuch, Cash Envelope System, Aufräum-Challenge

Alltagsschnipsel 02/2019

Wenn ich bedenke, dass ich dieses Jahr eigentlich öfters so Alltagsschnipsel hier im Blog zeigen wollte, liegt der letzte Post dieser Art doch schon einige Zeit zurück. Ups. Dann eben diese Woche mal wieder.

Unsere Woche

Montag

Am Montag stand bei mir im Kalender Nachtschicht drin, was bedeutet, dass ich vorher den ganzen Tag Zeit haben viele Dinge zu erledigen.

Heute war wieder Ergotherapie mit der Kleinen auf den Plan. Danach waren wir noch einkaufen, denn beim Discounter gab es Regenbekleidung. Leider haben wir nicht alles bekommen. Nach dem Mittagessen haben wir dann alle Mittagschlaf gemacht.

Am Nachmittag haben wir dann zusammen den Großen von der Kita abgeholt und sind noch mal in die Stadt gefahren und haben für die Kinder und mich wetterfeste Halbschuhe gekauft.

Abends als alle schliefen bin ich dann zur Arbeit gefahren.

Dienstag

Dienstag Morgen nach der Nachtschicht hieß es als erstes kurz die Ruhe im Haus genießen und dann die Kinder wecken, fertig machen und zur Kita schaffen. Als der Mann dann kurz vor 8 Uhr das Haus Richtung Physiotherapie verließ, habe ich mich ins Bett gelegt und bis kurz nach 14 Uhr geschlafen.

Nach etwas Zeit für mich und einer angesetzten Waschmaschine, bin ich auch schon los die Kinder abholen. Das klappte sogar recht harmonisch heute. Am Nachmittag dann ganz normale Familienzeit mit etwas Haushalt und Kinderbespaßung.

Abends dann wieder los zur 2. Nachtschicht.

Mittwoch

Endlich Wochenende für mich nach 7 Tagen Arbeit. Am Morgen dann aber erst einmal wieder der alltägliche Morgenablauf mit Kinder wecken, fertig machen und zur Kita bringen. Dann eine Runde schlafen bis gegen halb eins.

Der Nachmittag war dann sehr anstrengend. Besonders die Kleine hatte einen echt Schlechte-Laune-Tag und beglückte uns dadurch mit 2 fantastischen Wutanfällen. Am Montag war es bei ihr auch schon so. Das ist sehr anstrengend für uns alle.

Den Abend haben der Mann und ich in Ruhe angehen lassen, wobei ich bei der Einschlafbegleitung vom Großen eingeschafen bin.

Donnerstag

Mein zweiter freier Tag die Woche. Heute ist nur der Große im Kindergarten, die Kleine ist daheim, denn wir haben einen Termin mit ihr im SPZ. Da wir danach noch den Wocheneinkauf zusammen gemacht haben, wurde ein Burgerbeschluss für das Mittagessen gefasst und beim Goldenen M eingekehrt.

Als die Kleine Mittagsschlaf gemacht hat, habe ich Haushaltsgedöns gemacht und ein bisschen Me-Time genossen. Am Nachmittag habe ich dann den Großen und seine zwei besten Kita-Freundinnen, Pfarrers Zwillinge, abgeholt.

Den Restnachmittag war dann totales Wooling bei uns. Die Kinder haben fantastisch rumgetobt und als der Maishäcksler die Ernte auf dem Feld begonnen hatte, stürmten sie den Garten um alles zu beobachten. Als die Ernte fertig war, wurde dann im Haus weiter Verstecke gespielt.

Abends waren die Kinder platt und haben für ihre Verhältnisse relativ schnell geschlafen. Ich selber bin gegen 21:30 Uhr ins Bett gegangen.

Freitag

Beginn einer neuen Arbeitswoche für mich. Ich starte mit 3 Tagen Frühschicht, da klingelt der Wecker unerbittlich um 4:15 Uhr. Der Arbeitstag verlief für einen Freitag dann relativ ruhig ohne großartige Störungen.

Nach Feierabend dann daheim einen Malzkaffee trinken und schon ein bisschen Blogpost schreiben. Nach 15 Uhr kommt dann meine Mama zu uns, sie ist heute unser Babysitter, da der Mann und ich den Abend mal wieder getrennt zusammen Ausgang haben.

Nach dem abholen der Kinder aus der Kita und einer ausführlichen Verabschiedung von den Kindern mit Geknuddel, fahren wir dann nach Dresden. Ich treffe mich wieder mit den Mädels von Dresden näht zum monatlichen Nähtreff und der Mann geht Dart spielen. Kurz nach 21 Uhr geht es dann wieder heim, denn immerhin muss ich morgen früh wieder zeitig aufstehen und auf Arbeit.

Wie war eure Woche so?

Bis bald eure Bianca

Maishäcksler
Kindertraum, dem Maishäcksler bei der Arbeit zuschauen

12 von 12 im September

Wie auch im letzten Monat schon kommen meine 12 von 12 vom September wieder mit etwas Verspätung. Ich hatte gestern Abend einfach keine Lust mehr zum bloggen, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte. Ok ich wollte auch was fertig nähen, was dann nicht geworden ist. Jaja, die Sache mit den Plänen und Vorsätzen.

Deswegen kommen jetzt meine 12 von 12 vom September. Alle anderen Mitmachwilligen findet ihr wie immer bei Caro.

12 von 12 im September

Am heutigen 12. September habe ich Frühschicht, was bedeutet, dass mein Wecker 4:15 Uhr klingelt. Heute schlafe ich dann allerdings danach noch einmal ein und wache dann erst wieder eine halbe Stunde später auf. Sch…

Fix ins Bad und zurecht machen. Dem Kollegen eine Nachricht schreiben, dass ich erst kurz nach Arbeitsbeginn da sein werde. Dann noch schnell in die Küche Essen packen und mir ein Schokobrot schmieren. Schokobrot MUSS zur Frühschicht sein.

Schokobrot schmieren

Nach dem ganzen Stress am Morgen auf Arbeit dann erst mal einen Kaffee trinken und das Schokobrot essen. Danach kann es los gehen.

Auf Arbeit Kaffee trinken und Brot essen

Nach 8 Stunden Arbeit, mit zum Glück wenig Stresspotential heute, geht es nach Viertel Drei wieder heimwärts. Das Wetter ist ok und Rad fahren dadurch angenehm.

Heimweg Radweg Fahrrad

Zuhause gehe ich direkt in die Küche und backe ein schnelles Dinkelbrot. Kurz bevor ich die Kinder abholen muss, sollte es fertig sein.

Brotteig aus Dinkelmehl zubereiten mit Kürbis- und Sonnenblumenkerne

Nach der Brot-back-Aktion meine obligatorische kleine Feierabendpause. Heute mit einem kleinen Eis und Instagram. Das Brot backt derweil im Ofen vor sich hin.

kleine Eispause

Nach der Eispause geht es weiter mit bissl Haushalt. Erstmal die Waschladung vom Vortag legen. Dazu schaue ich weiter Instagramstories.

Wäsche legen

Das Brot backt immer noch und ich nutze die Zeit um 2 Leggings für die Kleine zuzuschneiden. Das Kind braucht dringend welche.

Kinderleggings zuschneiden

Eine Leggings nähe ich noch schnell zusammen, da das Nähgarn in der Overlock gerade passt. Die Säume schaffe ich allerdings nicht mehr. Das Brot ist fertig und ich muss die Kinder abholen.

Kinderleggings nähen mit Overlock-Nähmaschine

Das Kinder abholen ist heute etwas zäh. Der Große muss noch dringend kehren, die Kleine springt derweil weiter im Trampolin. Als die Kleine dann fertig ist und sich verabschiedet, möchte der Große lieber klettern. Orrrrrr.

Kinder aus dem Kindergarten abholen

Die Abfahrt von Kindergarten und Ankunft zuhause ist sehr stressig, da die Kinder plötzlich machen was sie wollen. Das ganze endet mit einem Wut-Schrei-Kreisch-Weinanfall der Kleinen, da wieder nicht alles nach ihrem Kopf geht. Ich schaffe sie in ihr Zimmer. Dann mache ich den Kindern fix etwas zu essen, während die Kleine in ihrem Zimmer etwas eskaliert.

Ich gehe zu ihr und beruhige sie. Auf meinen Beinen liegend kommt sie zur Ruhe. Ihr Herz klopf wild. Wir reden ruhig miteinander und gehen anschließend Hand in Hand zusammen wieder ins Wohnzimmer.

Kind nach Wutanfall trösten und Kopf streicheln

Die Kleine isst ihren Nachmittagssnack und ich schreibe bei einer Tasse Kaffee ihr Wuttagebuch, was wir seit kurzem führen.

Wuttagebuch bei einer Tasse Kaffee schreiben

Der Restnachmittag verläuft relativ entspannt. Die Kinder spielen und dürfen dann ihren Trickfilm schauen. Zum Abendbrot gerät die Stimmung allerdings wieder aus den Fugen, was damit endet, dass ich mein Brot erst essen kann, als beide Kinder im Bett liegen.

Abendessen Brot mit Mettwurst

Alles in allem ein Tag der zum Teil ok war, aber eigentlich auch weg kann. Abends sitze ich dann neben dem Mann auf der Couch und lese das Internet leer. Kurz vor 22 Uhr lag ich dann im Bett.

Bis bald eure Bianca.

Verlinkt bei 12 von 12.

Alle meine anderen 12 von 12 findet ihr hier.

#WMDEDGT – Mai 2019

Es ist der 5. und damit wieder Zeit für #WMDEDGT von Frau Bruellen. Diesen Monat bin ich wieder mit dabei, weil es einerseits passt und ich mir auch ein paar Regelmäßigkeiten für den Blog angewöhnen möchte.

Mein / unser Tag

Es ist Sonntag und normalerweise steht wie im Vormonat Frühschicht im Kalender. Diesmal aber nicht, ich bin momentan eine kleine Weile daheim. Das bedeutet nun, dass hier kein Wecker klingelt und wir uns von den Kindern wecken lassen. Trotzdem bin ich schon vor 6 Uhr munter, der inneren Uhr kann man halt nichts vormachen. Von den Kindern ist noch nichts zu hören. Neben mir schnarcht der Mann selig. Ich versuche noch etwas zu schlafen, das klappt aber nur so semi gut. Also vertreibe ich mir die Zeit mit Nachrichten lesen im Internet via Handy. Aufstehen möchte ich auch noch nicht, es ist so schön warm im Bett.

Kurz vor 7 steht dann das erste Kind auf, kurz danach das zweite. Kurz darauf stehen sie an meinem Bett und „wecken“ mich. Natürlich war ich so clever und habe mich schlafend gestellt. Ich kann die Kinder dazu überreden noch etwas zu spielen. Das lassen sich die beiden natürlich nicht zweimal sagen und verschwinden wieder in ihre Zimmer. Gegen dreiviertel 8 lassen sie sich aber nicht mehr fernhalten und wecken uns Eltern nun komplett mit aller Liebe. *Springen durch unser Bett

Also aufstehen und Frühstück vorbereiten. Das Geschrei nach Fernsehen überhören wir heute mal ganz dezent und so frage ich nach den Frühstückswünschen. Der Große entscheidet sich für Milchbrötchen und die Kleine für warmes Toastbrot, dazu gibt es Milch. Naja anscheinend ist der Hunger dann doch nicht so groß. Sie flitzen wieder davon zum Spielen. So können der Mann und ich wenigsten in Ruhe Kaffee trinken und frühstücken.

Nach dem Anziehen, heißt es dann Kinderzimmer aufräumen und Staubsaugen. In beiden Zimmern sieht es aus als hätte ein Tornado gewütet. Da die Kinder nur sehr wenig hilfsbereit sind, mache ich zuerst das Zimmer vom Großen und dann das von der Kleinen. Ich bin dabei ja auch so fies, denn ich möchte vorankommen, dass ich die Kinder des Zimmers verweise, wo ich gerade drin bin.

Während ich in den Kinderzimmer bin, fängt der Mann an das Mittagessen vorzubereiten. Heute gibt es Rinderbraten, der braucht seine Zeit. Die Kinder rennen immer zwischen oben und unten hin und her. Zwischendurch müssen wir Streit schlichten. Das die Kinder sogar freiwillig in den Garten gehen, ist auch nur den Traktor auf dem Feld zu verdanken. Aber nach gefühlt 5 Minuten waren sie auch schon wieder drin.

So schleicht der Vormittag voran und pünktlich zur Mittagszeit schreien die Kinder nach Hunger. Wir brauchen echt keinen Wecker hier. Der Mann hat lecker gekocht, es gibt Rinderbraten mit Kartoffeln und Bohnen. Die Kinder lieben Kartoffeln und Bohnen. Danach ist Zeit für den Mittagsschlaf.

Die Kinder tun sich heute schwer, also heißt es neben dem Bett sitzen bleiben und warten, dass sie einschlafen. Erst bei der Kleinen, dann beim Großen. Letztendlich schläft der Große beim Mann in unserem Bett mit und die Kleine in ihrem Bett. Ich mache keinen Mittagsschlaf.

Jetzt habe ich Zeit für weiter Hausarbeit oder Bürokram. Also erstmal eine Waschmaschine anstellen und anschließend kehren. Danach setze ich mich aufs Sofa, stelle mir eine Dokumentation über Queen Victoria auf YouTube an und lege in aller Ruhe zwei Körbe mit Wäsche. Ich genieße die Ruhe. Die Waschmaschine ist auch irgendwann fertig und wandert in den Trockner.

Gegen Dreiviertel 4 ist dann der Erste aus dem Mittagsschlaf aufgewacht und stapft die Treppe herunter. Es ist der Große. Ich helfe ihm beim Umziehen und gebe ihm eine kleine Knabberei als Vespersnack. Kurz danach kommt auch die Kleine herunter und fängt beim ersten Wortwechsel an zu weinen und hört nicht wieder auf. Wenn ich nicht wüsste, dass sie gerade ausreichend Mittagsschlaf gemacht hat, würde ich ja sagen, sie ist müde. Aber so. Man kann ihr auch nichts recht machen. Sie ist vollkommen unzufrieden mit sich und der Welt.

Mit Kind auf dem Arm weise ich den Großen an, wie er für den Papa einen Kaffee mit dem Automaten macht. Er ist da ganz stolz darauf. Dann erstmal das kleine Kind von seiner Stinkerwindel befreien und anziehen. Als sie sich immer noch nicht beruhigt, bringt der Mann sie dann doch wieder in ihr Bett. Kurze Zeit später ist kein Geweine mehr zu hören. Nach ein paar Minuten ist sie dann auch wieder bei uns. Immer noch unzufrieden, aber nicht mehr weinend. Ich versuche sie mit dem Anschauen einer Kinderzeitung abzulenken. Es klappt ganz gut.

Da die Kinder trotz Sonnenschein auch am Nachmittag nicht raus wollen, spielen sie in ihren Zimmern. Ich verräume die gelegte Wäsche und stöbere nebenbei noch etwas bei Kleiderkreisel nach Maxiröcken. Dann noch den heutigen Instagram-Post für #meetthebloggerde19 schreiben und posten. Heute geht es um Organisation. Passt ja wieder mal voll zu uns, der Tag wird weitestgehend durch die Kinder bestimmt.

Pünktlich gegen 17:30 Uhr schreit die Kleine wie jeden Tag nach Essen, bis zum Abendbrot ist aber noch eine Stunde Zeit. Also bekommt sie ein bissl Gemüsezwieback zum knabbern, bzw. sie holt es sich eigenständig. Kurz vor 18 Uhr mache ich den Kindern dann KIKA an für die tägliche Dosis Trickfilm bis zum Sandmann. Der Mann bereitet derweil das Abendbrot für die hungrigen Mäuler vor. Aus den Resten vom Mittagessen brutzelt er eine kleine Kartoffelpfanne.

Nach dem Sandmann gibt es dann das obligatorische Sonntagsbad der Kinder. Heute zusammen mit dem Papa. Als Tagesabschluss dann noch Gute-Nacht-Geschichte und Kuscheln für die Kleine, der Große hört in seinem Zimmer zur gleichen Zeit ein Hörbuch. Man kann sich ja schließlich nicht zweiteilen.

Gegen halb 9 ist dann auch der Große im Bett und nun geht es zum gemütlichen Teil des Tages über. Couch und Fernsehen mit dem Mann.

Bis bald eure Bianca.

Verlinkt bei #WMDEDGT.

#WMDEDGT – April 2019

Ich habe mal nachgeschaut, wann ich das letzte Mal bei Frau Brüllen #WMDEDGT – Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, mitgemacht habe. Das war im Juli 2017. Oooooh. Wird also Zeit, dass ich mal wieder bei #WMDEDGT mit dabei bin.

Mein / Unser Tag

Der Wecker klingelt um 4:10 Uhr und ich schrecke regelrecht hoch. Echt schon Zeit zum Aufstehen? Och nö. Ich drehe mich nochmal für 10 Minuten um. Dann heißt es aber aufstehen. Ich schleiche mich ganz leise die Treppe runter zum Bad und hoffe, dass kein Kind munter wird. Im Bad dann das übliche Prozedere vor einer Frühschicht – Anziehen, Klo, Waschen, Zähneputzen, Eincremen und ein bissl Kajal auf die Augen. Dann noch Haare richten und fertig. Nebenbei schaue ich Insta-Stories.

Nach dem Bad geht es in die Küche. Frühstück für die Kinder und die Arbeit vorbereiten. Gegessen wird erst auf Arbeit. Dann das Frühstück der Kinder gut abdecken und auf dem Tisch platzieren. Noch meinen Rest für die Arbeit zusammenpacken, Anziehen und so gegen 5:15 Uhr fahre ich dann mit dem Fahrrad los. Ich bin 5 Minuten zu spät dran. Draußen sind es laut Thermometer so 9°C, doch auf dem Fahrrad fühlt sich das immer etwas kühler an.

5:45 Uhr beginnt bei uns die Frühschicht. Heute bin ich echt knapp dran, denn unterwegs hatte ich noch das Pech und musste am Bahnübergang an der Schranke stehen. Die Schichtübergabe habe ich damit leider verpasst.

Der Arbeitstag beginnt ruhig, aber wir wissen schon, dass es nicht dabei bleibt. Freitags ist in der Frühschicht immer viel los. Gegen 6:30 Uhr rufe ich kurz daheim an – traditioneller Weckdienst. Mann und Kinder sind schon wach und wir klären kurz, was der Mann mit zur Kita nehmen muss und den Erzieherinnen ausrichten soll. Der Mann schafft dann nach 7 Uhr die Kinder zur Kita. Um 7:30 Uhr gibt es dort Frühstück.

Dann Arbeiten bis 13:45 Uhr plus Schichtübergabe. Mit Duschen und Umziehen bin ich letztendlich kurz nach 14:15 Uhr aus dem Werk raus. Auf dem Heimweg mache ich einen kurzen Stopp beim Edeka, ich brauche zum Brotbacken noch eine bestimmte Mehlsorte und Backmalz. Beides bekomme ich.

Zuhause angekommen, schaue ich nach dem Mann. Ich finde ihn schlafend im Bett vor. Mit Blick in den Garten und auf das fertig gesiebte Beet, weiß ich dass er sich seinen Mittagsschlaf ausreichend verdient hat. Nach einer kurzen Pause auf dem Sofa, setze ich mich an den Laptop und suche nach Brotrezepten. Gegen 15:45 Uhr mache ich dann los die Kinder abholen. Der Mann ist mittlerweile auch aufgestanden.

Kinder abholen klappt dann heute mal ohne großes rumgemecker von den Kindern. Sie verabschieden sich von Erzieherinnen und Freunden und wir fahren nach Hause. Kurz vor Abfahrt haben wir noch schnell einem Spielbesuch zugesagt, der gleich nach der Kita zu uns kommt.

Kaum zuhause angekommen, schreien die Kinder schon wieder nach Essen, als würde es den ganzen Tag nix geben in der Kita. Als der Kita-Kumpel vom Großen mit seinem jungen Opa bei uns ankommt, serviere ich den Kindern einen bunten Keksteller. Die Kinder toben zu dritt durch den Garten und wir Erwachsen unterhalten uns bei Kaffee und Radler. Irgendwann entscheiden sich die Kinder dann zum Spielen im Kinderzimmer und später wieder für draußen. Es geht hin und her.

Kurz vor 17:30 Uhr setzte ich das Abendessen an. Da heute Freitag ist, ist Milchreis-Tag. Die Kinder lieben Milchreis. Seit ich meine neue Küchenmaschine (* Amazon Affiliate-Link) habe, geht das Milchreis zubereiten wie von Zauberhand und wird daher auch ausreichend genutzt.
Während der Milchreis kocht, verabschiedet sich der Kindergartenkumpel mit seinem Opa und fährt nach Hause. Ich packe Portmonee und Einkaufszettel zusammen und fahre noch schnell zum Einkaufen in den Nachbarort.

Während ich einkaufe, gibt der Mann den Kindern ihren Milchreis zum Abendbrot. Sie essen beide ihre Portionen auf. Als ich wieder daheim bin, packt der Mann die Einkäufe aus und ich die Kinder in ihre Schlafsachen. Nach dem Sandmann dürfen die Kinder heute noch eine Stunde spielen, denn es ist ja Freitag und morgen dann Wochenende. Dass das ins Bett bringen dann natürlich zum Schwerstkampf wir, hätte ich mir eigetlich auch denken können. Naja, wir lernen dazu.

Gleich geht es wieder zeitnah ins Bett, denn morgen früh klingelt der Wecker wieder unerbittlich um 4:10 Uhr.

Bis bald.

Verlinkt bei #WMDEDGT.