#WMDEDGT – Mai 2019

Es ist der 5. und damit wieder Zeit für #WMDEDGT von Frau Bruellen. Diesen Monat bin ich wieder mit dabei, weil es einerseits passt und ich mir auch ein paar Regelmäßigkeiten für den Blog angewöhnen möchte.

Mein / unser Tag

Es ist Sonntag und normalerweise steht wie im Vormonat Frühschicht im Kalender. Diesmal aber nicht, ich bin momentan eine kleine Weile daheim. Das bedeutet nun, dass hier kein Wecker klingelt und wir uns von den Kindern wecken lassen. Trotzdem bin ich schon vor 6 Uhr munter, der inneren Uhr kann man halt nichts vormachen. Von den Kindern ist noch nichts zu hören. Neben mir schnarcht der Mann selig. Ich versuche noch etwas zu schlafen, das klappt aber nur so semi gut. Also vertreibe ich mir die Zeit mit Nachrichten lesen im Internet via Handy. Aufstehen möchte ich auch noch nicht, es ist so schön warm im Bett.

Kurz vor 7 steht dann das erste Kind auf, kurz danach das zweite. Kurz darauf stehen sie an meinem Bett und „wecken“ mich. Natürlich war ich so clever und habe mich schlafend gestellt. Ich kann die Kinder dazu überreden noch etwas zu spielen. Das lassen sich die beiden natürlich nicht zweimal sagen und verschwinden wieder in ihre Zimmer. Gegen dreiviertel 8 lassen sie sich aber nicht mehr fernhalten und wecken uns Eltern nun komplett mit aller Liebe. *Springen durch unser Bett

Also aufstehen und Frühstück vorbereiten. Das Geschrei nach Fernsehen überhören wir heute mal ganz dezent und so frage ich nach den Frühstückswünschen. Der Große entscheidet sich für Milchbrötchen und die Kleine für warmes Toastbrot, dazu gibt es Milch. Naja anscheinend ist der Hunger dann doch nicht so groß. Sie flitzen wieder davon zum Spielen. So können der Mann und ich wenigsten in Ruhe Kaffee trinken und frühstücken.

Nach dem Anziehen, heißt es dann Kinderzimmer aufräumen und Staubsaugen. In beiden Zimmern sieht es aus als hätte ein Tornado gewütet. Da die Kinder nur sehr wenig hilfsbereit sind, mache ich zuerst das Zimmer vom Großen und dann das von der Kleinen. Ich bin dabei ja auch so fies, denn ich möchte vorankommen, dass ich die Kinder des Zimmers verweise, wo ich gerade drin bin.

Während ich in den Kinderzimmer bin, fängt der Mann an das Mittagessen vorzubereiten. Heute gibt es Rinderbraten, der braucht seine Zeit. Die Kinder rennen immer zwischen oben und unten hin und her. Zwischendurch müssen wir Streit schlichten. Das die Kinder sogar freiwillig in den Garten gehen, ist auch nur den Traktor auf dem Feld zu verdanken. Aber nach gefühlt 5 Minuten waren sie auch schon wieder drin.

So schleicht der Vormittag voran und pünktlich zur Mittagszeit schreien die Kinder nach Hunger. Wir brauchen echt keinen Wecker hier. Der Mann hat lecker gekocht, es gibt Rinderbraten mit Kartoffeln und Bohnen. Die Kinder lieben Kartoffeln und Bohnen. Danach ist Zeit für den Mittagsschlaf.

Die Kinder tun sich heute schwer, also heißt es neben dem Bett sitzen bleiben und warten, dass sie einschlafen. Erst bei der Kleinen, dann beim Großen. Letztendlich schläft der Große beim Mann in unserem Bett mit und die Kleine in ihrem Bett. Ich mache keinen Mittagsschlaf.

Jetzt habe ich Zeit für weiter Hausarbeit oder Bürokram. Also erstmal eine Waschmaschine anstellen und anschließend kehren. Danach setze ich mich aufs Sofa, stelle mir eine Dokumentation über Queen Victoria auf YouTube an und lege in aller Ruhe zwei Körbe mit Wäsche. Ich genieße die Ruhe. Die Waschmaschine ist auch irgendwann fertig und wandert in den Trockner.

Gegen Dreiviertel 4 ist dann der Erste aus dem Mittagsschlaf aufgewacht und stapft die Treppe herunter. Es ist der Große. Ich helfe ihm beim Umziehen und gebe ihm eine kleine Knabberei als Vespersnack. Kurz danach kommt auch die Kleine herunter und fängt beim ersten Wortwechsel an zu weinen und hört nicht wieder auf. Wenn ich nicht wüsste, dass sie gerade ausreichend Mittagsschlaf gemacht hat, würde ich ja sagen, sie ist müde. Aber so. Man kann ihr auch nichts recht machen. Sie ist vollkommen unzufrieden mit sich und der Welt.

Mit Kind auf dem Arm weise ich den Großen an, wie er für den Papa einen Kaffee mit dem Automaten macht. Er ist da ganz stolz darauf. Dann erstmal das kleine Kind von seiner Stinkerwindel befreien und anziehen. Als sie sich immer noch nicht beruhigt, bringt der Mann sie dann doch wieder in ihr Bett. Kurze Zeit später ist kein Geweine mehr zu hören. Nach ein paar Minuten ist sie dann auch wieder bei uns. Immer noch unzufrieden, aber nicht mehr weinend. Ich versuche sie mit dem Anschauen einer Kinderzeitung abzulenken. Es klappt ganz gut.

Da die Kinder trotz Sonnenschein auch am Nachmittag nicht raus wollen, spielen sie in ihren Zimmern. Ich verräume die gelegte Wäsche und stöbere nebenbei noch etwas bei Kleiderkreisel nach Maxiröcken. Dann noch den heutigen Instagram-Post für #meetthebloggerde19 schreiben und posten. Heute geht es um Organisation. Passt ja wieder mal voll zu uns, der Tag wird weitestgehend durch die Kinder bestimmt.

Pünktlich gegen 17:30 Uhr schreit die Kleine wie jeden Tag nach Essen, bis zum Abendbrot ist aber noch eine Stunde Zeit. Also bekommt sie ein bissl Gemüsezwieback zum knabbern, bzw. sie holt es sich eigenständig. Kurz vor 18 Uhr mache ich den Kindern dann KIKA an für die tägliche Dosis Trickfilm bis zum Sandmann. Der Mann bereitet derweil das Abendbrot für die hungrigen Mäuler vor. Aus den Resten vom Mittagessen brutzelt er eine kleine Kartoffelpfanne.

Nach dem Sandmann gibt es dann das obligatorische Sonntagsbad der Kinder. Heute zusammen mit dem Papa. Als Tagesabschluss dann noch Gute-Nacht-Geschichte und Kuscheln für die Kleine, der Große hört in seinem Zimmer zur gleichen Zeit ein Hörbuch. Man kann sich ja schließlich nicht zweiteilen.

Gegen halb 9 ist dann auch der Große im Bett und nun geht es zum gemütlichen Teil des Tages über. Couch und Fernsehen mit dem Mann.

Bis bald eure Bianca.

Verlinkt bei #WMDEDGT.

#WMDEDGT – April 2019

Ich habe mal nachgeschaut, wann ich das letzte Mal bei Frau Brüllen #WMDEDGT – Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, mitgemacht habe. Das war im Juli 2017. Oooooh. Wird also Zeit, dass ich mal wieder bei #WMDEDGT mit dabei bin.

Mein / Unser Tag

Der Wecker klingelt um 4:10 Uhr und ich schrecke regelrecht hoch. Echt schon Zeit zum Aufstehen? Och nö. Ich drehe mich nochmal für 10 Minuten um. Dann heißt es aber aufstehen. Ich schleiche mich ganz leise die Treppe runter zum Bad und hoffe, dass kein Kind munter wird. Im Bad dann das übliche Prozedere vor einer Frühschicht – Anziehen, Klo, Waschen, Zähneputzen, Eincremen und ein bissl Kajal auf die Augen. Dann noch Haare richten und fertig. Nebenbei schaue ich Insta-Stories.

Nach dem Bad geht es in die Küche. Frühstück für die Kinder und die Arbeit vorbereiten. Gegessen wird erst auf Arbeit. Dann das Frühstück der Kinder gut abdecken und auf dem Tisch platzieren. Noch meinen Rest für die Arbeit zusammenpacken, Anziehen und so gegen 5:15 Uhr fahre ich dann mit dem Fahrrad los. Ich bin 5 Minuten zu spät dran. Draußen sind es laut Thermometer so 9°C, doch auf dem Fahrrad fühlt sich das immer etwas kühler an.

5:45 Uhr beginnt bei uns die Frühschicht. Heute bin ich echt knapp dran, denn unterwegs hatte ich noch das Pech und musste am Bahnübergang an der Schranke stehen. Die Schichtübergabe habe ich damit leider verpasst.

Der Arbeitstag beginnt ruhig, aber wir wissen schon, dass es nicht dabei bleibt. Freitags ist in der Frühschicht immer viel los. Gegen 6:30 Uhr rufe ich kurz daheim an – traditioneller Weckdienst. Mann und Kinder sind schon wach und wir klären kurz, was der Mann mit zur Kita nehmen muss und den Erzieherinnen ausrichten soll. Der Mann schafft dann nach 7 Uhr die Kinder zur Kita. Um 7:30 Uhr gibt es dort Frühstück.

Dann Arbeiten bis 13:45 Uhr plus Schichtübergabe. Mit Duschen und Umziehen bin ich letztendlich kurz nach 14:15 Uhr aus dem Werk raus. Auf dem Heimweg mache ich einen kurzen Stopp beim Edeka, ich brauche zum Brotbacken noch eine bestimmte Mehlsorte und Backmalz. Beides bekomme ich.

Zuhause angekommen, schaue ich nach dem Mann. Ich finde ihn schlafend im Bett vor. Mit Blick in den Garten und auf das fertig gesiebte Beet, weiß ich dass er sich seinen Mittagsschlaf ausreichend verdient hat. Nach einer kurzen Pause auf dem Sofa, setze ich mich an den Laptop und suche nach Brotrezepten. Gegen 15:45 Uhr mache ich dann los die Kinder abholen. Der Mann ist mittlerweile auch aufgestanden.

Kinder abholen klappt dann heute mal ohne großes rumgemecker von den Kindern. Sie verabschieden sich von Erzieherinnen und Freunden und wir fahren nach Hause. Kurz vor Abfahrt haben wir noch schnell einem Spielbesuch zugesagt, der gleich nach der Kita zu uns kommt.

Kaum zuhause angekommen, schreien die Kinder schon wieder nach Essen, als würde es den ganzen Tag nix geben in der Kita. Als der Kita-Kumpel vom Großen mit seinem jungen Opa bei uns ankommt, serviere ich den Kindern einen bunten Keksteller. Die Kinder toben zu dritt durch den Garten und wir Erwachsen unterhalten uns bei Kaffee und Radler. Irgendwann entscheiden sich die Kinder dann zum Spielen im Kinderzimmer und später wieder für draußen. Es geht hin und her.

Kurz vor 17:30 Uhr setzte ich das Abendessen an. Da heute Freitag ist, ist Milchreis-Tag. Die Kinder lieben Milchreis. Seit ich meine neue Küchenmaschine (* Amazon Affiliate-Link) habe, geht das Milchreis zubereiten wie von Zauberhand und wird daher auch ausreichend genutzt.
Während der Milchreis kocht, verabschiedet sich der Kindergartenkumpel mit seinem Opa und fährt nach Hause. Ich packe Portmonee und Einkaufszettel zusammen und fahre noch schnell zum Einkaufen in den Nachbarort.

Während ich einkaufe, gibt der Mann den Kindern ihren Milchreis zum Abendbrot. Sie essen beide ihre Portionen auf. Als ich wieder daheim bin, packt der Mann die Einkäufe aus und ich die Kinder in ihre Schlafsachen. Nach dem Sandmann dürfen die Kinder heute noch eine Stunde spielen, denn es ist ja Freitag und morgen dann Wochenende. Dass das ins Bett bringen dann natürlich zum Schwerstkampf wir, hätte ich mir eigetlich auch denken können. Naja, wir lernen dazu.

Gleich geht es wieder zeitnah ins Bett, denn morgen früh klingelt der Wecker wieder unerbittlich um 4:10 Uhr.

Bis bald.

Verlinkt bei #WMDEDGT.

Kreativer freier Tag

Heute hatte ich Sonntag, an einem Dienstag. Das ist ja meinem Schichtplan geschuldet. Letzte Woche war ich jeden Tag arbeiten, davon das Wochenende mit Nachtschicht. Nach so einer 7-Tage-Woche sind die 2 freien Tage danach eigentlich immer zu wenig, aber was will man machen.

Normalerweise nutze ich meine freien Tage unter der normalen Woche dann meist ja noch für Termine bei Ärzten und so, da hat man dann noch weniger vom eigenen „Wochenende“. Ursprünglich war auch für heute wieder ein Facharzttermin geplant, inklusive 1 Stunde Hin- und 1 Stunde Rückweg. Doch da ich mich in letzter Zeit etwas abgeschlagen und lustlos fühle, habe ich den Arzttermin, und den danach geplanten Besuch bei meiner Freundin, gestern einfach mal abgesagt.

So hatte ich heute also wirklich einen freien Tag und bis auf Kinder früh zur Kita bringen und nachmittags wieder abholen, habe ich das Haus nicht verlassen. Ich war noch nicht mal einkaufen. Genug Zeit also, um mal wieder einfach das zu tun, worauf man Lust hat. Wenn da nur nicht der Haushalt wäre. Aber den habe ich, bis auf 2 Maschinen Wäsche, etwas Küche aufräumen und Brot backen, ganz gekonnt ignoriert. Dem Mann brauchte ich auch nicht beachten, denn der lag den ganzen Tag krank im Bett. Nur zum Ticketkauf fürs nächste Heimspiel seiner Lieblingsfußballmannschaft ist er mal aufgestanden. Und dann als die Kinder wieder da waren.

Kreativer Mittag

Ich hatte also genug Ruhe um endlich mal wieder kreativ zu sein. Nachdem ich den Vormittag in der Küche und mit Wäsche legen verbracht habe, wurde ich dann zur Mittagszeit so richtig kreativ.

Schon seit dem Februar-Nähtreff lagen hier 2 Schlafanzugoberteile für den Großen rum, die noch darauf warteten, mit Stoffmalfarbe (*Amazon-Affiliate-Link) aufgehübscht und fertig bemalt zu werden. Also habe ich meine Stofffarben hervor geholt und knapp 2 Stunden lang 3 Dinos und 3 Feuerwehrzeichen auf die Oberteile gemalt. Jeweils 2 Schichten Farbe pro Motiv. Jetzt muss das Ganze noch gut durchtrocknen, bis ich sie dann in den nächsten Tagen zum fixieren bügeln kann.

Als dann die Kinder wieder daheim waren, haben wir gleich zusammen kreativ weitergemacht und Osterbilder mit Farbe ausgemalt. Das haben wir auch schon in den letzten Tagen gemacht, nur da mit Bunt- und Wachsstiften bzw. mit Filzstiften, ich. Das macht den Kindern immer sehr viel Spaß. Besonders der Große macht das Ausmalen mittlerweile richtig gut. Er gibt sich sehr viel Mühe dabei. Und als die Kinder heute dann keine Lust mehr auf Malen hatten, habe ich einfach allein weiter gemacht. Nach 5 Bildern war ich dann fertig.

Zum Tagesabschluss habe ich dann noch die fertig getrocknete Wäsche zusammen gelegt, während der Rest der Familie Trickfilm schaute. Dann noch gemeinsames Abendbrot mit dem selbst gebackenen Brot und Gurkensalat. So endet der Tag doch genauso entspannt wie er heute komplett war. Einzig die Stunde Einschlafbegleitung bei beiden Kindern war dann doch noch etwas störend. Aber nach 20 Uhr war dann endlich Ruhe.

Das war heute also ein guter Tag. Letzte Handlung ist dann zeitig ins Bett, denn morgen klingelt der Wecker wieder unangenehm früh zur Arbeit.

Bis bald eure Bianca.

Mit Stoffmalfarben kreativ malen.

Alltagsschnipsel 01/2019

Drei Wochen ist das neue Jahr jetzt schon fast wieder alt und ich komme gefühlt zu rein gar nix. Also nichts, was jetzt kein normales Alltagsgedöns und Arbeit ist. Manchmal ist es echt zum Verrückt werden.

Auf Arbeit geht alles wieder seinen normalen Gang. Zwei Schichtblöcke habe ich jetzt schon wieder hinter mir, einer geht immer 7 Tage plus 2-3 Tage Frei. Nach dem nächsten Schichtblock, der am Montag beginnt, ist der Monat auch schon fast wieder rum. Es gibt viel zu tun und auch für meine persönliche berufliche Zukunft habe ich was getan, ich könnte dann mal nächste Woche Donnerstag ein paar gedrückte Däumchen für ein Bewerbungsgespräch gebrauchen.

Die Kinder gehen seit dem 2. Januar wieder in die Kita, allerdings hat es die Kleine noch nicht auf viele Tage dort dieses Jahr gebracht. Gleich am ersten Kitatag bekam sie abends Fieber und war dann zuhause. Ohne irgendwelche anderen Symptome, nur leichtes Fieber. Ganz kurios. Letzte Woche war sie komplett in der Kita und diese Woche aber nur 2 Tage. Momentan ist sie wieder krank daheim. Der Große ist da ganz anders, bis auf eine Schnupfnase ist er voll fit. Das ist aber auch oft sehr anstrengend. Ich sag nur Duracellhase.

Ansonsten läuft der Alltag mit den Kindern ganz normal. Der Morgen beginnt jeden Tag immer sehr zeitig, oft vor 6 Uhr und dann spielen die Kinder noch, bevor es in die Kita geht. Auch am Nachmittag wird viel gespielt, denn noch sind die Weihnachtsgeschenke hier sehr in Mode. Der Große kann sich mittlerweile sehr gut konzentrieren beim spielen, das ist richtig toll. Momentan hat er eine ausgeprägte Puzzle- und Malphase, aber auch konstruktives Bauen ist bei ihm sehr angesagt. Die Kleine hingegen weiß öfters nichts mit sich anzufangen. Sie lernt also gerade was es heißt Langeweile zu haben. Aber vielleicht hängt das auch nur mit ihrem krank zu tun.

Die Kleine geht auch seit dieser Woche zur Ergotherapie, ich bin gespannt, ob das was gegen ihr manchmal aufbrausendes Gemüt hilft. Ich persönlich habe ja da ja keine Hoffnung, außer man provoziert sie absichtlich und kann dadurch mit Veränderungen im Handeln etwas bewirken. Aber naja. Bis April wird sie dadurch nun jede Woche 1 Tag daheim sein, denn die Therapie ist immer erst gegen 10 Uhr. Und da diese Termine immer an solchen Tagen sind, wo ich Spätdienst, Nachtschicht oder Frei habe, schmälert sich auch meine persönliche freie Zeit, die ich einfach mal brauche um wichtige Haushaltsdinge zu tun, Blog schreiben möchte oder nur mit Nähen verbringen könnte, auf ein Minimum. Denn ich weiß noch nicht, ob auch der Mann mal den ein oder anderen Termin mit wahrnehmen kann.

Apropo Mann. Der quält sich neben seinem Reha-Sport durch diverse Amtsunterlagen, um trotz chronischer Schmerzen und täglicher Medikamenteneinnahme wieder am normalen regelmäßigen Arbeitsleben teilnehmen zu können. Wenn wir gewusst hätten, was wir für den ganzen Antragsquatsch alles nachweisen müssen, dann hätten wir alle unsere Kalender der letzten 20 Jahre besser aufgehoben. Oder streng Tagebuch geführt. Was weiß ich denn, wann ich bzw. der Mann wo und wie zB krank waren oder was beantragt haben. Wieso, weshalb, warum!

Liebe Leute, genießt es vollkommen gesund und komplett zu sein und notiert euch dennoch jeden kleinsten Scheißmist aus eurem Arbeits- und Gesundheitsleben. Ihr werdet es noch brauchen, spätestens dann, wenn ihr Rente beantragen wollt. Für euch getestet.

Um von dem Ganzen ein bisschen entfliehen zu können, haben der Mann und ich uns letzte Woche eine kleine Wellness-Auszeit genommen und es uns, während die Kinder in der Kita waren, gut gehen lassen. Thermalbad und Sauna – herrlich. Man glaubt gar nicht wie gut so 4 Stunden einem tun können.

Außerdem habe ich diese Woche eine knapp 36h-Auszeit für uns zum Hochzeitstag gebucht. Tropical Island und Berlin, nur wir Zwei. Ach das wird schön. Die Oma springt als Babysitter ein, das haben wir schon geklärt und ich hoffe anständig, dass hier keiner krank wird. Egal ob Erwachsener oder Kind. Da ich dahingehend etwas skeptisch bin, haben wir dass alles mit Reiserücktrittsversicherung abbucht. Immerhin sind meine Urlaubstage dafür auf Arbeit schon mal genehmigt wurden.

Jetzt genieße ich noch ein bisschen mein freies Wochenende und mache unter anderem etwas Budenschwung (Wäsche und so, you know) und vielleicht sollte ich mir mal ein bissl was von der Unbeschwertheit der Kinder abschauen. Lebt es sich vermutlich einfacher. Ich überlege es mir.

Bis bald.

Wochenende in Bildern 06./07.10.2018

Willkommen Tristesse.
Dieses Wochenende hatte es mal wieder in sich, mit stinklangweiligen Alltag. Tage wie bei Hinz und Kunz, einer 0815-Familie. Normalerweise hätte ich Nachtschicht, doch ich bin immer noch krank geschrieben. Der Rotz ist noch da, der Hals überlegt es sich jeden Tag aufs Neue, ob er einen ärgert oder nicht. Sprechen kann ich aber wieder normal und genervt sein von launigen Kindern auch. Also geht es nächste Woche wieder zur Arbeit. Der Vorteil an Krankheit ist aber, ich kann mich nicht über mangelnden Schlaf beschweren, denn schlafen geht sehr gut.

Einzig das ich, aus Gründen, nichts im Garten machen konnte bei dem Sonnenschein, hat mir das Wochenende etwas getrübt. Aber durch gewisse Ereignisse in der jüngsten Vergangenheit traue ich mich kaum noch raus, erst recht nicht im Krank. Zudem fühle ich mich ständig beobachtet und das belastet mich zusehens. Also bleibe ich drin. Doof für die Kinder, die zur Zeit sehr anhänglich sind.

Sonnabend

Nach dem Frühstück starte ich das Wochenende wie immer im Keller mit der Wäsche, es sollen insgesamt 4 Maschinen Wäsche dieses Wochenende werden, doch dann ist alles weggewaschen.

Am Vormittag backe ich einen einfachen saftigen Schoko-Rührkuchen, ein Rezept meiner Mama aus meiner Kindheit. Ich liebe ihn einfach. Die Kinder wollen mir helfen, aber da mein Rührgerät nicht mehr das Neuste ist und immer etwas heiß wird, mache ich das lieber selber. Sie schauen aber interessiert zu und kommentieren und hinterfragen alles. Irgendwann (träum, erstmal Geld sparen) habe ich auch mal eine tolle Küchenmaschine und dann können sie aktiver mitwirken.

Zutaten Rührkuchen

Während ich backe, erntet der Mann unseren letzten Brokkoli. Am Ende des Tages frieren wir knapp 830g kleine Röschen ein. Schon direkt Portionsweise, 3 Tüten a 250g und eine kleine Dose.

Die Kleine begleitete den Papa in den Garten und hexte und zauberte ein bisschen rum, denn sie hat einen „Zauberstab“ gefunden. Sehr süß wie sie immer „Hokus Pokus fidibus“ sagte. Der Große zog spielen in seinem Zimmer vor.

Zum Mittagessen gibt es Spagetti Bolognese. Dank TK-Vorrat an Bolognese ein schnell gemachtes Essen, einzig der Große will wieder mal nur Käse zu seinen Nudeln.

Am Nachmittag gibt es den gebackenen Schoko-Rührkuchen. Sehr lecker. Den Rest des Tages dümpeln wir so vor uns hin. Mann und Kinder gehen zeitig ins Bett. Ich nähe am Abend noch ein bisschen.

Schokokuchen

Sonntag

Die Kinder sind zeitig (vor 6) munter, doch der Mann lässt mich länger schlafen und steht mit ihnen auf. Kurz vor Acht stehe ich dann auch auf, die Kinder schauen gerade Peppa Wutz über YouTube.

Nach dem Frühstück widme ich mich den 2 super-vollen Wäschekörben mit frischer Wäsche. Die Kinder spielen. So eine Tragetasche aus dem Puppenwagen, ist auch ein prima Rucksack zum Puppe tragen, aber immer mit Puppe nach hinten. 😉

Irgendwie ist die Kleine aber heute Vormittag ziemlich durch und weint sehr viel. Sei es nun dass ich mal kurz in den Keller gehe oder sie sich mal wieder mit ihrem Bruder zankt. Also gibt es zwischendurch immer wieder Kuscheleinheiten. Das Kind wird langsam ganz schön schwer.

Der Mann hat wieder lecker Mittagessen gekocht. Es gibt Grützwurst mit Sauerkraut und Kartoffeln. Sehr lecker. Sogar die Kinder haben es gegessen.
Bis auf das konventionelle Dosensauerkraut ist auch alles Bio und wir wissen woher es stammt. Kartoffeln aus dem eigenen Garten. Die Grützwurst haben wir bei einem Kumpel vom Mann gekauft, der selber Rinder hält und züchtet.

Nach dem Mittagsschlaf heißt es dann heute für die Kinder Winterkleidung anprobieren. Vieles ist zu klein geworden und wurde daher aussortiert. Ich habe den Großteil gleich bei Mamikreisel eingestellt und hoffe nun darauf etwas zu verkaufen. Schaut gern vorbei, die Preise sind klein.

Sonntägliches Abendritual beim Mann – Medikamente für die Woche in den Spender füllen. Da kann man echt froh sein, wenn man gesund ist und nix nehmen muss. Heute hat er auch gleich mal wieder alle Schachteln sortiert, denn die Dosis hat sich zum Teil wieder geändert.

Auch der Sonntagabend ist wieder fest in der Routinehand. Nach Abendbrot und Sandmann gehen die Kinder zusammen mit dem Mann in die Badewanne, währenddessen verräume ich die zusammengelegte Wäsche, lege die Sachen für Morgen parat und kontrolliere noch mal, ob auch alles für die neue Kita-Woche gepackt ist. Heute musste ich zudem 3x mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher ins Bad laufen, denn bei unserer Heizung ist seit ein paar Tagen ein Temperaturmeßfühler gestört und daher gibt’s hier nur lauwarmes Wasser. Der Monteur kommt leider erst am Dienstag, eher gab es keinen Termin.

Schlaft alle schön und kommt gut in die neue Woche.
Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern von Geborgen Wachsen.

Mein Vormittag vor der Spätschicht

So ne Spätschicht auf Arbeit ist ja immer etwas blöd, denn der halbe Tag ist weg und man versucht daheim alles in wenige Stunden zu quetschen. An manchen Spätschichttagen fühle ich mich richtig gehetzt, weshalb ich schon vor längerer Zeit beschlossen habe, dass diese Vormittage ohne irgendwelche Großunternehmungen ist.

Der Tag beginnt

Der Wecker klingelt gegen 6:20 Uhr , natürlich ist ein, manchmal auch beide, Kind(er) schon munter. Meist ist das so kurz nach 5:30 Uhr der Fall. Entweder wird dann noch zusammen gekuschelt oder ich schicke die Kinder spielen. Letzteres ist dann immer der Fall wenn ich noch sehr müde bin.

Nach dem Aufstehen gehe ich normalerweise zuerst ins Bad, doch heute wollten die Kinder zuerst was zu trinken und zu essen. Anschließend mache ich mich grob tagesfertig, der finale Touch erfolgt dann erst kurz bevor ich auf Arbeit los muss.

Nachdem ich ansehnlich bin, hole ich die Kleidung der Kinder aus den Schränken und helfe ihnen beim Anziehen, die Kleine muss ja auch noch gewickelt werden. Heute gab es mal wieder, wie in 80% der Fällen täglich, Theater ums anziehen. Die Kleine machte heute freiwillig und super mit, beim Großen war es wieder sehr schwerfällig. Haben eure fast 4-jährigen auch so eine „Babyphase“ zur Zeit bzw. hatten sie so eine? Ich glaube ich muss mal mit seiner Erzieherin reden, ob er in der Kita auch so viel Unterstützung beim Anziehen braucht.

Irgendwann zwischenzeitlich steht auch der Mann auf, heute hat er mal keinen Arzt- oder Amtstermin, lediglich das Auto muss er heute noch in die Werkstatt schaffen. Ich schnippel derweil das Obst für den Großen für die Kita. Bei der Kleinen in der Krippe besorgt die Erzieherin die Obstpause.
Zusammen ziehen wir dann die Kinder final straßenfertig an und ich schaffe sie in die Kita.

Wieder daheim ist es kurz vor 7:30 Uhr und ich geselle mich zum Mann und wie frühstücken zusammen, bzw. ich frühstücke, er trinkt seinen Kaffee. Davor habe ich schon eine Waschmaschine angestellt. Noch eine kleine Einkaufsliste schreiben und fix die Dinge einkaufen. Als ich wieder daheim bin ist es kurz vor 9.

Der Mann füllt die derweil fertige Wäsche in den Trockner um und ich stelle eine neue Waschmaschine an. Heute ist nur Bettwäsche dran. Danach fange ich an Wohnzimmer und Küche aufzuräumen, das Spielzeug der Kinder was eigentlich in Ihre Zimmer gehört stelle ich auf die Treppe. Wir beginnen nämlich gerade mit dem Einführen kleiner Aufgaben. Dazu gehört es auch das eigene Spielzeug wieder in die Zimmer zu räumen.

Es wird Mittag

Nachdem eine gewisse Grundordnung wieder da ist, lege ich noch Wäsche und lausche ab 10 Uhr dem freitäglichen Instagram-Live-Kaffeerunde mit Daily-Pia. Dabei putze ich weiter und erledige etwas Bürokram.
Gegen halb 11 beginnt der Mann mit dem Mittagessen kochen, heute gibt es für uns beide Kartoffeln mit Kräuterquark und Leberwurst. Um nicht immer überlegen zu müssen, was wir kochen, machen wir mittlerweile einen Essensplan. So einfach.

Nach dem Mittagessen geht der Mann wieder in den Garten und ich widme mich noch schnell etwas PC-Arbeit (u.a. dieser Blogpost) und schaue nebenbei Instastories. Ab 13 Uhr mache ich mich dann Arbeitsfertig und düse mit dem Rad los zur Arbeit. Gegen 22:30 Uhr werde ich wieder daheim sein.

Der Mann holt später die Kinder ab und dann werden die Drei entspannt ins Wochenende starten. Zum Abendessen telefonieren wir dann wieder kurz miteinander.

12 von 12 im August

Oh yeah, es ist der 12. des Monats und ich habe echt mal wieder daran gedacht bei „12 von 12“ von Draußen nur Kännchen mitzumachen. Ich glaube es ja kaum. Meine letzte Teilnahme ist echt schon ewig, fast ein Jahr, her. Gleich mal drei kreuze in den Kalender machen. Zudem sitze ich jetzt hier und schreibe diesen Blogpost, anstatt noch etwas vor der Nachtschicht zu schlafen. Das ist auch noch mal ein Kreuz im Kalender wert. Echt mal jetzt.

Hallo 12. August

Es ist Sonntag, der Tag startet mit Arbeit – Nachtschicht. Heute läuft alles ganz ruhig und das Arbeiten ist entspannt. Kurz vor 6 Uhr ist Feierabend, umziehen, duschen, heim fahren.

Zuhause angekommen, erstmal die Temperaturen festgehalten, glaubt ja einem sonst keiner, dass es hier morgens plötzlich nur knapp 9 °C sind. Die letzten Wochen waren es zu dieser Uhrzeit immer zwischen 17-21 °C.

Nachdem Kinder und Oma (unser Babysitter) aufgestanden sind, habe ich sie nach Hause zur Oma gefahren. Danach bin ich aber anstatt ins Bett, erstmal an die Nähmaschine gegangen. Schnell das gestern zugeschnittene Shirt zusammengenäht. Die Herbstproduktion an neuer Kleidung für den Großen ist nämlich gestartet.

Kurz nach 8 gehe ich dann aber doch ins Bett und schlafe gute 5,5 h durch.

Aufgestanden und erstmal „frühstücken“ mit Tee, Jogurt und Toast-

Danach nähe ich das Shirt vom Morgen fertig, es fehlten nur noch die Säume und huschel ein bissl im Haushalt umher. Wäsche wegräumen und so.

Auch Gartenarbeit steht auf dem Plan. Ich muss das ausnutzen, solange die Kinder noch bei Oma sind. Also verwelkte Blumen abschneiden und etwas Unkraut jäten.

Zwischendurch ruft die Waschmaschine.

Die Kinder sind mit Oma wieder da und futtern erstmal eine Runde Obst, Minisalami und Milchbrötchen auf den Liegen auf der Terrasse. Ist ja nicht so, dass es bald Abendbrot gibt.

Zum Abendbrot gibt es dann Rührei mit Würstchen und dazu Toast. Die Kinder essen wie erwartet nicht gerade viel.

Nach dem Abendbrot hetzen die Beiden noch eine Runde durch den Garten und spritzen sich gegenseitig oder selber mit ihren Wasserkanonen nass.

Sonntäglicher Höhepunkt –  Badewanne.
Die Kinder setzen dabei mal wieder das halbe Bad unter Wasser und weinen beim Haare waschen. Alles wie immer. Danach Haare fönen und ein bissl Maniküre, die Krallen Fingernägel hatten es wieder nötig. Im Anschluss wird noch in den Kinderzimmern gespielt und ich gieße den Garten.

Das zu Bett bringen ist heute wieder eine langwierige Angelegenheit. Ich habe für so was zur Zeit keine Nerven. Jetzt kurz bevor ich wieder zur Arbeit los muss ist endlich Ruhe. Nur noch eine Woche und dann ist Urlaub für die Kinder und mich.

Bis bald.

Verlinkt bei 12 von 12.

Brückentag

Puh … jetzt war hier aber lange nix los gewesen. Der letzte Post war doch tatsächlich noch im März gewesen. Unser April hatte es in sich und vielleicht erzähle ich euch irgendwann mal davon. Ansonsten gilt ja nach wie vor: Ist es im Blog still, so rockt das Leben 1.0 um so mehr.

Am heutigen Brückentag haben wir Familienleben pur genossen. Die Kinder brauchten heute nicht in den Kindergarten, da ja der Mann krankheitsbedingt eh daheim ist und ich selber muss erst zur Nachtschicht auf Arbeit. Also haben wir einfach den Wochenendmodus heute fortgesetzt, was bedeutet, dass wir den Morgen ganz gemütlich angehen lassen haben ohne Stress. Slow Motion quasi.

Da der Tag aber auch produktiv genutzt werden sollte und ein morgenlicher Lagerkoller der Kinder zu vermeiden war, haben wir ich beschlossen die Gelegenheit zu nutzen und in die Stadt zu fahren, um ein paar kleine Besorgungen zu machen. Ähm ja, genau diese Idee hatte gefühlt die halbe Umgebung.
So standen wir in der Stadt dann zuerst im Straßenstau, dann im Parkplatzstau und letztendlich sowohl im Schuhladen, als auch im Baumarkt im Kassenstau. Man hätte es ahnen können, oder? Aber beide Kinder brauchten Sandalen und der Große zusätzlich auch noch mal ein paar Halbschuhe. Es ist ja auch echt ein Krux mit den Schuhen, da die ja je nach Marke unterschiedlich ausfallen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nach überstandenen Einkaufswahnsinn haben wir dann ein schnelles Mittagessen gemacht – Pizza. Geht immer und zum Glück hatte ich vorausschauend beim letzten Wocheneinkauf mal wieder Pizzateig mitgenommen. So war ruck zuck das Mittag im Ofen und danach alle gut gesättigt fertig für den Mittagsschlaf. Was würden wir nur ohne Mittagsschlaf machen. So konnten wir danach ganz entspannt in den Nachmittag starten.

Ja so ein Mittagsschlaf ist was Feines. Ich brauche ihn immer vor der ersten Nachtschicht, der Mann weil seine Medikamente ihn teilweise echt müde machen und die Kinder sind danach einfach entspannter und nicht mehr so aufgedreht. Es erdet uns.
Den Nachmittag haben wir dann im Garten verbracht. Zum Glück sind die ganzen Wolken vom Vormittag verzogen und auch der Wind hat nachgelassen. So nutzten wir die Zeit für Rasen mähen und Unkraut jäten. Die Kinder haben überall im Garten gespielt und sind mit Laufrad und Bobby Car auf dem Fußweg vorm Haus lang gejagt. Langsam fetzt das schon, wenn man mal was machen kann ohne ständig die Kinder im Blick haben zu müssen. Sie kennen mittlerweile den Bereich wo sie Fahren dürfen und halten sich zum Glück auch daran.

So langsam geht der Brückentag nun auch zu Ende. Es war ein relativ guter Tag, muss man sagen. Zum Abendbrot gab es unter anderem noch Reste vom Mittagessen, dann unsere gewohnte Abendroutine mit den Kindern und noch ein bissl aufräumen in Haus und Garten. Und während der Mann und die Kinder nachher friedlich in ihren Betten schlafen werden, muss ich noch auf Arbeit. Nachtschicht halt. Es könnte schlimmer sein.

Bis bald.

Mittagessen, Pizza
Sandspielzeug, Autos, Kinder spielen

Wenn das reale Leben zu sehr rockt …

… dann liegt das virtuelle Leben flach und das ist auch gut so.
Der Februar hatte es in sich bei uns, denn auch hier ist die aktuelle Krankheitswelle nicht spurlos vorbei gezogen. Zuletzt war jetzt die Kleine für ganze 11 Tage daheim, davon 7 Tage mit Fieber, dass sich sehr hartnäckig gehalten hatte. Heute ist sie nun wieder den ersten Tag in der Krippe und ich hoffe sehr, dass sie keinen neuen Fieberrückfall bekommt, denn man hat ihr schon sehr angemerkt, wie sehr sie die Kita und die Kinder da vermisst hat.
In der ganzen Zeit nun, habe ich aber auch festgestellt, dass ich trotz ihres Fiebers relativ entspannt geblieben bin und mich da auch nicht habe stressen lassen, man kann es ja eh nicht ändern wenn das Kind krank wird, zudem ist es auch für die Kleine nun der erste Winter in ihrem Leben ohne die RSV-Vorsorge mit monatlichem Impfen. Von daher haben wir die Erkältungszeit bisher sehr gut überstanden. Natürlich waren wir auch beim Arzt, denn ich oft der Typ Mutter, der sich lieber zweimal absichert, bevor wir die Medikation eigenhändig hoch fahren, was in unserem Fall das Inhalieren betraf. Da tue ich mich lieber rückversichern, ob inhalieren nur mit Kochsalzlösung ausreicht oder noch ein Wirkstoffmittel zugegeben werden sollte.
Das Einzige was mich aber halt bei Krankheit, egal bei wem, immer extrem nervt, ist, dass der ganze Haushalt zum größten Teil liegen bleibt. Wirklich. Das was wir so nebenher gemacht haben, war nur das Nötigste. Also Wäsche machen mittels Waschmaschine und Trockner und die Küche in Schuss halten, bissl rumfegen. Der Rest blieb mehr oder weniger liegen, denn das kranke Kind geht vor. Auch meine sozialen Medien liegen in der Zeit oft brach, was bestimmt der ein oder andere bemerkt haben sollte. Wir haben halt viel mit dem kranken Kind zusammen gespielt, Bücher angeschaut und ja, auch mal vor der Glotze (TV) abgehangen.
Nebenbei ist dann ja noch das Große gesunde Kind da, er muss in die Kita gebracht und abgeholt werden und daheim fordert er auch ausreichend seine Zeit ein. Er soll sich ja nicht vernachlässigt fühlen, wenn die Kleine gefühlt ständig an einem hängt. Und nebenher hofft man als Mutter ja immer noch, dass er weiterhin gesund bleibt, wenn man jetzt mal von der Schnupfennase absieht.
Nebenbei war ich natürlich auch arbeiten, wie immer in Schichten, und toi toi toi musste ich in der ganzen Zeit keinen Tag Kindkrank nehmen. Der Mann ist ja leider auch immer noch selber krank geschrieben und kann dadurch mit auf die Kleine aufpassen, wenn ich auf Arbeit bin. Exklusive Vater-Tochter-Zeit quasi, denn die Kleine folgt einen auf Schritt und Tritt. An manchen Tagen, u.a. als ich Spätschicht hatte, bekam er jedoch noch die Unterstützung von der Oma oder seinem Kumpel. Denn wenn man selber nicht so mobil ist, dann ist auf zwei quirlige Kinder aufzupassen, sehr sehr anstrengend. An solchen Tagen ist er deshalb dann auch schon kurz nach den Kindern selber ins Bett gegangen um zu schlafen.
Ja ja, zwei quirlige Kinder, obwohl ein Kind krank ist. Unsere beiden Kinderlein haben so ein verrücktes Fiebergen, dass sie sich erst ab einer Körpertemperatur von an die 40°C freiwillig hinlegen und nicht mehr Spielen und Rumtoben wollen. Vorher merkt man ihnen da nicht an das sie ja krank sind, außer dass das Ess- und Trinkverhalten bei ihnen sehr eingeschränkt ist. Das haben sogar schon die Erzieherinnen in der Kita mitbekommen. Verrückt. Sind eure Kinder auch so?
Wir hoffen nun sehr, dass der März besser wird im Bereich der Gesundheit und wir wieder alles voll genießen können. Aber wenn es hier ruhiger wird, dann wisst ihr, dass unser Leben 1.0 einfach zu sehr rockt.
Bis bald.

Wochenende

Und wieder ist ein Wochenende vorbei. Ich hatte mal wieder Nachtschicht, was am Wochenende immer wenig Schlaf bedeutet, da ja die Kinder daheim sind und nicht gerade auf die schlafende Mama Rücksicht nehmen. Allerdings war das diesmal nur am Sonntag der Fall, am Samstag Vormittag nicht, da ich Freitag Nacht frei hatte und so den Samstag nicht schlafen musste als die Kinder munter waren.

Samstag

Der Samstagmorgen beginnt wieder viel zu zeitig, das große Kind will nach dem morgendlichen Toilettengang einfach nicht mehr schlafen. Also erstmal Frühstück mit ihm.
Frühstück, Müsli, Corn Flakes
Später wird dann auch die Kleine munter. Frühstück Nummer 2, aber irgendwie komme ich nicht dazu selber in Ruhe genug zu Essen. Nach einer Spielrunde beschließt das kleine Kind das es raus möchte. Schuhe zieht sie sich schon mal allein an.
Kind zieht sich an
Wir schaffen es tatsächlich mit dem raus gehen und nutzen gleich die Chance Wunsch und Praktisches miteinander zu verbinden. Die Kinder können Züge schauen und das Glasleergut wird auch endlich mal zum Container gebracht. Der Versuch dabei noch eine Stoffbestellung an die, zufällig in der Gegend seienden, Nähfreundin zu übergeben. Es scheiterte leider am Zeitmanagement.
Züge, Bahnhof, Bahnübergang, Spaziergang
Wieder daheim wird Mittagessen gekocht. Samstag ist Nudeltag. Heute kocht der Mann aber auf meinen Wunsch hin Käsespätzle Freestyle Art. Lecker wars.
Käsespätzle
Nach dem Essen Mittagsschlaf. Den habe ich dann auch gemacht, immerhin muss ich ja am Abend noch zur Arbeit. Der Mittagschlaf wurde dann allerdings von der sturmklingelnden Postfrau beendet. Das große Kind war dadurch nun auch munter und hing komplett durch. Wieder ins Bett wollte er aber auch nicht.

Am Nachmittag wollte der Große dann aber auch nicht raus gehen, nur die Kleine, die durfte dann zusammen mit dem Papa nochmal Rasen mähen.
Rasen mähen
Vor dem Abendbrot wurde dann noch eine Runde Quips (*Amazon-Affiliate-Link) gespielt.
Quips spielen, Brettspiel
Am Abend hieß es dann für mich ab auf Arbeit, während der Rest der Familie friedlich schlief. Manchmal ist das ja echt fies, besonders an Tagen wo ich echt keine Lust auf Arbeit habe. Wie dieses mal.

Sonntag

Mama auf Arbeit, Kind super zeitig munter. Phänomen haben wir jetzt schon öfters beobachtet, wenn ich Nachtschicht habe. Irgendwann muss ja die Mama wieder kommen. Der Mann kann einem leid tun. Kurz vor vier war der Große diesmal schon munter und wollte nicht mehr schlafen. Als ich dann nach Hause kam, saßen Mann und großes Kind bereits im Wohnzimmer und hatten schon gefrühstückt. Das große Kind vorher sogar schon in seinem Zimmer wie ich beim Sachen holen feststellen musste. Da gab es aber nur bunte Bausteine. 😉
Puppengeschirr, Spiel
Mein Schlaf wurde leider mehrmals unterbrochen, vor allem durch Weinen der Kinder. Erst von der Kleinen als sie munter wurde und ich danach ihr Bettzeug in die Waschmaschine stecken durfte. Volle Windeln sind doch was feines, nicht. Ein weiteres Mal als beiden Kindern das Mittagessen nicht anstand und sie rummeckerten. Schlaf wird echt überbewertet.

Am Nachmittag räumte ich das am Tag zuvor gereinigte Sandspielzeug wieder in seine Kiste und die wanderte dann für den Winterschlaf in den Keller. Ich muss nur noch eine neue Abdeckung nähen, denn der eigentliche Deckel ist kaputt gegangen.
Sandspielzeug, Spielzeugkiste
Zum Kaffee gab es dann kleine Zimtschnecken. Ein fertiger Hefeteig musste dringend verarbeitet werden. Den Kindern und mir hat es geschmeckt, der Mann wollte nicht.
Zimtschnecken
Geschwisterliebe! Sie raufen und balgen sich, diesmal in der Küche.
Geschwisterliebe
Wenn es zu bunt wird hilft es gut die beiden Kinder zu trennen. Die Kleine blieb im Wohnzimmer beim Papa, der Große musste hoch in sein Zimmer aufräumen. Als wir damit fertig waren, fand er es allerdings ganz großartig es wieder auszuräumen. Da hilft nur ruhig bleiben.
Kinderzimmer, Chaos, Bücherberg
Nach dem Abendbrot stand Baden auf dem Programm wie jeden Sonntag. Während die Kinder unter Aufsicht vom Papa planschten, schaffte ich schnell wieder Ordnung im Kinderzimmer des Großen. Als die Kinder im Bett waren, habe ich mich vor der Arbeit auch nochmal etwas schlafen gelegt. Das war nötig, hat aber nicht viel gebracht, ich hing die Nacht durch. MÜDE.

Jetzt genieße ich meine zwei Tage „Wochenende“ bevor es am Mittwoch wieder früh zur Arbeit geht.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.