#WMDEDGT – Mai 2019

Es ist der 5. und damit wieder Zeit für #WMDEDGT von Frau Bruellen. Diesen Monat bin ich wieder mit dabei, weil es einerseits passt und ich mir auch ein paar Regelmäßigkeiten für den Blog angewöhnen möchte.

Mein / unser Tag

Es ist Sonntag und normalerweise steht wie im Vormonat Frühschicht im Kalender. Diesmal aber nicht, ich bin momentan eine kleine Weile daheim. Das bedeutet nun, dass hier kein Wecker klingelt und wir uns von den Kindern wecken lassen. Trotzdem bin ich schon vor 6 Uhr munter, der inneren Uhr kann man halt nichts vormachen. Von den Kindern ist noch nichts zu hören. Neben mir schnarcht der Mann selig. Ich versuche noch etwas zu schlafen, das klappt aber nur so semi gut. Also vertreibe ich mir die Zeit mit Nachrichten lesen im Internet via Handy. Aufstehen möchte ich auch noch nicht, es ist so schön warm im Bett.

Kurz vor 7 steht dann das erste Kind auf, kurz danach das zweite. Kurz darauf stehen sie an meinem Bett und „wecken“ mich. Natürlich war ich so clever und habe mich schlafend gestellt. Ich kann die Kinder dazu überreden noch etwas zu spielen. Das lassen sich die beiden natürlich nicht zweimal sagen und verschwinden wieder in ihre Zimmer. Gegen dreiviertel 8 lassen sie sich aber nicht mehr fernhalten und wecken uns Eltern nun komplett mit aller Liebe. *Springen durch unser Bett

Also aufstehen und Frühstück vorbereiten. Das Geschrei nach Fernsehen überhören wir heute mal ganz dezent und so frage ich nach den Frühstückswünschen. Der Große entscheidet sich für Milchbrötchen und die Kleine für warmes Toastbrot, dazu gibt es Milch. Naja anscheinend ist der Hunger dann doch nicht so groß. Sie flitzen wieder davon zum Spielen. So können der Mann und ich wenigsten in Ruhe Kaffee trinken und frühstücken.

Nach dem Anziehen, heißt es dann Kinderzimmer aufräumen und Staubsaugen. In beiden Zimmern sieht es aus als hätte ein Tornado gewütet. Da die Kinder nur sehr wenig hilfsbereit sind, mache ich zuerst das Zimmer vom Großen und dann das von der Kleinen. Ich bin dabei ja auch so fies, denn ich möchte vorankommen, dass ich die Kinder des Zimmers verweise, wo ich gerade drin bin.

Während ich in den Kinderzimmer bin, fängt der Mann an das Mittagessen vorzubereiten. Heute gibt es Rinderbraten, der braucht seine Zeit. Die Kinder rennen immer zwischen oben und unten hin und her. Zwischendurch müssen wir Streit schlichten. Das die Kinder sogar freiwillig in den Garten gehen, ist auch nur den Traktor auf dem Feld zu verdanken. Aber nach gefühlt 5 Minuten waren sie auch schon wieder drin.

So schleicht der Vormittag voran und pünktlich zur Mittagszeit schreien die Kinder nach Hunger. Wir brauchen echt keinen Wecker hier. Der Mann hat lecker gekocht, es gibt Rinderbraten mit Kartoffeln und Bohnen. Die Kinder lieben Kartoffeln und Bohnen. Danach ist Zeit für den Mittagsschlaf.

Die Kinder tun sich heute schwer, also heißt es neben dem Bett sitzen bleiben und warten, dass sie einschlafen. Erst bei der Kleinen, dann beim Großen. Letztendlich schläft der Große beim Mann in unserem Bett mit und die Kleine in ihrem Bett. Ich mache keinen Mittagsschlaf.

Jetzt habe ich Zeit für weiter Hausarbeit oder Bürokram. Also erstmal eine Waschmaschine anstellen und anschließend kehren. Danach setze ich mich aufs Sofa, stelle mir eine Dokumentation über Queen Victoria auf YouTube an und lege in aller Ruhe zwei Körbe mit Wäsche. Ich genieße die Ruhe. Die Waschmaschine ist auch irgendwann fertig und wandert in den Trockner.

Gegen Dreiviertel 4 ist dann der Erste aus dem Mittagsschlaf aufgewacht und stapft die Treppe herunter. Es ist der Große. Ich helfe ihm beim Umziehen und gebe ihm eine kleine Knabberei als Vespersnack. Kurz danach kommt auch die Kleine herunter und fängt beim ersten Wortwechsel an zu weinen und hört nicht wieder auf. Wenn ich nicht wüsste, dass sie gerade ausreichend Mittagsschlaf gemacht hat, würde ich ja sagen, sie ist müde. Aber so. Man kann ihr auch nichts recht machen. Sie ist vollkommen unzufrieden mit sich und der Welt.

Mit Kind auf dem Arm weise ich den Großen an, wie er für den Papa einen Kaffee mit dem Automaten macht. Er ist da ganz stolz darauf. Dann erstmal das kleine Kind von seiner Stinkerwindel befreien und anziehen. Als sie sich immer noch nicht beruhigt, bringt der Mann sie dann doch wieder in ihr Bett. Kurze Zeit später ist kein Geweine mehr zu hören. Nach ein paar Minuten ist sie dann auch wieder bei uns. Immer noch unzufrieden, aber nicht mehr weinend. Ich versuche sie mit dem Anschauen einer Kinderzeitung abzulenken. Es klappt ganz gut.

Da die Kinder trotz Sonnenschein auch am Nachmittag nicht raus wollen, spielen sie in ihren Zimmern. Ich verräume die gelegte Wäsche und stöbere nebenbei noch etwas bei Kleiderkreisel nach Maxiröcken. Dann noch den heutigen Instagram-Post für #meetthebloggerde19 schreiben und posten. Heute geht es um Organisation. Passt ja wieder mal voll zu uns, der Tag wird weitestgehend durch die Kinder bestimmt.

Pünktlich gegen 17:30 Uhr schreit die Kleine wie jeden Tag nach Essen, bis zum Abendbrot ist aber noch eine Stunde Zeit. Also bekommt sie ein bissl Gemüsezwieback zum knabbern, bzw. sie holt es sich eigenständig. Kurz vor 18 Uhr mache ich den Kindern dann KIKA an für die tägliche Dosis Trickfilm bis zum Sandmann. Der Mann bereitet derweil das Abendbrot für die hungrigen Mäuler vor. Aus den Resten vom Mittagessen brutzelt er eine kleine Kartoffelpfanne.

Nach dem Sandmann gibt es dann das obligatorische Sonntagsbad der Kinder. Heute zusammen mit dem Papa. Als Tagesabschluss dann noch Gute-Nacht-Geschichte und Kuscheln für die Kleine, der Große hört in seinem Zimmer zur gleichen Zeit ein Hörbuch. Man kann sich ja schließlich nicht zweiteilen.

Gegen halb 9 ist dann auch der Große im Bett und nun geht es zum gemütlichen Teil des Tages über. Couch und Fernsehen mit dem Mann.

Bis bald eure Bianca.

Verlinkt bei #WMDEDGT.

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