#WMDEDGT – April 2019

Ich habe mal nachgeschaut, wann ich das letzte Mal bei Frau Brüllen #WMDEDGT – Was machst du eigentlich den ganzen Tag?, mitgemacht habe. Das war im Juli 2017. Oooooh. Wird also Zeit, dass ich mal wieder bei #WMDEDGT mit dabei bin.

Mein / Unser Tag

Der Wecker klingelt um 4:10 Uhr und ich schrecke regelrecht hoch. Echt schon Zeit zum Aufstehen? Och nö. Ich drehe mich nochmal für 10 Minuten um. Dann heißt es aber aufstehen. Ich schleiche mich ganz leise die Treppe runter zum Bad und hoffe, dass kein Kind munter wird. Im Bad dann das übliche Prozedere vor einer Frühschicht – Anziehen, Klo, Waschen, Zähneputzen, Eincremen und ein bissl Kajal auf die Augen. Dann noch Haare richten und fertig. Nebenbei schaue ich Insta-Stories.

Nach dem Bad geht es in die Küche. Frühstück für die Kinder und die Arbeit vorbereiten. Gegessen wird erst auf Arbeit. Dann das Frühstück der Kinder gut abdecken und auf dem Tisch platzieren. Noch meinen Rest für die Arbeit zusammenpacken, Anziehen und so gegen 5:15 Uhr fahre ich dann mit dem Fahrrad los. Ich bin 5 Minuten zu spät dran. Draußen sind es laut Thermometer so 9°C, doch auf dem Fahrrad fühlt sich das immer etwas kühler an.

5:45 Uhr beginnt bei uns die Frühschicht. Heute bin ich echt knapp dran, denn unterwegs hatte ich noch das Pech und musste am Bahnübergang an der Schranke stehen. Die Schichtübergabe habe ich damit leider verpasst.

Der Arbeitstag beginnt ruhig, aber wir wissen schon, dass es nicht dabei bleibt. Freitags ist in der Frühschicht immer viel los. Gegen 6:30 Uhr rufe ich kurz daheim an – traditioneller Weckdienst. Mann und Kinder sind schon wach und wir klären kurz, was der Mann mit zur Kita nehmen muss und den Erzieherinnen ausrichten soll. Der Mann schafft dann nach 7 Uhr die Kinder zur Kita. Um 7:30 Uhr gibt es dort Frühstück.

Dann Arbeiten bis 13:45 Uhr plus Schichtübergabe. Mit Duschen und Umziehen bin ich letztendlich kurz nach 14:15 Uhr aus dem Werk raus. Auf dem Heimweg mache ich einen kurzen Stopp beim Edeka, ich brauche zum Brotbacken noch eine bestimmte Mehlsorte und Backmalz. Beides bekomme ich.

Zuhause angekommen, schaue ich nach dem Mann. Ich finde ihn schlafend im Bett vor. Mit Blick in den Garten und auf das fertig gesiebte Beet, weiß ich dass er sich seinen Mittagsschlaf ausreichend verdient hat. Nach einer kurzen Pause auf dem Sofa, setze ich mich an den Laptop und suche nach Brotrezepten. Gegen 15:45 Uhr mache ich dann los die Kinder abholen. Der Mann ist mittlerweile auch aufgestanden.

Kinder abholen klappt dann heute mal ohne großes rumgemecker von den Kindern. Sie verabschieden sich von Erzieherinnen und Freunden und wir fahren nach Hause. Kurz vor Abfahrt haben wir noch schnell einem Spielbesuch zugesagt, der gleich nach der Kita zu uns kommt.

Kaum zuhause angekommen, schreien die Kinder schon wieder nach Essen, als würde es den ganzen Tag nix geben in der Kita. Als der Kita-Kumpel vom Großen mit seinem jungen Opa bei uns ankommt, serviere ich den Kindern einen bunten Keksteller. Die Kinder toben zu dritt durch den Garten und wir Erwachsen unterhalten uns bei Kaffee und Radler. Irgendwann entscheiden sich die Kinder dann zum Spielen im Kinderzimmer und später wieder für draußen. Es geht hin und her.

Kurz vor 17:30 Uhr setzte ich das Abendessen an. Da heute Freitag ist, ist Milchreis-Tag. Die Kinder lieben Milchreis. Seit ich meine neue Küchenmaschine (* Amazon Affiliate-Link) habe, geht das Milchreis zubereiten wie von Zauberhand und wird daher auch ausreichend genutzt.
Während der Milchreis kocht, verabschiedet sich der Kindergartenkumpel mit seinem Opa und fährt nach Hause. Ich packe Portmonee und Einkaufszettel zusammen und fahre noch schnell zum Einkaufen in den Nachbarort.

Während ich einkaufe, gibt der Mann den Kindern ihren Milchreis zum Abendbrot. Sie essen beide ihre Portionen auf. Als ich wieder daheim bin, packt der Mann die Einkäufe aus und ich die Kinder in ihre Schlafsachen. Nach dem Sandmann dürfen die Kinder heute noch eine Stunde spielen, denn es ist ja Freitag und morgen dann Wochenende. Dass das ins Bett bringen dann natürlich zum Schwerstkampf wir, hätte ich mir eigetlich auch denken können. Naja, wir lernen dazu.

Gleich geht es wieder zeitnah ins Bett, denn morgen früh klingelt der Wecker wieder unerbittlich um 4:10 Uhr.

Bis bald.

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