55 Fragen an Elternblogger – Meine Antworten im Nachklang zur Blogfamilia

Zwei Monate ist die Blogfamilia nun schon wieder her und immer noch zehre ich von diesem tollen Tag mit großartigen Elternbloggern, dem Austausch und dem ganzen Input.

Regine vom Blog Raise and Shine beschäftigten im Nachklang zur Blogfamilia einige Fragen an ElternbloggerInnen. Jetzt fand ich auch mal Zeit sie zu beantworten.

Hier sind meine Antworten zu ihren 55 Fragen über Elternblogger:

1. Sind Elternblogs politisch?
Klar warum nicht. Irgendwie ist doch alles was man schreibt irgendwie politisch.

2. Wenn ja, welcher deiner letzten Posts hatte politische Relevanz?
Ich glaube keiner direkt. Ich versuche viel die Schichtarbeit in meine Posts zu integrieren um zu zeigen, wie wir das mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf so meistern oder auch nicht. Das ist doch auch ein bisschen politisch oder?

3. Muss jeder Elternblog politisch sein?
Nein nicht direkt.

4. Wie wichtig ist es dir persönlich, gesellschaftlichen Einfluss zu nehmen?
Wenn ich durch meine Texte Einfluss nehmen kann und damit etwas bewirke, finde ich das großartig. Aber noch glücklicher aus Einfluss, macht es mich, beachtet zu werden.

5. Hast du jemals eine Kooperation im Nachhinein bereut?
Da ich bisher, abgesehen von meinen Buchrezensionen, erst eine Kooperation hatte, habe ich noch nichts bereut.

6. Welches Unternehmen wäre dein Traumpartner für eine Kooperation?
Vermutlich ein Stoffherstellern, da ich in meiner Freizeit gern nähe.

7. Liest du selbst gerne Werbung auf Blogs?
Kommt aufs Thema an, es muss mich interessieren. Ich lese garantiert keine Werbung zu einem Thema, was total an mir vorbei geht. Wenn dann vielleicht auch noch auf vielen Blogs ein und dieselbe Kooperation bewerben, dann klicke ich auch weg, das ist nervig.

8. Was macht deinen Blog besonders?
Die Mischung hoffentlich. Ich schreibe ja von unserem Familienalltag mit Schichtarbeit im Hintergrund, über Buchrezensionen und DIY.

9. Was kannst du besonders gut?
Oh Gott, ich glaube gar nichts. Aber nein, ich glaube ich bin in vielen Dingen gut, möchte mich aber nicht festlegen. Ich mag es nicht, wenn jemand so festgelegt wird. Jeder hat seine Stärken und Schwächen.

10. Wem würdest du gerne entfolgen, traust dich aber nicht?
Oh da gibt es ein paar, denen man schon lange folgt, die jedoch mittlerweile für einen uninteressant geworden sind. Da ignoriere ich dann immer das Gepostete. Aber entfolgen möchte ich nicht direkt, ich könnte ja trotzdem vielleicht mal was Interessantes verpassen.

11. Würdest du im Nachhinein sagen, dass du deinen Blog naiv angegangen bist?
Ein bisschen ja. Ich hatte keine klare Linie am Anfang. Das merkt man daran, das ich mittlerweile zum dritten Mal umgezogen bin und nun die zwei alten Blogs vereint habe.

12. Rezepte, Mode und Schminktipps – darf man als emanzipierte Frau über diese Themen bloggen?
Klar, warum nicht. Gehört das nicht mit dazu?

13. Und überhaupt: Vermitteln wir ein einseitiges Frauenbild, wenn wir als Mütter rund ums Muttersein bloggen?
Nein. Das Muttersein ist doch so Vielfältig, warum sollten wir auf so etwas verzichten. Es ist doch ein Unterschied ob man zum Beispiel nur ein Kind hat oder vielleicht 4 Kinder. Genauso ist die Mutterschaft eine andere, wenn man arbeiten geht oder nicht, oder man ist Alleinerziehend oder erzieht die Kinder zusammen mit dem Partner/Mann. Einseitigkeit gibt es bei Elernblogger zum Thema Muttersein doch gar nicht.

14. Denkst du manchmal abschätzig über Kollegen und Kolleginnen?
Mal ehrlich, wer tut das nicht. Es gibt doch ab und zu mal was, was einem an dem anderen stört. Ich denke sogar, dass meine Kollegen/innen manchmal abschätzig über mich denken. Jeder ist halt speziell.

15. Was denkt dein Partner über deinen Blog?
Das möchte ich manchmal gar nicht wissen. Er liest sogar die meisten Texte. Da ich jedoch schon gebloggt habe, als wir uns kennengelernt haben, muss er es eh hinnehmen.

16. Wer unterstützt dich beim bloggen?
Keiner direkt. Ich versuche mir die Zeit für den Blog irgendwie frei zu schaufeln.

17. Welche Unterstützung würdest du dir wünschen?
Mehr Akzeptanz und nicht dafür belächelt zu werden. Und es wäre echt toll, wenn sich jemand findet, der mir bereitwillig mit dem Blogdesign hilft. Ich bettel bitte nämlich nur ungern um Hilfe.

18. Welche Themen kommen in Elternblogs zu kurz?
Eindeutig die Arbeitswelt. Man liest viel über Dinge, die die Kinder betreffen, also zum Beispiel Kindergarten und Schule. Aber wie die Eltern mit dem Job zu tun haben, kommt wenig rüber. Es gibt ja Blogger, die sind selbstständig und andere, wie ich, die sind angestellt und müssen alles irgendwie organisiert bekommen.

19. Warum greifst du diese Themen nicht auf? (Oder tust du das?)
Ich versuche es. Meine Posts zum Wochenende in Bildern, versuche ich immer unter dem Aspekt meiner Schichtarbeit zu schreiben.

20. Hast du schon einmal jemanden getroffen, den du im Netz toll fandest und persönlich unsympathisch?
Das verrate ich jetzt nicht.

21. Oder umgekehrt?
Das kann ich mir gut vorstellen.

22. Bist du manchmal neidisch auf den Erfolg anderer Blogger?
Ähm ja, ein bissl schon. Vor allem auf die Reichweite bin ich oft neidisch, wenn ich ehrlich bin.

23. Sind Blogaufrufe ein Indikator für Qualität und Kreativität von Blogs?
Hoffentlich nicht. Aber man muss erstmal gefunden werden.

24. Wirst du manchmal für deinen Blog belächelt?
Bestimmt. Also in der eigenen Familie sicherlich etwas, jedenfalls war das am Anfang so, was aber vermutlich auch an Unwissenheit über Blogs liegt.

25. Wenn ja: Offen oder hinter deinem Rücken?
Bei Kollegen und Bekannten bzw. Leuten die mich kennen, sicherlich hinterm Rücken. Denn seien wir mal ehrlich, wer sagt jemanden offen ins Gesicht, dass er das Geschreibsel von Demjenigen doof findet.

26. Jetzt mal ganz ehrlich: Bist du immer authentisch?
Ich versuche es zumindest, was auch oft an meinem Schreibstil rüberkommt.Ich schreibe viel, wie ich gerade denke, kurz und knackig und schmücke wenig aus.

27. Geht das überhaupt?
Es sollte gehen oder nicht.

28. Und wollen deine Leser das?
Ich denke schon. Also ich mag es gern, wenn ich mich mit dem Blogger identifizieren kann. Scheinwelten mag ich nicht.

29. Was muss passieren, damit du aufhörst zu bloggen?
Ich habe schon oft überlegt aufzuhören, unter anderem wegen meiner geringen Reichweite. Aber vermutlich müsste ein echt schlimmer Vorfall in der Familie passieren, dass ich es nicht mehr möchte mich mitzuteilen. Das ist auch oft bei mir der Grund für längere Pausen. Wenn das passiert, ist irgendwas familäres vorgefallen.

30. Gibt es Posts, die du im Nachhinein bereust?
Ja einige. Ich überlege sie jetzt nach dem Umzug auf diese Domain zu löschen. Es sind vor allem Posts aus der Anfangszeit meiens Bloggens, wo ich heute denke: Man ist das peinlich was ich da hingeschmiert habe.

31. Was fehlt der Eltern-Blogger-Szene?
Bloggende Omas und Opas. Ich kenne jedenfalls noch keine Blogs, die über das Oma/Opa-sein schreiben.

32. Networking ist alles – bist du dabei aktiv genug?
Leider nein. Vermutlich auch ein Grund für meine geringe Reichweite.

33. Vernetzt du dich gerne mit anderen Bloggern oder tust du es, weil es einfach dazu gehört?
Mittlerweile ja. Ich besuche Bloggertreffen wenn es die Zeit erlaubt und übe so Networking. Aber im Grund bin ich zu schüchtern dafür.

34. Welche Ziele verfolgst du mit deinem Blog?
I must be famous.
Nee mal ehrlich. Ich möchte gern zeigen, dass es funktioniert in Schichten arbeiten zu gehen und nebenbei ein tolles Familienleben zu haben, mit Hobbies die einen erfüllen. Ich bekomme oft zuhören, dass es viele Schichtarbeiter gibt, die damit nicht klar kommen und dass auch die Familie darunter leidet. Gern möchte ich das Gegenteil zeigen.

35. Wird es deinen Blog in drei Jahren noch geben?
Ich hoffe doch.

36. Und in zehn Jahren?
Das wäre der Wahnsinn, wenn ich wirklich so lange durchhalte. Dann wären meine Kinder in der Pubertät oder zumindest am Anfang dieser.

37. Was kommt nach dem Blog?
Die Welt? Keine Ahnung. Bei mir aber sicherlich kein Buch oder so, dafür habe ich nicht genug Ausdauer um so was zu schreiben.

38. Glaubst du, dass Blogs langfristig eine Zukunft haben?
Wenn man es geschickt anstellt und sich nicht von DSGVO und Co. in den Wahnsinn treiben lässt, sicherlich.

39. Würdest du gerne aus einer Social Media Plattform (Instagram, Facebook und Co.) aussteigen?
Machmal schon. Momentan habe ich sehr reduziert, auch meinem Mann zu liebe.

40. Was hält dich davon ab?
Irgendwie bleibt man doch dabei, um nichts zu verpassen. Ich bin oft zu neugierig dafür und habe Angst was zu verpassen. Neuen Plattformen außerhalb von Instagram, Twitter und Facebook habe ich bisher aber seht gut widerstanden.

41. Realität oder Inszenierung – Was möchtest du auf Instagram sehen?
Definitiv Realität. Aber seien wir ehrlich, wer zeigt gern sein weinendes trotzendes Kind oder sich selber total am Boden oder seine unaufgeräumte Bude.

42. Wie lange noch, bis der nächste „heiße Scheiß“ Insta und Pinterest ablösen wird?
Naja der letzte heiße Scheiß, ich weiß gleich gar nicht wie der hieß, hat ja nicht lange angehalten.

43. Würdest du dich über eine neue Social Media Plattform freuen?
Nö. Ich mag bewährtes. Bei jedem neuen fängt man doch nur wieder von vorn an.

44. Oder hättest du Angst davor?
Eher weniger,

45. Warum hast du mit dem Bloggen angefangen?
Ich wollte ehrlicherweise dazu gehören und auf mich aufmerksam machen, da mir das im reelen Leben bisher kaum gelungen ist. Ich war immer der Außenseiter und bin es gefühlt immer noch, was aber verlutlich an meiner speziellen Art liegt.

46. Bist du stolz auf das, was du tust?
Klar immer. Wenn ich das nicht wäre, dann würde ich nicht bloggen.

47. Machst du dir manchmal Sorgen um deine Daten und um die deiner Familie?
Ja, ab und zu. Vor allem um die Kinder je älter sie werden.

48. Welcher Kollege / welche Kollegin fasziniert dich (als Blogger und als Mensch)?
Oh da gibt es einige.
Ich finde Relleomein ganz toll oder auch Frau Brüllen, Frau Mutti bzw. jetzt Schnickeldi, JademondMotzmama, Chaoshoch2 und Tastesheriff. Alle unterschiedlich und doch interessant. Motzmama habe ich zum Beispiel erst dieses Jahr für mich entdeckt.

49. In welchem Bereich würdest du dich gerne weiterbilden?
Website-Gestaltung

50. Was würdest du gerne an deinem Blog verändern?
Das Layout und die Gliederung. Kann mir jemand dabei helfen ohne das ich viele viele Euros dafür ausgeben muss.

51. Hast du Texte im Entwurfsordner, für deren Veröffentlichung dir der Mut fehlt?
Ja, aber es sind eher unfertige Texte und oft ist der Entwurfsordner auch nur mein Kopf.

52. Liest du Blogs aus persönlichem Interesse oder aus strategischen Gründen?
Persönlichen Interesse.

53. Welche Elternblog hast du selbst als erstes gelesen?
Boah was für ne gemeine Frage, aber ich bin über die DIY-Blogs zu den Elternblogs gekommen, von daher kann ich das gar nicht so genau sagen.

54. Liest du diesen Blog auch heute noch?
Ja klar. Ich entfolge selten Blogs aus Desinteresse, aber eher dann, wenn da nichts mehr kommt. Wer regelmäßig schreibt, dem bleibe ich treu.

55. Oder gibt es ihn vielleicht gar nicht mehr?
Das kann ein Grund sein.

Puh geschafft. Also wenn du alles bis hier her gelesen hat, dann meinen größten Respekt und nun weißt du einiges mehr über mich ne meine Gedanken.

Bis bald.

Die Social Media Welt dreht durch wegen Werbung

Disclaimer: Dieser Blogpost wurde mit besten Gewissen und Wissen erstellt, so wie ich es in den letzten Tagen in meinem Köpfchen abgespeichert habe. Ich übernehme keine Gewährleistung darüber, ob ihr nach dem Lesen genauso verunsichert seid wie ich oder nicht.

Es ist vielen von euch sicherlich schon aufgefallen, aber in den letzten Tagen spricht gefühlt die ganze Social Media Welt nur noch von der Kennzeichnungspflicht von Posts bei Instagram, da einige Blogger bzw. Influencer abgemahnt worden sind und es mittlerweile sogar erste Gerichtsurteile dazu gibt. Man kam ja in den letzten 48 Stunden gar nicht an dem Thema vorbei. Überall prallte es einem entgegen.

Kennzeichnung von WERBUNG

Eigentlich ein alter Hut, aber! Wenn man nach diesen neusten Gerichtsurteilen geht, dann sollte/muss man jetzt wohl viel neues Altes bei seinen Instagram-Posts beachten und vermutlich auch überall anders in der Social Media Welt. Was ja wie bekannt nichts Neues sein sollte, denn es gibt ja schon lange Vorgaben für den freien Wettbewerb von diversen Stellen, wie zum Beispiel den Landesmedienstellen. {Bitte googelt an dieser Stelle selbst.}
Von nun aber bitte auch Sachen mit Werbung markieren, für die Mann/Frau kein Geld bekommt, also die ihr selbst bezahlt habt. Getreu nach dem Motto: Du zeigst das im Internet, also hast du damit anscheinend die Absicht Geld, Reichweite und was weiß der liebe Gott noch damit zu verdienen.

HÄÄÄÄÄÄ????

Ja so geht es mir auch momentan. Ich sehe überhaupt mehr durch, was ich überhaupt noch darf und was nicht. Spontanes Bilder Posten ist somit dahin, denn man muss ja jetzt zig Dinge beachten.

Das ist auch der Grund warum es bei mir im Social Media zur Zeit nichts Neues zu sehen gibt, denn ich weiß nicht mehr so genau was Richtig oder Falsch ist. Das nimmt einem auch die ganze Lust am Posten in der Social Media Welt. Erst der ganze DGSVO-Wahnsinn und jetzt das. Da bekommt man fast den Eindruck, dass das freie Internet abgeschafft werden soll. Und das nächste Unheil steht schon in den Startlöchern, sag ich euch. Ich habe heute was vom kommenden EU-Leistungsschutzgesetz gelesen. Na dann gute Nacht.

Was lernen wir nun daraus?

Entweder gar nix mehr posten und sich getreu dem Biedermeier-Motto ins Häusliche zurück ziehen ODER immer schön Werbung oder Anzeige dazu schreiben, wenn man …

– eine Marke/Firma auch nur auf dem Bild erkennt
– die Marke/Firma bewusst auf einem Bild markiert
– irgendeine Marke/Firma getaggt, also mit Hashtag # benannt wird
– egal ob das Produkt selbst gekauft ist oder nicht
– seine Freunde markiert, sie könnten einen ja dafür bezahlen,
– einen Ort markiert

Dazu sollte man beachten, dass …
– das Wort WERBUNG in den ersten 3 Zeilen steht
– das Wort Werbung KEIN Hashtag (#) ist

Aber Vorsicht, andersherum mögen es nicht unbedingt alle Firmen einfach so getaggt oder markiert zu werden. Denn dann steht ja ein nicht erwünschter Verdacht auf Kooperation im Raum, was wiederum die markierte Firma auch durch eine Abmahnung verbieten lassen kann. Es könnte ja Rufschädigung entstehen. Ihr seht, es ist ein Teufelskreis.

Also am besten gar nix mehr Verlinken oder Vertaggen, es sei denn, es ist auch wirklich eine bezahlte Kooperation, ein PR-Sample oder weiß der Geier was, wofür ihr gebeten wurdet oder auch nicht. Denn schon die Erkennung einer Marke/Firma/Verein/Ort/…. Blablabla verpflichtet euch nach dem neusten Stand der Dinge dies als Werbung zu kennzeichnen

Ende vom Lied …

Für mich persönlich bedeutet das nun weniger Social Media mit Facebook, Instagram und Co und dafür vermutlich mehr Blog. Was auch gut ist oder. Denn der Blog ist und bleibt mein Mutterschiff für Kommunikation, ich muss ihn nur mal weiter aufräumen und renovieren. Wenn ich dafür genug Zeit habe.

Bis bald.

PS: Verlinken habe ich hier dazu aber erstmal nix, das tut mir auch leid für euch, denn keine Ahnung ob das dann hier alles konform ist und ich vielleicht sogar diesen Blogpost als Werbung kennzeichnen müsste. Bekloppt oder?

Tschüß 2014 – Hallo 2015

Das alte Jahr hat sich verabschiedet, das neue Jahr heißt uns willkommen.
2014 war ein unbeschreibliches Jahr für mich, wie ich es zu Beginn niemals hätte erahnen können. Das lässt sich 2015 kaum noch toppen. Doch auch dieses Jahr wird wieder Veränderungen mit sich bringen. Veränderungen, die schon in 2014 ins Rollen gebracht worden sind. 
Ich schaue gern noch einmal zurück.
2014 begann im Januar mit dem nebenberuflich hart erarbeiteten Abschluss als Chemikantin. Der Liebste und ich hatten es nach 3,5 Jahren Schulbank drücken endlich geschafft und ohne die Schulbank wären wir vermutlich auch gar nicht zusammen. Den Monat krönten wir mit einem schönen Winterurlaub im Bayrischen Wald. Der Blog ist nun auch bei Facebook vertreten.
Der Februar startete mit dem Ende des Urlaubes und wurde am Ende des Monats mit einem positiven Schwangerschaftstest in der Hand freudig abgeschlossen. In der Nähecke zog eine Overlock-Nähmaschine ein.
Im März traten alte Ängste hervor, den wie schon 2011 begann auch diese Schwangerschaft mit unerwünschten Blutungen und bescherten mir gleich zum Monatsanfang einen ungewollten Krankenhausaufenthalt und den Beginn von wochenlanger Medikamenteneinnahme. Mein Arbeitsjahr war hiermit erst einmal beendet. Außerdem musste ich leider meine Teilnahme am Nähcamp in Berlin absagen.
Meine erste Rezension für Blog dein Buch schrieb ich im April des Jahres. Es sollten noch 2 weitere Rezensionen in diesem Jahr folgen. Unser Osterfest war gemütlich und doch angespannt. Die Schwangerschaft verlief nicht einfach, wir ahnten schon, das noch quälende Monate auf uns zukommen würden. Mein Arbeitsjahr war nun wirklich beendet, seit der Woche vor Ostern hatte ich ein Beschäftigungsverbot. Leider auch in diesem Monat eine Absage für einen lang geplanten Workshop in Berlin.
Neben der Schwangerschaft stand eine weitere Veränderung an. Im Mai unterzeichneten wir unseren Kaufvertrag für unser neues Heim. Das Grundstück dazu hatten wir schon in 2013 erworben.
Das erste Mal Probegenäht habe ich im Juni und zwar für Sophie von Näähglück. Wir fuhren nach Hamburg in den Urlaub und erfuhren Ende des Monats bei der Feindiagnostik das wir einen kleinen Jungen bekommen werden.
Den Juli verbrachte ich nach der Diagnose Gebärmutterhalsverkürzung vorwiegend auf der Couch oder im Liegestuhl im Garten. Das sollte so auch noch in den kommenden Monaten so sein. Es bestätigte sich unser Verdacht, dass diese Schwangerschaft nicht einfach sein würde.
Endlich mit den Babyvorbereitungen begann ich im August. Der Geburtsvorbereitungskurs fing an und ich nähte mir ein Stillkissen. Wir freuten uns immer mehr auf das Baby, nichts ahnend, das wir schon Ende des Monats sehr um unseren kleinen Zwerg bangen mussten. Kurz vorher besuchten wir noch das hiesige Stadtfest mit Töpfermarkt.
Ende August und fast den halben September verbrachte ich im Uniklinikum Dresden, denn mein Körper wollte dass das Baby schon eher kommen sollte. De Ärzte und ich hatten aber etwas dagegen und taten alles notwendige um das zu verhindern. Es glückte, nur musste ich immer noch streng liegen. Deswegen konnte ich nicht mit dem Liebsten zusammen zum Schulanfang seines Neffens fahren. Aber durch einen gestickten Gecko war ich wenigstens mit einem Geschenk vertreten.
Den Monat Oktober begannen wir mit der Geburtstagsfeier zum 60. von meiner Mama. Das war schön. Im Briefkasten lag außerdem die Baugenehmigung für unser Haus.
Eine Woche vor Monatsende durften wir dann endlich unseren Zwerg in den Armen halten, 2,5 Wochen eher als gedacht. Vergessen all die Strapazen und Ängste der Schwangerschaft. Seitdem ist unser Leben ein anderes. 
Der kleine Mann bestimmt seither unseren Tagesrhythmus. So blieb es im November ruhig hier im Blog aber nicht in unserem Alltag. Der Zwerg lernte die Verwandschaft und die Dresdner Blogger-Mädels kennen. Alle sind ganz entzückt von ihm. 
Und dann war er auch schon da, der Dezember. Ein tolles ereignisreiches Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. So langsam kommt der Alltag wieder, auch wenn er jetzt ein anderer ist. Wir sind ganz verzaubert von unserem Glück als kleine Familie und können uns das Leben ohne den Zwerg gar nicht mehr vorstellen. Es ist sehr faszinierend zu beobachten, wie sich der kleine Kerl entwickelt. 
Anfang des Monats habe ich für Petra von Oh-so-sweet probegestickt. Beim Nähtreffen bekamen wir viele schöne Geschenke für den Zwerg (das und das).  Die Nähprojekte werden nun langsam wieder mehr. Ich habe zum Beispiel die Adventskalendertasche von Farbenmix genäht, die zeige ich euch bald. 
Unser erstes Weihnachtsfest zu dritt haben wir sehr genossen. Nun freuen wir uns auf das neue Jahr, das erste komplette Jahr als kleine Familie. Der Zwerg ist nun schon 10 Wochen alt und verzaubert uns jeden Tag aufs neue. Ich bin sehr gespannt auf seine Entwicklung, denn im ersten Lebensjahr machen die Kleinen ja eine ungeheure Entwicklung durch.
Ich werde weiter hin aktiv über mein Leben berichten. Zeige euch Genähtes, schreibe weiterhin Buchrezensionen, erzähle von interessanten Erlebnissen. Hier, auf Instagram, bei Twitter und Facebook, auf Bloglovin oder Feedly. Ich freue mich sehr, wenn ihr mir hier und dort folgen wollt.
Ich freue mich schon sehr auf 2015. Ihr auch?
Ich wünsch euch was. Bis bald.

Saxony Girl goes Facebook

Lange habe ich dafür gebraucht.
Nun ist endlich sie da.
Wie bei vielen anderen Bloggern auch, gibt es sie jetzt auch hier:
Seit Anfang des Jahres ist sie endlich online. Noch nicht ganz perfekt eingerichtet, aber das wird noch, versprochen. Unter anderem fehlt noch ein passendes Titelbild, aber das ist schon in Arbeit. 🙂
Bei Facebook wird es dann auch den ein oder anderen schnellen Post geben, von dem was hier so passiert. Zudem werden dort natürlich auch alle Blogpost automatisch verlinkt.
Also ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich bei Facebook mal besuchen kommt und mir dann ganz unauffällig folgt. 

Workshop Blogst Pro in Berlin

Als ich im November die Blogst Konferenz via Instagram und Twitter verfolgt hatte, stand für mich fest, an einer der vielen Blogst-Veranstaltungen im Jahr möchte ich auch mal teilnehmen. Diesen Wunsch erfülle ich mir jetzt schon viel schneller als gedacht.
Am ersten Wochenende im April des kommenden Jahres werde ich am Blogst-Workshop BLOGST Pro in Berlin teilnehmen und mich dabei tiefer in die Themen rund ums Bloggen einarbeiten. Dabei werde ich folgendes lernen:
– Die Botschaft des Bloggens – oder wie man seine Zielgruppe erreicht und hält
– Zeitmanagement und Organisation
– Redaktionsplan
– Apps und Co. – wichtige Tools für Blogger
– Netzwerken wie die Profis – Social Media ist mehr als eine Facebookseite
– Erstellen eines Media Kit
– Marketingformate für Blogger
– Blogoptimierung/Blogvisulisierung

Das sind ganz die Themen, die mich gerade beim Blog beschäftigen, vor allem über die Themen Apps, Social Media und Co. freue ich mich besonders. Nach dem Workshop bin ich dann hoffentlich schlauer und kann meinen Blog gezielt optimieren.
Ich freue mich jedenfalls jetzt schon sehr auf den Workshop und die anderen teilnehmenden Blogger, die ich dabei kennen lernen werde. 
Vielleicht mag ja der ein oder andere von euch auch noch an dem Workshop teilnehmen, ein paar wenige Plätze sind noch vorhanden. Ich würde mich freuen.
Bis bald.

Bloggen ist eine Herzenssache

Oder besser gesagt: Bloggen ist das Gegenteil von irrelevant!
Das zumindest findet Juli von „Voll toll“ und „heimatPOTTential“ und hat dazu bei ihrem Blogst-Vortrag „Über die Relevanz des Bloggens“ am Wochenende in Essen ein tolles Video gezeigt, das nun auch alle Nicht-Teilnehmer der Blogst-Konferenz in ihrem Blog oder auf YouTube anschauen können. Und mit Genehmigung von Juli darf ich euch dieses tolle Video auch hier zeigen (Achtung Taschentuch-Alarm!).
Die Blogst-Vorträge von Juli und all den anderen Referenten (wie zum Beispiel Was Eigenes & Jolijou) habe ich übrigens das ganze Wochenende lang über den Hashtag „blogst13“ bei Twitter und Instagram verfolgt. Dabei habe ich dank der vielen Tweets und Bilder von den Teilnehmern viel übers Bloggen und Netzwerken gelernt. Schaut euch zum Beispiel nur mal die tollen Sketchnotes an, die von Frau Hölle zu den Blogst-Vorträgen „Blog deinen Shop zum Erfolg“ von Was Eigenes & Jolijou oder „Social Media Personality“ von Igor Josif  getwittert wurden.


Beide Bilder, mit freundlicher Genehmigung von Frau Hölle via Twitter.

Klasse oder? Alles wichtige auf einem Blick.

Jetzt werde ich mal weiter meine Blogst-Twitter-Notizen sortieren. Obwohl, eigentlich müsste ich ja ins Schulbuch gucken und lernen. Schwere Entscheidung.

Mein Blog wird …

… durch „12 von 12“ immer bekannter.
Anders kann ich es mir nicht erklären, warum ich immer am 12. so viele Besucher habe.
Danke Caro, dass du „12 von 12“ ins Leben gerufen hast. Ich mache immer gern mit.
Gestern waren doch tatsächlich 114 Besucher auf meinem Blog. Das ist Rekord. Es freut mich auch sehr und ich bin echt gerührt. Jeder Besucher ist recht herzlich willkommen und darf auch gern einen Kommentar hinterlassen.
Zudem habe ich seit gestern einen regelmäßigen Leser mehr. Danke liebe Anja, es freut mich sehr, dass du meinen Blog interessant findest. Nun sind es schon 7 Leser, mal sehen wie viele noch hinzukommen.
Mein Blog ist ja nicht direkt an ein bestimmtes Thema oder so gebunden, sondern er ist eine bunte Wiedergabe aus meinem Leben. Wie mein Titel ja schon sagt: „Aus de Leben von ä säggs’schn Mädel“.