Brückentag

Puh … jetzt war hier aber lange nix los gewesen. Der letzte Post war doch tatsächlich noch im März gewesen. Unser April hatte es in sich und vielleicht erzähle ich euch irgendwann mal davon. Ansonsten gilt ja nach wie vor: Ist es im Blog still, so rockt das Leben 1.0 um so mehr.

Am heutigen Brückentag haben wir Familienleben pur genossen. Die Kinder brauchten heute nicht in den Kindergarten, da ja der Mann krankheitsbedingt eh daheim ist und ich selber muss erst zur Nachtschicht auf Arbeit. Also haben wir einfach den Wochenendmodus heute fortgesetzt, was bedeutet, dass wir den Morgen ganz gemütlich angehen lassen haben ohne Stress. Slow Motion quasi.

Da der Tag aber auch produktiv genutzt werden sollte und ein morgenlicher Lagerkoller der Kinder zu vermeiden war, haben wir ich beschlossen die Gelegenheit zu nutzen und in die Stadt zu fahren, um ein paar kleine Besorgungen zu machen. Ähm ja, genau diese Idee hatte gefühlt die halbe Umgebung.
So standen wir in der Stadt dann zuerst im Straßenstau, dann im Parkplatzstau und letztendlich sowohl im Schuhladen, als auch im Baumarkt im Kassenstau. Man hätte es ahnen können, oder? Aber beide Kinder brauchten Sandalen und der Große zusätzlich auch noch mal ein paar Halbschuhe. Es ist ja auch echt ein Krux mit den Schuhen, da die ja je nach Marke unterschiedlich ausfallen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nach überstandenen Einkaufswahnsinn haben wir dann ein schnelles Mittagessen gemacht – Pizza. Geht immer und zum Glück hatte ich vorausschauend beim letzten Wocheneinkauf mal wieder Pizzateig mitgenommen. So war ruck zuck das Mittag im Ofen und danach alle gut gesättigt fertig für den Mittagsschlaf. Was würden wir nur ohne Mittagsschlaf machen. So konnten wir danach ganz entspannt in den Nachmittag starten.

Ja so ein Mittagsschlaf ist was Feines. Ich brauche ihn immer vor der ersten Nachtschicht, der Mann weil seine Medikamente ihn teilweise echt müde machen und die Kinder sind danach einfach entspannter und nicht mehr so aufgedreht. Es erdet uns.
Den Nachmittag haben wir dann im Garten verbracht. Zum Glück sind die ganzen Wolken vom Vormittag verzogen und auch der Wind hat nachgelassen. So nutzten wir die Zeit für Rasen mähen und Unkraut jäten. Die Kinder haben überall im Garten gespielt und sind mit Laufrad und Bobby Car auf dem Fußweg vorm Haus lang gejagt. Langsam fetzt das schon, wenn man mal was machen kann ohne ständig die Kinder im Blick haben zu müssen. Sie kennen mittlerweile den Bereich wo sie Fahren dürfen und halten sich zum Glück auch daran.

So langsam geht der Brückentag nun auch zu Ende. Es war ein relativ guter Tag, muss man sagen. Zum Abendbrot gab es unter anderem noch Reste vom Mittagessen, dann unsere gewohnte Abendroutine mit den Kindern und noch ein bissl aufräumen in Haus und Garten. Und während der Mann und die Kinder nachher friedlich in ihren Betten schlafen werden, muss ich noch auf Arbeit. Nachtschicht halt. Es könnte schlimmer sein.

Bis bald.

Mittagessen, Pizza
Sandspielzeug, Autos, Kinder spielen

All read – oder auch nicht

Ich habe heute bei meinem Blogreader mal wieder den Button „Mark all as read“ gedrückt. Einfach so. Es ist befreiend einen leeren Blogreader zu haben, auch wenn ich es nicht geschafft habe, alles darin zu lesen. Doch es gibt Zeiten, wie momentan, da lese ich nur meine absoluten Lieblingsblog, alle anderen müssen hinten anstehen und geraten dann leider auch mal in Vergessenheit. Und selbst die Lieblingsblogs warten auch mal 1-2 Tage. Es ist halt nicht immer Zeit dafür.

Aber ich möchte die Posts in meinem Reader gern genau und in Ruhe lesen und nicht nur überfliegen. Zeit brauche ich dafür, ungestörte Zeit. Zudem frustriert es mich immer ungemein, wenn ich da noch die Zahl der ungelesenen Blogposts sehe. Zeit, ja Zeit braucht man.

Ich habe das mit dem Entleeren des Readers auch nicht zum ersten Mal gemacht. Immer wenn sich die Blogposts zu sehr aufgestaut haben, dann befreie ich mich von der Last der Ungelesenen. Knapp 170 ungelesene Blogpost hatten sich nun mal wieder aufgestaut. Ungefähr vom letzten Vierteljahr. Kurz überlegen, noch mal schnell überfliegen, ob ich doch etwas unbedingt gelesen haben sollte, und dann einfach ‚Klick‘ machen und alles ist weg. Leer. Es tut so gut nun einen leeren Reader zu haben und wieder mit Frischem zu beginnen. Wie an einem kühlen klaren Morgen.
Mach doch auch mal. Befreie dich von der Last des Ungelesenen.

Bis bald.

Gegen den Strom – Warum ich nicht jeden Trend folgen muss

Brauche ich unbedingt dieses neue soziale Netzwerk wo sich jetzt alle anmelden?
Muss ich unbedingt bei den aktuellen Blog-Linkpartys mitmachen?
Oder bei Instagram-Challanges?
Fragen über Fragen, die mich täglich im Umgang mit den sozialen Medien beschäftigen und mittlerweile weiß ich …

… NEIN – ICH MUSS NICHT.

Da schwimme ich mittlerweile lieber häufiger gegen den Strom, als mit ihm. Ich mache einfach mein Ding. Wozu sollte ich mich einem neuen sozialen Netzwerk anschließen, wenn ich schon bei 3-4-5 sozialen Netzwerken angemeldet bin. Und da spielt es auch keine Rolle ob dieses neue Netzwerk moralisch ok ist oder nicht. Einerseits brauche ich dann ja noch mehr Zeit für Social Media, die ich jetzt schon kaum habe, und andererseits fange ich wieder mal bei Null an. Also wozu dann. Jeder muss natürlich für sich entscheiden, wo er mitmachen möchte und wo nicht. Ich habe meine Entscheidung getroffen.
Trends, Netzwerke, Social Media

Bloggen um jeden Preis?

Das gleiche gilt zum Beispiel auch für diese ganzen Linkpartys, die von Bloggern auf ihren Blogs organisiert werden. Klar, ab und zu mache ich da auch mit, aber nicht immer. Denn ich habe für mich erkannt, dass ich diesem stetigem wiederholenden Blogstuff nicht gerecht werde. Mir fehlt da einfach die Ausdauer und Hingabe dafür, um dann immer an den bestimmten Tagen im Monat daran zu denken. Das kommt ja teilweise an einem vollen Terminkalender heran. Heute hier, morgen dort, ach da noch und da. Und seien wir mal ehrlich, liest überhaupt einer all die verlinkten Posts, die da so verlinkt werden. Sind ja teilweise ordentlich viele Teilnehmer.
Dass so eine Teilnahme an diesen Linkpartys natürlich auch ordentlich Traffic auf den Blog bringt, ist sicherlich ein positiver Nebeneffekt. Den mag ich auch sehr, aber ich lasse mich davon nicht mehr beeinflussen. Ob ich nun an einem Tag 50-70 Views für einen Blogpost hier habe, oder 400-600 ist natürlich ein Unterschied wie Tag und Nach und sicherlich nicht zu verachten, aber es bringt mir nichts, wenn die ganzen Leute nur aufgrund der Verlinkung hier vorbeischauen. Viel lieber hätte ich es, dass die meinen Blog lesen, weil sie mich gerne lesen. Von daher kann ich mir so straffes Verlinken ja eigentlich auch sparen. Naturchlich habe ich meine festen quellen für Verinkungen, aber auch da gilt mittlerweile für mich, nicht um jeden Preis. Momentan probiere ich ja da auch eine neue Masche aus und zwar den Blogpost via Instagram-Storie zu vermarkten. Aber momentan bringt das eigentlich genauso wenig. Wenn ich mal Zeit und Muse für so Linkpartys habe, dann mache ich da mit, aber halt nicht regelmäßig. Ich verweigere mich quasi dem Gruppenzwang.

Und wie ist das bei Instagram?

Apropo Gruppenzwang – diese ganzen Challenges bei Instagram sind da ja auch so ein perfektes Beispiel dafür. Gefühlt an jedem ersten des Monats ploppen neue Challenges bei Instagram auf. Plopp, plopp, plopp. Ob man diese nun mitmachen möchte oder nicht, ist natürlich jedem selbst überlassen. Genauso ob man denen dann folgt oder nicht. Ich habe im letzten Monat mal wieder versucht an so einer Challenge regelmäßig teilzunehmen. Ratet mal? Natürlich bin ich, wie abzusehen war, wieder einmal kläglich gescheitert. Es war übrigens die #nomuttiistperfekt-Challenge. Eigentlich passend für mich, denn ich bin nicht perfekt. Ein paar Tage habe ich ja auch gut durchgehalten, aber bald war es jedoch wieder vorbei.
Warum? Ich finde es einfach tierisch anstrengend, da jeden Tag für sich das perfekte Bild für den aktuellen Hashtag zu finden und zu posten. Vom passenden Text zum Bild wollen wir mal gar nicht reden. Und klar, auch diese Challenges bringen, wenn man es clever anstellt, wieder einmal ordentlich Views und vielleicht auch den ein oder anderen neuen Follower. Blöd nur, dass die dann meistens nicht da bleiben, wenn man dann wieder zum normalen Postingverhalten zurückkehrt. Das habe ich zum Beispiel auch durch meine Dezember-Auszeit gemerkt. Schwupps waren viele weg, wenn nicht regelmäßig was kommt und nun muss ich mir sogar die Views wieder mühsam aufbauen. Es ist zum heulen. Sollte es aber eigentlich nicht oder?

Warum dann?

Warum also? Warum soll ich dann mit dem ganzen Strom mitschwimmen, jeden kleinsten Trend folgen, wenn es mir, für mich und meine Netzwerke, eh nix bringt. Dann lieber dagegen. I make my own stuff. Ich lasse mich nicht beeinflussen, ich will mich nicht beeinflussen lassen. Mein Leben – meine Netzwerke – meine Entscheidungen – meine Fotos und Postings.
Ich habe lange gebraucht um das zu erkennen. Anfangs dachte ich ja immer noch, mich mag keiner oder ich bin nicht hipp genug. Wie damals in der Schule und Ausbildung, da wollte auch keiner so richtig was mit mir zu tun haben. Aber mittlerweile habe ich mich damit arrangiert. Ich bin ich und halt nicht so ein hipper, gern gelesener Influencer, dem alle gern folgen wollen.

Ich schreibe hier meinen Blog, weil ich es mag über die Dinge, die mich beschäftigen, zu schreiben. Meine kleine Therapie.
Ich poste meine Bilder bei Instagram, weil ich sie euch gern zeigen möchte. Hallo, das ist mein Leben.
Ich zwitschere ab und zu bei Twitter, denn es befreit mich ungemein, auch mal ganz kurz meinen Senf zu täglichen Dingen dazu zu geben.
Ja und Facebook? Das läuft genauso wie Google+ so nebenher mit.

Ich liebe es einfach, euch ein Stückchen an meinem/unserem Leben teilhaben zu lassen. Und dafür muss ich nicht immer mit dem Strom der Trends schwimmen.
Bis bald.

Schlaflos

Unsere Kinder waren und sind immer schon super Schläfer gewesen. Durchgeschlafen haben sie schon recht zeitig mit 7 Monaten (der Große) bzw. mit 4 Monaten (die Kleine) und auch ein 2-3 stündiger Mittagsschlaf ist hier jeden Tag drin. Auch eingeschlafen wird in der Regel recht schnell und ohne Begleitung. So weit so gut.
Während die Kleine mit ihren fast 23 Monaten in ihrem Schlafverhalten immer noch wie ein Baby ist, tief und lange, hat sich das Schlafverhalten des Großen (bald 3) in den letzten Wochen und Monaten doch recht geändert. Das Einschlafen dauert mittlerweile des öfteren etwas länger, aber auch das geht noch, denn er versteht es sich in seinem Bett allein zu beschäftigen. Meist erzählt oder singt er noch eine Runde. Aber er möchte seit kurzem ein Nachtlicht zum Einschlafen haben. Zum Glück haben wir noch das Steckdosen-Nachtlicht aus der Stillzeit. Eine Zeit lang kam er auch noch ein paar Mal raus, dass war in dem Zeitraum, wo er anfing allein auf die Toilette zu gehen. Aber mittlerweile reicht ein Toilettengang vorm Schlafen zu und dann wird bis morgens durch geschlafen. Tief und fest, weswegen hier Nachts auch noch Windelpflicht herrscht.
Am gravierensten hat sich die Aufstehzeit des Großen geändert und zwar drastisch nach vorn, egal ob er zeitig oder spät ins Bett geht. Heute war es beispielsweise gegen 4:35 Uhr, gestern kurz nach 5 Uhr. Er muss dann immer auf die Toilette und kackern. Ja der Darmdrang ist mittlerweile sehr gut unter Kontrolle. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann er zuletzt in die Windel gesch… hat. Jedoch hat das nun halt zur Folge, dass das Kind sehr oft zeitig wach ist und nach dem Toilettengang nicht mehr schlafen möchte, geschweigedenn ins Bett. Meist zieht er sich nämlich auch schon komplett aus und geht nackisch ins Bad. Wenn wir ihn dann wieder in sein Bett schicken, dann meckert er immer total rum, bis zum lauten Geheule. Er möchte lieber spielen oder Trickfilm auf YouTube schauen. Aber das unterstützen wir nicht, jedenfalls nicht zu nachtschlafender Zeit. Wir haben auch versucht ihn zwischen uns in unserem Bett noch einmal zum schlafen zu bewegen, aussichtslos. Aber keines unserer beiden Kinder kann das, schon als Baby nicht, sie brauchen ihren Freiraum im Bett.
In den letzten Tagen habe ich mich morgens dann auf seine kleine Matratze vor seinem Bett mit hingelegt, nur damit er noch einmal versucht zu schlafen. Ach ja, es funktionierte nur so Semi und ist kein Dauerzustand, weshalb ich mich heute geweigert habe, als er wollte, dass ich mich wieder zu ihm vors Bett lege. Ich bin ja auch nicht immer morgens da, wenn er so zeitig wach wird. Die nächten drei Tage habe ich zum Beispiel Nachtschicht, da komme ich erst gegen 6 Uhr wieder heim.
Jetzt suchen wir nach einer Lösung für das Dilemma, denn kurioser Weise schläft er bei Oma und Opa auch immer noch einmal ein oder sogar länger. Auch im Urlaub im Hotel hat er super geschlafen. Wir vermuten jetzt mal, dass ihm sein Bett nicht mehr gefällt bzw es ihm unbequem oder zu klein wird, da er ja bei Oma in einem größeren aufblasbaren Kinderbett schäft und im Hotel ja auch in einem normalen Bett geschlafen hat. Er räumt sein Bett nämlich auch gern aus, aber das ist vermutlich nur kindlicher Spieltrieb. Oder es ist nur wieder ein Entwicklungsschritt, dass er jetzt immer so zeitig munter ist. Allerdings graut es mir deshalb nun vor der Zeitumstellung. Denn wenn die Uhrzeit eine Stunde zurückgestellt wird, dann würde das bedeuten, dass das Kind noch zeitiger wach ist. Oh weh.
Unsere Lösung kommt hoffentlich nächste oder übernächste Woche, denn wir haben ihm ein großes Bett* bestellt. Vielleicht bessert sich sein Schlafverhalten ja dann wieder zum besseren. Es wäre wüschenswert, denn jeden Tag so zeitig aufzustehen, ist nicht so toll. Reicht zu, dass ich das zur Frühschicht muss. Drück die Daumen.
Bis bald.
Schlafendes Kind
*Amazon-Affiliate-Link

To-do-Liste abarbeiten

Es wird nicht weniger. Das Jahr wird immer kürzer und die To-do-Listen irgendwie immer länger. Ihr kennt das sicher. Deswegen habe ich jetzt angefangen alles irgendwie aufzuschreiben und dann Stück für Stück abzuarbeiten. Also gut wie es machbar ist.

Begonnen habe ich zum Beispiel mit einem Stapel Briefe, die weggeheftet werden mussten oder wo was ausgefüllt und zurückgesendet werden sollte. Ein Wunder das noch keine Erinnerungen kamen, so nachlässig wie ich in letzter Zeit war.

Dann habe ich natürlich auch eine Nähliste, die ich eigentlich Stück für Stück wegarbeiten möchte. Erste Häkchen habe ich da auch schon am Wochenende gemacht und für die Kinder Sachen genäht. Also alles was zugeschnitten war, ist nun vernäht und in die Schränke gewandert. Das tut gut.

Zudem sind unsere Amazon-Wunschlisten wieder auf einem aktuellen Stand und werden demnächst an die Familie verschickt, damit es zu den kommenden Kindergeburtstagen und an Weihnachten keine bösen Überraschungen gibt. Hat bisher immer echt gut geklappt damit.
Ohne Listen komme ich ja fast gar nicht mehr aus. Da verliere ich meist recht schnell den Überblick und verteile die Prioritäten leider ungünstig. Mittlerweile muss ich mir schon für einzelne Wochentage Listen schreiben, um ja nichts zu vergessen. Schlimm. Liegt das am Alter oder am Eltern sein.

To do Liste schreiben #todoliste
Für morgen ist meine Liste auch schon wieder endlos, mal schauen ob ich davon alles schaffe was ich mir vorgenommen habe ohne in großen Stress zu verfallen. Was ja an sich ein Wortwitz ist, denn ich habe es bisher noch nie ohne Stress geschafft alles abzuarbeiten. Und unter Stress werde ich ganz grummelig und bin schnell genervt.

Wie macht ihr das denn eigentlich so um nichts zu vergessen? Schreibt ihr auch Listen und hakt dann alles ab was erledig ist?
Bis bald.