Baby-Essentials Teil 1 – Babykleidung

(*enthält Werbung unbeauftragt / Amazon-Affiliate-Links)

Als ich (Ines) 2010, schwanger mit meinem erstes Kind, so gut wie keine Mütter im Freundeskreis hatte, konnte ich niemanden so richtig fragen: Was brauche ich eigentlich alles für so einen kleinen, neuen Erdenbürger?
So kam es, dass ich viel im Internet surfte, um mich zu belesen.

Kaufrausch aus Unerfahrung

So fand ich diverse Checklisten großer Baby-Kaufhausketten, von Babynahrungsherstellern und auch vereinzelt von Blogger_innen. Ich hatte also nicht nur keinerlei Erfahrung mit der Materie, sondern auch noch die Qual der Wahl, wem ich Glauben schenken sollte, was wirklich wichtig ist. Also kaufte ich das ein, was mir nach dieser eher verwirrenden Recherche als sinnvoll erschien und füllte unsere Wohnung mit allerlei Dingen.

Manches fehlte uns schließlich trotzdem, wie Kleidung in der Größe 50, weil unsere Tochter so zart und klein war. So mussten also nachträglich noch Dinge besorgt werden, was natürlich im Anbetracht dessen, dass wir schon so einiges an Geld ausgegeben hatten, keine so berauschende Erfahrung war.

Umgekehrt hatten wir auch so manches zu viel, was sich im Nachhinein als völlig überflüssig herausstellte.

Das, was mir die meiste Einsicht brachte, was (m)ein Baby benötigt, war tatsächlich die Erfahrung, wie es ist, den Alltag mit dem eigenen Kind zu erleben und zu meistern. Learning by doing, wenn man so will. Das Leben mit Baby ist außerdem eine sehr individuelle Sache, weshalb vermutlich auch viele Ratschläge und Tipps nicht mehr als Anhaltspunkte sein können.

Durch mittlerweile fast 9 Jahren Mutterschaft und nun mehr 3 Kindern, bin ich nun um einiges an Erfahrung reicher und möchte das deshalb an euch weitergeben. So habe ich hier für euch, das Wichtigste zusammengefasst. Eure Bedürfnisse können natürlich wieder ganz anders sein und andere Anschaffungen nötig machen.

Baby-Essentials Kleidung

Starten wir mit unserer kleinen Serie zu Baby-Essentials. Was braucht mein Baby.

Ich habe mich bemüht, die in meinen Augen sinnvollsten Dinge zusammenzutragen. Hierzu sei noch zu sagen, dass ihr im Grunde das Wenigste neu kaufen müsst. Besucht Baby-Flohmärkte, fragt Freunde mit Kindern, ob sie euch etwas leihen können, geht in Second-Hand-Läden, schaut in die Kleinanzeigen oder passende Online-Portale. Tauscht euch mit Menschen aus eurem Umfeld, nutzt Re- und Upcycling, macht Dinge selbst… All das trägt nicht nur zu mehr Nachhaltigkeit bei, sondern entlastet auch eure Familienkasse ganz erheblich.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit der Liste! Den Beginn machen die Kleidungsstücke, die ihr für euer Baby benötigt.

  • Bodys / Wickelbodys
  • Oberteile
  • Hosen
  • Strampler / Latzhosen
  • Mützchen
  • Socken, Stulpen, Strumpfhosen
  • Jacken und Overalls
  • Halstücher
  • Kratzfäustlinge / Handschuhe

Babyliste aus Erfahrung – Kleidung

* Affiliate-Links: Alle Links in den Klammern verweisen auf mögliche Beispiele, die euch einen Anhaltspunkt geben sollen, was gemeint ist. Die Links dienen in erster Linie der Orientierung. Natürlich könnt ihr diese Kleidungsstücke auch gebraucht kaufen, ausleihen oder nachnähen. Möchtet ihr die Sachen über den Link erwerben, dann kostet es euch nichts, der Blog erhält aber eine kleine Provision für euren Kauf.

Bodys / Wickelbodys

  • 4 bis 6 lange Größe 50
  • 6-8 lange Größe 56
  • 6 kurze Größe 56

Wickelbodys sind sehr praktisch, da man sie nicht über den Kopf ziehen muss – das mögen die wenigsten Babys. Lange Bodys sind für den Anfang am besten, da ihr davon ausgehen könnt, dass euer Kleines etwa die ersten 14 Tage benötigt, um sich an die „kalte“ Umgebung außerhalb des Mutterleibes zu gewöhnen. Das ist auch im Sommer bei 30 Grad zum Teil der Fall! Empfehlenswert sind hochwertige Bodys (aus 100% Baumwolle oder Wolle-Seide-Mischung z.B. von Cosilana* oder Engel)

Warum?
Wertige oder gar Markenbodys lassen sich lange nutzen – für weitere Kinder oder wenn ihr die Bodys weitergeben bzw. verkaufen wollt. Sie halten viele Wäschen unbeschadet aus und sehen lange gut aus, denn obwohl die ersten Größen erfahrungsgemäß nicht lange passen, werden sie oft vollgespuckt, Windeln laufen aus oder Milch landet darauf. Außerdem sollte man alle Babysachen vorher ohne Weichspüler ein paarmal waschen, damit Schadstoffe ausgespült sind, ehe der kleine Mensch die Kleidung anzieht. Wolle-Seide-Gemische wascht ihr bitte nach Herstellerangaben.

Viele empfehlen zwar, nicht mit Größe 50 zu beginnen, aber tatsächlich haben viele meiner Freundinnen und ich die Erfahrung gemacht, dass gerade nach der Geburt vieles noch zu groß ist, dass die Krümel mit um die 50 cm Länge geboren werden. Selbst, wenn der Frauenarzt euer Baby als groß einschätzt, solltet ihr zur Sicherheit ein paar 50er-Kleidungsstücke besorgen.

Es gibt auch einen guten Kompromiss: Doppelgrößen 50/56 oder Bodys mit 2 Knopfreihen, die erweitert werden können. Mittlerweile gibt es auch Bodyerweiterungen (z.B. von Milchmädchen*), die man einknöpfen kann, damit spart man sich auch den Kauf neuer Bodys, wenn Babys eher in die Länge als in die Breite wachsen bzw. wenn Bodys sehr kurz und breit geschnitten sind.

Wählt ihr Bodys ohne Wickeloption, empfehle ich den amerikanischen Ausschnitt mit Überlappung, da man die Babys gut aus dem Kleidungsstück „schälen“ kann, sobald es einen „Windelunfall“ gab (dann zieht ihr den Body nach unten aus statt über den Kopf). (z.B. von Sanetta*)

Mehr ist mehr?

Bei Bodys dürfen es auch gerne mehr sein, da würde ich direkt zustimmen. Warum? Weil Bodys viel können: Wenn es warm ist reicht ein Body als komplette Kleidung und nicht nur als unterste Schicht bzw. Unterwäsche für das Baby. Wird es kühler kann man auch statt einen Pulli über einen Body zu ziehen, einen weiteren Body anziehen. Klingt vielleicht für den ersten Moment komisch, hat aber einen sehr großen Vorteil – Bodys rutschen nicht hoch!

Außerdem ist ein Body plus ein dünner Schlafsack im Sommer der ideale Schlafanzug. Wenn es sogar für einen Schlafsack zu warm ist, reicht er alleine sogar aus für die Nacht.

Wollt ihr Wechselsachen in die Wickeltasche stecken, nehmt zwei Bodys, denn sie ersetzen, wie schon erwähnt Pullis, Unterwäsche oder ganze Sommeroutfits! In Kombination mit einer Strumpfhose oder Füßchenhose habt ihr in der Wickeltasche ein gutes Basiset an Wechselsachen.

Oberteile:

  • 6 lange in Größe 50
  • 6-8 lange Größe 56
  • 2-4 kurze Größe 56

Auch hier könnt ihr Wickeloberteile bevorzugen, da sie nicht über den Kopf gezogen werden müssen, allerdings rate ich euch von Bindevarianten mit allzu vielen Bändchen ab. Gerade die Jüpchen, die es oft in Krankenhäusern gibt, sind in meinen Augen eine Qual beim Anziehen, da es schwierig ist, alles passend zu schnüren. Vorteil an Bändern ist lediglich, dass man Babys, die schnell am Bäuchlein zulegen, trotzdem größengerecht kleiden kann statt eine Größe nach oben gehen zu müssen.

Im Sommer könnt ihr bei den 56er-Größen auch tauschen zwischen Anzahl der langen und kurzen Oberteile. Auch hier gilt: Amerikanische Ausschnitte sind praktisch bei Windelunfällen, aber auch Knopfleisten, die eine weite Öffnung erlauben sind super für das Umziehen. Ist es ganz heiß, inder Zeit, in der euer Baby kommt, verzichtet ihr besser aus kurzärmelige T-Shirts. Zieht stattdessen kurze Bodys an ohne etwas darüber. Zum Rausgehen bieten sich lange Bodys als UV-Schutz in der Sommerzeit eher an als langärmelige Pullis, wenn die Temperaturen arg weit hoch klettern und die Sonne knallt. Sie rutschen nämlich am Kind nicht hoch.
(z. B. Wickeloberteil von Noppies*; Shirt mit amerikanischem Ausschnitt von loud+proud*)

Hosen:

  • 4-6 lange in Größe 50
  • 6 lange Hosen in 56
  • 2-4 kurze Hosen 56

Wählt am besten Hosen mit Mitwachsbündchen, dann könnt ihr 1-2 Größen problemlos überbrücken. Ihr könnt bei dieser Hosenform auch super die Bündchen einschlagen und so kurze oder mittellange Hosen „kreieren“.

Kurze Hosen haben den Vorteil, dass es einfach ist, sie an und aus zu ziehen. In Frühling und Herbst können sie mit Strumpfhosen kombiniert werden. Im Sommer können sie mit Socken oder Stulpen aus atmungsaktivem Material kombiniert werden, um kurzfristiges Überhitzen, aber auch Verkühlen durch Wind etc. verhindern. Ist es sehr heiß, lasst sie am besten ganz weg, da reicht es völlig, wenn euer Kind einen Body trägt.

Lange Hosen mit Füßchen finde ich persönlich unpraktisch, da die Kleinen dazu neigen, ihre Beinchen in der ersten Zeit an den Körper zu ziehen und die Füßchen nicht in den unteren Teilen der Hosenbeine bleiben. Außerdem könnt ihr mit Socken oder Strumpfhosen besser regulieren, wie die Temperaturlage eures Babys ist – zu warm? Socken aus! – zu kalt? – Socken an oder Strumpfhose ergänzen! Perfekt für jede Jahreszeit!

Wieder andere schwören allerdings auf die Variante mit Füßchen, weil so Socken nicht abgestrampelt werden können und das Baby immer schön warm steckt. Zudem kann man die Hosen auch mit Socken verkürzen, indem man die Strümpfchen einfach darüber anzieht. In der warmen Jahreszeit könnte dies aber etwas zu mollig sein für euer Kleines. Im Endeffekt müsst ihr testen, was zu eurem Baby passt.

Habt ihr ein Kind, dem immer warm ist und das viel schwitzt, dann wählt eher Hosen ohne Fuß. Muss es euer Kind eher warm von außen haben, weil es schnell auskühlt, dann wählt eine Option, in der es gut eingepackt ist und sich nicht alles wegstrampeln kann.

(z.B. Schlupfhosen von Pinokio*, Höschen von Schiesser* oder Babyhose mit Füßchen von Lana*)

Babykleidung

Strampler/Latzhosen:

  • 1-3 Strampler oder weiche Latzhosen 50/56

Auch hier gilt: Füßchen am Strampler sind in meinen Augen eher unnötig, denn Varianten mit Gummi oder Bündchenabschluss an den Beinen erlauben es erstens wieder schnell Socken an/aus zu ziehen, um die Babytemperatur zu regulieren, zum Zweiten wachsen so die Strampler oder Latzhosen länger mit und müssen nicht so schnell aussortiert werden. Auch praktisch in dieser Hinsicht sind Strampler mit 2 Knopfreihen an den Trägern.

Grundsätzlich solltet ihr solche Modelle wählen, die eine Knopfleiste im Schritt haben, da ihr gerade am Anfang sehr oft wickeln müsst und es so bedeutend schneller und einfacher geht. Außerdem müsst ihr das Baby so nicht ganz stark entkleiden und oben bleibt alles schön eingepackt – das ist auch der Vorteil dieses Kleidungsstücks, denn das Baby ist immer rundherum eingepackt und man spart sich bei etwas wärmeren Temperaturen ein zusätzliches Oberteil, weil man den Strampler direkt über dem Body tragen kann, ohne dass es irgendwo „zieht“.

Ich selbst bin kein großer Stramplerfan, da ich Pumphose im Handling einfacher und komfortabler finde, aber das ist in diesem Falle Geschmackssache – wie auch meine Präferenz für Bündchen statt Füßchen. (Natürlich gilt hier dasselbe wie bei den Hosen: mit Socken lassen sich zu lange Strampler mit Fuß sehr gut an Ort und Stelle halten sowie verkleinern, was für euch natürlich auch eine praktikable Möglichkeit ist).

(z. B. Strickstrampler von Sterntaler* oder Sweat-Strampler von Bornino mit Fuß)

Mützchen:

  • 1 Erstlingsmützchen,
  • 1 Jerseymützchen oder Stoffhut oder 1 Strickmützchen
  • alles abhängig vom Kopfumfang des Babys (meist zwischen 34 und 37cm)

Bei Mützchen scheiden sich die Geister. Es gibt sowohl Studien, die besagen, dass Mützchen direkt nach der Geburt aufzusetzen dem Bonding zwischen Mutter und Kind schaden, als auch solche die bekräftigen, eine Haube sei vorteilhaft, um die Körperwärme zu regulieren und dem Kind ein Gefühl von Begrenzung wie im Mutterleib zu geben.

Meine Empfehlung (und damit der „Mittelweg“ zwischen beiden Theorien) ist, dem Baby nach der Geburt kein Mützchen aufzusetzen und generell darauf zu verzichten, wo es nicht notwendig ist – in warmen Räumen ohne Zugluft zum Beispiel. Ein Mützchen ist sinnvoll, wenn es kühl ist, wenn die Sonne sehr heftig strahlt oder nach dem Baden. Im Sommer solltet ihr auf ein Mützchen mit UV-Schutz achten, im Winter sind Strickmützchen oder solche aus Fleece ratsam.

Achtet darauf, dass die Häubchen möglichst gut die Ohren bedecken. Bindebänder sind in den meisten Fällen verzichtbar und sollten nicht zu lang sein, um eine Strangulationsgefahr auszuschließen.

(z.B. Babyhütchen von Noppies* oder Cosilana-Häubchen* aus Wolle und Seide)

Socken, Stulpen, Strumpfhosen:

  • 4-6 Paar Erstlingssöckchen
  • 1-2 Paar Stulpen
  • 3-4 Strumpfhosen 50/56
  • ev. 1 Paar Wollschühchen

Auch hier scheiden sich ein Wenig die Geister. Manche Eltern mögen Strumpfhose nicht, da sie sich nicht immer leicht anziehen lassen, andere lieben sie, weil sie körpernah sitzen ohne zu rutschen und sich auf diese Weise leicht eine zusätzliche Kleidungsschicht ergänzen lässt oder gar eine normale Hose ersetzt.

Im Gegensatz zu Socken bleiben Strumpfhosen auch besser am Kind. Viele Babys sind äußerst talentiert darin, ihre Söckchen abzustrampeln, allerdings bieten sie den Vorteil, dass sie sich schnell an- und ausziehen lassen und somit kann man mit ihnen direkt auf die Temperatur des Babys reagieren. Söckchen werden auch seltener beschmutzt als Strumpfhosen und müssen deshalb nicht so oft gewaschen werden. In Kombination mit Stulpen sind sie ein vollwertiger Strumpfhosenersatz.

Sowohl die Socken-Stulpen-Kombi als auch Strumpfhosen sind großartig, wenn ihr euer Baby im Tuch oder einer Trage habt. Da die meisten Hosen darin gern die Beinchen hochwandern. Stulpen haben im Übrigen noch einige andere Vorteile: Sie lassen sich auch über Hosen oder Pullovern (!) als Wärmeschicht ergänzen, passen sehr lange – länger als jede Strumpfhose oder jedes Paar Socken, und passen auch der Mama, dem Papa oder dem größeren Geschwisterkind als Pulswärmer.

In den kühleren Jahreszeiten kann man als Zusatzschicht über Socken oder Strumpfhose ein Paar Wollschühchen anziehen, die mit einem Bändchen am Fuß halten, damit sie nicht verloren gehen. Andere Babyschuhe benötigt man auf keinen Fall, sie sind schwer, klobig und halten nicht am Fuß. Sie spenden auch im Normalfall kaum Wärme.

(z.B. Babysocken von Sterntaler*, Hoppediz Babylegs/Beinstulpen*, Babyschühchen aus Wollfleece von Cosilana*, Babystrumpfhose von Weri Spezials*)

Babykleidung

Jacken und Overalls

  • 2 Jacken in Größe 50 und 56 oder in Doppelgröße
  • mit oder ohne Kapuze
  • 1 Overall in Größe 56 und 62

Wie schon gesagt, brauchen Neugeborene etwas Zeit, um sich an die kühle „Außenwelt“ zu gewöhnen. Deshalb ist eine Strickjacke in jeder Jahreszeit eine gute Anschaffung. Für Trageeltern finde ich eine Kapuze nicht verkehrt, da die Kleinen so immer eine Kopfbedeckung dabei haben, die nicht verloren gehen kann. Auch lässt sich so eine zusätzliche Schicht für mehr Wärme ergänzen. Allerdings stört sie mitunter, wenn ihr euer schlafendes Baby ablegen wollt, da ihr die Kapuze nicht einfach ausziehen könnt. In diesem Falle ist eine Mütze vorteilhafter.

Auch wenn ihr ein Jäckchen mit einem Overall oder Fußsack kombiniert in der kühleren Jahreszeit, würde ich eine Jacke ohne Kapuze wählen und stattdessen auf ein Mützchen als Ergänzung setzen. Im Sommer könnt ihr Baumwoll- oder dünne Wolle-Seide-Gewebe wählen, im Winter sind Baumwollfleece- oder Schurwolltextilien vorteilhafter, weil sie mehr Wärme spenden. Auch dickere Wolle-Seide-Jäckchen sind im Winter wunderbar. Von dicken, fusseligen Teddyplüschvarianten oder reiner Synthetik rate ich ab, da sie eine schlechtere Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung des Babys zulassen.

(z.B. Strickjacke von Sanetta*, Schlüttli von Reiff Reläx* , Kapuzenjacke von Schnitzler* mit Futter)

Overalls:

Zusätzlich finde Overalls sehr praktisch für die Übergänge und den Winter. Sie lassen sich sowohl im Tuch als auch im Kinderwagen nutzen, spenden am ganzen Körper Wärme und lassen sich schneller und einfacher anziehen als eine Kombi aus Jacke und Hose. Es gibt sie in allen möglichen Varianten: mit und ohne Fuß, mit langen und kurzen Bündchen, mit Gummibündchen, mit Umklappärmeln/-beinen, mit oder ohne Kapuze… Je nach Präferenz kann man sich aussuchen, was man am besten findet.

Meine Empfehlung für Neugeborene sind Ärmel und Beine mit langen Bündchen oder Umschlägen, damit kann man in kühleren Phasen des Jahres auf Handschuhe und Schühchen verzichten und den Overall länger nutzen. Auch eine Kapuze kann praktisch sein, um im Tragetuch eine Mütze zu ersetzen, zu ergänzen oder im Wagen Wärme sowie einen Schutz vor Zugluft zu bieten.

(z. B. Walkoverall von Lilakind*, Fleeceoverall von Hoppediz*)

Babykleidung

Halstücher:

  • ratsam für Spuckkinder

Im Grunde benötigt man keine Halstücher für Neugeborene, da die Kleinen ihren Hals nicht großartig zeigen. Auch Sabbern ist in den ersten Monaten meist noch kein Thema. Allerdings gibt es viele Babys, die gern einen Teil ihrer Milch wieder hochbringen. Die verteilt sich dann über allen Kleidungstücken, läuft in Hautritzen… insgesamt keine schöne Sache.

Ein paar Halstücher können also ratsam sein. Ihr müsst nicht unbedingt spezielle Tücher kaufen. Ein kleines Mulltuch kann ausreichen, dass ihr dem Baby umlegt (bitte macht keine (festen) Knoten). Wollt ihr doch ein Halstuch oder ein paar davon erwerben, achtet auf einen sicheren Verschluss, der im Notfall aufgeht (Klett oder ein kleiner Druckknopf z. B.).

(z.B. Dreieckstücher von Pippi* , kleine Mulltücher von Steiff*)

Kratzfäustlinge, Handschuhe:

Auch hier denke ich, kann man auf eine Neuanschaffung verzichten. Ihr könnt eurem Baby auch einfach dünne Söckchen über die Händchen ziehen, sollten sie euch und sich viel Kratzen. Manchmal haben Pullover auch Umschläge, die über die Fingerchen gezogen werden können. Im Winter nehmt ihr am besten Wollsöckchen oder nutzt Overalls mit Umschlag.

Hilfreich?

Hoffentlich konnte euch diese kleine Übersicht etwas Licht ins Dunkle bei der Erstausstattung bringen. Aber die Babykleidung ist ja nur der Anfang. Es gibt noch viel mehr was so ein kleiner Mensch am Anfang braucht oder auch nicht.

Ihr wisst: Es sind lediglich Empfehlungen und Ideen, die euch womöglich helfen können, euch im Baby-Anschaffungschaos zu orientieren. Nichts davon ist ein Muss, nichts davon ist verbindlich. Fühlt ihr euch mit weniger oder mehr Kleidung besser? Habt ihr andere Bedürfnisse, Wünsche oder Vorstellungen? Dann nehmt eure Intuition diesbezüglich ernst.

Im nächsten Baby-Essential-Artikel geht es dann weiter mit den Anschaffungen zum Thema Schlafen.

Bis bald
eure Ines

Laufrad schmücken zum Kindertag

Zum Kindertag steigt in unserer Kindertagesstätte eine kleine Party für die Kinder. Dazu können die Kindergartenkinder unter anderem ihr Fahrrad, Laufrad oder Roller mitbringen und damit dann durch den Garten fahren. Soweit ich gehört habe machen sie dann einen festlichen Kursus durch den Garten, Polonaise mit fahrbaren Untersatz quasi.

Für die Krippenkinder ist das so nicht geplant, denn viele sind ja auch noch zu klein dafür. Aber ich habe heute schon mal eine Erzieherin gefragt und unser eigenes Krippenkind darf gern sein Laufrad mitbringen. Denn wenn der große Bruder mit Laufrad in die Kita darf, dann möchte die Kleine natürlich auch. Logo oder? Ansonsten gibt es hier erfahrungsgemäß nur Gebrüll. Gleichbehandlung und so.

Ich bin ja sehr gespannt wie viele geschmückte Fahrräder, Laufräder und Roller am Kindertag so in der Kita herum fahren werden. Massen vermutlich, denn bei uns ist eine Kindergartengruppe so zwischen 14-18 Kinder stark und dass bei 4 Gruppen. Uuuh, aber bestimmt bringt nicht jedes Kind sein Laufrad oder so mit.

Laufrad schmücken?

Was zum Kindertag natürlich nicht fehlen darf, ist eine ordentliche Dekoration. Der Zaun unserer Kita ist schon seit zwei Tagen mit Wimpelketten geschmückt und zum Kindertag werden dann auch wieder die Gruppenzimmer geschmückt sein. Natürlich darf dann auch ein geschmücktes Fahrrad, Laufrad oder Roller nicht fehlen, das ist sogar ausdrücklich erwünscht.

Luftballons, Bänder – Hauptsache schön bunt. Also haben wir heute kurz vor dem Abendbrot die Laufräder der Kinder geschmückt.

Laufrad mit Luftballons

Aus unserer Partykiste habe ich die Luftballons rausgeholt und die Kinder durften sich die Farben raussuchen. Da merkt man schon gleich, wie die Farbgeschmäcker so verteilt sind. Es wunderte mich allerdings etwas, dass die Kleine kein rosa haben wollte, denn die Farbe nimmt sie unter anderem immer zuerst beim Malen. Aber was solls.

Neben den Luftballons habe ich noch bunte Bänder an die Lenkergriffe gebunden. Die Farben passend zu den Luftballons ausgewählt. Schon sehr praktisch wenn man davon eh genug im Vorrat hat. Ich hatte auch schon überlegt, ob ich einfach Stoff passend zuschneiden soll. So war es dann aber schneller.

Die Kinder sind hin und weg und können den Kindertag kaum erwarten. Bleibt nur zu hoffen, dass die Luftballons lang genug durchhalten.

Bis bald.

roter und grüner Luftballon am enker

roter und gelber Luftballon am Lenker

Wellness im Kindergarten

Heute war in unserem Kindergarten am Nachmittag ein Wellness-Tag für Eltern und Kind. Perfekt für den Start in das neue Jahr. Zeit zum gemeinsamen Entspannen mit dem Kind bzw. den Kindern. Die Erzieherinnen haben diesen Tag lange lange geplant, viele Ideen gesammelt und geschaut, was kann man wie bei Wellness kindgerecht machen und umsetzen kann, und dann ………. kam kaum jemand.

Schade, dass sich kaum Eltern und ihre Kinder dafür interessiert haben. Man konnte die anwesenden Eltern und Kinder echt an 2-3-4 Händen abzählen. Die ganze Mühe der Erzieherinnen war fast für umsonst. Traurig.
Für uns anwesenden Eltern und Kinder hatte das nun natürlich den Vorteil, dass man sich kaum anstellen musste für die Angebote.

Selbst unsere Teilnahme stand auf wackeligen Füßen, denn heute war echt der erste Tag, wo ich relativ wieder fit war. Das freute die Kinder und sie waren voller Begeisterung mit dabei. Dafür kränkelt der Mann immer noch vor sich hin und war deswegen daheim geblieben. Ich hatte ja die Befürchtung, dass meine zwei Wirbelwinde nicht zu bändigen sein würden, wenn ich allein mit ihnen da die Angebote ausprobiere. Und zeitweise war es auch sehr grenzwertig, besonders als die Zeit dann schon voran geschritten war. Denn man glaubt ja gar nicht wie schnell die Zeit so beim Wellnessen vergehen kann.

Das Wellness-Angebot

Es war wirklich sehr vielfältig, was die Erzieherinnen alles auf die Beine gestellt hatten. Da brauchte es echt schon einiges an Vorbereitungen. Wir haben auch alles probiert, einzig für Kinder-Yoga hat unsere Zeit nicht mehr gereicht. Vieles konnten die Kinder selber machen, anderes war für Eltern und Kind. Ich habe auch mal wieder festgestellt, dass meine Kinder beide extrem kitzelig sind, ganz wie die Mama. Massage war daher wirklich eher anstrengend, da die Kinder ständig lachen mussten und sich überhaupt bzw. kaum darauf einlassen konnten. Schade, denn gerade darauf hatte ich gehofft, um etwas zu finden, um die beiden Wirbelwinde mal runter zu bekommen. Aber wir probieren es weiter.

Wellness, Kindergarten, Programm
Sehr schön war Entspannung durch Basteln. Damit kann ich die Kinder immer begeistern, dass merke ich auch daheim. Bei so was sind sie voll dabei, die Kleine hat da sogar eine längere Ausdauer als der Große, aber dass kann auch so was „typisch Mädchenhaftes“ sein.

Unser Wellness-Programm – Eins nach dem anderen

Erste Station. Basteln zur Entspannung.
Kleine Knautschsäcke aus Luftballon und Reis zu basteln, fanden beide toll. Besonders der Reis hatte es der Kleinen angetan. Ich glaube sie hätte damit noch stundenlang spielen können. Fand sie ganz großartig.

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Formen legen zur Entspannung war für beide Kinder interessant. Es gab verschiedene Varianten dafür. Auf einem Leuchttisch mit durchsichtigen Steinen zum Beispiel, mit Kunststoffringen auf Papierscheiben Formen legen oder auch mit kleinen Gummibändern in einem Webrahmen verschiedene Formen kreieren. Dann konnte man noch Bommeln und Traumfänger basteln. Während der Große fast alles an Legespielen durchgetestet hat, habe ich zusammen mit der Kleinen einen kleinen Traumfänger für sie gebastelt.

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Entspannung durch Mandala ausmalen oder Sandmalerei fand in einem anderen Raum statt. Die Kinder haben die Sandmalerei ausprobiert, aber das war nicht so ihr Fall, obwohl sie das Prinzip her von ihrer Zaubertafel daheim kannten. Aber so mit dem Sand an den Fingern fand es vor allem die Kleine sehr irritierend. Zudem wollte sie sich immer auf die Tafel drauf setzen, getreu dem Motto: Na in den Sandkasten gehe ich ja auch immer rein.

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Danach bekam Mama dann ein Handpeeling. Der Große hat dabei meine Hände zuerst in warmes Wasser getaucht und anschließend mit einem Peeling massiert. Angeleitet wurde er dabei von einer Erzieherin, die ihn dabei auch unterstützte. Abschließend hat er meine Hände abgetrocknet und mit einer Handcreme eingecremt. Sehr entspannend. Die Kleine wollte natürlich auch mitmachen. Ihr hat es aber gereicht, ihre Hände in das warme Wasser zu halten. Für das tolle Mitmachen dieser Übung gab es für jedes Kind ein kleines Tütchen Gummibärchen, welche natürlich sofort in aller Ruhe aufgegessen wurden.

Wellness auch für Kleine

Im Krippenbereich fand in zwei Räumen das Entspannungsprogramm für die unter Dreijährigen statt. Die Zimmer waren in warmes Licht getaucht und man spürte förmlich, dass die Kleinen hier zur Ruhe kommen sollten. In Gruppenzimmer der Tochter gab es eine kleine Massage. Während ihre Erzieherin die Geschichte von einem Auto vorlas, durften die Eltern mit kleinen Spielautos den Rücken vom Kind massieren. Ich habe das also gleich mal synchron bei beiden Kindern gemacht und nach einer kurzen Kicherrunde, da es ja etwas krabbelte, wurden die Kinder sogar (etwas) ruhig und entspannt. Danach war dann Mama dran, nur das war dann weniger interessant, wodurch das Auto nur eine kleine Runde über meinen Rücken fuhr. Schade. Aber die Kinder wollten weiter und noch mehr Wellness ausprobieren.

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Im Zimmer nebenan, waren sie dann wieder voll in ihrem Element. Beim Malen mit nachtleuchtender Farbe kreierten sie schöne Bilder. Anschließend gab es noch eine Runde Entspannung unter einem Sternenhimmel, der die Farben wechselte. Große Augen bei den Kindern.

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Nach all den „Übungen“ zum Entspannen legten wir dann eine Auszeit in der Obst- und Getränkebar ein, wo wir leckeren Saft und fruchtiges Wasser tranken und die Kinder ein paar Obstspieße aßen. Es war alles ganz liebevoll von den Erzieherinnen angerichtet wurden. Man konnte sich auch einen Jogurt mit Früchten zubereiten oder auch nur einen kleinen Obstsalat selber mischen. Schade das ich davon vergessen habe ein Bild zu machen. Es war großartig.

Eltern-Kind-Massage

Unsere letzte Station beim Wellnessen war eine Eltern-Kind-Massage, wo ich wieder synchron die Kinder massieren wollte. Allerdings war die Kleine dann schon so was von durch, dass sie sich überhaupt nicht mehr entspannen konnte und ich zu tun hatte sie ruhig zu halten. Ja sie drehte ein bissl auf, daran merkt man den Kindern immer an, dass es Zeit wird Feierabend zu machen. Der Große wurde unterdessen von einer Erzieherin mit massiert und war dabei auch recht ruhig, bis auf die kitzlichen Stellen halt. Die Gesichtsmassage gefiel aber beiden Kindern ganz gut, dass werde ich mir für daheim merken. Ist ja wie Köpfchen streicheln, dass ja besonders die Kleine sehr mag.

Vom wieder anziehen und heimgehen berichte ich jetzt hier mal lieber nicht so ausführlich. Doch dieser K(r)ampf hat dann die ganze Entspannung bei mir wieder verschwinden lassen. Man merkte da schon sehr, dass beide Kinder fertig waren für den Tag.

Zuhause gab es dann eigentlich nur noch Abendessen und Sandmann, dann ging es auch schon ins Bett. Zuvor haben wir aber noch die kleinen Bastelein in den Kinderzimmern aufgehangen. Jetzt bin ich ja mal gespannt, ob die Kleine nun mit ihrem Traumfänger übern Bett etwas ruhiger schläft.

Kindergarten, Wellness, Bastelein
Wir hatten also einen ganz tollen Nachmittag im Kindergarten und ich hoffe sehr, dass so ein Wellness-Programm noch einmal wiederholt wird, auch wenn bei dieser Premiere die Resonanz nicht so war, wie vorher erhofft. Aber ich kann es nur empfehlen und alle Eltern und Kinder die heute nicht dabei waren, haben echt was verpasst.

Wenn ihr also mal die Gelegenheit habt und euer Kindergarten oder eure Schule, so einen Wellness-Nachmittag veranstaltet, dann geht unbedingt hin mit euren Kindern. Man lernt sehr viel dabei, unter anderen wie die eigenen Kinder so auf Massagen und Entspannungsübungen reagieren. Ich fand es ja echt faszinierend zu sehen, wie sehr manch ein Kind abschalten und genießen konnte. Da war ich richtig neidisch, denn meine beiden Wirbelwinde konnten das leider noch nicht so. Aber vielleicht wird es ja irgendwann mal.

Bis bald.

Kreativ im Kinderzimmer – Fenstermalerei mit Kreidestiften

Schon lange (seit Herbst) habe ich mir vorgenommen mal wieder die Fenster der Kinderzimmer schön zu gestalten. Ich hatte das schon mal in der Weihnachtszeit 2016 gemacht, damals mit solchen Fensterbilderaufklebern, nur da fand der Große es irgendwann ganz toll, die Aufkleber abzumachen. Nun also ein neuer Versuch, ohne Aufkleber.

Angefixt durch das liebe Internet, insbesondere Instagram, hatte ich mir im Herbst beim Drogeriediscounter dm die Sonderedtion von Bine Brändle mit den Fensterbildern und Kreidemarkern gekauft. Wer sich nicht mehr erinnert, so sahen die aus:

Fensterbilder, Kreidestifte
Für die Weihnachtszeit habe ich das Vorhaben der Fenstermalerei nicht umsetzen können, irgendwie fehlte mir da der Antrieb dazu, vermutlich auch der Fülle an Fensterbildern bei Instagram geschuldet. Denn wie das immer so ist, wenn plötzlich was ganz hip wird, dann macht es erstmal gefühlt jeder. Und ich hänge ja eh immer den Trends hinterher, war schon immer so.

Jetzt aber

Was lange wärt wird gut, denn endlich habe ich es angepackt und schon mal ein Fenster der Kinderzimmer bemalt. Da das große Kind heute und morgen krankheitsbedingt zu Hause weilt und damit Mamas Genesung  (ebenfalls krank) etwas torpediert hat, musste Beschäftigung her und was war da besser geeignet, als nebenher sein Kinderzimmerfenster zu bemalen. Also Kind spielt und Mama malt Fenster an. Zwei Fliegen mit einer Klappe, also fast.

Fenstermalerei, Kreidestifte
Das Bemalen des Fensters hatte etwas meditatives, jedenfalls beim ersten Motiv, denn nur da konnte ich ungestört malen. Die weiteren Motive wurden immer mit kurzen Unterbrechungen gemalt, denn der 3-jährige hatte dann doch nicht so den Enthusiasmus mal länger allein zu spielen, während Mama malt. War ja auch zu interessant.

Aber ich habe es geschafft und das Kind (und auch Mama) sind sehr glücklich mit dem Endergebnis. Nun schmücken eine Freihand-Wimpelkette und zwei Weltraum-Motive das Fenster. Im Dunkeln ist das ganze natürlich noch ein bissl beeindruckender, denn dann sieht man die Kreidezeichnung viel besser.

Fenstermalerei, Kreidestifte
Fenstermalerei, Kreidestifte
Einzig unsere 3fach-verglasten Fenster haben das Abzeichnen etwas schwieriger gemacht als gedacht. Ist da schon ein ganz schöner Abstand, so zwischen Vorlage und zu bemalender Scheibe. Aber mit meistens einem Auge zugekniffen, ging es doch sehr gut. Vorher geputzt habe ich die Fenster aber nicht extra, die wurden erst irgendwann in den letzten 3 Monaten geputzt. Nur die neuen Handabdrücke, die der Große heute hinterlassen hat, muss ich jetzt noch irgendwie (ohne was zu verwischen) wegbekommen, weil der kleine Herr musste ja extra aufs Fensterbrett klettern um die Wimpelkette mal genauer abzuschauen. Ohne Worte, sag ich nur.

Demnächst noch das Fenster im Zimmer der Kleinen bemalen, damit sie auch was zum schauen hat und vielleicht gestalte ich mir ein Fenster in meinem Arbeits-/Nähzimmer.
Bis bald.

Verlinkt beim Creadienstag.

Zwei

Meine süße kleine Herbstmaus

2 Jahre bist du nun schon alt, wie konnte die Zeit nur so schnell vergehen. Du bist ein fröhliches aufgewecktes Kind, mit einem Dickkopf wie ihn meisten nur die Mama hat. Stur und trotzig gehst du deinen Weg und wenn dir etwas nicht passt, dann schmeißt du dich genau wie dein großer Bruder gerne mal auf den Boden und bockst eine kleine Weile rum. Wehe etwas geht nicht nach deinem Kopf. Du möchtest gern alles alleine machen und man darf dir dabei auch nicht helfen. Mama und Papa lassen dich dann immer in Ruhe und du musst selber ausprobieren. Meistens fragst du dann aber schnell nach, ob wir dir helfen können.

Du rennst durch die Gegend wie ein Wirbelwind, möchtest aber trotzdem gern noch viel auf den Arm genommen werden. Wenn du keine Lust hast, was ziemlich oft vorkommt, dann zeigst du es ausdrucksstark. Teilen kannst du wunderbar und gibst deinem Bruder immer etwas ab. Nun musst du nur noch lernen auch mal etwas von ihm anzunehmen, wenn er dir was geben möchte. Freundlich sagst du immer Guten Morgen und Gute Nacht und winkst dabei. Schlafen findest du eh am allerbesten, weswegen wir dich nicht zu zeitig wecken dürfen. Das gefällt dir nämlich überhaupt nicht.

Zu den Kindern in die Krippe gehst du immer gern und hast alle Erzieherinnen lieb, was du mit innigen Umarmungen zeigst. Trotzdem bist du oft auch in der Krippe ein kleiner trotziges Teufelchen, weswegen es deine Erzieherinnen nicht immer leicht mit dir haben. Aber alle haben dich lieb und du sie auch. Malen, basteln und mit den Puppen spielen macht dir besonders viel Spaß. Draußen liebst du besonders die Schaukel, da könntest du stundenlang sitzen und dich anschieben lassen.

Ach mein kleines Mädchen, was sind wir stolz auf dich. Du hattest so einen schweren Start ins Leben, doch merkt man ihn dir überhaupt nicht mehr an. Als du an diesem Tag vor 2 Jahren viel zu zeitig auf die Welt geholt werden musstest, war es kalt und hat geschneit. Du brachtest kurz den Winter mit in den Herbst, denn immerhin warst du ja als Winterkind angekündigt worden.

Ganz zart warst du, nur 1670g, und winzig klein mit 43 cm. Mama und Papa hatten solche Angst um dich. Doch nach ersten Startschwierigkeiten hast du es allen gezeigt und eine Turboentwicklung hingelegt. Heute hast du deinen Bruder eingeholt, denn du bist genauso groß und fast so schwer wie auch er mit 2 Jahren war. Ja ihr beide nehmt euch echt nicht viel. 84 cm und 11,1 kg – das kleine winzige Baby bist du schon lange nicht mehr.
Heute feiern wir das es dich gibt und lassen dich nicht mehr los.

Geburtstagskind, Geburtstag, Erinnerung

Alles Gute zum Geburtstag meine kleine Maus.

Schulanfang Anno 1987

Als ich in den letzten Wochen wieder die ganzen Bilder von Schulanfängern gesehen habe, musste ich an meinen eigenen Schulanfang zurückdenken. Damals 1987. Vor 30 Jahren.

VOR 30 JAHREN !!!

Schulanfang 1987 Zuckertüte

Himmel ist das schon lange her, aber ich erinnere mich heute noch teilweise so genau daran, als wäre es erst gestern gewesen. Ihr kennt das sicherlich. Ich kann mich echt noch an so viele Details erinnern und das nicht nur, weil ich mir öfters Mal die Bilder von meinem Schulanfang anschaue. Ich weiß noch, dass meine Mama meine Schulanfangssachen, also Rock und Jacke, selbst genäht hat und ich Jahre später echt sauer auf sie war, als sie sie aussortiert und verschenkt hat. So stolz war ich auf die Sachen.

Schulanfang 1987 Zuckertüte oben

Ich weiß auch noch, dass wir unsere Zuckertüten im Klassenzimmer bekommen haben. Mein Papa hat sie am Tag vorher heimlich in die Schule gebracht, so wie es in unserer Gegend auch heute noch üblich ist. Alle Kinder hatten damals schon ihre Zuckertüte bekommen, nur ein Schulkamerad und ich noch nicht, es lagen also noch zwei Zuckertüten im Raum auf dem Schrank. Eine Zuckertüte mit Plüschtier und eine ohne. Ich war übrigens der festen Meinung, dass meine Zuckertüte die ohne Plüschtier ist.

Meine Freude als ich dann die mit Plüschtier bekam könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Auf meiner Zuckertüte saß oben eine Ente drauf und diese Ente habe ich noch heute. Sie sitzt auf meinem Nachtschrank und wehe die Kinder schleppen sie weg. Sie dürfen zwar mit ihr spielen, aber nur in meinem Bett und müssen sie dann auch wieder auf den Nachtschrank hinsetzen. Ich bin da etwas eigen.

Schulanfang 1987 Plüschente
Meine Zuckertütenente heute

Zuckertüte

Meine Zuckertüte war übrigens so schwer, dass ich mit ihr fast die Treppe runtergefallen bin und meine Klassenlehrerin sie mir abnahm und runter trug. Der Wahnsinn. Ok ich hatte auch eine große Dose Kakao mit drin, die wog schon etwas, und Kleidung wie zum Beispiel Sportsachen. Und natürlich der Ranzen, da hatten wir ja gleich unsere Bücher rein bekommen, Fibel und Mathebuch.

Zuckertüte ausleeren
Zuckertüte ausleeren Kontrolle

Meinen Ranzen zierte übrigens das gleiche Bild, welches ich schon im Kindergarten an meiner Garderobe hatte – eine Kirsche. Meine Eltern dachten echt an die kleinen Details. Allerdings kann ich mich nicht mehr daran erinnern, ob ich den Ranzen selber mit ausgesucht hatte. Aber ich war so stolz darauf.

Schulranzen anno 1987

Und nun denke ich etwas wehmütig an die dann folgenden 12 Schuljahre zurück. Der Beginn war schön und das Ende auch, aber dazwischen gab es nicht nur Sonnenschein, sondern auch oft Tränen. Diese Tränen haben mich leider bis heute geprägt und das finde ich echt schade, denn die Schulzeit sollte doch in guter Erinnerung bleiben, genauso wie die Kindergartenzeit.

Natürlich hoffe sehr, das meine Kinder später ihre Schulzeit mehr in guter Erinnerung behalten werden als ich selber. In vier Jahren ist es dann so weit, dann wird der Große ein hoffentlich stolzer Schulanfänger sein. Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben um ihm, und dann ein Jahr später seiner Schwester, ein genauso tollen Schulstart zu bescheren wie ich ihn vor 30 Jahren hatte.

Stolzes Schulkind 1987

Danke Mama und Papa für diesen tollen Tag in meinem Leben.
Bis bald.

Plötzlich Kindergartenkind

War es nicht erst gestern, dass dieser kleine Kerl im Oktober 2014 mit gerade mal 2600 g und 48 cm geboren wurde?
Oder das er am 01.12.2015 mit 13 Monaten seinen ersten Tag in der Kinderkrippe hatte und dabei eine Turbo-Eingewöhnung ohne Gleichen hinlegte?
Unglaublich wie die Zeit vergeht und nun, mit 2 Jahren und 9 Monaten, ist er doch tatsächlich ein Kindergartenkind und geht von nun an jeden Tag in den Kindergartenbereich seiner Kindertagesstätte.

Kindergarten Gruppenschild Herzlich Willkommen Bienengruppe

Bis zur Einschulung wird es nun keine geplante Änderung mehr in der Gruppendynamik geben. Wenn alles gut läuft, dann wird ihn seine neue Erzieherin bis dahin begleiten und seine alten und neuen Kindergartenfreunde (viele kennt er ja von der Kinderkrippe) sogar noch über die in vielen Jahren kommende Grundschulzeit.

Heute morgen, nachdem ich seine kleine Schwester in der Kinderkrippe abgegeben hatte, sind wir zusammen zu seiner neuen Gruppe gegangen. Vorher hat er sich noch einmal von seiner, jetzt ehemaligen, Krippenerzieherin verabschiedet. Hach dabei habe ich fast geheult. Ein Lebensabschnitt ist nun zu Ende und ein Neuer beginnt.

Ganz stolz ist er dann die Treppen zum Obergeschoss unserer Kindertagesstätte hoch gegangen und wusste auch gleich wo er hin muss. Wir suchten seinen neuen Garderobenplatz und während ich ihn einräumte, zog er seine Jacke und Schuhe aus und die Hausschuhe an. Danach musste er sich erst einmal umschauen. Seine neue Erzieherin begrüßte ihn und drei weitere Kinder aus seiner alten Krippengruppe dann ganz herzlich und führte sie in ihr neues Gruppenzimmer. Das hatte schon etwas besonderes und wieder musste ich mir die Tränen verkneifen. Hach bin ich da sentimental, zu sehen wie der kleine Mann immer größer und selbstständiger wird.

Ich bin mir sicher, dass er sich wunderbar einleben wird in dem neuen Kindergartenalltag. Vieles ist nun anders. Neues Spielzeug, keine Babybetten mehr beim Mittagsschlaf, sondern Schlafmatratzen und endlich darf er bei den großen Kindern im großen Garten der Kindertagesstätte spielen. Kein Vergleich zum Krippenbereich.

Jetzt müssen wir uns nur noch in unserer Bring- und Abholroutine umgewöhnen. Denn nun muss morgens erst die Kleine in den Krippenbereich gebracht werden und anschließend der Große in den Kindergarten. Genauso nachmittags beim Abholen, nur da wird es etwas kniffliger, denn keines unserer Kinder will oft freiwillig mit heim. Vor allem die Kleine, wenn sie nun erst noch kurz mit in den Kindergartenbereich muss um den Großen abzuholen, da gibt es ja Neues zu entdecken. Einfacher wird es dann wohl erst im nächsten Jahr, wenn auch die Kleine ein Kindergartenkind sein wird.

Bis bald.

Kindergartenfreundebuch

Es hat uns erwischt. Viel früher als ich es erwartet habe. Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich ein bissl geschockt war, als ich das Buch gesehen habe.
Die Rede ist von einem Kindergartenfreundebuch (*Amazon-Affiliate-Link).

Kindergartenfreundebuch
Japp, wir durften zum aller ersten Mal so etwas ausfüllen. Ich habe echt nicht damit gerechtet, dass der Große, mit noch nicht einmal 3 Jahren, so ein Buch mit nach Hause bringt, mit der Bitte eine Seite davon auszufüllen. Jedoch war es gestern doch schon so weit. Puh, ich dachte immer so was geht erst viel später los, so mit 5-6 Jahren.

Aber wir haben uns darüber natürlich nicht geärgert, sondern haben es mit Freude ausgefüllt. Gleich nach dem Abendbrot, als die Kleine schon im Bett lag, durfte der Große sich mit mir hinsetzten und zusammen haben wir es dann ausgefüllt. Denn aus der eigenen Kindheit, weiß ich, dass man so etwas besser gleich macht, anstatt es vor sich her zu schieben. Was habe ich früher warten müssen, um die eigenen Erinnerungsbücher zurück zu bekommen.

Natürlich war das Ausfüllen etwas anstrengend, denn das Kind hat viele Fragen nicht auf Anhieb verstanden und ich habe Abend nicht mehr allzu viel Geduld. Wir haben dann sogar noch schnell ein aktuelles Bild vom Kind (im Schlafanzug) gemacht und es mit unserem Fotodrucker (*Amazon-Affiliate-Link) gleich ausgedruckt. Da hat er sogar ganz toll mitgemacht, der kleine Fotocharmeur.

Kindergartenfreundebuch Inhalt
Durch das Ausfüllen des Freundebuches habe ich auch ein bisschen darüber nachgedacht, wie das bei mir damals war. Zur Kindergartenzeit gab es so etwas ja noch nicht und später in der Schule hatten wir ja fast alle ein Poesiealbum. Kennt ihr das noch? Da hat man seinen Freunden so ein Sprüchlein rein geschrieben hat, zusammen mit gemalter Deko oder Aufklebern dekoriert. Hach das waren noch Zeiten. Ich habe meine beiden Poesiealben sogar noch, die werden gehütet wie ein Schatz um sie später einmal meinen Kindern zu zeigen. Sogar meine Mama hat ihres noch, ein wahrer Schatz sag ich euch ist das.

Das unsere Kinder auch irgendwann mal so ein Kindergartenfreundebuch (die Auswahl* ist ja riesig) rumreichen dürfen, steht außer Frage, denn ich finde es eine ganz tolle Sache um Erinnerungen zu schaffen. Nur den richtigen Zeitpunkt dafür zu finden, ist natürlich so eine Sache für sich. Ich persönlich finde ja die Vorschulzeit, also so ab 5 Jahre) dafür am besten geeignet, denn dann kann das Kind viel selber machen und gestalten in so einem Buch. Jetzt, als wir das Buch ausgefüllt hatten, habe ich fast alles gemacht und den Großen nur ausgefragt. Schreiben ist ja klar, aber auch ausmalen, denn das kann das Kind ja noch gar nicht. Selbst sein gemaltes Bild dazu ist nur lustloses Krickelkrackel. Aber naja, es werden sicher noch viele viele Freundebücher kommen, die wir zusammen ausfüllen müssen werden.

Haben eure Kinder auch ein Kindergartenfreundebuch bzw. ein Freundebuch im Allgemeinen oder sogar ein Poesiealbum? Das würde mich ja mal total interessieren, wer so was heute noch macht. Schreibt doch mal.

Bis bald.

Kleiner Flohmarkt Besuch

Bei uns im Dorf fand an diesem Wochenende ein kleiner Flohmarkt in einem wunderschönen Drei-Seiten-Hof statt. Ich hatte ihn über Ebay Kleinanzeigen gefunden und da wollte ich eigentlich gern mal hingehen. Gestern konnten wir aber nicht, da wir den Geburtstag vom Herbstzwerg gefeiert haben und heute ging es dem Mann nicht so gut. Also hatte ich schon damit abgeschlossen, dass es wieder nix wird.

Doch, knapp 2 Stunden vor Ende fragte der Mann ob ich noch hin wöllte, es ging ihm etwas besser und die Kiddies mussten eh noch mal dringend an die frische Luft, denn sie nörgelten etwa rum. Zum Glück regnete es nicht mehr und die Sonne schien. Also alle angezogen und ab nach draußen Kinder lüften und bissl shoppen, falls wir etwas finden.

Der Herbstzwerg durfte sein großes Geburtstagsgeschen, ein Dreirad*, mit dem Ausflug gleich einweihen. Ähm naja, das Fahren, Treten und Lenken üben wir noch bzw. zum Treten müssen die Beinchen noch etwas wachsen. Bissl knapp trotz Sitz auf niedrigster Position. Und am Blick nach vorn wo es lang geht, müssen wir auch noch etwas üben, obwohl das mit dem kleinen Puky Wutsch* eigentlich ganz gut geklappt hatte.

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Auf dem Hofflohmarkt traf der Mann dann gleich mal ein paar Arbeitskollegen und schwatzte mit ihnen. Auch nicht schlecht, so konnte ich in Ruhe schauen und aussuchen. Vorrangig suchte ich nach Spielzeug und Büchern für die Kinder, Kleidung interessierte mich nicht, da haben wir genug und zudem kann ich ja auch nähen.

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Viel Auswahl war so kurz vor Ende natürlich nicht mehr, doch bin ich fündig geworden. Der Herbstzwerg war gleich Feuer und Flammen für ein Lego Explore Flugzeug*. Klar das er es bekam, er hat es eh nicht mehr aus der Hand gegeben. 😉 Dann gab es noch einen Lego Explore Sortiereimer* für die Herbstmaus. Der Zwerg ist aber auch ganz begeistert davon. Der Eimer ist klasse, da waren sogar mehr Steine drin als Neu, u.a. 2 Rasselsteine*. Da haben wir echt ein Schnäppchen gemacht, denn diese Legoprodukte gibt es gar nicht mehr Neu zu kaufen. Nein, die bekommt man nur noch gebraucht.

Dann gab es für den Herbstzwerg noch ein Buch über Lastwagen,* für die Maus ein Buch mit Kullerrassel* drin und zuletzt habe ich noch ein Kindergartenalbum* ausgesucht. Das Album ist noch ganz neu, mal schauen für wen ich es verwende, aber vielleicht schenke ich es auch meinem Neffen, der nächstes Jahr in den Kindergarten kommt.
Es hat sich also gelohnt und ich freue mich schon auf den nächsten Flohmarkt, da schauen wir dann bestimmt auch mal wieder vorbei.

Bis bald.

(* Amazon-Affiliate-Link)

Spiel und Spaß mit Kindern – Bällebad

Der Sommer ist vorbei und wir haben den Kinderplanschpool schon vor einiger Zeit weggeräumt. Den großen Pool jedenfalls, der kleine Minipool lag noch rum. Zum wegpacken war er mir aber zu schade, denn im nächsten Sommer haben wir für ihn keine Verwendung mehr, da sind die Kinder der Größe dann entwachsen. Also warum dann kein zweites Leben als Bällebad.

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Der Mann fand die Idee gut. Ich habe also den Pool ordentlich geputzt und im Spielzeugladen 2 Packungen mit Bällen gekauft. Insgesamt 200 Bälle. Äh ja … Beim Einfüllen war der Pool gestrichen voll. Das waren dann wohl doch zu viele Bälle.

Aber egal, ich habe die Herbstmaus genommen und hinein gesetzt. Erste Reaktion: Spaß und Freude. Die Bälle wurden gleich in Beschlag genommen und mit dem Mund getestet. 😉 Dann kam noch der Herbstzwerg mit dazu und da war es aus – die Maus schrie. Ich weiß nicht genau warum, aber ich vermute, dass der große Bruder sie beim Hinsetzten getreten hat oder es war ihr zuviel zusammen mit dem Bruder.

Das Thema Bällebad war für sie am heutigen Tag jedenfalls durch. Jeder Versuch sie hinein zusetzten, auch mit weniger Bällen darin, wurde mit Gebrüll zunichte gemacht. Kann aber auch noch mit an der spätnachmittäglichen Müdigkeit und dem Zähne-bekommen-Schmerzen zusammenhängen. Naja, wir versuchen es in ein paar Tagen noch einmal. Außerhalb des Pools findet sie die Bälle aber großartig, die kullern immer weg.

Kind in Bällebad

Der Herbstzwerg war aber sehr begeistert. Auch das man die Bälle ja so schön auskippen kann. Und als alle Bälle auf dem Boden lagen, wurde ganz trocken wie immer „Alle, Alle“ gesagt. Das klingt immer so lustig bei ihm.
Ich habe dann jedenfalls die Bälle reduziert, also eine Packung wieder raus genommen. Vorher wurde jedes „Überlaufen“ der Bälle mit „Oh weh“ kommentiert und versucht die Bälle wieder einzufangen. Da funktioniert das Spielen nur so semi.

Weniger Bälle jedoch und das Spielen klappte super viel besser, da die Bälle im Pool blieben. Dazu dann noch einen großen Suppenlöffel und ein Korb und schon konnte das Kind Bälle löffeln. Funktionierte sogar ganz gut und ist auch eine schöne Balanceübung. Das er dabei nur blaue Bälle herausgefischt hat, ist purer Zufall. Mit nach Farben sortieren hat er es noch nicht so und auch die Farben an sich zu unterscheiden, klappt noch nicht. Ist aber auch nicht schlimm, er wird ja erst 2.

Wir haben jetzt jedoch beschlossen, dass der Pool mit der einen Packung Bälle im Wohnzimmer bleibt und die andere Packung Bälle wandert hoch in das Zimmer vom Herbstzwerg. Da steht noch ein großer leerer Karton mit herum, den wir einfach zum Bällebad umfunktionieren und so kann er dann auch dort in Ruhe damit spielen. Für den Fall der Fälle, dass die Herbstmaus dann doch noch die Freude am Bällebad entdeckt, wird der Bällebadpool später mal in ihr Zimmer wandern. So haben beide Kinder etwas davon.

Mal schauen, wo wir demnächst überall im Haus Bälle finden werden. 😉

Bis bald.