12 von 12 März 2021

Gestern war wieder der 12. des Monats und von daher gibt es nun 12 Bilder vom gestrigen Tag. Alle Blogger die bei „12von12“ mitmachen, versammeln sich wie immer bei Caro.

Freitag = Freier Tag
Der heutige Tag bietet ein volles Programm, so jedenfalls der Plan. Das ich am Ende des Tages allerdings mal wieder mental so geschafft bin, dass ich den Blogpost erst heute schreibe, hätte ich nicht gedacht. Dabei startetet der Tag richtig gut.

Meine „12 von 12“

Der Tag begrüßt mich nach einer stürmisch-regnerischen Nacht mit blauen Himmel und Sonnenschein. Der Mann ist wegen eines Arzttermines schon aus dem Haus und hat den Sohn dabei zum Kindergarten gebracht.

Blauer Himmel im Fenster

Auch das Töchterlein ist schon munter und das wo sie jetzt immer Freitags ausschlafen kann. Denn wegen ihres regelmäßigen Therapietermins geht sie momentan am Freitag nicht in die Kita. Zu ihrer Freude darf sie heute morgen Trickfilm auf dem Tablet schauen. Das mit dem Abstand üben wir noch.

Kind auf Sofa liegend

Um 9 Uhr sind wir dann bei ihrer Therapie. Das Kind möchte zwar, dass ich mit ins Behandlungszimmer komme, allerdings habe ich nur die Funktion des Zuschauers und werde rigoros ignoriert. Der Arzt ist sehr zufrieden mit ihr. Diesmal gab es noch nicht mal einen Wutanfall.

Beine

Auf dem Heimweg fahren wir kurz bei meiner Schwester vorbei. Ein wichtiges Paket ist angekommen und wird erst einmal begutachtet. Große Dinge werfen ihren Schatten voraus. 😉

Zuckertütenpaket

Voll Kraft und Stolz und souverän trägt die Tochter das Paket zum Auto. Wann bitte schön ist das kleine Kind so groß geworden.

Kind trägt Karton die Treppe runter

Zum Mittagessen gibt es Kürbissuppe. Ein Hoch auf die eigenen Gemüsevorräte im Frost.

Kürbissuppe

Zum Mittag eine Runde abhängen auf dem Sofa. Ich bin bissl platt, auch wenn ich ja ne riesige To-Do-Liste habe. Doch Ausruhen hat jetzt Vorrang.

Mittagsruhe auf Sofa

Bevor wir den Sohn aus der Kita abholen, wird erstmal gemütlich gevespert. Mit Kaffee und Gebäck. Tut gut.

Tasse Kaffee und Gebäck

Streitende, laute Kinder bekommen wir hier gut mit malen wieder runter. Also schnell für beide Kinder ein großes Ei vorgemalt, damit sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Ich muss allerdings bei beiden Hasenköpfe vormalen.

Kind malt

Fertige Osterkunstwerke. Eines schöner als das andere, oder?

Kinder zeigen ihre gemalten Osterbilder

Am Abend haben der Sohn und ich noch einen wichtigen Termin. Klar es ist noch etwas Zeit bis Anfang September, aber ein ungeduldiges Kind macht die Zeit auch nicht schneller.
Thema Schulranzenkauf wäre somit abgeschlossen. Es ist ein komplett anderes Modell geworden als gedacht, dafür aber in Lieblingsfarbe. (Die Perspektive verändert etwas die Größe, aber der Ranzen passt schon gut. Außerdem wächst das Kind ja noch.)

Kind mit Schulranzen

Diesmal waren es nur für 11 statt 12 Bilder gereicht. Auch OK. In Anbetracht des Tages ganz ok. Immerhin ist alles nur ein Ausschnitt eines vollen Tages .

Bis zum nächsten Mal.
Eure Bianca

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#WMDEDGT – März 2021

Freitag. Frühschicht.
Es ist der 5. des Monats. Zeit für #wmdedgt – „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“.  Alle Mitmachwilligen versammeln sich wie immer bei Frau Brüllen. Los gehts.

Viel zu zeitig

Der Wecker klingelt 4:15 Uhr. Ich bin noch sehr müde und bleibe bis zum zweiten Weckerklingeln um 4:30 Uhr noch liegen. Aufstehen. Nützt ja alles nicht. Vor mir liegt ein Frühschicht-Wochenende.
Ich stehe also auf, hole frische Sachen aus dem Schrank und schleiche mich aus dem Schlafzimmer. Im Haus ist es ruhig. Mann und Sohn schlafen tief und fest, die Tochter übernachtet bei der Oma.

Im Bad dann die übliche Routine – Schlafsachen aus, Tageskleidung an, Toilette, Haare richten, Waschen, Zähneputzen, Eincremen. Danach nehme ich mir meinen Arbeitsrucksack und gehe in die Küche. Mittagessen aus dem Frost holen und einpacken. Heute gibt es Nudeln mit Bolognese. Dann ein kleines Frühstück für die Arbeit vorbereiten und ebenfalls einpacken. Dazu einen Apfel. Dann ist es auch schon kurz nach 5 Uhr. Ich schaue schnell aus der Haustür raus ob es es noch regnet. Macht es zum Glück nicht mehr, aber ich packe die Regenhose vorsichtshalber mit ein. Wer weiß wie das Wetter heute Nachmittag ist. Gegen 5:10 Uhr schwinge ich mich aufs Fahrrad und radel meine 3 km zur Arbeit.

Am Werkstor heißt es Mundschutz auf. Bei uns im Werk ist es überall Pflicht Mundschutz zu tragen. Manche tragen FFP2, andere, wie ich die OP-Masken. Wir bekommen sie von unserem Arbeitgeber gestellt. Dann umziehen und ab zum Arbeitsplatz.
Heute habe ich Messwartendienst. Alles läuft ruhig.

Gegen 6:40 Uhr rufe ich daheim an. Der Sohn geht an Telefon. Papa schläft noch. Wir einigen uns darauf, dass er gleich mal den Papa weckt und ich in 10 Minuten noch einmal anrufe. Gesagt getan. Beim Telefonat dann mit dem Mann habe ich ihn gebeten, mir noch Toastbrotscheiben mitzubringen und Wärmepflaster. Das Toast fürs zweite Frühstück und das Wärmepflaster für meine Kollegin, die Schulterschmerzen hatte.
Der weitere Arbeitstag verlief heute ganz normal, ohne große Vorkommnisse.

Kinderfreier Nachmittag

In Vorfreude auf einen Kinderfreien Nachmittag fahre ich gegen 14 Uhr nach Hause. Nach 2/3 der Strecke verfliegt allerdings die Laune, denn ich komme mit dem Fahrrad immer schlechter voran. Ein Blick nach unten offenbart mir einen beginnenden Plattfuß vom Hinterrad, der immer flacher wird. So muss ich dann den letzten Kilometer nach Hause laufen. Zum Glück was Sonnenschein und kein Regen.

Daheim angekommen, zeigte ich dem Mann das Malheur und suche schon einmal im Keller einen Ersatzschlauch für die spätere Reparatur heraus. Zum Glück haben wir sowas daheim, dank Lockdown hätte ich dafür sonst in den nächsten großen Supermarkt in 10 km Entfernung gemusst.
So war der Nachmitag eigentlich nicht geplant.

Aber zuerst heißt es erst einmal ausruhen von der Arbeit. Ich verziehe mich ins Arbeitszimmer und plane ein bisschen bei Instagram zu schauen. Das mache ich aber nur kurz, dann überkommt mich die Zeichenlaune und ich zeichnete ein paar Karten-Dummies mit neuen Motiven für meinen neuen Etsy-Shop.

Plötzlich ist es schon 15:30 Uhr und ich etwas froh darüber jetzt nicht übereilt zum Kindergarten zu müssen. Der Sohn war heute nämlich zusammen mit seinen Zwillings-Freundinnen Mittagskind und wurde von deren Mutter mit abgeholt. Jetzt spielen sie zusammen dort. Gegen 17 Uhr soll er wieder daheim sein.
Ich rufe bei meinen Eltern an und erkunde mich nach der Tochter. Alles läuft super, sie zieht sich sogar ohne Murren allein aus. Wow. Das ist wahrscheinlich dieser Nicht-daheim-sein-Effekt, denn wir hatten da in letzter Zeit immer so unseren Kampf mit dem Anziehen.

Während der Mann anfängt mein Fahrrad zu reparieren, schreibe ich unsere Einkaufsliste um anschließend zum Discounter zu fahren. Bis es soweit ist, vergehen allerdings noch einige Minuten, denn irgendwas ist ja immer.
Während des Einkaufes erhalte ich vom Mann die Nachricht, dass nicht nur der Schlauch vom Hinterrad kaputt ist, sondern der ganze Reifenmantel. Na super. Ok, das Rad ist alt, denn es gehörte zuvor meiner Oma und ich fahre es seit fast 5 Jahren. Da kann so was schon mal passieren. Aaaaargh.
Ich beschließe während des Einkaufes, dass ich halt morgen mit dem Auto zur Arbeit fahre und nachmittags versuche einen neuen Mantel im Supermarkt zu bekommen.

Daheim angekommen, werde ich von einem strahlenden Kind empfangen. Er hilft mir auch direkt mit die Einkäufe auszuräumen und zu verstauen. Super.
Zudem hat der Mann beschlossen, derweil den Mantel vom Hinterrad seines Fahrrades abzumachen und bei mir aufzuziehen. Der ist nämlich erst 2 Jahre alt. So wird mein altes Fahrrad doch tatsächlich wieder einsatzbereit. Ich liebe den Mann dafür. Mein Held.

Gemütlicher Abend

Vor dem Abendessen darf der Sohn ein bisschen Trickfilm schauen. Dann essen wir gemeinsam. Während des Abendessens bemerke ich wieder für mich, dass an dem Spruch „Ein Kind ist kein Kind“ tatsächlich was dran ist. Es ist so unfassbar ruhig nur mit dem Sohn.

Nach dem Abendessen fange ich schon mal an diesen Blogpost zu schreiben, bevor ich später den Sohn ins Bett bringe.
Er ist dann natürlich nicht so begeistert, als ich ihn dann Richtung Bad schicke. Aber mit ein bisschen Spaß nebenher ist dann alles schnell erledigt. Im Bett schauen wir danach zusammen ein Buch an und quatschen noch über den Tag. Für ihn ist diese Exclusivzeit sehr besonders und er genießt es total mich nicht mit seiner Schwester teilen zu müssen.

Nun noch schnell den Blogpost fertig schreiben, bevor es ins Bett geht. Morgen Früh klingelt der Wecker auch wieder so zeitig wie heute.

Bis bald
eure Bianca

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Hallo März!

Willkommen im März.
So langsam haben wir hier fast wieder einen normalen Familienalltag. Die Kinder gehen seit mittlerweile zwei Wochen wieder in den Kindergarten. Zwar im eingeschränkten Regelbetrieb, aber immerhin. Wir Eltern dürfen auch ins Kita-Gebäude mit rein, natürlich nur mit Maske, Abstand und Hände desinfizieren am Eingang. Das finde ich gut, denn so kann man mal nachlesen, was sie so machen im Kitaalltag. Die Kinder erzählen ja leider nichts von allein. Auch der Austausch mit den Erzieherinnen kann so gut stattfinden.

Der Mann befindet sich immer noch im Homeschooling, teilweise mit Videokonferenzen von Früh bis Mittag, oder auch mal am Nachmittag. Er genießt die Ruhe dabei nun sehr, denn es stört ja kein herumrennendes Kind gerade. Ich nutze die Kinderfreie Zeit auch sehr, es ist ja leider sehr viel liegen geblieben. Mittlerweile haben wir sogar wieder eine gute Grundordnung im Haus. Wenn ich nicht arbeiten bin, dann räume ich fleißig auf, aus und um.

Unser März

Jetzt im neuen Monat hoffen wir natürlich, dass es so weiterläuft wie zuletzt. Doch wissen wir, es schnell kann vorbei sein. Ist ja immer noch Lockdown. Aber wir machen das Beste daraus.
Termine und Pläne gibt es auch. Mal schauen was so wird.

  • Die Tochter hat jetzt immer Freitags einen wiederkehrenden Arzttermin. Das wird uns mehrere Monate begleiten.
  • Der Mann und ich müssen auch zum Arzt, unser Februartermin wurde verschoben.
  • Wir fangen mit den Gartenvorbereitungen an. Erstes Anziehen für Gemüse haben wir schon begonnen.
  • Spätestens ab Mitte des Monats wird es hier Österlich.
  • Ich habe meine Arbeitsuntersuchung mit Blutziehen, Funktionsuntersuchungen und Co.

Mehr konkrete Pläne gibt es momentan noch nicht. Unternehmen kann man ja eh nix, hat ja nichts auf. Aber ich hoffe sehr, dass sich das in Richtung Monatsende dann auch etwas ändert. Ich würde mit den Kindern schon gern mal wieder etwas anderes sehen als das eigene Dorf und herum.

Naja, wir werden sehen. Ich hoffe auch, dass ich mehr Zeit zum bloggen finde, oder sie mir nehme. Übrigens mein Top-Blogeintrag war im letzten Monat meine Bastelanleitung für meine Fensterblumen aus dem März 2020. Durch Pinterest ist der Beitrag richtig durch die Decke gegangen. Also für meine Verhältnisse hier. Ich sollte vielleicht mehr Bastelanleitungen bloggen.
Bleibt einfach gespannt, was passiert und folgt mir hier und in Social Media um nix zu verpassen.

Bis bald eure Bianca

Hallo März 2021

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12 von 12 Februar 2021

Heute ist wieder der 12. des Monats und von daher gibt es nun 12 Bilder vom heutigen Tag. Alle Blogger die bei „12von12“ mitmachen, versammeln sich wie immer bei Caro.

Freitag, ich habe heute Abend Nachtschicht
Da ich gestern sehr zeitig ins Bett bin, war ich auch dementsprechend sehr zeitig munter. Die Frühschichten der letzten beiden Tage grüßen freundlich dabei. Kurz vor 5 Uhr ziehe ich daher vom Bett aufs Sofa um, vielleicht kann ich ja da nochmal kurz einschlafen. Ich nehme mir aber fest vor den heutigen Tag für 12 von 12 zu dokumentieren. Bitte schön.

Meine „12 von 12“

Gegen 6:20 Uhr ist der Große munter und kommt ins Wohnzimmer. Vorbei mit der Ruhe und noch etwas Schlaf. Das Kind möchte gern malen. Mot Mamas Stiften. Na dann. Ich gebe ihm aber noch paar frische Socken zum Anziehen, denn barfuss muss er zum frühen morgen nun nicht herumrennen.

Kind malt aus

Während das Kind malt, ziehe ich mir etwas über. Stelle den Wasserkocher an und gehe danach direkt erstmal in den Keller. Ich starte die erste von 3 Waschmaschinen des Tages. Am Abend sind fast alle Wäschekörbe leer.

Waschmaschine

Auf dem Rückweg nehme ich noch eine neue Milch mit hoch. Zum Frühstück gibt es für mich Malzkaffee und Milchbrötchen. Der Sohn mag Schokobrot und Vanillemilch.

Frühstück mit Kaffee

Irgendwann nach 7 Uhr stehen dann auch Mann und Tochter auf. Während sie Frühstücken und der Sohn das nächste Bild malt, lege ich die Wäsche der letzten Tage. Ich war da etwas nachlässig zuletzt.

Gelegte Wäsche im Wäschekorb

Nach dem Verräumen der Wäsche widme ich mich meinen gestrigen Vinted-Verkäufen und verpacke sie. Zur Zeit läuft es gut mit dem Aussortieren und verkaufen. Ich habe in den letzten Wochen viel Kinderkleidung zum kleinen Preis eingestellt.
Nach dem Verpacken notiere auch noch alle Verkäufe in meinem Planer. Der Mann bringt am Nachmittag dann 3 Päckchen zur Post.

Vinted Paket packen

Nach 9 Uhr bereite ich den Kindern einen großen Obstteller zu, den sie bei einer Runde Trickfilm schauen sehr schnell verspeisen. Danach liegen sie vollgefuttert auf dem Sofa. 😉

Obstteller mit Apfel, Banane, Kiwi und Möhre

Währen die Kinder Obst essen und der Mann Homeschooling macht, hänge ich endlich die letzten Weihnachts-Lichterketten vom Treppenfenster ab und packe sie in die Weihnachtskiste. Danach kommen erstmal wieder unsere Fensterblumen vom letzten Frühjahr wieder ans Fenster.

Letzte Lichterkette wegräumen

Als die Kinder draußen eine Runde Rodeln sind, widme ich mich dem Zimmer der Tochter und schaffe etwas Ordnung.

Spielzeug aufräumen

Als der Fußboden wieder betretbar ist, sauge ich noch schnell alles durch.
Am Nachmittag mache ich das Gleiche im Zimmer vom Sohn während die Kinder draußen im Schnee sind. Wenigstens einmal in der Woche muss Ordnung in den Zimmern sein. Es ist aber sehr selten, dass ich sie alleine aufräume.

Kinderzimmer staubsaugen

Währenddessen hat der Mann Mittagessen gekocht. Heute gibt es Gemüse-Reis-Pfanne. Nicht ganz vegetarisch, der Mann hat Salami mit reingeschnippelt.

Mittagessen Gemüse-Reis-Pfanne

Als nach dem Mittagessen alle im Bett sind, räume ich noch schnell den Geschirrspüler aus und hole die erste fertige Wäsche aus dem Trockner.

Voller Geschirrspüler

Mittagsschlaf klapp bei mir heute überhaupt nicht. Ich bin nur ganz kurz weggenickt. Zwischendurch muss ich nämlich immer mal wieder den Mittagsschlafverweigernden Sohn ermahnen in sein Zimmer zu gehen und wenigstens leise zu bleiben.

Nach dem Vesper sind die Kinder wieder draußen, rodeln und spielen mit Freunden im Schnee und auf dem zugefrorenen Bach, der unweit vom Haus verläuft. Als sie in Etappen wieder nach Hause kommen, haben alle beide nasse Beine und Schuhe. Na da brauch man nicht lange zu Überlegen, was wohl passiert ist. Wir haben es ihnen ja untersagt am und vor allem auf dem Bach zu spielen.

Nasse Skisachen hängen in der Dusche zum Trocknen

Die Skianzüge hängen jetzt wieder in der Dusche zum Trocknen und sie Schuhe stehen ausgestopft im Flur auf der Fußbodenheizung. Ich bin ja mal sehr gespannt, ob sie bis morgen innen trocken sind. Sonst ist morgen nichts mit Rodeln, außer sie ziehen ihre Halbhohen Herbstboots an.

Gleich nach dem Abendessen werde ich mich noch einmal etwas langlegen und versuchen 2 Stunden zu schlafen, bis ich dann kurz nach 21 Uhr los zur Nachtschicht muss.

Bis zum nächsten Mal.
Eure Bianca

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#WMDEDGT – Januar 2021

Dienstag. Freier Tag = Wochenende.
Es ist der 5. des Monats. Zeit für #wmdedgt – „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“.  Alle Mitmachwilligen versammeln sich wie immer bei Frau Brüllen. Los gehts.

Guten Morgen im Lockdown

Mittlerweile können die Kinder „ausschlafen“. Seit Beginn des Lockdowns Mitte Dezember fängt hier kein Tag vor 7 Uhr an. Einzige Ausnahme sind meine Frühschicht-Tage. Daran kann man sich echt gewönnen.
Heute Nacht hat der Große mal wieder bei mir im Bett verbracht, nachdem ich ihn gestern Abend nach einem Nachtschreck zu mir genommen habe. Der Mann hat sich deswegen ins Bett vom Großen geschlafen. Freiwillig.

Da heute nichts außerordentliches geplant ist und auch niemand außer Haus muss, starten wir ganz gemütlich in den Tag. Kaffee für den Mann, Malzkaffee für mich und Vanillemilch für die Kinder. Dazu mehr oder weniger zu essen als Frühstück. Danach ziehen sich die Kinder an und gehen spielen.

Für mich heißt es nach dem Frühstück eine große Runde Telefondienst. Ich arbeite mich durch meine Liste mit fälligen Arztterminen für das erste halbe Jahr. Insgesamt mache ich fast 10 Termine für uns 4 aus. Nur beim Augenarzt für die Kleine werde ich auf Februar vertröstet, da die Terminvergabe für August/September jetzt noch nicht stattfindet. Beim Hausarzt geht entweder keiner ran oder es ist ständig besetzt.

Während ich telefoniert habe, startete der Mann mit seinem Homeschooling. Später hatte er auch noch eine Live-Unterrichtsstunde via Webcam. Das war allerdings zu einer sehr ungünstigen Zeit. 11 Uhr ist der Mann hier eigentlich mit Essen kochen beschäftigt. Das musste ich dann übernehmen.

Kita-Programm daheim

Damit die Kinder nicht nur mit Spielen, rumtoben und Chaos machen beschäftigt sind, veranstalten wir jeden Tag eine kleine Art Kita-Programm daheim. Je nach Plan entweder Vormittags oder Nachmittags. Für den Großen ist das ja wichtig zwecks Vorschule. Unser Wochenthema ist gerade „Vögel im Winter“.

Nachdem wir gestern ein praktisches Programm hatten mit der Herstellung von Vogelfutter, wurde es heute künstlerisch. Die Kinder sollten ein Vogelhaus malen, inklusive Futter (Sonnenblumenkerne) aufkleben. Während die Kleine begeistert mitgemacht hat und sich nicht ablenken ließ, war der Große nicht ganz bei der Sache und brach nach einer Weile ab. Er verzog sich dann in sein Zimmer und schmollte. Anscheinend war ich heute etwas zu streng. Aber auch Konzentration muss gelernt werden.

Nach dem Malen spielten die Kinder wieder in ihren Zimmern und ich habe mich den vollen Wäschekörben gewidmet, bevor ich das Mittagessen begonnen habe zu kochen. Der Mann hatte schon alles vorbereitet bevor er zu seinem Webmeeting musste.

Mittagsruhe

Heute standen Bratkartoffeln mit Würstchen (Kinder) und Spiegelei auf unserem Essensplan. Wir haben die Bratkartoffeln in 2 Chargen gebraten, denn ich wusste nicht wie lange der Homeschooling Unterricht vom Mann dauern würde. Die Kinder sollten daher nicht warten müssen. So aßen sie ihre Bratkartoffeln und Würstchen heute mal allein und wir Eltern unser Mittag dann, als die Kinder bereits im Bett lagen.

Ich muss ehrlich gestehen, dass es herrlich ist, mal wieder in Ruhe sein Mittag zu essen und zu genießen. Der Mann fand es auch schön. Vielleicht sollten wir so ein geteiltes Mittagessen ab und zu wiederholen.

Als dann auch der Mann sich zu einem Mittagschlaf zurückgezogen hatte, telefonierte ich kurz mit meinen Eltern und genoss dann ein wenig Me-Time mit YouTube. Diese wurde allerdings immer wieder vom Großen unterbrochen, der keinen Mittagsschlaf machen wollte. Wir einigten uns daher darauf, dass er sich auf die Couch legt und Bücher anschaut.

Nachmittags- und Abendprogramm

Gegen 15 Uhr waren alle Familienmitglieder wieder munter und angezogen. Nach einem Vesper mit Keksen verzogen sich die Kinder wieder zum Spielen in ihre Zimmer. Rausgehen war heute leider nicht, denn das Wetter war eindeutig zu unstet und nass.

Zeit für ein bisschen Finanzarbeit. Ich habe unser Dezemberbudget abgeschlossen und das vom Januar auf einen aktuellen stand gebracht. Alle Ausgaben in meine Liste eingetragen und geschaut, was bist zum nächsten Lohn noch ansteht. Zwischendurch musste ich immer mal wieder zu den Kindern hoch. Streit schlichten oder auch für Ruhe sorgen, denn es muss ja nicht die ganze Nachbarschaft alles mitbekommen.

Nach dem Budget stand bissl Hausarbeit auf dem Programm, aber ohne Stress. Der Papiermüll musste raus, denn morgen wird die blaue Tonne abgeholt. Mittlerweile machen das die Kinder, die finden es nämlich klasse die Tonne zu füllen. Der Mann hat sie dann später an die Straße gestellt.

Ab 17 Uhr durften die Kinder dann ein wenig fernsehen. Dazu gab es für jeden eine große Möhre als Snack, denn bis zum Abendessen war noch etwas Zeit. Ich verräumte dann noch die gelegte Wäsche und machte ein wenig Ordnung im Zimmer der Kleinen. Der Mann machte irgendwas am Laptop.

Gegen halb Sieben deckten wir dann den Tisch und aßen zusammen zu Abend. Nach dem Sandmann schlüpften die Kinder in die Schlafanzüge und spielten noch eine Runde in ihrem Zimmern. Der Mann machte in der Küche Ordnung und ich ging Duschen und Haare waschen.

Für die Kinder hieß es dann noch Zähne putzen und ab ins Bett. Ich setzte mich auf die Couch und schreibe diesen Blogpost hier. Der Mann schaut fern.

Morgen muss ich wieder zeitig raus zur Frühschicht und der Mann muss Kinder und sein Homeschooling allein managen. Aber das bekommt er bestimmt wie immer gut hin.

Bis bald
eure Bianca

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