Wochenende in Bildern 14./15.09.2019

Ein sonniges Spätsommer-Vollmond-Wochenende war es. Für mich hieß es aber diesmal auch Arbeiten. Spätschicht. Trotzdem haben wir das beste daraus gemacht.

Sonnabend

Ich bin noch sehr müde und verschlafen, als sich gegen 7 Uhr die Kleine zu mir ins Bett kuschelt. Mann und der Große sind schon eine Weile munter.

Heute besuche ich zusammen mit den Kindern zum ersten Mal den Spiel- und Singkreis für Vorschulkinder unserer Kirchgemeinde. Obwohl wir nicht kirchlich sind werden die Kinder herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Einzig die Tatsache, dass Pfarrers Zwillinge die besten Kita-Freundinnen vom Großen sind, machte die Sache etwas anstrengend. Der Große wollte lieber bei denen spielen gehen als singen und so. Zum Glück ist der Spielkreis nur 1x im Monat.

Als die Kinder nach einer Bibelgeschichte ein Bild ausmalen sollen, sind die Kinder wieder voll dabei. Sie lieben malen, besonders der Große.

Nach dem Mittagessen und Kinder ins Bett bringen, muss ich dann auch schon bald los zur Arbeit. Natürlich mit dem Fahrrad und bei schönen Wetter.

Schattenbild Frau mit Fahrrad

Nach der Arbeit schaue ich auf der Couch noch Instagramstories und in die Livestorie einer meiner Lieblings-Instagrammerinnen rein. Sie hat gerade eine schlechte Diagnose erhalten und ist trotzdem positiv gestimmt. Ich bewundere sie und drücke ihr die Daumen, dass sie alles gut übersteht.

Sonntag

Der Sonntag beginnt verschlafen. Wir stehen erst kurz vor 8 auf. Die Kinder sind zwar schon eher munter, lassen uns Eltern aber noch etwas in Ruhe und spielen.

Zum Frühstück backe ich Brötchen auf und anschließend frühstücken wir gemeinsam. Sogar die Kinder schaffen jeweils fast 1,5 Brötchen.

Frühstück mit Schokobrot

Wir lassen den Tag entspannt anlaufen. Kurz nach denn Frühstück schreien die Kinder wieder nach Essen. Ich mache jedem einen Obstteller. Sie tauschen das Obst auch hin und her, denn der Große mag ja keinen Pfirsich.

Kreative Stunde. Um Nörgelein vorzubeugen hole ich den Kindern die Malsachen raus. Während der Große vier Kunstwerke zaubert, hat die Kleine schon bald keine Lust mehr und möchte lieber kneten. Also malt einer mit Geduld und eine knetet enthusiastisch. Danach geht’s noch für eine halbe Stunde in den Garten.

Wasserfarben

Während die Kinder durch den Garten toben, kocht der Mann das Mittagessen. Ich räume Mal- und Knetchaos weg und lege Wäsche zusammen.

Gefüllte Paprikaschoten im Ofen

Als alle Mittags schlummern, genieße ich die Ruhe und bereite die Bilder für diesen Post vor und füge sie schon mal hier ein. Den Blogpost schreibe ich erst nach der Arbeit fertig. Deswegen heute hier auch erst zur späten Stunde. Jetzt gehe ich aber ins Bett.

Und? Wie war denn euer Wochenende so?

Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim Wochenende in Bildern von Grosseköpfe.

Alle bisherigen Wochenenden in Bildern findet ihr hier.

12 von 12 im September

Wie auch im letzten Monat schon kommen meine 12 von 12 vom September wieder mit etwas Verspätung. Ich hatte gestern Abend einfach keine Lust mehr zum bloggen, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte. Ok ich wollte auch was fertig nähen, was dann nicht geworden ist. Jaja, die Sache mit den Plänen und Vorsätzen.

Deswegen kommen jetzt meine 12 von 12 vom September. Alle anderen Mitmachwilligen findet ihr wie immer bei Caro.

12 von 12 im September

Am heutigen 12. September habe ich Frühschicht, was bedeutet, dass mein Wecker 4:15 Uhr klingelt. Heute schlafe ich dann allerdings danach noch einmal ein und wache dann erst wieder eine halbe Stunde später auf. Sch…

Fix ins Bad und zurecht machen. Dem Kollegen eine Nachricht schreiben, dass ich erst kurz nach Arbeitsbeginn da sein werde. Dann noch schnell in die Küche Essen packen und mir ein Schokobrot schmieren. Schokobrot MUSS zur Frühschicht sein.

Schokobrot schmieren

Nach dem ganzen Stress am Morgen auf Arbeit dann erst mal einen Kaffee trinken und das Schokobrot essen. Danach kann es los gehen.

Auf Arbeit Kaffee trinken und Brot essen

Nach 8 Stunden Arbeit, mit zum Glück wenig Stresspotential heute, geht es nach Viertel Drei wieder heimwärts. Das Wetter ist ok und Rad fahren dadurch angenehm.

Heimweg Radweg Fahrrad

Zuhause gehe ich direkt in die Küche und backe ein schnelles Dinkelbrot. Kurz bevor ich die Kinder abholen muss, sollte es fertig sein.

Brotteig aus Dinkelmehl zubereiten mit Kürbis- und Sonnenblumenkerne

Nach der Brot-back-Aktion meine obligatorische kleine Feierabendpause. Heute mit einem kleinen Eis und Instagram. Das Brot backt derweil im Ofen vor sich hin.

kleine Eispause

Nach der Eispause geht es weiter mit bissl Haushalt. Erstmal die Waschladung vom Vortag legen. Dazu schaue ich weiter Instagramstories.

Wäsche legen

Das Brot backt immer noch und ich nutze die Zeit um 2 Leggings für die Kleine zuzuschneiden. Das Kind braucht dringend welche.

Kinderleggings zuschneiden

Eine Leggings nähe ich noch schnell zusammen, da das Nähgarn in der Overlock gerade passt. Die Säume schaffe ich allerdings nicht mehr. Das Brot ist fertig und ich muss die Kinder abholen.

Kinderleggings nähen mit Overlock-Nähmaschine

Das Kinder abholen ist heute etwas zäh. Der Große muss noch dringend kehren, die Kleine springt derweil weiter im Trampolin. Als die Kleine dann fertig ist und sich verabschiedet, möchte der Große lieber klettern. Orrrrrr.

Kinder aus dem Kindergarten abholen

Die Abfahrt von Kindergarten und Ankunft zuhause ist sehr stressig, da die Kinder plötzlich machen was sie wollen. Das ganze endet mit einem Wut-Schrei-Kreisch-Weinanfall der Kleinen, da wieder nicht alles nach ihrem Kopf geht. Ich schaffe sie in ihr Zimmer. Dann mache ich den Kindern fix etwas zu essen, während die Kleine in ihrem Zimmer etwas eskaliert.

Ich gehe zu ihr und beruhige sie. Auf meinen Beinen liegend kommt sie zur Ruhe. Ihr Herz klopf wild. Wir reden ruhig miteinander und gehen anschließend Hand in Hand zusammen wieder ins Wohnzimmer.

Kind nach Wutanfall trösten und Kopf streicheln

Die Kleine isst ihren Nachmittagssnack und ich schreibe bei einer Tasse Kaffee ihr Wuttagebuch, was wir seit kurzem führen.

Wuttagebuch bei einer Tasse Kaffee schreiben

Der Restnachmittag verläuft relativ entspannt. Die Kinder spielen und dürfen dann ihren Trickfilm schauen. Zum Abendbrot gerät die Stimmung allerdings wieder aus den Fugen, was damit endet, dass ich mein Brot erst essen kann, als beide Kinder im Bett liegen.

Abendessen Brot mit Mettwurst

Alles in allem ein Tag der zum Teil ok war, aber eigentlich auch weg kann. Abends sitze ich dann neben dem Mann auf der Couch und lese das Internet leer. Kurz vor 22 Uhr lag ich dann im Bett.

Bis bald eure Bianca.

Verlinkt bei 12 von 12.

Alle meine anderen 12 von 12 findet ihr hier.

Baby-Essentials Teil 1 – Babykleidung

(*enthält Werbung unbeauftragt / Amazon-Affiliate-Links)

Als ich (Ines) 2010, schwanger mit meinem erstes Kind, so gut wie keine Mütter im Freundeskreis hatte, konnte ich niemanden so richtig fragen: Was brauche ich eigentlich alles für so einen kleinen, neuen Erdenbürger?
So kam es, dass ich viel im Internet surfte, um mich zu belesen.

Kaufrausch aus Unerfahrung

So fand ich diverse Checklisten großer Baby-Kaufhausketten, von Babynahrungsherstellern und auch vereinzelt von Blogger_innen. Ich hatte also nicht nur keinerlei Erfahrung mit der Materie, sondern auch noch die Qual der Wahl, wem ich Glauben schenken sollte, was wirklich wichtig ist. Also kaufte ich das ein, was mir nach dieser eher verwirrenden Recherche als sinnvoll erschien und füllte unsere Wohnung mit allerlei Dingen.

Manches fehlte uns schließlich trotzdem, wie Kleidung in der Größe 50, weil unsere Tochter so zart und klein war. So mussten also nachträglich noch Dinge besorgt werden, was natürlich im Anbetracht dessen, dass wir schon so einiges an Geld ausgegeben hatten, keine so berauschende Erfahrung war.

Umgekehrt hatten wir auch so manches zu viel, was sich im Nachhinein als völlig überflüssig herausstellte.

Das, was mir die meiste Einsicht brachte, was (m)ein Baby benötigt, war tatsächlich die Erfahrung, wie es ist, den Alltag mit dem eigenen Kind zu erleben und zu meistern. Learning by doing, wenn man so will. Das Leben mit Baby ist außerdem eine sehr individuelle Sache, weshalb vermutlich auch viele Ratschläge und Tipps nicht mehr als Anhaltspunkte sein können.

Durch mittlerweile fast 9 Jahren Mutterschaft und nun mehr 3 Kindern, bin ich nun um einiges an Erfahrung reicher und möchte das deshalb an euch weitergeben. So habe ich hier für euch, das Wichtigste zusammengefasst. Eure Bedürfnisse können natürlich wieder ganz anders sein und andere Anschaffungen nötig machen.

Baby-Essentials Kleidung

Starten wir mit unserer kleinen Serie zu Baby-Essentials. Was braucht mein Baby.

Ich habe mich bemüht, die in meinen Augen sinnvollsten Dinge zusammenzutragen. Hierzu sei noch zu sagen, dass ihr im Grunde das Wenigste neu kaufen müsst. Besucht Baby-Flohmärkte, fragt Freunde mit Kindern, ob sie euch etwas leihen können, geht in Second-Hand-Läden, schaut in die Kleinanzeigen oder passende Online-Portale. Tauscht euch mit Menschen aus eurem Umfeld, nutzt Re- und Upcycling, macht Dinge selbst… All das trägt nicht nur zu mehr Nachhaltigkeit bei, sondern entlastet auch eure Familienkasse ganz erheblich.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit der Liste! Den Beginn machen die Kleidungsstücke, die ihr für euer Baby benötigt.

  • Bodys / Wickelbodys
  • Oberteile
  • Hosen
  • Strampler / Latzhosen
  • Mützchen
  • Socken, Stulpen, Strumpfhosen
  • Jacken und Overalls
  • Halstücher
  • Kratzfäustlinge / Handschuhe

Babyliste aus Erfahrung – Kleidung

* Affiliate-Links: Alle Links in den Klammern verweisen auf mögliche Beispiele, die euch einen Anhaltspunkt geben sollen, was gemeint ist. Die Links dienen in erster Linie der Orientierung. Natürlich könnt ihr diese Kleidungsstücke auch gebraucht kaufen, ausleihen oder nachnähen. Möchtet ihr die Sachen über den Link erwerben, dann kostet es euch nichts, der Blog erhält aber eine kleine Provision für euren Kauf.

Bodys / Wickelbodys

  • 4 bis 6 lange Größe 50
  • 6-8 lange Größe 56
  • 6 kurze Größe 56

Wickelbodys sind sehr praktisch, da man sie nicht über den Kopf ziehen muss – das mögen die wenigsten Babys. Lange Bodys sind für den Anfang am besten, da ihr davon ausgehen könnt, dass euer Kleines etwa die ersten 14 Tage benötigt, um sich an die „kalte“ Umgebung außerhalb des Mutterleibes zu gewöhnen. Das ist auch im Sommer bei 30 Grad zum Teil der Fall! Empfehlenswert sind hochwertige Bodys (aus 100% Baumwolle oder Wolle-Seide-Mischung z.B. von Cosilana* oder Engel)

Warum?
Wertige oder gar Markenbodys lassen sich lange nutzen – für weitere Kinder oder wenn ihr die Bodys weitergeben bzw. verkaufen wollt. Sie halten viele Wäschen unbeschadet aus und sehen lange gut aus, denn obwohl die ersten Größen erfahrungsgemäß nicht lange passen, werden sie oft vollgespuckt, Windeln laufen aus oder Milch landet darauf. Außerdem sollte man alle Babysachen vorher ohne Weichspüler ein paarmal waschen, damit Schadstoffe ausgespült sind, ehe der kleine Mensch die Kleidung anzieht. Wolle-Seide-Gemische wascht ihr bitte nach Herstellerangaben.

Viele empfehlen zwar, nicht mit Größe 50 zu beginnen, aber tatsächlich haben viele meiner Freundinnen und ich die Erfahrung gemacht, dass gerade nach der Geburt vieles noch zu groß ist, dass die Krümel mit um die 50 cm Länge geboren werden. Selbst, wenn der Frauenarzt euer Baby als groß einschätzt, solltet ihr zur Sicherheit ein paar 50er-Kleidungsstücke besorgen.

Es gibt auch einen guten Kompromiss: Doppelgrößen 50/56 oder Bodys mit 2 Knopfreihen, die erweitert werden können. Mittlerweile gibt es auch Bodyerweiterungen (z.B. von Milchmädchen*), die man einknöpfen kann, damit spart man sich auch den Kauf neuer Bodys, wenn Babys eher in die Länge als in die Breite wachsen bzw. wenn Bodys sehr kurz und breit geschnitten sind.

Wählt ihr Bodys ohne Wickeloption, empfehle ich den amerikanischen Ausschnitt mit Überlappung, da man die Babys gut aus dem Kleidungsstück „schälen“ kann, sobald es einen „Windelunfall“ gab (dann zieht ihr den Body nach unten aus statt über den Kopf). (z.B. von Sanetta*)

Mehr ist mehr?

Bei Bodys dürfen es auch gerne mehr sein, da würde ich direkt zustimmen. Warum? Weil Bodys viel können: Wenn es warm ist reicht ein Body als komplette Kleidung und nicht nur als unterste Schicht bzw. Unterwäsche für das Baby. Wird es kühler kann man auch statt einen Pulli über einen Body zu ziehen, einen weiteren Body anziehen. Klingt vielleicht für den ersten Moment komisch, hat aber einen sehr großen Vorteil – Bodys rutschen nicht hoch!

Außerdem ist ein Body plus ein dünner Schlafsack im Sommer der ideale Schlafanzug. Wenn es sogar für einen Schlafsack zu warm ist, reicht er alleine sogar aus für die Nacht.

Wollt ihr Wechselsachen in die Wickeltasche stecken, nehmt zwei Bodys, denn sie ersetzen, wie schon erwähnt Pullis, Unterwäsche oder ganze Sommeroutfits! In Kombination mit einer Strumpfhose oder Füßchenhose habt ihr in der Wickeltasche ein gutes Basiset an Wechselsachen.

Oberteile:

  • 6 lange in Größe 50
  • 6-8 lange Größe 56
  • 2-4 kurze Größe 56

Auch hier könnt ihr Wickeloberteile bevorzugen, da sie nicht über den Kopf gezogen werden müssen, allerdings rate ich euch von Bindevarianten mit allzu vielen Bändchen ab. Gerade die Jüpchen, die es oft in Krankenhäusern gibt, sind in meinen Augen eine Qual beim Anziehen, da es schwierig ist, alles passend zu schnüren. Vorteil an Bändern ist lediglich, dass man Babys, die schnell am Bäuchlein zulegen, trotzdem größengerecht kleiden kann statt eine Größe nach oben gehen zu müssen.

Im Sommer könnt ihr bei den 56er-Größen auch tauschen zwischen Anzahl der langen und kurzen Oberteile. Auch hier gilt: Amerikanische Ausschnitte sind praktisch bei Windelunfällen, aber auch Knopfleisten, die eine weite Öffnung erlauben sind super für das Umziehen. Ist es ganz heiß, inder Zeit, in der euer Baby kommt, verzichtet ihr besser aus kurzärmelige T-Shirts. Zieht stattdessen kurze Bodys an ohne etwas darüber. Zum Rausgehen bieten sich lange Bodys als UV-Schutz in der Sommerzeit eher an als langärmelige Pullis, wenn die Temperaturen arg weit hoch klettern und die Sonne knallt. Sie rutschen nämlich am Kind nicht hoch.
(z. B. Wickeloberteil von Noppies*; Shirt mit amerikanischem Ausschnitt von loud+proud*)

Hosen:

  • 4-6 lange in Größe 50
  • 6 lange Hosen in 56
  • 2-4 kurze Hosen 56

Wählt am besten Hosen mit Mitwachsbündchen, dann könnt ihr 1-2 Größen problemlos überbrücken. Ihr könnt bei dieser Hosenform auch super die Bündchen einschlagen und so kurze oder mittellange Hosen „kreieren“.

Kurze Hosen haben den Vorteil, dass es einfach ist, sie an und aus zu ziehen. In Frühling und Herbst können sie mit Strumpfhosen kombiniert werden. Im Sommer können sie mit Socken oder Stulpen aus atmungsaktivem Material kombiniert werden, um kurzfristiges Überhitzen, aber auch Verkühlen durch Wind etc. verhindern. Ist es sehr heiß, lasst sie am besten ganz weg, da reicht es völlig, wenn euer Kind einen Body trägt.

Lange Hosen mit Füßchen finde ich persönlich unpraktisch, da die Kleinen dazu neigen, ihre Beinchen in der ersten Zeit an den Körper zu ziehen und die Füßchen nicht in den unteren Teilen der Hosenbeine bleiben. Außerdem könnt ihr mit Socken oder Strumpfhosen besser regulieren, wie die Temperaturlage eures Babys ist – zu warm? Socken aus! – zu kalt? – Socken an oder Strumpfhose ergänzen! Perfekt für jede Jahreszeit!

Wieder andere schwören allerdings auf die Variante mit Füßchen, weil so Socken nicht abgestrampelt werden können und das Baby immer schön warm steckt. Zudem kann man die Hosen auch mit Socken verkürzen, indem man die Strümpfchen einfach darüber anzieht. In der warmen Jahreszeit könnte dies aber etwas zu mollig sein für euer Kleines. Im Endeffekt müsst ihr testen, was zu eurem Baby passt.

Habt ihr ein Kind, dem immer warm ist und das viel schwitzt, dann wählt eher Hosen ohne Fuß. Muss es euer Kind eher warm von außen haben, weil es schnell auskühlt, dann wählt eine Option, in der es gut eingepackt ist und sich nicht alles wegstrampeln kann.

(z.B. Schlupfhosen von Pinokio*, Höschen von Schiesser* oder Babyhose mit Füßchen von Lana*)

Babykleidung

Strampler/Latzhosen:

  • 1-3 Strampler oder weiche Latzhosen 50/56

Auch hier gilt: Füßchen am Strampler sind in meinen Augen eher unnötig, denn Varianten mit Gummi oder Bündchenabschluss an den Beinen erlauben es erstens wieder schnell Socken an/aus zu ziehen, um die Babytemperatur zu regulieren, zum Zweiten wachsen so die Strampler oder Latzhosen länger mit und müssen nicht so schnell aussortiert werden. Auch praktisch in dieser Hinsicht sind Strampler mit 2 Knopfreihen an den Trägern.

Grundsätzlich solltet ihr solche Modelle wählen, die eine Knopfleiste im Schritt haben, da ihr gerade am Anfang sehr oft wickeln müsst und es so bedeutend schneller und einfacher geht. Außerdem müsst ihr das Baby so nicht ganz stark entkleiden und oben bleibt alles schön eingepackt – das ist auch der Vorteil dieses Kleidungsstücks, denn das Baby ist immer rundherum eingepackt und man spart sich bei etwas wärmeren Temperaturen ein zusätzliches Oberteil, weil man den Strampler direkt über dem Body tragen kann, ohne dass es irgendwo „zieht“.

Ich selbst bin kein großer Stramplerfan, da ich Pumphose im Handling einfacher und komfortabler finde, aber das ist in diesem Falle Geschmackssache – wie auch meine Präferenz für Bündchen statt Füßchen. (Natürlich gilt hier dasselbe wie bei den Hosen: mit Socken lassen sich zu lange Strampler mit Fuß sehr gut an Ort und Stelle halten sowie verkleinern, was für euch natürlich auch eine praktikable Möglichkeit ist).

(z. B. Strickstrampler von Sterntaler* oder Sweat-Strampler von Bornino mit Fuß)

Mützchen:

  • 1 Erstlingsmützchen,
  • 1 Jerseymützchen oder Stoffhut oder 1 Strickmützchen
  • alles abhängig vom Kopfumfang des Babys (meist zwischen 34 und 37cm)

Bei Mützchen scheiden sich die Geister. Es gibt sowohl Studien, die besagen, dass Mützchen direkt nach der Geburt aufzusetzen dem Bonding zwischen Mutter und Kind schaden, als auch solche die bekräftigen, eine Haube sei vorteilhaft, um die Körperwärme zu regulieren und dem Kind ein Gefühl von Begrenzung wie im Mutterleib zu geben.

Meine Empfehlung (und damit der „Mittelweg“ zwischen beiden Theorien) ist, dem Baby nach der Geburt kein Mützchen aufzusetzen und generell darauf zu verzichten, wo es nicht notwendig ist – in warmen Räumen ohne Zugluft zum Beispiel. Ein Mützchen ist sinnvoll, wenn es kühl ist, wenn die Sonne sehr heftig strahlt oder nach dem Baden. Im Sommer solltet ihr auf ein Mützchen mit UV-Schutz achten, im Winter sind Strickmützchen oder solche aus Fleece ratsam.

Achtet darauf, dass die Häubchen möglichst gut die Ohren bedecken. Bindebänder sind in den meisten Fällen verzichtbar und sollten nicht zu lang sein, um eine Strangulationsgefahr auszuschließen.

(z.B. Babyhütchen von Noppies* oder Cosilana-Häubchen* aus Wolle und Seide)

Socken, Stulpen, Strumpfhosen:

  • 4-6 Paar Erstlingssöckchen
  • 1-2 Paar Stulpen
  • 3-4 Strumpfhosen 50/56
  • ev. 1 Paar Wollschühchen

Auch hier scheiden sich ein Wenig die Geister. Manche Eltern mögen Strumpfhose nicht, da sie sich nicht immer leicht anziehen lassen, andere lieben sie, weil sie körpernah sitzen ohne zu rutschen und sich auf diese Weise leicht eine zusätzliche Kleidungsschicht ergänzen lässt oder gar eine normale Hose ersetzt.

Im Gegensatz zu Socken bleiben Strumpfhosen auch besser am Kind. Viele Babys sind äußerst talentiert darin, ihre Söckchen abzustrampeln, allerdings bieten sie den Vorteil, dass sie sich schnell an- und ausziehen lassen und somit kann man mit ihnen direkt auf die Temperatur des Babys reagieren. Söckchen werden auch seltener beschmutzt als Strumpfhosen und müssen deshalb nicht so oft gewaschen werden. In Kombination mit Stulpen sind sie ein vollwertiger Strumpfhosenersatz.

Sowohl die Socken-Stulpen-Kombi als auch Strumpfhosen sind großartig, wenn ihr euer Baby im Tuch oder einer Trage habt. Da die meisten Hosen darin gern die Beinchen hochwandern. Stulpen haben im Übrigen noch einige andere Vorteile: Sie lassen sich auch über Hosen oder Pullovern (!) als Wärmeschicht ergänzen, passen sehr lange – länger als jede Strumpfhose oder jedes Paar Socken, und passen auch der Mama, dem Papa oder dem größeren Geschwisterkind als Pulswärmer.

In den kühleren Jahreszeiten kann man als Zusatzschicht über Socken oder Strumpfhose ein Paar Wollschühchen anziehen, die mit einem Bändchen am Fuß halten, damit sie nicht verloren gehen. Andere Babyschuhe benötigt man auf keinen Fall, sie sind schwer, klobig und halten nicht am Fuß. Sie spenden auch im Normalfall kaum Wärme.

(z.B. Babysocken von Sterntaler*, Hoppediz Babylegs/Beinstulpen*, Babyschühchen aus Wollfleece von Cosilana*, Babystrumpfhose von Weri Spezials*)

Babykleidung

Jacken und Overalls

  • 2 Jacken in Größe 50 und 56 oder in Doppelgröße
  • mit oder ohne Kapuze
  • 1 Overall in Größe 56 und 62

Wie schon gesagt, brauchen Neugeborene etwas Zeit, um sich an die kühle „Außenwelt“ zu gewöhnen. Deshalb ist eine Strickjacke in jeder Jahreszeit eine gute Anschaffung. Für Trageeltern finde ich eine Kapuze nicht verkehrt, da die Kleinen so immer eine Kopfbedeckung dabei haben, die nicht verloren gehen kann. Auch lässt sich so eine zusätzliche Schicht für mehr Wärme ergänzen. Allerdings stört sie mitunter, wenn ihr euer schlafendes Baby ablegen wollt, da ihr die Kapuze nicht einfach ausziehen könnt. In diesem Falle ist eine Mütze vorteilhafter.

Auch wenn ihr ein Jäckchen mit einem Overall oder Fußsack kombiniert in der kühleren Jahreszeit, würde ich eine Jacke ohne Kapuze wählen und stattdessen auf ein Mützchen als Ergänzung setzen. Im Sommer könnt ihr Baumwoll- oder dünne Wolle-Seide-Gewebe wählen, im Winter sind Baumwollfleece- oder Schurwolltextilien vorteilhafter, weil sie mehr Wärme spenden. Auch dickere Wolle-Seide-Jäckchen sind im Winter wunderbar. Von dicken, fusseligen Teddyplüschvarianten oder reiner Synthetik rate ich ab, da sie eine schlechtere Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung des Babys zulassen.

(z.B. Strickjacke von Sanetta*, Schlüttli von Reiff Reläx* , Kapuzenjacke von Schnitzler* mit Futter)

Overalls:

Zusätzlich finde Overalls sehr praktisch für die Übergänge und den Winter. Sie lassen sich sowohl im Tuch als auch im Kinderwagen nutzen, spenden am ganzen Körper Wärme und lassen sich schneller und einfacher anziehen als eine Kombi aus Jacke und Hose. Es gibt sie in allen möglichen Varianten: mit und ohne Fuß, mit langen und kurzen Bündchen, mit Gummibündchen, mit Umklappärmeln/-beinen, mit oder ohne Kapuze… Je nach Präferenz kann man sich aussuchen, was man am besten findet.

Meine Empfehlung für Neugeborene sind Ärmel und Beine mit langen Bündchen oder Umschlägen, damit kann man in kühleren Phasen des Jahres auf Handschuhe und Schühchen verzichten und den Overall länger nutzen. Auch eine Kapuze kann praktisch sein, um im Tragetuch eine Mütze zu ersetzen, zu ergänzen oder im Wagen Wärme sowie einen Schutz vor Zugluft zu bieten.

(z. B. Walkoverall von Lilakind*, Fleeceoverall von Hoppediz*)

Babykleidung

Halstücher:

  • ratsam für Spuckkinder

Im Grunde benötigt man keine Halstücher für Neugeborene, da die Kleinen ihren Hals nicht großartig zeigen. Auch Sabbern ist in den ersten Monaten meist noch kein Thema. Allerdings gibt es viele Babys, die gern einen Teil ihrer Milch wieder hochbringen. Die verteilt sich dann über allen Kleidungstücken, läuft in Hautritzen… insgesamt keine schöne Sache.

Ein paar Halstücher können also ratsam sein. Ihr müsst nicht unbedingt spezielle Tücher kaufen. Ein kleines Mulltuch kann ausreichen, dass ihr dem Baby umlegt (bitte macht keine (festen) Knoten). Wollt ihr doch ein Halstuch oder ein paar davon erwerben, achtet auf einen sicheren Verschluss, der im Notfall aufgeht (Klett oder ein kleiner Druckknopf z. B.).

(z.B. Dreieckstücher von Pippi* , kleine Mulltücher von Steiff*)

Kratzfäustlinge, Handschuhe:

Auch hier denke ich, kann man auf eine Neuanschaffung verzichten. Ihr könnt eurem Baby auch einfach dünne Söckchen über die Händchen ziehen, sollten sie euch und sich viel Kratzen. Manchmal haben Pullover auch Umschläge, die über die Fingerchen gezogen werden können. Im Winter nehmt ihr am besten Wollsöckchen oder nutzt Overalls mit Umschlag.

Hilfreich?

Hoffentlich konnte euch diese kleine Übersicht etwas Licht ins Dunkle bei der Erstausstattung bringen. Aber die Babykleidung ist ja nur der Anfang. Es gibt noch viel mehr was so ein kleiner Mensch am Anfang braucht oder auch nicht.

Ihr wisst: Es sind lediglich Empfehlungen und Ideen, die euch womöglich helfen können, euch im Baby-Anschaffungschaos zu orientieren. Nichts davon ist ein Muss, nichts davon ist verbindlich. Fühlt ihr euch mit weniger oder mehr Kleidung besser? Habt ihr andere Bedürfnisse, Wünsche oder Vorstellungen? Dann nehmt eure Intuition diesbezüglich ernst.

Im nächsten Baby-Essential-Artikel geht es dann weiter mit den Anschaffungen zum Thema Schlafen.

Bis bald
eure Ines

Wochenende in Bildern 07./08.09.2019

Der Sommerurlaub ist vorbei und seit Freitag bin ich wieder arbeiten. Ich habe mit Nachtschicht angefangen, was für dieses Wochenende wieder bedeutet, dass ich sehr wenig Schlaf bekommen werde. Denn seien wir ehrlich: Kleine Kinder verstehen noch nicht genau, dass sie leise machen müssen, wenn Mama tagsüber schlafen möchte.

Trotzdem war unser Wochenende recht angenehm, wenn auch teilweise etwas anstrengend. Aber seht selbst.

Sonnabend

Besuch Tag der Sachsen 2019 in Riesa

Seit Freitag ist in meiner Heimatstadt Riesa große Partystimmung. Nach 20 Jahren ist der Tag der Sachsen wieder zu Gast hier. Vor 20 Jahren hatte ich gerade das Abitur in der Tasche, meinen ersten Job angefangen und feierte das Wochenende lang mit meinen Freunden.

Dieses Jahr muss ich am Wochenende nachts arbeiten und somit verschlafe ich den Vormittag. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach Riesa, denn mittlerweile wohne ich 10 km entfernt auf dem Land. Die Kinder sind ganz aufgeregt, denn wann fahren wir schon mal mit Zug und Bus.

4 Füße mit Schuhen
Warten auf den Zug

Wir stürzen uns rein ins Festgetümmel. Jeder ein Kind an der Hand, später habe ich beide Hände voll Kinder, denn die wollen lieber mit Mama laufen.
Das Interessanteste für die Kinder ist wie bei jedem größeren Fest die Rettermeile mit DRK, Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr und THW.

Pumpwerk THW
Wasserspiel vom Technischen Hilfswerk

Essen muss natürlich auch sein. Zu Trinken haben wir für die Kinder wie immer eingepackt. Auf dem Festgelände kaufen wir einen Baumstritzel und später noch ein großes Backfischbrötchen, was die Kinder sich teilen. Ich darf von beiden sogar mal Kosten. Der Mann gönnt sich ein Knoblauchbrot. Ich halte ich zurück, da ich Essen unterwegs oft nicht vertrage.

Backfischbrötchen essen
Backfischbrötchen

Der Große möchte unbedingt das große Riesenrad sehen. Fahren tun wir damit aber nicht, denn die Kabinen sind offen und das ist mir nix mit den Kindern. Zudem sind die Preise echt … joah … nicht gerade günstig. Die Kinder dürfen einmal mit einem Kinderkarussell fahren.

Riesenrad Tag der Sachsen 2019
Riesenrad

Die meiste Zeit sind wir leider damit beschäftigt die Kinder zu bändigen und können dadurch gar nicht überall schauen, was uns Erwachsene interessieren würde. Naja, wir haben es ja schon geahnt. Trotzdem war ich am Ende dann nur noch soviel Nerven übrig, dass wir entspannt wieder nach Hause fahren konnten.

Wir waren somit das erste Mal auf einem Volksfest, ohne irgendwas kostenloses in der Hand mit nach Hause zu nehmen. Weder Kuli, noch Prospekte, kein Stoffbeutel oder Luftballon. Nichts.
Abend bin ich dann noch auf Arbeit gefahren.

Sonntag – schlaflos

Nach einer ruhigen Nachtschicht habe ich mich auf mein Bett gefreut. Ich bin auch schnell eingeschlafen, wurde allerdings nach 2,5 Stunden von Kinderlärm wieder wach und konnte echt nicht mehr einschlafen. Aaaargh. Erstmal die Kinder in den Garten zum spielen geschickt und versucht weiter zu schlafen. Nee, klappte nicht.

Was macht man wenn man nicht schlafen kann? Aufstehen. Also habe ich gleich die Kinder mit eingespannt und mit ihnen zusammen ihre Betten neu bezogen.

Bett mit frischer Bettwäsche
Kinderbett mit frischer Bettwäsche

Als der Mann das Mittagessen zubereitet hat, habe ich mich leicht müde aufs Sofa gelegt und hatte sofort Gesellschaft von beiden Kindern. Ich habe mich dann wieder ins Bett verzogen und versucht, ihr ahnt es, zu schlafen. Es war aber mehr ein Ruhen in den nächsten 2 Stunden.

Kinderfüße auf Sofa
Kleine Kinderfüße kuscheln auf Sofa

Als ich nach 13 Uhr wieder aufgestanden bin, hat der Mann im Bad schon die vergorenen Weintrauben von vor ein paar Tagen abgepresst. Immer Stück für Stück. Das dauert eine Weile.

Wein pressen mit Obstpresse
Wein pressen mit Obstpresse

Ab 14 Uhr habe ich mich dann wieder aufs Sofa verzogen und die Liveübertragung des Festumzuges vom Tag der Sachsen im MDR-Fernsehen angeschaut. Da habe ich mich die vollen 2 Stunden der Übertragung auch nicht vertreiben lassen. Zwischendurch hatte ich immer mal Gesellschaft von Mann und Kindern.

Fernseher MDR
Übertragung Festumzug Tag der Sachsen aus Riesa im MDR

Den Rest des Nachmittags habe ich dann mit allgemeinen Haushaltsgedöns und Kinderstreiterein schlichten verbracht. Also ganz normaler Familienwahnsinn.

Jetzt versuche ich noch mal so 2-3 Stunden zu schlafen, bis ich mich dann ab 21 Uhr für die Arbeit fertig mache und noch eine Nachtschicht hinter mich bringe. Die wird heute durch den Schlafmangel echt hart.

Und? Wie war denn euer Wochenende so?

Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim Wochenende in Bildern von Grosseköpfe.

Alle bisherigen Wochenenden in Bildern findet ihr hier.

Rezension: Immer Drama mit dem Lama! {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Ihr kennt es sicher von euren Kindern als sie noch klein waren oder es sogar noch sind, da gibt es so manche Tage wo die Kleinen einfach mal richtig schlechte Laune haben und ihren Trotzkopf zeigen. Ich selber habe hier auch so ein Mini-Modell davon daheim, die Kleine ist nämlich ziemlich oft ein kleiner Trotzkopf bzw. eine kleine Zicke

Passend für alle kleinen Trotzköpfe erschien im Dezember 2018 im Verlag ArsEdition das Kinderbuch „Immer Drama mit dem Lama!“ mit Text von Anna Taube und Illustrationen von Eefje Kuijl.
Bei uns passt das Buch zu 100%.

Abbildung Verlag ArsEdition

Kleines Lama – großes Drama!

Das kleine Lama Dana wird morgens lieb von ihrer Mama Lama geweckt und hat plötzlich schlechte Laune. Keiner weiß woher. Die schlechte Laune zieht sich durch den ganzen Tag – beim morgendlichen zurecht machen, beim Mittagessen mit Oma Lama, beim Ausflug mit Papa Lama und am Abend. Alles ist ein Lama-Drama.

Mama, Oma und Papa Lama geben sich die größte Mühe es dem kleinen Lama-Drama recht zu machen und bleiben dabei sie selbst. Die Mama mag nicht schimpfen, den es hat eh keinen Zweck. Oma Lama bleibt stur und sagt, dass Dana dann eben nur ein was isst. Und Papa Lama? Der tut ganz munter und stupst klein Dana sanft den Weg entlang. Trotz allem Lama-Drama-Klagen. 

Am Abend wird es dann nochmal richtig nett, als das kleine Lama ins Bett muss. Mama, Oma und Papa befürchten schon das Schlimmste. Doch plötzlich – ein Nieser – und das ganze Lama-Drama ist vorbei.

Kleiner Trotzkopf

Das Pappbilderbuch „Immer Drama mit dem Lama„* ist für Kinder ab 2 Jahre gedacht und erzählt eine wunderschöne Geschichte über das Trotzalter. Viele Eltern werden sich und ihre Kinder darin sicherlich wiederfinden. Bei uns war das der Fall. Schon beim ersten Lesen der Geschichte habe ich unseren eigenen kleinen Trotzkopf wiedererkannt. Es werden alltägliche Situationen gezeigt, bei denen sich die Eltern liebevoll dem kleinen Trotzkopf zuwenden ohne ein Drama daraus zu machen oder sich vom kleinen Lama auf der Nase herumtanzen zu lassen. Ein amüsantes Lesevergnügen.

Das Buch ist zudem richtig süß illustriert und ich habe mich allein schon in das Cover mit dem Blick vom kleinen Lama Dana verliebt. Ein typischer Blick den ich auch von daheim kenne. Aber auch die dargestellte Mimik der Eltern und Oma lassen mich an unseren Alltag erinnern, auch ich schaue manchmal so wie Mama Lama, wenn hier der kleine Trotzkopf durch kommt. Da musste ich regelrecht schmunzeln.

Die Geschichte, erzählt in wundervoll klingenden Reimen, lässt sich sehr gut vorlesen und dabei den ein oder anderen Schmunzler machen, wenn man halt auch so ein kleines Drama-Lama daheim hat.

Die farbenfrohen Bilder laden die Kinder zudem zu einem aufmerksamen und mehrmaligen Anschauen ein. Es macht viel Freude wenn das Kind die Geschichte dann auch nur anhand der Bilder selber erzählen kann.

Hast du auch einen kleinen Trotzkopf daheim?

Unser kleiner Trotzkopf hier hat sich beim Vorlesen jedenfalls köstlich amüsiert und bei Vergleichen zu ihrem eigenen Verhalten, oftmals ein klares „Neeein“ von sich gelassen. Ist klar. Trotzdem macht es viel Spaß aus dem Buch vorzulesen. Auch noch beim zweiten, dritten oder vierten Mal. Allein die Bilder sind es wert.

Habt ihr auch so einen kleinen Trotzkopf daheim wie das kleine Lama Dana? Wenn ja, dann sei euch das Buch wärmstens empfohlen, ihr werdet eure Freude damit haben.

Vielen Dank an Verlag ArsEdition da wir rezensieren durften.

Rezension: Lass uns losbasteln! {Werbung}

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Um das Basteln kommt man als Mama wohl kaum irgendwie herum, sei es daheim oder bei Elternabenden im Kindergarten. Ich spreche da aus Erfahrung. Dabei ist man entweder echt gut darin oder, mehr oder weniger, talentfrei dafür. Selber schätze ich mich so mittelmäßig beim Thema Basteln ein. Ich kann eigentlich ganz gut basteln und bin da auch oft perfektionistisch veranlagt, nur scheitert es immer an den Ideen dafür.

Klar das WWW ist voll mit Ideen und man brauch nur auf Instagram oder Pinterest zu schauen um etwas zu finden, doch ich selber schätze auch analoge Bastelvorlagen, denn nicht immer hat man Laptop oder Handy parat um nachzuschauen.

Lass uns losbasteln!

Bastelbücher gibt es viele und die Auswahl ist schwer.  Persönlich mag ich sehr gern einfach gehaltene Bücher mit klar verständlichen Anleitungen, die einen aber auch noch Spielraum für eigene Kreativität lassen.

Lass uns losbasteln!“ ist das große arskreativ-Buch mit vielen bunten Ideen vom Verlag arsEdition und genau so ein Bastelbuch wie ich es mag. Einfach, schlicht und verständlich. Da bekommt man wieder selber Lust mehr mit und für die Kinder zu basteln.

Was basteln wir?

Das Buch ist ganz einfach aufgebaut ohne großen Einleitungsschnickschnack. Es gibt ein buntes Inhaltverzeichnis zu Beginn, wo alle 8 Themenbereiche  mit einem Foto gezeigt werden.

Papier-Bastelspaß
Spiele basteln
Kinder-Party
Verkleidungen basteln
Upcycling
Kreatives Ostern
Herbst- & Halloween-Bastelei
Winter- &Weihnachts-Bastelei

Zu Beginn jedes Kapitels gibt es dann noch ein kleines Extra-Inhaltsverzeichnis mit den unterschiedlichen Projekten. So findet man schnell sein Wunschprojekt. Dann geht es auch schon los.

An die Schere, fertig, los!

Jedes Bastelprojekt ist im Buch sehr verständlich erklärt, ohne das der Text einen erschlägt. Kurz und knapp, Schritt für Schritt. Dazu gibt es zu jedem Bastelprojekt eine kleine Materialliste, wo steht was ihr alles braucht um loslegen zu können.

Bunt gestaltet mit ansprechenden Fotos von den fertigen Projekten, ist das Buch eine wahre Fundgrube an Bastelideen. Da es auch keine genauen Mustervorlagen gibt, ist hier jedem freie Hand und Phantasie gelassen. Das finde ich besonders gut, denn dann hat die Kreativität mehr Freiraum um entfaltet zu werden.

Viele Projekte bedürfen noch nicht mal einer Anleitung, denn die Bilder sprechen für sich. Man sieht das Bild, sucht sich die Materialien zusammen und legt los. So ging es mir mit der kleinen Krone aus einer Klopapierrolle.

Ganz einfach, klar und verständlich. Ideal für das Basteln mit kleinen Kindern oder für Kinder die schon ohne Anleitung basteln können. Man braucht noch nicht mal groß vorher einkaufen, denn die meisten Materialen hat man im Leben mit Kindern sowieso zuhause.

Viel Spaß beim Basteln.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Laufrad schmücken zum Kindertag

Zum Kindertag steigt in unserer Kindertagesstätte eine kleine Party für die Kinder. Dazu können die Kindergartenkinder unter anderem ihr Fahrrad, Laufrad oder Roller mitbringen und damit dann durch den Garten fahren. Soweit ich gehört habe machen sie dann einen festlichen Kursus durch den Garten, Polonaise mit fahrbaren Untersatz quasi.

Für die Krippenkinder ist das so nicht geplant, denn viele sind ja auch noch zu klein dafür. Aber ich habe heute schon mal eine Erzieherin gefragt und unser eigenes Krippenkind darf gern sein Laufrad mitbringen. Denn wenn der große Bruder mit Laufrad in die Kita darf, dann möchte die Kleine natürlich auch. Logo oder? Ansonsten gibt es hier erfahrungsgemäß nur Gebrüll. Gleichbehandlung und so.

Ich bin ja sehr gespannt wie viele geschmückte Fahrräder, Laufräder und Roller am Kindertag so in der Kita herum fahren werden. Massen vermutlich, denn bei uns ist eine Kindergartengruppe so zwischen 14-18 Kinder stark und dass bei 4 Gruppen. Uuuh, aber bestimmt bringt nicht jedes Kind sein Laufrad oder so mit.

Laufrad schmücken?

Was zum Kindertag natürlich nicht fehlen darf, ist eine ordentliche Dekoration. Der Zaun unserer Kita ist schon seit zwei Tagen mit Wimpelketten geschmückt und zum Kindertag werden dann auch wieder die Gruppenzimmer geschmückt sein. Natürlich darf dann auch ein geschmücktes Fahrrad, Laufrad oder Roller nicht fehlen, das ist sogar ausdrücklich erwünscht.

Luftballons, Bänder – Hauptsache schön bunt. Also haben wir heute kurz vor dem Abendbrot die Laufräder der Kinder geschmückt.

Laufrad mit Luftballons

Aus unserer Partykiste habe ich die Luftballons rausgeholt und die Kinder durften sich die Farben raussuchen. Da merkt man schon gleich, wie die Farbgeschmäcker so verteilt sind. Es wunderte mich allerdings etwas, dass die Kleine kein rosa haben wollte, denn die Farbe nimmt sie unter anderem immer zuerst beim Malen. Aber was solls.

Neben den Luftballons habe ich noch bunte Bänder an die Lenkergriffe gebunden. Die Farben passend zu den Luftballons ausgewählt. Schon sehr praktisch wenn man davon eh genug im Vorrat hat. Ich hatte auch schon überlegt, ob ich einfach Stoff passend zuschneiden soll. So war es dann aber schneller.

Die Kinder sind hin und weg und können den Kindertag kaum erwarten. Bleibt nur zu hoffen, dass die Luftballons lang genug durchhalten.

Bis bald.

roter und grüner Luftballon am enker

roter und gelber Luftballon am Lenker

Kreativ im Kinderzimmer – Fenstermalerei mit Kreidestiften

Schon lange (seit Herbst) habe ich mir vorgenommen mal wieder die Fenster der Kinderzimmer schön zu gestalten. Ich hatte das schon mal in der Weihnachtszeit 2016 gemacht, damals mit solchen Fensterbilderaufklebern, nur da fand der Große es irgendwann ganz toll, die Aufkleber abzumachen. Nun also ein neuer Versuch, ohne Aufkleber.

Angefixt durch das liebe Internet, insbesondere Instagram, hatte ich mir im Herbst beim Drogeriediscounter dm die Sonderedtion von Bine Brändle mit den Fensterbildern und Kreidemarkern gekauft. Wer sich nicht mehr erinnert, so sahen die aus:

Fensterbilder, Kreidestifte
Für die Weihnachtszeit habe ich das Vorhaben der Fenstermalerei nicht umsetzen können, irgendwie fehlte mir da der Antrieb dazu, vermutlich auch der Fülle an Fensterbildern bei Instagram geschuldet. Denn wie das immer so ist, wenn plötzlich was ganz hip wird, dann macht es erstmal gefühlt jeder. Und ich hänge ja eh immer den Trends hinterher, war schon immer so.

Jetzt aber

Was lange wärt wird gut, denn endlich habe ich es angepackt und schon mal ein Fenster der Kinderzimmer bemalt. Da das große Kind heute und morgen krankheitsbedingt zu Hause weilt und damit Mamas Genesung  (ebenfalls krank) etwas torpediert hat, musste Beschäftigung her und was war da besser geeignet, als nebenher sein Kinderzimmerfenster zu bemalen. Also Kind spielt und Mama malt Fenster an. Zwei Fliegen mit einer Klappe, also fast.

Fenstermalerei, Kreidestifte
Das Bemalen des Fensters hatte etwas meditatives, jedenfalls beim ersten Motiv, denn nur da konnte ich ungestört malen. Die weiteren Motive wurden immer mit kurzen Unterbrechungen gemalt, denn der 3-jährige hatte dann doch nicht so den Enthusiasmus mal länger allein zu spielen, während Mama malt. War ja auch zu interessant.

Aber ich habe es geschafft und das Kind (und auch Mama) sind sehr glücklich mit dem Endergebnis. Nun schmücken eine Freihand-Wimpelkette und zwei Weltraum-Motive das Fenster. Im Dunkeln ist das ganze natürlich noch ein bissl beeindruckender, denn dann sieht man die Kreidezeichnung viel besser.

Fenstermalerei, Kreidestifte
Fenstermalerei, Kreidestifte
Einzig unsere 3fach-verglasten Fenster haben das Abzeichnen etwas schwieriger gemacht als gedacht. Ist da schon ein ganz schöner Abstand, so zwischen Vorlage und zu bemalender Scheibe. Aber mit meistens einem Auge zugekniffen, ging es doch sehr gut. Vorher geputzt habe ich die Fenster aber nicht extra, die wurden erst irgendwann in den letzten 3 Monaten geputzt. Nur die neuen Handabdrücke, die der Große heute hinterlassen hat, muss ich jetzt noch irgendwie (ohne was zu verwischen) wegbekommen, weil der kleine Herr musste ja extra aufs Fensterbrett klettern um die Wimpelkette mal genauer abzuschauen. Ohne Worte, sag ich nur.

Demnächst noch das Fenster im Zimmer der Kleinen bemalen, damit sie auch was zum schauen hat und vielleicht gestalte ich mir ein Fenster in meinem Arbeits-/Nähzimmer.
Bis bald.

Verlinkt beim Creadienstag.

Zwei

Meine süße kleine Herbstmaus

2 Jahre bist du nun schon alt, wie konnte die Zeit nur so schnell vergehen. Du bist ein fröhliches aufgewecktes Kind, mit einem Dickkopf wie ihn meisten nur die Mama hat. Stur und trotzig gehst du deinen Weg und wenn dir etwas nicht passt, dann schmeißt du dich genau wie dein großer Bruder gerne mal auf den Boden und bockst eine kleine Weile rum. Wehe etwas geht nicht nach deinem Kopf. Du möchtest gern alles alleine machen und man darf dir dabei auch nicht helfen. Mama und Papa lassen dich dann immer in Ruhe und du musst selber ausprobieren. Meistens fragst du dann aber schnell nach, ob wir dir helfen können.

Du rennst durch die Gegend wie ein Wirbelwind, möchtest aber trotzdem gern noch viel auf den Arm genommen werden. Wenn du keine Lust hast, was ziemlich oft vorkommt, dann zeigst du es ausdrucksstark. Teilen kannst du wunderbar und gibst deinem Bruder immer etwas ab. Nun musst du nur noch lernen auch mal etwas von ihm anzunehmen, wenn er dir was geben möchte. Freundlich sagst du immer Guten Morgen und Gute Nacht und winkst dabei. Schlafen findest du eh am allerbesten, weswegen wir dich nicht zu zeitig wecken dürfen. Das gefällt dir nämlich überhaupt nicht.

Zu den Kindern in die Krippe gehst du immer gern und hast alle Erzieherinnen lieb, was du mit innigen Umarmungen zeigst. Trotzdem bist du oft auch in der Krippe ein kleiner trotziges Teufelchen, weswegen es deine Erzieherinnen nicht immer leicht mit dir haben. Aber alle haben dich lieb und du sie auch. Malen, basteln und mit den Puppen spielen macht dir besonders viel Spaß. Draußen liebst du besonders die Schaukel, da könntest du stundenlang sitzen und dich anschieben lassen.

Ach mein kleines Mädchen, was sind wir stolz auf dich. Du hattest so einen schweren Start ins Leben, doch merkt man ihn dir überhaupt nicht mehr an. Als du an diesem Tag vor 2 Jahren viel zu zeitig auf die Welt geholt werden musstest, war es kalt und hat geschneit. Du brachtest kurz den Winter mit in den Herbst, denn immerhin warst du ja als Winterkind angekündigt worden.

Ganz zart warst du, nur 1670g, und winzig klein mit 43 cm. Mama und Papa hatten solche Angst um dich. Doch nach ersten Startschwierigkeiten hast du es allen gezeigt und eine Turboentwicklung hingelegt. Heute hast du deinen Bruder eingeholt, denn du bist genauso groß und fast so schwer wie auch er mit 2 Jahren war. Ja ihr beide nehmt euch echt nicht viel. 84 cm und 11,1 kg – das kleine winzige Baby bist du schon lange nicht mehr.
Heute feiern wir das es dich gibt und lassen dich nicht mehr los.

Geburtstagskind, Geburtstag, Erinnerung

Alles Gute zum Geburtstag meine kleine Maus.

Schulanfang Anno 1987

Als ich in den letzten Wochen wieder die ganzen Bilder von Schulanfängern gesehen habe, musste ich an meinen eigenen Schulanfang zurückdenken. Damals 1987. Vor 30 Jahren.

VOR 30 JAHREN !!!

Schulanfang 1987 Zuckertüte

Himmel ist das schon lange her, aber ich erinnere mich heute noch teilweise so genau daran, als wäre es erst gestern gewesen. Ihr kennt das sicherlich. Ich kann mich echt noch an so viele Details erinnern und das nicht nur, weil ich mir öfters Mal die Bilder von meinem Schulanfang anschaue. Ich weiß noch, dass meine Mama meine Schulanfangssachen, also Rock und Jacke, selbst genäht hat und ich Jahre später echt sauer auf sie war, als sie sie aussortiert und verschenkt hat. So stolz war ich auf die Sachen.

Schulanfang 1987 Zuckertüte oben

Ich weiß auch noch, dass wir unsere Zuckertüten im Klassenzimmer bekommen haben. Mein Papa hat sie am Tag vorher heimlich in die Schule gebracht, so wie es in unserer Gegend auch heute noch üblich ist. Alle Kinder hatten damals schon ihre Zuckertüte bekommen, nur ein Schulkamerad und ich noch nicht, es lagen also noch zwei Zuckertüten im Raum auf dem Schrank. Eine Zuckertüte mit Plüschtier und eine ohne. Ich war übrigens der festen Meinung, dass meine Zuckertüte die ohne Plüschtier ist.

Meine Freude als ich dann die mit Plüschtier bekam könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Auf meiner Zuckertüte saß oben eine Ente drauf und diese Ente habe ich noch heute. Sie sitzt auf meinem Nachtschrank und wehe die Kinder schleppen sie weg. Sie dürfen zwar mit ihr spielen, aber nur in meinem Bett und müssen sie dann auch wieder auf den Nachtschrank hinsetzen. Ich bin da etwas eigen.

Schulanfang 1987 Plüschente
Meine Zuckertütenente heute

Zuckertüte

Meine Zuckertüte war übrigens so schwer, dass ich mit ihr fast die Treppe runtergefallen bin und meine Klassenlehrerin sie mir abnahm und runter trug. Der Wahnsinn. Ok ich hatte auch eine große Dose Kakao mit drin, die wog schon etwas, und Kleidung wie zum Beispiel Sportsachen. Und natürlich der Ranzen, da hatten wir ja gleich unsere Bücher rein bekommen, Fibel und Mathebuch.

Zuckertüte ausleeren
Zuckertüte ausleeren Kontrolle

Meinen Ranzen zierte übrigens das gleiche Bild, welches ich schon im Kindergarten an meiner Garderobe hatte – eine Kirsche. Meine Eltern dachten echt an die kleinen Details. Allerdings kann ich mich nicht mehr daran erinnern, ob ich den Ranzen selber mit ausgesucht hatte. Aber ich war so stolz darauf.

Schulranzen anno 1987

Und nun denke ich etwas wehmütig an die dann folgenden 12 Schuljahre zurück. Der Beginn war schön und das Ende auch, aber dazwischen gab es nicht nur Sonnenschein, sondern auch oft Tränen. Diese Tränen haben mich leider bis heute geprägt und das finde ich echt schade, denn die Schulzeit sollte doch in guter Erinnerung bleiben, genauso wie die Kindergartenzeit.

Natürlich hoffe sehr, das meine Kinder später ihre Schulzeit mehr in guter Erinnerung behalten werden als ich selber. In vier Jahren ist es dann so weit, dann wird der Große ein hoffentlich stolzer Schulanfänger sein. Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben um ihm, und dann ein Jahr später seiner Schwester, ein genauso tollen Schulstart zu bescheren wie ich ihn vor 30 Jahren hatte.

Stolzes Schulkind 1987

Danke Mama und Papa für diesen tollen Tag in meinem Leben.
Bis bald.