Weihnachtsnachlese

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Jetzt ist Weihnachten schon wieder einige Tage her und mit Abstand kann ich nun sagen, wie froh ich doch bin, es für dieses Jahr wieder geschafft zu haben. Alles hat nicht so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe und, ganz ehrlich, das wurmt mich total. Ich habe ja immer so ein ideales Bild vor Augen und wenn das dann nicht stimmt, werde ich genervt und gereizt. Trifft das dann noch, wie in diesem Jahr, zusätzlich noch auf das leidige monatlichen Frauending aufeinander, dann knallt es irgendwann.

Bei uns war das leider genau am 2. Weihnachtsfeiertag, als meine Familie zu Besuch da war. Doof gelaufen sag ich mal. Aber na ja, ändern können wir es jetzt eh nicht mehr und für nächstes Jahr sind die Pläne zum Glück eh anders. Aber alle haben die Feiertage überlebt und wir lieben uns immer noch. Das ist doch alles was zählt.

Aber egal, so waren unserer Weihnachtstage.

Weihnachtspost

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr wieder reichlich Weihnachtskarten geschrieben und auch ein paar zurück bekommen. Jedoch gab es aber auch viele virtuelle Weihnachtsgrüße via Email, WhatsApp, Instagram und Co. Gefreut habe ich mich über alle.

Wir haben diesmal eine Schnur mit Klammer gespannt, um alle erhaltenen Weihnachtskarten aufzuhängen. Das sieht schön aus und ich hoffe ja, dass es im nächsten Jahr vielleicht mehr werden. Ich liebe es ja Karten zu bekommen.

Oh Tannenbaum

In der Woche vor dem Weihnachtsfest haben der Mann und ich dieses Jahr den Baum gekauft. Diesmal bei so nem Weihnachtsbaumhändler, anstatt selbst geschlagen im Wald und ohne Kinder. War zwar etwas teurer als die letzten Jahre, dafür isser aber auch schön gewachsen.

Aufgestellt wurde der Baum dann am nächsten Tag vom Mann und auch schon mit den LED-Kerzen* versehen. Geschmückt haben wir dann noch mal einen Tag später und zwar alle zusammen. Mein Schichtplan hat diese Stückelung leider so vorgegeben, aber das geht schon, die Kinder hatten jedenfalls so an 2 Tagen ihren Spaß.

In der Weihnachtsbäckerei

Man mag es kaum glauben, aber wir haben tatsächlich erst am 4. Adventswochenende zusammen Plätzchen gebacken. Beziehungsweise ich habe gebacken und die Kinder haben verziert. Insgesamt habe ich 4 Sorten Weihnachtsgebäck gebacken – Spritzgebäck, Haselnussmakronen, klassische Mürbeteigplätzchen mit Zuckerguss und Streuseln, gepimpte Mürbeteigplätzchen mit Orange und Schokoraspeln drin. Am 2. Weihnachttag folgten dann noch Honiglebkuchenmänner, die u.a. für unsere Gäste waren. Die habe ich gebacken und der Mann hat verziert. Teamwork hier.

4 von 5 Rezepten stammen aus dem alten Koch-Back-Buch „Wir kochen gut*“ von meiner Oma, was ich seit ihrem Umzug ins Altersheim dieses Jahr mein Eigen nennen darf. Ein gut gehütetes Erbstück also.

Weihnachtsfeiertage

An Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag bin ich noch arbeiten gegangen, Frühschicht stand auf dem Plan. Es ist schon immer sehr komisch an solchen Feiertagen zu arbeiten. Für mich ist es ein ganz normaler Tag, der aber durch die übelst wenigen Leute auf Arbeit sich wie Wochenende anfüllte obwohl es ein Montag und Dienstag war. Seit dem 2. Weihnachtsfeiertag habe ich nun Urlaub für den Rest des Jahres.

Unsere Pläne für die Weihnachtstage waren eigentlich überschaubar.
Heiligabend: Arbeiten, Krippenspiel, Bescherung, Faulenzen
1. Weihnachtstag: Arbeiten und Faulenzen
2. Weihnachtstag: Backen, Putzen, Feiern mit der Familie

So weit der Plan, der Heiligabend lief dann allerdings nicht so wie ursprünglich geplant. Schon am Tag zuvor wurde beschlossen, dass es kein Krippenspiel für die Kinder und mich gibt. Hauptsächlich aus dem Grund, dass die Kinder ihr Benehmen anscheinend im Kindergarten vergessen hatten. Ich sage nur: Wie die Duracellhasen und super super anstrengend. Nächstes Jahr dann vielleicht oder übernächstes. 
Zusätzlich musste ich nach der Arbeit erstmal eine Putzrunde einlegen. Wieso? Ach reden wir nicht darüber. Bescherung gab es dann erst kurz vor dem Abendbrot. Wenigstens haben sich die Kinder über ihre Geschenke gefreut, auch wenn davon nix auf ihrem Wunschzettel stand. Aber ich hatte halt fast alles schon seit über ein halbes Jahr geplant und da.

Beim Geschenkesack vor die Haustürstellen, ja der Weihnachtsmann hatte es leider sehr eilig und die Kinder haben ihn sogar zufällig vorbeilaufen gesehen, hat sich der Mann mal kurzerhand den linken Fuß gestoßen und dabei geprellt oder so. Jedenfalls konnte er ihn dann über 24 Stunden kaum belasten. Ich sah uns schon im Krankenhaus.

Gut das wir dann am 1. Weihnachtstag eine ruhige Kugel schoben. Ich war halt früh arbeiten, was alles andere als ruhig war, und nachmittags wurden dann die Geschenke bespielt und faul auf der Couch rumgelungert.

Am 2. Weihnachtstag kam dann meine Familie. Das geplante Putzen lief nicht ganz nach Plan, ich sag nur Mittagstief und werggeschlummert, aber wenigstens sind früh morgens Lebkuchen und Brot backen hervorragend gelungen. 
Am Nachmittag haben wir schön zusammen Kaffee getrunken, Familienfotos gemacht und Geschenke verteilt. Die Kinder haben in ihren Zimmern gespielt und getobt mit ihren Cousins und haben ab und zu das ganze auch ins Wohnzimmer verlegt. Aber irgendwann ist dann bei mir die Stimmung gekippt und ich musste mich nach nem kleinen Twist mit dem Mann erst einmal verkrümmeln und aus der ganzen Situation rausnehmen. Danach ging es halbwegs wieder, aber die weihnachtliche Stimmung war dahin. Aber egal, ändern können wir es eh nicht mehr.

Weihnachtsgeschenke

Dieses Jahr gab es für die Kinder wieder viele Geschenke, obwohl es sich eigentlich im Rahmen hielt. Pro Kind war es ungefähr genauso viel wie zu den Geburtstagen auch. Allerdings war in diesem Jahr der Materielle Preis höher als sonst, was aber vor allem daran lag, dass wir in längerfristige Geschenke investiert haben.

So gab es für die Kinder zusammen eine Toniebox* mit einigen Figuren, die ich u.a. Secondhand gekauft habe. Auch zusammen bekamen sie Lotti Karotti*, was sie schon aus dem Kindergarten kennen und lieben. Dann bekam jedes Kind einen TipToi-Stift* plus ein Buch (Fahrzeuge, Bauernhof). Die Stifte habe ich bereits sei 2 Jahren da, gekauft in einer Punkte-Sammelaktion bei nem Supermarkt und die Bücher habe ich über Kleinanzeigen und Mamikreisel Secondhand dazu gekauft. Als letzten Geschenk gab es von uns dann noch für jedes Kind ein Set Malschablonen, die wurden allerdings etwas missachtet, der Rest war interessanter.

Von meiner Familie gab es mit uns abgestimmte Geschenke. So bekamen die Kinder von Oma und Opa jeweils ein Buch für den TipToi-Stift und ein Spiel dazu. Zusätzlich bekam jedes Kind noch was zum Spielen, die Kleine Lego Duplo* und etwas für die Puppenküche, der Große ein Playmobil Flugzeug* und ne Lego Spielplatte*. Die Tante schenkte jedem Kind eine Toniefigur und damit wir auch mal Ruhephasen haben, schenkte der Onkel jedem Kind passende Kinderkopfhörer* dazu. 

Von den Schwiegereltern gab es Geld für die Spardose bzw. sollen sich die Kinder allein was aussuchen. Wie schon im letzten Jahr, heben wir das Geld wieder für spezielle Wünsche im Jahresverlauf auf. Denn sie sollen ja nicht nur zu Geburtstagen, Ostern und Weihnachten was bekommen, sondern auch mal zwischendurch.

Für uns als Eltern gab es wieder ein paar spezielle Geschenke. Wir bekommen immer von meiner Schwester ein exotisches Futterpaket. Dieses Jahr ist es sehr pikant und schreit nach ner Burgerparty im Sommer.

Alles in allem waren es doch schöne Tage, mit voll aufgeregten Kindern und leicht gestressten Eltern. Aber das muss so oder? Die Süßigkeitengläser der Kinder sind nun wieder voll und werden sich vermutlich erst in den nächsten Wochen leeren. Denn noch erfolgt hier die Süßigkeitenvertilgung streng rationiert und ich bin über unser System sehr zufrieden. Die Kinder kennen es nicht anders und versuchen auch gar nicht auf spektakuläre Weise unerlaubt ran zu kommen. Sie fragen immer nach und das zum Glück auch nur 1-2 mal pro Tag und dann gibt es natürlich etwas.

Wir bereiten uns nun auf den Jahreswechsel vor und den wieder normalen Alltag danach. Wir haben schon Raketen und Co für unser persönliches Feuerwerk da. Ich brauche das einfach und die Kinder freut es auch. Mal schauen ob wir dann den Jahreswechsel wieder verschlafen oder wach bleiben. Die Kinder hat die Knallerei übrigens noch nie gestört, die schlafen immer tief und fest.

Irgendwie bin ich ja froh nun erstmal wieder 10 Monate Ruhe zu haben ehe es mit der ganzen Schenkerei von vorn los geht. Ok Ostern ist noch dazwischen, aber das ist ja im Gegensatz zu Geburtstagen und Weihnachten ja eher beschaulich.

Für den Kindergarten ab dem zweiten Tag im neuen Jahr wieder ist auch schon alles vorbereitet, inklusiver neuer Schuhe für die Kids, die nötig waren. Dann hat uns der Alltag wieder.

Bis bald.

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20 Jahre Volljährig

Wenn ich so morgens in den Spiegel schaue, dann sehe ich eine Frau, Mutter, Tochter, Schwester, Tante. Das mit den Falten geht ja noch, ich denke mir immer: Ja mit ein bissl mehr Speck auf Hüften und Gesicht wäre alles echt noch gut glatt. Ungeschminkt sieht es ja so oft noch immer etwas nach Teenie aus.

Doch was soll ich sagen, mit 38 hat Frau schon einiges durchgemacht und das darf man ruhig sehen. Deshalb gibt es heute, zum besonderen Anlass, mal schnörkellose 38 Fakten über mich.

Heute … und überhaupt …

  • ist John Lennon schon seit 38 Jahren tot (same day)
  • bin ich echt schon seit 20 Jahren Volljährig
  • bin ich nur noch 166 cm groß – Hilfe ich schrumpfe
  • wiege ich 45,5 kg – yeah es geht bergauf
  • ist die Schuhgröße unverändert bei 39-40
  • besitze ich seit 18 Jahren den Führerschein – der ist jetzt also auch endlich Volljährig
  • besitze ich bereits mein 3. Auto
  • hatte ich schon 3 Autounfälle – einmal mit Totalschaden
  • blicke ich mittlerweile auf 19 Jahre Berufsleben (inklusive Lehre) zurück
  • habe ich 2 Ausbildungen, davon eine berufsbegleitend, erfolgreich hinter mich gebracht
  • bin ich seit 17 Jahren bei der gleichen Firma angestellt und seit fast 14 Jahren in ein und derselben Abteilung
  • arbeite ich seit bald 10 Jahren im Schichtdienst
  • fahre ich jeden Arbeitstag meine 3,5 km mit dem Rad – ok, außer zur Nachtschicht
  • bin ich seit 38 Jahren kleine Schwester und seit bald 30 Jahren große Schwester
  • bin ich seit über 15 Jahren Tante
  • bin ich seit über 4 Jahren Mutter
  • zwickt und zwackt es im Körper mehr als vor 20 Jahren
  • mache ich seit über 20 Jahren keinen Leistungssport mehr
  • hatte ich bis heute echt noch keinen einzigen Knochenbruch oder Bänderriss
  • habe ich von 3 Schwangerschaften keine bis zum Entbindungstermin durchgehalten (8+6, 37+5, 32+2)
  • habe ich nur bei einem Kind Elternzeit (bis zum 7. Monat) genommen und beim zweiten nur den Mutterschutz
  • ist die Familienplanung seit 3 Jahren abgeschlossen
  • kenne ich den Mann seit über 8 Jahren
  • bin ich seit mehr als 2,5 Jahre Verheiratet
  • bin ich seit über 5 Jahren Grundstückseigentümerin und seit 3 Jahren Hausbesitzerin
  • trage ich seit an die 30 Jahre eine Brille
  • hänge ich seit fast 8 Jahren streng an der Nähnadel
  • bin ich eventuell ein bissl Stoffsüchtig
  • habe ich eine ausgesprochene Deko-Schneemann-Liebe im Winter
  • liebe ich Bücher über alles – hier stehen noch über 10 Kisten unausgepackt rum
  • bin ich mehr und mehr ein Organisationsfreak, der ohne Kalender nicht leben kann
  • kann ich immer noch nicht gescheit kochen, dafür klappt es mit dem Backen
  • vertrage ich immer noch keinen Alkohol
  • trinke ich immer noch keinen Bohnenkaffee oder irgendwas wo Bohnenkaffee drin ist
  • bekommt man mich mit Schokolade oder Gummibärchen meistens um den Finger gewickelt
  • denkt man oft, dass ich irgendwie immer schlechte Laune habe – Grumpy Face
  • werden meine Nerven auch immer dünner
  • blogge ich seit 9 Jahren – Wahnsinn

Tja mehr fällt mir momentan gar nicht ein. Ist ja auch echt nicht so einfach 38 Jahre Revue passieren zu lassen. Wenn mir oder euch noch was einfällt, dann ergänze ich das einfach.

Happy Birthday to me.

So und jetzt fahre ich arbeiten. Spätschicht. Muss auch sein.

Bis bald.

Geburtstagskind

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Mein Vormittag vor der Spätschicht

So ne Spätschicht auf Arbeit ist ja immer etwas blöd, denn der halbe Tag ist weg und man versucht daheim alles in wenige Stunden zu quetschen. An manchen Spätschichttagen fühle ich mich richtig gehetzt, weshalb ich schon vor längerer Zeit beschlossen habe, dass diese Vormittage ohne irgendwelche Großunternehmungen ist.

Der Tag beginnt

Der Wecker klingelt gegen 6:20 Uhr , natürlich ist ein, manchmal auch beide, Kind(er) schon munter. Meist ist das so kurz nach 5:30 Uhr der Fall. Entweder wird dann noch zusammen gekuschelt oder ich schicke die Kinder spielen. Letzteres ist dann immer der Fall wenn ich noch sehr müde bin.

Nach dem Aufstehen gehe ich normalerweise zuerst ins Bad, doch heute wollten die Kinder zuerst was zu trinken und zu essen. Anschließend mache ich mich grob tagesfertig, der finale Touch erfolgt dann erst kurz bevor ich auf Arbeit los muss.

Nachdem ich ansehnlich bin, hole ich die Kleidung der Kinder aus den Schränken und helfe ihnen beim Anziehen, die Kleine muss ja auch noch gewickelt werden. Heute gab es mal wieder, wie in 80% der Fällen täglich, Theater ums anziehen. Die Kleine machte heute freiwillig und super mit, beim Großen war es wieder sehr schwerfällig. Haben eure fast 4-jährigen auch so eine „Babyphase“ zur Zeit bzw. hatten sie so eine? Ich glaube ich muss mal mit seiner Erzieherin reden, ob er in der Kita auch so viel Unterstützung beim Anziehen braucht.

Irgendwann zwischenzeitlich steht auch der Mann auf, heute hat er mal keinen Arzt- oder Amtstermin, lediglich das Auto muss er heute noch in die Werkstatt schaffen. Ich schnippel derweil das Obst für den Großen für die Kita. Bei der Kleinen in der Krippe besorgt die Erzieherin die Obstpause.
Zusammen ziehen wir dann die Kinder final straßenfertig an und ich schaffe sie in die Kita.

Wieder daheim ist es kurz vor 7:30 Uhr und ich geselle mich zum Mann und wie frühstücken zusammen, bzw. ich frühstücke, er trinkt seinen Kaffee. Davor habe ich schon eine Waschmaschine angestellt. Noch eine kleine Einkaufsliste schreiben und fix die Dinge einkaufen. Als ich wieder daheim bin ist es kurz vor 9.

Der Mann füllt die derweil fertige Wäsche in den Trockner um und ich stelle eine neue Waschmaschine an. Heute ist nur Bettwäsche dran. Danach fange ich an Wohnzimmer und Küche aufzuräumen, das Spielzeug der Kinder was eigentlich in Ihre Zimmer gehört stelle ich auf die Treppe. Wir beginnen nämlich gerade mit dem Einführen kleiner Aufgaben. Dazu gehört es auch das eigene Spielzeug wieder in die Zimmer zu räumen.

Es wird Mittag

Nachdem eine gewisse Grundordnung wieder da ist, lege ich noch Wäsche und lausche ab 10 Uhr dem freitäglichen Instagram-Live-Kaffeerunde mit Daily-Pia. Dabei putze ich weiter und erledige etwas Bürokram.
Gegen halb 11 beginnt der Mann mit dem Mittagessen kochen, heute gibt es für uns beide Kartoffeln mit Kräuterquark und Leberwurst. Um nicht immer überlegen zu müssen, was wir kochen, machen wir mittlerweile einen Essensplan. So einfach.

Nach dem Mittagessen geht der Mann wieder in den Garten und ich widme mich noch schnell etwas PC-Arbeit (u.a. dieser Blogpost) und schaue nebenbei Instastories. Ab 13 Uhr mache ich mich dann Arbeitsfertig und düse mit dem Rad los zur Arbeit. Gegen 22:30 Uhr werde ich wieder daheim sein.

Der Mann holt später die Kinder ab und dann werden die Drei entspannt ins Wochenende starten. Zum Abendessen telefonieren wir dann wieder kurz miteinander.

Endlich wieder vollständig

Endlich sind wir wieder komplett daheim, der Mann hat seine Reha-Maßnahme beendet und ich habe ihn abgeholt.

Am Morgen waren die Kinder schon sehr unruhig und haben gemerkt, dass es ein bissl anders ist als in den letzten Wochen. Als ich ihnen sagte, dass der Papa wieder heim kommt, waren sie nicht so begeistert. Irgendwie verständlich so nach vier Wochen nur mit mir.
Mir war das ganze „Theater“ der Kinder gleich schon wieder zu viel so am frühen Morgen. Zur Beruhigung habe ich die gesamte Fahrstrecke über die Podcasts von Familie Berlin angehört. Bellas ruhige Stimme ist immer Balsam für mein Nervenkostüm.

Wieder daheim

Zur Mittagszeit waren der Mann und ich dann wieder daheim und haben ihn erstmal ankommen lassen. Dann wurde ausgepackt und später die Kinder aus der Kita abgeholt. Wie es sich dann auch gehört, wenn plötzlich ein Familienmitglied nach vier Wochen Abwesenheit wieder daheim ist, waren natürlich erstmal alle außer Rand und Band.

Der Mann und ich standen uns ungefähr die Hälfte der Zeit daheim irgendwie ständig im Weg, denn nach so langer Zeit muss ich mich erstmal wieder daran gewöhnen, dass da ja auch noch ein anderer da ist, der den Kindern das Essen machen kann bzw. macht.
Die Kinder waren einerseits (die Kleine) hoch erfreut, dass der Papa wieder da ist, andererseits (der Große) total sauer und haben geweint, weil plötzlich der Papa beim Abholen aus der Kita vor einem stand. Ja da gab es dicke Tränen das es nicht die Mama war. Aber das Kind hat sich schnell beruhigt, denn natürlich haben wir die Kinder zusammen abgeholt.

Auch die Nacht brachte Änderungen mit sich. Der Große kann nun nicht mehr so einfach zu mir ins Bett kommen, da der Mann ihn umgehend wieder in sein Bett schafft. Das hatte natürlich zur Folge, dass das Kind schon um halb sechs munter war und neben meinem Bett stand. Also habe ich ihn neben mich gelegt und gehofft er schläft noch etwas. Da lag ich dann eingeklemmt zwischen Kind, Mann und seinem Seitenschläferkissen. Ganz toll. Nicht. Ich konnte nun nicht mehr schlafen und auch das Kind schlief nur noch 15 Minuten, dann habe ich ihn spielen geschickt.

Ab heute wieder komplett

Der heutige Tag war nun schon fast wieder normal. Der Mann hat den kompletten Vormittag bei Arzt, Krankenkasse und ambulanten Rehazentrum verbracht. Die Kinder waren in der Kita und ich habe Wäsche gewaschen und ein bissl Hausputz gemacht.

Nun ist auch mein Urlaub vorbei, 3 von 4 Wochen der Reha des Mannes war ich daheim, zwei davon zusammen mit den Kindern. Einerseits war es nicht gerade schön, dass unser Urlaub dieses Jahr so ablief. Andererseits kann ich mich glücklich schätzen, dass die Reha genau in diesen Zeitraum fiel. So blieb mir das große Jonglieren mit den Arbeitszeiten erspart. Denn durch die Schichtarbeit ist das immer eine immense Arbeit und ein Hin und Her, wenn man dann auf einmal am besten nur noch Tagsüber arbeiten kann. Aber ich musste ja zum Glück nix ändern.

Jetzt werden wir uns übers Wochenende wieder alle aneinander gewöhnen und dann den ganz normalen Alltag wieder leben.

Bis bald.

Unser Abschied vom Schnuller – Tränen und Meer

Fundstück beim Auto aussaugen am Wochenende. Ein hellblauer Schnuller!

Definitiv vom Großen, denn die Kleine war bzw. ist kein Schnullerkind. Wie lange der Schnuller wohl schon in der Tasche der rechten hinteren Autotür geschlummert hat? Hm … Also über ein Jahr mindestens, denn seit unserem Urlaub an der Ostsee letztes Jahr Ende Juli braucht der Große keinen mehr.

Tschüss Schnuller, nur wie?

Unser Großer liebte seinen Schnuller über alles. Immer hatten wir einen dabei. Immer an einem Schlüsselband um den Hals, damit er ihn nicht verlieren konnte. Normale Schnullerketten haben bei uns nicht funktioniert, er hat sie immer abgezogen.

Lange hatten wir uns auch keinen Gedanken darüber gemacht, ob er ihn noch braucht oder nicht. Klar zum Einschlafen war er überlebenswichtig und wehe er musste ihn suchen.

Das Kind wurde 2 Jahre alt, wurde 2,5 Jahre alt. Der Schnuller war immer noch wichtig. In der Krippe klappte es tagsüber sehr gut ohne ihn, nur zum Einschlafen war er wichtig. Doch zu Hause war das anders, da wurde der Schnuller immer mit herum getragen, wenn auch nur am Band, Hauptsache dabei. Ohne ging nicht.

Langsam machten wir uns Gedanken, wie wir das Kind wohl Schnullerfrei bekommen, immerhin sollte er ja ab August in den Kindergartenbereich unserer Kita wechseln. Zusammen setzten wir uns als Ziel, im Urlaub an der Ostsee bekommen wir das Kind los von seinem heißgeliebten Schnuller.

Kind mit Schnuller im Mund
Oktober 2016

Drama , Drama, Drama – Wie uns eine Effekthandlung half.

Dann war der Urlaub da und wir überlegten nun, wie wir die Aktion „Schnullerfrei“ angehen könnten. Auf die Frage, ob der Große es den nicht mal probieren möchte ohne Schnuller zu schlafen, gab er ganz bereitwillig seinen Schnuller ab. Yeah, das ging einfach, war dann doch ein zu schneller Gedanke. Das Kind weinte am Abend herzzerreißend und Mama wurde weich . Also zurück auf Anfang.

So einfach wurde es dann nicht mehr, das Kind roch den Braten immer. Letztendlich half uns der Zufall und eine reine Bauchentscheidung, getragen von einem gestressten Nervenkostüm.

An einem Abend, als die Kinder ins Bett gingen und schlafen sollten, drehte der Große mal wieder so richtig auf und tat alles um nicht schlafen zu müssen. Seine Schwester ließ er dadurch auch nicht zur Ruhe kommen und warf zudem immer lustig seinen Schnuller ins Elternbett und holte ihn sich wieder. Irgendwann war es uns dann aber zu bunt, wir wurden kurz laut und nahmen ihm den Schnuller weg. Zack.

Das Kind schrie wie am Spieß nach seinem Schnuller, doch diesmal blieben wir hart, auch wenn es weh tat. Nach kurzer Zeit beruhigte sich das Kind und schlief ein. Am nächsten Morgen wachte er ganz normal auf und fragte auch nicht nach seinem Schnuller. Jedoch habe ich ihm voller Stolz erzählt, dass er ohne Schnuller geschlafen hat und wir uns darüber freuen. Er hat gestrahlt wie ein Mondgesicht. Das klappte dann jede Nacht, auch wenn er sich anfangs etwas schwer tat mit dem Einschlafen.

Wenn er gefragt hat, wo sein Schnuller ist, dann haben wir ihm gesagt: „ Na den haben wir doch gemeinsam in die Ostsee geworfen, du bist doch schon groß und brauchst keinen mehr.“ Hat das Kind ohne zu meckern akzeptiert und immer stolz gesagt: „Ja ich bin schon groß.“

Kind am Strand
Ostsee Juli 2017

Und nach dem Urlaub in der Kinderkrippe?

Klar, unser Vorgehen klingt erstmal brutal, war aber im Nachhinein die beste Entscheidung überhaupt. Da geht es auch mal, das Kind ganz trocken anzulügen. Denn, oh Wunder, er brauchte den Schnuller gar nicht so sehr zum Einschlafen, wie er ihn sonst immer gefordert hat. 

Als er dann nach dem Urlaub wieder in die Krippe ging, erzählte er seinen Erzieherinnen voller Stolz, dass er nun keinen Schnuller mehr braucht. Und was tat Mama? Ich bestätigte es voller Stolz und forderte im Flüsterton von der Erzieherin gleich den Kita-Schnuller ein, denn wir wollten ja keinen Rückschlag riskieren. Die Erzieherin verstand und holte schnell heimlich den Schnuller aus seinem Fach und gab ihn mir.

Natürlich ist der Schnuller nicht weg, er schlummert nun in seiner Erinnerungskiste mit dem Vermerk, dass das sein letzter Schnuller war. Er hat nun in seiner Kiste, seinen ersten und seinen letzten Schnuller drin.

Die kleine Schwester? Another Story!

Die kleine Schwester ist, wie bereits erwähnt, kein Schnullerkind, dafür aber ein Daumen-Nuckel-Kind. Nun ist sie genauso alt, wie der Große im letzten Jahr und nimmt immer noch ihren Daumen wenn sie müde wird in den Mund.  Und zeitgleich die andere Hand an den Bauchnabel.
Doch so einfach wie vor einem Jahr mit dem Schnuller, wird hier die Abgewöhnung garantiert nicht. Einen Daumen kann ich ja schließlich nicht so einfach wegnehmen. Irgendwer Tipps dafür?

Wie habt ihr eigentlich euer Kind Schnullerfrei bekommen? Erzählt doch mal.

Bis bald.

Spätschicht-Wochenende

Wochenenden mit Spätschicht werden eigentlich von keinem geliebt. Weder von meinen Kollegen, noch von meinem Mann, ebenso nicht von mir selbst und das obwohl es mit die ruhigsten Schichten sind, wenn man Glück hat.

Besonders im Sommer sind das dann aber die härtesten Wochenenden. Dann beneide ich ja immer alle, die was unternehmen oder daheim die freie Zeit genießen können, zum Beispiel im Garten. Meine Arbeitsstelle liegt ja direkt am Elbradweg und ich habe teilweise viel an der frischen Luft zu tun, ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie die Arbeitslaune steigt sinkt, wenn man die ganzen Spaziergänger und Radfahrer sieht.

Zuhause wird an den Spätschicht-Wochenenden vormittags leider auch nicht viel bzw die Vormittage sind voll von früh bis Mittag. Normalerweise hat der Mann an den Tagen, wo ich Spätschicht habe, Frühschicht und da bin ich dann voll mit Kinderbetreuung beschäftigt. Vielleicht schaffe ich eine Waschmaschine und nebenbei ein klein wenig aufräumen, im Normalfall aber kaum was. Einkaufen gehe ich da eigentlich auch nicht, das artet nur in Stress aus mit den Kindern. Selbst beim Mittagessen kochen, hängen mir die Kinder die meiste Zeit an den Beinen oder wollen mitmachen. Ich hoffe, dass sich das etwas gibt wenn sie größer sind. Momentan kann ich da nicht viel erwarten, außer mich anzupassen. Da ist es umso angenehmer, wenn der Mann daheim ist, wie momentan, wo er postoperativ noch krank geschrieben ist. Dann komme ich auch zu ein bissl mehr Haushalt bzw wir teilen uns rein.

Ich genieße zudem immer die ruhige Stunde bevor ich zur Arbeit muss, wenn die Kinder schon zum Mittagsschlaf in ihren Betten liegen. Das ist immer sehr angenehm, vor allem an den Tagen wo schon ab 6 Uhr früh eines der Kinder (meist der Große) einen vollquatscht, wie auch an diesem Wochenende.

Samstag

Der Samstag startete wieder sehr früh um kurz nach 6, der Große war munter, also bin ich mit ihm aufgestanden, zusammen haben wir uns angezogen und ein Mutter-Sohn-Frühstück gemacht. Später, als auch der Rest munter war, habe ich es mal wieder probiert und das mit dem Einkaufen zusammen mit den Kindern versucht, damit der Mann etwas Ruhe hat. Ich sags euch, meine Laune war danach im Keller und die Kindern haben geheult, weil es nicht nach ihrem Kopf ging und ich mich durchgesetzt habe.

Der Wochenmarkt ging ja noch, kurz im Einkaufsmarkt was besorgen auch nur, weil ich an der Fleischtheke für beide ein Wiener Würstchen gekauft hatte. Im Schuhladen (die Kleine brauchte endlich mal paar Hausschuhe für die Krippe) war schon nicht mehr so ohne. Aber die Idee von mir anschließend noch in den Spielzeugladen zu gehen, um das Ostergeld der Uroma umzulegen, war der größte Fehler an dem Tag. Wie so ein Anfänger. Der Große fand alles ganz toll, musste hier und da gucken und wollte nicht mehr raus. Die Kleine hatte ich die ganze Zeit auf dem Arm inklusive des ausgesuchten Spielzeugs. Zja, hätte ich nur den Kinderwagen aus dem Auto mitgenommen, wie zuvor beim Markt. Aber nein, ich wollte ja eigentlich schnell sein. Fehler, großer Fehler.

Daheim war dann zum Glück die Waschmaschine schon fertig und ich konnte, während die Kinder ihr neues Spielzeug ausprobierten in Ruhe die Wäsche aufhängen während der Mann Mittag kochte. Es gab Nudelauflauf. Alle glücklich. Als die Kinder schliefen, bin ich auf Arbeit und der Mann legte sich auch zu einem Mittagsschläfchen lang. Am Nachmittag waren die Drei dann unterwegs beim Kumpel des Mannes.

Sonntag

Den heutigen Sonntagvormittag starteten wir zum Glück später als am Samstag. Der Mann hatte die Kinder am Abend zuvor etwas später als üblich ins Bett gesteckt, in der Hoffnung sie schlafen länger. Na ja, hat nur so semioptimal funktioniert. Aber immerhin wurde ich erst gegen halb acht ganz sanft vom Großen geweckt und habe nun dafür zwei Kratzer auf der Nase.

Nach Frühstück, einer Spielrunde und dem Starten einer Waschmaschine, haben wir den Vormittag im Garten verbracht. Heute war ja schönster Sonnenschein. Es wurde von mir etwas Unkraut gejätet, natürlich wollten die Kinder da unbedingt mitmachen und klauten mir ständig mein Werkzeug. Dann habe ich mit dem Großen Regenwürmer beobachtet, die sich unter Steinen die wir beiseite geräumt hatten, angesammelten. Zwischendurch wurde gerutscht, im Sandkasten gespielt und mit Bobby Car und Co rum gefahren. Der Mann reparierte ein Verlängerungskabel und versuchte nebenbei die quengelige Kleine zu beruhigen. Sie zahnt gerade mal wieder und war dadurch heute echt unleidlich. Leider ist sie, im Gegensatz zu ihrem Bruder, der Typ, der gleich mehrere Zähne auf einmal schiebt und dann mal so paar Monate Pause bei der Zahnung einlegt. Ach ja.

Nach dem Mittagessen, Fischstäbchen und Kartoffelbrei – geht immer, habe ich dann schnell die Wäsche vom Vortag abgenommen und die Neue aufgehängt, während der Mann beide Kinder für den Mittagsschlaf zurecht gemacht hat und schlafen legte. Dann wieder eine ruhige Runde auf der Couch bevor es auf Arbeit ging.

Was dann nachmittags zuhause passierte, weiß ich noch gar nicht, denn wenn ich von der Spätschicht komme, schlafen alle schon. Da frage ich dann morgen früh nach. Aber ich vermute mal, dass sie wieder beim Kumpel des Mannes im Garten waren. Normalerweise telefonieren wir immer, wenn die Kinder Abendbrot essen. Da hören sie mich noch einmal und freuen sich immer sehr darüber. Der Große erzählt, was er gerade macht bzw isst. Da geht es dann immer: Mama, Mama, Mama. Zudem kann ich beiden auch noch eine gute Nacht wünschen.

Morgen zum Feiertag muss ich zum Glück erst zur Nachtschicht auf Arbeit sein. So haben wir alle den Tag zusammen. Mal schauen was wir machen werden.

Bis bald

Wochenende

Sonnabend

Der Sonnabend startete genauso früh, wie jeder Tag in der Woche. Nach Frühstück, duschen und der ersten Spielrunde haben wir uns geteilt in den Aufgaben. Der Mann und die Kleine sind raus in den Garten gegangen und haben Unkraut gezupft. Die Kleine hat dabei den Papa geduldig aus dem Buggy heraus beobachtet. Denn auf unserem im Herbst gelieferten Mutterboden ist schon einiges Grün gewachsen, allerdings nicht das, was wir wollen. Der Große und ich sind währenddessen in die Stadt gefahren.

Wir mussten zum Reisebüro die baldige Städtereise vom Mann und mir anlässlich unseres ersten Hochzeitstages bezahlen. Danach haben wir noch einen kurzen Abstecher in dem Buchladen gemacht, wo ich für jedes Kind ein neues Buch gekauft habe. Passend zum baldigen Osterfest. Danach sind wir noch zum Spielzeugladen gefahren und haben für den Großen endlich mal solche Schuhschoner* (*Affiliate-Link) fürs Bobby Car fahren gekauft. Denn ich habe dieses Jahr keine Lust alle paar Wochen neue Schuhe zu kaufen, weil die vorne durchgewetzt sind.

Wieder zuhause angekommen wurden die Schuhschoner gleich eingeweiht und der Große durfte noch etwas Bobby Car im Garten fahren, während ich dem Mann die Kleine abgenommen habe und mit ihr noch etwas hin und her gelaufen bin. Nach dem Mittagessen sind die Kinder und ich ins Bett gegangen. Ich merkte schon wie mein Wohlbefinden immer mehr bergab ging. Schnupfnase lässt grüßen. Der Mann schaute Fußball und bekam Besuch von einem Kollegen.

Im Laufe des Nachmittags ging es mir immer schlechter, trotzdem habe ich mich aufgerafft und bin nach dem Vesper mit den Kindern noch über eine Stunde raus gegangen. So konnte der Mann seinen, aufgrund des Fußballspiels, ausgefallenen Mittagsschlaf nachholen. Ich bin mit den Kindern zu Bahnhof gelaufen, Züge beobachten am Bahnübergang. Das liebt der Große sehr. Wir waren mit Bobby Car und Kinderwagen unterwegs. In den 20 Minuten am Bahnübergang haben wir doch tatsächlich 6 Züge gesehen und die Schranke ging zwischendurch dreimal hoch und runter. Kind glücklich. Der Heimweg gestaltete sich allerdings etwas zäh, denn der Große blieb gefühlt aller 20 m stehen und mir wurde es immer kälter. Dementsprechend auch meine Laune. Mir war einfach nur kalt und es ging mir beschissen. Nase zu + Kopfweh.

Deswegen habe ich nach dem Abendessen auch keine großen Dinge mehr getan, sondern das einzig richtige getan und bin schon kurz nach den Kindern ebenfalls ins Bett gegangen. Das war so ungefähr kurz nach 19 Uhr.

Sonntag

Der letzte Urlaubstag vom Mann und mir startete für mich, nach einer sehr bescheidenen Nacht weil Nase zu, mit Kopfschmerzen und Druck auf den Ohren. Klasse. Aber zum Glück hatte ich kein Fieber sondern nur 37,1. Zählt als normal oder.

Für den Tag hatten wir einen Ausflug zum Moritzburger Wildgehege geplant und sind deswegen auch schon kurz nach Neun losgefahren, um pünktlich dort zu sein. Das sonnige Wetter lockte wie zu erwarten viele Familien an und so waren wir sehr glücklich über unsere Entscheidung schon vormittags hin zu fahren.

Die Kinder, und auch wir Eltern, waren sehr begeistert vom Wildgehege. Wir haben viele Tiere gesehen, die die Kinder vorher nur aus den Büchern kannten. Der Große erkannte sogar fast alle wieder und sagte immer was er sah. Unter anderem Dammwild, Rotwild, Elche, Waschbären, Ziegen, Wildschweine, Luchse und sogar Wölfe. Nur die Füchse hatten sich in ihren Bauten versteckt. Besonders vom Luchs war der Große sehr angetan und wollte dort gar nicht mehr weg. Dem Mann haben besonders die Wildschweine gefallen, denn da gab es ganz niedlich Frischlinge zu bestaunen. Seinen Witzen zwischendurch über Backofen und Essen habe ich versucht Einhalt zu geben. Ist mir nicht immer gelungen.

Nach 2 Stunden waren wir dann durch und haben alles gesehen. Eventuell fahren wir im Sommer nochmal hin, wenn alles grün ist und auch etwas wärmer. Nach einem kleinen Mittagssnack haben wir überlegt, ob wir nun gleich wieder heim fahren oder noch weiter zu den Tschechen um für den Mann neues Rauchwerk zu besorgen. Die Kinder haben ihren Mittagsschlaf im Auto gemacht. Die Kleine besser als der Große und auf dem Heimweg wollte keines der Kinder so richtig schlafen, obwohl die Augen ziemlich auf Halbmast hingen.

So waren wir am Nachmittag wieder daheim und ließen den Tag ruhig ausklingen mit spielen und einfach nichts tun. Nach dem Abendessen wurden die Kinder dann in die Wanne gesteckt und schliefen letztendlich schnell ein. War aber auch ein anstrengender Tag heute.

Der Mann ist mittlerweile auch schon im Bett, immerhin muss er morgen wieder früh raus, er hat Frühschicht. Ich gehe dann auch gleich hinterher. Mittlerweile geht es mir etwas besser. Die Ohren hören wieder halbwegs normal und auch die Nase ist nicht mehr ganz so zu. Es wird, es wird. Der Tag an der frischen Luft tat gut. Nur meinen Zahnarzttermin für kommenden Mittwoch werden ich wohl besser morgen absagen und etwas verschieben. Denn da gehe ich lieber ohne Schnupfen hin, zweck besserem atmen durch die Nase.

Bis bald.

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Freitag

Heute war der Tag der spontanen Entscheidungen. Nachdem wir die Kinder früh in die Kinderkrippe gebracht haben, sind der Mann und ich gleich zusammen zum Einkaufen gefahren. Viel stand nicht auf dem Zettel, denn ich habe einiges schon zu Beginn der Woche besorgt. Nach dem Supermarkt bin ich gleich noch in die Drogerie und habe fix Windeln für die Kinder besorgt, während der Mann beim Bäcker war und den Einkauf verstaute. Danach sind wir noch zum Baumarkt gefahren, den der Mann wollte gleich noch Halterungen für den Gartenzaun kaufen.

Als wir im Baumarkt so durch den Gartenbereich schlenderten zeigte der Mann auf einmal auf die Magnolienbäume/sträucher. Ich war hin und weg. Liebe. Ein Wunsch von uns ist es ja eine Magnolie in den Garten zu pflanzen. Aber jetzt schon? Wir besorgten erst einmal die Halterungen für den Mann und als wir auf dem Weg zu den Kassen wieder vor den Magnolien standen, entschieden wir uns ganz spontan, wenn nicht jetzt, wann dann. Also wanderte eine schöne große Magnolie in unseren Einkaufswagen. Zum Glück passte sie ins Auto.

Auf dem Weg nach Hause überlegten wir, wo sie hin gepflanzt werden sollte und setzten das daheim auch gleich in die Tat um. Trotz Regen und heftigen Wind. Im gleichen Enthusiasmus pflanzten wir auch gleich die am Mittwoch gekaufte Haselnuss und das vor zwei Wochen gekaufte Weidenkätzchenbäumchen mit ein. Alle drei Pflanzen zieren nun unseren seitlichen Vorgarten (wir haben ein Eckgrundstück) und ich kann es kaum erwarten wenn alles blüht. Dann habe ich immer vom Wohnzimmerfenster aus einen tollen Blick auf unsere Magnolie.

Bis es an der Zeit war die Kinder aus dern Kita abzuholen, vertrödelten wir den Tag mit Haushaltesdingen. Aufräumen, Wäsche, Essen kochen, Mittagsschläfchen für den Mann. Ich hatte zwischendurch noch einen Physiotherapie-Termin und ließ mich wieder gut durchkneten. Meinem Rücken geht es heute auch schon etwas besser, jedoch muss ich bei manchen Bewegungen noch etwas aufpassen.

Als die Kinder wieder daheim waren, gab es wieder ein kleines Vesper. Diesmal brauchte der Mann dabei noch eine ordentliche Portion Koffein. Danach ging ich dann mit dem großen nach oben um Wäsche zu legen, wegzuräumen und Neue aufzuhängen. Als dann noch die Kleine dazu kam, gingen wir zusammen ins Zimmer vom Großen und spielten dort. Und beim Anblick seines Gitterbettes überkam es mich dann und ich entschied mal wieder ganz spontan, es um zu bauen. Weg mit den Gittern, hin zum kleinen großen Bett. Da der Zwerg mit seinen 28,5 Monaten sehr gut in seinem Gitterbettchen ohne die 3 Schlupfsprossen schläft, wollte ich einfach den nächsten Schritt gehen.

Der Mann brachte den Werkzeugkoffer und ich legte los, mit zwei Kleinkindern um mich herum, die mir ständig in der Quere waren. Als das Auseinanderbauen geschafft war, brauchte ich dann doch noch die Hilfe des Mannes beim neuen Zusammensetzen. Das funktionierte allein leider nicht. Als alles fertig war, inklusive bei Ikea gekauften Rausfallschutz, nutzten die Kinder gleich die neue Freiheit auf dem Bett zum rumtoben.
Nach dem Abendbrot hieß es dann für den Großen das erste Mal einschlafen im neuen alten Bett. Ein wenig hat er noch mit der Umstellung zu kämpfen, denn so richtig einschlafen will er gerade noch nicht. Man hat ja nun viel mehr Freiheit um an die Wände zu klopfen. Aber immerhin blieb er IM Bett und krabbelte nicht raus, das war so ein Problem beim rausnehmen der Stäbe gewesen, doch nach 2-3 Tagen hatte er sich da dran gewöhnt. Und ich denke mal, dass es auch dieses Mal so sein wird.

Zudem war er heute Abend durch den ganzen Umbau so aufgedreht, da kann er ja auch nicht gleich einschlafen. Nachher schaue ich noch einmal nach ihm. Doch ich glaube er schläft mittlerweile, jedenfalls ist nichts mehr zu hören. Gespannt bin ich dann morgen auf den ersten Mittagsschlaf im neuen alten Bett.

Bis bald.

Donnerstag = Doktortag

Heute morgen haben wir unsere Morgenroutine zeitlich etwas nach vorn geschoben, denn sowohl die Kleine, als auch der Mann hatten Arzttermine. Deswegen sind wir sehr pünktlich los heute. Der Mann hat den Großen in die Kita gebracht und ist danach mit dem Zug direkt weiter zu seinem Termin in die Uniklinik Dresden gefahren. Ich fuhr mit der Kleinen weiter zum Kinderarzt.

Beim Kinderarzt stand um halb acht ein Impftermin an, den hätten wir eigentlich schon letzte Woche gehabt, jedoch mussten wir den durch einen Infekt der Kleinen mit erhöhter Temperatur verschieben. Zurzeit hat sie immer noch eine Schnupfnase und ab und zu etwas Husten. Deshalb war ich mir unsicher ob sie diesmal geimpft wird und der Arzt hat dann entschieden, es wird nicht geimpft. Die Lunge ist jedoch frei und sonst ist auch alles ok, bis auf die Erkältung. Aber keine Spritze. Das hat das Kind aber nicht gestört trotzdem ungehindert zu weinen, schon als es ans wiegen ging, fing sie an. Arme Maus. Bei der Untersuchung dann noch mehr. Beruhigt hat sie sich erst wieder bei mir auf dem Arm. Es waren wohl doch ziemlich viele Arzttermine in den letzten Monaten, aber die waren alle wichtig.

Nächste Woche Mittwoch müssen wir leider schon wieder hin und dann gibt es auf jeden Fall zwei Spritzen (sofern sie fieberfrei bleibt). Die letzte RSV-Impfung steht an, im April will der Kinderarzt sie dann nicht mehr verabreichen. Welch ein Glück. Seit Oktober gab es diese (teure) Impfung aller 4 Wochen, weil unsere kleine Maus ja ein Frühchen ist (welches beatmet werden musste und ältere Geschwister hat). Deswegen diese Schutzimpfung in der Herbst/Winter-Saison.

Der Mann hatte einen OP-Vorbereitenden Termin in der Uniklinik Dresden. Ihm muss leider die Schilddrüse entfernt werden und heute hat er endlich seinen OP-Termin erfahren. Anfang April ist es soweit und wir sind deswegen sehr angespannt, vor allem da es 2 Operationsverläufe (einfach und kompliziert) gibt und wir noch nicht wissen welcher es sein wird. Die Zeichen stehen aber eher auf kompliziert, obwohl ich insgeheim hoffe , des es doch der einfache Verlauf, wo der Mann nach 3-4 Tagen dann wieder heim kann, sein wird.

Arbeitsmäßig liegt der Termin für mich zum Glück sehr gut. Da muss ich erstmal nicht viel rudern und abklären (also für den einfachen OP-Verlauf). Babysitter für eine Nachtschicht und ein Frühschicht Wochenende sind bereits mit Oma/Opa und Tante gefunden. Ein großes Hurra darauf.

Vielleicht kann ich die Frühschichten auch frei machen, das muss ich noch klären mit meinem Chef. Und für die erste Woche des Mannes dann  wieder daheim auch, denn ich denke mal nicht, dass der Mann dann gleich so belastbar ist. Da hoffe ich sehr auf die Einsicht meines Chefs, das ich Spätschichten irgendwie umgehen kann. Vielleicht mit jemanden die Schicht tauschen. Ich richte mich auch schon einmal darauf ein, dass ich wochenlang keine Spätschichten machen kann, wo der Mann allein mit den Kindern wäre. Da die Kleine noch nicht läuft, muss sie ja viel getragen und gehoben werden. Falls jemand Erfahrungen mit Belastbarkeit nach einer Schilddrüsen-OP hat, kann er mir dass ja sehr gern mal schreiben.

Apropo Belastbarkeit, da war ich ja heute sehr eingeschränkt. Heute Morgen habe ich mich irgendwie so doof bewegt, dass mich die Hexe leicht geschossen hat. Schmerzen in der Lendenwirbelsäule vom Feinsten und bei manchen Bewegungen extrem. Deshalb fiel heute Hausarbeit aus und ich habe mich eher geschont. Zum Glück geht sitzen ganz gut, da habe ich ein bissl Bürokram erledigt. Mal schauen ob es morgen besser ist oder ich gar nicht erst aus dem Bett komme. Das wäre allerdings nicht so schön, weil es nämlich eine Fahrt zum Arzt bedeuten würde. Na mal schauen.

Bis bald.

Mittwoch

Wir haben alle gut geschlafen und wurden erst durch das Weckerklingeln munter. Nach unserer morgenlichen Routine mit den Kindern, habe ich beide heute allein in die Kita gebracht. Der Mann war noch nicht munter genug dafür, ihm fehlte noch seine tägliche Dosis Kaffee.

Heute dann nur ein kleines Frühstück mit einem Jogurt, denn ich war mit meiner Schwester und Neffen verabredet, gemeinsam sind wir zu Ikea gefahren und haben ordentlich geshoppt. Ursprünglich wollten wir ja auch dort frühstücken, aber da wir viel zu zeitig da waren, sind wir kurzerhand zu McDonalds frühstücken gegangen. Es gab Croissants und Latte Macciatto sowie heiße Schoki vom McCafe.

Unsere Ikea-Einkaufsliste war eigentlich kurz, trotzdem haben wir gut 1,5h dort verbracht, vor allem weil wir viel suchen mussten, da bei unserem Ikea mal wieder umgebaut wird. Wie ich so was hasse. Aber immerhin haben wir alles auf unserer Liste bekommen. Danach sind wir noch zum Dehner gefahren um Himbeerpflanzen zu kaufen. Himmel war die Auswahl schwer, da gab es gefühlt 100 Sorten. Ich habe dann 2 Stachellose Himbeerpflanzen gekauft und noch 2 die als „Dehner Kids“ deklariert waren. Zudem wanderte noch eine Haselnuss und ein Strohbesen mit in den Einkaufswagen. Da ich einen Gutschein (war ein Hochzeitsgeschenk letztes Jahr) hatte, musste ich nur noch 0,94 € bezahlen. Gut eingekauft würde ich mal sagen. Ich freue mich jetzt schon auf die Ernte im Sommer und Herbst, denn die beiden Himbeersorten haben unterschiedliche Erntezeiten.

Auf dem Rückweg noch ein kurzer Stopp beim Supermarkt und etwas eingekauft und schon ging es wieder heim, so dass ich gegen 13:30 Uhr mit voll beladenen Auto vor der Haustür stand. Dann hieß es erstmal Füße hoch.

Am Nachmittag haben wir dann nach einem Stopp an der Post und im Getränkemarkt wieder zusammen die Kinder abgeholt. Das ging wieder ganz fix und zuhause gab es wie immer erstmal eine kleine Keksrunde und Spielpause bevor wir zusammen die neuen Möbelteile für die Kinderzimmer aufgebaut haben. Jedes Kind bekam nämlich endlich für sein Ikea-Regal passende farbige Schubladeneinsätze, so dass jetzt beim Großen im Zimmer auch endlich die Puzzle ordentlich verstaut sind. Die Zeit bis zum Abendbrot haben wir anschließend noch mit Couching und spielen, sowie Wäsche legen (ich) verbracht.

Nachdem die Kinder nun im Bett sind und schon friedlich schlafen, gönnt sich der Mann nun entspannt seinem Fernsehprogramm mit Wildlife-Dokus und ich fahre jetzt nochmal in die Kita zur Elternrat-Sitzung.

Bis bald.