Mein Vormittag vor der Spätschicht

So ne Spätschicht auf Arbeit ist ja immer etwas blöd, denn der halbe Tag ist weg und man versucht daheim alles in wenige Stunden zu quetschen. An manchen Spätschichttagen fühle ich mich richtig gehetzt, weshalb ich schon vor längerer Zeit beschlossen habe, dass diese Vormittage ohne irgendwelche Großunternehmungen ist.

Der Tag beginnt

Der Wecker klingelt gegen 6:20 Uhr , natürlich ist ein, manchmal auch beide, Kind(er) schon munter. Meist ist das so kurz nach 5:30 Uhr der Fall. Entweder wird dann noch zusammen gekuschelt oder ich schicke die Kinder spielen. Letzteres ist dann immer der Fall wenn ich noch sehr müde bin.

Nach dem Aufstehen gehe ich normalerweise zuerst ins Bad, doch heute wollten die Kinder zuerst was zu trinken und zu essen. Anschließend mache ich mich grob tagesfertig, der finale Touch erfolgt dann erst kurz bevor ich auf Arbeit los muss.

Nachdem ich ansehnlich bin, hole ich die Kleidung der Kinder aus den Schränken und helfe ihnen beim Anziehen, die Kleine muss ja auch noch gewickelt werden. Heute gab es mal wieder, wie in 80% der Fällen täglich, Theater ums anziehen. Die Kleine machte heute freiwillig und super mit, beim Großen war es wieder sehr schwerfällig. Haben eure fast 4-jährigen auch so eine „Babyphase“ zur Zeit bzw. hatten sie so eine? Ich glaube ich muss mal mit seiner Erzieherin reden, ob er in der Kita auch so viel Unterstützung beim Anziehen braucht.

Irgendwann zwischenzeitlich steht auch der Mann auf, heute hat er mal keinen Arzt- oder Amtstermin, lediglich das Auto muss er heute noch in die Werkstatt schaffen. Ich schnippel derweil das Obst für den Großen für die Kita. Bei der Kleinen in der Krippe besorgt die Erzieherin die Obstpause.
Zusammen ziehen wir dann die Kinder final straßenfertig an und ich schaffe sie in die Kita.

Wieder daheim ist es kurz vor 7:30 Uhr und ich geselle mich zum Mann und wie frühstücken zusammen, bzw. ich frühstücke, er trinkt seinen Kaffee. Davor habe ich schon eine Waschmaschine angestellt. Noch eine kleine Einkaufsliste schreiben und fix die Dinge einkaufen. Als ich wieder daheim bin ist es kurz vor 9.

Der Mann füllt die derweil fertige Wäsche in den Trockner um und ich stelle eine neue Waschmaschine an. Heute ist nur Bettwäsche dran. Danach fange ich an Wohnzimmer und Küche aufzuräumen, das Spielzeug der Kinder was eigentlich in Ihre Zimmer gehört stelle ich auf die Treppe. Wir beginnen nämlich gerade mit dem Einführen kleiner Aufgaben. Dazu gehört es auch das eigene Spielzeug wieder in die Zimmer zu räumen.

Es wird Mittag

Nachdem eine gewisse Grundordnung wieder da ist, lege ich noch Wäsche und lausche ab 10 Uhr dem freitäglichen Instagram-Live-Kaffeerunde mit Daily-Pia. Dabei putze ich weiter und erledige etwas Bürokram.
Gegen halb 11 beginnt der Mann mit dem Mittagessen kochen, heute gibt es für uns beide Kartoffeln mit Kräuterquark und Leberwurst. Um nicht immer überlegen zu müssen, was wir kochen, machen wir mittlerweile einen Essensplan. So einfach.

Nach dem Mittagessen geht der Mann wieder in den Garten und ich widme mich noch schnell etwas PC-Arbeit (u.a. dieser Blogpost) und schaue nebenbei Instastories. Ab 13 Uhr mache ich mich dann Arbeitsfertig und düse mit dem Rad los zur Arbeit. Gegen 22:30 Uhr werde ich wieder daheim sein.

Der Mann holt später die Kinder ab und dann werden die Drei entspannt ins Wochenende starten. Zum Abendessen telefonieren wir dann wieder kurz miteinander.

Endlich wieder vollständig

Endlich sind wir wieder komplett daheim, der Mann hat seine Reha-Maßnahme beendet und ich habe ihn abgeholt.

Am Morgen waren die Kinder schon sehr unruhig und haben gemerkt, dass es ein bissl anders ist als in den letzten Wochen. Als ich ihnen sagte, dass der Papa wieder heim kommt, waren sie nicht so begeistert. Irgendwie verständlich so nach vier Wochen nur mit mir.
Mir war das ganze „Theater“ der Kinder gleich schon wieder zu viel so am frühen Morgen. Zur Beruhigung habe ich die gesamte Fahrstrecke über die Podcasts von Familie Berlin angehört. Bellas ruhige Stimme ist immer Balsam für mein Nervenkostüm.

Wieder daheim

Zur Mittagszeit waren der Mann und ich dann wieder daheim und haben ihn erstmal ankommen lassen. Dann wurde ausgepackt und später die Kinder aus der Kita abgeholt. Wie es sich dann auch gehört, wenn plötzlich ein Familienmitglied nach vier Wochen Abwesenheit wieder daheim ist, waren natürlich erstmal alle außer Rand und Band.

Der Mann und ich standen uns ungefähr die Hälfte der Zeit daheim irgendwie ständig im Weg, denn nach so langer Zeit muss ich mich erstmal wieder daran gewöhnen, dass da ja auch noch ein anderer da ist, der den Kindern das Essen machen kann bzw. macht.
Die Kinder waren einerseits (die Kleine) hoch erfreut, dass der Papa wieder da ist, andererseits (der Große) total sauer und haben geweint, weil plötzlich der Papa beim Abholen aus der Kita vor einem stand. Ja da gab es dicke Tränen das es nicht die Mama war. Aber das Kind hat sich schnell beruhigt, denn natürlich haben wir die Kinder zusammen abgeholt.

Auch die Nacht brachte Änderungen mit sich. Der Große kann nun nicht mehr so einfach zu mir ins Bett kommen, da der Mann ihn umgehend wieder in sein Bett schafft. Das hatte natürlich zur Folge, dass das Kind schon um halb sechs munter war und neben meinem Bett stand. Also habe ich ihn neben mich gelegt und gehofft er schläft noch etwas. Da lag ich dann eingeklemmt zwischen Kind, Mann und seinem Seitenschläferkissen. Ganz toll. Nicht. Ich konnte nun nicht mehr schlafen und auch das Kind schlief nur noch 15 Minuten, dann habe ich ihn spielen geschickt.

Ab heute wieder komplett

Der heutige Tag war nun schon fast wieder normal. Der Mann hat den kompletten Vormittag bei Arzt, Krankenkasse und ambulanten Rehazentrum verbracht. Die Kinder waren in der Kita und ich habe Wäsche gewaschen und ein bissl Hausputz gemacht.

Nun ist auch mein Urlaub vorbei, 3 von 4 Wochen der Reha des Mannes war ich daheim, zwei davon zusammen mit den Kindern. Einerseits war es nicht gerade schön, dass unser Urlaub dieses Jahr so ablief. Andererseits kann ich mich glücklich schätzen, dass die Reha genau in diesen Zeitraum fiel. So blieb mir das große Jonglieren mit den Arbeitszeiten erspart. Denn durch die Schichtarbeit ist das immer eine immense Arbeit und ein Hin und Her, wenn man dann auf einmal am besten nur noch Tagsüber arbeiten kann. Aber ich musste ja zum Glück nix ändern.

Jetzt werden wir uns übers Wochenende wieder alle aneinander gewöhnen und dann den ganz normalen Alltag wieder leben.

Bis bald.

Hallo September!

Der September startet mit kühlerem Wetter und plötzlich muss man den Kleiderschrank der Kinder durchschauen, ob überhaupt noch was passt an langer Kleidung. Unser Urlaub ist nun auch vorbei, die Kinder gehen wieder in den Kindergarten und ich habe jetzt noch paar Tage mit Überstundenabbau für mich. Der Mann weilt immer noch auf Reha, kommt aber bald wieder heim.

Im September werde ich/wir

  • den Mann von der Reha abholen
  • den Mann bei reichlich Arzt- und Behördenterminen unterstützen
  • neue Kleidung für die Kinder nähen, da wie erwartet vieles Hochwasser ist
  • die neuen Kita-Bilder in den Händen halten. Für die Fotos waren die Kinder im Urlaub jeweils einen Vormittag in der Kita.
  • Geburtstage in der Familie feiern
  • den Keller umräumen, denn die neuen Gartenmöbel wollen gut überwintert werden
  • voraussichtlich mit den Kindern in den Leipziger Zoo fahren, da wir das wegen der Reha vom Mann im Urlaub ja nicht machen konnten
  • an einer Vortragsreihe im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden teilnehmen (Der erste Vortrag ist bereits morgen und Oma passt auf die Kinder auf)
  • das letzte Gemüse im Garten ernten und damit beginnen den Garten Winterstartklar zu machen
  • neue Visitenkarten für den Blog bestellen, durch den Umzug sind die alten ja nun wertlos
  • nach Nürnberg zur Bloggerkonferenz denkst fahren
  • auf Arbeit bei der Aktion „Stolperparcour“ mitmachen und unterstützen
  • wenn alles klappt zum Nähtreffen von Dresden näht fahren

Ansonsten kommen wir hoffentlich im neuen-alten Alltag wieder an. Die Kinder sind durch die lange Abwesenheit vom Mann richtig aus der Spur, ich habe wirklich nicht seine Durchsetzungskraft. Für mich selber hoffe ich ein wenig zur Ruhe zu kommen, die Zeit mit zwei kleinen Kindern ist echt anstrengend und das dann auch noch im Urlaub. Also Erholung hatte ich nur nachts beim schlafen.

Kommt alle gut in den September und genießt den schönen Herbsbeginn.

Bis bald.

 

Unser Abschied vom Schnuller – Tränen und Meer

Fundstück beim Auto aussaugen am Wochenende. Ein hellblauer Schnuller!

Definitiv vom Großen, denn die Kleine war bzw. ist kein Schnullerkind. Wie lange der Schnuller wohl schon in der Tasche der rechten hinteren Autotür geschlummert hat? Hm … Also über ein Jahr mindestens, denn seit unserem Urlaub an der Ostsee letztes Jahr Ende Juli braucht der Große keinen mehr.

Tschüss Schnuller, nur wie?

Unser Großer liebte seinen Schnuller über alles. Immer hatten wir einen dabei. Immer an einem Schlüsselband um den Hals, damit er ihn nicht verlieren konnte. Normale Schnullerketten haben bei uns nicht funktioniert, er hat sie immer abgezogen.

Lange hatten wir uns auch keinen Gedanken darüber gemacht, ob er ihn noch braucht oder nicht. Klar zum Einschlafen war er überlebenswichtig und wehe er musste ihn suchen.

Das Kind wurde 2 Jahre alt, wurde 2,5 Jahre alt. Der Schnuller war immer noch wichtig. In der Krippe klappte es tagsüber sehr gut ohne ihn, nur zum Einschlafen war er wichtig. Doch zu Hause war das anders, da wurde der Schnuller immer mit herum getragen, wenn auch nur am Band, Hauptsache dabei. Ohne ging nicht.

Langsam machten wir uns Gedanken, wie wir das Kind wohl Schnullerfrei bekommen, immerhin sollte er ja ab August in den Kindergartenbereich unserer Kita wechseln. Zusammen setzten wir uns als Ziel, im Urlaub an der Ostsee bekommen wir das Kind los von seinem heißgeliebten Schnuller.

Kind mit Schnuller im Mund
Oktober 2016

Drama , Drama, Drama – Wie uns eine Effekthandlung half.

Dann war der Urlaub da und wir überlegten nun, wie wir die Aktion „Schnullerfrei“ angehen könnten. Auf die Frage, ob der Große es den nicht mal probieren möchte ohne Schnuller zu schlafen, gab er ganz bereitwillig seinen Schnuller ab. Yeah, das ging einfach, war dann doch ein zu schneller Gedanke. Das Kind weinte am Abend herzzerreißend und Mama wurde weich . Also zurück auf Anfang.

So einfach wurde es dann nicht mehr, das Kind roch den Braten immer. Letztendlich half uns der Zufall und eine reine Bauchentscheidung, getragen von einem gestressten Nervenkostüm.

An einem Abend, als die Kinder ins Bett gingen und schlafen sollten, drehte der Große mal wieder so richtig auf und tat alles um nicht schlafen zu müssen. Seine Schwester ließ er dadurch auch nicht zur Ruhe kommen und warf zudem immer lustig seinen Schnuller ins Elternbett und holte ihn sich wieder. Irgendwann war es uns dann aber zu bunt, wir wurden kurz laut und nahmen ihm den Schnuller weg. Zack.

Das Kind schrie wie am Spieß nach seinem Schnuller, doch diesmal blieben wir hart, auch wenn es weh tat. Nach kurzer Zeit beruhigte sich das Kind und schlief ein. Am nächsten Morgen wachte er ganz normal auf und fragte auch nicht nach seinem Schnuller. Jedoch habe ich ihm voller Stolz erzählt, dass er ohne Schnuller geschlafen hat und wir uns darüber freuen. Er hat gestrahlt wie ein Mondgesicht. Das klappte dann jede Nacht, auch wenn er sich anfangs etwas schwer tat mit dem Einschlafen.

Wenn er gefragt hat, wo sein Schnuller ist, dann haben wir ihm gesagt: „ Na den haben wir doch gemeinsam in die Ostsee geworfen, du bist doch schon groß und brauchst keinen mehr.“ Hat das Kind ohne zu meckern akzeptiert und immer stolz gesagt: „Ja ich bin schon groß.“

Kind am Strand
Ostsee Juli 2017

Und nach dem Urlaub in der Kinderkrippe?

Klar, unser Vorgehen klingt erstmal brutal, war aber im Nachhinein die beste Entscheidung überhaupt. Da geht es auch mal, das Kind ganz trocken anzulügen. Denn, oh Wunder, er brauchte den Schnuller gar nicht so sehr zum Einschlafen, wie er ihn sonst immer gefordert hat. 

Als er dann nach dem Urlaub wieder in die Krippe ging, erzählte er seinen Erzieherinnen voller Stolz, dass er nun keinen Schnuller mehr braucht. Und was tat Mama? Ich bestätigte es voller Stolz und forderte im Flüsterton von der Erzieherin gleich den Kita-Schnuller ein, denn wir wollten ja keinen Rückschlag riskieren. Die Erzieherin verstand und holte schnell heimlich den Schnuller aus seinem Fach und gab ihn mir.

Natürlich ist der Schnuller nicht weg, er schlummert nun in seiner Erinnerungskiste mit dem Vermerk, dass das sein letzter Schnuller war. Er hat nun in seiner Kiste, seinen ersten und seinen letzten Schnuller drin.

Die kleine Schwester? Another Story!

Die kleine Schwester ist, wie bereits erwähnt, kein Schnullerkind, dafür aber ein Daumen-Nuckel-Kind. Nun ist sie genauso alt, wie der Große im letzten Jahr und nimmt immer noch ihren Daumen wenn sie müde wird in den Mund.  Und zeitgleich die andere Hand an den Bauchnabel.
Doch so einfach wie vor einem Jahr mit dem Schnuller, wird hier die Abgewöhnung garantiert nicht. Einen Daumen kann ich ja schließlich nicht so einfach wegnehmen. Irgendwer Tipps dafür?

Wie habt ihr eigentlich euer Kind Schnullerfrei bekommen? Erzählt doch mal.

Bis bald.

Wochenende in Bildern – Auto putzen

Hot Summer, hot hot Summer … Puh Das Wochenende war ja echt heiß, Abkühlung gab es bei uns trotzdem nicht. Also Augen zu und durch.

Ich hatte mir vorgenommen, wenigstens einen Punkt auf meiner To-do-Liste zu schaffen, den ich die ganze Woche nicht geschafft habe. Die Zeit war knapp, denn für mich stand, wie gefühlt jedes Wochenende, am Nachmittag noch Arbeiten auf dem Programm. Also schnell schnell, aber gründlich.

Sonnabend

Die Kinder scheinen nicht viel von Wochenende und ausschlafen zu halten, anders kann ich es mir nicht erklären, dass der Große bereits kurz nach 5:30 Uhr munter war und die Kleine nur ne Stunde später.

Kind auf Treppe

Alle sind fleißig. Die Kinder helfen bei der großen Tagesaufgabe Auto aussaugen und putzen. Sie sind voller Eifer dabei bis ein Kindergartenfreund vom Großen unerwartet vorbeikommt. Danach darf ich alleine weiter machen und zwischendurch noch aufpassen, dass die Kinder keinen Blödsinn machen.

Während Mama weiter das Auto aussaugt, hat die Kleine ihren Spaß und spielt Autofahren. Mehr als aussaugen und Staub wischen habe ich dann leider nicht geschafft, also nächste Woche noch mal nacharbeiten. Hoffentlich.

Fundstück des Tages beim Auto säubern.

Bevor es auf Arbeit geht, noch mal die Blumenpracht im Beet bewundern. Wunderschönen die Gladiolen, aber irgendwie hatte ich eine andere Farbe in Erinnerung vom Vorjahr. Können die ihre Farbe ändern?

Sonntag

Gleiches Szenario am Morgen wie schon tags zuvor. Es ist echt zum heulen, wenn man von den Kindern so zeitig geweckt wird. Aber wenigstens schlafen sie zur Zeit durch. Man freut sich ja über die kleinen Dinge.

Die Kinder dürfen etwas fernsehen, am Wochenende machen wir morgens eine Ausnahme.

Heute Vormittag steht Gartenarbeit auf dem Plan.

Die Kinder wollen helfen bzw. irgendwie in Mamas Blumenbeet einbuddeln. Nein.

Nach dem Unkraut jäten, steht Ernte auf dem Programm. Ich nehme viele Bohnen ab, ein Teil davon wird dann gleich fürs Mittagessen verwendet.

Während der Mann das Mittagessen vorbereitet, backe ich spontan einen kleinen Kuchen für die Arbeit. Klare Arbeitsteilung hier.

Eine Stunde vor Arbeitsbeginn ist der Kuchen fertig. Ich schicke meinem Kollegen schon mal ein Foto via WhatsApp. Er freute sich über die kulinarische Überraschung.

Während die Familie wie immer Mittagsschlaf macht, fahre ich auf Arbeit. Am späten Nachmittag telefonieren wir wie immer bei Spätschicht miteinander.

Morgen früh werde ich dann die Kinder garantiert wecken müssen, da sie in die Kita müssen. Wollen wir wetten, dass sie dann keine Lust zum Aufstehen haben?

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

 

Wochenende in Bildern 07./08.07.2018

Heute ist zwar Montag, aber ich möchte euch trotzdem noch gern unser Wochenende zeigen. Es war, abgesehen von den etwas anstrengenden Kindern, ein sehr schönes Wochenende. Es war ein Wochenende ohne Arbeit für mich und mit ganz viel Familie und Freunden bei uns daheim.

Samstag

Der Samstag startet wie jeder Wochentag früh. Das große Kind ist bereits kurz nach 6 Uhr munter, aber ich kann ihn dazu überreden noch etwas in seinem Zimmer zu spielen, bis die Kirchenglocke ding-dong macht, also bis 7 Uhr.
Mir stecken noch etwas die letzten beiden Nachtschichten vom Mittwoch und Donnerstag in den Knochen, außerdem schlafe ich zur Zeit etwas schlecht.

Verschlafener Blick

Den Vormittag verbringen die Kinder viel im Garten.Irgendwann ziehen sie auch ihre Jacken aus, die Sonne wärmt alles schnell auf.

Kinder im Garten

Für den Nachmittag backe ich Muffins. Wir bekommen Besuch von den Schwiegereltern.

Muffins backen

Zum Mittagessen heute etwas schnelles – Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Gurkensalat.

Tisch mit Mittagessen in Familie

Oma und Opa haben den Kindern aus dem Urlaub ein Geschenk mitgebracht. Die beiden bekamen ganz knuddelige Rucksäcke und waren vollkommen hin und weg davon.

Plüschtierrucksäcke

Am späten Nachmittag werden die Kinder dann langsam müde, also erstmal eine Runde mit Mama auf der Gartencouch kuscheln.

Als die Kinder im Bett sind, lasse ich den Mann und die Schwiegereltern für einige Zeit allein und verziehe mich in die Küche. Ich „backe“ eine Torte für unseren Sonntagsbesuch. Küchenchaos inkusive.

Torte backen

Sonntag

Der Sonntag startet leider genauso zeitig wie der Samstag, nur dass sich das große Kind diesmal nicht so easy dazu überreden lässt, noch etwas zu spielen. Dazu war dann noch die Kleine kurze Zeit später ebenfalls munter uns so kam es, dass die Kids zusammen auf der Couch kuschelten und spielten und Mama nebenbei mal fix 2 Körbe Wäsche legen konnte. Halb 8 war ich dann damit fertig und die Kinder hatten auch endlich Appetit für Frühstück.

Kinder spielen auf Sofa

Nach dem Frühstück geht es wieder in den Garten. Die Sonne scheint, aber es ist noch etwas frisch und natürlich mussten die neuen Rucksäcke ausgiebig getragen werden.

Zwischen 9 und halb 10 erstmal eine Obstpause für alle. Der Mann hat einen bunten Teller gezaubert.

Teller mit Obst

Am späten Vormittag dann noch etwas Hausputz. Kinderzimmer aufräumen und Staubsaugen. Es gibt tatkräftige Hilfe vom kleinen Kind.

Staubsauger

Am Nachmittag kommt meine Freundin samt Familie zu Besuch. Endlich haben wir das mal geschafft einen passenden Termin zu finden. Die Kinder verstehen sich super und spielen großartig zusammen. Die anfängliche Schüchternheit ist schnell verflogen und auch unsere Männer verstehen sich blendend. Was will man mehr.

Wir quatschen viel, trösten und ermahnen nebenbei die Kinder wenn es etwas zu wild wird. Wir Mädels tauchen zwischendurch ab in die Tiefen meines Nähzimmers und tauschen Stoffe gegen Kinderkleidung aus. Und irgendwann ist es dann auch schon Zeit fürs Abendessen. Der Mann legt lecker Fleisch aufs Feuer und wenn ich nicht an dieses eine Bild vom Festschmaus gemacht hätte, dann gebe es von diesem tollen Nachmittag kein einziges Foto. So soll es doch aber auch mal sein, einfach mal alles vergessen festzuhalten und genießen.

Gedeckter Tisch

Besuch verabschiedet, Kinder geduscht und im Bett, alles aufgeräumt – Füße hoch und freudig entspannt das Wochenende ausklingen lassen.

Füße auf Tisch

Was für ein schönes volles Wochenende. So sollte es doch immer sein, aber nun heißt es erstmal wieder 7 Tage arbeiten und die restliche Zeit mit der Familie genießen.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Wochenende in Bildern – Zum Glück gibt es Oma

Eigentlich war der Plan für dieses Wochenende ganz klar – Mama Frühschicht, Papa passt auf Kinder auf, nachmittags dann Familienzeit. Doch es kam komplett anders und wieder einmal bin sehr froh, dass die Oma, also meine Mama, nur 10 km entfernt von uns wohnt.

Samstag

5:30 Uhr klingelt mein Wecker, die Arbeit ruft. Ich fange, wie schon am Freitag und auch sonst zur Frühschicht, dank Familienzeit eine Stunde später an. So eine Stunde mehr Schlaf macht sich echt bemerkbar. Nach der morgendlichen Runde im Bad, befülle ich schon mal die Waschmaschine und programmiere sie mir so, dass sie fertig ist, wenn ich am Nachmittag wieder nach Hause komme.

Waschmaschine

Während ich anschließend meine Tasche packe, steht das große Kind leider schon auf und möchte etwas essen. Ich mache ihm „nahrhafte“ Frühstückscerialien.

Cornflakes und Milch

Als ich mich fertig anziehe, steht auch der Mann auf und rennt kurze Zeit später ins Bad und die anschließende würgende Geräuschkulisse lassen Böses ahnen. Er versichert mir alles sei gut und so fahre ich mit dem Rad zur Arbeit.

Nach einer Stunde Arbeit erhalte ich eine Nachricht von daheim, dem Mann geht es gar nicht gut, ob ich denn nicht heim kommen könnte. Kann ich natürlich nicht, wir haben voll zu tun und sind wegen Urlaubszeit eh unterbesetzt. Also rufe ich meine Mama an und bitte sie um Hilfe. Gerade aufgestanden und deswegen ganz „begeistert“, versichert sie mir, so schnell wie möglich zu uns nach Hause zu fahren. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, sie um Hilfe bitten zu müssen, aber leider geht es nicht anders.
Ohne Oma hätte ich meinen Kollegen allein lassen und heim fahren müssen.

Später rufe ich noch mal an, der Mann versichert mir, dass Oma nun da ist und er sich nun ins Bett legt. Er schläft dann 5 Stunden. Oma kümmert sich währenddessen um die Kinder, spielt mit ihnen, kocht ihnen Mittagessen, legt sie zum Mittagessen lang und kümmert sich nebenbei noch um unsere Wäsche und putzt etwas. Ich weiß echt nicht, wie wir so ne Oma verdient haben. Ich könnte meine Mama knutschen.

Als ich heim komme, hängt meine Wäsche vom Morgen auf der Leine, das große Kind hat bereits den Mittagsschlaf beendet und auch der Mann steht wieder auf den, noch wackeligen, Beinen. Sogar Essen kann er und es bleibt drin. Wer weiß was ihm heute morgen so platt gemacht hat.

Um den Mann noch Ruhe zu gönnen, schaffen die Kinder und ich dann die Oma wieder heim. Zusammen machen wir aber noch einen Abstecher zur Uroma ins Altersheim und genießen den Spaziergang durch den Park. Die Kinder sind begeistert vom Teich mit den Goldfischen.

Kinder am Teich

Nach der Uroma, werden auch gleich noch die Tante und die Cousins mit besucht, sie wohnen ja gleich bei Oma um die Ecke. Abends gibt es dann zur Freude der Kinder Pommes zum Abendbrot und anschließend wird die Kuschelrunde eher zur Kampfrunde, denn das kleine Kind will ständig das Große ärgern (Treten und Beißen) und so muss ich sie fest halten. Man hat die ne Kraft.

Mama und Kind

Sonntag

Der Sonntag beginnt zeitig, viel zu zeitig. Heute fange ich normal an mit arbeiten. So zeitig aufzustehen, bin ich gar nicht mehr gewöhnt, aber aller 4 Wochen ist es nun mal so.

Noch mal ein prüfender Blick in den Spiegel, wacher werde ich erstmal nicht, aber das erledigt dann die kühle Morgenluft auf dem Fahrrad. Also fertig machen, anziehen und los. Alles schön leise um ja keinen zu wecken.

Spiegelbild

Auf Arbeit wartet ist dann wieder viel zu tun, trotzdem rufe ich nach ein paar Stunden daheim an, um mich zu erkunden ob auch alles ok ist und die Kinder schön lange geschlafen haben. Haben sie natürlich nicht. Mama außer Haus, großes Kind wach und bald auch gleich das Kleine.

Oma ist auch wieder da, sie wollte den Mann heute noch mal unterstützen, denn ganz fit ist er noch nicht. Die Kinder freuen sich und was soll ich sagen, meine Wäsche auch.  Oma ist halt die Beste.

Nach der Arbeit schaffen wir dann die Oma wieder nach Hause und besuchen einfach noch mal die Tante und die Cousins. Mit dabei diesmal leckere Verpflegung.

Melone

Die Kinder genießen die Zeit zusammen und toben erst auf dem Spielplatz und anschließend im Kinderzimmer vom Cousin. Diesmal sogar ohne Zank und Streit, dafür aber teilweise etwas wild.

Kinder fahren Karussell

Wieder daheim, dürfen die Kinder zum Abendbrot etwas Trickfilm schauen, bevor es in die Wanne und ins Bett geht. Der Mann und ich machen dann noch eine Runde durch den Garten, Pflanzen gießen, denn an Regen mangelt es hier doch sehr.

Schattenbild mit Gießkanne

Wochenende vorbei und wieder einmal hat es uns gezeigt, wie schwierig es manchmal ist Familienleben und Schichtarbeit unter einen Hut zu bekommen. Ohne Oma wäre das an diesem Wochenende gar nicht gegangen. Wie gut, dass wir sie hier in der Nähe haben, manchmal wüsste ich ohne ihre Hilfe echt nicht weiter. Besonders wenn einer von uns ausfällt und der andere nicht so einfach frei machen kann von der Arbeit.

Oma ist halt die Beste.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Heute ist Montag – Schichtarbeit und die Wochentage

Auch wenn der Kalender sagt, dass heute Freitag ist, ist für mich heute Montag. Morgen dann Dienstag, Mittwoch, … Ach das schöne Leben als Schichtarbeiter, wenn man nicht aufpasst, dann kann man ganz schön durcheinander kommen. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich überlegen muss, welcher Wochentag heute ist.

Kein regulärer Wochenrhythmus

Für mich startet heute eine neue Arbeitswoche. Mit anschließendem Wochenende ist diese Woche 10 Tage lang. 7 Tage arbeiten, 3 Tage frei. Diesmal sind das 3 Frühschichten, 2 Spätschichten, 2 Nachtschichten und anschließend 3 Tage frei. Die freien Tage fallen dann zufällig auf ein richtiges Wochenende, wie immer einmal im Monat, sonst sind die immer unter der regulären Woche. Da sind dann sogar mal größere Unternehmungen drin.

So eine 10 Tage Woche habe ich nur einmal im Monat, sonst sind es immer 9 Tage pro Schichtwoche. Pro Monat macht das 3 volle Schichtblöcke und je nach Beginn am Monatsanfang, noch ein paar Tage dazu. Immer schön regelmäßig, das ganze Jahr durchgeplant. Es gibt Monate mit 21 Arbeitstagen, aber auch welche mit 24 Arbeitstagen. Dazwischen dann Urlaubstage und Freischichten, denn durch die Schichtarbeit baut man automatisch Überstunden auf und die müssen regelmäßig abgebaut werden. Die tarifliche Arbeitszeit liegt nämlich bei 21,75 Arbeitstagen im Monat, was einer 40h-Woche entspricht.

Planung ist alles

Jedes Jahr im Oktober habe ich dadurch auch immer schon meinen kompletten Urlaubs- und Freischichtenplan fürs kommende Jahr durchgeplant. Natürlich hebe ich mir immer ein paar Tage auf, denn man weiß ja nie was so noch kommt. Aber so eine Planbarkeit ist das großartige an Schichtarbeit.

Für reguläre Termine im Jahr, wie zum Beispiel Zahnarzt oder die Vorsorgeuntersuchungen der Kinder, hat so ein regelmäßiger Arbeitsrhythmus natürlich auch seine Vorteile, ich kann die Termine schon Monate vorher ausmachen, da ich genau weiß, wie ich arbeiten muss. Möchte ich allerdings mal wegfahren, zum Beispiel zu einer Bloggerkonferenz, so muss ich auch mal außer Plan Freischichten oder Urlaub nehmen, denn natürlich habe ich nicht an jedem Wochenende frei.

Auch die Hausarbeit lege ich meistens immer so, dass sie erledigt wird, wenn die Kinder im Kindergarten sind, also meist an Spät- und Nachtschichttagen. So kann ich dann die Zeit intensiver mit den Kindern verbringen, wenn ich nachmittags daheim bin. Den Wocheneinkauf erledige ich daher immer ohne die Kinder, was ein echter Luxus ist. Einzig auf den samstäglichen Marktbesuch nehme ich ab und zu ein Kind mit, sofern eins möchte. Das ist aber auch immer nur aller 14 Tage, denn auch hier hin kann ich nur, wenn ich den Samstagvormittag frei habe.

Familienleben light und intensiv

Jetzt mag man vermutlich denken: Oje, die armen Kinder, die sehen da ihre Mutter ja kaum.  Das kann nicht gut sein, da ist das Verhältnis bestimmt von Beginn an gestört.

Mmh – ich weiß nicht. Klar, es gibt Tage, da sehe ich meine Kinder wegen der Schichtarbeit nur früh bis ich sie in der Kita abgegeben habe und dann erst am nächsten Morgen wieder. Das sind immer die Spätschichttage unter der Woche und es sind hier zu Hause sogar die entspanntesten Tage. Für die Kinder, den Mann und oft auch für mich. Denn zu aller Überraschung sind die Kinder an diesen Tagen meist sehr pflegeleicht. Der Mann hat halt die Ruhe weg und das merken die Kinder.  Dafür telefonieren wir dann immer zur Abendbrotzeit miteinander.

Trotz der ganzen Schichtarbeit bin ich allerdings meist genauso so daheim, wie ein normaler Tagschichtarbeiter auch. Nur halt an den Spätschichttagen nicht und auch das Wochenende ist bei uns immer anders. Aber dafür genießen wir dann die gemeinsame Zeit intensiver miteinander. Wie heute nachmittag zum Beispiel oder morgen dann.

Morgen früh werde ich dann nun wieder zeitig aufstehen, wenn alle noch schlafen, mich fertig machen und zur Arbeit fahren. Der Mann kümmert sich um die Kinder. Wenn ich am frühen Nachmittag nach Hause komme, dann machen alle gerade ihren Mittagsschlaf (ja auch der Mann) und mit ein bissl Glück, habe ich dann so eine halbe Stunde oder etwas länger oder kürzer Zeit für mich und kann die Ruhe genießen und entspannen. Der Nachmittag wird dann voll genutzt mit Familie, Wäsche waschen (Monatsende, viel Kita-Wäsche) und Gartenzeit.

Zwinkern

Und wenn ich daran denke, auch zwischendurch mal ein paar Bilder zu machen, ja dann gibt es am Sonntag vielleicht sogar ein Wochenende in Bildern Frühschicht Edition. Vielleicht, kommt darauf an wie ko ich bin.

Bis bald.

Wochenende in Bildern – Spätschicht Edition

Was für ein trübes Wochenende. Graue Wolken, Regen und Spätschicht für mich. Na ja gut bei dem Herbstwetter da draußen ist es nicht ganz so schlimm, wenn ich am Nachmittag arbeiten muss.

Der Mann ist krank im Krank, er kann kaum reden und ihm tut alles im Hals und Brust weh. Montag geht er wieder zum Arzt, darauf habe ich bestanden, derweil reduziert er den Inhalt unserer Hausapotheke gewaltig.
Nicht gerade die besten Voraussetzungen für ein Arbeitswochenende mit Spätschicht, denn immerhin möchte ich die Kinder gut versorgt wissen. Zum Glück gibt es Oma. Meine Mama unterstützte ihn heute am Sonntag, wie auch schon am Freitag. Den Sonnabend nachmittag musste er allein mit den Kindern zurecht kommen. Aber es lief alles gut, die Kinder waren lieb und haben den Papa nicht geärgert.

Sonnabend

Die Nacht ist kurz nach halb Sieben zu Ende, das große Kind möchte mit mir spielen. Ähm, erstmal Zimmer aufräumen dafür. Nach dem Aufräumen dann doch nicht spielen, sondern frühstücken. Ich backe den Kindern Schokobrötchen auf. Dazu gibt es Himbeeren und Erdbeeren. Für mich selber Schokobrötchen ohne Schoko, aber mit Butter. Der Mann bevorzugt Kaffee, auch wenn der momentan nach nichts schmeckt. Krank sein ist doof.

Teller mit Brötchen und Beerenobst

Nach dem Frühstück erstmal das große Kind, wie versprochen, ausmessen. Yeah, mit 3 Jahren und 8 Monaten hat der Große endlich die Metermarke geknackt und misst nun genau 100 cm und ein paar mm.

Kind ausmessen

Als die Kinder nörgelig werden, schlage ich Kneten vor. Raus können wir leider nicht, es regnet mal wieder. Die Kinder sind begeistert und holen selbstständig alle Utensilien aus dem Arbeitszimmer und suchen sich wie immer die gleichen Farben aus. Die Kleine pink, der Große lila.

Kinder kneten

Danach gibt es einen Snack. Die Kleine mag wieder Erdbeeren.

Kind isst Erdbeere

Der Vormittag läuft so vor sich hin. Ich schaffe es zwei Maschinen Wäsche zu waschen und eine zu trockenen. Die zweite Trocknerrunde wird so vorprogrammiert, dass sie fertig ist, wenn ich nach 22 Uhr wieder von Arbeit daheim bin. So ein Vormittag vor ner Spätschicht hat einfach zu wenig Stunden, erst recht am Wochenende.

Zwischendurch Haare waschen und Mittagessen kochen. Der Mann liegt mal auf dem Sofa und mal im Bett um Ruhe zu finden. Als dann nach dem Mittagessen Mann und Kinder zum Mittagsschlaf verschwunden sind, föhne ich meine Haare fertig trocken und mache mich für die Arbeit fertig und los.

Haare fönen

Nachmittags dann der obligatorische „Kontrollanruf“ von Arbeit aus, ob die Kinder lieb sind und alles ok ist. Ist es zum Glück, die Kinder merken das Papa krank ist. So kann ich beruhigt arbeiten.

Sonntag

Die Kinder sind am Sonnabend spät ins Bett, der Mann hat sie spielen lassen. Praktisch für den Sonntag, da schlafen sie etwas länger. Der Große zwar nur bis kurz nach Sieben, die Kleine dafür bis nach Acht. Traumhaft.

Trotzdem komme ich erst nach Neun zu meinem Malzkaffee und einer kurzen Runde Instagram-Stories. Vorher hieß es Kinder anziehen, eine Waschmaschine ansetzen und und und. Ein Kampf heute, Sonntags sind die Kinder immer total aufgedreht.

Handy, Kaffee, Löffel

Die Kinder spielen mehr oder weniger friedlich in ihren Zimmern und ich kann somit in Ruhe putzen. Die Küche zum Beispiel. Zwischendurch muss ich Streit schlichten und sie dazu animieren weiter zu spielen. Ich habe heute leider keine Zeit für Entertaiment, der Haushalt muss auch mal gemacht werden in der wenigen Zeit vor der Arbeit.

Küche putzen

Als wir Mittagessen kochen, kommen die Kinder wieder zu uns und schauen zu. Sie sind ganz ungeduldig.

Pfanne mit Fleisch, Topf mit Gemüse drin

Dann folgt das gleiche Szenario wie immer am Wochenende bei uns, Mittagessen (Ruhe), aufräumen und fertig machen zum Mittagsschlaf. Als alle im Bett verschwunden sind, komme ich zu einer kleinen Pause auf der Couch bevor ich wieder zur Spätschicht los muss.  Vorher stelle ich noch meine zwei Körbe ungelegter sauberer Wäsche für die Oma hin. Sie hat sich nämlich am Freitag beschwert, das keine Wäsche da war zum legen. Also bitte schön.

2 Körbe ungelegter Wäsche

Das Beste: Zum Feierabend finde zwei Körbe fertig gelegter und sortierter Wäsche vor. Muss ich morgen nur noch weg räumen. Ein Traum sag ich euch. Diesen Service bietet nur Mama/Oma.

2 Körbe mit gelegter Wäsche

Alles hat gut geklappt dank Oma. Der Mann konnte sich weiter auskurieren. Als ich heim kam, haben alle hier schon friedlich geschlafen.

Ich bin immer wieder sehr dankbar, wie wir das alles trotz der Schichtarbeit hinbekommen, ohne das die Kinder Abstriche machen müssen. Auch wenn sie zum Teil mehr Zeit mit Papa als mit Mama verbringen. Nächstes Woche ist die Tagesplanung dann andersrum, da habe ich Frühschicht.

Bis bald.

Mehr Wochenende in Bildern, gibt es bei Geborgen Wachsen.

Wochenende in Bildern 02./03.06.2018

Wieder ist eine Woche vorbei und schon befinden wir uns im Juni, meine Güte vergeht das Jahr mal wieder schnell. Dieses Wochenende war bei mir/uns wieder sehr arbeitsreich (Frühschicht) und familiär. Man könnte fast sagen es war ein Wochenende wie immer.

Sonnabend

Der Sonnabend startet für mich sehr früh. 4:30 Uhr klingelt der Wecker und mahnt zum Aufstehen – Frühschicht steht auf dem Plan. Gegen 5:20 Uhr radel ich mit dem Fahrrad meine 3,5 km zur Arbeit. Es ist etwas frisch.

Fahrradlenker

Als ich nach 8 arbeitsreichen Stunden wieder daheim bin, schlafen alle. Ich schleiche mich auf die Couch und genieße die Ruhe. So ein bissl könnte ich jetzt auch schlafen. Nach einer halben Stunde bin ich dann nicht mehr allein, das große Kind ist munter und verlangt erstmal nach einer Kuschelrunde.

Mama kuschelt mit Kind

Zum fortgeschrittenen Nachmittag, nach 16 Uhr, machen wir uns auf den Weg zu unserem familiären Wochenend- und Tageshöhepunkt – Inselregatta Zschaiten mit Spaßbootrennen. Immer wieder toll und dank Gehörschutz für die Kleinen können wir auch ohne Probleme mit den Kindern hin gehen. Unsere Beiden waren übrigens die Einzigen mit so was auf dem Kopf. Sie haben die Gehörschützer auch ohne Probleme aufgelassen, da hatte ich ja vorher meine Zweifel.

Wochenend-Ausflug: Kinder mit Gehörschutz schauen auf Teich

Nach dem Spaßbootrennen sind wir wieder nach Hause gefahren, wo wir vor dem zu Bett gehen noch einen Obst und Gemüsesnack auf dem Sofa genossen haben, mit Trickfilm schauen im Fernseher.

Auf dem Sofa sitzen und Kohlrabi essen

Als die Kinder total KO in Bett lagen, bin ich noch mal zum Mann in unseren Gemüsegarten gegangen. Beim Anblick unserer kahl gefressenen Stachelbeersträucher könnte ich heulen. Voll beladen und trotzdem wird es vermutlich eine Missernte, so wird doch nix mehr reif.

Stachelbeerstrauch

Sonntag

Heute kann ich eine Stunde länger schlafen, denn dank Familienzeit fange ich erst eine Stunde später an mit Arbeiten. Das nutze ich natürlich und erledige vor der Arbeit noch ein bissl Hausarbeit, Waschmaschine füllen und vorprogrammieren zum Beispiel.

Ruhe hatte ich aber nicht dabei, irgendwie haben alle im Haus beschlossen, schon vor 6 Uhr in den Sonntag zu starten. Für mich total unverständlich, warum machen die nur so was am Wochenende.

Waschmaschine starten

Nach der Arbeit habe ich heute leider keine ruhigen Minuten für mich. Nur wenige Minuten nach meiner Ankunft sind beide Kinder wach vom Mittagschlaf und wecken den Mann gleich noch mit. Also erstmal eine Runde vespern mit Keksen, Tee und Kaffee. Vorher aber noch fix die Kinder anziehen und bei der Kleinen die Stinkewindel wechseln.

Ein Teller voll Kekse

Als alle gesättigt sind geht es raus an die frische Luft mit etwas gärtnern, der Vorgarten braucht eine Sommerkur, und spielen. Die Kinder fahren unter anderem mit ihrem Laufrädern und malen mit Kreide. Die Laufräder sind immer noch bunt geschmückt vom Kindertag am Freitag.

Samentüten für Blumen

Kurz vor Duschen und Abendbrot noch mal die Füße hoch legen und den Kindern beim Spielen zuschauen.

Blick in den Garten

Während die Kinder zu Abend essen, widmet sich der Mann dem Pflanzen gießen im Garten und ich mich den zwei vollen Körben Wäsche die hier noch rumstehen. Einmal die Wochenration Kleidung falten bitte. Aber nun habe ich wenigstens leere Wäschekörbe vor der Waschmaschine.

Wäsche zusammenlegen

Noch die Kinder zu Bett bringen und schon ist das Wochenende auch schon wieder vorbei. Ich bin platt und müde, aber daran gewöhnt man sich auch, ist halt so das Working-Mom-Dasein. Gleich geht es aber ins Bett.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.