No Spend Februar

Dieses Jahr bin ich ja sehr ambitioniert, was unsere Finanzen angeht und lege nun in diesem Monat noch eine kleine Schaufel drauf. Man muss ja schauen woher die Euronen kommen. Ende Januar habe ich daher beschlossen, das Jahr zu einem No Spend Jahr zu machen. Getreu dem Motto: Use what you have.

No-Spend Februar

Passend zu meinem Jahresvorhaben hat Nina von Plansmeetlife diesen Monat die No Spend Februar Challenge ausgerufen.
Ziel: Versuchen einen Monat alles links liegen zu lassen, was nicht notwendig ist. Außerdem online nicht spontan auf den Kaufen-Button zu drücken. Was man begehrt, soll auf eine Wunschliste geschrieben werden. Dann wird erst im nächsten Monat geschaut, ob das wirklich gebraucht wird oder nicht.

No Spend Februar
No Spend Februar Vorlage von Plansmeetlife

Was erlaube ich uns und was nicht

No Spend bedeutet ja soviel wie nix ausgeben. Einen Monat oder länger kein Geld auszugeben, ist bekanntlich aber etwas utopisch, schließlich hat man ja seine festen Ausgaben. Daher habe ich mir 2 kleine grobe Listen gemacht, mit den Sachen, die erlaubt sind und die nicht erlaubt sind.

Vor allen Einkäufen gilt aber das Gredo: Schauen was man wirklich braucht wird. Zuerst sollen jedoch alle Reserven daheim aufgebraucht werden, bevor Neues kommt.

Erlaubt ist:

  • Lebensmittel & Drogerieartikel → die benötigt werden
  • Kinderkleidung, wenn dringend benötigt (z.B. Schuhe)
  • seit längeren geplante Sachen im festgelegten finanziellen Rahmen (z.B. Farbe für geplante Malerarbeiten)
  • Geschenke für Familie/Freunde zu z.B. Geburtstag im festgelegten Budget

Nicht erlaubt ist:

  • Online Shopping
  • Kleidung und Schuhe → außer für die Kids in bestimmten Fällen (siehe oben)
  • Stoffkauf →erstmal alles vernähen was da ist
  • Zubehör (Schmuck, Accessoires, …)
  • Make-up, Hautpflege, Reinigungsmittel
  • Dekoration

Wie klappt es mit dem No Spend Februar bisher?

Ich muss sagen, bisher klappt es richtig gut. Es gab noch keine Impulskäufe und alles was sonst eingekauft wurde, war eigentlich auch geplant. Aber es waren auch ein paar wenige Online-Käufe dabei, weil es nicht anders ging. Das waren zum Beispiel:

  • Mein Ticket für die Blogfamilia im Mai + 2 Zugtickets dafür (zum Super-Spar-Preis)
  • Mein Ottobre-Abo (das war aber schon eingeplant ins Monatsbudget)
  • Faschingskostüm für den Großen via Ebay Kleinanzeigen→ hier hatte ich die Wahl zwischen Stoffkauf und Gebrauchtkauf, letzteres war min. 75% günstiger

Außerdem brauchte der Große neue Hausschuhe für die Kita, die alten gingen kaputt und waren zudem zu klein. Das Geld dafür habe ich aber vom Lebensmittelbudget abgeknipst. Auch bekommt jedes Kind seine eine Kinderzeitung pro Monat, die werden aber auch vom Lebensmittelgeld bezahlt.

No Spend Februar Zwischenstand
Zwischenstand bisher. Alles gut.

Diese Woche sind noch 2 kleine Ausgaben außerhalb des normalen Rahmens geplant. Einerseits ein Zugticket für mich heute, um zu einer Veranstaltung zu kommen. Dann werde ich beim monatlichen Nähtreff noch einer Nähfreundin etwas roten Stoff abkaufen, da meiner nicht ausreicht für das Faschingskostüm für die Kleine.

Wie weiter?

Auf alle Fälle möchte ich den No Spend Februar fortsetzen und schauen, ob ich es auch den Rest des Jahres schaffe. Ich möchte weiterhin Impulskäufe vermeiden und bewusst überlegen, was ich brauche. Größere Ausgaben weiter im Voraus planen. Dabei soll aber auch das Vergnügen, also z.B. Familienausflüge, nicht zu kurz kommen. Wenn alles im festgelegten Budget bleibt, ist alles gut.

Macht ihr auch einen No spend Monat oder Jahr oder änliches?

Bis bald eure Bianca

Ein Gedanke zu „No Spend Februar

  1. Diesen Weg bin ich mit den unklaren Bausummen bei der Fachwerkhofsanierung auch gegangen. So langsam sieht man da wieder Licht und nach den Jahren des Konsumverzichts, muss einiges auch mal wieder gekauft werden. Dabei versuchen wir jedoch einen gegenteiligen Weg einzuschlagen – statt dabei das Budget möglichst klein zu halten, versuchen wir eher bewusst auch mal mehr auszugeben, aber dafür zu hinterfragen, welche Firmen und Herstellungswege mitfinanziert werden.

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