12tel Blick September und Oktober 2019

Nachdem ich hier im Blog den 12tel Blick im September habe ausfallen lassen, weil keine Zeit, viel los und so, hole ich ihn heute zusammen mit dem Oktober nach. Die Bilder habe ich ja gemacht Ende September.

Mein 12tel Blick im September

Fangen wir also mit dem September an. Ich musste gleich nochmal beim 12tel Blick vom August nachschauen, wie es da bei uns so aussah. Tja, da hat sich eine Menge getan.

Blick von der Terrasse

Das Maisfeld ist abgeerntet worden. Für die Kinder wieder ein großartiges Schauspiel, wenn der Maishäcksler zusammen mit dem Traktor und Anhänger immer im Kreis übers Feld fährt.

Unser Apfelbaum hängt auch noch voll, aber irgendwie bleiben die Äpfel dieses Jahr klein. Wir haben dann im Oktober Apfelsaft daraus gemacht. Blumen blühen noch reichlich, besonders die Ringelblumen bekommen gerade noch mal einen richtigen Schub.

12tel Blick September Terrasse

Blick vom Balkon

Hier sieht man nochmal schön die abgeernteten Felder. Eine Stunde nach den Aufnahmen hier kam dann auch der Bauer und hat das abgeerntete Maisfeld umgeackert. Im Regen.

Ansonsten ist die Natur doch noch recht grün, was aber vermutlich an dem warmen Wetter lag. Ansonsten merkt man langsam den kommenden Einzug des Herbstes. Erste Pflanzen verblühen.

12tel Blick September Balkon

Mein 12tel Blick im Oktober

Nach dem September nun noch der Oktober, damit hier wieder alles im Plan ist. Immerhin ist die erste November Woche schon fast rum.

Blick von der Terrasse

Der goldene Oktober macht seinem Namen dieses Jahr alle Ehre. Die Sonne scheint und es ist noch angenehm war, als ich die Bilder mache. Das ist ja immer so zwischen dem 27.-29. Tag des Monats. Durch das schone Wetter hatte sich dann aber auch schon der erste Nachtfrost angekündigt.

Wie man unschwer erkennen kann, hat sich mein Blumenbeet etwas gelichtet. Ich habe schon mal alles Verblühte herunter geschnitten und der Mann hat unsere Obstbäume gestutzt. Da war ich sehr geschockt als ich das gesehen habe. Macht man ja eigentlich erst im Februar oder so.

12tel Blick Oktober Terrasse

Blick vom Balkon

Der Blick vom Balkon zeigt das die Felder wieder grün werden. Bin sehr gespannt was da ausgesät wurde. Wintergetreide oder Gründünger? Wer weiß. Im neuen Jahr wissen wir dann mehr.

Tja und die ganzen Bäume? Die sind fast immer noch grün. Nur die Hecken und einzelne Baumsorten haben schon Laub verloren. Aber der Oktober war auch eindeutig zu warm für den Herbst. Unsere Balkonpflanzen haben ja bisher auch nur ihre Blüten verloren und sind sonst noch grün.

12tel Blick Oktober Balkon

Einen Monatsvergleich habe ich noch nicht hinbekommen. Aber man sieht das ja diesen Monat auch so ganz gut. Von Regen Ende September zu Sonnenschein Ende Oktober ist doch ein sehr schöner Vergleich. Mit Blick auf den Kalender hätte ja das Wetter eigentlich anders herum sein müssen. Aber das Wetter nimmt den Kalender ja seit Jahren schon nicht mehr ganz ernst.

Mal schauen wie es dann Ende November aussieht.
Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs.

Alle meine bisherigen 12tel Blicke findet ihr hier.

#WMDEDGT – September 2019

Donnerstag. Letzter Sommerurlaubstag für mich. Es ist der 5. September. Zeit für #wmdedgt – „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“. 
Alle Mitmachwilligen versammeln sich wie immer bei Frau Brüllen. Los gehts.

Letzter Urlaubstag

Seit Dienstag gehen die Kinder wieder in den Kindergarten und ich komme trotzdem früh noch nicht so richtig auf die Beine. Heute habe ich mir sogar den Wecker gestellt gehabt. Allerdings wurde ich vorher schon vom Großen geweckt. Um 6:50 Uhr stehe ich dann endlich auf, allerdings wie eine Rakete, denn ich höre in der Ferne die Müllabfuhr.

Mist. Tonne vergessen rauszustellen. Also fix auf und, noch im Schlafanzug, die Tonne an die Straße gestellt. Leider vergeblich wie sich später rausstellt. Die Müllabfuhr war schon durch. Dann halt in 2 Wochen, ist ja noch Platz und so viel Restmüll haben wir auch nicht mehr.

Vormittag

Dann die übliche Morgenroutine unter der Woche. Kinder anziehen und Obstpause vorbereiten. Selber fertig machen. Kleines Frühstück für die Kinder. Ab zum Kindergarten. Der Große hat heute morgen noch ein Bild für seinen Kita-Kumpel gemalt, der hat heute nämlich Geburtstag. Im Kindergarten läuft dann auch alles fast routinemäßig. Allerdings möchte die Kleine erst in ihre Gruppe, wenn die anderen Kinder raus sind. Ihr Gruppenzimmer ist nämlich auch das Frühdienstzimmer und da ist immer viel los.

Auf dem Heimweg regnet es ganz fein. Ich beeile mich. Kurz zuhause den Einkaufszettel geschrieben und mit dem Mann geschwätzt, dann ab zum kleinen Wochenendeinkauf und den Kampf um Kinder-Matschsachen beim Discounter. Kampf war es aber heute nicht, denn es war noch alles da und kaum Leute. Glück gehabt.

Wieder daheim erst einmal die Einkäufe verräumen und eine kurze Pause. Habe ja noch nichts gefrühstückt und es ist bereits gegen halb 10. Während ich Pause mache, geht der Mann in den Garten unsere roten Weintrauben ernten. Jetzt Anfang September sind sie endlich reif.

Wir machen Wein

Mit einem vollen Bottich roter Trauben kommt er wieder rein und geht hoch ins Bad. Die Trauben wäscht er in der Badewanne, denn heute setzen wir unseren neuen Wein an. Es soll ein Rotwein werden. Ich habe in dieser Zeit eine Waschmaschine voll Kinderwäsche gestartet.

Als alle Trauben fertig gewaschen und sortiert sind, kommt mein Part beim Weinansetzen – alle Trauben zermatschen. Wir machen das ganz einfach wie früher mit den Füßen. Also erstmal Beine und Füße schrubben und dann ab in den Bottich und Trauben zermatschen. Lecker.

Als alles zermatscht ist, lesen wir noch die Traubenstiele heraus, anschließend kommt die Maische, gut 10 Liter, in ein Kunststofffass, Hefe wird zugesetzt und muss nun reifen. Wir werden bestimmt noch einmal genauer über unsere Weinherstellung berichten.

Mittag. Heute gibt es Pizza für uns. Während die Pizza im Ofen ist, putze ich Buschbohnen, welche ich gestern von meiner Mama bekommen habe. Die kommen dann in den Frost. Nach dem Mittagessen macht der Mann ein Schäfchen und ich hänge die Wäsche auf und stelle noch eine Ladung an. Im Anschluss dann Arbeitszeit am Laptop bis die Kinder geholt werden müssen.

Nachmittag und Abend

Kurz nach 15 Uhr beende ich meine Schreibarbeit am Laptop fürs erste und setze mich zum Mann an den Esstisch und trinke einen Malzkaffee. Für den kompletten Kaffee reicht die Zeit nicht, ja ich bin ein Langsamtrinker, gegen 15:50 Uhr mache ich los die Kinder aus dem Kindergarten abzuholen.

Das Kinder abholen verläuft heute entspannt. Keiner motzt rum, dass er nicht nach Hause möchte und das Spielzeug wird auch ordentlich, ohne Verweigerung, weggeräumt. Sachen aus der Garderobe geholt und ab nach Hause. Daheim dann aber kurz Tränen, da der Große es versuchen wollte die Haustür auf zu schließen, die Kleine aber klingelte und der Papa geöffnet hat. Wir haben ihn dann aber trotzdem noch probieren lassen. Klappt noch nicht allein das Tür öffnen mit dem Schlüssel.

Dann gibt es eine Runde Eis mit Soße und Zuckerstreusel für die Kinder und ich trinke meinen Kaffee weiter. Während der Große dann in seinem Zimmer verschwindet und spielt, probiere ich mit der Kleinen die neuen Matschsachen an und auch noch welche vom Vorjahr. Merke 98/104 passt noch, wird aber nicht mehr lange reichen. Zum Glück habe ich schon Matschsachen in der nächsten Größe mit geholt. Das Kind wächst aber auch gerade wie Unkraut.

Danach geht auch sie spielen und ich mache bissl Haushalt. Als die Kinder dann ihren täglichen Trickfilm schauen, setze ich mich zu ihnen. Die Kleine kuschelt sich an mich ran. Erste Hungerschreie werden laut. Der Mann macht den Kindern die restliche Pizza vom Mittag warm und dazu Gurken. Da die Kleine dem Großen ein Stück Pizza klaut, isst er noch ein Käsebrötchen und Pudding hinterher. Ich nehme derweil die Wäsche von der Leine ab und stecke die andere fertige Waschmaschinenladung in den Trockner.

Dann kommt auch schon der Sandmann und die Kinder schlüpfen in ihre Schlafsachen. Jetzt dürfen sie noch etwas spielen und dabei Hörspiel hören. 20 Uhr gehen sie ins Bett.

Der Mann macht Ordnung in der Küche. Ich schreibe meinen Blogpost fertig und telefoniere kurz mit meinen Schichtkollegen auf Arbeit um morgen zum ersten Arbeitstag nach dem Urlaub das gröbste zu wissen. Das mache ich auch nur, da ich am Wochenende die Schichtoberhand habe.

Jetzt noch den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Bis bald eure Bianca

Verlinkt bei #WMDEDGT.

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Hallo September!

Back to Normalität – Ja so könnte man die Pläne für September gut grob umschreiben.

Den August haben wir mit ein paar Tagen Urlaub an der Ostsee beendet. Das Wetter war super, die Stimmung bei uns eher durchwachsen. Ja Urlaub mit zwei wilden Kindern ist anstrengend und fast hätten wir auch abgebrochen. Aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt freue ich mich auf den neuen Monat, wo alles wieder in normalen geordneten Bahnen verläuft.

Die Kinder gehen wieder in den Kindergarten, ich zur Arbeit, der Mann immer noch daheim. Alltag. Normalität. Herrlich.

Im September werde(n) ich/wir …

  • Wählen gehen – HEUTE Landtagswahl in Sachsen -> ERLEDIGT
  • die letzten 5 Sommerurlaubstage genießen, denn die Kinder gehen schon wieder in die Kita
  • mit Sack und Pack die Kinder wieder zum Kindergarten begleiten und ins neue Kita-Jahr starten
  • weiter mit der Kleinen zur Ergotherapie gehen
  • unser jährliches Familienfoto machen lassen
  • der Mann endlich wieder mal Physiotherapie erhalten
  • einen Nachmittag den Tag der Sachsen (06.-08.09.2019 in Riesa) besuchen
  • den Kindern neue Sachen nähen – meine Güte sind die gewachsen
  • Ein Nähwochenende mit den Mädels von Dresden näht verbringen
  • erste Herbstvorbereitungen in Haus und Garten machen
  • erste Vorbereitungen für die kommenden Geburtstage treffen
  • mit der Jahresplanung für 2020 beginnen

Der September läutet bei uns nun die Zeit der Feierlichkeiten so richtig ein. Im August gab es schon 2 Geburtstage im Familienkreis und jetzt geht es richtig los. Da heißt es wieder ruhig bleiben und bloß keinen Stress aufkommen lassen. Aber es wird auch das erste Mal werden, dass wir nicht mehr den Geburtstag meiner Oma feiern, sondern nur an sie denken werden und Blumen ans Grab legen.

Jetzt genießen wir noch diesen ersten Septembertag, einen Sonntag. Es ist noch mal richtig schön warm und sonnig da draußen, aber das soll sich ja nächste Woche ändern. Wählen waren wir heute auch schon und ab morgen startet dann schon fast wieder der normale Alltag.

Bis bald eure Bianca

Alle bisherigen Monatspläne findet ihr hier.

Hallo September 2019

12tel Blick August 2019

Alles ist ruhig bei uns. Alles ist unberührt. Als ich gestern die 12tel Blick Bilder von diesem Monat mache, ist es bereits gegen 19:30 Uhr und wir sind vor gerade 2 Stunden aus 5 Tagen Fehmarn Urlaub zurückgekehrt. Trotz auspacken, Post sichten usw. halte ich kurz inne und mache meine 2 Fotos von meinen Ausblicken zum Balkon und Terrasse. So viel Zeit muss sein.

Mein 12tel Blick im August

Als ich im Garten die Tür vom Gewächshaus geöffnet habe, schlug mir eine Wärmewelle entgegen, die jeder Sauna Konkurrenz gemacht hat. Logisch wenn den ganzen Tag die Tür geschlossen blieb. Während unserer Abwesenheit wurde auch nur zweimal für wenige Stunden gelüftet und gegossen. Aber alle Pflanzen haben unsere 5-tägige Abwesenheit sehr gut überstanden.

Blick auf die Terrasse

Man merkt, dass sich der Sommer dem Ende entgegen neigt. Viele Blumen sind verblüht und Apfel- und Birnbaum lassen erste Früchte fallen. Doch bis zur Ernte dauert es noch. Der Apfel, ein Golden Delicious, ist erst Mitte Ende September erntereif. Die Birne, eine Williams Birne, könnte schon demnächst so weit sein. Wir müssen jetzt immer mal schauen.

Dank milderer Temperaturen und etwas mehr Regen als im Juli, hat sich sogar unser Rasen etwas erholt. Aber der Boden ist trotzdem knüppelhart.

Terassenenblick August 2019

Blick vom Balkon

Der Blick von Oben auf die Felder und Wiesen hinter unserem Haus zeigt: Der Mais immer noch da ist. Mal schauen wie lange er noch stehen bleibt.
Auf den anderen Feldern wurde ja bereits abgeerntet und nun auch umgepflügt. Die Wiesen haben sich ebenfalls etwas von der Juli-Trockenheit erholt. Aber bei weitem nicht genug. Einige Bäume lassen sogar schon ihr Laub fallen. Meine Balkonblumen haben auch unter der Trockenheit gelitten.

Ich hoffe ja für die Natur inständig, dass der Herbst etwas feuchter wird als normal. So zur Erholung täte das ganz gut. Auch um Wasserreserven aufzufüllen.

Balkonblick August 2019

Vergleich zum Vormonat

Tja, den Vergleich Bild an Bild lasse ich diesen Monat mal sausen. Mir fehlt durch die Urlaubsrückkehr einfach die Zeit dafür momentan. Dafür gibt es dann im nächsten Monat wieder eine schöne Übersicht. So lange könnt ihr zum Vergleich ja mal zum Monat Juli hüpfen.

Jetzt freue ich mich auf September. Back to Normalität. Mal schauen wann sich das erste Herbstlaub zeigt und wie das Wetter so wird.

Wie schaut es bei euch aus?

Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs.

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Wochenende in Bildern 17./18.08.2019

Endlich. Endlich. Urlaub.
Lange herbei gesehnt. Ab diesem Wochenende haben wir endlich unseren Sommerurlaub. Jetzt liegen zwei Wochen voll Familienleben vor uns. Mit Ausflügen, Feiern und Zeit daheim.
Wir starten mit einem tollen Wochenende.

Unser Wochenende in Bildern

Sonnabend – Stadtfest Dresden

Am Sonnabend überraschen wir die Kinder mit einem Ausflug nach Dresden. Es ist Stadtfest. Da vorherzusehen ist, dass der Verkehr in Dresden deswegen mörderisch sein wird, fahren wir zur Freude mit dem Zug. Es gibt unterwegs ja so viel zu entdecken und im Urlaub müssen wir ja nicht hetzen.

Kinder schauen in Zug aus dem Fenster

In Dresden angekommen, laufen wir von Hauptbahnhof aus zum Festgelände. Erster Anlaufpunkt ist das Wheel of Vision, eine riesiges Riesenrad. Der Große ist schon vom Weiten begeistern, möchte dann aber nicht mitfahren.

Wheel of Vision

Wir entdecken viele Attraktionen und laufen von einem Platz zum anderen. Es gibt viele Mitmach-Aktionen für Kinder. Die Kinder fahren mit einer kleinen Eisenbahn, zusammen schauen wir uns wie im letzten Jahr die Rettermeile an mit Bundeswehr, Feuerwehr, THW, Polizei und Co. Es war wieder sehr interessant.

Semperoper Dresden Stadtfest Dresden 2019

Beider Rettermeile am Lantagsgebäude gab es auch eine Polizeivorführung mit Polizeihunden. Die Kinder fanden das extrem spannend wie der Hund den Mann angefallen hat. Natürlich haben wir ihnen erklärt, das die Hunde speziell dafür trainiert sind und das auch sehr weh tut.

Polizeiübung mit Hunden

Da wir schon am Vormittag nach Dresden gefahren sind und die Kinder damit auch keinen Mittagsschlaf hatten, waren sie nach 4 Stunden in der Stadt durch. Die Kleine hat allerdings zwischendurch mal so 15 Minuten im Buggy geschlafen. Zum Glück haben wir den noch.

Zum Abschluss gab es für jeden noch ein Streicheis, außer für mich. Ich mag lieber Softeis. Die Kinder bekamen eine Portion Streusel dazu.

Haselbauer Streicheis essen

Sonntag – Familienzeit und Geburtstag

Der Sonntag begann mit „Ausschlafen“, was bedeutet, dass die Kinder um 7 wenn die Glocken läuten, einen versuchen aus dem Bett zu jagen. Heute war der Mann aber schon munter. So konnte ich noch bis kurz vor 8 im Bett bleiben.

Der Vormittag war dann geprägt von Haushaltspflichten. Wäsche waschen, Aufräumen, Kinder bespaßen. Die Kinder haben eine Zeit lang zusammen in ihren Zimmern gespielt und anschließend sind sie dann mir zwischen den Füßen umhergesprungen.

Kind in Wäscheberg

Nach dem Mittagessen haben Mann und Kinder dann ein Schläfchen gemacht und ich habe u.a. ein Retourenpaket gepackt. Ja, auch wenn man selber näht, kauft man auch mal paar Sachen für die Kinder.

Retourenpaket

Am Nachmittag waren wir dann bei meiner Schwester. Ihr Großer, mein Neffe, hat heute Geburtstag und ist nun echt schon 16 Jahre alt und geht ab morgen auf das Berufliche Gymnasium. Wahnsinn. Wir wünschen ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Geburtstags-Kaffeetafel

Wieder daheim haben die Kinder und ich dann noch dem Nachbarskind von 3 Häusern weiter, eine kleine Zuckertüte zum gestrigen Schulanfang vorbei geschafft. Die Familie hat sich sehr darüber gefreut.

Zuckertüte Schulanfang

Das Wochenende war ein gelungener Auftakt für unseren Urlaub. Nur das Wetter darf noch etwas besser werden. Aber gerade bin ich froh nicht arbeiten zu müssen. Denn gerade jetzt, wo ich euch diesen Blogpost schreibe, regnet es aus vollen Kübeln und im Normalfall wäre ich gerade auf dem Heimweg von der Spätschicht. Glück gehabt, würde ich da mal sagen. Ich wäre sonst nass bis auf die Socken,

Und? Wie war denn euer Wochenende so?

Bis bald eure Bianca

Verlinkt beim Wochenende in Bildern von Grosseköpfe.

Alle bisherigen Wochenenden in Bildern findet ihr hier.

Rezension: Immer Drama mit dem Lama! {Werbung}

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Ihr kennt es sicher von euren Kindern als sie noch klein waren oder es sogar noch sind, da gibt es so manche Tage wo die Kleinen einfach mal richtig schlechte Laune haben und ihren Trotzkopf zeigen. Ich selber habe hier auch so ein Mini-Modell davon daheim, die Kleine ist nämlich ziemlich oft ein kleiner Trotzkopf bzw. eine kleine Zicke

Passend für alle kleinen Trotzköpfe erschien im Dezember 2018 im Verlag ArsEdition das Kinderbuch „Immer Drama mit dem Lama!“ mit Text von Anna Taube und Illustrationen von Eefje Kuijl.
Bei uns passt das Buch zu 100%.

Abbildung Verlag ArsEdition

Kleines Lama – großes Drama!

Das kleine Lama Dana wird morgens lieb von ihrer Mama Lama geweckt und hat plötzlich schlechte Laune. Keiner weiß woher. Die schlechte Laune zieht sich durch den ganzen Tag – beim morgendlichen zurecht machen, beim Mittagessen mit Oma Lama, beim Ausflug mit Papa Lama und am Abend. Alles ist ein Lama-Drama.

Mama, Oma und Papa Lama geben sich die größte Mühe es dem kleinen Lama-Drama recht zu machen und bleiben dabei sie selbst. Die Mama mag nicht schimpfen, den es hat eh keinen Zweck. Oma Lama bleibt stur und sagt, dass Dana dann eben nur ein was isst. Und Papa Lama? Der tut ganz munter und stupst klein Dana sanft den Weg entlang. Trotz allem Lama-Drama-Klagen. 

Am Abend wird es dann nochmal richtig nett, als das kleine Lama ins Bett muss. Mama, Oma und Papa befürchten schon das Schlimmste. Doch plötzlich – ein Nieser – und das ganze Lama-Drama ist vorbei.

Kleiner Trotzkopf

Das Pappbilderbuch „Immer Drama mit dem Lama„* ist für Kinder ab 2 Jahre gedacht und erzählt eine wunderschöne Geschichte über das Trotzalter. Viele Eltern werden sich und ihre Kinder darin sicherlich wiederfinden. Bei uns war das der Fall. Schon beim ersten Lesen der Geschichte habe ich unseren eigenen kleinen Trotzkopf wiedererkannt. Es werden alltägliche Situationen gezeigt, bei denen sich die Eltern liebevoll dem kleinen Trotzkopf zuwenden ohne ein Drama daraus zu machen oder sich vom kleinen Lama auf der Nase herumtanzen zu lassen. Ein amüsantes Lesevergnügen.

Das Buch ist zudem richtig süß illustriert und ich habe mich allein schon in das Cover mit dem Blick vom kleinen Lama Dana verliebt. Ein typischer Blick den ich auch von daheim kenne. Aber auch die dargestellte Mimik der Eltern und Oma lassen mich an unseren Alltag erinnern, auch ich schaue manchmal so wie Mama Lama, wenn hier der kleine Trotzkopf durch kommt. Da musste ich regelrecht schmunzeln.

Die Geschichte, erzählt in wundervoll klingenden Reimen, lässt sich sehr gut vorlesen und dabei den ein oder anderen Schmunzler machen, wenn man halt auch so ein kleines Drama-Lama daheim hat.

Die farbenfrohen Bilder laden die Kinder zudem zu einem aufmerksamen und mehrmaligen Anschauen ein. Es macht viel Freude wenn das Kind die Geschichte dann auch nur anhand der Bilder selber erzählen kann.

Hast du auch einen kleinen Trotzkopf daheim?

Unser kleiner Trotzkopf hier hat sich beim Vorlesen jedenfalls köstlich amüsiert und bei Vergleichen zu ihrem eigenen Verhalten, oftmals ein klares „Neeein“ von sich gelassen. Ist klar. Trotzdem macht es viel Spaß aus dem Buch vorzulesen. Auch noch beim zweiten, dritten oder vierten Mal. Allein die Bilder sind es wert.

Habt ihr auch so einen kleinen Trotzkopf daheim wie das kleine Lama Dana? Wenn ja, dann sei euch das Buch wärmstens empfohlen, ihr werdet eure Freude damit haben.

Vielen Dank an Verlag ArsEdition da wir rezensieren durften.

Eine Püppi für die Püppi

Das kleine Kind hat eine neue Puppe bekommen (die zweite ihres Lebens) – ein Rotkäppchen. Ich habe es aus einem Stoffpanel genäht, welchen ich mal Second Hand über Instagram gekauft habe. Allerdings kann man das Panel immer noch über Spoonflower kaufen.

Als ich ihr das Rotkäppchen übergeben habe, wurde es gleich freudestrahlend in den Arm genommen und erst einmal kräftig geknuddelt. Das geht bei der Puppe besonders gut, denn sie ist durch den Stoffdruck ja eher wie ein Kissen. Schön weich und hat keine störenden Nähte auf Vorder- und Rückseite.

Auch der große Bruder ist ganz begeistert vom Rotkäppchen. Am liebsten würde er es selber behalten, aber das Rotkäppchen gehört nun einmal der kleinen Schwester. 😉 Vielleicht nähe ich ihm ja auch noch eins, denn hier liegt noch ein weiteres Stoffpanel davon unvernäht im Schrank.
bis bald.
Verlinkt beim Creadienstag.

Ein neuer Hut fürs Kind

Schon vor ein paar Wochen ist ein neuer Hut fürs große Kind unter der Nadel hervorgesprungen. Naja ok, es ist eine neue Mütze. Aber der Herbstzwerg sagt immer so süß „Mein Hut“.


Genäht habe ich einen Beanie-Schnitt aus der Ottobre Kids in Größe 48. Bei der Größe war ich mir ja etwas unsicher, denn ich hatte 47,5 cm Kopfumfang beim Kind ausgemessen. Das ist ja auch immer so ein Ding, an der richtigen Stelle auszumessen, vor allem beim Kopfumfang.

Für den Herbstzwerg Mützen zu kaufen, war ja schon von Beginn an immer kompliziert, er mochte das nie so. Weigerte sich regelmäßig und auch jetzt noch im Laden welche anzuprobieren. Zudem haben die Kaufgrößen nie so richtig gepasst. Meist sah es unmöglich bei ihm aus, er hat halt nicht so das Mützengesicht gehabt als Baby, weil seine Gesichtsform eher meiner entspricht, so rund bis leicht rechteckig beim Blick von vorn.

Die einzig richtig gut aussehende Mützen an ihm waren so Sommerhüte mit Krempe ringsum oder Beanies. Ich trauer ja immer noch einer schlichten grau-dunkelblauen Beanie von C&A hinterher, die wir irgendwann beim Einkaufen verloren hatten. Sie stand ihm so super. Also war klar, dass ich eine Beanie nähen musste.


Auch war ich etwas unruhig, ob die neue Mütze dem Herbstzwerg zusagen wird, denn er ist da ein bisschen eigen. Und so war es auch, er wollte sie zu Beginn nicht tragen, sondern lieber seine Sommerhüte vom Discounter. Als wir ihm dann aber gesagt haben, er sieht schick mit der neuen Mütze aus, hat er sie gern aufgesetzt und sagt auch immer selbst: Schick. Die Mütze muss jetzt immer mit.


Lustig ist es auch, dass der Herbstzwerg momentan zu den Raketen auf dem Stoff Fische sagt. Und da beharrt er auch stur drauf, wenn man ihm diesbezüglich korrigiert. Es sind Fische! Wehe man sagt was anderes, dann kommt ganz laut „Fische“. Na mal schauen wie lange diese Phase anhält.
Jetzt muss will ich noch eine Mütze die kälteren Tage nähen. Einen Schnitt habe ich schon. Nur zuschneiden und nähen muss ich sie noch und hoffen, dass sie passt (geht erst bei Größe 49 los) und dem Herbstzwerg dann auch gefällt. 😉

Bis bald.

Schnittmuster: Pink Drops, Ottobre Kids 4/2015
Stoff: Stoffmarkt

Verlinkt beim Creadienstag.

Eigentlich wollte ich ja … doch es gab Wichtigeres

Eigentlich wollte ich ja den zweiten Teil von meiner Hochzeitsserie heute veröffentlichen, denn heute sind der Mann und ich 2 Monate verheiratet. Wir haben übrigens nicht daran gedacht. So fängts an. Denn es gab, gibt, Wichtigeres zu tun. Aber ich hole es hoffentlich diesen Monat noch nach. Zur Erinnerung könnt ihr ja hier im Blog euch noch mal den ersten Teil durchlesen.

Und was gab es Wichtigeres als diesen einen Blogeintrag zu schreiben?

Das Leben.
Seit Montag habe ich Urlaub. Das genieße ich und erledige u.a. Termine. Zahnarzt (Ich und der Herbstzwerg), Behördenkram (Kinderreisepässe – GANZ wichtig!), Baumarkt, Rückbildung mit der Herbstmaus, zwischendurch beim Schwesterlein den Kleiderschrank vom Mann reparieren lassen. Und und und.

Und GANZ wichtig. Zeit genießen. Mit den Kindern. Früh den Herbstzwerg in die Krippe bringen. Nachmittags mit beiden Kindern Spielen und Spaß haben. Tagsüber Haushalt, wenn das Baby einen lässt. Der Mann nutzt die Zeit, wenn ich daheim bin und buddelt rund ums Haus rum. Wenn ich auf Schicht bin, kommt er ja dazu nicht so richtig.

Den Sonnenschein am Montag Nachmittag haben wir total genossen. Barfuß sein. Faulenzen. Perfekter Urlaubsstart.

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Und was macht man bei so nem Regenwetter wie gestern und heute teilweise?

Unter anderem Arbeitszimmer teilweise aufräumen und NÄHEN. Wann komm ich sonst schon dazu. Ich habe allein in den letzten 48 Stunden 3 (!) Schlumperhosen genäht und bei einer Jogginghose vom Kind die Löcher am Knie mit runden Patches repariert. So sind sie startklar für ne neue Runde Rumtoben. Eine weitere Schlumperhose entstand bereits vor über 2 Wochen beim Nähtreff. Die dort begonnenen Leggings habe ich nun auch endlich fertig gestellt.

Die Beinkleidung ist also erstmal wieder aufgefüllt, denn das Kind brauchte dringendst neue lange Hosen. Es war keine passende, für die Kita geeignete, mehr im Schrank. Also hieß es ran an die Nähmaschine bzw. Overlock. Wenn man es kann, wozu dann kaufen und so haben wir ganz individuelle Teile.

Zwei Schlumperhosen sind für den Herbstzwerg und eine ist für den Minineffen. Da beide Kinder nur 7 Wochen altersmäßig auseinander sind und zudem noch gleich groß, brauchte ich auch nur eine Größe zu nähen. Haha. Praktisch.

Die Hosen sind nach dem Schnitt Ras Babyhose von Nähfrosch genäht. Ein toller Schnitt. Schön schnell zu nähen. Für die letzte Hose habe ich, mit Zuschnitt, nur etwas mehr als eine Stunde gebraucht. Für alle Hosen habe ich alte T-Shirts verwendet. Upcycling vom Feinsten. Nur die Bündchen sind neu. Die wiederverwerteten Shirts haben auch den Vorteil, dass die Hosen durch den luftigen Stoff nicht zu warm sind. Also perfekt für das sommerliche Wetter.

Jetzt braucht das Kind noch ein zwei kurze Hosen. Da muss ich mal meine Ottobres durch schauen. Bald geht es an die Ostsee. Nicht mehr lang bis dahin, da muss die Garderobe noch fix etwas erweitert werden. Aber ich habe ja jetzt abends etwas Zeit, oder Mittags wenn das Baby schläft. Mal schauen. Und auch ein paar wenige dringende Blogpost stehen noch an. Die schiebe ich nämich schon etwas vor mir her. Vielleicht schreibe ich auch gleich noch einen. Aber nur vielleicht, den Schlaf ist auch wichtig.

Bis bald.

Spielzeltdecke

Wohoo ich habe es doch tatsächlich mal wieder an die Nähmaschine geschafft. Ist allerdings mittlerweile auch schon wieder 4 Wochen her, wenn man es nüchtern betrachtet. Aber besser als nüscht.
Entstanden ist eine Decke für das Spielzelt vom Sohnemann, damit es ein bisschen gemütlich darin ist. Wir hatten zu Beginn ein großes Kissen drin, aber das war einfach nichts.

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Für die Decke bzw. Matratze, oder wie man es auch immer bezeichnen mag, habe ich den dickeren Teil so einer zweiteiligen Jahreszeiten-Bettdecke verwendet und darauf einen Kreis mit 100 cm Durchmesser gemalt. Gar nicht so einfach. Denn obwohl die Decke gesteppt war,  verrutschte sie, trotz beschweren, ständig. Den Kreis habe ich dann mit Zwirnsfaden geheftet und anschließend die Ränder mit der Overlock versäubert. Das ist ne sch…. Arbeit sag ich euch. Aber das Ergebnis war sehr zufriedenstellend. Danach musste allerdings die Overlock gereinigt werden.

Für den Bezug habe ich ganz passend zum Ritterburgzelt einen tollen Baumwollstoff mit Wappen aus dem Stofflager hervorgekramt. Mit etwas an die 2 Meter davon, war auch gerade genug davon vorhanden. Nach dem Nähen blieben nur kleine Reste davon übrig. Stoff gut verwertet.

Den Bezug habe ich mit einem Hotelverschluss gemacht,  denn ich war zu faul für einen Reißverschluss. Während des Nähens hatte ich allerdings so zu kämpfen, dass der Reißverschluss wohl doch die bessere Lösung gewesen wäre. Denn legt mal 3 große Stoffteile übereinander und näht, ohne das auch etwas verrutscht. Ein Graus. Hinzu kam, dass ich den unteren Teil des Verschlusses aus mehreren Teilen zusammen setzen musste und es am Ende ganz knapp gereicht hatte an der breitesten Stelle.

Ich habe mich dann mit der Nähmaschine immer in Viertelkreisen vorangearbeitet und dabei vorher alles gut mit Nadeln gesteckt. Leider ist der Bezug trotzdem etwas eiförmig geworden. Aber was solls, fällt kaum auf wenn es im Zelt liegt.  😉

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Stoff: Karstadt (bereits vor 2 Jahren aus der Restekiste gekauft)

Verlinkt beim Creadienstag