Mein Vormittag vor der Spätschicht

So ne Spätschicht auf Arbeit ist ja immer etwas blöd, denn der halbe Tag ist weg und man versucht daheim alles in wenige Stunden zu quetschen. An manchen Spätschichttagen fühle ich mich richtig gehetzt, weshalb ich schon vor längerer Zeit beschlossen habe, dass diese Vormittage ohne irgendwelche Großunternehmungen ist.

Der Tag beginnt

Der Wecker klingelt gegen 6:20 Uhr , natürlich ist ein, manchmal auch beide, Kind(er) schon munter. Meist ist das so kurz nach 5:30 Uhr der Fall. Entweder wird dann noch zusammen gekuschelt oder ich schicke die Kinder spielen. Letzteres ist dann immer der Fall wenn ich noch sehr müde bin.

Nach dem Aufstehen gehe ich normalerweise zuerst ins Bad, doch heute wollten die Kinder zuerst was zu trinken und zu essen. Anschließend mache ich mich grob tagesfertig, der finale Touch erfolgt dann erst kurz bevor ich auf Arbeit los muss.

Nachdem ich ansehnlich bin, hole ich die Kleidung der Kinder aus den Schränken und helfe ihnen beim Anziehen, die Kleine muss ja auch noch gewickelt werden. Heute gab es mal wieder, wie in 80% der Fällen täglich, Theater ums anziehen. Die Kleine machte heute freiwillig und super mit, beim Großen war es wieder sehr schwerfällig. Haben eure fast 4-jährigen auch so eine „Babyphase“ zur Zeit bzw. hatten sie so eine? Ich glaube ich muss mal mit seiner Erzieherin reden, ob er in der Kita auch so viel Unterstützung beim Anziehen braucht.

Irgendwann zwischenzeitlich steht auch der Mann auf, heute hat er mal keinen Arzt- oder Amtstermin, lediglich das Auto muss er heute noch in die Werkstatt schaffen. Ich schnippel derweil das Obst für den Großen für die Kita. Bei der Kleinen in der Krippe besorgt die Erzieherin die Obstpause.
Zusammen ziehen wir dann die Kinder final straßenfertig an und ich schaffe sie in die Kita.

Wieder daheim ist es kurz vor 7:30 Uhr und ich geselle mich zum Mann und wie frühstücken zusammen, bzw. ich frühstücke, er trinkt seinen Kaffee. Davor habe ich schon eine Waschmaschine angestellt. Noch eine kleine Einkaufsliste schreiben und fix die Dinge einkaufen. Als ich wieder daheim bin ist es kurz vor 9.

Der Mann füllt die derweil fertige Wäsche in den Trockner um und ich stelle eine neue Waschmaschine an. Heute ist nur Bettwäsche dran. Danach fange ich an Wohnzimmer und Küche aufzuräumen, das Spielzeug der Kinder was eigentlich in Ihre Zimmer gehört stelle ich auf die Treppe. Wir beginnen nämlich gerade mit dem Einführen kleiner Aufgaben. Dazu gehört es auch das eigene Spielzeug wieder in die Zimmer zu räumen.

Es wird Mittag

Nachdem eine gewisse Grundordnung wieder da ist, lege ich noch Wäsche und lausche ab 10 Uhr dem freitäglichen Instagram-Live-Kaffeerunde mit Daily-Pia. Dabei putze ich weiter und erledige etwas Bürokram.
Gegen halb 11 beginnt der Mann mit dem Mittagessen kochen, heute gibt es für uns beide Kartoffeln mit Kräuterquark und Leberwurst. Um nicht immer überlegen zu müssen, was wir kochen, machen wir mittlerweile einen Essensplan. So einfach.

Nach dem Mittagessen geht der Mann wieder in den Garten und ich widme mich noch schnell etwas PC-Arbeit (u.a. dieser Blogpost) und schaue nebenbei Instastories. Ab 13 Uhr mache ich mich dann Arbeitsfertig und düse mit dem Rad los zur Arbeit. Gegen 22:30 Uhr werde ich wieder daheim sein.

Der Mann holt später die Kinder ab und dann werden die Drei entspannt ins Wochenende starten. Zum Abendessen telefonieren wir dann wieder kurz miteinander.

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