Dankeskarten zur Geburt – Besser spät als nie

Etwas mehr als 27 Wochen nach der Geburt unserer kleinen Herbstmaus habe ich es endlich geschafft, die Dankeskarte, für die uns erreichten Glückwünsche und Geschenke, zu gestalten und auszudrucken.
Besser spät als nie!

Beim Herbstzwerg haben wir das ja damals vom Fotografen machen lassen und letztendlich war es eine teure Angelegenheit, die wir auch allein hinbekommen hätten. Aber als Erstlingseltern hat man ja unwissend alles mitgenommen. 😉 Jetzt bei Kind 2 sind wir schlauer.

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Ich habe mir die Karte über ein Online-Fotoprogramm entworfen und abgespeichert. Dann habe ich sie mittels Fotodrucker* daheim ausgedruckt und auf Kartenrohlinge* geklebt. Danksagung hineingeschrieben und ab in den Umschlag. Voila – Fertig.

Als Motiv habe ich bei unserem Frühchen zwei unterschiedliche Altersstufen gewählt, da ich nicht wollte, dass nur ein „altes“ Foto darauf zu sehen ist. Immerhin ist sie ja mittlerweile prächtig gewachsen und das soll man auch erkennen.

Beim Schreiben habe ich dann allerdings festgestellt, dass ich viel zu wenig Kartenrohlinge gekauft und Dankeskarten ausgedruckt habe. Tja, so muss ich nun morgen nochmal fix zum Pfennigpfeiffer Kartenrohlinge kaufen und daheim den Fotodrucker anwerfen.

Aber trotz dieser kleinen Panne, wandert morgen schon mal ein erster Schwung im Briefkasten und ein zweiter folgt dann am Montag.
Ich hoffe alle Empfänger freuen sich darüber.

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Ein kleines Bündel Glück

Genauer gesagt maß sich dieses Glück mit folgenden Maßen, als es letzte Woche Dienstag, 2,5 Wochen früher als geplant, in unser Leben trat.
48 cm vollkommene Größe
2600 g Reinstgewicht
32,5 cm Umfang vom Köpfchen
klein … fein … zart
aber
ein kerngesunder Junge
Was will man mehr. 🙂
Mittlerweile ist der Zwerg eine Woche alt und unser ganzer Stolz.
Die meiste Zeit ist die Ruhe selbst, aber nur solange er gepuckt ist. Ohne hat der Kleine so viel Energie in seinen Ärmchen, da kann man glatt glauben, dass er mal Boxer werden will. Die Armbewegungen lassen das jedenfalls vermuten. 😉
Wir lernen uns immer besser kennen und ich bin schon sehr gespannt, was wir alles durch den kleinen Kerl in der Welt entdecken werden. 🙂
Bis bald.

Auf der Zielgeraden

Nun dauert es nicht mehr lange und wir dürfen unseren kleinen Herbstzwerg willkommen heißen. Obwohl ich heute erst bei 36+1 bin und somit eigentlich noch lange 4 Wochen vor mir hätte, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, das der Zwerg eher bei uns sein wird. 
Ich selber gehe ja von nur noch maximal 2 Wochen aus. Warum das? Nun ja einerseits ist der Fruchtwasserstand nur noch bei geringem Stand laut Onkel Doktor und andererseits zwickts und zwackts mittlerweile ganz schön manchmal. Ok, das Zwicken und Zwacken kann auch daran liegen das ich jetzt keine Magnesium mehr nehmen darf. Aber das mit dem echt wenigen Fruchtwasser wird jetzt sehr genau beobachtet und am kommenden Dienstag darf ich deswegen auch gleich nochmal zur Kontrolle im Krankenhaus antanzen. Denn so richtig hatte das der Frau Doktor diese Woche beim Geburtsplanungstermin nicht gefallen. Ich hoffe ja nur, dass ich um eine Einleitung herum komme und mein Körper vorher von selber sagt: Jetzt geht’s los. Naja wir werden sehen.
Dem Zwerg geht es an sich aber ganz prima. CTG sieht immer super aus (keine Wehen) und der kleine Mann ist dabei momentan auch ganz lieb und relaxed. Nur hinterher oder daheim wird die Mama dann wieder ordentlich getreten. 😉 Was soll ich davon nur halten. 😀
Und da wir ja nun nicht genau wissen, wann es denn losgeht, wird hier daheim unter Hochdruck alles für den kleinen Mitbewohner fertig gemacht. Ein bisschen davon möchte ich euch gern zeigen.
Ich habe mir ja vor Wochen schon eine Liste an den Schrank gehangen, wo ich nen Überblick habe, was noch fehlt. Alles erledigte bekommt ein Herzchen dahinter. 🙂
Sieht mittlerweile ganz gut aus. Wo noch kein Herzchen ist, das finde ich momentan nicht so wichtig bzw. unnötig.

Auch die nächtliche Schlafgelegenheit ist mittlerweile aufgebaut. Ursprünglich sollte da ja eine Wiege stehen, doch da ist das Neulackieren zum kleinen Nervenkrieg und Disaster mutiert und deswegen haben wir uns jetzt doch noch fix ein Beistellbett* besorgt. Ist vielleicht auch besser so.
Die Wiegengeschichte muss ich euch aber noch mal in einem separatem Post genauer erzählen.

Unser Wickelplatz wurde in unserem Mini-Bad (keine 6 m²) auf der Waschmaschine eingerichtet. Aber vermutlich werde ich tagsüber auch auf dem Sofa oder so wickeln.
Neben der Wickelauflage* haben wir ein kleines Brett geklemmt, das genau zwischen Türrahmen und Wand passte. Die Auflage selber wurde mit selbstklebenden Klettpunkten an Wand und Waschmaschine fixiert. Ein altes großes Badehandtuch (die Teddy-Applikation war schon drauf) von mir habe ich zum Auflagen-Bezug umgenäht. Da muss ich jetzt allerdings noch einen Gummizug zur besseren Fixierung annähen, damit sie nicht verrutschen kann. Hinten an die Wand kommt noch ein Organizer, um u.a. die Steckdosen zu verstecken.
Für geruhsame Stunden tagsüber steht im Wohnzimmer schon seit längerem das Laufgitter* parat. Ich habe es jetzt nochmal gedreht und die Einlage endlich ordentlich befestigt. Vielleicht mache ich ja noch irgendwie einen Himmel darüber, damit der Blick des kleinen Mannes nicht ganz so weit in den großen Raum gehen muss.
Ganz gespannt bin ich ja auch darauf, wie er auf seine Sandmännchen-Spieluhr* reagieren wird. Denn bisher ließ dem Zwerg die Melodie im Bauch nämlich kalt, keine Reaktion.
So langsam wird es also Ernst. Fehlen nur noch Kleinigkeiten und den Rest wird man sehen.
Jetzt werde ich noch das ein oder andere versuchen zu nähen, denn wie ihr euch sicher denken könnt, ist nun nix mehr mit Schonung. Jetzt wird hier wieder hantiert wie zuvor, einzig der Bauch und meine Ausdauer können mir da einen Strich durch die Rechnung machen. Man glaubt ja gar nicht wie schnell man aus der Puste sein kann. 😉
Bis bald.
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Wieder daheim

Jetzt bin ich mittlerweile schon wieder eine Woche daheim und habe mich hier noch gar nicht wieder zurück gemeldet. Na dann hol ich das jetzt mal ganz schnell nach. 😉
Zu allererst: Uns geht es gut! Der Herbstzwerg ist immer noch in meinem Bauch und genießt es anscheinend die Mama zu ärgern. Tritte gegen meine Rippen sind gerade sehr beliebt. 😉 
Knapp 7 Wochen haben wir jetzt noch bis zum voraussichtlichen Entbindungstermin, mal schauen ob wir es bis dahin schaffen. Die Ärzte sind momentan jedenfalls zufrieden mit uns, nur müssen wir jetzt noch eine Woche lang zusätzlich Hormone (Progesteron) nehmen um einen erneuten Krankenhausbesuch vorzubeugen. Auch liege ich jetzt noch brav auf Bett oder Couch. Aber das ist ja nicht mehr lang, bald darf ich mich wieder mehr bewegen, denn schließlich befinden wir uns ja langsam auf der Zielgeraden. Spätestens nach dem 60. Geburtstag meiner Mama, der ist 4 Wochen vor dem Entbindungstermin, ist dann aber wieder normales Leben und Bewegen angesagt. Darauf freue ich mich jetzt schon. Aber vermutlich habe ich dann keine Lust dazu. 😉
Ich fand es sehr schön, dass ich im Krankenhaus neben meiner Familie auch Besuch von ein paar Mädels der Dresdner Näh-Blogger bekam. Da habe ich mich sehr gefreut. Danke noch mal liebe Sophie, Kati, Regina und Malou das ihr da ward, es war wunderschön euch zu sehen und mit euch zu quatschen.
Viele liebe Dank auch für die Geschenke von meinen Besuchern, die wären eigentlich nicht nötig gewesen, aber ich habe bzw. werde sie mir schmecken lassen. 😉
 
Von Regina gab es dieses tolle Buch* als Leihgabe. Wirklich klasse und kein typisches Schwangerschaftsbuch. Sogar der Liebste ist fasziniert von den Bildern im Buch.
Auch wurde an mein Nähhobby gedacht, damit ich es nicht so ganz vermisse. Der Liebste hatte mir diese tolle Zeitschrift mitgebracht, die ich kurz zuvor im Web entdeckt hatte. 🙂
Dort sind in ein paar tolle Projekte drin, die ich gern nachnähen möchte. Ein Paar schon bald, andere erst später.
Jetzt werde ich mich aber erstmal dem ganzen Antragswirrwar von Elterngeld und Kindergeld widmen und schon das ausfüllen, was ich kann. Denn für so was ist die Bett- und Couch-Liegerei ja gut geeignet. 😉
Bis bald.
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Mit Blaulicht und Tatü-tada …

… ging es für mich Freitag Mittag, ohne wenn und aber, direkt vom Elblandklinikum Riesa in die Frauenklinik des Uniklinikums Dresden.
Diagnose: Ein sich weiter drastisch verkürzter Gebärmutterhals mit mittlerweile Trichterbildung und leicht geöffnet ist er auch schon … Es besteht Gefahr dass das Baby eher kommt!

Jetzt könnt ihr euch sicherlich vorstellen wie es mir da ging. Die Tränen schossen wie Sturzbäche aus meinen Augen und ich konnte mich kaum beruhigen. Deswegen habe ich, neben Wehenhemmer und Lungenreifespritze, auch gleich noch eine Beruhigungstablette bekommen. Zum Glück war ich meine Schwester mit bei dem Kontrolltermin, sie blieb bis zu meinem Abtransport bei mir und informierte den Liebsten und notierte alles wichtigste, was zu erledigen ist und was sie mir ins Krankenhaus hinterher bringen sollen. Dann ging es also mit Blaulicht und teilweise Tatü-Tata im Rettungswagen auf direktem Weg nach Dresden. Meine allererste Fahrt in so einem Fahrzeug überhaupt, muss ich mal dazu sagen.

Erste Amtshandlung in Dresden nach der Aufnahme … CTG und Wehenschreiber

Verordnung von Wehenhemmer und Lungenreifespritzen. Dem Baby geht es aber zum Glück gut. Alles ok bei dem kleinen Mann, knapp 1500g wiegt er jetzt schon ungefähr. Aber das Fruchtwasser ist auch nur noch im Bereich der unteren Norm. So ein Sch…

Hier nun mein vorerst täglicher Ausblick. Richtung Elbe mit Blick auf die Elbschlösser. Wenigstens etwas und an den Verkehrslärm inklusive einfliegender Hubschrauber gewöhne ich mich auch langsam. 😉

Schatzi brachte mir zum Glück auch meinen Laptop samt Internetstick mit, damit ich nicht ganz die Kommunikation nach außen verliere und natürlich auch um Handykosten zu sparen. So kann ich wenigstens auch eure Blogs lesen.

Tja, nun liege ich also hier bei Vollpension für mindestens eine Woche oder auch zwei. Mal schauen, wenn ich ganz großes Pech habe vielleicht auch länger. Persönlich ist es mir nun auch nicht mehr so egal, Hauptsache der Herbstzwerg kommt gesund zur Welt und auch wirklich erst im Herbst. Und bis dahin sind es bekanntlich noch mindestens 3 Wochen.

Über den ein oder anderen Besuch freue ich mich natürlich auch, bin gespannt wer so außer dem Liebsten vorbei kommt. 😉

Und damit ich nicht ganz meinen Humor und Hoffnung verliere, fotografiere ich hier jeden Tag mein Essen und zeige es bei Instagram. Schaut es euch doch mal an. 😉

Bis bald.