Roar … Tierische Kleidung für den Herbstzwerg

Endlich bin ich im Nähjahr 2017 angekommen. Mein Vorsatz hier für ist, jede Woche mindestens ein Teil nähen. Ähm naja, ich bin da jetzt schon etwas im Verzug, denn reparierte Sachen zählen nicht dazu.
Heute zeige ich euch die ersten drei neuen Sachen in 2017. Es sind ein Pullover und zwei Leggins, genäht für den Herbstzweg. Sie sind nicht unbedingt notwendig gewesen, aber ich hatte das dringende Bedürfnis ihm doch mal was Neues in den Kleiderschrank zu geben und er war begeistert davon, denn die Sachen sind tierisch gut.


Der Pulli ist geschmückt mit Tigern, das kommt momentan beim Kind besonders gut an. So gut, dass er ihn am liebsten jeden Tag anziehen will. Was aber nicht geht, da der nach einem Kindergartentag erstmal in die Wäsche muss. Ihr kennt das sicher.
Besonders toll finde ich in diesem Bezug auch immer die Komplimente der Erzieherinnen in der Kita zu den Sachen, denn der Zwerg erzählt schon mal ganz stolz, das er neu genähte Sachen trägt. Da bekomme ich dann immer bewundernde Sätze zu hören, wie klasse es ist, dass ich so was kann. Das geht ja runter wie Öl bei mir.
Zum Pullover, oder sagt man heute eher Shirt (?), gesellten sich noch zwei neue Leggins. Leggins sind hier super für die Krippe anstatt von Strumpfhosen. Die mag er nähmlich nicht so gern. Einmal im schlichten Streifenlook, geht immer, und dann noch mal mit Dinos. Seit der Dino-Laterne geht da ja auch immer was. Donis wie der Zwerg immer sagt.
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Jetzt hat der Zwerg genug Leggins im Schrank. Denn schon 2016 sind einige entstanden, die ich nicht alle bei Instagram oder im Blog gezeigt habe. Sind halt sehr praktisch.
Zu hoffen ist nun aber, dass er in den nächsten Wochen keinen allzu großen Wachstumsschub hinlegt und wir mit den vorhandenen Sachen noch gut über den Wintern kommen. Wenn nicht, dann muss ich noch mal ran an die Nähmaschine, was aber auch nicht so schlimm wäre. Die Sommersachen werden dann definitiv in der nächsten Größe genäht.
Als nächstes sind dann mal wieder Sachen für die Herbstmaus oder mich an der Reihe, vielleicht wage ich mich aber auch mal an was für den Mann. Für mich selber besonders, denn langsam gehen bei mir die ganzen Kaufshirts kaputt, da muss dringend Ersatz her.
Bis bald.
Schnittmuster Pullover: So Many Trees – Ottobre Kids 6/2016 – ohne Knopfleiste
Schnitt Leggins: Little Leglove von mEmadA
Verlinkt beim Creadienstag.

Ein neuer Hut fürs Kind

Schon vor ein paar Wochen ist ein neuer Hut fürs große Kind unter der Nadel hervorgesprungen. Naja ok, es ist eine neue Mütze. Aber der Herbstzwerg sagt immer so süß „Mein Hut“.


Genäht habe ich einen Beanie-Schnitt aus der Ottobre Kids in Größe 48. Bei der Größe war ich mir ja etwas unsicher, denn ich hatte 47,5 cm Kopfumfang beim Kind ausgemessen. Das ist ja auch immer so ein Ding, an der richtigen Stelle auszumessen, vor allem beim Kopfumfang.

Für den Herbstzwerg Mützen zu kaufen, war ja schon von Beginn an immer kompliziert, er mochte das nie so. Weigerte sich regelmäßig und auch jetzt noch im Laden welche anzuprobieren. Zudem haben die Kaufgrößen nie so richtig gepasst. Meist sah es unmöglich bei ihm aus, er hat halt nicht so das Mützengesicht gehabt als Baby, weil seine Gesichtsform eher meiner entspricht, so rund bis leicht rechteckig beim Blick von vorn.

Die einzig richtig gut aussehende Mützen an ihm waren so Sommerhüte mit Krempe ringsum oder Beanies. Ich trauer ja immer noch einer schlichten grau-dunkelblauen Beanie von C&A hinterher, die wir irgendwann beim Einkaufen verloren hatten. Sie stand ihm so super. Also war klar, dass ich eine Beanie nähen musste.


Auch war ich etwas unruhig, ob die neue Mütze dem Herbstzwerg zusagen wird, denn er ist da ein bisschen eigen. Und so war es auch, er wollte sie zu Beginn nicht tragen, sondern lieber seine Sommerhüte vom Discounter. Als wir ihm dann aber gesagt haben, er sieht schick mit der neuen Mütze aus, hat er sie gern aufgesetzt und sagt auch immer selbst: Schick. Die Mütze muss jetzt immer mit.


Lustig ist es auch, dass der Herbstzwerg momentan zu den Raketen auf dem Stoff Fische sagt. Und da beharrt er auch stur drauf, wenn man ihm diesbezüglich korrigiert. Es sind Fische! Wehe man sagt was anderes, dann kommt ganz laut „Fische“. Na mal schauen wie lange diese Phase anhält.
Jetzt muss will ich noch eine Mütze die kälteren Tage nähen. Einen Schnitt habe ich schon. Nur zuschneiden und nähen muss ich sie noch und hoffen, dass sie passt (geht erst bei Größe 49 los) und dem Herbstzwerg dann auch gefällt. 😉

Bis bald.

Schnittmuster: Pink Drops, Ottobre Kids 4/2015
Stoff: Stoffmarkt

Verlinkt beim Creadienstag.

Raglanshirt mit Geckos für den Herbstzwerg 

Vor dem Geburtstagsshirt für den Herbstzwerg ist schon ein anderes Langarm-Shirt für ihn unter der Nadel hervorgesprungen. Das Kind braucht ja dringend Oberteile. Der wächst wie Unkraut und auch durch die Kita ist hier immer gut Bedarf.

Genäht wurde wieder ein Schnitt aus der Ottobre Kids, diesmal aus der ersten Ausgabe von 2016. Es ist ein Raglanschnitt und den hatte ich tatsächlich schon in der ersten Jahreshälfte abgepaust und auch schon Vorder- und Rückenteil zugeschnitten, nur dann scheiterte es am Stoff für die Ärmel. Meine Unifarbenen Jerseys hatte einfach nicht die erforderliche Qualität, naja Stoffmarkt-Coupons halt. Aber dann im Sommerurlaub bin ich dann in einem kleinen aber feinen Stoffladen fündig geworden.
Tja, als dann nun alle Stoffe da und gewaschen waren, habe ich als erstes das Schnittmuster und die schon zugeschnittene Stoffteile gesucht. Ich hatte doch tatsächlich vergessen wo ich sie hingelegt hatte bzw. welche Ottobre es war. Schlimm. Dann folgte die schwere Entscheidung für die Ärmelfarbe – rot oder gelb. Der Mann nahm mir die Entscheidung flott ab und sagte: Einen rot und einen gelb. Ok.
Zusammengenäht war alles dann fix, bis die Streifenversäuberung am Halsausschnitt dran war. Ähm ja. So schnell werde ich nicht warm damit. Ich habe sie mit Jersey gemacht und ganz so zufrieden bin ich nicht. Vielleicht probiere ich es mal mit Bündchen anstatt Jersey bzw. das nächste Mal mache ich wieder normales Bündchen statt Streifenversäuberung. Aber dem Kind ist es eh egal, es ist zufrieden und findet es ganz schick. Er sagt dann auch immer „schiick“. So süß.

Die Leggins auf dem Bild ist natürlich auch selbst genäht. Sie ist schon im Mai beim Nähbloggertreffen entstanden und wird immer wieder gern getragen. Mittlerweile pillt der Stoff zwar etwas, aber das ist ok so oft wie sie getragen wird.
Mittlerweile sind auch noch andere Leggins nach dem selben Schnitt entstanden, die zeige ich euch dann demnächst.
Bis bald.
Schnitt Raglanshirt: Skogsdjur, Ottobre Kids 1/2016
Schnitt Leggins: Little Leglove von mEmadA
Verlinkt beim Creadienstag.

Geburtstagsshirt zum 2. Geburtstag

Hurra – Der Herbstzwerg ist jetzt 2 Jahre alt.Dafür gab es natürlich ein selbstgenähtes Geburtstagsshirt.

Ich war damit dieses Jahr echt spät dran, es entstand erst am Abend vor dem Geburtstag. 😅 Ich konnte mich ewig nicht für einen Schnitt und eine Stoffkombi entscheiden, ganz zu schweigen davon wie die 2 darauf aussehen soll.
Entschieden habe ich mich letztendlich dann für einen Schnitt aus der neusten Ottobre Kids*. Der ist eigentlich mit einer Knopfleiste, die habe ich aber weggelassen. Auch habe ich keine Streifenversäuberung an Hals und Bund gemacht, sondern normales Bündchen. Das letzte Shirt mit Streifenversäuberung liegt mir noch im Magen. Da fällt mir ein, dass ich das auch noch verbloggen muss. Genäht habe ich Größe 86, die perfekt sitzt und noch ein klein wenig Platz zum reinwachsen hat.
Ich muss ja mal sagen, dass die Ottobre Schnitte in den letzten Jahren besser geworden sind, was die Passform angeht. Bei Schnitten aus Ausgaben von 2013 oder 2014 kann ich locker ne Nummer kleiner nähen, damit es von der Weite passt. Aber nun gegen Ende 2016, perfekt was die Größen angeht.

Für die Geburtstagszahl habe ich ein Freebie bei Erdbeerkobold gefunden. Diese habe ich auf eine Sternenappli gestickt. Fragt mich aber bitte nicht woher ich die Sternen-Stickdatei habe, das weiß ich leider nicht mehr. Aber es ist auch ein Freebie.
Den Stern habe ich auf den gleichen Jersey wie die Ärmel gestickt und darauf dann mit Nickystoff, vom Stoffmarkt, die Zahl 2. Das gibt einen schönen Effekt. Anschließend habe ich dann den Stern mit Hilfe von Vliesofix* auf das Shirt-Vorderteil gebügelt und noch mal rundherum festgenäht. Direkt auf das Vorderteil zu Sticken war mir zu gefährlich, ich wollte nichts riskieren, deswegen lieber aufnähen.

Angezogen wurde es am Geburtstag gleich in den Kindergarten, damit auch jeder sieht, das der Herbstzwerg nun schon Zwei ist. Nach einer abendlichen Runde in der Waschmaschine war es am nächten Nachmittag dann auch wieder schick für die Feier mit der Familie.
Jetzt liegt es auch schon wieder sauber im Schrank und wartet darauf erneut getragen zu werden, denn solange es passt, soll es das auch. Danach gesellt es sich in der Erinnerungskiste zu dem Geburtstagsbody vom Ersten Geburtstag.
Bis bald.
Schnittmuster: So Many Trees – Ottobre Kids 6/2016 – ohne Knopfleiste
Stickdatei: Zahl 2 – Geburtstagszahlen-Freebie von Erdbeerkobold
Verlinkt beim Creadienstag
(* Amazon-Affiliate-Link)

Stoffkauf auf Usedom – Steinblau in Heringsdorf

In der letzten Woche waren wir im Urlaub an der Ostsee. Es hatte uns nach Heringsdorf auf Usedom verschlagen. Unser erster Urlaub als Familie mit Kindern. Beim letzten Urlaub in Hamburg vor 2 Jahren war ich gerade schwanger mit dem Herbstzwerg.
5 Tage Erholung und ein erster Test, wie verreisen mit den Kindern so ist. 😉
Bevor ich euch aber weiter von unserem Urlaub erzähle, möchte ich euch heute erstmal (passend zum Creadienstag) einen tollen Laden für alle Stoff- und Nähsüchtigen vorstellen.*
Natürlich habe ich für unserem Urlaub etwas recherchiert, ob es denn nicht vielleicht irgendwo einen kleinen Stoffladen in der Nähe gibt, wo wir urlauben. Tja und was soll ich sagen, ich wurde direkt vor Ort fündig. Gerade mal ein paar Straßen von unserer Ferienwohnung entfernt. Da hat sich das Nähherz aber gefreut.
Steinblau in Heringsdorf
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Ich habe den Laden zur Mittagszeit besucht, als der Mann und die Kinder Mittagsschlaf gemacht haben. Da hatte ich meine Ruhe und konnte in Ruhe stöbern. Ein kleiner schnuckeliger Stoffladen, maximal 16-20 m² groß. Eine sehr nette Inhaberin, die einen sehr kompetent beratet und  Empfehlungen gibt, ohne aufdringlich zu sein. Da habe ich mich gleich wohl gefühlt.
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Zum Glück hatte ich erst kurz vor Urlaubsende daran gedacht, da hin zu gehen. Ansonsten wären wohl mehr Stoffe als gewollt mit heim gefahren. Denn es gab so viele schöne Stoffe, preislich gut und alle in einer tollen Qualität. Die Inhaberin verkauft nämlich vorrangig Stoffe von Swafing, Lillestoff und Glünz.
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Mein Einkauf beschränkte sich auf Unijersey in Rot und Gelb (den brauche ich wirklich), einen tollen blauen Stoff in Nähdesign von Cherry Picking (für ein neues Oberteil für mich) und einen Motivjersey mit passendem Unijersey, um daraus etwas für den Herbstzwerg zu nähen. Gern hätte ich noch mehr mitgenommen, aber die Vernunft und das Portemonee haben Nein gesagt.
Bilder vom Ladeninneren habe ich nicht gemacht, da immer andere Kunden mit im Laden waren und ich da nicht, trotz Genehmigung der Inhaberin, fotografieren wollte. Aber falls ihr mal in Heringsdorf Urlaub oder eine Kur macht, dann schaut doch mal dort vorbei, es lohnt sich.

* Dieser Bericht ist aus eigenem Interesse entstanden, ich wurde dafür nicht bezahlt oder habe eine andere Gegenleistung dafür erhalten.

Eigentlich wollte ich ja … doch es gab Wichtigeres

Eigentlich wollte ich ja den zweiten Teil von meiner Hochzeitsserie heute veröffentlichen, denn heute sind der Mann und ich 2 Monate verheiratet. Wir haben übrigens nicht daran gedacht. So fängts an. Denn es gab, gibt, Wichtigeres zu tun. Aber ich hole es hoffentlich diesen Monat noch nach. Zur Erinnerung könnt ihr ja hier im Blog euch noch mal den ersten Teil durchlesen.

Und was gab es Wichtigeres als diesen einen Blogeintrag zu schreiben?

Das Leben.
Seit Montag habe ich Urlaub. Das genieße ich und erledige u.a. Termine. Zahnarzt (Ich und der Herbstzwerg), Behördenkram (Kinderreisepässe – GANZ wichtig!), Baumarkt, Rückbildung mit der Herbstmaus, zwischendurch beim Schwesterlein den Kleiderschrank vom Mann reparieren lassen. Und und und.

Und GANZ wichtig. Zeit genießen. Mit den Kindern. Früh den Herbstzwerg in die Krippe bringen. Nachmittags mit beiden Kindern Spielen und Spaß haben. Tagsüber Haushalt, wenn das Baby einen lässt. Der Mann nutzt die Zeit, wenn ich daheim bin und buddelt rund ums Haus rum. Wenn ich auf Schicht bin, kommt er ja dazu nicht so richtig.

Den Sonnenschein am Montag Nachmittag haben wir total genossen. Barfuß sein. Faulenzen. Perfekter Urlaubsstart.

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Und was macht man bei so nem Regenwetter wie gestern und heute teilweise?

Unter anderem Arbeitszimmer teilweise aufräumen und NÄHEN. Wann komm ich sonst schon dazu. Ich habe allein in den letzten 48 Stunden 3 (!) Schlumperhosen genäht und bei einer Jogginghose vom Kind die Löcher am Knie mit runden Patches repariert. So sind sie startklar für ne neue Runde Rumtoben. Eine weitere Schlumperhose entstand bereits vor über 2 Wochen beim Nähtreff. Die dort begonnenen Leggings habe ich nun auch endlich fertig gestellt.

Die Beinkleidung ist also erstmal wieder aufgefüllt, denn das Kind brauchte dringendst neue lange Hosen. Es war keine passende, für die Kita geeignete, mehr im Schrank. Also hieß es ran an die Nähmaschine bzw. Overlock. Wenn man es kann, wozu dann kaufen und so haben wir ganz individuelle Teile.

Zwei Schlumperhosen sind für den Herbstzwerg und eine ist für den Minineffen. Da beide Kinder nur 7 Wochen altersmäßig auseinander sind und zudem noch gleich groß, brauchte ich auch nur eine Größe zu nähen. Haha. Praktisch.

Die Hosen sind nach dem Schnitt Ras Babyhose von Nähfrosch genäht. Ein toller Schnitt. Schön schnell zu nähen. Für die letzte Hose habe ich, mit Zuschnitt, nur etwas mehr als eine Stunde gebraucht. Für alle Hosen habe ich alte T-Shirts verwendet. Upcycling vom Feinsten. Nur die Bündchen sind neu. Die wiederverwerteten Shirts haben auch den Vorteil, dass die Hosen durch den luftigen Stoff nicht zu warm sind. Also perfekt für das sommerliche Wetter.

Jetzt braucht das Kind noch ein zwei kurze Hosen. Da muss ich mal meine Ottobres durch schauen. Bald geht es an die Ostsee. Nicht mehr lang bis dahin, da muss die Garderobe noch fix etwas erweitert werden. Aber ich habe ja jetzt abends etwas Zeit, oder Mittags wenn das Baby schläft. Mal schauen. Und auch ein paar wenige dringende Blogpost stehen noch an. Die schiebe ich nämich schon etwas vor mir her. Vielleicht schreibe ich auch gleich noch einen. Aber nur vielleicht, den Schlaf ist auch wichtig.

Bis bald.

Dresdner Nähbloggertreffen im Mai

Am letzten Freitag fand wieder ein Nähbloggertreffen von Dresden näht statt. Es lud die liebe Kerstin von Mit Nadel und Faden zu sich in ihr Nähreich ein. Da ich weiß, dass es dort wunderschön ist, habe ich auf Arbeit mit meinen Kollegen gequatscht und die Nachtschicht blau frei gemacht. Man gönnt sich ja sonst nichts und die Nähtreffen sind immer wie Miniurlaub für mich. Diesmal besonders, den im Gegensatz zum letzten Treffen wo ich war, hatte ich am Freitag kein Baby im Schlepptau. Dafür aber 2 Nähmaschinen. 😉

Ebenfalls Kerstins Einladung gefolgt sind: OrNeeDD, Näähglück, Frau Atze mit Töchterlein, Schau’n wir mal, Friemeleien, stoff_verzückt, Kar-Ina Label, sowie zur späten Stunde noch Prachtkinder.

Damit keiner an dem Abend keiner verhungern musste, hat jeder etwas Leckeres zu Essen mitgebracht und schon gab es ein leckeres kulinarisches Buffet. Brokkolisalat, Nudelsalat, Obstsalat, Wassermelone, Pizzaschnecken, Eiersalat und Hackbällchen, sowie Blätterteigteilchen mit Himbeeren. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Mein Beitrag waren die Hackbällchen, die jedoch nicht ich, sondern der Mann kredenzt hat. Ich selber gehöre ja eher zur Back- als Kochfraktion. 😀

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Mit vollem Bauch haben wir uns dann an die Nähmaschinen gesetzt und losgenäht. Aber es wurden auch Schnittmuster zusammen geklebt und besprochen, außerdem alte Hosen aufgetrennt und für Upcycling vorbereitet.

Bei mir entstanden eine Leggins und eine Schlumperhose für den Herbstzwerg. Der wächst gerade wie Unkraut und braucht daher dringend neue Hosen zum rumtoben daheim und im Kindergarten. Bei der Leggins muss ich jetzt allerdings noch den Bund oben umnähen und Gummiband einziehen.

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Mit den Orten für unsere Treffen tuen wir uns ja immer etwas schwer und mittlerweile ist es auch gar nicht mehr so einfach etwas für mehr als 10 Personen mit Nähmaschinen zu finden. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass das wird und die Treffen weiterhin Bestand haben werden. Sehr gefreut hat es mich daher zu hören, dass die liebe Bärbel bereits jetzt 4 Termine in 2017 im Immergrün für unsere Nähtreffen fest zu machen. Da weiß ich dann schon, wenn ich mich nächstes Jahr auf Arbeit abmelde. 😉

Das nächsten Treffen im Juni und Juli müssen dann leider ohne mich stattfinden. Auf Arbeit beginnt die Urlaubszeit und da meine Kollegen jeweils genau an diesen Terminen in der Sonne weilen, kann ich leider nicht frei nehmen. Und nach einem Nähtreffen noch auf Nachtschicht gehen? Nee das muss nicht sein. Vielleicht dann im August, aber spätestens im September bin ich wieder mit dabei.

Bis dahin.

Spielzeltdecke

Wohoo ich habe es doch tatsächlich mal wieder an die Nähmaschine geschafft. Ist allerdings mittlerweile auch schon wieder 4 Wochen her, wenn man es nüchtern betrachtet. Aber besser als nüscht.
Entstanden ist eine Decke für das Spielzelt vom Sohnemann, damit es ein bisschen gemütlich darin ist. Wir hatten zu Beginn ein großes Kissen drin, aber das war einfach nichts.

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Für die Decke bzw. Matratze, oder wie man es auch immer bezeichnen mag, habe ich den dickeren Teil so einer zweiteiligen Jahreszeiten-Bettdecke verwendet und darauf einen Kreis mit 100 cm Durchmesser gemalt. Gar nicht so einfach. Denn obwohl die Decke gesteppt war,  verrutschte sie, trotz beschweren, ständig. Den Kreis habe ich dann mit Zwirnsfaden geheftet und anschließend die Ränder mit der Overlock versäubert. Das ist ne sch…. Arbeit sag ich euch. Aber das Ergebnis war sehr zufriedenstellend. Danach musste allerdings die Overlock gereinigt werden.

Für den Bezug habe ich ganz passend zum Ritterburgzelt einen tollen Baumwollstoff mit Wappen aus dem Stofflager hervorgekramt. Mit etwas an die 2 Meter davon, war auch gerade genug davon vorhanden. Nach dem Nähen blieben nur kleine Reste davon übrig. Stoff gut verwertet.

Den Bezug habe ich mit einem Hotelverschluss gemacht,  denn ich war zu faul für einen Reißverschluss. Während des Nähens hatte ich allerdings so zu kämpfen, dass der Reißverschluss wohl doch die bessere Lösung gewesen wäre. Denn legt mal 3 große Stoffteile übereinander und näht, ohne das auch etwas verrutscht. Ein Graus. Hinzu kam, dass ich den unteren Teil des Verschlusses aus mehreren Teilen zusammen setzen musste und es am Ende ganz knapp gereicht hatte an der breitesten Stelle.

Ich habe mich dann mit der Nähmaschine immer in Viertelkreisen vorangearbeitet und dabei vorher alles gut mit Nadeln gesteckt. Leider ist der Bezug trotzdem etwas eiförmig geworden. Aber was solls, fällt kaum auf wenn es im Zelt liegt.  😉

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Stoff: Karstadt (bereits vor 2 Jahren aus der Restekiste gekauft)

Verlinkt beim Creadienstag

Dresdner Nähbloggertreffen

Yeah … Ich habe es am letzten Freitag doch echt mal wieder zu einem Bloggertreffen von Dresden näht geschafft.

Nähen – Quatschen – Lecker Essen

Diesmal fand das Treffen im Dresdner Immergrün, einer sehr schönen kleinen Kleingartengaststätte, statt. Die liebe Bärbel hatte dort für uns reserviert und zum Ende hin auch schon 2 neue Trefftermine, für September und Dezember, dort klar gemacht. Da bin ich dann bestimmt wieder mit dabei, im Kalender sind sie schon mal eingetragen.
Im Schlepptau hatte ich, neben meiner Overlockmaschine und mehreren Nähprojekten, noch die Babymaus und etwas später auch den Mann. Der Großen hatte ein Übernachtungsdate bei Oma und Opa.

Der Mann sollte den Abend ja eigentlich woanders verbringen und in Ruhe mal wieder Darts spielen gehen, aber das war diesmal anscheinend nicht so zu seiner Zufriedenheit, wodurch er sich schon nach kurzer Zeit zu uns gesellte. Aber ein Gutes hatte es auch, so nahm er mir kurz die Kleine ab und wiegte sie in den Shlaf. Ich konnte in Ruhe nähen. Für die vielen Fragen und Kommentare von ihm zu den unterschiedlichsten Näharbeiten entschuldige ich mich hiermit und hoffe er hat damit keine der Nähdamen genervt. Aber er lernt halt noch. 😉

Aufgrund des zur gleichen Zeit stattgefundenen Berliner Nähcamps waren wir diesmal eine überschaubare Truppe. Mit dabei waren diesmal by Aprikaner, Clauchichi, Schau’n wir mal, Catlog, Dani Ela, Friemeleien, OrNeeDD, Malou und eine weitere Bloggerin, wo ich allerdings den Namen nicht weiß.

Von Clauchichi habe ich mir ein paar kleine Jersey-Nähtipps geben lassen, die ich aber noch nicht umsetzen konnte, da meine Nähmaschine am Wochenende vom Mann mit dem Stickmodul belegt war. Aber das wird die Woche noch gemacht, denn der Große braucht neue Langarmshirts.

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Mal schauen bei welchem Treffen ich bis September noch dabei sein kann.

Fasching

Heute feiert der Große seinen allerersten Fasching in der Krippe und dafür musste natürlich ein Kostüm ran. Aber kaufen kam nicht in Frage, die Preise bei den Kostümen finde ich unverschämt hoch, dafür dass es nur 1-2 mal angezogen wird. Also blieb nur selber machen, das kenne ich noch aus meiner Kindheit. Meine Mama hat unsere Kostüme auch immer selbst geschneidert.

Da ich nicht extra neuen Stoff dafür kaufen wollte, musste ich also schauen was das Stofflager hergab. Da fiel mir ein quitschorangener Baumwollstoff in die Hände, den ich vor ein paar Jahren via Ebay von Amberlight-label gekauft hatte. Da kam mir gleich die Idee, das Kind als Müllmann bzw. Bauarbeiter zu verkleiden. Denn solch eine Signalfarbe trifft man da bekanntermaßen an. Dazu noch einen weißen Stoff mir komischen Wuschelpunkten darauf, den ich in meinen Nähanfängen bei Ikea erstanden hatte. Ich glaube der war mal ne Bettwäsche. Einzig Reflexband hatte ich nicht da und musste bestellt werden.

Auf der Suche nach einem passenden Latzhosenschnitt durchstöberte ich meine Ottobre Kids Zeitschriften, denn auch hier sollte Vorhandenes genutzt werden. Der einzige Latzhosenschnitt in Größe 80, den ich fand, war allerdings eine knielange Version. Aber auch hier wusste ich mir zu helfen. Ich habe einfach die Schrittlänge bei einer neulich erst gekauften Hose ausgemessen und dann den Schnitt berlängert. Ging ohne Probleme und dank großzügig angesetztem Beinsaum, kann ich sie zur Not auch noch mal verlängern, falls sie später zu kurz wird.

Genäht wurde dann am vergangenen Sonntag. Auf dem letzten Drücker also. Hilfe bekam ich dabei von meiner Mama, denn ohne sie hätte ich es vermutlich nicht geschafft. Durch ihre langjährige Näherfahrung und Ausbildung, ist sie da viel fixer als ich. Während ich genau nach Vorgabe nähe, macht sie alles Pi-mal-Daumen und ohne einen Blick in die Anleitung. Ich hatte also alles am Abend zuvor zugeschnitten. Am Sonntag haben wir dann, nach Gardinen fürs Wohnzimmer, alles zusammengenäht. Während ich mit der Overlock alle Nahtzugaben versäubert habe, setzte meine Mama alles zusammen. Nach Anprobe am Kind, habe ich dann Abends noch den Beinsaum umgenäht. Ein passendes Halstuch wurde dann gestern Abend noch schnell genäht, als der Mann das Baby fütterte und der Große bereits schlief.

Na sieht das Kind nicht schniecke aus. Leuchten tut es wie man sieht ganz großartig. Auch die Erzieherin in der Krippe war bei diesem Anblick schwer begeistert. Mir selber gefällt besonders der Schnitt, mit Brusttasche und aufgesetzten Seitentaschen. Ich werde ihn demnächst noch in einer Jeansversion nachnähen, da erspare ich mir wieder das Suchen und kaufen.

Schnitt: Fire Truck aus Ottobre Kids 03/2013 mit verlängerten Beinen
Stoffe: Ebay und Ikea; Reflexband von Stoff und Stil

Verlinkt bei Creadienstag, Made4BOYS, Kiddikram