Kinder-Shirt wird Kissenhülle

Zum heutigen Creadienstag habe mal wieder ein bissl geupcycled (Schreibt man das so?). Dieses Mal für meine Schwester. Sie brachte mir ein Langarm-Shirt mit, welches schon einiges zu erzählen hatte. Es gehörte erst ihrem ältesten Sohn und dann dem Mittleren. Nun ist es zu klein geworden und leider schon so maltretiert (Loch im Ärmel, hartnäckige Flecken), dass man es unmöglich noch für den Jüngten aufheben kann. Ob ich denn nicht noch etwas daraus zaubern könnte, war da die Frage, denn das Shirt wurde sehr gemocht.
Also überlegte ich kurz, maß aus und schon war die Idee da. Das Langarm-Shirt in Größe 128 sollte eine schöne Kissenhülle für ein vorhandenes Kissen auf ihrer Couch werden.
Der Zuschnitt ging gut. Ein Hoch auf die gute Kleidungsqualität. Ich hatte zuerst die Ärmel und Halsausschnittbündchen vorsichtig abgetrennt und anschließend Vorder- und Rückseite in die passende Form geschnitten. Da es ja nur ein Shirt in Größe 128 war, hatte die Oberkante zwischen den Ärmeln gerade so gereicht. Meine Nahtzugabe betrug deswegen ringsherum dann aber gerade mal 0,5 cm. Genaues Arbeiten war also angebracht. Damit mir die Kanten beim nähen nicht verrutschen, habe ich alle einmal mit Vlies-Kantenband* stabilisiert. Das war auch gleichzeitig eine gute Nähgundlage für den alten Jersey, denn dadurch ist die Chance von entstehenden Löchern während des Nähens geradezu auf 0 minimiert. Denn ich kenne es leider schon zur Genüge beim Upcycling, dass oft gewaschener Stoff beim Vernähen dann kaputt geht.
Als Verschluss wählte ich einen Reißverschluss in passender knalliger Farbe. Ein kleiner Hingucker also. Und damit die Reißverschlussraupe nicht beim Kuscheln stört, habe ich einen nahtverdeckten Reißverschluss* gewählt.
Das Markenlabel vom Nacken des Shirts habe ich auch wiederverwenden können und zusammen mit einem Handmade-Label, sowie meinem Blog-Label seitlich mit eingenäht.
Fertig.
Die Kissenhülle wurde freudig entgegengenommen und schon ausreichend bekuschelt. Es ist doch toll, wenn man lieb gewonnenen Kleidungsstücken ein zweites Leben einhauchen kann. Jetzt sind nur noch die Ärmel des Shirts übrig, aber dafür findet sich bestimmt auch noch zum Teil eine Verwendung. 🙂
Verlinkt beim Creadienstag und Upcycling-Dienstag.
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Konenhalter für die Nähmaschine

Zum Nähen greife ich gern auf Overlock-Garn zurück, besonders wenn ich die passende Farbe nur dort finde. Nur blöd, dass die Konen nicht in den Garnhalter der Nähmaschine passen. Bereits im Oktober haben der Liebste und ich deshalb bei diesem Problem Abhilfe geschaffen und in einer spontanen Bastelaktion einen Konenhalter gebaut. Klar könnte man auch einen Halter* kaufen, doch selber machen ist viel schöner. 😉

Wir brauchten nur ein Stück Holz (Rest von einem gekürztem Regal), Rundstäbe aus Holz, Schrauben und Ösen zum einschrauben. Alles fand sich bei uns zu Hause und so mussten wir nichts kaufen. Auf die Seiten des Bodenbretts haben wir Kantenumleimer* gebügelt, welches sich noch von einem anderen Projekt hier fand. Unter dem Bodenbrett haben wir noch sogenannte Möbelpuffer* geklebt damit der Nähtisch nicht zerkratzt wird.

Das Endergebnis ist sehr zufrieden stellend und erfüllt seinen Zweck hervorragend. Wir können sogar zwei Konen aufstecken und abspulen lassen. Gut fürs arbeiten mit der Zwillingsnadel*.

Passt perfekt neben die Nähmaschine. Vermutlich werde ich demnächst nur noch Overlock-Konen verwenden, so toll ist das damit.

Bis bald.

Verlinkt beim Creadienstag.

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Selbstgenähtes Stillkissen

In Vorbereitung auf den Herbstzwerg habe ich mich auch dazu entschieden, ein Stillkissen* zu besorgen. Schon bei Neffen habe ich vor Jahren gesehen, wie praktisch so ein Kissen doch ist. Egal ob als Unterlage zum Stillen oder zum kuscheligen Ablegen oder jetzt schon für mich selber mit zum schlafen.
Als ich dann jedoch die Preise für so ein Stillkissen* in diversen Online-Geschäften oder im Babyladen gesehen habe, musste ich erst einmal schlucken. Ähm ja … da nähe ich mir doch lieber selber eins, kann ja nicht so schwer sein. Doch woher nun den Schnitt nehmen?
Zum Glück fiel mir das Stillkissen meiner Schwester* ein, das ist zwar schon ganz schön abgenutzt, aber immer noch sehr praktikabel um ein Schnittmuster abzunehmen und zu erstellen.
Ich habe mir dafür das Innenkissen und den Bezug im Stoffbruch auf Packpapier* abgezeichnet und ausgeschnitten.
Als Erstes habe ich mir dann das eigentliche Kissen aus einfachem weißen Baumwollstoff genäht und mit bewährter Kissenfüllung vom Möbelschweden befüllt. Denn in so ein Stillkissen passt so einiges rein. 🙂
Der Stoff an sich ist ähnlich einem Batist, schön angenehm weich und nicht zu dünn oder dick, hat jedoch ein paar Dekostreifen (sieht man an den Enden des Kissens) an der Seite. Aber die stören mich nicht. Für ein Innenkissen erfüllt er seinen Zweck perfekt.
Für den Bezug meines Stillkissens wollte ich etwas Besonderes haben, was neutral und trotzdem farbenfroh ist. Da mein eigenes Stofflager leider nichts Zufriedenstellendes bot, habe ich mich beim letzten Stoffmarkt in Dresden umgeschaut und bin fündig geworden. 2 Designs aus robusten aber weichem Baumwollstoff in abgestimmter Farbkombi, perfekt zueinander passend.
Eine Seite zieren nun schicke Äpfelchen im Pünktchen-Look und die andere Seite viele bunte Punkte die einen gleich an Konfetti denken lassen. So kann ich nun nach Lust und Laune das Stillkissen immer so herum legen, wie ich mag, wobei die Äpfel eindeutig Vorrang haben. 😉
Verschlossen wird der Bezug mit einem 60cm langem weißen Reißverschluss*. Dessen Einnähen durch die Rundung gar nicht so einfach war, doch dank eines Tricks habe ich es super hinbekommen, er ist sogar nahtverdeckt.
Jetzt kann ich es kaum erwarten das Stillkissen zusammen mit dem Herbstzwerg ausführlichst zu genießen, aber bis dahin dauert es ja leider noch einige Wochen. 🙂
Verlinkt beim Creadienstag und bei Meertje.
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Häkelherzen

Zu allererst: Vielen vielen lieben Dank für eure wunderschönen lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Ich hatte da beim lesen öfters Tränchen in den Augen. Ihr seid sooooo lieb Mädels.
Und jetzt zum aktuellen Geschehen. In ein paar Wochen wird eine Freundin von mir heiraten und was liegt da näher als ein bissl was zum Geschenk dazu selbst zu machen. Häkelherzen kamen mir da gleich in den Sinn, die habe ich schon einmal vor mittlerweile vier Jahren auch für ein Hochzeitsgeschenk gemacht und da kamen sie besonders gut an. Also habe ich gestern nach langer Zeit mal wieder meine Häkelsachen hervorgeholt und die Anleitung zu den Herzen von Nadelspiel.com rausgesucht und losgelegt. Macht sich ja besonders gut, da ich eh die Couch hüten muss. 😉
Das ich lange nicht mehr gehäkelt habe, merkte ich sofort, denn ich wusste nicht mehr wie der Fadenring-Anschlag und die halben Stäbchen gingen. Aber dank den tollen Videos von Nadelspiel war das Wissen schnell aufgefrischt.
Das erste Herz (rechts im Bild) nach so langer Zeit war ein bissl schwierig. Dreimal habe ich aufgetrennt, bis ich mit den Ergebnis zufrieden war. 😉 Das Zweite ging dann schon viel besser. Übung ist halt alles. Jetzt werde ich jeden Tag so ein paar Herzen häkeln, mal schauen wie das Durchhaltevermögen da bei mir ist. Dann werden alle zu einer Kette oder ähnlichem zusammengefügt und verschenkt. Mal schauen wie viele es an Ende (Mitte August) sein werden. Ich werde euch darüber informieren.
Nun noch fix damit rüber zum Creadienstag und dann wird hier weiter gehäkelt. 🙂

Stickbilder zum Verschenken und Selberbehalten

Gestern und heute habe ich das Stickmodul meiner Nähmaschine mal so richtig ausgelastet indem ich allerhand Aufnähbildchen auf Stickfilz gestickt habe. So habe ich jetzt einen ganzen Schwung da, zum Selbstbehalt und zum Verschenken.
Heute habe ich vor allem Motive mit Applikation gemacht, wobei ich feststellen musste, dass mir Satinstich-Applikationen mehr gefallen als Fransenapplikationen. 🙂
Hier auch noch mein Schaffenswerk vom gestrigen Nachmittag, da habe ich auf verschiedenfarbige Stickfilze gestickt, soll ja auch immer zum Stoff passen oder nicht?
Wie machen denn das alle anderen Stickmaschinen-Besitzerinnen in der Blogger-Welt. Nehmt ihr immer nur weiß als Untergrund oder auch mal andere Farben, so wie ich es getan habe. Würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen zukommen lasst.
Demnächst möchte ich es dann auch mal versuchen, direkt auf den zu vernähenden Stoff zu sticken. Das ist bei bestimmten Motiven sicher effektiver.
Jetzt noch schnell alles beim Creadienstag zeigen und dann geht es auch schon wieder zu den Stickies. 😉

Kärtchen für Bänder, Spitzen und Co.

Inspiriert von Frau Atze habe ich heute endlich mal mein Bänder-Chaos in Angriff genommen und mir kleine Kärtchen aus dicker Pappe (Stärke 1mm) geschnitten. Alles schön sauber darauf gewickelt wird hier nun endlich alles ordentlich aufbewahrt.
3 verschiedene Größen habe ich mir gemacht, damit immer das passende Kärtchen zum aufwickeln gewählt werden kann.
Meine Spitzen, zum Teil Erbstücke, sind darauf besonders gut aufgehoben. Die Enden habe ich immer mit einer kleinen Stecknadel fixiert.
Die kleinen Kärtchen eignen sich besonders gut für die Zackenlitze, da ich davon meist nicht soviel da habe.
Jetzt muss ich nur noch eine ganze Menge weiterer Kärtchen zuschneiden, denn hier warten noch ganz viele bunte Webbänder darauf neu aufgewickelt zu werden. Zum Glück habe ich noch eine Menge von der starken Pappe da. 😉
Verlinkt wird das ganze heute natürlich wieder beim Creadienstag.

Drucker-Abdeckung

Vor ein paar Wochen fragte mich eine liebe Freundin, ob ich den für den Drucker ihrer Tochter eine Abdeckung nähen könnte. Klar kann ich das, kein Problem. Wir einigten uns, das sie den Stoff besorgt und ich dann nach Vorgabe der Maße nähe.
Durch diese Anfrage ist mir aufgefallen, dass unser eigener Drucker ja auch keine Abdeckung hat und aufgrund von selten Benutzung gern einstaubt. Also nutzte ich die Gelegenheit und nähte spontan eine Abdeckung für unseren Drucker. Das war dann auch gleich eine kleine Vorübung, damit ich bei der Auftragsarbeit keinen Fehler mache. 😉
Der Stoff war schnell gefunden. Im eigenen Stofflager fand sich ein sonniger Streifenstoff aus Baumwolle, der vor Jahren aus der Restekiste vom Möbelschweden gekauft wurde. Der ist ideal, da schön stabil. Den Saumabschluss habe ich einfach mit farblich passendem Schrägband genäht, welches ich vor 2 Jahren auf den Stoffmarkt erworben hatte.
Auf der Rückseite der Abdeckung habe ich eine Lücke zum Boden gelassen, so dass der Stoff an dieser Stelle nicht durch die Kabel gestaucht wird. Auch hier wieder das Schrägband als Saumabschluss.
Die gesamte Abdeckung besteht aus nur 3 Schnittteilen, das machte das zusammennähen einfacher. Ich habe erst alle Teile mit der Nähmachine zusammengenäht und anschließend alle Nahtzugaben mit der Overlock versäubert. So ein schickes Versäubern sag ich euch, dass werde ich jetzt immer so machen. 🙂
So und da heute wieder mal Dienstag ist, wird das Ganze jetzt noch schnell beim Creadienstag verlinkt. Mal schauen wer da heute so mitmacht.
PS: Falls sich hier jemand von euch wundern sollte, dass unser Drucker auf einem Stuhl neben dem Kaninchenkäfig steht. Tja das ist leider dem Platzmangel hier geschuldet, aber an der Vergrößerung der Wohnfläche wird im Hintergrund fleißig geplant und hoffentlich bald gearbeitet. 😉

Ich näh mir eine Wolke – Teil 2

Erinnert ihr euch noch an mein genähtes Wolkenkissen von Anfang Dezember? Da hatte ich ja geschrieben, das ich für das Kissen noch eine Hülle nähen möchte, ein paar Tage später. Äh ja, aus ein paar Tagen sind letztendlich Wochen geworden und nun haben wir schon Februar. Jetzt ist die Hülle aber fertig und das Kissen sieht super aus und es ist so kuschelig.
Von vorn …
… von hinten …
… und der Reißverschluss.
Ja ich habe mich an einen Reißverschluss getraut. Zufrieden bin ich aber nicht, fragt bitte nicht danach wie ich die Enden des Reißverschlusses innen vernäht habe. Das werde ich irgendwann nochmal ändern.
Das rote Herz auf dem Kissen ist aus einem roten Batikstoff, den ich glaube mal in einem bestellten Restepaket mit drin hatte, genau weiß ich es aber leider nicht mehr. Die Batikoptik ist echt toll, denn dadurch bekommt das Herz vom Weitem Struktur. Der Liebste meinte sogar, es sähe aus der Ferne aus wie Samt.
Mit dem Herz habe ich nun auch das erste Mal eine Applikation angefertigt und es ging schon ganz gut von der Hand, ist aber noch verbesserungsbedürftig. 🙂
Das schöne fertige Wolkenkissen, welches heute mein 400. Blogpost ist, wird natürlich auch wieder beim Creadienstag eingereicht.

Dresdner Handmade Szene in der Presse

Habt ihr es schon mitbekommen, momentan wird viel über die Handmade Szene in Dresden berichtet.
Vor kurzem war in der Dresdner Morgenpost am Sonntag ein toller Bericht über die liebe Aprikaner Anja zu lesen. Sie macht wirklich schöne Sachen. Auch in meiner Wohnung gibt es schon ein tolles Nähwerk von „by Aprikaner“.  Ich glaube eine bessere Werbung für ihren kleinen Shop gibt es gar nicht.
Auch in der aktuellen Handmade Kultur wird gerade von Dresden berichtet. Der Bericht von Katja führt euch durch das kreative Dresden, welches man natürlich unbedingt live erleben muss. Zudem gibt es tolle Tipps über kreative Läden in Dresden.
In einigen Läden waren auch schon die Dresdner Näh-Blogger zu Gast. So fanden unsere Treffen in den vergangenen Jahren unter anderem im Werk.Stadt.Laden und im Nähcafe Malu statt. Eine Übersicht von unseren Treffen sind übrigens in einem Treff-Archiv gesammelt.
Ich bin ja mal gespannt, wann und wo man wieder neues über die Dresdner Handmade Szene lesen wird.

Näh-Gewichte

Immer wieder habe ich mir eine einfachere Lösung gewünscht, um Schnittmuster und Folie beim Abzeichnen besser zu fixieren, so das nix verrutscht. Ich habe immer alles Mögliche (Kerzenständer, etc.) dazu benutzt. Genauso auch beim fixieren der Schnittmusterteile auf dem Stoff, Nadeln sind ja nicht immer eine Lösung.
Beim Stöbern im Web nach einer passablen Lösung, bin ich dann bei Farbenmix auf das Freebook von SusuKo für Näh-Gewichte gestoßen. Klasse, dachte ich mir, die kann ich ganz nach meinen Vorlieben gestalten.
Im Baumarkt habe ich mir also Karosserie-Unterlegscheiben mit einem Durchmesser von 50 mm besorgt und von welchen ich dann immer 2 Unterlegscheiben mit Hilfe von Teppich-Klebeband zusammen geklebt habe. Einzeln waren mir die Unterlegscheiben etwas zu leicht. Die Scheiben anschließend gemäß E-Book mit Stickfilz umnäht und mit einem Knopf geschmückt. Ringsum den Filz noch mit der Zickzackschere gekürzt und fertig.
Die fertigen Näh-Gewichte haben übrigens alle ein Gewicht von jeweils ca. 80 g.

Eine passende Aufbewahrung für die fertigen Näh-Gewichte fand sich genauso schnell wie die eigentliche Herstellung. Eine alte, selbstgemachte Holzbox mit Klappdeckel von meiner verstorbenen Oma hat genau die richtige Größe dafür. Die Gewichte sind darin nun wunderbar platzsparend verstaut. Meine Oma, welche selbst auch nähte, würde sich über die Verwendung ihrer alten Holzbox bestimmt sehr freuen. Und ich habe nun ein Erinnerungsstück an sie in meiner Nähecke.
Verlinkt werden diese tollen Nähgewichte natürlich beim Creadienstag.