Stoffschätzchen in rot

Im Dezember habe ich jeden Tag den Farbenmix Adventskalender geöffnet und mir so Stück für Stück eine neue Tasche genäht.

 Entstanden ist die Tasche „Stoffschätzchen“ in einer Kombi aus rotem Babycord mit rotbrauem festen Baumwollstoff von Ikea (Rest eines gekürzten Vorhanges), mit dem Baumwollstoff „Woodland Critters Animals“ als Stoffschätzchen. Dazu noch gelbes Punkte-Paspelband, gelbe Zackenlitze und gelbes „So the Love“ Jolijou-Webband.
Wie ihr seht, auch hier ist wieder der Fuchs dabei, zusammen mit Eule und Igel.
Blick von oben.

Und so sieht die Tasche innen aus. Ich habe mir noch ein Band mit Karabiner für meinen Schlüsselbund mit eingenäht, dann muss ich nicht immer so in der Tasche kramen. 😉 Hier auf den Bildern nicht zu erkennen ist die Handytasche, die ich gegenüber der Reißverschlußinnentasche zusätzlich mit eingenäht habe. Die Innentasche ist ebenfalls aus rotem Babycord. Darauf habe ich den gleichen Stoffausschnitt wie außen appliziert.
Für einen besseren Sand beim Hinstellen, habe ich in den Taschenboden noch eine 3 mm starke Filzplatte mit eingeklebt. Dazu sollen jetzt eigentlich noch nachträglich Taschenfüße mit dran kommen, nur die muss ich mir bei Gelegenheit erst noch besorgen. Deswegen habe ich auch innen die Wendeöffnung noch nicht geschlossen.
Verwendung finden wird die Tasche dann allerspätestens im November wenn ich wieder arbeiten gehe. Denn dafür habe ich sie auserkoren, als neue Arbeitstasche. Da passt nämlich eine Menge rein, wie große Trinkflasche und was man sonst noch so alles als Frau braucht. 😉
Verlinkt bei RUMS und Cord, Cord, Cord

Unser erstes Weihnachten zu dritt …

… begann mit dem Aufstellen Aufhängen unseres Weihnachtsbaumes am Tag vor Heiligabend. Genau über dem Laufgitter vom Herbstzwerg, er hat also den besten Blick darauf.
Aus Platzmangel entschieden wir uns in diesem Jahr für diese sehr einfache Variante vom Möbelschweden. Oben und unten haben wir den Stoff umgenäht und Ösen für die Befestigung angebracht. Dazu habe ich noch viele kleine Häkchen* mit Hand an den Baum genäht, wo dann der Baumschmuck dran gehangen wurde. Ich muss aber noch viel mehr als bisher annähen, denn der Baum ist Geschmückt doch immer noch etwas zu leer.
Der Baumschmuck bestand aus gestickten Weihnachtsbaum(el)n, Sternen und Herzen aus Kunstharz und ein paar Glöckchen. In den nächsten Jahren will ich noch mehr selbst genähten Baumschmuck hinzufügen, so das irgendwann der Baum komplett in Selfmade getaucht ist.
Den Stern an der Baumspitze habe ich noch am Morgen des Heiligabend aus gelben Paillettenstoff genäht, ausgestopft und mit einer Anstecknadel* an der Baumspitze befestigt.
Den Heiligabend verbrachten wir dann wir jedes Jahr bei meinen Eltern, es gab traditionell Kartoffelsalat mit Würstchen zu Essen und der Zwerg verzauberte alle mit seinem Wichtel-Outfit. Sein erst 2 Wochen alter Cousin tat es ihm gleich und so stahlen die beidem im Partnerlook allen Geschenken die Show. 😉

Die Zipfelmütze dazu mochte er leider überhaupt nicht und war froh wenn die wieder ab war. Am Abend zuvor habe ich ihm dann noch schnell ein dazu passendes Halstuch genäht, das war dann aber in der guten Stube zu warm. :-/
Für das Halstuch habe ich ein altes Tanktop von mir zerschnitten und mit der Freebie-Stickerei „Elch“ von Huups versehen. Die beste Arbeit ist es leider nicht geworden. Der Jersey des Tops ist sehr stretchig und auch schon älter und so sind beim Sticken auf den Stoff kleine Löcher am Rand entstanden. 🙁 Naja, das nächste mal sticke ich wieder auf Stickfilz und nähe das dann auf den Stoff.
Der Zwerg bekam zum Glück nur wenige Geschenke und auch nur das, was wir uns für ihn gewünscht haben. Von meinen Eltern gab es zum Beispiel einen Spielbogen aus Holz* und auch von uns gab es nur drei Kleinigkeiten. Jetzt muss er nur noch anfangen danach zu greifen, aber das dauert bestimmt noch etwas. 
Ich hoffe, wir können auch in den kommenden Jahren die Geschenkeflut gezielt eindämmen und mitbestimmen was er bekommen soll. Wir möchten dem Zwerg gern beibringen, dass man nicht immer alles haben kann, was man gern hätte und das alles seinen Wert hat. Für uns selber gab es übrigens nur ein kleines Familiengeschenk, einen kleinen Kalender fürs neue Jahr*, ansonsten nichts, denn wenn wir etwas brauchen, dann kaufen wir es uns zusammen zu gegebener Zeit. Und auch bei den Geschenken für die Familie haben wir uns eine klare Grenze gesetzt und diese konsequent durchgezogen. So bekamen alle wieder kleine Tischkalender, ähnlich dem unseren, und jeder noch einen Gutschein. Meine Eltern haben so zum Beispiel je einen Gutschein für die Riesaer Salzgrotte bekommen, denn dort gehen sie gern hin.
Ich hoffe nun, ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und nur sinnvolle Geschenke.
Bis bald.
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Weihnachtsbaum(el) – probegestickt

Bereits Ende November durfte ich für die liebe Petra von oh-so-sweet.de ganz süße kleine Weihnachtbäumchen Probesticken.
Die Weihnachtsbaum(el) werden In-the-Hoop gestickt und man kann sie in zwei verschiedenen Varianten herstellen. Einmal einfach und einmal dreigeteilt. Zudem beinhaltet die Datei eine sehr ausführliche bebilderte Anleitung und bei jeder Variante zwei Stickdatein, einmal für den 10×10-Rahmen und einmal für den 18×13-Rahmen.
Dreigeteilt Vorderseite
Dreigeteilt Rückseite
Die dreigeteilte Variante eignet sich super zur Stoffreste-Verwertung. Da kann man mal so richtig schön tief in der Restekiste kramen. 😉
Die einfache Variante habe ich persönlich gleich genutzt um ganz besondere Geschenkanhänger zu produzieren. Die eignen sich wirklich bestens dazu und mit einer Größe von gerade mal 9 cm sind sie auch nicht zu groß. 🙂
Die ITH-Stickdatei „Weihnachtsbaum(el)“ findet ihr übrigens seit letzter Woche im neueröffneten Dawanda-Shop von oh-so-sweet.
Ich fülle jetzt mal fleißig weiter meine Bäumchen, denn das kann man prima mal so zwischendurch erledigen.
Herkunft Stoffe: Restekiste + eigener Fundus, 
Weihnachtsstoff (Rückseite einfaches Bäumchen) vom letzten Stoffmarkt
Verlinkt beim Creadienstag

Fundstück

Gestern entdeckt und gekauft beim Nachtfohmarkt hier bei uns im Städtchen.
Ein schönes kleines Grundlagen-Handbuch* aus vergangenen Zeiten für Nähen, Applizieren, Häkeln, Stricken, Sticken, Knüpfen und so weiter. Was war ich glücklich es entdeckt zu haben und dann auch noch in einem 1A-Zustand. Ich liebe ja die alten DDR-Kinder und Jugendbücher und bin bei Flohmärkten immer auf der Suche nach einigen Schätzchen. Zum Glück werden einige Bücher aus dem alten Kinderbuchverlag Berlin heute wieder neu in alter Form herausgebracht. Da wird der Herbstzwerg in den nächsten Jahres sicherlich so einige davon bekommen. 😉
Und wer von euch kennt das Buch oder die Buchreihe auch noch aus Kinder- und Jugendtagen?
Ich selber hatte diesen Buch ja nicht, aber dafür das ein oder andere Buck aus der Reihe. Ich muss mal bei meinen Eltern schauen, ob sich da vielleicht noch das ein oder andere Buch finden lässt. 🙂
Bis bald.

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Hausaufgaben-Bastelei mit dem kleinen Neffen

Letzten Donnerstag hatte ich mal wieder eine kleine Bastelstunde bei meiner Schwester und ihren Jungs, diesmal musste der kleine Neffe ein Poster für Ethik basteln. Thema: Der Weg.
Also setzten wir uns zusammen und überlegten schon ein paar Tage vorher, wie wir die Vorgaben am besten umsetzen können und wollen. Schnell war klar, das wir einen Weg aus verschiedenen Materialien als Zentrum des Posters nehmen werden. Ich habe dann den Weg vorgezeichnet und der kleine Neffe hat dann alle Materialien mit meiner Unterstützung aufgeklebt.
Alles fertig gestaltet sah dann so aus:
Folgende Materialien haben wir für den Weg verwendet:
Streichhölzer ohne Kuppe, Watte, Deko-Steinchen, Schulmalfarbe und Wasserlöslichen Kleber.
Umrahmt wir alles von Fotos, welche der Opa mal fix ausgedruckt hat, einem selbst geschriebenen Elfchen, sowie recherchierten Sprüchen und Redewendungen.
Jetzt bin ich mal gespannt, was er für eine Benotung darauf bekommt. Ein bereits am Schuljahresanfang mit dem großen Neffen gestaltetes Poster bekam die Note 1 und viel Lob. Das macht mich natürlich stolz, immerhin liebte ich schon zu Schulzeiten solch kreative Hausaufgaben. Mal schauen wie oft wir solche Hausaufgaben-Bastelein in den nächsten Jahren noch machen dürfen.
Habt ihr in euren Schulzeiten eigentlich auch so gern solche Bastelein gemacht oder macht sie immer noch gern mit euren Kindern?

Schwach geworden

Also das neue Jahr geht ja schon mal prima los, jedenfalls stofflich gesehen. Kaum ist das Jahr 2 Tage alt, schon fülle ich den eigenen (schon übervollen) Stoffvorrat wieder um 3 Stöfflein auf. Ungeplant versteht sich.
Heute im Karstadt auf dem Sale-Tisch entdeckt und bei Preisen von nur 2,50€/m konnten wir nun mal nicht widerstehen. So wanderten also gleichmal 3 bzw. 2 Meterlein mit nach Hause. Alles Jerseys, in unterschiedlichen Qualitäten. Echt schlimm diese Stoffsucht, immer auf der Suche nach brauchbaren Schnäppchen.
Der rote Stoff hat eine Strickqualität und ist schon für einen Pulli verplant. Der güldene Jersey soll mal ein festliches und partytaugliches Oberteil werden und der grau-neongrün-gestreifte wird auch irgendwann ein schickes Oberteil ergeben. So die ersten Pläne dazu, mal schauen wann ich sie umsetzen werde. Morgen wandern die Stoffe jedenfalls erstmal in die Waschmaschine um dort ein Bad zu nehmen.
Ist doch ein guter Beginn für ein neues Nähjahr, oder? 😉
Bis bald.

Ich muss dieses Jahr artig gewesen sein …

… anders kann ich mir das große Weihnachtsgeschenk von Schatzi und meiner Familie nicht erklären.
Es lag als größtes Geschenk unterm Weihnachtsbaum und wurde deswegen auch erst als letztes geöffnet.
Was da nur drinnen ist? Ihr glaubt gar nicht, wie spannend das war. Aber ich hatte schon so eine Ahnung aufgrund der Paketgröße. Beim Abreisen des Papieres kam dann natürlich eine große Kiste zum Vorschein, wo ich beim Lesen des Aufdruckes schon aufschrie: „Ihr seid verrückt!“
Und das war drin!
Eine Prymadonna in Größe S (Kleidergröße 36-42).
Der WAHNSINN. Ich bin auch heute noch baff und genieße den Anblick.

 Ich habe der Prymadonna mal meine Shelly übergezogen, um zu sehen wie sie an ihr wirkt. Man muss nämlich dazu sagen, dass ich Kleidungsgrößenmäßig ja eher eine 34 anstatt einer 36 bin. Aber mein Ziel ist ja noch ein paar Kilos auf die Rippen zu bekommen.
Die Shelly passt jedenfalls gut auf die Prymadonna, was mir wieder beweißt, das ich obenrum doch ne Größe 36 bin. Nur Hosen und Röcke (sofern nicht Taillenhoch) mit ihr anzupassen wird etwas schwierig werden, den meine Hüfte und Popo leider nicht so wohlgeformt sind, wie bei ihr.
Momentan ist sie bei allen Einstellrädchen (12 Stück) auf das Kleinste gestellt, was auch erstmal so bleiben wird, außer ich möchte was für Schatzi nähen. Auch wird sie mir gute Dienste beim fotografieren für Taschen leisten, das weiß ich jetzt schon. 😉
Jetzt muss ich nur noch ein bissl umräumen, damit sie auch ein tolles Plätzchen in der Nähecke bekommt.
Und was habt ihr so zu Weihnachten geschenkt bekommen? Vielleicht auch so etwas tolles wie ich? Zeigt doch mal her.

Weihnachtsgeschenkanhänger basteln

Ho, ho, ho … Frohe Weihnachten!

Na, habt ihr schon alle eure Geschenke eingepackt und mit Namen versehen? Wenn nicht, dann habe ich hier für euch noch eine schnelle und schöne Art, die Namen an die Geschenke zu bekommen.

Um meine Geschenke mit schönen Weihnachtsanhängern zu versehen, habe nur Fotokarton, einen Stanzer für Anhänger, Masking Tape, Lochzange, Faden und farbige Stifte benötigt.
Ich habe einen Kombistanzer verwendet, den es vor ein paar Wochen mal bei Tchibo gab. Die unbenötigten Motive, bei mir die Bäumchen, werden natürlich aufgehoben. Kann man bestimmt noch mal gebrauchen, spätestens im nächsten Jahr.
Auf die Vorderseite habe ich verschiedene Masking Tape Streifen geklebt und auf die Rückseite kam der Gruß „Frohes Fest“ und der Name des zu Beschenkenden. Jetzt noch einen Faden dran, ich habe silbernen Geschenkzwirn genommen.
Letztendlich wird der fertige Anhänger noch mit etwas weihnachtlichen Klebestreifen am Geschenk befestigt und fertig.
Genauso habe ich übrigens kleine Anhänger gemacht, an die ich Knöpfe zum Verschenken befestigt habe.
Schaut toll aus oder. Diese Knöpfe waren übrigens Bestandteil meines Wichtelpakets fürs Bloggertreffen, welches dann die liebe Silvi zugelost bekam.
Viel Spaß mit dieser kleinen Anleitung.
Euch allen ein frohes Fest und einen fleißigen Weihnachtsmann.

Vorfreude

Den diesjährigen Advent kann ich kaum erwarten, denn ich habe mir dieses Jahr einen ganz besonderen Adventskalender gegönnt.
Mit viel Liebe gefüllt von den Mädels von Alles-für-Selbermacher.
Bestellt hatte ich den Kalender bereits Mitte Oktober, wenige Minuten nachdem er online gestellt wurde. Zum Glück, denn er war ganz schnell ausverkauft.
Die Lieferung erfolgte auch flott und ich musste mich echt bremsen, um nicht jedes Tütchen einzeln abzutasten. Der Liebste hat mir auch ganz schnell das Päckchen weggenommen. 🙂

Jetzt freue ich mich jedenfalls jetzt schon auf den 1. Dezember, wenn ich das erste Tütchen öffnen kann. Ist aber noch soooo lang hin. 🙁
Aber ab dem 1. Dezember werde ich euch dann jeden Tag auf meinem Instagram-Profil zeigen, was denn so alles in den Tütchen drin ist.

Seid gespannt, ich bin es auch.

Ausgedruckte Nähwerke

Wenn ich etwas genäht habe, dann wird es natürlich fein säuberlich abfotografiert, archiviert und dann zum Beispiel hier im Blog gezeigt. Aber was nun wenn ich jemanden gern zeigen möchte, was ich denn schon alles genäht habe, ich kann ja schlecht jedesmal meinen Laptop rausholen nur um ein paar Bilder zu zeigen. Also habe ich vor ein paar Wochen mal meinen Papa und seinen Fotodrucker in Beschlag genommen und einen ganzen Stapel an Bildern ausdrucken lassen.
Das sind eine ganze Menge musste ich dann gleich mal feststellen. Aber so einfach durcheinander als Stapel konnte ich sie nun auch nicht lassen, also wurde alles fein säuberlich nach Kategorien getrennt und in einer Fotobox mit einhängbaren Fototaschen geordnet.
Jetzt kann ich auch ganz schnell mal nachschauen, was ich denn schon so für Farbkombinationen bei beliebten Nähprojekten zusammengestellt habe. und jetzt schauen wir mal, wann ich dann den nächsten Stapel an Bildern zusammengenäht habe und sie hinzufügen kann.