Rezension: Vegetarisch Kochen – Saisonal, gesund und lecker {Werbung}

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Genau wie mein letztes Rezensionsexemplar „Bärenstarke Kinderkost – Einfach schnell und lecker“ stammt auch mein neustes Rezensionsbuch wieder von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Dank Blog dein Buch wurde mir diesmal „Vegetarisch Kochen – Saisonal, gesund und lecker“ zur Verfügung gestellt und ist damit das zweite Kochbuch aus der Ratgeber-Reihe der Verbraucherzentrale. Geschrieben wurde es von Kathi Dittrich, die tollen Fotos im Buch stammen von Christian Hacker.

Das Buch erschien erst Anfang April diesen Jahres und ist somit ganz neu im Bücherregal anzutreffen. In gewohnter Verbraucherzentralen-Manier gibt es auch bei „Vegetarisch Kochen“ wieder ein sehr übersichtliches Inhaltsverzeichnis und einen sehr guten Ratgeberteil zu Beginn des Buches, bevor es mit der sehr umfangreichen Rezeptsammlung los geht.
Das Inhaltsverzeichnis verdeutlicht die klare Struktur des Buches. Hier findet man sehr übersichtlich die Rezepte nach Jahreszeiten dargestellt … Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Und bei einem ersten Blick über die Titel der Speisen sieht man auch gleich, dass die veganen Rezepte hier schon extra gekennzeichnet wurden. So kann man diesen schnell und einfach von den vegetarischen Rezepten unterscheiden. Das gefällt mir ausgesprochen gut, den somit fällt eine langwierige Suche durch die über 100 Rezepte im Buch aus und man kann gezielter suchen.
Im Serviceteil findet man gleich auf den ersten Seiten eine Einführung in die vegane und vegetarische Küche. Was mir hierbei besonders gefällt, ist die tolle Übersicht über die 5 Gruppen der Vegetarier. Mittels durchgestrichener Symbole wird hierbei erklärt, wer was nicht auf seinem Speiseplan hat. Für mich war das teilweise neu, ich hätte nie gedacht, das es da solche Unterschiede gibt. 😉
Man bekommt auch sehr gut erklärt, was man bei der vegetarischen Ernährung alles so beachten sollte, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Dabei werden die verschiedenen Lebensmittelgruppen … Obst und Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse, wertvolle pflanzliche Öle, Milch und Milchprodukte, sowie Eier … kurz erklärt.
Abgerundet wird der Serviceteil von einem sehr ausführlichen saisonalen Kalender für Ost, Salat und Gemüse. Dabei wird durch verschiedene Symbole dargestellt, wie die Früchte in den unterschiedlichen Monaten angebaut werden.
Nach dieser großartigen Übersicht fängt der sehr umfangreiche Rezeptteil an. Über 100 Rezepte werden dabei gut erklärt und von Kochtipps ergänzt. Man findet sowohl leckere Vor- und Hauptgerichte, wie auch köstliche Desserts in dem Buch. Die Zutaten sind klar aufgegliedert und heutzutage in jedem guten Supermarkt zu finden. Es gibt also keine exotischen Ausreißer.

Zwischen all den Rezepten findet man noch Steckbriefe von ausgewählten Früchten. Pro Jahreszeit werden 3 Steckbriefe gezeigt, wobei die verschiedenen Arten der jeweiligen Sorte gezeigt werden. Auch findet man am Ende einer jeden Jahreszeit ein entsprechendes Menü, welches Anregung gibt auch die anderen Rezepte jahreszeitengerecht als Menü zusammen zu stellen.

Für 19,90€ bekommt man mit „Vegetarisch Kochen – Saisonal, gesund und lecker„* ein sehr leckeres vegetarisches Kochbuch, das eine abwechslungsreiche fleisch- und fischlose Küche bereit hält. Ich kann mir durch dieses Buch jetzt noch mehr vorstellen, der vegetarischen Küche eine größere Bedeutung in unserem Speiseplan zukommen zu lassen.

Eine Leseprobe findet ihr auf der Seite der Verbraucherzentrale.

Vielen Dank an Blog dein Buch und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen das ich dieses tolle Buch rezensieren durfte.

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Rezension: Bärenstarke Kinderkost – Einfach, schnell und lecker {Werbung}

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Mein neustes Rezensionsexemplar, das mir via Blog dein Buch zur Verfügung gestellt wurde, stammt diesmal von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und heißt „Bärenstarke Kinderkost – Einfach, schnell und lecker„. Geschrieben wurde es von Gabriele Graf, Ursula Plitzko und Ursula Tenberge-Weber, die im Bereich Gesunde Ernährung/Ernährungsbildung bei der Verbraucherzentrale arbeiten.

Das Buch ist im März in der mittlerweile schon 13. Auflage erschienen und wurde mit vielen neuen aktuellen Rezepten und Zeichnungen der Illustratorin Kathrin Wiehle aufgefrischt. Ein zum Titel des Buches passender Bär begleitet einen den gesamten Ratgeber hindurch und gibt am Rand immer noch kleine Tipps zum besten. 😉

Das Besondere an „Bärenstarke Kinderkost“* ist, dass es kein reines Kochbuch, sondern ein Ernährungsratgeber für Eltern und Kinder ist. Wobei hierbei aber mehr die Eltern angesprochen werden. Das Buch ist in zwei große Teile gegliedert und umfasst einen ratgeberischen Teil (bis Seite 111) und einen Rezeptteil (ab Seite 112).
Der erste allgemeine Teil bietet den Verbraucherzentrale-typischen neutralen Blick auf Lebensmittel allgemein, Kinderernährung und Kinderlebensmittel. Dabei wird zuerst das allgemeine Blickpunkt auf  die Familie und das Essen, sowie dann im Speziellen auf die Kinder und ihr Essen gerichtet. Also was braucht der Körper, Aufbau der Ernährungspyramide und Portionsgrößen etc. gerichtet. Dann wird noch auf die einzelnen Tagesmahlzeiten eingegangen und wie sie sich zusammensetzen sollten.
Begleitet wird der Ernährungsratgeberische Teil von kleinen Checklisten zur Selbsteinschätzung und Eigenkontrolle, um denn überhaupt mal zu sehen, wie man sich im Moment ernährt. Dazu findet man auch wertvolle Tipps für die Küche und den Einkauf, wie zum Beispiel eine Vorratsliste, Lagerungstipps für die Lebensmittel oder wie die Kinder in der Küche helfen können.

Im Anschluss an diesen allgemeinen Teil findet man eine sehr umfangreiche Sammlung an Rezepten.
Die Gliederung ist wie folgt: Frühstück – Salate, Dressings, Dips – Hauptgerichte – Süßspeisen und Desserts – Kuchen und Gebäck – Getränke.
Alle Kategorien sind dann zum Teil auch noch einmal mit Unterthemen gegliedert. So findet man beim Frühstück zum Beispiel Rezepte für Brot und Brötchen, süße und herzhafte Aufstriche und für ein schnelles Frühstück mit Müsli und Co. Bei den Hauptgerichten findet man Rezepte für Suppen, Aufläufe, Fleisch- und Fischgerichte, Soßen und Gemüsegerichte, etc. Alle Rezepte sind einfach zuzubereiten und an die Kinder angepasst. Man findet also keine exotisch anmutenden Gerichte, wo man schon von vorn herein ahnen kann, dass das Kind es verweigern wird.

Im Anhang findet man dann noch einen tollen saisonalen Kalender, woraus man erkennen kann, wann es welches Obst und Gemüse gibt. Sowie ein ausführliches Rezeptregister.

Für 12,90 € erhält man hier einen fundamentierten Ernährungsratgeber, der mit jeder Ernährungsberatung stand halten kann. Meine Ernährungsberaterin fidet dieses Buch übrigens auch sehr gut. Für Muttis und Vatis, denen die eigene Ernährung und im allgemeinen die Ernährung der Kinder am Herzen liegt, sei dieses Buch sehr empfohlen.Eine Leseprobe findet ihr auf der Seite der Verbraucherzentrale.
Für mich als Mama eines fast 6 Monate alten Babys ist der Ratgeber eine gute Hilfe für die Zukunft. Denn obwohl sich das Buch vorwiegend an der Ernährung von Kindern von 1-2 bis 14/15 Jahren orientiert, so kann ich doch auch jetzt schon vieles in unserer Familienernährung umsetzen. Besonders die Rezepte haben es mir angetan, den mit der Geburt der eigenen Kindern überdenkt man sein eigenes Essverhalten gleich noch mal intensiver. Weg von Convenience-Essen, hin zum Selbermachen der Speisen. Wir werden sicherlich viele Rezepte aus dem Buch in Zukunft nach kochen.

Vielen Dank an Blog dein Buch und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen das ich dieses tolle Buch rezensieren durfte.

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Rezension: Liebe auf den ersten Stich {Werbung}

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Mein aktuelles Rezensionsexemplar für Blog dein Buch ist diesmal mit „Liebe auf den ersten Stich“ von Tilly Walness ein Nähbuch aus dem EMF-Verlag.

Tilly Walness kennen viele Näherinnen bestimmt schon von ihrem tollen Blog „Tilly and the Buttons“ oder auch aus der ersten Staffel des britischen Nähwettbewerbs „The Great British Sewing Bee„. Mit dem Buch bringt sie nun ihre Erfahrungen auf neuem Wege an die Frau. Mit ihrer lockeren Sprache macht das Lesen und nachschneidern gleich doppelt Spaß. Dieses Buch* ist wunderbar für Anfänger wie auch Nähprofis geeignet, denn man lernt mit jedem Kapitel ein Stück mehr an Technik und hält am Ende viele neue Kleidungsstücke in der Hand.

Das Buch* zeigt gleich zum Beginn, nach dem sehr übersichtlichen Inhaltsverzeichnis, eine großartige Übersicht mit allen Nähprojekten und ihren Variationsmöglichkeiten. Das kann man schon einmal sehen, was man so alles nachschneidern kann. Sehr schön finde ich es auch, dass Tilly Walness selber Model für ihre Kreationen gespielt hat und sich in den tollsten Posen fotografieren ließ. Man findet in dem Buch wirklich nur Bilder mit ihr, was ich sehr sympatisch und ansprechend finde. Denn daran erkennt man auch die Leidenschaft von Tilly zum Nähen, die sie mit diesem Buch weiter geben möchte.

Fantastisch finde ich auch, dass alle dem Buch* beiliegenden Schnittmusterbögen in einer Extra-Tasche im hinteren Buchdeckel verstaut sind. So können sie nicht verloren gehen. Ich finde es auch sehr schön, dass in allen Schnittmustern bereits eine Nahtzugabe von 1,5 cm enthalten ist.

„Liebe auf den ersten Stich“ ist in insgesamt 7 Kapitel aufgeteilt, wobei sich jedes Kapitel mit einem Projekt = Kleidungsstück befasst.
Kapitel 1 – Schal „Brigitte“
Kapitel 2 – Pyjamahose „Margot“
Kapitel 3 – Rock „Delphine“
Kapitel 4 – Kleid „Megan“
Kapitel 5 – Rock „Clémence“
Kapitel 6 – Bluse „Mimi“
Kapitel 7 – Kleid „Lilou“

 Jedes Kapitel ist zusätzlich noch unterteilt in >Technik<, >Variationsmöglichkeiten< und >Ein Hobby fürs Leben<. Jedes dieser Unterteilungen befasst sich mit speziellen Punkten abgestimmt auf das jeweilige Kleidungsstück.

Man bekommt in dem Buch* alles genau erklärt. Angefangen von einer Erklärung wie man dieses Buch benutzt und versteht, über alle benötigten Nähutensilien, das Einrichten und Handhaben der Nähmaschine, das Benutzen von Schnittmustern, die richtige Stoffauswahl und und und.
Zu jedem Projekt = Kleidungsstück gibt es zu Beginn eine Übersicht mit Material, Werkzeuge, Techniken die man lernt bzw. verwendet, Stoffauswahl, Größentabelle und Schnittauflageplan. Es sind quasi noch mal kleine Inhaltsverzeichnisse für die einzelnen Kapitel. Die Nähanleitungen selber sind sehr schön ausführlich im Text und Bild.
Auch sehr schön finde ich die Seiten unter der Rubrik „Ein Hobby fürs Leben“. Denn wann findet man schon mal in einem Nähbuch Tipps zum Verhalten in einem Stoffladen oder wie man das Nähen am besten im Alltag integrieren kann.

Man kann sagen, das Buch wird seinem Titel „Liebe auf den ersten Stich“ sehr gerecht, denn es ist ein Traum. Vom Aufbau und Design her bekommt man für gute 23 € ein tolles Nachschlagewerk mit klasse Anleitungen. Zwar mag der Stil von Tilly Walness vielleicht nicht jedermanns Sache sein, aber man findet doch das ein oder andere Kleidungsstück was man schnell nachnähen möchte. In meinem Fall wäre das die Pyjamahose.
Das Buch endet auf der Rückseite mit einem perfekten Spruch …
„Nähen ist kein Zauberwerk“
… und dem stimme ich vollkommen zu. Mit diesem Buch auf alle Fälle nicht.
Vielen Dank an  Blog dein Buch und den EMF-Verlag das ich dieses tolle Werk rezensieren durfte. Sehr gern wieder.
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Rezension: Spackos in Space – Zoff auf Zombie 7 {Werbung}

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Mein aktuelles Rezensionsexemplar von Blog dein Buch habe ich diesmal direkt von der Zielgruppe, in Persona durch meinen 11-jährigen Neffen lesen lassen, da ich selber wenig Zeit dafür hatte.
Spackos in Space – Zoff auf Zombie 7„* ist im August im Tulipan Verlag erschienen und bereits das zweite Buch aus der „Spackos in Space“-Reihe, geschrieben von Jochen Till und mit tollen Illustrationen von Zapf.

Inhalt:

Das Buch erzählt vom 13-jährigen Cornelius Spacko, genannt Conny, der seit mittlerweile drei Monaten bei seinem Vater und dessen Crew aus Außerirdischen auf dem Raumschiff ‚RS Rumpel‘ lebt und „… mit diesem verfrocktem Raumschiff im Zeitlupentempo durch das Niemandsland des Universums …“ treibt. Die Kühlschränke sind mittlerweile leer und Conny plagt der Hunger, so dass er ziemlich gereizt ist. Als sie einen fremden Planeten entdecken, ist die Freude groß, denn eine Lösung des Nahrungsproblems ist gefunden. Dank des grünen Daumens eines Crewmitgliedes, welcher auf wundersame Weise Gemüse aus der Erde wachsen lassen kann, ist das Nahrungsproblem schnell gelöst. Denn auf dem Planeten entdecken sie nur Bäume mit explodierenden Früchten und letztendlich auch die Bewohner des Planeten … fiese hirnfressende Zombies!

Wie fanden wir es

Mein Neffe fand das Buch beim Lesen sehr interessant und spannend, besonders als dann die Zombies auftauchten. Er war so fasziniert von der Story, das er gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Stellenweise musste er sogar laut lachen, besonders den Putzroboter fand er sehr witzig. Den hätte vermutlich so mancher gern daheim. 😉
Die einzelnen Figuren sind sehr gut beschrieben und mit ihren Charaktereigenschaften dargestellt, so dass man noch nicht einmal das erste Buch der Reihe gelesen haben muss, um sich mit den Figuren anzufreunden.
Manche der Fantasieworte in dem Buch haben es allerdings teilweise in sich, so das man sie manchmal mehrmals lesen muss, um zu verstehen was gemeint ist. Aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Besonders genial finden wir ja die unterschiedlichen Schrifttypen in dem Buch. Dabei erkennt man besonders gut wenn zum Beispiel ein Roboter redet oder jemand schreit. Das hilft dem jungen Leser sehr beim Verständnis der Geschichte und lockert den gesamten, ohnehin schon sehr lässigen Schreibstil des Autor noch mehr auf.
Zudem schaffen es die comichaften Zeichnungen auf jeder Doppelseite sich noch mehr in die Geschichte hinein zu versetzen und zu verstehen. Damit wird auch die bildliche Vorstellungskraft der jungen Leserschaft sehr gut unterstützt. 🙂
Das Buch hat uns also mehr als begeistert und nun ist natürlich das Interesse an dem ersten Teil der Buchreihe* erst recht geweckt, denn man möchte noch mehr von Conny, seinem Vater und der Raumschiff-Crew erfahren.

Von uns also eine klare Leseempfehlung für alle ab 10 Jahre, denn nicht nur die Kids werden von dem Buch begeistert sein, sondern auch alle Erwachsenen.

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Rezension: Die Umweltfee {Werbung}

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Bei meinem zweiten Buch das ich für Blogg dein Buch rezensieren darf, handelt es sich um das Kinderbuch „Die Umweltfee“ von Christa Vera Meier, erschienen Ende 2013 im Frieling Verlag.

Um was geht es

Das Buch handelt von den Freunden Emil und Tina, welche sich zum Spielen treffen. Als Emil aber den Müll, welchen ihm seine Mutter mitgegeben hat, einfach in den Teich anstatt in die Mülltonne kippt, ist Tina entsetzt und beschimpft Emil als Umweltsünder. In dem Teich lebt ein kleiner Barsch, der durch den Müll auf einmal keine Luft mehr bekommt. Als das Emil nicht kümmert, ist Tina sehr traurig und macht sich auf die Suche nach Hilfe. Sie bekommt von einer Taube und der Sonne den Tipp nach der Umweltfee zu suchen. Schließlich trifft Tina die Umweltfee dann auf einer Wiese. Diese verwandelt daraufhin Emil in ein Krokodil und er muss nun den Müll aus dem Teich fischen, der dann von Tina in die Mülltonne geworfen wird. Danach verwandelt ihn die Umweltfee wieder zurück und Tina gibt ihm glücklich einen Kuss. Ende.
Angepriesen wird das nur 17 Seiten starke Büchlein im Klappentext als „… eine einfühlsame Geschichte für Kinder ab vier Jahren …“. Mmmh … dem ist meines Erachtens nicht so. Denn ich glaube nicht, dass ein vierjähriges Kind verstehen kann, wieso Emil gegen seinen Willen in ein Krokodil verwandelt wird und warum Tina im einerseits erst die Freundschaft kündigt und am Ende plötzlich wieder mit ihm befreundet ist. Selbst mein 9-jähriger Neffe, mit dem ich das Büchlein ein zweites Mal zusammen gelesen habe, war nicht begeistert davon, dass Emil in ein Krokodil verwandelt wird. Da bekommt ja jedes Kind Angst, selbst gegen seinen Willen verwandelt zu werden, wenn es eine Umweltsünde begeht.

Wie fand ich das Buch

Obwohl ich die Idee, das überaus wichtige Thema des Umweltschutzes bereits für kleine Kinder begreiflich zu machen, recht lobenswert finde, so ist die Umsetzung hier jedoch sehr fehlgeschlagen.
Die Geschichte mit all ihrem Elementen gleicht eher einem Märchen, anstatt eine Lehrgeschichte. Auch die sprachliche Wiedergabe ist nicht gerade kindgerecht. Denn wenn ich den Text einem Kind richtig betont vorlese, so kommt er teilweise sehr verurteilend und verletzend rüber. Textstellen wie „Du bist ein Umweltsünder!“ oder „…Ich spiele nicht mehr mit dir!“ sind meines Erachtens nicht gerade pädagogisch wertvoll. Da hätte sich die Autorin, eine laut Verlag erfahrene Kindergartenerzieherin, ruhig mehr Mühe geben sollen, um die Geschichte kindgerechter werden zu lassen. Sowohl sprachlich als auch stilistisch.
Einzig die Illustrationen von Severin Kirsch lassen die Qualität des Büchleins etwas nach oben steigen. Auf jeder Doppelseite ist auf der linken Seite ein zum Text passendes Bild angeordnet. Ohne diese großflächigen Bilder würde die Geschichte vermutlich komplett untergehen.
Auch bei der Aufmachung des Büchleins, denn als Buch kann man es nun wahrlich nicht bezeichnen, eher als Broschüre oder Heft, hätte ich mir vom Verlag etwas mehr umweltfreundlicheres Gespür gewünscht. Warum bitte schön muss eine Publikation zum Thema Umwelt auf  hochwertigen Papier gedruckt werden und nicht auf recyceltem Umweltpapier? Für mich unverständlich. Hinzu kommt, dass für die gerade mal 17 Seiten starke Geschichte im A5-Querformat ein echt unglaublicher Preis von 8,90€ verlangt wird. Jedes andere Kinderbuch zum Thema Umwelt ist da sein Geld mehr wert als dieses hier. Leider.
Hätte ich das Buch nicht vom Verlag gestellt bekommen, so wäre es mir allein schon wegen des Preises und der Dürftigkeit des Inhaltes, leider nie in den Einkaufskorb gelangt. Schade um die Arbeit der Autorin, aber manche Bücher sollten besser vom Verlag überprüft werden, ehe man sich für eine Veröffentlichung entscheidet.
Ich hatte mir von diesem Buch mehr versprochen und wurde leider enttäuscht. Aber euch muss es ja nicht genauso gehen. Wer sich selber ein Bild machen möchte, der kann das Büchlein zum Beispiel hier erwerben.

Rezension: Das Huhn das vom Fliegen träumte {Werbung}

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Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, das ich früher eine richtige Leseratte war. Nein, naja dann wisst ihr es jetzt. Aber als dann die Zeiten mit Internet, anderen Hobbys und Arbeit immer mehr wurden, verschwand auch allmählich die Zeit, wo viele Bücher gelesen wurden. Heute bin ich froh, wenn ich einen dicken Roman in Jahr schaffe. Oh weh, aber vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass ich sehr anspruchsvoll bei der Auswahl meiner Literatur bin.
Durch Amberlight und Königinnenreich bin vor ein paar Monaten auf die Website ‚Blog dein Buch‚ aufmerksam geworden und habe mich dann dort auch nach längerem Überlegen angemeldet. Nach ein paar gescheiterten Versuchen bei für mich interessanten Büchern ausgewählt zu werden, hat es nun aber doch geklappt und ich darf meine erste Rezension zu einem Buch schreiben.
Abbildung vom Klein & Aber Verlag
„Das Huhn das vom Fliegen träumte“ von der koreanischen Autorin Sun-Mi Hwang erschien zum Ende des Winters im Klein & Aber Verlag und ist eine wunderbare Tierfabel, welche man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, so fesselnd ist diese einfühlsame Geschichte. Allein schon die Kurzbeschreibung „Für Veränderungen ist es nie zu spät …“ bei ‚Blog dein Buch‘ lässt erahnen, wie tiefgründig und mitreißend diese Geschichte ist.
Die 160 Seiten des broschierten Buches, mit den tollen Zeichnungen der japanischen Künstlerin Nomoco, sind geprägt von Hoffnung, Liebe, Mut, Freundschaft und dem unbändigen Willen der Protagonistin Sprosse, einer Legehenne, nach Freiheit und Selbstbestimmung.
Das dieses Buch allein über zehn Jahre lang die Bestsellerlisten Koreas anführte, verwundert mich dabei nicht, selten hat mich eine Tiergeschichte so gefesselt wie diese. Das ist vorher nur George Orwells „Animal Farm“ gelungen, welche ich sofort wieder in Erinnerung habe. Die zeitlose Geschichte von der Legehenne Sprosse lässt vermutlich in vielen unserer Leben Parallelen erkennen und besonders Frauen werden in den Wünschen von Sprosse, eigene Wünsche fürs Leben wieder erkennen. Bei mir war es jedenfalls so.
Während des Lesens der 11 kurzen Kapitel war ich immer wieder einem Auf und Ab der Gefühle ausgesetzt, da mich allein die ungezwungene Schreibweise der Autorin so mitgerissen hat. Das Buch begleitet einen durch ein Jahr in Sprosses kurzem Hühnerleben, welches aber gleichzeitig das Aufregendste und Schönste für sie sein wird. Denn es wird das Jahr sein, wo sich ihre Wünsche erfüllen. Wo sie sich durch einen Zufall aus der Gefangenschaft des Hühnerstalls befreien kann und ihren Traum vom Ausbrüten eines Ei’s und dem Großziehen eines Kückens erfüllt, trotz aller Widerstände und Gefahren.

Wie fand ich das Buch?

Ich habe mit Sprosse gelitten, als sie sich fragte: „Warum bin ich im Hühnerstall eingesperrt, während die Henne frei im Hof herumlaufen darf?“ oder sie im späteren Verlauf der Erzählung ihren besten Freund, die Wildente Streuner, an das gefährliche Wiesel verliert und sich fragt: „Warum bist du heute Nacht nicht wach geblieben? Warum hast du keinen Warnruf ausgestoßen?“ Ja warum nur? Fragen wir uns das nicht auch immer wieder in unserem Leben, wenn etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Ich fühlte mit Sprosse, als sie sich entschloss den Hof zu verlassen, da keines der freien Tiere sie akzeptierte und wollte das sie bleibt. Aber auch, als sie ein herrenloses Ei fand und es kurzerhand adoptierte und sich sagte: „Keine Sorge Kleines, ich halte dich warm.“ und dabei starke Muttergefühle entwickelte, die sie nicht mehr loslassen, trotz des Unterschiedes: „Dann ist es eben eine Ente und kein Huhn. Na und? Es weiß trotzdem, dass ich seine Mutter bin!“ So soll es doch sein, Liebe über die Grenzen hinaus, egal ob wir gleich sind oder nicht. So nimmt die Geschichte ihren Lauf, wie man sie auch mit dem menschlichen Dasein vergleichen kann. Von den Sorgen und Ängsten einer Mutter, bis zum Loslassen des Kindes in ein eigenes Leben, zeigt die Geschichte von Sprosse, dass wir uns alle dem Lauf des Lebens beugen müssen, bis in den Tod.

Abbildung vom Klein & Aber Verlag

Diese Tierfabel zeigt deutlich auf, dass man sein Leben nur selber in die Hand nehmen muss, um etwas zu erreichen und man nie aufgeben sollte, seine Träume zu verwirklichen, egal wie sie enden.
So hoffe ich, das noch viele Leute dieses mitfühlende Buch lesen werden und davon genauso begeistert sind wie ich. Ja ich würde es sogar als Thema für den Schulunterricht empfehlen, den selten wird einem so deutlich gezeigt, wie kostbar unser Leben ist.
Vielen Dank an Blog dein Buch und den Klein und Aber Verlag, dass ich rezensieren durfte.