Rezension: Happy at Home {Werbung}

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Wer mag kein aufgeräumtes Zuhause, ich glaube niemand. Besonders zu Beginn eines neuen Jahres haben es sich daher viele in den Kopf gesetzt und wollen Ordnung in ihrem Leben oder ihrem Zuhause schaffen. Ich zähle mich auch mit dazu. „Happy at Home“ zu sein ist da das Motto.

Inspirationen dafür gibt es viele. Sei es in Form von Challenges, Videos, Bilder auf Social Media oder über Bücher. Ich persönlich liebe alle Formate um mir Ordnungsinspiration zu holen. Jedoch hat es mir zur Zeit ein Buch besonders angetan: „Happy at Home – Raum für Raum zum perfekt organisierten Zuhause“ von Clea Sharper und Joanna Teplin. Beide sind auch bekannt unter dem Namen „The Home Edit„.

Buchcover Happy at Home
Abbildung Mosaik Verlag

Bilderbuch für Ordnungsfreaks

„Happy at Home“ ist das Bilderbuch für Ordnungsfreaks. So meine persönliche Meinung, denn das Buch ist eine wahre Sammlung an Ordnungsbeispielen in Bildform. Alle Fotos sind großformatig auf einer Seite oder über zwei Seiten aufgeteilt. Dazu dann noch ein kurzer leicht verständlicher Text mit der genauen Erklärung zum Foto und 1-5 Ordnungstipps dazu.

Allein das schnelle Durchblättern des Buches mit seinen vielen farbenfrohen Bildern auf über 250 Seiten ist ein Genuss für alle die sehr visuell veranlagt sind.

Seiteninhalt Happy at Home
Abbildung Mosaik Verlag

Raum für Raum zum organisierten Zuhause

Das Buch* ist, nach einer mehrseitigen Einleitung, aufgeteilt in drei Große Kategorien: Vorbereitungen – Musterlösungen – Ordnung halten. Wobei Musterlösungen den größten Platz einnimmt, immerhin gut 190 Seiten. Eingeteilt in die einzelnen Räume eines Zuhauses.

Eingangsbereich – Waschküche – Badezimmer – Arbeitszimmer – Spielbereich – Kleiderschränke – Küche – Vorratskammer

Doch bevor man zu den wirklich beeindruckenden Musterlösungen kommt, wird in der Einleitung kurz über das Ordnungsprinzip von den Autorinnen unterrichtet und wie sie zueinander fanden. Danach geht es auch direkt über in den Buchteil der Vorbereitungen fürs Ordnung schaffen.

Gleich auf der ersten Seite des Kapitels bekommt man 3 wichtige Tipps fürs Ordnung schaffen. Alles ausräumen – Gruppen erstellen – Ausmisten. Simpel und einprägsam. Ein paar Seiten weiter werden diese Schritte dann genauer erklärt. Besonders schön finde ich auch den Rat der Autorinnen: NUR KEINEN STRESS! Das ist so gut, denn oft füllt man sich ja beim Ordnungsthema etwas sehr unter Druck gesetzt.

Seiteninhalt Happy at Home Kleiderschrank
Abbildung Mosaik Verlag

Darüber hinaus lernt man im Vorbereitungsteil viel über verschiedene Schwierigkeitsstufen beim Ordnung schaffen. Von der einfachen Schublade bis hin zum Schwierigen Kleiderschrank. Es gibt stressfreie Tipps für tränenfreies Aussortieren, unverzichtbare Aufbewahrungsartikel und einen unverkennbaren Look. Die Autorinnen beispielsweise lieben das Sortieren nach Regenbogenfarben. Zu guter Letzt gibt es noch ihren Tipp für unablässliches Beschriften. Sehr verständlich, denn so lässt sich schneller etwas wiederfinden.

Ein Traum an Musterlösungen

Mein persönliches Highlight im Buch sind die unzähligen Musterlösungen. Es ist wie das schauen in fremde Schränke. Daher finde ich es wundervoll, dass im Buch auch ganz spezielle Ordnungslösungen von Kundinnen der Autorinnen mit drin sind. Man kann dadurch beispielsweise einen Blick in die Vorratskammer von Gwyneth Paltrow werfen oder die von Mandy Moore. Oder wie wäre es mit dem Blick in einen Kleiderschrank so schön wie ein Ballsaal oder in einen gut sortierten Bastelschrank. Das Buch lässt das Herz eines jeden Liebhabers von Ordnungssystemen höher schlagen. Also meines definitiv, auch wenn ich teilweise bei weitem nicht so viele Sachen habe, zum Beispiel im Bad.

Sehr gut in dem Buch sind, neben den vielen Bildern, auch die einzelnen Tipps, die es zu den jeweiligen Musterlösungen gibt. Bei jedem Beispiel wird genau erklärt, was wie gemacht wurde.
Für jeden Bereich gibt es außerdem noch separate Tipps und Empfehlungen.

Achtung Spoiler:
Wie wäre es denn mal mir einem Spülschrank-Workout:
Hinhocken – Alles herausnehmen was ausgelaufen, alt, klebrig oder eklig ist – Aufrichten – Umdrehen und Wegwerfen – An again.
Das kann man auch gut für jeden Schrank in der Vorratskammer anwenden. 😉

Seiteninhalt Happy at Home Utensilienschrank
Abbildung Mosaik Verlag

Zum Schluss gibt es noch ein paar Tipps für langfristigen Erfolg beim Ordnung machen, sowie viele Empfehlungen für Websiten zu dem Thema, Einkaufsmöglichkeiten für Aufbewahrungen und Instagram-Tipps. Meiner ist definitiv der Instagramkanal von The Home Edit.

Ordentlich, Ästetisch und Happy
ins Wohlfühlzuhause!

The Home Edit

Happy at Home“ (*) ist also wirklich eine kleine Bibel für jeden, der Ordnung in seinen Schränken haben möchte. Meine persönliche Meinung ist ja, dass ein ordentlicher Schrank das Leben sehr erleichtert, denn man findet alles schnell wieder.

Vielen Dank an den Mosaik Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

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Wir sagen Danke dafür.

Rezension: Experimentierspaß für die Kleinsten {Werbung}

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Kinder sind wissbegierig. Sie hinterfragen alles und sind entdeckungsfreudig. Manchmal ist es gar nicht so einfach, auf alle ihre Fragen eine passende Antwort zu finden, besonders wenn es in den naturwissenschaftlichen Bereich geht. Denn seien wir mal ehrlich, an was, dass ihr in eurer Schulzeit gelernt habt, erinnert ihr euch noch großartig.

Das Kinder-Experimentier-Buch „Experimentierspaß für die Kleinsten“ von Christine Sinnwell-Backes und Timo Backes unterstützt euch dabei mit 25 leichten Experimenten, auf die Fragen eurer Kinder Antworten zu finden.

Experimentierspaß für die Kleinsten
Abbildung Bassermann Verlag

Kinderleichte Experimente zum Selbermachen

Kann man mit kleinen Kindern schon gemeinsam Experimente durchführen? Das fragte sich die Autorin Christine Sinnwell-Backes, bekannt vom Blog little.red.temptations, gemeinsam mit ihrem Mann, einem promovierten Chemiker, bei der Entstehung des Buches. Ihre Antwort: Ja, kann man!

Zusammen haben sie mit ihren Kindern schon von klein auf die Welt erforscht. Sie ermunterten ihre Kinder so Dinge zu hinterfragen, auszuprobieren und darüber nachzudenken, was denn da so alles passiert. All diese Erkenntnisse geben sie nun an uns mit ihrem Experimentierbuch weiter, so das wir sie auch zusammen mit unseren Kindern austesten können.

Das Buch „Experimentierspaß für die Kleinsten“ (*) ist ab einem Alter von 3 Jahren konzipiert und das ist durchaus machbar. Zusammen mit den Eltern könne die Kleinen so die Welt unterstützend spielerisch entdecken und verstehen. Ältere Kindergartenkinder und Schulkinder können hingegen die einfachen Forscheraufträge selber durchführen. Je nach Alter und Lesefertigkeit mit oder ohne Unterstützung der Eltern.

Experimentieren mit Kindern Zauberblume
Abbildung Bassermann Verlag

Beobachten – Entdecken – Staunen

Im Buch werden die Kinder bei ihren Experimenten von der Forschereule begleitet. Mit Hilfreichen Tipps und Tricks, gut überschaubaren Erklärungen und wichtigen Hinweisen hilft sie den Kindern und uns Eltern dabei die Experimente bzw. Forscheraufträge durchzuführen und zu verstehen.

Die 25 Forscheraufträgen sprechen dabei die unterschiedlichen Sinne des Menschen an: Fühlen, Sehen, Hören, Riechen, Schmecken.
Gekennzeichnet sind die Experimente dafür mit unterschiedlichen Symbolen um direkt zu wissen, welcher Sinn angesprochen wird.

Jeder Forschungsauftrag ist dabei auf einer Doppelseite mit einer knappen Anleitung und dazu gehörigen unterstützenden Bildern. Die Forschereule erklärt was man für seinen Auftrag alles braucht und danach wie es gemacht wird. Am Ende jeder Doppelseite fasst sie noch einmal zusammen, was beim Experiment gerade passiert ist. Manchmal auch mit einer zusätzlichen Erklärung in Form einer Zeichnung, ähnlich wie der Lehrer in der Schule an der Tafel.

Am Ende des Buches gibt es außerdem noch ein Glossar mit der Erklärung der wichtigsten naturwissenschaftlichen Begriffe aus dem Buch. Auch 4 Vorlagen für die Forscheraufträge findet man dort. Diese kann man sich einfach kopieren oder abmalen.

Experimentieren mit Kindern Flugversuche
Abbildung Bassermann Verlag

Begeisterung bei den Kindern

Natürlich haben wir auch den ein oder anderen Forschungsauftrag zu Hause ausgetestet und meine Kinder (5 und 6 Jahre) sind begeistert. Den Forscherauftrag „Pfeffer auf der Flucht“ kannten wir zum Beispiel schon vom Frühjahr her, als wir den Kindern im Zuge der Pandemie die Wichtigkeit des Händewaschens erklärt hatten.
Ganz hoch im Kurs steht bei ihnen momentan aber das Experiment „Auf zum Mond!„, wobei sie eine Papierrakete mit Hilfe eines Strohhalmes in die Luft pusten. Ich kann euch sagen, die Raketen fliegen hier mittlerweile fast täglich durch die Kinderzimmer.

Die Kinder konnten viele Experimente schon gut unter Anleitung selber durchführen. Das trägt natürlich auch zu einem gestärkten Selbstbewusstsein bei und erfüllt die Kinder mit Stolz. Außerdem haben sie dann doppelt so viel Experimentierspaß.

Experimentierspaß mit Rakete

Wichtig sei aber noch gesagt, dass bei allen Experimentierspaß immer ein Erwachsener mit im Raum sein sollte und die Experimente beaufsichtigt. Denn nicht immer sind alle Materialien so ungefährlich wie ein Stück buntes Papier im Wasser. Feuer, Essig, Salz, Gips, Öl, Spülmittel oder auch Rasierschaum haben allein nichts in Kinderhänden zu suchen. Es ist sehr wichtig ihnen den richtige und sorgsame Umgang damit beizubringen.

Wer also gern experimentierfreudig ist, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt. Es ist auch eine schöne Geschenkidee jetzt zum baldigen Weihnachtsfest.

Vielen Dank an den Bassermann Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

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Wir sagen Danke dafür.

Rezension: Der Maulwurf und die Sterne {Werbung}

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Kinderbücher von Britta Teckentrup werden hier von den Kindern geliebt. Zauberhafte Bilder und Illustrationen und einfache gut verständliche Texte. Schöne Vorlesegeschichten für kleine und große Kinder.
Genauso ist es auch bei der Geschichte „Der Maulwurf und die Sterne“ aus dem Verlag arsEdition. Eine Gute-Nacht-Geschichte so wunderschön wie die Sterne selbst.

Kinderbuch "Der Maulwurf und die Sterne"
Abbildung Verlag arsEdition

Der Maulwurf und die Sterne

Beobachtest du auch so gern den Sternenhimmel in der Nacht? Wie kleine leuchtende Kristalle funkeln sie am Nachthimmel und erleuchten ihn.
Dem kleinen Maulwurf in der Geschichte „Der Maulwurf und die Sterne“ (*) geht es so, er liebt es die funkelnden Lichter am Himmel zu beobachten.

Eines Tages sieht der kleine Maulwurf eine Sternschnuppe und wünscht sich nichts anderes, als alle Sterne der Welt zu besitzen. Als er seine Augen wieder öffnete, sah er um sich herum viele Leitern stehen, die zu den Sternen führten. Nicht lange überlegend, sammelte der kleine Maulwurf alle Sterne ein und brachte sie zu sich nach Hause. Die Sterne erleuchteten seinen Bau.

Der Maulwurf und die Sterne

Der kleine Maulwurf liebte das, doch als er eines Abends wieder aus seinem Maulwurfshügel heraus sah, sah er … Nichts!
Alle Tiere des Waldes waren zudem traurig, da keine Sterne mehr am Himmel waren. Dem Fuchs leuchteten sie immer den Weg, die Kinder der Feldmaus liebten es, sich den Sternenhimmel anzuschauen und die Eule ist hoch und weit geflogen, aber die Sterne waren weg.

Der kleine Maulwurf war ganz bestürzt darüber, denn er wusste ja nicht, dass auch die anderen Tiere des Waldes die Sterne genauso liebten wie er. Er huschte immer tiefer in den Wald, denn er war traurig darüber, was er getan hatte. Doch dann er fand in einer Pfütze einen kleinen zart leuchtenden Stern, war das seine Sternschnuppe? Er wünschte sich, dass er niemals die Sterne vom Himmel geholt hätte. Auf einmal erschienen wieder alle Leitern.

Der kleine Maulwurf nahm den leuchtenden Stern und ging zu den anderen Tieren des Waldes und entschuldigte sich bei ihnen, dass er die Sterne vom Himmel genommen hat und das er sie zurück an den Himmel bring. Statt auf ihm böse zu seil, halfen ihm die Tiere des Waldes dabei und alle Sterne leuchteten daraufhin wieder am Himmel. Von da an teilten sich die Tiere des Waldes das wunderschöne Licht der Sterne.

Der Maulwurf und die Sterne

Eine magische Gute-Nacht-Geschichte

Das Kinderbuch „Der Maulwurf und die Sterne“ (*) ist eine magische Gute-Nacht-Geschichte, die auch schon kleinen Kindern wundervoll erklärt, wie wichtig es ist zu teilen, anstatt alles allein zu besitzen.

Britta Teckentrup hat mit ihrer Geschichte wieder ein wunderschönes Meisterwerk geschaffen. Die zauberhaften Bilder ziehen einen Bann, genauso wie die Sterne am Nachthimmel. Eine Komposition aus hell und dunkel, Freude und Traurigkeit, die einen mitnimmt. Sie zeigt wie wichtig es ist, gemeinsam füreinander da zu sein, anstatt allein. Das sollten wir immer beachten.

Vielen Dank an den Verlag arsEdition das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

Rückseite und Klappentext

Rezension: In der Meerjungfrauen-Schule {Werbung}

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Wenn Kinder in die Schule kommen, dann fängt für sie eine neue Zeit an. Viele von ihnen freuen sich besonders darauf, andere wiederum sind verunsichert, was in der Schule auf sie wartet. Um Vorschulkinder kindgerecht auf diesen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten, ist im Sommer diesen Jahres im Verlag arsEdition das Kinderbuch „In der Meerjungfrauen-Schule“ erschienen.

In der Meerjungfrauenschule
Abbildung: Verlag arsEdition

In der Meerjungfrauenschule

Das Kinderbuch „In der Meerjungfrauen-Schule„(*) handelt von der kleinen Meerjungfrau Marie, welche sich auf ihren ersten Schultag in der Meerjungfrauenschule freut.

Als sie an der Schule ankommt, trifft sie die anderen Meerjungfrauenkinder und obwohl sie keines der Kinder kennt, freut sie sich sehr auf sie. Die Lehrerin Frau Meer ruft alle Kinder zu sich und erklärt ihnen alles, was sie wissen müssen.
Die kleinen MeerjungfrauenschülerInnen rechnen, basteln, singen, lesen und lernen. Sie tanzen und spielen, essen gemeinsam zu Mittag. Am Ende des Tages belohnt die Lehrerin die Kinder mit einem Seestern am einer Tafel mit allen Namen. Als die Ebbe geht und die Flut kommt, schwimmen alle Kinder wieder nach Hause.

Buchseite Meerjungfrauenschule

Eine gereimte Vorlesegeschichte

Das Buch verzaubert durch eine leicht verständliche, in Reimen gefasste Sprache. Aufgeschrieben von Joanne Stewart Wetzel. Begleitet durch die wundervollen Illustrationen von Julianna Swaney zieht das Buch alle kleinen und großen Meerjungfrauenliebhaber in ihren Bann.

Die Bilder sind mit einem zartem blaugrünen Hintergrund gezeichnet, wodurch man sich gleich mit dem Meer verbunden fühlt. Allgemein überwiegen durch das Meerthema zarte Grün- und Blautöne, begleitet von Gelb, Orange, und Braun. Aber auch hier wirken die Farben zart und nicht aufdringlich. Ich würde sogar behaupten, die Zeichnerin hat alle Bilder mit Aquarellfarben gemalt.

Buchrückseite Meerjungfrauen-Schule

Eine absolute Empfehlung für alle Vorschulkinder und Schulanfänger

„In der Meerjungfrauen-Schule“ ist ein zauberhaftes Vorlesebuch für alle Schulanfänger und Vorschulkinder. Als eine wunderbare Ergänzung zu dem Buch, empfehlen wir euch noch das passende Freundebuch* zur Meerjungfrauen-Schule. Schlicht, aber ebenso ansprechend gestaltet.

Vielen Dank an den Verlag arsEdition das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

Rezension: Das Apfelkuchen-Geheimnis {Werbung}

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Mmh Apfelkuchen. Wer liebt ihn nicht, besonders jetzt mit frisch geernteten Äpfeln. Apfelkuchen gehört einfach zum Herbst. Aber auch sonst geht nichts über einen leckeren Apfelkuchen. Jede Familie hat da ihr Spezialrezept, oftmals ein lang gehüteter Familienschatz. Weiter gegeben von Generation zu Generation.

Passend dazu erschien dieses Jahr im Verlag arsEdition das Jugendbuch „Das Apfelkuchen-Geheimnis“ von Juliane Breinl.

Buchcover Das Apfelkuchen-Geheimnis
Abbildung Verlag arsEdition

Das Apfelkuchengeheimnis von Juliane Breinl

Inhalt

Zippa, die eigentlich Isabella Modotti heißt, ist frustriert. Seit sie Schwester von Zwillingsjungs ist, die sie meist nur die „Sabberlinge“ nennt, steht ihr Leben Kopf: Ihre Eltern sind müde, überall klebt Spucke und Brei und zu allem Überfluss muss die Elfjährige auch noch ihr Zimmer hergeben, weil die Betten der Kleinen so gar nicht in die freie Kammer neben der Küche passen.

… auch Backen, was neben Yoyotricks ihre große Leidenschaft ist, kann sie nur noch extrem selten, da Mama und Papa sie für alles Mögliche einspannen, statt sich viel Zeit für sie zu nehmen. Zippas Leben ist also momentan alles andere als schön und selbst die Besuche bei ihrem Freund Max schaffen es nicht so recht, sie aufzuheitern.

Als jedoch ihre Urgroßmutter Milla ganz plötzlich stirbt, sind die Wut und der Frust allerdings fürs Erste vergessen. Ur-Milla war dafür bekannt, jedes Jahr zu Zippas Geburtstag eine Schatzsuche zu veranstalten, doch diesmal wird alles anders sein, das spürt das Mädchen mit den blonden Locken ganz deutlich, als sie ihr Erbe – eine Taschenuhr, ein hübsches Kleid und ein Fotoalbum mit Hinweisen für die allerletzte Schatzsuche ihrer Omi – in den Händen hält.

Wie Recht sie hat, wird ihr schon ein paar Tage später bewusst, als sie erfährt, dass ihre Familie ein Haus geerbt hat. Nicht irgendein Haus, sondern eine prächtige, wenn auch heruntergekommene Villa, die einst der Halbschwester ihrer Uroma gehörte und die so einige Geheimnisse bergen soll, ja sogar einen echten Schatz soll es dort geben! Zippa und ihr Freund Max machen sich auf die Suche und finden dabei mehr als nur das leckerste Apfelkuchenrezept der Welt…

Rückencover Buch Das Apfelkuchen-Geheimnis

Aufmachung

Bevor meine großen Tochter zusammen mit mir begann „Das Apfelkuchen-Geheimnis„* zu lesen, schauten wir uns das Buch erst einmal genauer an. Denn allein anhand des Covers konnten wir uns, ohne den Rückcover-Text zu lesen, so gar nicht genau vorstellen, worum es im Buch gehen sollte – mal abgesehen von Apfelkuchen.

Das Cover ist ein Wenig unscheinbar und wird dem Buch, welches wirklich spannende, lustige und lebensnahe Momente aus dem Leben eines Mädchens und ihrer Familie enthält, irgendwie gar nicht gerecht. Zwar zeigt es die Hauptfigur Zippa, ihren Freund Max, den geheimnisvollen Apfelkuchen und die Villa, in die Familie Modotti im Laufe der Geschichte einzieht und die so manches Rätsel birgt, allerdings ist der Stil für meinen Geschmack etwas altbacken und vielleicht sogar zu kindlich für die Zielgruppe, die ich zwischen 8 und 11 Jahren sehe. Gerade das Haus im Hintergrund, das ein zentrales Story-Element darstellt, verschwindet ein Wenig zu sehr im Hintergrund für meinen Geschmack. Die Umschlaggestaltung im Inneren zeigt einen Apfelbaum, der sehr detailreich und hübsch gestaltet it, allerdings rein gar nichts mit der Geschichte zu tun hat. Dekorativ ist er aber allemal und er passt zu den kleinen Abbildungen, die am Anfang eines jeden Kapitels stehen.

Alles in allem ist bei der Optik also Luft nach oben, aber insgesamt wirkt das Buch dennoch harmonisch und wertig.

Blick ins Buch Das Apfelkuchen-Geheimnis

Was sagt meine Tochter?

Meine Große war wirklich begeistert von diesem Buch. Gerade zu Beginn, als Zippa ihre Situation als gro0e Schwester kleiner Babyjungs schildert, musste sie des Öfteren grinsen und kommentierte eifrig, dass es Zippa leider echt nicht glücklich getroffen habe, sie selbst aber sehr zufrieden mit ihrem kleinen Bruder sei, der so gar nichts mit den Sabberlingen gemeinsam zu haben scheint – zumindest noch nicht…

Schnell zog sie vor allem das Rätsel von Zippas Uroma in ihren Bann, hinter dem eine wahnsinnig interessante Familiengeschichte steht. Diese wird im Buch so lebhaft geschildert, dass wir unbedingt wissen wollten, wie es weitergeht.

Auch schreibt die Autorin nie gestelzt oder übertrieben in einer wunderbaren Art und Weise, so dass das (Vor-)Lesen leichtfällt und richtig Spaß macht.

Das einzige, das meine Tochter ein Wenig irritierte, war übrigens nicht, dass Zippas Hobby Backen ist. Das wird nämlich im Handlungsverlauf mehrfach als ungewöhnlich für ein Mädchen dieses Alters hingestellt. Dass Zippa hingegen auf Yoyotricks abfährt, fand meine Große hingegen eigenartig, weil das zumindest an ihrer Schule zurzeit absolut kein Thema ist. Unter den Kids um die 11 und älter ist es in meinen Augen hier auch gerade seit längerem so gar nicht im Trend. Mag sein, dass es andernorts anders ist, aber mein Kind konnte damit nicht allzu viel anfangen.

Ansonsten ist das Buch aber sehr lebensnah und spannend. Die Figuren sind sympathisch und nicht übertrieben. Sie handeln realistisch und nachvollziehbar, sind keine Alleskönner oder zu konstruiert in ihrem Handeln. Auch werden statt Beliebigkeit und Klischees zu bedienen, Zippas Abenteuer frisch und humorvoll erzählt.

Buch Das Apfelkuchen-Geheimnis

Fazit

Das Buch „Das Apfelkuchen-Geheimnis„(*) hat uns wirklich überzeugt und ist für das Lesealter ab der dritten Klasse sehr gut geeignet. Im Gewirr zahlreicher Bücher, in denen es zurzeit nicht selten magisch, mystisch oder actionreich zugeht, ist dieses Werk eine wundervoll bodenständige, lebensnahe Abwechslung. Auch wenn – nein, gerade weil – nicht der hundertste Zauberer, die x-te Fee oder der nächste Harry Potter die Geschichte tragen, sondern ein ganz normales Mädchen mit realen Ängsten. Nöten und Sorgen, die aber nie ins Dramatische abschweifen, bietet das Buch in meinen Augen ein gelungenes Leseerlebnis. Besonders für die gemeinsame Lektüre halte ich es sehr geeignet, da es im Kern vor allem um Zippas Familie geht und sich dieses Thema durch das ganze Buch zieht.

Die angenehme, unaufgeregte Sprache des Buches macht das Lesen und Vorlesen zum Genuss .

Vielen Dank an den Verlag arsEdition das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Ines.