Rezension: WAS IST WAS Junior – Im Zoo {Werbung}

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Dieses Jahr waren wir mit den Kinder schon zwei Mal in größeren Zoologischen Gärten (Chemnitz und  Dresden) und mehrmals in einem kleinen Tierpark bei uns daheim. Ganz klar das die Kinder da natürlich viel wissen wollen, was so den ganzen Tag über im Zoo passiert. Denn sie sehen ja bei den Besuchen, dass es nicht nur Tiere anzuschauen gibt, sondern das dort auch viele Leute arbeiten,die sich um die Tiere kümmern.

Praktisch finde ich es da, dass es über die Thematik Tiere im Zoo ganz viele individuelle Kinderbücher gibt, die man sich zuhause gemeinsam anschauen und vorlesen kann. Bücher die dabei das Wissen kindgerecht vermitteln, gibt es da ja zum Glück für jede Altersstufe, auch für die Kleinsten.

Zum Thema Zoo haben wir dabei das passende Buch aus der WAS IST WAS Reihe vom TESSLOFF Verlag in unser Herz geschlossen. „WAS IST WAS Junior Im ZOO“ vermittelt spannendes Entdeckerwissen rund um den Zoo für Kinder von 4-7 Jahren. Aber auch jüngere Kinder und Erwachsene haben ihre Freude daran.

Was ist Was Im Zoo
Abbildung: TESSLOFF Verlag

Es gibt viel zu entdecken im Zoo

Einen Ausflug in den Zoo zu machen, ist für die Kinder ja immer eine willkommene Abwechslung zum normalen Alltagsleben. Dort gibt es viel zu entdecken und man hat Spaß dabei. Genau das vermittelt auch das Kinderbuch mit liebevollen Illustrationen von Stefan Lohr und kindgerechten Texten von der Diplom-Biologin Bärbel Oftring.

Entdeckerklappen auf den Seiten wecken die Neugierde der Kinder extra. Meine beiden finden das ja immer sehr spannend und schauen ganz genau, wo eine Entdeckerklappe versteckt ist.

Zudem findet man auf den Seiten interessantes Zusatzwissen, zum Beispiel über Technik oder Besonderheiten mancher Zoologischer Gärten. Auch dabei sind die Texte leicht verständlich geschrieben, so dass die beim Vorlesen auch von den Kleinsten verstanden werden können.

Welche Tiere leben im Zoo?

Das Buch ist wie jeder Zoo in die unterschiedlichen Bereiche aufgeteilt. Auf großen Doppelseiten findet man zuerst eine Blick über den gesamten Zoo. Anschließend begibt man sich auf eine Reise zu den unterschiedlichsten Tieren und Gebieten. Wie leben die Elefanten oder welche Tiere leben in Afrika. Unglaublich was es alles für unterschiedliche Bären auf der Welt gibt. Natürlich dürfen auch die Raubkatzen mit Löwe und Tiger nicht fehlen, genauso wenig wie die Menschenaffen. Ein Blick ins Tropenhaus und ins Aquarium runden einen jeden Zoobesuch ab. Welche Tiere sind nur in der Nacht aktiv und was fliegt und kriecht auf unserer Erde so herum.

Ein Highlight eines jeden Zoobesuchs ist natürlich der Streichelzoo mit seinen Ziegen und Schafen, sowie Eseln. Lieben eure Kinder den auch so? Meine Tochter würde ja am liebsten bei jedem Besuch eine kleine Ziege mit heim nehmen.

Mit offenen Augen durch das Buch

Beim Anschauen des Kinderbuches haben die Kinder auch ganz genau hingeschaut, was den die Tierpfleger so machen. Sie füttern die Tiere, machen in ihre Gehege sauber oder kümmern sich um die kleinen Tierbabys.

Doch sie fanden auch Szenen, die wir auch schon bei einem Zoobesuch live gesehen haben. Zum Beispiel wie die Seelöwen gefüttert und trainiert werden. Wie der Elefant sich mit Sand bewirft oder der Orang-Utan am auf dem Baum sitzt.

WAS IST WAS Junior Im Zoo* lässt Kinder und Erwachsene in die Welt der Zootiere eintauchen, wie es sonst nur ein richtiger Zoobesuch. Auf den 21 Seiten gibt es viel über die verschiedensten Tiere im Zoo zu entdecken und zu lernen. Wann geht ihr wieder mal wieder in den Zoo?

Vielen Dank an TESSLOFF das wir rezensieren durften

Rezension: Lass uns losbasteln! {Werbung}

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Um das Basteln kommt man als Mama wohl kaum irgendwie herum, sei es daheim oder bei Elternabenden im Kindergarten. Ich spreche da aus Erfahrung. Dabei ist man entweder echt gut darin oder, mehr oder weniger, talentfrei dafür. Selber schätze ich mich so mittelmäßig beim Thema Basteln ein. Ich kann eigentlich ganz gut basteln und bin da auch oft perfektionistisch veranlagt, nur scheitert es immer an den Ideen dafür.

Klar das WWW ist voll mit Ideen und man brauch nur auf Instagram oder Pinterest zu schauen um etwas zu finden, doch ich selber schätze auch analoge Bastelvorlagen, denn nicht immer hat man Laptop oder Handy parat um nachzuschauen.

Lass uns losbasteln!

Bastelbücher gibt es viele und die Auswahl ist schwer.  Persönlich mag ich sehr gern einfach gehaltene Bücher mit klar verständlichen Anleitungen, die einen aber auch noch Spielraum für eigene Kreativität lassen.

Lass uns losbasteln!“ ist das große arskreativ-Buch mit vielen bunten Ideen vom Verlag arsEdition und genau so ein Bastelbuch wie ich es mag. Einfach, schlicht und verständlich. Da bekommt man wieder selber Lust mehr mit und für die Kinder zu basteln.

Was basteln wir?

Das Buch ist ganz einfach aufgebaut ohne großen Einleitungsschnickschnack. Es gibt ein buntes Inhaltverzeichnis zu Beginn, wo alle 8 Themenbereiche  mit einem Foto gezeigt werden.

Papier-Bastelspaß
Spiele basteln
Kinder-Party
Verkleidungen basteln
Upcycling
Kreatives Ostern
Herbst- & Halloween-Bastelei
Winter- &Weihnachts-Bastelei

Zu Beginn jedes Kapitels gibt es dann noch ein kleines Extra-Inhaltsverzeichnis mit den unterschiedlichen Projekten. So findet man schnell sein Wunschprojekt. Dann geht es auch schon los.

An die Schere, fertig, los!

Jedes Bastelprojekt ist im Buch sehr verständlich erklärt, ohne das der Text einen erschlägt. Kurz und knapp, Schritt für Schritt. Dazu gibt es zu jedem Bastelprojekt eine kleine Materialliste, wo steht was ihr alles braucht um loslegen zu können.

Bunt gestaltet mit ansprechenden Fotos von den fertigen Projekten, ist das Buch eine wahre Fundgrube an Bastelideen. Da es auch keine genauen Mustervorlagen gibt, ist hier jedem freie Hand und Phantasie gelassen. Das finde ich besonders gut, denn dann hat die Kreativität mehr Freiraum um entfaltet zu werden.

Viele Projekte bedürfen noch nicht mal einer Anleitung, denn die Bilder sprechen für sich. Man sieht das Bild, sucht sich die Materialien zusammen und legt los. So ging es mir mit der kleinen Krone aus einer Klopapierrolle.

Ganz einfach, klar und verständlich. Ideal für das Basteln mit kleinen Kindern oder für Kinder die schon ohne Anleitung basteln können. Man braucht noch nicht mal groß vorher einkaufen, denn die meisten Materialen hat man im Leben mit Kindern sowieso zuhause.

Viel Spaß beim Basteln.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Mond – Eine Reise durch die Nacht {Werbung}

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Heute ist Vollmondnacht, da leuchtet der Mond wieder mit seiner ganzen Schönheit und erhellt alles in der sonst so finsteren Nacht.
„Hast du je darüber nachgedacht, warum der Mond scheint in der Nacht?“ 

Passend zum heutigen Vollmond möchte ich euch daher ein wunderschönes magisches Kinderbuch vorstellen. Mitte Januar ist im Verlag arsEdition das neue Buch von Britta Teckentrup „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ erschienen. Magisch illustriert zeigt sie den Kindern und Erwachsenen wie sich die Gestalt des Mondes verändert und wo der Mond überall auf der Welt leuchtet und damit die Natur und Tiere verzaubert.

Kinderbuch Mond
Abbildung Verlag arsEdition

Habt ihr euch jemals Gedanken darüber gemacht, was diese kleine helle Perle da oben am Nachthimmel so alles beeinflusst bzw. wie sie uns prägt. Meine Kinder sind immer sehr fasziniert vom Mond wenn sie ihn entdecken. Eure auch? Also nicht im Sinne von „Bei Vollmond schlafen sie schlecht“, sondern von „Oooh – Schau mal Mama, da oben leuchtet der Mond.“ Und da wird der Mond nicht nur in den Abendstunden fasziniert angeschaut, sondern auch, wenn man ihn am hellen Tag sieht, was ja auch ab und zu vorkommen kann.

Kein Wunder also, dass dieses zauberhafte Bilderbuch* über den Mond zu unseren Favoriten beim Gute-Nacht-Geschichte vorlesen zählt. Dabei begleiten wir den Mond auf 12 zauberhaft illustrierten Seiten auf seiner Reise durch die Welt und können dabei über Gucklöcher seine Verwandlung von der Mondsichel zum Vollmond und wieder zurück mit beobachten.

Kinderbuch über den Mond
Wir ziehen dabei mit dem kühlen Wind sanft über den Wüstensand, beobachten das grüne Nordlicht in der kalten Polarluft und sehen den Vögeln zu bei ihren Zug gen Süden, immer begleitet vom hellen Mond.
Der volle Mond begleitet Hunderte von Schildkröten bei ihrer Eiablage am Strand und lässt das Licht in den dunklen Weiten des Meeres brechen, wo die Quallen leuchtend tanzen.

Der Mond scheint in der Steppe und im Eis, wo die Pinguine dicht an dicht stehen und sich im Mondlicht wärmen. Und was passiert in der Neumondnacht? Da – „herrscht weit und breit nur sternenlose Dunkelheit.“

Kind schaut Kinderbuch mit Mond an
Die kurzen Texte auf den Doppelseiten sind mit Reimen kurz und einprägsam für die Kinder gehalten. Das Vorlesen von ihnen geht leicht und ist für die Kinder sehr verständlich. Dabei können sie auf den Bildern noch viel mehr entdecken, als in den Texten beschrieben wird und so ihre Fantasie mit spielen lassen. Leuchtende Farben bilden mit den dunklen Farben der Nacht ein harmonisches Zusammenspiel und geben so die Leuchtkraft des Mondes perfekt wieder. Da leuchten die Kinderaugen mit dem Mond um die Wette.

Mond – Eine Reise durch die Nacht“ zeigt den Kindern die Magie des Mondes und verzaubert sie für eine ruhige Nacht. Britta Teckentrup hat mit diesem magischen Bilderbuch wieder einmal Zauberhaftes geschaffen, was wir uneingeschränkt jedem empfehlen können, egal ob als Gute-Nacht-Geschichte oder für zwischendurch.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Ein Jahr auf dem Land

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Kennt ihr Familie Bauer?
Nein nicht die mit der Jogurt-Werbung aus dem Fernsehen, sondern die Familie Bauer die einen Bauernhof in Einöden hat. In dem Kinder-Wimmelbuch „Ein Jahr auf dem Land“ von Magdalena Koziel-Nowak, erschienen Mitte Januar im Verlag arsEdition, nimmt sie uns mit auf ihren Hof und zeigt was dort alles über das Jahr hin passiert. Beginnend im Januar bis zum Dezember.

 

Kinderbuch, Ein Jahr auf dem Land, Landleben, Jahreszeiten
Abbildung Verlag arsEdition

Familie Bauer

 

Familie Bauer, das sind Peter und Anita Bauer mit ihren Kindern Anton, Paul und Maja, Oma Henriette und der Angestellte Rudi, sowie viele Tiere die mit ihnen zusammen auf dem Hof leben, der früher einmal Peters Vater gehört hat. Neben den Bauers wohnt Ilse Müller, die oft Besuch von ihrer Enkelin Eva bekommt. Eva mag nicht nur das Landleben bei ihrer Oma, sondern auch den Anton sehr.

Öfters im Jahr kommen auch Anne und Rudi mit ihrem Sohn Johannes zu Besuch und verbringen bei den Bauers ihre Ferien. Die Kinder spielen dann immer zusammen. Aber die Bauers beherbergen nicht nur Feriengäste, sie verkaufen auch das, was sie ernten.

Restaurantbesitzerin Rosi kauft regelmäßig, zusammen mit ihrer Tochter Luise, bei den Bauers ein.
Auf dem Bauernhof von Familie Bauer ist immer etwas los. Es herrscht Jubel, Trubel, Heiterkeit und emsiges Treiben, denn so ein Bauernhof ist auch viel Arbeit. Zwischendrin leben die Tiere, die teilweise ganz schön für Chaos sorgen. Man kann in dem Wimmelbuch Familie Bauer dabei Monat für Monat zuschauen und immer wieder Neues und Spannendes entdecken.

Kinderbuch, Ein Jahr auf dem Land, Landleben, Jahreszeiten

Großer Wimmelspaß für die ganze Familie!

 

Ein Buch ohne Text, nur zum schauen und entdecken. Meine Kinder lieben ja Wimmelbücher und in „Ein Jahr auf dem Land“ (*) können sie zusammen mit der Familie Bauer lernen, wie sich das Leben auf einem Bauernhof im Laufe des Jahres verändert. Dabei sieht man auf jeder großformatigen Doppelseiten immer ein und denselben Blick auf den Bauernhof und wie er sich Monat für Monat verändert.

Die Kinder und Erwachsenen können dabei viel entdecken, vergleichen und schauen was sich auf dem Bauernhof so alles abspielt. So findet man zum Beispiel im Januar, Februar und Dezember viel Schnee vor und im März nur noch Reste davon. In den Sommermonaten kann man anhand der Felder beobachten wie das Getreide und Gemüse wächst, bis es anschließend geerntet wird. Die Kinder lernen dabei den Kreislauf des Jahres und können selbstständig dazu Geschichten erzählen.

Kinderbuch, Ein Jahr auf dem Land, Landleben, Jahreszeiten
Besonders schön finden wir ja die Innenseiten vom Bucheinband. Vorn gibt es gleich eine Übersicht über Familie Bauer, ihre Besucher und die Tiere. Alle erzählen etwas über sich, wunderschön dargestellt mittels Sprechblasen.

Am Ende des Buches findet man im Einband eine Übersicht mit dem ganzen Obst und Gemüse was Familie Bauer geerntet hat und dazu stehen noch ein paar Fragen, die man beim anschauen stellen kann oder man denkt sich einfach selber was dazu aus. Bei uns der Hit momentan, bestimmte Obst und Gemüsesorten zu finden oder sie beim Zeigen zu benennen.

Ein Jahr auf dem Land“ (*) zeigt den Kindern mit Hilfe von Familie Bauer auf unterhaltsamer Weise, wie sich ein Ort über das Jahr verändert und was es alles zu entdecken gibt.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Shibori – Traditionelles Färben neu interpretiert {Werbung}

Schon seit etwas längerer Zeit (drei Monate um genau zu sein *hust* *schäm*) liegt bei mir hier ein ganz tolles Buch über die japanische Färbetechnik Shibori auf meinem Schreibtisch und wartet darauf verbloggt zu werden. Man möge mir verzeihen.

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Auch dieses Buch wurde mir durch Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt. Christiane Hübner, vielen bestimmt bekannt durch ihr Label renna deluxe, veröffentlichte Anfang des Jahres mit „SHIBORI – Traditionelles Färben neu interpretiert“ bereits ihr viertes DIY-Buch, welches sich mit japanischer Handarbeit beschäftigt. Erschienen ist das Buch im Verlag Freies Geistesleben.

Um was geht es?

Bereits der Klappentext verspricht ein wunderbares Buch über die Verknüpfung von Tradition, Handwerk und modernen Design in unserer heutigen Zeit, wo Handgemachtes nicht mehr alltäglich ist.

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Das Buch ist traditionell aufgebaut.
Zu Beginn findet man ein sehr übersichtliches Inhaltsverzeichnis mit der gängigen Unterteilung in Einführung, Kennenlernen des Materials mit dem gearbeitet wird und den einzelnen Färbemitteln inklusive dazugehöriger „Rezepte“. Gefolgt von den verschiedenen Shibori-Techniken und den jeweils dazu gehörigen Projekten zum Nachmachen. Am Ende des Buches ist eine übersichtliche Darstellung der Schnittvorlagen für die Projekte.

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Die einzelnen Shibori-Techniken – Abbindereservierung, Nähreservierung & Klemmreservierung – sind sehr ausführlich mit Bild und Text. Hierbei erkennt man, dass die Autorin ihr Handwerk versteht und es auch gut rüberbringen kann. Selbst für einen Laien wie mich, der noch nie selber gefärbt hat, ist alles klar verständlich. Ich habe beim ersten Blick in das Buch auch gleich gedacht: Ach das ist ja wie früher mit Batik. Habe ich auch noch nie gemacht, aber zumindest schon mal zugeschaut. Nur das Shibori viel detailverliebter und daher filigraner als Batik ist.

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Mich persönlich hat ja die Technik der Klemmreservierung im Buch sehr angesprochen. Einfache geometrische Muster, hergestellt durch die einfache Technik des Abbindens mittels kleiner Brettchen. Und wen ich alle Materialen für das Färben nach dieser japanischen Methode da haben würde, so wäre es hier bestimmt schon ausgetestet wurden. Aber dem ist leider nicht so. Auch fehlt mir momentan einfach die Zeit dazu. Ich hoffe aber, es irgendwann mal zu schaffen, denn Färbepulver müsste hier irgendwo rumliegen.

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Zu den einzelnen DIY-Projekten im Buch lässt sich folgendes sagen:
Um ein für sich passendes Projekt zu finden, muss man in dem Buch nicht lange suchen, sondern es kann bequem im Inhaltsverzeichnis nachgeschaut werden.
Was möchte ich daraus machen?
Zwar sind die einzelnen Projekte immer nach einer bestimmten Technik im Buch angeordnet, nur ist das ausgesuchte Projekt nicht unbedingt mit der davor gezeigten Färbetechnik verbunden. Es kann auch mit einer anderen Färbetechnik gemacht werden oder sogar mit anderen Stoffen. Man hat hier also die komplette Freiheit, den es wird nur das Projekt kurz und bündig erklärt. Allerdings ist hier die Voraussetzung, dass man dafür gewisse Nähvorkenntnisse hat. Logo, denn es ist ja ein Buch über Färbetechnik und nicht übers Nähen an sich.

Ein wunderbares Buch* für alle die sich genauer mit dem Färben von Stoff beschäftigen und in die tiefen der traditionellen japanischen Färbetechnik einsteigen wollen.

Danke an  und den Verlag Freies Geistesleben das ich rezensieren durfte.

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Rezension: Vegetarisch Kochen – Saisonal, gesund und lecker {Werbung}

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Genau wie mein letztes Rezensionsexemplar „Bärenstarke Kinderkost – Einfach schnell und lecker“ stammt auch mein neustes Rezensionsbuch wieder von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Dank Blog dein Buch wurde mir diesmal „Vegetarisch Kochen – Saisonal, gesund und lecker“ zur Verfügung gestellt und ist damit das zweite Kochbuch aus der Ratgeber-Reihe der Verbraucherzentrale. Geschrieben wurde es von Kathi Dittrich, die tollen Fotos im Buch stammen von Christian Hacker.

Das Buch erschien erst Anfang April diesen Jahres und ist somit ganz neu im Bücherregal anzutreffen. In gewohnter Verbraucherzentralen-Manier gibt es auch bei „Vegetarisch Kochen“ wieder ein sehr übersichtliches Inhaltsverzeichnis und einen sehr guten Ratgeberteil zu Beginn des Buches, bevor es mit der sehr umfangreichen Rezeptsammlung los geht.
Das Inhaltsverzeichnis verdeutlicht die klare Struktur des Buches. Hier findet man sehr übersichtlich die Rezepte nach Jahreszeiten dargestellt … Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Und bei einem ersten Blick über die Titel der Speisen sieht man auch gleich, dass die veganen Rezepte hier schon extra gekennzeichnet wurden. So kann man diesen schnell und einfach von den vegetarischen Rezepten unterscheiden. Das gefällt mir ausgesprochen gut, den somit fällt eine langwierige Suche durch die über 100 Rezepte im Buch aus und man kann gezielter suchen.
Im Serviceteil findet man gleich auf den ersten Seiten eine Einführung in die vegane und vegetarische Küche. Was mir hierbei besonders gefällt, ist die tolle Übersicht über die 5 Gruppen der Vegetarier. Mittels durchgestrichener Symbole wird hierbei erklärt, wer was nicht auf seinem Speiseplan hat. Für mich war das teilweise neu, ich hätte nie gedacht, das es da solche Unterschiede gibt. 😉
Man bekommt auch sehr gut erklärt, was man bei der vegetarischen Ernährung alles so beachten sollte, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Dabei werden die verschiedenen Lebensmittelgruppen … Obst und Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse, wertvolle pflanzliche Öle, Milch und Milchprodukte, sowie Eier … kurz erklärt.
Abgerundet wird der Serviceteil von einem sehr ausführlichen saisonalen Kalender für Ost, Salat und Gemüse. Dabei wird durch verschiedene Symbole dargestellt, wie die Früchte in den unterschiedlichen Monaten angebaut werden.
Nach dieser großartigen Übersicht fängt der sehr umfangreiche Rezeptteil an. Über 100 Rezepte werden dabei gut erklärt und von Kochtipps ergänzt. Man findet sowohl leckere Vor- und Hauptgerichte, wie auch köstliche Desserts in dem Buch. Die Zutaten sind klar aufgegliedert und heutzutage in jedem guten Supermarkt zu finden. Es gibt also keine exotischen Ausreißer.

Zwischen all den Rezepten findet man noch Steckbriefe von ausgewählten Früchten. Pro Jahreszeit werden 3 Steckbriefe gezeigt, wobei die verschiedenen Arten der jeweiligen Sorte gezeigt werden. Auch findet man am Ende einer jeden Jahreszeit ein entsprechendes Menü, welches Anregung gibt auch die anderen Rezepte jahreszeitengerecht als Menü zusammen zu stellen.

Für 19,90€ bekommt man mit „Vegetarisch Kochen – Saisonal, gesund und lecker„* ein sehr leckeres vegetarisches Kochbuch, das eine abwechslungsreiche fleisch- und fischlose Küche bereit hält. Ich kann mir durch dieses Buch jetzt noch mehr vorstellen, der vegetarischen Küche eine größere Bedeutung in unserem Speiseplan zukommen zu lassen.

Eine Leseprobe findet ihr auf der Seite der Verbraucherzentrale.

Vielen Dank an Blog dein Buch und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen das ich dieses tolle Buch rezensieren durfte.

Die mit * versehenen Links, sind Links aus dem Amazon Partnerprogramm. Kaufst du die Produkte über diesen Link ein, so erhalte ich eine kleine Provision. Danke.

Rezension: Bärenstarke Kinderkost – Einfach, schnell und lecker {Werbung}

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Mein neustes Rezensionsexemplar, das mir via Blog dein Buch zur Verfügung gestellt wurde, stammt diesmal von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und heißt „Bärenstarke Kinderkost – Einfach, schnell und lecker„. Geschrieben wurde es von Gabriele Graf, Ursula Plitzko und Ursula Tenberge-Weber, die im Bereich Gesunde Ernährung/Ernährungsbildung bei der Verbraucherzentrale arbeiten.

Das Buch ist im März in der mittlerweile schon 13. Auflage erschienen und wurde mit vielen neuen aktuellen Rezepten und Zeichnungen der Illustratorin Kathrin Wiehle aufgefrischt. Ein zum Titel des Buches passender Bär begleitet einen den gesamten Ratgeber hindurch und gibt am Rand immer noch kleine Tipps zum besten. 😉

Das Besondere an „Bärenstarke Kinderkost“* ist, dass es kein reines Kochbuch, sondern ein Ernährungsratgeber für Eltern und Kinder ist. Wobei hierbei aber mehr die Eltern angesprochen werden. Das Buch ist in zwei große Teile gegliedert und umfasst einen ratgeberischen Teil (bis Seite 111) und einen Rezeptteil (ab Seite 112).

 

Der erste allgemeine Teil bietet den Verbraucherzentrale-typischen neutralen Blick auf Lebensmittel allgemein, Kinderernährung und Kinderlebensmittel. Dabei wird zuerst das allgemeine Blickpunkt auf  die Familie und das Essen, sowie dann im Speziellen auf die Kinder und ihr Essen gerichtet. Also was braucht der Körper, Aufbau der Ernährungspyramide und Portionsgrößen etc. gerichtet. Dann wird noch auf die einzelnen Tagesmahlzeiten eingegangen und wie sie sich zusammensetzen sollten.
Begleitet wird der Ernährungsratgeberische Teil von kleinen Checklisten zur Selbsteinschätzung und Eigenkontrolle, um denn überhaupt mal zu sehen, wie man sich im Moment ernährt. Dazu findet man auch wertvolle Tipps für die Küche und den Einkauf, wie zum Beispiel eine Vorratsliste, Lagerungstipps für die Lebensmittel oder wie die Kinder in der Küche helfen können.

Im Anschluss an diesen allgemeinen Teil findet man eine sehr umfangreiche Sammlung an Rezepten.
Die Gliederung ist wie folgt: Frühstück – Salate, Dressings, Dips – Hauptgerichte – Süßspeisen und Desserts – Kuchen und Gebäck – Getränke.
Alle Kategorien sind dann zum Teil auch noch einmal mit Unterthemen gegliedert. So findet man beim Frühstück zum Beispiel Rezepte für Brot und Brötchen, süße und herzhafte Aufstriche und für ein schnelles Frühstück mit Müsli und Co. Bei den Hauptgerichten findet man Rezepte für Suppen, Aufläufe, Fleisch- und Fischgerichte, Soßen und Gemüsegerichte, etc. Alle Rezepte sind einfach zuzubereiten und an die Kinder angepasst. Man findet also keine exotisch anmutenden Gerichte, wo man schon von vorn herein ahnen kann, dass das Kind es verweigern wird.

Im Anhang findet man dann noch einen tollen saisonalen Kalender, woraus man erkennen kann, wann es welches Obst und Gemüse gibt. Sowie ein ausführliches Rezeptregister.

Für 12,90 € erhält man hier einen fundamentierten Ernährungsratgeber, der mit jeder Ernährungsberatung stand halten kann. Meine Ernährungsberaterin fidet dieses Buch übrigens auch sehr gut. Für Muttis und Vatis, denen die eigene Ernährung und im allgemeinen die Ernährung der Kinder am Herzen liegt, sei dieses Buch sehr empfohlen.Eine Leseprobe findet ihr auf der Seite der Verbraucherzentrale.
Für mich als Mama eines fast 6 Monate alten Babys ist der Ratgeber eine gute Hilfe für die Zukunft. Denn obwohl sich das Buch vorwiegend an der Ernährung von Kindern von 1-2 bis 14/15 Jahren orientiert, so kann ich doch auch jetzt schon vieles in unserer Familienernährung umsetzen. Besonders die Rezepte haben es mir angetan, den mit der Geburt der eigenen Kindern überdenkt man sein eigenes Essverhalten gleich noch mal intensiver. Weg von Convenience-Essen, hin zum Selbermachen der Speisen. Wir werden sicherlich viele Rezepte aus dem Buch in Zukunft nach kochen.

Vielen Dank an Blog dein Buch und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen das ich dieses tolle Buch rezensieren durfte.

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Rezension: Liebe auf den ersten Stich {Werbung}

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Mein aktuelles Rezensionsexemplar für Blog dein Buch ist diesmal mit „Liebe auf den ersten Stich“ von Tilly Walness ein Nähbuch aus dem EMF-Verlag.

Tilly Walness kennen viele Näherinnen bestimmt schon von ihrem tollen Blog „Tilly and the Buttons“ oder auch aus der ersten Staffel des britischen Nähwettbewerbs „The Great British Sewing Bee„. Mit dem Buch bringt sie nun ihre Erfahrungen auf neuem Wege an die Frau. Mit ihrer lockeren Sprache macht das Lesen und nachschneidern gleich doppelt Spaß. Dieses Buch* ist wunderbar für Anfänger wie auch Nähprofis geeignet, denn man lernt mit jedem Kapitel ein Stück mehr an Technik und hält am Ende viele neue Kleidungsstücke in der Hand.

Das Buch* zeigt gleich zum Beginn, nach dem sehr übersichtlichen Inhaltsverzeichnis, eine großartige Übersicht mit allen Nähprojekten und ihren Variationsmöglichkeiten. Das kann man schon einmal sehen, was man so alles nachschneidern kann. Sehr schön finde ich es auch, dass Tilly Walness selber Model für ihre Kreationen gespielt hat und sich in den tollsten Posen fotografieren ließ. Man findet in dem Buch wirklich nur Bilder mit ihr, was ich sehr sympatisch und ansprechend finde. Denn daran erkennt man auch die Leidenschaft von Tilly zum Nähen, die sie mit diesem Buch weiter geben möchte.

Fantastisch finde ich auch, dass alle dem Buch* beiliegenden Schnittmusterbögen in einer Extra-Tasche im hinteren Buchdeckel verstaut sind. So können sie nicht verloren gehen. Ich finde es auch sehr schön, dass in allen Schnittmustern bereits eine Nahtzugabe von 1,5 cm enthalten ist.

„Liebe auf den ersten Stich“ ist in insgesamt 7 Kapitel aufgeteilt, wobei sich jedes Kapitel mit einem Projekt = Kleidungsstück befasst.
Kapitel 1 – Schal „Brigitte“
Kapitel 2 – Pyjamahose „Margot“
Kapitel 3 – Rock „Delphine“
Kapitel 4 – Kleid „Megan“
Kapitel 5 – Rock „Clémence“
Kapitel 6 – Bluse „Mimi“
Kapitel 7 – Kleid „Lilou“

 Jedes Kapitel ist zusätzlich noch unterteilt in >Technik<, >Variationsmöglichkeiten< und >Ein Hobby fürs Leben<. Jedes dieser Unterteilungen befasst sich mit speziellen Punkten abgestimmt auf das jeweilige Kleidungsstück.

Man bekommt in dem Buch* alles genau erklärt. Angefangen von einer Erklärung wie man dieses Buch benutzt und versteht, über alle benötigten Nähutensilien, das Einrichten und Handhaben der Nähmaschine, das Benutzen von Schnittmustern, die richtige Stoffauswahl und und und.
Zu jedem Projekt = Kleidungsstück gibt es zu Beginn eine Übersicht mit Material, Werkzeuge, Techniken die man lernt bzw. verwendet, Stoffauswahl, Größentabelle und Schnittauflageplan. Es sind quasi noch mal kleine Inhaltsverzeichnisse für die einzelnen Kapitel. Die Nähanleitungen selber sind sehr schön ausführlich im Text und Bild.
Auch sehr schön finde ich die Seiten unter der Rubrik „Ein Hobby fürs Leben“. Denn wann findet man schon mal in einem Nähbuch Tipps zum Verhalten in einem Stoffladen oder wie man das Nähen am besten im Alltag integrieren kann.

Man kann sagen, das Buch wird seinem Titel „Liebe auf den ersten Stich“ sehr gerecht, denn es ist ein Traum. Vom Aufbau und Design her bekommt man für gute 23 € ein tolles Nachschlagewerk mit klasse Anleitungen. Zwar mag der Stil von Tilly Walness vielleicht nicht jedermanns Sache sein, aber man findet doch das ein oder andere Kleidungsstück was man schnell nachnähen möchte. In meinem Fall wäre das die Pyjamahose.
Das Buch endet auf der Rückseite mit einem perfekten Spruch …
„Nähen ist kein Zauberwerk“
… und dem stimme ich vollkommen zu. Mit diesem Buch auf alle Fälle nicht.
Vielen Dank an  Blog dein Buch und den EMF-Verlag das ich dieses tolle Werk rezensieren durfte. Sehr gern wieder.
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Rezension: Spackos in Space – Zoff auf Zombie 7 {Werbung}

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Mein aktuelles Rezensionsexemplar von Blog dein Buch habe ich diesmal direkt von der Zielgruppe, in Persona durch meinen 11-jährigen Neffen lesen lassen, da ich selber wenig Zeit dafür hatte.
Spackos in Space – Zoff auf Zombie 7„* ist im August im Tulipan Verlag erschienen und bereits das zweite Buch aus der „Spackos in Space“-Reihe, geschrieben von Jochen Till und mit tollen Illustrationen von Zapf.

Inhalt:

Das Buch erzählt vom 13-jährigen Cornelius Spacko, genannt Conny, der seit mittlerweile drei Monaten bei seinem Vater und dessen Crew aus Außerirdischen auf dem Raumschiff ‚RS Rumpel‘ lebt und „… mit diesem verfrocktem Raumschiff im Zeitlupentempo durch das Niemandsland des Universums …“ treibt. Die Kühlschränke sind mittlerweile leer und Conny plagt der Hunger, so dass er ziemlich gereizt ist. Als sie einen fremden Planeten entdecken, ist die Freude groß, denn eine Lösung des Nahrungsproblems ist gefunden. Dank des grünen Daumens eines Crewmitgliedes, welcher auf wundersame Weise Gemüse aus der Erde wachsen lassen kann, ist das Nahrungsproblem schnell gelöst. Denn auf dem Planeten entdecken sie nur Bäume mit explodierenden Früchten und letztendlich auch die Bewohner des Planeten … fiese hirnfressende Zombies!

Wie fanden wir es

Mein Neffe fand das Buch beim Lesen sehr interessant und spannend, besonders als dann die Zombies auftauchten. Er war so fasziniert von der Story, das er gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Stellenweise musste er sogar laut lachen, besonders den Putzroboter fand er sehr witzig. Den hätte vermutlich so mancher gern daheim. 😉
Die einzelnen Figuren sind sehr gut beschrieben und mit ihren Charaktereigenschaften dargestellt, so dass man noch nicht einmal das erste Buch der Reihe gelesen haben muss, um sich mit den Figuren anzufreunden.
Manche der Fantasieworte in dem Buch haben es allerdings teilweise in sich, so das man sie manchmal mehrmals lesen muss, um zu verstehen was gemeint ist. Aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Besonders genial finden wir ja die unterschiedlichen Schrifttypen in dem Buch. Dabei erkennt man besonders gut wenn zum Beispiel ein Roboter redet oder jemand schreit. Das hilft dem jungen Leser sehr beim Verständnis der Geschichte und lockert den gesamten, ohnehin schon sehr lässigen Schreibstil des Autor noch mehr auf.
Zudem schaffen es die comichaften Zeichnungen auf jeder Doppelseite sich noch mehr in die Geschichte hinein zu versetzen und zu verstehen. Damit wird auch die bildliche Vorstellungskraft der jungen Leserschaft sehr gut unterstützt. 🙂
Das Buch hat uns also mehr als begeistert und nun ist natürlich das Interesse an dem ersten Teil der Buchreihe* erst recht geweckt, denn man möchte noch mehr von Conny, seinem Vater und der Raumschiff-Crew erfahren.

Von uns also eine klare Leseempfehlung für alle ab 10 Jahre, denn nicht nur die Kids werden von dem Buch begeistert sein, sondern auch alle Erwachsenen.

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Rezension: Die Umweltfee {Werbung}

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Bei meinem zweiten Buch das ich für Blogg dein Buch rezensieren darf, handelt es sich um das Kinderbuch „Die Umweltfee“ von Christa Vera Meier, erschienen Ende 2013 im Frieling Verlag.

Um was geht es

Das Buch handelt von den Freunden Emil und Tina, welche sich zum Spielen treffen. Als Emil aber den Müll, welchen ihm seine Mutter mitgegeben hat, einfach in den Teich anstatt in die Mülltonne kippt, ist Tina entsetzt und beschimpft Emil als Umweltsünder. In dem Teich lebt ein kleiner Barsch, der durch den Müll auf einmal keine Luft mehr bekommt. Als das Emil nicht kümmert, ist Tina sehr traurig und macht sich auf die Suche nach Hilfe. Sie bekommt von einer Taube und der Sonne den Tipp nach der Umweltfee zu suchen. Schließlich trifft Tina die Umweltfee dann auf einer Wiese. Diese verwandelt daraufhin Emil in ein Krokodil und er muss nun den Müll aus dem Teich fischen, der dann von Tina in die Mülltonne geworfen wird. Danach verwandelt ihn die Umweltfee wieder zurück und Tina gibt ihm glücklich einen Kuss. Ende.
Angepriesen wird das nur 17 Seiten starke Büchlein im Klappentext als „… eine einfühlsame Geschichte für Kinder ab vier Jahren …“. Mmmh … dem ist meines Erachtens nicht so. Denn ich glaube nicht, dass ein vierjähriges Kind verstehen kann, wieso Emil gegen seinen Willen in ein Krokodil verwandelt wird und warum Tina im einerseits erst die Freundschaft kündigt und am Ende plötzlich wieder mit ihm befreundet ist. Selbst mein 9-jähriger Neffe, mit dem ich das Büchlein ein zweites Mal zusammen gelesen habe, war nicht begeistert davon, dass Emil in ein Krokodil verwandelt wird. Da bekommt ja jedes Kind Angst, selbst gegen seinen Willen verwandelt zu werden, wenn es eine Umweltsünde begeht.

Wie fand ich das Buch

Obwohl ich die Idee, das überaus wichtige Thema des Umweltschutzes bereits für kleine Kinder begreiflich zu machen, recht lobenswert finde, so ist die Umsetzung hier jedoch sehr fehlgeschlagen.
Die Geschichte mit all ihrem Elementen gleicht eher einem Märchen, anstatt eine Lehrgeschichte. Auch die sprachliche Wiedergabe ist nicht gerade kindgerecht. Denn wenn ich den Text einem Kind richtig betont vorlese, so kommt er teilweise sehr verurteilend und verletzend rüber. Textstellen wie „Du bist ein Umweltsünder!“ oder „…Ich spiele nicht mehr mit dir!“ sind meines Erachtens nicht gerade pädagogisch wertvoll. Da hätte sich die Autorin, eine laut Verlag erfahrene Kindergartenerzieherin, ruhig mehr Mühe geben sollen, um die Geschichte kindgerechter werden zu lassen. Sowohl sprachlich als auch stilistisch.
Einzig die Illustrationen von Severin Kirsch lassen die Qualität des Büchleins etwas nach oben steigen. Auf jeder Doppelseite ist auf der linken Seite ein zum Text passendes Bild angeordnet. Ohne diese großflächigen Bilder würde die Geschichte vermutlich komplett untergehen.

 

Auch bei der Aufmachung des Büchleins, denn als Buch kann man es nun wahrlich nicht bezeichnen, eher als Broschüre oder Heft, hätte ich mir vom Verlag etwas mehr umweltfreundlicheres Gespür gewünscht. Warum bitte schön muss eine Publikation zum Thema Umwelt auf  hochwertigen Papier gedruckt werden und nicht auf recyceltem Umweltpapier? Für mich unverständlich. Hinzu kommt, dass für die gerade mal 17 Seiten starke Geschichte im A5-Querformat ein echt unglaublicher Preis von 8,90€ verlangt wird. Jedes andere Kinderbuch zum Thema Umwelt ist da sein Geld mehr wert als dieses hier. Leider.
Hätte ich das Buch nicht vom Verlag gestellt bekommen, so wäre es mir allein schon wegen des Preises und der Dürftigkeit des Inhaltes, leider nie in den Einkaufskorb gelangt. Schade um die Arbeit der Autorin, aber manche Bücher sollten besser vom Verlag überprüft werden, ehe man sich für eine Veröffentlichung entscheidet.
Ich hatte mir von diesem Buch mehr versprochen und wurde leider enttäuscht. Aber euch muss es ja nicht genauso gehen. Wer sich selber ein Bild machen möchte, der kann das Büchlein zum Beispiel hier erwerben.