Gartenküche: Schüttelgurken

Zur Zeit wachsen im Garten die Gurken wieder unermüdlich. Wir haben 2 Sorten angepflanzt: Im Gewächshaus wachsen Gemüsegurken, solche langen, wie man sie auch im Supermarkt kaufen kann. Auf dem Acker im Garten haben wir Einlegegurken angepflanzt. Sie sind super zum einzukochen, zum Beispiel für Saure Gurken, Gewürzgurken und und und.

Für eine schnelle Gewürzgurken-Variante empfehle ich euch heute ein Rezept von meiner Mama. Sie hat es oft in meiner Kindheit gemacht und auch jetzt noch wird es immer wieder gern gemacht. Lecker würzige Schüttelgurken.
Die kann man super aus zu groß geratenen Einlegegurken machen oder auch aus Zucchini. Grüne Zucchini liebe ich als Schüttelgurken besonders gern. Gern nehme ich sie auch in einem kleinen Glas mit auf Arbeit.

Schüttelgurken im Glas

Rezept für knackige Schüttelgurken

Zutaten für eine große Schüssel Schüttelgurken:

  • 1 kg Einlegegurken oder Zucchini
  • 6 EL Essig 10% Säure (z.B. Spritessig)
  • 2 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 1 Zwiebel
  • Dill, Bohnenkraut, Senfkörner, Pfefferkörner nach belieben
  • eine große Schüssel mit Deckel (ca. 3 Liter Fassungsvermögen)
Zutaten Schüttelgurken

Zubereitung:

Variante mit Einlegegurken

  1. Gurken waschen, Blüte und Stielansatz abschneiden, grob schälen und in Scheiben von 0,5-1 cm Dicke schneiden. Noch einmal kurz abspülen und in eine große Schüssel geben
    Achtung: Einlegegurken können leicht bitter werden. Also ruhig von jeder Gurke mal ein kleines Stück kosten.
  2. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben von 1-2 mm Dicke schneiden. Zu den Gurken in die Schüssel geben.
  3. Die Gewürze hinzugeben. Dill und Bohnenkraut dafür nicht zu fein schneiden, sondern ruhig etwas gröber lassen. Bei den Senf- und Pfefferkörnern nach dem eigenen Geschmack gehen.
  4. Zum Schluss Salz, Zucker und Essig hinzugeben.
  5. Deckel auf die Schüssel und gut Verschließen. Die Schüssel einmal kräftig schütteln. Das kann ruhig so 10-30 Sekunden lang sein.
  6. Deckel öffnen und alles mit einem Löffel nochmal zusammenschieben. Die Zwiebelscheiben haben sich durch das Schütteln geteilt. Das ist ok so.
  7. Deckel wieder schließen und die Schüssel in den Kühlschrank stellen. Das Ganze muss nun so 2-3 Tage ruhen und sollte zwischendurch immer mal geschüttelt werden. Nach dem Schütteln dann alles wieder mit einem Löffel zusammenschieben.

Variante mit Zucchini

Für die Zucchini-Version müsst ihr eigentlich kaum etwas anders machen, außer das ihr halt Zucchini nehmt.

Die Zucchini wird gewaschen, grob geschält, halbiert und das Kerngehäuse entfernen. Die Zucchinihälften schneidet ihr ebenfalls in 0,5-1 cm dicke Stücke. Nochmal alles gut abspülen. Sollte ihr eine Riesenzucchini haben, das passiert ja mal schnell, dann natürlich die Stücke kleiner machen. Es sollten handliche Happen sein.

Der Rest wird genauso gemacht wie oben mit den Einlegegurken beschrieben.

Schütteln und reifen lassen

Alles nun 2-3 Tage im Kühlschrank belassen und immer wieder schütteln. Durch Salz, Zucker und Essig bildet sich mit der Zeit eine Gewürzlake in der die Gurken bzw. die Zucchini immer schön hin und her gewälzt werden und liegen.

Nach 2 Tagen sind die Schüttelgurken gut durchgezogen und können probiert und gegessen werden. Die Gurken sind nun noch schön knackig, aber auch zart im Biss, wie man es von normalen Gewürzgurken her kennt. Je länger sie ziehen, umso aromatischer werden sie. Haltbar sind sie ungefähr eine Woche.

Ihr solltet auch immer darauf achten, dass der Deckel gut verschlossen ist und mindestens 2 mal am Tag schütteln und lüften. Zudem nur mit einem Löffel oder einer Gabel in die Gurken gehen, damit keine Bakterien reinkommen und euch das ganze schlecht wird.

Schüttelgurken passen perfekt zu einem herzhaften Abendbrot, sind prima beim Picknick oder auch als kleiner herzhafter Snack auf Arbeit.

Lasst es euch schmecken.
Eure Bianca

Schüttelgurken

Noch andere Leckerein aus der Kremplinghausküche findet ihr hier.

Sonntagssüß: Fruchtige Beeren-Muffins

Esst ihr auch gern Beerenfüchte? Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren oder Stachelbeeren? Wir lieben sie! Vor allem jetzt, wo die Beeren daheim im Garten wachsen, können wir gar nicht genug davon bekommen. Doch was tun, wenn es zu viele Früchte sind, oder zum Beispiel die Kinder die Beeren nicht so mögen? Ich backe dann ja immer gern fruchtige Beeren-Muffins. Die kann ich auch prima einfrieren und manchmal nehme ich mir dann so 2-3 Stück mit auf Arbeit.

Johannisbeermuffin

Vor 2 Wochen, zur Johannisbeerernte, habe ich daher mein Lieblings-Muffin-Rezept für Beeren-Muffins herausgeholt und direkt welche mit Johannisbeeren gebacken. Diese Kombination aus süßem Teig und säuerlichen Früchten ist absolut genial. Leider sind mittlerweile alle aufgegessen. Selbst die, die ich eingefrostet habe. Es musste also Nachschub her.

Deswegen habe ich heute neue Muffins gebacken. Da zur Zeit die Himbeeren bei uns im Garten wie wild wachsen und reifen, sind es diesmal Himbeer-Muffins geworden. Wenn ihr das riechen könntet. Mmh lecker.

Natürlich habe ich schon vor 2 Wochen mit an euch gedacht. Ich bin ja auch nicht so gemein bin und esse alles alleine. Deswegen teile ich heute mit euch mein Lieblingsrezept für fruchtige Beeren-Muffins. Es ist kinderleicht und mehr als die Zutaten, Schüsseln, Schneebesen, Muffinförmchen und Backofen reichen aus.

Fruchtig-saftige Beeren-Muffins

Rezept für Fruchtig-saftige Beeren-Muffins

Zutaten für ca. 15 – 18 Muffins:

  • 250 g Mehl (Type 405
  • 125 g Butter
  • 2 Eier (Größe M oder L)
  • 125 mL Milch
  • 175 g Zucker (reiner Weißzucker oder Kombi aus Weißzucker & Rohrzucker 50:50)
  • 2 TL Backpulver (ich nehme Weinstein-Backpulver)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker (ca. 8g)
  • 1 Prise Salz
  • 300 – 350 g Beeren nach Geschmack und je nach Größe der Beeren
  • Muffinförmchen
Zutaten für Beeren-Muffins

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eure Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Alternativ gehen natürlich auch Silicon-Muffin-Förmchen oder, so wie ich verwendet habe, Pappförmchen.
  2. Die Butter in einem Topf zerlassen und abkühlen lasssen.
  3. Dann die flüssigen Zutaten (Butter, Eier und Milch) in einer Schüssel mit den Schneebesen (oder Rührgerät) verrühren. Ihr könnt hier ruhig alles ein bisschen schaumig rühren.
  4. In einer zweiten Schüssel dann die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver und Salz) zusammen vermengen.
  5. Die Flüssigen Zutaten anschließend zu den trockenen geben und alles gut mit einander verrühren. Ich mache es manchmal auch anders herum, also trocken zu flüssig, aber das ist egal. Hauptsache gut verrühren, so dass keine Klümpchen entstehen.
  6. Jetzt vorsichtig die ausgewählten Beeren unter den Teig heben.
  7. Den Teig auf die Förmchen verteilen und dabei alle Förmchen so zu 2/3 füllen. Nach Belieben über jeden Muffin ein bisschen Zucker streuen.
  8. Die Muffins 25 bis 30 Minuten im Backofen bei 190 Grad backen bis sie goldbraun sind.
Beeren-Muffins im Backofen

Anschließend auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut essen. Ganz ungeduldige Schleckermäuler können die Beeren-Muffins natürlich auch noch lauwarm genießen.

Gold-braune Beeren-Muffins

Sehr lecker dazu sind natürlich frische Früchte, aber auch eine Kugel Vanilleeis und ein Klecks Schlagsahne.

Johannisbeer-Muffins

Es müssen auch nicht immer Muffins sein

Eine Alternative zu den Muffins ist auch, den Teig in eine Gugelhupf-Form zu geben und den Teig so zu backen. Das mache ich immer gern mit dem Restteig, der nach meinen 12 Muffin-Förmchen übrig bleibt. Den geben ich dann in eine kleine Silicon-Gugelhupf-Form und backe ihn so.

Dabei dann aber unbedingt nach den 25 bis 30 Minuten eine Stäbchen-Probe machen, ob der Kuchen schon durch ist. Wenn nicht, noch so 10 bis 15 Minuten weiter backen. Aber unbedingt darauf achten, dass der Kuchen oben schön goldbraun ist und nicht verbrennt.

Alles in allem sind Beeren-Muffins oder Beeren-Kuchen die perfekte Mischung zwischen süß und sauer.

Lasst es euch schmecken.
Eure Bianca

Fruchtige Beeren-Muffins

Sonntagssüß: Traumhaftes Erdbeertiramisu

Die Erdbeersaison steht schon in den Startlöchern und ich freue mich jedes Jahr darauf, dass es die leckeren, roten Früchte aus der Region überall zu kaufen geben wird. Außer die Erdbeeren pur zu genießen, kann man sie auf vielfälltigste Art und Weise zubereiten. Zu Kuchen, Marmelade, Smoothies, Kompott und vielem mehr.
Mein aktueller Favorit ist eine ganz einfache und dennoch raffinierte Zubereitung von Erdbeeren. Ein sahnig-cremiges Dessert – Erdbeertiramisu.

Erdbeeren

Dieses Rezept ist nicht nur einfach, sondern lässt sich auch wunderbar mit Kindern zubereiten. Außerdem ist es im Gegensatz zum klassischen italienischen Tiramisu ohne Kaffee, Alkohol und Frischei. Es ist eine fruchtig-frische Alternative für Genießer jeden Alters. Auch Kinder und Schwangere kommen auf ihre Kosten!

Traumhaftes Erdbeertiramisu

Welche Zutaten brauchen wir

  • 800g frische Erdbeeren
  • 1 Packung Löffelbiskuit (man braucht zwischen 15 und 20 einzelner Biskuits)
  • 500g Magerquark
  • 150g Joghurt
  • 250g Mascarpone
  • Saft einer (Bio-)Zitrone
  • Agavendicksaft zum Süßen oder ca. 150g Zucker
  • 2 Päckchen Sofortgelatine
  • Puderzucker oder weiße Schokolade (geraspelt)
  • Springform mit 28cm Durchmesser
Zutaten Erdbeertiramisu

Fangen wir mit der Zubereitung an

Zunächst schneidet ihr 500g eurer Erdbeeren zu kleine Stückchen. Träufelt ein Wenig Zitronensaft über die zerkleinerten Beeren. Anschließend süßt ihr sie mit Agavendicksaft oder 50g Zucker. Nehmt das was ihr bevorzugt. Stellt die Erdbeeren dann zur Seite.

Als nächstes legt ihr den Boden eurer Springform mit den Biskuits aus. Schön eng, so dass möglichst wenig Lücken bleiben. Ihr könnt die Zwischenräume dann mit Biskuitkrümeln auffüllen. Zerbröselt dazu grob übrig gebliebenen Kekse und streut sie dorthin, wo die Abstände noch sehr groß sind. Diese Aufgabe meistern auch schon kleinere Kinder mit Bravour.

Jetzt kommt die leckere Creme

Dazu gebt ihr Joghurt, Quark und Mascarpone in eine Rührschüssel. Dann wird der restliche Zitronensaft hinzugefügt sowie 100g Zucker oder Agavendicksaft nach Geschmack. Der Saft süßt weniger kräftig als Zucker, also überlegt, ob ihr eher Zuckerschnuten seid oder es dezenter mögt.

Jetzt vermischt ihr diese Zutaten mit dem Handmixer bis eine cremige Masse entstanden ist. Eure kleinen Helfer sind auch hier wieder die perfekte Unterstützung! Ist die Masse zu fest, könnt ihr etwas Joghurt oder Milch ergänzen, um sie etwas aufzulockern. Aber nicht zu viel! Die Konsistenz soll cremig bleiben, die Masse nicht fließen!

Jetzt kommt die Gelatine hinzu. Sie hilft dem Tiramisu, seine Form zu behalten. Ihr könnt durch sie eine ganze Menge an Fett einsparen, da ihr „schlankere“ Milchprodukte nutzen könnt wie Joghurt und Magerquark. So ist das Dessert so an warmen Tagen weniger Hitzeanfällig.

Gebt das Pulver nach Packungsanleitung in die Masse und mixt es gut unter. Wer keine Gelatine mag oder essen darf, kann sie entweder durch Agartine ersetzen (dann folgt bitte der Packungsanweisung für die Zubereitung) oder ihr lasst sie einfach ganz weg. Dann empfehle ich euch, statt Magerquark Sahnequark und statt des Joghurts 150g mehr Mascarpone zu verwenden.

Jetzt ist die Creme fertig.

Creme für Erdbeertiramisu

Zusammensetzen des Tiramisus

Auf eurem Biskuitgrund verteilt ihr die klein geschnittenen Erdbeeren, die nun Saft gezogen haben, möglichst gleichmäßig mitsamt der süßen Flüssigkeit.

Hierauf verteilt ihr nun gleichmäßig eure Quarkcreme. Streicht sie abschließend schön glatt. Die restlichen Erdbeeren werden nun in feine Scheibchen geschnitten und von außen nach innen auf der Creme in hübschen Kreisen verteilt.

Das fertige Tiramisu sollte jetzt noch ein Wenig durchziehen. Stellt es dazu für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Besonders gut schmeckt das Erdbeertiramisu, wenn man es schon am Vortag zubereitet und über Nacht durchziehen lässt. Dafür legt ihr ein Wachstuch oder eine Folie über die Springform, damit die Erdbeeren nicht austrocknen.

Vor dem Servieren könnt ihr noch etwas Puderzucker auf die Erdbeeren streuen oder ihr raspelt einen Hauch weiße Schokolade über euer Tiramisu.

Viel Spaß beim nachmachen und lasst es euch schmecken.
Eure Ines.

Erdbeertiramisu

Müsliriegel selber machen – Ein Versuch! Gelungen oder misslungen?

Ende vorletzter Woche hatte ich die wahnsinnige Idee Müsliriegel mal selber zu machen. So als kleiner gesunder Snack für zwischendurch. Also schnell ins Web und nach einem Rezept gesucht. Ich habe auch ein passendes gefunden, wenige Zutaten und alles war im Haus. Klasse, also los.
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Backe backe Müsliriegel

Verwendet habe ich 600g fertiges Früchte-Müsli, 130g Butter, 120g Honig und 1 Eiweiß (Gr. M). Alles recht einfach. Butter erhitzen und mit dem Honig vermischen bis es eine homogene Masse ist. Dann die Honig-Butter-Masse zum Müsli geben und es vermengen bis alles gut „getränkt“ ist. Ein vorheriges Anrösten des Müslis habe ich mir erspart, da ja schon Früchte drin sind. Mischt man natürlich alles selber zusammen, dann kann man selbstverständlich die Haferflocken und Co vorher noch anrösten für mehr knackigen Biss. Anschließend das steif geschlagenes Eiweiß unterheben und die ganze Masse auf ein Backblech geben und fest in Form (Viereck 1-2 cm dick) drücken. Im Backofen, so sagt das Rezept, dann alles ca. 30 Minuten backen und dann nach dem Abkühlen in Riegel schneiden.
So einfach, so kompliziert. Alles lief super, bis zum schneiden der Riegel. Die Masse zerfällt. Nix mit Riegel. Fehlersuche: Vielleicht hätte ich zwei statt einem Eiweiß nehmen sollen, mehr „Kleber“ also, wie es als Option im Rezept stand. Vermutlich habe ich die Masse auch nicht genug fest zusammen gedrückt. Auf Instagram wurde mir als Tipp gegeben, die Masse beim nächsten Mal besser mit dem Nudelholz platt zu machen. Ich werde es probieren.
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Granola statt Müsliriegel

Tja, Versuch gescheitert. Keine Müsliriegel. Aber wegwerfen wollte ich die gebackene Masse nun auch nicht, also wird es als jetzt Granola verwendet, denn schmecken tut es. Vor allem unsere Kleine hat es nun für sich entdeckt und verlangt seitdem jeden Morgen nach ihrem Müsli. Ist ja jetzt nicht mehr so staubtrocken, wie das Müsli vorher war.
Sie kommt nun immer nach dem Aufstehen in die Küche und fängt an zu verlangen: Löffel haben. Brauche eine Schüssel. Mama Müsli reinmachen. Anschließend wird alles selber zum Tisch getragen und angefangen zu essen. Es ist herrlich ihr dabei zu zusehen und so ein kleiner Snack vor der Kita hebt schon mal sehr gut die Stimmung, denn Hunger macht bekanntlich böse. 😉 Bald muss ich auch neues Granola machen, denn die Dose ist bald leer gefuttert.
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Aufgeben möchte ich den Versuch, Müsliriegel selber zu machen, aber nicht, nur an der Technik muss ich noch feilen. Habt ihr vielleicht ein gutes Rezept um Müsliriegel selber zu machen oder noch den ein oder anderen Tipp für mich. Dann immer her damit, ich freue mich.
Bis bald.

Obstpause

Immer um 9 Uhr ist in unserem Kindergarten Obstpause angesagt, da sitzen dann alle Kinder gemeinsam am Tisch und essen ihr mitgebrachtes Obst (alle anderen Mahlzeiten werden von der Kitaküche zubereitet). Heute mussten die Kinder in der Gruppe vom Großen allerdings kein Obst mitbringen, denn da das Kind ja am Wochenende Geburtstag hatte, habe ich heute pünktlich kurz vor Neun einen riesigen Obstteller in die Kita gebracht.

Obst, Obstteller, Obstmandala
Der Mann und ich haben dafür ab kurz nach 8 Uhr fleißig in der Küche gestanden und das gestern frisch gekaufte Obst gewaschen, in Mundgerechte Stücke geschnippelt und wundervoll auf einem Tablett drapiert, schließlich isst das Auch auch mit. Anschließend wurde der Obstteller transportsicher verpackt und in die Kita gebracht.

Obst, Obstteller, Obstmandala

Was ist alles an Obst dabei?

Ich habe eigentlich alles an Obst gekauft, was das Kind gerne isst und wo ich denke, dass auch die anderen Kinder es sehr gern essen. Da wären Apfel (Sorte Gala und Pinova), Banane, Kaki, kernlose Trauben, Himbeeren, (Kultur) Heidelbeeren und Kiwi. Auf Mandarinen habe ich verzichtet, da ich sie noch nicht lecker genug finde zur Zeit und Birnen habe ich im Gegensatz zum Vorjahr diesmal auch nicht genommen.

Obst, Obstteller, Obstpause
Das Kind hat sich natürlich riesig gefreut, als es mich im Kindergarten sah und riesige Augen bekommen, als es dann den Obstteller erblickte. Auch die anderen Kinder haben sich sehr gefreut und gleich angefangen zu erzählen, was sie alles auf dem riesigen Obstteller sehen.

Als alle Kinder dann am Tisch saßen, habe ich mich wieder verabschiedet und bekam noch ein lautes Dankeschön mit auf den Weg. Hach <3. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie die Kinder dann den Teller gestürmt und leer gefuttert haben. 😉

Gibt es im Kindergarten eurer Kinder eigentlich auch so Obstpausen und macht ihr solche bunten Teller zum Geburtstag oder anderen Feierlichkeiten. Schreibt mir doch mal in die Kommentare wie das bei euch so ist, das interessiert mich sehr.

Bis bald.