Sonntagssüß: Fruchtige Beeren-Muffins

Esst ihr auch gern Beerenfüchte? Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren oder Stachelbeeren? Wir lieben sie! Vor allem jetzt, wo die Beeren daheim im Garten wachsen, können wir gar nicht genug davon bekommen. Doch was tun, wenn es zu viele Früchte sind, oder zum Beispiel die Kinder die Beeren nicht so mögen? Ich backe dann ja immer gern fruchtige Beeren-Muffins. Die kann ich auch prima einfrieren und manchmal nehme ich mir dann so 2-3 Stück mit auf Arbeit.

Johannisbeermuffin

Vor 2 Wochen, zur Johannisbeerernte, habe ich daher mein Lieblings-Muffin-Rezept für Beeren-Muffins herausgeholt und direkt welche mit Johannisbeeren gebacken. Diese Kombination aus süßem Teig und säuerlichen Früchten ist absolut genial. Leider sind mittlerweile alle aufgegessen. Selbst die, die ich eingefrostet habe. Es musste also Nachschub her.

Deswegen habe ich heute neue Muffins gebacken. Da zur Zeit die Himbeeren bei uns im Garten wie wild wachsen und reifen, sind es diesmal Himbeer-Muffins geworden. Wenn ihr das riechen könntet. Mmh lecker.

Natürlich habe ich schon vor 2 Wochen mit an euch gedacht. Ich bin ja auch nicht so gemein bin und esse alles alleine. Deswegen teile ich heute mit euch mein Lieblingsrezept für fruchtige Beeren-Muffins. Es ist kinderleicht und mehr als die Zutaten, Schüsseln, Schneebesen, Muffinförmchen und Backofen reichen aus.

Fruchtig-saftige Beeren-Muffins

Rezept für Fruchtig-saftige Beeren-Muffins

Zutaten für ca. 15 – 18 Muffins:

  • 250 g Mehl (Type 405
  • 125 g Butter
  • 2 Eier (Größe M oder L)
  • 125 mL Milch
  • 175 g Zucker (reiner Weißzucker oder Kombi aus Weißzucker & Rohrzucker 50:50)
  • 2 TL Backpulver (ich nehme Weinstein-Backpulver)
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker (ca. 8g)
  • 1 Prise Salz
  • 300 – 350 g Beeren nach Geschmack und je nach Größe der Beeren
  • Muffinförmchen
Zutaten für Beeren-Muffins

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eure Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Alternativ gehen natürlich auch Silicon-Muffin-Förmchen oder, so wie ich verwendet habe, Pappförmchen.
  2. Die Butter in einem Topf zerlassen und abkühlen lasssen.
  3. Dann die flüssigen Zutaten (Butter, Eier und Milch) in einer Schüssel mit den Schneebesen (oder Rührgerät) verrühren. Ihr könnt hier ruhig alles ein bisschen schaumig rühren.
  4. In einer zweiten Schüssel dann die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver und Salz) zusammen vermengen.
  5. Die Flüssigen Zutaten anschließend zu den trockenen geben und alles gut mit einander verrühren. Ich mache es manchmal auch anders herum, also trocken zu flüssig, aber das ist egal. Hauptsache gut verrühren, so dass keine Klümpchen entstehen.
  6. Jetzt vorsichtig die ausgewählten Beeren unter den Teig heben.
  7. Den Teig auf die Förmchen verteilen und dabei alle Förmchen so zu 2/3 füllen. Nach Belieben über jeden Muffin ein bisschen Zucker streuen.
  8. Die Muffins 25 bis 30 Minuten im Backofen bei 190 Grad backen bis sie goldbraun sind.
Beeren-Muffins im Backofen

Anschließend auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut essen. Ganz ungeduldige Schleckermäuler können die Beeren-Muffins natürlich auch noch lauwarm genießen.

Gold-braune Beeren-Muffins

Sehr lecker dazu sind natürlich frische Früchte, aber auch eine Kugel Vanilleeis und ein Klecks Schlagsahne.

Johannisbeer-Muffins

Es müssen auch nicht immer Muffins sein

Eine Alternative zu den Muffins ist auch, den Teig in eine Gugelhupf-Form zu geben und den Teig so zu backen. Das mache ich immer gern mit dem Restteig, der nach meinen 12 Muffin-Förmchen übrig bleibt. Den geben ich dann in eine kleine Silicon-Gugelhupf-Form und backe ihn so.

Dabei dann aber unbedingt nach den 25 bis 30 Minuten eine Stäbchen-Probe machen, ob der Kuchen schon durch ist. Wenn nicht, noch so 10 bis 15 Minuten weiter backen. Aber unbedingt darauf achten, dass der Kuchen oben schön goldbraun ist und nicht verbrennt.

Alles in allem sind Beeren-Muffins oder Beeren-Kuchen die perfekte Mischung zwischen süß und sauer.

Lasst es euch schmecken.
Eure Bianca

Fruchtige Beeren-Muffins

Sonntagssüß: Traumhaftes Erdbeertiramisu

Die Erdbeersaison steht schon in den Startlöchern und ich freue mich jedes Jahr darauf, dass es die leckeren, roten Früchte aus der Region überall zu kaufen geben wird. Außer die Erdbeeren pur zu genießen, kann man sie auf vielfälltigste Art und Weise zubereiten. Zu Kuchen, Marmelade, Smoothies, Kompott und vielem mehr.
Mein aktueller Favorit ist eine ganz einfache und dennoch raffinierte Zubereitung von Erdbeeren. Ein sahnig-cremiges Dessert – Erdbeertiramisu.

Erdbeeren

Dieses Rezept ist nicht nur einfach, sondern lässt sich auch wunderbar mit Kindern zubereiten. Außerdem ist es im Gegensatz zum klassischen italienischen Tiramisu ohne Kaffee, Alkohol und Frischei. Es ist eine fruchtig-frische Alternative für Genießer jeden Alters. Auch Kinder und Schwangere kommen auf ihre Kosten!

Traumhaftes Erdbeertiramisu

Welche Zutaten brauchen wir

  • 800g frische Erdbeeren
  • 1 Packung Löffelbiskuit (man braucht zwischen 15 und 20 einzelner Biskuits)
  • 500g Magerquark
  • 150g Joghurt
  • 250g Mascarpone
  • Saft einer (Bio-)Zitrone
  • Agavendicksaft zum Süßen oder ca. 150g Zucker
  • 2 Päckchen Sofortgelatine
  • Puderzucker oder weiße Schokolade (geraspelt)
  • Springform mit 28cm Durchmesser
Zutaten Erdbeertiramisu

Fangen wir mit der Zubereitung an

Zunächst schneidet ihr 500g eurer Erdbeeren zu kleine Stückchen. Träufelt ein Wenig Zitronensaft über die zerkleinerten Beeren. Anschließend süßt ihr sie mit Agavendicksaft oder 50g Zucker. Nehmt das was ihr bevorzugt. Stellt die Erdbeeren dann zur Seite.

Als nächstes legt ihr den Boden eurer Springform mit den Biskuits aus. Schön eng, so dass möglichst wenig Lücken bleiben. Ihr könnt die Zwischenräume dann mit Biskuitkrümeln auffüllen. Zerbröselt dazu grob übrig gebliebenen Kekse und streut sie dorthin, wo die Abstände noch sehr groß sind. Diese Aufgabe meistern auch schon kleinere Kinder mit Bravour.

Jetzt kommt die leckere Creme

Dazu gebt ihr Joghurt, Quark und Mascarpone in eine Rührschüssel. Dann wird der restliche Zitronensaft hinzugefügt sowie 100g Zucker oder Agavendicksaft nach Geschmack. Der Saft süßt weniger kräftig als Zucker, also überlegt, ob ihr eher Zuckerschnuten seid oder es dezenter mögt.

Jetzt vermischt ihr diese Zutaten mit dem Handmixer bis eine cremige Masse entstanden ist. Eure kleinen Helfer sind auch hier wieder die perfekte Unterstützung! Ist die Masse zu fest, könnt ihr etwas Joghurt oder Milch ergänzen, um sie etwas aufzulockern. Aber nicht zu viel! Die Konsistenz soll cremig bleiben, die Masse nicht fließen!

Jetzt kommt die Gelatine hinzu. Sie hilft dem Tiramisu, seine Form zu behalten. Ihr könnt durch sie eine ganze Menge an Fett einsparen, da ihr „schlankere“ Milchprodukte nutzen könnt wie Joghurt und Magerquark. So ist das Dessert so an warmen Tagen weniger Hitzeanfällig.

Gebt das Pulver nach Packungsanleitung in die Masse und mixt es gut unter. Wer keine Gelatine mag oder essen darf, kann sie entweder durch Agartine ersetzen (dann folgt bitte der Packungsanweisung für die Zubereitung) oder ihr lasst sie einfach ganz weg. Dann empfehle ich euch, statt Magerquark Sahnequark und statt des Joghurts 150g mehr Mascarpone zu verwenden.

Jetzt ist die Creme fertig.

Creme für Erdbeertiramisu

Zusammensetzen des Tiramisus

Auf eurem Biskuitgrund verteilt ihr die klein geschnittenen Erdbeeren, die nun Saft gezogen haben, möglichst gleichmäßig mitsamt der süßen Flüssigkeit.

Hierauf verteilt ihr nun gleichmäßig eure Quarkcreme. Streicht sie abschließend schön glatt. Die restlichen Erdbeeren werden nun in feine Scheibchen geschnitten und von außen nach innen auf der Creme in hübschen Kreisen verteilt.

Das fertige Tiramisu sollte jetzt noch ein Wenig durchziehen. Stellt es dazu für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Besonders gut schmeckt das Erdbeertiramisu, wenn man es schon am Vortag zubereitet und über Nacht durchziehen lässt. Dafür legt ihr ein Wachstuch oder eine Folie über die Springform, damit die Erdbeeren nicht austrocknen.

Vor dem Servieren könnt ihr noch etwas Puderzucker auf die Erdbeeren streuen oder ihr raspelt einen Hauch weiße Schokolade über euer Tiramisu.

Viel Spaß beim nachmachen und lasst es euch schmecken.
Eure Ines.

Erdbeertiramisu

Sonntagssüß: Käsesahne-Brownies

Guten Morgen. Heute ist Sonntag. Ich komme gerade von Nachtschicht und da dachte ich mir, bevor ich im Bett verschwinde, lasse ich euch noch eine süße Nascherei für den Sonntagskaffee da. Schnell gebacken und die Zutaten sind eigentlich meist auch immer da.

Käsesahne-Brownies

Bei den monatlichen Treffen der Dresdner Nähblogger gibt es auch immer ganz leckere Sachen zum Essen. So auch bei einem der letzten Treffen, wo ich leider nicht dabei sein konnte. Da backte Caro einen ganz leckeren Käsesahne-Brownie-Kuchen und teilte anschließend das Rezept mit uns.

Natürlich musste ich das gleich nachbacken. Mmh lecker sag ich euch. Allein der Mann hat fast den halben Kuchen allein gegessen und das will hier was heißen. 😉
Deshalb habe ich beschlossen dieses tolle Rezept hier im Blog weiter zu teilen.

Kuchen Brownie
Für 1 Kastenform von 20 cm Länge

Zutaten für den Teig:

50 g Bitterschokolade (70% Kakaomasse)
50 g Butter
1 Ei
100 g Zucker
50 g Mehl

Zutaten für die Creme:

25 g weiche Butter
75 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
20 g Mehl

Zubereitung:

  1. Form mit Backpapier auslegen. Backofen auf 175° vorheizen. Schokolade hacken und mit Butter im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen. Das Ei verquirlen und mit dem Zucker unter die Schokomasse rühren. Zuletzt das Mehl unterrühren.
  2. Für die Frischkäsecreme sehr weiche Butter und den Frischkäse mit einem Schneebesen verrühren. Zucker und Ei dazu geben und alles gut verrühren. Zuletzt wieder das Mehl unterrühren.
  3. Den Schokoladenteig in die Form streichen und die Frischkäsecreme daraufgeben. Mit einer Gabel die Teige so verrühren, dass eine Marmorierung entsteht. Im Ofen (Mitte, Umluft 160°) 30-35 Min. backen. Der Teig sollte noch weich sein. In der Form abkühlen lassen, dann mit Hilfe des Backpapiers aus der Form lösen und in Stücke schneiden.

Natürlich kann man den Teig der Käsesahne-Brownie auch mit Früchten oder so verfeinern, je nachdem wie man mag. Ich backe ja immer zuerst streng nach Rezept und variiere dann beim erneuten backen. 😉

Viel Spaß beim Nachbacken und Guten Appetit.
Bis bald.

Sonntagssüß: Kirsch-Nougat-Muffins

Für meinen morgigen Ehrentag habe ich heute Muffins, genauer Kirsch-Nougat-Muffins, gebacken. Die kommen dann, zusammen mit einer Sekttorte, auf den Frühstückstisch auf Arbeit.
Man nehme:
250 g  Schattenmorellen (frisch oder aus dem Glas)
200 ml Milch
100 g Nougat bzw. Nuss-Nougat-Creme
200 g Mehl Type 405
50 g gehackte Haselnüsse
3 TL Backpulver
1 Ei
125 g Zucker
80 ml neutrales Pflanzenöl
Backofen auf 180°C vorheizen. Kirschen waschen, entstielen und entsteinen bzw. Kirschen aus dem Glas abtropfen lassen. 100 ml Milch erwärmen und den Nougat darin schmelzen. Danach die Masse abkühlen lassen. Mehl Nüsse, Backpulver in einer Schüssel sorgfältig vermischen.
Das Ei verquirlen. Zucker, Öl, übrige Milch und Nougatmasse zum Ei zugeben und miteinander verrühren.
Die Mehlmischung unter die feuchten Zutaten rühren und anschließend die Kirschen unterheben. Achtung: Nicht zulange rühren. Nur so, dass sich alles gut verbunden hat. Das der Teig sehr flüssig ist, ist normal.
Den Teig in Muffinförmchen füllen.
Muffins auf mittlerer Höhe im Backofen für 20-25 Minuten backen. Danach 5 Minuten ruhen lassen, Muffins aus dem Bleck nehmen und abkühlen lassen. Fertig.
Dekotipp: 150 g Schokokuvertüre schmelzen lassen. Die Muffins mit der Oberseite darin eintauchen, abtropfen lassen und mit gehackten Haselnüssen oder Haselnusskrokant bestreuen.
Pro Stück ca. 275 kcal
Guten Appetit.