Es war einmal eine Kaffemaschine

Als ich den Mann vor über 6 Jahren kennen und lieben lernte, zog er gerade in eine neue eigene Wohnung, da er sich von seiner damaligen Lebenspartnerin getrennt hatte. Er begann dabei fast komplett bei Null mit seinem Hausstand. Zum Einzug schenkte ich ihm daher eine Kaffeemaschine und große Kaffeetasse, sowie sonstiges Zubehör dazu, denn ich wusste, dass er ein kleiner Kaffeejunkie ist. Nach dem Aufstehen braucht er immer seine 1-2 Tassen Kaffee, was aber eher Pöte sind, um in Gang zu kommen, ansonsten ist er knurrig. Viele von euch kennen dieses Gefühl sicher.

Seit jenem Umzug Anfang 2011 begleitet ihn nun diese Kaffeemaschine, täglich. Ebenso die Tasse, es darf keine andere Tasse für seinen Kaffee sein. Ein Wahnsinn sag ich euch. Aber – mit meinem Geschenk startet er seit unserem Kennenlernen jeden Morgen in den Tag, außer wir sind nicht zu Hause. Es ist Liebe.

Tja und heute nachmittag dann, da machte es Knister Knister Knall Puff Peng und die Wohnküche roch wie nach nem Feuerwerk. Da hatte sich leider seine heiß geliebte Kaffeemaschine in die ewigen Jagtgründe verabschiedet. Zum Glück war der Kaffee schon fertig. Ansonsten wäre es eine noch größere Katastrophe geworden. Kein Kaffee, stellt euch das mal vor, aber er hatte ja da nochmal Glück gehabt.

So mussten wir uns also noch einmal beide Kinder schnappen und zum nächsten Elektromarkt in die Stadt fahren. Den Kindern gefiel das natürlich und während wir Eltern dort die riesige Auswahl an Kaffeemaschinen sichteten, vergnügte sich der Große bei den Toastern und Mini-Backöfen und spielte Kochen. Zum Glück hatte der Mann die Kleine getragen, ansonsten hätte sie womöglich noch die Regale ausgeräumt.

Rasch konnten wir uns für ein Modell mit Thermoskanne (*Amazon Affilate-Link) entscheiden und der Mann war wieder glücklich. Morgenkaffee gerettet. Allerdings fragte er sich bei der ganzen Auswahl, warum es die voll stylischen Modelle nur mit Glaskanne und nicht mit Thermoskanne gibt. Eigentlich ne Frechheit. Aber es sollte halt wieder eine mit Thermoskanne sein. Das war meine Bedingung für die Suche, allein schon wegen Feiern und so. Jetzt möchten die Kinder natürlich auch noch eine Kaffeemaschine für ihre Kinderküche haben. Klaro, da muss ich mal stöbern. Gibt es Empfehlungen dazu?

Neue Kaffeemaschine da, alle glücklich. Diesmal haben wir eben gemeinsam eine ausgesucht, nicht nur ich allein. Aber wir waren uns zum Glück schnell einig, denn wir haben da einen ähnlichen Stil. So ist die Liebe, auch im Elektrobereich.

Mal schauen was nun als Nächstes ersetzt wird, vermutlich der Toaster, denn unser Wasserkocher musste vor ein paar Wochen auch schon einem neuen Modell Platz machen. Das aber auch immer alles gleichzeitig kaputt gehen muss. Verflixt nochmal.

Bis bald.

Sonntagssüß: Käsesahne-Brownies

Guten Morgen. Heute ist Sonntag. Ich komme gerade von Nachtschicht und da dachte ich mir, bevor ich im Bett verschwinde, lasse ich euch noch eine süße Nascherei für den Sonntagskaffee da. Schnell gebacken und die Zutaten sind eigentlich meist auch immer da.

Käsesahne-Brownies

Bei den monatlichen Treffen der Dresdner Nähblogger gibt es auch immer ganz leckere Sachen zum Essen. So auch bei einem der letzten Treffen, wo ich leider nicht dabei sein konnte. Da backte Caro einen ganz leckeren Käsesahne-Brownie-Kuchen und teilte anschließend das Rezept mit uns.

Natürlich musste ich das gleich nachbacken. Mmh lecker sag ich euch. Allein der Mann hat fast den halben Kuchen allein gegessen und das will hier was heißen. 😉
Deshalb habe ich beschlossen dieses tolle Rezept hier im Blog weiter zu teilen.

Kuchen Brownie
Für 1 Kastenform von 20 cm Länge

Zutaten für den Teig:

50 g Bitterschokolade (70% Kakaomasse)
50 g Butter
1 Ei
100 g Zucker
50 g Mehl

Zutaten für die Creme:

25 g weiche Butter
75 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
20 g Mehl

Zubereitung:

  1. Form mit Backpapier auslegen. Backofen auf 175° vorheizen. Schokolade hacken und mit Butter im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen. Das Ei verquirlen und mit dem Zucker unter die Schokomasse rühren. Zuletzt das Mehl unterrühren.
  2. Für die Frischkäsecreme sehr weiche Butter und den Frischkäse mit einem Schneebesen verrühren. Zucker und Ei dazu geben und alles gut verrühren. Zuletzt wieder das Mehl unterrühren.
  3. Den Schokoladenteig in die Form streichen und die Frischkäsecreme daraufgeben. Mit einer Gabel die Teige so verrühren, dass eine Marmorierung entsteht. Im Ofen (Mitte, Umluft 160°) 30-35 Min. backen. Der Teig sollte noch weich sein. In der Form abkühlen lassen, dann mit Hilfe des Backpapiers aus der Form lösen und in Stücke schneiden.

Natürlich kann man den Teig der Käsesahne-Brownie auch mit Früchten oder so verfeinern, je nachdem wie man mag. Ich backe ja immer zuerst streng nach Rezept und variiere dann beim erneuten backen. 😉

Viel Spaß beim Nachbacken und Guten Appetit.
Bis bald.

Unser täglich Brot

Heute ist/war Tag des Brotes! Jedenfalls sagen das viele Medien. Ich wusste das gar nicht. Aber just heute backe ich wieder ein Brot selber. Ja ja, ich bin etwas angefixt in dieser Sache.
Den Beginn machte eine Brotbackmischung die wir zum Umzug von unserem Telefonanbieter als Geschenk fürs neue Eigenheim bekamen. Immer hatte ich es mir vorgenommen und doch nie geschafft. Dann wollte ich eigentlich auch für das Osterfest backen und habe es, man kann es ahnen, aber wieder nicht geschafft bzw. ich hatte wohl keine Lust dazu. Das einzige was ich zu Ostern gebacken hatte war ein schneller 3-Zutaten-Cheesecake nach einem Rezept von der lieben Sera. Der ist mir auch leider etwas zusammengefallen. Geschmeckt hat er trotzdem.
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Aber alle Zutaten waren schon da und wegwerfen wollte ich letztendlich auch nichts. Also habe ich dann nach unserer Hochzeitsfeier und meiner anschließenden Krankwoche angefangen zu backen.
Zuerst die Brotbackmischung. Kurz nach Ablauf des MHD hatte ich es geschafft das Brot zu backen. Zwar war es von der Konsistenz her sehr fest aber trotzdem lecker. Vielleicht hätte ich es doch schon eher backen sollen.
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Danach folgten kleine Teilchen aus Quark-Öl-Teig, nach einem Rezept von Kaffeeundcupcakes.de. Dort wurden Häschen aus dem Teig gemacht, ich habe mich für Igel entschieden. Allerdings mache ich beim nächsten Mal einen Teil der Figuren ohne Zuckergarnitur, das ist besser für die Kids. Der Große fand das Ablecken des Zuckers nämlich ganz toll.
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Da ich dann immer noch Quark übrig hatte, habe ich kurze Zeit später ein ganz leckeres Quarkbrot ohne Hefe nach dem Rezept von 180gradsalon.de. Mmh. Da ich das Rezept nur mit der halben Menge gemacht habe, war das kleine Brot natürlich an einem Abend aufgegessen. 😉
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Danach suchte ich weiter nach einfachen Brotrezepten und stieß ich auf Instagram bei Draußen nur Kännchen auf das 3-Minuten-Brot. Ein Brot mit Hefe jedoch ohne Gehzeit. Klasse dachte ich nur. Das wird probiert. Den Anfang machte vor 2 Tagen die Dinkelvollkorn mit Kürbiskernen Variante, gebacken mit frischer Hefe. Sehr köstlich. Der feuchte Teig machte mich erst etwas stutzig, aber ich dachte mir, das muss wohl so sein. Also habe ich ihn ohne langes Kneten in die Kastenform verfrachtet und gebacken. Heraus kam ein sehr luftig lockeres Brot.Der Geschmack war klasse. Auch unser Zwerg war begeistert und hat wunderbar davon gegessen.
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Heute folgte dann die Variante Roggenvollkornmehl mit Sonnenblumenkernen. Diesmal war der Teig komplett anders. Fester und auch klebriger. Auch habe ich diesmal statt frischer Hefe Trockenhefe verwendet. Zudem haben wir das sehr klebrige Brot etwas mehr mit Mehl geknetet. Es ging diesmal nicht so schön auf wie die Dinkelvariante zuvor und war auch fester in der Krumme. Sogar die Backzeit war viel länger als angegeben, denn ich mache immer Stäbchenprobe und da war immer noch Teig dran. Geschmeckt hat es trotzdem. Als wir es zum Abendbrot gegessen haben, war es sogar noch etwas warm. GAnz toll. 🙂
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Jetzt bin ich am überlegen, was ich demnächst backen kann. Meine Männer lieben ja frisches Brot. Wenn es älter als 1-2 Tage ist, wird es nur noch ungern gegessen. 😉 Ich habe schon ein tolles Rezept für Schinkenbrötchen bekommen. Mal schauen wann ich das mache. Am besten sind für mich ja Rezepte ohne große Gehzeiten für den Hefeteig und so. Vielleicht probiere ich auch mal wieder eine Brotbackmischung. Aber ihr könnt mir auch gern eure liebsten Brotrezepte verraten. Ich bin da sehr offen für. 🙂

Adventskalender -Türchen 14: Nussmakronen

Passend zum Kalenderblatt gibt es heute wieder ein Rezept dazu. Es ist ganz einfach.
Nussmakronen
4 Eiweiß, 200g Zucker, 200g gemahlene Haselnüsse
Backofen auf 150°C vorheizen.
Eiweiß sehr steif schlagen. Zucker unter Rühren einrieseln.
Anschließend die gemahlenen Haselnüsse vorsichtig unterheben.
Kleine Teighäufchen auf Backoblaten geben und ca. 15-20 Minuten backen.
Danach können sie noch nach belieben mit Schokolade garniert werden. Muss aber nicht, das ist Geschmacksache.
Guten Appetit

Oh es riecht gut …

… oh es riecht fein.
Heute rühr’n wir Teig für Plätzchen ein.
Das habe ich allerdings schon gestern gemacht und heute wurden schon viele gegessen. Denn einen Großteil meiner Plätzchenproduktion habe ich mit auf Arbeit genommen, es ist ja Nikolaus.
Es gibt Butterplätzchen, Schoko-Gewürz-Sterne, Mandelkipferl und Mandelplätzchen.
Meine Kollegen waren restlos begeistert. Vor allem da ja sonst keiner auf die Idee kommt selbstgemachte Plätzchen mitzubringen.