Wochenende in Bildern 02./03.06.2018

Wieder ist eine Woche vorbei und schon befinden wir uns im Juni, meine Güte vergeht das Jahr mal wieder schnell. Dieses Wochenende war bei mir/uns wieder sehr arbeitsreich (Frühschicht) und familiär. Man könnte fast sagen es war ein Wochenende wie immer.

Sonnabend

Der Sonnabend startet für mich sehr früh. 4:30 Uhr klingelt der Wecker und mahnt zum Aufstehen – Frühschicht steht auf dem Plan. Gegen 5:20 Uhr radel ich mit dem Fahrrad meine 3,5 km zur Arbeit. Es ist etwas frisch.

Fahrradlenker

Als ich nach 8 arbeitsreichen Stunden wieder daheim bin, schlafen alle. Ich schleiche mich auf die Couch und genieße die Ruhe. So ein bissl könnte ich jetzt auch schlafen. Nach einer halben Stunde bin ich dann nicht mehr allein, das große Kind ist munter und verlangt erstmal nach einer Kuschelrunde.

Mama kuschelt mit Kind

Zum fortgeschrittenen Nachmittag, nach 16 Uhr, machen wir uns auf den Weg zu unserem familiären Wochenend- und Tageshöhepunkt – Inselregatta Zschaiten mit Spaßbootrennen. Immer wieder toll und dank Gehörschutz für die Kleinen können wir auch ohne Probleme mit den Kindern hin gehen. Unsere Beiden waren übrigens die Einzigen mit so was auf dem Kopf. Sie haben die Gehörschützer auch ohne Probleme aufgelassen, da hatte ich ja vorher meine Zweifel.

Wochenend-Ausflug: Kinder mit Gehörschutz schauen auf Teich

Nach dem Spaßbootrennen sind wir wieder nach Hause gefahren, wo wir vor dem zu Bett gehen noch einen Obst und Gemüsesnack auf dem Sofa genossen haben, mit Trickfilm schauen im Fernseher.

Auf dem Sofa sitzen und Kohlrabi essen

Als die Kinder total KO in Bett lagen, bin ich noch mal zum Mann in unseren Gemüsegarten gegangen. Beim Anblick unserer kahl gefressenen Stachelbeersträucher könnte ich heulen. Voll beladen und trotzdem wird es vermutlich eine Missernte, so wird doch nix mehr reif.

Stachelbeerstrauch

Sonntag

Heute kann ich eine Stunde länger schlafen, denn dank Familienzeit fange ich erst eine Stunde später an mit Arbeiten. Das nutze ich natürlich und erledige vor der Arbeit noch ein bissl Hausarbeit, Waschmaschine füllen und vorprogrammieren zum Beispiel.

Ruhe hatte ich aber nicht dabei, irgendwie haben alle im Haus beschlossen, schon vor 6 Uhr in den Sonntag zu starten. Für mich total unverständlich, warum machen die nur so was am Wochenende.

Waschmaschine starten

Nach der Arbeit habe ich heute leider keine ruhigen Minuten für mich. Nur wenige Minuten nach meiner Ankunft sind beide Kinder wach vom Mittagschlaf und wecken den Mann gleich noch mit. Also erstmal eine Runde vespern mit Keksen, Tee und Kaffee. Vorher aber noch fix die Kinder anziehen und bei der Kleinen die Stinkewindel wechseln.

Ein Teller voll Kekse

Als alle gesättigt sind geht es raus an die frische Luft mit etwas gärtnern, der Vorgarten braucht eine Sommerkur, und spielen. Die Kinder fahren unter anderem mit ihrem Laufrädern und malen mit Kreide. Die Laufräder sind immer noch bunt geschmückt vom Kindertag am Freitag.

Samentüten für Blumen

Kurz vor Duschen und Abendbrot noch mal die Füße hoch legen und den Kindern beim Spielen zuschauen.

Blick in den Garten

Während die Kinder zu Abend essen, widmet sich der Mann dem Pflanzen gießen im Garten und ich mich den zwei vollen Körben Wäsche die hier noch rumstehen. Einmal die Wochenration Kleidung falten bitte. Aber nun habe ich wenigstens leere Wäschekörbe vor der Waschmaschine.

Wäsche zusammenlegen

Noch die Kinder zu Bett bringen und schon ist das Wochenende auch schon wieder vorbei. Ich bin platt und müde, aber daran gewöhnt man sich auch, ist halt so das Working-Mom-Dasein. Gleich geht es aber ins Bett.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Die Kinder basteln im Kindergarten – Geschenke für Mama und Papa

In der Kita basteln die Kinder ja bekanntermaßen jedes Jahr Geschenke zum Muttertag  und Vatertag, also jedenfalls in unserer Kita ist das Tradition. So auch dieses Jahr. Da wir aber letzte Woche Urlaub hatten und die Kinder nicht in die Kita gegangen sind, gab es die Geschenke für Mama und Papa nun erst gestern.

Ich finde das aber nicht schlimm, denn wie ich bereits letztes Jahr geschrieben habe, legen ich keinen Wert auf solche Tage, aber freue mich trotzdem über das Gebastelte der Kinder.

Geschenke der Kinder zum Muttertag und zum Vatertag

Was haben die Kinder denn geschenkt?

Der Große

Der Große hat in seiner Kindergartengruppe für den Papa ein Herz gebastelt, in das seine Erzieherin einen kleinen Spruch geschrieben hat.
„Lieber Papa, glaube mir,
was ich dir nun sage.
Habe dich von Herzen lieb, 
heut und alle Tage.“
Süß oder?

Für mich als Mama gab es eine aufgeklebte Blume aus Playmais zum Muttertag, die dann in eine Serviette eingewickelt war und ein Herz mit Glückwunsch als Verschluss draufgeklebt war. <3

Eine Blumen gebastelt aus Playmais

Die Kleine

Bei der Kleinen haben sich die Erzieherinnen wieder etwas besonders Kreatives ausgedacht. Für den Papa gab es einen Pinsel mit Gesicht und der Mann hat schon überlegt, was die Erzieherinnen damit sagen wollen, denn im letzten Jahr bekam er zum Vatertag Arbeitshandschuhe geschenkt. Mmmh???

Für mich als Mama gab es zu Muttertag vom Töchterlein eine bemalte Blume aus Gips mit Band zum aufhängen. Da in der Krippe ja alles mit wasserlöslicher Farbe bemalt wird, werde ich die Blume vermutlich noch mit Klarlack besprühen und dann irgendwo aufhängen. Vermutlich in meinem Arbeitszimmer, denn dort hängt auch schon sie Salzteig-Blume vom letzten Jahr.

Pinsel und Gipsblume zum Muttertag und Vatertag
Wieder einmal sehr kreative Geschenke wie ich finde. Toll was sich die Erzieherinnen immer so einfallen lassen. Haben eure Kinder auch für euch in der Kita etwas gebastelt?

Meine Mama hat dann noch für die Kinder eine Blume (Dahlie) gekauft, welche sie mir dann am Sonntag, als wir die Kleine bei ihr abgeholt hatten, zusammen überreicht haben. Ich war ein bissl gerührt gebe ich zu, denn ich habe damit nicht gerechnet. Aber die Erfahrungen der letzten Jahre bei meinen Neffen, hätten es mich eigentlich erahnen lassen müssen, denn auch da hat meine Mama immer die Muttertagsgeschenke für die Kinder besorgt.

Die Karten der Kinder werden nun wieder wie immer aufgehoben und ich freue mich schon auf die nächsten Jahre mit gebastelten Geschenken der Kinder aus dem Kindergarten. Ehrlich!

Bis bald.

Wochenende in Bildern 12./13.05.2018

Ein-Kind-Wochenende

 

Dieses Wochenende hatten wir nur ein Kind daheim, die Kleine hatte Oma-Opa-Wochenende, wie schon ihr großer Bruder am letzten Wochenende, als ich in Berlin war. Das ist natürlich auch mal schön für uns Eltern, und für die Kinder sowieso, die lieben Oma und Opa einfach. Anstatt zwei Rabauken, war also nur ein Rabauke da, aber das bedeutet nicht gleich, dass es jetzt ruhiger war, einzig Zank und Streit zwischen den Kindern blieb aus.

Samstag

 

Der Samstag startete auch mit einem Kind leider sehr früh, den der Große ist, zu unserem Leidwesen, der Frühaufsteher in der Familie. Also zeitig aufstehen, frühstücken, die erste Waschmaschine anstellen und anderes Haushaltsgedöns gemacht. Draußen ist es nebelig und kühl, also heißt es für den Einkauf auf dem Wochenmarkt, wetterfest anziehen.

Mit Kind auf dem Markt (leider ohne Foto) haben ich dann Obst & Gemüse und Pflanzen für den Garten eingekauft. Zusätzlich waren wir noch in der Apotheke und im Supermarkt kleine Besorgungen machen.

Daheim haben wir dann alles ausgepackt und sind anschließend in den Garten gegangen. Dort dann bissl Unkraut jäten, Gemüseplanzen (Salat und Porree) einpflanzen und gemeinsam mit dem Kind Erbsen aussäen. Endlich kommt auch die Sonne raus.

Garten, Kind, Erbsen, gärtnern, Kremplinghaus
Nach dem Mittagessen dann Mittagsschlaf für alle. Nachmittags Kaffee trinken auf Terrassia. Ich liebe den Blick in den Garten und auf die Felder. Das Kind hat aber lieber gespielt, anstatt lecker Mini-Berliner zu essen.

Garten, Kaffee und Kuchen, Kremplinghaus
Gestärkt ging es dann weiter. Wäsche auf- und abhängen, Rasen mähen im Vorgarten, Blümchen pflanzen und danach eine großer Spaziergang mit Kind und Laufrad. Nur auf ein Kind dabei zu achten ist auch recht entspannend muss ich sagen. Wir haben u.a. die Hühner in der Nachbarschaft besucht.

Spaziergang, Hühner, Laufrad, Kremplinghaus
Abends, als dann Mann und Kind im Bett waren, habe ich es mir auf der Couch bequem gemacht und ESC geschaut, leider wieder ohne ein Foto zu machen.

Sonntag

 

Sonntag Morgen steht der Mann mit dem Kind zeitig auf, ich kann ausschlafen. Der Tag startet also ganz entspannt.
Der Vormittag läuft so vor sich hin. Nach dem Frühstück erstmal die Wäsche vom Vortag legen, das Kind schaut derweil, ganz pädagogisch wertvoll, im Schafanzug Trickfilme auf dem Tablet.

Haushalt, Wäsche, Kremplinghaus
Während die Waschmaschine wieder arbeitet, laufen das Kind und ich zum Blumenladen um die Ecke um ein paar Blümchen für die Oma zu kaufen. Nicht nur wegen Muttertag, sondern auch als Dankeschön fürs Kinder hüten.

Blumenladen Glaubitz, Monis Blumen, Glaubitz, Kremplinghaus
Das Kind hat sich für eine orangenen Hibiskus entschieden.
Übrigens waren echt viele viele Männer Blumen einkaufen, das hat mich innerlich sehr schmunzeln lassen.

Blumen, Hibiskus, Kremplinghaus
Nach dem Mittagessen verabschiedet sich der Mann zum Fußball (leider verloren, aber trotzdem Klassenerhalt geschafft) und das Kind wanderte ins Bett zum Mittagsschlaf. Ich habe die Zeit für den Haushalt genutzt und es mal wieder an die Nähmaschine geschafft. Bissl Upcycling stand auf dem Programm.

Nähen, Overlock, Upcycling, Brother 3034D, Kremplinghaus
Am Nachmittag waren das Kind und ich dann noch auf der Bank Geld holen und anschließend sind wir zur Oma gefahren. Die Kleine hat sich gefreut uns wieder zu sehen und schwups waren beide Kinder wieder total aufgedreht. Die stacheln sich immer gegenseitig an. Meine Mama hat sich sehr über die Blumen gefreut und nach dem Abendbrot und Sandmann sind wir dann wieder nach Hause gefahren, wo mittlerweile auch der Mann wieder angekommen war. Alle wieder daheim.

Der Nachmittag war leider ohne Bilder, aber so ist das halt, wenn man einfach nur den Tag genießt. Das Wochenende war wunderschön und hier ist jetzt endlich Ruhe eingekehrt, morgen heißt es dann für die Kinder: Hallo Kita. Urlaub vorbei.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.

Brückentag

Puh … jetzt war hier aber lange nix los gewesen. Der letzte Post war doch tatsächlich noch im März gewesen. Unser April hatte es in sich und vielleicht erzähle ich euch irgendwann mal davon. Ansonsten gilt ja nach wie vor: Ist es im Blog still, so rockt das Leben 1.0 um so mehr.

Am heutigen Brückentag haben wir Familienleben pur genossen. Die Kinder brauchten heute nicht in den Kindergarten, da ja der Mann krankheitsbedingt eh daheim ist und ich selber muss erst zur Nachtschicht auf Arbeit. Also haben wir einfach den Wochenendmodus heute fortgesetzt, was bedeutet, dass wir den Morgen ganz gemütlich angehen lassen haben ohne Stress. Slow Motion quasi.

Da der Tag aber auch produktiv genutzt werden sollte und ein morgenlicher Lagerkoller der Kinder zu vermeiden war, haben wir ich beschlossen die Gelegenheit zu nutzen und in die Stadt zu fahren, um ein paar kleine Besorgungen zu machen. Ähm ja, genau diese Idee hatte gefühlt die halbe Umgebung.
So standen wir in der Stadt dann zuerst im Straßenstau, dann im Parkplatzstau und letztendlich sowohl im Schuhladen, als auch im Baumarkt im Kassenstau. Man hätte es ahnen können, oder? Aber beide Kinder brauchten Sandalen und der Große zusätzlich auch noch mal ein paar Halbschuhe. Es ist ja auch echt ein Krux mit den Schuhen, da die ja je nach Marke unterschiedlich ausfallen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nach überstandenen Einkaufswahnsinn haben wir dann ein schnelles Mittagessen gemacht – Pizza. Geht immer und zum Glück hatte ich vorausschauend beim letzten Wocheneinkauf mal wieder Pizzateig mitgenommen. So war ruck zuck das Mittag im Ofen und danach alle gut gesättigt fertig für den Mittagsschlaf. Was würden wir nur ohne Mittagsschlaf machen. So konnten wir danach ganz entspannt in den Nachmittag starten.

Ja so ein Mittagsschlaf ist was Feines. Ich brauche ihn immer vor der ersten Nachtschicht, der Mann weil seine Medikamente ihn teilweise echt müde machen und die Kinder sind danach einfach entspannter und nicht mehr so aufgedreht. Es erdet uns.
Den Nachmittag haben wir dann im Garten verbracht. Zum Glück sind die ganzen Wolken vom Vormittag verzogen und auch der Wind hat nachgelassen. So nutzten wir die Zeit für Rasen mähen und Unkraut jäten. Die Kinder haben überall im Garten gespielt und sind mit Laufrad und Bobby Car auf dem Fußweg vorm Haus lang gejagt. Langsam fetzt das schon, wenn man mal was machen kann ohne ständig die Kinder im Blick haben zu müssen. Sie kennen mittlerweile den Bereich wo sie Fahren dürfen und halten sich zum Glück auch daran.

So langsam geht der Brückentag nun auch zu Ende. Es war ein relativ guter Tag, muss man sagen. Zum Abendbrot gab es unter anderem noch Reste vom Mittagessen, dann unsere gewohnte Abendroutine mit den Kindern und noch ein bissl aufräumen in Haus und Garten. Und während der Mann und die Kinder nachher friedlich in ihren Betten schlafen werden, muss ich noch auf Arbeit. Nachtschicht halt. Es könnte schlimmer sein.

Bis bald.

Mittagessen, Pizza
Sandspielzeug, Autos, Kinder spielen

Winterfreuden

Juhe, wir haben Schnee. Endlich.
Ok, vor einer Woche hatten wir auch schon mal einen Tag lang Schnee gehabt, aber der blieb leider nicht lange liegen. Jedoch hat es jetzt noch mal geschneit bei uns, man mag es ja kaum glauben. Mittlerweile ist zwar schon Mitte März und der Winter so gut wie um, aber besser spät als ein Winter ohne Schnee. Was wäre denn ein Winter ohne Schnee schippen und rodeln.

Schneefreuden

Die Kinder hat es natürlich sehr gefreut und mich selber auch, der Mann sah das alles mit eher gemischten Gefühlen. Seit er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aufs Snowboard kann, braucht er auch nicht unbedingt mehr so viel Schnee. Es schmerzt ihn halt.
Aber nun haben wir ja diesen Winter doch noch etwas von der weißen Pracht abbekommen und das musste genossen werden. Der Große freute sich gestern morgen wie ein kleiner Schneekönig als er mit der Kinderschneeschaufel durch den Garten flitzen konnte und anschließend noch zusammen mit dem Papa den Gehweg frei schippen konnte. Heute vormittag waren dann beide Kinder zusammen im Garten mit ihren Schneeschaufeln unterwegs. Ja wir haben für jedes Kind eine, damit es keinen Streit gibt. Man kennt es ja.
Winterfreuden, Schnee, Schlitten, Schnee schippen

Schlitten fahren und rodeln

Den gestrigen Vormittag sahen wir schon immer Kinder mit ihren Eltern zum Rodeln gehen, denn unweit von unserem Haus ist ein kleiner Rodelberg, der immer aller Anlaufpunkt ist. Wir haben uns das Rodeln für den Nachmittag vorgenommen und so mussten wir die Kinder bis dahin vertrösten. Aber die Vorfreude hat sich gelohnt, es war herrlich und die Kinder hatten einen großen Spaß auch wenn der kleine Rodelberg schon ziemlich abgefahren war.
Zuerst bin ich zusammen mit den Kindern gerodelt und dann die beiden zu zweit auf dem Schlitten. Zwischendurch durfte der Große mal ganz allein rodeln, was ihm natürlich sehr viel Freude machte. Ich bin dann nur mit der Kleinen zusammen gerodelt. Wenn die Kinder zusammen oder allein gerodelt sind, mussten sie natürlich auch den Schlitten wieder ohne Hilfe den Berg hoch ziehen. Beim Großen hat das auch geklappt, nur die Kleine hat nicht ganz verstanden, dass sie für ihren Bruder zu schwer war bzw er noch nicht die Kraft hat, sie zu ziehen und sie dadurch laufen sollte. Also musste ich immer mal den kleinen Berg runter laufen, um die Kinder anschließend hoch zu ziehen. Das war ein Sportprogramm.
Winterfreuden, Schnee, Schlitten, rodeln
Das tolle an so einem Nachmittag im Schnee ist ja, dass man auch ein paar Kindergartenfreunde trifft und auch die Eltern ein bissl quatschen können, sofern einen die Kinder lassen. So ein Austausch außerhalb der Kita ist auch mal schön und kam bisher kaum vor.
Zum Abschluss des gestrigen Nachmittags fiel die Kleine dann auf dem Nachhauseweg noch vom Schlitten und landete mit dem Gesicht im Schnee. Auch wenn sie geweint hat, wir Eltern mussten erstmal lachen, denn das Selbe ist dem Großen im Vorjahr passiert. Man soll sich ja auch ordentlich festhalten. Sie sah so herrlich aus, wie ein kleiner Schneemann und hatte dann daheim schöne rote Wangen und eine rote Nase. Heute haben wir aufs Rodeln verzichtet, denn der Hang hatte schon sehr gelitten und viel Schnee lag da nicht mehr.
Das war es vermutlich jetzt auch mit dem Winterwetter hier bei uns, die nächsten Tage soll es ja wieder milder werden und da wird der Schnee dann sicherlich schnell schmelzen. Aber immerhin konnten wir jetzt im März noch schnell die typischen Winterhighlights abhaken. Schneemann haben die Kinder vor einer Woche im Kindergarten gebaut und wir waren jetzt zusammen rodeln. Hoffen wir darauf, dass der nächste Winter besser wird und es öfters Schnee gibt. Dann brauchen wir aber noch einen zweiten Schlitten, damit jedes Kind allein den kleinen Berg runter saußen kann.
Bis bald.

Haus (fast) entweihnachtet

Am vergangenen Sonntag, wie immer kurz nach den Heiligen Drei Königen, haben wir unser Haus entweihnachtet – also fast. Der Weihnachtsbaum wurde von uns gemeinsam abgeschmückt und im hohen Bogen aus dem Haus geworfen. Knut lässt grüßen. Jetzt ist wieder Platz im Wohnzimmer.
Die Kinder haben beim Abschmücken mitgeholfen, besonders der Große war voller Eifer dabei. Allerdings verstand er es dann überhaupt nicht, dass wir den Weihnachtsbaum rausgeworfen haben, er wollte doch noch mal schmücken. Er war ganz entsetzt und meckerte deshalb rum, wir sollen das nicht machen. So musste ich ihm erst einmal den Unterschied zwischen schmücken und ABschmücken erklären. Naja so richtig verstanden hat er es noch nicht.
Der Baumschmuck ist jetzt wieder ordentlich in der Kiste verstaut und wartet nun im Keller auf seinen neuen Einsatz am Ende des Jahres.

Auch von den Fenstern und Regalen verschwand die ganze Weihnachtsdekoration. Einzig ein paar ausgewählte winterliche Schneemänner durften noch stehen bleiben. Auch die Lichterkette an unserem großen Treppenhausfenster darf noch ein wenig bleiben, die Kinder finden das blinkern so schön. Aber spätestens Ende Januar wird auch sie bis zum nächsten Advent wieder in der Kiste verschwinden.
Wenn ich jetzt noch daran denke in den nächsten Tagen (oder am besten gleich heute) auch in den Kinderzimmern die leeren Adventskalender von der Wand zu nehmen und im Flur alles zu verräumen, ja dann ist hier endgültig Schluss mit der ganzen Advents- und Weihnachtsdekoration für diesen Winter.
Und bei euch so? Auch schon alles wieder weg geräumt?
Bis bald.

Ein weißes Blatt Papier – Willkommen 2018

Das neue Jahr liegt vor uns, wie ein weißes Blatt Papier. Unbeschrieben. 365 Zeilen warten darauf gefüllt zu werden. Was wir auf dieses weiße Blatt schreiben, liegt allein in unserer Hand. Machen wir etwas daraus.
leer, Papier, weiß, neues Jahr

Willkommen 2018

Ein leerer Kalender, ein paar Termine stehen schon drin, mehr nicht. Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt und ich möchte keine direkten Pläne für das neue Jahr machen. Keine Vorsätze. Schauen was kommt. Klar gibt es im Hinterkopf immer Ideen, Pläne und Vorhaben, aber diese sollten nur der Rahmen sein. Wie wir den Rahmen füllen, ist egal, denn er wird sich füllen, auch von allein.
Familie, Freizeit, Arbeit – Das alles bildet diesen Rahmen und darauf zu achten, dass alles im Einklang bleibt ist wichtig und darauf möchte ich im neuen Jahr viel Wert legen.
Ich denke das ist ein guter Plan.
Bis bald.
renderedcontent-ed3eff08-00a2-4416-a08b-98cefda16128

Rezension: Unsere Familie ist die allerbeste

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Freundschaftsalben kennt ja bestimmt jeder von euch und selbst unser 3-jährige Sohn durfte in seinem jungen Leben schon eine Doppelseite in einem Freundschaftsbuch ausfüllen. Die einen lieben so was, andere hassen diese Bücher. Ich selber finde ja, dass sie eine wunderschöne Erinnerung an Freunde sind. Sei es nun aus der Kindergartenzeit oder der Schulzeit. Der Verlag arsEdition hat nun genau dieses Konzept der Freundebücher aufgegriffen und es ganz liebevoll in eine Version für die Familie umgesetzt.

Familie, Erinnerungsalbum, Freundebuch
Abbildung arsEdition

Freundebuch für die Familie?

Unsere Familie ist die allerbeste“ ist ein Erinnerungsbuch der besonderen Art und nicht nur ein gewöhnliches Fotoalbum. Statt nur selber Bilder einzukleben und zu beschriften, sind hier alle Familienmitglieder gefragt und dürfen sich verewigen. Für jeden ist ein Plätzchen frei. Neben einem selber und dem Lieblingsmenschen an meiner Seite, bietet das Album Platz für 23 Lieblingsmenschen. Man hat freie Hand wer alles zu seinen Lieblingsmenschen gehört. Egal ob Tochter oder Sohn, Oma, Opa, Tante oder Onkel, Geschwister, Cousins und Cousinen. Oder doch lieber die beste Freundin oder die entfernte Tante die man sehr gern hat. Man hat freie Auswahl, da nicht vorgegeben ist, wer sich eintragen muss und genau das finde ich an diesem Familienalbum so großartig. Man definiert selber wer zu seinen Lieblingsmenschen zählt.
Familienalbum, Erinnerungsalbum
Der Aufbau des Erinnerungsalbums ist drei geteilt. Zu Beginn gibt es eine Doppelseite zu euch selber, dann zu dem Lieblingsmenschen an eurer Seite und zu euch zusammen inklusive einer Doppel-Blankoseite für eure schönsten gemeinsamen Erinnerungen. Diese Doppelseite kann man wunderbar mit vielen gemeinsamen Fotos gestalten. Sie lädt regelrecht dazu ein, sie komplett mit Fotos voll zu kleben. All eure schönsten Familienmomente.
Der mittlere Teil des Erinnerungsalbums ist auch der Größte, denn hier haben eure ganzen Lieblingsmenschen Platz. Dort kann jeder auf einer vorgedruckten Doppelseite eintragen was er bsw. mag, was er gerne isst und so weiter. Halt so typische Fragen wie in einem Freundebuch, dass man aus seinen Schulzeiten kennt.
Am Ende im letzten Teil, der auch der kleinste im Album ist, ist Platz für Anekdoten, Weisheiten oder was einem sonst noch so einfällt. Also vielleicht auch die besten Sprüche der Kinder oder so. Da hat man völlig freie Hand und kann drauf los schreiben. Zudem ist auf der letzten Seite des Albums noch einmal Platz für ein riesengroßes Familienbild, denn „Unsere Familie ist die allerbeste“.
Familienalbum, Erinnerungsalbum
Familienalbum, Erinnerungsalbum
Die insgesamt 64 Seiten des Buches sind in einem wunderschönen, ich würde sagen lindgrünen, Hardcover gefasst, welches diesen typischen Softtouch hat, wie man es auch sonst von den großen Fotoalben gewohnt ist. Die einzelnen Seiten sind durch eine Cinch-Drahtverbindung miteinander gebunden, was beim Blättern und Eintragen in das Album sehr von Vorteil ist, da man nicht darauf achten muss, dass einem das Album wieder zufällt.
Passend zum schlichten Cover mit Goldprägung sind die Seiten im gleichen Farbschema gehalten und bestechen einerseits durch schlichte Designs und andereseits durch die Abwechselung von 5 verschiedenen Hintergründen bei den einzelnen Seiten. Allein durch dieses Gesamtdesign bin ich auch schon verliebt in das Erinnerungsalbum*. Verpackungsopfer quasi.

Das perfekte Geschenk fürs Zurückerinnern

Wenn ihr also noch nach einem ungewöhnlichen Geburtstags- oder auch Weihnachtsgeschenk sucht, dann sei euch dieses Erinnerungsalbum für die Familie (*) nur wärmstens empfohlen. Denn darin könnt ihr eure Familie und Lieblingsmenschen mit all ihren Macken und Eigenheiten für die Ewigkeit festhalten und euch später gemeinsam daran zurück erinnern. Eine schöne Idee oder?
Bis bald.
Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Wochenende

Und wieder ist ein Wochenende vorbei. Ich hatte mal wieder Nachtschicht, was am Wochenende immer wenig Schlaf bedeutet, da ja die Kinder daheim sind und nicht gerade auf die schlafende Mama Rücksicht nehmen. Allerdings war das diesmal nur am Sonntag der Fall, am Samstag Vormittag nicht, da ich Freitag Nacht frei hatte und so den Samstag nicht schlafen musste als die Kinder munter waren.

Samstag

Der Samstagmorgen beginnt wieder viel zu zeitig, das große Kind will nach dem morgendlichen Toilettengang einfach nicht mehr schlafen. Also erstmal Frühstück mit ihm.
Frühstück, Müsli, Corn Flakes
Später wird dann auch die Kleine munter. Frühstück Nummer 2, aber irgendwie komme ich nicht dazu selber in Ruhe genug zu Essen. Nach einer Spielrunde beschließt das kleine Kind das es raus möchte. Schuhe zieht sie sich schon mal allein an.
Kind zieht sich an
Wir schaffen es tatsächlich mit dem raus gehen und nutzen gleich die Chance Wunsch und Praktisches miteinander zu verbinden. Die Kinder können Züge schauen und das Glasleergut wird auch endlich mal zum Container gebracht. Der Versuch dabei noch eine Stoffbestellung an die, zufällig in der Gegend seienden, Nähfreundin zu übergeben. Es scheiterte leider am Zeitmanagement.
Züge, Bahnhof, Bahnübergang, Spaziergang
Wieder daheim wird Mittagessen gekocht. Samstag ist Nudeltag. Heute kocht der Mann aber auf meinen Wunsch hin Käsespätzle Freestyle Art. Lecker wars.
Käsespätzle
Nach dem Essen Mittagsschlaf. Den habe ich dann auch gemacht, immerhin muss ich ja am Abend noch zur Arbeit. Der Mittagschlaf wurde dann allerdings von der sturmklingelnden Postfrau beendet. Das große Kind war dadurch nun auch munter und hing komplett durch. Wieder ins Bett wollte er aber auch nicht.

Am Nachmittag wollte der Große dann aber auch nicht raus gehen, nur die Kleine, die durfte dann zusammen mit dem Papa nochmal Rasen mähen.
Rasen mähen
Vor dem Abendbrot wurde dann noch eine Runde Quips (*Amazon-Affiliate-Link) gespielt.
Quips spielen, Brettspiel
Am Abend hieß es dann für mich ab auf Arbeit, während der Rest der Familie friedlich schlief. Manchmal ist das ja echt fies, besonders an Tagen wo ich echt keine Lust auf Arbeit habe. Wie dieses mal.

Sonntag

Mama auf Arbeit, Kind super zeitig munter. Phänomen haben wir jetzt schon öfters beobachtet, wenn ich Nachtschicht habe. Irgendwann muss ja die Mama wieder kommen. Der Mann kann einem leid tun. Kurz vor vier war der Große diesmal schon munter und wollte nicht mehr schlafen. Als ich dann nach Hause kam, saßen Mann und großes Kind bereits im Wohnzimmer und hatten schon gefrühstückt. Das große Kind vorher sogar schon in seinem Zimmer wie ich beim Sachen holen feststellen musste. Da gab es aber nur bunte Bausteine. 😉
Puppengeschirr, Spiel
Mein Schlaf wurde leider mehrmals unterbrochen, vor allem durch Weinen der Kinder. Erst von der Kleinen als sie munter wurde und ich danach ihr Bettzeug in die Waschmaschine stecken durfte. Volle Windeln sind doch was feines, nicht. Ein weiteres Mal als beiden Kindern das Mittagessen nicht anstand und sie rummeckerten. Schlaf wird echt überbewertet.

Am Nachmittag räumte ich das am Tag zuvor gereinigte Sandspielzeug wieder in seine Kiste und die wanderte dann für den Winterschlaf in den Keller. Ich muss nur noch eine neue Abdeckung nähen, denn der eigentliche Deckel ist kaputt gegangen.
Sandspielzeug, Spielzeugkiste
Zum Kaffee gab es dann kleine Zimtschnecken. Ein fertiger Hefeteig musste dringend verarbeitet werden. Den Kindern und mir hat es geschmeckt, der Mann wollte nicht.
Zimtschnecken
Geschwisterliebe! Sie raufen und balgen sich, diesmal in der Küche.
Geschwisterliebe
Wenn es zu bunt wird hilft es gut die beiden Kinder zu trennen. Die Kleine blieb im Wohnzimmer beim Papa, der Große musste hoch in sein Zimmer aufräumen. Als wir damit fertig waren, fand er es allerdings ganz großartig es wieder auszuräumen. Da hilft nur ruhig bleiben.
Kinderzimmer, Chaos, Bücherberg
Nach dem Abendbrot stand Baden auf dem Programm wie jeden Sonntag. Während die Kinder unter Aufsicht vom Papa planschten, schaffte ich schnell wieder Ordnung im Kinderzimmer des Großen. Als die Kinder im Bett waren, habe ich mich vor der Arbeit auch nochmal etwas schlafen gelegt. Das war nötig, hat aber nicht viel gebracht, ich hing die Nacht durch. MÜDE.

Jetzt genieße ich meine zwei Tage „Wochenende“ bevor es am Mittwoch wieder früh zur Arbeit geht.

Bis bald.

Verlinkt bei Wochenende in Bildern.