Rezension: Mein Körper ist ein Superheld {Werbung}

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Nie hätte sich irgendeiner von uns je träumen lassen, dass wir einmal mitten in einer Pandemie leben würden. Das wir unsere Kinder aufwachsen sehen mit einer Krankheit im Hinterkopf, die Tag für Tag als unsichtbare Bedrohung in ihr und unser Leben eingreift. Für die Kinder ist dies mit großer Wahrscheinlichkeit viel, viel gruseliger als für uns Erwachsene. Wir können uns belesen und informieren. Sind mit wenigen Clicks im Internet auf der Suche nach validen, wissenschaftlich fundierten Quellen.

Sowohl für uns Große, als auch für Kinder, ist vor allem wichtig, dass sie sich sicher fühlen. Deshalb sammeln sie Wissen, um die Welt besser verstehen und damit Ängsten resilient gegenüber treten zu können. Abstrakte Bedrohungen für unseren Körper, wie Bakterien und Viren zum Beispiel, sind für viele von den Kleinen etwas Seltsames.

Kinder haben Fragen: Wieso? Weshalb? Warum?

Doch Kinder? Woher sollen sie wissen, woher ein Schnupfen, eine Erkältung oder gar Corona kommen? Was wollen Viren oder Bakterien eigentlich von uns und wie schafft es unser Körper eine Infektion mit diesen kleinen Biestern wieder loszuwerden? Wie sollen die Kleinen verstehen, wie man sich ansteckt und wie man eben dies verhindern kann? Und warum ist Händewaschen dabei überhaupt so wichtig? Wieso bekommt man eigentlich Fieber? Weshalb um alles in der Welt piekst ein Doktor schon ganz kleine Kinder mit einer Spritze?

All diese und noch viel mehr Fragen gehen vermutlich gerade zwischen Lockdown, Homeschooling und Social Distancing sehr vielen Kindern durch den Kopf.

Buchcover Mein Körper ist ein Superheld
Abbildung: Arena Verlag

Mein Körper ist ein Superheld

Um den Kindern zu erklären, was hinter all dem steckt, hat Dr. med Matthias von Bornstädt das Buch “Mein Körper ist ein Superheld” geschrieben.
Sei Anliegen ist einfach: Kinder sollen ihren Körper verstehen und ihm vertrauen lernen.
Sie können so Resilienz entwickeln und trotz der aktuellen Umstände durch Wissen Kraft gewinnen, mit der sie Ängste abbauen und den Widrigkeiten der Pandemie trotzen.

Statt sich einer unklaren, bedrohlichen Situation gegenüber zu sehen, sollen sich Kinder wieder sicherer fühlen. Und da Wissen ist bekanntlich Macht ist, vermittelt dieses amüsant illustrierte und fundiert recherchierte Kindersachbuch* davon eine Menge. Statt mit grauer Theorie kommt das Werk mit sympathischen Charakteren daher, deren Story im Buch erzählt wird. Diese ist gespickt mit zahlreichen Illustrationen, witzigen und aufschlussreichen Infoboxen und einer ganzen Menge hilfreicher Tipps.

Abwehrhelden vs. Viren-Gang – das Immunsystem verstehen lernen

Die Hauptfigur Sam und seine Schwester Lucy nicht nur sehr liebenswert gezeichnet sind, sondern auch all ihre Fragen, Träume, Wünsche, Hobbys und Sorgen werden alltagsnah erzählt. Ihre Mimik ist großartig getroffen und es ist leicht, sich mit den Zweien zu identifizieren.
Auch ihre Eltern sind als Figuren sehr passend gewählt. Papa ist Comiczeichner und malt seinem kranken Kind zur Aufmunterung einen witzigen Virus. Mama arbeitet im Hygieneinstitut und kennt sich mit allem rund ums Immunsystem und wirksame Maßnahmen aus, die eine Ansteckung verhindern.

Mit den symbolisch als kleine Knubbel, Kugeln oder als knuffiges “Gummitier” dargestellten “Abwehrhelden”, die unser Körper im Falle einer Infektion mobilisiert, schließt man schnell Freundschaft, während man im Buch schmökert. So können sich Kinder richtig gut vorstellen, wie sie es mit der “Virus-Gang” aufnehmen. Deren optische Gestaltung ist ebenfalls witzig, prägnant und an vielen Stellen verdammt nah an dem gerade grassierenden Corona-Erregers.

Buchseite Mein Körper ist ein Superheld
Abbildung: Arena Verlag

Das Buch macht Kinder klug

Nach und nach werden viele Abläufe in unserem Körper kindgerecht aufbereitet und in eine spannende Hintergrundgeschichte eingebettet. Sam hat dabei viele Aha-Momente, bei denen wir ihn begleiten und an denen wir als Leser:innen teilhaben können. So wird das Sachbuch nie langweilig und wirkt an keiner Stelle trocken oder überladen. Kleine Leser können selbst wählen, ob sie direkt alle Infos einer Doppelseite lesen oder sich zunächst auf die Storyelemente, die Infokästchen oder die Tipps konzentrieren.

Die Informationen sind präzise und sachlich formuliert, werden kindgerecht dargeboten. An keiner Stelle hat man das Gefühl, dass den Kindern, die das Buch lesen, etwas vorenthalten wird. Oder Sachverhalte unnötig geschönt oder übertrieben gekürzt sind. Kindern wird hier zugetraut, komplexe Sachverhalte zu verstehen und Wissen wird auf Augenhöhe vermittelt. Statt Ängste zu schüren, sind besonders die Tipps als Hilfe zur Selbsthilfe super. Sie zeigen, dass man etwas tun kann, damit unser Körper beim Gesundbleiben oder – werden aktiv geholfen werden kann.

Zum Vorlesen eignen sich vor allem die Storypassagen. Man kann das Buch super gemeinsam anschauen, den Inhalt verfolgen und besprechen kann. Begleitet eignet es sich wahrscheinlich schon ab 6 Jahren. Zum Selberlesen sollte euer Kind aber schon ein Wenig älter sein, da ein paar der Fachwörter nicht ganz einfach zu entziffern sind. Wie zum Beispiel “Lymphozyten“, auch wenn im Buch sehr gut erklärt wird, was sich dahinter verbirgt. Kindern ab 8 Jahren, die bereits sicher lesen, kann man als Mama oder Papa das Buch aber getrost zum “Selbststudium” in die Hand geben. In dem Buch ist wie gesagt alles sehr kindgerecht und ohne Gruselfaktor aufbereitet.

Buchseite Mein Körper ist ein Superheld
Abbildung: Arena Verlag

Was meine eigenen Kinder sagen

Kaum kam das Kinderbuch bei uns an, musste es sofort intensiv studiert werden. Meine beiden Mädchen tauchten ohne Umschweife in die Lektüre ab. Als erstes fiel beiden natürlich der hübsche Umschlag auf: Die einzelnen Elemente sind im Comicstil gehalten und heben sich mit ihrer glänzenden Oberfläche vom matten Grund des Covers ab. Da beide gerade Feuer und Flamme für Superhelden sind, gefiel ihnen auch die Darstellung des Titelhelden sofort richtig gut. Und auch über die Karikatur der Viren mit drohenden Fäusten und fieser Augenklappe konnten sich die zwei königlich amüsieren. “Guck´ mal Mama, das Corona-Virus als Pirat…!”, kicherte die Mittlere, “Und schau mal, der hier, der besteht nur aus Augen… und da, der hat so Saugnäpfe!

Nach dem ersten Durchblättern stand schnell fest: Das Buch „Mein Körper ist ein Superheld“ ist klasse!
Beide Mädchen rissen sich sofort darum. Damit das ganze nicht in Streit ausartete, wurde kurzer Hand beschlossen, sich gegenseitig daraus vorzulesen. So ging es für keine von beiden “unfair” zu.

Wie malt man einen Virus?

Absolutes Highlight war für meine Kinder nicht nur, dass Sams Papa das Virus für seinen Sohn zeichnet, sondern auch erklärt wird, wie er das macht. Es gibt nämlich eine kleine Anleitung, wie eine Viruskarikatur gemalt wird. Meine beiden Großen sind nämlich nicht nur begeisterte Superheldenfans, sondern schreiben und illustrieren auch gern ihre eigenen Geschichten und Comics.

Dann male ich ein Corona-Virus und dann holen wir einen Stift und machen das Bild kaputt! So wie früher, als ich immer Bronchitis hatte, da haben wir das ja auch oft gemacht! Das hat super geholfen… vielleicht kriegt dann Corona Angst und haut ab!”, war der Kommentar der Kleineren.

Buchseite Mein Körper ist ein Superheld
Abbildung: Arena Verlag

Tatsächlich haben mein Mann und ich das früher oft gemacht. Eine meiner liebsten Freundinnen gab mir damals den Tipp, als Kind2 das x-te Mal krank war und ihre Antibiotika nicht nehmen wollte. Bis heute hat sich dieser Lifehack wohl bei den Mädchen ins Gedächtnis gebrannt und ich kann das vollends verstehen.
Viren und Bakterien sind so schwer greifbar für das kindliche Verständnis, dass ein etwas “realerer Feind”, den man bekämpfen kann, durchaus hilft, sich nicht total hilflos zu fühlen, wenn einen eine Krankheit erwischt. Das Zerpieksen des Bildes hat im Grunde zwar nicht mehr als symbolische Wirkung, aber gerade für kleinere Kinder. ist das ein sehr guter Ansatz.

Für größere Kids kann man das natürlich auch noch nutzen, denn der Akt des Zerstörens einer Viruszeichnung wirkt auch bei ihnen bestimmt noch recht befreiend. Dann noch das Buch von Dr. Bornstädt dazu zu nehmen, ist mit Sicherheit ein riesiges Plus, um die kindliche Resilienz zu boosten.

Ein Buch für alle

Mittlerweile ist das Buch „Mein Körper ist ein Superheld“ (*) ein fester Bestandteil unserer heimischen Dauer-Lese-Ecke. Dort neben dem Sofa landen vor allem die Bücher, zu denen oft und gerne gegriffen wird.
Ich kann mir das Werk aber auch gut in der Vorschule, der Grundschule oder im Hort vorstellen. Selbst Fünft- und Sechstklässler dürften dieses Buch noch ziemlich cool finden, da die Aufmachung und der Stil alles andere als öde oder “babyhaft” ist.

Zuletzt kann ich das Buch auch uneingeschränkt allen Eltern und Großeltern ans Herz legen, deren wissbegierige (Enkel-)kinder sind. Gerade jetzt während einer Pandemie des Öfteren mit allerlei Gesundheitsfragen aus der Reserve locken. Besser kann man nicht vorbereitet sein, um ein derart komplexes Thema wie das Immunsystem zu erklären und damit den Kleinen viele Ängste zu nehmen.

Bis bald
eure Ines.

Buchcover Mein Körper ist ein Superheld
Abbildung: Arena Verlag

Das Buch wurde uns vom Arena Verlag für diesen Beitrag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Rezension: Auf ins Beet! {Werbung}

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Das Beste an unserem Eigenheim ist unser Garten. Grün, bunt und nahrhaft, denn wir haben unseren eigenen Gemüsegarten und der ist nicht gerade klein. Unsere Kinder wachsen daher mit dem Wissen um den Naturkreislauf und der Anzucht von eigenem Obst und Gemüse heran. Von Klein auf binden wir sie mit ein. Sei es beim Unkraut jäten, Samen und Zwiebeln aussäen bzw. stecken oder der Ernte. Sie sind immer mit Begeisterung dabei und stolz, was aus ihren Gemüsesamen alles wächst.

Das man Kindern den einfachen Anbau von Gemüse leicht beibringen kann, haben schon viele erkannt. Unter ihnen sind auch Birger Brock und Tobias Pauler von der Firma Ackerhelden. Mit ihrem 2013 gestarteten gemeinnützigen Bildungsprojekt „Ackerhelden machen Schule“ bringen sie gemeinsam Kindergarten- und Schulkindern das Bio-Gärtnern bei. Jetzt haben sie das Ganze auch in einem Bio-Gartenbuch für Kinder verewigt.

Buchcover Auf ins Beet
Abbildung DK-Verlag

Auf ins Beet!

Das Kindersachbuch „Auf ins Beet! 30 wilde Gartenideen für Radischenräuber und Bienenretter“ lässt Kinder ab 6 Jahre spielerisch die Welt des Gärtnerns entdecken. Auf 128 Seiten stehen dabei der Gemüseanbau im Biogarten und der Garten im Kreislauf der Natur im Mittelpunkt. Mit 30 kindgerechten Projekten können kleine und große Gärtner ihr Bewusstsein für die Natur schärfen. Clever durchdacht und einfach gemacht.
Einen großen Garten wie wir ihn daheim haben, braucht man dazu jedoch nicht unbedingt. Viele der Gartenideen und Pflanzanleitungen lassen sich auch in kleinen Gärten oder auf dem Balkon verwirklichen. Urban Gardening kinderleicht.

Inhaltsverzeichnis Buch Auf ins Beet
Abbildung DK-Verlag

Das Buch* ist in 4 Abschnitte unterteilt. Nach einem kurzen allgemeinen Informationsteil, unter anderem mit einem persönlichen Vorwort von den Ackerhelden, findet man dann in den Kapiteln Bio-Garten, Naturgarten und Recyclinggarten anschauliche Ideen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu nachgärtnern.

Alle Anleitungen sind sehr übersichtlich und kindgerecht gestaltet. Die einzelnen Fotos zeigen den Kindern was sie machen müssen. Besonders gefällt mir, dass auf den Fotos nur Kinder bei der Gartenarbeit abgebildet sind, wie sie die einzelnen Projekte umsetzen. Dadurch fühlt man sich als Leser direkt eingebunden und die Kinder sehen dadurch, wie einfach die Umsetzung ist. Bei meinen Kindern kam beim Anschauen des Buches oft der Kommentar: „So machen wir das auch immer.“ oder „Schau mal, das haben wir auch im Garten gehabt.“

Pflanz mich

Im Bereich des Bio-Gartens lernen die Kinder alles über die Anzucht der allgemeinüblichen Gartenpflanzen. Von Kräutern, über Möhren und Radieschen, hin zu schmackhaften Kartoffeln und Salat. Aber auch fruchtigen Erdbeeren und Heidelbeeren, sowie zum Teil bei Kindern ungeliebte Gemüsesorten wie Rote Bete, Spinat oder Zucchini werden in ihrer Anzucht gezeigt. Ganze 18 Gemüsesorten sind es im Buch und ich persönlich kann sagen, bis auf Zuckermais und Rote Bete hatten wir sie schon alle in unserem eigenen Garten angebaut. Nur die Anbauart unterscheidet sich. In dem Kinderbuch wird vieles auch in Kübeln und Töpfen angebaut, was wir sehr spannend finden, denn Kartoffeln im Eimer wachsen zu lassen, ist doch mal etwas ganz anderes.

Paprika anpflanzen
Abbildung DK-Verlag

Im Kreislauf der Natur

Doch was wäre Gärtnern ohne die kleinen Helfer in und über der Erde. Darüber lernen die Kinder alles im Bereich des Naturgartens. Was macht den Naturgarten so spannend und warum ist der Garten als Lebensraum für Tiere so wichtig.

Ein naturbelassener Garten ist wichtig um alles in einem natürlichen Gleichgewicht zu halten. Die Kinder lernen hierbei wie Tiere bei der Verbreitung von Samen helfen oder auch wie wichtig Regenwürmer sind. Zugleich entdecken sie, dass Blüten und Früchte auch Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten sind. Der Garten ist ihr Lebensraum den es zu schützen gilt. Auch hier zeigen fantastische Fotos und Zeichnungen den Kindern worauf es ankommt. Beim Anblick der verschiedenen Blumen riecht man förmlich ihren Duft. Hierfür ein Großes Lob an die Fotografen der Bilder. Oder wann sieht man schon mal eine Hummel und einen Schmetterling zusammen auf einer Sonnenblumenblüte. In diesem Buch zum Beispiel!

Übersicht Schmetterlingsgarten
Abbildung DK-Verlag

Mit einfachsten Mitteln einen naturbelassenen Garten gestalten und dabei den Tieren und Pflanzen etwas gutes tun, das ist eine der Kernbotschaften des Buches.

Umweltfreundlich gärtnern

Auf ins Beet“ überzeugt aber nicht nur mit deinen tollen Anleitungen zum kinderleichten Gärtnern. Nein auch der Umweltgedanke spielt eine wichtige Rolle. Im Recyclinggarten lernen die Kinder alles über umweltfreundliches gärtnern und die Wiederverwendung von Ressourcen.

Regenwasser auffangen, einen Kompost anlegen, Samen sammeln oder auch die Wiederverwertung von Alltagsgegenständen zu ungewöhnlichen Pflanztöpfen sind da nur ein paar Beispiele wie man umweltfreundlich gärtnern kann. Denn auch so kann man einen Garten bunt gestalten. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. So entsteht beispielsweise aus Wellpappe, Zweigen, einer Plastikflasche und ein bisschen Geduld ein kleines Nest für Marienkäfer. Oder die Kinder bauen ein Insektenhotel nach. Kleine Dinge mit großer Wirkung für die Natur.

Der Garten im Jahresablauf
Abbildung DK-Verlag

Am Ende kann man nur sagen: Egal ob mit Garten oder ohne Garten daheim, mit dem Kinderbuch „Auf ins Beet! 30 wilde Gartenideen für Radieschenräuber und Bienenretter“ ist naturnahes Gärtnern nicht nur kinderleicht, sondern macht auch Freude und viel Spaß. Nicht nur für Kinder. Es ist ein perfektes Bio-Gartenbuch für die ganze Familie. Auch ohne große Gartenerfahrung.

Vielen Dank an den Dorling Kindersley Verlag das wir rezensieren durften. Und jetzt auf ins Beet. 😉

Bis bald eure Bianca.

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Rezension: Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen {Werbung}

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Langsam regt er sich wieder, der Frühling. Es wird heller, wärmer und an jeder Ecke kann man die Wunder der Natur entdecken. Erste Bienen fliegen. Die Frühlingsblumen wachsen und tauchen die Natur in zarte bunte Farben. Es summt, zwitschert, blüht und duftet an immer mehr Ecken. Die Natur lässt uns wieder Innehalten und Staunen.

SCHAU HIN, HÖR ZU,
HALTE INNE – UND STAUNE

Wunder der Natur Buchcover
Abbildung Prestel Verlag

Passend zum jetztigen Frühlingserwachen ist bereits im September letzten Jahres das Kindersachbuch „Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen“ von Rachel Williams im Prestel Verlag erschienen. Die wundervollen bunten Illustrationen im Buch stammen von Freya Hartas. Das Buch wurde aus dem Englischen übersetzt von Kathrin Köhler.

Entdecke über 50 Wunder der Natur

Das Buch* ist ein wahres Schmuckstück für alle kleinen und großen Naturliebhaber. Angefangen von der Goldprägung auf dem Buchcover, bis hin zu den über 50 zauberhaft dargestellten Wunder der Natur auf jeweils einer Doppelseite.

Jedes Wunder der Natur, sei es tierisch oder pflanzlich, kann wie kleine Geschichten vorgelesen werden. Zuerst wird erklärt um welches Naturwunder es geht. Anschließend wird die Geschichte dazu mit kleinen liebevoll gezeichneten Bildern erzählt.
Detailgetreue Illustrationen lassen dabei die Kinder in unsere schöne Welt eintauchen. Sei es nun ein bunter Regenbogen, zarte Wolken, das saftige Grün von Farnen oder das tiefe blauschwarz der Nacht. Man fühlt, riecht und spürt die Natur beim Betrachten der Bilder. Es ist eine bunte Welt in die man eintaucht und bei der man so viel lernen kann. Genau das richtige für wissbegierige kleine und große Entdecker und Forscher.

Buchinnenseite Wunder der Natur Sonnenblume
Abbildung Prestel Verlag

Wunder der Natur bietet uns Wissen über Pflanzen, Tiere und Wetterphänomene an. Man beobachtet beispielsweise ein Honigbienenvolk bei der Arbeit. Sieht wie eine Sternschnuppe am Nachthimmel verglüht. Beobachtet einen Spatz der ein Bad in einer Vogeltränke in einem Garten nimmt. Schaut zu wie Ameisen ein Nest für ihre Eier bauen oder erfreut sich an Seerosen, die auf einem Teich erblühen.

Das Lesen und Anschauen des Buches ist ein kleiner Spaziergang über unseren wunderschönen blauen Planeten Erde. Nicht alle dargestellten Naturwunder kommen nämlich in unserer Gegend vor. Oder habt ihr schon mal einen Seestern auf Wanderschaft gesehen oder den Fuchs bei Nacht wie er Beeren frisst. Also ich nicht.

Buchinnenseite Wunder der Natur Bienen
Abbildung Prestel Verlag

Halte inne und staune

Die Natur lehrt uns mehr Achtsamkeit. Denn nur wenn wir aufmerksam durch die Gegend laufen, können wir all ihre Wunder entdecken. Am Ende des Buches gibt es sogar eine kleine Achtsamkeitsübung dazu.

Atme ein paar mal tief ein und aus.
Wenn du magst, schließe die Augen.
….
Was kannst du hören?
Was kannst du fühlen?

Buchseite Wunder der Natur Bäume
Abbildung Prestel Verlag

Beobachtet euch einmal selbst dabei, wie ihr die Natur seht. Genauso wie im Buch oder anders? Erkennt ihr diese bunten Farben oder hört das Zwitschern der Vögel. Die Welt ist voller Zauber. Wir müssen uns einfach nur die Zeit nehmen und diesen Zauber entdecken. Das Buch „Wunder der Natur zum Innehalten und Staunen“ (*) bringt uns dabei in genau die richtige Richtung.

Vielen Dank an den Prestel Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Bianca.

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Rezension: Ordentlich glücklich: 30-Tage-Aufräum-Challenge {Werbung}

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Zum neuen Jahr setzt man sich ja immer gute Vorsätze. Sei es eine gesündere Lebensweise oder mehr Sport oder weniger konsumieren oder oder oder. Klar, dass da auch das Internet eine Menge zu beiträgt. So gab es in den ersten Wochen des Jahres auf Instagram zum Beispiel viele Ordnungschallenges. Aufräumen zu Beginn des neuen Jahrs, war das neue Must-have. Alle Welt räumte auf, sortierte aus und ist vielleicht sogar immer noch dabei.
Wer da so seine Probleme hat, einen strukturierten Ablauf zu finden, dem sei bei diesem Thema das kleine Büchlein „Ordentlich glücklich: 30-Tage-Aufräum-Challenge“ vom Verlag ArsEdition empfohlen.

Abbildung: Verlag ArsEdition

Less is More – Weniger ist mehr

Ordentlicher und aufgeräumter Leben in 30 Tagen? Was wie eine Diät für ein sauberes Zuhause klingt, ist jedoch eine einfache Anleitung um in 30 Tagen ein bisschen mehr Ordnung und Struktur ins eigene Heim zu bringen. Verführerisch oder? Doch lässt es sich auch so umsetzen? Oftmals bekommt man bei so Aufräum-Anleitungen oder Büchern ja immer ellenlang was erklärt und hat dann schon gar keine Lust mehr dazu nur irgendwas aufzuräumen. Kennt ihr, oder?

Das kleine Aufräumbüchlein* von ArsEdition, und es ist wirklich klein, zugeklappt gerade mal 11,5 x 16 cm groß, besticht da durch Einfachheit. Jede Aufgabe der 30 Tage ist auf einer Seite dargestellt und sagt einem kurz und knapp was zu tun ist. Zusätzlich gibt es an manchen Tagen noch einen kurzen Tipp zum Aufräumen dazu. Dazu dann noch ein kleines Feld um die erledigte Aufgabe abzuharken, oder man harkt sie im Umschlag des Büchleins ab, denn dort sind die Tage auch noch einmal aufgereiht. Fertig.

Befreiung von überflüssigen Dingen

Mehr Platz, mehr Zeit und mehr Lebensfreude. Das ist das Ziel der 30-Tage-Aufräum-Challenge. Jeden Tag eine kleine Aufgabe mehr nicht und man kann das beliebig oft im Jahr wiederholen.

Natürlich habe ich hier das Selbstexperiment gemacht und muss sagen, ja es ist ok und zu schaffen. Ok deswegen, denn man muss natürlich auch seinen eigenen inneren Schweinehund besiegen. Oftmals habe ich dann auch gleich mehrere Tage zusammen gefasst, denn die Aufgaben sind auch nicht gerade groß Zeitaufwendig. Manche Aufgaben sind aber bei uns auch alltäglich, so dass sie dann ohnehin gemacht werden.

Die 30-Tage-Aufräum-Challenge startet mit einer Blitz-Entrümpelung, wo man als Ziel hat 3 Müllsäcke zu füllen und die Sachen dann ohne schlechtes Gewissen wegwirft oder spendet. Was am Anfang schwierig klang, war dann doch recht einfach, leider. Die nächsten Tage geht es dann durch diverse Räume und Kategorien, sei es der Fußboden, Ablageflächen wo sich gern Gekruschel sammelt, die Garderobe, Beauty- und Hygiene-Produkte, Hausapotheke, Küchenarbeitsfläche und Schränke. Man soll sich von überflüssigen alten Sportsachen trennen, Ordnung in den Kühlschrank bringen, Bücherregal ausmisten, Papierkram sortieren und viel viel mehr.

In den 30 Tagen arbeitet man sich eigentlich einmal kreuz und quer durchs Haus bzw. die Wohnung. Kreuz und quer trifft es dabei wirklich gut, denn in den 30 Tagen ist keine klare Struktur drin. Man räumt nicht den einen Raum an mehreren Tagen hintereinander auf, sondern ist heute mal da und morgen da. Das ist ja ein Punkt der mich stört, deswegen habe ich auch oft manchmal mehrere Tage zusammengenommen, wenn ich einmal in einem Raum drin war, das Bad zum Beispiel.

Am Ende noch ein paar Tipps zum Ordnung halten

Hat man alle 30 Tage Aufräumen geschafft, dann freut man sich natürlich über ein aufgeräumtes Zuhause und ist stolz auf sich. Und das sollt ihr auch sein. Logo. Doch wie nun diese neue Ordnung halten? Am besten keine neue Unordnung machen oder? Wenn das nur so einfach wäre.

Am Ende vom Buch bekommt ihr daher noch 5 kurze Tipps zum Ordnung halten. Die sind recht simpel und ich räume selber sehr oft danach auf. Also definitiv empfehlenswert.

  • sich jeden Tag 15 Minuten der Ordnung widmen
  • geringster Aufwand beim Aufräumen
  • Wecker stellen fürs Putzen
  • regelmäßig ausmisten
  • Konsumverhalten überdenke

Wenn ihr nun also Lust nach einer gut strukturierten Aufräum-Challenge habt, die euch nicht aus dem Internet vorgegeben wird, dann sei euch „Ordentlich glücklich: 30-Tage-Aufräum-Challenge„* wärmstens empfohlen. Das kleine Buch kostet auch nicht viel und ist meiner Meinung nach ein super Geschenk für jemanden zum Einzug oder so. 😉

Vielen Dank an Verlag ArsEdition das ich rezensieren durfte.