Rezension: Warum der Elefant einen Rüssel hat {Werbung}

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Im Jahre 1902 veröffentlichte Autor Rudyard Kipling ein wundervolles Buch. Es enthielt eine Handvoll Geschichten, die er „Just So Stories“ nannte. Es waren Erzählungen, die er seiner kleinen Tochter Josephine so oder so ähnlich, aber immer auf die gleiche Art und Weise (just so) am Abend zum Einschlafen erzählt hatte. Leider erlebte sein Kind die Herausgabe des Buches nicht mehr. Das kleine Mädchen starb kurz zuvor an einer schweren Lungenentzündung.

Was von ihr blieb, waren die ihr gewidmeten Geschichten, die in Großbritannien schon lange zu den Klassikern englischer Kinderliteratur gehören. Sie verzaubern noch heute mit Witz und Charme ihre Leser. Erklären fantasievoll, wie verschiedene Tiere ihre besonderen Merkmale und Eigenschaften erhielten.

Nachdem diese bezaubernden „Just So Stories“ noch einmal von Elli Woollard überarbeitet wurden, sind sie nun ins Deutsche übertragen und im Verlag arsEdition als Kinderbuch „Warum der Elefant einen Rüssel hat“ veröffentlicht. Die wunderschönen, kindgerechten Illustrationen stammen von Marta Altés. Die auf eindrucksvolle Weise spürbar macht, wie viel Liebe und Witz in den Geschichten steckt.

Buchcover Warum der Elefant einen Rüssel hat
Abbildung: Verlag arsEdition

Aufmachung des Buches

Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich tatsächlich beeindruckt: Der matte Einband ist bunt und besitzt eine angenehm griffige Textur, die mich ein Wenig an eine Leinenbindung erinnert. Was aber hierbei einen besonderen Eindruck hinterlässt ist die Vorderseite des Covers. Sie ist entsprechend des Motivs geprägt und verfügt über glatte und strukturierte Ebenen, die man beim Berühren erfühlen kann.

Der Einband bietet so ein tolles, haptisches Erlebnis und regt an, das Covermotiv, mit all seinen vielfältigen Details genauer zu betrachten und zu erfühlen. Das macht nicht nur bei jungen Lesern Lust, das Buch in die Hand zu nehmen!

Innen ist das Buch nicht weniger farbenfroh und ansprechend gestaltet. Im Einband finden sich alle Tiere der Geschichten wieder in Form eines aus ihnen zusammengesetzten Musters. Auch vor und nach den einzelnen Tieren sind solche Musterseiten zu finden, allerdings zeigen sie dann entsprechend Wal, Kamel, Nashorn, Elefant oder Katze und einige andere, ausgewählte Elemente der Erzählung wie Fische, Palmen usw.
Auch in den Stories, die alle in komplexer Reimformgeschrieben sind, finden sich zahlreiche Illustrationen, die manchmal ganzseitig, manchmal als einzelne Motive gelungen in die Erzählung eingebettet sind.

Insgesamt ist das Kinderbuch „Warum der Elefant einen Rüssel hat“ (*) wunderschön und ansprechend gestaltet, aber nichts für Freunde des Minimalismus. Viele Motive und Muster sind sehr üppig, alle Illustrationen sind bunt und detailliert. Der Stil der Bilder ist liebevoll und kindgerecht. Zwar besitzt er mitunter einfache, comichafte Züge, jedoch wirkt er nie albern oder übertrieben.

Wer dieses visuell für Kinder (und Erwachsene) ansprechende Buch kaufen oder verschenken möchte, trifft damit eine gute Wahl, denn es lässt sich in der Tat sehen und macht einen sehr wertigen Eindruck.

Um was geht es?

Das Buch umfasst ein kurzes Vorwort und fünf gereimte Geschichten zu verschiedenen Tieren. Jede davon handelt von einem bestimmten Attribut der jeweils im Mittelpunkt stehenden Spezies. So schildern die Reime beispielsweise, warum der Elefant einen langen Rüssel hat oder die Katze noch heute ein wildes Tier ist und ihren Weg selbstbestimmt wählt, statt sich zähmen zu lassen.

Die Reime sind verhältnismäßig komplex und es entsteht selten das Gefühl, dass sie erzwungen sind gemäß dem Motto „Reim‘ mich oder ich fress‘ sich“. Stattdessen ermöglichen sie einen angenehmen, ungezwungenen Lesefluss und einen Rhythmus, dem man gerne lauscht. Auch kleinere Kinder dürften diesen Geschichten gerne zuhören, wobei  der Inhalt und die Reime mitunter noch zu komplex für ein tieferes Verständnis des Inhaltes sein dürften. 

Die Geschichten sind allesamt kurz und eignen sich gut, um sie zwischendurch vorzulesen. Auch als kurze Abendlektüre kann ich mir die Geschichten vorstellen, da die Geschichten zwar interessant, aber nicht außergewöhnlich aufregend oder aufwühlend sind. 

Was sagen meine Kinder?

Meine Töchter, 5 und 8 Jahre alt, lieben Bücher und waren sofort Feuer und Flamme für das schöne Werk von Ars Edition. Einband und Bilder gefielen ihnen sofort und mussten ausgiebig befühlt und betrachtet werden. Mehr als einmal hörte ich „Guck mal hier, Mama!“ oder das ein oder andere Glucksen beim Anschauen. 

Da die Große schon sehr gut Lesen kann, übernahm sie es, die Gutenachtgeschichte für ihre kleine Schwester vorzutragen. Und was soll ich sagen? Sie hatte tatsächlich trotz des komplexen Reims kaum Probleme beim Vorlesen. Anfangs musste sie sich zwar an die ungewöhnliche Form erst einmal gewöhnen, jedoch fand sie schnell in Sprachrhythmus und Erzählfluss hinein.

Grundsätzlich würde ich sagen, dass das Buch sehr gut das Lesealter und das Interesse der Mädchen trifft. Für kleinere Kinder dürfte der Inhalt noch etwas zu schwer zu verstehen sein, was jedoch die Bilder wieder wettmachen dürften, die bei uns auf große Begeisterung stießen.

Lieblingsgeschichten im Buch

Die Lieblingsgeschichte meiner Töchter war übrigens die von der Katze, weil wir selbst Samtpfötchen zu Hause haben. Aber wohl besonders, weil die Frau während der Erzählung ein Baby bekommt und Babys stehen hier gerade ganz hoch im Kurs. Schon zu Beginn der Geschichte lässt sich ein Babybauch erahnen. Als dann das niedlich gestaltete Kind auf den Bildern auftauchte, war bei beiden die Freude ganz groß.

Die Geschichte vom Nashorn fanden die Mädchen hingegen etwas seltsam und absurd. Allerdings sind alle Erklärungen für die tierischen Besonderheiten nicht wirklich ernst zu nehmen, weshalb mich ihre Skepsis ein Wenig überraschte. Wer nach einer logischen Erklärung sucht, dem sei deshalb ein naturwissenschaftliches Buch ans Herz gelegt, denn hier geht es vorrangig um eine spaßige Dichtung mit Unterhaltungswert.

Gut unterhalten haben sich meine Kinder in jedem Falle gefühlt. Die Geschichten wurden auch nicht nur einmal gelesen. Das Buch kam besonders gern dann zum Einsatz, wenn wir Lust auf eine kleine, angenehme Lesepause hatten oder auch, um kürzere Wartezeiten zu überbrücken. Auch wenn die Augen abends schon so schwer waren, dass eine lange Gutenachtgeschichte einfach nicht mehr gelohnt hätte, griffen wir gern auf die Erzählungen zurück.

Fazit 

Wer ein hochwertiges und amüsantes Buch für Kinder sucht, ist mit
Warum der Elefant einen Rüssel hat“ (*) sehr gut beraten. Das Gesamtpaket aus Text und Illustrationen überzeugt und lässt kaum Wünsche offen.

Aufgrund der Komplexität von Inhalt und Reimen würde ich das Buch ab etwa fünf Jahren empfehlen. Allerdings zweifle ich nicht daran, dass auch schon kleinere Kinder an den liebevoll gestalteten Bildern und dem angenehmen Klang der Geschichten ihre Freude finden dürften. Selbst wenn sich ihnen der Inhalt noch nicht erschließt.

Die wertige Aufmachung macht das Buch zu einem wunderbaren Geschenk für kleine und große Lesefreunde. Zudem ist es ein Highlight im Bücherregal.

Vielen Dank an den Verlag arsEdition das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Ines.

Rezension: Immer Drama mit dem Lama! {Werbung}

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Ihr kennt es sicher von euren Kindern als sie noch klein waren oder es sogar noch sind, da gibt es so manche Tage wo die Kleinen einfach mal richtig schlechte Laune haben und ihren Trotzkopf zeigen. Ich selber habe hier auch so ein Mini-Modell davon daheim, die Kleine ist nämlich ziemlich oft ein kleiner Trotzkopf bzw. eine kleine Zicke

Passend für alle kleinen Trotzköpfe erschien im Dezember 2018 im Verlag ArsEdition das Kinderbuch „Immer Drama mit dem Lama!“ mit Text von Anna Taube und Illustrationen von Eefje Kuijl.
Bei uns passt das Buch zu 100%.

Abbildung Verlag ArsEdition

Kleines Lama – großes Drama!

Das kleine Lama Dana wird morgens lieb von ihrer Mama Lama geweckt und hat plötzlich schlechte Laune. Keiner weiß woher. Die schlechte Laune zieht sich durch den ganzen Tag – beim morgendlichen zurecht machen, beim Mittagessen mit Oma Lama, beim Ausflug mit Papa Lama und am Abend. Alles ist ein Lama-Drama.

Mama, Oma und Papa Lama geben sich die größte Mühe es dem kleinen Lama-Drama recht zu machen und bleiben dabei sie selbst. Die Mama mag nicht schimpfen, den es hat eh keinen Zweck. Oma Lama bleibt stur und sagt, dass Dana dann eben nur ein was isst. Und Papa Lama? Der tut ganz munter und stupst klein Dana sanft den Weg entlang. Trotz allem Lama-Drama-Klagen. 

Am Abend wird es dann nochmal richtig nett, als das kleine Lama ins Bett muss. Mama, Oma und Papa befürchten schon das Schlimmste. Doch plötzlich – ein Nieser – und das ganze Lama-Drama ist vorbei.

Kleiner Trotzkopf

Das Pappbilderbuch „Immer Drama mit dem Lama„* ist für Kinder ab 2 Jahre gedacht und erzählt eine wunderschöne Geschichte über das Trotzalter. Viele Eltern werden sich und ihre Kinder darin sicherlich wiederfinden. Bei uns war das der Fall. Schon beim ersten Lesen der Geschichte habe ich unseren eigenen kleinen Trotzkopf wiedererkannt. Es werden alltägliche Situationen gezeigt, bei denen sich die Eltern liebevoll dem kleinen Trotzkopf zuwenden ohne ein Drama daraus zu machen oder sich vom kleinen Lama auf der Nase herumtanzen zu lassen. Ein amüsantes Lesevergnügen.

Das Buch ist zudem richtig süß illustriert und ich habe mich allein schon in das Cover mit dem Blick vom kleinen Lama Dana verliebt. Ein typischer Blick den ich auch von daheim kenne. Aber auch die dargestellte Mimik der Eltern und Oma lassen mich an unseren Alltag erinnern, auch ich schaue manchmal so wie Mama Lama, wenn hier der kleine Trotzkopf durch kommt. Da musste ich regelrecht schmunzeln.

Die Geschichte, erzählt in wundervoll klingenden Reimen, lässt sich sehr gut vorlesen und dabei den ein oder anderen Schmunzler machen, wenn man halt auch so ein kleines Drama-Lama daheim hat.

Die farbenfrohen Bilder laden die Kinder zudem zu einem aufmerksamen und mehrmaligen Anschauen ein. Es macht viel Freude wenn das Kind die Geschichte dann auch nur anhand der Bilder selber erzählen kann.

Hast du auch einen kleinen Trotzkopf daheim?

Unser kleiner Trotzkopf hier hat sich beim Vorlesen jedenfalls köstlich amüsiert und bei Vergleichen zu ihrem eigenen Verhalten, oftmals ein klares „Neeein“ von sich gelassen. Ist klar. Trotzdem macht es viel Spaß aus dem Buch vorzulesen. Auch noch beim zweiten, dritten oder vierten Mal. Allein die Bilder sind es wert.

Habt ihr auch so einen kleinen Trotzkopf daheim wie das kleine Lama Dana? Wenn ja, dann sei euch das Buch wärmstens empfohlen, ihr werdet eure Freude damit haben.

Vielen Dank an Verlag ArsEdition da wir rezensieren durften.

Rezension: WAS IST WAS Junior – Im Zoo {Werbung}

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Dieses Jahr waren wir mit den Kinder schon zwei Mal in größeren Zoologischen Gärten (Chemnitz und  Dresden) und mehrmals in einem kleinen Tierpark bei uns daheim. Ganz klar das die Kinder da natürlich viel wissen wollen, was so den ganzen Tag über im Zoo passiert. Denn sie sehen ja bei den Besuchen, dass es nicht nur Tiere anzuschauen gibt, sondern das dort auch viele Leute arbeiten,die sich um die Tiere kümmern.

Praktisch finde ich es da, dass es über die Thematik Tiere im Zoo ganz viele individuelle Kinderbücher gibt, die man sich zuhause gemeinsam anschauen und vorlesen kann. Bücher die dabei das Wissen kindgerecht vermitteln, gibt es da ja zum Glück für jede Altersstufe, auch für die Kleinsten.

Zum Thema Zoo haben wir dabei das passende Buch aus der WAS IST WAS Reihe vom TESSLOFF Verlag in unser Herz geschlossen. „WAS IST WAS Junior Im ZOO“ vermittelt spannendes Entdeckerwissen rund um den Zoo für Kinder von 4-7 Jahren. Aber auch jüngere Kinder und Erwachsene haben ihre Freude daran.

Was ist Was Im Zoo
Abbildung: TESSLOFF Verlag

Es gibt viel zu entdecken im Zoo

Einen Ausflug in den Zoo zu machen, ist für die Kinder ja immer eine willkommene Abwechslung zum normalen Alltagsleben. Dort gibt es viel zu entdecken und man hat Spaß dabei. Genau das vermittelt auch das Kinderbuch mit liebevollen Illustrationen von Stefan Lohr und kindgerechten Texten von der Diplom-Biologin Bärbel Oftring.

Entdeckerklappen auf den Seiten wecken die Neugierde der Kinder extra. Meine beiden finden das ja immer sehr spannend und schauen ganz genau, wo eine Entdeckerklappe versteckt ist.

Zudem findet man auf den Seiten interessantes Zusatzwissen, zum Beispiel über Technik oder Besonderheiten mancher Zoologischer Gärten. Auch dabei sind die Texte leicht verständlich geschrieben, so dass die beim Vorlesen auch von den Kleinsten verstanden werden können.

Welche Tiere leben im Zoo?

Das Buch ist wie jeder Zoo in die unterschiedlichen Bereiche aufgeteilt. Auf großen Doppelseiten findet man zuerst eine Blick über den gesamten Zoo. Anschließend begibt man sich auf eine Reise zu den unterschiedlichsten Tieren und Gebieten. Wie leben die Elefanten oder welche Tiere leben in Afrika. Unglaublich was es alles für unterschiedliche Bären auf der Welt gibt. Natürlich dürfen auch die Raubkatzen mit Löwe und Tiger nicht fehlen, genauso wenig wie die Menschenaffen. Ein Blick ins Tropenhaus und ins Aquarium runden einen jeden Zoobesuch ab. Welche Tiere sind nur in der Nacht aktiv und was fliegt und kriecht auf unserer Erde so herum.

Ein Highlight eines jeden Zoobesuchs ist natürlich der Streichelzoo mit seinen Ziegen und Schafen, sowie Eseln. Lieben eure Kinder den auch so? Meine Tochter würde ja am liebsten bei jedem Besuch eine kleine Ziege mit heim nehmen.

Mit offenen Augen durch das Buch

Beim Anschauen des Kinderbuches haben die Kinder auch ganz genau hingeschaut, was den die Tierpfleger so machen. Sie füttern die Tiere, machen in ihre Gehege sauber oder kümmern sich um die kleinen Tierbabys.

Doch sie fanden auch Szenen, die wir auch schon bei einem Zoobesuch live gesehen haben. Zum Beispiel wie die Seelöwen gefüttert und trainiert werden. Wie der Elefant sich mit Sand bewirft oder der Orang-Utan am auf dem Baum sitzt.

WAS IST WAS Junior Im Zoo* lässt Kinder und Erwachsene in die Welt der Zootiere eintauchen, wie es sonst nur ein richtiger Zoobesuch. Auf den 21 Seiten gibt es viel über die verschiedensten Tiere im Zoo zu entdecken und zu lernen. Wann geht ihr wieder mal wieder in den Zoo?

Vielen Dank an TESSLOFF das wir rezensieren durften

Rezension: Lass uns losbasteln! {Werbung}

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Um das Basteln kommt man als Mama wohl kaum irgendwie herum, sei es daheim oder bei Elternabenden im Kindergarten. Ich spreche da aus Erfahrung. Dabei ist man entweder echt gut darin oder, mehr oder weniger, talentfrei dafür. Selber schätze ich mich so mittelmäßig beim Thema Basteln ein. Ich kann eigentlich ganz gut basteln und bin da auch oft perfektionistisch veranlagt, nur scheitert es immer an den Ideen dafür.

Klar das WWW ist voll mit Ideen und man brauch nur auf Instagram oder Pinterest zu schauen um etwas zu finden, doch ich selber schätze auch analoge Bastelvorlagen, denn nicht immer hat man Laptop oder Handy parat um nachzuschauen.

Lass uns losbasteln!

Bastelbücher gibt es viele und die Auswahl ist schwer.  Persönlich mag ich sehr gern einfach gehaltene Bücher mit klar verständlichen Anleitungen, die einen aber auch noch Spielraum für eigene Kreativität lassen.

Lass uns losbasteln!“ ist das große arskreativ-Buch mit vielen bunten Ideen vom Verlag arsEdition und genau so ein Bastelbuch wie ich es mag. Einfach, schlicht und verständlich. Da bekommt man wieder selber Lust mehr mit und für die Kinder zu basteln.

Was basteln wir?

Das Buch ist ganz einfach aufgebaut ohne großen Einleitungsschnickschnack. Es gibt ein buntes Inhaltverzeichnis zu Beginn, wo alle 8 Themenbereiche  mit einem Foto gezeigt werden.

Papier-Bastelspaß
Spiele basteln
Kinder-Party
Verkleidungen basteln
Upcycling
Kreatives Ostern
Herbst- & Halloween-Bastelei
Winter- &Weihnachts-Bastelei

Zu Beginn jedes Kapitels gibt es dann noch ein kleines Extra-Inhaltsverzeichnis mit den unterschiedlichen Projekten. So findet man schnell sein Wunschprojekt. Dann geht es auch schon los.

An die Schere, fertig, los!

Jedes Bastelprojekt ist im Buch sehr verständlich erklärt, ohne das der Text einen erschlägt. Kurz und knapp, Schritt für Schritt. Dazu gibt es zu jedem Bastelprojekt eine kleine Materialliste, wo steht was ihr alles braucht um loslegen zu können.

Bunt gestaltet mit ansprechenden Fotos von den fertigen Projekten, ist das Buch eine wahre Fundgrube an Bastelideen. Da es auch keine genauen Mustervorlagen gibt, ist hier jedem freie Hand und Phantasie gelassen. Das finde ich besonders gut, denn dann hat die Kreativität mehr Freiraum um entfaltet zu werden.

Viele Projekte bedürfen noch nicht mal einer Anleitung, denn die Bilder sprechen für sich. Man sieht das Bild, sucht sich die Materialien zusammen und legt los. So ging es mir mit der kleinen Krone aus einer Klopapierrolle.

Ganz einfach, klar und verständlich. Ideal für das Basteln mit kleinen Kindern oder für Kinder die schon ohne Anleitung basteln können. Man braucht noch nicht mal groß vorher einkaufen, denn die meisten Materialen hat man im Leben mit Kindern sowieso zuhause.

Viel Spaß beim Basteln.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Mond – Eine Reise durch die Nacht {Werbung}

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Heute ist Vollmondnacht, da leuchtet der Mond wieder mit seiner ganzen Schönheit und erhellt alles in der sonst so finsteren Nacht.
„Hast du je darüber nachgedacht, warum der Mond scheint in der Nacht?“ 

Passend zum heutigen Vollmond möchte ich euch daher ein wunderschönes magisches Kinderbuch vorstellen. Mitte Januar ist im Verlag arsEdition das neue Buch von Britta Teckentrup „Mond – Eine Reise durch die Nacht“ erschienen. Magisch illustriert zeigt sie den Kindern und Erwachsenen wie sich die Gestalt des Mondes verändert und wo der Mond überall auf der Welt leuchtet und damit die Natur und Tiere verzaubert.

Kinderbuch Mond
Abbildung Verlag arsEdition

Habt ihr euch jemals Gedanken darüber gemacht, was diese kleine helle Perle da oben am Nachthimmel so alles beeinflusst bzw. wie sie uns prägt. Meine Kinder sind immer sehr fasziniert vom Mond wenn sie ihn entdecken. Eure auch? Also nicht im Sinne von „Bei Vollmond schlafen sie schlecht“, sondern von „Oooh – Schau mal Mama, da oben leuchtet der Mond.“ Und da wird der Mond nicht nur in den Abendstunden fasziniert angeschaut, sondern auch, wenn man ihn am hellen Tag sieht, was ja auch ab und zu vorkommen kann.

Kein Wunder also, dass dieses zauberhafte Bilderbuch* über den Mond zu unseren Favoriten beim Gute-Nacht-Geschichte vorlesen zählt. Dabei begleiten wir den Mond auf 12 zauberhaft illustrierten Seiten auf seiner Reise durch die Welt und können dabei über Gucklöcher seine Verwandlung von der Mondsichel zum Vollmond und wieder zurück mit beobachten.

Kinderbuch über den Mond
Wir ziehen dabei mit dem kühlen Wind sanft über den Wüstensand, beobachten das grüne Nordlicht in der kalten Polarluft und sehen den Vögeln zu bei ihren Zug gen Süden, immer begleitet vom hellen Mond.
Der volle Mond begleitet Hunderte von Schildkröten bei ihrer Eiablage am Strand und lässt das Licht in den dunklen Weiten des Meeres brechen, wo die Quallen leuchtend tanzen.

Der Mond scheint in der Steppe und im Eis, wo die Pinguine dicht an dicht stehen und sich im Mondlicht wärmen. Und was passiert in der Neumondnacht? Da – „herrscht weit und breit nur sternenlose Dunkelheit.“

Kind schaut Kinderbuch mit Mond an
Die kurzen Texte auf den Doppelseiten sind mit Reimen kurz und einprägsam für die Kinder gehalten. Das Vorlesen von ihnen geht leicht und ist für die Kinder sehr verständlich. Dabei können sie auf den Bildern noch viel mehr entdecken, als in den Texten beschrieben wird und so ihre Fantasie mit spielen lassen. Leuchtende Farben bilden mit den dunklen Farben der Nacht ein harmonisches Zusammenspiel und geben so die Leuchtkraft des Mondes perfekt wieder. Da leuchten die Kinderaugen mit dem Mond um die Wette.

Mond – Eine Reise durch die Nacht“ zeigt den Kindern die Magie des Mondes und verzaubert sie für eine ruhige Nacht. Britta Teckentrup hat mit diesem magischen Bilderbuch wieder einmal Zauberhaftes geschaffen, was wir uneingeschränkt jedem empfehlen können, egal ob als Gute-Nacht-Geschichte oder für zwischendurch.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Ein Jahr auf dem Land {Werbung}

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Kennt ihr Familie Bauer?
Nein nicht die mit der Jogurt-Werbung aus dem Fernsehen, sondern die Familie Bauer die einen Bauernhof in Einöden hat. In dem Kinder-Wimmelbuch „Ein Jahr auf dem Land“ von Magdalena Koziel-Nowak, erschienen Mitte Januar im Verlag arsEdition, nimmt sie uns mit auf ihren Hof und zeigt was dort alles über das Jahr hin passiert. Beginnend im Januar bis zum Dezember.

Kinderbuch, Ein Jahr auf dem Land, Landleben, Jahreszeiten
Abbildung Verlag arsEdition

Familie Bauer

Familie Bauer, das sind Peter und Anita Bauer mit ihren Kindern Anton, Paul und Maja, Oma Henriette und der Angestellte Rudi, sowie viele Tiere die mit ihnen zusammen auf dem Hof leben, der früher einmal Peters Vater gehört hat. Neben den Bauers wohnt Ilse Müller, die oft Besuch von ihrer Enkelin Eva bekommt. Eva mag nicht nur das Landleben bei ihrer Oma, sondern auch den Anton sehr.

Öfters im Jahr kommen auch Anne und Rudi mit ihrem Sohn Johannes zu Besuch und verbringen bei den Bauers ihre Ferien. Die Kinder spielen dann immer zusammen. Aber die Bauers beherbergen nicht nur Feriengäste, sie verkaufen auch das, was sie ernten.

Restaurantbesitzerin Rosi kauft regelmäßig, zusammen mit ihrer Tochter Luise, bei den Bauers ein.
Auf dem Bauernhof von Familie Bauer ist immer etwas los. Es herrscht Jubel, Trubel, Heiterkeit und emsiges Treiben, denn so ein Bauernhof ist auch viel Arbeit. Zwischendrin leben die Tiere, die teilweise ganz schön für Chaos sorgen. Man kann in dem Wimmelbuch Familie Bauer dabei Monat für Monat zuschauen und immer wieder Neues und Spannendes entdecken.

Kinderbuch, Ein Jahr auf dem Land, Landleben, Jahreszeiten

Großer Wimmelspaß für die ganze Familie!

Ein Buch ohne Text, nur zum schauen und entdecken. Meine Kinder lieben ja Wimmelbücher und in „Ein Jahr auf dem Land“ (*) können sie zusammen mit der Familie Bauer lernen, wie sich das Leben auf einem Bauernhof im Laufe des Jahres verändert. Dabei sieht man auf jeder großformatigen Doppelseiten immer ein und denselben Blick auf den Bauernhof und wie er sich Monat für Monat verändert.

Die Kinder und Erwachsenen können dabei viel entdecken, vergleichen und schauen was sich auf dem Bauernhof so alles abspielt. So findet man zum Beispiel im Januar, Februar und Dezember viel Schnee vor und im März nur noch Reste davon. In den Sommermonaten kann man anhand der Felder beobachten wie das Getreide und Gemüse wächst, bis es anschließend geerntet wird. Die Kinder lernen dabei den Kreislauf des Jahres und können selbstständig dazu Geschichten erzählen.

Kinderbuch, Ein Jahr auf dem Land, Landleben, Jahreszeiten
Besonders schön finden wir ja die Innenseiten vom Bucheinband. Vorn gibt es gleich eine Übersicht über Familie Bauer, ihre Besucher und die Tiere. Alle erzählen etwas über sich, wunderschön dargestellt mittels Sprechblasen.

Am Ende des Buches findet man im Einband eine Übersicht mit dem ganzen Obst und Gemüse was Familie Bauer geerntet hat und dazu stehen noch ein paar Fragen, die man beim anschauen stellen kann oder man denkt sich einfach selber was dazu aus. Bei uns der Hit momentan, bestimmte Obst und Gemüsesorten zu finden oder sie beim Zeigen zu benennen.

Ein Jahr auf dem Land“ (*) zeigt den Kindern mit Hilfe von Familie Bauer auf unterhaltsamer Weise, wie sich ein Ort über das Jahr verändert und was es alles zu entdecken gibt.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Interview mit der Kinderbuchautorin Ines Schmidt zu ihrem ersten Kinderbuch "Harald ist anders"

Heute schreibe ich hier mal einen ganz besonderen Blogpost. Einen der mir am Herzen liegt, weil er von einem meiner Herzensmenschen handelt – von meiner lieben Freundin Ines.

Ines ist Mama von 2 Mädchen, hat Lehramt studiert und arbeitet nun als Erzieherin und ich habe sie vor ein paar Jahren über das Nähhobby und die Treffen von „Dresden näht“ kennengelernt. Wo es zu Beginn nur um das gemeinsame Hobby ging, tauschen wir uns heute um viel mehr als nur das aus. Wir quatschen über unsere Kinder und Familie, die Arbeit und auch unsere täglichen Sorgen werden immer mal wieder angesprochen. Ja über die Jahre hat sich daraus eine richtige Mädelsfreundschaft entwickelt.

Kinderbuchautorin, Ines Schmidt, Harald ist anders
Foto von Ines Schmidt

Nun hat Ines sich einen Traum erfühlt und endlich ihr erstes Kinderbuch herausgebracht. Es heißt „Harald ist anders“ und ist ein richtiges Herzensprojekt von ihr, denn sie arbeitet schon seit ihrer Ausbildung an diesem Buch. Und um sie bei ihrem Projekt, dem, für den Druck des Buches, dazu stattfindenden Crowdfounding zu unterstützen, habe ich sie um ein kleines Interview gebeten, um mit ihr mal genauer über ihr Kinderbuch zu sprechen.

Interview mit Ines Schmidt zu ihrem ersten Kinderbuch „Harald ist anders“

Hallo Ines. Ich darf doch wie immer Ines sagen oder fürs Interview lieber Frau Schmidt?

Kein Grund zu so viel Förmlichkeit, selbst auf Arbeit in der Kita sprechen mich alle, inklusive der Eltern, beim Vornamen an. „Ines“ reicht völlig.

Vor kurzem wurde bekannt, dass du ein Kinderbuch geschrieben hast und es zusammen mit Jan-Eric Dressler von www.stoffkiwi.de herausbringst. Das Buch heißt „Harald ist anders“ und handelt von der Suche nach der eigenen Identität, von der Frage, wer man ist und wer man sein möchte. Was hat dich dazu bewogen das Kinderbuch mit genau dieser Geschichte zu schreiben? 

Als ich in der Erzieherausbildung war, kam im Unterricht das Thema „Kinderbücher“ auf. Zusammen mit ein paar wundervollen Mädels aus meiner Klasse tauschte ich mich damals sehr intensiv darüber aus, welchen Wert Geschichten besonders für Kinder haben. Schnell war klar, dass Worte und Bilder sehr sinn- und identitätsstiftend sein können, dass es aber zur „Suche nach dem ich zu diesem Zeitpunkt kaum etwas zu finden gab auf dem deutschen Markt.

Ich fand das unheimlich schade, denn genau dieses Thema spukte mir damals im Kopf herum. Und so beschloss kurzerhand, mir dazu selbst eine Geschichte auszudenken.
Aus den ersten, noch sehr diffusen Ideen heraus entstand zunächst ein kleines, knuffiges Wesen in grau, von dem die Erzählung handeln sollte. Ein Name fehlte aber zu diesem Zeitpunkt noch und der fiel mir dann zusammen mit meinen Mädels im Gestaltungsunterricht ein: Harald! So heißt heute kaum noch jemand. Ein schöner, alter Name, der gut klingt und auf den sich so einige Wörter reimen. Das gefiel mir unheimlich gut.

Als der Name stand, ging alles fast wie von selbst und ich reimte und illustrierte viele Abende bis das Buch in seiner ersten Fassung fertig war.

Harald ist anders, Kinderbuch, Ines Schmidt
Abbildung von Ines Schmidt und Jan-Eric Dressler (stoffkiwi.de)

Klingt spannend. Was können die Kinder und natürlich auch Erwachsene von Haralds Geschichte lernen? Viel fürs Leben nehme ich an.

Irgendwann stellen wir alle fest, dass wir anders sind als andere. Jeder beginnt dann damit, zu forschen, wer man ist und wohin man eigentlich gehört. In diesem Kontext zeigt „Harald ist anders“ vor allem eines: dass die Suche auch einen Zielpunkt finden sollte, nämlich den, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben, wie man ist.

Oh das kenne ich gut und weiß genau was du meinst. Bei mir hat diese Suche bis ins Erwachsenenalter gedauert. Aber ich schweife ab.
Jan-Eric Dressler von www.stoffkiwi.de ist bei dem Buchprojekt für das Layout, Vertrieb, Online-Marketing und so verantwortlich. Wie kam es zu eurer Zusammenarbeit? 

Jan-Eric und ich lernten uns in der Kita, in der ich arbeite kennen. Wir freundeten uns an und ich erzählte ihm von meinem Buch. Er las es seinem großen Sohn vor und beschloss: „Ines, dass muss veröffentlicht werden!“ Da er da ein echtes Talent ist und ich zugegebenermaßen nur wenig Ahnung habe, wie man so etwas angeht, war ich sehr dankbar für seine Unterstützung und wir erarbeiteten gemeinsam ein Konzept für das Buchprojekt.

Hattest du vor der Zusammenarbeit mit Jan-Eric auch schon mal die Überlegung, deine Texte und Illustrationen an einen Kinderbuchverlag zu senden bzw. einen Verlag deswegen anzuschreiben?

Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, aber ich bin immer sehr unsicher, ob meine Werke wirklich vorzeigbar sind und ob die Texte einem größeren Publikum gefallen könnten. Zwar hatten mir schon ein paar enge Freunde und meine Familie geraten, mich an einen Verlag zu wenden, aber getraut habe ich mich einfach nicht. Außerdem ist es auch nicht leicht, seine Herzensprojekte einfach so aus der Hand zu geben. Schließlich war es Jan-Erics Begeisterung und Überzeugungskraft, die mich bewog, selbst etwas zu starten und „Harald“ auf den Weg zu bringen, anstatt zu einem Verlag zu gehen.

Von „Harald ist anders“ ist ja bereits ein Hörbuch und eine App veröffentlicht worden und nun soll die Geschichte von Harald auch endlich gedruckt als Buch erscheinen. Dafür habt ihr auf Startnext ein Crowdfounding gestartet und vielleicht möchtest du uns verraten, warum man euer Projekt unbedingt unterstützen sollte. Ich nehme mal an nicht nur wegen der tollen Dankeschön-Präsente?

Neben der App und dem wunderschönen Hörbuch ist „Harald ist anders“ für mich nach wie vor eines: ein BUCH. Eines, das eine ganz besondere und schöne Botschaft enthält und wichtige Gefühle bei Kindern wie auch bei Eltern berührt. Noch gibt es kein „richtiges“ Buch zum Anfassen und (Vor-)lesen und das soll sich einfach ändern. Ich bin mit Büchern groß geworden und noch immer liebe ich das Gefühl, Seiten durchzublättern, zu fühlen und zu riechen. Uns zu unterstützen würde bedeuten, dass das Buch endlich Realität wird und für mich würde ein Traum wahr werden, nämlich mein Buch mit anderen teilen zu können. Wer uns unterstützt bekommt somit etwas ganz Besonderes in die Hand, etwas Wertvolles und Schönes.

Meine Unterstützung habt ihr schon mal sicher und ich freue mich jetzt schon auf mein signiertes Buch von dir. Und die Kinder auf eine neue Geschichte beim abendlichen Vorlesen.
Zu guter Letzt jetzt noch die Frage die viele bestimmt brennend interessiert: Sind weitere Abenteuer von Harald in Planung oder wird es gar ein anderes Kinderbuch geben?

Derzeit überlege ich, das Buch ins Englische zu übertragen. Das dauert natürlich seine Zeit, da ich zwar recht gut Englisch spreche, aber das Reimen in einer Fremdsprache für mich eine echte Herausforderung darstellt. Mal schauen, ob ich das umsetzen kann.
Gerne möchte ich irgendwann auch all die Geschichten aufschreiben, die mir noch im Kopf herumschwirren – besonders die, die ich meinen Töchtern aus dem Stegreif erzählt habe, wenn sie mal wieder nicht einschlafen konnten und mich baten: „Mama, erzähl‘ uns doch bitte noch eine Geschichte!

„Mama, erzähl‘ uns doch bitte noch eine Geschichte!“

Das könnte glatt von meinem Sohn stammen und ein besserer Satz zum Abschluss unseres Gespräches wäre mir jetzt auch nicht eingefallen. Vielen Dank liebe Ines für das Interview.

Wenn Euch das Interview gefallen hat, dann freue ich mich, wenn Ihr den Beitrag teilt und pinnt! Bitte unterstützt auch Ines bei ihrem Crowdfounding für das Kinderbuch auf startnext.de, damit es bald veröffentlicht werden kann und dann in vielen Kinderzimmern zu finden ist. Noch bis zum 15.12.2017 könnt ihr mit ein paar Euro dafür sorgen, dass es dieses großartige Kinderbuch auch in gedruckter Form geben wird.

Danke und bis bald.

Harald ist anders, Startnext, Crowdfounding

* Alle Links sind freiwillig gesetzt worden und wurden nicht bezahlt.

Rezension: Alle sind willkommen!

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Der Traum vom eigenem Zuhause – vier Wände, ein Dach – wer hat den nicht. Besonders für die, die kein Zuhause mehr haben (Thematik Flüchtlinge). Ein Zuhause an dem man alle, die man mag, willkommen heißen kann. Egal ob groß, ob klein. In dem Bilderbuch „Alle sind willkommen!“ von Patricia Hegarty, mit Illustrationen von Greg Abbott, erschienen im September 2017 im Verlag arsEdition, geht es genau darum.

Willkommen, Bilderbuch, Bilderbuch
Abbildung arsEdition

Die kleine Maus, die Hauptperson des Buches, träumt von ihrer Zukunft in einem glücklichen Zuhause. Als sie so auf einer Lichtung mitten im Wald steht und darüber nachdenkt, begegnet ihr ein Frosch der gerade sein Zuhause, einen Teich, verloren hat. Diese Begegnung lässt die Maus ihren Traum vom Haus Realität werden. Zusammen mit dem Frosch möchte sie ein Zuhause bauen – ganz wohlig, warm und fein. Sie möchte gleich loslegen, damit der Frosch nicht mehr traurig sein muss.
„Alle sind willkommen,
ganz egal, ob groß, ob klein,
ganz egal, woher sie kommen,
sollen bei uns zu Hause sein.“
Im Laufe der Geschichte gesellen sich immer mehr Tiere des Waldes (Hasen, Bär, Vögel, Fuchs, Dachs, ….) zu ihnen und helfen mit beim Hausbau. Viele Tiere haben ihr Zuhause verloren und die Maus lädt alle dazu ein mit ihr zusammen ein Haus zu bauen, wo alle willkommen sind. Schnell ist das Haus gebaut und als es fertig ist, lachen, tanzen und singen sie Tiere glücklich zusammen, denn jeder ist ein Teil davon und alle sind willkommen.

Die Geschichte berührt, denn sie zeigt auf, wie wichtig es ist zusammen zu arbeiten und Vorbehalte abzulegen. Zusammen erreicht man mehr und schafft es dadurch auch, sich einen Traum zu erfüllen. Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Offenheit, Freundschaft – Themen die unsere Gesellschaft heute oft zu kurz kommen lässt.

Das Buch überrascht aber nicht nur mit seiner tiefgründigen liebevollen Geschichte, sondern auch mit einem spannenden Seitenaufbau, der überrascht und den ich selber so noch nicht gesehen habe. Der Seitenaufbau wird durch groß und kleinformatige Seiten aufgelockert und zum Teil ergänzen sich so mehrere Seiten zu einem zusammenhängenden Bild. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet mit kleinsten Details, die alles harmonisch und stimmig wirken lassen. Wer hier ein knallbuntes Bilderbuch erwartet, der wird enttäuscht werden. Die Farben sind ganz natürlich gehalten und lassen damit die Waldstimmung perfekt herüber kommen. Meinem Mann ist es dadurch zum Teil zu dunkel, ich selber finde es aber perfekt. Denn so wirkt die Geschichte mehr und die Kinder lernen zu dem noch, dass im Wald nicht alles knallbunt ist, wie es andere Bilderbücher suggerieren. Kurze, in Reimen gehaltene Texte sorgen dafür, dass auch das Vorlesen zu einem Vergnügen wird. Zwischendurch wird immer wieder der Titel des Buches „Alle sind willkommen!“ aufgenommen und wiederholt, was der ganzen Geschichte einen Rahmen gibt.

Alle sind willkommen!“ (*) ist ein wunderschönes Bilderbuch um Kindern, und auch Erwachsenen, zu zeigen, wie wichtig es ist, Vorurteile beiseite zu legen und gemeinsam anzupacken. Egal woher, zusammen erreicht man mehr und ist man stärker. Zusammenhalt – ein wichtiges Gut in unserer heutigen Zeit. Leider wird es viel zu oft vergessen.
Bis bald.
Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Mein Winter-Klavierbuch

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Sind eure Kinder auch musikalisch und singen gern? Bei unserem Großen geht es jetzt so richtig los mit dem Singen und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Liedtexte er mittlerweile schon kann. Was liegt da näher dran als dieses Talent spielerisch zu fördern, denn singen ist ja auch gut für die Sprachentwicklung.
Natürlich könnten wir das Kind jetzt auch zur Musikschule schicken, ein entsprechender Flyer lag vor einigen Wochen auch schon in Kindergartenfach, aber nein danke, spielerische musikalische Unterstützung bei der Entwicklung kann ich ihm momentan auch daheim bieten und muss dafür keine 50-100€ pro Monat ausgeben.

Lass uns Klavier spielen

Da trifft es sich sehr gut, dass wir vor Kurzem die bunten Klavierbücher vom Verlag arsEdition für uns entdeckt haben. Diese Kinderbücher mit einer farblich markierten Tastatur gibt es schon seit zwei Jahren und ganz neu in der Reihe ist Ende September „Mein Winter-Klavierbuch“ erschienen.

Klavierbuch, Kinderlieder, Musikbuch
Abbildung arsEdition

Passend zur kommenden Jahreszeit können damit auch schon die Kleinsten viele Winter-, Advents- und Weihnachtslieder spielen und singen. Durch die farbigen Punkte auf der Tastatur ist es auch ganz einfach die Noten zu erkennen, denn diese sind ebenfalls durch farbige Punkte markiert. Die Tastatur umfasst insgesamt 8 farblich markierte Tasten und auch wenn man im ersten Moment denkt, oh die gehen aber schwer, so bekommen es die Kleinen doch hin aus ihnen die Töne zu locken. Also die fast 2-Jährige daheim hat es jedenfalls hinbekommen und das obwohl die Altersempfehlung für das Klavierbuch* erst bei 36+ Monaten liegt.

Ran an die Tasten

Auch wenn die Kinder noch nicht von Anfang an die richtige Ton-Reihenfolge der Lieder treffen, so ist es doch eine Freude ihnen beim ausprobieren und singen zuzuschauen. Aber auch als Erwachsener hat man seinen Spaß mit dem Klavierbuch, ich habe es selber ausprobiert. Da werden Erinnerungen an den Musikunterricht in der Schule wach und ich wünschte mir, schon damals so ein Buch gehabt zu haben. Aber es gab ähnliches. So macht gemeinsames musizieren mit den Kindern viel Freude. Wir handhaben es momentan meist so, dass ich zum Teil die Tasten drücke und der Große dann singt. Auch eine schöne Idee für Weihnachten – Lied gemeinsam singen wenn der Weihnachtsmann kommt. 😉
Die Lieder im Buch sind auch keine Unbekannten, so findet man zum Beispiel Klassiker wie „Ich geh mit meiner Laterne“, Backe, backe Kuchen“ oder „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ in dem Buch. Aber auch das englische Lied „Twinkle, twinkle, little star“ ist mit dabei. Zu jedem Lied gibt es ein wunderschönes passendes Bild, auf dem man schon sehr gut erkennen kann, welches Lied jetzt gesungen und gespielt werden soll. Auch die stabile Pappausführung des Klavierbuches ist ideal für kleine Kinderhände, denn dadurch können sie bequem die Seiten umschlagen.
Klavierbuch, Kinderlieder, Kindermusik, Musikbuch
Unser Großer spielt nun fast jeden Tag Klavier und singt dabei. Momentan singt er allerdings Lieder aus dem Buch „Mein buntes Klavierbuch*“, denn momentan passen ja auch Lieder wie „Es regnet, es regnet“ irgendwie auch besser als Winterlieder. Aber das wird sich bestimmt bald ändern, denn „Ich geh mit meiner Laterne“ wird ja schon bald benötigt. 😉
Es bleibt also sehr musikalisch bei uns daheim. Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.
Bis bald.

Rezension: Hör mal rein, wer kann das sein? – In der Nacht {Werbung}

Gute-Nacht-Geschichten vorlesen ist bei unserem Großen momentan das Must-have vor dem Schlafen gehen. Ich hatte es irgendwie schon erwartet, dass das bald kommt, denn immerhin wird das Kind in zwei Monaten schon 3 Jahre alt und es hätte mich doch sehr gewundert, wenn unser kleiner Bücherwurm darauf verzichten würde. Wir haben dann jetzt seit ein paar Wochen also ein neues Abendritual.
Da traf es sich natürlich ganz gut, dass eines unserer neuen Bücher hier daheim passend zur Nacht ist, denn es geht um Tiere, die in der Nacht aktiv sind.
Hör mal rein, wer kann das sein? – In der Nacht“ wurde uns vom Verlag arsEdition zur Verfügung gestellt und begleitet uns seitdem immer beim Zubett bringen. Nur ganz selten darf es mal ein anderes Buch sein, was vermutlich aber auch daran liegen kann, dass das Buch Geräusche, und zwar Tierstimmen, macht.

Kinderbuch Tiere bei Nacht
Abbildung von Verlag arsEdition

Auf der Rückseite des Buches kann man es aber auch durch einen kleinen Schalter Aus- oder wieder Einschalten. Sehr praktisch wenn einen die Tierstimmen irgendwann nerven, weil das Kind zum x-ten Mal den Hamster quicken lässt. Ja eines der Tiere im Buch ist nämlich der Hamster und der macht „Fiep fiep“. Dann gibt es noch die Eule, die Nachtigall, die Katze und den Waschbären zu entdecken. Hier ein Blick ins Buch.
Streichel mal ihr weiches Fell, dann hörst du es!
Und die kuschelweichen Fühlelemente des Buches streicheln die Kinder nur all zu gern. Zusammen mit den hochwertigen Fotos, die die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zeigen runden sie da Buch damit perfekt ab und zeigen den Kindern auf einfache Art die Welt der Tiere, die in der Nacht aktiv sind.
In der Buchreihe von „Hör mal rein wer kann das sein?“ (*Amazon-Affiliate-Link) gibt es aber nicht nur dieses Buch*, sondern auch noch ganz ganz viele andere, da kann man sich gar nicht entscheiden welches man den Kindern als nächstes schenkt oder schenken lässt.
Kind schaut Buch an
Kind schaut Buch an Hamster
Die Kinder lieben das Tierbuch aber nicht nur am Abend zum Einschlafen. Nein, wir haben es auch schon unterwegs im Auto genutzt und es war ein toller Begleiter bei einem unfreiwilligen Krankenhausaufenthalt unserer Kleinen. Es hat uns dabei so manche Langeweile vertrieben, denn besonders die Kleine mit ihren 20 Monaten entdeckt dabei auf wunderbare Weise die Tiere und ihre Stimmen und hört ganz aufmerksam zu. Fantastisch.
Vielen Dank an arsEdition, dass wir rezensieren durften.
Bis bald.