Baby-Essentials Teil 1 – Babykleidung

(*enthält Werbung unbeauftragt / Amazon-Affiliate-Links)

Als ich (Ines) 2010, schwanger mit meinem erstes Kind, so gut wie keine Mütter im Freundeskreis hatte, konnte ich niemanden so richtig fragen: Was brauche ich eigentlich alles für so einen kleinen, neuen Erdenbürger?
So kam es, dass ich viel im Internet surfte, um mich zu belesen.

Kaufrausch aus Unerfahrung

So fand ich diverse Checklisten großer Baby-Kaufhausketten, von Babynahrungsherstellern und auch vereinzelt von Blogger_innen. Ich hatte also nicht nur keinerlei Erfahrung mit der Materie, sondern auch noch die Qual der Wahl, wem ich Glauben schenken sollte, was wirklich wichtig ist. Also kaufte ich das ein, was mir nach dieser eher verwirrenden Recherche als sinnvoll erschien und füllte unsere Wohnung mit allerlei Dingen.

Manches fehlte uns schließlich trotzdem, wie Kleidung in der Größe 50, weil unsere Tochter so zart und klein war. So mussten also nachträglich noch Dinge besorgt werden, was natürlich im Anbetracht dessen, dass wir schon so einiges an Geld ausgegeben hatten, keine so berauschende Erfahrung war.

Umgekehrt hatten wir auch so manches zu viel, was sich im Nachhinein als völlig überflüssig herausstellte.

Das, was mir die meiste Einsicht brachte, was (m)ein Baby benötigt, war tatsächlich die Erfahrung, wie es ist, den Alltag mit dem eigenen Kind zu erleben und zu meistern. Learning by doing, wenn man so will. Das Leben mit Baby ist außerdem eine sehr individuelle Sache, weshalb vermutlich auch viele Ratschläge und Tipps nicht mehr als Anhaltspunkte sein können.

Durch mittlerweile fast 9 Jahren Mutterschaft und nun mehr 3 Kindern, bin ich nun um einiges an Erfahrung reicher und möchte das deshalb an euch weitergeben. So habe ich hier für euch, das Wichtigste zusammengefasst. Eure Bedürfnisse können natürlich wieder ganz anders sein und andere Anschaffungen nötig machen.

Baby-Essentials Kleidung

Starten wir mit unserer kleinen Serie zu Baby-Essentials. Was braucht mein Baby.

Ich habe mich bemüht, die in meinen Augen sinnvollsten Dinge zusammenzutragen. Hierzu sei noch zu sagen, dass ihr im Grunde das Wenigste neu kaufen müsst. Besucht Baby-Flohmärkte, fragt Freunde mit Kindern, ob sie euch etwas leihen können, geht in Second-Hand-Läden, schaut in die Kleinanzeigen oder passende Online-Portale. Tauscht euch mit Menschen aus eurem Umfeld, nutzt Re- und Upcycling, macht Dinge selbst… All das trägt nicht nur zu mehr Nachhaltigkeit bei, sondern entlastet auch eure Familienkasse ganz erheblich.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit der Liste! Den Beginn machen die Kleidungsstücke, die ihr für euer Baby benötigt.

  • Bodys / Wickelbodys
  • Oberteile
  • Hosen
  • Strampler / Latzhosen
  • Mützchen
  • Socken, Stulpen, Strumpfhosen
  • Jacken und Overalls
  • Halstücher
  • Kratzfäustlinge / Handschuhe

Babyliste aus Erfahrung – Kleidung

* Affiliate-Links: Alle Links in den Klammern verweisen auf mögliche Beispiele, die euch einen Anhaltspunkt geben sollen, was gemeint ist. Die Links dienen in erster Linie der Orientierung. Natürlich könnt ihr diese Kleidungsstücke auch gebraucht kaufen, ausleihen oder nachnähen. Möchtet ihr die Sachen über den Link erwerben, dann kostet es euch nichts, der Blog erhält aber eine kleine Provision für euren Kauf.

Bodys / Wickelbodys

  • 4 bis 6 lange Größe 50
  • 6-8 lange Größe 56
  • 6 kurze Größe 56

Wickelbodys sind sehr praktisch, da man sie nicht über den Kopf ziehen muss – das mögen die wenigsten Babys. Lange Bodys sind für den Anfang am besten, da ihr davon ausgehen könnt, dass euer Kleines etwa die ersten 14 Tage benötigt, um sich an die „kalte“ Umgebung außerhalb des Mutterleibes zu gewöhnen. Das ist auch im Sommer bei 30 Grad zum Teil der Fall! Empfehlenswert sind hochwertige Bodys (aus 100% Baumwolle oder Wolle-Seide-Mischung z.B. von Cosilana* oder Engel)

Warum?
Wertige oder gar Markenbodys lassen sich lange nutzen – für weitere Kinder oder wenn ihr die Bodys weitergeben bzw. verkaufen wollt. Sie halten viele Wäschen unbeschadet aus und sehen lange gut aus, denn obwohl die ersten Größen erfahrungsgemäß nicht lange passen, werden sie oft vollgespuckt, Windeln laufen aus oder Milch landet darauf. Außerdem sollte man alle Babysachen vorher ohne Weichspüler ein paarmal waschen, damit Schadstoffe ausgespült sind, ehe der kleine Mensch die Kleidung anzieht. Wolle-Seide-Gemische wascht ihr bitte nach Herstellerangaben.

Viele empfehlen zwar, nicht mit Größe 50 zu beginnen, aber tatsächlich haben viele meiner Freundinnen und ich die Erfahrung gemacht, dass gerade nach der Geburt vieles noch zu groß ist, dass die Krümel mit um die 50 cm Länge geboren werden. Selbst, wenn der Frauenarzt euer Baby als groß einschätzt, solltet ihr zur Sicherheit ein paar 50er-Kleidungsstücke besorgen.

Es gibt auch einen guten Kompromiss: Doppelgrößen 50/56 oder Bodys mit 2 Knopfreihen, die erweitert werden können. Mittlerweile gibt es auch Bodyerweiterungen (z.B. von Milchmädchen*), die man einknöpfen kann, damit spart man sich auch den Kauf neuer Bodys, wenn Babys eher in die Länge als in die Breite wachsen bzw. wenn Bodys sehr kurz und breit geschnitten sind.

Wählt ihr Bodys ohne Wickeloption, empfehle ich den amerikanischen Ausschnitt mit Überlappung, da man die Babys gut aus dem Kleidungsstück „schälen“ kann, sobald es einen „Windelunfall“ gab (dann zieht ihr den Body nach unten aus statt über den Kopf). (z.B. von Sanetta*)

Mehr ist mehr?

Bei Bodys dürfen es auch gerne mehr sein, da würde ich direkt zustimmen. Warum? Weil Bodys viel können: Wenn es warm ist reicht ein Body als komplette Kleidung und nicht nur als unterste Schicht bzw. Unterwäsche für das Baby. Wird es kühler kann man auch statt einen Pulli über einen Body zu ziehen, einen weiteren Body anziehen. Klingt vielleicht für den ersten Moment komisch, hat aber einen sehr großen Vorteil – Bodys rutschen nicht hoch!

Außerdem ist ein Body plus ein dünner Schlafsack im Sommer der ideale Schlafanzug. Wenn es sogar für einen Schlafsack zu warm ist, reicht er alleine sogar aus für die Nacht.

Wollt ihr Wechselsachen in die Wickeltasche stecken, nehmt zwei Bodys, denn sie ersetzen, wie schon erwähnt Pullis, Unterwäsche oder ganze Sommeroutfits! In Kombination mit einer Strumpfhose oder Füßchenhose habt ihr in der Wickeltasche ein gutes Basiset an Wechselsachen.

Oberteile:

  • 6 lange in Größe 50
  • 6-8 lange Größe 56
  • 2-4 kurze Größe 56

Auch hier könnt ihr Wickeloberteile bevorzugen, da sie nicht über den Kopf gezogen werden müssen, allerdings rate ich euch von Bindevarianten mit allzu vielen Bändchen ab. Gerade die Jüpchen, die es oft in Krankenhäusern gibt, sind in meinen Augen eine Qual beim Anziehen, da es schwierig ist, alles passend zu schnüren. Vorteil an Bändern ist lediglich, dass man Babys, die schnell am Bäuchlein zulegen, trotzdem größengerecht kleiden kann statt eine Größe nach oben gehen zu müssen.

Im Sommer könnt ihr bei den 56er-Größen auch tauschen zwischen Anzahl der langen und kurzen Oberteile. Auch hier gilt: Amerikanische Ausschnitte sind praktisch bei Windelunfällen, aber auch Knopfleisten, die eine weite Öffnung erlauben sind super für das Umziehen. Ist es ganz heiß, inder Zeit, in der euer Baby kommt, verzichtet ihr besser aus kurzärmelige T-Shirts. Zieht stattdessen kurze Bodys an ohne etwas darüber. Zum Rausgehen bieten sich lange Bodys als UV-Schutz in der Sommerzeit eher an als langärmelige Pullis, wenn die Temperaturen arg weit hoch klettern und die Sonne knallt. Sie rutschen nämlich am Kind nicht hoch.
(z. B. Wickeloberteil von Noppies*; Shirt mit amerikanischem Ausschnitt von loud+proud*)

Hosen:

  • 4-6 lange in Größe 50
  • 6 lange Hosen in 56
  • 2-4 kurze Hosen 56

Wählt am besten Hosen mit Mitwachsbündchen, dann könnt ihr 1-2 Größen problemlos überbrücken. Ihr könnt bei dieser Hosenform auch super die Bündchen einschlagen und so kurze oder mittellange Hosen „kreieren“.

Kurze Hosen haben den Vorteil, dass es einfach ist, sie an und aus zu ziehen. In Frühling und Herbst können sie mit Strumpfhosen kombiniert werden. Im Sommer können sie mit Socken oder Stulpen aus atmungsaktivem Material kombiniert werden, um kurzfristiges Überhitzen, aber auch Verkühlen durch Wind etc. verhindern. Ist es sehr heiß, lasst sie am besten ganz weg, da reicht es völlig, wenn euer Kind einen Body trägt.

Lange Hosen mit Füßchen finde ich persönlich unpraktisch, da die Kleinen dazu neigen, ihre Beinchen in der ersten Zeit an den Körper zu ziehen und die Füßchen nicht in den unteren Teilen der Hosenbeine bleiben. Außerdem könnt ihr mit Socken oder Strumpfhosen besser regulieren, wie die Temperaturlage eures Babys ist – zu warm? Socken aus! – zu kalt? – Socken an oder Strumpfhose ergänzen! Perfekt für jede Jahreszeit!

Wieder andere schwören allerdings auf die Variante mit Füßchen, weil so Socken nicht abgestrampelt werden können und das Baby immer schön warm steckt. Zudem kann man die Hosen auch mit Socken verkürzen, indem man die Strümpfchen einfach darüber anzieht. In der warmen Jahreszeit könnte dies aber etwas zu mollig sein für euer Kleines. Im Endeffekt müsst ihr testen, was zu eurem Baby passt.

Habt ihr ein Kind, dem immer warm ist und das viel schwitzt, dann wählt eher Hosen ohne Fuß. Muss es euer Kind eher warm von außen haben, weil es schnell auskühlt, dann wählt eine Option, in der es gut eingepackt ist und sich nicht alles wegstrampeln kann.

(z.B. Schlupfhosen von Pinokio*, Höschen von Schiesser* oder Babyhose mit Füßchen von Lana*)

Babykleidung

Strampler/Latzhosen:

  • 1-3 Strampler oder weiche Latzhosen 50/56

Auch hier gilt: Füßchen am Strampler sind in meinen Augen eher unnötig, denn Varianten mit Gummi oder Bündchenabschluss an den Beinen erlauben es erstens wieder schnell Socken an/aus zu ziehen, um die Babytemperatur zu regulieren, zum Zweiten wachsen so die Strampler oder Latzhosen länger mit und müssen nicht so schnell aussortiert werden. Auch praktisch in dieser Hinsicht sind Strampler mit 2 Knopfreihen an den Trägern.

Grundsätzlich solltet ihr solche Modelle wählen, die eine Knopfleiste im Schritt haben, da ihr gerade am Anfang sehr oft wickeln müsst und es so bedeutend schneller und einfacher geht. Außerdem müsst ihr das Baby so nicht ganz stark entkleiden und oben bleibt alles schön eingepackt – das ist auch der Vorteil dieses Kleidungsstücks, denn das Baby ist immer rundherum eingepackt und man spart sich bei etwas wärmeren Temperaturen ein zusätzliches Oberteil, weil man den Strampler direkt über dem Body tragen kann, ohne dass es irgendwo „zieht“.

Ich selbst bin kein großer Stramplerfan, da ich Pumphose im Handling einfacher und komfortabler finde, aber das ist in diesem Falle Geschmackssache – wie auch meine Präferenz für Bündchen statt Füßchen. (Natürlich gilt hier dasselbe wie bei den Hosen: mit Socken lassen sich zu lange Strampler mit Fuß sehr gut an Ort und Stelle halten sowie verkleinern, was für euch natürlich auch eine praktikable Möglichkeit ist).

(z. B. Strickstrampler von Sterntaler* oder Sweat-Strampler von Bornino mit Fuß)

Mützchen:

  • 1 Erstlingsmützchen,
  • 1 Jerseymützchen oder Stoffhut oder 1 Strickmützchen
  • alles abhängig vom Kopfumfang des Babys (meist zwischen 34 und 37cm)

Bei Mützchen scheiden sich die Geister. Es gibt sowohl Studien, die besagen, dass Mützchen direkt nach der Geburt aufzusetzen dem Bonding zwischen Mutter und Kind schaden, als auch solche die bekräftigen, eine Haube sei vorteilhaft, um die Körperwärme zu regulieren und dem Kind ein Gefühl von Begrenzung wie im Mutterleib zu geben.

Meine Empfehlung (und damit der „Mittelweg“ zwischen beiden Theorien) ist, dem Baby nach der Geburt kein Mützchen aufzusetzen und generell darauf zu verzichten, wo es nicht notwendig ist – in warmen Räumen ohne Zugluft zum Beispiel. Ein Mützchen ist sinnvoll, wenn es kühl ist, wenn die Sonne sehr heftig strahlt oder nach dem Baden. Im Sommer solltet ihr auf ein Mützchen mit UV-Schutz achten, im Winter sind Strickmützchen oder solche aus Fleece ratsam.

Achtet darauf, dass die Häubchen möglichst gut die Ohren bedecken. Bindebänder sind in den meisten Fällen verzichtbar und sollten nicht zu lang sein, um eine Strangulationsgefahr auszuschließen.

(z.B. Babyhütchen von Noppies* oder Cosilana-Häubchen* aus Wolle und Seide)

Socken, Stulpen, Strumpfhosen:

  • 4-6 Paar Erstlingssöckchen
  • 1-2 Paar Stulpen
  • 3-4 Strumpfhosen 50/56
  • ev. 1 Paar Wollschühchen

Auch hier scheiden sich ein Wenig die Geister. Manche Eltern mögen Strumpfhose nicht, da sie sich nicht immer leicht anziehen lassen, andere lieben sie, weil sie körpernah sitzen ohne zu rutschen und sich auf diese Weise leicht eine zusätzliche Kleidungsschicht ergänzen lässt oder gar eine normale Hose ersetzt.

Im Gegensatz zu Socken bleiben Strumpfhosen auch besser am Kind. Viele Babys sind äußerst talentiert darin, ihre Söckchen abzustrampeln, allerdings bieten sie den Vorteil, dass sie sich schnell an- und ausziehen lassen und somit kann man mit ihnen direkt auf die Temperatur des Babys reagieren. Söckchen werden auch seltener beschmutzt als Strumpfhosen und müssen deshalb nicht so oft gewaschen werden. In Kombination mit Stulpen sind sie ein vollwertiger Strumpfhosenersatz.

Sowohl die Socken-Stulpen-Kombi als auch Strumpfhosen sind großartig, wenn ihr euer Baby im Tuch oder einer Trage habt. Da die meisten Hosen darin gern die Beinchen hochwandern. Stulpen haben im Übrigen noch einige andere Vorteile: Sie lassen sich auch über Hosen oder Pullovern (!) als Wärmeschicht ergänzen, passen sehr lange – länger als jede Strumpfhose oder jedes Paar Socken, und passen auch der Mama, dem Papa oder dem größeren Geschwisterkind als Pulswärmer.

In den kühleren Jahreszeiten kann man als Zusatzschicht über Socken oder Strumpfhose ein Paar Wollschühchen anziehen, die mit einem Bändchen am Fuß halten, damit sie nicht verloren gehen. Andere Babyschuhe benötigt man auf keinen Fall, sie sind schwer, klobig und halten nicht am Fuß. Sie spenden auch im Normalfall kaum Wärme.

(z.B. Babysocken von Sterntaler*, Hoppediz Babylegs/Beinstulpen*, Babyschühchen aus Wollfleece von Cosilana*, Babystrumpfhose von Weri Spezials*)

Babykleidung

Jacken und Overalls

  • 2 Jacken in Größe 50 und 56 oder in Doppelgröße
  • mit oder ohne Kapuze
  • 1 Overall in Größe 56 und 62

Wie schon gesagt, brauchen Neugeborene etwas Zeit, um sich an die kühle „Außenwelt“ zu gewöhnen. Deshalb ist eine Strickjacke in jeder Jahreszeit eine gute Anschaffung. Für Trageeltern finde ich eine Kapuze nicht verkehrt, da die Kleinen so immer eine Kopfbedeckung dabei haben, die nicht verloren gehen kann. Auch lässt sich so eine zusätzliche Schicht für mehr Wärme ergänzen. Allerdings stört sie mitunter, wenn ihr euer schlafendes Baby ablegen wollt, da ihr die Kapuze nicht einfach ausziehen könnt. In diesem Falle ist eine Mütze vorteilhafter.

Auch wenn ihr ein Jäckchen mit einem Overall oder Fußsack kombiniert in der kühleren Jahreszeit, würde ich eine Jacke ohne Kapuze wählen und stattdessen auf ein Mützchen als Ergänzung setzen. Im Sommer könnt ihr Baumwoll- oder dünne Wolle-Seide-Gewebe wählen, im Winter sind Baumwollfleece- oder Schurwolltextilien vorteilhafter, weil sie mehr Wärme spenden. Auch dickere Wolle-Seide-Jäckchen sind im Winter wunderbar. Von dicken, fusseligen Teddyplüschvarianten oder reiner Synthetik rate ich ab, da sie eine schlechtere Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung des Babys zulassen.

(z.B. Strickjacke von Sanetta*, Schlüttli von Reiff Reläx* , Kapuzenjacke von Schnitzler* mit Futter)

Overalls:

Zusätzlich finde Overalls sehr praktisch für die Übergänge und den Winter. Sie lassen sich sowohl im Tuch als auch im Kinderwagen nutzen, spenden am ganzen Körper Wärme und lassen sich schneller und einfacher anziehen als eine Kombi aus Jacke und Hose. Es gibt sie in allen möglichen Varianten: mit und ohne Fuß, mit langen und kurzen Bündchen, mit Gummibündchen, mit Umklappärmeln/-beinen, mit oder ohne Kapuze… Je nach Präferenz kann man sich aussuchen, was man am besten findet.

Meine Empfehlung für Neugeborene sind Ärmel und Beine mit langen Bündchen oder Umschlägen, damit kann man in kühleren Phasen des Jahres auf Handschuhe und Schühchen verzichten und den Overall länger nutzen. Auch eine Kapuze kann praktisch sein, um im Tragetuch eine Mütze zu ersetzen, zu ergänzen oder im Wagen Wärme sowie einen Schutz vor Zugluft zu bieten.

(z. B. Walkoverall von Lilakind*, Fleeceoverall von Hoppediz*)

Babykleidung

Halstücher:

  • ratsam für Spuckkinder

Im Grunde benötigt man keine Halstücher für Neugeborene, da die Kleinen ihren Hals nicht großartig zeigen. Auch Sabbern ist in den ersten Monaten meist noch kein Thema. Allerdings gibt es viele Babys, die gern einen Teil ihrer Milch wieder hochbringen. Die verteilt sich dann über allen Kleidungstücken, läuft in Hautritzen… insgesamt keine schöne Sache.

Ein paar Halstücher können also ratsam sein. Ihr müsst nicht unbedingt spezielle Tücher kaufen. Ein kleines Mulltuch kann ausreichen, dass ihr dem Baby umlegt (bitte macht keine (festen) Knoten). Wollt ihr doch ein Halstuch oder ein paar davon erwerben, achtet auf einen sicheren Verschluss, der im Notfall aufgeht (Klett oder ein kleiner Druckknopf z. B.).

(z.B. Dreieckstücher von Pippi* , kleine Mulltücher von Steiff*)

Kratzfäustlinge, Handschuhe:

Auch hier denke ich, kann man auf eine Neuanschaffung verzichten. Ihr könnt eurem Baby auch einfach dünne Söckchen über die Händchen ziehen, sollten sie euch und sich viel Kratzen. Manchmal haben Pullover auch Umschläge, die über die Fingerchen gezogen werden können. Im Winter nehmt ihr am besten Wollsöckchen oder nutzt Overalls mit Umschlag.

Hilfreich?

Hoffentlich konnte euch diese kleine Übersicht etwas Licht ins Dunkle bei der Erstausstattung bringen. Aber die Babykleidung ist ja nur der Anfang. Es gibt noch viel mehr was so ein kleiner Mensch am Anfang braucht oder auch nicht.

Ihr wisst: Es sind lediglich Empfehlungen und Ideen, die euch womöglich helfen können, euch im Baby-Anschaffungschaos zu orientieren. Nichts davon ist ein Muss, nichts davon ist verbindlich. Fühlt ihr euch mit weniger oder mehr Kleidung besser? Habt ihr andere Bedürfnisse, Wünsche oder Vorstellungen? Dann nehmt eure Intuition diesbezüglich ernst.

Im nächsten Baby-Essential-Artikel geht es dann weiter mit den Anschaffungen zum Thema Schlafen.

Bis bald
eure Ines

Osterbastelei aus dem Kindergarten

Basteln im Kindergarten zu bestimmten Anlässen ist ja der Klassiker. Die Kinder basteln zusammen in ihrer Gruppe und dann bekommen sie die Bastelei mit nach Hause für Mama und Papa. Bei uns in der Kita ist das immer zu Ostern und Weihnachten, sowie zum Mutter- und Vatertag. Ich finde das ja immer schön und so schmücken zu Ostern mittlerweile diverse Osterbasteleien aus dem Kindergarten unser Wohnzimmer.

Osterbastelei 2019

Dieses Jahr gab es wieder von jedem Kind ein Osterstillleben aus der Kita mit nach Hause. Ich finde es wunderbar, wie man daran über die Jahre so die Entwicklung der Kinder sehen kann. Dafür haben wir im Vorfeld daheim natürlich fleißig Eier ausgeblasen.

Rot-weißes Osterei mit Henne und Küken auf Blumenwiese

Der Große hat in diesem Jahr eine grüne Wiese mit Osternest, Huhn, Küken im Ei und Blumen mit nach Hause gebracht. Ganz stolz erklärte er, was er so beim Basteln gemacht hat und wo die Erzieherin ihn unterstützte.

Er brachte auch noch ein zweites rot-weißes Ei mit einer Blume zum Aufhängen für den Osterstrauß mit heim. Das hängt aber nun in seinem Zimmer und ist auch kein Ei mehr, sondern eher eine Glocke. Es ist nämlich mir Rabenmutter etwas auch den Händen geglitten und auf den Boden gefallen. Ähm ja. Das Kind hat zum Glück nicht geweint.

Ostelandschaft mit verstectem Osterei

Die Kleine bastelte in ihrem ersten Kindergartenjahr nun auch eine kleine Osterlandschaft ähnlich wie der Große. Nur sieht man hier dran, dass bei den Kleinen noch andere Prioritäten gesetzt werden als bei den Größeren Kindern. Daheim erzählte das Kind voller Stolz, dass sie das Gras vom Osternest geschnitten hat und das Häschen ausgesucht hat.

Bei beiden Osterbasteleien erkennt man ganz deutlich die Farbvorlieben der Kinder beim Malen. Wo der Große alles in Rot, wie die Feuerwehr, anmalt, ist die Kleine trotz „Meine Lieblingsfarbe ist rosa“-Gerede immer wieder bei Blau und Grün zu finden. Auch die anderen angemalten Eiern die sie mit nach Hause brachte, waren blau und grün.

Osterbastelein der vergangenen Jahre

Wenn ich hier schon einmal dabei bin die diesjährigen Osterbasteleien der Kinder zu zeihen, dann möchte ich natürlich die kreativen Werke der Vorjahre verstecken.

brauner Hase neben lila Styropor Osterei

In seiner ersten Krippenzeit brachte der Große diese niedliche Osterlandschaft mit nach Hause. Das Styroporei hat er mit Hilfe seiner Erzieherinnen selbst bemalt.

Hase, Kücken , blaues Osterei

Ich weiß gar nicht wann dieses Häschen mit Kücken und Ei zu uns nach Hause kam. Entweder war es 2017 in seinem letzten Krippenjahr oder 2018 im ersten Kindergartenjahr. Ich sollte echt anfangen die Jahre auf den Basteleien zu schreiben.

grüner Osterkorb aus Papier mit Schokoeiern

Auch ein Osterkörbchen hat der Große schon gebastelt. Ich glaube das war im letzten Jahr 2018. Das benutze ich auch jetzt noch gern, denn darin sehen die kleinen Schokoeier einfach super aus.

In der Krippenzeit fürs Kind gebastelt

In der Krippenzeit der Kinder gab es vor Ostern immer einen Bastel-Elternabend wo die Erzieherinnen von der Entwicklung der Kinder berichteten und im Anschluss wir Eltern das Osternest fürs Kind gebastelt haben.

Da beide Kinder ja nur 13 Monate auseinander sind, durfte ich 3 Jahre hintereinander an den Bastelabenden dabei sein. Im zweiten Jahr hatte ich dann sogar die doppelte Bastelstunde, denn für beide Krippenkinder musste das Osternest angefertigt werden.

Osterkücken gelb

Der Große bekam in seinem ersten Krippenjahr 2016 eine Ente mit kleinem Osternest. Auf ihrer Rückseite versteckt sich eine gelbe Papprolle, welche das Kind schon vorher in der Krippe angemalt hatte.

2017 dann die Doppel-Bastelstunde. Für jedes Kind gab es ein kleines Eimerchen (von solchen Fertigsalaten) das mit Serviettentechnik verziert wurde. Hier der Eimer vom Großen, die Kleine hatte braune Häschen mit Blumen auf ihrem Eimer. Zum Glück gab es keinen Streit.

Osterkörbchen mit Krepppapier

Im letzten Krippenjahr der Kleinen 2018 haben wir in kleine Kunststoffkörbe Krepppapier geflochten und mit einem ausgemalten Ostermotiv verziert.

Osterkarten mit Eiern

Auch Karten wurden in der Krippenzeit von den Kindern für uns Eltern gebastelt. Jetzt im Kindergarten gibt es leider zu Ostern keine gebastelten Karten von den Kindern mehr. Das finde ich ein bisschen schade, aber dafür dann bestimmt wieder zum Muttertag. Die Karten hebe ich auch alle auf um sie den Kindern später einmal zeigen zu können.

Es ist schon der Wahnsinn, was die Erzieherinnen sich jedes Jahr so aufs Neue einfallen lassen und dann übers Jahr schon die Materialien zusammen sammeln. Denn sowohl die Eimerchen, als auch die Körbe sind ja eigentlich Abfallprodukte vom Lebensmitteleinkauf.

Haben eure Kinder auch zu Ostern fleißig im Kinderkrippe oder Kinderkarten gebastelt? Erzählt doch mal.

Bis bald eure Bianca

Unsere Geschenkideen zum 3. Geburtstag unserer Tochter

ACHTUNG: ENTHÄLT WERBUNG DURCH VERLINKUNGen UND MARKENNENNUNGEN.

Im November ist die Kleine hier 3 Jahre alt geworden und natürlich gab es da auch viele Geschenke für das Geburtstagskind. Wie beim Sohn haben wir auch hier wieder auf unsere Wunschliste bei Amazon* zurückgegriffen, da hat ja jedes Kind seine eigene Liste, und so gab es keine bösen Überraschungen bei den Geschenken.

Kleine und große Geschenke zum 3. Geburtstag

Die Tochter ist wirklich typisch Mädchen, also stehen hier logischerweise die klassischen Mädchenspielzeuge im Kinderzimmer und auch bei den Geschenken geht es klassisch in diese Richtung. Ich muss aber gestehen, dass ich es auch nach 3 Jahren immer noch schwierig da passende Geschenke auszuwählen, denn man wird doch schon sehr in die Schublade Puppen und Haushalt beim Einkaufen gedrängt. Aber das kleine Mädchen hier spielt zum Beispiel auch sehr gern mit den Spielsachen des großen Bruders.

Aber trotz aller Schwierigkeiten haben wir passende Geschenke gefunden und das Kind hat sich über alle sehr gefreut.

Welche Geschenke gab es

Achtung: Die folgenden Links im Text sind Amazon Affiliate-Links. Dass bedeutet, dass ich als Amazon-Partner bei qualifizierten Käufen eine kleine Provision erhalte, euch entsteht dadurch kein Nachteil.
Manchmal habe ich ähnliche Produkte wie unsere Geschenke verlinkt.

Was auf den ersten Blick nach sehr vielen Geschenken aussieht, ist aber doch recht übersichtlich, nur wollte das Kind hier alles gleich auspacken und aufbauen.
Von uns Eltern gab es zum 3. Geburtstag ein Holzwaffeleisen (unseres war von Rossmann) für die Puppenküche, ein günstiges Spielset bestehend aus Besen, Handfeger und Schaufel, ein Knetset von Play-Doh (da gibts ja 100 Auswahl), sowie ein kleines Buch über Tierkinder. Ich finde ein Buch gehört immer mit auf den Geschenketisch. Dazu gab es noch ein Geburtstagskleid mit einer großen 3 drauf.

Oma und Opa (meine Eltern) schenkten dem Geburtstagskind ein aufklappbares Bauernhaus, das es beim Discounter zu kaufen gab. Da waren auch gleich ein paar Tiere und ein Bauer mit dazu. Zusätzlich gab es für ihre Puppen noch ein Badewannen-Set.

Von der Tante, meine Schwester, gab es ein Friseur-Set von Rapunzel zum Spielen. Ihr könnt euch jetzt sicherlich gut vorstellen, wie oft ich nun schon vom Kind frisiert wurde. Ziemlich oft.

Mein Bruder schenkte dem Geburtstagskind eine neue große Zaubermaltafel im Frozen-Design, da die alte nach 1,5 Jahren leider mittlerweile kaputt ist. Das Kind hat sich riesig gefreut und gleich losgemalt.

Die Eltern vom Mann, bzw. seine Mama + Lebensgefährte, erweiterten das Lego Duplo von der Tochter. Da sie schon Minnies Geburtstagsparty aus der Disney Junior Serie mit Minnie Maus besitzt, wurde das nun mit Minnies Boutique erweitert. Jetzt kann das Häuslebauen richtig loslegen. Witzig ist besonders, dass auch der Große sehr gern mit dem Lego Duplo spielt und verrückte Häuser daraus baut. Zusätzlich gab es dann noch ein Malbuch fürs Kind, das habe ich allerdings erstmal beiseite gelegt.

Auch im Kindergarten gab es ein kleines Geschenk. So bekam die Tochter einen roten Käferluftballon, der heute immer noch Luft drauf hat, und eine kleine Zaubermaltafel aus Pappe für unterwegs.

Sind die Geschenke noch in Mode?

Jetzt, so 3 Monate nach dem Geburtstag, kann ich auch glücklicherweise sagen, das keins der Geschenke falsch war. Nein, sie werden alle sehr gern bespielt, von beiden Kindern. Sie teilen sich gut rein und noch gibt es zum Glück keinerlei Eifersucht, dass der eine das Spielzeug in seinem Zimmer hat und der andere jenes Spielzeug. Je nachdem wo was ist, wird dann in dem passenden Zimmer gespielt oder alles hin und her geräumt. Das macht dann beim Aufräumen Spaß, nicht.

Aber leider mussten wir mittlerweile schon ein Geschenk (das Bauernhaus) wieder aus dem Verkehr ziehen, da sonst die Gefahr bestand, dass es zu schnell zu sehr kaputt geht. Es wurde doch etwas zu rabiat bespielt und teilweise zweckentfremdet. Ähm ja. Aber keine Sorge, nach einer gewissen Zeit und ner Reparatur bekommen sie es wieder. Doch momentan wird es auch nicht vermisst.

Vielleicht sind ja bei den Geschenken für unsere Kleine ein paar Anregungen für euch dabei. Vielleicht mögt ihr mir ja mal verraten, mit was eure Dreijährigen so gerne spielen.

Bis bald.

Rezension: Immer Drama mit dem Lama! {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Ihr kennt es sicher von euren Kindern als sie noch klein waren oder es sogar noch sind, da gibt es so manche Tage wo die Kleinen einfach mal richtig schlechte Laune haben und ihren Trotzkopf zeigen. Ich selber habe hier auch so ein Mini-Modell davon daheim, die Kleine ist nämlich ziemlich oft ein kleiner Trotzkopf bzw. eine kleine Zicke

Passend für alle kleinen Trotzköpfe erschien im Dezember 2018 im Verlag ArsEdition das Kinderbuch „Immer Drama mit dem Lama!“ mit Text von Anna Taube und Illustrationen von Eefje Kuijl.
Bei uns passt das Buch zu 100%.

Abbildung Verlag ArsEdition

Kleines Lama – großes Drama!

Das kleine Lama Dana wird morgens lieb von ihrer Mama Lama geweckt und hat plötzlich schlechte Laune. Keiner weiß woher. Die schlechte Laune zieht sich durch den ganzen Tag – beim morgendlichen zurecht machen, beim Mittagessen mit Oma Lama, beim Ausflug mit Papa Lama und am Abend. Alles ist ein Lama-Drama.

Mama, Oma und Papa Lama geben sich die größte Mühe es dem kleinen Lama-Drama recht zu machen und bleiben dabei sie selbst. Die Mama mag nicht schimpfen, den es hat eh keinen Zweck. Oma Lama bleibt stur und sagt, dass Dana dann eben nur ein was isst. Und Papa Lama? Der tut ganz munter und stupst klein Dana sanft den Weg entlang. Trotz allem Lama-Drama-Klagen. 

Am Abend wird es dann nochmal richtig nett, als das kleine Lama ins Bett muss. Mama, Oma und Papa befürchten schon das Schlimmste. Doch plötzlich – ein Nieser – und das ganze Lama-Drama ist vorbei.

Kleiner Trotzkopf

Das Pappbilderbuch „Immer Drama mit dem Lama„* ist für Kinder ab 2 Jahre gedacht und erzählt eine wunderschöne Geschichte über das Trotzalter. Viele Eltern werden sich und ihre Kinder darin sicherlich wiederfinden. Bei uns war das der Fall. Schon beim ersten Lesen der Geschichte habe ich unseren eigenen kleinen Trotzkopf wiedererkannt. Es werden alltägliche Situationen gezeigt, bei denen sich die Eltern liebevoll dem kleinen Trotzkopf zuwenden ohne ein Drama daraus zu machen oder sich vom kleinen Lama auf der Nase herumtanzen zu lassen. Ein amüsantes Lesevergnügen.

Das Buch ist zudem richtig süß illustriert und ich habe mich allein schon in das Cover mit dem Blick vom kleinen Lama Dana verliebt. Ein typischer Blick den ich auch von daheim kenne. Aber auch die dargestellte Mimik der Eltern und Oma lassen mich an unseren Alltag erinnern, auch ich schaue manchmal so wie Mama Lama, wenn hier der kleine Trotzkopf durch kommt. Da musste ich regelrecht schmunzeln.

Die Geschichte, erzählt in wundervoll klingenden Reimen, lässt sich sehr gut vorlesen und dabei den ein oder anderen Schmunzler machen, wenn man halt auch so ein kleines Drama-Lama daheim hat.

Die farbenfrohen Bilder laden die Kinder zudem zu einem aufmerksamen und mehrmaligen Anschauen ein. Es macht viel Freude wenn das Kind die Geschichte dann auch nur anhand der Bilder selber erzählen kann.

Hast du auch einen kleinen Trotzkopf daheim?

Unser kleiner Trotzkopf hier hat sich beim Vorlesen jedenfalls köstlich amüsiert und bei Vergleichen zu ihrem eigenen Verhalten, oftmals ein klares „Neeein“ von sich gelassen. Ist klar. Trotzdem macht es viel Spaß aus dem Buch vorzulesen. Auch noch beim zweiten, dritten oder vierten Mal. Allein die Bilder sind es wert.

Habt ihr auch so einen kleinen Trotzkopf daheim wie das kleine Lama Dana? Wenn ja, dann sei euch das Buch wärmstens empfohlen, ihr werdet eure Freude damit haben.

Vielen Dank an Verlag ArsEdition da wir rezensieren durften.

Weihnachtsnachlese

* Dieser Blogpost enthält Werbung durch gezeigte Produkte und Affiliate-Links (*)

Jetzt ist Weihnachten schon wieder einige Tage her und mit Abstand kann ich nun sagen, wie froh ich doch bin, es für dieses Jahr wieder geschafft zu haben. Alles hat nicht so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe und, ganz ehrlich, das wurmt mich total. Ich habe ja immer so ein ideales Bild vor Augen und wenn das dann nicht stimmt, werde ich genervt und gereizt. Trifft das dann noch, wie in diesem Jahr, zusätzlich noch auf das leidige monatlichen Frauending aufeinander, dann knallt es irgendwann.

Bei uns war das leider genau am 2. Weihnachtsfeiertag, als meine Familie zu Besuch da war. Doof gelaufen sag ich mal. Aber na ja, ändern können wir es jetzt eh nicht mehr und für nächstes Jahr sind die Pläne zum Glück eh anders. Aber alle haben die Feiertage überlebt und wir lieben uns immer noch. Das ist doch alles was zählt.

Aber egal, so waren unserer Weihnachtstage.

Weihnachtspost

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr wieder reichlich Weihnachtskarten geschrieben und auch ein paar zurück bekommen. Jedoch gab es aber auch viele virtuelle Weihnachtsgrüße via Email, WhatsApp, Instagram und Co. Gefreut habe ich mich über alle.

Wir haben diesmal eine Schnur mit Klammer gespannt, um alle erhaltenen Weihnachtskarten aufzuhängen. Das sieht schön aus und ich hoffe ja, dass es im nächsten Jahr vielleicht mehr werden. Ich liebe es ja Karten zu bekommen.

Oh Tannenbaum

In der Woche vor dem Weihnachtsfest haben der Mann und ich dieses Jahr den Baum gekauft. Diesmal bei so nem Weihnachtsbaumhändler, anstatt selbst geschlagen im Wald und ohne Kinder. War zwar etwas teurer als die letzten Jahre, dafür isser aber auch schön gewachsen.

Aufgestellt wurde der Baum dann am nächsten Tag vom Mann und auch schon mit den LED-Kerzen* versehen. Geschmückt haben wir dann noch mal einen Tag später und zwar alle zusammen. Mein Schichtplan hat diese Stückelung leider so vorgegeben, aber das geht schon, die Kinder hatten jedenfalls so an 2 Tagen ihren Spaß.

In der Weihnachtsbäckerei

Man mag es kaum glauben, aber wir haben tatsächlich erst am 4. Adventswochenende zusammen Plätzchen gebacken. Beziehungsweise ich habe gebacken und die Kinder haben verziert. Insgesamt habe ich 4 Sorten Weihnachtsgebäck gebacken – Spritzgebäck, Haselnussmakronen, klassische Mürbeteigplätzchen mit Zuckerguss und Streuseln, gepimpte Mürbeteigplätzchen mit Orange und Schokoraspeln drin. Am 2. Weihnachttag folgten dann noch Honiglebkuchenmänner, die u.a. für unsere Gäste waren. Die habe ich gebacken und der Mann hat verziert. Teamwork hier.

4 von 5 Rezepten stammen aus dem alten Koch-Back-Buch „Wir kochen gut*“ von meiner Oma, was ich seit ihrem Umzug ins Altersheim dieses Jahr mein Eigen nennen darf. Ein gut gehütetes Erbstück also.

Weihnachtsfeiertage

An Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag bin ich noch arbeiten gegangen, Frühschicht stand auf dem Plan. Es ist schon immer sehr komisch an solchen Feiertagen zu arbeiten. Für mich ist es ein ganz normaler Tag, der aber durch die übelst wenigen Leute auf Arbeit sich wie Wochenende anfüllte obwohl es ein Montag und Dienstag war. Seit dem 2. Weihnachtsfeiertag habe ich nun Urlaub für den Rest des Jahres.

Unsere Pläne für die Weihnachtstage waren eigentlich überschaubar.
Heiligabend: Arbeiten, Krippenspiel, Bescherung, Faulenzen
1. Weihnachtstag: Arbeiten und Faulenzen
2. Weihnachtstag: Backen, Putzen, Feiern mit der Familie

So weit der Plan, der Heiligabend lief dann allerdings nicht so wie ursprünglich geplant. Schon am Tag zuvor wurde beschlossen, dass es kein Krippenspiel für die Kinder und mich gibt. Hauptsächlich aus dem Grund, dass die Kinder ihr Benehmen anscheinend im Kindergarten vergessen hatten. Ich sage nur: Wie die Duracellhasen und super super anstrengend. Nächstes Jahr dann vielleicht oder übernächstes. 
Zusätzlich musste ich nach der Arbeit erstmal eine Putzrunde einlegen. Wieso? Ach reden wir nicht darüber. Bescherung gab es dann erst kurz vor dem Abendbrot. Wenigstens haben sich die Kinder über ihre Geschenke gefreut, auch wenn davon nix auf ihrem Wunschzettel stand. Aber ich hatte halt fast alles schon seit über ein halbes Jahr geplant und da.

Beim Geschenkesack vor die Haustürstellen, ja der Weihnachtsmann hatte es leider sehr eilig und die Kinder haben ihn sogar zufällig vorbeilaufen gesehen, hat sich der Mann mal kurzerhand den linken Fuß gestoßen und dabei geprellt oder so. Jedenfalls konnte er ihn dann über 24 Stunden kaum belasten. Ich sah uns schon im Krankenhaus.

Gut das wir dann am 1. Weihnachtstag eine ruhige Kugel schoben. Ich war halt früh arbeiten, was alles andere als ruhig war, und nachmittags wurden dann die Geschenke bespielt und faul auf der Couch rumgelungert.

Am 2. Weihnachtstag kam dann meine Familie. Das geplante Putzen lief nicht ganz nach Plan, ich sag nur Mittagstief und werggeschlummert, aber wenigstens sind früh morgens Lebkuchen und Brot backen hervorragend gelungen. 
Am Nachmittag haben wir schön zusammen Kaffee getrunken, Familienfotos gemacht und Geschenke verteilt. Die Kinder haben in ihren Zimmern gespielt und getobt mit ihren Cousins und haben ab und zu das ganze auch ins Wohnzimmer verlegt. Aber irgendwann ist dann bei mir die Stimmung gekippt und ich musste mich nach nem kleinen Twist mit dem Mann erst einmal verkrümmeln und aus der ganzen Situation rausnehmen. Danach ging es halbwegs wieder, aber die weihnachtliche Stimmung war dahin. Aber egal, ändern können wir es eh nicht mehr.

Weihnachtsgeschenke

Dieses Jahr gab es für die Kinder wieder viele Geschenke, obwohl es sich eigentlich im Rahmen hielt. Pro Kind war es ungefähr genauso viel wie zu den Geburtstagen auch. Allerdings war in diesem Jahr der Materielle Preis höher als sonst, was aber vor allem daran lag, dass wir in längerfristige Geschenke investiert haben.

So gab es für die Kinder zusammen eine Toniebox* mit einigen Figuren, die ich u.a. Secondhand gekauft habe. Auch zusammen bekamen sie Lotti Karotti*, was sie schon aus dem Kindergarten kennen und lieben. Dann bekam jedes Kind einen TipToi-Stift* plus ein Buch (Fahrzeuge, Bauernhof). Die Stifte habe ich bereits sei 2 Jahren da, gekauft in einer Punkte-Sammelaktion bei nem Supermarkt und die Bücher habe ich über Kleinanzeigen und Mamikreisel Secondhand dazu gekauft. Als letzten Geschenk gab es von uns dann noch für jedes Kind ein Set Malschablonen, die wurden allerdings etwas missachtet, der Rest war interessanter.

Von meiner Familie gab es mit uns abgestimmte Geschenke. So bekamen die Kinder von Oma und Opa jeweils ein Buch für den TipToi-Stift und ein Spiel dazu. Zusätzlich bekam jedes Kind noch was zum Spielen, die Kleine Lego Duplo* und etwas für die Puppenküche, der Große ein Playmobil Flugzeug* und ne Lego Spielplatte*. Die Tante schenkte jedem Kind eine Toniefigur und damit wir auch mal Ruhephasen haben, schenkte der Onkel jedem Kind passende Kinderkopfhörer* dazu. 

Von den Schwiegereltern gab es Geld für die Spardose bzw. sollen sich die Kinder allein was aussuchen. Wie schon im letzten Jahr, heben wir das Geld wieder für spezielle Wünsche im Jahresverlauf auf. Denn sie sollen ja nicht nur zu Geburtstagen, Ostern und Weihnachten was bekommen, sondern auch mal zwischendurch.

Für uns als Eltern gab es wieder ein paar spezielle Geschenke. Wir bekommen immer von meiner Schwester ein exotisches Futterpaket. Dieses Jahr ist es sehr pikant und schreit nach ner Burgerparty im Sommer.

Alles in allem waren es doch schöne Tage, mit voll aufgeregten Kindern und leicht gestressten Eltern. Aber das muss so oder? Die Süßigkeitengläser der Kinder sind nun wieder voll und werden sich vermutlich erst in den nächsten Wochen leeren. Denn noch erfolgt hier die Süßigkeitenvertilgung streng rationiert und ich bin über unser System sehr zufrieden. Die Kinder kennen es nicht anders und versuchen auch gar nicht auf spektakuläre Weise unerlaubt ran zu kommen. Sie fragen immer nach und das zum Glück auch nur 1-2 mal pro Tag und dann gibt es natürlich etwas.

Wir bereiten uns nun auf den Jahreswechsel vor und den wieder normalen Alltag danach. Wir haben schon Raketen und Co für unser persönliches Feuerwerk da. Ich brauche das einfach und die Kinder freut es auch. Mal schauen ob wir dann den Jahreswechsel wieder verschlafen oder wach bleiben. Die Kinder hat die Knallerei übrigens noch nie gestört, die schlafen immer tief und fest.

Irgendwie bin ich ja froh nun erstmal wieder 10 Monate Ruhe zu haben ehe es mit der ganzen Schenkerei von vorn los geht. Ok Ostern ist noch dazwischen, aber das ist ja im Gegensatz zu Geburtstagen und Weihnachten ja eher beschaulich.

Für den Kindergarten ab dem zweiten Tag im neuen Jahr wieder ist auch schon alles vorbereitet, inklusiver neuer Schuhe für die Kids, die nötig waren. Dann hat uns der Alltag wieder.

Bis bald.

*Ich verwende Amazon-Partnerlinks. Das bedeutet, dass ich als Amazon-Partner bei qualifizierten Käufen über diese Links eine Provision erhalte, für Sie ändert sich der Kaufpreis nicht.
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Rezension: WAS IST WAS Junior – Im Zoo {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Dieses Jahr waren wir mit den Kinder schon zwei Mal in größeren Zoologischen Gärten (Chemnitz und  Dresden) und mehrmals in einem kleinen Tierpark bei uns daheim. Ganz klar das die Kinder da natürlich viel wissen wollen, was so den ganzen Tag über im Zoo passiert. Denn sie sehen ja bei den Besuchen, dass es nicht nur Tiere anzuschauen gibt, sondern das dort auch viele Leute arbeiten,die sich um die Tiere kümmern.

Praktisch finde ich es da, dass es über die Thematik Tiere im Zoo ganz viele individuelle Kinderbücher gibt, die man sich zuhause gemeinsam anschauen und vorlesen kann. Bücher die dabei das Wissen kindgerecht vermitteln, gibt es da ja zum Glück für jede Altersstufe, auch für die Kleinsten.

Zum Thema Zoo haben wir dabei das passende Buch aus der WAS IST WAS Reihe vom TESSLOFF Verlag in unser Herz geschlossen. „WAS IST WAS Junior Im ZOO“ vermittelt spannendes Entdeckerwissen rund um den Zoo für Kinder von 4-7 Jahren. Aber auch jüngere Kinder und Erwachsene haben ihre Freude daran.

Was ist Was Im Zoo
Abbildung: TESSLOFF Verlag

Es gibt viel zu entdecken im Zoo

Einen Ausflug in den Zoo zu machen, ist für die Kinder ja immer eine willkommene Abwechslung zum normalen Alltagsleben. Dort gibt es viel zu entdecken und man hat Spaß dabei. Genau das vermittelt auch das Kinderbuch mit liebevollen Illustrationen von Stefan Lohr und kindgerechten Texten von der Diplom-Biologin Bärbel Oftring.

Entdeckerklappen auf den Seiten wecken die Neugierde der Kinder extra. Meine beiden finden das ja immer sehr spannend und schauen ganz genau, wo eine Entdeckerklappe versteckt ist.

Zudem findet man auf den Seiten interessantes Zusatzwissen, zum Beispiel über Technik oder Besonderheiten mancher Zoologischer Gärten. Auch dabei sind die Texte leicht verständlich geschrieben, so dass die beim Vorlesen auch von den Kleinsten verstanden werden können.

Welche Tiere leben im Zoo?

Das Buch ist wie jeder Zoo in die unterschiedlichen Bereiche aufgeteilt. Auf großen Doppelseiten findet man zuerst eine Blick über den gesamten Zoo. Anschließend begibt man sich auf eine Reise zu den unterschiedlichsten Tieren und Gebieten. Wie leben die Elefanten oder welche Tiere leben in Afrika. Unglaublich was es alles für unterschiedliche Bären auf der Welt gibt. Natürlich dürfen auch die Raubkatzen mit Löwe und Tiger nicht fehlen, genauso wenig wie die Menschenaffen. Ein Blick ins Tropenhaus und ins Aquarium runden einen jeden Zoobesuch ab. Welche Tiere sind nur in der Nacht aktiv und was fliegt und kriecht auf unserer Erde so herum.

Ein Highlight eines jeden Zoobesuchs ist natürlich der Streichelzoo mit seinen Ziegen und Schafen, sowie Eseln. Lieben eure Kinder den auch so? Meine Tochter würde ja am liebsten bei jedem Besuch eine kleine Ziege mit heim nehmen.

Mit offenen Augen durch das Buch

Beim Anschauen des Kinderbuches haben die Kinder auch ganz genau hingeschaut, was den die Tierpfleger so machen. Sie füttern die Tiere, machen in ihre Gehege sauber oder kümmern sich um die kleinen Tierbabys.

Doch sie fanden auch Szenen, die wir auch schon bei einem Zoobesuch live gesehen haben. Zum Beispiel wie die Seelöwen gefüttert und trainiert werden. Wie der Elefant sich mit Sand bewirft oder der Orang-Utan am auf dem Baum sitzt.

WAS IST WAS Junior Im Zoo* lässt Kinder und Erwachsene in die Welt der Zootiere eintauchen, wie es sonst nur ein richtiger Zoobesuch. Auf den 21 Seiten gibt es viel über die verschiedensten Tiere im Zoo zu entdecken und zu lernen. Wann geht ihr wieder mal wieder in den Zoo?

Vielen Dank an TESSLOFF das wir rezensieren durften

Unsere Geschenkideen zum 4. Geburtstag unseres Sohnes

ACHTUNG: ENTHÄLT WERBUNG DURCH VERLINKUNGen UND MARKENNENNUNGEN.

Letztes Wochenende ist der Große 4 Jahre alt geworden und natürlich gab es wieder lauter schöne Geschenke für das Geburtstagskind. Wir handhaben das ja immer so, dass ich das ganze Jahr über die Wunschliste des Großen bei Amazon (*Affiliate-Link) immer mal aktualisiere und dann zum gegebenen Zeitpunkt den Link verschicke. Die Schwiegereltern bekommen aber nur gesagt, was so auf der Wunschliste steht, denn sie haben kein Internet.

So umgehen wir ganz geschickt ungewünschten bzw. überflüssigen Geschenken. Ob dann direkt über die Liste oder im Laden gekauft wird, überlasse ich jedem selber. 😉

Kleine und große Geschenke zum 4. Geburtstag

Der Große hat ja eine sehr starke Liebe für die Feuerwehr und so war schon recht schnell klar, in welche Richtung die Geschenkideen gehen werden. Aber auch die erst vor ein paar Monaten neu entdeckte Liebe zu Lego haben wir in der Wunschliste mit bedacht.

Geschenke Geburtstag

Natürlich war er begeistert und hat alles gleich ausgetestet. wir sind sehr glücklich, dass er zu keinem Geschenk gesagt hat, dass es ihm nicht gefällt.

Was wurde geschenkt

Achtung: Die folgenden Links im Text sind Amazon Affiliate-Links. Dass bedeutet, dass ich als Amazon-Partner bei qualifizierten Käufen eine kleine Provision erhalte, euch entsteht dadurch kein Nachteil.

Die Geschenke sind sehr übersichtlich, denn zuviel sollte es ja auch nicht werden.
Von uns Eltern bekam das Kind das Spiel KrokoDoc, das Feuerwehrauto Venus aus der Trickfilmserie Feuerwehrmann Sam und dazu noch ein Buch zum Zeichnen lernen von Figuren, gekauft bei Lidl. Nicht mit im Bild ist das Geburtstagsshirt, dass ich dem Sohn genäht habe, aber bei Instagram könnt ihr es euch anschauen.

Oma und Opa (meine Eltern) haben den Wunsch nach einer Kiste voll Legosteine erfüllt. Das Kind ist nun voll im Baufieber, momentan ganz angesagt ist dabei Häuser bauen. Aber wir haben zusammen auch schon ein Motorrad aus dem dicken Anleitungsbuch gebaut, das dabei war.

Der Onkel, mein Bruder, erfüllte den Wunsch nach einem neuen Buch vom kleinen Drachen Kokusnuss. Er hat gleich ein kleines Kokusnuss-Set bekommen, das aus 2 kleinen Büchern zum Vorlesen und einem kleinen Plüsch-Kokusnuss bestand.

Geschenke Geburtstag

Von der Familie des Mannes gab es auch ganz tolle Geschenke. Der Bruder des Mannes hat den Kauf des Geschenkes wie jedes Jahr in unsere kompetenten Hände und so haben wir ein Ergänzungsset für die Tut-Tut-Autos des Kindes gewählt. Am Ende ist es das kleine Straßen-Set mit Ampel geworden. Was natürlich sehr gut passte, denn erst im September hatte der Große Verkehrserziehung im Kindergarten.

Den Vogel des Tages haben aber die Schwiegereltern abgeschossen, in dem sie dem Kind eine riesengroße Feuerwehr geschenkt haben. Ihr hättet die Augen vom großen sehen müssen. Die wurden immer größer und das Geschenk konnte gar nicht so schnell ausgepackt werden, wie das Kind spielen wollte.

Geschenke Geburtstag Feuerwehr

So viele Geschenke

Im Kindergarten bekam der Große dann auch noch ein kleines Geschenk, bestehend aus einem kleinen Portemonei, einem Malbuch und einem kleinen Buch, dazu 2 Tütchen Gummibären. Das hatte ich diese Woche mal kurz in einer Instagram-Story gezeigt.

Ich bin ja immer noch sehr froh, dass der Große doch eine sehr eindeutige Vorliebe beim Spielzeug hat. Natürlich ändert sich auch hier und da immer mal was, aber er ist doch ganz durch und durch Junge was seine Favoriten anbelangt. Bei seiner Schwester ist das hingegen gar nicht so der Fall. Sie spielt mal ausdauernd mit ihren Puppen und ihrer Küche, aber auch gern mit den Auto und der Eisenbahn des Bruders. Das macht hier das Geschenke finden um einiges schwieriger. Vor allem wenn beide Kinder dazu noch im letzten Jahresquartal Geburtstag haben und Weihnachten bald dazu kommt.

Vielleicht sind ja bei den Geschenken für unseren Großen ein paar Anregungen für euch dabei. Vielleicht mögt ihr mir ja mal verraten, mit was eure Vierjährigen so gerne spielen.

Bis bald.

Mit Vier ist man schon ein bissl groß

Ich erinnere mich noch genau, als sei es gestern gewesen, als ich vor vier Jahren, an einem Dienstag morgen, pünktlich zur Frühstückszeit, zum ersten Mal Mutter geworden bin. Ein absolutes Wunschkind, von dem ich die ganze Schwangerschaft über schon wusste, dass es ein Junge wird. Nie hatte ich während dieser insgesamt fast 38 Wochen Schwangerschaft auch nur einen anderen Gedanken daran verloren, dass es vielleicht ein Mädchen werden könnte. Ich wusste es von Anfang an. Da war es schon dieses unsichtbare Band, dass den Großen und mich bis heute verbindet und dass zwischendurch auch nur mal kurz, ok für unfreiwillige 12 Wochen, ganz dünn wurde.

Nun ist der kleine Große schon vier Jahre alt – mein/unser Herbstzwerg. Kinder wie die Zeit vergeht.

Mein kleiner Herbstzwerg, mit 4 Jahren …

  • bist du 102 cm groß und 15,1 kg schwer – der Kinderarzt sagt du bist ein leichtes Kind
  • trägst du Kleidergröße 98-110, je nachdem wie es ausfällt
  • hörst und siehst du fantastisch, jedenfalls sagt das der Kinderarzt – Mama zweifelt da ja manchmal daran
  • ist es für sich schon seit einem Jahr ganz selbstverständlich auf die Toilette zu gehen – es passieren eigentlich so gut wie keine „Unfälle“ mehr
  • freust du dich über (fast) alle Sachen die Mama für einen näht und trägt sie gern, auch in den wildesten Kombinationen
  • geht nichts ohne deinen heißgeliebten Teddy, der dich schon seit deiner Geburt begleitet – Freitags darf er dich immer mit in den Kindergarten begleiten
  • bist du eher der Typ Frühaufsteher und spät ins Bettgeher (zum Leidwesen von Mama und Papa)
  • kuschelst und schläfst du auf einmal sehr gern mit/bei Mama und Papa
  • wanderst du Nachts gern heimlich zu Mama und Papa ins Bett und quetschst dich dazwischen
  • geht nichts über Kakao oder Milch zum frühen Morgen, gern auch mal warm
  • wird die Wurst lieber pur anstatt mit Brot gegessen
  • isst du Nudeln nur mit Käse und ohne Soße
  • hast du viele Freunde in der Kita -zuhause reicht dir aber noch deine Schwester zum spielen
  • bist du sehr fantasiereich – deine Kita-Erzieherin staunt immer wieder über deine tolle Gabe Geschichten zu erzählen und zu spielen
  • kommt dein kleiner Wut-Bock-Teufel immer noch so urplötzlich hervor, wie die vorherigen Jahre auch schon
  • schmeißt du dich auch schon mal auf den Boden, wenn es nicht nach dem eigenen kleinen Kopf geht
  • baust du die tollsten Werke aus Legosteinen
  • spielst du immer noch gern mit deiner Hozeisenbahn und deinen Tut-Tut-Autos
  • kombinierst du mal schnell alle Spielzeuge miteinander
  • geht nicht ohne die Feuerwehr – du bist absoluter Fan
  • bist du traurig, dass du immer noch nicht zur Bambini-Feuerwehr darfst -nächstes Jahr dann aber, wenn du 5 wirst
  • stellst du zusammen mit der kleinen Schwester auch mal gern eure Kinderzimmer komplett auf den Kopf
  • bist du ein fürsorglicher großer Bruder, der seine kleine Schwester aber auch gern ärgert
  • hörst du eher auf Papa, als auf Mama – doch bist du eigentlich eher Mamakind
  • bist du teilweise ein ganz schöner Frechdachs und Wirbelwind

Wir sind gespannt was dein neues Lebensjahr für dich bereit hält.
Mama und Papa und deine kleine Schwester lieben dich sehr.

Geburtstag

Unser Abschied vom Schnuller – Tränen und Meer

Fundstück beim Auto aussaugen am Wochenende. Ein hellblauer Schnuller!

Definitiv vom Großen, denn die Kleine war bzw. ist kein Schnullerkind. Wie lange der Schnuller wohl schon in der Tasche der rechten hinteren Autotür geschlummert hat? Hm … Also über ein Jahr mindestens, denn seit unserem Urlaub an der Ostsee letztes Jahr Ende Juli braucht der Große keinen mehr.

Tschüss Schnuller, nur wie?

Unser Großer liebte seinen Schnuller über alles. Immer hatten wir einen dabei. Immer an einem Schlüsselband um den Hals, damit er ihn nicht verlieren konnte. Normale Schnullerketten haben bei uns nicht funktioniert, er hat sie immer abgezogen.

Lange hatten wir uns auch keinen Gedanken darüber gemacht, ob er ihn noch braucht oder nicht. Klar zum Einschlafen war er überlebenswichtig und wehe er musste ihn suchen.

Das Kind wurde 2 Jahre alt, wurde 2,5 Jahre alt. Der Schnuller war immer noch wichtig. In der Krippe klappte es tagsüber sehr gut ohne ihn, nur zum Einschlafen war er wichtig. Doch zu Hause war das anders, da wurde der Schnuller immer mit herum getragen, wenn auch nur am Band, Hauptsache dabei. Ohne ging nicht.

Langsam machten wir uns Gedanken, wie wir das Kind wohl Schnullerfrei bekommen, immerhin sollte er ja ab August in den Kindergartenbereich unserer Kita wechseln. Zusammen setzten wir uns als Ziel, im Urlaub an der Ostsee bekommen wir das Kind los von seinem heißgeliebten Schnuller.

Kind mit Schnuller im Mund
Oktober 2016

Drama , Drama, Drama – Wie uns eine Effekthandlung half.

Dann war der Urlaub da und wir überlegten nun, wie wir die Aktion „Schnullerfrei“ angehen könnten. Auf die Frage, ob der Große es den nicht mal probieren möchte ohne Schnuller zu schlafen, gab er ganz bereitwillig seinen Schnuller ab. Yeah, das ging einfach, war dann doch ein zu schneller Gedanke. Das Kind weinte am Abend herzzerreißend und Mama wurde weich . Also zurück auf Anfang.

So einfach wurde es dann nicht mehr, das Kind roch den Braten immer. Letztendlich half uns der Zufall und eine reine Bauchentscheidung, getragen von einem gestressten Nervenkostüm.

An einem Abend, als die Kinder ins Bett gingen und schlafen sollten, drehte der Große mal wieder so richtig auf und tat alles um nicht schlafen zu müssen. Seine Schwester ließ er dadurch auch nicht zur Ruhe kommen und warf zudem immer lustig seinen Schnuller ins Elternbett und holte ihn sich wieder. Irgendwann war es uns dann aber zu bunt, wir wurden kurz laut und nahmen ihm den Schnuller weg. Zack.

Das Kind schrie wie am Spieß nach seinem Schnuller, doch diesmal blieben wir hart, auch wenn es weh tat. Nach kurzer Zeit beruhigte sich das Kind und schlief ein. Am nächsten Morgen wachte er ganz normal auf und fragte auch nicht nach seinem Schnuller. Jedoch habe ich ihm voller Stolz erzählt, dass er ohne Schnuller geschlafen hat und wir uns darüber freuen. Er hat gestrahlt wie ein Mondgesicht. Das klappte dann jede Nacht, auch wenn er sich anfangs etwas schwer tat mit dem Einschlafen.

Wenn er gefragt hat, wo sein Schnuller ist, dann haben wir ihm gesagt: „ Na den haben wir doch gemeinsam in die Ostsee geworfen, du bist doch schon groß und brauchst keinen mehr.“ Hat das Kind ohne zu meckern akzeptiert und immer stolz gesagt: „Ja ich bin schon groß.“

Kind am Strand
Ostsee Juli 2017

Und nach dem Urlaub in der Kinderkrippe?

Klar, unser Vorgehen klingt erstmal brutal, war aber im Nachhinein die beste Entscheidung überhaupt. Da geht es auch mal, das Kind ganz trocken anzulügen. Denn, oh Wunder, er brauchte den Schnuller gar nicht so sehr zum Einschlafen, wie er ihn sonst immer gefordert hat. 

Als er dann nach dem Urlaub wieder in die Krippe ging, erzählte er seinen Erzieherinnen voller Stolz, dass er nun keinen Schnuller mehr braucht. Und was tat Mama? Ich bestätigte es voller Stolz und forderte im Flüsterton von der Erzieherin gleich den Kita-Schnuller ein, denn wir wollten ja keinen Rückschlag riskieren. Die Erzieherin verstand und holte schnell heimlich den Schnuller aus seinem Fach und gab ihn mir.

Natürlich ist der Schnuller nicht weg, er schlummert nun in seiner Erinnerungskiste mit dem Vermerk, dass das sein letzter Schnuller war. Er hat nun in seiner Kiste, seinen ersten und seinen letzten Schnuller drin.

Die kleine Schwester? Another Story!

Die kleine Schwester ist, wie bereits erwähnt, kein Schnullerkind, dafür aber ein Daumen-Nuckel-Kind. Nun ist sie genauso alt, wie der Große im letzten Jahr und nimmt immer noch ihren Daumen wenn sie müde wird in den Mund.  Und zeitgleich die andere Hand an den Bauchnabel.
Doch so einfach wie vor einem Jahr mit dem Schnuller, wird hier die Abgewöhnung garantiert nicht. Einen Daumen kann ich ja schließlich nicht so einfach wegnehmen. Irgendwer Tipps dafür?

Wie habt ihr eigentlich euer Kind Schnullerfrei bekommen? Erzählt doch mal.

Bis bald.

Laufrad schmücken zum Kindertag

Zum Kindertag steigt in unserer Kindertagesstätte eine kleine Party für die Kinder. Dazu können die Kindergartenkinder unter anderem ihr Fahrrad, Laufrad oder Roller mitbringen und damit dann durch den Garten fahren. Soweit ich gehört habe machen sie dann einen festlichen Kursus durch den Garten, Polonaise mit fahrbaren Untersatz quasi.

Für die Krippenkinder ist das so nicht geplant, denn viele sind ja auch noch zu klein dafür. Aber ich habe heute schon mal eine Erzieherin gefragt und unser eigenes Krippenkind darf gern sein Laufrad mitbringen. Denn wenn der große Bruder mit Laufrad in die Kita darf, dann möchte die Kleine natürlich auch. Logo oder? Ansonsten gibt es hier erfahrungsgemäß nur Gebrüll. Gleichbehandlung und so.

Ich bin ja sehr gespannt wie viele geschmückte Fahrräder, Laufräder und Roller am Kindertag so in der Kita herum fahren werden. Massen vermutlich, denn bei uns ist eine Kindergartengruppe so zwischen 14-18 Kinder stark und dass bei 4 Gruppen. Uuuh, aber bestimmt bringt nicht jedes Kind sein Laufrad oder so mit.

Laufrad schmücken?

Was zum Kindertag natürlich nicht fehlen darf, ist eine ordentliche Dekoration. Der Zaun unserer Kita ist schon seit zwei Tagen mit Wimpelketten geschmückt und zum Kindertag werden dann auch wieder die Gruppenzimmer geschmückt sein. Natürlich darf dann auch ein geschmücktes Fahrrad, Laufrad oder Roller nicht fehlen, das ist sogar ausdrücklich erwünscht.

Luftballons, Bänder – Hauptsache schön bunt. Also haben wir heute kurz vor dem Abendbrot die Laufräder der Kinder geschmückt.

Laufrad mit Luftballons

Aus unserer Partykiste habe ich die Luftballons rausgeholt und die Kinder durften sich die Farben raussuchen. Da merkt man schon gleich, wie die Farbgeschmäcker so verteilt sind. Es wunderte mich allerdings etwas, dass die Kleine kein rosa haben wollte, denn die Farbe nimmt sie unter anderem immer zuerst beim Malen. Aber was solls.

Neben den Luftballons habe ich noch bunte Bänder an die Lenkergriffe gebunden. Die Farben passend zu den Luftballons ausgewählt. Schon sehr praktisch wenn man davon eh genug im Vorrat hat. Ich hatte auch schon überlegt, ob ich einfach Stoff passend zuschneiden soll. So war es dann aber schneller.

Die Kinder sind hin und weg und können den Kindertag kaum erwarten. Bleibt nur zu hoffen, dass die Luftballons lang genug durchhalten.

Bis bald.

roter und grüner Luftballon am enker

roter und gelber Luftballon am Lenker