Osterbastelei aus dem Kindergarten

Basteln im Kindergarten zu bestimmten Anlässen ist ja der Klassiker. Die Kinder basteln zusammen in ihrer Gruppe und dann bekommen sie die Bastelei mit nach Hause für Mama und Papa. Bei uns in der Kita ist das immer zu Ostern und Weihnachten, sowie zum Mutter- und Vatertag. Ich finde das ja immer schön und so schmücken zu Ostern mittlerweile diverse Osterbasteleien aus dem Kindergarten unser Wohnzimmer.

Osterbastelei 2019

Dieses Jahr gab es wieder von jedem Kind ein Osterstillleben aus der Kita mit nach Hause. Ich finde es wunderbar, wie man daran über die Jahre so die Entwicklung der Kinder sehen kann. Dafür haben wir im Vorfeld daheim natürlich fleißig Eier ausgeblasen.

Rot-weißes Osterei mit Henne und Küken auf Blumenwiese

Der Große hat in diesem Jahr eine grüne Wiese mit Osternest, Huhn, Küken im Ei und Blumen mit nach Hause gebracht. Ganz stolz erklärte er, was er so beim Basteln gemacht hat und wo die Erzieherin ihn unterstützte.

Er brachte auch noch ein zweites rot-weißes Ei mit einer Blume zum Aufhängen für den Osterstrauß mit heim. Das hängt aber nun in seinem Zimmer und ist auch kein Ei mehr, sondern eher eine Glocke. Es ist nämlich mir Rabenmutter etwas auch den Händen geglitten und auf den Boden gefallen. Ähm ja. Das Kind hat zum Glück nicht geweint.

Ostelandschaft mit verstectem Osterei

Die Kleine bastelte in ihrem ersten Kindergartenjahr nun auch eine kleine Osterlandschaft ähnlich wie der Große. Nur sieht man hier dran, dass bei den Kleinen noch andere Prioritäten gesetzt werden als bei den Größeren Kindern. Daheim erzählte das Kind voller Stolz, dass sie das Gras vom Osternest geschnitten hat und das Häschen ausgesucht hat.

Bei beiden Osterbasteleien erkennt man ganz deutlich die Farbvorlieben der Kinder beim Malen. Wo der Große alles in Rot, wie die Feuerwehr, anmalt, ist die Kleine trotz „Meine Lieblingsfarbe ist rosa“-Gerede immer wieder bei Blau und Grün zu finden. Auch die anderen angemalten Eiern die sie mit nach Hause brachte, waren blau und grün.

Osterbastelein der vergangenen Jahre

Wenn ich hier schon einmal dabei bin die diesjährigen Osterbasteleien der Kinder zu zeihen, dann möchte ich natürlich die kreativen Werke der Vorjahre verstecken.

brauner Hase neben lila Styropor Osterei

In seiner ersten Krippenzeit brachte der Große diese niedliche Osterlandschaft mit nach Hause. Das Styroporei hat er mit Hilfe seiner Erzieherinnen selbst bemalt.

Hase, Kücken , blaues Osterei

Ich weiß gar nicht wann dieses Häschen mit Kücken und Ei zu uns nach Hause kam. Entweder war es 2017 in seinem letzten Krippenjahr oder 2018 im ersten Kindergartenjahr. Ich sollte echt anfangen die Jahre auf den Basteleien zu schreiben.

grüner Osterkorb aus Papier mit Schokoeiern

Auch ein Osterkörbchen hat der Große schon gebastelt. Ich glaube das war im letzten Jahr 2018. Das benutze ich auch jetzt noch gern, denn darin sehen die kleinen Schokoeier einfach super aus.

In der Krippenzeit fürs Kind gebastelt

In der Krippenzeit der Kinder gab es vor Ostern immer einen Bastel-Elternabend wo die Erzieherinnen von der Entwicklung der Kinder berichteten und im Anschluss wir Eltern das Osternest fürs Kind gebastelt haben.

Da beide Kinder ja nur 13 Monate auseinander sind, durfte ich 3 Jahre hintereinander an den Bastelabenden dabei sein. Im zweiten Jahr hatte ich dann sogar die doppelte Bastelstunde, denn für beide Krippenkinder musste das Osternest angefertigt werden.

Osterkücken gelb

Der Große bekam in seinem ersten Krippenjahr 2016 eine Ente mit kleinem Osternest. Auf ihrer Rückseite versteckt sich eine gelbe Papprolle, welche das Kind schon vorher in der Krippe angemalt hatte.

2017 dann die Doppel-Bastelstunde. Für jedes Kind gab es ein kleines Eimerchen (von solchen Fertigsalaten) das mit Serviettentechnik verziert wurde. Hier der Eimer vom Großen, die Kleine hatte braune Häschen mit Blumen auf ihrem Eimer. Zum Glück gab es keinen Streit.

Osterkörbchen mit Krepppapier

Im letzten Krippenjahr der Kleinen 2018 haben wir in kleine Kunststoffkörbe Krepppapier geflochten und mit einem ausgemalten Ostermotiv verziert.

Osterkarten mit Eiern

Auch Karten wurden in der Krippenzeit von den Kindern für uns Eltern gebastelt. Jetzt im Kindergarten gibt es leider zu Ostern keine gebastelten Karten von den Kindern mehr. Das finde ich ein bisschen schade, aber dafür dann bestimmt wieder zum Muttertag. Die Karten hebe ich auch alle auf um sie den Kindern später einmal zeigen zu können.

Es ist schon der Wahnsinn, was die Erzieherinnen sich jedes Jahr so aufs Neue einfallen lassen und dann übers Jahr schon die Materialien zusammen sammeln. Denn sowohl die Eimerchen, als auch die Körbe sind ja eigentlich Abfallprodukte vom Lebensmitteleinkauf.

Haben eure Kinder auch zu Ostern fleißig im Kinderkrippe oder Kinderkarten gebastelt? Erzählt doch mal.

Bis bald eure Bianca

Unsere Geschenkideen zum 3. Geburtstag unserer Tochter

ACHTUNG: ENTHÄLT WERBUNG DURCH VERLINKUNGen UND MARKENNENNUNGEN.

Im November ist die Kleine hier 3 Jahre alt geworden und natürlich gab es da auch viele Geschenke für das Geburtstagskind. Wie beim Sohn haben wir auch hier wieder auf unsere Wunschliste bei Amazon* zurückgegriffen, da hat ja jedes Kind seine eigene Liste, und so gab es keine bösen Überraschungen bei den Geschenken.

Kleine und große Geschenke zum 3. Geburtstag

Die Tochter ist wirklich typisch Mädchen, also stehen hier logischerweise die klassischen Mädchenspielzeuge im Kinderzimmer und auch bei den Geschenken geht es klassisch in diese Richtung. Ich muss aber gestehen, dass ich es auch nach 3 Jahren immer noch schwierig da passende Geschenke auszuwählen, denn man wird doch schon sehr in die Schublade Puppen und Haushalt beim Einkaufen gedrängt. Aber das kleine Mädchen hier spielt zum Beispiel auch sehr gern mit den Spielsachen des großen Bruders.

Aber trotz aller Schwierigkeiten haben wir passende Geschenke gefunden und das Kind hat sich über alle sehr gefreut.

Welche Geschenke gab es

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Manchmal habe ich ähnliche Produkte wie unsere Geschenke verlinkt.

Was auf den ersten Blick nach sehr vielen Geschenken aussieht, ist aber doch recht übersichtlich, nur wollte das Kind hier alles gleich auspacken und aufbauen.
Von uns Eltern gab es zum 3. Geburtstag ein Holzwaffeleisen (unseres war von Rossmann) für die Puppenküche, ein günstiges Spielset bestehend aus Besen, Handfeger und Schaufel, ein Knetset von Play-Doh (da gibts ja 100 Auswahl), sowie ein kleines Buch über Tierkinder. Ich finde ein Buch gehört immer mit auf den Geschenketisch. Dazu gab es noch ein Geburtstagskleid mit einer großen 3 drauf.

Oma und Opa (meine Eltern) schenkten dem Geburtstagskind ein aufklappbares Bauernhaus, das es beim Discounter zu kaufen gab. Da waren auch gleich ein paar Tiere und ein Bauer mit dazu. Zusätzlich gab es für ihre Puppen noch ein Badewannen-Set.

Von der Tante, meine Schwester, gab es ein Friseur-Set von Rapunzel zum Spielen. Ihr könnt euch jetzt sicherlich gut vorstellen, wie oft ich nun schon vom Kind frisiert wurde. Ziemlich oft.

Mein Bruder schenkte dem Geburtstagskind eine neue große Zaubermaltafel im Frozen-Design, da die alte nach 1,5 Jahren leider mittlerweile kaputt ist. Das Kind hat sich riesig gefreut und gleich losgemalt.

Die Eltern vom Mann, bzw. seine Mama + Lebensgefährte, erweiterten das Lego Duplo von der Tochter. Da sie schon Minnies Geburtstagsparty aus der Disney Junior Serie mit Minnie Maus besitzt, wurde das nun mit Minnies Boutique erweitert. Jetzt kann das Häuslebauen richtig loslegen. Witzig ist besonders, dass auch der Große sehr gern mit dem Lego Duplo spielt und verrückte Häuser daraus baut. Zusätzlich gab es dann noch ein Malbuch fürs Kind, das habe ich allerdings erstmal beiseite gelegt.

Auch im Kindergarten gab es ein kleines Geschenk. So bekam die Tochter einen roten Käferluftballon, der heute immer noch Luft drauf hat, und eine kleine Zaubermaltafel aus Pappe für unterwegs.

Sind die Geschenke noch in Mode?

Jetzt, so 3 Monate nach dem Geburtstag, kann ich auch glücklicherweise sagen, das keins der Geschenke falsch war. Nein, sie werden alle sehr gern bespielt, von beiden Kindern. Sie teilen sich gut rein und noch gibt es zum Glück keinerlei Eifersucht, dass der eine das Spielzeug in seinem Zimmer hat und der andere jenes Spielzeug. Je nachdem wo was ist, wird dann in dem passenden Zimmer gespielt oder alles hin und her geräumt. Das macht dann beim Aufräumen Spaß, nicht.

Aber leider mussten wir mittlerweile schon ein Geschenk (das Bauernhaus) wieder aus dem Verkehr ziehen, da sonst die Gefahr bestand, dass es zu schnell zu sehr kaputt geht. Es wurde doch etwas zu rabiat bespielt und teilweise zweckentfremdet. Ähm ja. Aber keine Sorge, nach einer gewissen Zeit und ner Reparatur bekommen sie es wieder. Doch momentan wird es auch nicht vermisst.

Vielleicht sind ja bei den Geschenken für unsere Kleine ein paar Anregungen für euch dabei. Vielleicht mögt ihr mir ja mal verraten, mit was eure Dreijährigen so gerne spielen.

Bis bald.

Rezension: Immer Drama mit dem Lama! {Werbung}

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Ihr kennt es sicher von euren Kindern als sie noch klein waren oder es sogar noch sind, da gibt es so manche Tage wo die Kleinen einfach mal richtig schlechte Laune haben und ihren Trotzkopf zeigen. Ich selber habe hier auch so ein Mini-Modell davon daheim, die Kleine ist nämlich ziemlich oft ein kleiner Trotzkopf bzw. eine kleine Zicke

Passend für alle kleinen Trotzköpfe erschien im Dezember 2018 im Verlag ArsEdition das Kinderbuch „Immer Drama mit dem Lama!“ mit Text von Anna Taube und Illustrationen von Eefje Kuijl.
Bei uns passt das Buch zu 100%.

Abbildung Verlag ArsEdition

Kleines Lama – großes Drama!

Das kleine Lama Dana wird morgens lieb von ihrer Mama Lama geweckt und hat plötzlich schlechte Laune. Keiner weiß woher. Die schlechte Laune zieht sich durch den ganzen Tag – beim morgendlichen zurecht machen, beim Mittagessen mit Oma Lama, beim Ausflug mit Papa Lama und am Abend. Alles ist ein Lama-Drama.

Mama, Oma und Papa Lama geben sich die größte Mühe es dem kleinen Lama-Drama recht zu machen und bleiben dabei sie selbst. Die Mama mag nicht schimpfen, den es hat eh keinen Zweck. Oma Lama bleibt stur und sagt, dass Dana dann eben nur ein was isst. Und Papa Lama? Der tut ganz munter und stupst klein Dana sanft den Weg entlang. Trotz allem Lama-Drama-Klagen. 

Am Abend wird es dann nochmal richtig nett, als das kleine Lama ins Bett muss. Mama, Oma und Papa befürchten schon das Schlimmste. Doch plötzlich – ein Nieser – und das ganze Lama-Drama ist vorbei.

Kleiner Trotzkopf

Das Pappbilderbuch „Immer Drama mit dem Lama„* ist für Kinder ab 2 Jahre gedacht und erzählt eine wunderschöne Geschichte über das Trotzalter. Viele Eltern werden sich und ihre Kinder darin sicherlich wiederfinden. Bei uns war das der Fall. Schon beim ersten Lesen der Geschichte habe ich unseren eigenen kleinen Trotzkopf wiedererkannt. Es werden alltägliche Situationen gezeigt, bei denen sich die Eltern liebevoll dem kleinen Trotzkopf zuwenden ohne ein Drama daraus zu machen oder sich vom kleinen Lama auf der Nase herumtanzen zu lassen. Ein amüsantes Lesevergnügen.

Das Buch ist zudem richtig süß illustriert und ich habe mich allein schon in das Cover mit dem Blick vom kleinen Lama Dana verliebt. Ein typischer Blick den ich auch von daheim kenne. Aber auch die dargestellte Mimik der Eltern und Oma lassen mich an unseren Alltag erinnern, auch ich schaue manchmal so wie Mama Lama, wenn hier der kleine Trotzkopf durch kommt. Da musste ich regelrecht schmunzeln.

Die Geschichte, erzählt in wundervoll klingenden Reimen, lässt sich sehr gut vorlesen und dabei den ein oder anderen Schmunzler machen, wenn man halt auch so ein kleines Drama-Lama daheim hat.

Die farbenfrohen Bilder laden die Kinder zudem zu einem aufmerksamen und mehrmaligen Anschauen ein. Es macht viel Freude wenn das Kind die Geschichte dann auch nur anhand der Bilder selber erzählen kann.

Hast du auch einen kleinen Trotzkopf daheim?

Unser kleiner Trotzkopf hier hat sich beim Vorlesen jedenfalls köstlich amüsiert und bei Vergleichen zu ihrem eigenen Verhalten, oftmals ein klares „Neeein“ von sich gelassen. Ist klar. Trotzdem macht es viel Spaß aus dem Buch vorzulesen. Auch noch beim zweiten, dritten oder vierten Mal. Allein die Bilder sind es wert.

Habt ihr auch so einen kleinen Trotzkopf daheim wie das kleine Lama Dana? Wenn ja, dann sei euch das Buch wärmstens empfohlen, ihr werdet eure Freude damit haben.

Vielen Dank an Verlag ArsEdition da wir rezensieren durften.

Weihnachtsnachlese

* Dieser Blogpost enthält Werbung durch gezeigte Produkte und Affiliate-Links (*)

Jetzt ist Weihnachten schon wieder einige Tage her und mit Abstand kann ich nun sagen, wie froh ich doch bin, es für dieses Jahr wieder geschafft zu haben. Alles hat nicht so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe und, ganz ehrlich, das wurmt mich total. Ich habe ja immer so ein ideales Bild vor Augen und wenn das dann nicht stimmt, werde ich genervt und gereizt. Trifft das dann noch, wie in diesem Jahr, zusätzlich noch auf das leidige monatlichen Frauending aufeinander, dann knallt es irgendwann.

Bei uns war das leider genau am 2. Weihnachtsfeiertag, als meine Familie zu Besuch da war. Doof gelaufen sag ich mal. Aber na ja, ändern können wir es jetzt eh nicht mehr und für nächstes Jahr sind die Pläne zum Glück eh anders. Aber alle haben die Feiertage überlebt und wir lieben uns immer noch. Das ist doch alles was zählt.

Aber egal, so waren unserer Weihnachtstage.

Weihnachtspost

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr wieder reichlich Weihnachtskarten geschrieben und auch ein paar zurück bekommen. Jedoch gab es aber auch viele virtuelle Weihnachtsgrüße via Email, WhatsApp, Instagram und Co. Gefreut habe ich mich über alle.

Wir haben diesmal eine Schnur mit Klammer gespannt, um alle erhaltenen Weihnachtskarten aufzuhängen. Das sieht schön aus und ich hoffe ja, dass es im nächsten Jahr vielleicht mehr werden. Ich liebe es ja Karten zu bekommen.

Oh Tannenbaum

In der Woche vor dem Weihnachtsfest haben der Mann und ich dieses Jahr den Baum gekauft. Diesmal bei so nem Weihnachtsbaumhändler, anstatt selbst geschlagen im Wald und ohne Kinder. War zwar etwas teurer als die letzten Jahre, dafür isser aber auch schön gewachsen.

Aufgestellt wurde der Baum dann am nächsten Tag vom Mann und auch schon mit den LED-Kerzen* versehen. Geschmückt haben wir dann noch mal einen Tag später und zwar alle zusammen. Mein Schichtplan hat diese Stückelung leider so vorgegeben, aber das geht schon, die Kinder hatten jedenfalls so an 2 Tagen ihren Spaß.

In der Weihnachtsbäckerei

Man mag es kaum glauben, aber wir haben tatsächlich erst am 4. Adventswochenende zusammen Plätzchen gebacken. Beziehungsweise ich habe gebacken und die Kinder haben verziert. Insgesamt habe ich 4 Sorten Weihnachtsgebäck gebacken – Spritzgebäck, Haselnussmakronen, klassische Mürbeteigplätzchen mit Zuckerguss und Streuseln, gepimpte Mürbeteigplätzchen mit Orange und Schokoraspeln drin. Am 2. Weihnachttag folgten dann noch Honiglebkuchenmänner, die u.a. für unsere Gäste waren. Die habe ich gebacken und der Mann hat verziert. Teamwork hier.

4 von 5 Rezepten stammen aus dem alten Koch-Back-Buch „Wir kochen gut*“ von meiner Oma, was ich seit ihrem Umzug ins Altersheim dieses Jahr mein Eigen nennen darf. Ein gut gehütetes Erbstück also.

Weihnachtsfeiertage

An Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag bin ich noch arbeiten gegangen, Frühschicht stand auf dem Plan. Es ist schon immer sehr komisch an solchen Feiertagen zu arbeiten. Für mich ist es ein ganz normaler Tag, der aber durch die übelst wenigen Leute auf Arbeit sich wie Wochenende anfüllte obwohl es ein Montag und Dienstag war. Seit dem 2. Weihnachtsfeiertag habe ich nun Urlaub für den Rest des Jahres.

Unsere Pläne für die Weihnachtstage waren eigentlich überschaubar.
Heiligabend: Arbeiten, Krippenspiel, Bescherung, Faulenzen
1. Weihnachtstag: Arbeiten und Faulenzen
2. Weihnachtstag: Backen, Putzen, Feiern mit der Familie

So weit der Plan, der Heiligabend lief dann allerdings nicht so wie ursprünglich geplant. Schon am Tag zuvor wurde beschlossen, dass es kein Krippenspiel für die Kinder und mich gibt. Hauptsächlich aus dem Grund, dass die Kinder ihr Benehmen anscheinend im Kindergarten vergessen hatten. Ich sage nur: Wie die Duracellhasen und super super anstrengend. Nächstes Jahr dann vielleicht oder übernächstes. 
Zusätzlich musste ich nach der Arbeit erstmal eine Putzrunde einlegen. Wieso? Ach reden wir nicht darüber. Bescherung gab es dann erst kurz vor dem Abendbrot. Wenigstens haben sich die Kinder über ihre Geschenke gefreut, auch wenn davon nix auf ihrem Wunschzettel stand. Aber ich hatte halt fast alles schon seit über ein halbes Jahr geplant und da.

Beim Geschenkesack vor die Haustürstellen, ja der Weihnachtsmann hatte es leider sehr eilig und die Kinder haben ihn sogar zufällig vorbeilaufen gesehen, hat sich der Mann mal kurzerhand den linken Fuß gestoßen und dabei geprellt oder so. Jedenfalls konnte er ihn dann über 24 Stunden kaum belasten. Ich sah uns schon im Krankenhaus.

Gut das wir dann am 1. Weihnachtstag eine ruhige Kugel schoben. Ich war halt früh arbeiten, was alles andere als ruhig war, und nachmittags wurden dann die Geschenke bespielt und faul auf der Couch rumgelungert.

Am 2. Weihnachtstag kam dann meine Familie. Das geplante Putzen lief nicht ganz nach Plan, ich sag nur Mittagstief und werggeschlummert, aber wenigstens sind früh morgens Lebkuchen und Brot backen hervorragend gelungen. 
Am Nachmittag haben wir schön zusammen Kaffee getrunken, Familienfotos gemacht und Geschenke verteilt. Die Kinder haben in ihren Zimmern gespielt und getobt mit ihren Cousins und haben ab und zu das ganze auch ins Wohnzimmer verlegt. Aber irgendwann ist dann bei mir die Stimmung gekippt und ich musste mich nach nem kleinen Twist mit dem Mann erst einmal verkrümmeln und aus der ganzen Situation rausnehmen. Danach ging es halbwegs wieder, aber die weihnachtliche Stimmung war dahin. Aber egal, ändern können wir es eh nicht mehr.

Weihnachtsgeschenke

Dieses Jahr gab es für die Kinder wieder viele Geschenke, obwohl es sich eigentlich im Rahmen hielt. Pro Kind war es ungefähr genauso viel wie zu den Geburtstagen auch. Allerdings war in diesem Jahr der Materielle Preis höher als sonst, was aber vor allem daran lag, dass wir in längerfristige Geschenke investiert haben.

So gab es für die Kinder zusammen eine Toniebox* mit einigen Figuren, die ich u.a. Secondhand gekauft habe. Auch zusammen bekamen sie Lotti Karotti*, was sie schon aus dem Kindergarten kennen und lieben. Dann bekam jedes Kind einen TipToi-Stift* plus ein Buch (Fahrzeuge, Bauernhof). Die Stifte habe ich bereits sei 2 Jahren da, gekauft in einer Punkte-Sammelaktion bei nem Supermarkt und die Bücher habe ich über Kleinanzeigen und Mamikreisel Secondhand dazu gekauft. Als letzten Geschenk gab es von uns dann noch für jedes Kind ein Set Malschablonen, die wurden allerdings etwas missachtet, der Rest war interessanter.

Von meiner Familie gab es mit uns abgestimmte Geschenke. So bekamen die Kinder von Oma und Opa jeweils ein Buch für den TipToi-Stift und ein Spiel dazu. Zusätzlich bekam jedes Kind noch was zum Spielen, die Kleine Lego Duplo* und etwas für die Puppenküche, der Große ein Playmobil Flugzeug* und ne Lego Spielplatte*. Die Tante schenkte jedem Kind eine Toniefigur und damit wir auch mal Ruhephasen haben, schenkte der Onkel jedem Kind passende Kinderkopfhörer* dazu. 

Von den Schwiegereltern gab es Geld für die Spardose bzw. sollen sich die Kinder allein was aussuchen. Wie schon im letzten Jahr, heben wir das Geld wieder für spezielle Wünsche im Jahresverlauf auf. Denn sie sollen ja nicht nur zu Geburtstagen, Ostern und Weihnachten was bekommen, sondern auch mal zwischendurch.

Für uns als Eltern gab es wieder ein paar spezielle Geschenke. Wir bekommen immer von meiner Schwester ein exotisches Futterpaket. Dieses Jahr ist es sehr pikant und schreit nach ner Burgerparty im Sommer.

Alles in allem waren es doch schöne Tage, mit voll aufgeregten Kindern und leicht gestressten Eltern. Aber das muss so oder? Die Süßigkeitengläser der Kinder sind nun wieder voll und werden sich vermutlich erst in den nächsten Wochen leeren. Denn noch erfolgt hier die Süßigkeitenvertilgung streng rationiert und ich bin über unser System sehr zufrieden. Die Kinder kennen es nicht anders und versuchen auch gar nicht auf spektakuläre Weise unerlaubt ran zu kommen. Sie fragen immer nach und das zum Glück auch nur 1-2 mal pro Tag und dann gibt es natürlich etwas.

Wir bereiten uns nun auf den Jahreswechsel vor und den wieder normalen Alltag danach. Wir haben schon Raketen und Co für unser persönliches Feuerwerk da. Ich brauche das einfach und die Kinder freut es auch. Mal schauen ob wir dann den Jahreswechsel wieder verschlafen oder wach bleiben. Die Kinder hat die Knallerei übrigens noch nie gestört, die schlafen immer tief und fest.

Irgendwie bin ich ja froh nun erstmal wieder 10 Monate Ruhe zu haben ehe es mit der ganzen Schenkerei von vorn los geht. Ok Ostern ist noch dazwischen, aber das ist ja im Gegensatz zu Geburtstagen und Weihnachten ja eher beschaulich.

Für den Kindergarten ab dem zweiten Tag im neuen Jahr wieder ist auch schon alles vorbereitet, inklusiver neuer Schuhe für die Kids, die nötig waren. Dann hat uns der Alltag wieder.

Bis bald.

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Rezension: WAS IST WAS Junior – Im Zoo {Werbung}

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Dieses Jahr waren wir mit den Kinder schon zwei Mal in größeren Zoologischen Gärten (Chemnitz und  Dresden) und mehrmals in einem kleinen Tierpark bei uns daheim. Ganz klar das die Kinder da natürlich viel wissen wollen, was so den ganzen Tag über im Zoo passiert. Denn sie sehen ja bei den Besuchen, dass es nicht nur Tiere anzuschauen gibt, sondern das dort auch viele Leute arbeiten,die sich um die Tiere kümmern.

Praktisch finde ich es da, dass es über die Thematik Tiere im Zoo ganz viele individuelle Kinderbücher gibt, die man sich zuhause gemeinsam anschauen und vorlesen kann. Bücher die dabei das Wissen kindgerecht vermitteln, gibt es da ja zum Glück für jede Altersstufe, auch für die Kleinsten.

Zum Thema Zoo haben wir dabei das passende Buch aus der WAS IST WAS Reihe vom TESSLOFF Verlag in unser Herz geschlossen. „WAS IST WAS Junior Im ZOO“ vermittelt spannendes Entdeckerwissen rund um den Zoo für Kinder von 4-7 Jahren. Aber auch jüngere Kinder und Erwachsene haben ihre Freude daran.

Was ist Was Im Zoo
Abbildung: TESSLOFF Verlag

Es gibt viel zu entdecken im Zoo

Einen Ausflug in den Zoo zu machen, ist für die Kinder ja immer eine willkommene Abwechslung zum normalen Alltagsleben. Dort gibt es viel zu entdecken und man hat Spaß dabei. Genau das vermittelt auch das Kinderbuch mit liebevollen Illustrationen von Stefan Lohr und kindgerechten Texten von der Diplom-Biologin Bärbel Oftring.

Entdeckerklappen auf den Seiten wecken die Neugierde der Kinder extra. Meine beiden finden das ja immer sehr spannend und schauen ganz genau, wo eine Entdeckerklappe versteckt ist.

Zudem findet man auf den Seiten interessantes Zusatzwissen, zum Beispiel über Technik oder Besonderheiten mancher Zoologischer Gärten. Auch dabei sind die Texte leicht verständlich geschrieben, so dass die beim Vorlesen auch von den Kleinsten verstanden werden können.

Welche Tiere leben im Zoo?

Das Buch ist wie jeder Zoo in die unterschiedlichen Bereiche aufgeteilt. Auf großen Doppelseiten findet man zuerst eine Blick über den gesamten Zoo. Anschließend begibt man sich auf eine Reise zu den unterschiedlichsten Tieren und Gebieten. Wie leben die Elefanten oder welche Tiere leben in Afrika. Unglaublich was es alles für unterschiedliche Bären auf der Welt gibt. Natürlich dürfen auch die Raubkatzen mit Löwe und Tiger nicht fehlen, genauso wenig wie die Menschenaffen. Ein Blick ins Tropenhaus und ins Aquarium runden einen jeden Zoobesuch ab. Welche Tiere sind nur in der Nacht aktiv und was fliegt und kriecht auf unserer Erde so herum.

Ein Highlight eines jeden Zoobesuchs ist natürlich der Streichelzoo mit seinen Ziegen und Schafen, sowie Eseln. Lieben eure Kinder den auch so? Meine Tochter würde ja am liebsten bei jedem Besuch eine kleine Ziege mit heim nehmen.

Mit offenen Augen durch das Buch

Beim Anschauen des Kinderbuches haben die Kinder auch ganz genau hingeschaut, was den die Tierpfleger so machen. Sie füttern die Tiere, machen in ihre Gehege sauber oder kümmern sich um die kleinen Tierbabys.

Doch sie fanden auch Szenen, die wir auch schon bei einem Zoobesuch live gesehen haben. Zum Beispiel wie die Seelöwen gefüttert und trainiert werden. Wie der Elefant sich mit Sand bewirft oder der Orang-Utan am auf dem Baum sitzt.

WAS IST WAS Junior Im Zoo* lässt Kinder und Erwachsene in die Welt der Zootiere eintauchen, wie es sonst nur ein richtiger Zoobesuch. Auf den 21 Seiten gibt es viel über die verschiedensten Tiere im Zoo zu entdecken und zu lernen. Wann geht ihr wieder mal wieder in den Zoo?

Vielen Dank an TESSLOFF das wir rezensieren durften

Unsere Geschenkideen zum 4. Geburtstag unseres Sohnes

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Letztes Wochenende ist der Große 4 Jahre alt geworden und natürlich gab es wieder lauter schöne Geschenke für das Geburtstagskind. Wir handhaben das ja immer so, dass ich das ganze Jahr über die Wunschliste des Großen bei Amazon (*Affiliate-Link) immer mal aktualisiere und dann zum gegebenen Zeitpunkt den Link verschicke. Die Schwiegereltern bekommen aber nur gesagt, was so auf der Wunschliste steht, denn sie haben kein Internet.

So umgehen wir ganz geschickt ungewünschten bzw. überflüssigen Geschenken. Ob dann direkt über die Liste oder im Laden gekauft wird, überlasse ich jedem selber. 😉

Kleine und große Geschenke zum 4. Geburtstag

Der Große hat ja eine sehr starke Liebe für die Feuerwehr und so war schon recht schnell klar, in welche Richtung die Geschenkideen gehen werden. Aber auch die erst vor ein paar Monaten neu entdeckte Liebe zu Lego haben wir in der Wunschliste mit bedacht.

Geschenke Geburtstag

Natürlich war er begeistert und hat alles gleich ausgetestet. wir sind sehr glücklich, dass er zu keinem Geschenk gesagt hat, dass es ihm nicht gefällt.

Was wurde geschenkt

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Die Geschenke sind sehr übersichtlich, denn zuviel sollte es ja auch nicht werden.
Von uns Eltern bekam das Kind das Spiel KrokoDoc, das Feuerwehrauto Venus aus der Trickfilmserie Feuerwehrmann Sam und dazu noch ein Buch zum Zeichnen lernen von Figuren, gekauft bei Lidl. Nicht mit im Bild ist das Geburtstagsshirt, dass ich dem Sohn genäht habe, aber bei Instagram könnt ihr es euch anschauen.

Oma und Opa (meine Eltern) haben den Wunsch nach einer Kiste voll Legosteine erfüllt. Das Kind ist nun voll im Baufieber, momentan ganz angesagt ist dabei Häuser bauen. Aber wir haben zusammen auch schon ein Motorrad aus dem dicken Anleitungsbuch gebaut, das dabei war.

Der Onkel, mein Bruder, erfüllte den Wunsch nach einem neuen Buch vom kleinen Drachen Kokusnuss. Er hat gleich ein kleines Kokusnuss-Set bekommen, das aus 2 kleinen Büchern zum Vorlesen und einem kleinen Plüsch-Kokusnuss bestand.

Geschenke Geburtstag

Von der Familie des Mannes gab es auch ganz tolle Geschenke. Der Bruder des Mannes hat den Kauf des Geschenkes wie jedes Jahr in unsere kompetenten Hände und so haben wir ein Ergänzungsset für die Tut-Tut-Autos des Kindes gewählt. Am Ende ist es das kleine Straßen-Set mit Ampel geworden. Was natürlich sehr gut passte, denn erst im September hatte der Große Verkehrserziehung im Kindergarten.

Den Vogel des Tages haben aber die Schwiegereltern abgeschossen, in dem sie dem Kind eine riesengroße Feuerwehr geschenkt haben. Ihr hättet die Augen vom großen sehen müssen. Die wurden immer größer und das Geschenk konnte gar nicht so schnell ausgepackt werden, wie das Kind spielen wollte.

Geschenke Geburtstag Feuerwehr

So viele Geschenke

Im Kindergarten bekam der Große dann auch noch ein kleines Geschenk, bestehend aus einem kleinen Portemonei, einem Malbuch und einem kleinen Buch, dazu 2 Tütchen Gummibären. Das hatte ich diese Woche mal kurz in einer Instagram-Story gezeigt.

Ich bin ja immer noch sehr froh, dass der Große doch eine sehr eindeutige Vorliebe beim Spielzeug hat. Natürlich ändert sich auch hier und da immer mal was, aber er ist doch ganz durch und durch Junge was seine Favoriten anbelangt. Bei seiner Schwester ist das hingegen gar nicht so der Fall. Sie spielt mal ausdauernd mit ihren Puppen und ihrer Küche, aber auch gern mit den Auto und der Eisenbahn des Bruders. Das macht hier das Geschenke finden um einiges schwieriger. Vor allem wenn beide Kinder dazu noch im letzten Jahresquartal Geburtstag haben und Weihnachten bald dazu kommt.

Vielleicht sind ja bei den Geschenken für unseren Großen ein paar Anregungen für euch dabei. Vielleicht mögt ihr mir ja mal verraten, mit was eure Vierjährigen so gerne spielen.

Bis bald.

Mit Vier ist man schon ein bissl groß

Ich erinnere mich noch genau, als sei es gestern gewesen, als ich vor vier Jahren, an einem Dienstag morgen, pünktlich zur Frühstückszeit, zum ersten Mal Mutter geworden bin. Ein absolutes Wunschkind, von dem ich die ganze Schwangerschaft über schon wusste, dass es ein Junge wird. Nie hatte ich während dieser insgesamt fast 38 Wochen Schwangerschaft auch nur einen anderen Gedanken daran verloren, dass es vielleicht ein Mädchen werden könnte. Ich wusste es von Anfang an. Da war es schon dieses unsichtbare Band, dass den Großen und mich bis heute verbindet und dass zwischendurch auch nur mal kurz, ok für unfreiwillige 12 Wochen, ganz dünn wurde.

Nun ist der kleine Große schon vier Jahre alt – mein/unser Herbstzwerg. Kinder wie die Zeit vergeht.

Mein kleiner Herbstzwerg, mit 4 Jahren …

  • bist du 102 cm groß und 15,1 kg schwer – der Kinderarzt sagt du bist ein leichtes Kind
  • trägst du Kleidergröße 98-110, je nachdem wie es ausfällt
  • hörst und siehst du fantastisch, jedenfalls sagt das der Kinderarzt – Mama zweifelt da ja manchmal daran
  • ist es für sich schon seit einem Jahr ganz selbstverständlich auf die Toilette zu gehen – es passieren eigentlich so gut wie keine „Unfälle“ mehr
  • freust du dich über (fast) alle Sachen die Mama für einen näht und trägt sie gern, auch in den wildesten Kombinationen
  • geht nichts ohne deinen heißgeliebten Teddy, der dich schon seit deiner Geburt begleitet – Freitags darf er dich immer mit in den Kindergarten begleiten
  • bist du eher der Typ Frühaufsteher und spät ins Bettgeher (zum Leidwesen von Mama und Papa)
  • kuschelst und schläfst du auf einmal sehr gern mit/bei Mama und Papa
  • wanderst du Nachts gern heimlich zu Mama und Papa ins Bett und quetschst dich dazwischen
  • geht nichts über Kakao oder Milch zum frühen Morgen, gern auch mal warm
  • wird die Wurst lieber pur anstatt mit Brot gegessen
  • isst du Nudeln nur mit Käse und ohne Soße
  • hast du viele Freunde in der Kita -zuhause reicht dir aber noch deine Schwester zum spielen
  • bist du sehr fantasiereich – deine Kita-Erzieherin staunt immer wieder über deine tolle Gabe Geschichten zu erzählen und zu spielen
  • kommt dein kleiner Wut-Bock-Teufel immer noch so urplötzlich hervor, wie die vorherigen Jahre auch schon
  • schmeißt du dich auch schon mal auf den Boden, wenn es nicht nach dem eigenen kleinen Kopf geht
  • baust du die tollsten Werke aus Legosteinen
  • spielst du immer noch gern mit deiner Hozeisenbahn und deinen Tut-Tut-Autos
  • kombinierst du mal schnell alle Spielzeuge miteinander
  • geht nicht ohne die Feuerwehr – du bist absoluter Fan
  • bist du traurig, dass du immer noch nicht zur Bambini-Feuerwehr darfst -nächstes Jahr dann aber, wenn du 5 wirst
  • stellst du zusammen mit der kleinen Schwester auch mal gern eure Kinderzimmer komplett auf den Kopf
  • bist du ein fürsorglicher großer Bruder, der seine kleine Schwester aber auch gern ärgert
  • hörst du eher auf Papa, als auf Mama – doch bist du eigentlich eher Mamakind
  • bist du teilweise ein ganz schöner Frechdachs und Wirbelwind

Wir sind gespannt was dein neues Lebensjahr für dich bereit hält.
Mama und Papa und deine kleine Schwester lieben dich sehr.

Geburtstag

Unser Abschied vom Schnuller – Tränen und Meer

Fundstück beim Auto aussaugen am Wochenende. Ein hellblauer Schnuller!

Definitiv vom Großen, denn die Kleine war bzw. ist kein Schnullerkind. Wie lange der Schnuller wohl schon in der Tasche der rechten hinteren Autotür geschlummert hat? Hm … Also über ein Jahr mindestens, denn seit unserem Urlaub an der Ostsee letztes Jahr Ende Juli braucht der Große keinen mehr.

Tschüss Schnuller, nur wie?

Unser Großer liebte seinen Schnuller über alles. Immer hatten wir einen dabei. Immer an einem Schlüsselband um den Hals, damit er ihn nicht verlieren konnte. Normale Schnullerketten haben bei uns nicht funktioniert, er hat sie immer abgezogen.

Lange hatten wir uns auch keinen Gedanken darüber gemacht, ob er ihn noch braucht oder nicht. Klar zum Einschlafen war er überlebenswichtig und wehe er musste ihn suchen.

Das Kind wurde 2 Jahre alt, wurde 2,5 Jahre alt. Der Schnuller war immer noch wichtig. In der Krippe klappte es tagsüber sehr gut ohne ihn, nur zum Einschlafen war er wichtig. Doch zu Hause war das anders, da wurde der Schnuller immer mit herum getragen, wenn auch nur am Band, Hauptsache dabei. Ohne ging nicht.

Langsam machten wir uns Gedanken, wie wir das Kind wohl Schnullerfrei bekommen, immerhin sollte er ja ab August in den Kindergartenbereich unserer Kita wechseln. Zusammen setzten wir uns als Ziel, im Urlaub an der Ostsee bekommen wir das Kind los von seinem heißgeliebten Schnuller.

Kind mit Schnuller im Mund
Oktober 2016

Drama , Drama, Drama – Wie uns eine Effekthandlung half.

Dann war der Urlaub da und wir überlegten nun, wie wir die Aktion „Schnullerfrei“ angehen könnten. Auf die Frage, ob der Große es den nicht mal probieren möchte ohne Schnuller zu schlafen, gab er ganz bereitwillig seinen Schnuller ab. Yeah, das ging einfach, war dann doch ein zu schneller Gedanke. Das Kind weinte am Abend herzzerreißend und Mama wurde weich . Also zurück auf Anfang.

So einfach wurde es dann nicht mehr, das Kind roch den Braten immer. Letztendlich half uns der Zufall und eine reine Bauchentscheidung, getragen von einem gestressten Nervenkostüm.

An einem Abend, als die Kinder ins Bett gingen und schlafen sollten, drehte der Große mal wieder so richtig auf und tat alles um nicht schlafen zu müssen. Seine Schwester ließ er dadurch auch nicht zur Ruhe kommen und warf zudem immer lustig seinen Schnuller ins Elternbett und holte ihn sich wieder. Irgendwann war es uns dann aber zu bunt, wir wurden kurz laut und nahmen ihm den Schnuller weg. Zack.

Das Kind schrie wie am Spieß nach seinem Schnuller, doch diesmal blieben wir hart, auch wenn es weh tat. Nach kurzer Zeit beruhigte sich das Kind und schlief ein. Am nächsten Morgen wachte er ganz normal auf und fragte auch nicht nach seinem Schnuller. Jedoch habe ich ihm voller Stolz erzählt, dass er ohne Schnuller geschlafen hat und wir uns darüber freuen. Er hat gestrahlt wie ein Mondgesicht. Das klappte dann jede Nacht, auch wenn er sich anfangs etwas schwer tat mit dem Einschlafen.

Wenn er gefragt hat, wo sein Schnuller ist, dann haben wir ihm gesagt: „ Na den haben wir doch gemeinsam in die Ostsee geworfen, du bist doch schon groß und brauchst keinen mehr.“ Hat das Kind ohne zu meckern akzeptiert und immer stolz gesagt: „Ja ich bin schon groß.“

Kind am Strand
Ostsee Juli 2017

Und nach dem Urlaub in der Kinderkrippe?

Klar, unser Vorgehen klingt erstmal brutal, war aber im Nachhinein die beste Entscheidung überhaupt. Da geht es auch mal, das Kind ganz trocken anzulügen. Denn, oh Wunder, er brauchte den Schnuller gar nicht so sehr zum Einschlafen, wie er ihn sonst immer gefordert hat. 

Als er dann nach dem Urlaub wieder in die Krippe ging, erzählte er seinen Erzieherinnen voller Stolz, dass er nun keinen Schnuller mehr braucht. Und was tat Mama? Ich bestätigte es voller Stolz und forderte im Flüsterton von der Erzieherin gleich den Kita-Schnuller ein, denn wir wollten ja keinen Rückschlag riskieren. Die Erzieherin verstand und holte schnell heimlich den Schnuller aus seinem Fach und gab ihn mir.

Natürlich ist der Schnuller nicht weg, er schlummert nun in seiner Erinnerungskiste mit dem Vermerk, dass das sein letzter Schnuller war. Er hat nun in seiner Kiste, seinen ersten und seinen letzten Schnuller drin.

Die kleine Schwester? Another Story!

Die kleine Schwester ist, wie bereits erwähnt, kein Schnullerkind, dafür aber ein Daumen-Nuckel-Kind. Nun ist sie genauso alt, wie der Große im letzten Jahr und nimmt immer noch ihren Daumen wenn sie müde wird in den Mund.  Und zeitgleich die andere Hand an den Bauchnabel.
Doch so einfach wie vor einem Jahr mit dem Schnuller, wird hier die Abgewöhnung garantiert nicht. Einen Daumen kann ich ja schließlich nicht so einfach wegnehmen. Irgendwer Tipps dafür?

Wie habt ihr eigentlich euer Kind Schnullerfrei bekommen? Erzählt doch mal.

Bis bald.

Laufrad schmücken zum Kindertag

Zum Kindertag steigt in unserer Kindertagesstätte eine kleine Party für die Kinder. Dazu können die Kindergartenkinder unter anderem ihr Fahrrad, Laufrad oder Roller mitbringen und damit dann durch den Garten fahren. Soweit ich gehört habe machen sie dann einen festlichen Kursus durch den Garten, Polonaise mit fahrbaren Untersatz quasi.

Für die Krippenkinder ist das so nicht geplant, denn viele sind ja auch noch zu klein dafür. Aber ich habe heute schon mal eine Erzieherin gefragt und unser eigenes Krippenkind darf gern sein Laufrad mitbringen. Denn wenn der große Bruder mit Laufrad in die Kita darf, dann möchte die Kleine natürlich auch. Logo oder? Ansonsten gibt es hier erfahrungsgemäß nur Gebrüll. Gleichbehandlung und so.

Ich bin ja sehr gespannt wie viele geschmückte Fahrräder, Laufräder und Roller am Kindertag so in der Kita herum fahren werden. Massen vermutlich, denn bei uns ist eine Kindergartengruppe so zwischen 14-18 Kinder stark und dass bei 4 Gruppen. Uuuh, aber bestimmt bringt nicht jedes Kind sein Laufrad oder so mit.

Laufrad schmücken?

Was zum Kindertag natürlich nicht fehlen darf, ist eine ordentliche Dekoration. Der Zaun unserer Kita ist schon seit zwei Tagen mit Wimpelketten geschmückt und zum Kindertag werden dann auch wieder die Gruppenzimmer geschmückt sein. Natürlich darf dann auch ein geschmücktes Fahrrad, Laufrad oder Roller nicht fehlen, das ist sogar ausdrücklich erwünscht.

Luftballons, Bänder – Hauptsache schön bunt. Also haben wir heute kurz vor dem Abendbrot die Laufräder der Kinder geschmückt.

Laufrad mit Luftballons

Aus unserer Partykiste habe ich die Luftballons rausgeholt und die Kinder durften sich die Farben raussuchen. Da merkt man schon gleich, wie die Farbgeschmäcker so verteilt sind. Es wunderte mich allerdings etwas, dass die Kleine kein rosa haben wollte, denn die Farbe nimmt sie unter anderem immer zuerst beim Malen. Aber was solls.

Neben den Luftballons habe ich noch bunte Bänder an die Lenkergriffe gebunden. Die Farben passend zu den Luftballons ausgewählt. Schon sehr praktisch wenn man davon eh genug im Vorrat hat. Ich hatte auch schon überlegt, ob ich einfach Stoff passend zuschneiden soll. So war es dann aber schneller.

Die Kinder sind hin und weg und können den Kindertag kaum erwarten. Bleibt nur zu hoffen, dass die Luftballons lang genug durchhalten.

Bis bald.

roter und grüner Luftballon am enker

roter und gelber Luftballon am Lenker

Wenn das reale Leben zu sehr rockt …

… dann liegt das virtuelle Leben flach und das ist auch gut so.
Der Februar hatte es in sich bei uns, denn auch hier ist die aktuelle Krankheitswelle nicht spurlos vorbei gezogen. Zuletzt war jetzt die Kleine für ganze 11 Tage daheim, davon 7 Tage mit Fieber, dass sich sehr hartnäckig gehalten hatte. Heute ist sie nun wieder den ersten Tag in der Krippe und ich hoffe sehr, dass sie keinen neuen Fieberrückfall bekommt, denn man hat ihr schon sehr angemerkt, wie sehr sie die Kita und die Kinder da vermisst hat.
In der ganzen Zeit nun, habe ich aber auch festgestellt, dass ich trotz ihres Fiebers relativ entspannt geblieben bin und mich da auch nicht habe stressen lassen, man kann es ja eh nicht ändern wenn das Kind krank wird, zudem ist es auch für die Kleine nun der erste Winter in ihrem Leben ohne die RSV-Vorsorge mit monatlichem Impfen. Von daher haben wir die Erkältungszeit bisher sehr gut überstanden. Natürlich waren wir auch beim Arzt, denn ich oft der Typ Mutter, der sich lieber zweimal absichert, bevor wir die Medikation eigenhändig hoch fahren, was in unserem Fall das Inhalieren betraf. Da tue ich mich lieber rückversichern, ob inhalieren nur mit Kochsalzlösung ausreicht oder noch ein Wirkstoffmittel zugegeben werden sollte.
Das Einzige was mich aber halt bei Krankheit, egal bei wem, immer extrem nervt, ist, dass der ganze Haushalt zum größten Teil liegen bleibt. Wirklich. Das was wir so nebenher gemacht haben, war nur das Nötigste. Also Wäsche machen mittels Waschmaschine und Trockner und die Küche in Schuss halten, bissl rumfegen. Der Rest blieb mehr oder weniger liegen, denn das kranke Kind geht vor. Auch meine sozialen Medien liegen in der Zeit oft brach, was bestimmt der ein oder andere bemerkt haben sollte. Wir haben halt viel mit dem kranken Kind zusammen gespielt, Bücher angeschaut und ja, auch mal vor der Glotze (TV) abgehangen.
Nebenbei ist dann ja noch das Große gesunde Kind da, er muss in die Kita gebracht und abgeholt werden und daheim fordert er auch ausreichend seine Zeit ein. Er soll sich ja nicht vernachlässigt fühlen, wenn die Kleine gefühlt ständig an einem hängt. Und nebenher hofft man als Mutter ja immer noch, dass er weiterhin gesund bleibt, wenn man jetzt mal von der Schnupfennase absieht.
Nebenbei war ich natürlich auch arbeiten, wie immer in Schichten, und toi toi toi musste ich in der ganzen Zeit keinen Tag Kindkrank nehmen. Der Mann ist ja leider auch immer noch selber krank geschrieben und kann dadurch mit auf die Kleine aufpassen, wenn ich auf Arbeit bin. Exklusive Vater-Tochter-Zeit quasi, denn die Kleine folgt einen auf Schritt und Tritt. An manchen Tagen, u.a. als ich Spätschicht hatte, bekam er jedoch noch die Unterstützung von der Oma oder seinem Kumpel. Denn wenn man selber nicht so mobil ist, dann ist auf zwei quirlige Kinder aufzupassen, sehr sehr anstrengend. An solchen Tagen ist er deshalb dann auch schon kurz nach den Kindern selber ins Bett gegangen um zu schlafen.
Ja ja, zwei quirlige Kinder, obwohl ein Kind krank ist. Unsere beiden Kinderlein haben so ein verrücktes Fiebergen, dass sie sich erst ab einer Körpertemperatur von an die 40°C freiwillig hinlegen und nicht mehr Spielen und Rumtoben wollen. Vorher merkt man ihnen da nicht an das sie ja krank sind, außer dass das Ess- und Trinkverhalten bei ihnen sehr eingeschränkt ist. Das haben sogar schon die Erzieherinnen in der Kita mitbekommen. Verrückt. Sind eure Kinder auch so?
Wir hoffen nun sehr, dass der März besser wird im Bereich der Gesundheit und wir wieder alles voll genießen können. Aber wenn es hier ruhiger wird, dann wisst ihr, dass unser Leben 1.0 einfach zu sehr rockt.
Bis bald.