Osterbastelei aus dem Kindergarten

Basteln im Kindergarten zu bestimmten Anlässen ist ja der Klassiker. Die Kinder basteln zusammen in ihrer Gruppe und dann bekommen sie die Bastelei mit nach Hause für Mama und Papa. Bei uns in der Kita ist das immer zu Ostern und Weihnachten, sowie zum Mutter- und Vatertag. Ich finde das ja immer schön und so schmücken zu Ostern mittlerweile diverse Osterbasteleien aus dem Kindergarten unser Wohnzimmer.

Osterbastelei 2019

Dieses Jahr gab es wieder von jedem Kind ein Osterstillleben aus der Kita mit nach Hause. Ich finde es wunderbar, wie man daran über die Jahre so die Entwicklung der Kinder sehen kann. Dafür haben wir im Vorfeld daheim natürlich fleißig Eier ausgeblasen.

Rot-weißes Osterei mit Henne und Küken auf Blumenwiese

Der Große hat in diesem Jahr eine grüne Wiese mit Osternest, Huhn, Küken im Ei und Blumen mit nach Hause gebracht. Ganz stolz erklärte er, was er so beim Basteln gemacht hat und wo die Erzieherin ihn unterstützte.

Er brachte auch noch ein zweites rot-weißes Ei mit einer Blume zum Aufhängen für den Osterstrauß mit heim. Das hängt aber nun in seinem Zimmer und ist auch kein Ei mehr, sondern eher eine Glocke. Es ist nämlich mir Rabenmutter etwas auch den Händen geglitten und auf den Boden gefallen. Ähm ja. Das Kind hat zum Glück nicht geweint.

Ostelandschaft mit verstectem Osterei

Die Kleine bastelte in ihrem ersten Kindergartenjahr nun auch eine kleine Osterlandschaft ähnlich wie der Große. Nur sieht man hier dran, dass bei den Kleinen noch andere Prioritäten gesetzt werden als bei den Größeren Kindern. Daheim erzählte das Kind voller Stolz, dass sie das Gras vom Osternest geschnitten hat und das Häschen ausgesucht hat.

Bei beiden Osterbasteleien erkennt man ganz deutlich die Farbvorlieben der Kinder beim Malen. Wo der Große alles in Rot, wie die Feuerwehr, anmalt, ist die Kleine trotz „Meine Lieblingsfarbe ist rosa“-Gerede immer wieder bei Blau und Grün zu finden. Auch die anderen angemalten Eiern die sie mit nach Hause brachte, waren blau und grün.

Osterbastelein der vergangenen Jahre

Wenn ich hier schon einmal dabei bin die diesjährigen Osterbasteleien der Kinder zu zeihen, dann möchte ich natürlich die kreativen Werke der Vorjahre verstecken.

brauner Hase neben lila Styropor Osterei

In seiner ersten Krippenzeit brachte der Große diese niedliche Osterlandschaft mit nach Hause. Das Styroporei hat er mit Hilfe seiner Erzieherinnen selbst bemalt.

Hase, Kücken , blaues Osterei

Ich weiß gar nicht wann dieses Häschen mit Kücken und Ei zu uns nach Hause kam. Entweder war es 2017 in seinem letzten Krippenjahr oder 2018 im ersten Kindergartenjahr. Ich sollte echt anfangen die Jahre auf den Basteleien zu schreiben.

grüner Osterkorb aus Papier mit Schokoeiern

Auch ein Osterkörbchen hat der Große schon gebastelt. Ich glaube das war im letzten Jahr 2018. Das benutze ich auch jetzt noch gern, denn darin sehen die kleinen Schokoeier einfach super aus.

In der Krippenzeit fürs Kind gebastelt

In der Krippenzeit der Kinder gab es vor Ostern immer einen Bastel-Elternabend wo die Erzieherinnen von der Entwicklung der Kinder berichteten und im Anschluss wir Eltern das Osternest fürs Kind gebastelt haben.

Da beide Kinder ja nur 13 Monate auseinander sind, durfte ich 3 Jahre hintereinander an den Bastelabenden dabei sein. Im zweiten Jahr hatte ich dann sogar die doppelte Bastelstunde, denn für beide Krippenkinder musste das Osternest angefertigt werden.

Osterkücken gelb

Der Große bekam in seinem ersten Krippenjahr 2016 eine Ente mit kleinem Osternest. Auf ihrer Rückseite versteckt sich eine gelbe Papprolle, welche das Kind schon vorher in der Krippe angemalt hatte.

2017 dann die Doppel-Bastelstunde. Für jedes Kind gab es ein kleines Eimerchen (von solchen Fertigsalaten) das mit Serviettentechnik verziert wurde. Hier der Eimer vom Großen, die Kleine hatte braune Häschen mit Blumen auf ihrem Eimer. Zum Glück gab es keinen Streit.

Osterkörbchen mit Krepppapier

Im letzten Krippenjahr der Kleinen 2018 haben wir in kleine Kunststoffkörbe Krepppapier geflochten und mit einem ausgemalten Ostermotiv verziert.

Osterkarten mit Eiern

Auch Karten wurden in der Krippenzeit von den Kindern für uns Eltern gebastelt. Jetzt im Kindergarten gibt es leider zu Ostern keine gebastelten Karten von den Kindern mehr. Das finde ich ein bisschen schade, aber dafür dann bestimmt wieder zum Muttertag. Die Karten hebe ich auch alle auf um sie den Kindern später einmal zeigen zu können.

Es ist schon der Wahnsinn, was die Erzieherinnen sich jedes Jahr so aufs Neue einfallen lassen und dann übers Jahr schon die Materialien zusammen sammeln. Denn sowohl die Eimerchen, als auch die Körbe sind ja eigentlich Abfallprodukte vom Lebensmitteleinkauf.

Haben eure Kinder auch zu Ostern fleißig im Kinderkrippe oder Kinderkarten gebastelt? Erzählt doch mal.

Bis bald eure Bianca

Laufrad schmücken zum Kindertag

Zum Kindertag steigt in unserer Kindertagesstätte eine kleine Party für die Kinder. Dazu können die Kindergartenkinder unter anderem ihr Fahrrad, Laufrad oder Roller mitbringen und damit dann durch den Garten fahren. Soweit ich gehört habe machen sie dann einen festlichen Kursus durch den Garten, Polonaise mit fahrbaren Untersatz quasi.

Für die Krippenkinder ist das so nicht geplant, denn viele sind ja auch noch zu klein dafür. Aber ich habe heute schon mal eine Erzieherin gefragt und unser eigenes Krippenkind darf gern sein Laufrad mitbringen. Denn wenn der große Bruder mit Laufrad in die Kita darf, dann möchte die Kleine natürlich auch. Logo oder? Ansonsten gibt es hier erfahrungsgemäß nur Gebrüll. Gleichbehandlung und so.

Ich bin ja sehr gespannt wie viele geschmückte Fahrräder, Laufräder und Roller am Kindertag so in der Kita herum fahren werden. Massen vermutlich, denn bei uns ist eine Kindergartengruppe so zwischen 14-18 Kinder stark und dass bei 4 Gruppen. Uuuh, aber bestimmt bringt nicht jedes Kind sein Laufrad oder so mit.

Laufrad schmücken?

Was zum Kindertag natürlich nicht fehlen darf, ist eine ordentliche Dekoration. Der Zaun unserer Kita ist schon seit zwei Tagen mit Wimpelketten geschmückt und zum Kindertag werden dann auch wieder die Gruppenzimmer geschmückt sein. Natürlich darf dann auch ein geschmücktes Fahrrad, Laufrad oder Roller nicht fehlen, das ist sogar ausdrücklich erwünscht.

Luftballons, Bänder – Hauptsache schön bunt. Also haben wir heute kurz vor dem Abendbrot die Laufräder der Kinder geschmückt.

Laufrad mit Luftballons

Aus unserer Partykiste habe ich die Luftballons rausgeholt und die Kinder durften sich die Farben raussuchen. Da merkt man schon gleich, wie die Farbgeschmäcker so verteilt sind. Es wunderte mich allerdings etwas, dass die Kleine kein rosa haben wollte, denn die Farbe nimmt sie unter anderem immer zuerst beim Malen. Aber was solls.

Neben den Luftballons habe ich noch bunte Bänder an die Lenkergriffe gebunden. Die Farben passend zu den Luftballons ausgewählt. Schon sehr praktisch wenn man davon eh genug im Vorrat hat. Ich hatte auch schon überlegt, ob ich einfach Stoff passend zuschneiden soll. So war es dann aber schneller.

Die Kinder sind hin und weg und können den Kindertag kaum erwarten. Bleibt nur zu hoffen, dass die Luftballons lang genug durchhalten.

Bis bald.

roter und grüner Luftballon am enker

roter und gelber Luftballon am Lenker

Wellness im Kindergarten

Heute war in unserem Kindergarten am Nachmittag ein Wellness-Tag für Eltern und Kind. Perfekt für den Start in das neue Jahr. Zeit zum gemeinsamen Entspannen mit dem Kind bzw. den Kindern. Die Erzieherinnen haben diesen Tag lange lange geplant, viele Ideen gesammelt und geschaut, was kann man wie bei Wellness kindgerecht machen und umsetzen kann, und dann ………. kam kaum jemand.

Schade, dass sich kaum Eltern und ihre Kinder dafür interessiert haben. Man konnte die anwesenden Eltern und Kinder echt an 2-3-4 Händen abzählen. Die ganze Mühe der Erzieherinnen war fast für umsonst. Traurig.
Für uns anwesenden Eltern und Kinder hatte das nun natürlich den Vorteil, dass man sich kaum anstellen musste für die Angebote.

Selbst unsere Teilnahme stand auf wackeligen Füßen, denn heute war echt der erste Tag, wo ich relativ wieder fit war. Das freute die Kinder und sie waren voller Begeisterung mit dabei. Dafür kränkelt der Mann immer noch vor sich hin und war deswegen daheim geblieben. Ich hatte ja die Befürchtung, dass meine zwei Wirbelwinde nicht zu bändigen sein würden, wenn ich allein mit ihnen da die Angebote ausprobiere. Und zeitweise war es auch sehr grenzwertig, besonders als die Zeit dann schon voran geschritten war. Denn man glaubt ja gar nicht wie schnell die Zeit so beim Wellnessen vergehen kann.

Das Wellness-Angebot

Es war wirklich sehr vielfältig, was die Erzieherinnen alles auf die Beine gestellt hatten. Da brauchte es echt schon einiges an Vorbereitungen. Wir haben auch alles probiert, einzig für Kinder-Yoga hat unsere Zeit nicht mehr gereicht. Vieles konnten die Kinder selber machen, anderes war für Eltern und Kind. Ich habe auch mal wieder festgestellt, dass meine Kinder beide extrem kitzelig sind, ganz wie die Mama. Massage war daher wirklich eher anstrengend, da die Kinder ständig lachen mussten und sich überhaupt bzw. kaum darauf einlassen konnten. Schade, denn gerade darauf hatte ich gehofft, um etwas zu finden, um die beiden Wirbelwinde mal runter zu bekommen. Aber wir probieren es weiter.

Wellness, Kindergarten, Programm
Sehr schön war Entspannung durch Basteln. Damit kann ich die Kinder immer begeistern, dass merke ich auch daheim. Bei so was sind sie voll dabei, die Kleine hat da sogar eine längere Ausdauer als der Große, aber dass kann auch so was „typisch Mädchenhaftes“ sein.

Unser Wellness-Programm – Eins nach dem anderen

Erste Station. Basteln zur Entspannung.
Kleine Knautschsäcke aus Luftballon und Reis zu basteln, fanden beide toll. Besonders der Reis hatte es der Kleinen angetan. Ich glaube sie hätte damit noch stundenlang spielen können. Fand sie ganz großartig.

Kindergarten, Wellness, Basteln, Knautschsack
Formen legen zur Entspannung war für beide Kinder interessant. Es gab verschiedene Varianten dafür. Auf einem Leuchttisch mit durchsichtigen Steinen zum Beispiel, mit Kunststoffringen auf Papierscheiben Formen legen oder auch mit kleinen Gummibändern in einem Webrahmen verschiedene Formen kreieren. Dann konnte man noch Bommeln und Traumfänger basteln. Während der Große fast alles an Legespielen durchgetestet hat, habe ich zusammen mit der Kleinen einen kleinen Traumfänger für sie gebastelt.

Kindergarten, Wellness, Formen legen
Entspannung durch Mandala ausmalen oder Sandmalerei fand in einem anderen Raum statt. Die Kinder haben die Sandmalerei ausprobiert, aber das war nicht so ihr Fall, obwohl sie das Prinzip her von ihrer Zaubertafel daheim kannten. Aber so mit dem Sand an den Fingern fand es vor allem die Kleine sehr irritierend. Zudem wollte sie sich immer auf die Tafel drauf setzen, getreu dem Motto: Na in den Sandkasten gehe ich ja auch immer rein.

Kindergarten, Wellness, Sandmalerei
Danach bekam Mama dann ein Handpeeling. Der Große hat dabei meine Hände zuerst in warmes Wasser getaucht und anschließend mit einem Peeling massiert. Angeleitet wurde er dabei von einer Erzieherin, die ihn dabei auch unterstützte. Abschließend hat er meine Hände abgetrocknet und mit einer Handcreme eingecremt. Sehr entspannend. Die Kleine wollte natürlich auch mitmachen. Ihr hat es aber gereicht, ihre Hände in das warme Wasser zu halten. Für das tolle Mitmachen dieser Übung gab es für jedes Kind ein kleines Tütchen Gummibärchen, welche natürlich sofort in aller Ruhe aufgegessen wurden.

Wellness auch für Kleine

Im Krippenbereich fand in zwei Räumen das Entspannungsprogramm für die unter Dreijährigen statt. Die Zimmer waren in warmes Licht getaucht und man spürte förmlich, dass die Kleinen hier zur Ruhe kommen sollten. In Gruppenzimmer der Tochter gab es eine kleine Massage. Während ihre Erzieherin die Geschichte von einem Auto vorlas, durften die Eltern mit kleinen Spielautos den Rücken vom Kind massieren. Ich habe das also gleich mal synchron bei beiden Kindern gemacht und nach einer kurzen Kicherrunde, da es ja etwas krabbelte, wurden die Kinder sogar (etwas) ruhig und entspannt. Danach war dann Mama dran, nur das war dann weniger interessant, wodurch das Auto nur eine kleine Runde über meinen Rücken fuhr. Schade. Aber die Kinder wollten weiter und noch mehr Wellness ausprobieren.

Kindergarten, Wellness, Massage, Kinder

Im Zimmer nebenan, waren sie dann wieder voll in ihrem Element. Beim Malen mit nachtleuchtender Farbe kreierten sie schöne Bilder. Anschließend gab es noch eine Runde Entspannung unter einem Sternenhimmel, der die Farben wechselte. Große Augen bei den Kindern.

Kindergarten, Wellness, Malen
Nach all den „Übungen“ zum Entspannen legten wir dann eine Auszeit in der Obst- und Getränkebar ein, wo wir leckeren Saft und fruchtiges Wasser tranken und die Kinder ein paar Obstspieße aßen. Es war alles ganz liebevoll von den Erzieherinnen angerichtet wurden. Man konnte sich auch einen Jogurt mit Früchten zubereiten oder auch nur einen kleinen Obstsalat selber mischen. Schade das ich davon vergessen habe ein Bild zu machen. Es war großartig.

Eltern-Kind-Massage

Unsere letzte Station beim Wellnessen war eine Eltern-Kind-Massage, wo ich wieder synchron die Kinder massieren wollte. Allerdings war die Kleine dann schon so was von durch, dass sie sich überhaupt nicht mehr entspannen konnte und ich zu tun hatte sie ruhig zu halten. Ja sie drehte ein bissl auf, daran merkt man den Kindern immer an, dass es Zeit wird Feierabend zu machen. Der Große wurde unterdessen von einer Erzieherin mit massiert und war dabei auch recht ruhig, bis auf die kitzlichen Stellen halt. Die Gesichtsmassage gefiel aber beiden Kindern ganz gut, dass werde ich mir für daheim merken. Ist ja wie Köpfchen streicheln, dass ja besonders die Kleine sehr mag.

Vom wieder anziehen und heimgehen berichte ich jetzt hier mal lieber nicht so ausführlich. Doch dieser K(r)ampf hat dann die ganze Entspannung bei mir wieder verschwinden lassen. Man merkte da schon sehr, dass beide Kinder fertig waren für den Tag.

Zuhause gab es dann eigentlich nur noch Abendessen und Sandmann, dann ging es auch schon ins Bett. Zuvor haben wir aber noch die kleinen Bastelein in den Kinderzimmern aufgehangen. Jetzt bin ich ja mal gespannt, ob die Kleine nun mit ihrem Traumfänger übern Bett etwas ruhiger schläft.

Kindergarten, Wellness, Bastelein
Wir hatten also einen ganz tollen Nachmittag im Kindergarten und ich hoffe sehr, dass so ein Wellness-Programm noch einmal wiederholt wird, auch wenn bei dieser Premiere die Resonanz nicht so war, wie vorher erhofft. Aber ich kann es nur empfehlen und alle Eltern und Kinder die heute nicht dabei waren, haben echt was verpasst.

Wenn ihr also mal die Gelegenheit habt und euer Kindergarten oder eure Schule, so einen Wellness-Nachmittag veranstaltet, dann geht unbedingt hin mit euren Kindern. Man lernt sehr viel dabei, unter anderen wie die eigenen Kinder so auf Massagen und Entspannungsübungen reagieren. Ich fand es ja echt faszinierend zu sehen, wie sehr manch ein Kind abschalten und genießen konnte. Da war ich richtig neidisch, denn meine beiden Wirbelwinde konnten das leider noch nicht so. Aber vielleicht wird es ja irgendwann mal.

Bis bald.

Obstpause

Immer um 9 Uhr ist in unserem Kindergarten Obstpause angesagt, da sitzen dann alle Kinder gemeinsam am Tisch und essen ihr mitgebrachtes Obst (alle anderen Mahlzeiten werden von der Kitaküche zubereitet). Heute mussten die Kinder in der Gruppe vom Großen allerdings kein Obst mitbringen, denn da das Kind ja am Wochenende Geburtstag hatte, habe ich heute pünktlich kurz vor Neun einen riesigen Obstteller in die Kita gebracht.
Obst, Obstteller, Obstmandala
Der Mann und ich haben dafür ab kurz nach 8 Uhr fleißig in der Küche gestanden und das gestern frisch gekaufte Obst gewaschen, in Mundgerechte Stücke geschnippelt und wundervoll auf einem Tablett drapiert, schließlich isst das Auch auch mit. Anschließend wurde der Obstteller transportsicher verpackt und in die Kita gebracht.
Obst, Obstteller, Obstmandala

Was ist alles an Obst dabei?

Ich habe eigentlich alles an Obst gekauft, was das Kind gerne isst und wo ich denke, dass auch die anderen Kinder es sehr gern essen. Da wären Apfel (Sorte Gala und Pinova), Banane, Kaki, kernlose Trauben, Himbeeren, (Kultur) Heidelbeeren und Kiwi. Auf Mandarinen habe ich verzichtet, da ich sie noch nicht lecker genug finde zur Zeit und Birnen habe ich im Gegensatz zum Vorjahr diesmal auch nicht genommen.
Obst, Obstteller, Obstpause
Das Kind hat sich natürlich riesig gefreut, als es mich im Kindergarten sah und riesige Augen bekommen, als es dann den Obstteller erblickte. Auch die anderen Kinder haben sich sehr gefreut und gleich angefangen zu erzählen, was sie alles auf dem riesigen Obstteller sehen.
Als alle Kinder dann am Tisch saßen, habe ich mich wieder verabschiedet und bekam noch ein lautes Dankeschön mit auf den Weg. Hach <3. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie die Kinder dann den Teller gestürmt und leer gefuttert haben. 😉
Gibt es im Kindergarten eurer Kinder eigentlich auch so Obstpausen und macht ihr solche bunten Teller zum Geburtstag oder anderen Feierlichkeiten. Schreibt mir doch mal in die Kommentare wie das bei euch so ist, das interessiert mich sehr.
Bis bald.

Plötzlich Kindergartenkind

War es nicht erst gestern, dass dieser kleine Kerl im Oktober 2014 mit gerade mal 2600 g und 48 cm geboren wurde? Oder das er am 01.12.2015 mit 13 Monaten seinen ersten Tag in der Kinderkrippe hatte und dabei eine Turbo-Eingewöhnung ohne Gleichen hinlegte? Unglaublich wie die Zeit vergeht und nun, mit 2 Jahren und 9 Monaten, ist er doch tatsächlich ein Kindergartenkind und geht von nun an jeden Tag in den Kindergartenbereich seiner Kindertagesstätte. Bis zur Einschulung wird es nun keine geplante Änderung mehr in der Gruppendynamik geben. Wenn alles gut läuft, dann wird ihn seine neue Erzieherin bis dahin begleiten und seine alten und neuen Kindergartenfreunde (viele kennt er ja von der Kinderkrippe) sogar noch über die in vielen Jahren kommende Grundschulzeit.
Heute morgen, nachdem ich seine kleine Schwester in der Kinderkrippe abgegeben hatte, sind wir zusammen zu seiner neuen Gruppe gegangen. Vorher hat er sich noch einmal von seiner, jetzt ehemaligen, Krippenerzieherin verabschiedet. Hach dabei habe ich fast geheult. Ein Lebensabschnitt ist nun zu Ende und ein Neuer beginnt.
Ganz stolz ist er dann die Treppen zum Obergeschoss unserer Kindertagesstätte hoch gegangen und wusste auch gleich wo er hin muss. Wir suchten seinen neuen Gardarobenplatz und während ich ihn einräumte, zog er seine Jacke und Schuhe aus und die Hausschuhe an. Danach musste er sich erst einmal umschauen. Seine neue Erzieherin begrüßte ihn und drei weitere Kinder aus seiner alten Krippengruppe dann ganz herzlich und führte sie in ihr neues Gruppenzimmer. Das hatte schon etwas besonderes und wieder musste ich mir die Tränen verkneifen. Hach bin ich da sentimental, zu sehen wie der kleine Mann immer größer und selbstständiger wird.
Kindergarten Gruppenschild Herzlich Willkommen Bienengruppe
Ich bin mir sicher, dass er sich wunderbar einleben wird in dem neuen Kindergartenalltag. Vieles ist nun anders. Neues Spielzeug, keine Babybetten mehr beim Mittagsschlaf, sondern Schlafmatratzen und endlich darf er bei den großen Kindern im großen Garten der Kindertagesstätte spielen. Kein Vergleich zum Krippenbereich.
Jetzt müssen wir uns nur noch in unserer Bring- und Abholroutine umgewöhnen. Denn nun muss morgens erst die Kleine in den Krippenbereich gebracht werden und anschließend der Große in den Kindergarten. Genauso nachmittags beim Abholen, nur da wird es etwas kniffliger, denn keines unserer Kinder will oft freiwillig mit heim. Vor allem die Kleine, wenn sie nun erst noch kurz mit in den Kindergartenbereich muss um den Großen abzuholen, da gibt es ja Neues zu entdecken. Einfacher wird es dann wohl erst im nächsten Jahr, wenn auch die Kleine ein Kindergartenkind sein wird.
Bis bald.

Kindergartenfreundebuch

Es hat uns erwischt. Viel früher als ich es erwartet habe. Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich ein bissl geschockt war, als ich das Buch gesehen habe.
Die Rede ist von einem Kindergartenfreundebuch (*Amazon-Affiliate-Link).
Kindergartenfreundebuch
Japp, wir durften zum aller ersten Mal so etwas ausfüllen. Ich habe echt nicht damit gerechtet, dass der Große, mit noch nicht einmal 3 Jahren, so ein Buch mit nach Hause bringt, mit der Bitte eine Seite davon auszufüllen. Jedoch war es gestern doch schon so weit. Puh, ich dachte immer so was geht erst viel später los, so mit 5-6 Jahren. Aber wir haben uns darüber natürlich nicht geärgert, sondern haben es mit Freude ausgefüllt. Gleich nach dem Abendbrot, als die Kleine schon im Bett lag, durfte der Große sich mit mir hinsetzten und zusammen haben wir es dann ausgefüllt. Denn aus der eigenen Kindheit, weiß ich, dass man so etwas besser gleich macht, anstatt es vor sich her zu schieben. Was habe ich früher warten müssen, um die eigenen Erinnerungsbücher zurück zu bekommen.
Natürlich war das Ausfüllen etwas anstrengend, denn das Kind hat viele Fragen nicht auf Anhieb verstanden und ich habe Abend nicht mehr allzu viel Geduld. Wir haben dann sogar noch schnell ein aktuelles Bild vom Kind (im Schlafanzug) gemacht und es mit unserem Fotodrucker (*Amazon-Affiliate-Link) gleich ausgedruckt. Da hat er sogar ganz toll mitgemacht, der kleine Fotocharmeur.
Kindergartenfreundebuch Inhalt
Durch das Ausfüllen des Freundebuches habe ich auch ein bisschen darüber nachgedacht, wie das bei mir damals war. Zur Kindergartenzeit gab es so etwas ja noch nicht und später in der Schule hatten wir ja fast alle ein Poesiealbum. Kennt ihr das noch? Da hat man seinen Freunden so ein Sprüchlein rein geschrieben hat, zusammen mit gemalter Deko oder Aufklebern dekoriert. Hach das waren noch Zeiten. Ich habe meine beiden Poesiealben sogar noch, die werden gehütet wie ein Schatz um sie später einmal meinen Kindern zu zeigen. Sogar meine Mama hat ihres noch, ein wahrer Schatz sag ich euch ist das.
Das unsere Kinder auch irgendwann mal so ein Kindergartenfreundebuch (die Auswahl* ist ja riesig) rumreichen dürfen, steht außer Frage, denn ich finde es eine ganz tolle Sache um Erinnerungen zu schaffen. Nur den richtigen Zeitpunkt dafür zu finden, ist natürlich so eine Sache für sich. Ich persönlich finde ja die Vorschulzeit, also so ab 5 Jahre) dafür am besten geeignet, denn dann kann das Kind viel selber machen und gestalten in so einem Buch. Jetzt, als wir das Buch ausgefüllt hatten, habe ich fast alles gemacht und den Großen nur ausgefragt. Schreiben ist ja klar, aber auch ausmalen, denn das kann das Kind ja noch gar nicht. Selbst sein gemaltes Bild dazu ist nur lustloses Krickelkrackel. Aber naja, es werden sicher noch viele viele Freundebücher kommen, die wir zusammen ausfüllen müssen werden.
Haben eure Kinder auch ein Kindergartenfreundebuch bzw. ein Freundebuch im Allgemeinen oder sogar ein Poesiealbum? Das würde mich ja mal total interessieren, wer so was heute noch macht. Schreibt doch mal.
Bis bald.

Eingewöhnung

Kita-Eingewöhnung – Unsere Herbstmaus ist nun ein Krippenkind.
Seit gestern geht nun auch unsere kleine Maus in die Kinderkrippe. Wie ihr Bruder schon, im Dezember 2015, ist sie nun 13 Monate alt und damit haben wir mit der Eingewöhnung begonnen. Bei uns hier ist es so üblich, dass die meisten Kinder schon so zeitig in die Kinderkrippe gehen. Zudem ist die Elternzeit des Mannes nun bald vorbei und er muss wieder arbeiten gehen. Ich selber ging auch schon so zeitig in die Kinderkrippe und geschadet hat es mir nicht.
Gestern und heute war sie nun jeweils eine Stunde in der Krippe, morgen sind es dann schon 1,5-2 Stunden. Wenn sie komplett eingewöhnt ist, wird sie dann wie auch ihr Bruder, jeden Tag bis zu 9h dort sein.
Da der Mann die Eingewöhnung begleitet, verläuft sie etwas ungewohnt. Der Mann ist nämlich kein Freund von festhalten, sondern er bevorzugt eher das los- und machen-lassen-Prinzip. So war die Herbstmaus heute schon allein die Stunde in ihrer Gruppe und das ohne Probleme. Alle sind begeistert.
 
Ich hatte zwar meine Bedenken, da die Herbstmaus anders als ihr Bruder ist und in letzter Zeit auch gefremdelt hat, aber mit der bis jetzt gut verlaufenden Eingewöhnung bin ich sehr zufrieden. Sie scheint genauso unkompliziert die Krippe aufzunehmen wie ihr Bruder auch. Das macht mich sehr glücklich und viel Vorfreude auf die kommende Zeit.
Aber ich muss auch sagen, dass wir mit unserer Kinderkrippe/-garten und den Erzieherinnen dort sehr viel Glück haben. Sie sind alle so lieb und nett zu den Kindern, dass es einem Freude macht zu zusehen, wie die Kinder jeden Tag mit Begeisterung in ihre Gruppe rennen. Also der Herbstzwerg und seine Freunde machen das jedenfalls.
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Und daheim? Da genießen wir die Ruhe, wenn beide Kinder in der Kinderkrippe sind und schaffen endlich mal was im Haushalt, ohne das ein Kind dazwischen wuselt. Sehr entspannend. 🙂
Bis bald.

Adventsbastelei in der Kita

Heute fand in unserem Kindergarten das jährliche Adventsbasteln mit Familie statt. Dabei bietet die Kita verschiedene Bastelein an, die die Eltern mit den Kiddies machen können. Außerdem gibt es ein Adventscafe mit leckerem Kuchen und Plätzchen, gebacken von Kita-Eltern, dazu Kaffee oder Tee. Der Erlös aus dem Verkauf kommt immer der Kita zu Gute.
Es gab:
– Weihnachtsgesteck basteln, so mit Tannengrün
– Tischschmuck basteln aus mit ausgestopften Stofftannenbäumchen (ähnlich denen die ich selber vor 2 Jahren  gemacht habe)
– Filzen … das wurde von einer Filzwerkstatt aus dem Nachbardorf angeboten, mit Verkauf von fertigen Filzerein
– Holzarbeiten in der Kinderwerkstatt (was genau weiß ich nicht, wir sind nur vorbei gegangen)
– Essbare Kerzen aus Lebkuchen und Waffelröllchen basteln in der Kinderküche
Deswegen habe ich den Herbstzwerg heute etwas später als normal aus seiner Gruppe abgeholt, so das wir gleich zusammen zum Basteln gehen konnten. Die Herbstmaus leistete uns Gesellschaft.
Natürlich konnten wir nicht alles machen, denn der Zwerg ist mit seinen 2 Jahren noch zu klein für das meiste, zudem hatte ich ja die Maus die ganze Zeit auf dem Arm. Ein Kind auf Arm, eins an der Hand, zum Glück waren beide lieb. Jedenfalls bis es heim ging, denn das wollte einer nämlich noch nicht. 😒 In den nächsten Jahren wird es dann aber besser, dass weiß ich genau. Darauf freue ich mich jetzt schon. Also haben wir uns einfach alles angesehen, leckere Kekse gegessen und am Ende hat der Zwerg noch eine Kerze aus Waffelröllchen und Lebkuchen gebastelt, mit meiner Hilfe.
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Der Zwerg hatte viel Spaß dabei. Er hat zwischendrin ein Gummibärchen genascht und die, die er auf den Lebkuchen gemacht hat, gleich mit. 😉 Zuhause konnte ich dann gerade noch schnell ein Bild davon machen, bevor die Kerze vernascht wurde. Denn kaum das wir wieder daheim waren, verlangte er nach seinem „Keks“. 😂 Die Erzieherin hatte aber eigentlich gesagt, er soll ihn den Papa zeigen und dann erst morgen essen. Naja, er hat ihm geschmeckt.
Die kleine Maus hat auch die ganze Zeit brav mitgemacht. Ein Butterplätzchen hat ihr sehr gut geschmeckt. Beim Kerze basteln, hat sie brav bei ihrer zukünftigen Erzieherin auf dem Schoss gesessen und alles beobachtet. Dabei zeigte sie allerdings auch gleich, dass sie ein Spuckkind ist. Denn sie hat beim Aufstoßen die Hose ihrer Erzieherin mit eingesaut. 🙈 Ey. Einstand gelungen würde ich sagen. 😅
Es war ein schöner Nachmittag und ich freue mich schon aufs nächste Jahr. Dann mit 2 Kita-Kindern und garantiert mehr Bastelei.
Bis bald.

Freche Freunde Kita-Paket – Katharina Kürbis als Laterne

Dank eines Blogpostes von Daily Pia bin ich für unseren Kindergarten auf das kostenfreie Kita-Paket von Freche Freunde aufmerksam geworden und habe mich dafür angemeldet. Ich muss dazu sagen, dass ich im Elternrat der Kita bin und da schaut man schon besonders, was man der Kita gutes tun kann. Also ich bin da jedenfalls so.
Schon mit der ersten Quartalsbox nach meiner Anmeldung hatte ich das große Glück und konnte 1 von 250 Bastelpaketen ergattern. Unsere Kita-Leitung war sehr begeistert, denn man kennt es ja, die Gemeindekassen sind klamm und da freut man sich immer über solche Sachen besonders. Ein paar Tage nach der Benachrichtigung über den Gewinn stand auch schon das Riesenpaket im Kindergarten. Es war natürlich sehr spannend, es zu öffnen. Es enthielt für 25 Kinder die Bastelvorlage für eine Laterne von Katharina Kürbis, leckere Snacks und viele viele Wackelaugen.

Die Kita-Leitung entschied sich in Absprache mit den Erzieherinnen, dass die Hortkinder der ersten Klasse, welche ebenfalls in unserer Kita betreut werden, den Spaß haben werden, die Laternen zu basteln. Eigentlich wollten wir ja die Vorschulkinder damit beglücken, aber die sind leider momentan mit ihrem Oma-Opa-Projekt voll ausgelastet.
So wurde dann in der Woche vor dem Laternenumzug ganz fleißig im Kindergarten gebastelt. Ich durfte dabei den Kindern über die Schulter schauen und ein paar Fotos machen. Die Mädels und Jungs waren voller Eifer dabei und haben ganz viele individuelle Laternen gebastelt. Eine schöner als die andere.



Mit ganz viel Präzision wurden dabei die Bastelvorlagen ausgeschnitten, gefaltet und geklebt. Die Kinder konnten dabei sehr gut ihr Geschick mit Schere und Leim trainieren. Besonders süß fand ich ja auch, dass fast alle Kinder ihren Laternen neben den aufgeklebten Augen noch knuffige Nasen und freche Münder aufgemalt haben.
Zudem konnten die Kinder neben der Bastelei noch etwas über den Kürbis lernen. Denn auf der Rückseite der Bastelanleitung gab es neben einem Ausmalbild auch noch viel Wissenswertes über den Kürbis zu lesen. Da konnten die Erstklässler natürlich gleich noch das Lesen üben. 😉

Das war ein großer Spaß und die ein oder andere Laternen war dann sogar beim Laternenumzug mit dabei. Vielen Dank nochmal an Freche Freunde für das tolle Paket.
Soll ich euch noch was verraten. Das neue und letzte Kita-Paket für 2016 von Freche Freunde konnte ich auch wieder für unseren Kindergarten ergattern. Gestern erst geschehen. Ist das nicht toll. Da geht es diesmal um Weihnachten und ich bin schon sehr gespannt darauf es zu sehen, was alles drin ist. Diesmal sollen die Kleinen der Kita damit beglückt werden. Der Elternrat ist schon informiert und war begeistert. Die Kita-Leitung überrasche ich dann morgen mit der guten Nachricht.
Bis bald.