Wenn das reale Leben zu sehr rockt …

… dann liegt das virtuelle Leben flach und das ist auch gut so.
Der Februar hatte es in sich bei uns, denn auch hier ist die aktuelle Krankheitswelle nicht spurlos vorbei gezogen. Zuletzt war jetzt die Kleine für ganze 11 Tage daheim, davon 7 Tage mit Fieber, dass sich sehr hartnäckig gehalten hatte. Heute ist sie nun wieder den ersten Tag in der Krippe und ich hoffe sehr, dass sie keinen neuen Fieberrückfall bekommt, denn man hat ihr schon sehr angemerkt, wie sehr sie die Kita und die Kinder da vermisst hat.
In der ganzen Zeit nun, habe ich aber auch festgestellt, dass ich trotz ihres Fiebers relativ entspannt geblieben bin und mich da auch nicht habe stressen lassen, man kann es ja eh nicht ändern wenn das Kind krank wird, zudem ist es auch für die Kleine nun der erste Winter in ihrem Leben ohne die RSV-Vorsorge mit monatlichem Impfen. Von daher haben wir die Erkältungszeit bisher sehr gut überstanden. Natürlich waren wir auch beim Arzt, denn ich oft der Typ Mutter, der sich lieber zweimal absichert, bevor wir die Medikation eigenhändig hoch fahren, was in unserem Fall das Inhalieren betraf. Da tue ich mich lieber rückversichern, ob inhalieren nur mit Kochsalzlösung ausreicht oder noch ein Wirkstoffmittel zugegeben werden sollte.
Das Einzige was mich aber halt bei Krankheit, egal bei wem, immer extrem nervt, ist, dass der ganze Haushalt zum größten Teil liegen bleibt. Wirklich. Das was wir so nebenher gemacht haben, war nur das Nötigste. Also Wäsche machen mittels Waschmaschine und Trockner und die Küche in Schuss halten, bissl rumfegen. Der Rest blieb mehr oder weniger liegen, denn das kranke Kind geht vor. Auch meine sozialen Medien liegen in der Zeit oft brach, was bestimmt der ein oder andere bemerkt haben sollte. Wir haben halt viel mit dem kranken Kind zusammen gespielt, Bücher angeschaut und ja, auch mal vor der Glotze (TV) abgehangen.
Nebenbei ist dann ja noch das Große gesunde Kind da, er muss in die Kita gebracht und abgeholt werden und daheim fordert er auch ausreichend seine Zeit ein. Er soll sich ja nicht vernachlässigt fühlen, wenn die Kleine gefühlt ständig an einem hängt. Und nebenher hofft man als Mutter ja immer noch, dass er weiterhin gesund bleibt, wenn man jetzt mal von der Schnupfennase absieht.
Nebenbei war ich natürlich auch arbeiten, wie immer in Schichten, und toi toi toi musste ich in der ganzen Zeit keinen Tag Kindkrank nehmen. Der Mann ist ja leider auch immer noch selber krank geschrieben und kann dadurch mit auf die Kleine aufpassen, wenn ich auf Arbeit bin. Exklusive Vater-Tochter-Zeit quasi, denn die Kleine folgt einen auf Schritt und Tritt. An manchen Tagen, u.a. als ich Spätschicht hatte, bekam er jedoch noch die Unterstützung von der Oma oder seinem Kumpel. Denn wenn man selber nicht so mobil ist, dann ist auf zwei quirlige Kinder aufzupassen, sehr sehr anstrengend. An solchen Tagen ist er deshalb dann auch schon kurz nach den Kindern selber ins Bett gegangen um zu schlafen.
Ja ja, zwei quirlige Kinder, obwohl ein Kind krank ist. Unsere beiden Kinderlein haben so ein verrücktes Fiebergen, dass sie sich erst ab einer Körpertemperatur von an die 40°C freiwillig hinlegen und nicht mehr Spielen und Rumtoben wollen. Vorher merkt man ihnen da nicht an das sie ja krank sind, außer dass das Ess- und Trinkverhalten bei ihnen sehr eingeschränkt ist. Das haben sogar schon die Erzieherinnen in der Kita mitbekommen. Verrückt. Sind eure Kinder auch so?
Wir hoffen nun sehr, dass der März besser wird im Bereich der Gesundheit und wir wieder alles voll genießen können. Aber wenn es hier ruhiger wird, dann wisst ihr, dass unser Leben 1.0 einfach zu sehr rockt.
Bis bald.

Wellness im Kindergarten

Heute war in unserem Kindergarten am Nachmittag ein Wellness-Tag für Eltern und Kind. Perfekt für den Start in das neue Jahr. Zeit zum gemeinsamen Entspannen mit dem Kind bzw. den Kindern. Die Erzieherinnen haben diesen Tag lange lange geplant, viele Ideen gesammelt und geschaut, was kann man wie bei Wellness kindgerecht machen und umsetzen kann, und dann ………. kam kaum jemand.

Schade, dass sich kaum Eltern und ihre Kinder dafür interessiert haben. Man konnte die anwesenden Eltern und Kinder echt an 2-3-4 Händen abzählen. Die ganze Mühe der Erzieherinnen war fast für umsonst. Traurig.
Für uns anwesenden Eltern und Kinder hatte das nun natürlich den Vorteil, dass man sich kaum anstellen musste für die Angebote.

Selbst unsere Teilnahme stand auf wackeligen Füßen, denn heute war echt der erste Tag, wo ich relativ wieder fit war. Das freute die Kinder und sie waren voller Begeisterung mit dabei. Dafür kränkelt der Mann immer noch vor sich hin und war deswegen daheim geblieben. Ich hatte ja die Befürchtung, dass meine zwei Wirbelwinde nicht zu bändigen sein würden, wenn ich allein mit ihnen da die Angebote ausprobiere. Und zeitweise war es auch sehr grenzwertig, besonders als die Zeit dann schon voran geschritten war. Denn man glaubt ja gar nicht wie schnell die Zeit so beim Wellnessen vergehen kann.

Das Wellness-Angebot

Es war wirklich sehr vielfältig, was die Erzieherinnen alles auf die Beine gestellt hatten. Da brauchte es echt schon einiges an Vorbereitungen. Wir haben auch alles probiert, einzig für Kinder-Yoga hat unsere Zeit nicht mehr gereicht. Vieles konnten die Kinder selber machen, anderes war für Eltern und Kind. Ich habe auch mal wieder festgestellt, dass meine Kinder beide extrem kitzelig sind, ganz wie die Mama. Massage war daher wirklich eher anstrengend, da die Kinder ständig lachen mussten und sich überhaupt bzw. kaum darauf einlassen konnten. Schade, denn gerade darauf hatte ich gehofft, um etwas zu finden, um die beiden Wirbelwinde mal runter zu bekommen. Aber wir probieren es weiter.

Wellness, Kindergarten, Programm
Sehr schön war Entspannung durch Basteln. Damit kann ich die Kinder immer begeistern, dass merke ich auch daheim. Bei so was sind sie voll dabei, die Kleine hat da sogar eine längere Ausdauer als der Große, aber dass kann auch so was „typisch Mädchenhaftes“ sein.

Unser Wellness-Programm – Eins nach dem anderen

Erste Station. Basteln zur Entspannung.
Kleine Knautschsäcke aus Luftballon und Reis zu basteln, fanden beide toll. Besonders der Reis hatte es der Kleinen angetan. Ich glaube sie hätte damit noch stundenlang spielen können. Fand sie ganz großartig.

Kindergarten, Wellness, Basteln, Knautschsack
Formen legen zur Entspannung war für beide Kinder interessant. Es gab verschiedene Varianten dafür. Auf einem Leuchttisch mit durchsichtigen Steinen zum Beispiel, mit Kunststoffringen auf Papierscheiben Formen legen oder auch mit kleinen Gummibändern in einem Webrahmen verschiedene Formen kreieren. Dann konnte man noch Bommeln und Traumfänger basteln. Während der Große fast alles an Legespielen durchgetestet hat, habe ich zusammen mit der Kleinen einen kleinen Traumfänger für sie gebastelt.

Kindergarten, Wellness, Formen legen
Entspannung durch Mandala ausmalen oder Sandmalerei fand in einem anderen Raum statt. Die Kinder haben die Sandmalerei ausprobiert, aber das war nicht so ihr Fall, obwohl sie das Prinzip her von ihrer Zaubertafel daheim kannten. Aber so mit dem Sand an den Fingern fand es vor allem die Kleine sehr irritierend. Zudem wollte sie sich immer auf die Tafel drauf setzen, getreu dem Motto: Na in den Sandkasten gehe ich ja auch immer rein.

Kindergarten, Wellness, Sandmalerei
Danach bekam Mama dann ein Handpeeling. Der Große hat dabei meine Hände zuerst in warmes Wasser getaucht und anschließend mit einem Peeling massiert. Angeleitet wurde er dabei von einer Erzieherin, die ihn dabei auch unterstützte. Abschließend hat er meine Hände abgetrocknet und mit einer Handcreme eingecremt. Sehr entspannend. Die Kleine wollte natürlich auch mitmachen. Ihr hat es aber gereicht, ihre Hände in das warme Wasser zu halten. Für das tolle Mitmachen dieser Übung gab es für jedes Kind ein kleines Tütchen Gummibärchen, welche natürlich sofort in aller Ruhe aufgegessen wurden.

Wellness auch für Kleine

Im Krippenbereich fand in zwei Räumen das Entspannungsprogramm für die unter Dreijährigen statt. Die Zimmer waren in warmes Licht getaucht und man spürte förmlich, dass die Kleinen hier zur Ruhe kommen sollten. In Gruppenzimmer der Tochter gab es eine kleine Massage. Während ihre Erzieherin die Geschichte von einem Auto vorlas, durften die Eltern mit kleinen Spielautos den Rücken vom Kind massieren. Ich habe das also gleich mal synchron bei beiden Kindern gemacht und nach einer kurzen Kicherrunde, da es ja etwas krabbelte, wurden die Kinder sogar (etwas) ruhig und entspannt. Danach war dann Mama dran, nur das war dann weniger interessant, wodurch das Auto nur eine kleine Runde über meinen Rücken fuhr. Schade. Aber die Kinder wollten weiter und noch mehr Wellness ausprobieren.

Kindergarten, Wellness, Massage, Kinder

Im Zimmer nebenan, waren sie dann wieder voll in ihrem Element. Beim Malen mit nachtleuchtender Farbe kreierten sie schöne Bilder. Anschließend gab es noch eine Runde Entspannung unter einem Sternenhimmel, der die Farben wechselte. Große Augen bei den Kindern.

Kindergarten, Wellness, Malen
Nach all den „Übungen“ zum Entspannen legten wir dann eine Auszeit in der Obst- und Getränkebar ein, wo wir leckeren Saft und fruchtiges Wasser tranken und die Kinder ein paar Obstspieße aßen. Es war alles ganz liebevoll von den Erzieherinnen angerichtet wurden. Man konnte sich auch einen Jogurt mit Früchten zubereiten oder auch nur einen kleinen Obstsalat selber mischen. Schade das ich davon vergessen habe ein Bild zu machen. Es war großartig.

Eltern-Kind-Massage

Unsere letzte Station beim Wellnessen war eine Eltern-Kind-Massage, wo ich wieder synchron die Kinder massieren wollte. Allerdings war die Kleine dann schon so was von durch, dass sie sich überhaupt nicht mehr entspannen konnte und ich zu tun hatte sie ruhig zu halten. Ja sie drehte ein bissl auf, daran merkt man den Kindern immer an, dass es Zeit wird Feierabend zu machen. Der Große wurde unterdessen von einer Erzieherin mit massiert und war dabei auch recht ruhig, bis auf die kitzlichen Stellen halt. Die Gesichtsmassage gefiel aber beiden Kindern ganz gut, dass werde ich mir für daheim merken. Ist ja wie Köpfchen streicheln, dass ja besonders die Kleine sehr mag.

Vom wieder anziehen und heimgehen berichte ich jetzt hier mal lieber nicht so ausführlich. Doch dieser K(r)ampf hat dann die ganze Entspannung bei mir wieder verschwinden lassen. Man merkte da schon sehr, dass beide Kinder fertig waren für den Tag.

Zuhause gab es dann eigentlich nur noch Abendessen und Sandmann, dann ging es auch schon ins Bett. Zuvor haben wir aber noch die kleinen Bastelein in den Kinderzimmern aufgehangen. Jetzt bin ich ja mal gespannt, ob die Kleine nun mit ihrem Traumfänger übern Bett etwas ruhiger schläft.

Kindergarten, Wellness, Bastelein
Wir hatten also einen ganz tollen Nachmittag im Kindergarten und ich hoffe sehr, dass so ein Wellness-Programm noch einmal wiederholt wird, auch wenn bei dieser Premiere die Resonanz nicht so war, wie vorher erhofft. Aber ich kann es nur empfehlen und alle Eltern und Kinder die heute nicht dabei waren, haben echt was verpasst.

Wenn ihr also mal die Gelegenheit habt und euer Kindergarten oder eure Schule, so einen Wellness-Nachmittag veranstaltet, dann geht unbedingt hin mit euren Kindern. Man lernt sehr viel dabei, unter anderen wie die eigenen Kinder so auf Massagen und Entspannungsübungen reagieren. Ich fand es ja echt faszinierend zu sehen, wie sehr manch ein Kind abschalten und genießen konnte. Da war ich richtig neidisch, denn meine beiden Wirbelwinde konnten das leider noch nicht so. Aber vielleicht wird es ja irgendwann mal.

Bis bald.

Der Rücken – mal wieder

Also das ist echt nicht mein Monat. Nachdem mich ja eine Erkältung quält, hat sich heute noch mein Rücken dazu gesellt. Aua.

Schon vor knapp 2 Wochen im Urlaub habe ich mir durch irgendeine doofe Bewegung ganz dolle Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule zugezogen. Da ging 3-4 Tage nichts ohne Schmerzen, aber irgendwie war es dann wieder weg. Ohne irgendwelche spezielle Therapie, alles ganz normal weiter gemacht, außer wenn es gezwickt hat. Als alles wieder gut war, kam übrigens die doofe Erkältung.

Und nun heute dann heute morgen auf Arbeit, kurz vor 6 Uhr, gehen ich vorm Schreibtisch in die Hocke um kurz was am Rechner nachzuschauen Ihr kennt sicherlich so ne Pose, wenn man neben jemanden schnell was nachschauen will) und beim Aufstehen – Zack, waren die „tollen“ Schmerzen von vor 2 Wochen wieder da. Maaaaaan, ich will nicht mehr.
Etwas später habe ich dann den Mann angerufen, er solle mir doch bitte, nach dem Kinder in Kita bringen, meinen letzten Wärmeumschlag* zur Arbeit bringen. Wärme hilft ja bekanntermaßen gegen Rückenschmerzen. Na ja, es tat gut die Wärme zuhaben, aber bei bestimmten Bewegungen tat es trotzdem sau weh. Zum Glück ging Laufen gut und alles andere in Senkrechter Position, nur beim Hinsetzten gibt es die Schmerzen, bis ich die bequemste Position (leicht gebeugt) gefunden hatte.

Der Heimweg auf dem Rad war auch ok und dann zu Hause lief es auch recht gut. Sogar die Kinder aus der Kita abholen war machbar. Nur beim Hinsetzten muss ich sehr aufpassen, dann zwiebelt es immer schön in der Lendenwirbelsäule.

Ach ich habe aber auch echt ein Pech diesen Monat. Hoffentlich vergeht das Ganze jetzt ganz schnell wieder, für Arzt habe ich eigentlich keine Zeit und Lust sowieso nicht. Wenn es jedoch am Freitag immer noch so schmerzhaft wie heute ist, dann werde ich natürlich hingehen. Aber ich hoffe wieder auf Selbstheilung durch normales Weitermachen und gar nicht groß dran denken. Das hilft meistens. Und dann kann es auch bitte mal wieder gut sein mit den gesundheitlichen Querelen. Reicht fürs erste dieses Jaht bei mir.

Bis bald.

Sick and tired

Der Winter geht, der Frühling kommt – ich / wir kränkeln. Ist immer so, auch andersrum vom Herbst in den Winter. Ein zwei Wochen geht das so und wenn dann noch andere Dinge dazu kommen, dann ist einfach alles nur noch bääääh.

Es fing ja schon in unserer Urlaubswoche Anfang des Monats an, aber dann wurde es zum Glück schnell besser. Letzten Donnerstag dachte ich noch: Ja alles überstanden und das ohne Medikamente, nur mit Hausmittelchen und viel Desinfektionszeug um keinen anzustecken. Deswegen bin ich auch am Freitag zum Näh-Blogger-Treffen gefahren, weil ich wieder fit war, alles spitze. Und dann am Wochenende – Bhäm … einmal alles zurück und gleich heftiger. Boomerang. Also liebe Nähmädels, falls jetzt jemand ne Erkältung bekommt, sorry, dass war dann wohl doch ich. War keine Absicht.

Jetzt gibt es doch die Medizindröhnung um Nase und Hals wieder fit zu bekommen. Wenigstens ist die Temperatur diesmal normal geblieben, deswegen gehe ich auch ganz normal weiter arbeiten. Mal sehen wie es weiter geht und habe eigentlich keinen Bock auf nen Arztbesuch diese Woche noch. Der Husten ist noch etwas hartnäckig und trocken, aber sonst geht es langsam.

Wir sind hier mittlerweile ne ganze Schnupfenbande daheim, auch die Kinder haben Rotznasen. Am Sonntag haben wir hier daheim einen neuen Rekord im Taschentuchverbrauch aufgestellt. Immer reihum. 1-2-3 Nasen geputzt. Der Mann hält sich noch tapfer, er hat nur Halsweh. Aber er fühlt sich auch wie der Rest und deshalb gehen wir auch heute wieder ganz zeitig ins Bett. Also bitte Daumen drücken, das wir alle schnell wieder fit sind, wir wollen bald in den Kurzurlaub fahren.

Bis bald. Bleibt gesund.

Donnerstag = Doktortag

Heute morgen haben wir unsere Morgenroutine zeitlich etwas nach vorn geschoben, denn sowohl die Kleine, als auch der Mann hatten Arzttermine. Deswegen sind wir sehr pünktlich los heute. Der Mann hat den Großen in die Kita gebracht und ist danach mit dem Zug direkt weiter zu seinem Termin in die Uniklinik Dresden gefahren. Ich fuhr mit der Kleinen weiter zum Kinderarzt.

Beim Kinderarzt stand um halb acht ein Impftermin an, den hätten wir eigentlich schon letzte Woche gehabt, jedoch mussten wir den durch einen Infekt der Kleinen mit erhöhter Temperatur verschieben. Zurzeit hat sie immer noch eine Schnupfnase und ab und zu etwas Husten. Deshalb war ich mir unsicher ob sie diesmal geimpft wird und der Arzt hat dann entschieden, es wird nicht geimpft. Die Lunge ist jedoch frei und sonst ist auch alles ok, bis auf die Erkältung. Aber keine Spritze. Das hat das Kind aber nicht gestört trotzdem ungehindert zu weinen, schon als es ans wiegen ging, fing sie an. Arme Maus. Bei der Untersuchung dann noch mehr. Beruhigt hat sie sich erst wieder bei mir auf dem Arm. Es waren wohl doch ziemlich viele Arzttermine in den letzten Monaten, aber die waren alle wichtig.

Nächste Woche Mittwoch müssen wir leider schon wieder hin und dann gibt es auf jeden Fall zwei Spritzen (sofern sie fieberfrei bleibt). Die letzte RSV-Impfung steht an, im April will der Kinderarzt sie dann nicht mehr verabreichen. Welch ein Glück. Seit Oktober gab es diese (teure) Impfung aller 4 Wochen, weil unsere kleine Maus ja ein Frühchen ist (welches beatmet werden musste und ältere Geschwister hat). Deswegen diese Schutzimpfung in der Herbst/Winter-Saison.

Der Mann hatte einen OP-Vorbereitenden Termin in der Uniklinik Dresden. Ihm muss leider die Schilddrüse entfernt werden und heute hat er endlich seinen OP-Termin erfahren. Anfang April ist es soweit und wir sind deswegen sehr angespannt, vor allem da es 2 Operationsverläufe (einfach und kompliziert) gibt und wir noch nicht wissen welcher es sein wird. Die Zeichen stehen aber eher auf kompliziert, obwohl ich insgeheim hoffe , des es doch der einfache Verlauf, wo der Mann nach 3-4 Tagen dann wieder heim kann, sein wird.

Arbeitsmäßig liegt der Termin für mich zum Glück sehr gut. Da muss ich erstmal nicht viel rudern und abklären (also für den einfachen OP-Verlauf). Babysitter für eine Nachtschicht und ein Frühschicht Wochenende sind bereits mit Oma/Opa und Tante gefunden. Ein großes Hurra darauf.

Vielleicht kann ich die Frühschichten auch frei machen, das muss ich noch klären mit meinem Chef. Und für die erste Woche des Mannes dann  wieder daheim auch, denn ich denke mal nicht, dass der Mann dann gleich so belastbar ist. Da hoffe ich sehr auf die Einsicht meines Chefs, das ich Spätschichten irgendwie umgehen kann. Vielleicht mit jemanden die Schicht tauschen. Ich richte mich auch schon einmal darauf ein, dass ich wochenlang keine Spätschichten machen kann, wo der Mann allein mit den Kindern wäre. Da die Kleine noch nicht läuft, muss sie ja viel getragen und gehoben werden. Falls jemand Erfahrungen mit Belastbarkeit nach einer Schilddrüsen-OP hat, kann er mir dass ja sehr gern mal schreiben.

Apropo Belastbarkeit, da war ich ja heute sehr eingeschränkt. Heute Morgen habe ich mich irgendwie so doof bewegt, dass mich die Hexe leicht geschossen hat. Schmerzen in der Lendenwirbelsäule vom Feinsten und bei manchen Bewegungen extrem. Deshalb fiel heute Hausarbeit aus und ich habe mich eher geschont. Zum Glück geht sitzen ganz gut, da habe ich ein bissl Bürokram erledigt. Mal schauen ob es morgen besser ist oder ich gar nicht erst aus dem Bett komme. Das wäre allerdings nicht so schön, weil es nämlich eine Fahrt zum Arzt bedeuten würde. Na mal schauen.

Bis bald.

Knock out – Hypotonie

90/60 waren die Blutdruckwerte die meine Hausärztin gestern bei mir gemessen hat.
Hypotonie -niedriger Blutdruck.
Eigentlich kenne ich es nicht anders, ich war schon immer so ein Typ. Selbst in meinen beiden Schwangerschaften habe ich es selten auf einen normalen Wert geschafft. Doch diesmal gesellten sich noch Schwindel, Übelkeit und letztendlich Luftnot hinzu. Ich war platt wie … Es war wohl doch ein bissl viel in letzter Zeit und die Hitze gab mir nun den Rest.
Zum Glück ist meine Lunge frei, denn das war meine größte Sorge aufgrund der Luftnot. Aber trotzdem glaube ich, dass da irgendwas noch zusätzlich im Anmarsch ist. Denn ein trockener Husten kommt immer mehr hervor. Ich werde beobachten.
Jedenfalls bin ich jetzt erstmal krank geschrieben. Verordnet wurden viel Ruhe (ich habe ein Baby und ein Kleinkind), viel trinken (ich gebe mir aller erdenklichste Mühe), die Sonne meiden (kein Problem, außer das Baby braucht einen Spaziergang für ein kleines Schläfchen) und nur das nötigste an Hausarbeit (auch kein Problem).
Leider kann ich deshalb nun nicht zum Bloggertreffen am Freitag. Sehr sehr schade. Ich hoffe auf den November, der Oktober fällt wegen Kleinkindgeburtstag aus. Den Mädels wünsche ich trotzdem viel Spaß beim gemeinsamen Nähen.
Ich lege jetzt weiterhin die Beine hoch bis die Herbstmaus ihren Mittagsschlaf beendet hat und dann muss auch bald der Herbstzwerg aus der Kita abgeholt werden.
Bis bald.

Vom Hochzeitsstress ausgeknockt

Ich war schon in der Woche vor unserer Hochzeit, am letzten Freitag, sehr angeschlagen. Heiserkeit total. Teilweise konnte ich kaum reden. Bis zur Hochzeit wurde es zum Glück besser und ich konnte genesen, dachte ich, zum Ja-Wort schreiten.

Doch schon am Abend der Hochzeitsfeier ging es mir wieder schlechter. Da habe ich es noch darauf geschoben, vermutlich zu wenig getrunken und gegessen zu haben. Inklusive des engen schweren Kleides. Jedenfalls war mir nach dem Abendessen schlecht. So schlecht, dass ich aus meinem Kleid raus musste. Danach ging es.

Auch der nächste Tag ging noch, bis zum Abend. Da wurde mir wieder schlecht. Auch ins Bett gehen, brachte keine Besserung. Nein, ich musste mich dann sogar übergeben. Und trotzdem wurde es nicht besser. Zudem kam noch erhöhte Temperatur bis 38,0 Grad dazu.

Den Sonntag verbrachte ich dann auf der Couch, meist schlafend. Der Mann kümmerte sich die meiste Zeit um die Kinder. Ich habe die Kleine nur gefüttert, als er mit dem Großen draußen war. Zum Glück war die Kleine an dem Tag pflegeleicht und hat Mami nicht geärgert.

Zum Abend hin wurden meine Beschwerden leider schlimmer, ich bekam noch Unterleibsschmerzen dazu. Die waren so heftig, dass wir den Rettungsdienst anriefen und ich ins Krankenhaus gefahren wurde. Eine richtige Diagnose gab’s irgendwie nicht, alle Werte sind in Ordnung. Durch den Elektrolytlösungstropf gingen zum Glück die Schmerzen weg und nach einem Tag durfte ich heute auch schon wieder nach Hause.

Der Mann ist nun noch die Woche mit daheim, wegen der Betreuung der Kleinen. Und ich hoffe, dass es nach ein paar Tagen Ruhe und Erholung wieder bergauf geht. Trotz alledem habe ich unsere Hochzeit sehr genossen. Sie war wunderschön und wird in schöner Erinnerung bleiben.
Morgen geht’s nun erstmal zur Hausärztin und wenn ich wieder fit bin, dann berichte ich euch von unserer Hochzeit.

Alles wieder gut

Vielen lieben Dank für eure lieben Worte zu meinem letzten Post hier und auf anderen Kanälen. Dem Großen geht es wieder gut. Er konnte wie vorhergesagt nach 48 Stunden Beobachtung das Krankenhaus wieder verlassen.
Was mich in der Zeit auch ein bisschen zu schaffen gemacht hat, neben dem Schock des Sturzes, waren einige kritische Stimmen dazu, dass wir unser Kind alleine im Krankenhaus gelassen haben. Ich fühle mich dabei ein bisschen wie eine Rabenmutter, aber es ging nun mal nicht anders.
Aber ich kann euch sagen, dass ich/wir jeden Tag mehrmals bei ihm war. Morgens habe ich daheim nur die Kleine fertig gemacht, selber was kleines gegessen und dann sind wir in die Klinik. Dort haben wir mit dem Großen gespielt, wenn er munter geworden ist. Denn immer wenn wir kamen, hat er geschlafen. Dann habe ich ihm dort Mittagessen gegeben und ihn für den Mittagsschlaf fertig gemacht. Danach bin ich dann erstmal wieder heim. Etwas essen. Baby versorgen. Als der Mann nachmittags von Arbeit kam, sind wir dann wieder zusammen in die Klinik gefahren und wurden von einem fröhlichen Kind begrüßt. Da hatte dann natürlich der Papa Vorrang, denn das Kind ist ein echtes Papakind und die Kleine scheint es auch zu werden. Wir haben wieder schön gespielt, so gut es ging, denn das Kind hing ja zur Überwachung am Monitor und die Kabel waren etwas störend. Wir dann mit ihm schön Abendbrot gemacht, da hat er sogar ein bissl mehr als daheim gegessen. Im Krankenhaus gibt es ja immer schön Auswahl durch die Buffettwagen. Danach bettfertig machen, genauso wie die daheim auch und dann kam auch schon wieder die Krankenschwester und machte die Untersuchungsroutine. Ich war schon sehr erstaunt, wie gelassen der Große alles hinnimmt.
Die Kleine hatte ich, wenn ich allein drin war, nur einen Tag mit. Den anderen habe ich sie zu meiner Schwester gebracht, da ging sie zusammen mit ihrem Cousin in die Krabbelgruppe. Mit Baby den Großen im Krankenhaus besuchen ist nämlich echt anstrengend, denn auch wenn die Kleine noch viel schläft, wird sie immer just dann wach, wenn der Große Essen bekommt. Und es ist echt anstrengend das Baby mit einer Hand haltend zu stillen und mit der anderen Hand das Kleinkind zu füttern. Denn so richtig alleine essen konnte er im Krankenhaus nicht, jedenfalls nicht mit Löffel, die haben ihm nämlich in seine Greifhand (rechts) vorsorglich einen Zugang gelegt. War also nur suboptimal.
Als wir ihn dann abholen waren, hörten wir ihn schon vom Weiten. Nicht heulend, sondern vergnügt spielend. Kind also wieder genesen und alles gut. Nach dem Krankenhaus ging es dann zu Oma und Opa, das war schon so geplant. Es war auch nur für eine Nacht, ich habe ihn dann am nächsten Mittag dort wieder abgeholt. Aber ab und zu brauchen Mama und Papa auch mal einen Abend für sich, was bei uns diesmal allerdings mit Putzen und backen einherging, denn wir erwarteten Besuch. Und bei 2 Tagen Krankenhaus, bleibt daheim leider alles liegen.
Von dem Sturz merkt man ihm nun nichts mehr an. So richtig gelernt hat er leider auch nichts, das Sofa ist immer noch sehr interessant. Ich stehe dann immer sofort daneben und versuche ihm Einhalt zu geben. Das ist aber leider nicht so einfach und ich stehe momentan immer noch Ängste dabei aus. Mama braucht zur Verarbeitung also noch ein bisschen länger.
Sturz überstanden, Bronchitis da. Irgendwas ist bekanntlich immer. Seit 3 Tagen ist hier wieder Hustenalarm, diesmal etwas heftiger als zuletzt. Naja bleibt er halt wieder mal einpaar Tage daheim, der Papa ist ja auch krank. Ich versorge dann also mal die kranken Männer hier.
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Ich hasse Tabletten

Ich bin nicht gern krank und ich nehme nicht gern Medizin, vor allem Tabletten finde ich grausig. Man muss immer darauf achten, dass man sie rechtzeitig einnimmt und nie eine vergisst. Es ist schrecklich.
Warum ich das jetzt mal so ausplauder, ganz einfach, ab heute muss ich für 7 Tage eine Antibiotika-Kombi nehmen. Diese hier:
Antibiotika
Name: ZacPac
Warum: wegen eines kleinen fießen Bakteriums namens „Helicobacter pylori“
Dieses ist schuld an meinen Magenproblemen. Bereits im Januar war ich an einer Gastritis erkrank. Dachte nach kurzer Medi-Einnahme, ich hätte es überstanden, doch es war wie ein Bumerang, die Problemchen kehrten in abgeschwächter Form zurück. Vor 3 Wochen habe ich mich endlich zu einer Magenspiegelung durch gerungen und das ist das Ergebnis: Optisch alles ok, aber da ist dieser winzig kleiner Teufel, der nun bekämpft werden muss.
Nun muss ich diese riesigen Tabletten schlucken. Deswegen habe ich mal ein Lineal daneben gelegt, damit ihr seht, was das für riesen Dinger sind.
Die kleine Tablette (Pantoprazol) ist gegen die viele Magensäure und diese 2 Großen sind Antibiotika (Amoxicillin und Clarithromycin). Also volle Kanone gegen die Bakterien. ;o)
Hat jemand von euch, liebe Leser, so was schon mal genommen. Der riesen Beipackzettel mit den vielen, vielen Nebenwirkungen die auftreten können, macht mir echt Angst. Hoffentlich bleibe ich soweit wie möglich Nebenwirkungsfrei.

Edit:
Erste Tabletteneinnahme überstanden.
Die kleine und die mittelgroße Tablette sind kein Problem. Die große weiße Tablette darf ich zweiteilen und so lässt sie sich gut schlucken. Aber man darf nicht an ihr riechen und bloß nicht zu lange im Mund behalten. Also schnell runter damit und dann noch etwas essen.