12tel Blick Oktober 2018

Kennt ihr noch den 12tel-Blick von Tabea Heinicker? Ja? Nein?

Tabea Heinicker hatte die Aktion 2012 ins Leben gerufen und war bis 2017 ihre Gastgeberin. Man suchte sich ein oder mehrere persönliche Aussichtspunkte und fotografierte sie jeden Monat immer ungefähr am gleichen Tag, an gleicher Position. Das wurde dann verbloggt und im Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Leider ist mittlerweile ihr Blog stillgelegt.

Wer jetzt aber denkt, dass es die Aktion nun nicht mehr gibt, der irrt. Denn wie ich selber erst vor kurzen mitbekommen habe, ist, dass die 12tel-Blick-Aktion weiter lebt und jetzt bei Eva Fuchs daheim ist. Das freut mich sehr, denn ich habe wieder richtig Lust daran teilzunehmen.

12tel Blick Philosophie

2015 habe ich im Zuge unseres Hausbaus schon mal am 12tel Blick teilgenommen. Leider nur ein halbes Jahr lang, danach war ich aufgrund der Schwangerschaft mit der Kleinen leider ans Bett gefesselt und so geriet der 12tel Blick bei mir in totale Vergessenheit. Bis heute, denn ab heute soll sich das wieder ändern und der 12tel Blick ein fester Bestandteil des Blogs werden.

Denn wie schreibt Eva Fuchs in ihrem Blogpost zur 12tel Blick Philosophie so treffend:
„… der monatliche 12tel-Blick ist für viele von uns zum liebgewonnenen Ritual geworden. Inne zu halten, seinen ganz persönlichen Blick aufs Leben geduldig zu verfolgen, das gibt Kraft und Freude. Manche von uns besuchen ihren Fotostandort mehrmals pro Monat, experimentieren mit Wetterstimmung, Tageszeit… Du kannst dem perfekten Foto hinterherjagen oder einen gezielten Schnappschuss machen… „

Ich bin ja eher Typ gezielter Schnappschuss und werde daher meine 2 ausgewählten Standorte auch nur mit meinem Handy machen.

Mein 12tel Blick im Oktober 2018

Für meinen neuen 12tel Blick habe ich mir 2 Ausblicke daheim ausgesucht, die ich auch schon des öfteren bei Instagram gezeigt habe. Unser Ausblick in den Garten.
Da die Sammlung der verschiedensten 12tel Blicke immer am 30. des Monats bei Eva Fuchs gesammelt werden, werde ich meinen Blogpost dazu auch an diesem Tag veröffentlichen. Meine Bilder werde ich wohl immer so 2 Tage vorher machen, so der Plan.

Meine Ausblicke sind:

Einmal von der geöffneten Terrassentür aus, mit Blick Richtung  auf mein großes Blumenbeet mit Apfel- und Birnenbaum und dem Weg zu unserem Gemüsegarten, der hinter dem grünen Zaum verbirgt.

Der andere Blick ist fast identisch nur eine Etage höher, aufgenommen von unserer Balkontür aus. Man schaut in die gleiche Richtung wie zuvor und sieht am Horizont den Turm vom Schloss bei uns im Dorf, sowie Wiesen und Feld.

Ich habe mich bei beiden Aussichtspunkten am vergangenen Sonntag um die Mittagszeit an die offenen Türen gelehnt und mit dem Handy einfach ein Bild gemacht. Halt ein gezielter Schnappschuss.

Das Wetter ist sehr trüb und ab und zu regnete es auch. Es nur 6 Grad und man merkt schon, das der Herbst nun endlich Einzug gehalten habt. Die Pflanzen verfärben ihr Laub oder sie sind schon verwelkt. Aber es gibt auch noch ein paar wenige Blumen die blühen, wie die Ringelblumen. Manche Pflanzen aber, wie unsere Balkonblumen, haben den heißen Sommer einfach nicht überstanden. Denn mal ganz ehrlich, bei der ganzen Wärme habe ich irgendwann das Gießen nur noch auf Nutz- als auf Zierpflanzen beschränkt.

Ich hoffe ihr freut euch, genauso wie ich, dass es hier nun einen neuen alten Ausblick auf unser Leben wieder gibt. Vielleicht mag ja der ein oder andere auch beim 12tel Blick mitmachen.

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs.

12tel Blick Oktober

Rezension: BIENEN – Kleine Wunder der Natur {Werbung}

~Werbung~ (enthält *Amazon-Affiliate-Links)

„Summ summ summ,
Bienchen summ herum.
Ei wir tun dir nichts zu leide,
flieg nur raus in Wald und Heide.
Summ summ summ
Bienchen summ herum.“

Dieses Kinderlied hatte ich gleich im Kopf, als der Große eines unserer neusten Rezensionsexemplare „BIENEN – Kleine Wunder der Natur“ vom Verlag arsEdition aus dem Kartonumschlag zog. Sofort musste er es anschauen und wusste auch sofort um was es in dem Buch geht, denn das Thema der Bienen und anderen Insekten hatten sie erst diesen Sommer in der Kita gehabt und dabei deren kleine Welt entdeckt.

Schon auf der ersten Seite erzählte er was die Biene macht, er konnte genau erzählen, was alles auf den Seiten zu sehen ist und das obwohl die Alterempfehlung für das Buch erst mit 4 Jahren angesetzt ist. Unser kleiner 2,5-Jährige konnte damit ohne Probleme der Geschichte des Buches folgen und mitreden. Eine Freude dem zuzusehen und zu hören. Das Buch hat ihm sofort gefallen und nicht mehr losgelassen. So sollen Kinderbücher doch sein.

Kinderbuch Bienen
Abbildung von Verlag Ars Edition

BIENEN – Kleine Wunder der Natur“ (* Amazon-Affiliate-Link) von Britta Teckentrup erschien bereits 2016 im Englischen unter dem Titel „BEE – Nature’s tiny miracle“ (* Amazon-Affiliate-Link)) und wurde nun Anfang des Jahres in deutscher Übersetzung, von Maria Höck, im Verlag arsEdition herausgegeben.

Das Buch im, etwas breiteren, A4-Format besticht durch seine doppelseitigen farbenfrohen Illustrationen, welche, mit kleinen Gucklöchern versehen, sehr stimmig und nicht zu überladen gehalten sind. Auf allen Bildern können die Kinder die verschiedensten Elemente der Natur entdecken, von den Blumenblüten bis hin zur kleinen Raupe auf einem Blatt.

2 Füchse auf Wiese mit Bienen

Der Text ist kurz und einfach gehalten. Die Erzählweise in zweizeiligen Reimen pro Seite kommt dem sehr entgegen und macht das Vorlesen und zuhören zu einen klangvollem Genuss. Zusammen mit den großen Bildern eine wahre Freude für Kind und Eltern.

Ob rot oder gelb, groß oder klein,
von jeder Blume sammelt sie Nektar ein.
Und hinterlässt auf der grünen Flur
aus Blütenstaub eine goldende Spur.

Beim Anschauen und lesen des Buches begleitet man die Bienen auf ihrer Suche nach Blumen durch den Wald, entlang am Fluss zu einer großen bunten Blumenwiese. Dabei wird gezeigt welch Wunder die Bienen mit ihrer Arbeit verbringen.

Kind schaut Bienenbuch an
Die Kinder und auch wir Erwachsenen lernen durch dieses Buch auf einfachste Weise, wie wichtig die Bienen für unsere Umwelt, insbesondere die Blumen und Planzen sind. Der letzte Satz und Reim im Buch verdeutlicht das noch einmal besonders.

Weil alle Blumen und alle Pflanzen
nur blühen, wenn die fleißigen Bienen tanzen.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Vielen Dank an arsEdition, dass ich rezensieren durfte.

Unser Mittwoch – #WMDEDGT-Edition

Heute war der erste Kita-Tag für die Kinder nach dem Urlaub. Die Kinder haben sich sehr darauf gefreut wieder hin zu gehen und dementsprechend ging dann heut morgen alles ganz flott voran.

Der Große war gegen 6 Uhr munter, die Kleine wurde, weil Morgenmuffel, kurz vor knapp geweckt. Dadurch gab es keine Wutausbrüche oder ähnliches zum frühen Morgen. Juhu, der Tag beginnt entspannend. Gegen 7:15 Uhr waren wir mit Sack und Pack unterwegs zur Kita.
Vollbepackt, weil Monatsanfang (=frische Bettwäsche) und Wechselwäsche-Fach auffüllen. Der Große erzählte seiner Erzieherin gleich voller Stolz, dass er nun ohne Schnuller schläft und ich ließ mir damit gleich den Kita-Schnuller mit nach Hause geben, ohne das er es mitbekam. Dafür gab es Lob am noch vor dem Frühstück.

Für uns Eltern begannen also die letzten Urlaubstage angenehm und vor allem ruhig nachdem die Kids außer Haus waren. Das ist so toll wenn es ganz still im Haus ist und man seinem eigenen Trott machen kann. Herrlich. Ich habe gleich erstmal eine Waschmaschine angestellt und dann den Geschirrspüler vorbereitet, um ihn direkt nach dem Frühstück anzustellen. Dann schon den Tee für die Kinder vorbereitet, den gibt es hier täglich als Getränk.Natürlich ungesüßt. Die Sorte wechsel täglich, mal Früchte, mal Kräuter. Heute habe ich Apfelfrucht von Goldmännchen aufgegossen. Für den Mann habe ich die Kaffeemaschine vorbereitet. Dann wurde in aller Ruhe gefrühstückt mit Instagram-Stories vom Vortag.

Der Mann durfte heute ausschlafen, da er gestern seinen kinderfreien Abend hatte und unterwegs war. Er kam erst ganz spät in der Nacht wieder heim. Somit hatten die Kinder ihn gar nicht gesehen, was aber nicht schlimm ist, denn wenn er ab nächster Woche wieder arbeiten geht, dann ist er ja auch an Frühschicht-Tagen morgens nicht da. Andersrum, also wenn ich Frühschicht habe, ist es ja genauso.

Nachdem der Mann dann irgendwann aufgestanden ist und auch gefrühstückt hat, sprich Kaffee getrunken hat, legten wir langsam los mit dem Tag. Also wir trotteten den Morgen so dahin. Nach zwei Wochen mit Kindern nonstop mit den Kids mussten wir die Ruhe einfach genießen. Jeder hat seinen Kram gemacht und zwischendurch auch mal was Notwendiges.

Der Mann hatte u.a. ein Telefonat mit der Arbeit, zwecks seines Wiedereinstiegs nach langer Krankheit und war auch noch Getränke einkaufen. Ich habe zwei Waschmaschinen Wäsche gewaschen, das Zimmer vom Großen aufgeräumt, gesaugt und dabei auch mal wieder umgeräumt. Was man halt so tut in seinem Urlaub. Ansonsten war chillen und ausruhen angesagt. Der Mann hat auch einen Mittagsschlaf gehalten, während ich in der Zeit nen Film geschaut habe.

Nachmittags haben wir dann zusammen die Kinder aus der Kita abgeholt und wurden dabei stürmisch in Empfang genommen. Zusammen sind wir dann noch zum Sonderpostenmarkt gefahren und haben Rasensamen und -dünger gekauft. Anschließend sind wir noch tanken gefahren, denn das Auto hatte Durst. So haben wir dem Großen vor einigen Monaten mal Tanken erklärt. Das Auto hat dann genauso Durst wie er auch und braucht was zu trinken und seitdem sagt er immer: „Auto hat Durst. Auto muss trinken.“ Sehr süß.

Wieder zuhause angekommen, hieß es erst einmal etwas trinken und Kekse essen. Wie jeden Nachmittag. Dann spielte die Kleine kurz draußen im Garten, als sie dann aber feststellte, dass ihr Bruder oben in seinem Zimmer war und dort spielte, wollte sie auch hoch. Ok, also ausziehen und ab nach oben. Wir haben dann noch Decken auf den oberen Balkon gelegt und ich habe mich auf den Balkon gesetzt. Die Kids sind dann immer mal raus gekommen und wieder rein gegangen. Hin-her-hin-her. Der Papa wurde beim Rasen nachsäen und düngen beobachtet. Großes Kino.

Dann sind wir wieder runtergegangen, es wurde Tee getrunken und ab ging es wieder in den Garten. Der Große allerdings ging wieder hoch. Somit war ein Kind dann oben auf dem Balkon und eins spielte unten. Unterhaltung lief dann von oben nach unten und umgekehrt ab. Das nervte etwas, da die Kinder auch langsam müde und somit quenglig wurden.

Der Mann hatte dann die tolle Idee im Garten noch Kartoffeln auszubuddeln und somit den Großen zu beschäftigen. Der fand das spitzenmäßig und war voll bei der Sache. Ich habe nebenher versucht die Kleine zu beschäftigen. Die Männer haben unsere lila Kartoffeln geerntet, was ein Experiment war, da die Saatkartoffeln davon nicht gerade günstig waren und wir daher auch nur eine Reihe davon hatten. Aus 6 oder 7 lila Saatkartoffeln wurden immerhin ca. 6 kg lila Kartoffeln. Woah. Also wenn unsere anderen Kartoffeln auch so gut gewachsen sind, dann gibt es hier demnächst ungefähr 100 kg Kartoffeln im Vorrat oder auch mehr.

Zum Abendbrot gegen 18 Uhr waren die Kids dann leider sehr quenglig. Der Große weigerte sich erst die Hände zu waschen und wollte lieber duschen. Essen war dann auch nur so halberfolgreich, aber Pudding geht zum Glück immer und auch Rohkost sowie Obst. Die Kleine sah danach aus, als wäre sie in ihren Pudding gefallen und machte beim Säubern ein Theater, als würde man ihr was antun wollen. Aber das macht sie immer, wirklich immer. Das Kind mag einfach keinen Waschlappen im Gesicht.

Während der Mann die Kleine ins Bett brachte, durfte der Große noch etwas Trickfilm via YouTube schauen, um sich danach (halbe Stunde später so gegen 19 Uhr) wieder in Rage zu brüllen, als es ins Bett gehen sollte. Unser mittlerweile täglicher abendlicher Wutausbruch. Puh. Ich glaube morgen geht es direkt nach dem Abendbrot ins Bett. Ohne Trickfilm.

Heute bin ich dann nur noch einmal nach oben zu ihm gegangen, als er wieder raus kam, den Rest habe ich dem Mann überlassen, da ich auch in Ruhe mein Abendbrot essen wollte. Der Mann hatte schon mit den Kindern zusammen gegessen, aber ich wollte dazu meine Ruhe haben. Wie morgens beim Frühstück. Also durfte er den abendlichen Kampf auf sich nehmen.

Irgendwann war dann Ruhe, allerdings unter Tränen des Großen, der einfach nicht verstehen wollte, das der Tag nun vorbei war und er schlafen sollte. Und das lag noch nicht einmal am umgestellten Kinderzimmer, das fand er toll. Nein, man könnte ja was verpassen und wenn ich gefühlt 10x auf die Toilette muss, dann kann ich mich vor dem Schlafen gehen drücken. Es ist anstrengend zur Zeit. Aber das Schrieb ich ja schon.

Es wurde dann tatsächlich ruhig und nach einer kurzen Aufräumrunde und sen Tag sacken lassen, verabschiedete sich der Mann schon bei Zeiten ins Bett, während ich noch ein paar YouTube-Videos schaute.

Jetzt heißt es aber auch bei mir gute Nacht und bis bald.

Verlinkt bei WMDEDGT.