Mit dem Hobby plötzlich im Fernsehen

Bekanntermaßen habe ich ja das Nähen als Hobby. Es ist meinen Ankerpunkt, meine Entspannungsoase, mein Yoga. Damit verbunden treffe ich mich mehrmals im Jahr, in der Regel monatlich, mit den Mädels von Dresden näht. So auch im letzten Monat, wo wir mal wieder in der Dresdner Kleingartengaststätte Immergrün zu Gast waren.

Zu besagten Zeitpunkt unseres Treffens war auch, unerwarteterweise, ein Kamerateam des Regionalsenders Dresden Fernsehen dort zu Besuch um einen neuen Werbespot über die Gaststätte zu drehen.

Interesse an unserem Hobby

Ich war bei meiner Ankunft schon sehr überrascht dieses kleine Fernsehteam zu sehen, habe mir aber erstmal nichts dabei gedacht. Kurz nach meiner Ankunft zeichnete sich aber ab, dass das Fernsehteam sehr angetan von unserer Gruppe war und es die Chance gab, dass sie über uns ein paar Sequenzen mit drehen. Als Voraussetzung war da aber ein Interview das eine von uns Nähmädels hätte geben müssen.

Nun könnt ihr euch sicherlich vorstellen, wie alle begeistert hier geschrieen haben. Nämlich nicht. Einige von unserer Gruppe bloggen ja etwas verdeckt, also sie zeigen sich nicht selber, über ihr Hobby. Was heißt, sie wollen nicht unbedingt im Rampenlicht stehen und öffentlich zu sehen sein. Das machte es schon etwas schwieriger bei der Wahl der Freiwilligen.

Augen zu und durch – Hallo ich mach das

Nun ist es aber so, dass ich ja mittlerweile nicht mehr ganz so zurückhaltend bin wie noch vor Jahren, also habe ich mich bereit erklärt das Interview zu geben. Kann ja auch nur schief gehen. Man kennt das ja: Roter Kopf, Ähm und Kauderwelchgelaber, voll der breite Dialekt der plötzlich durch kommt und viel viel mehr.

Ok, ich hatte auch etwas schwitzige Hände, der Bauch war etwas wollig warm und kribbelig und ich war die ganze Zeit unterschwellig angespannt, da ich ja nun nicht wusste, wann die mich nun interviewen wollen. Also erstmal alles wie gehabt, Nähmaschine aufbauen und schon mal loslegen. Zwischendurch hat der Kameramann schon fleißig gedreht und Fotos gemacht.

Alles im Kasten. Wann kommt es denn nun und kommt es überhaupt?

Letztendlich habe ich das Interview souverän über die Bühne gebracht, der Kopf wurde nicht rot und warm. Gesächselt habe ich auch nicht zu sehr, ich gebe mir ja immer sehr Mühe beim freien sprechen. Die Mädels waren begeistert und haben mir gedankt. Nun hieß es aber erstmal abwarten, ob und wann der Beitrag nun kommt.

Man versprach uns, dass wir über die Ausstrahlung wohl informiert werden, konnte aber nicht sagen wann das geschehen wird.

Die Zeit verging und, ich glaube es war nach so 1,5 bis 2 Wochen, habe ich zufällig im Dresden Fernsehen den Werbespot der Gaststätte mit uns als Background gesehen. Ich muss das ja übers Internet gucken, da ich den Sender nicht empfange und kann da ist das doch ein echter Glückstreffer gewesen.

Plötzlich im Fernsehen

Genauso wie ich den Werbebeitrag zufälligerweise entdeckt hatte, habe ich dann auch den Beitrag über unsere Nähgruppe entdeckt inklusive meines Interviews. Wir wurden also nicht vorher informiert, dass der Beitrag tatsächlich online geht.

Artikel auf Dresden Fernsehen
Quelle: Dresden Fernsehen

Ah ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie hibbelig ich plötzlich war. Die Ganze Aufregung, wie beim Interview, war wieder da, inklusive Bauchkribbeln. Aufgeregt wie ein kleines Schulkind.

Erstmal habe ich mir den Beitrag durchgelesen und musste teilweise über die Wortwahl schmunzeln, denn noch nie hat jemand unser Nähhobby als flauschig bezeichnet. Natürlich habe ich das auch gleich in den sozialen Medien und innerhalb der Nähgruppe geteilt. Einzig die Tatsache, dass die Website von Dresden Fernsehen nicht so wollte wie ich, hat mich total verrückt gemacht. Ihr könnt es euch sicherlich vorstellen, wenn man etwas unbedingt möchte und es nicht so geht wie man möchte.

Interview beim Nähtreffen
Quelle: Dresden Fernsehen

Doch irgendwann ging es dann und ich konnte mir den Beitrag anschauen. Tja, wie soll ich das sagen, es ist schon etwas komisch sich plötzlich selber im Fernsehen zu sehen und hören. Aber das Gefühl ist auch großartig.

Lob kam auch reihenweise herum. Von der Familie und den Nähmädels, ein paar Likes auf Faebook. Mehr Feedback gab es jetzt noch nicht und dieses Hochgefühl wie kurz nach der Veröffentlichung des Beitrages ist mittlerweile auch etwas abgeflaut. Was ja nicht schlimm ist. Abheben werde ich jetzt dadurch eh nicht, das ist nicht so meine Natur.

Wo kam es noch. Wo kann man es sich noch anschauen.

Gesendet wurde der Beitrag dann auch noch am Tag nach der Veröffentlichung in der regionalen täglich erscheinenden Nachrichtensendung „Drehscheibe Dresden“ vom Dresden Fernsehen. Das konnten dann also auch nochmal alle sehen, die die Sendung außerhalb vom Web im normalen Fernsehen schauen. Hat ja nicht jeder Internet daheim.

Wenn ihr euch den Beitrag mal in Ruhe anschauen wollt, dann könnt ihr das über folgende Links machen.

Ich danke ganz herzlich Dresden Fernsehen für den fantastischen Beitrag über unser „flauschiges“ Hobby und das Interview mit mir. Wann bekommt man schon mal so eine Chance öffentlich über sein Hobby zu reden.

Ich freuen mich sehr, wenn ihr euch den Beitrag anschaut und vielleicht auch teilt, damit ihn auch Leute außerhalb von Dresden sehen können. 😉 Und über euer Feedback dazu natürlich genauso, schreibt ,mir gern einen Kommentar.

Viel Spaß beim Anschauen und bis bald.

Nähbloggertreffen von Dresden näht im September 2018

Lange habe ich nicht mehr über die Treffen von Dresden näht hier berichtet, was vermutlich auch daran liegt, dass ich zuletzt im März dabei war. Darüber habe ich damals aber gar nicht berichtet. Mein letzter Blogpost dazu ist echt vom Januar, als die Mädels bei uns daheim waren. Daran sieht man mal wieder, wie schwierig es manchmal ist, Arbeit, Familie und Hobby unter einen Hut zu bekommen und nebenbei noch Freunde zu treffen.

Treffen im Immergrün Dresden

Doch diesmal hat es geklappt. Lange geplant und das Frei auf Arbeit dafür schon im Dezember 2017 beantragt, genehmigt bekommen habe ich es aber erst paar Tage vorher. Es ist zum Verzweifeln. Aber Schwamm drüber – Mutti hat Ausgang. So bin ich nun letzte Woche Freitag nach Dresden zum Treffen gefahren.

Getroffen haben wir uns wieder in der Gartengaststätte Immergrün in Dresden, die ist ja schon unser zweites Zuhause, so mit 4 Treffen pro Jahr dort.

Im Gegensatz zu meiner letzten Teilnahme im März, wo meine Overlock die einzige Maschine auf dem Tisch war, hatten diesmal alle ein Maschinchen dabei und es wurde fleißig gewerkelt. Wer alles dabei war, hat wie immer Amberlight ordentlich aufgezählt.

Ich hatte drei Hosen für den Großen dabei und habe es sogar geschafft, alle zusammen zu nähen. Gute Vorarbeit daheim lohnt sich halt immer für die Treffen. Ruck zuck waren die dann fertig.

Das Fernsehen zu Gast

Ganz überraschend für uns war es, dass diesmal der lokale Fernsehsender Dresden Fernsehen in der Gaststätte zu Besuch war und darüber einen Beitrag gedreht hat. Natürlich weckte auch unsere illustre Runde Aufmerksamkeit, so das wir unvermittelt nebenbei auch noch im Fokus standen.

Als dann die Suche nach einem Interviewpartner war, habe ich mich letztendlich angeboten es zu machen. Was ist denn schon dabei. Augen zu und durch. Ich glaube, dass ich noch nicht mal rot geworden bin, denn warm war mir nur in der Bauchgegend. Aber so ein bissl Lampenfieber ist ja ok.

Die Mädels waren jedenfalls begeistert von meiner Leistung und ich bin sehr gespannt darauf, wenn der Beitrag im Fernsehen läuft. Da ich aber nicht aus Dresden bin, muss ich dann wohl auf die Mediathek hoffen. Ich werde berichten.

Danke an stoff_verzueckt für das Foto von meinem Interview.

Es war wieder ein toller Abend mit großartigem Austausch und spätestens im Dezember zum Weihnachtstreffen mit Wichtelei bin ich definitiv wieder mit von der Partie.

Bis bald.

Näh-Bloggertreffen daheim

Wenn man Anfang Januar morgens mit einer spontanen Idee aufwacht und diese dann, nach Absprache mit dem Mann, sofort umsetzt, dann hat man am dritten Freitag des neuen Jahres 7 ganz liebe Nähmädels in seinem Wohnzimmer sitzen und verbringt einen gemütlichen Abend mit quatschen, nähen und fachsimpeln. Der Mann hat sich sogar auch noch dazu gesellt.

Bloggertreffen
Zu den Näh-Bloggertreffen von Dresden näht fahre ich ja immer gern, dass ist meine kleine Auszeit im Monat. Me-time. Da stört mich auch nicht, dass ich immer für eine Fahrt eine Stunde hin und eine Stunde zurück fahre. Nun also mal das Spiel anders herum, die Mädels kamen zu mir. Lange hatte ich es mir schon immer mal vorgenommen, aber immer kam was dazwischen, doch nun wurde es endlich in die Tat umgesetzt. Und es war so so toll.

Bevor kar_ina_labelclauchichiaprikanernäähglückpeggymajaura_schuhpegmitnadelundfaden und stoff_verzueckt hier ankamen, habe ich Mittags noch schnell für das abendliche Buffet ein schnelles Dinkel-Vollkorn-Brot gebacken und die Kürbissuppe aus dem Frost geholt. Jaja, da lohnte es sich mal wieder, dass der Mann teilweise für ne ganze Fußballmannschaft kocht und wir einfrieren. Da hat man nicht so viel Stress bei den Vorbereitungenfür so kleine Feierlichkeiten.

Wir haben zwar zuviel aufgetaut, aber so war wenigstens das Mittagessen für heute schon gesichert. Clever oder. Natürlich haben auch die Mädels wie immer ganz leckere Sachen zum essen mitgebracht, so das wir wieder ein sehr sehr leckeres Büffet hatten.

Bloggertreffen, Büffet
Nähtechnisch war der Abend eher bei der Handarbeit angesiedelt, einzig Sandra von  stoff_verzueckt hatte ihre Overlock mitgebracht, selbst ich hatte keine Lust irgendeine meiner Nähmaschinen aus dem Arbeits-/Nähzimmer zu holen. So blieb es bei mir selber nur beim ausschneiden eines Stoffpanels für ein Schürzenkleid für die Kleine (Fasching is coming). Ansonsten wurden Schnittmuster abgemalt, kleine Stoffhexagons zusammengenäht und natürlich auch viel gequatscht.

Bloggertreffen, nähen
Um einen kleinen Hausrundgang kam ich auch nicht ganz herum, zum Glück hatten der Mann und ich vorher noch die Bude ordentlich geputzt. Ok, fürs Arbeits- und Nähzimmer hat die Putzkraft dann nicht mehr ganz gereicht. Mein persönlicher Chaosraum. Ich hatte ja ein bissl Bedenken wegen unserer immer noch vorhandenen Baustellenromantik* (z.B. unfertiges großes Bad und Treppenhaus, vorgerichtet könnte teilweise auch schon wieder werden) hier, denn durch die lange Krankheit vom Mann geht hier seit Monaten nix voran. Aber alle waren sehr verständnisvoll und fanden es trotzdem toll, was wir uns aufgebaut haben. Ich hätte also ehrlich gesagt nix gegen so was wie Zuhause im Glück oder ähnlichem hier einzuwenden, um das mal so am Rande zu erwähnen.

Letztendlich war der Abend wundervoll und ich hoffe auch, dass alle gut wieder bei sich zu Hause angekommen sind. Aber wenn ich es heute bei Instagram richtig verfolgt habe, so ist dies der Fall gewesen. Ich hoffe also auf eine Wiederholung hier daheim, dann vielleicht auch noch zusätzlich mit den Mädels, die wegen Arbeit, fehlender Babysitter oder Krankheit nicht her kommen konnten.

Und was ich alles an wunderschönen Gastgeschenken bekam, das zeige ich euch in ein paar Tagen.

Bis bald.

* seit über 2 Jahren

Dresdner Nähbloggertreffen im Mai

Im Mai war ich auf zwei Bloggertreffen. Eins davon war das monatliche Treffen der Dresdner Nähbloggerinnen. Diesmal trafen wir uns wieder, wie zuletzt im März, im Dresdner Immergrün. Dort haben wir ja bekanntermaßen viel Platz und können uns gut ausbreiten. Auch die wieder zur Verfügung gestellte Bügelstation wurde dankbar angenommen. Es wurde fleißig genäht, Schnittmuster abgezeichnet, zugeschnitten, geschnattert und lecker gegessen. Ich selber habe an dem Abend zwei Leggins für die Kleine genäht und ein paar Schnittmuster abgezeichnet.

Dabei waren wie immer die üblichen Verdächtigen, Amberlight hat wie immer alle schön aufgezählt. Das finde ich wunderbar und ich freue mich immer darauf die Mädels wieder zu sehen. Mittlerweile sind auch schon tolle Freundschaften im Privaten entstanden.
Besonders schön fand ich es auch, dass eine liebe Bloggerfreundin mit ihrem kleinen Sohn vorbei geschaut hat. Ich kenne es ja schon selber, mit kleinem Kind klappt es nicht immer zu den Treffen. Umso mehr haben sich alle gefreut den kleinen Mann endlich mal persönlich kennen zu lernen. Sein Willkommensgeschenk musste ihn ja leider mit der Post überreicht werden.

 

Nähbloggertreffen_Dresden_Immergrün
Bild zur Verfügung gestellt von Sera.

Jetzt steht schon bald das Juni-Treffen an, diesmal wird es nicht wie sonst Freitag Abend stattfinden, sondern am Samstag, dann aber als Nähtag bei der lieben Kerstin. Ich werde vermutlich diesmal nicht mit dabei sein, auch wenn es passenderweise an meinem arbeitsfreien Wochenende ist. Aber wir fahren bald in den Urlaub und da gibt es daheim noch genug zu tun, ja auch zu nähen. Allerdings ziehe ich es dann doch vor, ganz entspannt mit der Familie zusammen zu sein, dass kommt bei Schichtarbeit ja leider manchmal zu kurz. Vor allem an Wochenenden. Aber spätestens im September, wenn das Bloggertreffen wieder im Immergrün stattfindet, bin ich wieder mit dabei. Juli und August-Treffen werden wegen der Arbeit eher unrealistisch in der Teilnahme werden. Leider. Aber der September ist schon fest eingeplant.

Bis bald.

Dresdner Nähbloggertreffen im März

Anderthalb Wochen ist das letzte Nähtreffen von Dresden näht nun schon wieder her und ich denke gern daran, wie schön es doch wieder war. Wir trafen uns wieder einmal im Dresdner Immegrün, dort ist es einfach perfekt zum Nähen und schwatzen, lecker Essen gibt’s noch dazu. Die tolle Bügelstation die wir immer mit benutzen dürfen, ist dann quasi das i-Tüpfelchen am Nähabend, denn was ist nähen ohne bügeln.

Da ein Teil von Dresden näht an dem Wochenende in Berlin beim Nähcamp weilte und dort die Nadeln glühen ließ, bekamen wir Besuch von einer anderen Nähgruppe aus Dresden. Das war schön, denn so lernt man auch mal andere Gesichter kennen und kann sich austauschen.

Von Dresden-näht waren dabei: FriemeleienCaro-Lynns-KuddelmuddelSchaun wir malCatlogby AprikanerClauchichi und Königinnenreich.
Ich habe mich zudem sehr gefreut liebe Nähmädels wieder zu treffen, die (genau wie ich auch) nicht immer an den Treffen teilnehmen können. Da ist die Freude dann immer groß beim Wiedersehen.

Es wurden wie immer die unterschiedlichsten Sachen genäht. Von Kissen über Decken zu Kleidern oder auch kleinen Blumen mit der Hand. Es war alles dabei.


Ich hatte diesmal ein Projekt für den Großen unter der Nadel. Es wurde eine Bettschlange für sein umgebautes Kinderbett, damit nichts hinters Bett fallen kann. Ich war sehr glücklich, dass ich den kompletten Rohling geschafft hatte und daheim dann nur noch füllen und verschließen musste.

Auch wenn die Bettschlange etwas länger als geplant geworden ist, so ist sie doch perfekt und passt dann auch gut später in einem größeren Bett. Das Kind hat sich sehr darüber gefreut und sagt immer stolz „Mama näht“ und zeigt dann darauf. Hach.

Im April gibt es dann für mich leider kein Nähbloggertreffen, es passt terminlich einfach nicht rein. Aber im Mai, wenn wir wieder im Immergrün sind, bin ich wieder mit von der Partie. Das ist fest eingeplant und darauf freue ich mich schon.

Bis bald.