Angespannt …

… unruhig … lethargisch … depri …
Ja, das würde meinen momentanen Gemütszustand momentan ganz gut beschreiben. Das liegt aber nicht an meiner Schonungsverordnung, die mich hier schon seit Wochen auf dem Sofa festhält, sondern eher an der momentanen Schwangerschaftswoche. Wieso das? Ganz einfach: Einige von euch wissen ja vielleicht, dass ich 2011 schon einmal schwanger war und das ganze dann in einer Fehlgeburt endete. Und da liegt nun der Grund für meine momentane Gefühlsschwere, denn heute bin ich genau an dem Tag in der Schwangerschaft angelangt, als ich damals erfahren habe, das mein Kind nicht mehr lebt. *Tränchen-verdrück* 
Das macht mir echt zu schaffen und obwohl ich versuche zuversichtlich zu sein, bin ich froh, wenn die neue Schwangerschaftswoche beginnt. Gestern Abend habe ich im Bett erstmal wieder ne Runde geheult. Allerdings werde ich bestimmt noch bis zum nächsten Dienstag angespannt bleiben, erst dann habe ich wieder Termin beim Frauenarzt und hoffe sehr einen munteren Herbstzwerg auf dem Ultraschall-Monitor zu sehen.
Wie habt ihr alle eigentlich diese ersten Schwangerschaftswochen überstanden, ohne bekloppt vor Sorge zu werden, das etwas nicht stimmt? Das würde mich wirklich mal interessieren. 
Das ich kaum bis gar keine der üblichen Schwangerschaftsbeschwerden habe, macht die Sache nun auch nicht gerade einfacher. Aber ich weiß aus eigenen Familienkreisen, dass das Wegbleiben der Beschwerden bei uns anscheinend üblich ist. Super was.
Wie weit bin ich: 8+5 (9. Ssw)
Bauchumfang: Immer noch nicht gemessen.
Der beste Moment diese Woche: Ein kleiner Spaziergang inklusive Eis essen mit dem Liebsten.
Ich vermisse: Die Nähmaschine. Getraue mich gar nicht irgendwas zu nähen
Heißhunger auf: Immer noch nichts bestimmtes. 
Wehwehchen: Der Kreislauf, der Kreislauf, der Kreislauf
Ich freue mich auf: Den Arzttermin nächsten Dienstag, mit einem hoffentlich munteren Herbstzwerg.

Besonders gefreut habe ich mich heute über diese schöne Postkarte, die der Liebste aus dem Briefkasten geholt hat.

Mit lieben Grüßen für mich an meinen „Schonplatz“ und besten Wünschen für diese kritische Zeit darauf. Das freut mich sehr und hilft ungemein in diesen schwierigen Tagen. Nur leider hat der Absender vergessen seinen Namen darauf zu schreiben. Einzig der Poststempel verrät, das die Karte aus der Region Glauchau stammt.
Also wer hat mir den diese lieben Zeilen geschrieben? Möchte doch ganz herzlich DANKE sagen.

Bis bald und weiter Däumchen drücken. 🙂

11 Gedanken zu „Angespannt …

  1. Liebe Bianca,ich habe die kritischen Wochen mit einem Programm aus Hochzeitsendspurtvorbereitungen, Hochzeit, Flitterwochen (da habe viiiel geschlafen ;-)) und dem Beenden meiner Magisterarbeit verbracht – nicht unbedingt zu empfehlen ;-). Aber ich hatte auch keinerlei Beschwerden, nur ein unerwartetes Ende ;-). Alles Gute für Euch :-).LG,Bine

  2. Hallo liebe Bianca, ich habe erst jetzt deine Beiträge zum Thema gelesen und drücke euch ganz fest die Daumen. Auch ich hatte bange Gefühle bei den erstem Schwangerschaftswochen – meine erste Schwangerschaft endete in der 7. SSW nachdem zum glück frühzeitig erkannt, eine Eileiterschwangerschaft diagnostiziert wurde. Nur drei Monate später klappte es überraschenderweise erneut und alles lief dann ohne Komplikationen. Also: Geh alles ruhig an, schlafe viel (Ich war am Anfang sooo entzetzlich müde) und lass es dir gut gehen!Viele Grüße,Sophie

  3. Liebe Bianca!Ich würde dir so gern einpaar liebe und aufmunternte Worte hierlassen. Aber mir fällt einfach nicht das passende ein.In meiner zweiten Schwangerschaft hatte ich in der 6 Woche Blutungen und dachte, alles ist vorbei. Deswegen kann ich es dir sehr gut nachfühlen. Aber am Ende war alles gut. Und das wirds bei dir sicher auch. Ansonsten ruhig gelaasen bleiben, auch wenn es schwer fällt. Ablenkung, Ablenkung und nicht zu viel darüber nachdenken. Und wenn alles nicht hilft, dann freundlich beim Frauenarzt nachfragen, ob du eher schon kommen kannst, weil du dir so große Sorgen machst.Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Gelassenheit!Liebe Grüße, Ina

  4. Die ersten Schwangerschaftswochen… oje, darüber kann ich gar nicht kurz schreiben. War bei jedem Kind total anders und beim zweiten, habe ich es ja erst in der 12. erfahren, dass ich schwanger bin. Ich habe glücklicherweise auch keinerlei der üblichen Anzeichen gehabt. Mach' Dich bitte nicht verrückt. Es kommt eh wie es kommt und man muss es so hinnehmen. Je mehr Sorgen Du Dir machst umso schlechter für den Zwerg.LGKerstin

  5. Die ersten Schwangerschaftswochen habe ich, wenn ich nicht arbeiten war, hauptsächlich auf dem Sofa verbracht. Ich war so müde … 🙂 Die nächsten Vorsorgetermine habe ich auch immer herbei gesehnt, wobei mein erster auch so um die 8./9. SSW war. Vorher wollte mein Arzt mich nicht sehen (es sei denn, mir wäre es schlecht gegangen).Den Rat, dir eine Hebamme zu suchen kann ich dir auch geben. Das sind nochmal andere Gespräche und sie haben meist mehr Zeit als der Arzt. Liebe GrüßeStefanie

  6. Ich drück euch auch weiterhin die Daumen – ich war jeweils so spät wie möglich beim Frauenarzt und nur beim Fehlversuch bereits in der 9. SSW, da es dort Blutungen gab. Ansonsten haben mich die Arzttermine immer nervös gemacht, da ich das Gefühl habe, wenn man nicht zu viel eingreift, entscheidet der Körper schon ganz allein, was gut und richtig ist. Den Hebammentipp kann ich aber nur unterstreichen – such dir eine, solange es noch welche gibt …

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