All read – oder auch nicht

Ich habe heute bei meinem Blogreader mal wieder den Button „Mark all as read“ gedrückt. Einfach so. Es ist befreiend einen leeren Blogreader zu haben, auch wenn ich es nicht geschafft habe, alles darin zu lesen. Doch es gibt Zeiten, wie momentan, da lese ich nur meine absoluten Lieblingsblog, alle anderen müssen hinten anstehen und geraten dann leider auch mal in Vergessenheit. Und selbst die Lieblingsblogs warten auch mal 1-2 Tage. Es ist halt nicht immer Zeit dafür.

Aber ich möchte die Posts in meinem Reader gern genau und in Ruhe lesen und nicht nur überfliegen. Zeit brauche ich dafür, ungestörte Zeit. Zudem frustriert es mich immer ungemein, wenn ich da noch die Zahl der ungelesenen Blogposts sehe. Zeit, ja Zeit braucht man.

Ich habe das mit dem Entleeren des Readers auch nicht zum ersten Mal gemacht. Immer wenn sich die Blogposts zu sehr aufgestaut haben, dann befreie ich mich von der Last der Ungelesenen. Knapp 170 ungelesene Blogpost hatten sich nun mal wieder aufgestaut. Ungefähr vom letzten Vierteljahr. Kurz überlegen, noch mal schnell überfliegen, ob ich doch etwas unbedingt gelesen haben sollte, und dann einfach ‚Klick‘ machen und alles ist weg. Leer. Es tut so gut nun einen leeren Reader zu haben und wieder mit Frischem zu beginnen. Wie an einem kühlen klaren Morgen.
Mach doch auch mal. Befreie dich von der Last des Ungelesenen.

Bis bald.

Gegen den Strom – Warum ich nicht jeden Trend folgen muss

Brauche ich unbedingt dieses neue soziale Netzwerk wo sich jetzt alle anmelden?
Muss ich unbedingt bei den aktuellen Blog-Linkpartys mitmachen?
Oder bei Instagram-Challanges?
Fragen über Fragen, die mich täglich im Umgang mit den sozialen Medien beschäftigen und mittlerweile weiß ich …

… NEIN – ICH MUSS NICHT.

Da schwimme ich mittlerweile lieber häufiger gegen den Strom, als mit ihm. Ich mache einfach mein Ding. Wozu sollte ich mich einem neuen sozialen Netzwerk anschließen, wenn ich schon bei 3-4-5 sozialen Netzwerken angemeldet bin. Und da spielt es auch keine Rolle ob dieses neue Netzwerk moralisch ok ist oder nicht. Einerseits brauche ich dann ja noch mehr Zeit für Social Media, die ich jetzt schon kaum habe, und andererseits fange ich wieder mal bei Null an. Also wozu dann. Jeder muss natürlich für sich entscheiden, wo er mitmachen möchte und wo nicht. Ich habe meine Entscheidung getroffen.
Trends, Netzwerke, Social Media

Bloggen um jeden Preis?

Das gleiche gilt zum Beispiel auch für diese ganzen Linkpartys, die von Bloggern auf ihren Blogs organisiert werden. Klar, ab und zu mache ich da auch mit, aber nicht immer. Denn ich habe für mich erkannt, dass ich diesem stetigem wiederholenden Blogstuff nicht gerecht werde. Mir fehlt da einfach die Ausdauer und Hingabe dafür, um dann immer an den bestimmten Tagen im Monat daran zu denken. Das kommt ja teilweise an einem vollen Terminkalender heran. Heute hier, morgen dort, ach da noch und da. Und seien wir mal ehrlich, liest überhaupt einer all die verlinkten Posts, die da so verlinkt werden. Sind ja teilweise ordentlich viele Teilnehmer.
Dass so eine Teilnahme an diesen Linkpartys natürlich auch ordentlich Traffic auf den Blog bringt, ist sicherlich ein positiver Nebeneffekt. Den mag ich auch sehr, aber ich lasse mich davon nicht mehr beeinflussen. Ob ich nun an einem Tag 50-70 Views für einen Blogpost hier habe, oder 400-600 ist natürlich ein Unterschied wie Tag und Nach und sicherlich nicht zu verachten, aber es bringt mir nichts, wenn die ganzen Leute nur aufgrund der Verlinkung hier vorbeischauen. Viel lieber hätte ich es, dass die meinen Blog lesen, weil sie mich gerne lesen. Von daher kann ich mir so straffes Verlinken ja eigentlich auch sparen. Naturchlich habe ich meine festen quellen für Verinkungen, aber auch da gilt mittlerweile für mich, nicht um jeden Preis. Momentan probiere ich ja da auch eine neue Masche aus und zwar den Blogpost via Instagram-Storie zu vermarkten. Aber momentan bringt das eigentlich genauso wenig. Wenn ich mal Zeit und Muse für so Linkpartys habe, dann mache ich da mit, aber halt nicht regelmäßig. Ich verweigere mich quasi dem Gruppenzwang.

Und wie ist das bei Instagram?

Apropo Gruppenzwang – diese ganzen Challenges bei Instagram sind da ja auch so ein perfektes Beispiel dafür. Gefühlt an jedem ersten des Monats ploppen neue Challenges bei Instagram auf. Plopp, plopp, plopp. Ob man diese nun mitmachen möchte oder nicht, ist natürlich jedem selbst überlassen. Genauso ob man denen dann folgt oder nicht. Ich habe im letzten Monat mal wieder versucht an so einer Challenge regelmäßig teilzunehmen. Ratet mal? Natürlich bin ich, wie abzusehen war, wieder einmal kläglich gescheitert. Es war übrigens die #nomuttiistperfekt-Challenge. Eigentlich passend für mich, denn ich bin nicht perfekt. Ein paar Tage habe ich ja auch gut durchgehalten, aber bald war es jedoch wieder vorbei.
Warum? Ich finde es einfach tierisch anstrengend, da jeden Tag für sich das perfekte Bild für den aktuellen Hashtag zu finden und zu posten. Vom passenden Text zum Bild wollen wir mal gar nicht reden. Und klar, auch diese Challenges bringen, wenn man es clever anstellt, wieder einmal ordentlich Views und vielleicht auch den ein oder anderen neuen Follower. Blöd nur, dass die dann meistens nicht da bleiben, wenn man dann wieder zum normalen Postingverhalten zurückkehrt. Das habe ich zum Beispiel auch durch meine Dezember-Auszeit gemerkt. Schwupps waren viele weg, wenn nicht regelmäßig was kommt und nun muss ich mir sogar die Views wieder mühsam aufbauen. Es ist zum heulen. Sollte es aber eigentlich nicht oder?

Warum dann?

Warum also? Warum soll ich dann mit dem ganzen Strom mitschwimmen, jeden kleinsten Trend folgen, wenn es mir, für mich und meine Netzwerke, eh nix bringt. Dann lieber dagegen. I make my own stuff. Ich lasse mich nicht beeinflussen, ich will mich nicht beeinflussen lassen. Mein Leben – meine Netzwerke – meine Entscheidungen – meine Fotos und Postings.
Ich habe lange gebraucht um das zu erkennen. Anfangs dachte ich ja immer noch, mich mag keiner oder ich bin nicht hipp genug. Wie damals in der Schule und Ausbildung, da wollte auch keiner so richtig was mit mir zu tun haben. Aber mittlerweile habe ich mich damit arrangiert. Ich bin ich und halt nicht so ein hipper, gern gelesener Influencer, dem alle gern folgen wollen.

Ich schreibe hier meinen Blog, weil ich es mag über die Dinge, die mich beschäftigen, zu schreiben. Meine kleine Therapie.
Ich poste meine Bilder bei Instagram, weil ich sie euch gern zeigen möchte. Hallo, das ist mein Leben.
Ich zwitschere ab und zu bei Twitter, denn es befreit mich ungemein, auch mal ganz kurz meinen Senf zu täglichen Dingen dazu zu geben.
Ja und Facebook? Das läuft genauso wie Google+ so nebenher mit.

Ich liebe es einfach, euch ein Stückchen an meinem/unserem Leben teilhaben zu lassen. Und dafür muss ich nicht immer mit dem Strom der Trends schwimmen.
Bis bald.

Schnippisch

SCHNIPPISCH
schnippisch
schnippisch
SCHNIPPISCH – [denkt euch hier einfach verschiedene Tonlagen meiner Stimme]

Also ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich dieses Wort, bzw. dieses Adjektiv, gerade erstmal im Duden (der dicke Gelbe) nachgeschlagen habe, um andere Worte dafür zu finden.
bissig, gallig, scharfzüngig, spitz; (umgangsprachlich abwertend – echt jetzt?) pampig, patzig, schnodderig; (salopp) rotzig
Ach ja ich vergaß: oft respektlos ungezogen. Wie so ne GÖRE.

Meine Güte noch mal. Ich bin ne Frau, sogar ne meistens sehr Erwachsen, stehe am Anfang eines neuen PMS-Schubes (mein Mann wird sich bedanken), habe leichtes Halsweh und der Rotz hängt heute in der Nase fest (rotzig – you know). Da kann man auch schon mal SCHNIPPISCH sein.
Der Tag begann gut und endet scheiße, denn wenn einem beim Arbeiten plötzlich gut verdrängte Vorkommnisse (die mir echt nah gingen und wonach ich maßlos enttäuscht war) der letzten Monate wieder hochkommen, ja dann ist halt die zuvor gute Laune urplötzlich im Keller und dann habe ich nun mal keinen Bock eine süß-liebensgewürzig-zuvorkommend-arschkriechend-gute Laune vorzugaukeln und lieb-nett-freundlich auf irgendwas/Irgendwenn zu antworten. Das sieht man mir eigentlich auch an, ich schau dann immer wie diese Grumpy-Cat. Und ja, dann bin ich halt mal schnippisch und vor allem GENERVT, wenn man mich was fragt. Weil ich dann keinen Bock auf Fragen oder eine Unterhaltung habe.

Mein Gott noch mal, wenn ich so drauf bin bzw. man mir das ansieht – ach ja dafür müsste man mir ja auch mal ins Gesicht schauen und keinen Kommentar aus der hinteren Reihe los lassen – dann ignoriert mich einfach. Schaut durch mich hindurch, wie ihr es sonst auch immer macht, und LASST MICH EINFACH IN RUHE. Wenn ich mit meinen Mitmenschen kommunizieren möchte, dann zeige ich das eigentlich, dann rede ich auch, lieb-nett-freundlich-liebensgewürzig. Das beherrsche ich nämlich auch, wie so ne kleine süße Püppi.

So das musste jetzt mal raus, ganz SCHNIPPISCH. Das hatte sich seit Wochen/Monaten angestaut. Man tut das gut. Zum Glück war zwischen den ersten Gedanken hierzu und den nun hier gerade aufgeschriebenen liebevoll schnippischen Worten eine sehr erfrischende Radfahrt im winterlich kühlen Wind, ansonsten wäre ich wohl noch ausfallender geworden. Jetzt ist meine schnippische Laune auch gleich besser. Jetzt könnte man sich sogar recht angenehm mit mir unterhalten.

Nun, wo mein Kopf und Herz erleichtert ist, werde ich selig in mein Bett gehen und schlafen, wohl wissend, dass ich garantiert ab morgen wieder, hinter vorgehaltenen Händen versteht sich, Dorf-/Arbeitsgespräch sein werde. Ja ja ich weiß, hier lesen so einige mit. Ja ja.

Aber wisst ihr was, das interessiert mich nicht. Denn wie sangen schon die Ärzte: „Lasst die Leute reden und lächle einfach mit, …
Doch hallo, über neue Leser freue ich mich immer.

Bis bald.

Ein weißes Blatt Papier – Willkommen 2018

Das neue Jahr liegt vor uns, wie ein weißes Blatt Papier. Unbeschrieben. 365 Zeilen warten darauf gefüllt zu werden. Was wir auf dieses weiße Blatt schreiben, liegt allein in unserer Hand. Machen wir etwas daraus.
leer, Papier, weiß, neues Jahr

Willkommen 2018

Ein leerer Kalender, ein paar Termine stehen schon drin, mehr nicht. Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt und ich möchte keine direkten Pläne für das neue Jahr machen. Keine Vorsätze. Schauen was kommt. Klar gibt es im Hinterkopf immer Ideen, Pläne und Vorhaben, aber diese sollten nur der Rahmen sein. Wie wir den Rahmen füllen, ist egal, denn er wird sich füllen, auch von allein.
Familie, Freizeit, Arbeit – Das alles bildet diesen Rahmen und darauf zu achten, dass alles im Einklang bleibt ist wichtig und darauf möchte ich im neuen Jahr viel Wert legen.
Ich denke das ist ein guter Plan.
Bis bald.
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Ab in die Auszeit – Ausblick auf unseren Dezember

Morgen ist es soweit, ich starte in meine Dezember-Auszeit. Bedeutet, hier auf dem Blog wird es erst im neuen Jahr weitergehen. Aber da ist doch die Vorfreude auf Neues um so größer nicht wahr. Ich kann euch jetzt schon versprechen, dass es auf jeden Fall tolle neue Buchrezensionen geben wird. Das erste Rezensionsexemplar für das neue Jahr liegt hier schon parat und wartet darauf verbloggt zu werden. Weiterhin wird es wieder viele Stories aus unserem Alltag geben und noch einiges dazu. Wenn euch etwas besonders von uns interessiert, also zum Beispiel mehr über das Leben mit Schichtarbeit oder so, über unsere Alltagsorga oder oder oder, dann schreibt das doch einfach mal in die Kommentare, dann weiß ich was ich aufgreifen kann.
Auf Instagram und bei Twitter  werde ich im Dezember nur minimal aktiv bleiben, habe ich nun beschlossen. Also wird es dort vielleicht doch das ein oder andere Bild bzw. Tweet geben – vielleicht! Ich weiß es noch nicht, kommt auf meine Lust und Laune an und wie sehr ich an Entzugserscheinungen vom Social Media leide.
Trotz allem möchte ich euch heute noch einen Ausblick auf unseren Dezember geben.

Im Dezember werde(n) ich (wir) …

  • einen wichtigen Banktermin haben
  • unsere Schuhe putzen und den Nikolaus erwarten
  • meinen Geburtstag ein ganz kleines bissl feiern und den von mehreren Familienmitgliedern ebenfalls
  • mit der Kleinen zum Augenarzt fahren
  • auf den Weihnachtsmarkt gehen
  • zum ersten Mal mit den Kindern Plätzchen backen (also sofern ich Nerven dafür habe)
  • zum weihnachtlichen Nähtreffen fahren
  • Twitterwichteln
  • viele viele Weihnachtspostkarten schreiben
  • die letzten Urlaubstage des Jahres daheim genießen
  • im Urlaub hoffentlich genug Muse haben und hier mal ordentlich ausmisten
  • nach dem Ausmisten und Aussortieren das ein oder andere bei Ebay Kleinanzeigen, Kleider– und Mamikreisel einstellen – vielleicht gibt es ja paar Euros
  • das Haus weihnachtlich gestalten
  • Weihnachtsgeschenke einpacken
  • das ein oder andere Weinachtsgeschenk nähen
  • einen ruhigen Heiligabend verbringen
  • an den Weihnachtsfeiertagen und auch an Silvester arbeiten gehen (was muss, dass muss)
  • neue Kraft und Ideen für das kommende Jahr sammeln

Jetzt wünsche ich euch allen einen wunderschönen Dezember, wenig Stress in der Vorweihnachtszeit, ruhige Weihnachtstage und einen entspannten Jahreswechsel.
Macht es gut. Wir sehen und lesen uns in 2018 wieder.
Bis bald.