Alltagswahnsinn

Schreck am Freitag

Mein absoluter Albtraum wurde zum Teil war …
… Feuerwehreinsatz im Nachbarhaus und das zur Mittagsstunde.
Das war ein Weckdienst der Art, wie ich ihn eigentlich nicht brauche.
Ich hatte ja Nachtschicht gehabt und lag friedlich schlummernd in meinem Bett, als das Tatü-tata mich aus den Träumen riss. Zwar ist Tatü-tata für mich nichts ungewöhnliches, den ich wohne so zentral in Riesa, das ich fast täglich irgendein Tatü-tata habe. Nur sonst wurde das dann immer leiser, diesmal nicht. Als dann auch noch ungewohnte Geräusche und Stimmengewirr durch die geschlossenen Fenster drang, wurde ich doch stutzig. Ein Blick aus dem Fenster offenbarte dann folgendes:

Erster Gedanke: oje-oje-oje, bitte nicht.
Das wurden immer mehr Feuerwehrautos und Polizei und Rettungswagen. Am Ende standen insgesamt 6 Autos der Feuerwehr, 2 Polizeiautos und 2 Rettungswagen + Notarzt auf der Zufahrtsstraße zum Wohnhaus.
Der Nachbareingang  (20 Wohneinheiten) wurde evakuiert und den Bewohnern, zum größten Teil Rentner, stand der Schock ins Gesicht geschrieben. Ein älterer Herr wurde mit dem Rettungsdienst weggefahren. Ich vermute mal stark, bei ihm hatte sich der Brand ereignet. Die Bewohner wurden erstmal im Gemeinschaftsraum unterhalb meiner Wohnung untergebracht. Zum Glück hat jeder Hauseingang bei uns so einen Raum. Mal schauen wann sie wieder in ihre Wohnungen könne.
Ich hatte mich zwischenzeitlich auch flott angezogen, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Aber zum Glück mussten wir nicht raus. Langsam lässt der Schock etwas nach, mal schauen ob ich nachher noch ein kurzes Schläfchen halten kann. 
Ich wünsche euch allen ein entspanntes und katastrophenfreies Wochenende.

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