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Rezension: Silberstreif am Horizont

Vor einigen Wochen bekam ich Post vom Frieling-Verlag mit der Anfrage, ob ich das neue Buch „Silberstreif am Horizont“* von Sabine Armbrecht rezensieren möchte. Da es sich dabei um eine Märchensammlung handelt, sagte ich gern zu, denn Märchen haben mich schon immer begeistert. Kurze Zeit später hatte ich dann das kleine Taschenbuch im Briefkasten liegen.
Das Anfang Juli im Handel erschienene Buch ist mit einer Größe von gerade mal 19,2 x 12,2 x 0,6 cm und 96 Seiten sehr handlich und passt perfekt in die Handtasche, so das man es überall mit hinnehmen und je nach Zeit eines der 16 kleinen Märchen lesen kann. 
Gleich zu Beginn des Buches bekommt man ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis geboten, an dem man schon erkennen kann, dass die 16 Märchengeschichten mit jeweils gerade mal 4-7 Seiten sehr kurzweilig und gut zu lesen sind. Denn schon die Schriftgröße des Inhaltsverzeichnisses verrät, das hier besonders die jungen Leser angesprochen werden sollen. Auch lassen sich aus den Titeln schon sehr gut die Hauptfiguren der einzelnen Märchen erkennen.
„Der Schlossherr und der mysteriöse Gast“
„Der Spiegel der Wahrheit“
„Ein Baum auf Wanderschaft“
„Ohne Käfer geht es nicht“
„Die verborgene Botschaft der Jahreszeiten“
„Das Märchen vom Reh und der Fee“
„Das Geheimnis des Lichtstrahls“
„Auf samtenen Pfoten ins Glück“
„Kristallkugeln im Licht“
„Auf der Suche nach der Vernunft“
„Die Bedeutung der Federstriche“
„Eine Seifenblase von großer Bedeutung“
Die Rose der Schneekönigin“
„Nebelschwaden auf der Reise“
„Die Überraschung der fünf Tannenzapfen“
„Ein Sonnenstrahl von besonderen Glanz“
Jedes Märchen ist zudem mit einer wunderschönen Illustration von Severin Klisch gestaltet, bei denen man manchmal denken könnte, es handle sich um Aquarellbilder. Sie geben eindrucksvoll die Stimmung der einzelnen Märchen und ihrer Protagonisten wieder und man findet sich beim Betrachten derer rasch in der Fantasiewelt wieder, so schön sind sie.
In den einzelnen Märchen an sich, werden die Hauptfiguren mit ihren eigenen Wünschen und Sehnsüchten konfrontiert. Dabei erkennen sie, dass sich diese nicht immer verwirklichen lassen und man das Beste daraus machen muss, um nicht total zu Scheitern. So wird zum Beispiel eine Figur durch seine Klugheit zum Schlausten, eine Andere wiederum erkennt, dass die äußere Schönheit nicht das wichtigste auf der Welt ist oder das man für sein persönliches Glück nicht viel mehr Energie aufbringen muss, als es ohnehin im Alltag notwendig ist.

Die Autorin schafft es durch ihren klaren Schreibstil, einen in den Märchen gekonnt erkennen zu lassen, dass das Glück auch in den kleinsten Dingen steckt. Man bekommt geschickt gezeigt, dass auch die verschiedensten Geschehnissen ein jeden einen „Silberstreif am Horizont“ erkennen lässt, genau wie der Titel des Buches es sagt. Auch wenn man noch so traurig oder entmutigt ist, selbst ein kleines Licht kann einen schon wieder zum Strahlen bringen.

Dieses kleine Taschenbuch*, zu erwerben für 14,90 € im gängigen Buchhandel, sei also allen ans Herz gelegt, die gern entdecken, welche Möglichkeiten in einem selbst stecken können. Besonders für Kinder finde ich diese Märchen sehr lehrreich. Denn auch wenn manche Geschichten kein typisches Happy End haben, so zeigen sie doch ,dass in allem etwas Gutes und Positives steckt. 🙂 Man muss es nur erkennen und zulassen.

Vielen Dank noch einmal an den Frieling-Verlag, das ich dieses tolle Buch rezensieren durfte.


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(1) Kommentar

  1. Bei mir war der Buchvorschlag auch eingetrudelt, aber da mich der Verlag und vor allem die Illutratorin bislang nicht wirklich überzeugen konnte, hab ich mich dagegen entschieden. Momentan ist mein Rezensionsstapel ja noch hoch genug …

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