Weihnachtsbaum(el) – probegestickt

Bereits Ende November durfte ich für die liebe Petra von oh-so-sweet.de ganz süße kleine Weihnachtbäumchen Probesticken.
Die Weihnachtsbaum(el) werden In-the-Hoop gestickt und man kann sie in zwei verschiedenen Varianten herstellen. Einmal einfach und einmal dreigeteilt. Zudem beinhaltet die Datei eine sehr ausführliche bebilderte Anleitung und bei jeder Variante zwei Stickdatein, einmal für den 10×10-Rahmen und einmal für den 18×13-Rahmen.
Dreigeteilt Vorderseite
Dreigeteilt Rückseite
Die dreigeteilte Variante eignet sich super zur Stoffreste-Verwertung. Da kann man mal so richtig schön tief in der Restekiste kramen. 😉
Die einfache Variante habe ich persönlich gleich genutzt um ganz besondere Geschenkanhänger zu produzieren. Die eignen sich wirklich bestens dazu und mit einer Größe von gerade mal 9 cm sind sie auch nicht zu groß. 🙂
Die ITH-Stickdatei „Weihnachtsbaum(el)“ findet ihr übrigens seit letzter Woche im neueröffneten Dawanda-Shop von oh-so-sweet.
Ich fülle jetzt mal fleißig weiter meine Bäumchen, denn das kann man prima mal so zwischendurch erledigen.
Herkunft Stoffe: Restekiste + eigener Fundus, 
Weihnachtsstoff (Rückseite einfaches Bäumchen) vom letzten Stoffmarkt
Verlinkt beim Creadienstag

Schlaufengiraffe fürs Baby

Als erstes Kuscheltier für den Zwerg entstand schon in der Schwangerschaft eine Schlaufengiraffe nach der Freebie-ITH-Stickdatei von Seitenstiche. Denn als definitiv feststand, das wir einen Jungen bekommen werden, war die Namensuche auch schnell beendet und so konnte die Giraffe entstehen und war für den Rest der Schwangerschaft ein treuer Begleiter.
Verarbeitet wurden dabei 2 Patchworkstoffe, welche bei einem der letzten Stoffmarktbesuch mit gekauft wurden.
Natürlich musste die Giraffe dann auch mit ins Krankenhaus zur Geburt. Dort hat sie dann die ganzen Stunden lieb am Wickelplatz auf den kleinen Mann gewartet und zog anschließend mit ihm ins Wärmebettchen um. Zu Hause ist sie nun auch immer mit dabei und leistet dem Zwerg Gesellschaft.
Einen Vorteil hatte die Giraffe im Krankenhaus auch gehabt, wenn nach dem Namen des kleinen Mannes gefragt wurde, so haben wir nur auf sie gezeigt. 😉 Hat prima funktioniert.
Bis bald.

Gecko zum Schulanfang

Das die meisten selbstgemachten Geschenke meist erst in allerletzter Minute, unter höchster Eile und Panik, produziert werden, ist ja für viele von uns nix Neues. So auch in der letzten Woche mal wieder hier bei uns. 🙂
So ein Last-Minute-Geschenk war diesmal ein Schlüsselanhänger in Form eines Geckos mit Namen drauf. Gefertigt für einen kleinen Schulanfänger, damit er einen kleinen Begleiter im Schulalltag am Ranzen baumeln hat. Er wurde nur zwei Tage vor Abreise des Liebstes zum Schulanfang fertig gestellt.
Gestickt wurde der Gecko als In-The-Hoop aus einem kuscheligen Nicky-Stoff (gekauft beim letzten Stoffmarkt) und einem passenden, gut gehüteten, Baumwoll-Stoff von Kokka, mal gekauft bei Frau Tulpe.
Das es diesen tollen Gecko gibt, haben wir übrigens der lieben Annett von Amajasea zu verdanken. Denn bereits im Juni brachte sie ihre Freebie-ITH-Stickdatei Suse & Heinz raus, zwei ganz süße Geckos, die als Schlüsselanhänger einen jeden erfreuen möchten.
Der kleine Schulanfänger hat sich übrigens sehr über den Gecko gefreut und trägt ihn nun stolz an seinem Ranzen. Und rein zufällig passte er auch noch zu Schultüte und Torte, ohne das wir es wussten. Reptilien stehen nämlich zur Zeit ganz groß im Interesse des Schulanfängers. 😉 Ich hoffe er hat ganz lange Freude damit.
Ich habe bei der ganz Stickaktion übrigens nur das Maschinchen bedient, den Rest hat der Liebste gemacht. ♥ Er wird langsam aber sicher zu einen super Näh-Assistenten, der immer mehr mit nahen möchte. 😉

Und was war euer letztes Last-Minute-Geschenk?
Vielleicht finden sich ja noch mehr davon beim Creadienstag. Ich schaue mal.

Stickbilder zum Verschenken und Selberbehalten

Gestern und heute habe ich das Stickmodul meiner Nähmaschine mal so richtig ausgelastet indem ich allerhand Aufnähbildchen auf Stickfilz gestickt habe. So habe ich jetzt einen ganzen Schwung da, zum Selbstbehalt und zum Verschenken.
Heute habe ich vor allem Motive mit Applikation gemacht, wobei ich feststellen musste, dass mir Satinstich-Applikationen mehr gefallen als Fransenapplikationen. 🙂
Hier auch noch mein Schaffenswerk vom gestrigen Nachmittag, da habe ich auf verschiedenfarbige Stickfilze gestickt, soll ja auch immer zum Stoff passen oder nicht?
Wie machen denn das alle anderen Stickmaschinen-Besitzerinnen in der Blogger-Welt. Nehmt ihr immer nur weiß als Untergrund oder auch mal andere Farben, so wie ich es getan habe. Würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen zukommen lasst.
Demnächst möchte ich es dann auch mal versuchen, direkt auf den zu vernähenden Stoff zu sticken. Das ist bei bestimmten Motiven sicher effektiver.
Jetzt noch schnell alles beim Creadienstag zeigen und dann geht es auch schon wieder zu den Stickies. 😉

Nachgereicht: Wichtelmonsterchen vom Nähtreff

Ganz vergessen: Ich muss euch ja noch das Wichtelmonsterchen zeichen, welches Amberlight und ich in Zusammenarbeit beim letzten Näh-Blogger-Treff gefertigt haben.
Bild zur Verfügung gestellt von Amberlight.
Süß oder? Die Herzöhrchen gefallen mir besonders.
Apropo ganz süß. Wir hatten beim Nähtreff auch einen ganz süßen kleinen Teilnehmer dabei und zwar das 4 Monate alte Söhnchen von Amberlight. Dem hatte das ganze Nähmachinengesurre so sehr gefallen, dass er den ganzen Abend nicht schlafen wollte und alles ganz genau beobachtet hat.
Ich habe mich dabei gern als Babysitter zur Verfügung rekrutieren lassen. Beim Baby bei Laune halten, muss ich mich gar nicht mal so dumm angestellt haben, der kleine Mann hatte jedenfalls kaum gemeckert. 😉 Freue mich jedenfalls schon jetzt darauf, wenn der kleine Mann mal wieder mitkommt.

Scherentasche

Im Blog von Hühnerstall-kreativ bin ich auf eine For-Free-Stickdatei für eine Scherentasche gestoßen und war sofort begeistert. Mein erster Gedanke: Die brauch ich auch! Also habe ich mir die Datei heruntergeladen und die Anleitung ausgedruckt. Am Samstag hab ich mich dann voller Tatendrang ans Sticken gemacht.
Die ausgedruckte Anleitung wurde gut platziert und befestigt. Ich finde es übrigens klasse, das eine Stickanleitung dazu war, dieses Glück hat man ja leider nicht immer. Ein Stift für das notieren von wichtigen Erkenntnissen wurde auch in Reichweite gelegt. ;o)

Die Anleitung ist toll geschrieben und mit meinen Notizen brauch ich jetzt nicht mehr groß zu überlegen. Ich habe mir unter anderem notiert welches Vlies ich verwendet habe, Super Strong von Madaira. Auch wurde notiert, das ich zwischendurch mal zu Stickschritt 1 zurückspringen muss, denn die Bilder auf der Anleitung sahen ein klein wenig anders aus als mein Stickgut. Mir fehlte kurz vor Schluss eine Umrandung, welche aber auf den Bildern der Anleitung zu sehen war. Aber das ist nicht schlimm, ich wusste mir ja zu helfen. ;o)
Zu zusehen wie das Stickbild so entstand war toll, ich hatte bisher ja noch keins aus mehreren Farben gestickt. Nur der ständige Farbenwechsel war etwas nervig, zum Glück hielt sich die Farbmenge hier in Grenzen.
Mangels Sprühkleber habe ich mir zwischendurch mit normalen Klebestift und Masking Tape geholfen, funktioniert genauso gut. Hehe, gut getaped ist halb verrutscht.
Der letzte Stickschritt war dann richtig entspannend. Während die Stickmaschine so ruhig ihre Runde zog, habe ich nebenbei etwas aufgeräumt, immer mit dem Stickgeräusch im Hintergrund.
Et voila … die fertige Scherentasche. Passend für die kleine Nähmaschinenschere. Allerdings habe ich zwischendrin vergessen mein Label mir einzuarbeiten. *Grummel* Naja beim nächsten mal dann.
Bei der ganzen Aktion kam auch ein Weihnachtsgeschenk zum ersten Mal so richtig zum Einsatz … eine Applikationsschere … Danke Mama und Papa, diese Investition war Gold wert.
Mal schauen wann ich noch mal eine sticke. Allerdings muss ich jetzt erstmal schauen, wo ich preiswert neues Vlies herbekomme oder denkt ihr, dass man auch ein Stück von ner billigen dünnen Fleecedecke stattdessen verwenden kann oder dünner Filz? Immerhin wird die Tasche ja quasi mit dem Vlies gefüttert. Ich weiß, dass man dünne Vliesreste bequem aneinander nähen (hab ich auch schon gemacht) um Neues zu haben, aber geht das auch bei dickerem Vlies? Mmh …

Wenns schief läuft, dann richtig

Heute habe ich die Stickeinheit der neuen Nähmaschine ausprobiert und bin dabei gleich auf den Esstisch ausgewandert, um möglichen Platzproblemen auszuweichen. Allerdings verlief dabei nicht alles so wie ich wollte.
Zuerst das Aufspulen des Unterfadens.
Beim erste Versuch hatte ich den Faden anscheinend nicht ganz korrekt gefädelt, jedenfalls meckerte das Maschinchen nach kurzer Zeit und die Spule sah so aus. Das erste Mal heute ein „Oh neeeeeeeee.“

Nachdem ich dann beim zweiten Versuch einen ordentlich aufgespulten Unterfaden hatte, beschäftigte ich mich endlich mit dem Stickprogramm und legte los. 
Stickeinheit anbauen – Nähfuß wechseln – Nadel wechseln – Faden einlegen – Vlies in den Rahmen einspannen – Stickrahmen in Halterung stecken – Stickdatei hochladen – kurz bearbeiten – Start – Maschinchen legte los – fuhr hin und her – plötzlich FEUER … AAAAAAAAAAAAAAAH – schnell gelöscht (das Maschinchen stickte nebenher munter weiter) und geschaut – erstmal alles soweit ok … Puuuuuuuuuh – weiter im Stickprogramm
So sah das Vlies dann am Ende aus … 
… und so jetzt der große Stickrahmen, nachdem er ordentlich geputzt wurde. Die Nähmaschine hat zum Glück keine sichtbaren Mackel davongetragen. Na ein Glück … Puuuuuh
WAS IST DA PASSIERT???
Tja, Frau sollte vorher daran denken alle noch so kleinen brennenden Kerzen weit wegzustellen. Ich hab bei aller Geschäftigkeit doch glatt die blöde Kerze auf dem Tisch vergessen auszupusten und wegzuräumen. Aaaaaaaaaaaah … das ist mir eine Lehre, aber ist ja nochmal alles gut gegangen.
Doch damit nicht genug. Mitten im Sticken machte das Maschinchen dann kurz ein paar komische, aber schon von der alten Maschine her bekannte Geräusche. So ein lautes Tack-tack. Hat mit die Nadel doch tatsächlich ne Kerbe (siehe roter Kreis) in die Stichplatte gehämmert. Oh neeeeeee.
Aber jetzt kann ich sagen … „Willkommen liebes Maschinchen, nun biste wirklich komplett hier angekommen.“
Aber was habe ich denn nun eigentlich in dem ganzen Chaos gestickt?
Inspiriert durch Amberlight, ist es die Schlaufengiraffe von Seitenstiche geworden.

Erstmal eine für mich, so als kleiner Glücksbringer für die Nähecke.
Sie hatte zwar einen wirklich feurigen Start, aber ich denke, jetzt wird sie es eher ein ruhiges Leben haben.
Durch das Arbeiten mit der Stickdatei, sind auch gleich ein paar Fragen zur Benutzung der Maschine aufgekommen. Zum Beispiel: Wie bekomme ich den zugefügten Namen an eine andere Position im Stickablauf?
Zum Abschluss noch den Satz, den der beste Freund, ironischerweise nach der Berichterstattung los lies: „Messer, Schere, Licht .. sind für kleine Biancas nicht.“ Naja was soll ich dazu heut noch sagen. ;o)
PS: Ich habe heute auch meinen Flohmarkt-Blog etwas gefüllt. Schaut doch mal vorbei. *klick*