Müsliriegel selber machen – Ein Versuch! Gelungen oder misslungen?

Ende vorletzter Woche hatte ich die wahnsinnige Idee Müsliriegel mal selber zu machen. So als kleiner gesunder Snack für zwischendurch. Also schnell ins Web und nach einem Rezept gesucht. Ich habe auch ein passendes gefunden, wenige Zutaten und alles war im Haus. Klasse, also los.
Granola, Müsli, Müsliriegel, selbstgemacht

Backe backe Müsliriegel

Verwendet habe ich 600g fertiges Früchte-Müsli, 130g Butter, 120g Honig und 1 Eiweiß (Gr. M). Alles recht einfach. Butter erhitzen und mit dem Honig vermischen bis es eine homogene Masse ist. Dann die Honig-Butter-Masse zum Müsli geben und es vermengen bis alles gut „getränkt“ ist. Ein vorheriges Anrösten des Müslis habe ich mir erspart, da ja schon Früchte drin sind. Mischt man natürlich alles selber zusammen, dann kann man selbstverständlich die Haferflocken und Co vorher noch anrösten für mehr knackigen Biss. Anschließend das steif geschlagenes Eiweiß unterheben und die ganze Masse auf ein Backblech geben und fest in Form (Viereck 1-2 cm dick) drücken. Im Backofen, so sagt das Rezept, dann alles ca. 30 Minuten backen und dann nach dem Abkühlen in Riegel schneiden.
So einfach, so kompliziert. Alles lief super, bis zum schneiden der Riegel. Die Masse zerfällt. Nix mit Riegel. Fehlersuche: Vielleicht hätte ich zwei statt einem Eiweiß nehmen sollen, mehr „Kleber“ also, wie es als Option im Rezept stand. Vermutlich habe ich die Masse auch nicht genug fest zusammen gedrückt. Auf Instagram wurde mir als Tipp gegeben, die Masse beim nächsten Mal besser mit dem Nudelholz platt zu machen. Ich werde es probieren.
Granola, Müsli, Müsliriegel, selbstgemacht

Granola statt Müsliriegel

Tja, Versuch gescheitert. Keine Müsliriegel. Aber wegwerfen wollte ich die gebackene Masse nun auch nicht, also wird es als jetzt Granola verwendet, denn schmecken tut es. Vor allem unsere Kleine hat es nun für sich entdeckt und verlangt seitdem jeden Morgen nach ihrem Müsli. Ist ja jetzt nicht mehr so staubtrocken, wie das Müsli vorher war.
Sie kommt nun immer nach dem Aufstehen in die Küche und fängt an zu verlangen: Löffel haben. Brauche eine Schüssel. Mama Müsli reinmachen. Anschließend wird alles selber zum Tisch getragen und angefangen zu essen. Es ist herrlich ihr dabei zu zusehen und so ein kleiner Snack vor der Kita hebt schon mal sehr gut die Stimmung, denn Hunger macht bekanntlich böse. 😉 Bald muss ich auch neues Granola machen, denn die Dose ist bald leer gefuttert.
Granola, Müsli, Müsliriegel, selbstgemacht
Aufgeben möchte ich den Versuch, Müsliriegel selber zu machen, aber nicht, nur an der Technik muss ich noch feilen. Habt ihr vielleicht ein gutes Rezept um Müsliriegel selber zu machen oder noch den ein oder anderen Tipp für mich. Dann immer her damit, ich freue mich.
Bis bald.

Rezension: From Farm to Grill – Von guten Produzenten und den privaten Grillrezepten der Spitzenköche {Werbung}

Mein neustes Rezensionsexemplar, das mir durch Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt wurde, ist mal wieder ein Kochbuch, genauer gesagt diesmal ein Grillbuch.
From Farm to Grill – Von guten Produzenten und den privaten Grillrezepten der Spitzenköche„, erschienen bei Edition Rösle, zeigt neben kulinarischen Grillrezepten, auch viele Hintergrundinformationen und Geschichten zu den Produzenten der Produkte.

Dabei erfährt man viel über die enge Zusammenarbeit von Küchenchefs mit den Produzenten, wie Viehzüchter, Fischer oder Landwirte. Wie werden die einzelnen Produkte, von Fleisch oder Fisch bis hin zum Gemüse, nachhaltig angebaut oder gezüchtet. Dargestellt mit großformatigen Fotos erfährt man so einen sehr ausführlichen Einblick in das Landleben. Bei manchen Bildern glaubt man kaum, dass so etwas tatsächlich geerntet wird, wenn man zum Beispiel den Landwirt mit einem riesigen Spitzkohl auf dem Foto sieht, welcher locker dreimal so groß ist wie die, die man im heimischen Supermarkt bekommt.

Am Ende eines jeden Kapitels, welche jeweils die einzelnen Produzenten vorstellt, findet man mehrere Rezepte für den, bei diesem Buch speziell, Kugelgrill. Auch hier dominieren wieder großformatige Fotos über die ganze Buchseite. Was schön anzusehen ist und direkt Appetit macht, stört mich persönlich aber beim lesen der Rezepte. Da diese direkt auf den Fotos stehen, sind sie teilweise schlecht erkennbar. Beim ersten Durchblättern des Buches sind mir viele gar nicht direkt aufgefallen, da die Fotos sehr dominieren.

Bei jedem Rezept stehen dann, neben den Zutaten, aber auch genaue Informationen für Technik und Equipment für das Grillen mit dazu. Das finde ich sehr gut, den als Laie kann man oft schlecht einschätzen, ob man nun zum Beispiel direkte oder indirekte Hitze benötigt.
Es ist in dem Buch für jeden Geschmack etwas zu finden. So gibt es Rezepte zu verschiedenen Fleischsorten, wie zum Beispiel Schwein oder Lamm, die unterschiedlichsten Fischvariationen oder auch leckere Grillvarianten von Gemüse bis hin zu süßen Leckerein.

Am Ende des Buches bekommt man noch eine sehr schöne Übersicht über benötigtes Grillzubehör. Die Überschrift „Männerspielzeug“ hätte man sich dabei allerdings sparen können, denn auch Frauen können durchaus sehr gut am Grill stehen und die Gerichte zubereiten. Auch das alle Rezepte direkt auf den Kugelgrill abgestimmt sind, ist ein kleines Manko, welches man hier aber verkraften kann. Denn mit dem Buch wirbt die Firma Rösle ja direkt für ihren Kugelgrill und das dazu notwendige Equipment, welches natürlich separat erworben werden muss.

Für alle Kugelgrillfreaks ist dieses Buch also wärmstens zu empfehlen, sofern man nebenbei etwas über den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren und Natur lernen möchte. Sollte man jedoch nur in Besitz eines einfachen Standardgrilles sein, so muss man vermutlich erst einmal schauen, wie sich die Rezepte so umsetzen lassen.

Einen Punkt Abzug habe ich nun aber noch. So ökologisch wie das Buch an für sich ist, mit dem Gesichtspunkt auf nachhaltige Landwirtschaft, so unökologisch kam es leider bei mir an. Ein riesiger Karton mit Unmengen an Packpapier für ein etwas mehr als A4-Format-großes Buch muss nun wirklich nicht sein liebe Edition Rösle. Das geht sicherlich kompakter. Dem unfallfreien Ankommen des Buches bei mir, hat es nämlich auch nichts genutzt, eine Ecke des Buchdeckels war sehr gestaucht und zerknittert, was den Lesevergnügen aber keinen Abbruch tut.

Vielen Dank an Blogg dein Buch und an die Firma Rösle, dass ich rezensieren durfte. Jetzt kann die Grillsaison losgehen. Neue Rezeptideen habe ich nun schon mal.

Tassenkuchen

Gestern gab es bei uns zum Kaffee eine schnelle Leckerei, einen Tassenkuchen.
Das Rezept stammt aus der neuen Lecker Bakery, die hatte ich mir am Freitag mal gegönnt. Diesmal sind dort leckere Käsekuchen-, Donut- und eben Tassenkuchen-Rezepte drin. Mmh …
Wir haben uns als erstes Backwerk für den Tassenbrownie entschieden und der geht schnell, ist richtig lecker und super schokoladig. Mjam mjam mjam. 😉 Das hatten wir an diesem Sonntag gebraucht und war richtiges Seelen- und Nervenfutter, denn unser kleiner Herbstzwerg war gestern ein kleiner Terrorzwerg. Ohne Geschrei ging nichts. Das kennen wir sonst gar nicht von unserem Sonnenschein. Zum Glück hatte er es sich dann zum Abend nach einem langen Spaziergang anders überlegt und war dann wieder so quitschvergnügt wie sonst auch. Puuh … 😉
Bis bald.