Näh-Blogger-Cafe Unterwegs

Stoffmarkt Holland mit Näh-Blogger-Treffen

Am vergangenen Samstag habe ich mich nach dem Frühstück in den Zug gesetzt und bin nach Dresden gefahren, Stoffmarkt und Näh-Blogger-Treffen stand auf dem Plan.
Wie immer hatte ich ein kleine Einkaufsliste dabei und ein paar kleine Stoffwünsche im Hinterkopf. Das Budget war diesmal auch ganz streng festgelegt und bestand aus insgesamt 5 Rollen Münzen zu 2-, 1-, und 0,50 €-Stücken. Vorrangig Münzen aus anderen EU-Staaten, die ich immer fleißig sammel um mir mal was außer Plan leisten zu können. Die Idee sie ausschließlich für den Stoffmarkt zu verwenden, kam mir erst vor kurzem, als ich die Spardosen plünderte. Aber so habe ich jetzt wenigstens immer ein schönes Ziel vor Augen. 🙂
Als ich kurz vor 10°° Uhr schließlich auf dem Dresdner Altmarkt ankam, war schon sehr sehr viel los. Ich war baff, das werden ja jedes Mal mehr Leute. Der Stoffmarkt sollte doch auch erst um 10 öffnen. Aber wie ich später via Facebook erfahren habe, waren viele schon kurz nach 9 Uhr fleißig Stoffe shoppen. 😮
Nach der ersten Runde Stoffe shoppen, wo ich unter anderem Clau*chichiRegina vom Königinnenreich und auch schon Sylvia von Frauenoberbekleidung traf, ging es dann zum Näh-Blogger-Treffen ins Cafe Barococo, wo wir in einem ruhigen Separee im Obergeschoss fleißige geschwatzt, gegessen, getrunken und Stoffe untereinander bestaunt haben. Der Blick auf das Gewusel zwischen den Stoffständen war sehr beeindruckend. Da wurde einem noch mal ganz bewusst, wie viele Menschen dort waren und shoppten.
Für die Ersten Gäste beim Treffen im Barococo gab es sogar einen ganz leckeren Gruß aus der Küche … einen Krebsfleisch-Salat … sehr lecker und für mich mal was ganz neues. 🙂
Nach und nach fanden sich dann immer mehr Bloggerinnen ein und ich versuche jetzt mal fix alle zu nennen, sofern ich mich richtig erinnere. Also mit dabei waren u.a. Amberlight, Malou, Frauenoberbekleidung, Anneblog, Ranunkelchen, Himmelblau und Sommerbunt und Kuddelmuddel. Aus Leipzig besuchten uns Aennielu, Wilka von ‚In Leipzig wird genäht‘ und Schönes nähen, aus Freiberg kam Lifinchen zum Treffen und dann waren noch 2-3 weitere Näherinnen mit dabei, von denen ich aber leider nichts weiter weiß.
Nach dem wunderschönen Treffen ging es dann auf eine weitere Runde über den Stoffmarkt, wo ich weiter fleißig meine Liste abgearbeitet habe und sogar fast alles bekommen habe, bis auf die 90er-Nadeln für meine Mama. Zum Glück war dann etwas weniger los, da konnte man noch mal ruhig schauen.
Kurz bevor ich fertig war und mich wieder Richtung Heimat aufmachte, traf ich noch die liebe Frau Atze an einem Stand, worüber ich mich sehr gefreut habe. Dann musste ich mich aber auch schon sputen, noch schnell ein paar Overlock-Konen eingekauft und dann fix Richtung Bahnhof geflitzt, denn es zogen fiese dunkle Wolken auf, die sich kurze Zeit später entleerten. Vom Wetter her habe ich also sehr viel Glück gehabt. Meinen Zug habe ich dann zum Glück noch in letzter Minute erwischt und daheim konnte mich der Liebste dann samt übervoller Einkaufstasche in Empfang nehmen.
Und hier nun meine farbenfrohe Ausbeute:
Bunte Overlock-Konen, Jeans für den Liebsten, sonnengelber Leinen, 2 festere Baumwollstöffchen, wunderschöne Jerseys für mich und den Bauchzwerg, Nicky-Stoff, Bündchen in frischen Farben, Endlosreißverschluß + Zipper und etwas Schrägband mit Pünktchen.
Da der Liebste diesmal nicht mit dabei war, war ich sehr gespannt wie er denn auf die Ausbeute reagieren wird. Ich hatte ihn zwar zwischendurch angerufen und nach Farbwünschen befragt, trotzdem war ich nervös, denn nicht immer ist er bei Stoffen meiner Meinung. Seine Reaktion war aber durchweg positiv, nur war er der Meinung ich hätte doch mehr Overlock-Konen besorgen können, bei dem Preis und bei den schicken Stoffen hätten es ruhig ein paar mehr sein können. Männer! Naja, das nächste Mal nehme ich ihn dann wieder mit, so das er tragen kann und dann nehmen wir noch sein Portemonee mit. 😉
Zu Hause hat er dann sich dann aber freiwillig an die Overlock gesetzt, um die Stoffe vorm Waschen zu versäubern, angefangen bei seinem Jeans-Stoff bis hin zu den Baumwollstoffen, die doch recht stark Fäden zogen. Ich glaube, ich muss demnächst wohl meine Nähmaschinen teilen, wenn man seinem Gerede glauben möchte. Oje. 😉

Die Stoffe drehen dann erstmal Farbe für Farbe ihre Runden in der Waschmaschine und ich bin mal auf der Suche nach einem Plätzchen für die Schätzchen. *Platzmangel* 😉

(2) Kommentare

  1. sagt:

    Na schön. Hast auch was feines zusammen geschrieben. Und jetzt weiß ich auch wer alles da war vom Namen her. wilka

  2. Ein schöner Bericht.Liebe Grüße Annette von schönes Nähen

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