Dankeskarten zur Geburt – Besser spät als nie

Etwas mehr als 27 Wochen nach der Geburt unserer kleinen Herbstmaus habe ich es endlich geschafft, die Dankeskarte, für die uns erreichten Glückwünsche und Geschenke, zu gestalten und auszudrucken.
Besser spät als nie!

Beim Herbstzwerg haben wir das ja damals vom Fotografen machen lassen und letztendlich war es eine teure Angelegenheit, die wir auch allein hinbekommen hätten. Aber als Erstlingseltern hat man ja unwissend alles mitgenommen. 😉 Jetzt bei Kind 2 sind wir schlauer.

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Ich habe mir die Karte über ein Online-Fotoprogramm entworfen und abgespeichert. Dann habe ich sie mittels Fotodrucker* daheim ausgedruckt und auf Kartenrohlinge* geklebt. Danksagung hineingeschrieben und ab in den Umschlag. Voila – Fertig.

Als Motiv habe ich bei unserem Frühchen zwei unterschiedliche Altersstufen gewählt, da ich nicht wollte, dass nur ein „altes“ Foto darauf zu sehen ist. Immerhin ist sie ja mittlerweile prächtig gewachsen und das soll man auch erkennen.

Beim Schreiben habe ich dann allerdings festgestellt, dass ich viel zu wenig Kartenrohlinge gekauft und Dankeskarten ausgedruckt habe. Tja, so muss ich nun morgen nochmal fix zum Pfennigpfeiffer Kartenrohlinge kaufen und daheim den Fotodrucker anwerfen.

Aber trotz dieser kleinen Panne, wandert morgen schon mal ein erster Schwung im Briefkasten und ein zweiter folgt dann am Montag.
Ich hoffe alle Empfänger freuen sich darüber.

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Selbstgenähtes Stillkissen

In Vorbereitung auf den Herbstzwerg habe ich mich auch dazu entschieden, ein Stillkissen* zu besorgen. Schon bei Neffen habe ich vor Jahren gesehen, wie praktisch so ein Kissen doch ist. Egal ob als Unterlage zum Stillen oder zum kuscheligen Ablegen oder jetzt schon für mich selber mit zum schlafen.
Als ich dann jedoch die Preise für so ein Stillkissen* in diversen Online-Geschäften oder im Babyladen gesehen habe, musste ich erst einmal schlucken. Ähm ja … da nähe ich mir doch lieber selber eins, kann ja nicht so schwer sein. Doch woher nun den Schnitt nehmen?
Zum Glück fiel mir das Stillkissen meiner Schwester* ein, das ist zwar schon ganz schön abgenutzt, aber immer noch sehr praktikabel um ein Schnittmuster abzunehmen und zu erstellen.
Ich habe mir dafür das Innenkissen und den Bezug im Stoffbruch auf Packpapier* abgezeichnet und ausgeschnitten.
Als Erstes habe ich mir dann das eigentliche Kissen aus einfachem weißen Baumwollstoff genäht und mit bewährter Kissenfüllung vom Möbelschweden befüllt. Denn in so ein Stillkissen passt so einiges rein. 🙂
Der Stoff an sich ist ähnlich einem Batist, schön angenehm weich und nicht zu dünn oder dick, hat jedoch ein paar Dekostreifen (sieht man an den Enden des Kissens) an der Seite. Aber die stören mich nicht. Für ein Innenkissen erfüllt er seinen Zweck perfekt.
Für den Bezug meines Stillkissens wollte ich etwas Besonderes haben, was neutral und trotzdem farbenfroh ist. Da mein eigenes Stofflager leider nichts Zufriedenstellendes bot, habe ich mich beim letzten Stoffmarkt in Dresden umgeschaut und bin fündig geworden. 2 Designs aus robusten aber weichem Baumwollstoff in abgestimmter Farbkombi, perfekt zueinander passend.
Eine Seite zieren nun schicke Äpfelchen im Pünktchen-Look und die andere Seite viele bunte Punkte die einen gleich an Konfetti denken lassen. So kann ich nun nach Lust und Laune das Stillkissen immer so herum legen, wie ich mag, wobei die Äpfel eindeutig Vorrang haben. 😉
Verschlossen wird der Bezug mit einem 60cm langem weißen Reißverschluss*. Dessen Einnähen durch die Rundung gar nicht so einfach war, doch dank eines Tricks habe ich es super hinbekommen, er ist sogar nahtverdeckt.
Jetzt kann ich es kaum erwarten das Stillkissen zusammen mit dem Herbstzwerg ausführlichst zu genießen, aber bis dahin dauert es ja leider noch einige Wochen. 🙂
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Around here …

Sicherlich ist euch schon aufgefallen, dass es hier im Blog mal wieder etwas ruhiger zu geht. Was aber nichts damit zu tun hat, das hier nichts los ist. Im Gegenteil, wie sagt man so schön … Wenn es im Blog ruhig ist, dann tobt das reale Leben.
Genauso läuft es gerade hier. Auch wenn ich zum größten Teil die Couch hüten muss, so gibt es trotzdem einiges zu tun / zu managen und danach fehlt mir dann einfach die Lust darüber zu bloggen, weil ich einfach nur liegen, mich ausruhen und schlafen möchte. Ich persönlich hätte ja nie gedacht, das mich mein Beschäftigungsverbot teilweise so schlauchen würde. Irgendwie fehlt mir hier der Schwung der Arbeitswelt und das ich so hantieren kann, wie ich möchte. Naja, in wenigen Monaten ändert sich das ja zum Glück, aber vermutlich suche ich dann die Ruhe zum schafen und erholen. Hahaha, ein Teufelskreis. 😉
So nun aber mal ein kleiner Einblick in das, was sich hier in den letzten Wochen getan hat.
Zu allererst, dem Herbstzwerg und mir geht es super. Es kugelt sich hier langsam ein. 😉
Der Kleine ist teilweise recht munter und wächst und gedeiht. Wir sind jetzt mittlerweile in der 29. Schwangerschaftswoche angekommen und haben keine 80 Tage mehr bis zum Geburtstermin. Stattliche 1200g bringt der Zwerg jetzt schon ungefähr auf die Waage. Gestern hatten wir auch schon unser erstes CTG und alles ist in Ordnung. Der Onkel Doktor ist jedenfalls zufrieden mit uns beiden.
Auch zum Geburtsvorbereitungskurs gehen wir seit letzter Woche, immer Dienstag abends. Bin gespannt was ich da noch so lernen werden. Zudem haben wir heute dem Jugendamt einen Besuch abgestattet und zusammen mit dem werdenden Papa die Vaterschaftsanerkennung und das Sorgerecht geklärt. Auch der Name des Kleinen steht mittlerweile fest und einige wenige Vertraute wissen ihn auch schon.
Sehr viel hat sich auch bei unserem Projekt „Zukunft/Haustraum“ getan.
Was soll ich sagen, letzte Verträge sind mittlerweile unterzeichnet, alle Pläne sind gemacht und von uns durchgewunken worden, der wichtige Bau- und Entwässerungsantrag ist abgegeben und nun heißt es warten auf letzte Formalitäten und Genehmigungen bis es endlich zum ersten Spatenstich kommen wird. Das Schild unserer Hausbau-Firma steht jedenfalls schon seit ein paar Wochen am Grundstück und wir werden immer wieder gefragt, wann es denn los geht mit dem Bau.
Man man man, wenn ich gewusst hätte, wie kompliziert da manches wird, ich weiß nicht, ob ich mich nochmal dafür entscheiden würde oder doch? Die letzten Wochen waren jedenfalls auch wegen der vielen Formalitäten, Abklärungen und hier noch was besorgen und davon bitte noch ein Nachweis, nicht gerade einfach für meine Nerven und ich bin deswegen dem Liebsten so dankbar, dass er vieles geklärt hat, wo ich schon längst aufgegeben hätte. Naja, dafür sind wir nun eine riesen Schritt weiter und erwarten gespannt die nächsten Monate und was da noch auf uns zu kommen wird. 🙂
Es wird auf jeden Fall eine Herausforderung werden, Hausbau und kleines Baby zu vereinen, aber ich bin mir sicher wir werden das gut händeln, denn bisher klappt die Aufgabenteilung diesbezüglich auch super.
Auch nähtechnisch war hier keine tote Hose. Ein paar kleine Projekte für den Herbstzwerg konnte ich schon umsetzen, immer so Stück für Stück. Hier mal ein kleiner Schlüsselloch-Guck für euch.
Wer mir auf Instagram folgt, der konnte schon etwas mehr sehen, aber zu jedem einzelnem Projekt kommt hier demnächst noch ein Post, ich muss mich nur mal zum Schreiben aufraffen. 😉 Auch über ein paar weitere Baby-Besorgungen werde ich euch mal berichten, ich sag dazu nur soviel, mittlerweile bin ich Profi was das Ersteigern und günstig besorgen von wichtigen Dingen angeht. 😉
Zudem schreibe ich hier gerade an der Rezension zu einem wunderschönen Märchenbuch*, welches mir vom Frieling-Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Dazu dann mehr in den nächsten Tagen.
So ich hoffe, ihr habt alle bis hierher durch gehalten, es ist doch ein bissl mehr geworden als geplant. 😉
Bis bald.
 
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