Rezension: Das Apfelkuchen-Geheimnis {Werbung}

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Mmh Apfelkuchen. Wer liebt ihn nicht, besonders jetzt mit frisch geernteten Äpfeln. Apfelkuchen gehört einfach zum Herbst. Aber auch sonst geht nichts über einen leckeren Apfelkuchen. Jede Familie hat da ihr Spezialrezept, oftmals ein lang gehüteter Familienschatz. Weiter gegeben von Generation zu Generation.

Passend dazu erschien dieses Jahr im Verlag arsEdition das Jugendbuch „Das Apfelkuchen-Geheimnis“ von Juliane Breinl.

Buchcover Das Apfelkuchen-Geheimnis
Abbildung Verlag arsEdition

Das Apfelkuchengeheimnis von Juliane Breinl

Inhalt

Zippa, die eigentlich Isabella Modotti heißt, ist frustriert. Seit sie Schwester von Zwillingsjungs ist, die sie meist nur die „Sabberlinge“ nennt, steht ihr Leben Kopf: Ihre Eltern sind müde, überall klebt Spucke und Brei und zu allem Überfluss muss die Elfjährige auch noch ihr Zimmer hergeben, weil die Betten der Kleinen so gar nicht in die freie Kammer neben der Küche passen.

… auch Backen, was neben Yoyotricks ihre große Leidenschaft ist, kann sie nur noch extrem selten, da Mama und Papa sie für alles Mögliche einspannen, statt sich viel Zeit für sie zu nehmen. Zippas Leben ist also momentan alles andere als schön und selbst die Besuche bei ihrem Freund Max schaffen es nicht so recht, sie aufzuheitern.

Als jedoch ihre Urgroßmutter Milla ganz plötzlich stirbt, sind die Wut und der Frust allerdings fürs Erste vergessen. Ur-Milla war dafür bekannt, jedes Jahr zu Zippas Geburtstag eine Schatzsuche zu veranstalten, doch diesmal wird alles anders sein, das spürt das Mädchen mit den blonden Locken ganz deutlich, als sie ihr Erbe – eine Taschenuhr, ein hübsches Kleid und ein Fotoalbum mit Hinweisen für die allerletzte Schatzsuche ihrer Omi – in den Händen hält.

Wie Recht sie hat, wird ihr schon ein paar Tage später bewusst, als sie erfährt, dass ihre Familie ein Haus geerbt hat. Nicht irgendein Haus, sondern eine prächtige, wenn auch heruntergekommene Villa, die einst der Halbschwester ihrer Uroma gehörte und die so einige Geheimnisse bergen soll, ja sogar einen echten Schatz soll es dort geben! Zippa und ihr Freund Max machen sich auf die Suche und finden dabei mehr als nur das leckerste Apfelkuchenrezept der Welt…

Rückencover Buch Das Apfelkuchen-Geheimnis

Aufmachung

Bevor meine großen Tochter zusammen mit mir begann „Das Apfelkuchen-Geheimnis„* zu lesen, schauten wir uns das Buch erst einmal genauer an. Denn allein anhand des Covers konnten wir uns, ohne den Rückcover-Text zu lesen, so gar nicht genau vorstellen, worum es im Buch gehen sollte – mal abgesehen von Apfelkuchen.

Das Cover ist ein Wenig unscheinbar und wird dem Buch, welches wirklich spannende, lustige und lebensnahe Momente aus dem Leben eines Mädchens und ihrer Familie enthält, irgendwie gar nicht gerecht. Zwar zeigt es die Hauptfigur Zippa, ihren Freund Max, den geheimnisvollen Apfelkuchen und die Villa, in die Familie Modotti im Laufe der Geschichte einzieht und die so manches Rätsel birgt, allerdings ist der Stil für meinen Geschmack etwas altbacken und vielleicht sogar zu kindlich für die Zielgruppe, die ich zwischen 8 und 11 Jahren sehe. Gerade das Haus im Hintergrund, das ein zentrales Story-Element darstellt, verschwindet ein Wenig zu sehr im Hintergrund für meinen Geschmack. Die Umschlaggestaltung im Inneren zeigt einen Apfelbaum, der sehr detailreich und hübsch gestaltet it, allerdings rein gar nichts mit der Geschichte zu tun hat. Dekorativ ist er aber allemal und er passt zu den kleinen Abbildungen, die am Anfang eines jeden Kapitels stehen.

Alles in allem ist bei der Optik also Luft nach oben, aber insgesamt wirkt das Buch dennoch harmonisch und wertig.

Blick ins Buch Das Apfelkuchen-Geheimnis

Was sagt meine Tochter?

Meine Große war wirklich begeistert von diesem Buch. Gerade zu Beginn, als Zippa ihre Situation als gro0e Schwester kleiner Babyjungs schildert, musste sie des Öfteren grinsen und kommentierte eifrig, dass es Zippa leider echt nicht glücklich getroffen habe, sie selbst aber sehr zufrieden mit ihrem kleinen Bruder sei, der so gar nichts mit den Sabberlingen gemeinsam zu haben scheint – zumindest noch nicht…

Schnell zog sie vor allem das Rätsel von Zippas Uroma in ihren Bann, hinter dem eine wahnsinnig interessante Familiengeschichte steht. Diese wird im Buch so lebhaft geschildert, dass wir unbedingt wissen wollten, wie es weitergeht.

Auch schreibt die Autorin nie gestelzt oder übertrieben in einer wunderbaren Art und Weise, so dass das (Vor-)Lesen leichtfällt und richtig Spaß macht.

Das einzige, das meine Tochter ein Wenig irritierte, war übrigens nicht, dass Zippas Hobby Backen ist. Das wird nämlich im Handlungsverlauf mehrfach als ungewöhnlich für ein Mädchen dieses Alters hingestellt. Dass Zippa hingegen auf Yoyotricks abfährt, fand meine Große hingegen eigenartig, weil das zumindest an ihrer Schule zurzeit absolut kein Thema ist. Unter den Kids um die 11 und älter ist es in meinen Augen hier auch gerade seit längerem so gar nicht im Trend. Mag sein, dass es andernorts anders ist, aber mein Kind konnte damit nicht allzu viel anfangen.

Ansonsten ist das Buch aber sehr lebensnah und spannend. Die Figuren sind sympathisch und nicht übertrieben. Sie handeln realistisch und nachvollziehbar, sind keine Alleskönner oder zu konstruiert in ihrem Handeln. Auch werden statt Beliebigkeit und Klischees zu bedienen, Zippas Abenteuer frisch und humorvoll erzählt.

Buch Das Apfelkuchen-Geheimnis

Fazit

Das Buch „Das Apfelkuchen-Geheimnis„(*) hat uns wirklich überzeugt und ist für das Lesealter ab der dritten Klasse sehr gut geeignet. Im Gewirr zahlreicher Bücher, in denen es zurzeit nicht selten magisch, mystisch oder actionreich zugeht, ist dieses Werk eine wundervoll bodenständige, lebensnahe Abwechslung. Auch wenn – nein, gerade weil – nicht der hundertste Zauberer, die x-te Fee oder der nächste Harry Potter die Geschichte tragen, sondern ein ganz normales Mädchen mit realen Ängsten. Nöten und Sorgen, die aber nie ins Dramatische abschweifen, bietet das Buch in meinen Augen ein gelungenes Leseerlebnis. Besonders für die gemeinsame Lektüre halte ich es sehr geeignet, da es im Kern vor allem um Zippas Familie geht und sich dieses Thema durch das ganze Buch zieht.

Die angenehme, unaufgeregte Sprache des Buches macht das Lesen und Vorlesen zum Genuss .

Vielen Dank an den Verlag arsEdition das wir rezensieren durften.

Bis bald eure Ines.

Rezension: Lass uns losbasteln! {Werbung}

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Um das Basteln kommt man als Mama wohl kaum irgendwie herum, sei es daheim oder bei Elternabenden im Kindergarten. Ich spreche da aus Erfahrung. Dabei ist man entweder echt gut darin oder, mehr oder weniger, talentfrei dafür. Selber schätze ich mich so mittelmäßig beim Thema Basteln ein. Ich kann eigentlich ganz gut basteln und bin da auch oft perfektionistisch veranlagt, nur scheitert es immer an den Ideen dafür.

Klar das WWW ist voll mit Ideen und man brauch nur auf Instagram oder Pinterest zu schauen um etwas zu finden, doch ich selber schätze auch analoge Bastelvorlagen, denn nicht immer hat man Laptop oder Handy parat um nachzuschauen.

Lass uns losbasteln!

Bastelbücher gibt es viele und die Auswahl ist schwer.  Persönlich mag ich sehr gern einfach gehaltene Bücher mit klar verständlichen Anleitungen, die einen aber auch noch Spielraum für eigene Kreativität lassen.

Lass uns losbasteln!“ ist das große arskreativ-Buch mit vielen bunten Ideen vom Verlag arsEdition und genau so ein Bastelbuch wie ich es mag. Einfach, schlicht und verständlich. Da bekommt man wieder selber Lust mehr mit und für die Kinder zu basteln.

Was basteln wir?

Das Buch ist ganz einfach aufgebaut ohne großen Einleitungsschnickschnack. Es gibt ein buntes Inhaltverzeichnis zu Beginn, wo alle 8 Themenbereiche  mit einem Foto gezeigt werden.

Papier-Bastelspaß
Spiele basteln
Kinder-Party
Verkleidungen basteln
Upcycling
Kreatives Ostern
Herbst- & Halloween-Bastelei
Winter- &Weihnachts-Bastelei

Zu Beginn jedes Kapitels gibt es dann noch ein kleines Extra-Inhaltsverzeichnis mit den unterschiedlichen Projekten. So findet man schnell sein Wunschprojekt. Dann geht es auch schon los.

An die Schere, fertig, los!

Jedes Bastelprojekt ist im Buch sehr verständlich erklärt, ohne das der Text einen erschlägt. Kurz und knapp, Schritt für Schritt. Dazu gibt es zu jedem Bastelprojekt eine kleine Materialliste, wo steht was ihr alles braucht um loslegen zu können.

Bunt gestaltet mit ansprechenden Fotos von den fertigen Projekten, ist das Buch eine wahre Fundgrube an Bastelideen. Da es auch keine genauen Mustervorlagen gibt, ist hier jedem freie Hand und Phantasie gelassen. Das finde ich besonders gut, denn dann hat die Kreativität mehr Freiraum um entfaltet zu werden.

Viele Projekte bedürfen noch nicht mal einer Anleitung, denn die Bilder sprechen für sich. Man sieht das Bild, sucht sich die Materialien zusammen und legt los. So ging es mir mit der kleinen Krone aus einer Klopapierrolle.

Ganz einfach, klar und verständlich. Ideal für das Basteln mit kleinen Kindern oder für Kinder die schon ohne Anleitung basteln können. Man braucht noch nicht mal groß vorher einkaufen, denn die meisten Materialen hat man im Leben mit Kindern sowieso zuhause.

Viel Spaß beim Basteln.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Spackos in Space – Zoff auf Zombie 7 {Werbung}

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Mein aktuelles Rezensionsexemplar von Blog dein Buch habe ich diesmal direkt von der Zielgruppe, in Persona durch meinen 11-jährigen Neffen lesen lassen, da ich selber wenig Zeit dafür hatte.
Spackos in Space – Zoff auf Zombie 7„* ist im August im Tulipan Verlag erschienen und bereits das zweite Buch aus der „Spackos in Space“-Reihe, geschrieben von Jochen Till und mit tollen Illustrationen von Zapf.

Inhalt:

Das Buch erzählt vom 13-jährigen Cornelius Spacko, genannt Conny, der seit mittlerweile drei Monaten bei seinem Vater und dessen Crew aus Außerirdischen auf dem Raumschiff ‚RS Rumpel‘ lebt und „… mit diesem verfrocktem Raumschiff im Zeitlupentempo durch das Niemandsland des Universums …“ treibt. Die Kühlschränke sind mittlerweile leer und Conny plagt der Hunger, so dass er ziemlich gereizt ist. Als sie einen fremden Planeten entdecken, ist die Freude groß, denn eine Lösung des Nahrungsproblems ist gefunden. Dank des grünen Daumens eines Crewmitgliedes, welcher auf wundersame Weise Gemüse aus der Erde wachsen lassen kann, ist das Nahrungsproblem schnell gelöst. Denn auf dem Planeten entdecken sie nur Bäume mit explodierenden Früchten und letztendlich auch die Bewohner des Planeten … fiese hirnfressende Zombies!

Wie fanden wir es

Mein Neffe fand das Buch beim Lesen sehr interessant und spannend, besonders als dann die Zombies auftauchten. Er war so fasziniert von der Story, das er gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Stellenweise musste er sogar laut lachen, besonders den Putzroboter fand er sehr witzig. Den hätte vermutlich so mancher gern daheim. 😉
Die einzelnen Figuren sind sehr gut beschrieben und mit ihren Charaktereigenschaften dargestellt, so dass man noch nicht einmal das erste Buch der Reihe gelesen haben muss, um sich mit den Figuren anzufreunden.
Manche der Fantasieworte in dem Buch haben es allerdings teilweise in sich, so das man sie manchmal mehrmals lesen muss, um zu verstehen was gemeint ist. Aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Besonders genial finden wir ja die unterschiedlichen Schrifttypen in dem Buch. Dabei erkennt man besonders gut wenn zum Beispiel ein Roboter redet oder jemand schreit. Das hilft dem jungen Leser sehr beim Verständnis der Geschichte und lockert den gesamten, ohnehin schon sehr lässigen Schreibstil des Autor noch mehr auf.
Zudem schaffen es die comichaften Zeichnungen auf jeder Doppelseite sich noch mehr in die Geschichte hinein zu versetzen und zu verstehen. Damit wird auch die bildliche Vorstellungskraft der jungen Leserschaft sehr gut unterstützt. 🙂
Das Buch hat uns also mehr als begeistert und nun ist natürlich das Interesse an dem ersten Teil der Buchreihe* erst recht geweckt, denn man möchte noch mehr von Conny, seinem Vater und der Raumschiff-Crew erfahren.

Von uns also eine klare Leseempfehlung für alle ab 10 Jahre, denn nicht nur die Kids werden von dem Buch begeistert sein, sondern auch alle Erwachsenen.

Die mit * versehenen Links, sind Links aus dem Amazon Partnerprogramm. Kaufst du die Produkte über diesen Link ein, so erhalte ich eine kleine Provision. Danke.

Rezension: Das Huhn das vom Fliegen träumte {Werbung}

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Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, das ich früher eine richtige Leseratte war. Nein, naja dann wisst ihr es jetzt. Aber als dann die Zeiten mit Internet, anderen Hobbys und Arbeit immer mehr wurden, verschwand auch allmählich die Zeit, wo viele Bücher gelesen wurden. Heute bin ich froh, wenn ich einen dicken Roman in Jahr schaffe. Oh weh, aber vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass ich sehr anspruchsvoll bei der Auswahl meiner Literatur bin.
Durch Amberlight und Königinnenreich bin vor ein paar Monaten auf die Website ‚Blog dein Buch‚ aufmerksam geworden und habe mich dann dort auch nach längerem Überlegen angemeldet. Nach ein paar gescheiterten Versuchen bei für mich interessanten Büchern ausgewählt zu werden, hat es nun aber doch geklappt und ich darf meine erste Rezension zu einem Buch schreiben.
Abbildung vom Klein & Aber Verlag
„Das Huhn das vom Fliegen träumte“ von der koreanischen Autorin Sun-Mi Hwang erschien zum Ende des Winters im Klein & Aber Verlag und ist eine wunderbare Tierfabel, welche man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, so fesselnd ist diese einfühlsame Geschichte. Allein schon die Kurzbeschreibung „Für Veränderungen ist es nie zu spät …“ bei ‚Blog dein Buch‘ lässt erahnen, wie tiefgründig und mitreißend diese Geschichte ist.
Die 160 Seiten des broschierten Buches, mit den tollen Zeichnungen der japanischen Künstlerin Nomoco, sind geprägt von Hoffnung, Liebe, Mut, Freundschaft und dem unbändigen Willen der Protagonistin Sprosse, einer Legehenne, nach Freiheit und Selbstbestimmung.
Das dieses Buch allein über zehn Jahre lang die Bestsellerlisten Koreas anführte, verwundert mich dabei nicht, selten hat mich eine Tiergeschichte so gefesselt wie diese. Das ist vorher nur George Orwells „Animal Farm“ gelungen, welche ich sofort wieder in Erinnerung habe. Die zeitlose Geschichte von der Legehenne Sprosse lässt vermutlich in vielen unserer Leben Parallelen erkennen und besonders Frauen werden in den Wünschen von Sprosse, eigene Wünsche fürs Leben wieder erkennen. Bei mir war es jedenfalls so.
Während des Lesens der 11 kurzen Kapitel war ich immer wieder einem Auf und Ab der Gefühle ausgesetzt, da mich allein die ungezwungene Schreibweise der Autorin so mitgerissen hat. Das Buch begleitet einen durch ein Jahr in Sprosses kurzem Hühnerleben, welches aber gleichzeitig das Aufregendste und Schönste für sie sein wird. Denn es wird das Jahr sein, wo sich ihre Wünsche erfüllen. Wo sie sich durch einen Zufall aus der Gefangenschaft des Hühnerstalls befreien kann und ihren Traum vom Ausbrüten eines Ei’s und dem Großziehen eines Kückens erfüllt, trotz aller Widerstände und Gefahren.

Wie fand ich das Buch?

Ich habe mit Sprosse gelitten, als sie sich fragte: „Warum bin ich im Hühnerstall eingesperrt, während die Henne frei im Hof herumlaufen darf?“ oder sie im späteren Verlauf der Erzählung ihren besten Freund, die Wildente Streuner, an das gefährliche Wiesel verliert und sich fragt: „Warum bist du heute Nacht nicht wach geblieben? Warum hast du keinen Warnruf ausgestoßen?“ Ja warum nur? Fragen wir uns das nicht auch immer wieder in unserem Leben, wenn etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Ich fühlte mit Sprosse, als sie sich entschloss den Hof zu verlassen, da keines der freien Tiere sie akzeptierte und wollte das sie bleibt. Aber auch, als sie ein herrenloses Ei fand und es kurzerhand adoptierte und sich sagte: „Keine Sorge Kleines, ich halte dich warm.“ und dabei starke Muttergefühle entwickelte, die sie nicht mehr loslassen, trotz des Unterschiedes: „Dann ist es eben eine Ente und kein Huhn. Na und? Es weiß trotzdem, dass ich seine Mutter bin!“ So soll es doch sein, Liebe über die Grenzen hinaus, egal ob wir gleich sind oder nicht. So nimmt die Geschichte ihren Lauf, wie man sie auch mit dem menschlichen Dasein vergleichen kann. Von den Sorgen und Ängsten einer Mutter, bis zum Loslassen des Kindes in ein eigenes Leben, zeigt die Geschichte von Sprosse, dass wir uns alle dem Lauf des Lebens beugen müssen, bis in den Tod.

Abbildung vom Klein & Aber Verlag

Diese Tierfabel zeigt deutlich auf, dass man sein Leben nur selber in die Hand nehmen muss, um etwas zu erreichen und man nie aufgeben sollte, seine Träume zu verwirklichen, egal wie sie enden.
So hoffe ich, das noch viele Leute dieses mitfühlende Buch lesen werden und davon genauso begeistert sind wie ich. Ja ich würde es sogar als Thema für den Schulunterricht empfehlen, den selten wird einem so deutlich gezeigt, wie kostbar unser Leben ist.
Vielen Dank an Blog dein Buch und den Klein und Aber Verlag, dass ich rezensieren durfte.