Rezension: Lass uns losbasteln! {Werbung}

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Um das Basteln kommt man als Mama wohl kaum irgendwie herum, sei es daheim oder bei Elternabenden im Kindergarten. Ich spreche da aus Erfahrung. Dabei ist man entweder echt gut darin oder, mehr oder weniger, talentfrei dafür. Selber schätze ich mich so mittelmäßig beim Thema Basteln ein. Ich kann eigentlich ganz gut basteln und bin da auch oft perfektionistisch veranlagt, nur scheitert es immer an den Ideen dafür.

Klar das WWW ist voll mit Ideen und man brauch nur auf Instagram oder Pinterest zu schauen um etwas zu finden, doch ich selber schätze auch analoge Bastelvorlagen, denn nicht immer hat man Laptop oder Handy parat um nachzuschauen.

Lass uns losbasteln!

Bastelbücher gibt es viele und die Auswahl ist schwer.  Persönlich mag ich sehr gern einfach gehaltene Bücher mit klar verständlichen Anleitungen, die einen aber auch noch Spielraum für eigene Kreativität lassen.

Lass uns losbasteln!“ ist das große arskreativ-Buch mit vielen bunten Ideen vom Verlag arsEdition und genau so ein Bastelbuch wie ich es mag. Einfach, schlicht und verständlich. Da bekommt man wieder selber Lust mehr mit und für die Kinder zu basteln.

Was basteln wir?

Das Buch ist ganz einfach aufgebaut ohne großen Einleitungsschnickschnack. Es gibt ein buntes Inhaltverzeichnis zu Beginn, wo alle 8 Themenbereiche  mit einem Foto gezeigt werden.

Papier-Bastelspaß
Spiele basteln
Kinder-Party
Verkleidungen basteln
Upcycling
Kreatives Ostern
Herbst- & Halloween-Bastelei
Winter- &Weihnachts-Bastelei

Zu Beginn jedes Kapitels gibt es dann noch ein kleines Extra-Inhaltsverzeichnis mit den unterschiedlichen Projekten. So findet man schnell sein Wunschprojekt. Dann geht es auch schon los.

An die Schere, fertig, los!

Jedes Bastelprojekt ist im Buch sehr verständlich erklärt, ohne das der Text einen erschlägt. Kurz und knapp, Schritt für Schritt. Dazu gibt es zu jedem Bastelprojekt eine kleine Materialliste, wo steht was ihr alles braucht um loslegen zu können.

Bunt gestaltet mit ansprechenden Fotos von den fertigen Projekten, ist das Buch eine wahre Fundgrube an Bastelideen. Da es auch keine genauen Mustervorlagen gibt, ist hier jedem freie Hand und Phantasie gelassen. Das finde ich besonders gut, denn dann hat die Kreativität mehr Freiraum um entfaltet zu werden.

Viele Projekte bedürfen noch nicht mal einer Anleitung, denn die Bilder sprechen für sich. Man sieht das Bild, sucht sich die Materialien zusammen und legt los. So ging es mir mit der kleinen Krone aus einer Klopapierrolle.

Ganz einfach, klar und verständlich. Ideal für das Basteln mit kleinen Kindern oder für Kinder die schon ohne Anleitung basteln können. Man braucht noch nicht mal groß vorher einkaufen, denn die meisten Materialen hat man im Leben mit Kindern sowieso zuhause.

Viel Spaß beim Basteln.

Vielen Dank an arsEdition das wir rezensieren durften.

Rezension: Spackos in Space – Zoff auf Zombie 7 {Werbung}

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Mein aktuelles Rezensionsexemplar von Blog dein Buch habe ich diesmal direkt von der Zielgruppe, in Persona durch meinen 11-jährigen Neffen lesen lassen, da ich selber wenig Zeit dafür hatte.
Spackos in Space – Zoff auf Zombie 7„* ist im August im Tulipan Verlag erschienen und bereits das zweite Buch aus der „Spackos in Space“-Reihe, geschrieben von Jochen Till und mit tollen Illustrationen von Zapf.

Inhalt:

Das Buch erzählt vom 13-jährigen Cornelius Spacko, genannt Conny, der seit mittlerweile drei Monaten bei seinem Vater und dessen Crew aus Außerirdischen auf dem Raumschiff ‚RS Rumpel‘ lebt und „… mit diesem verfrocktem Raumschiff im Zeitlupentempo durch das Niemandsland des Universums …“ treibt. Die Kühlschränke sind mittlerweile leer und Conny plagt der Hunger, so dass er ziemlich gereizt ist. Als sie einen fremden Planeten entdecken, ist die Freude groß, denn eine Lösung des Nahrungsproblems ist gefunden. Dank des grünen Daumens eines Crewmitgliedes, welcher auf wundersame Weise Gemüse aus der Erde wachsen lassen kann, ist das Nahrungsproblem schnell gelöst. Denn auf dem Planeten entdecken sie nur Bäume mit explodierenden Früchten und letztendlich auch die Bewohner des Planeten … fiese hirnfressende Zombies!

Wie fanden wir es

Mein Neffe fand das Buch beim Lesen sehr interessant und spannend, besonders als dann die Zombies auftauchten. Er war so fasziniert von der Story, das er gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Stellenweise musste er sogar laut lachen, besonders den Putzroboter fand er sehr witzig. Den hätte vermutlich so mancher gern daheim. 😉
Die einzelnen Figuren sind sehr gut beschrieben und mit ihren Charaktereigenschaften dargestellt, so dass man noch nicht einmal das erste Buch der Reihe gelesen haben muss, um sich mit den Figuren anzufreunden.
Manche der Fantasieworte in dem Buch haben es allerdings teilweise in sich, so das man sie manchmal mehrmals lesen muss, um zu verstehen was gemeint ist. Aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Besonders genial finden wir ja die unterschiedlichen Schrifttypen in dem Buch. Dabei erkennt man besonders gut wenn zum Beispiel ein Roboter redet oder jemand schreit. Das hilft dem jungen Leser sehr beim Verständnis der Geschichte und lockert den gesamten, ohnehin schon sehr lässigen Schreibstil des Autor noch mehr auf.
Zudem schaffen es die comichaften Zeichnungen auf jeder Doppelseite sich noch mehr in die Geschichte hinein zu versetzen und zu verstehen. Damit wird auch die bildliche Vorstellungskraft der jungen Leserschaft sehr gut unterstützt. 🙂
Das Buch hat uns also mehr als begeistert und nun ist natürlich das Interesse an dem ersten Teil der Buchreihe* erst recht geweckt, denn man möchte noch mehr von Conny, seinem Vater und der Raumschiff-Crew erfahren.

Von uns also eine klare Leseempfehlung für alle ab 10 Jahre, denn nicht nur die Kids werden von dem Buch begeistert sein, sondern auch alle Erwachsenen.

Die mit * versehenen Links, sind Links aus dem Amazon Partnerprogramm. Kaufst du die Produkte über diesen Link ein, so erhalte ich eine kleine Provision. Danke.

Rezension: Das Huhn das vom Fliegen träumte {Werbung}

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Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, das ich früher eine richtige Leseratte war. Nein, naja dann wisst ihr es jetzt. Aber als dann die Zeiten mit Internet, anderen Hobbys und Arbeit immer mehr wurden, verschwand auch allmählich die Zeit, wo viele Bücher gelesen wurden. Heute bin ich froh, wenn ich einen dicken Roman in Jahr schaffe. Oh weh, aber vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass ich sehr anspruchsvoll bei der Auswahl meiner Literatur bin.
Durch Amberlight und Königinnenreich bin vor ein paar Monaten auf die Website ‚Blog dein Buch‚ aufmerksam geworden und habe mich dann dort auch nach längerem Überlegen angemeldet. Nach ein paar gescheiterten Versuchen bei für mich interessanten Büchern ausgewählt zu werden, hat es nun aber doch geklappt und ich darf meine erste Rezension zu einem Buch schreiben.
Abbildung vom Klein & Aber Verlag
„Das Huhn das vom Fliegen träumte“ von der koreanischen Autorin Sun-Mi Hwang erschien zum Ende des Winters im Klein & Aber Verlag und ist eine wunderbare Tierfabel, welche man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, so fesselnd ist diese einfühlsame Geschichte. Allein schon die Kurzbeschreibung „Für Veränderungen ist es nie zu spät …“ bei ‚Blog dein Buch‘ lässt erahnen, wie tiefgründig und mitreißend diese Geschichte ist.
Die 160 Seiten des broschierten Buches, mit den tollen Zeichnungen der japanischen Künstlerin Nomoco, sind geprägt von Hoffnung, Liebe, Mut, Freundschaft und dem unbändigen Willen der Protagonistin Sprosse, einer Legehenne, nach Freiheit und Selbstbestimmung.
Das dieses Buch allein über zehn Jahre lang die Bestsellerlisten Koreas anführte, verwundert mich dabei nicht, selten hat mich eine Tiergeschichte so gefesselt wie diese. Das ist vorher nur George Orwells „Animal Farm“ gelungen, welche ich sofort wieder in Erinnerung habe. Die zeitlose Geschichte von der Legehenne Sprosse lässt vermutlich in vielen unserer Leben Parallelen erkennen und besonders Frauen werden in den Wünschen von Sprosse, eigene Wünsche fürs Leben wieder erkennen. Bei mir war es jedenfalls so.
Während des Lesens der 11 kurzen Kapitel war ich immer wieder einem Auf und Ab der Gefühle ausgesetzt, da mich allein die ungezwungene Schreibweise der Autorin so mitgerissen hat. Das Buch begleitet einen durch ein Jahr in Sprosses kurzem Hühnerleben, welches aber gleichzeitig das Aufregendste und Schönste für sie sein wird. Denn es wird das Jahr sein, wo sich ihre Wünsche erfüllen. Wo sie sich durch einen Zufall aus der Gefangenschaft des Hühnerstalls befreien kann und ihren Traum vom Ausbrüten eines Ei’s und dem Großziehen eines Kückens erfüllt, trotz aller Widerstände und Gefahren.

Wie fand ich das Buch?

Ich habe mit Sprosse gelitten, als sie sich fragte: „Warum bin ich im Hühnerstall eingesperrt, während die Henne frei im Hof herumlaufen darf?“ oder sie im späteren Verlauf der Erzählung ihren besten Freund, die Wildente Streuner, an das gefährliche Wiesel verliert und sich fragt: „Warum bist du heute Nacht nicht wach geblieben? Warum hast du keinen Warnruf ausgestoßen?“ Ja warum nur? Fragen wir uns das nicht auch immer wieder in unserem Leben, wenn etwas nicht so läuft wie gewünscht.
Ich fühlte mit Sprosse, als sie sich entschloss den Hof zu verlassen, da keines der freien Tiere sie akzeptierte und wollte das sie bleibt. Aber auch, als sie ein herrenloses Ei fand und es kurzerhand adoptierte und sich sagte: „Keine Sorge Kleines, ich halte dich warm.“ und dabei starke Muttergefühle entwickelte, die sie nicht mehr loslassen, trotz des Unterschiedes: „Dann ist es eben eine Ente und kein Huhn. Na und? Es weiß trotzdem, dass ich seine Mutter bin!“ So soll es doch sein, Liebe über die Grenzen hinaus, egal ob wir gleich sind oder nicht. So nimmt die Geschichte ihren Lauf, wie man sie auch mit dem menschlichen Dasein vergleichen kann. Von den Sorgen und Ängsten einer Mutter, bis zum Loslassen des Kindes in ein eigenes Leben, zeigt die Geschichte von Sprosse, dass wir uns alle dem Lauf des Lebens beugen müssen, bis in den Tod.

Abbildung vom Klein & Aber Verlag

Diese Tierfabel zeigt deutlich auf, dass man sein Leben nur selber in die Hand nehmen muss, um etwas zu erreichen und man nie aufgeben sollte, seine Träume zu verwirklichen, egal wie sie enden.
So hoffe ich, das noch viele Leute dieses mitfühlende Buch lesen werden und davon genauso begeistert sind wie ich. Ja ich würde es sogar als Thema für den Schulunterricht empfehlen, den selten wird einem so deutlich gezeigt, wie kostbar unser Leben ist.
Vielen Dank an Blog dein Buch und den Klein und Aber Verlag, dass ich rezensieren durfte.